Am Mittwoch(16.8,17) Mittag war HERTHINHO im Rahmen der HERTHA BSC Fussball Ferienschule auf dem Sportplatz in Schönow zu Gast. Die Kinder konnten sich Autogrammkarten geben lassen, konnten Autogramme auf Trikots und Schuhen erhalten sowie Fotos mit ihm machen. Die Ferienschule hat allen Beteiligten sehr viel Spaß gemacht. Hier einige Fotos:

 

Kooperation zwischen ALBA BERLIN und Lok Bernau

 

Im Rahmen der Kooperation zwischen ALBA BERLIN und Lok Bernau erhalten talentierte Nachwuchs-Albatrosse in dieser Saison wieder die Chance, Erfahrungen in Deutschlands dritthöchster Spielklasse ProB zu sammeln und damit den nächsten Schritt zum ALBA-Profispieler in der BBL zu gehen. Ferdinand Zylka, Kresimir Nikic, Badu Buck, Bennet Hundt und Robert Glöckner werden mit einer Doppellizenz ausgestattet, die ihnen Einsätze sowohl in der ProB als auch in der easyCredit BBL und im EuroCup möglich macht. Zudem werden je nach Bedarf weitere ALBA-Talente am Lok-Training teilnehmen und im Kader stehen.

 

Himar Ojeda (Sportdirektor ALBA BERLIN): „Wir freuen uns für die fünf Jungs. Wir wollen junge Spieler entwickeln und geben ihnen die Möglichkeit, professionellen Basketball zu spielen und sich dem BBL-Niveau bei ALBA anzunähern. Sie werden bei uns trainieren und sich in Bernau mit starken und erfahrenen Gegnern in der ProB messen. Ein gutes Beispiel ist Tim Schneider, der letztes Jahr als Doppellizenzspieler in Bernau Verantwortung übernommen hat und nun im ALBA-Profikader steht.“

 

René Schilling (Cheftrainer Lok Bernau): „Mit Bennet Hundt und Badu Buck werden diese Saison zwei sehr junge Guards die Verantwortung in unserem Spielaufbau übernehmen. Beide gehören in ihren Jahrgängen zu den Besten in Deutschland und sollen bei uns den nächsten Schritt in Ihrer Entwicklung machen. Dazu verstärkt uns mit Kresimir Nikic ein junger, talentierter Inside Spieler, der eine gute Grundausbildung aus Zagreb mitbringt. Ihm zur Seite steht Robert Glöckner, von dem ich in dieser Saison den nächsten Schritt erwarte, wenn er verletzungsfrei bleibt. In sein zweites Jahr mit uns wird Ferdinand Zylka gehen, der bei der U19-Weltmeisterschaft diesen Sommer wieder einmal sein offensives Talent zeigte. Jetzt gilt es für ihn, dieses konstant über eine ganze Saison abzurufen und weiter an seinen Schwächen zu arbeiten, um den nächsten Schritt zu den Profis so schnell wie möglich zu schaffen.“

 

Weitere Infos

 

Der 2,15 Meter große Center Kresimir Nikic gehört zu den vielversprechendsten europäischen Talenten und spielte zuletzt für das kroatische Traditionsteam Cibona Zagreb. Die Bernauer Zone bewachen, soll auch  Robert Glöckner. Das Berliner Eigengewächs, das bereits als Siebenjähriger zu ALBA kam, streifte sich bereits in der vergangenen Saison das Lok-Trikot über. Ebenfalls aus dem ALBA-Nachwuchs kommen die deutschen Nachwuchs-Nationalspieler Ferdinand Zylka, Badu Buck und Bennet Hundt. Während Hundt und Zylka mit der U19-Nationalmannschaft  unlängst WM-Fünfter wurden, belegte Badu Buck mit der deutschen U18-Auswahl bei der Europameisterschaft den 11. Platz. Ferdinand Zylka gehörte bereits letzte Saison zu den Leistungsträgern Lok Bernaus – in der ProB erzielte der Guard zwölf Punkte pro Partie.

 

Über die Kooperation

Die vier bis fünf größten Talente des ALBA-Nachwuchsprogramms sind seit der Saison 2016/2017 fester Teil des ProB-Teams des nordöstlich an Berlin angrenzenden Bernau. Gleichzeitig bleiben sie Teil des ALBA-Programms, trainieren und spielen bei den ALBA-Profis. In diesem Rahmen findet auch ein intensiver Austausch zwischen den Trainerteams beider Vereine statt. ALBA-Coach Sebastian Trzcionka arbeitet in Bernau als Assistenztrainer.

 

Neben der Kooperation in der Leistungsspitze arbeiten beide Clubs auch im Breitensport intensiv zusammen. In den Bereichen Kitasport und Schulbasketball entstehen gemeinsame Initiativen. Die „kinder+Sport Basketball Academy“ ist mittlerweile Teil der Jugendarbeit beider Vereine.

 

Der Kader des SSV LOK BERNAU 2017/18: Jonas Böhm, Sebastian Fülle, James Milliken, Dexter Werner, Robert Kulawick, Konstantin Kovalev, Ferdinand Zylka*, Kresimir Nikic*, Badu Buck*, Bennet Hundt* und Robert Glöckner*

 

*Doppellizenzspieler ALBA BERLIN

 

Redaktion & Bildrechte: ALBA BERLIN

 

Logo SSV Lok Bernau

 

Mit Sebastian Fülle kehrt zur neuen Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB einer der Bernauer Aufstiegshelden zurück zur Lok. Der 24-jährige Berliner feierte in der abgelaufenen Spielzeit mit dem Mitteldeutschen Basketball Club in der ProA die Meisterschaft und den direkten Wiederaufstieg ins Basketballoberhaus. Fülle unterschreibt beim SSV Lok Bernau einen Zweijahresvertrag.

 

Nach einer Saison in der ProA und seinem zweiten Meistertitel innerhalb von zwei Jahren kehrt Aufstiegsheld Sebastian Fülle wieder zurück zum SSV Lok Bernau. Rund einen Monat vor seinem 25. Geburtstag unterschrieb der Berliner einen Zweijahresvertrag. Fülle wechselt vom ProA-Meister MBC Weißenfels, mit denen er und sein Team nach souveränen Playoff-Serien den direkten Wiederaufstieg in die easyCredit BBL perfekt gemacht haben. In den Finalserien stand er rund 17 Minuten auf dem Feld und kam dabei auf durchschnittlich 3.6 Punkte sowie 1.5 Rebounds.

 

In Bernau können sich die Fans auf ein Wiedersehen mit einem echten Sympathieträger freuen. Fülle gilt als flexibel einsetzbarer Schütze, der auf den Guard- und Flügelpositionen zum Einsatz kommen kann. In der Saison 2015/16 hatte der Berliner wesentlichen Anteil am Aufstieg des SSV Lok Bernau in die ProB. Seine durchschnittlichen 14.6 Punkte sammelte er mit einer hervorragenden Trefferquote von über 41 Prozent jenseits der Dreierlinie.

 

Über die Jugendmannschaften der Karower Dachse, Marzahner Baskets Bären und TuSLi kam er 2008 zu ALBA BERLIN, wo er bis 2014 das Jugendprogramm durchlief. Unter Trainer Henrik Rödl entwickelte er sich mit seiner kämpferischen Spielweise und Einstellung zum Anführer in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL). Insgesamt sieben Jugendmeistertitel sammelte Sebastian Fülle. Zweimal wurde er in der NBBL in das Allstar-Team berufen. Als Doppellizenzspieler kam er bei ALBA sowohl in der Regionalliga zum Einsatz, als auch unter Sasa Obradovic in der Bundesliga und im Eurocup. Im Sommer 2014 nahm er die Herausforderung ProA in Thüringen bei den Oettinger Rockets Gotha ins Visier, ein Jahr später gab er sein Debüt im Trikot des SSV Lok Bernau.

 

Headcoach René Schilling: „Ich freue mich sehr, dass es mit der Verpflichtung von Sebastian geklappt hat. Er war in der Aufstiegssaison ein sehr wertvoller Spieler – sowohl offensiv wie auch defensiv. Er kennt Bernau und das ALBA-Programm. Beides wird seine Integration sehr einfach machen.“

 

Sebastian Fülle: „Es ist schön, nach einem Jahr wieder zurück zu sein. Ich bin Bernau für diese Chance sehr dankbar. Wir haben damals Großartiges geleistet. Ich werde auf dem Feld alles geben, dass unser Team auch in Zukunft ähnlich erfolgreich spielt.“

 

 

Ricardo Steinicke

steinicke@ssv-lok-bernau.de

Rückkehrer Sebastian Fülle ist erster Neuzugang bei Lok Bernau

 

Mit Sebastian Fülle kehrt zur neuen Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB einer der Bernauer Aufstiegshelden zurück zur Lok. Der 24-jährige Berliner feierte in der abgelaufenen Spielzeit mit dem Mitteldeutschen Basketball Club in der ProA die Meisterschaft und den direkten Wiederaufstieg ins Basketballoberhaus. Fülle unterschreibt beim SSV Lok Bernau einen Zweijahresvertrag.

 

Nach einer Saison in der ProA und seinem zweiten Meistertitel innerhalb von zwei Jahren kehrt Aufstiegsheld Sebastian Fülle wieder zurück zum SSV Lok Bernau. Rund einen Monat vor seinem 25. Geburtstag unterschrieb der Berliner einen Zweijahresvertrag. Fülle wechselt vom ProA-Meister MBC Weißenfels, mit denen er und sein Team nach souveränen Playoff-Serien den direkten Wiederaufstieg in die easyCredit BBL perfekt gemacht haben. In den Finalserien stand er rund 17 Minuten auf dem Feld und kam dabei auf durchschnittlich 3.6 Punkte sowie 1.5 Rebounds.

 

In Bernau können sich die Fans auf ein Wiedersehen mit einem echten Sympathieträger freuen. Fülle gilt als flexibel einsetzbarer Schütze, der auf den Guard- und Flügelpositionen zum Einsatz kommen kann. In der Saison 2015/16 hatte der Berliner wesentlichen Anteil am Aufstieg des SSV Lok Bernau in die ProB. Seine durchschnittlichen 14.6 Punkte sammelte er mit einer hervorragenden Trefferquote von über 41 Prozent jenseits der Dreierlinie.

 

Über die Jugendmannschaften der Karower Dachse, Marzahner Baskets Bären und TuSLi kam er 2008 zu ALBA BERLIN, wo er bis 2014 das Jugendprogramm durchlief. Unter Trainer Henrik Rödl entwickelte er sich mit seiner kämpferischen Spielweise und Einstellung zum Anführer in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL). Insgesamt sieben Jugendmeistertitel sammelte Sebastian Fülle. Zweimal wurde er in der NBBL in das Allstar-Team berufen. Als Doppellizenzspieler kam er bei ALBA sowohl in der Regionalliga zum Einsatz, als auch unter Sasa Obradovic in der Bundesliga und im Eurocup. Im Sommer 2014 nahm er die Herausforderung ProA in Thüringen bei den Oettinger Rockets Gotha ins Visier, ein Jahr später gab er sein Debüt im Trikot des SSV Lok Bernau.

 

Headcoach René Schilling: „Ich freue mich sehr, dass es mit der Verpflichtung von Sebastian geklappt hat. Er war in der Aufstiegssaison ein sehr wertvoller Spieler – sowohl offensiv wie auch defensiv. Er kennt Bernau und das ALBA-Programm. Beides wird seine Integration sehr einfach machen.“

 

Sebastian Fülle: „Es ist schön, nach einem Jahr wieder zurück zu sein. Ich bin Bernau für diese Chance sehr dankbar. Wir haben damals Großartiges geleistet. Ich werde auf dem Feld alles geben, dass unser Team auch in Zukunft ähnlich erfolgreich spielt.“

Text und Foto Ricardo Steinicke

Das schönste Unentschieden der Saison

FSV Bernau steigt in die Brandenburgliga auf

Am gestrigen Samstag kam es bei sommerlichen Wetter zum Gipfeltreffen in der Landesliga Nord. Der Tabellenführer musste zum Verfolger nach Stahnsdorf. Bereits in der Hinrunde zeigte die RSV Eintracht 1949, dass sie mitspielen und gegen den FSV Bernau kämpfen können. Nach der beeindruckenden Serie mit 7 siegreichen Spielen ohne Gegentor, wollte die Mannschaft um Trainer Christian Städing am 28. Spieltag daran anknüpfen. Der Bernauer Trainer musste auf den verletzten Robert Bemmann und den beruflich verhinderten Georg Machut verzichten. Stattdessen spielten Hares Bosharat und Victor John von Beginn an. Pünktlich um 15:00 Uhr ließ der Schiedsrichter Andreas Donhauser vor 98 Zuschauern den Ball rollen. Die erste sehenswerte Aktion hatten die Gastgeber. Nach knapp 4 Minuten teste Julian Rauch die Bernauer Abwehr. Dann gab es erste Sorgenfalten beim Bernauer Trainer. Hares Bosharat verletzte sich beim Zweikampf und musste ausgewechselt werden. Samuelt Troschke kam ins Spiel. Bernau wachte dann auf und hatte mit einem Freistoß durch Patrick Toepfer (8.) und Lukas Bianchini (9.) nach einem weiten Abschlag vom FSV Keeper Eric Niendorf die ersten Chancen. Knapp 120 Sekunden später waren die Hausherren am Drücker.

Foto: Marco Ritzki

Eine Ecke schlossen die Stahnsdorfer zu unpräzise ab. Dann kam der Favorit zum Zuge. In der 13. Minute holte Lukas Bianchini, bester Bernauer Spieler an diesem Spieltag, eine Ecke heraus. Patrick Toepfer zuständig für den ruhenden Ball, fand Lukas Bianchini, der den Ball nicht richtig traf und somit zur Vorlage für Victor John wurde. Aus der zweiten Reihe aus knapp 25 Meter zog der Bernauer Spieler einfach ab. Ein Schuss der Marke Sonntagstreffer ließ das Spielgerät im Stahnsdorfer Kasten zappeln. Nach der Führung schlichen sich Fehler in der Bernauer Hintermannschaft ein. In der 21. Minute nutzte Julian Rauch die Unkonzentriertheit vom Bernauer Mannschaftskapitän Patrick Toepfer. Der Stahnsdorfer spitzelte dem Verteidiger den Ball nach einem Zuspiel vom Fuß und schloss mit einem Flachschuss aus spitzen Winkel zum 1-1 ab. Dann gab es in der 33. Minute die nächsten Sorgenfalten für den Bernauer Erfolgscoach. Christian Amuri blieb im Rasen hängen und verletzte sich. Für ihn kam das Bernauer Eigengewächs Tassilo Mahnke ins Spiel. Nach dem Ausgleich bekam der Tabellenzweite Selbstvertrauen und teste den Bernauer Keeper in der 31. Minute. Kurz vor der Halbzeitpause hatten die Hausherren erneut die nächste Möglichkeit. Der Ball rollte jedoch durch den Bernauer Strafraum, ohne dass Niendorf eingreifen musste. Die zweite Halbzeit verlor an Attraktivität. Die Kräfte ließen auf beiden Seiten nach und waren von vielen Foulspielen geprägt. Damir Coric (53.) und Lukas Bianchini (60.) hatten die besten Chancen für eine Bernauer Führung auf dem Fuß. Der Stahnsdorfer Trainer Frank Schwager reagierte und wechselte in der 50. Minute. Für Schöffel kam Fitzlaff. Den größten Aufreger gab es in der 82. Minute. Ein Handspiel vom Bernauer Damir Coric wenige Zentimeter vor dem Bernauer Strafraum brachte den Tabellenzweiten noch einmal gefährlich vors Bernauer Tor. Der konsequente Freistoß blieb jedoch in der Bernauer Abwehr hängen. Der Wechsel auf Stahnsdorfer Seite, Kühn für Bensch, zeigte keine Wirkung. Kurz vor Feierabend schickte Christian Städing noch Nikola Vujicic für Lukas Bianchini ins Spiel. Um 16:47 Uhr pfiff der Schiedsrichter das Spitzenspiel ab. Für die Bernauer Spieler, Funktionäre, Fans und Zuschauer brachen die Dämme. Jeder jubelte. Alle lagen sich in den Armen und feierten den Aufstieg in die Brandenburgliga. Der Treffer durch Victor John war für den Bernauer Spieler etwas Besonderes, denn er meinte „Ich wollte mit dem Tor meinen Beitrag für den Aufstieg in die Brandenburgliga leisten“. Der Aufstieg bedeutet für den FSV Bernau den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte. Nach den Jubelauftritten freuen sich alle schon heute auf kommende Saison. Dann blicken die Bernauer wieder auf zahlreiche Derbys, wenn die Gegner aus der umliegenden Region auf Rehberge zu Gast sind.

Statistik

  1. Spieltag, Landesliga Nord, 27.05.2017, 15:00 Uhr

RSV Eintracht 1949

Ring – Bensch (83. Kühn), Schönfuß, Rauch, Schöffel (50. Fitzlaff), Mühl, Kaiser, Kranz, Thomas, Böttcher, Vogler

FSV Bernau

Niendorf – Amuri (33. Mahnke), Toepfer, Coric, Heidrich, Bosharat (8. Troschke), John, Ejder, Canalis Wandel, Savkovic, Bianchini (91. Vujicic)

Tore

0-1 John (13.), 1-1 Rauch (21.)

 

Unser Dank gilt Marco Ritzki für Text und Bild

 

Einheit Bernau – SG Kruge/Beiersdorf 3:0 (1:0)

Die B-Junioren haben sich am letzten Spieltag bei sommerlichen Temperaturen und hervorragender Zuschauerkulisse den Staffelsieg in der Kreisklasse der B-Junioren gesichert.

Im letzten Spiel der Saison 2016/17 konnten die B-Junioren der TSG nach 35 Jahren wieder jubeln. Die erst vor einem Jahr neu gebildete B-Mannschaft unter Trainer Robert Torge schaffte die Sensation gleich Meister zu werden.

Spiel:

Die gut 100 Zuschauer fieberten von Anfang an mit den Jungs mit. In der 15. Spielminute erzielte Leonhardt Froherz die verdiente 1:0  Führung für die TSG. Einheit machte weiter Druck, doch im Abschluss fehlte die Genauigkeit. Kengsi Micheldef Aboubakar arbeitete im Mittelfeld fantastisch, er gab keinen Ball auf. So blieb es bis zum Pausenpfiff bei der 1:0 Führung.

Kurz nach der Pause war es wieder Leonhardt Froherz, der die Bernauer Fans zum Jubeln brachte. Nach einem Standard vollendete er gekonnt zum 2:0(42.Min). In der 45. Minute der erste Wechsel bei Einheit Bernau, für Justin  Harnass kam Nicolas Erdmann aufs Spielfeld. Kurz darauf wurde ein Gästespieler wegen wiederholtem Foulspiel des Feldes verwiesen.

Trotz Unterzahl waren die Gäste immer noch gefährlich. In der 52. Minute der nächste Wechsel bei Einheit Bernau: Für den Doppeltorschützen Leonhardt Froherz kam Goalgetter Dennis Ulbrich ins Spiel. Dann plötzlich ein Pfiff vom Schiedsrichter.  Keiner, weder Gäste noch die Gastgeber wussten warum – Strafstoss für Kruge/Beiersdorf. Einheit-Torwart Sören Nerlich war zur Stelle und konnte im zweiten Nachfassen den Ball unter sich begraben. Dies war gleichzeitig die Initialzündung zum Sieg. Einheit ließ nun nicht mehr anbrennen. Mit dem 3:0(70.Min.) von Nicolas Erdmann war Allem klar, das war´s.  Trainer Robert Torge wechselte noch Bennet Schönbrodt (72.Min.) für Kengsi Micheldef Aboubakar  und Jannis Bauer (76.Min.) für Lennart Reinfeld.

Der Schiri zeigte noch zwei Minuten Nachspielzeit an, Einheit spielt auch diese Nachspielzeit gelassen herunter und konnte nach 90+ 2 Minuten den Staffelsieg bejubeln.

Nach Übergabe von Pokal und Urkunde wurde ausgelassen gefeiert- Weiter so Jungs.


TSG bei youtube

Prominente Profi-Spieler sahen FSV Heimsieg im Spitzenspiel

Zwei Tore, zwei Profis und zwei begeisterte Halbzeiten sahen die Fans, Zuschauer und Besucher am gestrigen Samstag im Stadion Rehberge. Im Spitzenspiel zum 25. Spieltag der Landesliga Nord kam es zum Gipfeltreffen zwischen dem Tabellenführer FSV Bernau und dem Drittplatzierten aus Prenzlau. Unter den wachsamen Augen zweier Profis des 1.FC Union Berlin zeigte die Elf um Trainer Christian Städing, dass sie zu Recht auf dem ersten Platz stehen.

Knapp 82 fanden den Weg in Stadion Rehberge. Pünktlich um 15:00 Uhr lies der Offizielle den Ball rollen. Die ersten Minuten deuten auf ein Abtasten auf beiden Seiten hin. Den ersten Hingucker der Partie gab es in der 13. Minute als der Bernauer Georg Machut seinen Freistoß in die Prenzlauer Abwehr hämmerte. Die Energetiker aus Prenzlau versuchten über Kampf ins Spiel zu finden, blieben jedoch in den Anfangsminuten in den Abwehrreihen hängen. Die Torgefährlichkeit ließen die Rehberger durch Lukas Bianchini (16./ 22.) und Lenny Canalis Wandel (20.) aufblitzen. Nur wenige Zentimeter trennte der Tabellenführer an eine Führung. Dann kam es jedoch zum Aufreger von der Prenzlauer Trainerbank. Barandowski wird durch Toepfer in der 26. Minute im Bernauer Strafraum beim Zweikampf zu Boden gerissen. Der Schiedsrichter machte aber deutlich, dass der Bernauer den Ball spielte.

Foto: Marco Ritzki

Keine drei Minuten später war wieder der Schiedsrichter gefragt. Der Uckermärker Grosch und FSV Spieler Bemmann geraten aneinander. Auslöser soll ein Foulspiel durch Grosch gewesen sein, das nicht geahndet wurde. Die größte Chance zur Führung in der ersten Hälfte hatte in der 33. Minute Robert Bemmann auf dem Schlappen. Aus knapp 9 Metern trifft er nach einem Pass von Lenny Canalis Wandel nur Pfosten. Da hatten die Prenzlauer Glück. Kurz vor der Halbzeitpause zeigten der SC Blau-Weiß Prenzlau seine Torgefährlichkeit. In der 42. Minute verpasste Robert Sikorski nach einem Eckball per Kopfball nur knapp den Bernauer Kasten. Somit blieb es beim 0-0 zur Halbzeit.

Nach der Halbzeitpause

kamen beide Mannschaften unverändert aus der Kabine. Lange mussten die Fans im zweiten Durchgang nicht auf die nächste Großchance warten. Ümit Ejder testet in er 49. Minute einfach mal den Prenzlauer Schlussmann Marcin Markiewicz, der sich bei dem Schuss so richtig lang machen musste. Robert Bemann, Bernauer Defensivakteur hielt in der 57. Minute einfach mal auf dem Prenzlauer Kasten drauf. Nur leider kullerte der Ball meterweit am Tor vor. Nach den Bernauer Torschussversuchen zeigte sich Prenzlau in Angriffslaune. Eine nennenswerte Chance war dabei noch nicht erkennbar. In der 62. Minute dann ein großer Jubelschrei von der Tribüne. Ümit Ejder, Bernauer Offensivkraft, konnte nur durch ein Foul im Prenzlauer Strafraum gestoppt werden. Der Schiedsrichter zeigte sofort auf dem Punkt. Georg Machut, treffsicherste Elfmeterschütze, legte sich sein Spielgerät zurecht, trat an und brachte mit dem Tor den Spitzenreiter in Führung. Nach der Führung wechselte der Bernauer Trainer. Für Robert Bemman kam Hares Bosharat ins Spiel. Ein Wechsel, der sich später noch bezahlt machen wird. Ebenfalls spielte ab Tassilo Mahnke für Patrick Toepfer, der verletzungsbedingt nicht weiter machen konnte. In der 78. Minute kam der Auftritt des Jokers Hares Bosharat. Ein Einwurf von Tassilo Mahnke auf Ümit Ejder, der den Ball auf dem dort lauernden Lukas Bianchini spitzelt. Mit dem Innenriss schiebt der Stürmer den Ball auf den über rechts heranstürmenden Hares Bosharat, der nur noch locker aus knapp 9 Meter einschiebt. Jetzt sprangen die Bernauer Fans von ihren Sitzen hoch und jubelten erneut. Dem Torschützen konnte man sein Glück im Gesicht richtig ablesen. Ein Blick auf die Tribüne offenbarte nicht nur die glücklichen Fans, sondern auch die beiden Profi-Spieler Damir Kreilach und Roberto Puncec, die im Dienste des 1.FC Union Berlin stehen, staunten nicht schlecht über die Bernauer Leistung. Die letzten 10 Minuten im Spiel gehörten nicht nur den Bernauer Spielern sondern auch den Fans auf den Rängen. Sprechchöre „Ihr könnt nach Hause fahren“ vernahmen die Zuschauer im Stadion. Wenig später pfiff der Schiedsrichter, der bei so mancher Situation unglücklich wirkte, ab. Bernau blieb damit zum 5. Mal in Folge ohne Gegentor. Prenzlau blieb trotz der Niederlage weiterhin auf dem dritten Platz der Liga. Der Bernauer Trainer hob nach dem Spiel besonders die Leistung seiner Abwehrspieler hervor. Das nächste Heimspiel findet am Freitag, 19.05.2017 statt. Der Gegner heißt dann SV Babelsberg 03 II. Anstoß ist um 20:00 Uhr.

Statistik

  1. Spieltag, Landesliga Nord, 06.05.2017, 15:00 Uhr

FSV Bernau

Niendorf – Amuri, Toepfer (71. Mahnke), Heidrich, Coric, Bemmann (66. Bosharat), Savkovic, Canalis Wandel, Ejder, Machut, Bianchini (83. Troschke)

SC Blau-Weiß Energie Prenzlau

Markiewicz – Kraft, Schimmelpfennig, Wojtalak, Barandowski (83. Ziese), Blume, Grosch, Bethke, Sikorski, Schäfer, Wojach (73. Filiks)

 

Quelle: Marco Ritzki

Bernauer Torfabrik schlug wieder zu

Zum 24. Spieltag in der Landesliga Nord ging es für den Tabellenführer am gestrigen Samstag in den Nachbarkreis zum FSV Forst Borgsdorf. Mit drei Siegen und Spielen ohne Gegentreffer in Folge wollten die Bernauer ihre Serie weiter ausbauen. Bereits im Hinspiel schickten die Bernauer die Oberhavelländer mit Null Punkten nach Hause.

Verletzungsbedingt fehlten dem Bernauer Trainer Justin Pehl und Nikola Vujicic. Auf Seiten der Förster schloss der Trainer Steffen Dierig seine sportlichen Lücken mit Spielern aus der zweiten Reihe. Pünktlich um 15.00 Uhr lies der Schiedsrichter Tobias Collin das runde Leder rollen. Die ersten zwanzig Minuten wirken etwas langweilig für die Zuschauer, jedoch steckte dahinter ein ausgefeilter Plan. Trainer Christian Städing, der an der Bahnhofsstraße in Borgsdorf kein Unbekannter ist, taktierte von Beginn an mit seiner Mannschaft. Die ersten zwanzig Minuten wirken auf dem Zuschauer etwas langweilig. In der 24. Minute schreckten die 35 Zuschauer jedoch auf, als das erste Mal der Ball im Netz zappelt. Robert Bemmann hielt nach einer Flanke von Victor John einfach mal den Schlappen hin und versenkte aus knapp 5 Meter die Kugel. Ümit Ejder, Offensivkraft seines Zeichens, konnte nur mit einem Foul durch Nils Vom-Hoff kurz vor dem Borgsdorfer Strafraum vom Ball getrennt werden. Patrick Toepfer führte den Freistoß direkt aus und verwandelte nach einem leicht abgefälschten Ball in der 29. Minute zum 0-2. Auf der anderen Seite teste in der 38. Minute der Borgsdorfer Timo Buer mit einem scharfen

Foto: Marco Ritzki

Flachschuss aus der zweiten Reihe den Bernauer Schlussmann Eric Niendorf. Blitzschnell war er unten und wehrte den Ball dem Fuß ab. Mit dem Ergebnis ging es in die Kabine. Nach Wiederanpfiff. Keine zwei Minuten waren zweite Hälfte alt, als Patrik Toepfer mit einer Flanke über links seinen Mitspieler Milos Savkovic mustergültig mit einem Freistoß den Ball servierte. Mit dem Kopf versenkte Milos Savkovic den Ball und baute die Bernauer Führung aus. In der 64. Minute schlug Ümit Ejder zu. Der Spielzug, aufgebaut in der eigenen Hälfte über Damir Coric, Milos Savkovic und Nicolai Heidrich, bediente zunächst Lukas Bianchini über die Außenbahn, der den Ball mit einer Flanke in den Borgsdorfer Strafraum brachte. Der Borgsdorfer Abwehrspieler verhindert durch sein Stellungsspiel den Pass, lies jedoch den Ball einfach liegen. Ümit Ejder in der Spitze schaltete am schnellsten, fackelte nicht lange und versenkte zum 0-4 für Bernau. Den fünften Treffer sahen die mit gereisten Fans in der 66. Minute. Eine Ecke, getreten durch Patrick Toepfer, zirkelte mittels Kopfball der kleinste Bernauer Feldspieler Lenny Canalis Wandel ins Tor. In der 69. Minute wuselte sich Ümit Ejder an seine Gegenspieler vorbei in den Borgsdorfer Strafraum, der sich nicht anders zu behelfen wusste und reißt den Bernauer Offensivspieler um. Der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Georg Machut trat an und erhöhte durch Strafstoß in der 69. Minute zum 0-6. Damit war das Torschießen an diesem Samstag jedoch noch nicht beendet. Lukas Bianchini, zuvor noch als Vorbereiter unterwegs, vollstreckte in der 74. Minute zum 0-7. Den größten Aufreger in der Partie gab es in der 80. Minute. Der Borgsdorfer Nils Vom-Hoff ging vor seinem Strafraum mit beiden gestreckten Beinen in den Zweikampf mit Ümit Ejder. Blitzschnelles Reagieren beim Bernauer Ümit Ejder verhindert Schlimmeres. Aufgrund der harten Gangart kochten die Emotionen über. Selbst der Trainer Christian Städing sprang von seinem Platz auf und brachte seine Mannschaft unter Kontrolle. Folgerichtig zeigte der Schiedsrichter dem Borgsdorfer die rote Karte. Der Bernauer Ümit Ejder erlitt bei dem Zweikampf eine leichte Blessur im Gesichtsbereich, konnte jedoch kurze Zeit später wieder Lächeln. In den letzten Minuten passierte nicht mehr viel. Bernauer spielte seinen Stiefel herunter und siegte in der Fremde mit 0-7. Der Trainer Christian Städing meinte nach dem Spiel, „Wir haben die ersten zwanzig Minuten uns den Gegner zunächst zurechtgelegt und zeigten danach unseren Fans einen schönen Fußball. Ich bin sehr zufrieden mit der Mannschaftsleistung. Wir haben wieder gewonnen und dazu noch zu Null gespielt.“

Statistik

  1. Spieltag, Landesliga Nord, 29.04.2017, 15:00 Uhr

FSV Forst Borgsdorf

Strehk – Vom-Hoff, Warnke, Kühl, Borchert, Linz, Buer, Ratajczak (69. Schöniger), Hoppe, Wittenberg, Köhn (62. Morsch)

FSV Bernau

Niendorf – Heidrich, John, Ejder, Bemmann (64. Mahnke), Machut, Canalis Wandel (83. Motuk), Savkovic (64. Troschke), Coric, Toepfer, Bianchini

Tore:

0-1 Bemmann (24.), 0-2 Toepfer (29.), 0-3 Savkovic (47.), 0-5 Ejder (64.), 0-6 Canalis Wandel (66.), 0-7 Machut (69./FE), Bianchini (74.),