Hertha BSC Zecke Neuendorf

Auch 2016 wieder die begehrte HERTHA BSC Fussball-Ferienschule beim BSV RW Schönow.

Sie findet vom 1.8. bis zum 3.8.2016 auf dem Sportplatz in Schönow statt. Teilnehmen können die Jahrgänge 2003 – 2009. Auf der Homepage www.rot-weiss-schoenow.de ist ein Link zum Anmeldeformular vorhanden.

Gestern 29.07.2014 ging die Ferienschule von Hertha BSC in Schönow weiter. Die Kids waren mit vollem Einsatz dabei. Vom Veranstalter sehr gut organisiert gab es gegen 10.00 Uhr eine Überraschung. Es kam, der nicht nur bei Hertha - Fans bekannte, Zecke Neundorf auf das Spielfeld, gab einige Einheiten mit den Kids. Er stellte sich dann den vielen Fragen die förmlich auf ihn einprasselnden mit Geduld. Nach der Autogrammrunde gab es Mittagessen für Alle. Hier einige Fotos:

Foto: Archiv Barnim-plus

 

Infos vom  Bernauer Hertha-Botschafter

  • Ich weise nochmals auf das sehr günstige Schul- und Vereinsangebot von HERTHA BSC zum Spiel am Freitagabend, den 8.4.16, 20.30 Uhr, gegen Hannover 96 hin. Kinder und Jugendliche zahlen für sehr gute Tickets nur 7,00 Euro, begleitende Erwachsene nur 15,00 Euro.
    Solltet Ihr Interesse haben, müsst Ihr mir das bitte bis Montagabend, den 4.4.16, mitteilen, da ich dann die Tickets bei HERTHA BSC bestellen und abholen werde.
  • Zum Spiel letztens am Freitagabend gegen Gelsenkirchen konnte ich zusammen mit dem Bürgermeister der Stadt Bernau bei Berlin, Herrn Stahl, sowie Mitarbeitern der Bernauer Stadtmarketing GmbH und der Stadtverwaltung die Stadt im Atrium des Berliner Olympiastadions präsentieren. Später kam auch Salomon Kalou noch an unseren Stand. Foto  im Anhang.
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Foto: City-Press

 

Handball männliche D-Jugend

HSV Bernauer Bären gegen den Oranienburger HC 13:21 (07:07)

trotz Niederlage  Platz 4 sicher

Beim vorletzte Punktspiel in dieser Saison hatten die Bären die Mannschaft vom Oranienburger HC zu Gast, die auch  gleich mit ihren ersten Angriff zum Torerfolg kamen, was aber dank Lennart Schwedler nicht lange bestand hatte, denn er konnte vom Kreis zum 1:1 ausgleichen.  Warum verschläft der HSV immer die Anfangsphasen der Halbzeiten ? Auch in diesem Spiel war es so, Oranienburg konnte auf 1:4 davonziehen. Erst Mitte der ersten Halbzeit lief das Bernauer Spiel einigermaßen, denn Justin Preß und Constantin Kind konnten mit ihren Toren zum 4:5 aufschließen. Eine Unaufmerksamkeit auf der rechten Bernauer Abwehrseite bescherte den Bären wieder ein zwei Torrückstand den aber wiederum Lennart Schwedler im Gegenzug auf ein Tor verkürzen konnte. Die Hussitenstädter nahmen wenige Minuten vor dem Ende der ersten Halbzeit noch ihre Auszeit um noch einmal etwas Luft zu schnappen. Kurz vor der Pause konnte noch einmal Oranienburg mit 7:6 in Führung gehen und es war noch genug Zeit auf der Uhr um den Ausgleich zu schaffen. Nach der Freigabe des Balles vom Mittelkreis bekam Constantin Kind das Spielgerät und ging im Alleingang durch die Oranienburger Abwehr und glich zum 7:7 Halbzeitstand aus.
In der Halbzeitpause richtete Trainer Krause lobende Worte an die Mannschaft wie diese nach dem drei Torrückstand wieder ins Spiel gefunden hat, was für die Mannschaft leider nicht immer selbstverständlich ist. Es wurden aber auch die Fehler der ersten Halbzeit angesprochen die weniger werden müssen, wenn man das Spiel positiv gestalten will.
Bei Wiederanpfiff war der HSV in Ballbesitz, verlor diesen und Oranienburg landete in den nächsten Minuten fünf Treffer in Folge zum 7:12.  Nun war es notwendig die Auszeit in Anspruch zu nehmen um wieder Disziplin in die Mannschaft zu bekommen. Klar, nun konnte Tim Schröter sein erstes Tor in diesem Spiel erzielen aber das reichte noch lange nicht. Das Trainergespann Riehm/Krause hoffte immer noch, das endlich ein Ruck durch die Mannschaft geht, aber sie warteten leider vergeblich. Bei einem Rückstand von zehn Toren und nur noch knappe sechs Minuten auf der Uhr, war das Spiel gelaufen. Das Abwehrverhalten in der zweiten Halbzeit fand so gut wie gar nicht statt und das nutzten unsere Gäste aus Oranienburg gnadenlos aus. Den letzten Treffer in der Partie gelang unseren jüngsten Spieler Yannick Jost, der insgesamt zwei Treffer erzielen konnte. Am Ende stand eine verdiente 13:21 Niederlage auf der Anzeigetafel. Bei mehr Konzentration und ein besseres Abwehrverhalten in der zweiten Halbzeit war mehr für den HSV Bernauer Bären drin gewesen. Ob es zum Sieg gereicht hätte ist eine andere Frage, aber ein knapperes Ergebnis war im Bereich des möglichen. Trotz der Niederlage stehen die D-Jungs weiter auf den vierten Tabellenplatz und werden diesen auch nicht mehr verlassen. Außerdem werden noch fünf Mannschaften hinter den HSV platziert sein . Im Vergleich, im letzten Jahr standen die Kits auf den letzten Tabellenplatz was doch eine Steigerung ist.
Erfolgreichster Werfer in diesem Spiel mit sechs Treffer war Constantin Kind.

Für Bernau war dabei:
im Tor: Jeremy Kutschke,
auf dem Parkett:  Justin Preß 2 Tore,  Lennart Schwedler 2 Tore, Paul Weigelt, Yannick Jost 2 Tore,
Tim Schröter 1 Tor,  Constantin Kind 6 Tore, Valentino Hummel, Felix Ganter,

Das letzte Punktspiel in dieser Saison findet am 16.04.2016 um 12.00 Uhr in Bernau in der Wasserturm Halle statt, wir erwarten die Mannschaft aus Lychen.

danke  Marie-Christin Wegner

HSV Bernauer Bären : TSG Liebenwalde

26 : 19   (14 : 12)

 

Das Landesliga-Team der Bernauer Handball-Männer hatte gegenüber seinen Anhänger etwas gut zu machen. Zum Ersten, weil die Mannschaft vor Wochenfrist einen sicheren Sieg verschenkt hat und zum Zweiten, weil das Hinrundenspiel gegen Liebenwalde mit 21:26 verloren wurde.

Die Begegnung des Tabellendritten aus Liebenwalde und den auf Tabellenplatz 5 agierenden „Bären“ am Sonntag begann mit einem Torerfolg der Gäste. Zu diesem frühen Zeitpunkt ahnte wohl niemand an der Erich-Wünsch-Sporthalle, dass diese auch ihre letzte Führung bleiben würde.

Foto: Bernauer Bären

Foto: Bernauer Bären

Was wie ein leichtes Handball-Spiel klingt, war in Wirklichkeit für den HSV ein hartes Stück Arbeit. In der ersten Halbzeit gelang es dem späteren Sieger nicht, sich weiter als mit zwei Toren Differenz abzusetzen; 5mal schafften die Gäste, zum Remis auszugleichen. In den ersten 30 Spielminuten waren es auf Bernauer Seite vor allem Daniel Meier, Maximilian Prüfer und Krishan Gunawan, die mit ihren Toren die Bären immer wieder auf die Siegesstraße zurückführten. Der 14:12-Pausenstand war aber kein „Ruhekissen“, das 18:13 in der 40. Spielminute dann schon eher.

Doch weit gefehlt; die Liebenwalder konnten den sehr guten Jens Mucha im Tor jedoch dreimal hintereinander überwinden und waren beim 18:16 und 19:17 wieder auf Schlagdistanz. Doch das Bärenaufgebot an diesem Tage war in jeder Phase der Begegnung gewillt, diese Spielfläche nur als Sieger zu verlassen. Zwölf Minuten vor dem Abpfiff und 3 Treffern ohne Gegentreffer war das „Tor“ in Richtung Sieg wieder geöffnet, der Kontrahent aber immer noch nicht besiegt. In der 50. Spielminute verkürzten die Männer von der TSG Liebenwalde zum 22:19. Doch dieser 19. Torerfolg blieb dann auch ihr Letzter an diesem Nachmittag. Auch als Dennis Bohne und Thomas Wissinger zeitgleich mit einer Zwei-Minuten-Strafe belegt wurden, blieben die Schützlinge von Christopher Metzdorf erstaunlich ruhig und waren clever genug, auch in doppelter Unterzahl weitere Tore zu erzielen und unter dem Jubel ihrer vielen Fans einen am Ende sicheren Sieg zu erspielen.

Mut bewies ihr Trainer, als er seinen talentierten, aber noch meilenweit von Routine und „Ausgebufftheit“ entfernten Nachwuchsspieler Björn-Ole Schröder in den Schlussminuten einwechselte. Björn-Ole bedankte sich für das Vertrauen mit einer fehlerfreien Leistung. Seine Mannschaftskameraden beorderten ihn sogar zur Ausführung eines 7-m-Strafwurfs, den er dann auch zum Dank erfolgreich verwandelte. Das letzte Tor zum umjubelten Sieg blieb dem am Sonntag erfolgreichsten und auch besten Bernauer Feldspieler Maximilian Prüfer vorbehalten. Krishan Gunawan spielte abgeklärt und erfolgreich. David Schleicher war wie gewohnt der „Fels in der Abwehr“ und beide Torhüter mit ihren sehr guten Leistungen das Rückgrat für die spielentscheidende Abwehrarbeit.

Dieser Meinung schloss sich der nach dem Spiel um seine Meinung gebetene Coach der Bären, Christopher Metzdorf, an. Er lobte das schnelle Spiel seiner Schützlinge, das Bemühen um die Umsetzung der im Training eingeübten Spielzüge und die mannschaftliche Geschlossenheit.

Das Auftreten und der Siegeswille haben gezeigt, dass die Mannschaft schwache Spiele nicht kommentarlos abhakt, dass sie Kritik verträgt, Selbstkritik übt und aus Niederlagen lernt. Nach diesem rundum beeindruckenden Auftritt freuen wir uns auf die verbleibenden drei Spiele dieser zu Ende gehenden Saison und auf die Spielzeit 2016/ 2017.

 

Für den HSV traten an:

Jens Schönstädt und Jens Mucha im Tor, Andre Billeb, Holger Findeisen, Krishan Gunawan (4), David Schleicher (2), Björn-Ole Schröder (1), Markus Lenz (1), Daniel Meier (5), Thomas Wissinger (5), Dennis Bohne, Jerome Roder, Maximilian Prüfer (8).

 

Günter Herzberg

Geglückte Revanche und furioser Sieg – HSV Bernauer Bären vs. Templiner SV Lok 1951 (weibl. D-Jugend) (22:12)

Am Sonntag, 20.03.2016 traf die D-Jugend Mädchen Mannschaft des HSV Bernauer Bären im Rückspiel auf den Tabellenzweiten aus Templin. Das Hinspiel ging im Dezember 18:10 für die Bärinnen verloren. Somit sollte im Rückspiel alles anders werden und der erste Tabellenplatz verteidigt werden, um in den Final Fours auf den vermeintlich schwächeren Gegner (Tabellenzweiten der Staffel A) zu treffen.

Die erste Halbzeit gestaltete sich ausgeglichen. Templin hatte Anwurf, konnte jedoch den ersten Angriff nicht erfolgreich abschließen. Auch die Bernauerinnen konnten ihren ersten Angriff nicht zum Torerfolg umsetzen. Man merkte beiden Mannschaften an, dass nicht mit offenem Visier gekämpft werden sollte. So dauerte es fast zwei Minuten bis das 1:0 für die Bärinnen fiel und weitere drei Minuten bis Templin dann zum 1:1 ausglich.

Foto: Baeren

Foto: Baeren

Beim Stand von 3:1 für die Bärinnen nahm Templin seine Auszeit und hatte damit auch Erfolg und erzielte postwendend den Anschlusstreffer zum 3:2. Zur Mitte der ersten Halbzeit konnten die Bärinnen einen drei Tore Vorsprung heraus arbeiten. Templin kam in der Folgezeit maximal bis auf zwei Tore heran. Grundlage für das gute Spiel der Bernauerinnen war mal wieder die sehr gute Abwehrarbeit. Dies zeigte sich insbesondere darin, dass die Kreisspielerin und die beiden Außenspielerinnen von Templin nicht zum Zuge kamen. So dass das Spiel von Templin im Grunde von den drei Rückraumspielerinnen gestaltet wurde. Die fehlenden Anspielstationen führten dazu, dass die Schiedsrichter drei Mal Zeitspiel anzeigten und Templin dadurch kurzfristig und überhastet abschließen musste. Der Halbzeitstand von 8:6 für die Bärinnen ging somit völlig in Ordnung.

Auch heute waren die Mädchen aus Bernau die Ersten, die aus der Kabine kamen. Der erste Angriff in der zweiten Halbzeit konnte gleich dazu genutzt werden, denn drei Tore Vorsprung für die Bärinnen wieder herzustellen. Im Grunde glichen die ersten 5 Minuten der zweiten Halbzeit dem Spielverlauf in der ersten Halbzeit, der drei Tore Vorsprung konnte verteidigt werden. Wie es dann manchmal so kommt, erzielten die Templinerinnen zwischen der 24. und 27. Minute drei Tore in Folge und auf einmal stand es 11:11. Nun hatte man die Befürchtung das Spiel könnte kippen. Nein, Templin konnte den psychologischen Vorteil nicht nutzen und machte es den Bärinnen stattdessen leicht. Templin leistete sich im Angriff zwei Abspielfehler, welche die Bernauerinnen per Konter in einen erneuten zwei Tore Vorsprung umsetzen konnten. Kurios war das Tor zum 13:11. Die Templinerinnen wechselten gerade die Torhüterin, so dass nach Ballverlust im Angriff, dass Templiner Tor leer war.

Nach dem 15:11 in der 29. Spielminute war der Widerstand der Templinerinnen endgültig gebrochen. Auch die zweite Auszeit konnte keine Wende für die Mannschaft aus Templin mehr bringen. In den letzten zehn Minuten konnte Templin nur noch ein Tor erzielen. Die Bärinnen jedoch noch weitere fünf.

Die letzten 30 Sekunden des Spieles wurden unter Standing Ovations des zahlreich erschienen Bernauer Publikums runter gespielt. Der klare Sieg von 22:12 war sicherlich von niemandem in dieser Höhe erwartet worden, geht aber auf Grund des kämpferischen und spielerischen Einsatzes der Bernau Mädchen auch in der Höhe in Ordnung. Die Freude bei den Mädchen und dem Trainergespann war groß.

Die Mädchen sind somit mit 18:2 Punkten als Tabellenerste für die Final Fours am 23.04.2016 qualifiziert und treffen dann auf den Tabellenzweiten der Staffel A. Dies wird die Mannschaft aus Hennigsdorf sein.

Die Mädchen und die Trainer bedanken sich für die lautstarke Unterstützung bei allen, die dem Aufruf des Vereins gefolgt sind. Am 23.04.2016 würde die Mannschaft sich freuen, wenn bei den Final Fours eine ebenso große Kulisse sie unterstützt. Die Entscheidung, wo das Turnier stattfinden wird, fällt in den nächsten Tagen.

 

Für den HSV Bernauer Bären spielte:

 

Im Tor: Nina Krause – Emilie Gust (4 Tore), Florentine vom Wege, Angelina Pekar (4), Jasmin Buckow (7), Leah Fukarek, Pia Oehmke, Katharina Dyck, Julie Leuschner, Isabella Arndt, Tessa Beer (1), Lina Euchler (6), Michelle Spieckermann

 

Trainergespann: Rene Hackl, Marcus Doer

Die Punkte bleiben in Bernau
Am 20. Spieltag traf der FSV in heimischer Spielstätte auf die Gäste SV Zehdenick 1920 aus dem Oberhavel. Für das letzte verlorene Spiel galt es, Wiedergutmachung bei den Fans zu sorgen. 80 Zuschauer sahen am heutigen Spieltag mehr Spiellaune bei den Bernauern Kickern. Auch wenn es wie ein Arbeitssieg aussah, das Ergebnis konnte eine Überlegenheit der FSV-Spieler ausmachen. Die Fans im Stadion mussten bis zur 28. Minute auf den ersten Treffer warten. Den Treffer zum 1-0 markierte Georg Machut in Doppelvorarbeit von Justin Pehl und Lenny Canalis Wandel. Den ersten Angriff konnte der Zehdenicker Keeper noch parieren, jedoch scheiterte der Schlussmann im Nachsetzen an Georg Machut. Ümit Ejder war in der 61. Minute zur Stelle. Wieder war es Justin Pehl mit einer Reingabe, die er mustergültig auf Lukas Bianchini ablegte. Den Ball traf Bianchini zunächst nicht richtig, so dass zunächst der Gästerkeeper den Ball noch abfälschen kann, jedoch beim Seitfallzieher von Ümet Ejder zum 2-0 machtlos war. Moussa Doumbia als Joker in der 78. Minute gekommen, netzte zum 3-0. Vorausgegangen war eine Hineingabe von Ümit Ejder, die der Torjäger Doumbia im 1 gegen 1 den Abschluss fand. Ein langer Ball in der 88. Minute von Eric Schneider auf Gino Wrembel über die Außenbahn brachte den Abschluss zum 4-0.
Alles im Allen brachte der Trainer Daniel Dornbusch es abschließend auf den Punkt: „Die Jungs haben heute eine bessere Einstellung gegenüber dem letzten Auswärtsspiel gezeigt. Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden.“

Statistik:
Fußball – Landesliga Nord – 20. Spieltag 2015/2016
Samstag, 19.03.2016, 15:00 Uhr
FSV Bernau
Brüggemann – Schneider, Wrembel, John (83. Schröder), Bemmann – Neprjachin, Ejder, , Machut (81. Troschke), Pehl, Wandel – Bianchini (80. Doumbia)
SV Zehdenick 1920
Zurell – Höpfner, Schumacher, Jahncke, Kerl, Dembrowsky, Nebert, Michael, Woition, Scholz, Schmidt, A. (78. Gerth)
Tore:
1:0 Machut (28.), 2:0 Ejder (61.), 3:0 Doumbia (80.), 4:0 Wrembel (88.)

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Bericht: FSV Foto: Marco Ritzki

Logo SSV Lok Bernau

Mit einem ungefährdeten 134:71 (66:36) Auswärtssieg hat der SSV Lok Bernau am Samstag in Bremerhaven seinen Siegeszug in der 1. Regionalliga Nord fortgesetzt. Nächste Woche am Ostersamstag kommt es zum entscheidenden Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Rot-Weiß Cuxhaven.

Die vermeintliche Pflichtaufgabe beim Tabellenvorletzten haben die Lok-Korbjäger am Samstagnachmittag in Bremerhaven ohne Probleme gemeistert. Bernaus Trainer René Schilling musste dabei auf Nico Adamczak verzichten, der nicht mit an die Nordseeküste reiste. Wie in den letzten Spielen, zeigten die Schilling-Schützlinge eine souveräne Leistung gegen die BSG. Von Beginn nahm der Tabellenführer das Zepter in die

Foto: Ricardo Steinicke

Foto: Ricardo Steinicke

Hand und kontrollierte das Spiel.  In der ersten Halbzeit ragten Alexander Rosenthal und Sango Niang aus der geschlossenen Mannschaftsleistung heraus und hatten bereits eine zweistellige Punkteausbeute. Rosenthal zeigt sich mit drei Dreiern auch aus der Distanz wieder sehr treffsicher. Die deutliche Dominanz der Bernauer beim Rebound war wieder ein Grund für einen zur Halbzeit vorentscheidenden 30 Punkte Vorsprung (66:36, 20. Minute). Auf Seiten der Gastgeber lief in der Offensive Anell Alexis heiß. Zur Pause kam er dank starker Einzelaktionen bereits auf 20 Punkte.

Der SSV ließ auch nach dem Seitenwechsel nicht nach und spielte seine Vorteile in der Offensive konsequent aus. In der Defensive konnte man den Bremerhavener Topscorer bei nur noch neun Punkten halten. Insgesamt kam Alexis auf 29 Zähler. Für Sebastian Fülle war die Partie allerdings bereits vor Ende des dritten Viertels beendet. Der 24-jährige Dreierspezialist knallte bei einer Defensivaktion mit dem Kopf aufs Parket und zog sich eine Platzwunde zu. Aber auch ohne Fülle, der nur noch zuschauen konnte, rollte die Offensive der Bernauer ungehindert in Richtung des 22. Saisonsieges. Bereits zu Beginn des Schlussviertels hatte die Lok den einhundertsten Punkt auf der Habenseite. Mit 21 Punkten und zehn Assists avancierte Sango Niang mit einem Double-Double zum besten Punktsammler der Bernauer. Nach dem verdienten und ungefährdeten 134:71 Sieg über die BSG Bremerhaven gehen die Bernauer nun in die Vorbereitung auf das wichtige Spitzenspiel am nächsten Wochenende.

Am Ostersamstag gastiert der Tabellenzweite Rot-Weiß Cuxhaven in der Hussitenstadt. Im entscheidenden Topspiel geht es um die vorzeitige Meisterschaft und den Aufstiegsplatz in die 2. Basketball-Bundesliga ProB. Cuxhaven ist seit Saisonbeginn der ärgste Verfolger der ungeschlagenen Bernauer. Nach zuletzt zwei überraschenden Niederlagen der Cuxhavener hat der SSV als Tabellenführer mit einem Sieg im Topspiel die Chance sich uneinholbar abzusetzen. Das Heimspiel gegen Cuxhaven beginnt am Ostersamstag um 19.00 Uhr.

Viertelstände: 33:16, 66:36, 100:55, 134:71

SSV Lok Bernau: Sango Niang (21 Punkte), Pierre Bland (18), Friedrich Lotze (18), Alexander Rosenthal (17), Jonas Böhm (16), Oumar Sylla (11), Thiemo Williams (10), Sebastian Fülle (10), Felix Schekauski (7), Nino Valentic (6)

BSG Bremerhaven: Alexis (29 Punkte), Evans (16), Macherski (8), Hübner (7), Behr (6), Ribeiro (3), Radtke (2), Bashiri (0)