Touristenbus „HeideLiner“ fährt weitere zwei Jahre
Öffentliche und private Partner unterzeichnen neuen Vertrag am 12. Dezember 2017
Der Touristenbus „Heideliner“ zwischen Groß Schönebeck (Gemeinde Schorfheide) und dem Feriendorf Groß Väter See (Uckermark) wird auch in den kommenden beiden Jahren unterwegs sein. Dafür wird am Dienstag, dem 12. Dezember 2017, um 10 Uhr im Jagdschloss Groß Schönebeck ein neuer Finanzierungsvertrag für das 50.000-Euro-Projekt zwischen den beteiligten Partnern unterzeichnet.
Zu ihnen gehören die Gemeinde Schorfheide, der Landkreis Barnim, das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin, die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) Betriebsgesellschaft, der Wildpark Schorfheide und das Feriendorf Groß Väter See. Zur Vertragsunterzeichnung werden unter anderem der Barnimer Landrat Bodo Ihrke, Schorfheides Bürgermeister Uwe Schoknecht und NEB-Geschäftsführer Detlef Bröcker anwesend sein.
Der „HeideLiner“ ist attraktiv vor allem für Berliner Touristen, die an den Wochenenden unkompliziert aus der Großstadt hinein in die Natur des Biosphärenreservates gelangen wollen. Mit der Fortführung des im Jahr 2016 gestarteten Projektes verkehrt der Bus jeweils von Ostern bis einschließlich Oktober von Freitagnachmittag bis Sonntagabend im Zweistunden-Takt zwischen Groß Schönebeck und dem 15 Kilometer entfernten Feriendorf Groß Väter See. Unterwegs hält er am Kletterwald Schorfheide sowie am Wildpark Schorfheide. Die Fahrzeiten des Busses sind mit denen der „Heidekrautbahn“ (Regionalbahn RB 27) abgestimmt, sodass am Bahnhof in Groß Schönebeck keine Wartezeiten entstehen.
Die Partner hatten sich aufgrund der positiven Resonanz für die Weiterführung geeinigt. Insgesamt knapp 4.000 Fahrgäste nutzten den „HeideLiner“ in den jeweils sieben Saisonmonaten der ersten beiden Jahre. Das wird als ein gutes Ergebnis für einen rein touristischen Busverkehr eingeschätzt.
Das Angebot wird künftig noch ausgebaut. So wird der Bus in den Sommerferien nicht nur am Wochenende, sondern auch wochentags zwischen Bahnhof und Wildpark Groß Schönebeck fahren. Darüber hinaus können Gruppen oder Schülerklassen den Bus gegen eine attraktive Kostenpauschale auf Anmeldung ordern.
Der „HeideLiner“ ist im VBB-Tarifgebiet unterwegs, der Busfahrschein kann somit im Bus, im Zug, in den Verkaufsstellen der Verkehrsunternehmen oder über die VBB-Dienste erworben werden.

 

Quelle: Gemeinde Schorfheide

Barnimer CDU-Kreisvorstand einigt sich auf Landratskandidaten

 

  Othmar Nickel als Kandidat vorgeschlagen

Der Vorstand der Barnimer Christdemokraten kam am Samstag, dem 9. Dezember 2017, zusammen, um sich auf einen Vorschlag für den CDU-Landratskandidaten zu einigen. Das Gremium sprach sich mehrheitlich dafür aus, der Kreismitgliederversammlung im Januar Othmar Nickel aus Bernau vorzuschlagen.
Der CDU-Kreisvorsitzende Danko Jur erklärte dazu nach der Sitzung: „Wir haben mit Othmar Nickel einen hervorragenden Kandidaten, der aufgrund seiner kommunalpolitischen Erfahrung auf Stadt- und Kreisebene und seines beruflichen Hintergrundes als erfolgreicher Schuldirektor unseren Landkreis sehr genau kennt. Ich bin mir sicher, dass unsere Mitglieder Othmar Nickel ebenso unterstützen werden und wir mit Geschlossenheit in den anstehenden Landratswahlkampf gehen können.“
Auch Othmar Nickel zeigte sich nach der Sitzung optimistisch: „Ich freue mich über das Votum des Kreisvorstandes und hoffe auf möglichst große Zustimmung der Kreismitgliederversammlung. Gemeinsam haben wir eine gute Chance diese Wahl zu gewinnen. Ich werde mich dabei mit all meiner Erfahrung und dem größtmöglichen Engagement einbringen. Die CDU Barnim hat mit ihrem erfolgreichen Einsatz gegen die von SPD und Linken geplante Kreisgebietsreform maßgeblichen Anteil am Erhalt unseres Landkreises. Nun wollen wir mit einem CDU-Landrat an der weiteren Gestaltung der Zukunft unseres Barnims arbeiten. Barnim erhalten, Barnim gestalten! – unter diesem Motto möchte ich mich gemeinsam mit der Barnimer CDU den Bürgerinnen und Bürgern unseres Landkreises in den kommenden Wochen und Monaten bis zur Landratswahl im April 2018 vorstellen.“
Die Kreismitgliederversammlung der CDU Barnim zur endgültigen Nominierung des Kandidaten findet am Samstag, dem 13. Januar 2018, in Blumberg statt.

Quelle: CDU Bernau | CDU-Bürgerzentrum | Berliner Straße 79, 16321 Bernau

Das Eberswalder Unternehmen „Schorfheidetouren“ hat heute einige seiner Reisen für Ende 2017, das Jahr 2018 und 2019 vorgestellt. Es sind wunderbare Reisen im Programm. Wer einmal mitgefahren ist, kommt immer wieder. Mittlerweile fahren 4 Busse im Unternehmen. Auch durch den Cheff extra ausgesuchte Flug- und Schiffsreisen sind im Programm. Für Gruppen gibt es TOP Vergünstigungen.

Viele Vertreter von Vereinen waren vor Ort, um sich über Reisen für ihren Verein zu informieren und gleich zu Buchen.

In diesem Jahr führten wir die erste Fotosafari mit „Schorfheidetouren“  durch und waren ebenso begeistert wie die Mitfahrer.

Besonders an Herz legen wir daher 4 Fotoreisen

  • 17.12.2017 Fotosafari -Lichterfahrt Berlin,
  • 27.5.2018 Fotosafari – Grimmnitzsee, Grumsin,
  • 29.7. 2018 Fotosafari – Rund um den Baasee,
  • 23.9.2018 Fotosafari – Gut Klepelshagen zur Hirschbrunft

Diese Reisen werden wir begleiten. Fragen zur Fototechnik werden wir beantworten, ebenso zu allen Fragen rund um die Fotografie.

Bei den Fotosafarireisen werden nur die „kleinen Busse“ genommen um auf wirklich alle Fragen eingehen zu können. Das heisst aber – schnell Buchen. Wir freuen uns auf Euch.

Fragen und Anmeldungen hier oder direkt bei Schorfheidetouren“ 

ich möchte an folgender Fotosafari teilnehmen:

Ruhlsdorf ist das schönste Dorf  des Barnims

Gemeinde setzte sich im Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ durch

Ruhlsdorf ist in diesem Jahr das schönste Dorf des Barnims. So zumindest sieht es die Jury des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“, von der die Gemeinde zum Sieger gekürt wurde.

 

„Ruhlsdorf hat uns in allen Kategorien überzeugt und deshalb auch verdient und schlussendlich eindeutig gewonnen“, sagte Holger Lampe, Vorsitzender der Jury, zur Preisverleihung. Aber auch Birkholz und Lichterfelde, die auf den Plätzen zwei und drei folgen, hätte mit ihren Präsentationen überzeugt. Der Sieger kann sich nun über 1500 Euro für die Gemeindekasse freuen. Für die Plätze zwei und drei gibt es jeweils 1000 beziehungsweise 500 Euro.

Um am Kreiswettbewerb teilnehmen zu können, mussten sich die Gemeinden offiziell bewerben. Ihre Unterlagen flossen in die Bewertungen mit ein. Daneben schaute sich die zehnköpfige Jury aber auch bei Vor-Ort-Terminen an, was das jeweilige Dorf zu bieten hat. In fünf Hauptkategorien konnten die Jurymitglieder Punkte vergeben. Berücksichtigt wurde unter anderem, ob es ein Entwicklungskonzept gibt, wie es mit dem sozialen und kulturellen Engagement aussieht, wie es mit der Siedlungsentwicklung voran geht und wie sich das jeweilige Dorf in die Landschaft einpasst.

 

„In Brandenburg wird derzeit viel über den ländlichen Raum diskutiert. Dieser Wettbewerb zeigt, dass das Leben in den  Dörfern bunt und vielfältig ist“, fasste Barnims Landrat Bodo Ihrke in seinem Grußwort die Ergebnisse des Wettbewerbs zusammen.

 

Zur Jury zählten neben Mitarbeitern der Kreisverwaltung (Strukturentwicklung, Denkmalschutz, Naturschutz, Landwirtschaft) auch jeweils ein Vertreter des Kreisbauernverbandes, des Seniorenbeirates, der Barnimer Wirtschaftsfördergesellschaft WITO oder der LAG. Für das Land Brandenburg wurde ein Mitarbeiter des Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung in die Jury bestellt.

 

Aufgerufen zu diesem Wettbewerb hatte das Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg gemeinsam mit der Interessenvertretung der Städte und Gemeinden in Brandenburg.

 

Im Rahmen dieses Wettbewerbs sollen aktive Dorfgemeinschaften zeigen, welche Themen sie vor Ort bewegen und was die Entwicklung und das Zusammenleben in ihrem Dorf auszeichnet. Der Wettbewerb bietet die Möglichkeit, eine eigenbestimmte Dorfentwicklung anzustreben und neue Projekte ins Leben zu rufen, um sich den Herausforderungen des demografischen Wandels, der wirtschaftlichen und klimatischen Veränderungen und der Migration zu stellen.

 

Für Ruhlsdorf bedeutet der Sieg im Übrigen, dass das Dorf im nächsten Jahr beim Landeswettbwerb den Barnim vertreten darf.

 

  • Stufe: Kreiswettbewerbe  2017
  • Stufe: Landeswettbewerb 2018 (Teilnehmer sind die Kreissieger 2017)
  • Stufe: Bundeswettbewerb 2019 (Teilnehmer sind die Landessieger 2018)

 

Quelle: pressestelle, kvbarnim

 

Landrat lobt Tierschutzpreis aus

Aufgerufen sind alle Barnimer Bürger und Bürgerinnen

Der Barnimer Landrat des Landkreises Barnim lobt auch in diesem Jahr wieder einen Tierschutzpreis aus. Das Preisgeld von 300 Euro soll an Barnimer Bürger oder Organisationen gehen, die besondere ehrenamtliche Leistungen für den Tierschutz erbracht haben.

 

Vorschlagsberechtigt sind alle Barnimer Bürgerinnen und Bürger, sowie alle Vereine, Verbände, Behörden oder Einrichtungen, die sich mit Tierschutzthemen befassen. Selbstvorschläge sind nicht möglich. Die formlosen Vorschläge für den Tierschutzpreis müssen Angaben zur Person oder Institution enthalten und die Art des besonderen Einsatzes beschreiben.

 

Vorschläge können bis zum 31. Dezember 2017 beim Landkreis Barnim, Bereich des Landrates, Am Markt 1 in 16225 Eberswalde oder per E-Mail unter der Adresse landrat@kvbarnim.de eingereicht werden.

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Küchenberater/innen gesucht

Wohnorama sucht erfahrene Küchenberater/innen

 

Küchenberater/-innen in Voll- oder Teilzeit mit Aufstiegschancen zum

Store-Mananger

Für unser stark expandierendes Haus in Bernau suchen wir erfahrene Küchenberater/innen. Wir bieten gute Aufstiegschancen in unserem Unternehmen und hervorragende Verdienstmöglichkeiten.

 

Bewerben:

Möchten Sie sich bewerben, dann senden Sie uns bitte Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen – gerne auch per E-Mail – an:

la@wohnorama-britz.de
Wohnorama Möbelkuch GmbH • Rüdnitzer Chaussee 10 16321 Bernau bei Berlin • Telefon 03338 / 75 09 70

 

Es werden keine Bewerbungen zurückgesendet, außer es liegt ein Freiumschlag bei. Wir bitten um Verständnis.

Biberwanderung um Biesenthaler Becken, Barnim plus, Lutz Weigelt

Nachgebohrt: Wanderung zur Landschaftsgeschichte mit Bohrstock und Spaten ins Biesenthaler Becken

Vor dem mittelalterlichen Biesenthaler Fachwerk-Rathaus startet die Exkursion in die Landschafts- und Nutzungsgeschichte des ehemaligen Gletscherbeckens. Vom Rand des Beckens eröffnet sich ein weiter Blick über das landschaftliche Mosaik aus Mooren, Fließen, Seen und „Kames“ – den Markenzeichen des Biesenthaler Beckens. Begleitet vom Ruf des Kranichs führt die Tour dann vorbei an Pfauenwiesen und Streesee mitten ins Biesenthaler Becken. Bei einer oberflächennahen Moorbohrung in den Bürgerwiesen erzählen Torfe und Mudden von den enormen Umbrüchen dieser Landschaft. An den Schweinebuchtenbergen wird dann das Geheimnis der Biesenthaler „Kames“ gelüftet, ehe es über den Heideberg zurück nach Biesenthal geht.
Die Wanderung findet am Sonntag, den 5. November 2017 von 10.00 bis 13.00 Uhr statt. Treffpunkt ist um 10 Uhr in Biesenthal am Markt vor dem Rathaus.

Tango Transit im Kulturbahnhof am 27.10 um 20 Uhr

 

Im Mai 2015 hat die Band bereits ein Konzert im Kulturbahnhof gegeben, das das Publikum begeistert hat. Nun kommen sie wieder in den Kulturbahnhof: das Trio von „Tango Transit“!

Die Art, nach der hier Energie und Ausdruckskraft des klassischen Tangos mit modernem Sound verschmilzt, sucht ihresgleichen: Elemente aus der Cajun-Musik Louisianas mischen sich mit der Rohheit des Balkans, französische Musette trifft auf orientalische Klänge; hinzu kommen bisweilen gar House Bass Drum oder Wah-Wah und Verzerrer beim Akkordeon, wie auf dem aktuellen Album „Akrobat“ (JAZZNARTS) zu hören ist. Dieses enthält neben Kompositionen der Band erstmals auch drei Bearbeitungen (Roger Waters „Brain Damage“, Astor Piazzollas „Libertango“ und F. Mendelssohn Bartholdys „Elfentanz“) und ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit von drei außergewöhnlichen Instrumentalisten. „Tango Transit“ sind Martin Wagner (Akkordeon), Hanns Höhn (Bass) und Andreas Neubauer (Schlagzeug). Seit 2008 hat das Trio aus dem Frankfurter Raum bei über 400 Konzerten im In- und Ausland überzeugt sowie vier CDs und eine Live-DVD veröffentlicht. Die Musik von Tango Transit ist kraftvoll, filigran, melancholisch und schweißtreibend und live äußerst beeindruckend. Das „Jazzthing“ schreibt: „Das Trio musiziert auf höchsten Niveau, jeder ist Solist… eine Entdeckung!“

Freitag, 27. Oktober 20 Uhr im Kulturbahnhof

Eintritt € 12,- / ermäßigt € 9,-
Reservierungen über info@bahnhof-biesenthal.de • 03337 4589876

 

 

 

 

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Maßhemden & equisite Düfte nicht im Internet, sondern vor Ort beim zuverlässigen Partner im Barnim kaufen

Foto: Archiv Barnim-plus

Arbeitseinsatz am Samstag

Liebe Naturfreunde,

es ist wieder so weit – wie jedes Jahr muss die tolle Orchideenwiese in Stecherschleuse gepflegt werden. Wir wollen eine Aktion am Samstag den 28.10. ab 9.00 Uhr starten und suchen noch dringend fleißige Helfer. Man muss nicht pünktlich sein, wir werden einige Stunden brauchen.

Die Wiese liegt in Stecherschleuse schräg gegenüber der Dorfstrasse 44 in der Nähe des Storchenhorstes, ins Navi oder bei google maps müsstet ihr Niederfinow, Dorfstrasse 44 eingeben (Stecherschleuse ist nicht der amtliche Name).

Falls ihr Fragen habt oder es an dem Tag nicht findet, ruft mich unter 01515 3636 006 an.

Mitbringen solltet ihr auf jeden Fall wasserfestes Schuhwerk und wenn ihr habt, eine Harke oder eine Heugabel oder einen Vierzahn. Über Rückmeldungen zuvor freuen wir uns besonders, weil wir dann besser planen können.

Viele Grüße

Andreas Reichling
 

 

 

 

Tolle Maßhemden & equisite Düfte  vor Ort, beim zuverlässigen Partner im Barnim

 

Landkreis Barnim verleiht Literaturpreis

„Eberhard“ geht in diesem Jahr an zwei Autoren

Der Barnimer Literaturpreis „Eberhard“ geht in diesem Jahr an Dirk Petrick und Martina Göttsching für ihren Text „Die Insel der Pralinen“. Das teilte die Jury bei der Preisverleihung am Mittwoch im Eberswalder Paul-Wunderlich-Haus mit. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbes lautete „Schlaraffenland“.

Die Siegergeschichte erzählt von einem Land,  dessen Bewohner der Verführung zu einem vermeintlich süßen Leben widerstehen. Es ist ein modernes Märchen, das sich einer Traditionslinie  bei den Gebrüdern Grimm und Ludwig Bechstein anfügt“, so Jury-Mitglied Sabine Hellwig, die die Laudatio hielt. Es sei ein „vielschichtiger, Assoziationen befördernder und alle Altersgruppen berührender Text, der fantasievoll, leicht und schlüssig erzählt – ein Gedankenflug durch die gesamte Geschichte, ohne dabei plakativ zu werden“.

Wer sind die Autoren?

Foto: Torsten Stapel

Dirk Petrick ist Kinderbuch- und Kinderhörspielautor, Schauspieler und Synchronsprecher für Film/Fernsehen und Computerspiel. Er studierte Diplom-Kommunikationswirtschaft an der Universität der Künste Berlin und absolvierte verschiedene Sprech- und Schauspielausbildungen. Petrick veröffentlichte unter anderem Kindergeschichten, die reale und fantastischer Welt miteinander verknüpfen („Max“-Trilogie im Buch Verlag Kempen, „Balau aus dem Blaubeerbusch“ im Knabe Verlag Weimar) sowie zwei Umwelthörspiele in Zusammenarbeit mit der Stiftung Naturschutz Berlin.

Martina Göttsching studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin. Sie arbeitet in Werbe- und Marketingbereichen der Tourismusbranche, auch für das (Reise-)Land Brandenburg. Sie steht zudem Dirk Petrick in Sachen Brainstorming und Lektorat zur Seite.

Wieviel haben teilgenommen?

Insgesamt hatten sich 63 Autorinnen und Autoren aus Deutschland, Österreich und der Schweiz am Wettbewerb um den Kinder- und Jugendliteraturpreis „Eberhard“ zum diesjährigen Motto „Schlaraffenland“ beteiligt. „Die eingereichten Texte sind vielfältig, erzählen zum Beispiel davon, wie Gott einst das Paradies schuf oder wie man sich trotz widriger Gegebenheiten sein eigenes, individuelles Schlaraffenland schaffen kann. Kritische Blicke werden darauf gerichtet, dass die Chancen nach wie vor ungleich verteilt sind und so manchem die Aussicht auf ein ,Schlaraffenland‘ von vorneherein verwehrt ist“, so die Juryvorsitzende Dr. Edda Eska. „Die Jury musste abwägen, welche Aspekte heutzutage wichtig sind und wie es mit Texten gelingt, junge und ältere Menschen zu erreichen.“

Nachwuchswettbewerb für Geschichten „Bernadette“

Gleichzeitig wurde auch der Literaturnachwuchspreis „Bernadette“ verliehen. Den ersten Preis erhielt der Text „Das Leben im Schlaraffenland“ von Nele Anouk Reibeholz. Die 13-Jährige ist Schüler am Alexander-von-Humboldt-Gymnasium in  Eberswalde.

Am Wettbewerb beteiligten sich insgesamt 124 Schüler aus  18  Schulen. Die Altersspanne lag zwischen 6 und 18 Jahren. Interessanter als diese Zahlen sind aber die Inhalte der Texte. Das Thema des Wettbewerbs „Schlaraffenland“ wurde weit interpretiert. „Natürlich spielten in vielen Texten Zuckerwattewolken, Lutscherbäume und Schokoladenflüsse eine wichtige Rolle. Aber das Thema Schlaraffenland wurde auch aus ganz anderen Perspektiven betrachtet. Es gab Texte über Flüchtlinge, die feststellen, dass Deutschland doch kein Schlaraffenland ist. Es gab Dystopien mit Krieg und Zerstörung und sehr häufig den Wunsch, das Schlaraffenland wieder zu verlassen und nach Hause zurück zu kehren zu Freunden und Familie“, fasste Jury-Mitglied Anke am Berg die Bandbreite der eingereichten Texte zusammen.

Eberhard

Dirk Petrick und Martina Göttsching, „Die Insel der Pralinen“

Bernadette

Nele Anouk Reibeholz (13 Jahre) „Das Leben im Schlaraffenland“ von (13 Jahre), Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, Eberswalde

Sonderpreise

  • Büchergutschein (50 Euro) Luisa Ebert (16 Jahre) „Sommertagtraum“, Paulus- Praetorius-Gymnasium, Bernau
  • Büchergutschein (25 Euro) Svantje Kleber (12 Jahre), Gedicht „Das Schlaraffenland – gut oder nicht?“ , Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, Eberswalde
  • Büchergutschein (25 Euro) Joline Völker (8 Jahre) „Die Geschichte vom Schlaraffenland“, Grundschule Oderberg
  • Schreibwerkstatt: Humboldt-Gymnasium und das OSZ II Barnim

Quelle: KVBarnim, Fotos Torsten Stapel

 

 

Maßhemden kauft man im Barnim