NBBL-Allstar Jannes Hundt wechselt zum SSV Lok Bernau
Aufbauspieler Jannes Hundt wird künftig für den SSV Lok Bernau in der 2. Basketball-Bundesliga ProB auf Korbjagd gehen. Der 19-jährige Berliner wechselt vom Kooperationspartner ALBA BERLIN zur Lok. Hundt startete zuletzt in der 1. Regionalliga Nord und gehörte als Doppellizenzspieler zum Berliner Profi-Kader.

20_Jannes_Hundt-(003)Der talentierte Bernauer Neuzugang Jannes Hundt erlernte das Basketball Einmaleins beim TuS Lichterfelde, wo er 2012 als damals 15-jähriger in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL) debütierte. Ein Jahr später traf der 1,81m große Aufbauspieler erstmals auf seinen neuen Verein. Mit der Spielgemeinschaft TuS Lichterfelde / DBV Charlottenburg trat Hundt in der 1. Regionalliga Nord an. Als 16-jähriger „Starting Five“-Spieler legte er dort im Schnitt in 20 Spielen beachtliche 9,2 Punkte, 2,2 Assists und 1,4 Steals auf. Vor zwei Jahren wechselte Jannes Hundt in das Jugendprogramm von ALBA BERLIN, wo er ebenfalls in der 1. Regionalliga Nord und der NBBL startete. Zu seinen persönlichen Highlights zählt die Teilnahme an den Olympischen Jugendspielen 2014 in China. Zudem führte er die NBBL-Mannschaft in der Saison 2014/15 mit starken Leistungen bis in das Top4-Turnier, wo man sich erst gegen den Nachwuchs des FC Bayern München im Halbfinale geschlagen geben musste. Hundt legte in seiner letzten Saison als U19-Spieler in der NBBL im Schnitt 13 Punkte auf und sammelte drei Assists sowie drei Steals. Mit einer durchschnittlichen Trefferquote von über 60 Prozent im Zweipunkte-Bereich wurde der quirlige Aufbauspieler verdientermaßen für das Allstar-Team der NBBL nominiert und als bester Verteidiger ausgezeichnet. Vor einem Jahr rückte er als Doppellizenzspieler in den Kader der Bundesligamannschaft von ALBA BERLIN und kam beim Auswärtsspiel bei den WALTER Tigers Tübingen im März 2016 zu seinem ersten Kurzeinsatz in BBL.

Neuzugang Jannes Hundt kann sich noch an seine Gastspiele in der Bernauer Halle und die lautstarke Stimmung erinnern. „Ich konnte in all meinen Spielen die Bernauer Halle leider nie als Gewinner verlassen“, stellt der 19-jährige lachend fest. „Ich bin überzeugt, dass sich das nun ändern wird.  Ich freue mich auf eine neue Herausforderung bei der Lok und in der ProB. Ich denke, dass wir auch als Aufsteiger eine sehr gute Saison spielen können.“ Beim SSV Lok Bernau wird Jannes Hundt positionsgetreu als Aufbauspieler hinter Pierre Bland zum Einsatz kommen. Lok-Headcoach René Schilling freut sich über die Zusage des talentierten Berliners, der mit der Rückennummer #6 auflaufen wird. „Jannes ist noch sehr jung, kann aber bereits auf jede Menge spielerische Routine zurückblicken. Er hat sich in jungen Jahren immer wieder gegen körperlich stärkere Spieler durchsetzen müssen. Diese Erfahrungen werden ihm und uns helfen und auch zu Gute kommen“, so Schilling.

Der Kader des SSV Lok Bernau sieht momentan wie folgt aus: Nino Valentic, Jonas Böhm, Timajh Parker-Rivera, Nico Adamczak, Robert Kulawick, Pierre Bland, Jannes Hundt

Dank an Ricardo Steinicke für Text und Bild

Lok-Aufstiegsheld Pierre Bland bleibt für eine dritte Saison
Der SSV Lok Bernau kann seine Planungen für die beiden Ausländerpositionen im Mannschaftskader abschließen. US-Boy Pierre Bland gab die lang ersehntePierreBland2_Lok-BSW Zusage und wird auch in der 2. Basketball-Bundesliga ProB die Geschicke der Mannschaft auf dem Feld leiten. Der 23-jährige Aufbauspieler geht in seine dritte Saison bei den Bernauer Basketballern.

Vor allem bei den Fans dürfte die Nachricht über die Rückkehr von Pierre Bland große Freude verbreiten. Der US-Amerikaner war in den letzten beiden Spielzeiten absoluter Führungsspieler, Leistungsträger und einer der Publikumslieblinge im Lok-Kader. „Auch im Kreis der Verantwortlichen des ganzen Vereins ist die Freude groß“, weiß Lok-Headcoach René Schilling. „Wir haben uns in den letzten Monaten sehr bemüht, Pierre wieder zu uns zu holen. Um so schöner, dass es geklappt hat und wir nun Planungssicherheit haben.“

Pierre Bland kam vor zwei Jahren von der Indiana Purdue University in Fort Wayne (IPFW) aus der ersten Division der amerikanischen College-Liga NCAA. Auf Anhieb konnte er die hohen Erwartungen erfüllen und setzte dabei nicht nur seine Mitspieler in Szene, sondern konnte sich auch im ligaweiten Vergleich in etlichen Statistikbereichen behaupten. Im April wurde er zum zweiten Mal in Folge von den Trainern der 1. Regionalliga Nord in das „1st Team“ gewählt. Für seine Leistungen in der letzten Saison wurde Bland vom Basketballportal „eurobasket.com“ als „Player of the Year“ ausgezeichnet. Mit seinen durchschnittlich 15 Punkten, sechs Rebounds und fünf Assists hat Pierre Bland maßgeblichen Anteil an der bestehenden Siegesserie der Bernauer. Saisonübergreifend hat der SSV Lok Bernau in der 1. Regionalliga Nord 41 Spiele am Stück gewonnen und konnte sich in der letzten Saison ungeschlagen die Meisterschaft und den Aufstiegsplatz in die ProB sichern. In allen Spielen stand auch Pierre Bland für die Lok auf dem Feld. „Pierre erfüllt exakt unsere Anforderungen auf und neben dem Feld. Er kann sehr mannschaftsdienlich spielen und seine Mitspieler in Szene setzen, aber in wichtigen Momenten auch selbst die Verantwortung übernehmen. Er hat großen Anteil daran, dass wir in einer neuen Liga spielen können. Ich freue mich sehr, dass er sich auch dieser Verantwortung stellt und den Weg mit uns gemeinsam weitergeht“, schwärmt Trainer Schilling über seinen Führungsspieler.

Pierre Bland beendete 2014 sein Studium an der IPFW. Dort konnte der aus Maryland stammende und in Florida aufgewachsene Spielmacher sein Team zum ersten Mal überhaupt ins Regionalfinale der Summit League führen und scheiterte dort nur hauchdünn am Einzug in die nationale Meisterschaftsrunde. Die individuell starken Leistungen des 1,88m großen und 98kg schweren Guards wurden bereits in der amerikanischen College-Liga mit der Wahl in das All-Tournament Team gewürdigt. Neben starken Quoten beeindruckten beim Lok-Spielmacher schon immer die effektive Spielweise sowie seine Allround-Fähigkeiten.

Die Planungen für die Besetzung der ausländischen Spielerpositionen sind mit der Rückkehr von Pierre Bland abgeschlossen. Zusammen mit Timajh Parker-Rivera (USA) sind die beiden Spots im Bernauer Kader vergeben. Damit steht fest, dass Sango Niang nicht zum SSV zurückkehren wird. Der Verein bedankt sich für die starken Auftritte und seinen Einsatz während der letzten Saison und wünscht ihm für seine weitere sportliche Laufbahn alles Gute.

Der Kader des SSV Lok Bernau sieht momentan wie folgt aus: Nino Valentic, Jonas Böhm, Timajh Parker-Rivera, Nico Adamczak, Robert Kulawick, Pierre Bland

 

Dank an Ricardo Steinicke für Text und Bild!

HERTHA BSC Fussball-Ferienschule

Der BSV RW Schönow wird vom 1.8. bis 3.8.16 wieder die beliebte HERTHA BSC Fussball-Ferienschule durchführen. Teilnehmen können die Jahrgänge 2003 – 2009. Durchgeführt wird die Ferienschule auf dem Sportplatz in

Bernau OT Schönow, Schönerlinderstr. 25a.

Unter www.rot-weiss-schoenow.de steht ganz unten auf der Startseite ein Link zur Ferienschule und zum Anmeldeformular. Es werden noch Anmeldungen angenommen.

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Quelle: M.K.

Nico Adamczak bleibt weitere Saison in Bernau
Der SSV Lok Bernau kann auch für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB auf die Dienste von Nico Adamczak setzen. Der 26-jährige Berliner mit BBL- und ProA-Erfahrungen wird die Bernauer Korbjäger weiterhin auf der Flügelposition verstärken und in seine zweite Spielzeit bei der Lok gehen.

Nico Adamczak wechselte vor einem Jahr von den MLP Academics Heidelberg aus der ProA zum SSV Lok Bernau. Der Berliner kehrte nach sieben Jahren, in denen er ProA, ProB und sogar BBL spielte in seine Heimatstadt zurück. Mit dem SSV wollte er in der 1. Regionalliga Nord unbedingt um den Aufstieg spielen. Mit rund zehn Punkten sowie fünf Rebounds pro Spiel gehörte Adamczak zu den Leistungsträgern im Team von Lok-Headcoach René Schilling. Nach der ungeschlagenen Saison und der Regionalliga-Meisterschaft wird Adamczak nun auch in der ProB das Lok-Trikot tragen. „Toll, dass es geklappt hat. Ich bin sehr froh, wieder Teil und Mitglied dieser erfolgreichen Organisation zu sein“, freut sich Nico Adamczak auf ein weiteres Jahr in Bernau. Neben seinem Engagement auf dem Feld, unterstützte er auch die Nachwuchsarbeit im Verein. Als Trainer betreute er unter anderem das weibliche u15-Team des SSV Lok Bernau, mit denen er im Mai beim größten Nachwuchsturnier Europas in Göteborg in der Altersklasse den Turniersieg holte.

Seine Basketballlaufbahn startete der 1,91m große, gebürtige Berliner beim TV Waidmannslust. Über die Jugendmannschaften der Weddinger Wiesel, der Marzahner Basket Bären und dem VfB Hermsdorf spielte er sich bis in die deutsche Jugendnationalmannschaft. Von 2006 bis 2009 spielte Adamczak in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL) für ALBA Berlin und die IBBA. Seine Karriere krönte er 2009 unter Henrik Rödl mit dem Deutschen Meistertitel, zu dem er im Schnitt 15 Punkte und acht Rebounds beisteuerte. Seine Profikarriere startete der damals 19-jährige in Essen (ProA). Bereits zu Saisonbeginn wechselte er eine Klasse tiefer nach Weißenhorn, von wo er unzufrieden Anfang 2010 zu den Veilchen nach Göttingen wechselte. Bei der BG Göttingen blieb Adamczak bis 2012 und spielte mit Doppellizenz in der Regionalliga. Für die BG Göttingen absolvierte er sogar 13 Spiele in der BBL. Der kantige Flügelspieler gilt als rebound- und defensivstark, der auf dem Feld stets mit vollem Einsatz kämpft. Nach einer Saison bei den Giants Düsseldorf in der ProA und dem sportlichen Aufstieg unter Murat Didin wechselte Nico Adamczak 2013 für zwei Spielzeiten an den Neckar zu den MLP Academics Heidelberg.

Lok-Headcoach René Schilling freut sich ebenfalls über die Verlängerung. „Nico hat uns bereits in der letzten Saison mit seiner Erfahrung viel helfen können. Seinen Spielertyp und seinen unbändigen Siegeswillen brauchen wir auch in der neuen Liga, wo es für uns als Aufsteiger um den Klassenerhalt geht.“

Der Kader des SSV Lok Bernau sieht momentan wie folgt aus: Nino Valentic, Jonas Böhm, Timajh Parker-Rivera, Nico Adamczak

Quelle: Ricardo Steinicke

Starke Kinder beim 1. SV EberswaldeLogo_SV_mit_Rand-130

Am 28.05.2016 veranstaltet der 1. SV Eberswalde ein Mini-Spieleturnier in der Westendhalle Eberswalde unter dem Motto „Kinder stark machen“.

Mit dieser Veranstaltung beteiligt sich der 1. SV Eberswalde an der bundesweiten Mitmach-Initiative „Kinder stark machen“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). Sie richtet sich an Erwachsene, die Verantwortung für Kinder und Jugendliche tragen. Ziel ist eine frühe Suchtvorbeugung. Durch die Stärkung des Selbstvertrauens und die Förderung ihrer Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit sollen Kinder und Jugendliche lernen, auch gegen Gruppendruck „Nein“ zu Suchtmitteln aller Art sagen zu können.

Neben dem Elternhaus und der Schule können Sportvereine dabei einen wichtigen Beitrag leisten. Denn Trainerinnen und Trainer sind häufig Vorbilder und Vertrauenspersonen. Im Sportverein lernen Kinder und Jugendliche, ihre Fähigkeiten und Grenzen auszuloten, mit Erfolg und Misserfolg umzugehen, anderen zu vertrauen und gemeinsam Konflikte zu lösen. All das trägt dazu bei, Kinder stark zu machen.

Deshalb haben sich die Verantwortlichen des 1. SV Eberswalde etwas Tolles ausgedacht:

Am Samstag, den 28.05.2016, von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr sind Familien mit Kindern herzlich dazu eingeladen, an unserem Mini-Spielefest teilzunehmen.
Ballparcour, gemeinsame Spiele mit anderen Kindern, Hüpfburg, ein Kinder-DJ und viel Spaß erwarten die Kinder. Für Speis und Trank ist gesorgt.
Sportschuhe einpacken und los geht’s….

Und dem nicht genug: nur ein Tag später (29.05.2016 von 10:30 Uhr – 14:00 Uhr) kommt das DHB-Mobil zu uns in die Westendhalle. Wollt Ihr gern sehen, wie die großen und kleinen Handballer trainieren oder auch mal mitmachen, dann nichts wie hin.

Wir freuen uns auf Euch!

Weitere Informationen unter www.kinderstarkmachen.de.

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Der SSV Lok Bernau kann offiziell für die 2. Basketball-Bundesliga planen. Der Aufsteiger erhält für die ProB eine Lizenz ohne Auflagen.

Hinter den Kulissen sind die Vorbereitungen und Planungen für die neue Saison längst angelaufen. Mit der Entscheidung des Lizenzauschusses der 2. Basketball-Bundesliga wird der SSV Lok Bernau in der kommenden Saison nun offiziell in der ProB antreten. Die Bernauer erhalten als Aufsteiger eine Lizenz ohne Auflagen. Die dritthöchste Spielklasse im deutschen Basketball ist in eine Nord- und Südstaffel geteilt. Die genaue Einteilung wird in den nächsten Wochen erfolgen.
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Der Bernauer Teammanager Thomas Schönhoff freut sich über die positive Lizenzentscheidung, weiß aber auch, dass „die richtige Arbeit nun erst richtig losgeht. Die ProB hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Die Teams stellen immer größere Etats und investieren sowohl in ihre Kader, als auch die Infrastruktur, um die Jugendarbeit voranzutreiben. Diesem Wettbewerb wollen wir uns stellen und von daher lautet auch unser hohes Ziel, den Bundesligabasketball in Bernau zu etablieren“. Der SSV Lok Bernau kann dabei nicht nur auf die Unterstützung der Stadt Bernau setzen. Ein stetig gewachsenes Netzwerk aus Sponsoren und Förderern hat den erfolgreichen Weg der Bernauer in den letzten Jahren erst möglich gemacht. „Die finanzielle Stärkung durch Sponsorenakquise ist ein wichtiger Punkt, auf den wir unseren Fokus legen werden. Nur so werden wir auch langfristig in der ProB spielen können“, so Schönhoff weiter.

Die ersten Gespräche mit Spielern zur Zusammenstellung der neuen Mannschaft wird es in den kommenden Tagen geben. Fest steht bereits, dass René Schilling als Headcoach auch weiterhin die Verantwortung an der Seitenlinie tragen wird.

Am Samstag /14.5.16/ fand das Pfingstturnier D-Junioren der TSG Einheit Bernau statt.

Es liefen auf die Spieler von

TSG Einheit Bernau I

TSG Einheit Bernau II

SV Dallgow

Schwarz Weiß Spandau

Viktoria Berlin

RW Schönow

Blau Weiß Buch

TSV Rudow auf.

Eine gelungene Veranstaltung!

Der Joker sticht erneut beim FSV Sieg
Der heutige 25. Spieltag in der Landesliga Nord war vor Anpfiff ein brisantes Spiel. Vor einigen Tagen sorgte ein Artikel einer Barnimer Lokalredaktion mit einem „Nicht belegten Schnellschuss“ bei den Teams der heutigen Paarung kurz für Unruhe, der aus sportlicher Sicht jedoch schnell ausgeblendet wurde.
FSV 160502Auf einem mehr als schwierig zu spielenden Platz machte der FSV gleich von Beginn an Druck. Die erste Großchance erspielten sich jedoch die Hennigsdorfer. Sie tauchten in der 3. Minute vor dem Kasten von Florian Brüggemann auf. Ein schlecht geschossener Ball, der noch kurz vor dem Bernauer Schlussmann auftropfte, lenkte Brüggemann am Bernauer Tor vorbei. Wer eben die Tore nicht macht, bekommt sie bekanntlich dann bei sich eingeschenkt. So geschah es in der 10. Minute. Ein über die linke Seite geschossener Diagonalball von David Hahn bediente Georg Machut, der sich auf der linken Seite in den Hennigsdorfer Strafraum tankte und den Ball in die kurze Ecke versenkte. Der FSV führte damit auf fremden Platz mit 0-1. Nach der Führung bestimmte der Bernauer Club das Spielgeschehen bis zur Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff versuchten die Hennigsdorfer ein wenig dem Bernauer Spielgeschehen entgegenzuwirken. Mit Fouls konnten sie sich jedoch keine Vorteile erkaufen. Eine kleine Aufregung folgte wenig später im Spiel. Es gab einen Platzverweis. Nein, nicht ein Spieler musste den Platz verlassen, sondern es traf einen zahlenden Zuschauer. Was der genaue Grund war, konnten wir leider nicht erkennen. Weitere Zuschauer meinten jedoch, der Schiedsrichter sei mit der Äußerung des Fans nicht einverstanden gewesen. Nun gut, solche Schiedsrichterhandlungen sieht man auch nicht alle Tage. Der Aufreger brachte das spielerische Konzept der FSV Mannschaft auf keinen Fall durcheinander, die ihren Stiefel weiter hinunterspielten. In der 75. Minute kam dann der Joker Moussa Doumbia für Umit Ejder ins Spiel. Doumbia, der bekannt ist, sein Tor zu machen, puschte das Spiel noch weiter nach vorn. In der Nachspielzeit (93. Minute) kam sein Auftritt. Georg Machut spielte von rechts einen langen Ball quer ins Spielzentrum, wo der Stürmer Moussa Doumbia lauerte und mit dem Fuß den Ball in die Maschen zum 0-2 drosch. Kurze Zeit später beendete der Schiedsrichter die Partie. Die Bernauer fahren mit weiteren drei Punkten heim. Wie der Präsident vom FSV nach dem Abpfiff meinte: „Ich habe mit Moussa noch vor dem Spiel gesprochen, dass er heute sein Tor machen wird.“ Da hatte wohl heute jemand eine Vorahnung und über den „redaktionellen Schnellschuss“ redete nach dem Spielende keiner mehr.
Statistik:
Fußball – Landesliga Nord – 25. Spieltag 2015/2016
Sonntag, 30.04.2016, 15:00 Uhr
FC 98 Hennigsdorf
Bobermin – Schaumburg, Lebus, Nowark, Koop – Simon (75. Beqiri), König (85. Kreimeier), Vergin, Dietrich– Kimmel, Jose
FSV Bernau
Brüggemann – Hahn, Wrembel, Bemmann, John – Neprjachin, Ejder (75. Doumbia), Machut, Pehl (88.Troschke), Canalis Wandel (82. Schröder) – Bianchini
Tore:
0:1 Machut (10.), 0:2 Doumbia (90.+3.)

Quelle; FSV

Am Samstag, 23.04.2016 fand in der Bernauer Sporthalle am Wasserturm das Final Four Turnier der weiblichen D-Jugend des Spielbezirkes B statt. Qualifiziert hatten sich dielogo bernauer baeren beiden Gruppen-Ersten die Mannschaften des OHC Oranienburg und des HSV Bernauer Bären sowie die beiden Tabellen-Zweiten die Mannschaften des SV Motor Hennigsdorf und Templiner SV Lok 1951.

Gespielt wurde im Modus 2×10 Minuten in zwei Halbfinals sowie jeweils ein Spiel um Platz 3 und um die Meisterschaft.

160426-BaerenIm ersten Spiel des Tages trafen der OHC Oranienburg sowie die Mannschaft des Templiner SV aufeinander. Es sah schnell danach aus, dass für den OHC alles nach Plan laufen würde. Die Mannschaft aus Templin wirkte nervös und zerfahren, so dass die Mannschaft aus Oranienburg zwischenzeitlich mit drei Toren in Führung lag. In der zweiten Hälfte konnte sich die Mannschaft aus Templin bis kurz vor Schluss auf ein Tor heran kämpfen. In der Schlussminute erzielte die Mannschaft aus Templin dann das ersehnte Ausgleichstor. Somit musste die Entscheidung im 7-Meter-Werfen fallen. Letztlich setzte sich mit dem letzten Wurf die Mannschaft aus Oranienburg durch und stand somit als erster Finalist fest

Im zweiten Halbfinale trafen dann die Mädchen des HSV Bernauer Bären und des SV Motor Hennigsdorf aufeinander. Wie gewohnt spielten die Bernauerinnen aus einer sicheren und guten Abwehr heraus ihr Spiel runter und setzten sich schnell von den Hennigsdorferinnen ab. Am Ende stand ein sicherer und zu keiner Zeit gefährdeter Sieg für die Bärinnen fest. Zur Erleichterung der Trainer blieb den Bärinnen ein 7-Meter-Werfen erspart.

Im Spiel um Platz 3 standen sich somit die Mannschaften des Templiner SV sowie des SV Motor Hennigsdorf gegenüber, welches die Mannschaft aus Templin für sich entscheiden 160426-Baerernkonnte.

Im Finale trafen dann die heimischen Bärinnen und die favorisierten Oranienburgerinnen aufeinander. Da nur 2×10 Minuten gespielt wurde, durfte sich keine Mannschaft einen Fehler erlauben, da dieser sofort und ggf. vom Gegner werden würde. Die Trainer hatten sich, da Oranienburg durch die Spiele in der Staffel mit der zweiten Mannschaft und auch durch „Beobachter“ im letzten Saisonspiel der Bärinnen gegen Templin die Spielweise der Bärinnen kannte, in den letzten Wochen eine neue Taktik einfallen lassen, um die Oranienburgerinnen zu überraschen. Oranienburg lag nach 3 Minuten schnell mit 3:0 in Führung. Die Bernauerinnen hatten bis dato die neue Taktik ausschließlich im Training geübt. Leider ging diese nicht auf, so dass die Trainer nun auf die altbewährte Spielweise umstellten, was auch sofort zum 3:1 führte und die Bärinnen und der zahlreich erschienene Anhang wieder Hoffnung schöpfen konnte. Leider verloren die bis dahin in den anderen drei Spielen souverän agierenden Schiedsrichter ihre Linie. So dass die Bärinnen immer wieder durch Zeitstrafen gebeutelt wurden. Letztlich wurden aber auch zu viele Chancen ungenutzt gelassen. Zwar kämpften sich die Bernauerinnen Mitte der zweiten Halbzeit noch einmal auf ein Tor heran, aber die Oranienburgerinnen konnten sich bei ihrer sehr guten Torhüterin bedanken, dass es am Ende für den Gewinn der Meisterschaft reichte.

Vielleicht wäre es ein anderes Spiel geworden, wenn im üblichen Turnus von 2×20 Minuten gespielt worden wäre. Mit der verkürzten Spielzeit waren alle Mannschaften nicht wirklich glücklich.

Auch wenn die Bernauer Mädchen am Ende traurig waren, ist der Gewinn der Vize-Meisterschaft ein Erfolg mit dem am Saisonanfang niemand gerechnet hat. Der Staffelsieg der Bärinnen bekommt in Anbetracht des nur knappen Finaleinzugs des OHC eine viel höhere Wertigkeit, so dass die Mädchen des HSV mit Stolz auf die letzte Saison zurückblicken können.

Die Trainer möchten nochmals die Chance ergreifen und sich bei den Eltern, Großeltern, Freunden und Fans für die in dieser Saison geleistete Unterstützung bedanken.

Abschließend gibt es für die nächsten Wochen noch eine Motivation: Ein Titel ist noch zu vergeben und zwar der Pokalsieg. Das Turnier findet am 21.05.2016 in Werneuchen statt. Hier kommt es u. a. auch zu einem Wiedersehen mit dem frischgebackenen Meister aus Oranienburg. Also Gelegenheit zur Revanche

Ergebnisse:

Halbfinale:

 

OHC Oranienburg – Templiner SV

Bernauer Bären – Motor Hennigsdorf

 

Spiel um Platz 3:

 

Templiner SV – Motor Hennigsdorf

 

Finale:

 

OHC Oranienburg – Bernauer Bären

Handball Ü-28 Männer vom HSV Bernauer Bären                          18.April 2016

Das Resümee der Saison 2015/2016 vom HSV Bernauer Bären Ü-38 Männer

Ü-38 Handbal-Männer 2015-2016Die hinter uns liegende Handballsaison 2015/2016 der Ü-38 Männer vom HSV Bernauer Bären verlief im großen und ganzen zur Zufriedenheit aller beteiligten.  Es hätte das eine oder andere Punktspiel mehr gewonnen werden können. Zum Beispiel die Niederlage gegen gegen Stahl Finow (20:24), dass letzte Spiel in Finowfurt (25:27) und das schlechtes Spiel in Lychen, was man auch deutlich mit 20:28 verlor. Diese drei verlorenen Partien  waren wirklich unnötig.
Unser ältester Spieler Werner Hoffmann hat als einzigster alle vierzehn Spiele der Saison bestritten und dabei auch noch fünfzehn Tore erzielt.

Nun noch einige Zahlen: Einsätze / Tore
Folgende Spieler wurden eingesetzt:
im Tor standen: Detlef Ziesemann 9/0 , Guido Jost 10/0 , Marco Gohl 7/0, weiter spielten: Torsten Rauschning 13/24 Tore,  Andreas Görst 13/22 Tore, Lars Siebert 11/15 Tore, Bernd Sambalat 8/16 Tore, Dietmar Jacobs 8/12 Tore, Werner Hoffmann 14/15 Tore, Torsten Klotz 12/14 Tore, Sören Tünge 7/21 Tore,  Michael Goetzke 11/43 Tore, Heiko Manzke 11/43 Tore, Peter Schrumpf 7/7 Tore, Robert Blasek12/23 Tore,  Detlef Riehm 3/0 Tore, Raik Simon 12/88 Tore, Kai Müller 3/4 Tore, Dirk Brendel 3/4Tore.

So stehen die Bären mit 18:10 Punkten und 351:285 Tore auf den dritten Tabellenplatz, das ist ist die gleiche Platzierung wie im letzten Jahr.

Wer von den Lesern mal vorbei kommen möchte kann es gerne tun, wir suchen immer noch Spieler für die Ü-38 Männer, trainiert wird übrigens auch und zwar immer freitags ab 19.30 Uhr in der Gunter Liche Halle an der Ladeburger Chaussee gegenüber vom Krankenhaus.