Basketballprojekttag an der evangelischen Grundschule in Bernau

Am Mittwoch, dem 30.09.2015 gab es die zweite Auflage des Basketballprojekttages an der evangelischen Grundschule in Bernau. Initiiert wurde diese Aktion durch den sportlichen Leiter vom SSV Lok Bernau e.V. – René Schilling und seinem ehemaligen Trainerkollegen und jetzigen Sportlehrer der evangelischen Grundschule Bernau – Jan Heide.

Insgesamt waren 150 Kinder der 1. bis 6. Klasse der evangelischen GS an diesem Tag in der Sporthalle Ladeburger Chaussee aktiv dabei. Neben den beiden Trainern René Schilling und Siegfried Wollanik von Lok Bernau waren noch die beiden Spieler der ersten Herrenmannschaft Omar Sylla und der amerikanische Aufbauspieler Pierre Bland mit von der Partie.2015-10-06-Projekttag ev. GS 30.09.15-2

Von 8:00 Uhr bis 09:30 Uhr waren die Kinder der 1. – 3. Klasse an vier verschiedenen Stationen, betreut durch Trainer und Spieler, motiviert und konzentriert dabei.

Es gab eine Station, wo man sich im 4 gegen 4 beim Turmbasketball probieren konnte. Bei der zweiten Station wurde viel Wert auf die Grundlagen des Passen und Fangens des Basketballs gelegt. Die dritte Station diente der Schulung des Dribblings und der 1 gegen 1 Fähigkeit der Kinder. Bei der vierten Station ging es um Geschicklichkeit und Koordination. Diese wurde in verschiedenen Staffelspielen überprüft und geschult.

Von 10 – 12 Uhr waren die Schüler und Schülerinnen der 4. – 6. Klasse am Ball. Es wurden ähnliche Stationen wie in der ersten Einheit aufgebaut, doch gab es andere Schwierigkeitsgerade als bei den „Kleinen“.

Im Anschluss gab es noch eine 45 minütige Englischunterrichtseinheit mit den beiden Spielern von Lok Bernau. Die Schüler und Schülerinnen der evangelischen Grundschule bereiteten sich mit englischen Fragen auf ihre beiden Gäste vor und konnten nicht nur viel über das Leben der beiden Profisportler erfahren, sondern erhielten auch noch von Omar Sylla eine einzigartige (spontane) Trommelshow geboten.

Der Basketballprojekttag war wie auch im vergangenen Jahr ein voller Erfolg. Lok Bernau verteilte Freikarten und Flyer mit Informationen zum Trainings- und Spielbetrieb. Viele Kinder zeigten großes Interesse und wollen sich in den kommenden Wochen unbedingt ein Spiel der ersten Herrenmannschaft von Lok Bernau anschauen.

 

Wir danken Lok Bernau

Lok gewinnt in der ausverkauften Halle gegen Alba Berlin.

 

Vor dem Spiel überreichte der Lionsclub Bernau einen Scheck in Höhe von 1000,00 Euro für Lok Bernau Kids Nachwuchsarbeit

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Dann ging das Super-Spiel los, Spielbericht folgt noch:

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Lok siegt vor ganz großer Kulisse gegen ALBA

Der SSV Lok Bernau kann seine Heimfestung weiter verteidigen. In einem spannenden Spiel vor ausverkauftem Haus gewannen die Bernauer am Samstag in der 1. Regionalliga Nord gegen ALBA Berlin 71:59 (29:32). In der zweiten Halbzeit erkämpfte sich der SSV die Spielkontrolle und konnte sich absetzen. Beste Werfer waren Pierre Bland (18 Punkte) und Sebastian Fülle (14 Punkte).

 

Mehr als 500 Zuschauer sind am Samstag dem „Lokruf“ in die Erich-Wünsch-Halle gefolgt. Entsprechend meldete der SSV Lok Bernau kurz nach Spielbeginn ein ausverkauftes Haus im Derbyheimspiel gegen die Nachwuchsbasketballer von ALBA Berlin. Lok-Headcoach René Schilling schickte zu Beginn Pierre Bland, Felix Schekauski, Friedrich Lotze, Jonas Böhm und Sebastian Fülle aufs Feld, der sein Heimspieldebüt beim SSV feierte. Gegen die Basketballtalente aus der Hauptstadt taten sich die Bernauer anfangs schwer. Vor allem in der Offensive fehlte der Lok sprichwörtlich Dampf auf dem Kessel. So führte ALBA Berlin schnell mit 7:2 (4. Minute), konnte sich aber gegen die gut stehende Bernauer Defensive nicht absetzen. Mit einem 11:0-Lauf, den Alexander Rosenthal mit seinem ersten umjubelten Dreier in dieser Saison krönte, gaben die Hausherren Mitte des ersten Viertels auch in der Offensive ein Lebenszeichen von sich. Es blieb aber ein offenes Spiel, auch weil Bernau das Wurfglück fehlte und die Berliner energischer zum Rebound gingen. Zur Halbzeit führten die Gäste knapp mit 29:32.

 

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Bernauer einige Punkte liegen. Auf der anderen Seite sorgten Ferdinand Zylka und Robert Glöckner für die höchste ALBA-Führung des Spiels (31:39, 23. Minute). Insgesamt war die Bernauer Wurfquote vor allem aus der Distanz schwach. Und auch an der Freiwurflinie zeigten die Hausherren Nerven. Angetrieben von der lauten Kulisse drehte der SSV nun auf. Mit 12 Punkten binnen zwei Minuten kippte das Spiel. Und wieder war es Alexander Rosenthal, der vom Halbkreis traf (43:41, 26. Minute). Aber auch Sebastian Fülle legte gegen seine ehemaligen Mannschaftskollegen nach. Ihm gelang zum Ende des dritten Viertels die spektakulärste Szene des Spiels. Bei weniger als einer Sekunde Spielzeit bekamen die Bernauer noch einen Einwurf. Der Ball ging zu Fülle, der direkt abdrückt und von der Dreierlinie zum umjubelten 55:46 trifft. Berlin wehrte sich in den Angriffen immer wieder über Robert Glöckner, der am Korb nur schwer zu stoppen war und bei den Gästen mit 17 Punkten und acht Rebounds herausragte. ALBA stoppte die Bernauer Angriffe früh mit Fouls und schickte die Hausherren an die Linie, wo die Hände trotz Führung noch immer zitterten. Der Vorsprung hielt aber bis zum Schluß. Nico Admaczak machte dann per Dreier den Sack zu (67:59, 38. Minute). In den letzten Minuten lief bei den jungen Berlinern dann nichts mehr zusammen, so dass die Lok-Basketballer das Ergebnis verwalten konnten und verdient mit 71:59 gewannen.

 

Der SSV Lok Bernau bleibt somit seit einem Jahr zu Hause ungeschlagen. Nach dem dritten Spieltag führen die Bernauer die Tabelle der 1. Regionalliga Nord zusammen den BSW Sixers an. Lok-Headcoach René Schilling zeigte nach der Schlusssirene erleichtert und lobte die Defensiveinstellung seiner Mannschaft. „Das war die Grundlage für den Sieg heute. ALBA hat wie erwartet stark aufgespielt. Offensiv hätten wir uns noch souveräner präsentieren können“, analysierte er kurz nach dem Spiel. Beim SSV fehlten verletzungsbedingt Nino Valentic und Islem Ajmi. Zumindest Valentic wird in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen.

 

Am nächsten Samstag steht ein weiteres Derby an. Der SSV Lok Bernau gastiert in Cottbus bei den White Devils, die erst gestern in die Saison gestartet sind. Bei RW Cuxhaven war für die Brandenburger aber nichts zu holen. Cottbus kassierte eine deutliche 97:54-Niederlage.

 

Viertelstände: 16:14, 29:32, 55:46, 71:59

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (18 Punkte), Sebastian Fülle (14), Nico Adamczak (9), Friedrich Lotze (8), Oumar Sylla (8), Jonas Böhm (7), Alexander Rosenthal (7), Felix Schekauski (0), Thiemo Williams (0), Christoph Meiling (dnp)

 

ALBA Berlin: Robert Glöckner (17 Punkte), Ferdinand Zylka (11), Benedict Turodic (8), Moses Pölking (7), Tim Schneider (5), Aleksandar Dimitrijevic (4), Rijad Avdic (3), Marco Krstanovic (2), Lukas Herwig (2), Jannes Hundt (0), Filip Stanic (dnp)

Ricardo Steinicke

Lok mit Auswärtsspiel beim Spitzenteam aus Cuxhaven
Im ersten Auswärtsspiel der Saison treffen die Bernauer Basketballer gleich auf eines der stärksten Teams der 1. Regionalliga Nord. Der ehemalige ProA-Ligist aus Cuxhaven erwartet am Samstag um 18.00 Uhr den SSV Lok Bernau.

Mit dem sportlichen Abstieg aus der 2. Basketball-Bundesliga ProA zogen die Verantwortlichen der Cuxhaven Bascats im Frühjahr die Reißleine. Aus wirtschaftlichen Gründen haben sich die Nordlichter, die zuletzt elf Jahre am Stück Bundesliga-Basketball gespielt haben, zurück gezogen. Nun wagt man unter dem Dach des Stammvereins Rot-Weiß Cuxhaven einen Neustart und hat offen die Tabellenspitze ins Visier genommen. Entsprechend haben die Cuxhavener im Sommer auch ihr neues Team zusammengestellt.

Cheftrainer ist wie in der letzten ProA-Saison Moris Hadzija. Der Kroate blickt selbst auf eine erfolgreiche Spielerkarriere zurück und ging unter anderem für Rist Wedel und Itzehoe auf Korbjagd. Im Aufbau führt der US-Amerikaner Deon Mitchell die Regie. Kein unbeschriebenes Blatt ist der kanadische Flügelspieler Kris Douse, der vor drei Jahren für die BG Aschersleben auflief. Zuletzt spielte der 29-jährige bei den Erftbaskets in der 2. Regionalliga. Weiterhin haben die Cuxhavener ihren Kader mit vier kroatischen Spielern gespickt, die allesamt auf internationale Erfahrung blicken können. Marko Milekic kam aus der ersten kroatischen Liga (KK Zagreb), Dino Rakic aus der zweiten Liga (KK Pula). In Spanien und Portugal spielten die beiden Center Dragan Sekelja und Ante Bozic. Aber auch die deutschen Positionen sind gut besetzt und bringen jede Menge Erfahrung mit. Ceyhan Pfeil, Sadam Eco und Darron McDuffie seien hier genannt. Sie bekommen Unterstützung von etlichen Talenten aus der eigenen Jugend. Dass die Saisonziele im Norden nicht nur hohle Floskeln sind, beweisen die Ergebnisse in der Saisonvorbereitung. Cuxhaven musste sich zuletzt zweimal nur sehr knapp dem letztjährigen ProB Vizemeister SC Rist Wedel geschlagen geben. Beim 79:84 am letzten Wochenende punkteten gleich fünf Cuxhavener zweistellig. Die Bernauer Defensive ist also vorgewarnt. „Wir haben gleich zum Auftakt eines der schwersten Auswärtsspiele vor der Brust. Cuxhaven hat sich sehr stark aufgestellt und wird in der Liga ganz vorn mitmischen. Um so wichtiger wird es sein, dass wir gut ins Spiel kommen und uns nur wenige Fehler erlauben“, blickt Lok-Headcoach René Schilling auf das Samstagsspiel.

Das Auswärtsspiel beginnt am Samstag um 18.00 Uhr in der Rundturnhalle Cuxhaven (Beethovenallee 19, 27474 Cuxhaven).

 

Der SSV Lok Bernau startet mit einem 94:47 (45:23) Kantersieg über den BBC Magdeburg in die neue Saison. Die Bernauer Basketballer zeigten eine souveräne Leistung und konnten sich bereits im ersten Viertel entscheidend absetzen. Gleich fünf Spieler punkteten zweistellig. Mit 23 Zählern ragte Nico Adamczak bei den Bernauern heraus.

 

201503-05-Foto Ricardo Steinike-OumarSylla_Lok-KWTrotz der erst kurzfristigen Zusage der Magdeburger, die wegen des laufenden Insolvenzverfahrens ihre Teilnahme am Spielbetrieb in der 1. Regionalliga Nord erst am Mittwoch offiziell bestätigten, fanden 400 Zuschauer den Weg zum Saisonauftakt in die Erich-Wünsch-Halle. Lok-Headcoach René Schilling schickte Pierre Bland, Felix Schekauski, Nico Adamczak, Friedrich Lotze und Jonas Böhm von Beginn an ins Rennen. Die Hausherren kamen etwas schwerfällig ins Spiel, während die Gäste befreit die ersten Akzente setzten (2:5, 3. Minute). Mit einem 15:0-Lauf nahmen die Lok-Korbjäger dann aber Fahrt auf. Lautstark angetrieben von den eigenen Fans zogen die Bernauer im ersten Viertel auf 22:10 davon. Vor allem aus einer starken Defensive heraus, machte die Lok den Magdeburgern das Leben schwer. Die BBC-Schützlinge von Trainer Kamil Pichucki sind erst seit wenigen Tagen im Training und nach Magdeburger Angaben auch noch nicht komplett. Bernau nutzte die Fehler der Gäste gnadenlos aus und zog dank einer guten Mannschaftsleistung bis zur Halbzeit weiter davon. Beim 45:23 gingen die Teams in die Kabinen.

 

Auch nach der Pause behielt der SSV die Kontrolle über das Spiel und bot eine souveräne Vorstellung, die auch Headcoach René Schilling imponierte. 2015-09-19-Foto Ricardo Steinicke-PierreBland_Lok-MD„Wir haben die Intensität konstant hoch gehalten. Es gab sicherlich noch Fehler, die wir abstellen müssen. Dennoch war das für den Auftakt heute eine gelungene Vorstellung meiner Mannschaft. Wir sind unserer Favoritenrolle gerecht geworden“, hatte Schilling nach dem Spiel wenig Kritikpunkte. Beim 63:30 nach dem dritten Abschnitt war die Entscheidung bereits gefallen. Mit einigen umjubelten Schnellangriffen schraubten die Bernauer die Führung bis zum Ende noch auf 47 Punkte. Am Ende stand ein ungefährdeter 94:47 Heimsieg des SSV Lok Bernau.

 

In der kommenden Woche erwartet die Lok dann eine erste Standortbestimmung in der Regionalliga. Die Bernauer treten am nächsten Samstag beim Mitfavoriten RW Cuxhaven an. Die Nordlichter wagen nach ihrem freiwilligen Rückzug aus der ProA einen Neustart und haben ihren Kader ebenfalls stark aufgestellt. Cuxhaven hatte an diesem Wochenende noch spielfrei und bestreitet gegen die Lok das erste Saisonspiel.

 

Viertelstände: 22:10, 45:23, 63:30, 94:47

 

SSV Lok Bernau: Nico Adamczak (23 Punkte), Oumar Sylla (18), Pierre Bland (16) , Jonas Böhm (14), Friedrich Lotze (12), Islem Ajmi (6), Nico Valentic (4), Felix Schekauski (1), Thomas Krausche (0)

 

BBC Magdeburg: Ignas Sijanas (14 Punkte), Lachezar Karadzhov (13), Yuliy Arabadzhiyski (12), Maciej Adamkiewicz (6), Kevin Krah (2), Robert Wendt (0), Ulf Kalus (0), J. Lacina (0)

 

Wir danken Ricardo Steinicke für Text/Foto

Lok begeistert Fans zur Saisoneröffnung

Der SSV Lok Bernau zeigte sich am Samstag in einem Testspiel gegen ProB-Ligist MTV Herzöge Wolfenbüttel bereits in guter Form. Die Bernauer setzten sich am Ende deutlich mit 81:63 (41:28) durch. Am kommenden Wochenende beginnt die Saison in der 1. Regionalliga Nord. Ob das Heimspiel gegen den BBC Magdeburg stattfindet ist allerdings noch offen.

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Foto: R-Steinicke-Lok-Teams2015

 

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Bereits zwei Stunden vor Spielbeginn war das Spielfeld der Erich-Wünsch-Halle nahezu komplett voll. Beim traditionellen Einlauf aller Mannschaften hatten in diesem Jahr weit mehr als 200 Nachwuchsspieler ihren großen Auftritt. Anschließend präsentierte sich das Regionalligateam um Lok-Headcoach René Schilling erstmals in Aktion. Sechs Wochen Vorbereitung liegen bereits hinter den Spielern. Am kommenden Wochenende startet dann der Ligabetrieb. Ob das Heimspiel gegen den BBC Magdeburg stattfinden wird ist noch offen. Durch das laufende Insolvenzverfahren des Vereins und durch Verbindlichkeiten gegenüber der Regionalliga ist Magdeburg derzeit gesperrt. Diese Sperre kann aber kurzfristig durch Zahlung der wohl knapp 2.000 Euro an die Liga aufgelöst werden. Das Spiel würde am Samstag um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle stattfinden. Bereits um 15.00 Uhr startet an gleicher Stelle auch Lok II in die Saison. Die Lok-Reserve trifft in der 2. Regionalliga Ost auf die Baskets Wolmirstedt.

 

Im Testspiel gegen Wolfenbüttel standen Pierre Bland, Felix Schekauski, Nino Valentic, Friedrich Lotze und Jonas Böhm von Beginn an auf dem Feld. Und die Formation legte direkt los mit hoher Intensität los und gab den Takt an. Die Gäste wurden anfangs mit einem 9:0-Lauf förmlich überrannt, konnten den Rückstand im Spielverlauf aber auch nicht mehr entscheidend verkürzen. Bereits nach zehn Minuten leuchtete ein 26:10 auf der Anzeige, ein Auftritt den keiner in der Halle so erwartet hatte, selbst der Trainer nicht. „Im ersten Viertel lief für uns fast alles zusammen. Das war eine sehr souveräne Phase. Je länger das Spiel aber dauerte, desto mehr Kleinigkeiten haben unseren Spielfluss immer wieder ins Stocken gebracht“, sieht René Schilling keinen Grund zur Euphorie. Noch vor der Halbzeit kamen die Niedersachsen besser in Fahrt und konnten das Spiel ausgeglichen gestalten. Vor allem beim Rebound ließen die Bernauer etliche Bälle liegen. Dennoch konnten die Hausherren dank starker Dreierquoten einen 41:28 Vorsprung in die Halbzeitpause nehmen.

 

Nach dem Seitenwechsel setzten die Herzöge mit fünf Zählern durch Sid Theis ein Achtungszeichen und zwangen die Bernauer zu einer schnellen Auszeit. Die

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Antwort folgte im Doppelpack per Dreier durch Friedrich Lotze und Nico Adamczak (47:35, 23. Minute). Auch in der Defensive zogen die Bernauer noch einmal die Zügel an. Bis zum Schlussviertel wuchs der Vorsprung noch einmal auf 20 Punkte (63:43, 30. Minute). Im letzten Abschnitt ließen die Hausherren nichts mehr anbrennen und verwalteten den Vorsprung über die Zeit. Am Ende stand ein „etwas zu deutliches“ 81:63, wie Lok-Headcoach Schilling resümierte. „Das Ergebnis lässt sich schwer einordnen. Bei Wolfenbüttel fehlten mit Demetrius Ward und Marcel Schwarz krankheits- und verletzungsbedingt zwei wichtige Spieler. Bei uns waren mit Alex Rosenthal und Thiemo Williams auch zwei Spieler verhindert“, berichtet Schilling. „Am Ende konnten wir unsere Fans mit einem kleinen Vorgeschmack auf die anstehende Saison einstimmen.“

 

Viertelstände: 26:10, 41:28, 63:43, 81:63

 

Punkteverteilung: Friedrich Lotze (21 Punkte), Pierre Bland (19), Nico Adamczak (9), Felix Schekauski (8), Oumar Sylla (4), Nico Valentic (4), Thomas Krausche (3), Islem Ajmi (2), Christoph Meiling (0)

 

 

Ricardo Steinicke

Lok-Basketballer testen am Samstag gegen Wolfenbüttel

Mit dem traditionellen Einlauf aller Basketballmannschaften feiert der SSV Lok Bernau an diesem Samstag seine Saisoneröffnung. Höhepunkt ist ein Testspiel gegen den ärgsten Konkurrenten der letzten Saison. Um 19.00 Uhr gastiert ProB-Aufsteiger MTV Herzöge Wolfenbüttel in der Erich-Wünsch-Halle.

 

Das lange und spannende Warten der Fans auf den Startschuss zur neuen Saison ist am Samstag endlich beendet. Bereits ab 17.00 Uhr wird die Saison mit dem großen Einlauf und der Vorstellung aller Mannschaften eingeläutet. Zwei Stunden später präsentieren sich die Lok-Korbjäger um Headcoach René Schilling dann erstmals vor heimischer Kulisse in Aktion. Für die Fans gibt es ein Wiedersehen mit bekannten Gesichtern und ein Kennenlernen der neuen Spieler. Mit Jonas Böhm, Oumar Sylla, Friedrich Lotze, Thiemo Williams, Felix Schekauski, Alexander Rosenthal und Pierre Bland gehören gleich sieben Spieler der Vorsaison zum festen Kader des Regionalligisten. Dem gegenüber stehen mit Nino Valentic, Islem Ajmi und Nico Adamczak erfahrene Neuzugänge. Mit dem Bernauer Christoph Meiling und dem Berliner Berkan Özcan gehören aber auch zwei 18-jährige Talente zum Team, die sich im Herrenbereich beweisen sollen und auch für Lok II starten werden. Berkan Özcan muss allerdings noch auf seinen ersten Auftritt im Lok-Trikot verzichten. Der junge Berliner zog sich kürzlich eine schwere Knieverletzung zu und wird voraussichtlich noch mehrere Wochen ausfallen.

 

Auf dem Parkett gibt es aber auch ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten der Vorsaison. Der ärgste Konkurrent im Kampf um den Aufstiegsplatz in der 1. Regionalliga Nord gastiert zu einem Testspiel in der Hussitenstadt. Die MTV Herzöge Wolfenbüttel konnten sich dank des gewonnenen direkten Vergleichs die Regionalligameisterschaft und den Aufstiegsplatz punktgleich vor den Bernauern sichern. Bevor es für beide Teams in ihren jeweiligen Ligen ernst wird, gibt es weiteres Duell. Bei den Niedersachsen hat sich in punkto Mannschaft im Sommer einiges getan. Demetrius Ward gibt weiterhin auf dem Feld den Takt an und kann sich künftig ausschließlich aufs Spielen konzentrieren. An der Seitenlinie hat Ralf Rehberger das Zepter übernommen. Der 47-jährige kam von der BG Karlsruhe (ProB) und war im letzten Jahr auch als Co-Trainer der Deutschen Nationalmannschaft aktiv. Dank einer neuen Kooperation mit den Basketball Löwen Braunschweig (BBL) stehen den Herzögen bei ihrer Mission Klassenerhalt gleich vier Talente zur Verfügung. Sid-Marlon Theis, Robin Amaize, Adrian Didovic und Lars Lagerpusch starten dank einer Doppellizenz mit Braunschweig und Wolfenbüttel in die Saison. Mit Tobias Welzel und dem ehemaligen Bernauer Yassin Mahfouz konnte man zwei ProA-erfahrene Spieler nach Wolfenbüttel holen. Vom Aufstiegsteam der Herzöge des letzten Jahres sind außerdem noch Ivan Emanuely, Marius Pöschel, Tobias Tessmann und Marcel Schwarz an Bord.

 

Das Testspiel gegen die MTV Herzöge Wolfenbüttel beginnt am Samstag um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle (Heinersdorfer Straße). Interessierte können sich dann bereits Dauerkarten für die Heimspiele der Saison 2015/16 kaufen. Die Fans des SSV Lok Bernau können im Vergleich zum Kauf von Tageskarten mehr als 20 Prozent sparen. Eine Dauerkarte kostet wie 64,00 EUR (44,00 EUR ermäßigt). Der Eintritt zur Saisoneröffnung ist für Dauerkarteninhaber frei.

 

 

Wir danken Ricardo Steinicke

Vertrag mit Patrick Carney aufgelöst

Zwei Wochen vor Saisonbeginn muss der SSV Lok Bernau den Abgang eines Schlüsselspielers vermelden. Patrick Carney bat den Verein unter der Woche aufgrund einer familiären Angelegenheit um Auflösung seines Vertrages.

 

Foto R. Steinicke

Foto R. Steinicke

Erst im Juli wechselte der „European Player of the Year“ von Schalke 04 Basketball in die Hussitenstadt und sollte dem SSV auf, aber auch neben Feld in der Nachwuchsarbeit als Jugendtrainer helfen. Jetzt muss über beide Positionen neu nachgedacht werden. “Die Situation ist für uns nicht schön. Es gibt aber manchmal im Leben Wichtigeres als Basketball. Insofern haben wir für Patricks Bitte vollstes Verständnis. In den vergangenen Wochen haben wir ihn als einwandfreien Basketballprofi und Teamplayer kennengelernt und wären sehr gerne mit ihm in die Saison gestartet“, sagt Teammanager Thomas Schönhoff. Der SSV Lok Bernau wünscht Patrick Carney sowie seiner Familie alles erdenklich Gute. Ob der Mannschaftskader kurzfristig noch verstärkt werden wird, ließ Schönhoff offen. „Das entscheiden wir in den nächsten zwei Wochen.“

Patrick Carney zu seiner Entscheidung: „Aufgrund einer unglücklichen Familienangelegenheit ist es mir leider nicht möglich, in dieser kommenden Saison für Lok Bernau zu spielen. Vielmehr sehe ich mich gezwungen nach Nordrhein Westfalen zurückzukehren, um das Beste aus der Situation für mich und meine Familie zu machen. Ich bin dem Verein sehr dankbar für das mir entgegen gebrachte Verständnis und die geleistete Hilfe. Ich wünsche meinen Mannschafskollegen und dem Verein viel Erfolg in der Saison. Ich wünschte, unter anderen Umständen Teil dieses Teams sein zu können.“

 

Der Bernauer Mannschaftskader sieht aktuell wie folgt aus: Nico Adamczak, Christoph Meiling, Berkan Özcan, Islem Ajmi, Alexander Rosenthal, Pierre Bland, Nino Valentic, Friedrich Lotze, Thiemo Williams, Felix Schekauski, Oumar Sylla, Jonas Böhm

 

 

Ricardo Steinicke

Noch ein Kracher: Nico Admaczak für Lok am Start

Der SSV Lok Bernau legt beim Mannschaftskader für die neue Saison in der 1. Regionalliga noch einmal nach. Der BBL- und ProA-erfahrene Nico Adamczak wird seine Basketballstiefel künftig für die Lok schnüren. Der 25-jährige Flügelspieler wechselt aus der ProA von den MLP Academics Heidelberg nach Bernau.

 

Der Bernauer Neuzugang hat bereits eine steile Profikarriere hingelegt und spielte zuletzt sieben Jahre lang in der ProA oder 2015-08-29-Ricardo Steinicke-NicoAdamaczakder ProB. Für die BG Göttingen absolvierte er sogar 13 Spiele in der BBL. Seine Basketballlaufbahn startete der 1,91m große, gebürtige Berliner beim TV Waidmannslust. Über die Jugendmannschaften der Weddinger Wiesel, der Marzahner Basket Bären und dem VfB Hermsdorf spielte er sich bis in die deutsche Jugendnationalmannschaft. Von 2006 bis 2009 spielte Adamczak in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL) für ALBA Berlin und die IBBA. Seine Karriere krönte er 2009 unter Henrik Rödl mit dem Deutschen Meistertitel, zu dem er im Schnitt 15 Punkte und acht Rebounds beisteuerte. Seine Profikarriere startete der damals 19-jährige in Essen (ProA). Bereits zu Saisonbeginn wechselte er eine Klasse tiefer nach Weißenhorn, von wo er unzufrieden Anfang 2010 zu den Veilchen nach Göttingen wechselte. Bei der BG Göttingen blieb Adamczak bis 2012 und spielte mit Doppellizenz in der Regionalliga und der BBL. Während seiner sechs Bundesligaeinsätze in der Saison 2011/12 kam Adamczak auf rund vier Zähler und einen Rebound. Der kantige Flügelspieler gilt als rebound- und defensivstark, der auf dem Feld stets mit vollem Einsatz kämpft. Nach einer Saison bei den Giants Düsseldorf in der ProA und dem sportlichen Aufstieg unter Murat Didin wechselte Nico Adamczak vor zwei Jahren an den Neckar zu den MLP Academics Heidelberg. Hier legte er in der vergangenen Saison als Mannschaftskapitän neun Punkte und drei Rebounds auf. Zuletzt wurde der Berliner mit den Trierer Basketballern in Verbindung gemacht. Der 25-jährige will „nach einigen Profijahren wieder zurück in die Heimat und da Bernau der attraktivste Verein in der Region ist, fiel mir die Entscheidung sehr einfach“, berichtet Adamczak zu seinem Wechsel nach Bernau. „Ich freue mich unter René in einer guten Organisation zu spielen und Bernau beim Aufstieg zu helfen“.

 

Auch Lok-Headcoach René Schilling freut sich über die Verpflichtung. „Nico hat bereits viel Erfahrung gesammelt und sich als Leistungsträger bewiesen. Dennoch ist er mit 25 Jahren noch recht jung und passt perfekt in unser Team. Er wird uns definitiv helfen, uns in der Spitzengruppe der Regionalliga zu behaupten“. Nico Adamaczak wird dem SSV nicht nur auf dem Feld zur Verfügung stehen. Er wird als Jugendtrainer zwei Mannschaften sowie auch Schul-AGs und Basketballcamps betreuen.

 

Der Bernauer Mannschaftskader sieht aktuell wie folgt aus: Nico Adamczak, Christoph Meiling, Berkan Özcan, Islem Ajmi, Alexander Rosenthal, Pierre Bland, Nino Valentic, Friedrich Lotze, Thiemo Williams, Patrick Carney, Felix Schekauski, Oumar Sylla, Jonas Böhm

 

 

Ricardo Steinicke

Zwei Youngsters für die Lok
Christoph Meiling und Berkan Özcan werden in der kommenden Saison zum Regionalliga-Kader von Headcoach René Schilling gehören. Der SSV Lok Bernau setzt damit konsequent die Nachwuchsförderung der letzten Jahre fort. Die beiden 2015-08-28-Lok_BerkanOezcan-ChristophMeilingNachwuchsspieler werden mit Doppellizenz auch in der 2. Regionalliga Ost für Lok II auflaufen.

Ein echtes Bernauer Urgestein ist Christoph Meiling. Der 18-jährige Abiturient spielt seit elf Jahren beim SSV Lok Bernau Basketball. Er hat in Bernau sämtliche Jugendmannschaften durchlaufen und ist für den Verein auch abseits des Feldes besonders engagiert. Er betreut als Trainer den u10-Nachwuchs und zusammen mit Patrick Carney als Co-Trainer die u16-Jungen. Zudem betreut er zusammen mit dem Cottbusser Michael Fahrentz beim Brandenburgischen Basketballverband die weibliche Landesauswahl. Meiling hat aber auch eine Schiedrichterausbildung absolviert. Er wird in der kommenden Saison sowohl mit der Regionalliga-Mannschaft als auch mit der Lok-Reserve trainieren. „Ich möchte mich verbessern und viel lernen. Als Trainer hoffe ich, dass ich mit der u10 einige Erfolge feiern kann und sich die Kids weiterentwickeln. Vielleicht darf ich ja auch einmal bei Lok eingesetzt werden“, gibt sich der Bernauer Schüler bescheiden und hoffnungsvoll. Neben seinem großen Hobby Basketball wird Christoph Meiling im neuen Schuljahr am Barnim Gymnasium sein Abitur ablegen.

Das zweite neue Gesicht im Lok-Kader gehört dem Berliner Berkan Özcan. Er ist ebenfalls 18 Jahre alt und hat 2006 das erste Mal den orangenen Ball in die Hand genommen. Das Basketball Einmaleins erlernte Özcan beim DBV Charlottenburg. Von den Minis spielte er sich bis zur u16 hoch und machte auch den Berliner Landesverband auf sich aufmerksam. Zwei Jahre lang trainierte der Aufbauspieler in der Berliner Auswahl. Zuletzt spielte Berkan Öczan in den Jugendmannschaften beim ASV Moabit. Für den Berliner Schüler mit türkischen Wurzeln ist der SSV seine dritte Vereinsstation. Er gibt sich motiviert und hofft auf seine Chance im Team. „Als junger Spieler will ich mich sportlich weiterentwickeln. Die erfahrenen Spieler helfen mir auch sehr mit ihrer motivierenden Art. Ich freue mich die Mannschaft künftig besser kennen zu lernen und meinem Platz im Team zu finden. Momentan ist noch alles relativ neu für mich“, berichtet Özcan. Der Youngster wird ebenfalls mit einer Doppellizenz ausgestattet und soll auch bei Lok II in der 2. Regionalliga Ost zum Einsatz kommen.

Der Bernauer Mannschaftskader sieht aktuell wie folgt aus: Christoph Meiling, Berkan Özcan, Islem Ajmi, Alexander Rosenthal, Pierre Bland, Nino Valentic, Friedrich Lotze, Thiemo Williams, Patrick Carney, Felix Schekauski, Oumar Sylla, Jonas Böhm

DAnke Ricardo Steinicke

Tunesier Islem Ajmi künftig für Lok am Start

Mit Islem Ajmi konnte der SSV Lok Bernau einen tunesischen Erstligaspieler an Bord holen. Der 23-jährige Ajmi kam vor einem Jahr nach Berlin und spielte in der letzten Saison einige Spiele für den VfB Hermsdorf in der 2. Regionalliga Nord.

 

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„Wir haben ein starkes Team“, war der erste Eindruck von Islem Ajmi nach dem Trainingsauftakt am Montagabend. Bei schweißtreibenden Temperaturen lud Headcoach René Schilling seine Mannschaft zur ersten gemeinsamen Einheit ins Sportforum Bernau. Für den tunesischen Neuzugang war es das erste Treffen seiner Mannschaftskollegen. „Der erste Eindruck war wirklich gut. Professionelles Training, gute Spieler. Es hat sich direkt wie eine große starke Familie angefühlt“, sagt Islem Ajmi. Der 1,94m große Basketballer zog vor einem Jahr zu seiner Familie nach Berlin. Im Gepäck hatte er jede Menge Basketballerfahrung aus Tunesien. Seit 2002 durchlief er nicht nur sämtliche Jugendmannschaften seines Heimatvereins Club Africain, einer der größten Basketballclubs in der ersten Liga Tunesiens. Mit 17 Jahren schaffte er es sich in die Junioren Nationalmannschaft (u18) zu spielen. 2011 wurde er dann auch ins Nationalaufgebot der Herren berufen. Von 2010 bis 2012 ging er in der ersten tunesischen Liga für seinen Heimatclub auf Korbjagd. Anschließend wechselte der variable Ajmi für zwei Jahre zu US Monastir. Islem Ajmi kann sowohl auf beiden Guardpositionen als auch als kleiner Flügel eingesetzt werden. In der letzten Spielzeit hielt sich der Lok-Zugang in Berlin fit und lief für den VfB Hermsdorf in der 2. Regionalliga auf. „Wir werden die nächsten Wochen und Monate hart arbeiten müssen. Ich glaube aber, dass wir als Team viel erreichen können und werden“

 

Der Bernauer Mannschaftskader sieht aktuell wie folgt aus: Islem Ajmi, Alexander Rosenthal, Pierre Bland, Nino Valentic, Friedrich Lotze, Thiemo Williams, Patrick Carney, Felix Schekauski, Oumar Sylla, Jonas Böhm