Warnmeldungen direkt aufs eigene Smartphone

Landkreis Barnim – 04.03.2019 11:06 CET

Vor dem Hintergrund des jüngsten Stromausfalls in Berlin-Köpenick, bei dem über 30.000 Haushalte betroffen waren, rät Barnims Landrat Daniel Kurth auch allen Barnimer dazu, sich auf solche Ereignisse besser vorzubereiten. „Solche Vorfälle können nicht hundertprozentig ausgeschlossen werden und können weitreichende Folgen für große Teile der Bevölkerung haben“, erklärt er. Um im Ernstfall schnell an Informationen zu gelangen, empfiehlt Kurth deshalb, sich die Warn-App NINA auf sein Telefon zu laden. „Die App wird vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) betreut und liefert schnell seriöse und verlässliche Informationen“, so Kurth weiter. Bei Katastrophenlagen, Havarien, aber auch bei Unwettern oder Hochwasser sei das System auch für unsere Region bereits erprobt, werde dafür mit Informationen aus der Integrierten Regionalleitstelle NordOst versorgt. 

NINA warnt die Bevölkerung deutschlandweit vor aktuellen Gefahren. Seit 2013 ist dafür das Modulare Warnsystem (MoWaS) in Betrieb. Es wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe entwickelt und den Ländern für den Katastrophenschutz zur Verfügung gestellt. MoWaS integriert dabei regionale Warnsysteme in eine bundesweit einheitliche und sichere Lösung zur Auslösung und Übertragung von Warnmeldungen. Gleichzeitig kombiniert das System dabei bedarfsgerecht eine wachsende Zahl verschiedener Warnmittel, um die Bevölkerung gezielt, schnell und wirksam zu erreichen. 

Nutzer von NINA können sich diese Warnmeldungen sowohl deutschlandweit als auch für ihren aktuellen Standort anzeigen lassen oder die Warnungen als Push-Meldung abonnieren. Darüber hinaus bietet die App wichtige Handlungsempfehlungen und Tipps zur persönlichen Notfallvorsorge und dem Handeln in Notsituationen. Die Warn-App NINA ist kostenfrei und steht für die beiden gängigen Betriebssysteme Android und iOS zur Verfügung. Sie wurde deutschlandweit bereits mehr als einen Million Mal heruntergeladen.

Eberswalde kauft die Löwenapotheke

Der Hauptausschuss der Stadt Eberswalde hat am 21. Februar 2019 einstimmig entschieden, die Löwenapotheke zu kaufen. Damit befindet sich die gesamte denkmalgeschützte Westfront des Marktplatzes in kommunale Hand. Das Gebäude wurde 1703 für den damaligen Bürgermeister Moises Aureillon errichtet und wurde seit 1738 als Apotheke genutzt. Ab 1836 wurde es als Löwenapotheke bekannt, in Anlehnung an den vergoldeten Löwen über dem Apothekeneingang, der im darauf folgenden Jahr angebracht wurde. Friedrich der Große nutzte das Gebäude bei seinen Besuchen in Eberswalde als Unterkunft. Es ist das älteste Wohnhaus am Markt und gehört zu den wenigen giebelständigen Häusern im Altstadtgebiet.

„Durch den Erwerb der Löwenapotheke sichert die Stadt das Denkmalensemble der historischen Gebäude für Generationen. Gleichzeitig ist es eine kostengünstige Lösung für das Gesamtkonzept der Rathaussanierung“, begründet Baudezernentin Anne Fellner den Vorschlag. Neben dem Erhalt der historischen Substanz ist es vor allem die direkte Nachbarschaft zum Rathaus. Mit Blick auf die Rathaussanierung müssen nun keine zusätzlichen Büro- und Lagerflächen angebaut werden. Der Ankauf kostet weniger als der ursprünglich geplante Anbau. Die Eberswalder Stadtverwaltung wächst mit ihren Aufgaben und damit ergibt sich auch zunehmender Bedarf an Arbeitsplätzen in einer modernen Arbeitsumgebung.

Foto: Stadt Eberswalde

Die ca. 12-14 geplanten vorhandenen Arbeitsplätze in der Löwenapotheke stellen somit eine Verbesserung für die Stadtverwaltung und damit für das Dienstleistungsangebot für die Bürgerschaft dar. Bei der Vereinigung der Grundstücke Rathaus und Löwenapotheke können in die derzeitige Grenzwand des Bürgerbüros großzügige Fenster eingebaut werden. Damit wären erstmals eine natürliche Belichtung und Belüftung dieses viel frequentierten Bereichs des Rathauses möglich. Auch kann mit dem Ankauf der Löwenapotheke erstmals eine funktionierende Flucht und Rettungswegesituation für die über dem Bürgeramt gelegenen Büroräume hergestellt werden.

Der Anbau an das alte Rathaus (Barockhaus) hätte ca. 512.000 Euro gekostet. Der Ankauf der Löwenapotheke kostet inklusive aller Nebenkosten rund 437.000 Euro.


Quelle: Stadt Eberswalde

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—————–Partner von Barnim-Plus———————-

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Auf dem Weg zur Smart City


Was macht eine „Smart City“ aus und wie können Digitalisierung und intelligente Lösungen zu mehr Lebensqualität in Städten beitragen?

Diesen und weiteren Fragen ging die Stadt Eberswalde gemeinsam mit ihren Projektpartnern im Rahmen des europäischen Klimaschutz-Austausch-Projektes BEACON (Bridging European and Local Climate Action) vom 29. bis zum 30. Januar 2019 in der rumänischen Smart City-Modellstadt Alba Iulia nach.

Anhand von Vorträgen der Gastgeber, weiterer Kommunen und externer Experten wurden am ersten Tag erfolgreiche Ansätze wie intelligentes Verkehrsmanagement oder WLAN-Implementierungen vorgestellt, sowie innovative Konzepte und Lösungen der unterschiedliche Teilnehmerkommunen diskutiert. Bei einem Stadtrundgang konnten praktische Anwendungen wie intelligente Beleuchtungssteuerung in Schulen und in Straßen erlebt, aber auch die vielfältigen Möglichkeiten eines „smarten“ Stadtmarketings per App, QR-Codes und WLAN getestet werden.


Der zweite Tag stand im Zeichen der Gebäudeenergieeffizienz: Eberswalde präsentierte sich hier mit der energieeffizienten Sanierung des Bürgerbildungszentrums Amadeu Antonio, wofür die Stadt im vergangenen Jahr mit dem Energieeffizienzpreis des Landes Brandenburg ausgezeichnet wurde. Die anschließende Diskussion zeigte deutlich, dass auch in den Partnerländern Rumänien, Polen und Tschechien die energieeffiziente Denkmalsanierung immer noch zu einer der größten Herausforderungen im privaten sowie im öffentlichen Gebäudebestand zählen. Auf besonderes Interesse der Teilnehmer stieß der umfangreiche Beteiligungsprozess während der Objektplanung sowie der Namensfindung für das Gebäude. Besonders beeindruckt zeigten sich die Projektpartner vom Hintergrund des gewählten Namens und dem damit verbundenen öffentlichen Bekenntnis der Stadt zu mehr Toleranz und Offenheit.


Mit einem Abschlussworkshop zu Grundsätzen, Methoden und Ansätzen für mehr Beteiligungskultur in Kommunen gingen zwei intensive Projekttage in Alba Iulia, der „weißen Burg“ im Herzen Transsilvaniens zu Ende. Mehr Informationen zum BEACON Projekt unter https://www.eukide/eukiprojects/bridging-european-and-local-climate-action-beacon/.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr

Die Feuerwehrverbände der Stadt Eberswalde versammelten sich fast vollzählig am 15. Februar 2019 im Waldhof Spechthausen zur Jahreshauptversammlung. Neben Beförderungen und Ehrungen gab es auch einen Rückblick auf Geleistetes. Die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Wehren hatten 2018 insgesamt 979 Einsätze und retteten 68 Personen. „Dies ist nur möglich durch die Unterstützung der freiwilligen Kräfte. Wir sind auf die Hilfe der Ehrenamtlichen angewiesen“, so Stadtbrandrat Nikolaus Meier. In mehr als 100 Fällen benötigte die Berufsfeuerwehr 2018 die Unterstützung der freiwilligen Kameraden.

„Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen und Ihren Angehörigen für Ihr ehrenamtliches Engagement bedanken. Es ist nicht selbstverständlich und wird seit dem 1. Februar 2019 im Rahmen der neuen Feuerwehrentschädigungssatzung auch noch mehr gewürdigt“, so Bürgermeister Friedhelm Boginski. Auch dass die Feuerwehr 2018 in ein eigenes Amt mit Nikolaus Meier als Leiter überführt wurde, drückt die Wertschätzung der Stadt und der Stadtverordneten für die Leistung und den Einsatz der Feuerwehr aus.

Die Feuerwehrverbände der Stadt Eberswalde versammelten sich fast vollzählig am 15. Februar 2019 im Waldhof Spechthausen zur Jahreshauptversammlung. Neben Beförderungen und Ehrungen gab es auch einen Rückblick auf Geleistetes. Die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Wehren hatten 2018 insgesamt 979 Einsätze und retteten 68 Personen. „Dies ist nur möglich durch die Unterstützung der freiwilligen Kräfte. Wir sind auf die Hilfe der Ehrenamtlichen angewiesen“, so Stadtbrandrat Nikolaus Meier. In mehr als 100 Fällen benötigte die Berufsfeuerwehr 2018 die Unterstützung der freiwilligen Kameraden.
Quelle: Pressestelle Stadt Eberswalde

Doch auch der Ausblick auf 2019 durfte nicht fehlen. Neben drei neuen Mannschaftstransportwagen, die im März an die Freiwilligen Feuerwehren geliefert werden, liegt bei der Eberswalder Feuerwehr besonderes Augenmerk auf der Nachwuchsförderung. So soll in Sommerfelde eine Kinderfeuerwehr aufgebaut werden. „Das halte ich für einen sehr guten Ansatz, denn gerade die 3- bis 6-jährigen sind ja ganz fasziniert von der Feuerwehr“, so Bürgermeister Friedhelm Boginski. In Eberswalde besteht auch die Möglichkeit, aus dem freiwilligen in den Berufsfeuerwehrdienst zu wechseln. In diesem Jahr wurden Paul Stimmel von der Freiwilligen Feuerwehr Clara-Zetkin-Siedlung sowie Dustin Lux von der Freiwilligen Feuerwehr Finow nach der Laufbahnausbildung in den Einsatzdienst übernommen.

Besondere Einsätze 2018 waren der Brand einer Baracke in der Eberswalder Straße und der Brand eines Einfamilienhauses in Nordende kurz vor Weihnachten. Auch im Land Brandenburg waren die Eberswalder Feuerwehren bei zwei Waldbränden im Einsatz. Die Freiwilligen Feuerwehren haben 126 aktive Ehrenamtliche, ergänzt durch 46 Mitglieder der Jugendfeuerwehren sowie 33 Berufsfeuerwehrleute.

Quelle: Pressestelle der Stadt Eberswalde

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Der Landkreis Barnim wird gemeinsam mit dem Entsorgungsunternehmen REMONDIS in der Gemeinde Wandlitz die Wertstofftonne als Pilotprojekt in den Jahren 2019 bis 2021 einführen. Für die Bürgerinnen und Bürger ist damit eine Vereinfachung der Mülltrennung verbunden. Außerdem entfallen die regelmäßige Besorgung Gelber Säcke sowie Verunreinigungen durch aufgerissene Säcke infolge von Wildverbiss und Wind.

Die Aufstellung der Tonnen erfolgt bereits ab Anfang Dezember 2018 und wird vor Weihnachten abgeschlossen sein. Als Wertstofftonnen kommen 240-Liter-Behälter zum Einsatz. Anlieger werden gebeten, diese erst ab Januar für ihre Wertstoffe dann auch zu benutzen. „Mit dem derzeitigen Vertrag ist die von uns gebundene Firma noch nicht darauf eingestellt, die Tonnen bereits im Dezember schon zu entleeren“, erklärt Joachim Hoffmann, Leiter des Barnimer Bodenschutzamtes das Problem.

Die Entsorgung der Tonnen erfolgt ab Januar 2019 im 14-täglichen Rhythmus. Den Tourenplan für die Entsorgung der Wertstofftonne ab Januar 2019 finden Sie bei den in den Novemberausgaben der kommunalen Amtsblätter veröffentlichten Abfallentsorgungsterminen. 

Bild:-Oliver-Koehler

Mit der Einführung der Wertstofftonne entfällt ab Januar 2019 die Verteilung von Gelben Säcken in den Verteilerstellen im Gemeindegebiet Wandlitz. In der Übergangszeit im Januar 2019 werden vom Entsorger aber auch noch eventuell bereitgestellte Gelbe Säcke bei der Entsorgung mitgenommen. 

In die Wertstofftonnen dürfen neben den Verpackungsabfällen aus Kunststoff, Metallen und Verbundstoffen auch Nichtverpackungen aus den gleichen Materialien. Dazu zählen z. B. Schüsseln, Wäschekörbe, Plastikkleiderbügel, CDs, Besteck, Draht, Nägel, Kochgeschirr wie Töpfe und Bratpfannen, Metallwerkzeuge.

Keinesfalls dürfen Schadstoffe, Elektrogeräte, Bioabfälle, Restabfälle, Bauschutt, Holz, Glas, Textilien, Papier und Pappe in die Wertstofftonne entsorgt werden. Diese Abfälle sind über die dafür eingerichteten Erfassungssysteme zu entsorgen.

Für Rückfragen zur Wertstofftonne stehen Ihnen die Firma REMONDIS unter der Telefonnummer 033398 849-90 und das Bodenschutzamt unter der Telefonnummer 03334 214-1500 gern zur Verfügung. 

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt. 

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Quelle: Landkreis Barnim

 

 

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Quelle: Landkreis Barnim



Unfallgeschehen sinkt leicht – aber acht Verkehrstote und mehr Verletzte

Barnimer Verkehrsunfallkommissionen zieht Bilanz

Die Polizeidirektion Ost hat den Verkehrsunfallkommissionen (VUK) des Landkreises Barnim und der Stadt Eberswalde die vorläufige Unfalllage bis Ende November präsentiert. Demnach sind die polizeilich aufgenommenen Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 5.157 auf 4.801 gesunken und somit vergleichbar mit den Jahren davor. Darunter waren 664 Unfälle mit Personenschäden und 905 Personen wurden dabei verletzt (+ 1,7 %).

Fotograf / Quelle Pressestelle/LK Barnim

 Der Langzeittrend beim Verkehrsunfallgeschehen zeigt sinkende Unfallzahlen. Seit 2011 stagniert diese Entwicklung jedoch, obwohl in den vergangenen Jahren zahlreiche Unfallhäufungsstellen entschärft werden konnten. „Die Entwicklung zeigt, dass stetig sinkende Unfallzahlen keinSelbstläufer sind, sondern kontinuierliche und große Anstrengungen notwendig sind“, erklärt Marcel Kerlikofsky,Leiter der VUK.

Das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer im Landkreis Barnim forderte in diesem Jahr bereit acht Todesopfer. Darunter waren zwei Radfahrer und drei Motorradfahrer. Bei den Kradfahrern handelt es sich um Fahrfehler aufgrund von überhöhten Geschwindigkeiten.


Radverkehrsunfallgeschehen

Für Bernau wurden im Hinblick auf den Radverkehr vier Strecken als Schwerpunkt ermittelt. Die Straßenverkehrsbehörde wird diese Strecken überprüfen.

RADVERKEHRSUNFALLGESCHEHEN IN BERNAU BEI BERLIN (5-JAHRESZEITRAUM: 2013-2017)

Strecke VU
1 L 30 (Bernauer Allee, Schönower Chaussee, Mühlenstraße) 46
2 L 200 (Rüdnitzer Chaussee, Jahnstraße, Weißenseer Straße, Schwanebecker Chaussee) 39
3 L 30 (Börnicker Chaussee, Börnicker Straße, August-Bebel- Straße) 37
4 L 314 (Heinersdorfer Straße/Zepernicker Chaussee) 35

Interaktive Ausstellung „Ablenkung im Straßenverkehr“

Etwa ein Drittel der Unfälle ist auf Ablenkungen zurückzuführen. Viele Autofahrer empfinden das Fahren als Routinetätigkeit, so dass ein Gefühl der Unterforderung und das Bedürfnis nach Zusatzbeschäftigung entstehen. Ähnliches gilt für Fußgänger oder routinierte Fahrradfahrer“, so Marcel Kerlikofsky weiter.

Aus diesem Grund will die VUK verstärkt auf dieses Thema aufmerksam machen und präsentiert eine Ausstellung dazu. Die Ausstellung ist eine innovative Verknüpfungvon Informationsvermittlung und Selbsterleben. Dadurch können die Besucher die Gefahren „Ablenkung durch Smartphones“, „Ablenkung durch Gespräche“ oder „Ablenkung durch Kopfhörer“ selbst nachvollziehen. Die Ausstellung ist noch bis zum 14. Dezember 2018 im Haus A erlebbar. Danach bleibt sie bis Ende Januar imWartebereich der Kfz-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in Eberswalde aufgebaut.

Quelle: Pressemitteilung  Bereich Landrat

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Übergabe der Paul-Trenn-Straße

 

Am 6. Dezember 2018 wurde die Paul-Trenn-Straße nach dem Abschluss der Ausbaumaßnahme übergeben. „Manchmal ist der Start etwas holprig, aber jetzt haben wir ein gutes Ende in der Paul-Trenn-Straße und einen Anfang des Straßenausbaus in Ostend“, so Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginski.

Die Anwohner zeigten sich sichtlich froh über die Fertigstellung ihrer Straße. „Dreck und Schmutz gehören zu einer Baustelle dazu. Ich bin glücklich, dass ich jetzt keine Gummistiefel mehr brauche, wenn es mal geregnet hat“, meint Siegrid Reinecke, die seit 1935 in der Straße wohnt. Vertreter des zuständigen Planungsbüros waren ebenfalls vor Ort und erklärten den Anwohnern, weshalb sich die Baumaßnahme zeitlich in die Länge gezogen hatte. „Die Baufirma musste viele der Pflastersteine manuell herstellen, auch waren die zunächst verlegten Muldensteine mangelhaft. Zur Sicherstellung der Qualität mussten diese ersetzt werden“, erklärte Stefan Grohs vom zuständigen Planungsbüro, ibe Ingenieurbüro für Bauplanung in Eberswalde.

Die Fahrbahn der etwa 240 Meter langen Straße mit einer Ausbaubreite von ca. 5,35 Metern wurde aus Betonsteinpflastersteinen hergestellt und die Seitenbereiche zu den Grundstücken mit Natursteinmaterial ausgepflastert.

Für das anfallende Niederschlagswasser wurde ein etwa 180 Meter langer neuer Regenkanal mit Straßenabläufen gebaut, welcher an den Tiefpunkten in zwei neu errichtete Füllkörperrigolen einleitet. Im Zuge des Straßenausbaus wurde die alte Beleuchtungsanlage durch acht neue LED-Lichtpunkte ersetzt.

Die Bauausführung für die Verkehrsanlage und die Regenwasserableitung erfolgte durch die Firma Galabau Jens Kosemund aus Falkenberg. Die Straßenbeleuchtungsanlage wurde von der Eberswalder Elektroanlagen Freier & Küter GmbH errichtet. Als Planungsbüro Straßenbeleuchtung wirkte zusätzlich das Ingenieurbüro Schirrmeister aus Finowfurt.

Die Gesamtkosten des Ausbaus der Paul-Trenn-Straße betrugen rund 325.000 Euro. Die Paul-Trenn-Straße ist eine Anliegerstraße, daher wurden entsprechend der städtischen Erschließungsbeitragssatzung 60 Prozent des beitragsfähigen Aufwandes von den Anliegern und 40 Prozent des beitragsfähigen Aufwandes von der Stadt Eberswalde getragen.

 

 

Quelle: Stadt Eberswalde

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Eberswalde für Europäisches Klimaschutzprojekt ausgewählt

 

Mit der erfolgreichen Bewerbung für das Projekt „Bridging European and Local Climate Action (BEACON)“ werden die Stadt Eberswalde und die Grundschule Finow

in den nächsten zwei Jahren in den Austausch mit europäischen Kommunen treten und aktiv zum Klimaschutz vor Ort, aber insbesondere auch in Europa beitragen.

Bis 2021 wird Eberswalde, gemeinsam mit 33 weiteren Städten aus Polen, der Tschechischen Republik, Rumänien, Griechenland, Portugal und Deutschland an dem Dialogprojekt BEACON der Europäischen Klimaschutzinitiative (EUKI) teilnehmen. Der Wissens- sowie Erfahrungsaustausch wird in Deutschland durch das Beratungsinstitut „adelphi“ koordiniert. Auf regionalen Workshops und Fachkonferenzen wird die Stadt Eberswalde ihr Engagement auf europäischer Ebene präsentieren und Strategien und Ansatzpunkte für den Klimaschutz diskutieren. So können neue Impulse, z.B. in den Bereichen Luftreinhaltung, nachhaltige Mobilität oder Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien  gesetzt

werden.

An dem Projekt wird als lokaler Akteur die Grundschule Finow teilnehmen. Im Austausch mit tschechischen, bulgarischen und rumänischen Schulen möchte sie ihren eigenen Energieverbrauch reduzieren sowie Bildungsarbeit für eine klimafreundliche Zukunft leisten. Neben der Grundschule Finow sind unter anderem Schulen aus Berlin, Potsdam, Halle, Hannover und Arnsberg vertreten.

„Dank unseres bisherigen Engagements in Sachen Klimaschutz waren wir mit unserer Bewerbung für das BEACON Projekt erfolgreich  Insbesondere der integrierte Ansatz unserer Klimaschutzprojekte hat die Jury überzeugt. Jetzt nutzen wir die Gelegenheit, unsere Erfahrungen zu reflektieren und erfolgreiche Ideen  nach Europa zu tragen. Vor allem ist ein solcher Austausch auch eine gute Inspirationsquelle für unsere Arbeit hier vor Ort“, so Eberswaldes Baudezernentin Anne Fellner.

Bridging European and Local Climate Action ist ein Vorhaben zur Förderung von Klimaschutz durch den Austausch zwischen nationalen Regierungen sowie Kommunen und Schulen in Europa. Ziel ist, durch einen bi- und multilateralen Dialog zu einer gestärkten europäischen Integration beizutragen und den Verpflichtungen des Pariser Klimaabkommens gerecht zu werden. Das Vorhaben wird von insgesamt elf Partnerorganisationen durchgeführt.

 

 

Quelle: Stadt Eberswalde

 


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Fahrplanwechsel der Barnimer Busgesellschaft

Der nächste große Fahrplanwechsel in Deutschland steht an. Am 09. Dezember 2018 werden auch die Fahrpläne der Barnimer Busgesellschaft in den drei Betriebsbereichen Bad Freienwalde, Bernau und Eberswalde angepasst.

Neue Stadtlinie ab 09.12.2018:

Bernau, Carl-Friedrich-Benz-Straße • Bernau, Busbahnhof

Eine neue Stadtlinie verstärkt in Bernau künftig das Angebot. Die neue Stadtlinie verkehrt unter der Liniennummer 870 von der Haltestelle „Carl-Friedrich-Benz-Straße“ bis zum Bernauer Busbahnhof. Die Haltestelle „Carl-Friedrich-Benz-Straße“ wird hierzu neu eingerichtet.

Mit der neuen Stadtlinie verbessert sich die Erschließung der neuen Wohngebiete entlang der Schönower Chaussee.

 

 

Linie 891: Bernau • Wandlitz • Zühlsdorf • Basdorf • Schönerlinde • S Zepernick • Bernau

  • Schüler aus Schönwalde, Hobrechtsfelde, Gorinsee können nun den Schulstandort Mühlenbeck (Landkreis Oberhavel) täglich mit 2 Fahrten erreichen. Schüler aus Schönerlinde müssen allerdings noch in Schönwalde umsteigen.
  • Ab 09. Dezember 2018 wird das Fahrplanangebot zwischen Schönwalde und Zepernick insgesamt verbessert. Der bisher eingesetzte Kleinbus wird durch ein 12m-Fahrzeug ersetzt, das künftig auch die Haltestelle „Bernau, Abzweig Wohnsiedlung“ anfährt. In diesem Zusammenhang werden die Haltestellen „S Zepernick“ und „Zepernick, Poststraße“ allerdings nicht mehr bedient und durch die neu eingerichtete Haltestelle „Zepernick, Schule“ ersetzt.
  • Fahrgäste aus dem Bereich Eichwerder können ab Haltestelle „Bernau, Abzweig Wohnsiedlung“ den 20-Minuten-Takt der Stadtlinie 868 in Richtung Bernau nutzen.

 

 

Linie 892: Bernau • Bernau-Lindow • Schwanebeck • Birkholz • Birkenhöhe • Bernau-Lindow • Bernau

  • Aufgrund mangelnder Nachfrage und zur Verbesserung der Pünktlichkeit verkehrt die Linie zukünftig nicht mehr stündlich über die Haltestellen „Wilhelm-Weitling-Straße“ und „Karl-Liebknecht-Straße“.
  • Fahrgäste aus dem Wohngebiet in Lindow können die gleichnamige Haltestelle nutzen bzw. die Haltestelle „Blumberger Chaussee“.
  • Die Haltestelle „Bahnhofs-Passage“ wird ab 09. Dezember 2018 neu in den Fahrplan aufgenommen.

 

 

PlusBus-Linie 894: Bernau • Brandenburg-Klinik • Wandlitz • Wandlitzsee • Klosterfelde

  • Aufgrund der geringen Nachfrage an der Haltestelle „Borsig-Straße“, wird diese Haltestelle künftig nicht mehr durch diese Linie bedient. Dadurch kann der Verlauf der PlusBus-Linie 894 im Bereich Rehberge begradigt und die Pünktlichkeit verbessert werden.
  • Die Haltestelle „Borsig-Straße“ wird künftig durch die neu eingerichtete Stadtlinie 870 bedient.
  • Montags bis freitags verkehren die Fahrten vor 06:00 und nach 18:00 Uhr künftig zudem 5 Minuten später ab Bernau, um einen besseren Anschluss von der S-Bahn zu gewährleisten. Am Wochenende fahren alle Fahrten ca. 5 Minuten später.

 

 

Linie 908: Bernau • Börnicke • Willmersdorf • Schönfeld • Weesow • Werneuchen • Werftpfuhl Hirschfelde • Tiefensee • Wegendorf

  • Ab 09. Dezember 2018 wird auch am Wochenende eine Verbindung zwischen Bernau und Werneuchen geschaffen. Es sind 5 Fahrtenpaare vorgesehen, die in Werneuchen auch einen Anschluss zur Regionalbahn 25 (Lichtenberg) ermöglichen.
  • Ergänzend wird eine Spätverbindung von Montag bis Sonntag um 22:18 Uhr ab Bernau eingerichtet.
  • Die Spätverbindung zwischen Bernau und Werneuchen ermöglicht auch die weitere Nutzung in Richtung Ahrensfelde (bis „S Ahrensfelde“) und zurück. Hierzu sind die Fahrpläne der Linien 908, 895 und 901 zu beachten.

 

 

Linien 895/898

  • Im Schulverkehr erfolgt die Frühanbindung von Krummensee nach Werneuchen und Bernau nicht mehr durch die Linie 898 sondern durch die Linie 895.

 

 

Linien 895/901

  • Ab 09. Dezember 2018 wird auf beiden Linien eine Spätverbindung von Montag bis Sonntag, etwa eine Stunde nach der letzten RB25 zwischen Werneuchen und S Ahrensfelde, eingerichtet.

 

Ausblick 2019: Weitere Änderungen schon Anfang des Jahres erwartet

Voraussichtlich zum 28.01.2019 werden sich in Panketal/Bernau kurz nach dem Fahrplanwechsel weitere, baustellenbedingte Änderungen ergeben, die zum Zeitpunkt des Fahrplanwechsels nicht berücksichtigt werden konnten.

 

Im Bereich des S-Bahnhofes Zepernick beginnen unter Vollsperrung der Schönower Straße umfangreiche Baumaßnahmen am Brückenbauwerk. Hierzu werden die Linien 868, 901, 891, 893, 867, 900 umgeleitet und fahren dann über die Buchenallee. Entsprechende Vorbereitungen laufen bereits.

 

 

 

Alle neuen Fahrpläne stehen für unsere Fahrgäste im Internet unter www.bbg-eberswalde.de als Download bereit.

 

Quelle: Barnimer Busgesellschaft mbH

 


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Stadt Eberswalde und Gemeinde Schorfheide schließen Kooperationsvereinbarung

Die Stadt Eberswalde und die Gemeinde Schorfheide (Barnim) werden künftig noch enger zusammenarbeiten. Dazu haben der Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginksi und der Schorfheider Bürgermeister Uwe Schoknecht sowie ihre jeweiligen Stellvertreterinnen Anne Fellner und Angela Braun am 23. November 2018 eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Die künftige interkommunale Zusammenarbeit steht unter dem Leitsatz „Gemeinsam neue Wege gehen zur Gestaltung der Zukunft – zum Wohle der Einwohnerinnen und Einwohner in der Region“. Dem Abschluss der Vereinbarung hatten zuvor die Eberswalder Stadtverordnetenversammlung und die Schorfheider Gemeindevertretung mit großer Mehrheit zugestimmt.
Die Nachbarkommunen wollen mögliche Strategien für die Zukunft und Handlungsoptionen beleuchten sowie als Impulsgeber für die strategische Zusammenarbeit in der Region auftreten. Dabei geht es unter anderem um die Bereiche demographischer Wandel, Breitbandausbau, Infrastrukturdefizite, Digitalisierung und Energiewende.

projektbezogene Übereinkünfte

Die Vereinbarung geht bereits mit verschiedenen projektbezogenen Übereinkünften einher. So enthält sie eine gemeinschaftlich verabredete Lösung zur weiteren Entwicklung des Fachmarktzentrums im Schorfheider Ortsteil Finowfurt, ohne die Belange des Einzelhandels im Mittelzentrum Eberswalde zu beeinträchtigen. Damit wurde den Wünschen der Einwohnerinnen und Einwohner beider Kommunen entsprochen. Beide Vertragspartner wollen sich zudem mit aller Kraft für den Bau der B 167 Ortsumfahrung Finowfurt/Eberswalde einsetzen und betonen die Wichtigkeit des Erhalts der Schiffbarkeit des Finowkanals in Verantwortung des Bundes oder des Landes. Die Stadt Eberswalde und die Gemeinde Schorfheide werden außerdem bei Aktivitäten zur Verbesserung der Nahverkehrsanbindung an den Metropolraum Berlin
bei der Schaffung künftiger Rad-, Straßen-, Schienen- und Wasserwegenetze als gemeinsame Partner auftreten.
„Die Kooperationsvereinbarung verdeutlicht, wie wichtig verlässliche Nachbarn und Partner sind. Um die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können, gilt es, gemeinsam zu agieren, auch wenn dafür der eine oder andere Kompromiss notwendig ist. Eberswalde als Mittelzentrum der Region trägt dabei als Anker im Raum eine
besondere Bedeutung. Und es ist gut, dass unsere Nachbargemeinde Schorfheide an unserer Seite steht“, so Eberswaldes Bürgermeister Friedhelm Boginksi.
Schorfheides Bürgermeister Uwe Schoknecht betont: „Für uns ist es gleich ein doppelter Startschuss, zum einen für eine engere Zusammenarbeit mit Eberswalde in vielen Bereichen. Zum anderen können wir in Finowfurt nun die weitere Entwicklung unseres Fachmarktzentrums mit zwei zusätzlichen Handelsflächen und weiteren
Gewerbeflächen konkret in Angriff nehmen.“
Zur Umsetzung der gemeinsamen Ziele und Abstimmungen während der nächsten zehn Jahre haben sich beide Kommunen zu einer vertrauensvollen Zusammenarbeit und gegenseitigen Rücksichtnahme verpflichtet. Für die Fortschreibung der Vereinbarung sollen rechtzeitig vor Ablauf mögliche Verlängerungsmodalitäten geklärt werden und die bis dahin gewonnenen Erfahrungen einfließen.
Gemeinsam haben sich beide Verwaltungen dahingehend verständigt, dass sie sich im ersten Quartal des neuen Jahres zu einer gemeinsamen Klausur treffen, um gemeinsame Arbeitsschwerpunkte im Detail anzugehen.

 


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