Motorradsaison hat auch im Barnim begonnen

Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Barnim mahnt zur Rücksicht, Umsicht und Vorsicht

Der Frühling steht vor der Tür und damit auch die diesjährige Motorradsaison. „Insbesondere an den Wochenenden wird bei steigenden Temperaturen auf den Straßen dann wieder mit einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen sein“, weiß Marcel Kerlikofsky, Leiter der Barnimer Straßenverkehrsbehörde zu berichten. Für Motorradfahrer sei es deshalb wichtig, zu Beginn der Saison defensiv fahren. „Andere Verkehrsteilnehmer müssen sich erst wieder an die „neuen“ Mitfahrer gewöhnen“, so Kerlikofsky weiter.

kurvenreiche Strecken

Im Landkreis Barnim ist bei Motorradfahrern besonders die kurvenreiche Strecke zwischen Eberswalde, Liepe und Oderberg beliebt. Aber auch rund um den Werbellinsee sind wegen der schönen Landschaft und zahlreicher touristischer Ziele wieder viele Motorradfahrer zu erwarten. Der Blick auf den Straßen- und Kurvenverlauf sowie auf die Straßenverhältnisse sind für den Motorradfahrer besonders wichtig. Denn gerade in den Wintermonaten können sich die Fahrbahnoberflächen durch den Einsatz von Streusalz, Frostschäden massiv verschlechtert haben.

Entwicklung des Unfallgeschehen

Die Entwicklung des Unfallgeschehens bei den Motorradunfällen ist durchaus positiv zu bewerten. Die Schwere der Verkehrsunfälle mit der Beteiligung Motorradfahrern ist weiterhin rückläufig. Die Verkehrsunfallkommission Barnim hat in den vergangenen drei Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Kradfahrern beschlossen und umgesetzt,

Reduzierung der Geschwindigkeit

Ungeachtet dessen sind für die Strecke zwischen Eberswalde, Liepe und Oderberg (L291/L29) weitere Maßnahmen in Planung. An der Klosterbrücke sollen Leitprofile den schwer einzuschätzenden Kurvenverlauf besser verdeutlichen. Die hohe Kontrolldichte zur Überwachung der gefahrenen Geschwindigkeiten soll beibehalten werden.

Für den Kurvenverlauf zwischen Liepe und Oderberg wird ein Verkehrsversuch vorbereitet. Hier sollen Sondermarkierungen mit Rüttelstreifen installiert werden. Diese dienen zur Reduzierung der Geschwindigkeiten und zur Erhöhung der Aufmerksamkeit.

positive Verkehrsunfallentwicklung

Eine positive Verkehrsunfallentwicklung ist für die beiden Unfallhäufungsstellen am Werbellinsee zu erkennen. Dort scheinen die Maßnahme wie die Aufstellung von Kurventafeln mit neongelbem Hintergrund, die Situation zu verbessern. Die Unfallhäufungsstellen konnten durch die getroffenen Maßnahmen soweit entschärft werden, dass diese durch die Verkehrsunfallkommission nicht weiter beobachtet werden müssen.

Rücksichtsvolles Verhalten

Motorradfahrer rasen und sind eine Gefahr für sich und andere, so oder so ähnlich denken viele, die nicht auf dem Krad unterwegs sind. Im Vergleich zu vierrädrigen Verkehrsteilnehmern ist der Zweiradfahrer einer größeren Gefahr im Verkehr ausgesetzt und es besteht eine höhere Verletzungsgefahr. Sie können schneller übersehen werden und ihre Geschwindigkeit wird leicht unterschätzt.

 

Im Sinne des § 1 der Straßenverkehrs-Ordnung kann jeder Verkehrsteilnehmer seinen Beitrag für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr leisten, dafür sind lediglich Vorsicht und gegenseitige Rücksicht zu beachten. Im öffentlichen Verkehrsraum heißt es dann mit besonderer und gegenseitiger Rücksicht unterwegs zu sein. Viele Verkehrsteilnehmer denken noch nicht wieder an den Motorradfahrer, sodass der Kradfahrer besonders vorausschauend fahren muss. An Kreuzungen, Einmündungen oder bei Überholvorgängen ereignen sich immer wieder schwere Verkehrsunfälle, bei denen der Motorradfahrer zum Teil übersehen wurde. Zur besseren Erkennbarkeit trägt eine helle, möglichst signalgelbe Schutzbekleidung bei.

 

Vor der ersten Fahrt mit dem Motorrad sollte noch einiges beachtet werden. Motorradfahrer müssen sich nach einer langen Winterpause erst wieder an ihre Maschine gewöhnen. Dazu zählt auch die körperliche Kondition. Denn gerade wer im Winter keinen Sport getrieben hat, sollte den Kreislauf und die Muskulatur wieder an die Belastungen beim Motorradfahren gewöhnen.

Zum anderen muss auch die Maschine wieder flott gemacht werden. Reifendruck und Bremse sowie eine Überprüfung der Füllstände sämtlicher Flüssigkeiten sind nur einige der Vorbereitungen. Nicht zu vergessen ist, dass die Schutzkleidung gecheckt werden muss. Passt die Kombi samt Zubehör noch und ist der Helm ohne Beschädigungen?

 

Auch grundlegende Einfahrübungen sollten vor der ersten Ausfahrt gemacht werden. Es empfiehlt sich mit kleineren Runden anzufangen, um sich wieder an das Fahrgefühl zu gewöhnen und wieder mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erlangen.Sie benötigen klasse Fotos von ihrem Event? schreiben Sie uns - wir kümmern uns

 

 

 

Quelle: KV-barnim

Direktwahl des Landrates im Landkreis Barnim

am 22. April 2018

Alles zur Landratswahl

 

Am 22.  April sind im Landkreis Barnim rund 155.730 Menschen aufgerufen, ihren Landrat für die nächsten 8 Jahre zu wählen. Es ist die zweite Direktwahl im Barnim.

 

Für die Wahlberechtigten öffnen am Wahlsonntag 198 Wahllokale im Barnim. Etwa 1.450 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer werden im Kreis die Abstimmung begleiten und später die abgegebenen Stimmen auszählen. Zur gesonderten Ermittlung der Briefwahlergebnisse wurden 9 Briefwahlvorstände gegründet.

 

Fünf Kandidaten stehen zur Wahl:

 

  • Christlich Demokratische Union Deutschlands (CDU)

Nickel, Othmar

Geburtsjahr 1961, Schuldirektor, Bernau bei Berlin

2          Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)

Kurth, Daniel

Geburtsjahr 1973, Mitglied des Landtages Brandenburg, Eberswalde

3          BVB / FREIE WÄHLER – Gemeinsam für Barnim! (BVB / FREIE WÄHLER)

Weller, Sven

Geburtsjahr 1974, Konstruktionsmechaniker, Schorfheide

4             Bürgerfraktion Barnim

Matthies, Mark

Geburtsjahr 1974, Diplom-Verwaltungswirt, Ahrensfelde

5          BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (GRÜNE/B 90)  

                Dr. Luthardt, Michael

Geburtsjahr 1957, Diplom-Forstingenieur, Chorin

 

Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Landratswahl:

 

Vor der Wahl und Am Wahltag

Wann ist Landratswahl?

Wahltag ist Sonntag, der 22. April 2018.

Die Wahllokale haben von 8:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

 

Wo kann ich meine Stimme abgeben?

Die Stimme kann in dem Wahllokal abgegeben werden, das auf der Wahlbenachrichtigung angegeben ist. Wer einen Wahlschein hat, kann seine Stimme auch in einem anderen Wahllokal abgeben. Für die Landratswahl ist dies grundsätzlich in jedem Wahllokal des Landkreises möglich.

 

Was bringe ich ins Wahllokal mit?

Die Wahlbenachrichtigung und auf jeden Fall den Personalausweis oder den Reisepass. Für den Fall, dass am 6. Mai 2018 eine Stichwahl stattfindet, wird dem Wähler die Wahlbenachrichtigung zurückgegeben, sie muss dann erneut vorgelegt werden.

 

Wie viele Stimmen habe ich?

Bei der Wahl des Landrates hat man eine Stimme. Die Stimmabgabe erfolgt durch eindeutige Markierung im vorgegebenen Kreis auf dem Stimmzettel für den ausgewählten Kandidaten. In der Regel geschieht dies durch Ankreuzen.

 

Worauf muss ich achten, damit meine Stimme gültig ist?

Auf die eindeutige Markierung kommt es an. Ist bei der Landratswahl mehr als ein Kreuz auf dem Stimmzettel gemacht worden, so ist keine Stimme gültig. Sie werden dann als eine ungültige Stimme gezählt. Außerdem werden Kreuze, die nicht hinreichend deutlich einem Kandidaten zuzuordnen sind, als ungültig gewertet. Stimmen können auch durch Anmerkungen, Kommentare oder Zusätze auf dem Stimmzettel ungültig werden.

 

Briefwahl

Ab wann ist die Briefwahl möglich?

Die Briefwahl ist bereits möglich.

 

Wie lange sind Briefwahlunterlagen erhältlich?

Die Anträge können bis zum 20. April 2018, 18:00 Uhr, gestellt werden. Kann das Wahllokal wegen einer plötzlichen Erkrankung nicht aufgesucht werden, ist die Antragstellung noch am Wahltag bis 15:00 Uhr möglich.

 

Wer darf die Möglichkeit der Briefwahl nutzen?

Alle Wahlberechtigten haben das Recht, ihre Stimme per Brief abzugeben. Die Briefwahl eröffnet auch gerade den Wahlberechtigten, die am Tage der Wahl nicht im Wahllokal wählen können, etwa weil sie verreist oder anderweitig verhindert sind, eine Möglichkeit zu wählen.

 

Wie funktioniert die Briefwahl?

Für die Briefwahl muss ein Antrag gestellt werden. Dieser sollte möglichst frühzeitig bei der zuständigen Gemeinde- oder Stadtbehörde gestellt werden. Die Anschrift der Behörde befindet sich auf der Wahlbenachrichtigung.

 

Besonders einfach ist die Antragstellung mit dem Wahlscheinantrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung.

 

Die Antragstellung ist mündlich (durch direkte Vorsprache) oder schriftlich, aber auch elektronisch per Telefax oder E-Mail möglich. Anstelle der Unterschrift muss der per E-Mail übersandte Antrag das Geburtsdatum des Antragstellers enthalten. Bei vielen Gemeinden oder Städten kann man die Unterlagen auch online anfordern. Eine Antragstellung per Telefon ist nicht zulässig.

 

Wer den Antrag persönlich bei seiner Gemeinde- oder Stadtbehörde stellt, kann bereits dort an Ort und Stelle wählen – auch schon vor dem 22. April 2018.

 

Muss ich den Antrag auf Briefwahl persönlich stellen?

Das ist nicht zwingend nötig. Wer den Antrag für eine andere Person stellt, muss durch eine schriftliche Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist. Die bevollmächtigte Person kann die Briefwahlunterlagen dann auch bei der Gemeinde- oder Stadtbehörde abholen.

 

Was gehört zu meinen Briefwahlunterlagen?

Für die Briefwahl erhält die Wählerin/der Wähler einen Wahlschein, den Stimmzettel, einen amtlichen Wahlumschlag, einen amtlichen Wahlbriefumschlag und eine Anleitung, wie die Stimmabgabe per Briefwahl vorzunehmen ist.

 

Bis wann müssen die Unterlagen wieder bei der Wahlbehörde sein?

Wichtig ist, dass die Briefwählerin/der Briefwähler den Wahlbrief rechtzeitig zur Post gibt oder bei der auf dem äußeren Wahlbriefumschlag angegebenen Adresse abgibt. Der Wahlbrief muss dort spätestens am Wahlsonntag bis 18:00 Uhr vorliegen, da um 18:00 Uhr die Wahlzeit endet und mit der Auszählung der Stimmen begonnen wird. Deshalb sollte der Wahlbrief spätestens am 19. April 2018 abgeschickt werden. Wer seinen Wahlbrief später abschickt, trägt als Briefwähler/in das Risiko, dass sein Wahlbrief die Wahlbehörde nicht rechtzeitig erreicht und seine Stimme nicht mehr berücksichtigt werden kann.

 

Wer – aus welchem Grund auch immer – am Wahltag doch nicht mehr verhindert ist, kann mit den Briefwahlunterlagen (einschließlich Stimmzettel) auch selbst eine Urnenwahl in einem Wahllokal durchführen.

 

Nach der Wahl

Wann ist mit den ersten Ergebnissen zu rechnen?

Der Kreiswahlleiter rechnet damit, gegen 20:00 Uhr des Wahltages die ersten vorläufigen Ergebnisse bekannt geben zu können. Die Zahlen werden gleichzeitig im Paul-Wunderlich-Haus und im Internet bekannt gegeben.

 

Wer hat gewonnen?

Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der abgegebenen gültigen Stimmen erhalten hat. Wichtig dabei ist: Die Stimmenzahl muss mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten des Landkreises Barnim entsprechen. Das entspricht etwa 23.360 Stimmen.

Erreicht das niemand, findet am 6. Mai 2018 eine Stichwahl zwischen den beiden Kandidaten mit den höchsten Stimmenzahlen statt. In der Stichwahl gewählt ist dann der Kandidat, der die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen auf sich vereinigt. Auch hier gilt das 15 Prozent-Quorum.

Wird diese Mindeststimmenzahl auch in der Stichwahl verfehlt, erfolgt die Wahl des Landrates/der Landrätin nach einer dann durchzuführenden erneuten Ausschreibung durch den Kreistag.

 

Wann beginnt der Gewählte seine Arbeit?

Der Gewählte ist Beamter auf Zeit. Das Beamtenverhältnis des direkt gewählten Landrates beginnt grundsätzlich mit Beginn des Tages nach Annahme der Wahl.

 

Der neue Landrat muss einen Diensteid leisten.

Kreiswahlbüro

Das Kreiswahlbüro ist unter den Telefonnummern 03334 214-1750 bzw. 03334 214-1260 zu erreichen.

 

Am 22. April 2018 beziehungsweise bei einer eventuell notwendig werdenden Stichwahl am  6. Mai 2018 ist das Büro ab 8:00 Uhr besetzt.

 

Internet

Alle genannten Infos finden Sie auch im Internet unter www.barnim.de/landratswahl.

 

 

Warum wählen Die bürgerinnen und Bürger Eine Landrätin/Einen Landrat?

 

Die Landrätin/der Landrat ist Repräsentant/in und Ansprechpartner/in, Verwaltungschef/in und Politiker/in.

 

Repräsentant/in des Landkreises und Ansprechpartner/in für ihre/seine Bürgerinnen und Bürger

Das Amt der Landrätin/des Landrates ist ein wichtiges kommunalpolitisches Amt. Die Landrätin/der Landrat ist die/der erste Repräsentant/in unseres Landkreises und hat durch ihre/seine Stellung als Leiter/in der Kreisverwaltung großen und maßgeblichen Einfluss auf die Entwicklung des Landkreises.

 

Wirtschaft und Unternehmen, Vereine und Initiativen, Parteien und Organisationen – mit allen muss die Landrätin/der Landrat im ständigen Austausch und Gespräch bleiben. Sie/er nimmt Probleme und Anregungen auf und wirkt mit, wenn es ganz konkret um die Lösung geht.

Die Landrätin/der Landrat ist aber auch direkte/r Ansprechpartner/in für die Sorgen und Nöte der Menschen, sei es in einer regelmäßigen Bürgersprechstunde oder per Brief.

 

Chef/in der Verwaltung

Die Landrätin/der Landrat ist Leiter/in einer Verwaltung von derzeit rund 800 Beschäftigten, die für den Vollzug von Staatsaufgaben, wie beispielsweise Baugenehmigungen, Immissions-schutz, Umwelt- und Naturschutz, Katastrophenschutz, Führerscheinangelegenheiten, Kfz-Zulassungswesen und Grundsicherung, zuständig ist. Hinzu kommen viele weitere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der kreiseigenen Gesellschaften.

Die Kreisverwaltung Barnim arbeitet mit den Verwaltungen in den Städten, Ämtern und Gemeinden zusammen. Gemeinsam bemühen sie sich täglich, schnell und effizient Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger zu erbringen. Hierbei geht es zum einen um Pflichtaufgaben, die sich aus den Gesetzen ergeben. Zum anderen erbringt der Landkreis in Abhängigkeit seines Handlungsspielraumes aber auch zahlreiche freiwillige Leistungen.

Neben dem „Tagesgeschäft“ werden im Landratsamt Visionen und Ideen für die zukünftige Entwicklung der Region erarbeitet. Dort analysiert die Landrätin/der Landrat vorhandene Potenziale, sorgt für den effizienten Einsatz von Fördermitteln und strukturiert das Zusammenwirken der beteiligten Verwaltungen.

Die Landrätin/der Landrat hat Einfluss auf die künftige Entwicklung des Landkreises.

 

Die Wahrnehmung des Amtes ist verbunden mit Weichenstellungen bei so wichtigen Kreisaufgaben wie zum Beispiel den weiterführenden Schulen, den Krankenhäusern, dem Öffentlichen Personennahverkehr, der Jugendhilfe, der Abfallbeseitigung, dem Kreisstraßenbau und vielem mehr.

 

Akteur/in der Politik

Die Landrätin/der Landrat zeichnet für die Leitlinien der kommunalen Entwicklung verantwortlich.

 

Die Abgeordneten des Kreistages Barnim und die Vertreter der Kommunen sind dabei die wichtigsten politischen Partner der Landrätin/des Landrates. In den Sitzungen des Kreistages beschließen sie über die Entscheidungsvorlagen der Verwaltung und bringen eigene Beschlussanträge ein.

Zu Beginn jeder Sitzung des Kreistages legt sie/er Rechenschaft über die Tätigkeit der Verwaltung ab. Sie/Er gibt einen Ausblick auf die wichtigsten Themen der zukünftigen Entwicklung und nimmt zu Fragen Stellung.

Um mehrheitliche Zustimmung zu Beschlussanträgen aus Verwaltung oder Politik muss oftmals hart gerungen werden. Hier nimmt die Landrätin/der Landrat nicht selten die Funktion einer Moderatorin/eines Moderators ein. Mit den politischen Vertretern im Land und Bund sowie in den Kommunen arbeitet sie/er zum Wohle des Landkreises vertrauensvoll zusammen.

 

 

DIE ZUKUNFT DES LANDKREISES AKTIV MITBESTIMEN!

 

Mit der aktiven Teilnahme an der Wahl bestimmen die Bürgerinnen und Bürger über die Zukunft des Landkreises mit.

 

Die Wahlbeteiligung spiegelt also auch das Interesse der Bürgerinnen und Bürger an der Weiterentwicklung des Landkreises wider.

 

Machen Sie von ihrem Wahlrecht Gebrauch!

 

Quelle: KV-Barnim

Frank Moerke mit einer Multivisionsshow über das „Märchenhaftes Marokko“ –

Mit dem VW-Bus durch das Königreich

Wann und Wo?

Am 13.04.2018 um 19:00 Uhr

auf dem Seitenraddampfer RIESA im Museumspark Oderberg

 „Märchenhaftes Marokko“ – Mit dem VW-Bus durch das Königreich

Anfang September 2017 brachen Conny Schefter und Frank Moerke für 2 Monate mit ihrem VW-Bus von Grünheide nach Marokko auf. Die Anreise führte über Frankreich und Spanien. Von dort setzten sie mit der Fähre in das afrikanische Königreich über.
Der Weg führte sie durch das Rif-Gebirge, das für den Hanfanbau und Drogenhandel bekannt ist. Über die alte Königstadt Fez und den Hohen Atlas, den die beiden auf einer schmalen Piste auf über 2.900 m Höhe überquerten, fuhren sie weiter in die Sahara. Obwohl ihr VW-Bus keinen Allradantrieb besitzt, umrundeten sie offroad das Dünengebiet Erg Chebbi und erreichten auch Erg Chegaga. Die Sandbleche und Schaufel waren nicht umsonst an Bord.
Es gab viele interessante Begegnungen. Sie tranken Tee mit Nomanden, tanzten auf einer Berber-Hochzeit, erlebten den Trubel auf dem Kamelmarkt in Guelmim, sahen Gaukler und Händler in Marrakesch, wurden von Soldaten zum Tee eingeladen und genossen einsame Traumstrände am Atlantik.
In einer 100minütigen Live-Reportage berichten sie in HD-Qualität (Fotos + Filme) von den Erlebnissen ihrer Reise.

Eintritt: 10,00 €      Voranmeldung ist Empfehlenswert! Tel.-Nr.: 033369 539321

Foto: Privat

 

https://www.typisch-foto.fotograf.de/

Wir leiten Euch gern die Pressemittelung der B.B.S.M. Brandenburgische Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung undModernisierung mbH  zum Stadtentwicklungstag weiter.

Oster- und Sommeröffnungszeiten

Ab 1. April gelten auf den Barnimer Recycling- und Wertstoffhöfen die Sommeröffnungszeiten

 

Mit dem sonne- und kraftbringenden Frühling werden erfahrungsgemäß in vielen Haushalten Frühjahrsputzaktivitäten entfaltet. Zudem werden die Tage wieder länger. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wertstoff- und Recyclinghöfe der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH stellen sich auf den höheren Entsorgungsbedarf ein und verlängern ab dem 1. April ihre Öffnungszeiten, die dann bis zum 31. Oktober 2018 gelten.

 

Am Ostersamstag, 31. März, haben die Wertstoff- und Recyclinghöfe in Bernau, Eberswalde und Wandlitz in der Zeit von 09:00 bis 13:00 Uhr geöffnet.

 

Ab 1. April gelten folgende Sommeröffnungszeiten:

Recyclinghof Bernau

Mo-Fr              08:00 bis 18:00 Uhr

Sa                   08:00 bis 16:00 Uhr

 

Recyclinghof Eberswalde

Mo, Di             09:00 bis 18:00 Uhr

Mi                    geschlossen

Do, Fr             08:00 bis 18:00 Uhr

Sa                   08:00 bis 16:00 Uhr

 

Wertstoffhof Althüttendorf

Mo, Do            10:00 bis 18:00 Uhr

Sa*                  08:00 bis 16:00 Uhr

*nur jeden 1. Sa im Monat

 

Wertstoffhof Wandlitz

Mo, Fr             10:00 bis 18:00 Uhr

Sa                   08:00 bis 16:00 Uhr

 

Wertstoffhof Werneuchen

Di, Mi, Fr         10:00 bis 18:00 Uhr

 

Detaillierte Informationen zu den Entsorgungsstellen im Landkreis Barnim stehen unter www.kw-bdg-barnim.de zur Verfügung.

 

Quelle: BDG | 23.03.2018

 

 

Illegale Abfallentsorgung gestoppt

Das Bodenschutzamt ist Umweltsündern auf der Spur

2017 konnten ingesamt 22 Fälle von illegaler Müllenstorgung aufgeklärt werden
Beinahe jeden Tag erreicht das Bodenschutzamt des Landkreises Barnim Anzeigen über illegale Müllablagerungen aus dem gesamten Kreisgebiet. „Vornehmlich handelt es sich hierbei um Sperrmüll“, weiß Amtsleiter Joachim Hoffmann zu berichten. „Es sind jedoch auch Ablagerungen von Hausmüll, meist in Säcke verpackt sowie Bauschutt zu verzeichnen.“ Darüber hinaus fänden sich auch gefährliche Abfälle wie beispielsweise Dachpappe oder Asbestplatten, so Hoffmann weiter.

Wie in solchen Fällen üblich, wird durch die untere Abfallwirtschaftsbehörde als zuständige Behörde versucht, verwertbare Spuren, wie zum Beispiel Adressen auf Briefen oder andere Hinweise zu sichern, die unter Umständen zum Verursacher führen könnten. Darüber hinaus wurde durch das Bodenschutzamt in Zusammenarbeit mit der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH (BDG) eine Müllstreife initiiert. So gelang es beispielsweise, ein Abrissunternehmen ausfindig zu machen, das im Verdacht steht, für massive Bauschuttablagerungen im Jahr 2017 verantwortlich zu sein.

Insgesamt konnten im Jahr 2017

22 Ordnungswidrigkeitsverfahren eröffnet werden. In 4 Fällen ist ein Verwarngeld verhängt worden. Ein Bußgeldbescheid wurde in 8 Fällen erlassen. Sechs Verfahren befinden sich noch in Bearbeitung. Es drohen Strafen bis zu 50.000 Euro.

Somit war auch aufgrund der umfangreichen präventiven Maßnahmen der Barnimer Kreisverwaltung in intensiver Zusammenarbeit mit der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft sowie der beauftragten Müllstreife des Landkreises eine positive Entwicklung der illegalen Ablagerungen landkreisweit zu verzeichnen.

Dennoch ist eine Sensibilisierung der Bürger enorm wichtig. Zeugen, die Beobachtungen zu illegalen Müllablagerungen gemacht haben oder aber Hinweise zu den Verursachern geben können, werden weiterhin gebeten sich bei der unteren Abfallwirtschaftsbehörde des Landkreises Barnim, rund um die Uhr, unter der Telefonnummer 03334 526 2066 zu melden.

Weitere Informationen hierzu sind auch im Internet unter www.kw-bdg-barnim.de abrufbar.

 

Quelle:  Landkreis Barnim

Wassertourismusinitiative Nordbrandenburg will attrakivistes Wassersportrevier werden

„WIN“ auf der „boot“-Messe in Düsseldorf

Das ehrgeizige Ziel, das attraktivste Wassersportrevier Europas zu werden, rückt für die Wassertourismusinitiative Nordbrandnburg (WIN) in immer greifbarere Nähe. Das machten die Organisatoren am Rande der „boot“-Messe in Düsseldorf deutlich. „Der Neubau der Schleuse Friedensthal ist besiegelt“, sagte Egmont Hamelow, Leiter der WIN-Delegation und stellvertretender Landrat des Landkreises Oberhavel. „Mit diesem zentralen Lückenschluss in Oranienburg sind wir unserem Ziel wieder ein Stück näher gekommen.“

Absichtserklärung

Bereits Ende 2017 hatten die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt und die Stadt Oranienburg eine entsprechende Absichtserklärung unterzeichnet. Demnach wird sich der Bund beim Wiederaufbau der im Krieg zerstörten Schleuse zur Hälfte an den Planungs- und Baukosten beteiligen.

Auswertung einer Befragung

Optimistisch stimmt die Beteiligten auch die Auswertung einer Befragung unter Bootsurlaubern aus dem vergangenen Jahr, deren Ergebnisse nun vorliegen. Demnach ist der Charteranteil zwischen 2009 und 2017 um 50 Prozent gestiegen. Zudem werden die Bootsurlauber immer jünger. Familien werden damit als Zielgruppe immer wichtiger. Auch das noch junge Angebotssegment Flöße und Bungalowboote sowie die zunehmende Digitalisierung werden das Nachfrageverhalten erheblich verändern.

Darauf lässt sich aufbauen

Ein besonders erfreuliches Ergebnis der Befragung ist, dass 98 Prozent der 850 befragten Urlauber angaben, in den kommenden Jahren wieder auf brandenburgischen Gewässern Urlaub machen zu wollen. „Darauf lässt sich aufbauen“, so Hamelow weiter.

 

Die Ergebnisse der Befragung werden am 21. März 2018 zur jährlichen Wassertourismus-Konferenz der IHK Potsdam ausführlich vorgestellt.

 

Mehr Informationen zum Thema Wassertourismus in Nordbrandenburg gibt es im Internet unter: www.win-brandenburg.de

 

Quelle : Landkreis Barnim

 

Landkeis Barnim fördert Kinder- und Jugend(freizeit)einrichtungen

Prioritätenliste für 2018 auf den Weg gebracht

Kinder- und Jugend(freizeit)einrichtungen im Landkreis Barnim bekommen finanzielle Hilfe aus der Kreisverwaltung. So hat es der Kreistag bereits vor einiger Zeit beschlossen. „Ziel ist es, die Bedingungen in diesen Einrichtungen so optimal wie möglich zu gestalten“, erklärt Barnims Sozialdezernentin Silvia Ulonska. Die Prioritätenliste für dieses Jahr liegt nun vor.

Werneuchen

In der Stadt Werneuchen wird auf diese Weise der Bau eines Multifunktionsgebäudes mit Mehrgenerationenansatz gefördert. Rund 80.000 Euro sind dafür vorgesehen. In Tempelfelde werden in der Kita „Wichtelhaus“ Baumängel beseitigt. Zudem werden die Küche modernisiert und Bodenbelags- und Schallschutzmaßnahmen durchgeführt. Dafür erhält die Gemeinde einen Zuschuss von 25.000 Euro.

Freie Montessorischule Barnim

Insgesamt 60.000 Euro erhält der Verein „Freie Montessorischule Barnim“. Der Verein will damit in der Kita der Montessorischule in Eberswalde nach einem Schimmelbefall das Dach erneuern. Zudem soll für den Hort ein zweiter Rettungsweg errichtet werden.

Vergabe der Mittel

Die Vergabe der Mittel erfolgt auf Antrag und auf Grundlage einer Richtlinie, in der neben den Kriterien auch das formale Verfahren für die Zuwendungen geregelt ist. So ist etwa festgeschrieben, dass nur Einrichtungen zu fördern sind, die nach dem Sozialgesetzbuch als bedarfsgerecht eingestuft werden. Diese Einstufung ist auch um Kindertagesstättenbedarfs- und Schulentwicklungsplan des Landkreises festgeschrieben. Insgesamt stehen in diesem Jahr rund 2,3 Millionen Euro zur Verfügung.

 

Quelle. Landkreis Barnim

Neues System zur Warnung der Bevölkerung geht in Dienst

Smartphone-App „NINA“ ermöglicht schnellen Empfang von Warnung bei Gefahrensituationen

11. Februar ist Tag des Notrufs

Herzinfarkt

Ein Herzinfarkt, verletzte Personen nach Unglücksfällen oder Brände. Geraten Menschen in Not, finden sie unter der Notrufnummer 112 schnell und zielgerichtet Hilfe und Unterstützung. 2009 wurde eine von fünf Brandenburger Notrufleitstellen in Eberwalde in Betrieb genommen. Diese versorgt rund 520.000 Bürger in den Landkreisen Barnim, Oberhavel und Uckermark.

Leitstellen von Rettungsdienst und Feuerwehr

„Das Aufgabenspektrum der Leitstellen von Rettungsdienst und Feuerwehr hat sich in den vergangenen Jahren hierbei stark verändert“, erklärt Sven Kobelt, Leiter der Regionalleitstelle Nordost. So stehe neben der Entgegennahme von Notrufen und der Alarmierung der erforderlichen Einsatzkräfte, heute auch die schnelle und großflächige Warnung der Bevölkerung vor möglichen Gefahren im Mittelpunkt der täglichen Arbeit. „Ob freigesetzte Schadstoffe bei Bränden, Evakuierungen zur Entschärfung von Weltkriegsmunition oder eine akute Wetterlage stellen Situationen dar, in denen eine frühzeitige Warnung der Bevölkerung vor weiterem Schaden bewahren kann“, so Kobelt.

terroristischer Anschläge

Gerade vor dem Hintergrund einer Vielzahl terroristischer Anschläge in den vergangenen Jahren, rückt die Einrichtung funktionierender Warnsysteme für die Bevölkerung wieder verstärkt in den Fokus. Hierbei wird heute konsequent die Einbindung digitaler Endgeräte (Smartphones) angestrebt, da diese als moderne Kommunikationszentralen Einzug in alle Bereiche des täglichen Lebens gefunden haben.

Warn-App „NINA“

Mit der Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes (Warn-App „NINA“), können Nutzer nunmehr wichtige Warnmeldungen für die unterschiedlichsten Gefahrenlagen in ihrer Region erhalten. So vom Nutzer gewünscht können auch standortbezogene Warnungen empfangen werden, so dass zum Beispiel bei Reisen innerhalb der Bundesrepublik eine Information sichergestellt ist. Darüber hinaus integrieren die App Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes sowie aktuelle Hochwasserinformationen.

Brandenburger Notrufleitstellen

Maßgeblich durch Förderung des Landes Brandenburg konnten zwischenzeitlich alle Brandenburger Notrufleitstellen mit einem Warnsystem ausgestattet werden. Auch die Leitstelle in Eberswalde verfügt damit nun über die Möglichkeit Warnmeldungen abzusetzen. Hierzu ist zunächst die Installation der Warn-App NINA erforderlich, die kostenfrei aus den bekannten App-Stores abgerufen werden kann. Nach Einstellung des regionalen Bereiches, für den Warnmeldungen empfangen werden sollen, ist die App betriebsbereit.

App testen

Wer seine App in Hinblick auf eine korrekt erfolgte  Einstellung testen möchte, sollte sich den 28.02.2018 (17:00 Uhr) vormerken. Mit zwei Testmeldungen, die durch die Leitstelle in Eberwalde ausgelöst werden, kann dann jeder selbst eine Warnmeldung empfangen.

 

Weitere Informationen zur Warn-App „NINA“ finden Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe unter www.bbk.de.

Seit Dezember 2008 erreichen EU-Bürger den Notruf aus allen Fest- und Mobilfunknetzen überall in der Europäischen Union gebührenfrei unter der europaweit einheitlichen Notrufnummer 112. Somit ist auch bei Reisen ins europäische Ausland sichergestellt, dass in Notsituation die erforderliche Hilfe gerufen werden kann. Um hier weitere Aufklärungsarbeit zu leisten und die Notrufnummer 112 europaweit bekannt zu machen, wurde erstmals am 11. Februar 2009 der Europäische Tag des Notrufs 112 veranstaltet.

 

Quelle: Landkreis Barnim

Barnimer Landwirte beklagen schlechtes Erntejahr

Viele Unsicherheitsfaktoren haben Auswirkungen auf Betriebsergebnisse

Weltmarktpreise sowie Witterungs- und Klimafaktoren bleiben für die Barnimer Landwirte die größten Unsicherheitsfaktoren. Das geht aus dem Erntebericht für das vergangene Jahr hervor. Demnach hatten diese Faktoren direkten Einfluss auf die Einkommenssituation der knapp 250 Landwirtschaftsbetriebe im Landkreis.

Vor allem mit dem Wetter hatten die Barnimer Landwirte 2017 zu kämpfen. So wurde der Landkreis Ende April beispielsweise von starken Nachtfrösten bis minus 7 Grad heimgesucht. In dessen Folge erfroren die in Vollblüte stehenden Obstkulturen. Insbesondere bei Süßkirschen und Äpfel kam es dadurch zu Ernteausfällen bis zu 90 Prozent.

Im Juni/Juli gab es dann langanhaltende Starkregen, die zu Überflutungen in wesentlichen Teilen Brandenburgs führten. Im Barnim waren die Auswirkungen aufgrund der lehmigen Sandböden nicht gravierend, dennoch hatten auch hier Landwirte Ausfälle zu verzeichnen. Von der Landesregierung wurden diese Ereignisse als „besonders widrige Witterungsverhältnisse nach EU-Richtlinien“ eingestuft. Landwirte sollen nun über einen Fonds Hilfen bei der Bewältigung der Schäden erhalten. Gegenwärtig läuft dazu das entsprechende Antragsverfahren über die Investitionsbank des Landes Brandenburg.

Stark schwankende Weltmarktpreise

Die Globalisierung mit den weiterhin niedrigen Erzeugerpreisen wirkt einerseits direkt auf die Erlöse in den landwirtschaftlichen Unternehmen und anderseits nachfolgend auch auf das Anbauspektrum der einzelnen Getreidearten.

Die bereits in den Vorjahren festgestellte Erhöhung des Anbauumfanges beim anspruchsvollen Winterweizen hat sich auch im Jahr 2017 fortgesetzt. Es wurden insgesamt um 500 Hektar mehr angebaut. Das ist eine annähernde Verdoppelung dieser ertragreichen Kultur gegenüber dem Anbaujahr 2013.

Der Winterweizen ist damit auch in unserem Landkreis zur Hauptgetreideart avanciert und hat den Winterroggen als vorherrschende Getreideart abgelöst. Die erneute Anbauausweitung ging zu Lasten der Triticale und des Haferanbaus.

Die in den letzten vier Jahren festzustellende Erhöhung des Maisanbaus hat sich nicht mehr fortgesetzt. Der Anbauumfang hat sich 2017 nach vorübergehender Verringerung um 700 Hektar im Anbaujahr 2016, wieder um 585 Hektar erhöht und damit annähernd die Größe des Jahres 2015 erreicht. Daraus ableitend ist für den Landkreis Barnim keine Ausweitung des Maisanbaus als besorgniserregende Monokultur abzuleiten. Auch ein wesentlicher Anstieg bei der Errichtung von Biogasanlagen mit nachfolgend verstärktem Maisanbau in diesen Gebieten ist in naher Zukunft nicht geplant.

Lange Erntezeiten sorgen für Ausfälle

Im milden Winter 2016/17 sind die Kulturen wiederum von langen Kältephasen, ohne eine schützende Schneedecke verschont geblieben und hatten damit eigentlich gute Startbedingungen. Auswinterungsschäden sind nur in geringem Umfang aufgetreten und die Düngungs- und Bestellarbeiten konnten noch zu günstigen Terminen abgeschlossen werden. Die Frühjahrswitterung war lange Zeit von kühlen Temperaturen geprägt und der Vegetationsbeginn setzte erst zu einem späten Zeitpunkt ein.

Insgesamt war das Frühjahr 2017 für die wärmeliebenden gärtnerischen Kulturen zu kalt. Die Getreidekulturen und der Winterraps hatten im Frühsommer normale Wachstumsbedingungen.

Die Ursachen für den nun schon im zweiten Jahr deutlich gesunkenen Ertrag bei Winterraps können wir nicht nur bei der Witterung suchen, hier wirkt sich das seit der Herbstbestellung 2015 bestehende Beizverbot des Saatgutes weiterhin stark negativ aus. Es führte bereits nach der Aussaat zu Auflaufschäden in größerem Umfang, so dass die optimale Bestanddichte für einen Ertrag wie er in den Jahren 2013 – 2015 erreicht wurde, nicht gesichert werden konnte.

Die Sommerkulturen Mais, Sonnenblumen und Kartoffeln, die erst im April/Mai in den Boden gebracht wurden, hatten ebenso mit Auflaufschwierigkeiten zu kämpfen. In der Folge konnten sie sich jedoch gut entwickeln.

Bei den Ackerfutterkulturen Klee, Luzerne und deren Gemische sowie auf dem Grünland hat sich die niederschlagsreiche Sommerwitterung auf unseren Sandböden positiv ausgewirkt, so dass sich die Bestände vom Grünmasseertrag ausreichend entwickeln konnten. Aufgrund der ständigen Niederschläge bereitete es den Unternehmen aber Schwierigkeiten, qualitativ gutes Heu für die Winterfütterung zu einzufahren.

Im Ökologischen Landbau lagen die erzielten Erträge wiederum um 30 bis 50 Prozent unter denen die im konventionellen Anbau erzielt wurden.

Die Getreidemahd startete in diesem Jahr am 5. Juli und damit ebenso zeitig wie im Jahr zuvor. Die Qualität der geernteten Druschfrüchte war in diesem Jahr nur für die zuerst geerntete Wintergerste als gut zu bezeichnen. Alle anderen Getreidearten litten unter der anhaltenden Feuchtigkeit und der langen Erntedauer, wobei ein Großteil der geernteten Bestände nur noch Futterqualität erreichten.

Im Obstbau wurden in diesem Jahr unterdurchschnittliche Erträge realisiert. Der bisher in einem solchen Ausmaß nicht gekannte Spätfrost und der kalte Frühlingsbeginn im April war für die Wärme liebenden Obst- und Gartenbaukulturen nicht zuträglich und führte zum teilweisen Totalausfall bei Kern- und Steinobst.

Auch der Anbau von Erdbeeren litt in unserem Landkreis unter den Witterungsbedingungen und brachte den Produzenten eine normale Erntemenge. Im Gegensatz dazu hat die Spargelernte früh begonnen und hat gute bis sehr gute Erträge gebracht. Damit konnte eine höhere Tonnage dieses Edelgemüses für den heimischen Markt bereitgestellt werden.

 

Quelle: KV barnim