Lok Bernau sichert sich Tabellenspitze und Playoff-Heimrecht

Der SSV Lok Bernau gewann das Spitzenspiel der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord bei den Artland Dragons deutlich mit 86:66 (51:24). Dank einer starken Mannschaftsleistung und einer nahezu perfekten ersten Halbzeit ließ man dem Aufstiegsaspiranten am Samstagabend vor 3.000 Zuschauern keine Chance. Pierre Bland und Tim Schneider stachen bei den Brandenburgern mit jeweils 16 Punkten heraus.

Die Tabellenspitze in der ProB Nord bleibt auch nach dem 20. Spieltag fest in Bernauer Hand. Mit dem Sieg beim direkten Konkurrenten in Quakenbrück ist der SSV Lok Bernau alleiniger Spitzenreiter. Bei noch zwei ausbleibenden Spielen in der Hauptrunde sind die Artland Dragons fast abgehängt. In den beiden Heimspielen gegen RSV Eintracht und Wolfenbüttel reicht der Lok ein Sieg, um auch als Tabellenerster in die erste Playoff-Runde einzuziehen. Die Bernauer haben dafür das Heimrecht sicher und können in der KO-Runde mögliche Entscheidungsspiele zu Hause vor eigenem Publikum austragen.

 

Bei den Artland Dragons sind die Lok-Basketballer in Bestbesetzung angetreten. Lok-Headcoach René Schilling stand der komplette Kader zur Verfügung. Vor der stimmungsvollen Kulisse in der mit 3.000 Zuschauern ausverkauften Arena startete der SSV mit Pierre Bland, Ferdinand Zylka, Robert Kulawick, Tim Schneider und Jonas Böhm. Nach einem kurzen Abtasten zeigten sich die Brandenburger Gäste von der großen Kulisse wenig beeindruckt. Nach den ersten beiden Lok-Dreiern von Robert Kulawick und Tim Schneider übernahm Bernau das Zepter auf dem Feld (5:8, 4. Minute). Die Brandenburger spielten auf beiden Seiten des Feldes wie aus einem Guss und ließen bei den Gastgebern nur wenige gute Würfe zu. Dank einer starken Offensivleistung wuchs der Vorsprung schon im ersten Viertel in den zweistelligen Bereich. Robert Glöckner mit einem Alley Oop Dunk und Nico Adamczak per Dreier sorgten für eine deutliche 30:14 Führung nach zehn Minuten. Die gut 20 mitgereisten Bernauer Fans konnten sich nach diesem Zwischenstand auch auf den Rängen bemerkbar machen. Die Gastgeber erholten sich nicht von diesem Schock und fanden keinerlei Mittel gegen die Lok-Offensive, die überragend traf. Jannes Hundt eröffnete das zweite Viertel mit einem Dreier, Konstantin Kovalev legte nach, bevor Tim Schneider mit einem krachenden Dunking einen 10:0-Lauf einläutete (43:18, 16. Minute). Die Dragons wurden förmlich überrollt und die Führung wuchs vor der Halbzeit sogar bis auf 29 Punkte an. Maximilian Rockmann auf Seiten der Artländer konnte zum Seitenwechsel noch auf 51:24 verkürzen. Bernau dominierte nicht nur wegen einer Trefferquote von fast 70 Prozent aus dem Feld. Vor allem am Brett ackerte die Lok konzentriert und ergatterte sich in der ersten Hälfte mehr als doppelt so viele Rebounds wie Artland (25:11).

 

Trotz des deutlichen Rückstands haben die Gastgeber das Spiel nach der Pause nicht weggeschenkt. Die Arena peitschte ihr Team im Kampf um die Tabellenführung weiter lautstark nach vorn. Mit einem schnellen Dreier setzte allerdings Robert Kulawick das erste Ausrufezeichen der zweiten Halbzeit. Die Quakenbrücker kamen nun besser in Spiel boten einen offenen Kampf. Matt Reid, Gregory Graves und Chris Frazier setzten zur Aufholjagd an. Der Vorsprung hielt aber stets der 20 Punktemarke stand. Auch im Schlussabschnitt ließ sich Lok Bernau den hoch verdienten Auswärtssieg nicht mehr nehmen. Am Ende stand ein souveränes 86:66 im Spitzenspiel.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Ich bin heute sehr zufrieden und stolz. Das war ein sehr überzeugender Sieg. Wir haben die Herausforderung als Mannschaft gemeistert, vor allem ist alles das, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen haben, aufgegangen. Es war die wohl beste Halbzeit, die wir in dieser Saison gespielt haben. Wir werden den Fokus nun auf die letzten Spiele richten, um unsere gute Ausgangssituation und den ersten Tabellenplatz auch ins Ziel zu bringen.“

 

In den verbleibenden zwei Hauptrundenspielen trifft Lok Bernau jeweils vor eigenem Publikum auf Stahnsdorf und Wolfenbüttel. Den Anfang macht das Brandenburg-Derby am kommenden Wochenende gegen den RSV Eintracht. Das Sonntagsspiel beginnt um 16.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle.

 

Viertelstände: 30:14, 51:24, 71:49, 86:66

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (16 Punkte), Tim Schneider (16), Robert Kulawick (14), Robert Glöckner (9), Jonas Böhm (8), Ferdinand Zylka (6), Jannes Hundt (6), Nico Adamczak (4), Kevin Wohlrath (3), Timajh Parker-Rivera (2), Konstantin Kovalev (2), Nino Valentic (0)

 

Artland Dragons: Gregory Graves (20 Punkte), Chris Frazier (13), Maximilian Rockmann (12), Stacy Wilson (7), Matt Reid (6), Benjamin Fumey (6), Mark Nwakamma (2), Thorben Döding (0), Blanchard Obiango (0), Danelius Lavrinovicius (0), Johann Potratz (0)

 

Ricardo Steinicke

 

Für den SSV Lok Bernau steht an diesem Wochenende in der 2. Basketball-Bundesliga ProB ein königsblaues

Auswärtsspiel auf dem Plan. Im Duell der beiden Aufsteiger treffen die Bernauer auf den FC Schalke 04 Basketball. Der Tabellensechste gilt als heimstark und braucht im Kampf um einen Platz für die Playoffs jeden Punkt. Das Spiel beginnt am Samstag um 19.30 Uhr in der Halle an der Mühlbachstraße.

 

Das spannende Rennen um die Playoffplätze in der Nordstaffel der 2. Basketball-Bundesliga ProB ist im vollen Gange. Spätestens nach dem

Foto: Ricardo Steinicke

letzten Wochenende und dem Sieg von Schlusslicht Recklinghausen über die VfL Bochum AstroStars ist belegt, dass jeder jeden schlagen kann. Zwischen Tabellenführer Bernau und dem neunten Platz, der nach der Hauptrunde in die Playdowns einzieht, liegen vor dem 16. Spieltag gerade einmal acht Punkte (4 Siege) Differenz. Die Teams aus Itzehoe, Rostock, Wedel sowie Schalke teilen sich mit 14 Zählern punktgleich die Plätze sechs bis neun. An der Spitze haben die Bernauer auf das Verfolgertrio aus Iserlohn, Quakenbrück und Oldenburg einen Sieg Vorsprung.

 

Am Samstag kommt es zum Rückspiel der beiden Liganeulinge. Der FC Schalke 04 Basketball ist als Aufsteiger der 1. Regionalliga West in die 2. Basketball-Bundesliga zurückgekehrt und belegt mit einer fast ausgeglichenen Bilanz von sieben Siegen und acht Niederlagen den sechsten Tabellenplatz. Das Hinspiel im Oktober hatte der SSV zwar souverän 86:68 gewonnen. Das Ergebnis will Lok-Headcoach René Schilling aber keinesfalls als Gradmesser ansetzten. Die Schalker mussten damals ohne ihren erfahrenen Trainer Raphael Wilder antreten.

 

Die Königsblauen haben ein erfahrenes und eingespieltes Team. Sechs Leistungsträger der Aufstiegsmannschaft wurden zusammenhalten und hochkarätig ergänzt. Sieben Spieler können bei den Schalke-Basketballern zweistellig punkten, was die Aufgabe für die Bernauer Verteidigung keinesfalls leichtmachen wird. Courtney Belger lenkt dabei nicht nur das Spiel auf dem Feld, der 27-jährige US-Amerikaner ist mit rund 16 Punkten und sechs Assists der offensive Anführer bei den Gelsenkirchenern. Mit knapp sechs Rebounds ist er zudem auch der beste Rebounder seiner Mannschaft. Ihm zur Seite steht der zweimalige „Player of the Year“ der Regionalliga West Patrick Carney (13.4 Punkte), der zuletzt in Topform auftrumpfte. Carney trifft nicht nur fast 44 Prozent seiner Distanzwürfe. In den ersten beiden Spielen dieses Jahres sammelte er in Summe 50 Punkte. Darüber hinaus wartet die Wilder-Truppe sowohl offensiv wie defensiv unter den Körben mit sehr viel Physis auf.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Schalke spielt einen sehr kontrollierten Basketball und hat bewiesen, dass sie gegen die Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte nicht nur mithalten, sondern auch gewinnen können. Für uns wird die Teamdefense wichtig sein. Wir müssen vor allem aktiver und aggressiver spielen als zuletzt gegen Iserlohn.“

 

Das Auswärtsspiel auf Schalke beginnt am Samstag um 19.30 Uhr in der Halle an der Mühlbachstraße (Mühlbachstraße 3, 45891 Gelsenkirchen).

 

Wir danken Ricardo Steinicke

Lok gewinnt umkämpftes Auswärtsspiel in Itzehoe

Der SSV Lok Bernau verabschiedet sich mit einem 74:64 (35:41) Auswärtssieg gegen die MTV Itzehoe Eagles in die Weihnachtspause. In einem stets umkämpften Spiel konnte sich der SSV erst im Schlussviertel absetzen. Mit dem zehnten Saisonsieg können sich die Bernauer erstmals die alleinige Tabellenführung der ProB Nord sichern. Pierre Bland ragte bei der Lok mit 21 Punkten und zehn Rebounds heraus.

 

Das Spitzenduo der vergangenen Wochen im Norden der 2. Basketball-Bundesliga ProB geht über die Weihnachtsfeiertage getrennte Wege. Während sich die Artland Dragons Quakenbrück am Samstag den wiedererstarkten ROSTOCK SEAWOLVES in eigener Halle geschlagen geben mussten, konnten die Bernauer mit ihrem Auswärtssieg am Sonntag die Tabellenführung behaupten. Erstmals in dieser Saison führt der SSV Lok Bernau allein das Tableau der ProB Nord an. Ein Verfolgerquartett mit Iserlohn, Oldenburg, Quakenbrück und Bochum liegt mit zwei Punkten Rückstand hinter Bernau.

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Die Bernauer bekamen aber zunächst in Itzehoe wie erwartet jede Menge Gegenwehr zu spüren und mussten bis zum Spielende für den Auswärtssieg kämpfen. Gegen die ähnlich stark besetzten Itzehoe Eagles schickte Lok-Headcoach René Schilling Pierre Bland, Robert Kulawick, Konstantin Kovalev, Tim Schneider und Timajh Parker-Rivera ins Rennen. Den besseren Start erwischten wie auch im Hinspiel die Gastgeber. Sechs Punkte durch Qa’rraan Calhoun und Kaymin Pruitt konnten die Bernauer mit einem Dreipunktspiel durch TJ Parker-Rivera beantworten. Ein sehr gut aufgelegter Konstantin Kovalev setzte für die Lok nach und sorgte für ein offenes Spiel, in dem sich kein Team absetzen konnte. Es war auf beiden Seiten ein physisch geführtes Spiel. Mit der hohen Intensität hatten die Bernauer die größeren Probleme, leisteten sich allein in der ersten Halbzeit 13 Turnover. Eine zwischenzeitliche Führung drehten die Eagles bis zur Pause, wo die Lok-Korbjäger 35:41 hinten lagen.

 

Das Spiel blieb auch nach dem Seitenwechsel zerfahren. Mit einem Dreier eröffnete Nico Adamczak direkt den zweiten Durchgang, musste aber bereits wenig später mit seinem fünften persönlichen Foul auf der Bank Platz nehmen. Die Bernauer kämpften weiter und blieben durch starke Aktionen von Pierre Bland auf Tuchfühlung (43:47, 25. Minute). Mit vier Punkten sorgte Nino Valentic vor dem Schlussviertel für den umjubelten Ausgleich. Zwei Kulawick-Dreier zu Beginn des vierten Viertels brachten die Bernauer dann wieder in Front (58:54, 32. Minute). Der SSV behielt in der hitzigen Schlussphase die Nerven und ließ sich die Führung nicht mehr abnehmen. Mit ihrem schnellen Angriffsspiel konnte sich die Lok zum Ende entscheidend absetzen und mit der Schlusssirene den 74:64 Sieg feiern. Neben Pierre Bland, der mit 21 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double erzielte, punkteten auch Konstantin Kovalev, Robert Kulawick und Tim Schneider zweistellig. Bei den Itzehoe Eagles war Kaimyn Pruitt mit 18 Zählern der erfolgreichste Werfer.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Ich bin sehr glücklich und zufrieden über diesen hart erkämpften Sieg. Itzehoe war der erwartet schwere Gegner. Bis ins dritte Viertel hatten wir Schwierigkeiten mit der hohen Intensität mitzuhalten. Wir haben es dann aber als Mannschaft geschafft, uns in dieses Spiel zu kämpfen. Am Ende konnten wir uns mit dem Sieg belohnen.“

 

Tabellenführer Lok Bernau eröffnet nach der Weihnachtspause am ersten Januarwochenende das neue Jahr mit einem Heimspiel gegen den SC Rist Wedel (7. Januar um 19.00 Uhr, Erich-Wünsch-Halle).

 

Viertelstände: 20:20, 35:41, 52:52, 74:64

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (21 Punkte), Konstantin Kovalev (12), Robert Kulawick (11), Tim Schneider (10), Timajh Parker-Rivera (7), Nico Adamczak (6), Nino Valentic (5), Jonas Böhm (2), Jannes Hundt (0), Kevin Wohlrath (0), Lukas Herwig (dnp)

 

MTV Itzehoe Eagles: Kaymin Pruitt (18 Punkte), Frederick Henningsen (15), Konstantin Karamatskos (7), Darren Galloway (7), Mayika Lungongo (6), Johannes Konradt (4), Qa’rraan Calhoun (4), Flavio Stückemann (2), Nick Tienarend (1)

 

Wir danken Ricardo Steinicke für Text und Foto

Lok gastiert zum Hinrundenabschluss in Wolfenbüttel

Zum Abschluss der Hinrunde in der 2. Basketball-Bundesliga ProB gastiert der SSV Lok Bernau am Sonntag um 17.00

Logo SSV Lok Bernau

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Uhr beim Tabellenelften MTV Herzöge Wolfenbüttel. In der vorletzten Saison war Wolfenbüttel in der Regionalliga im Aufstiegskampf der ärgste Rivale der Lok. Als Tabellenführer der Nordstaffel reisen die Bernauer favorisiert nach Niedersachsen zum Auswärtsspiel.

 

janneshundt2_lok-old-002Sowohl auf Seiten der Herzöge wie auch bei den Bernauern erinnert man sich noch sehr gut an die letzte gemeinsame Saison in der 1. Regionalliga Nord. Die Teams leisteten sich in der Spielzeit 2014/2015 ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Aufstiegsplatz in die ProB. Am Ende führten beide Vereine punktgleich die Tabelle an. Aufgrund des direkten Vergleichs konnten die Herzöge sowohl Meisterschaft wie auch die Rückkehr in die 2. Basketball-Bundesliga feiern. In diesem Jahr folgte dann der SSV Lok Bernau den Niedersachsen in die dritthöchste Spielklasse.

Mit drei Siegen aus den bisher zehn Spielen suchen die Wolfenbütteler allerdings noch immer ihre Vorjahresform. Der letztjährige Hauptrundenzweite in der ProB Nord wartet seit inzwischen vier Spielen auf ein neues Erfolgserlebnis und ist in der Tabelle auf den elften Platz abgerutscht. Besonders bitter waren dabei die beiden hauchdünnen Niederlagen gegen Iserlohn (80:81) und Wedel (83:84). Dass mit der Mannschaft von Ralf Rehberger zu rechnen ist, zeigten sie aber am letzten Wochenende. Dank einer großen Moral, die das Team auszeichnet, hielten die Herzöge gegen den Topfavoriten Artland Dragons (76:82) bis zum Schluss mit.

Als Kooperationspartner der Basketball Löwen Braunschweig (BBL) stehen den Herzögen fünf talentierte Doppellizenzspieler zur Verfügung. Lars Lagerpusch (17 Jahre), Niklas Bilski (18 Jahre) und Constantin Ebert (20 Jahre) sind die Nachwuchsspieler, die in der ProB viel Verantwortung übernehmen. Ebert lenkt nicht nur routiniert den Spielaufbau, sondern steuert im Schnitt auch elf Punkte, vier Assists und rund drei Rebounds bei. Flügelspieler Luis Figge (9,7 Punkte) kommt bereits regelmäßig in der Bundesliga zum Einsatz, musste in den letzten vier Wochen wegen einer Fußverletzung sowohl in der BBL wie auch ProB pausieren. Wie wichtig er für das Wolfenbütteler Spiel ist, zeigt, dass die Herzöge die drei Spiele gewinnen konnten, in denen Figge mitgewirkt hat. Viel Erfahrung unter dem Korb bringt auch das Braunschweiger Eigengewächs Jörn Wessels mit. Der 25-jährige Center gilt auch als guter Distanzschütze und kommt auf rund acht Punkte pro Spiel. Die Hauptlast in der Offensive liegt derzeit allerdings auf den Schultern der beiden US-Amerikaner im Team, die sich für gut die Hälfte aller Herzöge-Punkte verantwortlich zeigen. Unangefochtener Anführer auf dem Feld ist Demetrius Ward, der seine fünfte Saison im weiß-roten Trikot der Niedersachsen spielt. Publikumsliebling Ward ist der effektivste Spieler in Wolfenbüttel und kommt pro Spiel auf beeindruckende 22.7 Punkte und sechs Rebounds. Dazu verteilt er auch noch fast vier Assists. Einer der Passempfänger in Korbnähe ist sein Landsmann Khalil Kelley, der im Sommer aus Leipzig kam. Der Centerspieler dominiert mit durchschnittlich 17.8 Punkten sowie neun Rebounds die Bretter. Kelley trifft dabei 59 Prozent seiner Würfe. Zudem gibt es am Sonntag ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Lok-Spieler Yassin Mahfouz (3.8 Punkte), der auch in seiner zweiten Saison für die Herzöge immer wieder wichtige Impulse von der Bank ins Spiel bringt.

Lok-Headcoach René Schilling: „Die Herzöge Wolfenbüttel gehören für mich zu den Teams, die derzeit noch unter dem Radar fliegen. Das Team ist viel stärker, als es der bisherige Tabellenplatz zeigt. Wir gehen als Tabellenführer zweifelsohne als Favorit in das Spiel. Wir dürfen aber weder unseren Gegner, noch die Aufgabe unterschätzen, die uns in Wolfenbüttel erwartet.“

Das Auswärtsspiel beim MTV Herzöge Wolfenbüttel beginnt am Sonntag um 17.00 Uhr in der Lindenhalle (Halberstädter Straße 1a, 38300 Wolfenbüttel).

 

 

unser Dank gilt Ricardo Steinicke für Text und Bild

Bernau nach Heimsieg gegen Iserlohn wieder Tabellenführer Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Der SSV Lok Bernau bleibt in eigener Halle weiter ungeschlagen. Gegen die Iserlohn Kangaroos feierten die Bernauer Basketballer einen ungefährdeten 91:74 (47:29) Heimsieg und klettern damit wieder an die Tabellenspitze der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord. Vor allem defensiv präsentierte sich der SSV im Vergleich zur Vorwoche stark verbessert. Pierre Bland führte die Lok mit 16 Punkten, sechs Rebounds sowie sechs Assists an.

 

Die Bernauer Heimserie wächst weiter. Seit nunmehr 28 Spielen und über 25 Monate ist der SSV Lok Bernau in eigener Halle ungeschlagen. Dass diese Serie auch am Samstag gegen die Iserlohn Kangaroos nicht reißen sollte, machten die Schützlinge von Lok-Headcoach René Schilling schnell klar. Zwar dauerte es geschlagene zwei Minuten ehe die Bernauer Offensive Fahrt aufnehmen konnte, in der Verteidigung waren die Brandenburger aber hellwach. Bernau startete in einer kleinen Formation mit Pierre Bland, Ferdinand Zylka, Robert Kulawick, Tim Schneider und Timajh Parker-Rivera und war gut auf den Gegner eingestellt. In der zunächst offenen Partie, setzten sich die Hausherren nach einem Zylka-Dreier erstmals ab (12:8, 6. Minute). Die Lok nahm weiter Fahrt auf und führte nach zehn Minuten bereits 24:15. Durch die beherzte Bernauer Verteidigung gelang es das Iserlohner US-Duo Harris und Kone in der ersten Halbzeit komplett aus dem Spiel zu nehmen. Die beiden Topscorer der Kangaroos kamen in den ersten 20 Minuten zusammen nur auf magere sechs Punkte. Auf der anderen Seite sahen die über 500 Zuschauer in der Erich-Wünsch-Halle die vom Trainer eingeforderte mannschaftliche Offensive. Dank starker Wurfquoten aus allen Lagen wuchs der Vorsprung deutlich an. Mit 47:29 ging es in die Halbzeit.

Foto: Ricardo Steinicke

Foto: Ricardo Steinicke

 

Nach dem Seitenwechsel stach Robert Kulawick mit einem schnellen Dreier aus deutlich mehr als sieben Metern ein weiteres Mal direkt ins Herz der Kangaroos. Der SSV dominierte das Heimspiel auch im dritten Viertel. Die Iserlohn Kangaroos mühten sich den Vorsprung zu verkleinern, fanden aber keinerlei Mittel die rollende Lok zu stoppen. Timajh Parker-Rivera ließ es nach Pass von Kevin Wohlrath krachen und schraubte die Führung mit Dunking erstmals auf 30 Punkte (71:40, 28. Minute). Die Weichen waren damit endgültig auf Heimsieg gestellt. Bis Mitte des vierten Viertels hielten die Bernauer die Intensität hoch (82:53, 34. Minute). Nun zeigte sich auch Terrell Harris auf Iserlohner Seite. Mit zehn Punkten von ihm in den letzten Minuten gestatte man den Gästen noch Ergebniskosmetik. Am Ende holte der SSV Lok Bernau mit 91:74 den siebten Sieg der laufenden ProB-Saison und konnte sich an den punktgleichen Artland Dragons vorbei wieder an die Tabellenspitze schieben. Auf Bernauer Seite unterstreichen die insgesamt 27 Assists das starke Mannschaftsspiel. Gleich fünf Spieler kamen zugleich auf eine zweistellige Punkteausbeute. Pierre Bland (16 Punkte) und Robert Kulawick (13 Punkte) waren am Samstag die erfolgreichsten Werfer.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Ich bin mit der gezeigten Leistung meiner Mannschaft heute sehr zufrieden. Wir haben über weite Strecken des Spiels, sowohl defensiv wie offensiv, genau das umgesetzt, was wir im Vorfeld besprochen haben. Durch die guten Wurfquoten konnten wir uns dann schnell absetzen und das Spiel kontrollieren.“

 

Bereits am nächsten Samstag steht für die Lok der nächste Heimspiel-Kracher an. Die Baskets Akademie Weser-Ems/OTB mit dem ehemaligen Bundesliga- und Nationalspieler Philip Zwiener gastiert in Bernau. Das Nachwuchsteam der EWE Baskets Oldenburg (BBL) liegt in der ProB nach einem knappen Heimsieg gegen Bochum auf dem vierten Tabellenplatz. Das Heimspiel gegen die Baskets Akademie Weser-Ems startet am Samstag um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle (Heinersdorfer Straße).

 

Viertelstände: 24:15, 47:29, 75:42, 91:74

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (16 Punkte), Robert Kulawick (13), Ferdiand Zylka (12), Jonas Böhm (12), Tim Schneider (11), Timajh Parker-Rivera (8), Kevin Wohlrath (8), Nico Adamczak (4), Nino Valentic (4), Jannes Hundt (3), Konstantin Kovalev (0)

 

Iserlohn Kangaroos: Yannick Opitz (16 Punkte), Terrell Harris (15), Moussa Kone (11), Joshua Dahmen (8), Thomas Reuter (8), Sören Fritze (6), Ruben Dahmen (5), Kristof Schwarz (2), Deion Giddens (2), Gabriel de Oliveira (1)

 

 DAnke an Ricardo Steinicke für Text und Bild

Lok Bernau bleibt auch in Wedel auf Erfolgskurs

Der SSV Lok Bernau verteidigt mit einem Auswärtssieg beim SC Rist Wedel die Tabellenführung in der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord. Die Bernauer setzten sich am Ende mit 85:76 (53:41) durch. Dank einer phasenweise starken Defensive konnte sich der SSV auf 18 Punkte absetzen. Pierre Bland war mit 19 Zählern einmal mehr erfolgreichster Werfer der Lok.

 

Bereits vor dem Abschlusstraining am Freitag hatte Lok-Headcoach René Schilling die Gewissheit, dass ihm beim Auswärtsspiel in Wedel Ferdinand Zylka fehlen wird. Der 18-Jährige hatte sich Anfang der Woche im Training an der rechten Hand verletzt und wurde als Vorsichtsmaßnahme geschont. Auf Seiten der Gastgeber wurde der 20-jährige Spanier Damian Cortes kurzfristig mit einer Doppellizenz ausgestattet. Cortes ist einer der Leistungsträger auf der anderen Elbseite beim VfL Stade in der 1. Regionalliga Nord. Er gab bei Rist Wedel mit 14 Punkten einen starken Einstand in die ProB.

 

Bei den Bernauern stand in dieser Saison erstmals Konstantin Kovalev in der Startaufstellung. Und anders als in den letzten Partien waren die Lok-Basketballer von Beginn an hellwach und kamen zumindest offensiv gut in die Partie. Auch die Hausherren vom SC Rist Wedel deuteten schnell an, dass sie sich nach der knappen Heimniederlage vor einer Woche rehabilitieren wollten. Wedel zeigte sich treffsicher und stemmte sich selbstbewusst gegen die zwischenzeitliche 21:13 Führung der Bernauer. Mit Ende des ersten Viertels konnte Wedel angeführt durch ihren US-Aufbau Will Barnes (15 Punkte und 13 Assists) nicht nur ausgleichen. Leon Bahner staubte per Tip-Dunk sogar eine knappe Führung ab (25:27, 10. Minute). Im zweiten Viertel erfüllten die Brandenburger die Vorgabe ihres Trainers und steigerten sich in der Defensive. Sie hielten die Rister bei nur 14 Punkten. Auch gegen die Zonenverteidigung der Hausherren fanden die Schützlinge von René Schilling weiter geduldig den freien Mann. Die Führung wuchs schon vor der Halbzeitpause auf 17 Punkte (51:34, 19. Minute). Will Barnes sendete per Dreier aber direkt den Startschuss für einen 7:0-Lauf. Kevin Wohlrath sorgte von der Freiwurflinie für die 53:41 Halbzeitführung. Bei einer unglücklichen Aktion im Kampf um einen Rebound krachten Timajh Parker-Rivera und Damian Cortes mit den Köpfen zusammen. Beide zogen sich jeweils eine Platzwunde an Stirn beziehungsweise Auge zu und mussten behandelt werden, konnten in der zweiten Hälfte aber weiterspielen.

 

Dass Wedel sich in solche Spiele mit Rückstand zurückkämpfen kann, haben sie in dieser Saison bereits unter Beweis gestellt. Entsprechend vorgewarnt blieben die Bernauer weiter fokussiert. Die Holsteiner kamen allerdings auch mit einer gestärkten Defensive aus der Kabine. In dieser Phase konnte Nico Adamczak mit seinen zwei Dreiern die lauter werdende Steinberghalle beruhigen und den Vorsprung verteidigen (70:57, 30. Minute). Die Lok-Korbjäger kontrollierten auch im vierten Viertel über weite Strecken das Spiel und konnten sich nach Punkten von Pierre Bland und einem Dreier von Konstantin Kovalev bis auf 18 Punkte absetzen – die höchste Führung des Spiels (81:63, 37. Minute). Der Wedeler Kampfgeist war aber immer noch nicht gebrochen. Fabian Strauß, Will Barnes und Jens Hirschberg ließen die Stimmung in der Halle noch einmal aufkochen, auch weil sich die Bernauer in der Schlussphase einige unnötige Ballverluste erlaubten. Rund 80 Sekunden vor dem Ende verkürzt Leon Bahner für die Gastgeber sogar noch auf 83:76. Am Ende rettet der SSV Lok Bernau mit 85:76 den dritten Auswärtssieg über die Zeit und verteidigt somit auch die Tabellenführung in der Nordstaffel der 2. Basketball-Bundesliga ProB. Bei den Bernauern konnten am Ende alle Spieler punkten. Mit Pierre Bland (19 Punkte), Nico Adamczak (17 Punkte) und Timajh Parker-Rivera (13 Punkte) kamen drei Akteure auf eine zweistellige Ausbeute.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir haben uns diesen Sieg mit einer guten Mannschaftsleistung verdient. Wedel ließ sich bis zum Ende nicht entscheidend abschütteln und blieb auch in Schlagdistanz. Ich freue mich, dass jeder unserer Spieler heute offensiv seinen Teil zum Erfolg beitragen konnte. Ab dem zweiten Viertel haben wir uns auch in der Defensive gesteigert und in etwa das gezeigt, was wir uns vorgenommen hatten.“

 

Nächstes Wochenende steht für den Tabellenführer aus Bernau ein weiteres Auswärtsspiel auf dem Plan. Am 8. Spieltag reist die Lok zu den VfL AstroStars Bochum (12. November, 19.00 Uhr).

 

Viertelstände: 25:27, 53:41, 70:57, 85:76

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (19 Punkte), Nico Adamczak (17), Timajh Parker-Rivera (13), Robert Kulawick (8), Jonas Böhm (8), Tim Schneider (5), Konstantin Kovalev (4), Kevin Wohlrath (4), Nino  Valentic (4), Jannes Hundt (3)

 

SC Rist Wedel: Moritz Hübner (16 Punkte), Will Barnes (15), Damian Cortes (14), Jens Hirschberg (11), Fabian Strauß (7), Leon Bahner (6), Thierno Agne (5), Aurimas Adomaitis (2), Marius Behr (0), Marcel Hoppe (0), Osaro Igbineweka (dnp)

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Text und Foto: Ricardo Steinicke

Lok reist als Favorit ins Ruhrgebiet zu Citybasket Recklinghausen

Der SSV Lok Bernau tritt am Samstag in der 2. Basketball-Bundesliga ProB bei Citybasket Recklinghausen an. Die Bernauer Korbjäger reisen nach einem gelungenen Saisonstart als Favorit ins Ruhrgebiet, wo die Recklinghäuser erst einen Saisonsieg einfahren konnten. Mit an Bord bei der Lok ist am Samstag erstmals in dieser Saison auch Nico Adamczak.

 

Nach dem Heimsieg gegen die Artland Dragons am vergangenen Samstag hat sich der SSV Lok Bernau wieder in das Spitzentrio der ProB Nord eingereiht.

Credits: Ricardo Steinicke

Credits: Ricardo Steinicke

Ganz oben in der Tabelle stehen punktgleich mit jeweils drei Siegen und einer Niederlage die Mannschaften aus Iserlohn, Itzehoe und Bernau. Ganz anders verlief der Saisonstart beim Gastgeber für das kommende Auswärtsspiel. Citybasket Recklinghausen musste erst vor einer Woche einen herben 93:58 Dämpfer im Revierderby gegen die AstroStars Bochum hinnehmen. Am Ende stand für die Recklinghäuser die dritte Saisonniederlage zu Buche, mit der man nicht nur die eigenen Fans, sondern auch sich selbst, enttäuschte.

 

Beim ersten von drei Auswärtsspielen im Ruhrgebiet in dieser Saison treffen die Bernauer in den Reihen von Citybasket Recklinghausen auf ein bekanntes Gesicht aus der Regionalliga. Chris Isles war letzte Saison Topscorer der White Devils Cottbus und zieht nun im Recklinghäuser Angriff seine Kreise. Auch bei Citybasket ist der US-Amerikaner mit knapp 15 Punkten und sieben Assists pro Spiel ein entscheidender Faktor auf dem Feld. An der Seitenlinie hat man im Sommer mit Maik Berger einen jungen Trainer nach Recklinghausen geholt, der die ProB aus seiner aktiven Zeit noch sehr gut kennt. Der 32-Jährige kam als Spieler auf 138 Zweitliga-Partien für Herten (ProB) und Schalke 04 (ProA), aber auch auf Kurzeinsätze in der Bundesliga für Bayer Leverkusen. Nach drei Jahren als Trainer beim BSV Wulfen in der Regionalliga hat Berger nun bei Citybasket Recklinghausen das Amt übernommen. Neben Chris Isles setzt er auf die Dienste von drei weiteren Importspielern. Der 2,07 Meter große Flügelspieler Dalton Patten (USA) markiert im Schnitt elf Zähler. Dabei trifft er bemerkenswert sehr effektiv fast 60 Prozent seiner Versuche. Ebenfalls aus den USA kommt Dallis Johnson (13 Punkte pro Spiel), der unter den Brettern für Ordnung sorgt. Der athletische Flügelspieler ist zwar nur 1,98 Meter groß, sammelt aber rund sieben Rebounds pro Spiel und führt damit das Ranking seines Teams an. Der 31-jährige Kroate Fahri Breca gibt dem ansonsten mit vielen jüngeren Spielern besetzen Team die nötige Erfahrung im Spielaufbau. Eines der Talente ist zum Beispiel der 18 Jahre alte Oliver Pahnke (3,5 Punkte und 1,5 Assists), der von Trainer Maik Berger regelmäßig eingesetzt wird.

 

„Recklinghausen hat viele erfahrene Spieler und auch starke Talente aus der Region im Kader. Getragen wir die Mannschaft momentan noch von den Importspielern. Genau deshalb dürfen und werden wir sie aber auch nicht unterschätzen. Wir wollen unsere Stärken ausspielen und uns auf unser Spiel konzentrieren“, sagt Lok-Headcoach René Schilling. „Nach der deutlichen Niederlage am letzten Wochenende, wird sich Citybasket in eigener Halle ganz anders präsentierten.“ Diese Vorahnung zieht der Bernauer Trainer unter anderem aus dem Gastspiel der Recklinghäuser in Itzehoe, wo sie trotz großem Halbzeitrückstand in der zweiten Hälfte Moral zeigten und den Eagles bis zum Schluss Paroli boten.

 

Das Spiel beginnt am Samstag um 19.30 Uhr in der Vestischen Arena (Campus Blumenthal 5, 45665 Recklinghausen).

 

Quelle: Ricardo Steinicke

Duell der ProB-Aufsteiger: Lok empfängt Schalke 04
Im ersten Heimspiel dieser Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB trifft der SSV Lok Bernau am Sonntag auf den FC Schalke 04. Die Gäste aus Gelsenkirchen reisen nach einer knappen Niederlage gegen den Ligafavoriten Artland Dragons im Auftaktspiel in die Hussitenstadt. Das Spiel in der Erich-Wünsch-Halle beginnt am Sonntag um 16.00 Uhr.

Am zweiten Spieltag der ProB kommt es zum Aufeinandertreffen der beiden Aufsteiger. Der FC Schalke 04 Basketball ist als Aufsteiger der 1. Regionalliga Westpierrebland_rsv-lok in die 2. Basketball-Bundesliga zurückgekehrt. Von 2004 bis 2009 gehörten die Schalker bereits der zweit- und dritthöchsten deutschen Spielklasse an. Mit Raphael Wilder an der Seitenlinie hat man sich 2014 einen erfahrenen Trainer ins Boot geholt und die Rückkehr in die ProB in Angriff genommen. Wilder war vorher als Trainer bei den Schwelmer Baskets aktiv und führte diese ebenfalls zurück in die ProB. Nach einer starken letzten Saison in der Regionalliga West konnten die Königsblauen im Frühjahr wie der SSV als Favorit den Meistertitel und Aufstieg feiern.

Zwar stehen die Gäste aus dem Ruhrpott nach der Auftaktniederlage noch ohne Punkte da, dennoch hatte S04-Trainer Wilder im Spiel gegen die Artland Dragons ein starkes Schlussviertel gesehen. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen, dass sie sich noch einmal so in eine bereits verloren geglaubte Partie zurückgekämpft hat“, sagte Wilder nach der knappen 63:72-Niederlage. Eine entsprechende Gegenwehr erwartet man auch beim SSV Lok Bernau am Sonntag im Duell der ProB-Aufsteiger. Der FC Schalke 04 Basketball hat mit sechs Leistungsträgern den Kern seiner Aufstiegsmannschaft zusammenhalten können.  Mit Marco Buljevic und Courtney Belger hat man zweitligaerfahrene Spieler finden können, die den Kader weiter verstärken. Und auch US-Neuzugang Trent Weaver hat in seinem ersten Spiel mit 14 Punkten, acht Rebounds und vier Assists einen beeindruckenden Einstand gegeben. Der Schalker Kader ist generell sehr erfahren und eingespielt. Mit Patrick Carney steht bei Schalke der zweimalige „Player of the Year“ der Regionalliga West im Aufgebot. Und auch unter den Körben wartet die Wilder-Truppe sowohl offensiv wie defensiv mit viel Physis auf.

„Wir werden von Beginn an wach sein müssen und versuchen unser Spiel durchzusetzen. Am Ende wollen wir den Heimvorteil nutzen, um im Aufsteigerduell zu gewinnen“, erklärt Lok-Headcoach René Schilling. Beim SSV konnte Nino Valentic nach seinem Nasenbeinbruch, den er sich in einem Testspiel zugezogen hatte, wieder ins Training einsteigen. Er wird im Spiel am Sonntag auflaufen können. Das Heimspiel der Bernauer Basketballer findet in der Erich-Wünsch-Halle (Heinersdorfer Straße) statt. Spielbeginn ist 16.00 Uhr.

Quelle: Ricardo Steinicke

Lok Bernau gelingt Kantersieg im Brandenburg-Derby
Der SSV Lok Bernau ist mit einem unerwartet hohen 99:52 (55:16) Kantersieg gegen den RSV Eintracht in die 2. Basketball-Bundesliga ProB gestartet. Gastgeber RSV musste im Brandenburg-Derby wegen fehlender Freigaben auf seine drei US-Spieler verzichten. Entsprechend hatte die Lok in dem ungleichen Duell von Beginn an ein leichtes Spiel. Am kommenden Sonntag im ersten Heimspiel gastiert dann der FC Schalke 04 Basketball in Bernau.ferdinandzylka_rsv-lok

Die Bernauer Basketballer melden sich mit dem höchsten Sieg des Spieltages in der ProB zurück. Im ersten Aufeinandertreffen des SSV Lok Bernau und des RSV Eintracht nach mehr als vier Jahren konnten die Bernauer ein Achtungszeichen setzen. Während beim SSV wie angekündigt Nino Valentic, Robert Glöckner und Nico Adamczak fehlten, traf es die Gastgeber noch härter. Alle drei US-Amerikaner hatten wegen fehlender Freigaben ihrer Colleges keine Spielerlaubnis für den Ligaauftakt bekommen und dürften nicht auflaufen. Das Fehlen von gleich drei wichtigen Leistungsträgern konnte die junge Mannschaft von RSV-Trainer Thomas Roijakkers nicht kompensieren. Lok-Headcoach hatte dagegen drei Nachwuchskräfte aus der Jugend von ALBA BERLIN in den Kader berufe. So gaben neben Ferdinand Zylka und Tim Schneider auch Kevin Wohlrath, Lukas Herwig und Jacob Knauf ihr Debüt in der ProB im Lok-Trikot.

Die erste Führung des Spiels gehörte zunächst noch den Gastgebern, bevor die Lok ihre Fahrt aufnahm und zur Mitte des Viertels schon zweistellig führte (17:6, 5. Minute). Die Bernauer nutzten ihre Überlegenheit aus und punkteten fast nach Belieben. Auf der anderen Seite gab es für den RSV phasenweise keinen Weg durch die Bernauer Verteidigung. Entsprechend fiel das Ergebnis zur ersten Viertelpause, als Ferdinand Zylka mit der Pausensirene aus der Distanz traf, mit 30:8 schon sehr deutlich aus. Zylka war am Sonntag mit insgesamt 17 Punkten bester Werfer der Lok. Beim Gastgeber war es in der ersten Halbzeit einzig Joey Ney der offensiv Akzente setzen konnte und am Ende auf 22 Zähler kam. Bis zur Halbzeit ließ Bernau nicht locker und schraubte die Führung laut umjubelt weiter nach oben. Lok-Headcoach René Schilling konnte munter durchwechseln, ohne dass ein Bruch bei seinem Team erkennbar wurde.  Beim 55:16 zur Halbzeitpause war das ungleiche Duell bereits entschieden.

Nach dem Seitenwechsel kam Gastgeber Stahnsdorf wacher aus der Kabine. Der RSV wollte sich vor der großen Kulisse im Brandenburg-Derby nicht aufgeben und kämpfte sich in die Partie. In dieser Phase ließen die Bernauer zu viele Chancen zu, was auch dem Bernauer Trainerteam René Schilling und Sebastian Trzcionka nicht gefallen hatte. Der dritte Spielabschnitt ging mit 20:25 an den RSV. Es dauerte fast das gesamte Viertel, ehe die Bernauer ihre Halbzeitmüdigkeit abgelegt hatten. Die deutliche Führung war allerdings zu keiner Zeit gefährdet. Auch weil die Schützlinge von René Schilling im Schlussviertel die Zügel noch einmal anzogen. Routinier Robert Kulawick sammelte nicht nur 12 Punkte, sondern setzte auch seine Teamkollegen immer wieder Szene. Sieben Assists standen am Ende allein auf seinem Konto. Auf Bernauer Seiten konnten alle Spieler punkten und ihren Beitrag zum unerwartet deutlichen 99:52 Auftaktsieg in der ProB beitragen.

„Ich kann mit der Leistung meiner Mannschaft heute sehr zufrieden sein. Unser Ziel war es, das erste Spiel zu gewinnen. Entsprechend fokussiert sind wir auch in das Spiel gestartet. Bis auf das dritte Viertel habe wenig zu kritisieren. Das Ergebnis fiel am Ende geschuldet der fehlenden Leistungsträger beim RSV sehr deutlich aus“, analysierte René Schilling nach dem Spiel. RSV-Trainer Thomas Roijakkers war zumindest mit dem Aufteten seiner Mannschaft zufrieden, weil „wir uns nicht aufgegeben und trotzdem bis zum Schluss gekämpft haben“, erklärte er auf der Pressekonferenz.

Das erste Ligaheimspiel der Bernauer Basketballer findet am kommenden Sonntag statt. Der SSV Lok Bernau empfängt dann im Duell der ProB-Aufsteiger den FC Schalke 04 Basketball. Die Schalker mussten sich gegen den hohen Favoriten in der Nordstaffel  Artland Dragons aus Quakenbrück nur knapp mit 63:72 geschlagen geben. Das erste Bernauer Heimspiel der Saison beginnt am Sonntag (2.10.) um 16.00 Uhr.

Viertelstände: 30:8, 55:16, 77:41, 99:55

SSV Lok Bernau: Ferdinand Zylka (17 Punkte), Pierre Bland (15), Timahj Parker-Rivera (13), Robert Kulawick (12), Jonas Böhm (10), Kevin Wohlrath (7), Tim Schneider (7), Jacob Knauf (6), Jannes Hundt (6), Lukas Herwig (4), Konstantin Kovalev (2)

RSV Eintracht: Ney (22 Punkte), Craven (12), Schumann (6), Teucher (5), D. Herwig (5), Paul (2), Yer (0), Hildebrandt (0), Riedel (0), Jonah (0)

DAnke an Ricardo Steinicke für Text und Fotos

Lok Bernau mit Brandenburg-Derby zum Auftakt
Für den SSV Lok Bernau wartet zum Auftakt in der 2. Basketball-Bundesliga ProB das Brandenburg-Derby gegen den „Liga-Dino“ RSV Eintracht. Die beiden märkischen Rivalen beschließen den ersten Spieltag am Sonntag um 17.30 Uhr in der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School in Kleinmachnow.

Beide Teams treffen nach geschlagenen vier Jahren in einem Pflichtspiel das erste Mal wieder aufeinander. Während die Eintracht seit zehn Jahren ununterbrochen der ProB angehört und zu den Dinos der Liga zählt, reisen die Bernauer Basketballer an diesem Sonntag als Aufsteiger nach Kleinmachnow. Zum Auftakt haben bereits etliche Fans der Lok ihre Unterstützung beim Auswärtsspiel im Südwesten Berlins angekündigt. Trotz der gelungenen Generalprobe seiner Mannschaft am letzten Wochenende sieht Lok-Headcoach René Schilling die Favoritenrolle beim Gastgeber. „Der RSV ist seit Jahren Bestandteil der ProB und konnte viele Spieler aus der letzten Saison halten. Dazu kommen drei Importspieler und die Tatsache, dass wir auswärts antreten. Das sind schon einige Punkte die im Brandenburg-Derby für die Stahnsdorfer sprechen.“ Schilling gibt sich dennoch kämpferisch und hat das Ziel mit seinem Team, den ersten Auswärtssieg einzufahren. „Dazu müssen wir in erster Linie in der Verteidigung sehr gut arbeiten und das Tempo kontrollieren. Wenn uns das gelingt, sehe ich gute Chancen für einen gelungenen Saisonstart.“

An der Seitenlinie der Stahnsdorfer führt seit dem SommerLok Bernau mit Brandenburg-Derby zum Auftakt Für den SSV Lok Bernau wartet zum Auftakt in der 2. Basketball-Bundesliga ProB das Brandenburg-Derby gegen den „Liga-Dino“ RSV Eintracht. Die beiden märkischen Rivalen beschließen den ersten Spieltag am Sonntag um 17.30 Uhr in der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School in Kleinmachnow.  Beide Teams treffen nach geschlagenen vier Jahren in einem Pflichtspiel das erste Mal wieder aufeinander. Während die Eintracht seit zehn Jahren ununterbrochen der ProB angehört und zu den Dinos der Liga zählt, reisen die Bernauer Basketballer an diesem Sonntag als Aufsteiger nach Kleinmachnow. Zum Auftakt haben bereits etliche Fans der Lok ihre Unterstützung beim Auswärtsspiel im Südwesten Berlins angekündigt. Trotz der gelungenen Generalprobe seiner Mannschaft am letzten Wochenende sieht Lok-Headcoach René Schilling die Favoritenrolle beim Gastgeber. „Der RSV ist seit Jahren Bestandteil der ProB und konnte viele Spieler aus der letzten Saison halten. Dazu kommen drei Importspieler und die Tatsache, dass wir auswärts antreten. Das sind schon einige Punkte die im Brandenburg-Derby für die Stahnsdorfer sprechen.“ Schilling gibt sich dennoch kämpferisch und hat das Ziel mit seinem Team, den ersten Auswärtssieg einzufahren. „Dazu müssen wir in erster Linie in der Verteidigung sehr gut arbeiten und das Tempo kontrollieren. Wenn uns das gelingt, sehe ich gute Chancen für einen gelungenen Saisonstart.“  An der Seitenlinie der Stahnsdorfer führt seit dem Sommer ein holländisch-kroatisches Duo Regie. Thomas Roijakkers kennt die ProB aus seiner Zeit bei Citybasket Recklinghausen (2013-2015). Zuletzt war er in der ersten belgischen Liga aktiv. Ihm zur Seite steht mit dem 34-Jährigen Denis Toromann ein erfahrener Basketballer. Als Spieler durchlief Toroman alle kroatischen Jugendnationalteams, war in vielen europäischen Ländern aktiv. Einigen Bernauern dürfte er aus der Regionalliga bekannt sein. Toromans letzte Station als Spieler waren die Red Dragons aus Königs Wusterhausen. Der RSV Eintracht setzt im Kern auf junge talentierte Nachwuchsspieler aus einer Kooperation mit dem DBV Charlottenburg und dem TuS Lichterfelde. Angeführt wird die junge Mannschaft durch den 24-jährigen Kapitän Niko Schumann. Der Aufbauspieler war in der letzten Saison mit fast fünf Assists pro Spiel bester Vorlagengeber der Eintracht und lag in dieser Kategorie ligaweit an achter Stelle. Daneben sammelte Schumann pro Spiel 4,2 Punkte, 3,1 Rebounds und 1,1 Steals. Wichtige Stützen der Roijakkers-Truppe sind daneben auch Joey Ney (ProA-Erfahrung), Colin Craven (eigene Jugend) und David Herwig (ALBA BERLIN), die dem RSV weiter die Treue gehalten haben. Mit Ethan Murray unterstützt einer der drei US-Amerikaner den Spielaufbau. Der 23-jährige hat sich bei seinen Einsätzen in der amerikanischen Eurobasket Select Mannschaft empfohlen, die Anfang September durch Deutschland tourte. Gegen diese Auswahl hatte auch der SSV Lok Bernau während der Vorbereitung getestet. Auf den Flügeln sollen zwei weitere US-Neuzugänge zum Einsatz kommen. Erst seit wenigen Tagen ist  Josh Adeyeye bei der Eintracht dabei. Der 1,95m große und 23 Jahre alte Flügelspieler kommt direkt vom Jacksonville College. Der dritte US-Amerikaner Josh Smith musste in den letzten Wochen verletzt pausieren. Smith ist 22 Jahre alt und mit 2,06m einige Zentimeter größer als sein Namensvetter. Er kommt vom renommierten Clemson College aus der starken ACC-Gruppe der NCAA I.   Während der RSV Eintracht am Sonntag im Brandenburg-Derby auf dem Seeberg wahrscheinlich in kompletter Besetzung antreten kann, wird Nino Valentic bei der Lok den Auftakt verletzungsbedingt verpassen. Weiterhin muss Nico Adamczak noch eine Sperre aus der Vorsaison wegen einem Verstoß gegen die Sportdisziplin im letzten Heimspiel absitzen. Das Auftaktspiel für den SSV Lok Bernau in der ProB beginnt am Sonntag um 17.30 Uhr in der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School (BBIS).  Halle: Sporthalle der Berlin Brandenburg International School  Schopfheimer Allee 10 (Zufahrt über Karl-Marx-Straße) 14532 Kleinmachnow    Ricardo Steinicke Tel. 0179 – 911 68 44 ein holländisch-kroatisches Duo Regie. Thomas Roijakkers kennt die ProB aus seiner Zeit bei Citybasket Recklinghausen (2013-2015). Zuletzt war er in der ersten belgischen Liga aktiv. Ihm zur Seite steht mit dem 34-Jährigen Denis Toromann ein erfahrener Basketballer. Als Spieler durchlief Toroman alle kroatischen Jugendnationalteams, war in vielen europäischen Ländern aktiv. Einigen Bernauern dürfte er aus der Regionalliga bekannt sein. Toromans letzte Station als Spieler waren die Red Dragons aus Königs Wusterhausen. Der RSV Eintracht setzt im Kern auf junge talentierte Nachwuchsspieler aus einer Kooperation mit dem DBV Charlottenburg und dem TuS Lichterfelde. Angeführt wird die junge Mannschaft durch den 24-jährigen Kapitän Niko Schumann. Der Aufbauspieler war in der letzten Saison mit fast fünf Assists pro Spiel bester Vorlagengeber der Eintracht und lag in dieser Kategorie ligaweit an achter Stelle. Daneben sammelte Schumann pro Spiel 4,2 Punkte, 3,1 Rebounds und 1,1 Steals. Wichtige Stützen der Roijakkers-Truppe sind daneben auch Joey Ney (ProA-Erfahrung), Colin Craven (eigene Jugend) und David Herwig (ALBA BERLIN), die dem RSV weiter die Treue gehalten haben. Mit Ethan Murray unterstützt einer der drei US-Amerikaner den Spielaufbau. Der 23-jährige hat sich bei seinen Einsätzen in der amerikanischen Eurobasket Select Mannschaft empfohlen, die Anfang September durch Deutschland tourte. Gegen diese Auswahl hatte auch der SSV Lok Bernau während der Vorbereitung getestet. Auf den Flügeln sollen zwei weitere US-Neuzugänge zum Einsatz kommen. Erst seit wenigen Tagen ist  Josh Adeyeye bei der Eintracht dabei. Der 1,95m große und 23 Jahre alte Flügelspieler kommt direkt vom Jacksonville College. Der dritte US-Amerikaner Josh Smith musste in den letzten Wochen verletzt pausieren. Smith ist 22 Jahre alt und mit 2,06m einige Zentimeter größer als sein Namensvetter. Er kommt vom renommierten Clemson College aus der starken ACC-Gruppe der NCAA I.

Während der RSV Eintracht am Sonntag im Brandenburg-Derby auf dem Seeberg wahrscheinlich in kompletter Besetzung antreten kann, wird Nino Valentic bei der Lok den Auftakt verletzungsbedingt verpassen. Weiterhin muss Nico Adamczak noch eine Sperre aus der Vorsaison wegen einem Verstoß gegen die Sportdisziplin im letzten Heimspiel absitzen. Das Auftaktspiel für den SSV Lok Bernau in der ProB beginnt am Sonntag um 17.30 Uhr in der Sporthalle der Berlin Brandenburg International School (BBIS).

Halle:
Sporthalle der Berlin Brandenburg International School
Schopfheimer Allee 10 (Zufahrt über Karl-Marx-Straße)
14532 Kleinmachnow

Quelle|Foto: Ricardo Steinicke