Positive Nachricht aus Berlin für St.-Marien-Kirche
Positive Nachrichten erreichen Bernau aus dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages. Dieser hat am 8. Mai Fördergelder in Höhe von 39,93 Millionen Euro für Projekte im Denkmalschutz bewilligt. Dazu gehören auch Fördermittel von mehr als 122.000 Euro für die Sanierung des Hochaltars aus dem Jahr 1519 in der St.-Marien-Kirche in Bernau.
Bei Pfarrerin Konstanze Werstat ist die Freude über die Bewilligung groß: „Nun kann die Ausschreibung Ende des Monats auf den Weg gebracht werden und die Sanierung vielleicht schon im Spätherbst starten.“ Die Freude teilt auch Bernaus Bürgermeister André Stahl: „Das ist eine wirklich tolle Nachricht im Jubiläumsjahr der Kirche. St. Marien gehört zu den Wahrzeichen der Stadt und steht für die Geschichte Bernaus. Vielleicht ist das ein Grund mehr für einige Bernauer, am Samstag zum bundesweiten Tag der Städtebauförderung in die St.-Marien-Kirche zu kommen.“
Ab 10 Uhr können sich die Bernauerinnen und Bernauer über die Sanierungsarbeiten an den Gemeindehäusern informieren. Dazu gibt es Führungen, unter anderem zum Altar der evangelischen Kirche. Der Hochaltar stammt aus dem Jahr 1519 und ist das bedeutendste Kunstwerk im Kirchenraum. Dabei handelt es sich um einen spätgotischen Flügelaltar, der aus 39 figürlichen und 68 bildlichen Darstellungen auf drei Seiten besteht. Vermutet wird hier die Abstammung aus der Schule von Lucas Cranach dem Älteren.
Die gesamte Sanierung des Altars wird 245.000 Euro kosten, das hat eine Voruntersuchung des Landesamtes für Denkmalpflege in Vorbereitung der Ausschreibung ergeben. Dem Hochaltar machen unter anderem Kontaminierungsschäden zu schaffen, die auch die Statik betreffen.

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