Ein Apéritif zum Festival Jazz in E. Nr. 23

Sonnabend, 13. Mai 2017, 10:30 Uhr

Kirchhang am Marktplatz   

Guten Morgen Eberswalde DXIV

Kulturelle Interventionen in der Innenstadt von Eberswalde

 

Jaekel & Anklam (D)
Volker Jaekel (portativ, piano) – Gert Anklam (sax, sheng)

 

Alte Musik trifft auf Jazz, Komposition auf Improvisation, alte Instrumente auf unerhörte Klänge, Mittelalter auf Weltmusik, Portativ auf Sheng, Choral auf Tango, Klassik auf Groove.

Die eigenen Kompositionen im Programm sind stark beeinflusst durch die Zusammenarbeit mit Musikern anderer Kulturen. Bei unserem Aperitif-Konzert zum Festival wird Atemstrom zum Klang, formt die Musik, gestaltet die Zeit, berührt, durchdringt, beseelt und belebt.

 

 

Mittwoch, 24. Mai 2017, 20:00 Uhr

Paul-Wunderlich-Haus

Festivaleröffnung

 

Julian Sartorius (CH)

Julian Sartorius (drums, perc)

 

Unser diesjähriges Festival wird mit einem Konzert des Schweizer Trommlers Julian Sartorius eröffnet. Wir können davon ausgehen, daß sich seine Performance in die Reihe bemerkenswerter Solo Konzerte von Percussionisten und Schlagwerkern bei Jazz in E. einreiht, hier sei nur an die Auftritte von Tony Buck, Eric Schaefer oder Mohammad Reza Mortazavi erinnert.

Der Beat ist das bestimmende Element im Leben von Julian Sartorius. 1981 in Thun geboren, fand er als Fünfjähriger zum Schlagzeug. Mit seinen Rhythmen zeigt Sartorius die Vielfalt und Möglichkeiten seines Instrumentes. Oft präpariert er das Schlagzeug, arbeitet mit ungewöhnlichen akustischen Sounds und baut so Schlag um Schlag eine neue Klangwelt voller Dynamik, Farbe und Spannung. Aber auch aus Alltagsgeräuschen macht Julian Sartorius Musik. In „Beat Diaries“ schuf er beispielsweise einen Rhythmus pro Tag, nahm ihn aus dem, was er gerade antraf – ließ Blechtonnen dröhnen, Klapptische im Flugzeug vibrieren, Brückengeländer klicken. Die 365 Rhythmen, die Sartorius in einem Jahr sammelte, veröffentlichte er in einer Box mit zwölf Schallplatten und als Bildband.

Die Musik von Julian Sartorius macht so auch Alltag hörbar und wenn die uns vertrauten Geräusche plötzlich ins Rollen kommen, ihren Beat bekommen, dann können wir sogar unseren eigenen Puls hören.

Julian Sartorius studierte u.a. bei Fabian Kuratli, Pierre Favre und Norbert Pfammatter an den Jazzschulen in Bern und Luzern und spielt mit Musikern wie Matthew Herbert, Shahzad Ismaily, Sylvie Courvoisier, Dimlite, Merz, Fred Frith und Sophie Hunger. Sartorius gewann verschiedene Preise und war 2014 für den ersten Swiss Music Prize nominiert.

 

Shake Stew (AUT)

Lukas Kranzelbinder (bass) – Clemens Salesny (sax) – Johannes Schleiermacher (sax) – Mario Rom (tp) – Manu Mayr (bass) – Niki Dolp (drums, perc) – Mathias Koch (drums, perc)

 

Gleich zwei neue Bands der zugleich brodelnden wie faszinierenden Wiener Szene sind bei Jazz in E. No. 23 zu Gast, Shake Stew und ihr „intergalaktisches Roadmovie für die Ohren“ steht dabei am Anfang.

Bassist Lukas Kranzelbinder bekam als bisher jüngster Musiker in der Geschichte des renommierten Jazzfestivals Saalfelden den Auftrag, das Eröffnungskonzert 2016 zu spielen. Er formierte seine Band Shake Stew und die Musiker haben sich in einem aufwendigen Prozess ein Jahr lang auf ihr erstes Konzert vorbereitet. Es geriet für Publikum und Presse zur magischen Eröffnungsstunde.

Shake Stew versammelt in seiner außergewöhnlichen Besetzung – zwei Bassisten, zwei Schlagzeuger, drei Bläser – sieben unkonventionelle Musiker, allesamt wegweisende Charaktere der jungen europäischen Jazzszene. Mit Bandleader Kranzelbinder eint sie das Streben nach neuen Klangmöglichkeiten und über Genregrenzen hinaus gedachten Konzepten, für die der Bassist schon länger steht. Seine persönliche Verbindung aus Virtuosität, Unterhaltung und kompromissloser Energie zieht sich durch viele seiner Projekte und ist mittlerweile eine Art Spezialität des umtriebigen Musikers, Komponisten und Arrangeurs geworden.

So realisierte er eine spanische Jazz-Oper oder entwickelte „Konzertwanderungen“ auf über 2000 Meter Höhe. Auf Konzertreisen von Japan bis Mexico konnte er zuletzt als Bandmitglied von Mario Rom‘s INTERZONE von sich hören lassen.

 

„Dieses Debüt hat das Zeug zur Platte des noch jungen Jahres!“ (Jazzthetik, Januar 2017)

 

„Da wehen schamanische Klangschlieren, böllern kolossale Beat-Architekturen oder fahren energietrunkene Bläserstimmen Schlangenlinien – großes Klangkino.“ (Wiener Zeitung, August 2016)

 

Die Konzerte von Julian Sartorius und Shake Stew werden von kulturradio (rbb) live aufgezeichnet!

 

 

Donnerstag, 25. Mai 2017, 20:00 Uhr

Paul-Wunderlich-Haus

 

Evan Parker (GB)

Evan Parker (sax)
Der 1944 in Bristol geborene Saxophonist ist seit über 50 Jahren „auf der Szene“ und hat seine eigene, unverwechselbare Stimme in die Jazzgeschichte eingebracht. 2013 erhielt Evan Parker in London den Jazzpreis des Britischen Parlamentes. In der Begründung heißt es: „Wenn Du je in die Versuchung gekommen bist, freie Improvisation zu mögen, dann ist Parker Deine Einstiegsdroge, schrieb der Standup Comedian Stewart Lee 2010 im englischen Guardian. Er meinte nicht Charlie Parker sondern Evan Parker, den revolutionären englischen Saxophonisten, der die Tonbildung und Techniken seines Instrumentes in den späten 60er Jahren gänzlich neu erfunden hat und seither einer der weltweit am meisten bewunderten und einflussreichsten Saxophonisten geworden ist. Er hat das Buch der Klänge, die man auf dem Saxophon herstellen kann seit fast einem halben Jahrhundert neu geschrieben. Er kann sogar mehrstimmige Kontrapunkte spielen auf einem Instrument, das ja eigentlich nur einen Ton zur Zeit von sich geben kann. Er kann elektronik-artige Strukturen akustisch herstellen und eine persönliche Klanglandschaft erzeugen, die konventionelle Melodien vermeidet und dennoch ihre eigene atemberaubende Gefühlswelt hat. Parker hat mit vergleichbar revolutionären Musikern wie John Zorn und Anthony Braxton gearbeitet, in experimentellen elektro-akustischen Gruppen und Ensembles der Neuen Musik gespielt – und ebenso Kantiges in konventionelle Jazzgruppen etwa von Stan Tracey, Kenny Wheeler oder dem Rolling Stone Charlie Watts eingebracht und hat Aufnahmen gemacht mit Singer & Songwriter Robert Wyatt, dem TV-Comedian Vic Reeves und seine unnachahmlichen Sounds auch Popmusikern geliehen wie Scott Walker, David Sylvian oder Jah Wobble…“

 

Mit dem Alexander von Schlippenbach Trio gastierte Evan Parker im Jahr 2000 und zum Jubiläumsfestival Jazz in E. No. 20 im Jahr 2014 bei uns.

 

Lucia Cadotsch SPEAK LOW (CH / SE)

Lucia Cadotsch (voc) – Otis Sandsjö (sax) – Petter Eldh (bass)

 

Die für den ECHO Jazz 2017 nominierte Züricher Wahlberlinerin Lucia Cadotsch hat eine berückend schöne Sammlung von modernen Traditionals, wie Gloomy Sunday, Strange Fruit und Moon River, zusammengetragen und bringt sie gemeinsam mit den Schweden Petter Eldh und Otis Sandsjö auf die Bühne.

Die Drei haben alles, um diese wunderbaren Songs auf ihre eigene, aufwühlende, ganz frische Art zu interpretieren. Und Effekte gehören definitiv nicht dazu. Ein Tenorsaxophon, ein Kontrabass und eine Stimme, die Stimme von Lucia Cadotsch. Sie singt frei und stolz, ist Instrument und Erzählerin.

Lucia Cadotsch kennen wir in Eberswalde vor allem von Gastspielen mit der Folk Band „Yellow Bird“. Mit „Schneeweiß & Rosenrot“, in der auch Petter Eldh spielte, gastierte sie 2013 bei Jazz in E. No. 19.

 

“Hinter dieser Musik steht nicht nur ein Sound, den man so noch nicht gehört hat, sondern eine musikalische Haltung, vor deren Klarheit und Kompromisslosigkeit man sich spontan verbeugen möchte. Ich habe lange nichts derart beeindruckendes mehr gehört.“ (JAZZPODIUM)

 

„Lucia Cadotsch hätte den Sängerinnen Billie Holiday und Nina Simone kein größeres Kompliment machen können, als deren Standards im Trio neu zu erfinden.“ (Franziska Buhre, TIP Berlin)

 

„Remember the name Lucia Cadotsch – you’re going to be hearing a lot of it.“ (THE GUARDIAN)

 

Die Konzerte von Evan Parker und Lucia Cadotsch SPEAK LOW werden von kulturradio (rbb) live aufgezeichnet!

 

 

Freitag, 26. Mai 2017, 20:00 Uhr

Paul-Wunderlich-Haus

 

Clemens Christian Pötzsch (D)

Clemens Christian Pötzsch (piano)

 

Wenn Musik atmet, sagt der Pianist Clemens Christian Pötzsch, dann beobachte ich, wie sie lebendig wird und sich auflöst. In reduzierten Kompositionen, die in langen Bögen musikalisch fließen, kreiert Pötzsch eine atmosphärisch dichte Stimmung und so verschwinden auch musikalische Grenzen. Zwischen klassischen Songstrukturen finden sich freie Improvisationen, neben Elementen klassischer Musik hört man Einflüsse von Filmmusik, dazwischen ein sorbisches Volkslied. Eine ungewöhnliche Mischung zwar, jedoch klingt alles mühelos verwoben und so gar nicht nach Schubladen.

„Meine Musik ist ein Spiegelbild dessen, wie ich den Rhythmus meiner Umgebung wahrnehme und was er in mir zum Klingen bringt.“ Die Beschäftigung mit den eigenen sorbischen Wurzeln, das Touren mit seiner Band durch Ostafrika und den arabischen Raum sowie die Zusammenarbeit mit dem Ballett des sorbischen Nationalensembles, das Unterwegssein und das Zürückkommen. Die Musik von Clemens Christian Pötzsch ist persönlich und poetisch und hat nicht das Tempo dieser Welt. Mit der Band Masaa gastierte er 2015 bei Jazz in E. No. 21.

 

Trio Trara (AUT)

Klemens Lendl (violn, voc) – Peter Rom (git) – Manu Mayr (bass)

 

Trio Trara sind die Wiener Musiker Peter Rom, Klemens Lendl und Manu Mayr. Alle drei sind fixe Bestandteile des musikalischen Zentralnervensystems Wiens, wenn auch jeder in einem anderen Revier. Der Gitarrist Peter Rom ist seit vielen Jahren kreativer Dreh- und Angelpunkt für zahlreiche Projekte und Bands, die rund um die JazzWerkstatt Wien entstanden sind, so wie Rom/Schaerer/Eberle oder das JazzWerkstatt Wien New Ensemble. Violinist Klemens Lendl beschäftigt sich als eine Hälfte des Wienerlied-Duos Die Strottern und Sänger der Hannes Löschel Stadtkapelle mit den Liedern dieser Stadt. Bassist Manu Mayr lotet sein Instrument zwischen Jazz und zeitgenössischer sowie elektronischer Musik aus, von Kompost 3 bis Klangforum Wien.

Die feinen Miniaturen, die die Musiker schaffen, spiegeln die unterschiedliche musikalische Herkunft der Musiker und ihre Freude am Musizieren ist hör- und sichtbar! Stilsicher bewegt sich das Trio durch eine Vielfalt von Ideen, manche Stücke hochenergetisch, manche verträumt und melancholisch. Ausgefeilt trashige Skizzen vermischen sich mit verhallten Klangbädern und lösen Assoziationen von cineastischer Bildhaftigkeit aus.

 

„…so reich an Melodie, Emotion und Seele…“ (Jouko Kirstilä, jazzrytmit.com)

 

„Ein Album wie ein Aquarell…“ (Tobias Natter, guitarmania.eu)

 

Die Konzerte von Clemens Christian Pötzsch und Trio Trara werden von kulturradio (rbb) live aufgezeichnet!

 

 

Sonnabend, 27. Mai 2017, 10:30 Uhr

Kirchhang am Marktplatz

Guten Morgen Eberswalde DXVI

Kulturelle Interventionen in der Innenstadt von Eberswalde

 

Wind & Erde (D / BFA / PER)

Johannes Lauer (tb) – Gerhard Gschlössl (tb, sousafon) – Andreas Tschopp (tb) – Laura Robles (perc) – Moussa Coulibaly (perc) – Matthias Haffner (perc)

 

Drei zeitgenössische Turmbläser spielen vom Turm der Maria-Magdalenen-Kirche. Die Posaunisten Johannes Lauer, Gerhard Gschlössl und Andreas Tschopp knüpfen an eine alte Tradition an. Sie rufen uns zu. Wir hören ihnen zu. Im Liegen, im Sitzen, im Vorbeigehen…

Später steigen sie herab und am Fuße des „Turmes“ warten drei Perkussionistinnen auf sie. Die Peruanerin Laura Robles ist auf afroperuanische Perkussion, Moussa Coulibaly aus Burkina Faso auf westafrikanische und Matthias Haffner aus Deutschland auf brasilianische Perkussion spezialisiert. Eben noch waren die Klänge in der Luft, jetzt wird mit Rhythmen aus verschiedenen Himmelsrichtungen der Raum erkundet. Im finalen Konzert auf der Bühne mischen sich Eigenkompositionen des Initiators Johannes Lauer mit traditionellen Stücken und Improvisationen. Erfahrungen aus Jazz, afrikanischer und südamerikanischer Folklore münden in einer offenen und erfrischenden Mischung.

 

Für das unkomplizierte „Picknick zum Jazz“ sorgt heute am Vormittag das Kaffeehaus GUSTAV!

 

 

Sonnabend, 27. Mai 2017, 20:00 Uhr

Paul-Wunderlich-Haus

 

Sidsel Endresen (NOR)

Sidsel Endresen (voc)

 

Der Abend der Stimmen. Und mit der einzigartigen Stimme von Sidsel Endresen beginnen wir. Egal ob mit Worten, norwegisch oder englisch, oder aber wortlos, immer ist Sidsel Endresens Stimme erzählerisch und eindrücklich. Die in Oslo geborene Sängerin ist seit den 1970er Jahren aktiv, gehört zu den gefragtesten Vokalistinnen aus dem skandinavischen Raum, hat seit 1989 beim Label ECM veröffentlicht und mit Nils Petter Molvær, Django Bates, Bugge Wesseltoft sowie vielen anderen innovativen Kollegen ein eigenes Kapitel in der Geschichte der improvisierten Musik geschrieben. Die Magie ihrer Songs kommt aus der Stille. Sidsel Endresen: „Ich bin absolut detailversessen. Ich schaffe eine Zone, in der die Details leben können, und fülle sie sparsam. Die Stille ist ein äußerst aktiver Raum, der viele Bewegungsmöglichkeiten gewährt“. Kommt heran!

 

Max Andrzejewski’s HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir (D / AUT / USA)

Johannes Schleiermacher (sax) – Tobias Hoffmann (git) – Andreas Lang (bass) – Max Andrzejewski (drums) – Tobias Christl (choir leading, voc) – Winnie Brückner (voc) – Marie Daniels (voc) – Marcus Gartschok (voc) – Erik Leuthäuser (voc) – Zola Mennenöh (voc) – Friederike Merz (voc) – Stephen Moult (voc) – Dora Osterloh (voc) – Lena

Sundermeyer (voc) – Laura Winkler (voc); special guest: Dorrey Lin Lyles (voc)

 

Nachdem im Vorjahr das famose Andromeda Mega Expreß Orchestra das Festival beschloß, freuen wir uns erneut auf ein Finale mit ganz großer Band! Max Andrzejewski‘s HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir ist die außergewöhnliche Zusammenführung der Berliner Band HÜTTE mit einem großen Chor aus starken Gesangssolisten plus Special Guest, der Gospelröhre Dorrey Lin Lyles.

Das Programm ist eine Liebeshochzeit von Gospel und Jazz, mit Texten über Essen als Ersatzreligion, die der Poet und Theaterdramaturg Thomaspeter Goergen im Auftrag des „musikalischen Perpetuum Mobile“ Max Andrzejewski (Zitat Wolf Kampmann) als Grundlage für die neuen Kompositionen schrieb. Mitreißend, verstörend und beglückend!

 

 

Das Jazz-in-E-DJ-Team!

Für die gute Musik vor und nach den Konzerten stehen die gastgebenden Jazzaktivisten höchstpersönlich. Täglich ein neues Gesicht am Pult!

 

Unsere Festival-Shirts sind natürlich wieder von einer Grafik unseres Haus- und Hofgrafikers Matthias Schwarz geprägt. Das diesjährige Motiv zeigt den Trompeter Steffen Faul, der im Vorjahr mit Absolutely Sweet Marie bei Jazz in E. No. 22 zu Gast war.

 

 

Kartenvorverkauf:

Eberswalder Tourist Information, Steinstraße 3, 16225 Eberswalde, T: 03334-64520.

Barnimer Bus Gesellschaft, Friedrich-Ebert-Straße 27d, 16225 Eberswalde, T: 03334-235003.

KOKA 36, Oranienstraße 29, 10999 Berlin, T: 030-61101313, www.koka36.de.

Online Tickets über die Homepage des Festivals: www.mescal.de

 

Eintrittspreise: Jede Abendveranstaltung 17,- / 13,- €; im VVK 15,- / 11 €. Festivalpass für alle Veranstaltungen 43,- / 34,- EUR (erm.). Festivalpaß + Festival-T-Shirt 55,- / 46,- EUR (erm.). T-Shirts werden an der Abendkasse ausgegeben. Ermäßigung für Schüler/Schülerinnen, Studenten/Studentinnen und Inhaber des Eberswalde-Passes. Vorverkauf zzgl. etwaiger Gebühren der Anbieter.

Bei der Veranstaltung am 27. Mai 2017 um 10:30 Uhr wird kein Eintritt erhoben.

 

Jazz in E. Nr. 23 – ein Festival aktueller Musik wird vom Begegnungszentrum Wege zur Gewaltfreiheit e.V. Eberswalde veranstaltet. Programm und Gesamtorganisation: Udo Muszynski Konzerte + Veranstaltungen. Organisationsassistenz: Tine Schwarz, Info: 03334-8352053, jazzine@gmx.de. Sound: Tim Altrichter (oton) / Ruben Pagenkopf (Brachial & Art). Licht: Dustin Traut / Sascha Leeske (Amigo Media). Gestaltung Foyer Glaszwischenbau: Henrik Schade. Allgemeiner Support: Jazz-in-E-Aktivisten-Team. Plakat, Programmheft, Homepage: Carsten Storm. Fotodokumentation: Torsten Stapel.

Einmal jedes Jahr laden brandenburgische Künstler und Galeristen Besucher in ihre Atelier und Werkstätten ein. Sie lassen sich bei ihrern  Arbeiten über die Schulter schauen. Fragen werden gern beantwortet. Natürlich  kann auch das eine oder andere Original vom Künstler direkt erworben werden.  Bei einigen Künbstlern kan sich der Gast  selbst kreativ betätigen. Oft haben die Gastgeber spezielle Angebote dafür  vorbereitet.

Alle Teilnehmer findt ihr hier:

http://www.kulturland-brandenburg.de/wordpress/wp-content/uploads/Offene-Ateliers-Internet-min.pdf

 

Wir empfehlen Euch dieses Jahre  2 Ateliers.

Sie sind jeweils Samstags und Sonntags geöffnet

Atelier LöwenArt – Petra Löfflad
Thälmannstraße 86, 16348 Wandlitz
0176 20342511,www.loewen-art.de
HOLZSKULPTUREN
Gäste: Regina Born, Keramik; Anna Ruhland, Glaskunst;
Evelin Günther, Malerei; Peter v. Krenczewski, Fotografie
Atelier Martina Winkler
Wesendahler Straße 6, 16356 Werneuchen
033398 930276, www.martina-winkler-malerei.de
MALEREI
Mitmachaktion
  1. Biesenthaler Regionalmarkt am Sonntag, den 14. Mai 2017

Ausflugstipp

Biesenthaler Regionalmarkt

Wer am Sonntag, den 14. Mai noch einen Ausflugstipp sucht, der soll sich auf den Weg machen in das brandenburgische Naturparkstädtchen Biesenthal. Hier findet zum 6. mal nun ein Regionalmarkt rund um die alte Jubiläumseiche vor dem historischen Fachwerkrathaus statt. Biesenthal liegt auf dem Berlin-Usedom-Radweg und ist in einer Stunde vom S-Bahnhof Bernau per Rad zu erreichen. Auf abwechslungsreichen Wegen geht es auch durch das wunderschöne Naturschutzgebiet Biesenthaler Becken. Wer nicht so weit radeln will, kommt vom Bahnhof Biesenthal (36 min von Ostkreuz mit dem RB24) aus zum 4 km entfernten Marktplatz. Wer ohne eigenes Rad anreist, kann vielleicht eines der sechs eBikes ergattern, die die Biesenthaler Firma HNF Heisenberg für diesen Tag für kostenlose Probefahrten zwischen Bahnhof und Marktplatz zur Verfügung stellt, nutzt einen eingerichteten Shuttle per Kleinbus oder fährt mit dem Bus 906 von Bernau aus direkt bis zum Marktplatz.

Was wird geboten?

Dort angekommen erwarten die Besucher*innen ab 11:30 Uhr bunte Stände mit Produkten aus der Region von frischem Gemüse, Honig, Kräutern bis zu jungen Pflänzchen für den eigen Blumenkasten, alles gentechnikfrei angebaut und zumeist aus ökologischem Anbau. Für Hungrige gibt es Biobratwurst, allerlei Vegetarisches, wie feurige Burger und tiefe Suppen von anna’s spice oddity oder süße und herzhafte Kartoffelleckereien aus der Puffermanufaktur, Apfelsaft und -mark aus der Mostquetsche, Crêpes und selbstgebackenen Blechkuchen u.v.a.. Um 12 Uhr lädt dann der Bürgermeister an die Tafelrunde um die alte Eiche zu einer Bio-Gemüsesuppe und selbst gebackenem Brot aus dem Holzbackofen.

 

Kinder dürfen beim Mitmachzirkus Wuckizucki auftreten, mit Kartoffeldruck Muttertagskarten basteln, Schafe streicheln, den geheimen Schatz suchen oder – mit etwas Geduld sich sogar selbst einen echten Bogen schnitzen.

Auf der Bühne bringt die Band „Zimt Zucker“ das Fest in Schwung mit „Global Folk“ – einer spannenden Mischung musikalischer Stile von Osteuropa bis zum Orient.

Als besondere Attraktion zeigt um 13:30 und 15:30 Patrycja Krupa atemberaubende Artistikkunst im Vertikalseil – in der alten Stadteiche.

Um 14 Uhr eröffnet in der kleinen Galerie im Fachwerkrathaus die Ausstellung „Traum-Stadt- Malerei, Grafik Annett Schauß“ und um 16:30 Uhr endet dann schließlich das abwechslungsreiche Programm für jung und alt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter : www.biesenthal.de

Vom 20. Mai bis 28. August 2017 präsentiert das Kloster Chorin Arbeiten der Objekt-Künstlerin Astrid Weichelt in der Galerie des ehemaligen Infirmariums.

Astrid Weichelt macht Objekte der Kunstgeschichte mit Abformungen von handgeschöpftem Papier „sichtbar“. In ihrer Ausstellung in Chorin stellt sie architektonische Details und Bauschmuck des ehemaligen Zisterzienserklosters in den Mittelpunkt.

Durch die Abformungen von Architekturelementen mit Motiven der gotischen Formensprache wie Pflanzensymbole und Fabelwesen reduziert sie die Objekte auf das Wesentliche und schafft papierne, weiße Fragmente und Skulpturen. Sie multipliziert, ordnet und transferiert sie in einen anderen kulturellen Kontext. Schwebend und schwerelos im Ausstellungsraum, treten ihre Arbeiten in Dialog mit der Architektur. Weitere Arbeiten in der Ausstellung reflektieren die Themen Götter und Vergänglichkeit sowie das Schaffen des Architekten und Denkmalpflegers Karl Friedrich Schinkel, der sich vor 200 Jahren für die Erhaltung der Ruine einsetzte.

Abb.:Pflanzen und Monster, 2017, Astrid Weichelt; Foto: Astrid Lange

Für ihre Objekte und Installationen benutzt sie als bevorzugte Technik das archäologische Verfahren der Papierabformung mit Büttenpapier. Objekte werden mit angefeuchteten Lagen aus Papier eingekleidet. Nach der Trocknung wird die Hülle entfernt, die als das eigentliche Werk zurückbleibt. Form und Größe der Originale werden in den Papierskulpturen erhalten, beständiges Material wird in fragiles übersetzt.

Geboren 1953 in Freiberg in Sachsen, studierte sie an der Hochschule Burg Giebichenstein in Halle im Fachbereich Metallplastik und ist seitdem als freie Künstlerin und Dozentin in Berlin tätig. Astrid Weichelt hinterfragt in ihren künstlerischen Arbeiten, wie nachfolgende Generationen mit Zeugnissen und Werten der Geschichte umgehen und welchen Bedeutungswandel diese bis in unsere Zeit erfahren.

Seit 2010 bietet das sogenannte Infirmarium, das ehemalige Klosterhospital, den Raum für die Begegnung mit zeitgenössischer Kunst. Die im April 2017 eröffnete Dauerausstellung thematisiert die Entstehung und Besonderheiten der Architektur des Klosters Chorin, die Klosterwirtschaft im Mittelalter und die Entdeckung und Bewahrung des Klosters durch Karl Friedrich Schinkel.

 

Vernissage: 20.5.2017, 11 Uhr. Begrüßung und Einführung in das Werk Dr. Franziska Siedler. Musik: Tobias Münch (Berlin). Der Eintritt ist im Rahmen der Vernissage frei.

Ausstellungsauer: 20.5. bis 28.8.2017

Eintritt: Im Eintritt zur Klosteranlage enthalten: 3,50/ 6 Euro.

Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr

Weitere Informationen: www.astrid-weichelt.de

Adresse: Amt 11 a I 16230 Chorin

Anfahrt: www.kloster-chorin.org/content/anfahrt

Verborgene Schätze aus dem Museumsdepot entdecken

 

Spielzeug, regionale Kunst, Handwerks- und Industrieprodukte wie historische Schöpfsiebe oder Möbel und Alltagsgegenstände: Über 10.000 Exponate lagern derzeit im Depot des Eberswalder Museums.

Katrin Gassel und Jürgen Engert bei der Sichtung und Erfassung der historischen Schöpfsiebe

Anlässlich des Internationalen Museumstages unter dem Titel „Spurensuche. Mut zur Verantwortung“ am Sonntag, dem 21. Mai 2017, werden verborgene Schätze ans Tageslicht gebracht. Um 15 Uhr haben Interessierte die Gelegenheit, die Sammlung historischer Schöpfsiebe aus der ehemaligen Papierfabrik Wolfswinkel/Spechthausen aus dem Depot im Museum Eberswalde zu besichtigen.

„An diesem Tag erfahren die Besucherrinnen und Besucher unter anderem Spannendes aus der rund 450-jährigen Geschichte der Papierherstellung in der Eberswalder Region. Daneben sind ausgewählte Schöpfsiebe mit Wasserzeichen, handgeschöpfte Papiere und seltene Prägestempeln zu sehen“, so Museumsleiterin Birgit Klitzke. Diese Sammlung wurde erst in den letzten vier Monaten von Katrin Gassel, Studentin an der Hochschule für nachhaltige Entwicklung, und Jürgen Engert, Ingenieur an der ehemaligen Papierfabrik Wolfswinkel, für die museale Nutzung aufgearbeitet.

Zu Gast sein werden auch Mitglieder des Vereins Endmoräne e.V, die auf dem Gelände der ehemaligen Papierfabrik Wolfswinkel eine Kunstausstellung unter dem Titel „Weiße Schatten“ vorbereiten.

Am Aktionstag am 21. Mai 2017 können Liebhaber von handgeschöpftem Büttenpapier auf Wunsch einzelne Blätter erwerben. Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei. Das Museum Eberswalde befindet sich in der Steinstraße 3.

 

Quelle: Stadt Eberswalde

 

Neil Young und Ida Sand

eine Verbindung, die überrascht: Auf der einen Seite die kanadische Folk-Rocker- und Singer-Songwriter-Legende, auf der anderen eine schwedische Jazzsängerin. Aber: Beide sind keine Prototypen ihres Genres, sondern Künstler, die ihren persönlichen Weg gehen. Beide sind markante Storyteller. Ida Sand mit ihren feuerroten Haaren und der erdig-markanten, Blues und Soul durchtränkten Stimme passt so gar nicht in das Bild der einschmeichelnden Sängerinnen aus dem hohen Norden. Es ist eher das amerikanische Jazz-, Soul- und Popmusik-Repertoire, welches ihr aus der Seele spricht und das Ida Sand „mit ihrer dunklen, samtig-kraftvollen Stimme in funkelnde Preziosen“ (Financial Times) verwandelt. So erscheint das tiefe Verständnis der Schwedin für die Musik des inzwischen 68 Jahre alten Haudegens auf „Young at Heart“ irgendwie logisch und natürlich. Young-Klassiker wie „Harvest Moon“, „Helpless“, „Cinnamon Girl“ und „Hey Hey, My My“ ertönen in jazzig-souligen Interpretationen, die die Tiefe und Ausdruckskraft der Originale nicht vermissen lassen, ihnen aber eine entspannt-lässige Wendung geben. Auf diese Art und Weise wird dieses Konzert eine ganz neue Begegnung mit zwei herausragenden Künstlern, mit Neil Young und Ida Sand!

by_ACT-GregorHohenberg

Lebenslauf

Ida Sand, 1977 in Stockholm geboren, wuchs in einer sehr musikalischen Familie auf. Ihr Vater war Opernsänger an der Königlich Schwedischen Oper in Stockholm und ihre Mutter Kirchenmusikerin. Im Haus wurde viel gesungen und so war es ganz natürlich, dass Ida auch schon in sehr frühem Alter sang und Klavier spielen lernte. Ihrer Mutter, die anderen Schülern im eigenen Haus Klavierstunden erteilte, erlaubte sie nie, sie im „richtigen Klavierspiel“ zu unterrichten. Ida spielte viel lieber nach Gehör das nach, was sie von den anderen Schülern gehört hatte.

1996 nahm sie ein 6-jähriges Musikstudium in Göteborg auf, in dessen Anschluss sie in vielen renommierten schwedischen Bands als Backgroundsängerin und Keyboardspielerin in Stockholm auftrat. 2005 schickte ein befreundeter Musiker ein Demo Tape von Ida an Siegfried Loch, den legendären ACT Musiklabel Gründer mit dem besonderen Gespür für hochgradig talentierte Künstler im Jazz-Bereich. Damit begann für Ida Sand eine neue musikalische Laufbahn, denn Siegfried Loch war nicht nur sehr interessiert an ihr sondern brachte Ida mit dem berühmten Posaunisten Nils Landgren zusammen, mit dem sie seither in vielen Projekten zusammen arbeitet.

Alben

2007 erschien ihr erstes, vielbeachtetes Solo-Album mit dem Titel „Meet me around midnight“. 2008 erschien „True Love“ und 2012 „The Gospel Truth“. Ida Sand ist aus der deutschen und schwedischen Jazz-Szene nicht mehr wegzudenken. Nach Bernau kommt sie mit zwei grandiosen Musikern: Robert Mehmet Sinan Ikiz (drums) und Sven Lindvall (bass).

 

Ofenhaus Bernau

Sonntag, 7. Mai, 19.30 Uhr

Ida Sand und Band (SWE)

„The Neil Young Project“

Alte Lazarus-Kapelle, Saal Alt-Lobetal

Freitag, 21. April, 20 Uhr

Sjaella

„Lifted“ – A Cappella

 

Sjaella, dieser wohlklingende Name stammt aus dem Skandinavischen und bedeutet im Ursprung „Seele“.
Die sechs jungen Damen können ihrer Seele eine Sprache geben: den gemeinsamen Gesang. Seit 2005 fasziniert das Leipziger Ensemble seine Zuhörer mit lupenreinem A-Cappella-Gesang quer durch alle Epochen und Stilrichtungen.

Dass Sjaella dabei höchste Qualität liefert, belegen neben den von Publikum und Presse begeistert gefeierten Konzerten, ihre Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, so zum Beispiel der 1. Preis beim Internationalen A-Cappella-Wettbewerb 2014 in Leipzig und der 1. Preis beim Tampereen Sävel 2015 in Finnland. Im Rahmen des Internationalen A-Cappella-Festivals gab Sjaella im Gewandhaus zu Leipzig ein gemeinsames Konzert mit Bobby McFerrin.

Im Jahr des 10-jährigen Bestehens legte Sjaella 2016 seine vierte CD vor – diesmal eine reine Jazz-Platte. Kein Sprung ins kalte Wasser, aber in diesem Umfang und dieser Qualität doch ein neues Ufer, das da betreten wurde.

„Lifted“ enthält sowohl Genre-Standards als auch junge Songs mit Jazz-Appeal. Und so unterschiedlich wie die Stücke – von verjazztem Pop über Swing bis zu Latin Jazz – sind auch die Arrangements. Hierfür haben Sjaella nach passenden Arrangeuren Ausschau gehalten und dabei mehr denn je ihren Platz in der Vokalmusikszene zu nutzen und auszuweiten gewusst: Alle Arrangements der Platte wurden extra für Sjaella geschrieben, vor allem von Mitgliedern so erfolgreicher Vokalensembles wie Klangbezirk, Slixs, Delta Q und Cadence. Sie alle haben Sjaella auf dem einen oder anderen Weg persönlich kennengelernt und sind dem Ensemble seitdem in Freundschaft verbunden.

Da lässt sich so manche neue Farbe in der Sjaella-Kollektion entdecken und man staunt nicht nur einmal – sei es über das auf der Herbie-Hancock-Version basierende Harmonie-Panorama von „I Just Called To Say I Love You“, die Take-6-Gedenk-Licks in „Joy Spring“ und „Just The Two Of Us“ oder die herrlich unaufhaltsame Fassung von Jamie Cullums „You And Me Are Gone“, die dieses großartige Album kongenial abschließt. In der Fachwerkkirche in Lobetal, wo vor einigen Jahren die skandinavische Sängerin Viktoria Tolstoy das Siebenklangpublikum begeisterte, wird nun Sjaella die Bühne betreten und eben diese auserlesenen alten und neuen Jazztitel vorstellen!

Siebenklang hat mit dem Saal Alt Lobetal in der ehemaligen Lazarus-Kapelle zum zweiten Mal diesen besonderen Veranstaltungsort in das Programm aufgenommen, der eine faszinierende Geschichte hat und viele Besucher überraschen wird.

1910 wurde dieser Fachwerkbau am Berliner Ostbahnhof abgebaut und in Lobetal neu errichtet.

Diese Woche haben wir der Klosterfelder Senfmühle einen Besuch abgestattet. Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und wir durften die Produktionsstätte besichtigen und viele Fragen stellen. Die Senfsaaten werden besonders schonend verarbeitet. Sämtliche Zutaten werden auf kurzen Lieferwegen erntefrisch angeliefert. Die Verarbeitung erfolgt ohne Zusatzstoffe, künstliche Aromen, Farbstoffe oder Konservierungsstoffe. Dem Familienunternehmen wurde das Prüfsiegel „Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin“ verliehen. Es lohnt sich also dem Hofladen einen Besuch abzustatten. Es gibt dort auch fein abgestimmte Kräuterdips zu erwerben.

Diese Woche haben wir der Klosterfelder Senfmühle einen Besuch abgestattet. Wir wurden sehr freundlich aufgenommen und wir durften die Produktionsstätte besichtigen und viele Fragen stellen.
Die Senfsaaten werden, so wurde uns berichtet, besonders schonend verarbeitet. Sämtliche Zutaten werden auf kurzen Lieferwegen erntefrisch angeliefert. Die Verarbeitung erfolgt ohne Zusatzstoffe, künstliche Aromen, Farbstoffe oder Konservierungsstoffe. Dem Familienunternehmen wurde das Prüfsiegel „Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin“ verliehen. Es lohnt sich also dem Hofladen einen Besuch abzustatten. Es gibt dort auch fein abgestimmte Kräuterdips zu erwerben.

Der Ausbau nachhaltiger Mobilität ist besonders im Berliner Umland mit seinen zunehmenden Pendler- und Besucherverkehren wichtig. Aus diesem Grund hat der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. ein Projekt zum Ausbau der Elektromobilität in der Region initiiert. Das Projekt wird mit mehr als 57.000 € aus der Förderrichtlinie Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Die Modellregionen Elektromobilität werden von der NOW Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie koordiniert.

 

Der Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. setzt sich seit 20 Jahren zusammen mit lokalen und regionalen Akteuren dafür ein, die Lebensqualität der Regionsbewohner zu stärken und für Berliner ein attraktives Naherholungsgebiet anzubieten. Dafür wurde u.a. ein ausgedehntes Rad- und Wanderwegenetz entwickelt. Mit der Erstellung eines Konzeptes für Verleih- und Ladeinfrastruktur für E-Fahrzeuge soll nun eine neue, umweltfreundliche Möglichkeit der Mobilität für die Region geschaffen werden.

 

Am 05. April 2017 wird das Projekt mit einer Auftaktveranstaltung im Ortsteilzentrum in Ahrensfelde offiziell gestartet. Neben der Vorstellung der Projektinhalte werden Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft mit interessanten Beiträgen über Themen der Verkehrspolitik und der aktuellen Entwicklung im Bereich E-Mobilität informieren, darunter der Landrat des Landkreises Barnim, Bodo Ihrke, Christian Mehnert von den Kreiswerken Barnim und Manuela Heise vom Ministerium für Wirtschaft und Energie (MWE) des Landes Brandenburg. Im Anschluss ist die Möglichkeit zur Probefahrt mit E-Autos geplant.

 

Ort: Ortsteilzentrum Ahrensfelde, Lindenberger Straße 1, 16356 Ahrensfelde

Zeit: 05.April ab 13.30 Empfang & Imbiss, 14 bis 16 Uhr Programm

 

Eingeladen sind alle, die sich für das Thema Ausbau und Nutzung von Elektromobilität in der Region interessieren. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Es wird um Anmeldung bis zum 29.03.2017 gebeten unter info@feldmaerker.de bzw. 033394-5360. Wir empfehlen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (RB25, S7, Tram, Bus).

 

Sibylle Lösch

Regionalpark Barnimer Feldmark e.V

„Das Reden tut dem Menschen gut“
Ein heiteres literarisch-musikalisches Programm mit Gedichten
und Geschichten von Wilhelm Busch vorgetragen von Giso Weißbach.

25.02.2017 – 19.00 Uhr
ARCHE-Neuenhagen

Es handelt sich nicht um die bekannten Max und Moritz-Geschichten, sondern um Lebensweisheiten;
aber auch um menschliche Torheiten, wie Neid, Missgunst, Eifersucht, Spott und Ironie.
Sein Humor hilft uns das Leben besser zu meistern und den Alltag freundlicher zu gestalten.

Ein unterhaltsamer Abend ist garantiert.

Eintritt: VVK 14 EUR; AK 19 EUR
erhältlich in der Arche Neuenhagen
Tel. 03342 21584