Der FSV lässt Pritzwalk keine Chance

Am 11. Spieltag kamen aus dem hohen Brandenburger Norden der Aufsteiger Pritzwalker FHV 03 nach Bernau auf Rehberge. Es war eine kleine Premiere für die Prignitzer, die in der Landesliga zuvor noch nie gegen den FSV Bernau spielten.

Der Bernauer Trainer Christian Städing wahrte zu dem Heimspiel mit einer kleinen Überraschung auf. Der Torhüter Florian Brüggemann durfte von Beginn an ran. Augenscheinlich setzte sich Brüggemann im Training durch und verdrängte den Stammkeeper für das Spiel aus dem Kasten. Der verletzte Bernauer Lukas

Foto:  Marco R.

Foto: Marco R.

Bianchini, den wir im Stadion erblickten, fieberte im Stadion mit und drückte sichtlich seiner Mannschaft die Daumen. Bernau als Favorit in die Partie gestartet, fackelte nach Anpfiff nicht lange. Bereits in der 5. Minute führte der FSV mit 1-0. Nikola Vujicic netzte nach einem lange Ball von Maximilian Schröder ein. Mit der Führung spielte Bernau seinen Stiefel herunter. In der 22. Minute kam der Torjäger Justin Pehl zum Zuge. Ümit Ejder setzte mit einem Doppelpass seinen Mitspieler Justin Pehl in Szene. Mit der Führung ging es in die Halbzeitpause. Nach Wiederanpfiff kam Pritzwalk besser aus der Kabine. Viktor Branimirov Mateev verkürzte in der 50. Minute für die Prignitzer zum 2-1. Christian Amuri, bisher wenig in der Bernauer Abwehr gefordert, ließ sich bei dem Tor von seinem Pritzwalker Gegenspieler austanzen. Ein Wachrüttler, so die einhellige Meinung der Bernau Fans, war der Pritzwalker Anschlusstreffer. In den letzten 25 Minuten packte Bernau ihren Offensivhammer aus. In der 67. Minute war Nicolai Heidrich zur Stelle. Ein Steilpass von Ümit Ejder in die Spitze, wo Nicolai Heidrich – sonst gelernter Abwehrspezialist – im Stile eines Vollstreckers seinen Gegenspieler abschüttete und an den Pritzwalker Keeper Marcus Boldt sein Spielgerät vorbeischob. Er stellte damit den alten Abstand zum 3-1 erneut her. Ümit Ejder, sonst als gefährlicher Torjäger unterwegs, glänzte in der 71. Minute wieder als Vorlagengeber. Seinen Zuckerpass nahm der Stürmer Nikola Vujicic auf und schob mit dem Außenriss über den Pritzwalker Schlussmann zum 4-1. Der Name Nikola Vujicic hallte erneut in der 75. Minute durch die Lautsprecher auf Rehberge, als er zum 5-1 einnetzte. Ein Pressschlag von der Mittellinie durch Maximilian Schröder, den noch ein Pritzwalker ablenkte, fiel dem Torjäger vor die Füße. In einer Kombination aus Hackentrick und verrutschtem Torschuss ließ Nikola Vujicic den Ball im 16-Meter-Raum ins Prignitzer Tor kullern. Den Kantersieg rundete Justin Pehl mit seinem Treffer in der 87. Minute ab. Aus kurzer Distanz bediente Lenny Canalis Wandel den Offensivmann. Mit dem Treffer erhöhte Justin Pehl sein Torekonto auf 10 Treffern und führt aktuell die Torjägerliste mit Ümit Ejder zusammen an. In Lauerstellung auf Platz 3 findet sich Nikola Vujicic mit heutigen drei Treffern wieder. „Ich bin mit dem Ergebnis meiner Mannschaft sehr zufrieden“, rundet Christian Städing den erfolgreichen Spieltag ab.

Statistik

  1. Spieltag, Landesliga Nord, 19.11.2016

FSV Bernau

Brüggemann – Toepfer, Schröder (76. Bosharat), Amuri, Heidrich (80. Troschke), Bemmann, Mahnke, Pehl, Canalis Wandel, Ejder, Vujicic

Pritzwaker FHV 03

Boldt – Schulz, Münch, Meteev, Reiter, Roskot, Niemann, Rohde, Will, Lange, Blohm

Tore:

1-0 Vujicic (5.), 2-0 Pehl (22.), 2-1 Mateev (50.) 3-1 Heidrich (67.), 4-1 Vujicic (71.), 5-1 Vujicic (75.), 6-1 Pehl (87.)

HSV Bernauer Bären : SV Jahn Bad Freienwalde

29 : 13;   (9 : 7)

 

Die Handballer des HSV Bernauer Bären hatten am Sonntag die Reserve aus Freienwalde zu Gast. Alle Vorzeichen standen eindeutig auf Sieg für die Gastgeber. Zum einen ist da der wichtige Heimvorteil und zum anderen die derzeitige Tabellensituation.

Bernau, in der Tabellenmitte mit 8:4 Punkten platziert, während die Freienwalder, bisher ohne Sieg und ohne Remis, im Moment im Tabellenkeller stehen.

Also eine klare Sache für die Heimmannschaft?

Nein, zumindest in der 1. Halbzeit, man erkennt es deutlich am Pausenstand, hielten die Gäste gut mit. In der Saison 2015/16 gewannen die Bären in Freienwalde nur knapp mit 25:23, das Rückspiel im Januar allerdings deutlich mit 39:24 Toren und waren deshalb am Sonntag klarer Favorit. Doch der „Favorit“ tat sich schwer, fand nicht in sein gewohntes Spiel und machte Fehler ohne Ende.

Die Summe der vergebenen „Torchancen“, teilweise frei vor dem Torhüter, war riesengroß. Dazu kam, dass beim Angriffsspiel die gewohnt präzisen Vorlagen auf enteilte Mannschaftskameraden so ungenau waren, dass sie der Gegner mühelos abfangen und kontern konnte. So hielt das Gäste-Team das Ergebnis und damit den Spielausgang lange offen.

Bären-Coach Christopher Metzdorf muss in der Pause klare Worte und das richtige Rezept gefunden haben, denn mit dem Anpfiff zur 2. Halbzeit spielte und traf nur noch eine Mannschaft und die bisher enttäuschten Zuschauer erlebten nun ein besseres Bärenteam. Ab der 31. Spielminute sahen sie konzentriert vorgetragene Angriffsaktionen ihrer Bären, die mit den 5 in Folge und ohne Gegentor erzielten Treffern aus dem 9:7 ein 14:7 machten und damit den Grundstein für den am Ende deutlichen Sieg legten. Die Abwehrformation agierte sowohl in Halbzeit 1 als auch in der 2. Halbzeit sehr aufmerksam, beide Torhüter waren in guter Form und konnten u.a. jeder einen 7-m-Strafwurf unschädlich machen. Im Angriff wurde endlich schneller und druckvoller, vor allem aber konzentrierter gespielt.

Den Freienwaldern muss man zu Recht zugestehen, dass sie sich nie aufgegeben haben und so die Bären zwangen, ihre laxe Spielweise abzulegen. Gerade mit dem Wissen um die nächste Begegnung am kommenden Sonntag gegen den bisherigen ungeschlagenen Spitzenreiter aus Angermünde sind höchste Konzentration, mannschaftliche Geschlossenheit und der Einsatz aller Handballtugenden von Beginn an gefragt. Das erwarten die Freunde von der Landesliga-Männermannschaft des HSV Bernauer Bären und dann am Ende auch ein achtbares Ergebnis.

Im Spiel gegen Freienwalde konnte Christopher Metzdorf 12 Spieler aufbieten; 2 Torhüter und 10 Feldspieler, von denen sich 8 in die Torschützenliste eingetragen haben. Dennis Bohne gefiel in Angriff und Abwehr, Maximilian Prüfer war trotz Verletzung wieder erfolgreichster Werfer, der kampfstarke Krishan Gunawan und Schütze vom 7m-Punkt und auch kompromissloser Fels in der Abwehr. Markus Lenz hat an diesem Tag gezeigt, dass er mit mehr Mut mehr Tore erzielen, aber auch ein guter Anspieler für seine Nebenleute sein kann.

 

Für den HSV traten an:

Jens Schönstädt und Max Fietz im Tor, Andre Billeb (2), Holger Findeisen (2), Heiko Manzke (2), Eric Wolf (5), Krishan Gunawan (3), Markus  Lenz (4), Dennis Bohne (5), Dirk Brendel, Theo Hildebrand  und Maximilian Prüfer (6).

 

Günter Herzberg

Lok Bernau bleibt auch in Wedel auf Erfolgskurs

Der SSV Lok Bernau verteidigt mit einem Auswärtssieg beim SC Rist Wedel die Tabellenführung in der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord. Die Bernauer setzten sich am Ende mit 85:76 (53:41) durch. Dank einer phasenweise starken Defensive konnte sich der SSV auf 18 Punkte absetzen. Pierre Bland war mit 19 Zählern einmal mehr erfolgreichster Werfer der Lok.

 

Bereits vor dem Abschlusstraining am Freitag hatte Lok-Headcoach René Schilling die Gewissheit, dass ihm beim Auswärtsspiel in Wedel Ferdinand Zylka fehlen wird. Der 18-Jährige hatte sich Anfang der Woche im Training an der rechten Hand verletzt und wurde als Vorsichtsmaßnahme geschont. Auf Seiten der Gastgeber wurde der 20-jährige Spanier Damian Cortes kurzfristig mit einer Doppellizenz ausgestattet. Cortes ist einer der Leistungsträger auf der anderen Elbseite beim VfL Stade in der 1. Regionalliga Nord. Er gab bei Rist Wedel mit 14 Punkten einen starken Einstand in die ProB.

 

Bei den Bernauern stand in dieser Saison erstmals Konstantin Kovalev in der Startaufstellung. Und anders als in den letzten Partien waren die Lok-Basketballer von Beginn an hellwach und kamen zumindest offensiv gut in die Partie. Auch die Hausherren vom SC Rist Wedel deuteten schnell an, dass sie sich nach der knappen Heimniederlage vor einer Woche rehabilitieren wollten. Wedel zeigte sich treffsicher und stemmte sich selbstbewusst gegen die zwischenzeitliche 21:13 Führung der Bernauer. Mit Ende des ersten Viertels konnte Wedel angeführt durch ihren US-Aufbau Will Barnes (15 Punkte und 13 Assists) nicht nur ausgleichen. Leon Bahner staubte per Tip-Dunk sogar eine knappe Führung ab (25:27, 10. Minute). Im zweiten Viertel erfüllten die Brandenburger die Vorgabe ihres Trainers und steigerten sich in der Defensive. Sie hielten die Rister bei nur 14 Punkten. Auch gegen die Zonenverteidigung der Hausherren fanden die Schützlinge von René Schilling weiter geduldig den freien Mann. Die Führung wuchs schon vor der Halbzeitpause auf 17 Punkte (51:34, 19. Minute). Will Barnes sendete per Dreier aber direkt den Startschuss für einen 7:0-Lauf. Kevin Wohlrath sorgte von der Freiwurflinie für die 53:41 Halbzeitführung. Bei einer unglücklichen Aktion im Kampf um einen Rebound krachten Timajh Parker-Rivera und Damian Cortes mit den Köpfen zusammen. Beide zogen sich jeweils eine Platzwunde an Stirn beziehungsweise Auge zu und mussten behandelt werden, konnten in der zweiten Hälfte aber weiterspielen.

 

Dass Wedel sich in solche Spiele mit Rückstand zurückkämpfen kann, haben sie in dieser Saison bereits unter Beweis gestellt. Entsprechend vorgewarnt blieben die Bernauer weiter fokussiert. Die Holsteiner kamen allerdings auch mit einer gestärkten Defensive aus der Kabine. In dieser Phase konnte Nico Adamczak mit seinen zwei Dreiern die lauter werdende Steinberghalle beruhigen und den Vorsprung verteidigen (70:57, 30. Minute). Die Lok-Korbjäger kontrollierten auch im vierten Viertel über weite Strecken das Spiel und konnten sich nach Punkten von Pierre Bland und einem Dreier von Konstantin Kovalev bis auf 18 Punkte absetzen – die höchste Führung des Spiels (81:63, 37. Minute). Der Wedeler Kampfgeist war aber immer noch nicht gebrochen. Fabian Strauß, Will Barnes und Jens Hirschberg ließen die Stimmung in der Halle noch einmal aufkochen, auch weil sich die Bernauer in der Schlussphase einige unnötige Ballverluste erlaubten. Rund 80 Sekunden vor dem Ende verkürzt Leon Bahner für die Gastgeber sogar noch auf 83:76. Am Ende rettet der SSV Lok Bernau mit 85:76 den dritten Auswärtssieg über die Zeit und verteidigt somit auch die Tabellenführung in der Nordstaffel der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Bei den Bernauern konnten am Ende alle Spieler punkten. Mit Pierre Bland (19 Punkte), Nico Adamczak (17 Punkte) und Timajh Parker-Rivera (13 Punkte) kamen drei Akteure auf eine zweistellige Ausbeute.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir haben uns diesen Sieg mit einer guten Mannschaftsleistung verdient. Wedel ließ sich bis zum Ende nicht entscheidend abschütteln und blieb auch in Schlagdistanz. Ich freue mich, dass jeder unserer Spieler heute offensiv seinen Teil zum Erfolg beitragen konnte. Ab dem zweiten Viertel haben wir uns auch in der Defensive gesteigert und in etwa das gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten.“

 

Nächstes Wochenende steht für den Tabellenführer aus Bernau ein weiteres Auswärtsspiel auf dem Plan. Am 8. Spieltag reist die Lok zu den VfL AstroStars Bochum (12. November, 19.00 Uhr).

 

Viertelstände: 25:27, 53:41, 70:57, 85:76

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (19 Punkte), Nico Adamczak (17), Timajh Parker-Rivera (13), Robert Kulawick (8), Jonas Böhm (8), Tim Schneider (5), Konstantin Kovalev (4), Kevin Wohlrath (4), Nino  Valentic (4), Jannes Hundt (3)

 

SC Rist Wedel: Moritz Hübner (16 Punkte), Will Barnes (15), Damian Cortes (14), Jens Hirschberg (11), Fabian Strauß (7), Leon Bahner (6), Thierno Agne (5), Aurimas Adomaitis (2), Marius Behr (0), Marcel Hoppe (0), Osaro Igbineweka (dnp)

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Text und Foto: Ricardo Steinicke

Startberechtigt waren Judoka der Altersklassen U11/U13/U15/U18 sowie Männer und Frauen mit einem gültigen Judopass und mindestens dem weiß-gelben Gürtel. Viel war los in der Bernauer Dreifelderhalle. Wir haben euch ein paar Fotos mitgebracht.

FSV Bernau setzt sich ab
Am heutigen 7. Spieltag war beim Tabellenführer aus Bernau der Tabellenletzte, die Falkenthaler Füchse, der Landesliga Nord zu Gast. Ein leichtes Spiel sollte es trotzdem nicht werden.
Bernau ging nach dem letzten torreichen Auswärtsspiel mit breiter Brust in die Partie. Die Füchse aus Falkenthal waren gewarnt, da sie noch das 8-1 aus der letzten Saison im Hinterkopf hatten. So machten sie in ihrem Spielaufbau genau das, was eine Mannschaft gegen einen Tabellenführer machen sollte. Sie rührten den sprichwörtlichen Beton an. Bemerkbar machte sich der Falkenthaler Beton von der ersten Minute an. Bernau stürmte und flanke, meist über die rechte Seite kommend, in den Falkenthaler 16-Meter-Raum, jedoch fanden die Flanken nicht ihre Bernauer Mitspieler. In der 18. Minute durchbrachen die FSV Fußballer die Abwehrreihen der Oberhavelländer. Ümit Ejder verlängerte mit dem Kopf eine Flanke von Justin Pehl auf Georg Machut, der mit dem Fuß aus halbrechter Position den Ball in die Maschen unterbrachte. Bernau führte mit 1-0. Nach der Führung sahen die 63 Zuschauer zunehmend stürmende Bernauer. Jedoch konnte auch Falkenthal in der 30. Minute Akzente setzen. Der Bernauer Torhüter Eric Niendorf machte den Raum zu, so dass der Falkenthaler Schuss links am Bernauer Gehäuse vorbei ging. Die Füchse waren nach dem Torschuss jedoch mehr aufs verteidigen fixiert, da sie kaum aus ihrer Hälfte herauskamen. Es war ein Spiel mit viel Kampf, Tricks und auch dem einen oder andern Foulspiel. Falkenthal mühte sich, Bernau auf Distanz zu halten. Nach Wiederanpfiff drückten die Bernauer weiter. In der 63. Minute belohnen sie sich selber. Eine Flanke von links durch Georg Machut in den Falkenthaler Strafraum fand den Torschützen Lenny Canalis Wandel. Der kleinste Bernauer Feldspieler baute mit dem Kopfball die Bernauer Führung zum 2-0 aus. Weiter ging es. In der 72. Minute knackte Bernau erneut die Falkenthaler Abwehrreihen. Ein langer Pass von der rechten Seite durch Justin Pehl nutzte Georg Machut aus halblinker Position mit seinem 6. Saisontreffer zum 3-0. Zehn Minuten sahen die Fans erneut einen Bernauer Treffer. Georg Machut flankte von linker Seite in den Strafraum, fand zunächst Ümit Ejder, der den Ball für Lukas Bianchini abtropfen ließ und zum 4-0 vollstreckte. Wenig später beendete der Unparteiische Fabian Schulte die Spielbegegnung. Falkenthal bleibt nach dem Spiel im Tabellenkeller stecken. Bernau setzt sich als Tabellenführer weiter ab. Wir fragen Lenny Canalis Wandel, kleinster Bernauer Feldspieler und Torschütze zum 2-0, wann ihm sein letztes Kopfballtor gelang. Es brachte sogar ihn zum Grübeln. „Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann ich das letzte Kopfballtor machte. Aber auf jeden Fall liegt es schon ein paar Jahre zurück“, entgegnete er mit einem Lächeln nach dem Sieg.
Statistik
7. Spieltag, Landesliga Nord, 15.10.2016, 14:00 Uhr
FSV Bernau
Niendorf – Bemmann (79. Hamze), Toepfer, Amuri, Mahnke, Pehl (73. Troschke), Canalis Wandel, Ejder, Pehl, Bianchini, Vujicic
FC Falkenthaler Füchse 1994
Jäger – Krämer, Nickel (80. Beutz), Herfort, Presch, Schmidt (73. Ahr), Schindler (70. Hagenbach), Franz, Ludwig, Bruse, Theel
Tore:
1-0 Machut (18.), 2-0 Canalis Wandel (63.), 3-0 Machut (72.), 4-0 Bianchini (82.)

01Quelle: FSV BERNAU

DFB-Mobil besucht Bernauer Nachwuchsfußballer

Die beiden D-Juniorenmannschaften von Einheit Bernau waren am Freitag, dem 30.9. dasZiel der beiden lizensierten Fußballtrainer mit ihrem DFB-Mobil auf dem Sportplatz am Wasserturm.

Mit 30 Mobilen besucht der Fußballverband seit Jahren deutschlandweit die Basis, seine Vereine.

Der Verband unterstützt damit die Amateurfußballkampagne „Unsere Amateure. Echte Profis.“

Unter diesem Motto werden die wahren Helden des deutschen Fußballs gezeigt: die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer an der Basis. Hier finden alle Engagierten Tipps und Tricks für die tägliche Arbeit im Verein, egal ob auf oder neben dem Platz.

Die 22 jungen Kicker hatten viel Spaß an den vielen interessanten Übungen.

Nicht zuletzt wurde in einem  kleinen Turnier  auf 3 Minifeldern der „Champions League-Sieger“ ermittelt.

Die beiden Einheit-Trainer Dominik Schöppenthau und Michel Mechelke und ihre Betreuer haben eine Menge Praxistips für ein attraktives Kinder-und Jugendtraining mitgenommen.

 

Fotos: Barnim-plus.de | Text: TSG

 

Bernau holt sich nach Torfestival die Tabellenführung
Am heutigen 6. Spieltag der Landesliga Nord gastierte der FSV Bernau in Velten beim SC Oberhavel. Nach dem letzten Heimsieg tankten die FSV Spieler um Trainer Christian Städing viel Selbstbewusstsein für das Auswärtsspiel. Doch der FSV sollte gewarnt sein. Schließlich verlor man das Auswärtsspiel in der letzten Saison in Velten.
Der Bernauer Trainer veränderte auf zwei Positionen gegenüber dem letzten Spiel die Mannschaft. Eric Niendorf durfte im Tor wieder ran. Auch Samuel Troschke bekam das Vertrauen vom Trainer ausgesprochen und spielte von Beginn an. Die 37 Zuschauer sahen gleich zu Beginn eine gut aufspielende Bernauer Mannschaft. Bereits in der 4. Minute bejubelten die Bernauer die 0-1 Führung. Lukas Bianchini traf mit seinem 1. Saisontor zur Bernauer Führung. Mit der Führung im Rücken spielte es sich gleich leichter für den FSV. Fast im Minutentakt erspielten sich die Rehberger Mannschaft Torchance um Torchance. Lange sollten also die Fans nicht auf das nächste Tor warten. In der 24. Minute klingelte es erneut im Veltener Kasten. Zunächst versuchte es Ümit Ejder mit einem direkten Schuss, der jedoch gegen den Pfosten ging. Den Abpraller nahm Georg Machut auf der linken Seite auf und flankte in den Strafraum. Justin Pehl bedankte sich mit der präzisen Flanke und erhöhte mit seinem 3. Saisontreffer zum 0-2. Damit war aber das Torschießen in der ersten Halbzeit noch nicht beendet. In der 39. Minute sahen die wenigen Zuschauer eine schöne Ballkombination zwischen Ümit Ejder und Georg Machut, der den heranstürmenden Samuel Troschke erfolgreich zum 0-3 in Szene setzte. Bisher als Vorlagengeber aufgefallen, holte sich Georg Machut in der 45. Minute sein 4. Saisontor. Lenny Canalis Wandel passte über das Zentrum auf Georg Machut, der mit einem 16-Meter Hammer aus halblinker Position zum 0-4 erhöhte. Mit dem Ergebnis ging es in die Halbzeit. Nach der Halbzeitpause verflachte das Spiel. Bernau überließ Velten, die Initiative zu ergreifen. Folgerichtig kam Velten in der 56. Minute

Foto: Marco Ritzki

Foto: Marco Ritzki

zum 1-4. Den Anschlusstreffer erzielte Salim Abderrahmane. Dem Veltener Anschlusstor ging ein Torwartpatzer voraus. Der halbherzig geschossene Torschuss konnte Eric Niendorf nicht festhalten, so dass ihm das Spielgerät zwischen den Händen wegrutschte und ins Tor kullerte. Trotz Anschlusstor ging Bernau nicht die Puste aus. Bei einem Rückpass, den der Veltener Keeper annahm, entschied der Schiedsrichter Czada auf Freistoß für Bernau. Georg Machut legte bei dem Freistoß für Patrick Toepfer auf, der die Vorlage direkt annahm und aus knapp 20 Meter in die Veltener Maschen zimmerte. Bernau führte in der 59. Minute mit 1-5. In der 71. Minute ertönte ein Pfiff des Schiedsrichters. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß, nachdem er sich mit seinem Assistenten an der Seitenlinie beriet. Augenscheinlich war dem Strafstoß ein Foulspiel im Bernauer 16-Meter Raum an einem Veltener Spieler vorausgegangen. Nun hatten die Veltener die Chance zum Anschlusstor. Salim Abderrahmane nahm sich das runde Leder, legte es sich auf dem Punkt und schoss die Kugel in die Wolken. Der verschossene Strafstoß stand symptomatisch für das schwache Veltener Spiel. So stand es weiterhin 1-5 für Bernau. Damit war es aber noch nicht genug. Ümit Ejder in Kombination mit Georg Machut erhöhte zunächst in der 78. Minute auf 1-6. Der Jubel fand unter den mitgereisten Bernauer Fans keine Grenzen. Fünf Minuten später war Ümit Ejder erneut zur Stelle. Georg Machut bediente Ümit Ejder in der 83. Minute mit einer herrlichen Flanke, die der Torschütze zum 1-7 nutze. Ümit Ejder schraubte mit den beiden Treffern sein Torekonto auf 7 Saisontoren hoch. Auch nach dem klarer Führung wollten die Bernauer noch mehr. Ghadi Hamze, der in der 73 Minuten für Lukas Bianchini ins Spiel kam, zog einfach mal aus 16 Metern direkt ab. Der Ball drehte sich gefährlich ins obere rechte Toreck, den der Veltener Keeper noch mit den Fingerspitzen herausfischte. Wenig später pfiff der Schiedsrichter die Spielpaarung ab. Bernau siegt verdient und holt sich mit dem Kantersieg die Tabellenführung in der Landesliga Nord. Zu dem Anlass haben wir einmal unsere Statistikabteilung befragt: „Der FSV Bernau führte noch nie die Landesliga Nord als Tabellenführer an.“
Statistik:
6. Spieltag, Landesliga Nord, 01.10.2016
SC Oberhavel
Schmidt (46. Ramlow)  – Saß, Purrmann, Abderrahmane, Wolff, Lorenz (80. Redssus), Duhme, Matzat, Dungs, Göker (60. Wieland), Martischewski
FSV Bernau
Niendorf – Toepfer, Amuri, Heidrich (46. Mahnke), Bemmann, Machut, Pehl, Canalis Wandel, Bianchini (78. Hamze), Troschke (85. Brüggemann), Ejder
Tore:
0-1 Bianchini (4.), 0-2 Pehl (24.), 0-3 Troschke (39.), 0-4 Machut (45.+1.), 1-4 Abderrahmane (57.), 1-5 Toepfer (60.), 1-6 Ejder (80.), 1-7 Ejder (85.)

 

Quelle: Marco Ritzki

Am 12.6.16 fand ein Kids Dribbel-Turnier in Schwanebeck statt. Organisiert und durchgeführt wurde der Dribbelpark durch die Generalagentur Signal Iduna Rolf Heinrich  & Partner. Die Kinder hatten bei dem Turnier riesigen Spaß. Für die Schnellsten gab es von der Generalagentur Signal Iduna Rolf Heinrich  & Partner 16 Karten für die Kinder, plus 4 Karten für Betreuer, für das Spiel am 17.09.2016 in Dortmund zum Spiel gegen Darmstadt. Gewonnen hatte ganz knapp die Manschaft vom FSV.  Hier Fotos vom Dribbelpark


Die Übergabe der Karten fand gestern am Donnerstag den 08.09.2016  statt. Die Augen der Kinder leuchteten als nach dem Training der Trainer alle zusammenrief und die Karten durch Rolf Heinrich und  Philipp Lüdke übergeben wurden. Wir finden ein klasse Aktion!!!

Fotos von der Übergabe der Karten:

 

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Vor dem Abschlusstraining am Freitag den 02.09.2016 übereichte der Hertha-Botschafter der Stadt Bernau Manfred Kerkhofer  20 Freikarten für das Bundesligaspiel  Hertha BSC gegen Schalke 04, das am 18.09.2016 um 17.30 Uhr stattfindet.
Manfred Kerkhofer beglückwünschte die 1. Mannschaft im Namen der Hertha nochmals nachträglich zum Aufstieg in die Brandenburgliga und wünschte viel Erfolg in der neuen Spielklasse. Als Dankeschön und Würdigung für die gezeigten Leistungen in den letzten Jahren übergab er  dem Trainer Nico Thomaschewski  die Freikarten und freut sich, die Mannschaft am 18.09.2016 im Olympiastadion begrüßen zu dürfen.
„Es war eine gelungene Überraschung“, äußerte sich Nico Thomaschewski  und bedankte sich bei Herrn Manfred Kerkhofer mit der Bitte, dies auch an die Verantwortlichen bei  Hertha BSC weiterzuleiten.

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Vom 1.-3.8. fand wieder die beliebte HERTHA BSC Fussball Ferienschule beim BSV RW Schönow statt. 55 Kinder der Jahrgänge 2003 – 2009 nahmen teil. Einer der Trainer von HERTHA BSC war Mike Lünsmann, ehemaliger Profi mit über 200 Bundesligaspielen für HERTHA BSC.

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Am 13.8.16 folgt um 18.00 Uhr das Spiel im Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark gegen die europäische Spitzenmannschaft vom SSC Neapel.  Ab zehn Euro sind Tickets zu erhalten. Dauerkartenbesitzer und Mitglieder erhalten auf alle Karten zu diesem Spiel 20% Ermäßigung. Dann wird es endlich ernst. Am Sonntag, den 21.8.16, 18.30 Uhr, spielt HERTHA BSC in der 1. DFB-Pokalrunde beim Drittligisten Jahn Regensburg. Hoffentlich gewinnt man dort. Anschließend folgt am Sonntag, den 28.8.16, um 15.30 Uhr, das 1. Heimspiel der neuen Saison gegen den Aufsteiger SC Freiburg. Auch hier sollte HERTHA BSC unbedingt gewinnen, um erfolgreich in die Saison zu starten. Hier noch ein Hinweis: Für talentierte Kicker des Jahrgangs 2009 findet am 7.9.16 um 17.00 Uhr der erste Trainingstag(Sichtung) statt. Näheres unter www.herthabsc.de/na/akademie/saisonstart

Auch weitere Termine für Sichtungen sind hier immer eingestellt.

Nun hoffe ich auf eine erfolgreiche Saison. Mit sportlichen Grüßen

Dank an  Manfred Kerkhofer für die Informationen

Fotos: Barnim-plus.de