Lok Bernau mit starkem Auftritt zur Generalprobe
Dem SSV Lok Bernau gelingt mit einem furiosen 86:50 (48:26) gegen die BG Aschersleben Tigers eine gelungene Generalprobe. Zuvor feierte der SSV mit dem Einlaufen aller Mannschaften die traditionelle Saisoneröffnung. Zum Ligaauftakt in der ProB starten die Bernauer Korbjäger am kommenden Sonntag beim RSV Eintracht.

Die Saisoneröffnungsfeier des SSV Lok Bernau und das große Wiedersehen der Bernauer Basketball-Familie wurde mit einem Einlauf aller Nachwuchsmannschaften eingeläutet. In dieser Saison werden 15 Teams im Brandenburger und Berliner Spielbetrieb teilnehmen. Jede Mannschaft wurde mit viel Applaus von einem Spieler der ProB-Mannschaft in die Halle geführt. Mit dem obligatorischen großen Mannschaftsfoto und den besten Wünschen vom Vereinsvorsitzenden Jörg Düring wurde die Spielzeit damit offiziell eröffnet.

In einem Testspiel gegen Regionalligist Aschersleben Tigers präsentierte sich anschließend die Mannschaft von Lok-Headcoach René Schilling erstmals den Bernauer Fans. Seit Anfang August bereitet sich Aufsteiger Lok Bernau auf die Saison in der ProB vor. Verletzungsbedingt musste Nino Valentic pausieren, der bei einem Testspiel unter der Woche in Dresden einen Nasenbeinbruch erlitten hat. Die ALBA-Doppellizenzspieler Robert Glöckner (verletzt) und Tim Schneider (Einsatz bei Vorbereitungsturnier in Italien) konnten ebenfalls nicht mitwirken. Dafür rückte unter anderem Jacob Knauf aus der ALBA Jugend in die Bernauer Formation.

Nach einem ersten Abtasten fanden die Bernauer schneller ins Spiel und überrollten die Ascherslebener binnen weniger Minuten. Nach drei Dreiern von Pierre Bland, Robert Kulawick und Ferdinand Zylka war auch die Begeisterung auf den Rängen entfacht. Phasenweise konnten die Gäste den Lauf der Lok zwar stoppen, aber nicht aufhalten. Zylka schraubte per Dreier die Führung bereits zur ersten Viertelpause in den zweistelligen Bereich (22:10, 10. Minute). Ein übergreifender 19:0-Lauf der Bernauer zog den Tigers bereits früh die Zähne. Die Mannschaft von Gäste-Trainer Christian Schäfer steckt noch mitten in einer kräftezehrenden Vorbereitung und musste zudem auch auf ihren etatmäßigen Aufbauspieler Leon Dronjak verzichten. Mitte des zweiten Abschnitts sendete Ascherslebens Neuzugang Arunas Sakalauskas mit zwei Distanztreffern ein Lebenszeichen und weckte sein Team wieder auf. Die Lok war hier allerdings bereits weit enteilt (39:16, 16. Minute). Bernau beeindruckte mit einer tiefen Bank und einer starken Trefferquote. Bereits zur Halbzeit wurden von Trainer Schilling alle Spieler eingesetzt und alle hatten bis hierhin auch schon gepunktet. Mit einer 48:26-Führung für die Lok ging es in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel hielten die Bernauer die Zügel in der Hand und dominierten das Geschehen auf dem Feld. Timajh Parker-Rivera ließ es mehrfach spektakulär per Dunking krachen. Neben seinen acht Zählern, sammelte der US-Amerikaner allein 13 Rebounds. Bester Werfer mit 18 Punkten (davon vier Dreier) war Ferdinand Zylka. Mit 86:50 haben die Bernauer das Spiel am Ende deutlich für sich entschieden. Lok-Headcoach René Schilling zeigte sich nach dem Testspiel zufrieden. „Wir haben schnell gespielt und mit hoher Intensität verteidigt. An unserer Offensive habe ich heute auch wenig zu kritisieren. Ich bin deshalb für den Moment sehr zufrieden“, sagte Schilling nach dem letzten Testspiel vor dem Ligastart.

Für den SSV Lok Bernau beginnt das Abenteuer ProB am kommenden Sonntag direkt mit einem Brandenburg-Derby beim RSV Eintracht. Das Auftaktspiel der 2. Basketball-Bundesliga beginnt am 25.9.2016 um 17.30 Uhr in der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School (BBIS) in Kleinmachnow.

Viertelstände: 22:10, 48:26, 68:41, 86:50

SSV Lok Bernau: Ferdinand Zylka (18 Punkte), Robert Kulawick (13), Pierre Bland (10), Timajh Parker-Rivera (8), Jannes Hundt (8), Jacob Knauf (7), N. Sikiras (7), Jonas Böhm (6), Konstantin Kovalev (6), Nico Adamczak (3)

Aschersleben Tigers: Arunas Saklauskas (14 Punkte), Ljubisa Markovic (12), Aner Levron (8), Boyan Tenev (7),  Sebastian Harke (5), Sharif Hudson (4), Sebastian Knippertz (0), Jörg Soyk (0), Richard Wache (0)

Dank an Ricardo Steinicke für Text und Bild

Dank an Ricardo Steinicke für Text und Bild

 

Großes Wiedersehen mit Testspiel gegen AscherslebenBotschafter für Bernau - Barnim-plus
Der SSV Lok Bernau präsentiert sich am Samstag nach der Sommerpause erstmals seinen Fans. Vor dem Start in die 2. Basketball-Bundesliga ProB testet der

Foto: Ricardo Steinicke

Foto: Ricardo Steinicke

Aufsteiger vor heimischer Kulisse gegen einen der ärgsten Kontrahenten der letzten Jahre. Die BG Aschersleben Tigers gastieren am Samstag um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle.

Nach gut fünf Monaten wird es an diesem Samstag ein Wiedersehen der Bernauer Fans mit ihren Korbjägern geben. Der Aufsteiger in die 2. Basketball-Bundesliga ProB hat sein Team in der Sommerpause für die schwere Aufgabe Klassenerhalt gerüstet. Fünf bekannte Gesichter aus der Vorsaison gehen weiterhin für den SSV auf Punktejagd. Dazu gehören Aufstiegsheld Pierre Bland (USA), der bereits in seine dritte Saison bei der Lok geht. Nico Adamczak, Nino Valentic und Jonas Böhm gehören ebenfalls weiterhin zum ProB-Kader. Friedrich Lotze wird nach seinem schweren Autounfall im Mai das Team vorerst nur von der Seitenlinie unterstützen können. Er befindet sich weiterhin in der Rehabilitation, kann inzwischen aber schon wieder stehen und erste Gehversuche unternehmen. Im Rahmen der neuen Kooperation mit Bundesligist ALBA BERLIN stehen die Berliner Top-Talente Ferdinand Zylka, Tim Schneider und Robert Glöckner im Bernauer Kader. Der namhafteste Neuzugang auf Bernauer Seite ist Routinier Robert Kulawick, der von der BG Göttingen (BBL) in seine Heimatstadt Berlin zurückgekehrt ist. Im Spielaufbau wird Pierre Bland in dieser Saison vom 19-jährigen Berliner Jannes Hundt unterstützt. Der NBBL-Allstar kommt von ALBA BERLIN, wo er im letzten Jahr in der Regionalliga spielte und als Doppellizenzspieler auch zum Berliner Profi-Kader gehörte. Mit Konstantin Kovalev steht zudem ein echtes Brandenburger Talent im ProB-Kader der Lok. Der gebürtige Cottbusser durchlief seit 2009 das ALBA-Jugendprogramm und stand in der letzten Saison in der ProB für die Licher BasketBären und die Gießen 46ers in der easycredit Basketball-Bundesliga auf dem Feld. Unter dem Korb soll die zweite US-Verpflichtung Timajh „TJ“ Parker-Rivera (Towson University, NCAA1) für Ordnung sorgen. Seit Anfang August scharrt Lok-Headcoach René Schilling seine Mannschaft zur Saisonvorbereitung um sich. Beim Training und an der Seitenlinie wird Schilling zudem von einem in Bernau sehr bekannten Gesicht unterstützt. Der langjährige Mannschaftskapitän Sebastian Trzcionka fungiert im Rahmen der ALBA-Kooperation als Assistenztrainer. Seit dem Ende seiner aktiven Spielerkarriere ist er fester Teil des ALBA-Trainerteams für den Nachwuchs in der NBBL und Regionalliga.

Das „große Wiedersehen“ wird wie in den Vorjahren traditionell mit der Saisoneröffnung gefeiert. Ab 17.00 Uhr öffnet am Samstag bereits die Halle, wo um 17.30 Uhr alle Nachwuchsmannschaften des SSV Lok Bernau einlaufen werden. Um 19.00 Uhr startet mit einem Testspiel des ProB-Teams die Generalprobe für die neue Saison. Einer der ärgsten Kontrahenten aus den vergangenen Jahren gastiert dafür in der Hussitenstadt. Die ambitionierte Mannschaft der BG Aschersleben Tigers hat sich die für die anstehende Saison in der 1. Regionalliga Nord im Sommer weiter verstärkt und peilt in diesem Jahr einen Platz unter den drei Topmannschaften an. Aschersleben-Trainer Christian Schäfer ist schon früh in die Vorbereitung eingestiegen, hat in den letzten Wochen in vielen Spielen bereits seine Formation getestet. Mit Kapitän Sebastian Harke, Centerhüne Ljubisa Markovic, Aufbau Leon Dronjak und Sharif Hudson sind gleich vier Leistungsträger an Bord geblieben. Mit Vesa Heinonen (Finnland), Aner Levon (zuletzt Königs Wusterhausen), Robert Kujundzic (Kroatien) und Jörg Soyk (BSW Sixers) wurde der Kader hochkarätig ergänzt.

Das Testspiel gegen die BG Aschersleben Tigers beginnt am Samstag um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle (Heinersdorfer Straße).

Dauerkarten am Samstag in der Halle erhältlich

Interessierte können sich zur Saisoneröffnung bereits eine Dauerkarte für die Heimspiele der Hauptrunde in der ProB sichern. Eine Dauerkarte kostet 80,00 EUR (55,00 EUR ermäßigt). Der Eintritt zur Saisoneröffnung ist für Dauerkarteninhaber frei. Für Familien hält der SSV ein spezielles Angebot bereit. Neben einer Familien-Tageskarte für zwei Erwachsene und zwei Kinder, wird es auch eine entsprechende Dauerkarte für Familien geben. (Tageskarte 20,00 EUR / Dauerkarte 200,00 EUR).

Die Eintrittspreise in dieser Saison liegen für eine Tageskarte bei 8,00 EUR, ermäßigt 5,50 EUR. Kinder bis sechs Jahre haben freien Eintritt.

Ricardo Steinicke

ALBA-Talente Glöckner, Schneider und Zylka als Doppellizenzspieler für die ProB
Am kommenden Montag beginnt beim SSV Lok Bernau mit dem ersten Mannschaftstraining offiziell die Vorbereitung auf den Saisonstart in der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Im Rahmen der Kooperation mit ALBA BERLIN werden die besten Nachwuchstalente aus dem Jugendprogramm des Bundesligisten für die Lok auflaufen. Robert Glöckner, Tim Schneider und Ferdinand Zylka gehören in der kommenden Spielzeit als Doppellizenzspieler zum Bernauer ProB-Kader.

Doppellizenzspieler_Gloeckner-Schneider-ZylkaMit der Kooperation beschreiten ALBA BERLIN und der SSV Lok Bernau zukünftig einen neuen Weg in der Nachwuchsförderung. Im Rahmen dieser intensiven Zusammenarbeit werden talentierte Spieler aus dem Berliner Nachwuchsprogramm wichtige Erfahrungen in der 2. Basketball-Bundesliga sammeln können und für den ProB-Aufsteiger SSV Lok Bernau auflaufen. Kurz vor dem Start in die Vorbereitung auf die am 25. September startende Saison, wo der SSV im ersten Spiel auf den Brandenburg-Rivalen RSV Eintracht Stahnsdorf trifft, stehen die Doppellizenzspieler aus dem ALBA-Programm fest. Der 19-jährige Robert Glöckner sowie die beiden 18-Jährigen Tim Schneider und Ferdinand Zylka gehören in der neuen Spielzeit zum Bernauer Mannschaftskader. Gleichzeitig gehören sie weiterhin dem ALBA-Programm an, trainieren und spielen bei den ALBA-Profis sowie in der Regionalliga oder in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL).

Robert Glöckner gehört seit Februar 2016 zum Profi-Kader von ALBA BERLIN. Am kommenden Dienstag feiert das ALBA-Eigengewächs seinen 20. Geburtstag. Als Siebenjähriger gehörte er 2004 zu den ersten Kindern, die das Basketball-Einmaleins bei den Minis erlernten. „Vorher war ich zwei, drei Jahre schwimmen. Aber das war einfach nicht mein Ding.“, erinnert sich Glöckner, der dann mit dem Basketballvirus infiziert alle Nachwuchsmannschaften von ALBA durchlief. Als Doppellizenzspieler wird er ab September erstmals außerhalb Berlins beim SSV Lok Bernau an den Start gehen. Als Mannschaftskapitän der jungen Regionalligamannschaft übernahm 2,02m große Flügelspieler in der letzten Saison bereits viel Verantwortung und konnte auch in der Rolle des Leistungsträgers die Erwartungen erfüllen. Zu seinen persönlichen Karriere-Highlights gehören neben der Deutschen Meisterschaft in der NBBL (2014) natürlich die ersten Spielminuten auf dem BBL-Parkett in der letzten Saison. „Das war Wahnsinn. Ich durfte im allerersten Saisonspiel gegen Ulm tatsächlich am Ende rein. Ich hatte Angst, aber als ich aufs Parkett ging, habe ich mich umgeschaut und konnte alles ausblenden. Dieses Erlebnis war unbeschreiblich“, erzählt Glöckner. Seine ersten Profi-Punkte erzielte der Youngster Ende Januar dieses Jahres im Qualifikationsspiel für das Top4 um den BBL-Pokal gegen Würzburg. Robert Glöckner gilt als beweglicher Flügelspieler, der in Brettnähe sehr effektiv punkten kann. Er freut sich seit Bekanntgabe der Kooperation, Teil der Bernauer Mannschaft sein zu dürfen. „Ich kenne Bernau und die große Fan-Basis schon seit vier Jahren aus der 1. Regionalliga. Ich habe mich auf diese Spiele immer mit am meisten gefreut. Bernau war stets ein sehr guter Gegner und die Stimmung bei den Spielen war herausragend. Ich denke, die Saison kann sehr erfolgreich werden. Ich werde auf jeden Fall meinen Teil auf den großen Positionen dazu beitragen.“, sagt Robert Glöckner.
Steckbrief // Position: Power Forward, Geboren am 09.08.1996 in Berlin, Größe: 2,02m

Tim Schneider ist vor wenigen Tagen erst von den U20-Europameisterschaften aus Finnland zurückgekehrt. Unter Trainer Henrik Rödl hat die deutsche Auswahl den vierten Platz und damit das beste Ergebnis seit 30 Jahren erreicht. Schneider stand bei der EM rund 13 Minuten auf dem Feld und kam gegen die physisch starken Gegner auf insgesamt 13 Punkte. Die ersten Erfahrungen mit dem orangenen Lederball sammelte Tim Schneider in Teltow beim RSV Eintracht. Seit 2011 ist der 18-jährige Teil des ALBA-Jugendprogramms. Neben seinen internationalen Einsätzen in den Jugendnationalmannschaften, hat er 2014 zusammen mit Robert Glöckner seinen ersten großen Titel einfahren können. Mit gerade einmal 16 Jahren steuerte Schneider in seiner ersten NBBL-Saison im Schnitt fast acht Punkte und drei Rebounds zum Gewinn der U19-Meisterschaft bei. Der 2,05m große Innenspieler wird sich nach bestandenem Abitur in der kommenden Saison ausschließlich auf Basketball konzentrieren. Der Einsatz als Doppellizenzspieler beim SSV in der ProB stellt auch für ihn einen entscheidenden Schritt auf dem Weg zum Basketball-Profi dar. „Ich will mich dort etablieren und Erfahrungen sammeln.“, sagte Schneider der Märkischen Allgemeinen Zeitung, die ihn nach der Rückkehr von der Europameisterschaft interviewte. Die freien Tage bis zum Trainingsstart in Bernau nutzt er noch zur Erholung.
Steckbrief // Position: Power Forward, Geboren am 01.09.1997 in Berlin, Größe: 2,05m

Ferdinand Zylka ist mit 18 Jahren das jüngste ALBA-Talent aus dem Trio. Sein Weg führte ihn über die Jugendmannschaften des TuS Lichterfelde und der IBBA bis in den Berliner Profi-Kader ALBA BERLINs. Zylka hat seit 2013 eine steile Entwicklung genommen und auch schon auf internationaler Ebene für Aufsehen gesorgt. Mit der U18-Nationalmannschaft holte Ferdinand Zylka im April 2016 beim renommierten Albert Schweitzer Turnier zum ersten Mal überhaupt den Turniersieg. Er selbst steuerte dabei im Schnitt 8,0 Punkte, 3,7 Rebounds und 2,1 Assists bei. Auch beim europäischen Jugendclub-Turnier der Euroleague (ANGT) wenige Wochen später glänzte Zylka mit starken Auftritten gegen die internationale Konkurrenz. In den drei Spielen avancierte der 1,90m große Berliner mit durchschnittlich 25 Punkte, 3,7 Rebounds und 2,7 Assists zum Topscorer des Turniers und wurde zusammen mit den europäischen Toptalenten in das „All-Tournament Team“ berufen. Die tolle Entwicklung in der letzten Saison blieb auch der Konkurrenz bei seinen Auftritten in der Regionalliga nicht verborgen. Die Trainer der Regionalliga wählten Ferdinand Zylka gemeinsam mit dem Basketball-Portal „eurobasket.com“ sowohl zum „Domestic Player of the Year“ (bester deutscher Spieler) als auch zum „Most Improved Player“ (Spieler mit der größten Verbesserung). Als zusätzliches i-Tüpfelchen wurde er ins „All-RLN 2nd Team“ der 1. Regionalliga Nord berufen. Er selbst sieht die Auszeichnungen als große Motivation für seine weitere Karriere. „Mein Ziel ist es natürlich, solche Leistungen in Zukunft auch auf viel höherem Niveau abzurufen. Persönlich freue ich mich, den nächsten Schritt in der ProB machen zu können und mich hier zu beweisen. Ich hoffe auf eine starke und erfolgreiche Saison in Bernau, die Stimmung und die Fans in der Halle sind genial“, fiebert er dem Saisonstart bereits entgegen.
Steckbrief // Position: Shooting Guard, Geboren am 11.04.1998 in Berlin, Größe: 1,90m

Auch die Trainerteams beider Vereine werden ab dieser Saison intensiv zusammenarbeiten und sich austauschen. Eine wesentliche Schnittstelle wird dabei ALBA-Trainer Sebastian Trzcionka sein, der Lok-Headcoach René Schilling als Assistent zur Seite stehen wird. Trzcionka trug selbst 12 Jahre lang das Lok-Trikot. Fünf Jahre lang, bis zu seinem Abschied 2012, führte er die Mannschaft auf dem Feld als Kapitän an. Seit dem Ende seiner aktiven Spielerkarriere ist er fester Teil des ALBA-Trainerteams für den Nachwuchs in der NBBL und Regionalliga.

Der Kader des SSV Lok Bernau sieht momentan wie folgt aus: Nino Valentic, Jonas Böhm, Timajh Parker-Rivera, Nico Adamczak, Robert Kulawick, Pierre Bland, Jannes Hundt, Robert Glöckner*, Tim Schneider*, Ferdinand Zylka*

(* Doppellizenzspieler ALBA BERLIN)

Ricardo Steinicke

NBBL-Allstar Jannes Hundt wechselt zum SSV Lok Bernau
Aufbauspieler Jannes Hundt wird künftig für den SSV Lok Bernau in der 2. Basketball-Bundesliga ProB auf Korbjagd gehen. Der 19-jährige Berliner wechselt vom Kooperationspartner ALBA BERLIN zur Lok. Hundt startete zuletzt in der 1. Regionalliga Nord und gehörte als Doppellizenzspieler zum Berliner Profi-Kader.

20_Jannes_Hundt-(003)Der talentierte Bernauer Neuzugang Jannes Hundt erlernte das Basketball Einmaleins beim TuS Lichterfelde, wo er 2012 als damals 15-jähriger in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL) debütierte. Ein Jahr später traf der 1,81m große Aufbauspieler erstmals auf seinen neuen Verein. Mit der Spielgemeinschaft TuS Lichterfelde / DBV Charlottenburg trat Hundt in der 1. Regionalliga Nord an. Als 16-jähriger „Starting Five“-Spieler legte er dort im Schnitt in 20 Spielen beachtliche 9,2 Punkte, 2,2 Assists und 1,4 Steals auf. Vor zwei Jahren wechselte Jannes Hundt in das Jugendprogramm von ALBA BERLIN, wo er ebenfalls in der 1. Regionalliga Nord und der NBBL startete. Zu seinen persönlichen Highlights zählt die Teilnahme an den Olympischen Jugendspielen 2014 in China. Zudem führte er die NBBL-Mannschaft in der Saison 2014/15 mit starken Leistungen bis in das Top4-Turnier, wo man sich erst gegen den Nachwuchs des FC Bayern München im Halbfinale geschlagen geben musste. Hundt legte in seiner letzten Saison als U19-Spieler in der NBBL im Schnitt 13 Punkte auf und sammelte drei Assists sowie drei Steals. Mit einer durchschnittlichen Trefferquote von über 60 Prozent im Zweipunkte-Bereich wurde der quirlige Aufbauspieler verdientermaßen für das Allstar-Team der NBBL nominiert und als bester Verteidiger ausgezeichnet. Vor einem Jahr rückte er als Doppellizenzspieler in den Kader der Bundesligamannschaft von ALBA BERLIN und kam beim Auswärtsspiel bei den WALTER Tigers Tübingen im März 2016 zu seinem ersten Kurzeinsatz in BBL.

Neuzugang Jannes Hundt kann sich noch an seine Gastspiele in der Bernauer Halle und die lautstarke Stimmung erinnern. „Ich konnte in all meinen Spielen die Bernauer Halle leider nie als Gewinner verlassen“, stellt der 19-jährige lachend fest. „Ich bin überzeugt, dass sich das nun ändern wird.  Ich freue mich auf eine neue Herausforderung bei der Lok und in der ProB. Ich denke, dass wir auch als Aufsteiger eine sehr gute Saison spielen können.“ Beim SSV Lok Bernau wird Jannes Hundt positionsgetreu als Aufbauspieler hinter Pierre Bland zum Einsatz kommen. Lok-Headcoach René Schilling freut sich über die Zusage des talentierten Berliners, der mit der Rückennummer #6 auflaufen wird. „Jannes ist noch sehr jung, kann aber bereits auf jede Menge spielerische Routine zurückblicken. Er hat sich in jungen Jahren immer wieder gegen körperlich stärkere Spieler durchsetzen müssen. Diese Erfahrungen werden ihm und uns helfen und auch zu Gute kommen“, so Schilling.

Der Kader des SSV Lok Bernau sieht momentan wie folgt aus: Nino Valentic, Jonas Böhm, Timajh Parker-Rivera, Nico Adamczak, Robert Kulawick, Pierre Bland, Jannes Hundt

Dank an Ricardo Steinicke für Text und Bild

Lok-Aufstiegsheld Pierre Bland bleibt für eine dritte Saison
Der SSV Lok Bernau kann seine Planungen für die beiden Ausländerpositionen im Mannschaftskader abschließen. US-Boy Pierre Bland gab die lang ersehntePierreBland2_Lok-BSW Zusage und wird auch in der 2. Basketball-Bundesliga ProB die Geschicke der Mannschaft auf dem Feld leiten. Der 23-jährige Aufbauspieler geht in seine dritte Saison bei den Bernauer Basketballern.

Vor allem bei den Fans dürfte die Nachricht über die Rückkehr von Pierre Bland große Freude verbreiten. Der US-Amerikaner war in den letzten beiden Spielzeiten absoluter Führungsspieler, Leistungsträger und einer der Publikumslieblinge im Lok-Kader. „Auch im Kreis der Verantwortlichen des ganzen Vereins ist die Freude groß“, weiß Lok-Headcoach René Schilling. „Wir haben uns in den letzten Monaten sehr bemüht, Pierre wieder zu uns zu holen. Um so schöner, dass es geklappt hat und wir nun Planungssicherheit haben.“

Pierre Bland kam vor zwei Jahren von der Indiana Purdue University in Fort Wayne (IPFW) aus der ersten Division der amerikanischen College-Liga NCAA. Auf Anhieb konnte er die hohen Erwartungen erfüllen und setzte dabei nicht nur seine Mitspieler in Szene, sondern konnte sich auch im ligaweiten Vergleich in etlichen Statistikbereichen behaupten. Im April wurde er zum zweiten Mal in Folge von den Trainern der 1. Regionalliga Nord in das „1st Team“ gewählt. Für seine Leistungen in der letzten Saison wurde Bland vom Basketballportal „eurobasket.com“ als „Player of the Year“ ausgezeichnet. Mit seinen durchschnittlich 15 Punkten, sechs Rebounds und fünf Assists hat Pierre Bland maßgeblichen Anteil an der bestehenden Siegesserie der Bernauer. Saisonübergreifend hat der SSV Lok Bernau in der 1. Regionalliga Nord 41 Spiele am Stück gewonnen und konnte sich in der letzten Saison ungeschlagen die Meisterschaft und den Aufstiegsplatz in die ProB sichern. In allen Spielen stand auch Pierre Bland für die Lok auf dem Feld. „Pierre erfüllt exakt unsere Anforderungen auf und neben dem Feld. Er kann sehr mannschaftsdienlich spielen und seine Mitspieler in Szene setzen, aber in wichtigen Momenten auch selbst die Verantwortung übernehmen. Er hat großen Anteil daran, dass wir in einer neuen Liga spielen können. Ich freue mich sehr, dass er sich auch dieser Verantwortung stellt und den Weg mit uns gemeinsam weitergeht“, schwärmt Trainer Schilling über seinen Führungsspieler.

Pierre Bland beendete 2014 sein Studium an der IPFW. Dort konnte der aus Maryland stammende und in Florida aufgewachsene Spielmacher sein Team zum ersten Mal überhaupt ins Regionalfinale der Summit League führen und scheiterte dort nur hauchdünn am Einzug in die nationale Meisterschaftsrunde. Die individuell starken Leistungen des 1,88m großen und 98kg schweren Guards wurden bereits in der amerikanischen College-Liga mit der Wahl in das All-Tournament Team gewürdigt. Neben starken Quoten beeindruckten beim Lok-Spielmacher schon immer die effektive Spielweise sowie seine Allround-Fähigkeiten.

Die Planungen für die Besetzung der ausländischen Spielerpositionen sind mit der Rückkehr von Pierre Bland abgeschlossen. Zusammen mit Timajh Parker-Rivera (USA) sind die beiden Spots im Bernauer Kader vergeben. Damit steht fest, dass Sango Niang nicht zum SSV zurückkehren wird. Der Verein bedankt sich für die starken Auftritte und seinen Einsatz während der letzten Saison und wünscht ihm für seine weitere sportliche Laufbahn alles Gute.

Der Kader des SSV Lok Bernau sieht momentan wie folgt aus: Nino Valentic, Jonas Böhm, Timajh Parker-Rivera, Nico Adamczak, Robert Kulawick, Pierre Bland

 

Dank an Ricardo Steinicke für Text und Bild!

Nico Adamczak bleibt weitere Saison in Bernau
Der SSV Lok Bernau kann auch für die kommende Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB auf die Dienste von Nico Adamczak setzen. Der 26-jährige Berliner mit BBL- und ProA-Erfahrungen wird die Bernauer Korbjäger weiterhin auf der Flügelposition verstärken und in seine zweite Spielzeit bei der Lok gehen.

Nico Adamczak wechselte vor einem Jahr von den MLP Academics Heidelberg aus der ProA zum SSV Lok Bernau. Der Berliner kehrte nach sieben Jahren, in denen er ProA, ProB und sogar BBL spielte in seine Heimatstadt zurück. Mit dem SSV wollte er in der 1. Regionalliga Nord unbedingt um den Aufstieg spielen. Mit rund zehn Punkten sowie fünf Rebounds pro Spiel gehörte Adamczak zu den Leistungsträgern im Team von Lok-Headcoach René Schilling. Nach der ungeschlagenen Saison und der Regionalliga-Meisterschaft wird Adamczak nun auch in der ProB das Lok-Trikot tragen. „Toll, dass es geklappt hat. Ich bin sehr froh, wieder Teil und Mitglied dieser erfolgreichen Organisation zu sein“, freut sich Nico Adamczak auf ein weiteres Jahr in Bernau. Neben seinem Engagement auf dem Feld, unterstützte er auch die Nachwuchsarbeit im Verein. Als Trainer betreute er unter anderem das weibliche u15-Team des SSV Lok Bernau, mit denen er im Mai beim größten Nachwuchsturnier Europas in Göteborg in der Altersklasse den Turniersieg holte.

Seine Basketballlaufbahn startete der 1,91m große, gebürtige Berliner beim TV Waidmannslust. Über die Jugendmannschaften der Weddinger Wiesel, der Marzahner Basket Bären und dem VfB Hermsdorf spielte er sich bis in die deutsche Jugendnationalmannschaft. Von 2006 bis 2009 spielte Adamczak in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL) für ALBA Berlin und die IBBA. Seine Karriere krönte er 2009 unter Henrik Rödl mit dem Deutschen Meistertitel, zu dem er im Schnitt 15 Punkte und acht Rebounds beisteuerte. Seine Profikarriere startete der damals 19-jährige in Essen (ProA). Bereits zu Saisonbeginn wechselte er eine Klasse tiefer nach Weißenhorn, von wo er unzufrieden Anfang 2010 zu den Veilchen nach Göttingen wechselte. Bei der BG Göttingen blieb Adamczak bis 2012 und spielte mit Doppellizenz in der Regionalliga. Für die BG Göttingen absolvierte er sogar 13 Spiele in der BBL. Der kantige Flügelspieler gilt als rebound- und defensivstark, der auf dem Feld stets mit vollem Einsatz kämpft. Nach einer Saison bei den Giants Düsseldorf in der ProA und dem sportlichen Aufstieg unter Murat Didin wechselte Nico Adamczak 2013 für zwei Spielzeiten an den Neckar zu den MLP Academics Heidelberg.

Lok-Headcoach René Schilling freut sich ebenfalls über die Verlängerung. „Nico hat uns bereits in der letzten Saison mit seiner Erfahrung viel helfen können. Seinen Spielertyp und seinen unbändigen Siegeswillen brauchen wir auch in der neuen Liga, wo es für uns als Aufsteiger um den Klassenerhalt geht.“

Der Kader des SSV Lok Bernau sieht momentan wie folgt aus: Nino Valentic, Jonas Böhm, Timajh Parker-Rivera, Nico Adamczak

Quelle: Ricardo Steinicke

Lok Bernau zu Gast an der Grundschule Hasenheide und der Robinsonschule
Im letzten Monat gab es wieder zwei Basketballprojekttage an Bernauer Schulen. So war Lok Trainer René Schilling auf Einladung von der 160628-Robinsonschule und Hasenheide Mai-Juni 2016Lehrerin und ehemaligen Lok -Spielerin Kerstin Riedel Ende Mai zu Gast in der Grundschule an der Hasenheide, um mit den Mädchen und Jungen der 4. Klassen und der Basketball AG jeweils ein zwei stündiges Basketballtraining durchzuführen.
Drei Wochen später gab es eine Premiere, zum ersten Mal war Lok Bernau zu Gast an einer Schule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“, der Robinsonschule in Bernau. Im Vorgespräch mit den Lehren wurde abgesteckt, was wir alles vorhaben und was die Kinder leisten können. Mit einer gewissen beidseitigen Nervosität starteten wir am Morgen mit der ersten Gruppe und nach 5min Minuten war alles wie immer. Die Schüler waren mit großer Begeisterung und Motivation dabei, zu dribbeln, zu passen, zu werfen und am Ende Basketball zu spielen. Im Anschluss wurden noch Fotos gemacht und jeder bekam ein kleines Andenken an Lok Bernau.
Beide Projekttage waren ein voller Erfolg, da ist sich der Bernauer Trainer Schilling sicher. Aber besonders der Tag an der Robinsonschule wird ihm noch lange in Erinnerung bleiben.  Egal mit welchem Handicap die Kinder auch ausgestattet waren, alles wurde ausprobiert und  mit viel Spaß Basketball gespielt.

Der SSV Lok Bernau kann offiziell für die 2. Basketball-Bundesliga planen. Der Aufsteiger erhält für die ProB eine Lizenz ohne Auflagen.

Hinter den Kulissen sind die Vorbereitungen und Planungen für die neue Saison längst angelaufen. Mit der Entscheidung des Lizenzauschusses der 2. Basketball-Bundesliga wird der SSV Lok Bernau in der kommenden Saison nun offiziell in der ProB antreten. Die Bernauer erhalten als Aufsteiger eine Lizenz ohne Auflagen. Die dritthöchste Spielklasse im deutschen Basketball ist in eine Nord- und Südstaffel geteilt. Die genaue Einteilung wird in den nächsten Wochen erfolgen.
160515-thomas
Der Bernauer Teammanager Thomas Schönhoff freut sich über die positive Lizenzentscheidung, weiß aber auch, dass „die richtige Arbeit nun erst richtig losgeht. Die ProB hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt. Die Teams stellen immer größere Etats und investieren sowohl in ihre Kader, als auch die Infrastruktur, um die Jugendarbeit voranzutreiben. Diesem Wettbewerb wollen wir uns stellen und von daher lautet auch unser hohes Ziel, den Bundesligabasketball in Bernau zu etablieren“. Der SSV Lok Bernau kann dabei nicht nur auf die Unterstützung der Stadt Bernau setzen. Ein stetig gewachsenes Netzwerk aus Sponsoren und Förderern hat den erfolgreichen Weg der Bernauer in den letzten Jahren erst möglich gemacht. „Die finanzielle Stärkung durch Sponsorenakquise ist ein wichtiger Punkt, auf den wir unseren Fokus legen werden. Nur so werden wir auch langfristig in der ProB spielen können“, so Schönhoff weiter.

Die ersten Gespräche mit Spielern zur Zusammenstellung der neuen Mannschaft wird es in den kommenden Tagen geben. Fest steht bereits, dass René Schilling als Headcoach auch weiterhin die Verantwortung an der Seitenlinie tragen wird.

Lok kann Rekordsaison in Hannover ungeschlagen beenden
Der SSV Lok Bernau beendet die Saison in der 1. Regionalliga Nord am Wochenende mit einem Auswärtsspiel bei den Hannover Korbjägern. Die Bernauer Basketballer stehen bereits als Meister und Aufsteiger fest, können ihre Saison mit einem weiteren Sieg ungeschlagen beenden. Das Spiel in Hannover beginnt am Samstag um 18.00 Uhr.

PierreBland Foto: R. Steinicke

PierreBland
Foto: R. Steinicke

„Es wird ein Sieg des Willens werden, egal für wen“, ist sich Lok-Headcoach René Schilling sicher. Für Hannover ist es nach einer durchaus erfolgreichen Saison das letzte Spiel vor heimischer Kulisse. Und die Korbjäger aus der niedersächsischen Landeshauptstadt haben zudem die letzte Möglichkeit dem ungeschlagenen Ligaprimus die weißen Weste zu beschmutzen. Auf der anderen Seite haben die Bernauer die einmalige Chance eine Rekordsaison zu krönen. Der SSV ist nicht nur in der laufenden Saison ohne jeglichen Verlustpunkt. Saisonübergreifend haben die Lok-Basketballer seit 40 Spielen und mehr 500 Tagen nicht mehr verloren. Am kommenden Samstag könnte diese Rekord-Saison mit dem 41. Sieg in Serie zu Ende gehen.

Mit einer Bilanz von 14 Siegen und zehn Niederlagen stehen die Gastgeber aus Hannover auf Tabellenplatz Fünf. Bereits in der Hinrunde haben die Korbjäger mit viel Leichtigkeit klar gemacht, dass sie den Klassenerhalt vorzeitig erreichen und den Blick in der Tabelle nach oben richten können. Dass sie mit der Außenreiterrolle in eigener Halle bestens zu recht kommen, haben die Hannoveraner erst am letzten Wochenende wieder einmal unter Beweis gestellt. Das 87:84 über die BW Sixers sollte für die Schützlinge von Lok-Headcoach René Schilling Warnung genug sein. Dank eines starken Schlussviertels haben die Korbjäger das Spiel gegen den Tabellendritten kurz vor Ende noch drehen können. Im Vergleich zum Hinspiel hat sich bei den Niedersachsen personell einiges getan. Der langjährige Trainer Torsten Freiheit hat Ende Februar aus persönlichen Gründen seinen Posten geräumt. Inzwischen hat mit Ray Allen Smith ein ehemaliger Zweitligaspieler (UBC Hannover) und ausgewiesener Basketballkenner an der Seitenlinie übernommen. Mit Kalvis Sprude und Mads Rasmussen haben Anfang des Jahres zwei der Leistungsträger die Mannschaft verlassen. Auf dem Feld ist nach wie vor der US-Import Vincent Garrett auf der Position des großen Flügels unangefochtener Leistungsträger. Garrett ist nicht nur Top-Rebounder, sondern kommt mit fast 21 Punkten pro Spiel auf die höchste Ausbeute seines Teams. Als weitere wichtige Optionen stehen den Korbjägern im Angriff Zygimantas Simonis (11 Punkte), Arminas Kelmedis (9 Punkte) und auch Ishmael Fontaine (6 Punkte) zur Verfügung. Die Gastgeber verfügen über einen sehr ausgeglichenen und erfahrenen Kader. „Das wird zum Saisonabschluss noch einmal eine echte Herausforderung. Bei uns werden mit Sebastian Fülle und Nico Adamczak definitiv zwei wichtige Optionen fehlen. Hannover wird darauf brennen, die letzte Chance zu nutzen, uns als einziges Team in dieser Saison zu schlagen. Am Ende wird der größere Siegeswille entscheiden“, so Trainer René Schilling.

Das letzte Saisonspiel des Regionalliga-Meisters bei den Hannover Korbjägern beginnt am Samstag um 18.00 Uhr in der Halle IGS Linden Hannover.

Mit einem ungefährdeten 134:71 (66:36) Auswärtssieg hat der SSV Lok Bernau am Samstag in Bremerhaven seinen Siegeszug in der 1. Regionalliga Nord fortgesetzt. Nächste Woche am Ostersamstag kommt es zum entscheidenden Spitzenspiel gegen den Tabellenzweiten Rot-Weiß Cuxhaven.

Die vermeintliche Pflichtaufgabe beim Tabellenvorletzten haben die Lok-Korbjäger am Samstagnachmittag in Bremerhaven ohne Probleme gemeistert. Bernaus Trainer René Schilling musste dabei auf Nico Adamczak verzichten, der nicht mit an die Nordseeküste reiste. Wie in den letzten Spielen, zeigten die Schilling-Schützlinge eine souveräne Leistung gegen die BSG. Von Beginn nahm der Tabellenführer das Zepter in die

Foto: Ricardo Steinicke

Foto: Ricardo Steinicke

Hand und kontrollierte das Spiel.  In der ersten Halbzeit ragten Alexander Rosenthal und Sango Niang aus der geschlossenen Mannschaftsleistung heraus und hatten bereits eine zweistellige Punkteausbeute. Rosenthal zeigt sich mit drei Dreiern auch aus der Distanz wieder sehr treffsicher. Die deutliche Dominanz der Bernauer beim Rebound war wieder ein Grund für einen zur Halbzeit vorentscheidenden 30 Punkte Vorsprung (66:36, 20. Minute). Auf Seiten der Gastgeber lief in der Offensive Anell Alexis heiß. Zur Pause kam er dank starker Einzelaktionen bereits auf 20 Punkte.

Der SSV ließ auch nach dem Seitenwechsel nicht nach und spielte seine Vorteile in der Offensive konsequent aus. In der Defensive konnte man den Bremerhavener Topscorer bei nur noch neun Punkten halten. Insgesamt kam Alexis auf 29 Zähler. Für Sebastian Fülle war die Partie allerdings bereits vor Ende des dritten Viertels beendet. Der 24-jährige Dreierspezialist knallte bei einer Defensivaktion mit dem Kopf aufs Parket und zog sich eine Platzwunde zu. Aber auch ohne Fülle, der nur noch zuschauen konnte, rollte die Offensive der Bernauer ungehindert in Richtung des 22. Saisonsieges. Bereits zu Beginn des Schlussviertels hatte die Lok den einhundertsten Punkt auf der Habenseite. Mit 21 Punkten und zehn Assists avancierte Sango Niang mit einem Double-Double zum besten Punktsammler der Bernauer. Nach dem verdienten und ungefährdeten 134:71 Sieg über die BSG Bremerhaven gehen die Bernauer nun in die Vorbereitung auf das wichtige Spitzenspiel am nächsten Wochenende.

Am Ostersamstag gastiert der Tabellenzweite Rot-Weiß Cuxhaven in der Hussitenstadt. Im entscheidenden Topspiel geht es um die vorzeitige Meisterschaft und den Aufstiegsplatz in die 2. Basketball-Bundesliga ProB. Cuxhaven ist seit Saisonbeginn der ärgste Verfolger der ungeschlagenen Bernauer. Nach zuletzt zwei überraschenden Niederlagen der Cuxhavener hat der SSV als Tabellenführer mit einem Sieg im Topspiel die Chance sich uneinholbar abzusetzen. Das Heimspiel gegen Cuxhaven beginnt am Ostersamstag um 19.00 Uhr.

Viertelstände: 33:16, 66:36, 100:55, 134:71

SSV Lok Bernau: Sango Niang (21 Punkte), Pierre Bland (18), Friedrich Lotze (18), Alexander Rosenthal (17), Jonas Böhm (16), Oumar Sylla (11), Thiemo Williams (10), Sebastian Fülle (10), Felix Schekauski (7), Nino Valentic (6)

BSG Bremerhaven: Alexis (29 Punkte), Evans (16), Macherski (8), Hübner (7), Behr (6), Ribeiro (3), Radtke (2), Bashiri (0)