Beiträge


Es ist Herbst geworden, das Laub färbt sich bunt und die Tage werden wieder kürzer. Das heißt auch, dass in den Morgen- und Abendstunden viele Wege im Dunkeln zurückgelegt werden. Damit steigt wieder die Unfallgefahr, wenn Verkehrsteilnehmer schlecht sichtbar sind. Deshalb veranstaltet das Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg vom 21. – 25. Oktober 2019 zum zweiten Mal die Tage der Sichtbarkeit.


Auch die Stadt Eberswalde beteiligt sich an der Aktion und denkt dabei an die Kleinen. „Es ist wichtig, die sichere Bewegung im Verkehr gerade an Kinder in jungem Alter zu vermitteln. Die Tage der Sichtbarkeit leisten dazu einen großen Beitrag“, so Anne Fellner, Baudezernentin der Stadt Eberswalde. Zahlreiche Grundschulkinder kommen morgens erst in den Früh-Hort einer Kita und laufen dann in die Schule. „Deshalb statten wir drei städtische Kitas mit besonders langen Wegen zwischen Kita und Schule mit Warnwesten, reflektierenden Anhängern und Informationen zum Thema aus“ so Anne Fellner weiter. Neben der städtischen Aktion wird auch die Polizeiinspektion Barnim aktiv werden und am Eberswalder Bahnhof präsent sein.
Mit Sichtbarkeitshilfen sinkt das Unfallrisiko um etwa die Hälfte und der oder die betreffende Person ist deutlich besser und vor allem eher zu sehen. Dunkel gekleidete Personen sind erst ab einer Distanz von ca. 25 Metern zu erkennen, deutlich zu spät, um als Autofahrer im Bedarfsfall reagieren zu können. Ist man hell gekleidet, steigt diese Entfernung auf 40 Meter und mit reflektierenden Materialien sogar auf 140 Meter an. So kann ein Fahrzeug sogar mit einer Ausgangsgeschwindigkeit von 100 km/h rechtzeitig zum Stehen kommen und einen Unfall vermeiden. „Helfen Sie also mit, kleiden Sie sich und Ihre Kinder hell und reflektierend und senken Sie so das Risiko, in einen Unfall verwickelt zu sein“ so der Appell von Anne Fellner.

.

.

.

 


Unfallgeschehen sinkt leicht – aber acht Verkehrstote und mehr Verletzte

Barnimer Verkehrsunfallkommissionen zieht Bilanz

Die Polizeidirektion Ost hat den Verkehrsunfallkommissionen (VUK) des Landkreises Barnim und der Stadt Eberswalde die vorläufige Unfalllage bis Ende November präsentiert. Demnach sind die polizeilich aufgenommenen Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 5.157 auf 4.801 gesunken und somit vergleichbar mit den Jahren davor. Darunter waren 664 Unfälle mit Personenschäden und 905 Personen wurden dabei verletzt (+ 1,7 %).

Fotograf / Quelle Pressestelle/LK Barnim

 Der Langzeittrend beim Verkehrsunfallgeschehen zeigt sinkende Unfallzahlen. Seit 2011 stagniert diese Entwicklung jedoch, obwohl in den vergangenen Jahren zahlreiche Unfallhäufungsstellen entschärft werden konnten. „Die Entwicklung zeigt, dass stetig sinkende Unfallzahlen keinSelbstläufer sind, sondern kontinuierliche und große Anstrengungen notwendig sind“, erklärt Marcel Kerlikofsky,Leiter der VUK.

Das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer im Landkreis Barnim forderte in diesem Jahr bereit acht Todesopfer. Darunter waren zwei Radfahrer und drei Motorradfahrer. Bei den Kradfahrern handelt es sich um Fahrfehler aufgrund von überhöhten Geschwindigkeiten.


Radverkehrsunfallgeschehen

Für Bernau wurden im Hinblick auf den Radverkehr vier Strecken als Schwerpunkt ermittelt. Die Straßenverkehrsbehörde wird diese Strecken überprüfen.

RADVERKEHRSUNFALLGESCHEHEN IN BERNAU BEI BERLIN (5-JAHRESZEITRAUM: 2013-2017)

Strecke VU
1 L 30 (Bernauer Allee, Schönower Chaussee, Mühlenstraße) 46
2 L 200 (Rüdnitzer Chaussee, Jahnstraße, Weißenseer Straße, Schwanebecker Chaussee) 39
3 L 30 (Börnicker Chaussee, Börnicker Straße, August-Bebel- Straße) 37
4 L 314 (Heinersdorfer Straße/Zepernicker Chaussee) 35

Interaktive Ausstellung „Ablenkung im Straßenverkehr“

Etwa ein Drittel der Unfälle ist auf Ablenkungen zurückzuführen. Viele Autofahrer empfinden das Fahren als Routinetätigkeit, so dass ein Gefühl der Unterforderung und das Bedürfnis nach Zusatzbeschäftigung entstehen. Ähnliches gilt für Fußgänger oder routinierte Fahrradfahrer“, so Marcel Kerlikofsky weiter.

Aus diesem Grund will die VUK verstärkt auf dieses Thema aufmerksam machen und präsentiert eine Ausstellung dazu. Die Ausstellung ist eine innovative Verknüpfungvon Informationsvermittlung und Selbsterleben. Dadurch können die Besucher die Gefahren „Ablenkung durch Smartphones“, „Ablenkung durch Gespräche“ oder „Ablenkung durch Kopfhörer“ selbst nachvollziehen. Die Ausstellung ist noch bis zum 14. Dezember 2018 im Haus A erlebbar. Danach bleibt sie bis Ende Januar imWartebereich der Kfz-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in Eberswalde aufgebaut.

Quelle: Pressemitteilung  Bereich Landrat

…………………………………………………Anzeige………………………………………………………………

http://www.kanzlei-bernau.de/
http://www.kanzlei-bernau.de/


Landkreis beteiligt sich an Aktion „Tag ohne Verkehrstote“

Geschwindigkeitskontrollen an Schwerpunktstellen im  Barnim

Der Landkreis Barnim beteiligt sich mit eigenen Geschwindigkeitskontrollen in diesem Jahr erstmalig am europaweiten „Tag ohne Verkehrstote“. Der Europäische Tag ohne Verkehrstote ist eine Initiative des europäischen Polizeinetzwerkes TISPOL, das die Verkehrsteilnehmer für die Risiken im Straßenverkehr sensibilisieren will. Der Tag findet am 21. September 2017 statt.

Verkehrsunfallprävention

„Bei der Verkehrsüberwachung geht es in erster Linie um die Verkehrsunfallprävention. Überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit ist immer noch die Hauptunfallursache“, erklärt Marcel Kerlikofsky, Leiter der Barnimer Verkehrsunfallkommission.  „Nicht nur die Unfallhäufigkeit, sondern auch die Unfallschwere ist von großer Bedeutung.“ Schwerpunkte der Aktion seien Landstraßen und Gefahrenstellen außerhalb geschlossener Ortschaften, so Kerlikofsky weiter.

Messstellen

Am 21. September werden durch den Landkreis Barnim deshalb an folgenden Messstellen Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt:

 

  • L 291 zwischen Eberswalde und Liepe (Klosterbrücke)
  • L29 zwischen Liepe und Oderberg
  • L238 zwischen Werbellin und Buckow

 

Die Verkehrsunfallkommission des Landkreises Barnim hat zum Ziel, die Zahl der schweren Verkehrsunfälle zu reduzieren. Dabei ist das Sicherheitsniveau der Straße ein ganz wesentlicher Faktor, den man im Auge haben muss. Das komplexe System Straßenverkehr ist in seiner weiterhin wachsenden Bedeutung und Komplexität nur mit Hilfe aller Beteiligten beherrschbar. Neben der Straße ist der Faktor Mensch von besonderer Bedeutung. Die Fahrzeugführenden können den wirksamsten Beitrag zur Verkehrssicherheit leisten und zwar durch Aufmerksamkeit, Rücksichtnahme und eine angemessene Geschwindigkeit.

 

 

Quelle: Landkreis Barnim

 

 

Das Maßhemd für Dich. http://www.massaufmass.de/welcome/

                   Das Maßhemd für Dich

Veranstaltungen

Es konnte leider nichts gefunden werden

Entschuldigung, aber kein Eintrag erfüllt Deine Suchkriterien