Torfestival bei letzten Vorbereitungsspiel

Am heutigen Sonntag trafen sich zwei Tabellenführer zu einem Testspiel. Der Tabellenführer und Landesligist FSV Bernau gastierte in Staaken beim Tabellenführer der Berlin-Liga SC Staaken. Beide Mannschaften, die in ihren Ligen den Gegnern bereits in der Hinrunde der laufenden Saison die Grenzen aufzeigten, zeigten auf Kunstrasen ein kleines Fußballfest. Das FSV Trainerteam konnte heute auf einige Rückkehrer, wie Ümit Ejder und den beiden Neuzugängen Damir Coric und Milos Savkovic, setzen. Von Beginn an zeigten beide Mannschaften, dass sie zu Recht an der Tabellenspitzen stehen. Bis zur 26. Minute mussten jedoch die Fans auf den ersten Treffer warten. Der Staakener Fabian Engel traf nach einer Ecke zum 1-0. Keine 5 Minuten später nutzen Lenny Canalis Wandel seine Chancen und netzte zum 1-1 Ausgleich ein. Patrick Töpfer brachte den FSV Bernau mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 1-2 in Front. Staaken, die ein wenig Mühe hatten, ließen nicht locker. In der 43. Minuten verwandelte David Koschnik einen Strafstoß nach Handspiel zum 2-2. Mit dem Pausenpfiff hielt Ümit Ejder aus knapp 22 Meter einfach mal drauf und markierte den 2-3 Führungstreffer. Mit dem Ergebnis ging es in die Pause. Nach Wiederanpfiff wechselten beide Mannschaften. Lukas Hesse kam für Ole Max und Ricardo Guske spielte für Dominik Reske auf Staakener Seite. Auf Bernauer Seite tauschte der Trainer Tassilo Mahnke aus. Für ihn kam Milos Savkovic. In der 54. Minuten bescherte der Staakener Sebastian Gigold das 3-3. Von dem Ausgleich ein wenig aus dem Tritt gekommen, schlichen sich kleine Fehler bei der Bernauer Mannschaft ein. So nutzte Tim Binting in der 59. Minuten mit einem Hackentor zum 4-3 die Chance für Staaken. Der Bernauer Samuel Troschke, der in der 59. Minuten für Lenny Canalis Wandel ins Spiel kam, konnte wieder nach seiner langen Verletzungszeit etwas Spielpraxis sammeln. Staaken, die immer besser den Spielfluss in Griff bekamen, erhöhten in der 69. Minuten noch zum 5-3. Nach dem achten Treffer passierte im Sportpark Staaken nicht mehr viel. Die Berliner gewannen mit 5-3. Damit ist der letzte Härtetest vor dem Rückrundenstart vom Ergebnis etwas misslungen.  Am kommenden Samstag, 25.02.2017, rollt dann wieder der Ball in der Liga. Dann empfängt der FSV Bernau in der Landesliga die Mannschaft aus dem Doppeldorf Petershagen/Eggersdorf. Anpfiff ist um 14:00 Uhr.

 

Quelle: Marco Ritzki

Lok Bernau sichert sich Tabellenspitze und Playoff-Heimrecht

Der SSV Lok Bernau gewann das Spitzenspiel der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord bei den Artland Dragons deutlich mit 86:66 (51:24). Dank einer starken Mannschaftsleistung und einer nahezu perfekten ersten Halbzeit ließ man dem Aufstiegsaspiranten am Samstagabend vor 3.000 Zuschauern keine Chance. Pierre Bland und Tim Schneider stachen bei den Brandenburgern mit jeweils 16 Punkten heraus.

Die Tabellenspitze in der ProB Nord bleibt auch nach dem 20. Spieltag fest in Bernauer Hand. Mit dem Sieg beim direkten Konkurrenten in Quakenbrück ist der SSV Lok Bernau alleiniger Spitzenreiter. Bei noch zwei ausbleibenden Spielen in der Hauptrunde sind die Artland Dragons fast abgehängt. In den beiden Heimspielen gegen RSV Eintracht und Wolfenbüttel reicht der Lok ein Sieg, um auch als Tabellenerster in die erste Playoff-Runde einzuziehen. Die Bernauer haben dafür das Heimrecht sicher und können in der KO-Runde mögliche Entscheidungsspiele zu Hause vor eigenem Publikum austragen.

 

Bei den Artland Dragons sind die Lok-Basketballer in Bestbesetzung angetreten. Lok-Headcoach René Schilling stand der komplette Kader zur Verfügung. Vor der stimmungsvollen Kulisse in der mit 3.000 Zuschauern ausverkauften Arena startete der SSV mit Pierre Bland, Ferdinand Zylka, Robert Kulawick, Tim Schneider und Jonas Böhm. Nach einem kurzen Abtasten zeigten sich die Brandenburger Gäste von der großen Kulisse wenig beeindruckt. Nach den ersten beiden Lok-Dreiern von Robert Kulawick und Tim Schneider übernahm Bernau das Zepter auf dem Feld (5:8, 4. Minute). Die Brandenburger spielten auf beiden Seiten des Feldes wie aus einem Guss und ließen bei den Gastgebern nur wenige gute Würfe zu. Dank einer starken Offensivleistung wuchs der Vorsprung schon im ersten Viertel in den zweistelligen Bereich. Robert Glöckner mit einem Alley Oop Dunk und Nico Adamczak per Dreier sorgten für eine deutliche 30:14 Führung nach zehn Minuten. Die gut 20 mitgereisten Bernauer Fans konnten sich nach diesem Zwischenstand auch auf den Rängen bemerkbar machen. Die Gastgeber erholten sich nicht von diesem Schock und fanden keinerlei Mittel gegen die Lok-Offensive, die überragend traf. Jannes Hundt eröffnete das zweite Viertel mit einem Dreier, Konstantin Kovalev legte nach, bevor Tim Schneider mit einem krachenden Dunking einen 10:0-Lauf einläutete (43:18, 16. Minute). Die Dragons wurden förmlich überrollt und die Führung wuchs vor der Halbzeit sogar bis auf 29 Punkte an. Maximilian Rockmann auf Seiten der Artländer konnte zum Seitenwechsel noch auf 51:24 verkürzen. Bernau dominierte nicht nur wegen einer Trefferquote von fast 70 Prozent aus dem Feld. Vor allem am Brett ackerte die Lok konzentriert und ergatterte sich in der ersten Hälfte mehr als doppelt so viele Rebounds wie Artland (25:11).

 

Trotz des deutlichen Rückstands haben die Gastgeber das Spiel nach der Pause nicht weggeschenkt. Die Arena peitschte ihr Team im Kampf um die Tabellenführung weiter lautstark nach vorn. Mit einem schnellen Dreier setzte allerdings Robert Kulawick das erste Ausrufezeichen der zweiten Halbzeit. Die Quakenbrücker kamen nun besser in Spiel boten einen offenen Kampf. Matt Reid, Gregory Graves und Chris Frazier setzten zur Aufholjagd an. Der Vorsprung hielt aber stets der 20 Punktemarke stand. Auch im Schlussabschnitt ließ sich Lok Bernau den hoch verdienten Auswärtssieg nicht mehr nehmen. Am Ende stand ein souveränes 86:66 im Spitzenspiel.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Ich bin heute sehr zufrieden und stolz. Das war ein sehr überzeugender Sieg. Wir haben die Herausforderung als Mannschaft gemeistert, vor allem ist alles das, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen haben, aufgegangen. Es war die wohl beste Halbzeit, die wir in dieser Saison gespielt haben. Wir werden den Fokus nun auf die letzten Spiele richten, um unsere gute Ausgangssituation und den ersten Tabellenplatz auch ins Ziel zu bringen.“

 

In den verbleibenden zwei Hauptrundenspielen trifft Lok Bernau jeweils vor eigenem Publikum auf Stahnsdorf und Wolfenbüttel. Den Anfang macht das Brandenburg-Derby am kommenden Wochenende gegen den RSV Eintracht. Das Sonntagsspiel beginnt um 16.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle.

 

Viertelstände: 30:14, 51:24, 71:49, 86:66

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (16 Punkte), Tim Schneider (16), Robert Kulawick (14), Robert Glöckner (9), Jonas Böhm (8), Ferdinand Zylka (6), Jannes Hundt (6), Nico Adamczak (4), Kevin Wohlrath (3), Timajh Parker-Rivera (2), Konstantin Kovalev (2), Nino Valentic (0)

 

Artland Dragons: Gregory Graves (20 Punkte), Chris Frazier (13), Maximilian Rockmann (12), Stacy Wilson (7), Matt Reid (6), Benjamin Fumey (6), Mark Nwakamma (2), Thorben Döding (0), Blanchard Obiango (0), Danelius Lavrinovicius (0), Johann Potratz (0)

 

Ricardo Steinicke

 

Das düstere Winterwetter machte auch vor dem FSV Bernau nicht halt. Daher musste das für heute angesetzte Vorbereitungsspiel gegen den SV Lichtenberg 47 wegen Unbespielbarkeit des Platzes kurzfristig nach Berlin verlegt werden. Trotzdem fanden sich die Bernauer Fans an der Bornitzer Straße in Berlin-Lichtenberg ein. Oberligist gegen Landesligist lautete es vor Anpfiff. Damit schien der Favorit auf dem Zettel bereits festzustehen. Aber Vorbereitungsspiele sind ja bekanntlich dafür da, um auszuprobieren und zu testen. Das Bernauer Trainerteam nutzte es auch gleich, da einige Stammkräfte aufgrund privater Abwesenheit nicht anwesend waren. So bekamen Spieler, die sonst ehr auf der Bank zu finden sind, Einsatzzeit und konnten sich präsentieren. In der Hinrunde noch aufgrund einer schweren Verletzung zum Zuschauen verdammt, sahen die Bernauer Fans heute das Bernauer Eigengewächs Hares Bosharat heut von Beginn an spielen. Es ging auch flott gleich los. Lichtenberg besorgte durch Philip Einsiedel den frühen Führungstreffer, bei dem der FSV Keeper Florian Brüggemann machtlos war. Nach knapp 20 Minuten erhöhte Christian Gawe mittels direkt verwandelten Freistoß für Lichtenberg 47 zum 2-0. Nach Wiederanpfiff verkürzte der FSV in der 51. Minute durch Georg Machut zum 2-1. Christian Gawe stellte in der 58. Minute den alten Abstand für Lichtenberg wieder her. Kurz vor Schluss sorgte ein Bernauer Testspieler noch zum Anschlusstreffer zum 3-2. Am Ende konnte Lichtenberg den knappen Sieg für sich verbuchen. Abschließend blieb festzuhalten. Der FSV kämpfte, jedoch taten sich einige Schwächen in den Bernauer Reihen auf. Ein wenig Zeit bleibt dem Trainerteam noch, um die Mannschaft für den Rückrundenstart in 2 Wochen fit zubekommen. Dann kommen am 25.02.2017 die Doppeldörfer Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf nach Bernau ins Stadion Rehberge.

Quelle; Marco Ritzki

Bernau lebt den Sport,

einige Privatpersonen aus Bernau haben ein F-Jugend Fußballturnier zusammen mit den Trainern der F-Jugend der TSG Einheit Bernau veranstaltet.

Viel Vorbereitungsarbeit war notwendig um ein gelungenes Tournier durchzuführen.

Teilgenommen haben 8 Mannschaften

Einheit Bernau,

  • FSV Bernau,
  • Karow 96,
  • Rüdnitz-Lobetal,
  • Kerkower SC,
  • Einheit Zepernick,
  • Rot-Weiß Schönow,
  • FSV Schorfheide)

Sieger im Turnier wurde nach einem aufregendem 9m-Schiessen gegen FSV Bernau : FSV Schorfheide

 

Sponsor für Pokale: Quick-mix Berlin-Brandenburg

 

Im Rahmenprogramm fanden

  • Torwandschiessen,
  • gastronomische Betreuung und
  • Trickfilmschauen für pausierende Mannschaften statt

 

Der Erlös der Einnahmen aus der gastronomischen Betreuung geht als Spende an die F-Jugend der TSG Einheit Bernau

Und schon ist wieder Silvester – wie doch schnell die Zeit vergeht. Heute bei schönstem Wetter, ließ es sich der Bernauer Bürgermeister, trotz Krankheit, nicht nehmen den Silvesterlauf zu starten. Ca. 70 Läufer aller Altersklassen nahmen teil. Ich habe viele Freunde getroffen, Braugenossen, Läufer, Buchschreiber, Journalisten und und und…
Allen Läufern und Lesern von Barnim+ ein wunderschönes, erfolgreiches NEUES JAHR —->
Das wünscht der Lutz von Barnim-plus

Lok gewinnt umkämpftes Auswärtsspiel in Itzehoe

Der SSV Lok Bernau verabschiedet sich mit einem 74:64 (35:41) Auswärtssieg gegen die MTV Itzehoe Eagles in die Weihnachtspause. In einem stets umkämpften Spiel konnte sich der SSV erst im Schlussviertel absetzen. Mit dem zehnten Saisonsieg können sich die Bernauer erstmals die alleinige Tabellenführung der ProB Nord sichern. Pierre Bland ragte bei der Lok mit 21 Punkten und zehn Rebounds heraus.

 

Das Spitzenduo der vergangenen Wochen im Norden der 2. Basketball-Bundesliga ProB geht über die Weihnachtsfeiertage getrennte Wege. Während sich die Artland Dragons Quakenbrück am Samstag den wiedererstarkten ROSTOCK SEAWOLVES in eigener Halle geschlagen geben mussten, konnten die Bernauer mit ihrem Auswärtssieg am Sonntag die Tabellenführung behaupten. Erstmals in dieser Saison führt der SSV Lok Bernau allein das Tableau der ProB Nord an. Ein Verfolgerquartett mit Iserlohn, Oldenburg, Quakenbrück und Bochum liegt mit zwei Punkten Rückstand hinter Bernau.

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Die Bernauer bekamen aber zunächst in Itzehoe wie erwartet jede Menge Gegenwehr zu spüren und mussten bis zum Spielende für den Auswärtssieg kämpfen. Gegen die ähnlich stark besetzten Itzehoe Eagles schickte Lok-Headcoach René Schilling Pierre Bland, Robert Kulawick, Konstantin Kovalev, Tim Schneider und Timajh Parker-Rivera ins Rennen. Den besseren Start erwischten wie auch im Hinspiel die Gastgeber. Sechs Punkte durch Qa’rraan Calhoun und Kaymin Pruitt konnten die Bernauer mit einem Dreipunktspiel durch TJ Parker-Rivera beantworten. Ein sehr gut aufgelegter Konstantin Kovalev setzte für die Lok nach und sorgte für ein offenes Spiel, in dem sich kein Team absetzen konnte. Es war auf beiden Seiten ein physisch geführtes Spiel. Mit der hohen Intensität hatten die Bernauer die größeren Probleme, leisteten sich allein in der ersten Halbzeit 13 Turnover. Eine zwischenzeitliche Führung drehten die Eagles bis zur Pause, wo die Lok-Korbjäger 35:41 hinten lagen.

 

Das Spiel blieb auch nach dem Seitenwechsel zerfahren. Mit einem Dreier eröffnete Nico Adamczak direkt den zweiten Durchgang, musste aber bereits wenig später mit seinem fünften persönlichen Foul auf der Bank Platz nehmen. Die Bernauer kämpften weiter und blieben durch starke Aktionen von Pierre Bland auf Tuchfühlung (43:47, 25. Minute). Mit vier Punkten sorgte Nino Valentic vor dem Schlussviertel für den umjubelten Ausgleich. Zwei Kulawick-Dreier zu Beginn des vierten Viertels brachten die Bernauer dann wieder in Front (58:54, 32. Minute). Der SSV behielt in der hitzigen Schlussphase die Nerven und ließ sich die Führung nicht mehr abnehmen. Mit ihrem schnellen Angriffsspiel konnte sich die Lok zum Ende entscheidend absetzen und mit der Schlusssirene den 74:64 Sieg feiern. Neben Pierre Bland, der mit 21 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double erzielte, punkteten auch Konstantin Kovalev, Robert Kulawick und Tim Schneider zweistellig. Bei den Itzehoe Eagles war Kaimyn Pruitt mit 18 Zählern der erfolgreichste Werfer.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Ich bin sehr glücklich und zufrieden über diesen hart erkämpften Sieg. Itzehoe war der erwartet schwere Gegner. Bis ins dritte Viertel hatten wir Schwierigkeiten mit der hohen Intensität mitzuhalten. Wir haben es dann aber als Mannschaft geschafft, uns in dieses Spiel zu kämpfen. Am Ende konnten wir uns mit dem Sieg belohnen.“

 

Tabellenführer Lok Bernau eröffnet nach der Weihnachtspause am ersten Januarwochenende das neue Jahr mit einem Heimspiel gegen den SC Rist Wedel (7. Januar um 19.00 Uhr, Erich-Wünsch-Halle).

 

Viertelstände: 20:20, 35:41, 52:52, 74:64

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (21 Punkte), Konstantin Kovalev (12), Robert Kulawick (11), Tim Schneider (10), Timajh Parker-Rivera (7), Nico Adamczak (6), Nino Valentic (5), Jonas Böhm (2), Jannes Hundt (0), Kevin Wohlrath (0), Lukas Herwig (dnp)

 

MTV Itzehoe Eagles: Kaymin Pruitt (18 Punkte), Frederick Henningsen (15), Konstantin Karamatskos (7), Darren Galloway (7), Mayika Lungongo (6), Johannes Konradt (4), Qa’rraan Calhoun (4), Flavio Stückemann (2), Nick Tienarend (1)

 

Wir danken Ricardo Steinicke für Text und Foto

Bernau sichert sich die Herbstmeisterschaftimg_4215-002

Zum letzten Auswärtsspiel der Landesliga Nord in der Hinrunde ging es für den FSV Bernau zum FC 98 nach Hennigsdorf. Der Tabellenführer aus Bernau gastierte in der Hennigsdorfer Fontanestraße. Bei Bernau konnte unter der Woche der Kapitän Patrick Toepfer aufgrund einer Verletzung aus dem letzten Heimspiel nur eingeschränkt trainieren. Auf Seiten der Hennigsdorf fehlte der Abwehrroutinier Togla Yilmaz verletzungsbedingt. So schauten die Zuschauer gespannt, ob der Bernauer Kapitän auflief und wer statt Yilmaz in den die Hennigsdorfer Reihen auflief.

Bernau bestimmte von Beginn an das Tempo. Der FSV erarbeitete sich Chancen um Chancen. Das Fehlen von Tolga Yilmaz machte sich auf Hennigsdorfer Seite von den ersten Minuten an bemerkbar. Nach 13 Minuten jubelten die Bernauer. Nikola Vujicic schob zum 0-1 ein. Die Vorarbeit leistete Ümit Ejder mit einem Pass von der linken Seite ins Mittelfeld, den sein Mitspieler Lenny Canalis Wandel mustergültig auf dem Torjäger passte. Keine 120 Sekunden später musste der Stadionsprecher erneut zum Mikro greifen. Ümit Ejder, im ersten Versuch mit seiner Hereingabe noch nicht erfolgreich, fand im zweiten Versuch mit seiner Flanke von der rechten Seite den Kopf von Nikola Vujicic, der zum 0-2 einnickte. Bernau führte verdient. Hennigsdorf, das ein wenig von den frühen Treffern geschockt war, brauchte bis zur 35. Minute um auch ihre Torgefährlichkeit unter Beweis zu stellen. Der Schuss aus 16 Meter ging dabei nur knapp am Gehäuse von Eric Niendorf vorbei. Bernau ackerte nun aber wieder. In der 41. und 45. Minute kam der FSV noch kurz vor der Pause zu ihren Großchancen. Zuerst verpasste Justin Pehl den Ball platzierte ins Tor unterzubringen und schoss dabei den Hennigsdorfer Schlussmann Marc Brosius an sowie rettete die Latte nach einem Schuss von Ümit Ejder für die Gastgeber. So blieb es beim 0-2 für den Spitzenreiter. Nach Wiederanpfiff drückte der Gastgeber, jedoch hatte Bernau die richtige Antwort und lies nichts anbrennen. In der 69. Minute erhöhte Justin Pehl zum 0-3. Vorausgegangen war eine Flanke von Nikola Vujicic, die ein Hennigsdorfer nur abklatschen ließ und somit vor die Füße vom Torschützen ungewollte passte. Justin Pehl fackelte dabei nicht lange und schob flach unten rechts ins Hennigsdorfer Gehäuse ein. In den letzten 20 Minuten waren beide Seiten weiterhin bemüht. Einen kurzen Aufreger gab es noch nach 86 Minuten. Der Hennigsdorfer Tom Kühne und Georg Machut geraten nach einem Foulspiel des Hennigsdorfers aneinander. Der Schiedsrichter Andre Stolzenburg, der in der Partie insgesamt 7-fach den gelben Karton zeigte, zückte nach der Rangelei für beide die gelbe Karte. Die letzte Aktion im Spiel gelang den Bernauern. Georg Machut bediente in der 91. Minute mit einer Ecke Nikola Vujicic, der den Ball mit dem Kopf nur knapp über den Hennigsdorfer Kasten lenkte. Bernau gewinnt mit 0-3 die Partie und sichert sich damit frühzeitig die Herbstmeisterschaft.

Statistik

  1. Spieltag, Landesliga Nord, 10.12.2016,

FC 98 Hennigsdorf

Brosius – Schaumburg (76. Kühne), Schubert, Arndt (76. Schmidt), Simon, Platte, Beqiri (59. Kreimeier), Vergin, Jose, Kimmel, Dietrich

FSV Bernau

Niendorf – Bemmann (90. Schneider), Mahnke, Machut, Pehl (81. Bosharat), Canalis Wandel (72. Schröder), Toepfer, Amuri, Heidrich, Ejder, Vujicic

Tore

0-1 Vujicic (13.), 0-2 Vujicic (15.), 0-3 Pehl (69.)

 

unser Dank gilt Marco Ritzki für Text und Bild

FSV Bernau mit glücklichem Unentschieden im Spitzenspiel

Der 13. Spieltag stand ganz im Fokus eines Spitzenspiels. Auf Rehberge empfing der FSV als Tabellenführer den Zweitplatzierten RSV Eintracht 1949 aus Teltow. Der FSV, der die letzten 12 Spiele in Folge gewann, ging selbstbewusst, jedoch mit einer Prise Vorsicht in die Partie. Schließlich ist die Mannschaft aus Potsdam-Mittelmark nicht umsonst Tabellennachbar.

Spritzig bei kühlen Temperaturen machten die Bernauer gleich von Beginn an Tempo. Keine 120 Sekunden rollte der Ball, da klingelte es bereits im Kasten der Teltower. Nikola Vujicic schob nach Querpass von Justin Pehl ein. Nach 20 Minuten verflachte der Bernauer Powerfußball. Die Eintracht kam mit dem Tabellenführer immer besser zurecht. Bernau fehlten die Ideen nach hinten mitzuarbeiten, die die RSV eiskalt in der 41. durch Levi Böttcher ausnutzen. Zuerst wurde der Bernauer Abwehrvize mit einem Beinschuss getunnelt, ehe der RSV Torschütze an den beiden Bernauer Außenverteidigern aus knapp 10 Meter zum 1-1 Ausgleich einschob. Mit dem Unentschieden ging es in die Halbzeit. In Hälfte Zwei wurde das Spiel heftiger. Fouls auf beiden Seiten sahen die 68 Zuschauer. So griff der Schiedsrichter in der zweiten Hälfte viermal zum gelben Karton. Eintracht, die bissiger wurde, kam dabei oft gefährlich vors Bernauer Tor, die ihre Chancen jedoch nicht zu verwerten wusste. Ebenso erarbeiteten sie Bernau durch Justin Pehl gleich mehrfach seine Chancen, die entweder über oder an dem Tor vorbeigingen. Mit den Chancen wurden die wenigen Zuschauer auf der Tribüne endlich wach und es entstand so etwas wie ein Fangesang. „Forza Bernau“ hallte es von den Zuschauerplätzen. In der 79. Minute kamen Sorgenfalten beim Bernauer Trainer auf. Der Mannschaftskapitän Patrick Toepfer verletzte sich nach einem Foulspiel und musste ausgewechselt werden. Nach 90 Minuten war das Spiel beendet. Bernau bleibt weiterhin nach dem glücklichen Unentschieden Tabellenführer vor RSV Eintracht 1949.

Statistik

Landesliga Nord, Samstag, 03.12.2016, 12:30 Uhr

FSV Bernau

Niendorf – Amuri, Toepfer (79. Neprjachin), Heidrich, Mahnke, Bemmann, Canalis Wandel, Pehl, Machut, Ejder, Vujicic

FSV Eintracht 1949

Vater – Kaiser (73. Heilmann), Keller, Thomas, Böttcher, Vogler, Ring, Bensch, Langleist, Rauch, Möhl (78. Krüsemann)

Tore:

1-0 Vujicic (2.), 1-1 Böttcher (41.)

Quelle: FSV Bernau

Foto; Marco Ritzki

Foto; Marco Ritzki

Lok gastiert zum Hinrundenabschluss in Wolfenbüttel

Zum Abschluss der Hinrunde in der 2. Basketball-Bundesliga ProB gastiert der SSV Lok Bernau am Sonntag um 17.00

Logo SSV Lok Bernau

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Uhr beim Tabellenelften MTV Herzöge Wolfenbüttel. In der vorletzten Saison war Wolfenbüttel in der Regionalliga im Aufstiegskampf der ärgste Rivale der Lok. Als Tabellenführer der Nordstaffel reisen die Bernauer favorisiert nach Niedersachsen zum Auswärtsspiel.

 

janneshundt2_lok-old-002Sowohl auf Seiten der Herzöge wie auch bei den Bernauern erinnert man sich noch sehr gut an die letzte gemeinsame Saison in der 1. Regionalliga Nord. Die Teams leisteten sich in der Spielzeit 2014/2015 ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Aufstiegsplatz in die ProB. Am Ende führten beide Vereine punktgleich die Tabelle an. Aufgrund des direkten Vergleichs konnten die Herzöge sowohl Meisterschaft wie auch die Rückkehr in die 2. Basketball-Bundesliga feiern. In diesem Jahr folgte dann der SSV Lok Bernau den Niedersachsen in die dritthöchste Spielklasse.

Mit drei Siegen aus den bisher zehn Spielen suchen die Wolfenbütteler allerdings noch immer ihre Vorjahresform. Der letztjährige Hauptrundenzweite in der ProB Nord wartet seit inzwischen vier Spielen auf ein neues Erfolgserlebnis und ist in der Tabelle auf den elften Platz abgerutscht. Besonders bitter waren dabei die beiden hauchdünnen Niederlagen gegen Iserlohn (80:81) und Wedel (83:84). Dass mit der Mannschaft von Ralf Rehberger zu rechnen ist, zeigten sie aber am letzten Wochenende. Dank einer großen Moral, die das Team auszeichnet, hielten die Herzöge gegen den Topfavoriten Artland Dragons (76:82) bis zum Schluss mit.

Als Kooperationspartner der Basketball Löwen Braunschweig (BBL) stehen den Herzögen fünf talentierte Doppellizenzspieler zur Verfügung. Lars Lagerpusch (17 Jahre), Niklas Bilski (18 Jahre) und Constantin Ebert (20 Jahre) sind die Nachwuchsspieler, die in der ProB viel Verantwortung übernehmen. Ebert lenkt nicht nur routiniert den Spielaufbau, sondern steuert im Schnitt auch elf Punkte, vier Assists und rund drei Rebounds bei. Flügelspieler Luis Figge (9,7 Punkte) kommt bereits regelmäßig in der Bundesliga zum Einsatz, musste in den letzten vier Wochen wegen einer Fußverletzung sowohl in der BBL wie auch ProB pausieren. Wie wichtig er für das Wolfenbütteler Spiel ist, zeigt, dass die Herzöge die drei Spiele gewinnen konnten, in denen Figge mitgewirkt hat. Viel Erfahrung unter dem Korb bringt auch das Braunschweiger Eigengewächs Jörn Wessels mit. Der 25-jährige Center gilt auch als guter Distanzschütze und kommt auf rund acht Punkte pro Spiel. Die Hauptlast in der Offensive liegt derzeit allerdings auf den Schultern der beiden US-Amerikaner im Team, die sich für gut die Hälfte aller Herzöge-Punkte verantwortlich zeigen. Unangefochtener Anführer auf dem Feld ist Demetrius Ward, der seine fünfte Saison im weiß-roten Trikot der Niedersachsen spielt. Publikumsliebling Ward ist der effektivste Spieler in Wolfenbüttel und kommt pro Spiel auf beeindruckende 22.7 Punkte und sechs Rebounds. Dazu verteilt er auch noch fast vier Assists. Einer der Passempfänger in Korbnähe ist sein Landsmann Khalil Kelley, der im Sommer aus Leipzig kam. Der Centerspieler dominiert mit durchschnittlich 17.8 Punkten sowie neun Rebounds die Bretter. Kelley trifft dabei 59 Prozent seiner Würfe. Zudem gibt es am Sonntag ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Lok-Spieler Yassin Mahfouz (3.8 Punkte), der auch in seiner zweiten Saison für die Herzöge immer wieder wichtige Impulse von der Bank ins Spiel bringt.

Lok-Headcoach René Schilling: „Die Herzöge Wolfenbüttel gehören für mich zu den Teams, die derzeit noch unter dem Radar fliegen. Das Team ist viel stärker, als es der bisherige Tabellenplatz zeigt. Wir gehen als Tabellenführer zweifelsohne als Favorit in das Spiel. Wir dürfen aber weder unseren Gegner, noch die Aufgabe unterschätzen, die uns in Wolfenbüttel erwartet.“

Das Auswärtsspiel beim MTV Herzöge Wolfenbüttel beginnt am Sonntag um 17.00 Uhr in der Lindenhalle (Halberstädter Straße 1a, 38300 Wolfenbüttel).

 

 

unser Dank gilt Ricardo Steinicke für Text und Bild

Bernau nach Heimsieg gegen Iserlohn wieder Tabellenführer Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Der SSV Lok Bernau bleibt in eigener Halle weiter ungeschlagen. Gegen die Iserlohn Kangaroos feierten die Bernauer Basketballer einen ungefährdeten 91:74 (47:29) Heimsieg und klettern damit wieder an die Tabellenspitze der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord. Vor allem defensiv präsentierte sich der SSV im Vergleich zur Vorwoche stark verbessert. Pierre Bland führte die Lok mit 16 Punkten, sechs Rebounds sowie sechs Assists an.

 

Die Bernauer Heimserie wächst weiter. Seit nunmehr 28 Spielen und über 25 Monate ist der SSV Lok Bernau in eigener Halle ungeschlagen. Dass diese Serie auch am Samstag gegen die Iserlohn Kangaroos nicht reißen sollte, machten die Schützlinge von Lok-Headcoach René Schilling schnell klar. Zwar dauerte es geschlagene zwei Minuten ehe die Bernauer Offensive Fahrt aufnehmen konnte, in der Verteidigung waren die Brandenburger aber hellwach. Bernau startete in einer kleinen Formation mit Pierre Bland, Ferdinand Zylka, Robert Kulawick, Tim Schneider und Timajh Parker-Rivera und war gut auf den Gegner eingestellt. In der zunächst offenen Partie, setzten sich die Hausherren nach einem Zylka-Dreier erstmals ab (12:8, 6. Minute). Die Lok nahm weiter Fahrt auf und führte nach zehn Minuten bereits 24:15. Durch die beherzte Bernauer Verteidigung gelang es das Iserlohner US-Duo Harris und Kone in der ersten Halbzeit komplett aus dem Spiel zu nehmen. Die beiden Topscorer der Kangaroos kamen in den ersten 20 Minuten zusammen nur auf magere sechs Punkte. Auf der anderen Seite sahen die über 500 Zuschauer in der Erich-Wünsch-Halle die vom Trainer eingeforderte mannschaftliche Offensive. Dank starker Wurfquoten aus allen Lagen wuchs der Vorsprung deutlich an. Mit 47:29 ging es in die Halbzeit.

Foto: Ricardo Steinicke

Foto: Ricardo Steinicke

 

Nach dem Seitenwechsel stach Robert Kulawick mit einem schnellen Dreier aus deutlich mehr als sieben Metern ein weiteres Mal direkt ins Herz der Kangaroos. Der SSV dominierte das Heimspiel auch im dritten Viertel. Die Iserlohn Kangaroos mühten sich den Vorsprung zu verkleinern, fanden aber keinerlei Mittel die rollende Lok zu stoppen. Timajh Parker-Rivera ließ es nach Pass von Kevin Wohlrath krachen und schraubte die Führung mit Dunking erstmals auf 30 Punkte (71:40, 28. Minute). Die Weichen waren damit endgültig auf Heimsieg gestellt. Bis Mitte des vierten Viertels hielten die Bernauer die Intensität hoch (82:53, 34. Minute). Nun zeigte sich auch Terrell Harris auf Iserlohner Seite. Mit zehn Punkten von ihm in den letzten Minuten gestatte man den Gästen noch Ergebniskosmetik. Am Ende holte der SSV Lok Bernau mit 91:74 den siebten Sieg der laufenden ProB-Saison und konnte sich an den punktgleichen Artland Dragons vorbei wieder an die Tabellenspitze schieben. Auf Bernauer Seite unterstreichen die insgesamt 27 Assists das starke Mannschaftsspiel. Gleich fünf Spieler kamen zugleich auf eine zweistellige Punkteausbeute. Pierre Bland (16 Punkte) und Robert Kulawick (13 Punkte) waren am Samstag die erfolgreichsten Werfer.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Ich bin mit der gezeigten Leistung meiner Mannschaft heute sehr zufrieden. Wir haben über weite Strecken des Spiels, sowohl defensiv wie offensiv, genau das umgesetzt, was wir im Vorfeld besprochen haben. Durch die guten Wurfquoten konnten wir uns dann schnell absetzen und das Spiel kontrollieren.“

 

Bereits am nächsten Samstag steht für die Lok der nächste Heimspiel-Kracher an. Die Baskets Akademie Weser-Ems/OTB mit dem ehemaligen Bundesliga- und Nationalspieler Philip Zwiener gastiert in Bernau. Das Nachwuchsteam der EWE Baskets Oldenburg (BBL) liegt in der ProB nach einem knappen Heimsieg gegen Bochum auf dem vierten Tabellenplatz. Das Heimspiel gegen die Baskets Akademie Weser-Ems startet am Samstag um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle (Heinersdorfer Straße).

 

Viertelstände: 24:15, 47:29, 75:42, 91:74

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (16 Punkte), Robert Kulawick (13), Ferdiand Zylka (12), Jonas Böhm (12), Tim Schneider (11), Timajh Parker-Rivera (8), Kevin Wohlrath (8), Nico Adamczak (4), Nino Valentic (4), Jannes Hundt (3), Konstantin Kovalev (0)

 

Iserlohn Kangaroos: Yannick Opitz (16 Punkte), Terrell Harris (15), Moussa Kone (11), Joshua Dahmen (8), Thomas Reuter (8), Sören Fritze (6), Ruben Dahmen (5), Kristof Schwarz (2), Deion Giddens (2), Gabriel de Oliveira (1)

 

 DAnke an Ricardo Steinicke für Text und Bild