1. Biesenthaler Regionalmarkt am Sonntag, den 14. Mai 2017

Ausflugstipp

Biesenthaler Regionalmarkt

Wer am Sonntag, den 14. Mai noch einen Ausflugstipp sucht, der soll sich auf den Weg machen in das brandenburgische Naturparkstädtchen Biesenthal. Hier findet zum 6. mal nun ein Regionalmarkt rund um die alte Jubiläumseiche vor dem historischen Fachwerkrathaus statt. Biesenthal liegt auf dem Berlin-Usedom-Radweg und ist in einer Stunde vom S-Bahnhof Bernau per Rad zu erreichen. Auf abwechslungsreichen Wegen geht es auch durch das wunderschöne Naturschutzgebiet Biesenthaler Becken. Wer nicht so weit radeln will, kommt vom Bahnhof Biesenthal (36 min von Ostkreuz mit dem RB24) aus zum 4 km entfernten Marktplatz. Wer ohne eigenes Rad anreist, kann vielleicht eines der sechs eBikes ergattern, die die Biesenthaler Firma HNF Heisenberg für diesen Tag für kostenlose Probefahrten zwischen Bahnhof und Marktplatz zur Verfügung stellt, nutzt einen eingerichteten Shuttle per Kleinbus oder fährt mit dem Bus 906 von Bernau aus direkt bis zum Marktplatz.

Was wird geboten?

Dort angekommen erwarten die Besucher*innen ab 11:30 Uhr bunte Stände mit Produkten aus der Region von frischem Gemüse, Honig, Kräutern bis zu jungen Pflänzchen für den eigen Blumenkasten, alles gentechnikfrei angebaut und zumeist aus ökologischem Anbau. Für Hungrige gibt es Biobratwurst, allerlei Vegetarisches, wie feurige Burger und tiefe Suppen von anna’s spice oddity oder süße und herzhafte Kartoffelleckereien aus der Puffermanufaktur, Apfelsaft und -mark aus der Mostquetsche, Crêpes und selbstgebackenen Blechkuchen u.v.a.. Um 12 Uhr lädt dann der Bürgermeister an die Tafelrunde um die alte Eiche zu einer Bio-Gemüsesuppe und selbst gebackenem Brot aus dem Holzbackofen.

 

Kinder dürfen beim Mitmachzirkus Wuckizucki auftreten, mit Kartoffeldruck Muttertagskarten basteln, Schafe streicheln, den geheimen Schatz suchen oder – mit etwas Geduld sich sogar selbst einen echten Bogen schnitzen.

Auf der Bühne bringt die Band „Zimt Zucker“ das Fest in Schwung mit „Global Folk“ – einer spannenden Mischung musikalischer Stile von Osteuropa bis zum Orient.

Als besondere Attraktion zeigt um 13:30 und 15:30 Patrycja Krupa atemberaubende Artistikkunst im Vertikalseil – in der alten Stadteiche.

Um 14 Uhr eröffnet in der kleinen Galerie im Fachwerkrathaus die Ausstellung „Traum-Stadt- Malerei, Grafik Annett Schauß“ und um 16:30 Uhr endet dann schließlich das abwechslungsreiche Programm für jung und alt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter : www.biesenthal.de

Vom 20. Mai bis 28. August 2017 präsentiert das Kloster Chorin Arbeiten der Objekt-Künstlerin Astrid Weichelt in der Galerie des ehemaligen Infirmariums.

Astrid Weichelt macht Objekte der Kunstgeschichte mit Abformungen von handgeschöpftem Papier „sichtbar“. In ihrer Ausstellung in Chorin stellt sie architektonische Details und Bauschmuck des ehemaligen Zisterzienserklosters in den Mittelpunkt.

Durch die Abformungen von Architekturelementen mit Motiven der gotischen Formensprache wie Pflanzensymbole und Fabelwesen reduziert sie die Objekte auf das Wesentliche und schafft papierne, weiße Fragmente und Skulpturen. Sie multipliziert, ordnet und transferiert sie in einen anderen kulturellen Kontext. Schwebend und schwerelos im Ausstellungsraum, treten ihre Arbeiten in Dialog mit der Architektur. Weitere Arbeiten in der Ausstellung reflektieren die Themen Götter und Vergänglichkeit sowie das Schaffen des Architekten und Denkmalpflegers Karl Friedrich Schinkel, der sich vor 200 Jahren für die Erhaltung der Ruine einsetzte.

Abb.:Pflanzen und Monster, 2017, Astrid Weichelt; Foto: Astrid Lange

Für ihre Objekte und Installationen benutzt sie als bevorzugte Technik das archäologische Verfahren der Papierabformung mit Büttenpapier. Objekte werden mit angefeuchteten Lagen aus Papier eingekleidet. Nach der Trocknung wird die Hülle entfernt, die als das eigentliche Werk zurückbleibt. Form und Größe der Originale werden in den Papierskulpturen erhalten, beständiges Material wird in fragiles übersetzt.

Geboren 1953 in Freiberg in Sachsen, studierte sie an der Hochschule Burg Giebichenstein in Halle im Fachbereich Metallplastik und ist seitdem als freie Künstlerin und Dozentin in Berlin tätig. Astrid Weichelt hinterfragt in ihren künstlerischen Arbeiten, wie nachfolgende Generationen mit Zeugnissen und Werten der Geschichte umgehen und welchen Bedeutungswandel diese bis in unsere Zeit erfahren.

Seit 2010 bietet das sogenannte Infirmarium, das ehemalige Klosterhospital, den Raum für die Begegnung mit zeitgenössischer Kunst. Die im April 2017 eröffnete Dauerausstellung thematisiert die Entstehung und Besonderheiten der Architektur des Klosters Chorin, die Klosterwirtschaft im Mittelalter und die Entdeckung und Bewahrung des Klosters durch Karl Friedrich Schinkel.

 

Vernissage: 20.5.2017, 11 Uhr. Begrüßung und Einführung in das Werk Dr. Franziska Siedler. Musik: Tobias Münch (Berlin). Der Eintritt ist im Rahmen der Vernissage frei.

Ausstellungsauer: 20.5. bis 28.8.2017

Eintritt: Im Eintritt zur Klosteranlage enthalten: 3,50/ 6 Euro.

Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr

Weitere Informationen: www.astrid-weichelt.de

Adresse: Amt 11 a I 16230 Chorin

Anfahrt: www.kloster-chorin.org/content/anfahrt

Eberswalder Zoo unter Strom

Bald wird es still im Eberswalder Zoo! Also gut, fast! Denn in den nächsten drei Jahren werden sieben konventionelle Nutzfahrzeuge wie Transporter, Gabelstapler und Traktoren außer Dienst gestellt und durch leise Elektrovarianten ersetzt.

Bereits im letzten Jahr hat sich die Stadt um finanzielle Unterstützung für das Vorhaben beim Bundesumweltministerium beworben. Am 30. März 2017 konnte die Einrichtung nun endlich den entsprechenden Fördermittelbescheid in Höhe von rund 200.000 Euro in den Händen halten.

wesentlicher Beitrag zur städtischen Klimaschutzkonzeption

Mit der Umstellung erreicht die Stadt Eberswalde eines ihrer selbst gesteckten Ziele. Neben der Luftverbesserung sind auch akustische Effekte zu erwarten, denn statt des lauten Knatterns wird künftig nur noch das leise Summen von Elektromotoren zu hören sein. „Durch die Umstellung von Diesel- auf Elektroantrieb wird ein wesentlicher Beitrag zur städtischen Klimaschutzkonzeption geleistet, welche insbesondere die Reduzierung von Treibhausgasemissionen zum Ziel hat“, so Anne Fellner, Baudezernentin der Stadt Eberswalde. Wichtig für die Elektromobilität ist die „Betankung“ der Fahrzeuge mit Strom aus erneuerbaren Energien. Denn nur dann ist der Betrieb der Fahrzeuge wirklich emissionsfrei. Die Stadt Eberswalde bezieht bereits seit 2012 nachweislich 100 Prozent Ökostrom.

Engagement des Eberswalder Zoos

„Die Umstellung auf Elektromobilität demonstriert einmal mehr das vielfältige Engagement des Eberswalder Zoos in den Bereichen Nachhaltigkeit und Energieeffizienz“, ergänzt  Zoodirektor Dr. Bernd Hensch die Ausführungen. „Darüber hinaus entsteht mit dieser Maßnahme die größte elektrische Nutzfahrzeugflotte im Barnim“, so der Zoodirektor weiter.

Möglich wird diese Umstellung durch die Förderung einer ausgewählten Klimaschutzmaßnahme im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums. Mit einem Zuschuss von 50 Prozent der Gesamtkosten werden kommunale Klimaschutzmaßnahmen seitens des Bundes unterstützt. In diesem Fall sind rund 400.000 Euro Gesamtkosten kalkuliert. Damit wurde auch das maximal mögliche Fördervolumen von 200.000 Euro ausgeschöpft.

 

Nationale Klimaschutzinitiative

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationalen Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

In der Vergangenheit wurden bereits mehrere investive Maßnahmen mit Förderung aus der Nationalen Klimaschutzinitiative in Eberswalde umgesetzt, so beispielsweise die Umrüstung von Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Technologie und die Innenbeleuchtung des Stadtmuseums. Auch die Förderung des Klimaschutzmanagements erfolgt durch das Bundesumweltministerium.

Quelle: Stadt Eberswalde

Fotos aus dem Zoo:

    „Als wichtiges Denkmal der norddeutschen Backsteingotik vereint das Kloster Chorin europäische Geschichte, mittelalterliche Architektur und Denkmalgeschichte. Medienstationen und Objekte im ehemaligen Brauhaus und Cellarium veranschaulichen ab dem 8. April 2017 seine Geschichte.

    Im Cellarium wird der Bau des ehemaligen Zisterzienserklosters im 13. Jahrhundert und die mittelalterliche Klosterwirtschaft vermittelt. Im Brauhaus können Sie die nachreformatorische Nutzung und die Wiederentdeckung Chorins im 19. Jahrhundert durch den bekannten Baumeister und ersten preußischen Denkmalpfleger, Karl Friedrich Schinkel erleben. 2019 eröffnen wir einen weiteren Teil der Dauerausstellung, der den geistlichen Klosteralltag der Zisterziensermöche im Mittelalter reflektiert.“ – Kloster Chorin.

    Wir waren bei der Eröffnung der Dauerausstellung dabei und haben einige Fotos mitgbracht. Eine gelungene Ausstellung, die viel vom Kloster berichtet. Modern aufgearbeitet, durch die Medienstationen gut vermittelt ist sie einen Besuch wert.

    Heute haben wir wieder den schönen Tag genutzt. Da wir, wie ihr sicher auch nicht, in der Woche die Beine hochlegen und uns sonnen können, sind wir heute losgezogen. Wohin? auf den „Großen Werder“ – Also auf die Insel im Liepnitzsee. Die Fähre brachte uns trocken auf die Insel. Dort erwartete uns lecker Erdbeertorte und Kaffe. Wir waren das erste mal auf der Insel (schäm :-) ) werden aber aber jetzt öfter mal da sein. Sehr schöne Strände, lecker Essen, freundliche Leute – was will man mehr. Heute noch die Sonne dazu – perfekt.

    Diese Woche haben wir der Klosterfelder Senfmühle einen Besuch abgestattet. Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und wir durften die Produktionsstätte besichtigen und viele Fragen stellen.
    Die Senfsaaten werden, so wurde uns berichtet, besonders schonend verarbeitet. Sämtliche Zutaten werden auf kurzen Lieferwegen erntefrisch angeliefert. Die Verarbeitung erfolgt ohne Zusatzstoffe, künstliche Aromen, Farbstoffe oder Konservierungsstoffe. Dem Familienunternehmen wurde das Prüfsiegel „Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin“ verliehen. Es lohnt sich also dem Hofladen einen Besuch abzustatten. Es gibt dort auch fein abgestimmte Kräuterdips zu erwerben.

    Nicht nur zu DDR Zeiten war er einer der großen Künstler, dessen Arbeiten in vielen Museen vertreten sind. Auch heute noch – mit 80 Jahren – schafft Friedrich B. Henkel außergewöhnliche Arbeiten, immer wieder inspiriert auch von der einmaligen Landschaft rund um seinen Sommeratelier in Biesenthal-Wullwinkel. Heute war die Ausstellungseröffnung, eingeleitet von wundervoller Gitarrenmusik. Voll war es im Bahnhof. Viele Freunde und Neugierige waren gekommen. Lange standen sie vor den Ausstellungstücken mit dem Künstler zusammen im anregendem Gespräch.

    Wer mehr wissen will geht zum Künstlergespräch

    SONNTAG, 9. APRIL • 16 UHR
    Künstlergespräch mit Friedrich B. Henkel
    Moderation: Dr. Anita Beloubek-Hammer

     

    „Erlebe Deine Region“: Mehr als 40 Einrichtungen öffnen ihre Türen

    Aktionstag am 26. März soll Besucher nach Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und Märkisch-Oderland locken

    Berlin, 24. März 2017 – Wozu in die Ferne schweifen? Dass das Gute so nahe liegt, beweisen am 26. März 2017 mehr als 40 Freizeitpartner aus Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg und dem östlichen Berliner Umland. Sie alle öffnen an diesem Tag unter dem Motto „Erlebe Deine Region“ ihre Türen, viele davon ganz exklusiv und mit zahlreichen attraktiven Angeboten, Rabatten und Sonderführungen. Gleichzeitig werben sie als Botschafter für die Internationale Gartenschau IGA Berlin 2017, die nur wenige Wochen später – am 13. April – Besucher aus Berlin, dem In- und Ausland anlocken wird. Hinter „Erlebe Deine Region“ stehen der Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis (MHWK), der Wirtschaftskreis Hohenschönhausen-Lichtenberg (WKHL), das Regionalmanagement von Marzahn-Hellersdorf, dem Landkreis Märkisch-Oderland und der Gemeinde Ahrensfelde, die IGA Berlin 2017 GmbH und das Standortmarketing Marzahn-Hellersdorf.

    „Erlebe deine Region“ sei eine Möglichkeit, das touristische Wirtschaftspotenzial im Berliner Osten und Umland für die Bürger sichtbar zu machen, erklärt Dr. Klaus Teichmann, der Geschäftsstellenleiter des Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreises (MHWK). „Der Aktionstag ist eine Chance, die vielfältigen Akteure der Region stärker in den Fokus zu rücken.“ Er läute für die Region die IGA-Saison ein und vermittele die Botschaft „IGA Berlin 2017 – Wir sind dabei!“, um die Bürger in die Vorfreude auf dieses Ereignis einzubeziehen. „Der Schwung der IGA Berlin 2017 soll nachhaltig für die künftige Entwicklung des Tourismus in der Region mitgenommen werden.“ Dem Wirtschaftskreis sei es ein besonderes Anliegen, das vorhandene Potenzial der Tourismuswirtschaft bekannter zu machen und zu unterstützen.

    Ziel des Projekts sei der Start in diesem Jahr und eine Fortführung des Aktionstages in den kommenden Jahren, erklärt Karen Friedel, Geschäftsführerin des ABACUS Tierpark-Hotel und Leiterin der Arbeitsgemeinschaft Tourismus beim MHWK: „Eine tolle Region verdient Beachtung!“ Den Berlinerinnen und Berlinern sollen die vielfältigen Möglichkeiten vor der Tür näher gebracht werden. „Gleichzeit bieten wir Unternehmen und Einrichtungen eine Plattform für Werbung, die sie allein nicht haben.“ Hinter „Erlebe deine Region“ stehe die Vision, ein eigenständiges Tourismus-Marketing für den Berliner Osten (Marzahn-Hellersdorf, Lichtenberg, MOL-Region) zu etablieren, fügt Dr. Klaus Teichmann hinzu. Reinhard Kneist, der Betreiber von Citygolf, der einzigen Filzgolfanlage in Berlin, betont, dass man in der Region nicht lange nach touristischen Angeboten suchen muss. „Viele tolle Freizeiterlebnisse gibt es um die Ecke.“

    Ein Tag voller Erlebnisse bei mehr als 40 Partnern

    Für den 26. März konnten viele Partner gewonnen werden. So präsentiert sich die Alte Börse Marzahn nach kurzer Pause mit selbstgebrautem Bier, während der Modellpark Berlin-Brandenburg exklusiv für die Besucher eine Woche vor der offiziellen Eröffnung seine Modellbauten – darunter das Schloss Friedrichsfelde, den Reichstag oder die Kaiser Wilhelm-Gedächtniskirche – zeigen wird. Historisch geht es im Schloss Hohenschönhausen oder dem Gründerzeitmuseum zu, während das BergWerk Berlin – Europas größter Indoor-Kletterpark – zu abenteuerlichen Touren in luftiger Höhe einlädt. Wer sich sportlich betätigen will, erhält interessante Preisnachlässe im American Bowl im LeProm oder bei City Golf Berlin. Auch das Umland lädt zu einer Tagesfahrt ein: Industriegeschichte ist im Museumspark Rüdersdorf zu erleben, während das Schlossgut Altlandsberg Besucher mit auf eine Tour durch Brauerei und Brennerei nimmt.

     

    Weitere Informationen im Internet unter www.erlebe-deine-region.de

    Vom 18. März bis zum 30. April 2017 präsentiert das Kloster Chorin ausgewählte Arbeiten des Wettbewerbs im ehemaligen Infirmarium.

    23 KünstlerIinnen wurden von der Fachjury für den Preis 2016 nominiert, ausgezeichnet wurden im Oktober 2016 die Bildhauerin und Installationskünsterin Gabriele Künne mit ihrem Werk „geschlossenes System“ in der Kategorie Plastik und Christian Breßler mit seiner Arbeit „Erinnerst du dich noch“ in der Kategorie Malerei/Grafik. 

    Gabriele Künne wurde 1969 in Mannheim geboren, studierte Kunst an der Hochschule der Künste Berlin. Die Künstlerin, die in Berlin, in der Uckermark und Mannheim lebt und arbeitet, erhielt zahlreiche Stipendien im In- und Ausland.

    1966 in Angermünde geboren, absolvierte Christian Breßler ein Grafikstudium an der Kunsthochschule Weißenssee und studierte im Fachbereich Malerei/ Glas an der Hochschule für Kunst und Design Halle Burg. Heute lebt und arbeitet er als Künstler und Restaurator in Angermünde.

    Neben den prämierten Arbeiten werden Werke von David Antonides, Volkmar Förster, Matthias Gründel, Siefried Haase, Hartmut Henschel, Anna Higgs, Arne Kalkbrenner, Sigurd Kuschnerus, Astrid Mosch, Bettina Mundry, Gerals Naar, Bodo Neumüller, Christina Pohl, Ilka Raupach, Matthias Schilling, Silke Schmidt, Wolfram Schubert, Gaby Schulze, Jutta Siebert, Jörg Steinert, Insa Wagner und Rita Zepf ausgestellt.

    2014 schrieb die Sparkasse Uckermark erstmals den „Uckermärkischen Kunstpreis“ in Kooperation mit dem Dominikanerkloster Prenzlau in der Bereichen Malerei/Grafik und Plastik aus um die künstlerische Arbeit und Vielfalt der Region Uckermark zu entdecken und zu stärken. Bewerben können sich Künstlerinnen und Künstler, die in der Region Uckermark leben und/oder arbeiten.

    Nachdem die Kunstwerke 2016 in Prenzlau zu sehen waren, werden sie vom 18. März bis 30. April 2017 erstmals im Kloster Chorin, das mitten im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin am Rande der Uckermark liegt, anschließend im Multikulturellen Zentrum Templin und in der Klosterkirche Angermünde, gezeigt.

    Seit 2010 bietet das sogenannte Infirmarium des Kloster Chorins, das ehemalige Klosterhospital, den Raum für die Begegnung mit zeitgenössischer Kunst. 

    Erinnerst du dich noch (Monotypie), 2015, Christian Breßler

     

     

    „Geschlossene Systeme, 2014/2015, Gabriele Künne

     

    Ein kleiner China Leopard hat am 26.12.16, nach ca. 100 Tagen Tragezeit, das Licht der Welt erblickt. Von der Mutter sehr gut beschützt hat er sich sehr gut entwickelt. Gestern nun traf er das erste Mal in seinem Leben auf die „große Öffentlichkeit“. Obwohl nur 7 kg schwer, ist er ein wahres Kraftpaket und zeigt seinen Unmut über die Fremdlinge doch sehr deutlich.

    Die China Leoparden sind vom Aussterben bedroht, deswegen ist die Freude über die Nachzucht sehr groß.

    Er wird ca. 1 – 1,5 Jahre im Zoo Eberswalde zu bewundern sein. Dann kommt er ins Mannesalter und muss von den Eltern getrennt werden. Noch ist er nicht zu bewundern. Wir werden weiter berichten und sagen Bescheid wann er zu sehen sein wird. Bleibt neugierig.