Sammlung von Bioabfällen in Eberswalde

 

Auf Grundlage des Kreislaufwirtschaftsgesetzes müssen Bioabfälle getrennt gesammelt und erfasst werden Dies erfolgt für den gesamten Landkreis Barnim durch die Barnimer Dienstleistungsgesellschaft (BDG). Nach erfolgreichen Pilotphasen in Wandlitz, Ahrensfelde und Panketal wurde auch in der Stadt Eberswalde die Biotonne zum 1. Mai 2018 flächendeckend eingeführt.

„Die Einführung erfolgte auf freiwilliger Basis. Die positiven Erfahrungen in den anderen Kommunen und die geringe Anzahl von Abmeldungen hatten uns bereits im Vorfeld auch in Eberswalde auf einen Erfolg hoffen lassen. Immerhin sind fast 50 Prozent des Hausmülls kompostierbare Abfälle und viel zu wertvoll, um sie über den Hausmüll zu entsorgen“, so Christian Mehnert, der Geschäftsführer der BDG.

Da das Kreislaufwirtschaftsgesetz nicht nur die Art der Mülltrennung, sondern auch die Zuständigkeit regelt, wird die Stadt Eberswalde ihre Grünannahmestelle in Nordend zum 31. Mai 2018 schließen. „Mit der Biotonne wird die Entsorgung von biologischen Abfällen noch bürgerfreundlicher, da der Weg nach Nordend wegfällt und auch die Biotonne vorerst kostenlos ist. Aber für alle, die dennoch viel Grünabfälle haben besteht auch weiterhin das Entsorgungsangebot der BDG auf ihrem Betriebshof in Ostend“, so Eberswaldes Dezernent Prof. Dr. Jan König, in dessen Zuständigkeit das Amt für Beschäftigungsförderung und somit die bisherige Entsorgung von Grünabfällen fällt.

 

Öffnungszeiten Recyclinghof Eberswalde

Mo, Di            08-18 Uhr

Mi                   geschlossen

Do, Fr             08-18 Uhr

Sa                   08-16 Uhr

 

 

Quelle: Stadt Eberswalde

Strassensperrung

Vollsperrung in der Schleusenstraße

 

Für die Herstellung der Trinkwasser- sowie Schmutzwasseranschlüsse ist es erforderlich, die Schleusenstraße Höhe der Hausnummer 2 von Mittwoch, dem 16. Mai 2018, bis voraussichtlich Freitag, dem 18. Mai 2018, für den Durchgangsverkehr zu sperren. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Sperrung zu beachten.

Tierkinder im Zoo Eberswalde. Foto Barnim-plus, Lutz Weigelt

Tierkinder im Zoo Eberswalde 2018

Auch in diesem Jahr sind bereits Tierkinder im Zoo Eberswalde zu sehen. Einige wurden gezielt gezüchtet um die Art zu erhalten, andere nun ja sind eben da. Es wäre doch ein schön Ausflug zu Pfingsten in den Zoo. Wer Glück hat sieht dann den kleinen Tiger, die kleinen Äffchen und die anderen. Übrigens viel Spielplätze für die Kinder sind auch da. Es lohnt sich immer.

Mehr zum Zoo—> Zoo Eberswalde <—

Motorradsaison hat auch im Barnim begonnen

Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Barnim mahnt zur Rücksicht, Umsicht und Vorsicht

Der Frühling steht vor der Tür und damit auch die diesjährige Motorradsaison. „Insbesondere an den Wochenenden wird bei steigenden Temperaturen auf den Straßen dann wieder mit einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen sein“, weiß Marcel Kerlikofsky, Leiter der Barnimer Straßenverkehrsbehörde zu berichten. Für Motorradfahrer sei es deshalb wichtig, zu Beginn der Saison defensiv fahren. „Andere Verkehrsteilnehmer müssen sich erst wieder an die „neuen“ Mitfahrer gewöhnen“, so Kerlikofsky weiter.

kurvenreiche Strecken

Im Landkreis Barnim ist bei Motorradfahrern besonders die kurvenreiche Strecke zwischen Eberswalde, Liepe und Oderberg beliebt. Aber auch rund um den Werbellinsee sind wegen der schönen Landschaft und zahlreicher touristischer Ziele wieder viele Motorradfahrer zu erwarten. Der Blick auf den Straßen- und Kurvenverlauf sowie auf die Straßenverhältnisse sind für den Motorradfahrer besonders wichtig. Denn gerade in den Wintermonaten können sich die Fahrbahnoberflächen durch den Einsatz von Streusalz, Frostschäden massiv verschlechtert haben.

Entwicklung des Unfallgeschehen

Die Entwicklung des Unfallgeschehens bei den Motorradunfällen ist durchaus positiv zu bewerten. Die Schwere der Verkehrsunfälle mit der Beteiligung Motorradfahrern ist weiterhin rückläufig. Die Verkehrsunfallkommission Barnim hat in den vergangenen drei Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Kradfahrern beschlossen und umgesetzt,

Reduzierung der Geschwindigkeit

Ungeachtet dessen sind für die Strecke zwischen Eberswalde, Liepe und Oderberg (L291/L29) weitere Maßnahmen in Planung. An der Klosterbrücke sollen Leitprofile den schwer einzuschätzenden Kurvenverlauf besser verdeutlichen. Die hohe Kontrolldichte zur Überwachung der gefahrenen Geschwindigkeiten soll beibehalten werden.

Für den Kurvenverlauf zwischen Liepe und Oderberg wird ein Verkehrsversuch vorbereitet. Hier sollen Sondermarkierungen mit Rüttelstreifen installiert werden. Diese dienen zur Reduzierung der Geschwindigkeiten und zur Erhöhung der Aufmerksamkeit.

positive Verkehrsunfallentwicklung

Eine positive Verkehrsunfallentwicklung ist für die beiden Unfallhäufungsstellen am Werbellinsee zu erkennen. Dort scheinen die Maßnahme wie die Aufstellung von Kurventafeln mit neongelbem Hintergrund, die Situation zu verbessern. Die Unfallhäufungsstellen konnten durch die getroffenen Maßnahmen soweit entschärft werden, dass diese durch die Verkehrsunfallkommission nicht weiter beobachtet werden müssen.

Rücksichtsvolles Verhalten

Motorradfahrer rasen und sind eine Gefahr für sich und andere, so oder so ähnlich denken viele, die nicht auf dem Krad unterwegs sind. Im Vergleich zu vierrädrigen Verkehrsteilnehmern ist der Zweiradfahrer einer größeren Gefahr im Verkehr ausgesetzt und es besteht eine höhere Verletzungsgefahr. Sie können schneller übersehen werden und ihre Geschwindigkeit wird leicht unterschätzt.

 

Im Sinne des § 1 der Straßenverkehrs-Ordnung kann jeder Verkehrsteilnehmer seinen Beitrag für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr leisten, dafür sind lediglich Vorsicht und gegenseitige Rücksicht zu beachten. Im öffentlichen Verkehrsraum heißt es dann mit besonderer und gegenseitiger Rücksicht unterwegs zu sein. Viele Verkehrsteilnehmer denken noch nicht wieder an den Motorradfahrer, sodass der Kradfahrer besonders vorausschauend fahren muss. An Kreuzungen, Einmündungen oder bei Überholvorgängen ereignen sich immer wieder schwere Verkehrsunfälle, bei denen der Motorradfahrer zum Teil übersehen wurde. Zur besseren Erkennbarkeit trägt eine helle, möglichst signalgelbe Schutzbekleidung bei.

 

Vor der ersten Fahrt mit dem Motorrad sollte noch einiges beachtet werden. Motorradfahrer müssen sich nach einer langen Winterpause erst wieder an ihre Maschine gewöhnen. Dazu zählt auch die körperliche Kondition. Denn gerade wer im Winter keinen Sport getrieben hat, sollte den Kreislauf und die Muskulatur wieder an die Belastungen beim Motorradfahren gewöhnen.

Zum anderen muss auch die Maschine wieder flott gemacht werden. Reifendruck und Bremse sowie eine Überprüfung der Füllstände sämtlicher Flüssigkeiten sind nur einige der Vorbereitungen. Nicht zu vergessen ist, dass die Schutzkleidung gecheckt werden muss. Passt die Kombi samt Zubehör noch und ist der Helm ohne Beschädigungen?

 

Auch grundlegende Einfahrübungen sollten vor der ersten Ausfahrt gemacht werden. Es empfiehlt sich mit kleineren Runden anzufangen, um sich wieder an das Fahrgefühl zu gewöhnen und wieder mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erlangen.Sie benötigen klasse Fotos von ihrem Event? schreiben Sie uns - wir kümmern uns

 

 

 

Quelle: KV-barnim

Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Eberswalde: Treffpunkt EnergieTREFF(ER)

Stadtwerke Bernau erstmals auf EnergieCampus Eberswalde – Energiewende zum Nachmachen für die Kleinen – bedarfsgerechte Lösung für Energieeffizienz im Gepäck

 

Die Energieberater der Stadtwerke Bernau sind mit dem Service-Bus EnergieTREFF(ER) persönlich vor Ort und zeigen Lösungen auf, Energie einzusparen.

BERNAU BEI BERLIN/EBERSWALDE. Am 28. April steht in Eberswalde alles im Zeichen der erneuerbaren Energien. Mit dabei ist auch der EnergieTREFF(ER) der Stadtwerke Bernau. Der Energiedienstleister für den Barnim ist zum ersten Mal dabei und bringt neben dem Beratermobil geballte Kompetenz rund um das Thema Energiesparen mit: „Unsere Beratung steht für bedarfsgerechte Lösungen, die einen ressourcenschonenden Umgang mit Energie einfach, effizient und wirtschaftlich für die Verbraucher ermöglichen“, erklärt Welf Erös, Energieberater der Stadtwerke Bernau. Er steht gemeinsam mit seinem Berater-Kollegen Boris Fleischhauer für alle Fragen rund um die Erneuerbaren bereit. Unter der Marke BernauPlus hat das Unternehmen ein Paket für Sparer und Sanierer geschnürt – von thermografischen Aufnahmen des Hauses über die Erstellung von Energieausweisen bis zu einem eigenen Förderprogramm für den Heizungstausch.

 

Früh übt sich

Am fünften Familientag der Erneuerbaren Energien auf dem EnergieCampus in Eberswalde haben die Stadtwerke Bernau auch für die Kleinen „Energiewende zum Nachmachen“ im Gepäck: Am EnergieTREFF(ER) können Kinder ein Windrad basteln oder sich eines der Bastelsets abholen. Die Veranstaltung in Eberswalde anlässlich des Tags der Erneuerbaren Energien findet von 14 bis 18 Uhr in der Brunnenstraße 25-26a statt.

 Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

 

 

http://www.kanzlei-bernau.de/

Tatort Lücke 2 – Meyers Radrennbahn Finow

 

Im Rahmen des Projekts „Tatort Lücke“ findet am Freitag, dem 27. April 2018, von 15 bis 19 Uhr die 2. Performance statt bei freiem Eintritt statt. Ort ist Meyers Radrennbahn in Finow. Die Veranstaltung findet als Durational Performance statt – Zuschauer können also nach Belieben kommen und gehen. Über die Zeit sind verschiedene Höhepunkte geplant: ein Fahrradkorso, Cheerleading wird neu gedacht, ein Geschichten-Duett, „Entführer im Freizeitglück“, Mihos magischer Tanztee und ein Picknick. Es gibt eine Getränkebar vor Ort. Welche Geschichte steckt hinter der Re-Inszenierung?

Anfang des letzten Jahrhunderts erblühte die Freizeitkultur mit ersten Vergnügungsveranstaltungen, auch hierzulande. 1901 öffnete in Heegermühle (heute Finow) die Restauration Meyer mit ihrem „Sportpark Heegermühle“: Radrennbahn, Kegelbahn, Schießstand, Tanzstätte. Tausende aus Brandenburg und Berlin tummelten sich hier manchmal bei großen Radrennen. Auch politische Versammlungen fanden statt. Nach 1945 wandelte sich der Sportpark zum Kulturhaus der sowjetischen Fliegergarnison, die Gebäude verfielen allmählich und mussten abgerissen werden. Heute liegt hier eine Brache.

Tatort Lücke ist eine Kooperation zwischen dem Stadtmuseum der Stadt Eberswalde und dem Kanaltheater/Bürgerstiftung Barnim Uckermark in Zusammenarbeit mit der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde, dem Verein für Heimatkunde zu Eberswalde e. V., dem Kreisarchiv Barnim und dem Alexander-von-Humboldt-Gymnasium Eberswalde. Die Kulturstiftung des Bundes fördert das zweijährige Projekt „Tatort Lücke“ in den Jahren 2017 bis 2019 im Fonds Stadtgefährten.

Die Termine weiterer Performances zum Vormerken sind:

  1. Mai 2018 / 31. August 2018 / 28. September 2018 / 26. Oktober 2018

 

Zum Weg:

Ein öffentlicher Zugang zum Gelände ist ausschließlich über die Straße Zum Samithsee möglich. Es geht über einen unbefestigten Weg zwischen den Hausnummern 18 und 20 zum Gelände! Zur Straße Zum Samithsee gelangt man über die Biesenthaler Straße, Thomas-Mann-Straße zur Straße Zum Samithsee oder über die Poststraße, Jägerstraße und zur Straße Zum Samithsee. Parkmöglichkeiten sind nicht vorhanden. Von der Eberswalder Straße kommt man nicht mit dem Auto zur Straße Zum Samithsee!

 

http://www.kanzlei-bernau.de/

Theater, Theater: Kleists Kohlhaas zum Saisonstart

 

Die Gastspielsaison 2018 startet am 20. April 2018 mit einer Doppelbearbeitung von Kleists Kohlhaas.

Anatomie eines Aufstands vom Kanaltheater wird wieder aufgenommen und Grotest Maru inszenieren Michael Kohlhaas als open Air Stationentheater zwischen Museum Eberswalde und Maria Magdalenen Kirche.

Der Startpunkt ist gut gewählt: die Doppelproduktion soll die Aufmerksamkeit auch auf die noch laufende Ausstellung zur Reformation richten. Entsprechend ist der Eintritt in die Sonderausstellung ab 17 Uhr im Eberswalder Museum frei.

Bei der Inszenierung von Grotest Maru folgt die Theatergruppe dem Weg von Michael Kohlhaas, dessen Geschichte ihn von einer Privatperson, einem Unternehmer zu einer öffentlichen Person werden lässt, der die Macht, die Mächtigen im Namen eines Ideals herausfordert. Seine Hingabe an die Familie verwandelt sich in einen wütenden Angriff auf alle und alles, das

Foto_Andreas_Kermann

seiner Vorstellung von Gerechtigkeit entgegensteht. Grotest Maru setzt Kleists Kohlhaas als inspirierendes und zugängliches Stationentheater zwischen Museum und Maria Magdalenen Kirche um.

Machen Sie sich mit auf den Weg – und auf die Suche nach der Antwort auf die Frage: „Wie lang ist Widerstand gerecht?“

Bei der Inszenierung des Kanaltheaters will Kohlhaas nur sein Recht. Als all seine vernünftigen Bemühungen scheitern, entfesselt er einen Sturm der Rechtlosen gegen die Ungerechtigkeit in der Welt. Als Anführer der Rechtlosen wird aus dem tugendhaften Vorbild der „entsetzlichste“ Mensch seiner Zeit. Von seinen Anhängern verehrt, wird er zum gejagten der Staatsgewalt.

Ein Interview basiertes Stück über das Verhältnis von Recht und Gerechtigkeit, das Gewaltmonopol des Staates und das Recht auf Widerstand.

Theater, Theater ist der Name der Gastspielsaison des Eberswalder Kulturamtes unter anderem in Kooperation mit den Uckermärkischen Bühnen Schwedt, die insgesamt vier Stücke in Eberswalde aufführen werden. Die Eberswalderinnen und Eberswalder können sich auf „Max und Moritz“, „Die Räuber“, „Tschick“ und „Fisch zu viert“ freuen. „Aber auch die anderen Theateraufführungen während des gesamten Jahres versprechen Facettenreichtum“, so Eberswaldes Kulturamtsleiter Dr. Stefan Neubacher. Mehr als 20 Theateraufführungen sind in diesem Jahr in der Stadt zu erleben. „Eberswalde hat zwar kein großes Theaterhaus, dafür aber vielfältige Angebote der darstellenden Kunst. Auch in diesem Jahr können sich die Eberswalderinnen und Eberswalder auf einen Mix aus Familientheater, Improvisationstheater und klassischem Theater freuen. Vor allem wollen wir das Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio stärker als Theaterort in den Fokus rücken. Ein Spielzeitheft über alle Theaterangebote 2018 wird in Kürze erscheinen“, so der Kulturamtsleiter.

Ein Großteil des Theaterprogramms wird vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.

 

Das Programm am 20. April 2018

17 Uhr: Reformationsausstellung im Museum Eberswalde (Eintritt frei)

18 Uhr: Michael Kohlhaas, Innenhof Museum Eberswalde (Eintritt frei)

20 Uhr: Kohlhaas – Anatomie eines Aufstands. Halle 33 Kranbau, Zugang über Boltstraße. (Eintritt 15€ / ermäßigt10€)

Gemeinsame Pressemitteilung

 

Kompetenzzentrum Wald und Holz soll nach Eberswalde

 

Berlin / Eberswalde – Das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Kompetenzzentrum für Wald und Holz soll seinen Standort in Eberswalde bekommen. Das forderte Forstminister Jörg Vogelsänger. Unterstützung bekommt er nun aus der Region.

 

„Eberswalde ist der perfekte Standort für das Kompetenzzentrum Wald und Holz. Wir haben mit dem Wald-Campus und der HNEE die fachliche und wissenschaftliche Kompetenz vor Ort, eine hervorragende Infrastruktur auch im Bereich der Mobilität und eine motivierte Hochschule, die sich ständig weiterentwickeln möchte“, erklärt der Wahlkreisabgeordnete Stefan Zierke (SPD).

 

Auch der Landtagsabgeordnete und Landratskandidat für den Barnim, Daniel Kurth (SPD), unterstützt das Vorhaben: „Wir sind uns einig, dass wir mehr Behörden und Institute in Ostdeutschland ansiedeln wollen. Eberswalde ist auch durch die Insolvenz des Bahnwerkes vom Strukturwandel betroffen. Deswegen unterstützen wir die Stadt. Das Kompetenzzentrum ist bestens geeignet, vor Ort mehr Wissenschaft und Wertschöpfung zu schaffen.“

 

Präsident Prof. Dr. Wilhelm-Günther Vahrson freut sich über die prominente Unterstützung: „Wir, und da spreche ich für die geballte Forst und Holzkompetenz in Eberswalde, wollen das Zentrum in Eberswalde und hätten auch geeignete Flächen dafür. Mit dem Thünen-Institut für Waldökologie, dem Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde und nicht zuletzt der Hochschule für nachhaltigen Entwicklung Eberswalde mit ihren Fachbereichen für Wald und Umwelt und Holzingenieurwesen sind exzellente Einrichtungen mit hoher Reputation in Lehre und Forschung vorhanden. Der Standort Eberswalde bietet mit seinem hochaktuellen Fachwissen, leistungsstarken Partnern und seiner unschlagbare Lage mit der Nähe zu Berlin die besten Voraussetzungen.“

 

 

Quelle: gemeinsame Pressemeldung von Stefan Zierke, Daniel Kurth und Prof. Wilhelm-Günther Vahrson

 

 

Auszeichnung als Partner

 

Die 14 Kindertagesstätten der Stadt Eberswalde haben alle ihr eigenes Profil: ob Waldkindergarten, Sportkita, Sprach- oder Theaterkindertagesstätte, die Bandbreite an Ausrichtungen ist groß. Drei der Kitas sind so genannte Entdecker- oder Forscherkitas. Die Kita „Villa Kunterbunt“, das „Haus der kleinen Forscher“ und die Kita „Spielhaus“ haben in einem aufwendigen Verfahren die Zertifizierung der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ erreicht und setzen den Fokus ihrer Bildungsarbeit auf das Forschen und Entdecken, auf die Naturwissenschaften. „Die Stadt Eberswalde ist Partner der ersten Stunde und hier sind bereits drei Kitas zertifiziert. Für die gesamte Partnerschaft wird die Stadt nun ausgezeichnet“, so Jörn Klitzing, Geschäftsstellenleiter der  IHK-Ostbrandenburg in Eberswalde.

Partnerurkunde

Stellvertretend nahmen Sozialdezernent Prof. Dr. Jan König und Anke Bessel, die Leiterin des Sachgebietes für Bildung die

Foto: Erzieherinnen auf einer Weiterbildung zum Thema Experimentieren mit Kindern. (Stadt Eberswalde)

Partnerurkunde entgegen. „Diese Auszeichnung gilt vor allem den Erzieherinnen und Erziehern, die sich immer wieder fortbilden, um den Kindern unserer Einrichtungen Naturwissenschaften auf eine interessante Art und Weise und mit Spaß zu vermitteln“, so der Dezernent. Vor  mehr als fünf Jahren wurde eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt Eberswalde und IHK Ostbrandenburg unterschrieben, die die Kooperation mit der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ zum Inhalt hat. Die Kooperation bietet allen pädagogischen Fachkräften die Möglichkeit der Weiterbildung in den Bereichen Mathematik, Naturwissenschaft und Technik. Hierbei wird vor allem das Ziel verfolgt,  die Mädchen und Jungen spielerisch für naturwissenschaftliche und technische Phänomene zu begeistern und den natürlichen Forscherdrang entwicklungsangemessen zu begleiten. „Nach mehr als fünf Jahren können wir positiv auf das erreichte Ziel positiv schauen. Die Kita „Spielhaus“ konnte bereits viermal ausgezeichnet werden, die Kita „Villa Kunterbunt“ dreimal und eine der jüngsten Einrichtungen, die Kita „Haus der kleinen Forscher“ erhielt 2016 die Zertifizierung. „Aber darüber hinaus beschäftigen sich alle unsere Kindertagesstätten im Bildungsbereich Naturwissenschaften und Mathematik mit  naturwissenschaftlichen Phänomen“, so Anke Bessel. „Das Engagement zeigt, welch hohen Stellenwert die frühkindliche Bildungsarbeit in der Stadt Eberswalde hat“, so Prof. Dr. Jan König.

Seit dem Jahr 2010 konnte die IHK Ostbrandenburg insgesamt 82 Einrichtungen auszeichnen. In Ostbrandenburg beteiligen sich etwa 75 Prozent der Kitas an der Bildungsinitiative.

Quelle: Stadt Eberswalde

 

Direktwahl des Landrates im Landkreis Barnim

am 22. April 2018

Alles zur Landratswahl

 

Am 22.  April sind im Landkreis Barnim rund 155.730 Menschen aufgerufen, ihren Landrat für die nächsten 8 Jahre zu wählen. Es ist die zweite Direktwahl im Barnim.

 

Für die Wahlberechtigten öffnen am Wahlsonntag 198 Wahllokale im Barnim. Etwa 1.450 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden im Kreis die Abstimmung begleiten und später die abgegebenen Stimmen auszählen. Zur gesonderten Ermittlung der Briefwahlergebnisse wurden 9 Briefwahlvorstände gegründet.

 

Fünf Kandidaten stehen zur Wahl:

 

  • Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Nickel, Othmar

Geburtsjahr 1961, Schuldirektor, Bernau bei Berlin

2          Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Kurth, Daniel

Geburtsjahr 1973, Mitglied des Landtages Brandenburg, Eberswalde

3          BVB / FREIE WÄHLER – Gemeinsam für Barnim! (BVB / FREIE WÄHLER)

Weller, Sven

Geburtsjahr 1974, Konstruktionsmechaniker, Schorfheide

4             Bürgerfraktion Barnim

Matthies, Mark

Geburtsjahr 1974, Diplom-Verwaltungswirt, Ahrensfelde

5          BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE/B 90)  

                Dr. Luthardt, Michael

Geburtsjahr 1957, Diplom-Forstingenieur, Chorin

 

Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Landratswahl:

 

Vor der Wahl und Am Wahltag

Wann ist Landratswahl?

Wahltag ist Sonntag, der 22. April 2018.

Die Wahllokale haben von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

 

Wo kann ich meine Stimme abgeben?

Die Stimme kann in dem Wahllokal abgegeben werden, das auf der Wahlbenachrichtigung angegeben ist. Wer einen Wahlschein hat, kann seine Stimme auch in einem anderen Wahllokal abgeben. Für die Landratswahl ist dies grundsätzlich in jedem Wahllokal des Landkreises möglich.

 

Was bringe ich ins Wahllokal mit?

Die Wahlbenachrichtigung und auf jeden Fall den Personalausweis oder den Reisepass. Für den Fall, dass am 6. Mai 2018 eine Stichwahl stattfindet, wird dem Wähler die Wahlbenachrichtigung zurückgegeben, sie muss dann erneut vorgelegt werden.

 

Wie viele Stimmen habe ich?

Bei der Wahl des Landrates hat man eine Stimme. Die Stimmabgabe erfolgt durch eindeutige Markierung im vorgegebenen Kreis auf dem Stimmzettel für den ausgewählten Kandidaten. In der Regel geschieht dies durch Ankreuzen.

 

Worauf muss ich achten, damit meine Stimme gültig ist?

Auf die eindeutige Markierung kommt es an. Ist bei der Landratswahl mehr als ein Kreuz auf dem Stimmzettel gemacht worden, so ist keine Stimme gültig. Sie werden dann als eine ungültige Stimme gezählt. Außerdem werden Kreuze, die nicht hinreichend deutlich einem Kandidaten zuzuordnen sind, als ungültig gewertet. Stimmen können auch durch Anmerkungen, Kommentare oder Zusätze auf dem Stimmzettel ungültig werden.

 

Briefwahl

Ab wann ist die Briefwahl möglich?

Die Briefwahl ist bereits möglich.

 

Wie lange sind Briefwahlunterlagen erhältlich?

Die Anträge können bis zum 20. April 2018, 18:00 Uhr, gestellt werden. Kann das Wahllokal wegen einer plötzlichen Erkrankung nicht aufgesucht werden, ist die Antragstellung noch am Wahltag bis 15:00 Uhr möglich.

 

Wer darf die Möglichkeit der Briefwahl nutzen?

Alle Wahlberechtigten haben das Recht, ihre Stimme per Brief abzugeben. Die Briefwahl eröffnet auch gerade den Wahlberechtigten, die am Tage der Wahl nicht im Wahllokal wählen können, etwa weil sie verreist oder anderweitig verhindert sind, eine Möglichkeit zu wählen.

 

Wie funktioniert die Briefwahl?

Für die Briefwahl muss ein Antrag gestellt werden. Dieser sollte möglichst frühzeitig bei der zuständigen Gemeinde- oder Stadtbehörde gestellt werden. Die Anschrift der Behörde befindet sich auf der Wahlbenachrichtigung.

 

Besonders einfach ist die Antragstellung mit dem Wahlscheinantrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung.

 

Die Antragstellung ist mündlich (durch direkte Vorsprache) oder schriftlich, aber auch elektronisch per Telefax oder E-Mail möglich. Anstelle der Unterschrift muss der per E-Mail übersandte Antrag das Geburtsdatum des Antragstellers enthalten. Bei vielen Gemeinden oder Städten kann man die Unterlagen auch online anfordern. Eine Antragstellung per Telefon ist nicht zulässig.

 

Wer den Antrag persönlich bei seiner Gemeinde- oder Stadtbehörde stellt, kann bereits dort an Ort und Stelle wählen – auch schon vor dem 22. April 2018.

 

Muss ich den Antrag auf Briefwahl persönlich stellen?

Das ist nicht zwingend nötig. Wer den Antrag für eine andere Person stellt, muss durch eine schriftliche Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist. Die bevollmächtigte Person kann die Briefwahlunterlagen dann auch bei der Gemeinde- oder Stadtbehörde abholen.

 

Was gehört zu meinen Briefwahlunterlagen?

Für die Briefwahl erhält die Wählerin/der Wähler einen Wahlschein, den Stimmzettel, einen amtlichen Wahlumschlag, einen amtlichen Wahlbriefumschlag und eine Anleitung, wie die Stimmabgabe per Briefwahl vorzunehmen ist.

 

Bis wann müssen die Unterlagen wieder bei der Wahlbehörde sein?

Wichtig ist, dass die Briefwählerin/der Briefwähler den Wahlbrief rechtzeitig zur Post gibt oder bei der auf dem äußeren Wahlbriefumschlag angegebenen Adresse abgibt. Der Wahlbrief muss dort spätestens am Wahlsonntag bis 18:00 Uhr vorliegen, da um 18:00 Uhr die Wahlzeit endet und mit der Auszählung der Stimmen begonnen wird. Deshalb sollte der Wahlbrief spätestens am 19. April 2018 abgeschickt werden. Wer seinen Wahlbrief später abschickt, trägt als Briefwähler/in das Risiko, dass sein Wahlbrief die Wahlbehörde nicht rechtzeitig erreicht und seine Stimme nicht mehr berücksichtigt werden kann.

 

Wer – aus welchem Grund auch immer – am Wahltag doch nicht mehr verhindert ist, kann mit den Briefwahlunterlagen (einschließlich Stimmzettel) auch selbst eine Urnenwahl in einem Wahllokal durchführen.

 

Nach der Wahl

Wann ist mit den ersten Ergebnissen zu rechnen?

Der Kreiswahlleiter rechnet damit, gegen 20:00 Uhr des Wahltages die ersten vorläufigen Ergebnisse bekannt geben zu können. Die Zahlen werden gleichzeitig im Paul-Wunderlich-Haus und im Internet bekannt gegeben.

 

Wer hat gewonnen?

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Wichtig dabei ist: Die Stimmenzahl muss mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten des Landkreises Barnim entsprechen. Das entspricht etwa 23.360 Stimmen.

Erreicht das niemand, findet am 6. Mai 2018 eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmenzahlen statt. In der Stichwahl gewählt ist dann der Kandidat, der die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt. Auch hier gilt das 15 Prozent-Quorum.

Wird diese Mindeststimmenzahl auch in der Stichwahl verfehlt, erfolgt die Wahl des Landrates/der Landrätin nach einer dann durchzuführenden erneuten Ausschreibung durch den Kreistag.

 

Wann beginnt der Gewählte seine Arbeit?

Der Gewählte ist Beamter auf Zeit. Das Beamtenverhältnis des direkt gewählten Landrates beginnt grundsätzlich mit Beginn des Tages nach Annahme der Wahl.

 

Der neue Landrat muss einen Diensteid leisten.

Kreiswahlbüro

Das Kreiswahlbüro ist unter den Telefonnummern 03334 214-1750 bzw. 03334 214-1260 zu erreichen.

 

Am 22. April 2018 beziehungsweise bei einer eventuell notwendig werdenden Stichwahl am  6. Mai 2018 ist das Büro ab 8:00 Uhr besetzt.

 

Internet

Alle genannten Infos finden Sie auch im Internet unter www.barnim.de/landratswahl.

 

 

Warum wählen Die bürgerinnen und Bürger Eine Landrätin/Einen Landrat?

 

Die Landrätin/der Landrat ist Repräsentant/in und Ansprechpartner/in, Verwaltungschef/in und Politiker/in.

 

Repräsentant/in des Landkreises und Ansprechpartner/in für ihre/seine Bürgerinnen und Bürger

Das Amt der Landrätin/des Landrates ist ein wichtiges kommunalpolitisches Amt. Die Landrätin/der Landrat ist die/der erste Repräsentant/in unseres Landkreises und hat durch ihre/seine Stellung als Leiter/in der Kreisverwaltung großen und maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Landkreises.

 

Wirtschaft und Unternehmen, Vereine und Initiativen, Parteien und Organisationen – mit allen muss die Landrätin/der Landrat im ständigen Austausch und Gespräch bleiben. Sie/er nimmt Probleme und Anregungen auf und wirkt mit, wenn es ganz konkret um die Lösung geht.

Die Landrätin/der Landrat ist aber auch direkte/r Ansprechpartner/in für die Sorgen und Nöte der Menschen, sei es in einer regelmäßigen Bürgersprechstunde oder per Brief.

 

Chef/in der Verwaltung

Die Landrätin/der Landrat ist Leiter/in einer Verwaltung von derzeit rund 800 Beschäftigten, die für den Vollzug von Staatsaufgaben, wie beispielsweise Baugenehmigungen, Immissions-schutz, Umwelt- und Naturschutz, Katastrophenschutz, Führerscheinangelegenheiten, Kfz-Zulassungswesen und Grundsicherung, zuständig ist. Hinzu kommen viele weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kreiseigenen Gesellschaften.

Die Kreisverwaltung Barnim arbeitet mit den Verwaltungen in den Städten, Ämtern und Gemeinden zusammen. Gemeinsam bemühen sie sich täglich, schnell und effizient Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger zu erbringen. Hierbei geht es zum einen um Pflichtaufgaben, die sich aus den Gesetzen ergeben. Zum anderen erbringt der Landkreis in Abhängigkeit seines Handlungsspielraumes aber auch zahlreiche freiwillige Leistungen.

Neben dem „Tagesgeschäft“ werden im Landratsamt Visionen und Ideen für die zukünftige Entwicklung der Region erarbeitet. Dort analysiert die Landrätin/der Landrat vorhandene Potenziale, sorgt für den effizienten Einsatz von Fördermitteln und strukturiert das Zusammenwirken der beteiligten Verwaltungen.

Die Landrätin/der Landrat hat Einfluss auf die künftige Entwicklung des Landkreises.

 

Die Wahrnehmung des Amtes ist verbunden mit Weichenstellungen bei so wichtigen Kreisaufgaben wie zum Beispiel den weiterführenden Schulen, den Krankenhäusern, dem Öffentlichen Personennahverkehr, der Jugendhilfe, der Abfallbeseitigung, dem Kreisstraßenbau und vielem mehr.

 

Akteur/in der Politik

Die Landrätin/der Landrat zeichnet für die Leitlinien der kommunalen Entwicklung verantwortlich.

 

Die Abgeordneten des Kreistages Barnim und die Vertreter der Kommunen sind dabei die wichtigsten politischen Partner der Landrätin/des Landrates. In den Sitzungen des Kreistages beschließen sie über die Entscheidungsvorlagen der Verwaltung und bringen eigene Beschlussanträge ein.

Zu Beginn jeder Sitzung des Kreistages legt sie/er Rechenschaft über die Tätigkeit der Verwaltung ab. Sie/Er gibt einen Ausblick auf die wichtigsten Themen der zukünftigen Entwicklung und nimmt zu Fragen Stellung.

Um mehrheitliche Zustimmung zu Beschlussanträgen aus Verwaltung oder Politik muss oftmals hart gerungen werden. Hier nimmt die Landrätin/der Landrat nicht selten die Funktion einer Moderatorin/eines Moderators ein. Mit den politischen Vertretern im Land und Bund sowie in den Kommunen arbeitet sie/er zum Wohle des Landkreises vertrauensvoll zusammen.

 

 

DIE ZUKUNFT DES LANDKREISES AKTIV MITBESTIMEN!

 

Mit der aktiven Teilnahme an der Wahl bestimmen die Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft des Landkreises mit.

 

Die Wahlbeteiligung spiegelt also auch das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Weiterentwicklung des Landkreises wider.

 

Machen Sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch!

 

Quelle: KV-Barnim