Brauereieröffnung in Struwenberg

Das hat uns natürlich interessiert. Da unser  Weg am Samstag in die Richtung führte, lag es nahe, die Brauerei zu besuchen. Sie ist leicht am Bahnhof zu finden.

Freundlich wurden wir empfangen und konnten uns die Brauerei anschauen. Wärend wir auf dem Hof mehr Informationen zu den Biersorten (Landbier, Festbier, Pale Ale und Barnim IPA) erhielten, gaben sich die Besucher förmlich die Klinke in die Hand. Wie Sören Billerbeck berichtet, kommen die ersten Käufer aus dem Ort, aus Eberswalde und sogar aus Berlin. Natürlich sind auch viel Neugierige dabei, die sich einfach mal eine Brauerei in ihrer Heimat anschauen wollen. Dazu gehört natürlich das Gespräch mit dem Brauer und ggfs. eine Verkostung. Viele davon kommen regelmäßig wieder. Bei unserem Besuch liessen sich gerade die Betreiber vom Eis & Cafe Fagus in der Hebewerkstrasse beraten.

Gern geben wir hier die Pressemitteilung der Brauerei wieder:

regionales Bier aus dem Barnim gebraut in Hohenfinow/ Struwenberg

Nach einjähriger Bauphase startete am Samstag, den 23. Juni der Verkauf von regional erzeugtem Bier auf dem Hof des Barnimer Brauhauses in Hohenfinow/ Struwenberg gegenüber dem Bahnhof Niederfinow.
Nora und Sören von Billerbeck betreiben die Brauerei mit einem modernen 5 Hektoliter 3 Geräte Sudhaus und 6 Gär- und Lagertanks à 500 Liter. Durch viel Handarbeit entstehen traditionell erzeugte Biere in unterschiedlichen Stilen.
Unter Verwendung von besten Rohstoffen direkt bezogen von kleinen Erzeugerbetrieben entstehen Sorten, wie das würzig herbe „Landbier“ oder das leicht malzig, fein gehopfte „Festbier“. Für Liebhaber von sogenannten Craftbieren sind „Callista Pale Ale“ und das „Barnim IPA“ im Programm. Weitere Sorten sind in Planung.
Das Bier wird in Flaschen, 12er Holzkisten und in Fässern ab Brauereihof verkauft.
Das Barnimer Brauhaus ist verkehrsgünstig zu erreichen und liegt in unmittelbarer Nähe zum Schiffshebewerk Niederfinow.
Durch ihren bisherigen Beruf als klassische Sänger war das Betreiberehepaar in fast allen Teilen der Welt unterwegs und hat unterschiedlichste Biere und Brauer kennengelernt. Die Leidenschaft für gutes Bier war entfacht. In den vergangenen zehn Jahren wurde gebraut, an Bierrezepten gefeilt, Sensorikkurse besucht, Praktika in Brauereien absolviert und eine Ausbildung zum Biersommelier abgeschlossen.
Da die Eheleute Unterstützer der regionalen Idee und Vermarktung sind, wollten sie nun dazu beitragen ein regionales Produkt zu schafften. Mit Mut zur Investition gründeten Sie das Barnimer Brauhaus.
Große Unterstützung erfuhren sie dabei durch die LAG Barnim, die Sparkasse Eberswalde und viele regionale Firmen.
Ab Herbst 2018 werden Brauereiführungen, Braukurse und Bierverkostungen angeboten.
Im kommenden Jahr ist ein kleiner Biergarten mit kulinarischer Begleitung der Biere geplant.
Fotos: Barnim-plus.de / Lutz Weigelt

17. Rockende Eiche am 18. August in Biesenthal ab 16 Uhr

Jugendliche des Jugendkulturzentrums KULTI laden ein zum Nachwuchsbandfestival auf dem Gelände der ehemaligen Straßenmeisterei Biesenthal, Bahnhofstraße 152.

 

Bereits zum 17. Mal bereiten die Jugendlichen, des in Trägerschaft der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal befindlichen Jugendkulturzentrums KULTI, das Biesenthaler Nachwuchsbandfestival „Rockende Eiche“ vor. Sie sind einbezogen in die gesamte Organisation des Festivals und haben so die Möglichkeit ihre Ideen in diesem Event zu verwirklichen. Sie treffen Entscheidungen über die Auswahl der Bands, die Gestaltung der Plakate und Flyer, übernehmen die Werbung, aber auch die Vorbereitung der Getränkeversorgung und des Caterings für die Bands.

 

Im vergangenen Jahr hatte das Festival mehr als 600 Gäste bei schönstem Open Air Wetter. Aufgrund der durchweg positiven Resonanz zur bisherigen Musikauswahl, steht auch für das diesjährige Fest wieder ein Line Up mit Vertretern aller Musikgenres von Indie über Rock bis hin zum Singer-Songwriter bereit.

Der Eintritt zu diesem Event am 18. August ist frei.

Foto: Lutz Weigelt Bildunterschrift: Über das Glücksrad freuten sich Mitarbeiter der Wohnungs- und Hausverwaltungs- GmbH. Die Beschäftigte der Tagesstruktur Kapernaum sind stolz auf ihr Werk. Von links nach rechts: Heiko Schellenberger Leiter Tagesförderbereiche leben lernen Lobetal- Glockenberg und Kapernaum, Kathleen Weiß Teamleitung Organisation/ Öffentlichkeitsarbeit WHG, Doreen Boden Leiterin Kundenbetreuung und Prokuristin WHG, Anja Heinze und Elke Siebert Mitarbeiterinnen im Tagesförderbereich Kapernaum, sitzend Herr Mike Mielke Beschäftigter im Tagesförderbereich Kapernaum

Glücksrad an Wohnungs- und Hausverwaltungs- GmbH Eberswalde übergeben

Foto: Lutz Weigelt Bildunterschrift: Über das Glücksrad freuten sich Mitarbeiter der Wohnungs- und Hausverwaltungs- GmbH. Die Beschäftigte der Tagesstruktur Kapernaum sind stolz auf ihr Werk. Von links nach rechts: Heiko Schellenberger Leiter Tagesförderbereiche leben lernen Lobetal- Glockenberg und Kapernaum, Kathleen Weiß Teamleitung Organisation/ Öffentlichkeitsarbeit WHG, Doreen Boden Leiterin Kundenbetreuung und Prokuristin WHG, Anja Heinze und Elke Siebert Mitarbeiterinnen im Tagesförderbereich Kapernaum, sitzend Herr Mike Mielke Beschäftigter im Tagesförderbereich Kapernaum

Über das Glücksrad freuten sich Mitarbeiter der Wohnungs- und Hausverwaltungs- GmbH. Die Beschäftigte der Tagesstruktur Kapernaum sind stolz auf ihr Werk.
Von links nach rechts: Heiko Schellenberger Leiter Tagesförderbereiche leben lernen Lobetal- Glockenberg und Kapernaum, Kathleen Weiß Teamleitung Organisation/ Öffentlichkeitsarbeit WHG, Doreen Boden Leiterin Kundenbetreuung und Prokuristin WHG, Anja Heinze und Elke Siebert Mitarbeiterinnen im Tagesförderbereich Kapernaum, sitzend Herr Mike Mielke Beschäftigter im Tagesförderbereich Kapernaum Foto: Lutz Weigelt

Am 3. Juli hat der Tagesförderbereich Kapernaum der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal ein Glücksrad an die  Wohnungs- und Hausverwaltungs- GmbH Eberswalde übergeben. Dort soll es beim Sommerfest zum Einsatz kommen.

Menschen mit Behinderung arbeiteten eifrig an der Herstellung mit. Dazu wurde gesägt, geschliffen, gehobelt, gefilzt und getöpfert. Das nun fertig gestellte Glücksrad ist ein Blickfang und die Mitwirkenden sind stolz auf das, was Sie geschaffen haben. Bei der Gelegenheit übergaben die Mitarbeiter der Wohnungs- und Hausverwaltungs- GmbH WHG einen Spendenscheck für die weitere Arbeit der Einrichtung. Im Anschluss an die Übergabe gab es bereits die eine oder andere Anregung von beiden Seiten, die partnerschaftliche Zusammenarbeit zukünftig fortzusetzen bzw. zu vertiefen.

Der Tagesförderbereich Kapernaum ist ein Angebot für Menschen mit Behinderung, die aufgrund der Schwere der Behinderung oder ihres Alters nicht in einer Werkstatt arbeiten können.

 

Quelle: Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

 


 

ANKOMMEN bauen wohnen leben

Eine Retrospektive im Museum Steintor

 

Im Steintor des Bernauer Heimatmuseums ist derzeit die Retrospektive des Projekts ANKOMMEN bauen wohnen leben zu sehen. Die Ausstellung kann noch bis zur Winterpause im Oktober besucht werden und für den gesamten Juli ist der Eintritt frei.

Das Heimatmuseum der Stadt Bernau bei Berlin verließ mit der Kunstprojektreihe ANKOMMEN bauen wohnen leben seine eigenen vier Wände und machte sich für zwei Jahre auf den Weg, das menschliche Miteinander der Bernauer Bürger*innen in Bezug zu ihrer Architektur aus dem 20. und 21. Jahrhundert zu erforschen. Zusammen mit den Künstlerinnen Janina Janke und Julie Rüter wurden neue Ausstellungs- und Präsentationsformate entworfen sowie Allianzen mit lokalen Kooperationspartnern und Protagonisten geschmiedet.

Das Heimatmuseum präsentiert in einer Retrospektive noch einmal alle vier Stationen der Kunstprojektreihe ANKOMMEN bauen wohnen leben. (Foto: Manuel Kinzer)

Gemeinsam wurden „Heimkino“ über das Stadtsanierungs-Modellprojekt der DDR im Kantorhaus gezeigt, Gustav Lilienthals „zerlegbare Häuser“ und die „Brüder der Landstraße“ in Lobetal entdeckt, sich an einem „Klangkollektiv“ im Bauhaus Denkmal Bundesschule versucht sowie Bernauer „Traumstadt“-Utopien in Baucontainern entwickelt. In der abschließenden Ausstellung im Steintor werden alle Stationen und Partner noch einmal in Wort, Bild und Ton präsentiert.

Parallel zur Ausstellung ist eine reich bebilderte Publikation zum Gesamtprojekt erschienen, in der Partner, Mitwirkende sowie Experten zu Wort kommen. Während Katharina Sebold über die „Bernauer neue Mitte. Geschichte der experimentellen Umgestaltung von Altstadtkernen in der DDR“ schreibt, beleuchtet Jan Cantow das Thema „Hoffnungstal und Lobetal. Wohnen im paradiesischen Wiesental“. „Das Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau. Eine Schule des Lebens“ bringt Friedemann Seeger den Besuchern näher. Der Komponist Bill Dietz veranschaulicht seine persönlichen Erfahrungen mit dem Klangkollektiv im Bauhaus Denkmal und der Bürgermeister André Stahl beschreibt seine Visionen vom zukünftigen Leben in Bernau. Die Publikation ist kostenlos im Heimatmuseum sowie im Kulturamt der Stadt Bernau erhältlich.

Die Retrospektive der Kunstprojektreihe „ANKOMMEN bauen wohnen leben“ kann im Heimatmuseum (Standort Steintor), Berliner Straße, 16321 Bernau, dienstags bis freitags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 12 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist im Juli frei, ab August kostet er 2 Euro, ermäßigt 1 Euro.

ANKOMMEN bauen wohnen leben ist ein Projekt vom Heimatmuseum Bernau bei Berlin, gefördert im Fonds Stadtgefährten der Kulturstiftung des Bundes. Projektträger ist die Stadt Bernau bei Berlin und die Projektleitung obliegt Janina Janke und Julie Rüter.

Weitere Informationen unter: www.stadtgefaehrten-bernau.de

 

Von Bürgermeister zu Neu-Bürgermeister

Am vergangenen Sonntag wurde Maximilian Wonke (SPD) zum Bürgermeister von Panketal gewählt und heute hatte er seinen Antrittsbesuch im Rathaus Bernau. Bürgermeister André Stahl ließ es sich nicht nehmen, seinen 31-jährigen Amtskollegen aus der Nachbargemeinde persönlich zu empfangen und ihm zur gewonnen Stichwahl zu beglückwünschen. In einem lockeren Gesprächsrahmen tauschten sich die beiden Politiker über ihre Erfahrungen aus und gehen für die Zukunft von einer guten und vertrauensvollen Zusammenarbeit aus.

BU Antrittsbesuch_Maximilian-Wonke: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft: Bürgermeister André Stahl gratuliert dem Neu-Bürgermeister von Panketal, Maximilian Wonke, zur gewonnenen Stichwahl. (Bildnachweis: Pressestelle Stadt Bernau)

 

Der 100 000 Besucher war die Familie Shenia, Fabienne, Denny und Levi Gräben aus Berlin. Sie  wollten  den Eberswalder Zoo besuchen und wurde an Eingang überrascht.  Zoodirektor Bernd Hensch und der Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski nahmen sie in  Empfang und gratulierten ihnen. Überreicht wurde ihnen eine  Familienjahreskarte für den Eberswalder Zoo.

Diesen Zoo finden sie wundervoll, nicht so weitläufig und viele viele Angebote für Kinder.

Ein Tipp für viele Familien im Umland !

Freibad Waldfrieden

9. Juli: Auftakt zum Kitaschwimmen

Schwimmkurse für Vorschulkinder

Mit dem Beginn der Sommerferien starten auch wieder die Schwimmkurse für Vorschulkinder im Freibad Bernau-Waldfrieden. In diesem Jahr beginnen die Kurse am Montag, dem 9. Juli und enden am Freitag, dem 17. August. Das Kitaschwimmen findet bereits zum 13. Mal statt.

Stadt unterstützt das Kitaschwimmen

Die Stadt Bernau hat zur Durchführung des Kitaschwimmens eine Vereinbarung mit dem DRK Kreisverband Niederbarnim e. V. geschlossen. Die Stadt unterstützt das Kitaschwimmen mit ca. 4.000 Euro und von den Eltern ist ein Beitrag in Höhe von 40 Euro pro Kind an das DRK zu zahlen.

43 Kurse

13 Kitaeinrichtungen nehmen an insgesamt 43 Kursen teil. Die Anzahl der Kurse ist in diesem Jahr so hoch wie noch nie. Jeder Kurs besteht aus zehn Unterrichtsstunden. In den folgenden Wochen werden rund 265 Kinder von 13 Schwimmlehrern auf die Seepferdchenprüfung vorbereitet. Hierbei müssen die Kinder 25 Meter weit schwimmen, einen Ring aus schultertiefem Wasser heraufholen und einen Sprung ins Schwimmerbecken wagen. Zum Abschluss der Kurse findet am 17. August das traditionelle Neptunfest statt.

große Nachfrage

Aufgrund der großen Nachfrage werden die Schwimmkurse in den ersten beiden Ferienwochen, vom 9. Juli bis 20. Juli, von 9.00 bis 13.00 Uhr durchgeführt.

Aus diesem Grund öffnet das Freibad in dieser Zeit für Besucher erst ab 13.00 Uhr.

Ab dem 23. Juli bis zum 17. August finden die Kurse in der Zeit von 9.00 bis 12.00 Uhr statt – der öffentliche Badebetrieb beginnt in dieser Zeit erst ab 12 Uhr.

 

 

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Bernauer Schülerinnen und Schüler ausgezeichnet

Es ist zu einer schönen Tradition geworden, dass die Stadt Bernau am letzten Schultag vor den Sommerferien Schülerinnen und Schüler für ihre schulischen und außerschulischen Leistungen auszeichnet.

So standen heute 13 Mädchen und sieben Jungen im Mittelpunkt, die von Dr. Hildegard Bossmann, der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, mit viel Lob für ihre Einsatzbereitschaft gewürdigt wurden.

Die ausgezeichneten Sechst- und Zehntklässler werden sowohl für ihre guten Leistungen als auch für ihr soziales Engagement und ihre Hilfsbereitschaft von den Mitschülern geschätzt. Mehrere sind als Klassensprecher oder Streitschlichter aktiv, haben Spendenaktionen organisiert oder ihre Schulen bei Sportwettbewerben vertreten. Nach jeder Laudatio gab es großen Applaus von den anwesenden Eltern, Großeltern und Geschwistern. Zur Ehrung vorgeschlagen wurden sie von ihren Schulen, die sich in städtischer Trägerschaft befinden.

„Ich bin stolz darauf, dass wir die Schülerehrungen bereits zum 12. Mal ermöglichen können. Bis heute durften wir 178 Mädchen und Jungen auszeichnen, die das Miteinander in der Klasse fördern und sich für andere einsetzen“, sagt Dr. Hildegard Bossmann.

Geehrt wurden Emely Haß, Luis Nikolai Bethge, Nikolaos Dimoulas und Lilli Linsenbarth von der Grundschule am Blumenhag; Luisa Eberst, Rosanna Dierschke, Jolina Marie Wizner und Anna-Lena Sophie Kintzelt von der Georg-Rollenhagen Grundschule; Sultan Sulaiman, Sarah Michelle Rohloff und Sandy Liesegang von der Grundschule an der Hasenheide; Patrizia Wolf, Malte Kleinod und Henry Blank von der Grundschule Schönow; Michelle Rosentreter, Celine Becker, Florian Gregor Rathmann und Nicol Bibiane Grund von der Tobias-Seiler-Oberschule sowie Vivien Grafe und Veljko Tomic von der Oberschule am Rollberg.

Zusammen mit Marina Timmermann, der Leiterin der Schulverwaltung, überreichte ihnen Dr. Hildegard Bossmann neben einer Glückwunschkarte auch eine Sonnenblume sowie einen Büchergutschein und eine Zehnerkarte für das Freibad in Bernau-Waldfrieden – passende Geschenke, um die Ferienzeit abwechslungsreich zu gestalten.

 

 

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Berliner Lazarus-Haus der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Gastgeber für den “Pflege-Schwur” der Bundesregierung

Am 25. Juni trafen sich Familienministerin Franziska Giffey (SPD), Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) zu einem gemeinsamen Interview mit der „Bild am Sonntag“  (BamS) im Lazarus-Haus in der Bernauer Straße.

Die drei Minister informieren sich über den Pflegealltag im Lazarus – Haus Berlin

Die Minister haben dort einen “Pflege-Schwur” abgegeben, wie die “BamS” am vergangenen Sonntag (1. Juli) berichtete. Giffey erklärte in dem gemeinsamen Interview: „Wir geben hier den Schwur ab. Hier sitzen drei Minister, die gemeinsam gegen den Pflegenotstand vorgehen wollen.“

Die Bundesregierung will binnen eines Jahres ein Maßnahmenpaket zur Beseitigung des Pflegenotstands auf den Weg bringen. Am Dienstag, den 3. Juli, startet die konzertierte “Aktion Pflege” der Bundesregierung offiziell. Im Blick sind Flächentarifvertrag in der Pflege, Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufs und der Ausbildung, Gewinnung von Arbeitskräften aus anderen Ländern sowie Verbesserung der Arbeitsbedingungen.

Am Rande des Minstertreffens nutzte Geschäftsführer Martin Wulff die Gelegenheit, eine Einladung der Schülerinnen und Schüler der Lazarus – Schulen zum Gespräch über die Rahmenbedingungen der Altenpflege an Gesundheitsminister Jens Spahn zu übergeben.

Im Lazarus-Haus-Berlin an der Bernauer Straße bietet die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal für 184 Bewohnerinnen und Bewohnern im höheren Lebensalter eine breite Palette miteinander vernetzter Angebote. In gesonderten Wohnbereichen ist das Haus auf die Pflege und Betreuung von demenzerkrankten sowie gehörlosen Bewohnerinnen und Bewohnern spezialisiert. Ergänzend stellt das Servicewohnen behindertengerecht ausgestattete zwölf Ein- und Zweizimmer-Apartments für ältere Menschen zur Verfügung.

 

© Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

 

 

Herausragende Qualität in der Dorfentwicklung bescheinigt

Groß Schönebeck erfolgreich beim Europäischen Dorferneuerungswettbewerb 2018

Das brandenburgische Groß Schönebeck hat mit einem hervorragendem Ergebnis am diesjährigen Wettbewerb um den Europäischen Dorferneuerungspreis 2018 „Weiter Denken“ teilgenommen. Das hat die Europäische ARGE Landentwicklung und Dorferneuerung mitgeteilt. Neben der Siegergemeinde Hinterstoder (Österreich) schaffte es der Schorfheider Ortsteil Groß Schönebeck in die Kategorie jener Orte, die sich nach Juryeinschätzung durch eine „ganzheitliche, nachhaltige und mottogerechte Dorfentwicklung von herausragender Qualität“ auszeichnen. Von den insgesamt 23 Teilnehmern aus ganz Europa erreichten 14 weitere diese höchste Kategorie.

Groß Schönebeck besteche durch die Bewältigung des radikalen Funktionswandels in der Forstwirtschaft und in der Jagd nach der Wende sowie durch das Annehmen und innovative Weiterentwickeln der neuen Gegebenheiten, die durch die Ausweisung des Biosphärenreservates Schorfheide entstanden seien, heißt es in der Jurybegründung.

Auffällig sei die intensive Auseinandersetzung mit der Geschichte, die unter anderem in der Ausstellung „Jagd und Macht“ ihren Ausdruck finde und als sinnvolle „Nachnutzung der Vergangenheit“ gewertet werden dürfe. Und weiter: „Die Schaffung eines neuen Lebensgefühls durch eine herausragende und durchgängige Offenheit gegenüber Neuem und Andersartigem, die sich in mehreren erfolgreichen Projekten manifestiert, sowie die Entwicklung und konsequente Umsetzung hochwertiger partizipatorischer Prozesse werden dem Motto „we!ter denken“ besonders gerecht.“

In der Gemeinde Schorfheide hat die Nachricht von der Einstufung in die höchste Preiskategorie entsprechende Freude ausgelöst. Bürgermeister Uwe Schoknecht beglückwünschte die Groß Schönebecker und verwies darauf, dass das gemeinsame Bemühen um eine erfolgreiche Dorfentwicklung in Groß Schönebeck nun auch gewürdigt werde.

Groß Schönebecks Ortsvorsteher Hans-Joachim Buhrs erklärte im Namen der Vorbereitungsteams und aller Aktiven: „Wir freuen uns riesig, dass wir die Jury durch unsere guten Bewerbungsunterlagen und auch bei ihrem Besuch Anfang Juni vor Ort offensichtlich überzeugen konnten. Diese Anerkennung gibt unserem Dorf noch einmal einen Schub und wird alle Akteure motivieren, sich weiter einzubringen.“

Fest steht bereits, dass die Groß Schönebecker eine Abordnung zur Preisverleihung entsenden werden. Die Preisverleihung, die den Höhepunkt einer mehrtägigen Veranstaltung mit Exkursionen, Ausstellungen und kulturellen Begegnungen bildet und ein großes europäisches Fest sein wird, findet vom 20. bis 22. September 2018 in der Siegergemeinde des vergangenen Wettbewerbes, nämlich in der Tiroler Gemeinde Fließ, statt.

 

Quelle: Gemeinde Schorfheide