In Oderberg wurde Richtfest für das Asylbewerberheim gefeiert.

Die  Botschaft  des  Richtspruches  war  kurz  und  prägnant:  „Dem Haus und seinen Bewohnern soll kein Leid geschehen“, hieß es  am   Freitag   beim   Richtfest   für   das   Asylbewerberheimes   in Oderberg.

Das Heim wird im Auftrag des Landkreises Barnim vom  Evangelischen  Jugend- und  Fürsorgewerk (EJF) gebaut. Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk ist ein diakonisch sozialer Träger mit über 100 Einrichtungen in Berlin, Brandenburg,   Niedersachsen,   Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern, Polen und Tschechien.

Das EJF wird das Heim in Zukunft betreiben. Ab Ende Juni soll es fertig sein, so dass die ersten Flüchtlinge einziehen können. „Wir  sind  mit  den  Arbeiten  voll  im  Zeitplan,  können  nach derzeitigem  Stand  die  ersten  Flüchtlinge  im  Juni  aufnehmen“,  freute  sich Sirgid  Jordan-Nisch,  die für  das EJF  das  Bauprojekt in  Oderberg  betreut.
Barnims  Sozialdezernentin  Silvia  Ulonska  geht davon aus, daß das Heim ein Zugewinn für Oderberg wird. Profitieren werden die 80 Flüchtlinge ebenso wie die Oderberger.

 

Auf dem Gelände eines ehemaligen Ferienlagers in Joachimsthal entsteht zur Zeit eine weitere Einrichtung die auch vom EJF betreut wird. Dort sollen 120 Flüchtlinge untergebracht werden.

Sind die Unterkünfte fertig und bezogen wird das Übergangswohnheim in Althüttendorf im Laufe des Jahres geschlossen.

„Die Einrichtung stand schon lange in der Kritik und entsprach nicht mehr den Anforderungen“, so Silvia Ulonska. „Darauf haben wir als Landkreis reagiert. Nach den derzeitigen Planungen wird der Vertrag mit dem Träger Mitte des Jahres auslaufen.“

Foto: Pressestelle Richtfest-Oderberg

Foto: Pressestelle Richtfest-Oderberg

Rettungshund bewahrt dementen Mann vor dem Erfrieren

Rettungshunde der DLRG KV Barnim (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) wieder erfolgreich im Einsatz.

Am Abend des 08. April wurde die Rettungshundestaffel der DLRG KV Barnim zur Suche nach einem vermissten Mann aus Brandenburg an der Havel alarmiert. Der an Demenz leidende 83 Jährige verschwandt spurlos nach dem Abendessen aus einem Pflegewohnheim und wurde der Polizei als vermisst gemeldet. Da die umfangreichen Suchmaßnahmen der Polizei nicht zum Erfolg führten, wurde die Rettungshundestaffel hinzugezogen. Zum Einsatz kamen hierbei ein Mantrailer/Personenspürhund sowie Flächensuchhunde der DLRG KV Barnim. Nachdem der Mantrailer/Personenspürhund auf ein Waldstück verwies, wurden Flächensuchhunde zur weiteren Absuche der Waldareale eingesetzt. Gegen 4 Uhr des 09. April wurde der Mann durch den Rettungshund „Ado“ aufgespürt. Die Hundeführerin Petra Nentwig Zimmermann und ihre Einsatzhelferin Grit Balk versorgten den am Boden liegenden und lebensbedrohlich unterkühlten Rentner sanitätsdienstlich bis zum Eintreffen des nachgeforderten Rettungswagens. Der Mann kam aufgrund starker Unterkühlungen in ein Krankenhaus, wo er stationär aufgenommen wurde.

Polizei und Rettungskräfte sind sich einig: – Ohne das Auffinden der Person durch die Rettungshundestaffel hätte der Mann die nächsten Stunden nicht überlebt.-

Der Einsatzleiter der DLRG Rettungshundestaffel KV Barnim, André Winkler, weist darauf hin, dass diese Leistung vor allem durch die gute Zusammenarbeit der Einsatzkräfte vor Ort,- der Rettungshundestaffel, der Polizei und dem Rettungsdienst,- ermöglicht wurde.

Die Rettungshundestaffel der DLRG KV Barnim bietet 24h am Tag und ganzjährig der Suche nach vermissten Menschen ihre ehrenamtlichen Dienste an. Zu diesem Zweck stehen zertifizierte Einsatzleiter und Rettungshunde für unterschiedliche Einsatzgebiete zur Verfügung.

Für weitere Informationen/Kontakt:

Staffelleiter/ Einsatzleiter DLRG Rettungshunde KV Barnim: André Winkler

Tel.: 0172 42 84 632

Mail: andre.winkler@rettungshundestaffel-barnim.de

Weitere Infos zur Rettungshundearbeit: www.rettungshundestaffel-barnim.de

 

Quelle: Rettungshunde der DLRG KV Barnim

Fotos: Lutz Weigelt für Barnim-plus.de, Ostern im Kloster Chorin, Kletterwald Schorfheide

Ostern 2015 feierte das Kloster Chorin mit Konzerten, Ausstellungen, einem Ostermarkt (4. – 6. April), Workshops und Theater für Kinder und Erwachsene – und erstmals einem temporären Kletterparcours des Kletterwaldes Schorfheide. Viele Besucher waren über die Ostertage im Kloster. Sie fühlten sich dort wohl, konnten an den Ständen schauen, die Kinder waren beschäftigt und die Ausstellungen geöffnet. Das Klosterkaffee hatte geöffnet und viele saßen in der Sonne bei einem Kaffee. Am Ausgang des Klosters wartete eine besondere Überraschung auf die Besucher. Dort hatte der Kletterwand Schorfheide einen Kletterparcour aufgebaut. Diese Attraktion begeisterte Jung und Alt. Ein Herr turnte über den Parcour als wenn er es jeden Tag macht. Wir kamen mit ihm ins Gespräch und erfuhren, das er mit seinen 82 Jahren noch Sport treibt und in einer Sportgruppe organisiert ist. Er machte uns noch schnell einen Kopfstand vor. Der Betreiber des Kletterwaldes Schorfheide, war so begeistert, das er Herrn Radecke spontan in den Kletterwald Schorfheide einlud.

Zukunftstag 2015

 

Beim „Zukunftstag für Jungen und Mädchen“ können sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 6 – 9 über Berufe informieren und einen Tag in Unternehmen und Institutionen verbringen.

Auch die Barnimer SPD-Landtagsabgeordnete, Britta Stark, beteiligt sich wieder am Zukunftstag, der in diesem Jahr am 24. April stattfindet: „Ich will Jugendlichen die Chance geben, politische Arbeit hautnah zu erleben und zu sehen, wie so ein Politikerarbeitstag aussieht“, fasst Britta Stark, die zugleich Präsidentin des Brandenburger Landtags ist, ihre Motivation zusammen.

Beim diesjährigen Zukunftstag werden die Jugendlichen den Potsdamer Landtag besuchen und haben Gelegenheit, mit Politikern ins Gespräch zu kommen. Bei einem Rollenspiel erhalten Sie zudem Gelegenheit, den Platz eines Landespolitikers im Plenarsaal einzunehmen und sich mit der Arbeitsweise des Parlaments vertraut zu machen.

Zwei Schülerinnen bzw. Schülern aus dem Niederbarnim stellt Britta Stark dafür Plätze zur Verfügung Die Anmeldung hierfür ist per E-Mail an britta.stark@spd-fraktion.brandenburg.de möglich. Über die Teilnahme entscheidet ggf. das Los.

 

Quelle: Bürgerbüro der Landtagsabgeordneten Britta Stark (SPD)

Wieder Streik  der Busfahrer

uns erreichte folgende Information:
Die Verhandlungen sind fehlgeschlagen!
Die Arbeitgeberseite bot 1,7% für Neubeschäftigte und 1,5% für schon länger Beschäftigte, sowie 150€ Einmalzahlung.
Das ist nicht das, wofür gestreikt wurde.
So erhalten die Busfahrer im  Barnim z.B.  keinen Ausgleich für ihre Wochenendarbeit!
Die Busfahrer, die uns und unsere Kinder Tag für Tag sicher und pünktlich fahren.
Es wird also an einem Tag in der nächsten Woche einen  Streik aller Verkehrsunternehmen
zwischen 03.30 und 09.00 Uhr geben!!!
Die Schulen werden von dem Streik informiert, aber es werden  keine Busse fahren.
Soweit unsere  Informationen, der genaue Tag ist noch nicht festgesetzt. Die AG haben auch noch die Möglichkeit den Streik zu vermeiden. Wissen wir mehr informieren  wir aktuell.
 

UPGRADE – bessere Arbeiten im Barnim

Greifbare Ergebnisse….

 

In unserem vorangegangenen Bericht (klick) hatten wir über ein Projekt berichtet, welches 49 arbeitslos gemeldeten eRFV-logoALG-II-Empfänger/innen, die geringfügig beschäftigt sind, hilft, den Transferbezug zu mindern oder zu beenden. Dieses Projekt wird im Rahmen des Landesprogramms Perspektive Arbeit vom eRFV e.V. (europäischer Regionaler Förderverein e.V.) durchgeführt. Mit der jahrelangen Erfahrung in der Arbeit mit dieser Klientel und dem Elan etwas zu erreichen, sind greifbare Ergebnisse zu verzeichnen. Für alle Beteiligten erstaunlich, das „Finden“ der Teilnehmer, das Gewinnen für das Projekt war der zeitintensivste Prozess. Er bescherte den Mitarbeitern/innen des Projektes eine lange Zeit der Recherche, der Ansprache von potentiellen Teilnehmern, der Besuche bei Unternehmern, der Gespräche mit Arbeitsagenturen und dem Jobcenter. Potentielle Teilnehmer wurden persönlich aufgesucht und Einzelgespräche geführt. Die Teilnehmer kamen, wie in der Projektaufgabe beschrieben, aus dem gesamten Barnim, von Bernau, Eberswalde, Werneuchen, Paarstein bis hin nach Oderberg.

Es wurde mit jedem Teilnehmer über seine Stärken und Schwächen gesprochen. Viele trugen private Probleme mit sich herum, die in gemeinsamer Arbeit geklärt wurden, damit der Kopf frei war, um sich auf die Weiterentwicklung im Berufsleben zu konzentrieren.

Ebenso schwierig gestaltete sich die Kontaktaufnahme mit Arbeitgebern. Mit vielen kleinen und mittelständischen Firmen der Region wurde gesprochen. Sie sollten ja geeignete Arbeitsstellen im Bereich aufweisen und auch bereit sein, die Teilnehmer in ihren Bemühungen um eine verbesserte Einkommenssituation unterstützen. Die Unternehmen waren gefordert, trotz laufendem Arbeitsprozess, gemeinsam mit dem Träger des Projektes herauszuarbeiten, wer von ihren Minijobbern geeignet und willig ist, seine Potentiale zu entdecken und diese dann auch in der Arbeit zur Geltung zu bringen. Dazu gehören der Wille und das Potential bei den Teilnehmern, als auch die Möglichkeit und Chance der Firmen, die Mini-Jobber schrittweise auf höherem Niveau zu beschäftigen.eu

Nachdem nun die Teilnehmer durch Mundpropaganda, Zeitungsanzeigen, Flyer und durch die Akquisetätigkeit der Projektmitarbeiter gefunden waren, konnte aktiv mit der inhaltlichen Arbeit begonnen werden. Nach Analyse der Arbeitsplätze und Gesprächen mit den Teilnehmern wurde für jeden eine individuelle Strategie besprochen.

Natürlich wurden im Vorgespräch auch mögliche Weiterbildungsmöglichkeiten geprüft, um eine Qualifizierung der Teilnehmer zu gewährleisten. Qualifikation, berufliches Wissen und Know How erweisen sich als der Schlüssel für eine verbesserte Beschäftigung am Arbeitsmarkt. Wie das aussehen kann, wurde nun konkret mit dem Teilnehmer und immer auch parallel mit dem Arbeitgeber abgesprochen. Die Frage war immer, wie kann der Teilnehmer für den Arbeitnehmer einen größeren Mehrwert bringen und über diesen Weg eine Erweiterung seiner Beschäftigung in der Firma erreichen, oder aber durch die Weiterbildung und Abschlüsse eine bessere Möglichkeit auf dem Arbeitsmarkt erhalten.

Wie sah das konkret aus?

In einer Marina waren temporär für Winterarbeiten mehrere Mini-Jobber angestellt worden. Gleichzeitig wurden diese Minijobber Teilnehmer und wurden direkt durch das Projekt UPGRADE betreut. Dies lief so gut, das in einem Fall eine feste Anstellung für die anstehende Saison sehr wahrscheinlich ist. Die Leistung, die die Teilnehmer in diesem Unternehmen erbrachten, sind vom Unternehmer trotz der Parallelität von Mini-Job und Teilnahme am Projekt für gut befunden worden.

In Absprache auch mit dem Unternehmer konnte bei 2 Teilnehmern das Interesse für eine Weiterbildung geweckt werden. Sie legten erfolgreich den Motorkettensägeschein ab. Dies machten sie gern und waren begeistert dabei, wussten sie doch, dass sie dadurch besser Ausgangsbedingungen für den ersten Arbeitsmarkt erhalten. Zum Beispiel um sich erfolgreich in einem Forstbetrieb oder Gala-Bau bewerben zu können.

Wir überzeugten uns vom Projekt auch direkt vor Ort. Mit 4 Teilnehmern konnten wir uns am Arbeitsort treffen. Nach etwas Zurückhaltung kamen wir aber in ein intensiveres und offenes Gespräch. So berichteten sie, dass sie sehr viel Vertrauen und Hoffnung in dieses Projekt gesteckt haben. Jahrelange „Schleifen“ im Jobcenter, untersetzt mit Mini-Jobs hatten die Resignation groß werden lassen. Mit UPGRADE gab es eine neue Hoffnung auf Änderung. Unisono wichtig war die Unterstützung in diesem Prozess durch das persönliche Umfeld der Teilnehmer. Alle hatten zuvor mit ihren Lebenspartnern gesprochen und sich von dort Rückhalt und Unterstützung gehört. Sie organisierten z.B. selbst die gemeinsame Fahrt zum Unternehmen. Bei der Arbeit lernten sie sich auch persönlich kennen und kamen so besser mit den gestellten Aufgaben zurecht. Gut fanden sie die 4 Workshops in denen Themen wie z.B. Zeit- und Lernmanagement, Gesundheit im Alltag, Rechtsberatung oder die Zukunftswerkstatt angesprochen wurden.

Zum Teil kannten sie die Projektmitarbeiterinnen aus früheren Arbeitsgelegenheiten und hatten durch die Vielzahl an Gesprächen eine besondere Vertrauensbasis aufgebaut. Die Unterstützung seitens der Projektbetreuerinnen, die Aufnahme beim Arbeitgeber und die Möglichkeit eine Weiterbildung zu bekommen, die ihnen liegt, hat viele Projektteilnehmer begeistert. Die Betreuung durch den eRFV e.V. wird von allen als sehr gut beurteilt. Auch wenn die Teilnehmer schon sehr lange auf die Unterstützung durch die Arbeitsagentur bzw. Jobcenter angewiesen sind, sehen sie nun eine bessere Chance auf einen sicheren und auskömmlichen Verdienst.

Die Betreuung der 49 Teilnehmer erfolgt durch zwei Fachkräfte des eRFV e.V. Beide haben eine Ausbildung als Fachkraft für Arbeitsförderung. Die Zwischenergebnisse aus dem Projekt dokumentieren den Projektmitarbeiterinnen, dass sie eine sehr gute Arbeit geleistet haben. Durch die Anforderungen des Projektes, die Teilnehmer persönlich aufzusuchen, kommen sehr viel Fahrtkilometer und Zeit im Auto zusammen. Dies hat sich aber durch die Effektivität und die Intensität der Arbeit mit den Teilnehmern wieder inhaltlich ausgeglichen. Dadurch dass z.B. Teilnehmer auch in Schichten arbeiten (Reinigung), waren die Betreuerinnen durchaus auch sehr früh und spät abends unterwegs. Der Erfolg in der Arbeit mit den Teilnehmern zeigt, dass dieser Aufwand richtig war.

Die positive Motivierung der Teilnehmer spiegelt sich natürlich in den Erfolgen wieder. Es ist abzusehen, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit 17% der Teilnehmer im Anschluss an das Projekt weniger Leistungen von der Arbeitsagentur bzw. dem Jobcenter benötigen werden.

Schon jetzt kann man abschätzen, dass ein solches Projekt auch in Zukunft Menschen helfen kann und die Arbeit der Arbeitsagentur positiv unterstützt. Den Unternehmen im Barnim werden dadurch qualifizierte Mitarbeiter an die Seite gestellt. Ein Unternehmer wird hierbei immer einen Mehrwert aus dem Projekt ziehen können. Besser ausgebildete und motivierte Mitarbeiter stärken ein Unternehmen.

Zum Ende des Projektes werden die endgültigen Erfolgszahlen feststehen. Wir werden an dieser Stelle darüber berichten.

++++++ WANDBILD VERLOSUNG ++++++

Die Leser von Barnim-Plus können  dieses Wandbild im Wert von 90 Euro gewinnen.

2016-03-11-Mirko Foto

 

In Zusammenarbeit von  Barnim-Plus, Bernauer Altstadtkurier,  Bernau OT Ladeburg, wird ein großes Wandbild in den Maßen 90 x 60 cm verlost. Es handelt sich dabei um eine Fotografie des Naturfotografen Mirko Graul, welches er erst kürzlich, im Naturpark Barnim, bei Sonnenuntergang, aufgenommen hat. Wenn Euch die Stimmung oder die warme Farbe des Fotos gefällt, macht einfach mit und seid der glückliche Gewinner bzw. die glückliche Gewinnerin. Schreib einfach in die Kommentare, warum ausgerechnet „DU“ dieses Wandbild haben möchtest bzw. warum das Wandbild in Euren eigenen „4 Wänden“ am besten hinpassen würde. Eure Antworten könnt Ihr hier direkt bei Barnim-Plus, Bernauer Altstadtkurier,  Bernau OT Ladeburg, hinterlassen. Alle Kommentare werden in die Wertung einbezogen. Eine Jury bewertet nach Ablauf dieser Aktion alle Kommentare und aus den 10 originellsten 2016-03-11-Mirko Foto 1Kommentaren wird dann der Gewinner gezogen. Mitmachen kann jeder, der dieses Wandbild gern gewinnen möchte. Diese Aktion endet am Sonntag den 22.03.2015 – 20:00 Uhr. Alle Kommentare die danach abgegeben werden, können nicht mehr in die Wertung einbezogen werden. Wer sich das Wandbild vorher persönlich ansehen möchte, kann dies gern zu den regulären Öffnungszeiten in der Design Werkstatt Bernau, An der Stadtmauer 10-12 hier in 16321 Bernau, tun. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! Wir wünschen allen unseren Lesern viel Glück.

 

Barnim Plus Leser wissen mehr!

 

 

Kraftfahrer aufgepasst. Ab 1. April werden wieder viele 2 Räder aus dem Winterschlaf geweckt.

Foto: Rainer Fuhrmann

Foto: Rainer Fuhrmann

Ab diesem Tag werden wieder viele Saisonkennzeichen gültig. Die Biker freuen sich schon darauf und hoffen auf gutes Wetter. An den Wochenenden werden dann die Straßen im Barnim voller werden. Gerade im Landkreis Barnim sind die kurvenreichen Strecken beliebt. Autofahrer sowie Biker kennen sie natürlich

die Strecken zwischen Eberswalde und Liepe und Oderberg, oder die Straßen rund um den Werbellinsee sind sehr beliebt. Dabei geht es vielen Biker nicht ums rasen, viele cruisen nur in der schönen Landschaft des Barnim.

Foto: Rainer Fuhrmann

Foto: Rainer Fuhrmann

Die Straßenverkehrsbehörde rät den Bikern: „Motorradfahrer müssen sich nach einer langen Winterpause erst wieder an ihre Maschine gewöhnen. Dazu zählt auch körperliche Kondition“, so Leiter Marcel Kerlikofsky. „Denn gerade, wer im Winter keinen Sport getrieben hat, sollte den Kreislauf und die Muskulatur wieder an die Belastungen beim Motorradfahren gewöhnen.“

Aber auch die Überprüfung der Maschine ist wichtig nach der langen Standzeit. Sei es nun der Reifendruck, die Bremse oder die Überprüfung der Füllstände sämtlicher Flüssigkeiten. Auch die Schutzkleidung sollte einer eingehenden Reinigung und Überprüfung unterzogen werden.

Nicht vergessen -Licht anschalten-

Foto: Rainer Fuhrmann

Foto: Rainer Fuhrmann

und liebe Autofahrer, nehmt Rücksicht denn Zweiradfahrer sind einer größeren Gefahr im Verkehr ausgesetzt, und es besteht eine höhere Verletzungsgefahr. Die Fahrzeuge können schneller übersehen werden und ihre Geschwindigkeit wird sehr oft  unterschätzt.

Barnim Plus wünscht ALLEN Verkehrsteilnehmern einen unfallfreien wunderbaren Frühling/Sommer/Herbst

Schon seit Jahren sind Naturschützer dabei dem Amphibientod an unseren Straßen den2015-02-27 -  Fangzäune-1245 Kampf anzusagen. Sie stellen Fangzäune auf, tragen Kröten über die Straße und legen Ersatzlaichgewässer an.

Auch im Barnim werden diese Krötenzaun jetzt aufgebaut. z.B. in Bernau an der Börnicker Chaussee. Im Frühjahr wandern Molche, Frösche und Kröten aus ihren Winterquartieren über die Straße in die Kleingewässer auf der anderen Straßenseite. Dort pflanzen sie sich fort und wandern dann im Laufe des Jahres bis in den Herbst hinein wieder zurück zu ihren Winterquartieren. Vor allem im Frühjahr werden viele Amphibien überfahren, wenn in den frühen Abendstunden die Amphibienwanderung mit der Hauptverkehrszeit  zusammentrifft.

Helfer für die Zaunbetreuung sind jederzeit willkommen und können sich bei Andreas Krone melden.

 

Umsetzung des Landesprogramm: eu

Perspektive Arbeit – Regionale Projekte für Arbeitslose

Dieses Landesprogramm fördert 2014/2015 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Projekte die auf Langzeitarbeitslose zugeschnitten sind. Im Barnim gibt es, neben anderen Vorhaben, das Projekt:

UPGRADE – Bessere Arbeit im Barnim

 

Ein Projekt, welches arbeitslose Menschen zu einem besseren Einkommen oder zu einem festen Job verhilft?

Ein Projekt, das auf Menschen zu geht und sie fördert aber auch fordert?

Kurz um, es geht hier um Menschen die arbeitslos sind, einen Minijob haben und die sich weiter beruflich entwickeln möchten.

Der europäische Regionale Förderverein e.V. (eRFV e.V.) mit dem Sitz in Pinnow hat sicheRFV-logo sozialen Projekten verschrieben. 1998 hat sich der Verein gegründet. In der Satzung des Vereins ist eine AGENDA21 pragmatisch verankert. Für die Region Barnim/Uckermark/Märkisch Oderland will der Verein die regionale Entwicklung aktiv begleiten und unter anderem auch die Perspektiven für Langzeitarbeitslose verbessern.

Der Verein ist bei uns in der Region als Träger des Nationalen Geoparks Eiszeitland am Oderrand (2005 bis 2012), als Träger des Europazentrums Brandenburg Berlin, als Träger der KAG Region Finowkanal und als Initiator und Träger vielfältiger arbeitsmarktlicher Projekte bekannt. Von ABM, SAM, BSI bis Regionalbudget, der eRFV e.V. hat sich als Dienstleister der Kommunen, der Arbeitsagentur und des Jobcenters präsentiert. In der Region, im Land Brandenburg und auch europaweit hat sich der Verein einen anerkannten Ruf zur zuverlässigen Umsetzung von Projekten gemacht.

Anfang 2014 wurde das Projekt begonnen. Das ehrgeizige Ziel war, mindestens 42 Teilnehmer/innen in das Programm zu integrieren und eine möglichst große Anzahl dieser Teilnehmer weiterzuentwickeln, den Mini-Job zu stabilisieren und den Transferbezug zu reduzieren. Bedingung für die Teilnahme ist, dass die Teilnehmer bereits einer Tätigkeit in einem Mini Job, also mit einem Einkommen unter 450,00 € im Monat nachgehen. Die Mitarbeiter des eRFV e.V. gingen und gehen aktiv auf die Teilnehmer zu. Erste Gespräche wurden bei den Teilnehmern, oder an einem von ihnen benannten Ort durchgeführt.

Die Arbeitgeber, bei denen die Teilnehmer bereits in Mini Jobs beschäftigt waren, wurden bereits vor der Kontaktaufnahme mit dem Teilnehmer mit einbezogen. Dadurch wurde ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen Teilnehmer, Firma und Träger hergestellt.

Mit dem Arbeitgeber wurden z.B. Fragen besprochen wie:

  • Welche Voraussetzungen haben die Teilnehmer um beruflich weiterzukommen?
  • Sieht der Arbeitgeber womöglich andere Einsatzgebiete die dem Teilnehmer mehr liegen, er aber mangels Qualifikation dort nicht eingesetzt werden kann?
  • Welche Möglichkeiten der Weiterentwicklung sind bei dem Arbeitgeber möglich, um den Teilnehmer in eine andere Tätigkeit zu bringen oder die jetzige Arbeitsaufgabe so zu erweitern, dass der Transferbezug beendet oder zumindest verringert wird?

All das wurde diskutiert: Individuell, mit dem Arbeitgeber, mit Partnern und ein möglicher Entwicklungsweg ermittelt. Das bedeutet zum Beispiel die Vermittlung von Weiterbildungsmaßnahmen. Immer dort, wo sich ein Bedarf auftat, wurde der richtige Bildungsweg gefunden. Diese maßgeschneiderten Weiterbildungen werden aus dem Förderprojekt heraus finanziert. Eine Mehrbelastung entsteht auf diesem Weg weder dem Teilnehmer noch dem Arbeitgeber. Der jetzige Mini Jobber kann dadurch für den Arbeitgeber interessanter werden, da er ein breiteres Spektrum leisten kann. Als Ergebnis könnte ein erweiterter Arbeitsvertrag stehen, so die Theorie. Die Praxis zeigt, dass es umsetzbar ist. Erste Ergebnisse sind zu erkennen, obwohl das Projekt noch nicht beendet ist.

Wir werden dieses Projekt weiter verfolgen und in Kürze erneut berichten.