Freikarten

Zum Spiel von HERTHA BSC gegen den FC Augsburg konnte ich wieder Freikarten für die Grundschule Schönow, die Partnerschule von HERTHA BSC ist, besorgen. Ferner informierte ich die Vereine und Schulen über das günstige Ticketangebot zu diesem Spiel. Insgesamt verteilte ich 385 Tickets an die Fans und charterte u.a. auch drei Busse zur Hin- und Rückfahrt zum Spiel.  Aufgrund der großartigen Unterstützung der Fans zeigte HERTHA BSC ein gutes Spiel bei herrlichem Wetter. Der 2:0 Sieg war ungefährdet und untermauerte die Heimstärke der Herthaner. Platz 5 gilt es nun in den beiden nächsten Spielen gegen den FSV Mainz 05 und gegen den VfL Wolfsburg zu verteidigen, damit man in der nächsten Saison in der Europaleague spielen kann. HERTHA Fans können sich gerne bei mir melden, wenn Sie über Aktionen von mir informiert werden möchten. Ha Ho He – HERTHA BSC

Manfred Kerkhofer

HERTHA Botschafter für die Stadt Bernau bei Berlin

 

Foto: privat

Samstag ist Fußballtag.

So ging es am 22. Spieltag für den FSV Bernau in den Nachbarkreis zu den Falkenthaler Füchsen. Auf dem Papier eine scheinbar machbare Sache, da der Tabellenführer gegen den Tabellenletzten antrat. Die Bernauer Jungs sollte jedoch gewarnt sein, da die Füchse ihre beiden letzten Spiele gewannen.

Die mitgereisten Bernauer Fans wollten nach dem letzten Kantersieg wieder Fußballkost vom feinsten genießen. Also peitschten sie ihre Fußballer nach vorn. Ein einfaches Spiel sollte es nicht werden, da der Platz alles andere als ein filigraner Rasen erachtet wurde. Damir Coric, der noch verletzungsbedingt vor 7 Tage ausgewechselt wurde, konnte unter der Woche trainieren und kam damit gleich von Beginn an. Der Bernauer Trainer vertraute auf die Elf vom letzten Heimsieg. Pünktlich um 15:00 Uhr lies der Offizielle Tobias Collin das runde Leder rollen. Die erste Chance sahen jedoch nicht die mitgereisten Barnimer, sondern die heimischen Fans blickten erwartungsvoll auf dem Platz. Christian Amuri stoppte nach einem Foul seinen Gegenspieler. Der folgerichtige Freistoß von den Füchsen war jedoch zu ungenau, so dass der Ball meilenweit neben das Bernauer Tor ging. In der 14. Minute kam es dann zu den Jubelstürmen in dem Bernauer Fanblock. Offensivkraft Justin Pehl, der schneller als sein Gegenspieler war, schob sich in den Falkenthaler Strafraum und wurde unsanft zu Fall gebracht. Sofort ertönte der Pfiff vom Schiedsrichter.

Elfmeter

Der Offizielle zeigte auf dem Elfmeterpunkt. Georg Machut, bester Vorlagengeber in der aktuellen Landesliga Nord, legte sich den Ball zurecht, trat an und versenkte mit einem strammen Schuss den Ball. Bernau führt mit 1-0. Nach der Führung waren die Rehberger wie entfesselt. Sie kämpften und kamen in der 28. Minute erneut mit einem weiten Ball vor dem Kasten der Füchse. Der Falkenthaler Abwehrspieler Hannes Krämer wusste sich nicht anders zu helfen und nahm bei seinem Abwehrversuch im eigenen Strafraum die Hand zur Hilfe. Klarer ging es nicht. Krämer erhielt die gelbe Karte und der Schiedsrichter zeigte erneut auf dem Punkt. Wieder stand Georg Machut an der Markierung, rückte das Spielgerät zurecht, nahm kurz Anlauf und hämmerte das Ding in die Falkenthaler Maschen. Bernau führt mit 2-0 in der Fremde. Keine 5 Minuten später jubelten die Gäste aus dem Barnim erneut. Eine schöne Kombination mit einem Doppelpass zwischen Damir Coric und Lenny Canalis Wandel bediente den Torschützen Ümit Ejder. Noch im kämpferischen Liegen spitzelte Damir Coric den Ball in den Lauf von Ümit Ejder, der den Ball in Richtung Falkenthaler Tor bugsierte. Der Ball prallte gegen den Pfosten und von dort ins Netz. Der Falkenthaler Keeper Florian Jäger war bei dem Tor machtlos. Mit den drei Toren ging es in die Halbzeitpause. Der Tabellenführer machte nach Wiederanpfiff weiter, mit dem er aufhörte; mit seinem offensiven Drang. Es wurde jedoch zunächst sehr hitzig auf dem Platz. Falkenthal reagierte zum Teil unsportlich. Selbst die Unsportlichkeit von der Trainerbank der Füchse konnten die Fans beobachten. Fußball kann manchmal sehr emotional sein. Vom Geschehen ließ sich der Bernauer Justin Pehl nicht beeindrucken. In der 56. Minute erspielte sich eine Torchance, die er jedoch knapp das Tor verfehlte.  Keine 120 Sekunden versuchte sich Lukas Bianchini mit einem satten Schuss aus knapp 10 Meter. Der Ball wollte ebenfalls nicht ins Tor. Bernauer Trainer Christian Städing wechselte in der zweiten Hälfte für Nicolai Heidrich kam Tassilo Mahnke in der 58. Minute. Ebenfalls verlies Milos Savkovic in der 67. Minute den Platz. Für ihn rückte Hares Bosharat ins Spiel. Lenny Canalis Wandel versuchte es in der 64. Minute mit einem Standard. Ein direkter Freistoß verfehlte aus 20 Meter nur knapp das Falkenthaler Tor. Die nächste Großchance blieb erneut den Bernauern vorbehalten. Justin Pehl traf in der 72. Minute nur den Pfosten. Glück für Falkenthal, dass es weiter 3-0 steht. Wenig später wechselte der Bernauer Trainer zum letzten Mal. Georg Machut ging in der 79. Minute vom Platz. Der Defensivakteur Robert Bemmann kam rein. Die letzten 10 Minuten spielte der Tabellenführer locker herunter. Am Ende siegten die Bernauer verdient mit 3-0. In der nächsten Woche kommen die Michendorfer auf Rehberge. Bereits am Freitagabend um 19:30 Uhr unter Flutlicht geht es um die nächsten Punkte.

Statistik

  1. Spieltag, Landesliga Nord, 08.04.2017, 15:00 Uhr

FC Falkenthaler Füchse 1994

Jäger – Presch, Bruse, Krämer, Rosenberg, Schultz (60. Suszka), Raupach (67. Wiesner), Schmidt, Reimann, Schindler, Jahncke (57. Ehlert)

FSV Bernau

Niendorf – Savkovic (67. Bosharat), Coric, Heidrich (58. Mahnke), Toepfer, Amuri, Ejder, Pehl, Machut (79. Bemmann), Canalis Wandel, Bianchini

Tore:

0-1 Machut (15./FE.), 0-2 Machut (28., FE.), 0-3 Ejder (32.)

Die Leichtigkeit ist zurück

Zum 21. Spieltag in der Landesliga Nord kamen die Ofenstädter in den Barnim. Auch wenn die Brandenburger Fußballwelt auf das Spitzenspiel nach Teltow schaute, gab es am Samstag feinste Fußballkost in Bernau auf Rehberge. Wie ein jeder in den Medien zu lesen bekam, reiste SC Oberhavel Velten mit einem mulmigen Gefühl an. Sie sollten am Ende des Spieltages damit Recht behalten.

Bei herrlichsten Sonnenschein wagten sich 82 Zuschauer ins Stadion Rehberge, um das Fußballspektakel zu verfolgen. Der Bernauer Trainer Christian Städing ging mit veränderte Aufstellung im Gegensatz zum letzten Auswärtsspiel in die Begegnung. Robert Bemmann nahm zunächst auf der Bank Platz. Für ihn spielte in der Defensive der Winterzugang Milos Savkovic. Nach langer Verletzungszeit durfte auch die Offensivkraft Lukas Bianchini von Beginn an ran. Knapp eine viertel Stunde mussten die Fans auf den ersten Treffer warten. Justin Pehl brachte nach Koproduktion bei der Vorarbeit durch Lenny Canalis Wandel und Nicolai Heidrich in die Veltener Maschen unter. In der 23. Minute durfte sich der Torjäger Justin Pehl nunmehr als Vorlagengeber in die Statistik eintragen. Ein Ball von rechts legte er für seinen Mitspieler Georg Machut auf, der zum 2-0 einschob. Keine 180 Sekunden später notierte sich der Offizielle Denny Taxweiler den dritte Treffer. Über links flankte Patrik Toepfer auf den ins Zentrum heranstürmenden Justin Pehl, der aus knapp 2 Meter zum 3-0 einnetzte. Zuvor noch am Einwurf beteiligte, flankte Patrick Toepfer über links in den Lauf von Justin Pehl, der einfach das Bein hinhielt und den Ball zum 4-0 ins Tor lenkte. Der Bernauer Trainer hatte bei dem Spielstand mehr als Grund zur Freude, die sich jedoch in der 43. Minute etwas verdunkelte. Damir Coric, im Winter verpflichtet, blieb im Rasen hängen und verletzte sich ohne Fremdeinwirkung. Mit schmerzverzerrtem Gesicht geleitete ihm der Physio vom Platz. Für den verletzten Damir Coric kam Robert Bemmann ins Spiel. Kurz daraufhin pfiff der Schiedsrichter zur Halbzeit. Nach Wiederanpfiff machte natürlich der FSV zum Leidwesen der Veltener da weiter, wo sie aufhörten: beim Tore schießen. Der Mittelfeldmotor Ümit Ejder versenkte in der 47. Minute zum 5-0. Ein langer Ball aus der eigenen Hälfte von Lenny Canalis Wandel auf seinem Mitspieler ging dem Torerfolg voraus. Ümit Ejder in seiner Eigenschaft als Torjäger ließ den herausstürmenden Veltener Schlussmann Florian Wendorff aussteigen und schob locker aus knapp 15 Meter ins Tor ein. In der 73. Minute zappelte erneut der Ball im Netz. Ein Diagonalball von Ümit Ejder auf Justin Pehl leitete das Tor ein, der von rechts in den Strafraum auf Georg Machut flankte. Aus spitzen Winkel brachte der Torjäger sein Spielgerät zum 6-0 in den Veltener Kasten unter. Bis zur 79. Minute mussten die mitgereisten Veltener Fans warten, bis so etwas wie eine Chance bei den Gästen zu sehen war. Ein Freistoß von Oskar Rittner fand seinen Mitspieler, der jedoch den Ball nicht richtig traf und somit dem Bernauer Tor nicht gefährlich genug herankam. Die Veltener schienen nun wach zu werden. Keine Minute später prüfte Felix Wieland den Bernauer Schlussmann Eric Niendorf, der jedoch den weiten Ball bereits auf den Veltener erahnte und frühzeitig aus dem Kasten kam. Er warf seine 1,90 Meter dem Veltener entgegen und machte sich richtig lang. Glanztat! Denn der Veltener Wieland hatte keine Chance. Hellwach war Eric Niendorf, der bis dahin einen recht entspannten Arbeitstag hatte. Dafür gab es richtig viel Applaus von den Forza Fans auf der Tribüne. Den Nachschuss setzte der Veltener an die Latte. Lenny Canalis Wandel ließ in der 84. Minute die Freude bei den Bernauer Fans weiter höher schlagen, als er mit seinem weiten Ball auf Justin Pehl schlug. Und was macht Justin Pehl mit dem Spielgerät. Genau, er schiebt zum 7-0 ein. Wenig später pfiff der Schiedsrichter ab, der mit seinen Assistenten an diesem Nachmittag souverän die Partie leitete. Der Bernauer Trainer meinte nach Abschluss, „Das Ergebnis war genau die richtige Antwort nach dem letzten Auswärtsspiel.“

 

Statistik

  1. Spieltag, Landesliga Nord, 01.04.2017, 15:00 Uhr

FSV Bernau

Niendorf – Toepfer, Amuri, Coric (43. Bemmann), Heidrich, Savkovic (66. Mahnke), Canalis Wandel, Ejder, Machut, Pehl, Bianchini (74. Bianchini)

SC Oberhavel Velten

Wendorff – Gottwald, Purrmann, John, Abderrahmane, Wolff, Duhme (26. Wieland), Matzat (76. Dungs), Gaida, Rittner, Martischewski (46. Koch)

Tore:

1-0 Pehl (16.), 2-0 Machut (23.), 3-0 Pehl (26.) 4-0 Pehl (36.), 5-0 Ejder (47.), 6-0 Machut (71.), 7-0 Pehl (83.)

 

Wir danken Marco Ritzki für Text und Bild

 

Bereits an diesem Sonntag startet der SSV Lok Bernau ins Playoff Viertelfinale der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Dabei wird es ein Wiedersehen mit den VfL AstroStars Bochum geben, die als einziges Team in der Hauptrunde beide Spiele gegen die Lok gewinnen konnten. Die Ruhrpott-Basketballer aus Bochum haben die erste Playoff-Runde gegen die Bayer Giants Leverkusen mit zwei Auswärtssiegen für sich entschieden. Das Heimspiel in der Erich-Wünsch-Halle beginnt am Sonntag um 17.30 Uhr.

 

Nach dem Einzug in die zweite Playoff-Runde am Dienstag bleiben den Lok-Korbjägern gerade einmal vier Tage Vorbereitung auf die nächste schwere Aufgabe. Gegner im Viertelfinale sind die VfL AstroStars Bochum, „alte Bekannte“ aus der ProB Nordstaffel. Zweimal sind beide Mannschaften in der Hauptrunde schon aufeinandergetroffen, beide Male gewannen die Bochumer. Beim ersten Duell ließen die heimstarken AstroStars den Bernauern in einer mühsam erkämpften Verlängerung keine Chance. Die Lok blieb in der Over Time damals gänzlich ohne Punkte und musste sich am Ende 91:103 geschlagen geben. Das Rückspiel dagegen war von der Defensive auf beiden Seiten geprägt. Die Bochumer bewiesen am Ende Nervenstärke und fügten der Lok mit 63:73 die bisher einzige Heimniederlage dieser Saison zu. In der Playoff-Runde der letzten acht Teams treffen beide Vereine nun wieder aufeinander.

 

Die VfL AstroStars Bochum haben die Hauptrunde der Nordstaffel als Tabellenfünfter abgeschlossen und sich im Playoff-Achtelfinale mit zwei Auswärtssiegen in die nächste Runde gekämpft. Verletzungen sorgten in den vergangenen Wochen bei den Ruhrpott-Basketballern für einige Turbulenzen. Vier der letzten fünf Hauptrundenspiele gingen verloren. Pünktlich zu den Playoffs meldete sich dann mit Ryon Howard aber ein wichtiger Leistungsträger wieder fit. Bochum zeichnet sich nicht nur durch die drittbeste Defensive der Nordstaffel aus, die geschlossene Offensive hat das Team über weite Strecken der Saison getragen. Ein Großteil der Mannschaft spielt bereits seit Jahren zusammen und Trainer Kai Schulze selbst steht seit 2004 ununterbrochen an der Seitenlinie. Der effektivste Spieler bei den AstroStars ist Gary Johnson. Der 34-jährige Deutsch-Amerikaner bringt elf Jahre Erfahrung aus der ProA und ProB mit und führt mit knapp 15 Punkten pro Spiel führt er das teaminterne Ranking zwar. Mit Clayton Wilson, Michael Haucke, Alexander Angerer, Felix Engel und auch dem wiedergenesenen Ryon Howard punkten dazu gleich fünf weitere Mannschaftskollegen ebenfalls zweistellig.

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir erwarten einen ganz anderen Gegner als zuletzt Frankfurt. Bochum hat viele erfahrene Spieler im Kader, was wir in den bisherigen beiden Saisonspielen zu spüren bekommen haben. Es bleibt nur eine verkürzte Trainingswoche, um uns bis Sonntag auf die neue Herausforderung vorzubereiten. Der mögliche Erfolg zum Start in die neue Serie wird auf alle Fälle auch davon abhängen, ob wir es schaffen mit dem gleichen Fokus und der gleichen Intensität wie am Dienstag ins Spiel zu gehen.“

Lok Bernau wird zum Auftakt in das Viertelfinale wieder auf Robert Kulawick setzen können. Der Routinier nahm unter der Woche an der internationalen Sportmeisterschaft der Luftwaffe in Amsterdam teil. Das Heimspiel am Sonntag beginnt um 17.30 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle (Heinersdorfer Straße).

 

Quelle: Ricardo Steinicke

 

Nach dem erfolgreichen Auftakt in die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB am letzten Wochenende kann der SSV Lok Bernau die Serie gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors am Samstag vorzeitig entscheiden. Im zweiten Duell treten die Bernauer auswärts in Frankfurt an. Das Spiel beginnt um 18.00 Uhr in der „Basketball City Mainhattan“.

Im zweiten Spiel der Playoff-Achtelfinalpaarung zwischen Lok Bernau und den FRAPORT SKYLINERS Juniors werden die Karten an diesem Wochenende neu gemischt. Zum Auftakt am letzten Samstag konnte sich die Lok beim Doppelspieltag mit ALBA BERLIN in der Mercedes-Benz Arena mit 75:64 durchsetzen und in der „Best-of-Three“-Serie in Führung gehen. Mit einem Sieg würde Bernau vorzeitig ins Viertelfinale einziehen. Bei einer Niederlage in Frankfurt kommt es am kommenden Dienstag (21.3. um 19.30 Uhr) zu einem entscheidenden dritten Spiel in der Erich-Wünsch-Halle.

Während die SKYLINERS im Hinspiel nicht in absoluter Bestbesetzung angetreten sind, rechnet Lok-Headcoach René Schilling fest damit, dass bei den Gastgebern in Frankfurt alle Doppellizenzspieler aus dem Bundesligakader auflaufen werden. „Frankfurt hat bereits im ersten Spiel sehr stark gespielt – so wie wir es auch erwartet haben. Niklas Kiel und Mahir Agva, beispielsweise, heben die spielerische Qualität im Inside Spiel dann aber noch einmal auf ein viel höheres Level“, berichtet der Bernauer Cheftrainer. Neben Kiel und Agva könnten am Samstag aber auch noch Max Merz und Stefan Ilzhöfer auflaufen, die ebenfalls zur festen Rotation in der BBL gehören, wo Frankfurt erst am Sonntag ein Heimspiel gegen die BG Göttingen hat.

Im ersten Playoff-Duell stachen bei den SKYLINERS Juniors der US-Amerikaner Travis Thompson (15 Punkte, 9 Rebounds) sowie mit ebenfalls zweistelliger Ausbeute Isaac Bonga und Tim Oldenburg (je 10 Punkte) heraus. Der 17-jährige Bonga schrammte mit seinen zusätzlichen acht Assists und acht Rebounds nur knapp an seinem zweiten Triple-Double in Folge vorbei. Ein Schlüssel des Bernauer Erfolges war die phasenweise sehr starke Verteidigung, mit der man die Hessen zu 22 Ballverlusten zwang.

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir haben das erste Spiel natürlich analysiert und uns auch mit dem Team einige Szenen angeschaut. Ich erwarte ein viel knapperes zweites Spiel, weshalb wir uns auf jeden Fall steigern müssen – sowohl defensiv wie offensiv. Wir werden viel geduldiger spielen müssen, um im Angriff gute Situationen für einfache Punkte zu finden.“

Das zweite Aufeinandertreffen beider Teams findet am Samstag um 18.00 Uhr in der „Basketball City Mainhattan“ – dem Basketballzentrum der FRAPORT SKYLINERS – statt (Walter-Möller-Platz 2, 60439 Frankfurt).

 

 

Quelle: Ricardo Steinicke

 

Eine beeindruckende Serie endete an diesem Samstag. Der FSV Bernau spielte bei dem Vierten, TSV Chemie Premnitz, in der Landesliga Nord vor. Bis Freitagvormittag stand noch ein großes Fragezeichen hinter der Paarung, da aufgrund der vergangenen Tage die Witterung sich alles andere als fußballfreundlich gesellte. So musste kurzfristig vom Hauptplatz auf einem Nebenplatz ausgewichen werden. Leicht sollte die Aufgabe für die Barnimer nicht werden, dachten sich die knapp

Foto: M.Ritzki
Nikola Vujicic

100 Zuschauer vor Ort. Pünktlich um 15:00 Uhr bei herrlichem Sonnenschein rollte der Ball. Nach den ersten Minuten wurde bereits klar, dass dem FSV nicht viel gelingen wird. Viele Fehlpässe und hohe Bälle prägte das Bernauer Spiel. Es wurde zwar viel gearbeitet, jedoch etwas Sinnvolles wollte dem FSV nicht gelingen. Wie aus dem Nichts nutzte die bisher einzig echte Torchance in Hälfte Eins die Premnitzer in der 41. Minute und zeigten, wer hier der Hausherr ist. Der Premnitzer Neuzugang Benjamin Huxol netzte zum 1-0 ein. Mit dem Ergebnis ging es in die Halbzeitpause. Nach den ersten 45 Minuten blieb festzuhalten, dass die wenigen treuen FSV Fans im Chemiepark nicht eine einzige Bernauer Chance sahen. Der Bernauer Trainer Christian Städing wechselte in der Pause. Der angeschlagene Nicolai Heidrich ging vom Platz. Für ihn kam Fabian Neprjachin ins Spiel. In der 53. Minuten jubelten erneut die Chemiker. Der zweite Neuzugang für die Havelländer Lukas Block erhöhte auf 2-0. Unhaltbar für den Bernauer Schlussmann Eric Niendorf, da der Ball von dem sich wegdrehenden Robert Bemmann in einer Bogenlampe ins Tor senkte. Der Bernauer Trainer reagierte erneut. In der 60. Minute brachte er Samuel Troschke für Tassilo Mahnke. Justin Pehl, der nach der ersten verschlafenen Halbzeit besser ins Spiel fand, stürmte in der 70. Minute in den Premnitzer Strafraum und konnte nur durch seinen Gegenspieler mit einem Foul gebremst werden. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß für Bernau. Lenny Canalis Wandel, der treffsicherste Elfmeter-Schütze, legte sich den Ball zurecht und schoss dabei zu halbherzig. Der Premnitzer Schlussmann Nkegafack Joseph Noel Asaba hielt und verhinderte den Bernauer Anschlusstreffer. Der verschossene Strafstoß war dabei bezeichnet für das schwache Bernauer Spiel. Die Bernauer Unsicherheit nutzten die Havelländer und erhöhten im Gegenzug in der 72. Minute durch Daniel Pfefferkorn zum 3-0. Kurz vor Schluss war wieder Justin Pehl im Strafraum nur mittels Foul zu stoppen. Der Schiedsrichter zeigte erneut auf den Punkt. Nikola Vujicic erzielte daraufhin den Ehrentreffer für den Tabellenführer. Mit dem Strafstoß pfiff der Schiedsrichter die Paarung ab. Bernau verliert in Premnitz und bleibt weiterhin Tabellenführer. Nach dem schwachen Spiel steht am nächsten Samstag das nächste Auswärtsspiel in Schwedt an. Eine neue Möglichkeit mit einer neuen Erfolgsserie zu starten.

 

Statistik

Landesliga Nord, 17. Spieltag, 04.03.2015, 15:00 Uhr

TSV Chemie Premnitz

Asaba – Marian Krause, Huxol, Kaiser, Pfefferkorn (85 Nehring), Reinefeld, Neudorf, Stuhlmacher, Gäde, Marvin Krause, Block (80. Otto)

FSV Bernau

Niendorf – Neidrich (46. Neprjachin), Savkovic (77. Schneider), Coric, Canalis Wandel, Pehl, Toepfer, Bemmann, Mahnke (60. Troschke), Machut, Vujicic

Tore:

1-0 Huxol (41.), 2-0 Block (53.), 3-0 Pfefferkorn (72.), 3-1 Vujicic (90./Strafstoß)

Lok Bernau trifft im Playoff-Achtelfinale auf Frankfurt

Zum Abschluss der Hauptrunde ließen die Basketballer des SSV Lok Bernau gegen die Herzöge Wolfenbüttel nichts anbrennen und setzten sich am Ende souverän 94:77 (41:40) durch. Als Tabellenerster der Nordstaffel treffen die Bernauer am kommenden Wochenende zum Auftakt in die Playoffs auf die FRAPORT SKYLINERS Juniors. Der Doppelspieltag mit Partner ALBA BERLIN in der Mercedes-Benz Arena beginnt Samstag bereits um 15.00 Uhr.

 

Nach einem spannenden letzten Spieltag in der Hauptrunde der 2. Basketball-Bundesliga ProB stehen endgültig die Teilnehmer für Playoffs und Playdowns fest. Als Tabellenerster der Nordstaffel warten auf den SSV Lok Bernau in der ersten Meisterschaftsrunde die Nachwuchsbasketballer von Bundesligist FRAPORT SKYLINERS aus Frankfurt. Das erste Aufeinandertreffen in der „Best of Three“-Serie wird es am kommenden Samstag im Rahmen des gemeinsamen Doppelspieltags bei ALBA BERLIN in der Mercedes-Benz Arena geben. Alle erhältlichen Eintrittskarten gelten sowohl für das Playoff-Spiel um 15.00 Uhr wie auch für das anschließende Bundesligaduell der Albatrosse gegen s.Oliver Würzburg um 18.00 Uhr. Tickets gibt es zum Sonderpreis von 15.00 EUR in der Lok-Geschäftsstelle oder über den regulären Vorverkauf bei ALBA BERLIN.

 

Zuvor gaben in der wieder einmal sehr gut gefüllten Erich-Wünsch-Halle noch die Herzöge Wolfenbüttel ihre Visitenkarte ab und erwiesen sich lange Zeit als der befürchtet hartnäckige Gegner. Nach zuletzt drei Siegen am Stück wollten die Gäste ihre minimale Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt und den Einzug in die Playoffs wahren. Die benötigte Schützenhilfe aus den zeitgleich laufenden Spielen blieb am Ende allerdings aus. Dennoch bereiteten die Herzöge den Hausherren vor allem in der ersten Halbzeit auf dem Feld einige Schwierigkeiten. Bernau startete mit Pierre Bland, Robert Kulawick, Kevin Wohlrath, Timajh Parker-Rivera und Jonas Böhm. Es entwickelte sich direkt ein munteres und ausgeglichenes Spiel. Ein Zwischenlauf Anfang des zweiten Viertels bescherte Wolfenbüttel und seinen mitgereisten Fans ein kleines Punktepolster und ließ die Playoff-Hoffnungen aufflammen (24:29, 15. Minute). Der bis dahin noch unauffällige Ferdinand startete dann den Lok-Turbo. Ein 11:0-Lauf mit sieben Punkten allein durch Zylka brachte Bernau wieder in Führung (35:29, 17. Minute). Jonas Böhm und Jannes Hundt sorgten bis zur Halbzeit für die weiteren Bernauer Zähler. Ein Dreier vom Herzöge-Playmaker Demetrius Ward, der am Ende mit 23 Punkten überzeugte, sorgte auf der Anzeige für einen ausgeglichenen 41:40 Halbzeitstand.

 

Lok Bernau kam konzentrierter aus der Kabine und konnte sich nach schnellen Punkten von Kapitän Jonas Böhm und einem Zylka-Dreier auf 46:40 absetzen. Die Antwort der Wolfenbütteler kam prompt mit einem Doppelpack von Khalil Kelley. Erst gegen Ende des dritten Viertels nach Dreipunktspiel von Jannes Hundt und zwei starken Korbaktionen von Robert Glöckner erspielte sich Bernau einen beständigen Vorsprung (64:55, 28. Minute). Kurz danach erhöhte Robert Kulawick per Dreier erstmals zu einer zweistelligen Führung. Zu Beginn des Schlussviertels ließ es Timajh Parker-Rivera zweimal spektakulär per Dunking krachen. Die Weichen waren hier bereits auf Sieg gestellt, auch wenn die Herzöge noch auf Tuchfühlung blieben und den Rückstand konstant hielten. Bernau suchte jetzt die großen Leute am Brett und konnte den Vorsprung ausbauen. Und auch Pierre Bland fand jetzt immer wieder den freien Weg zum Korb. Ferdinand Zylka und Timajh Parker-Rivera machten den Deckel auf den 17. Saisonsieg und jubelten am Ende über einen souveränes 94:77 gegen die Herzöge Wolfenbüttel. Youngster Ferdinand Zylka war mit 21 Punkten bester Punktesammler der Lok.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir konnten uns gegen Wolfenbüttel in der zweiten Halbzeit deutlich steigern, weshalb ich mit dem Ergebnis absolut zufrieden bin. Vor der Pause haben wir vor allem in der Defensive nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Dazu kamen dann viele kleine Nachlässigkeiten. Wir können jetzt aber mit positiver Stimmung in die Playoffs gehen und den Fokus auf unseren Gegner Frankfurt richten. Die Serie wird eine große Herausforderung – was wir bisher wissen, spielen sie einen sehr strukturierten Basketball. Es ist ein junges Team mit vielen Talenten, die bereits in der Bundesliga Erfahrung sammeln. Der Tabellenplatz der Hauptrunde spiegelt keineswegs die Stärke dieses Teams wieder.“

 

Viertelstände: 22:24, 41:40, 69:61, 94:77

 

SSV Lok Bernau: Ferdinand Zylka (21 Punkte), Pierre Bland (13), Jonas Böhm (12), Timajh Parker-Rivera (9), Tim Schneider (9), Robert Kulawick (9), Jannes Hundt (9), Rober Glöckner (8), Konstantin Kovalev (2), Nico Adamczak (2), Kevin Wohlrath (0), Nino Valentic (0)

 

Herzöge Wolfenbüttel: Demetrius Ward (23 Punkte), Khalil Kelley (21), Marius Pöschel (9), Luis Figge (9), Lars Lagerpusch (5), Constantin Ebert (4), Tom Alte (2), Niklas Bilski (2), Jörn Wessels (2), Henje Knopke (0), Yassin Mahfouz (dnp)

 

DAnke an Ricardo Steinicke für Text und Bild

Torfestival bei letzten Vorbereitungsspiel

Am heutigen Sonntag trafen sich zwei Tabellenführer zu einem Testspiel. Der Tabellenführer und Landesligist FSV Bernau gastierte in Staaken beim Tabellenführer der Berlin-Liga SC Staaken. Beide Mannschaften, die in ihren Ligen den Gegnern bereits in der Hinrunde der laufenden Saison die Grenzen aufzeigten, zeigten auf Kunstrasen ein kleines Fußballfest. Das FSV Trainerteam konnte heute auf einige Rückkehrer, wie Ümit Ejder und den beiden Neuzugängen Damir Coric und Milos Savkovic, setzen. Von Beginn an zeigten beide Mannschaften, dass sie zu Recht an der Tabellenspitzen stehen. Bis zur 26. Minute mussten jedoch die Fans auf den ersten Treffer warten. Der Staakener Fabian Engel traf nach einer Ecke zum 1-0. Keine 5 Minuten später nutzen Lenny Canalis Wandel seine Chancen und netzte zum 1-1 Ausgleich ein. Patrick Töpfer brachte den FSV Bernau mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 1-2 in Front. Staaken, die ein wenig Mühe hatten, ließen nicht locker. In der 43. Minuten verwandelte David Koschnik einen Strafstoß nach Handspiel zum 2-2. Mit dem Pausenpfiff hielt Ümit Ejder aus knapp 22 Meter einfach mal drauf und markierte den 2-3 Führungstreffer. Mit dem Ergebnis ging es in die Pause. Nach Wiederanpfiff wechselten beide Mannschaften. Lukas Hesse kam für Ole Max und Ricardo Guske spielte für Dominik Reske auf Staakener Seite. Auf Bernauer Seite tauschte der Trainer Tassilo Mahnke aus. Für ihn kam Milos Savkovic. In der 54. Minuten bescherte der Staakener Sebastian Gigold das 3-3. Von dem Ausgleich ein wenig aus dem Tritt gekommen, schlichen sich kleine Fehler bei der Bernauer Mannschaft ein. So nutzte Tim Binting in der 59. Minuten mit einem Hackentor zum 4-3 die Chance für Staaken. Der Bernauer Samuel Troschke, der in der 59. Minuten für Lenny Canalis Wandel ins Spiel kam, konnte wieder nach seiner langen Verletzungszeit etwas Spielpraxis sammeln. Staaken, die immer besser den Spielfluss in Griff bekamen, erhöhten in der 69. Minuten noch zum 5-3. Nach dem achten Treffer passierte im Sportpark Staaken nicht mehr viel. Die Berliner gewannen mit 5-3. Damit ist der letzte Härtetest vor dem Rückrundenstart vom Ergebnis etwas misslungen.  Am kommenden Samstag, 25.02.2017, rollt dann wieder der Ball in der Liga. Dann empfängt der FSV Bernau in der Landesliga die Mannschaft aus dem Doppeldorf Petershagen/Eggersdorf. Anpfiff ist um 14:00 Uhr.

 

Quelle: Marco Ritzki

Lok Bernau sichert sich Tabellenspitze und Playoff-Heimrecht

Der SSV Lok Bernau gewann das Spitzenspiel der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord bei den Artland Dragons deutlich mit 86:66 (51:24). Dank einer starken Mannschaftsleistung und einer nahezu perfekten ersten Halbzeit ließ man dem Aufstiegsaspiranten am Samstagabend vor 3.000 Zuschauern keine Chance. Pierre Bland und Tim Schneider stachen bei den Brandenburgern mit jeweils 16 Punkten heraus.

Die Tabellenspitze in der ProB Nord bleibt auch nach dem 20. Spieltag fest in Bernauer Hand. Mit dem Sieg beim direkten Konkurrenten in Quakenbrück ist der SSV Lok Bernau alleiniger Spitzenreiter. Bei noch zwei ausbleibenden Spielen in der Hauptrunde sind die Artland Dragons fast abgehängt. In den beiden Heimspielen gegen RSV Eintracht und Wolfenbüttel reicht der Lok ein Sieg, um auch als Tabellenerster in die erste Playoff-Runde einzuziehen. Die Bernauer haben dafür das Heimrecht sicher und können in der KO-Runde mögliche Entscheidungsspiele zu Hause vor eigenem Publikum austragen.

 

Bei den Artland Dragons sind die Lok-Basketballer in Bestbesetzung angetreten. Lok-Headcoach René Schilling stand der komplette Kader zur Verfügung. Vor der stimmungsvollen Kulisse in der mit 3.000 Zuschauern ausverkauften Arena startete der SSV mit Pierre Bland, Ferdinand Zylka, Robert Kulawick, Tim Schneider und Jonas Böhm. Nach einem kurzen Abtasten zeigten sich die Brandenburger Gäste von der großen Kulisse wenig beeindruckt. Nach den ersten beiden Lok-Dreiern von Robert Kulawick und Tim Schneider übernahm Bernau das Zepter auf dem Feld (5:8, 4. Minute). Die Brandenburger spielten auf beiden Seiten des Feldes wie aus einem Guss und ließen bei den Gastgebern nur wenige gute Würfe zu. Dank einer starken Offensivleistung wuchs der Vorsprung schon im ersten Viertel in den zweistelligen Bereich. Robert Glöckner mit einem Alley Oop Dunk und Nico Adamczak per Dreier sorgten für eine deutliche 30:14 Führung nach zehn Minuten. Die gut 20 mitgereisten Bernauer Fans konnten sich nach diesem Zwischenstand auch auf den Rängen bemerkbar machen. Die Gastgeber erholten sich nicht von diesem Schock und fanden keinerlei Mittel gegen die Lok-Offensive, die überragend traf. Jannes Hundt eröffnete das zweite Viertel mit einem Dreier, Konstantin Kovalev legte nach, bevor Tim Schneider mit einem krachenden Dunking einen 10:0-Lauf einläutete (43:18, 16. Minute). Die Dragons wurden förmlich überrollt und die Führung wuchs vor der Halbzeit sogar bis auf 29 Punkte an. Maximilian Rockmann auf Seiten der Artländer konnte zum Seitenwechsel noch auf 51:24 verkürzen. Bernau dominierte nicht nur wegen einer Trefferquote von fast 70 Prozent aus dem Feld. Vor allem am Brett ackerte die Lok konzentriert und ergatterte sich in der ersten Hälfte mehr als doppelt so viele Rebounds wie Artland (25:11).

 

Trotz des deutlichen Rückstands haben die Gastgeber das Spiel nach der Pause nicht weggeschenkt. Die Arena peitschte ihr Team im Kampf um die Tabellenführung weiter lautstark nach vorn. Mit einem schnellen Dreier setzte allerdings Robert Kulawick das erste Ausrufezeichen der zweiten Halbzeit. Die Quakenbrücker kamen nun besser in Spiel boten einen offenen Kampf. Matt Reid, Gregory Graves und Chris Frazier setzten zur Aufholjagd an. Der Vorsprung hielt aber stets der 20 Punktemarke stand. Auch im Schlussabschnitt ließ sich Lok Bernau den hoch verdienten Auswärtssieg nicht mehr nehmen. Am Ende stand ein souveränes 86:66 im Spitzenspiel.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Ich bin heute sehr zufrieden und stolz. Das war ein sehr überzeugender Sieg. Wir haben die Herausforderung als Mannschaft gemeistert, vor allem ist alles das, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen haben, aufgegangen. Es war die wohl beste Halbzeit, die wir in dieser Saison gespielt haben. Wir werden den Fokus nun auf die letzten Spiele richten, um unsere gute Ausgangssituation und den ersten Tabellenplatz auch ins Ziel zu bringen.“

 

In den verbleibenden zwei Hauptrundenspielen trifft Lok Bernau jeweils vor eigenem Publikum auf Stahnsdorf und Wolfenbüttel. Den Anfang macht das Brandenburg-Derby am kommenden Wochenende gegen den RSV Eintracht. Das Sonntagsspiel beginnt um 16.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle.

 

Viertelstände: 30:14, 51:24, 71:49, 86:66

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (16 Punkte), Tim Schneider (16), Robert Kulawick (14), Robert Glöckner (9), Jonas Böhm (8), Ferdinand Zylka (6), Jannes Hundt (6), Nico Adamczak (4), Kevin Wohlrath (3), Timajh Parker-Rivera (2), Konstantin Kovalev (2), Nino Valentic (0)

 

Artland Dragons: Gregory Graves (20 Punkte), Chris Frazier (13), Maximilian Rockmann (12), Stacy Wilson (7), Matt Reid (6), Benjamin Fumey (6), Mark Nwakamma (2), Thorben Döding (0), Blanchard Obiango (0), Danelius Lavrinovicius (0), Johann Potratz (0)

 

Ricardo Steinicke

 

Das düstere Winterwetter machte auch vor dem FSV Bernau nicht halt. Daher musste das für heute angesetzte Vorbereitungsspiel gegen den SV Lichtenberg 47 wegen Unbespielbarkeit des Platzes kurzfristig nach Berlin verlegt werden. Trotzdem fanden sich die Bernauer Fans an der Bornitzer Straße in Berlin-Lichtenberg ein. Oberligist gegen Landesligist lautete es vor Anpfiff. Damit schien der Favorit auf dem Zettel bereits festzustehen. Aber Vorbereitungsspiele sind ja bekanntlich dafür da, um auszuprobieren und zu testen. Das Bernauer Trainerteam nutzte es auch gleich, da einige Stammkräfte aufgrund privater Abwesenheit nicht anwesend waren. So bekamen Spieler, die sonst ehr auf der Bank zu finden sind, Einsatzzeit und konnten sich präsentieren. In der Hinrunde noch aufgrund einer schweren Verletzung zum Zuschauen verdammt, sahen die Bernauer Fans heute das Bernauer Eigengewächs Hares Bosharat heut von Beginn an spielen. Es ging auch flott gleich los. Lichtenberg besorgte durch Philip Einsiedel den frühen Führungstreffer, bei dem der FSV Keeper Florian Brüggemann machtlos war. Nach knapp 20 Minuten erhöhte Christian Gawe mittels direkt verwandelten Freistoß für Lichtenberg 47 zum 2-0. Nach Wiederanpfiff verkürzte der FSV in der 51. Minute durch Georg Machut zum 2-1. Christian Gawe stellte in der 58. Minute den alten Abstand für Lichtenberg wieder her. Kurz vor Schluss sorgte ein Bernauer Testspieler noch zum Anschlusstreffer zum 3-2. Am Ende konnte Lichtenberg den knappen Sieg für sich verbuchen. Abschließend blieb festzuhalten. Der FSV kämpfte, jedoch taten sich einige Schwächen in den Bernauer Reihen auf. Ein wenig Zeit bleibt dem Trainerteam noch, um die Mannschaft für den Rückrundenstart in 2 Wochen fit zubekommen. Dann kommen am 25.02.2017 die Doppeldörfer Blau-Weiß Petershagen/Eggersdorf nach Bernau ins Stadion Rehberge.

Quelle; Marco Ritzki