Ausgezeichnete Tourist-Information in Eberswalde

 

Die Tourist-Information im Museum Eberswalde wurde vom Deutschen Tourismusverband erneut geprüft und als gut bewertet. Das wieder erlangte Zertifikat erlaubt Hinweise auf die Eberswalder Tourist-Information mit dem weithin sichtbaren, kleinen Informations-i vor rotem Hintergrund.

rote Info-i bedeutet eine attraktive Anerkennung durch den Deutschen Tourismusverband

„Das rote Info-i bedeutet eine attraktive Anerkennung durch den Deutschen Tourismusverband, dieser gehört zu den wichtigsten Akteure in der Tourismuswirtschaft. Durch die Re-Zertifizierung können wir unseren Besuchern bereits vorab signalisieren, dass sie in unserer Tourist-Information an der Steinstraße Auskunft über Angebote in der Stadt und der Region erhalten“, so Birgit Klitzke, die Leiterin des Museums Eberswalde, wozu auch die Tourist-Information gehört. Die Museumsleiterin ist besonders stolz, dass ihr Team mit erreichten 85 Prozent über dem Landes- und Bundesdurchschnitt liegen. „Sehr gut abgeschnitten haben wir in den Bereichen Erscheinungsbild und Beratung. Da können meine drei Mitarbeiterinnen wirklich stolz sein“, so die Museumsleiterin

In der Tourist-Informationen sind Andrea Stapel, Kerstin Herzog und Brigitte Schröder die Ansprechpartnerinnen in allen Fragen des Tourismus in Eberswalde und in der Region. Sie beraten auch gern bei der Suche nach kleinen Souvenirs oder Geschenken. Zu den Rennern gehören Einkaufsbeutel mit Grüßen aus Eberswalde und kleine Holzanhänger in Form eines Schweinchens.

Das Prüfsiegel

Das Prüfsiegel, das rote Informations-i dient den Touristen als vertrauter Hinweis auf offiziell anerkannte Tourist-Informationen. Bewertet hat der Deutsche Tourismusverband das Erscheinungsbild, in Form von inkognito geführten Beratungsgesprächen am Telefon, per E-Mail und im direkten Kontakt. Bewertet wurde auch das gesamte Leistungsangebot sowie das Qualitätsbewusstsein. Ausgestellt wurde das Prüfgutachten für die nächsten drei Jahre. Mit der Bewertung liegt Eberswalde mit 85 Prozentpunkten über dem Landes- und Bundes-Durchschnitt der vom Tourismusverband zertifizierten Angebote.

Die Tourist-Information in Eberswalde ist jeweils von Dienstag bis Freitag, 10 bis 13  und 14 bis 17 Uhr sowie samstagvormittags zwischen 10 und 13 Uhr und an den Sonntagen von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

 

 

Foto: Kerstin Herzog, Brigitte Schröder und Andrea Stapel arbeiten in der Tourist-Information und können auf die erneute Auszeichnung stolz sein. (Stadt Eberswalde)

Vortrag am 30. Mai 2018 im Museum

Sonderausstellung

Im Rahmen der Sonderausstellung „Evangelisch in Eberswalde – Die Reformation und ihre Folgen“ findet am kommenden Mittwoch, dem 30. Mai 2018, um 17.30 Uhr ein Vortrag zum Thema „Die Reformation in den brandenburgischen Städten“ mit Felix Engel statt.

Das vergangene Reformationsjubläum ermutigte auch in Brandenburg zur Erarbeitung einer Vielzahl von Ausstellungen, die den Verlauf und die Auswirkungen der Reformation beleuchteten. Angesichts dieser Masse von aufgefrischten oder neu erarbeiteten Einzelbefunden, die die Rollen und Handlungsmöglichkeiten lokaler Akteure herausstellen, kann die brandenburgische Reformation keineswegs weiterhin als ein allein von der Landesherrschaft initiierter und gelenkter Prozess verstanden werden. „Der Vortrag wird zeigen, welche Handlungsspielräume Stadtbewohnern und städtischen Obrigkeiten – auch in Eberswalde – während der Reformation offenstanden, die religiösen Verhältnisse in ihrem Sinne zu beeinflussen“, so Museumsleiterin Birgit Klitzke

Der Eintritt zu diesem Vortrag kostet 4 Euro, Mitglieder des Vereins für Heimatkunde zu Eberswalde e. V. haben freien Eintritt.

Das Museum Eberswalde befindet sich in der Steinstraße 3.

Fragen zur Veranstaltung beantworten die Museumsmitarbeiterinnen gern auch telefonisch unter der Nummer 03334/64415.

 

Quelle: Stadt Eberswalde

Schülerausweise müssen beantragt werden

Antragstellung für das Schuljahr 2018/2019 bis Anfang Juni

Um allen Barnimer Schülerinnen und Schülern rechtzeitig den Fahrausweis zustellen zu können beziehungsweise die Spezialbeförderung zu gewährleisten, wird darauf hingewiesen, dass die Neubeantragung der Schülerfahrausweise sowie der Schülerspezialbeförderung für das Schuljahr 2018/2019 schnellstmöglich, spätestens aber bis zum 2. Juni 2018 beim Landkreis Barnim, Strukturentwicklungs- und Bauordnungsamt, Am Markt 1, 16225 Eberswalde erfolgen sollte.

 

Für Schülerinnen und Schüler, die in die 1. Klasse aufgenommen werden beziehungsweise den Bildungsgang wechseln (von Klasse 6 in Klasse 7, von Klasse 10 in Klasse 11) gilt als Antragsfrist der 27. Juni 2018.

 

Im Falle einer späteren Antragstellung, bei unvollständig ausgefüllten Anträgen oder nicht beschrifteten Passbildern kann die rechtzeitige Bearbeitung und damit die termingerechte Bereitstellung der Schülerfahrausweise beziehungsweise die Organisation der Schülerspezialbeförderung zum Schuljahresbeginn nicht gewährleistet werden.

 

Die Antragsformulare sind in den Schulen oder im Internet unter www.barnim.de erhältlich. Sie können sich mit Nachfragen an das Strukturentwicklungs- und Bauordnungsamt des Landkreises Barnim wenden.

 

Telefon

Schülerspezialbeförderung     03334 214-1265,

Schülerfahrausweise                03334 214-1259 oder 214-1266

 

pressestelle@kvbarnim.de

www.barnim.de

Sammlung von Bioabfällen in Eberswalde

 

Auf Grundlage des Kreislaufwirtschaftsgesetzes müssen Bioabfälle getrennt gesammelt und erfasst werden Dies erfolgt für den gesamten Landkreis Barnim durch die Barnimer Dienstleistungsgesellschaft (BDG). Nach erfolgreichen Pilotphasen in Wandlitz, Ahrensfelde und Panketal wurde auch in der Stadt Eberswalde die Biotonne zum 1. Mai 2018 flächendeckend eingeführt.

„Die Einführung erfolgte auf freiwilliger Basis. Die positiven Erfahrungen in den anderen Kommunen und die geringe Anzahl von Abmeldungen hatten uns bereits im Vorfeld auch in Eberswalde auf einen Erfolg hoffen lassen. Immerhin sind fast 50 Prozent des Hausmülls kompostierbare Abfälle und viel zu wertvoll, um sie über den Hausmüll zu entsorgen“, so Christian Mehnert, der Geschäftsführer der BDG.

Da das Kreislaufwirtschaftsgesetz nicht nur die Art der Mülltrennung, sondern auch die Zuständigkeit regelt, wird die Stadt Eberswalde ihre Grünannahmestelle in Nordend zum 31. Mai 2018 schließen. „Mit der Biotonne wird die Entsorgung von biologischen Abfällen noch bürgerfreundlicher, da der Weg nach Nordend wegfällt und auch die Biotonne vorerst kostenlos ist. Aber für alle, die dennoch viel Grünabfälle haben besteht auch weiterhin das Entsorgungsangebot der BDG auf ihrem Betriebshof in Ostend“, so Eberswaldes Dezernent Prof. Dr. Jan König, in dessen Zuständigkeit das Amt für Beschäftigungsförderung und somit die bisherige Entsorgung von Grünabfällen fällt.

 

Öffnungszeiten Recyclinghof Eberswalde

Mo, Di            08-18 Uhr

Mi                   geschlossen

Do, Fr             08-18 Uhr

Sa                   08-16 Uhr

 

 

Quelle: Stadt Eberswalde

Strassensperrung

Vollsperrung in der Schleusenstraße

 

Für die Herstellung der Trinkwasser- sowie Schmutzwasseranschlüsse ist es erforderlich, die Schleusenstraße Höhe der Hausnummer 2 von Mittwoch, dem 16. Mai 2018, bis voraussichtlich Freitag, dem 18. Mai 2018, für den Durchgangsverkehr zu sperren. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Sperrung zu beachten.

Tierkinder im Zoo Eberswalde. Foto Barnim-plus, Lutz Weigelt

Tierkinder im Zoo Eberswalde 2018

Auch in diesem Jahr sind bereits Tierkinder im Zoo Eberswalde zu sehen. Einige wurden gezielt gezüchtet um die Art zu erhalten, andere nun ja sind eben da. Es wäre doch ein schön Ausflug zu Pfingsten in den Zoo. Wer Glück hat sieht dann den kleinen Tiger, die kleinen Äffchen und die anderen. Übrigens viel Spielplätze für die Kinder sind auch da. Es lohnt sich immer.

Mehr zum Zoo—> Zoo Eberswalde <—

Motorradsaison hat auch im Barnim begonnen

Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Barnim mahnt zur Rücksicht, Umsicht und Vorsicht

Der Frühling steht vor der Tür und damit auch die diesjährige Motorradsaison. „Insbesondere an den Wochenenden wird bei steigenden Temperaturen auf den Straßen dann wieder mit einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen sein“, weiß Marcel Kerlikofsky, Leiter der Barnimer Straßenverkehrsbehörde zu berichten. Für Motorradfahrer sei es deshalb wichtig, zu Beginn der Saison defensiv fahren. „Andere Verkehrsteilnehmer müssen sich erst wieder an die „neuen“ Mitfahrer gewöhnen“, so Kerlikofsky weiter.

kurvenreiche Strecken

Im Landkreis Barnim ist bei Motorradfahrern besonders die kurvenreiche Strecke zwischen Eberswalde, Liepe und Oderberg beliebt. Aber auch rund um den Werbellinsee sind wegen der schönen Landschaft und zahlreicher touristischer Ziele wieder viele Motorradfahrer zu erwarten. Der Blick auf den Straßen- und Kurvenverlauf sowie auf die Straßenverhältnisse sind für den Motorradfahrer besonders wichtig. Denn gerade in den Wintermonaten können sich die Fahrbahnoberflächen durch den Einsatz von Streusalz, Frostschäden massiv verschlechtert haben.

Entwicklung des Unfallgeschehen

Die Entwicklung des Unfallgeschehens bei den Motorradunfällen ist durchaus positiv zu bewerten. Die Schwere der Verkehrsunfälle mit der Beteiligung Motorradfahrern ist weiterhin rückläufig. Die Verkehrsunfallkommission Barnim hat in den vergangenen drei Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Kradfahrern beschlossen und umgesetzt,

Reduzierung der Geschwindigkeit

Ungeachtet dessen sind für die Strecke zwischen Eberswalde, Liepe und Oderberg (L291/L29) weitere Maßnahmen in Planung. An der Klosterbrücke sollen Leitprofile den schwer einzuschätzenden Kurvenverlauf besser verdeutlichen. Die hohe Kontrolldichte zur Überwachung der gefahrenen Geschwindigkeiten soll beibehalten werden.

Für den Kurvenverlauf zwischen Liepe und Oderberg wird ein Verkehrsversuch vorbereitet. Hier sollen Sondermarkierungen mit Rüttelstreifen installiert werden. Diese dienen zur Reduzierung der Geschwindigkeiten und zur Erhöhung der Aufmerksamkeit.

positive Verkehrsunfallentwicklung

Eine positive Verkehrsunfallentwicklung ist für die beiden Unfallhäufungsstellen am Werbellinsee zu erkennen. Dort scheinen die Maßnahme wie die Aufstellung von Kurventafeln mit neongelbem Hintergrund, die Situation zu verbessern. Die Unfallhäufungsstellen konnten durch die getroffenen Maßnahmen soweit entschärft werden, dass diese durch die Verkehrsunfallkommission nicht weiter beobachtet werden müssen.

Rücksichtsvolles Verhalten

Motorradfahrer rasen und sind eine Gefahr für sich und andere, so oder so ähnlich denken viele, die nicht auf dem Krad unterwegs sind. Im Vergleich zu vierrädrigen Verkehrsteilnehmern ist der Zweiradfahrer einer größeren Gefahr im Verkehr ausgesetzt und es besteht eine höhere Verletzungsgefahr. Sie können schneller übersehen werden und ihre Geschwindigkeit wird leicht unterschätzt.

 

Im Sinne des § 1 der Straßenverkehrs-Ordnung kann jeder Verkehrsteilnehmer seinen Beitrag für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr leisten, dafür sind lediglich Vorsicht und gegenseitige Rücksicht zu beachten. Im öffentlichen Verkehrsraum heißt es dann mit besonderer und gegenseitiger Rücksicht unterwegs zu sein. Viele Verkehrsteilnehmer denken noch nicht wieder an den Motorradfahrer, sodass der Kradfahrer besonders vorausschauend fahren muss. An Kreuzungen, Einmündungen oder bei Überholvorgängen ereignen sich immer wieder schwere Verkehrsunfälle, bei denen der Motorradfahrer zum Teil übersehen wurde. Zur besseren Erkennbarkeit trägt eine helle, möglichst signalgelbe Schutzbekleidung bei.

 

Vor der ersten Fahrt mit dem Motorrad sollte noch einiges beachtet werden. Motorradfahrer müssen sich nach einer langen Winterpause erst wieder an ihre Maschine gewöhnen. Dazu zählt auch die körperliche Kondition. Denn gerade wer im Winter keinen Sport getrieben hat, sollte den Kreislauf und die Muskulatur wieder an die Belastungen beim Motorradfahren gewöhnen.

Zum anderen muss auch die Maschine wieder flott gemacht werden. Reifendruck und Bremse sowie eine Überprüfung der Füllstände sämtlicher Flüssigkeiten sind nur einige der Vorbereitungen. Nicht zu vergessen ist, dass die Schutzkleidung gecheckt werden muss. Passt die Kombi samt Zubehör noch und ist der Helm ohne Beschädigungen?

 

Auch grundlegende Einfahrübungen sollten vor der ersten Ausfahrt gemacht werden. Es empfiehlt sich mit kleineren Runden anzufangen, um sich wieder an das Fahrgefühl zu gewöhnen und wieder mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erlangen.Sie benötigen klasse Fotos von ihrem Event? schreiben Sie uns - wir kümmern uns

 

 

 

Quelle: KV-barnim

Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Eberswalde: Treffpunkt EnergieTREFF(ER)

Stadtwerke Bernau erstmals auf EnergieCampus Eberswalde – Energiewende zum Nachmachen für die Kleinen – bedarfsgerechte Lösung für Energieeffizienz im Gepäck

 

Die Energieberater der Stadtwerke Bernau sind mit dem Service-Bus EnergieTREFF(ER) persönlich vor Ort und zeigen Lösungen auf, Energie einzusparen.

BERNAU BEI BERLIN/EBERSWALDE. Am 28. April steht in Eberswalde alles im Zeichen der erneuerbaren Energien. Mit dabei ist auch der EnergieTREFF(ER) der Stadtwerke Bernau. Der Energiedienstleister für den Barnim ist zum ersten Mal dabei und bringt neben dem Beratermobil geballte Kompetenz rund um das Thema Energiesparen mit: „Unsere Beratung steht für bedarfsgerechte Lösungen, die einen ressourcenschonenden Umgang mit Energie einfach, effizient und wirtschaftlich für die Verbraucher ermöglichen“, erklärt Welf Erös, Energieberater der Stadtwerke Bernau. Er steht gemeinsam mit seinem Berater-Kollegen Boris Fleischhauer für alle Fragen rund um die Erneuerbaren bereit. Unter der Marke BernauPlus hat das Unternehmen ein Paket für Sparer und Sanierer geschnürt – von thermografischen Aufnahmen des Hauses über die Erstellung von Energieausweisen bis zu einem eigenen Förderprogramm für den Heizungstausch.

 

Früh übt sich

Am fünften Familientag der Erneuerbaren Energien auf dem EnergieCampus in Eberswalde haben die Stadtwerke Bernau auch für die Kleinen „Energiewende zum Nachmachen“ im Gepäck: Am EnergieTREFF(ER) können Kinder ein Windrad basteln oder sich eines der Bastelsets abholen. Die Veranstaltung in Eberswalde anlässlich des Tags der Erneuerbaren Energien findet von 14 bis 18 Uhr in der Brunnenstraße 25-26a statt.

 Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

 

 

http://www.kanzlei-bernau.de/

Tatort Lücke 2 – Meyers Radrennbahn Finow

 

Im Rahmen des Projekts „Tatort Lücke“ findet am Freitag, dem 27. April 2018, von 15 bis 19 Uhr die 2. Performance statt bei freiem Eintritt statt. Ort ist Meyers Radrennbahn in Finow. Die Veranstaltung findet als Durational Performance statt – Zuschauer können also nach Belieben kommen und gehen. Über die Zeit sind verschiedene Höhepunkte geplant: ein Fahrradkorso, Cheerleading wird neu gedacht, ein Geschichten-Duett, „Entführer im Freizeitglück“, Mihos magischer Tanztee und ein Picknick. Es gibt eine Getränkebar vor Ort. Welche Geschichte steckt hinter der Re-Inszenierung?

Anfang des letzten Jahrhunderts erblühte die Freizeitkultur mit ersten Vergnügungsveranstaltungen, auch hierzulande. 1901 öffnete in Heegermühle (heute Finow) die Restauration Meyer mit ihrem „Sportpark Heegermühle“: Radrennbahn, Kegelbahn, Schießstand, Tanzstätte. Tausende aus Brandenburg und Berlin tummelten sich hier manchmal bei großen Radrennen. Auch politische Versammlungen fanden statt. Nach 1945 wandelte sich der Sportpark zum Kulturhaus der sowjetischen Fliegergarnison, die Gebäude verfielen allmählich und mussten abgerissen werden. Heute liegt hier eine Brache.

Tatort Lücke ist eine Kooperation zwischen dem Stadtmuseum der Stadt Eberswalde und dem Kanaltheater/Bürgerstiftung Barnim Uckermark in Zusammenarbeit mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, dem Verein für Heimatkunde zu Eberswalde e. V., dem Kreisarchiv Barnim und dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Eberswalde. Die Kulturstiftung des Bundes fördert das zweijährige Projekt „Tatort Lücke“ in den Jahren 2017 bis 2019 im Fonds Stadtgefährten.

Die Termine weiterer Performances zum Vormerken sind:

  1. Mai 2018 / 31. August 2018 / 28. September 2018 / 26. Oktober 2018

 

Zum Weg:

Ein öffentlicher Zugang zum Gelände ist ausschließlich über die Straße Zum Samithsee möglich. Es geht über einen unbefestigten Weg zwischen den Hausnummern 18 und 20 zum Gelände! Zur Straße Zum Samithsee gelangt man über die Biesenthaler Straße, Thomas-Mann-Straße zur Straße Zum Samithsee oder über die Poststraße, Jägerstraße und zur Straße Zum Samithsee. Parkmöglichkeiten sind nicht vorhanden. Von der Eberswalder Straße kommt man nicht mit dem Auto zur Straße Zum Samithsee!

 

http://www.kanzlei-bernau.de/

Theater, Theater: Kleists Kohlhaas zum Saisonstart

 

Die Gastspielsaison 2018 startet am 20. April 2018 mit einer Doppelbearbeitung von Kleists Kohlhaas.

Anatomie eines Aufstands vom Kanaltheater wird wieder aufgenommen und Grotest Maru inszenieren Michael Kohlhaas als open Air Stationentheater zwischen Museum Eberswalde und Maria Magdalenen Kirche.

Der Startpunkt ist gut gewählt: die Doppelproduktion soll die Aufmerksamkeit auch auf die noch laufende Ausstellung zur Reformation richten. Entsprechend ist der Eintritt in die Sonderausstellung ab 17 Uhr im Eberswalder Museum frei.

Bei der Inszenierung von Grotest Maru folgt die Theatergruppe dem Weg von Michael Kohlhaas, dessen Geschichte ihn von einer Privatperson, einem Unternehmer zu einer öffentlichen Person werden lässt, der die Macht, die Mächtigen im Namen eines Ideals herausfordert. Seine Hingabe an die Familie verwandelt sich in einen wütenden Angriff auf alle und alles, das

Foto_Andreas_Kermann

seiner Vorstellung von Gerechtigkeit entgegensteht. Grotest Maru setzt Kleists Kohlhaas als inspirierendes und zugängliches Stationentheater zwischen Museum und Maria Magdalenen Kirche um.

Machen Sie sich mit auf den Weg – und auf die Suche nach der Antwort auf die Frage: „Wie lang ist Widerstand gerecht?“

Bei der Inszenierung des Kanaltheaters will Kohlhaas nur sein Recht. Als all seine vernünftigen Bemühungen scheitern, entfesselt er einen Sturm der Rechtlosen gegen die Ungerechtigkeit in der Welt. Als Anführer der Rechtlosen wird aus dem tugendhaften Vorbild der „entsetzlichste“ Mensch seiner Zeit. Von seinen Anhängern verehrt, wird er zum gejagten der Staatsgewalt.

Ein Interview basiertes Stück über das Verhältnis von Recht und Gerechtigkeit, das Gewaltmonopol des Staates und das Recht auf Widerstand.

Theater, Theater ist der Name der Gastspielsaison des Eberswalder Kulturamtes unter anderem in Kooperation mit den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, die insgesamt vier Stücke in Eberswalde aufführen werden. Die Eberswalderinnen und Eberswalder können sich auf „Max und Moritz“, „Die Räuber“, „Tschick“ und „Fisch zu viert“ freuen. „Aber auch die anderen Theateraufführungen während des gesamten Jahres versprechen Facettenreichtum“, so Eberswaldes Kulturamtsleiter Dr. Stefan Neubacher. Mehr als 20 Theateraufführungen sind in diesem Jahr in der Stadt zu erleben. „Eberswalde hat zwar kein großes Theaterhaus, dafür aber vielfältige Angebote der darstellenden Kunst. Auch in diesem Jahr können sich die Eberswalderinnen und Eberswalder auf einen Mix aus Familientheater, Improvisationstheater und klassischem Theater freuen. Vor allem wollen wir das Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio stärker als Theaterort in den Fokus rücken. Ein Spielzeitheft über alle Theaterangebote 2018 wird in Kürze erscheinen“, so der Kulturamtsleiter.

Ein Großteil des Theaterprogramms wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.

 

Das Programm am 20. April 2018

17 Uhr: Reformationsausstellung im Museum Eberswalde (Eintritt frei)

18 Uhr: Michael Kohlhaas, Innenhof Museum Eberswalde (Eintritt frei)

20 Uhr: Kohlhaas – Anatomie eines Aufstands. Halle 33 Kranbau, Zugang über Boltstraße. (Eintritt 15€ / ermäßigt10€)