Gewässer in Bernau – Herausforderungen und Chancen für eine klimarobuste Stadtentwicklung

Wasser ist ein wertvolles und in Zeiten des Klimawandels ein immer knapper werdendes Gut. Ändert sich das Klima, hat dies auch direkte Auswirkungen auf den Wasserhaushalt sowie die Qualität und Ökologie von Gewässern. Starkregen und Hochwasser, niedrige Wasserstände und Austrocknung sowie Sauerstoffmangel und Versauerung von Gewässern gehören zu den Folgen. Mögliche Änderungen in der Grundwasserneubildung können zu Engpässen in der Trinkwasserversorgung führen. Mit der Renaturierung von Fließgewässern kann ein wichtiger Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel geleistet werden, denn naturnahe Flüsse können vor Hochwasser schützen, den Wasserhaushalt regulieren und zur Kühlung des Stadtklimas beitragen.

Die Panke, das größte und wichtigste Fließgewässer in Bernau, ist in ihrer Funktionsfähigkeit gestört. Das soll sich durch die schrittweise Umsetzung der europäischen Wasserrahmenrichtlinie in Form des Gewässerentwicklungskonzepts Panke ändern. Ziel dabei ist es, die Panke möglichst im gesamten Stadtgebiet zu einem mäandrierenden Gewässer zu entwickeln.

In diesem Zusammenhang lädt das Projektteam Bernau.Pro.Klima am Montag, den 18.02.2019, um 18 Uhr in die Rotunde der Grundschule am Blumenhag, Zepernicker Chaussee 24,16321 Bernau bei Berlin ein. Ziel der Veranstaltung ist der Austausch über den Zustand, die Rolle und das Potenzial der Gewässer in Bernau für eine klimarobuste Stadtentwicklung.

Andreas Krone, Geschäftsführer des Wasser- und Bodenverbands Finowfließ, wird zu Beginn der Veranstaltung über den Zustand der Gewässer in Bernau und den aktuellen Stand der Umsetzung des Gewässerentwicklungskonzepts informieren. Im Anschluss haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Ideen, Bedenken und Wünsche für Maßnahmen zur Klimaanpassung in Bernau – wie die geplante Renaturierung der Panke im gesamten Gemeindegebiet – einzubringen. Die Ergebnisse des Workshops fließen in eine Klimaanpassungs-Strategie für Bernau und die geplanten Renaturierungsvorhaben des Wasser- und Bodenverbands mit ein.  

Foto: Pressestelle Bernau

Im Rahmen des Projektes Bernau.Pro.Klima entwickelt die Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bernau eine Strategie zur Anpassung an den Klimawandel in Bernau. Dabei setzt das Projektteam auf eine möglichst breite Beteiligung der Öffentlichkeit. Die Veranstaltungsreihe „Klimavorsorge für Bernau“ soll der Auftakt eines breiten Beteiligungsprozesses sein. Der Workshop „Gewässer in Bernau – Herausforderungen und Chancen für eine klimarobuste Stadtentwicklung“ ist dabei die vierte und letzte Veranstaltung dieser Workshop-Reihe. Die Ergebnisse aller Workshops fließen in die Strategieentwicklung zur Klimaanpassung in Bernau mit ein.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen:

Reden, planen und gestalten Sie mit!

Kontakt und Informationen:

Ansprechpartnerin: Maren Michaelsen (Beteiligung & Kommunikation)

E-Mail: klimaanpassung@bernau-bei-berlin.de

Telefon: 03338/365-212 oder 03334/657-284

www.natuerlich-barnim.de/bernau-pro-klima/

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Schulwegssicherheit geht vor

Die Kreuzung Mühlenstraße/Jahnstraße/Lohmühlenstraße in Bernau ist ein absoluter Unfallschwerpunkt im Landkreis Barnim. Fast 15 Unfälle gibt es dort pro Jahr. Experten der Barnimer Verkehrsunfallkommission (VUK) denken deshalb bereits seit längerem darüber nach, wie Unfälle dort besser vermieden werden können. „Nach mehreren Ortsterminen haben wir uns dazu entschieden, den Grünpfeil, der bislang das zügige Abbiegen von der Jahnstraße in die Mühlenstraße ermöglichte, zu entfernen“, erklärt Kommissionsleiter Marcel Kerlikofsky und verweist darauf, dass man sich diese Entscheidung nicht leicht gemacht habe. „Zu bestimmten Tageszeiten stockt der Verkehr bereits und mit der Entfernung des Grünpfeils wird die Situation nicht besser. 

Allerdings gehe es an diesem Standort auch um die Sicherung des Schulwegs, erklärt er weiter. „Wir müssen alle Möglichkeiten nutzen, um die Unfallsituationen zu entschärfen oder zumindest die Unfallschwere zu reduzieren.“

Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises wird den Grünpfeil nun verkehrsrechtlich abordnen und die Straßenmeisterei wird diesen in nächster Zeit abbauen. Mit der Entfernung des Grünpfeils verbindet sich ein Beobachtungszeitraum. „Wir wollen die Verkehrseinschränkungen so gering wie möglich halten und werden die Verkehrsunfalllage in den nächsten 14 Monaten genau analysieren. Notfalls sind weitere Maßnahmen erforderlich“, sagt Kerlikofsky.

Als langfristige Maßnahme ist darüber hinaus eine Neuplanung der gesamten Kreuzung beschlossen. Diese Maßnahme ist allerdings abhängig von der grundsätzlichen Verkehrsentwicklung und wie die Bernauer Stadtverwaltung ihren Verkehr künftig organisieren will. 

Hintergrund/Konflikt

Foto: Marcel-Kerlikofsky

1. Jahnstraße/Grünpfeil – Fußgänger und Radfahrer mit den Fahrzeugführenden

Die Unfalllage ist vielfältig und weist wiederkehrend Unfälle im Längsverkehr (Auffahrunfälle), beim Einfahren in den Kreuzungsbereich und beim Abbiegen auf. 

Dem vorhandenen Grünpfeil an der Jahnstraße kommt dabei eine zentrale Bedeutung zu, die Fahrzeugführenden halten an und beim Losfahren haben sie zwei kritische Bereiche zu beobachten:

  • Beim Anfahren schaltet die Ampel für Fußgänger und Radfahrer auf Grün und es kommt zum Konflikt. 
  • Beim Einfahren in den Kreuzungsbereich wird der ausfahrende Kfz-Verkehr (Mühlenstraße, vom Mühlentor) nicht beachtet oder die Einschätzung ist schwierig, weil der der ausfahrende Kfz-Verkehr (vom Mühlentor kommend) nochmals deutlich beschleunigt. 

In Folge dieser zwei kritischen Situationen kommt es bei den Fahrzeugführern (Jahnstraße) zu spontanen Bremsungen und Auffahrunfällen. Weitere Auffahrunfälle sind durch Fehlverhalten im Zusammenhang mit dem ordnungsgemäßen Verhalten am Grünpfeil.

Deutlich schwerer sind die Unfälle mit Fußgängern und Radfahrern. Rechtsabbieger, die von der Jahnstraße in die Mühlenstraße (L 30) abbiegen wollen, halten bei Rot an der Ampel und fahren kurz danach an. In diesem Moment wird das umschaltende Grün der Ampel für die Fußgänger und Radfahrer nicht beachtet, und es kommt zum Zusammenstoß. Ebenso kommt es zu kritischen Situationen zwischen Kfz und Fußgänger/Radfahrer im Abbiegevorgang. 

2. Westliche Mühlenstraße (L 30) und östliche Mühlenstraße (aus Richtung Zentrum/Mühlentor)

Weiterhin gibt es einen Schwerpunkt zwischen der gemeindlichen Mühlenstraße und der L 30. Die Konflikte bestehen zwischen den Linksabbiegern von der L 30, welche in die Jahnstraße abbiegen und den Geradeausfahrenden der Mühlenstraße. 

Beim Einfahren von der L 30 in die Jahnstraße sind die Fahrzeugführenden zu höchster Aufmerksamkeit verpflichtet. Eine Vielzahl von Verkehrssituationen müssen überblickt und beachtet werden. Auf Grund langer Rückstauzeiten möchte jeder Fahrzeugführende schnellstmöglich in den Kreuzungsbereich einfahren. Vor Ort sind Fahrten bei gelb/rot zu beobachten. 
Wer links in die Jahnstraße abbiegen möchte stellt sich im Kreuzungsbereich auf und hat den Verkehr aus der gemeindlichen Mühlenstraße (vom Zentrum/Mühlentor kommend) und die querenden Fußgänger und Radfahrer zu beachten. Vom Mühlentor kommen ist die Verkehrsbelastung gering und nicht gleichmäßig. Teilweise ist ein zügiges Einfahren in den Kreuzungsbereich zu beobachten, was wiederum die Situation für die Abbiegenden erschwert. 
Die VUK hat sich diesbezüglich mit der Umkehrung der Einbahnstraßenregelung in der Mühlenstraße (Gemeindestraße) befasst und eine Anpassung der Grünphasen diskutiert. Doch aufgrund des Rathausneubaus scheidet eine Umkehrung der Einbahnstraßenregelung erstmal aus. 

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt. 

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Quelle: KV Barnim

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Dienstleistung und Hilfe mit Leib und Seele

Wir waren die Tage beim Bürgermeister von Bernau eingeladen. Er zeigte auf, wie sich die Stadt bis 2022 planmäßig entwickeln wird. Viele Aufgaben liegen vor den Mandatsträgern.

Eins ist für André Stahl klar, neue Wohngebiete auf der sogenannten „grünen Wiese“ werden nicht mehr entstehen. Wohl aber, werden vorhande Bauprojekte zu Ende und die Lückenbebauung weiter geführt. So entspricht er auch einem Wunsch der Bernauer Bürger, deren Anzahl sich seit der Wende, durch Eingemeindung und Zuzug, verdoppelt hat.

Gesund wachsen – gesund leben

Die Entwicklung der Stadt wird weiter in geordneten Bahnen erfolgen. Noch vor der erfolgreichen Fertigstellung der Wohnungsbauvorhaben wird der Fokus auf den verstärkten Ausbau der Infrastruktur gelegt.
So z.B. Verkehr, Soziales, Grün/Natur
Die Lebensqualität für die Bewohner Bernaus soll erhalten und weiter ausgebaut werden.
So haben die Stadtverordneten in der mittelfristigen Planung beschlossen:

  • Ausbau der Verkehrsinfrastruktur
  • Ausbau der sozialen Infrastruktur
  • Aufwertung der Grünflächen
  • Aufwertung der naturnahen Areale
  • Qualifizierung des Wirtschafts- und Gesundheitsstandortes
  • Anpassung der Daseinsfürsorge
  • und vieles mehr

konkrete Maßnahmen bis 2022 – Verkehrsinfrastruktur – Strassen, Rad- u. Gehwege

  • Bau der Ladestraße
  • Ausbau der Kriemhildstrasse
  • Bau einer Verbindung vom Schönfelder Weg zur Albrechtshofer Chaussee
  • Errichtung Innenstadtring mit Öffnung der Eberswalder Strasse
  • Ausbau der August Bebel Strasse
  • Errichtung eines Kreisverkehrs Rüdnitzer Chaussee/Jahnstr/Eberswalder Strasse/Pankstrasse
  • Errichtung von 2000 Parkplätzen in Parkhäusern
  • Sanierung von Gewehgen
  • Fertigstellung des Radweges an der L200
  • Bau eins Geh-/Radweges an der Zepernicker Chaussee
  • Radwegverbingung Birkholzaue-Birkenhöhe-Bernau
  • Radweg L 30 (Schönow-Bernau)
  • und vieles andere mehr.


konkrete Maßnahmen bis 2022 – Verkehrsinfrastruktur – ÖPNV

  • Verdreifachung der Nahverkehrsleistungen
  • Verdopplung der Stadtbuslinien und deren Ausweitung
  • Sanierung Bahnhofsgebäude
  • Verdichtung RE und RB-Linien
  • Elternhaltestellen
  • bessere Verfügbahrkeit von Taxis und vieles weitere mehr


konkrete Maßnahmen bis 2022 – Verkehrsinfrastruktur – Wirtschaft/Gewerbe

  • Umfassende Bebauung der Gewerbegebiete in Schönow und Albertshofer Chaussee
  • An den Autobahnausfahrten Bernau Süd und Nord Ausweisung neuer Gewerbeflächen
  • Ausweitung der Handelsflächen der Bahnhofspassage und Edeka im Forum
  • Erweiterung/Neubau Aldi (Schönow) Norma (Zepernicker Ch,)
  • Entwicklung des ehem. GAN Geländes an der Schwanebecker Chaussee
  • Gastronomie im neuen und alten Rathaus
  • und vieles weiteres mehr

konkrete Maßnahmen bis 2022 – soziale Infrastruktur – Jugend/Sport/Schulen/Kitas

  • Neubau einer 4-zügigen Grundschule und 4-zügigen Oberschule am Rollberg mit Hort
  • Kapazitätserweiterung der Grundschule Schönow
  • Neubau evangelische Grundschule
  • Neubau Kitas „Pankewichtel“ und „Sternekiecker“
  • wird das Wohngebiet an der Schwanebecker Chaussee realisiert, DANN Neubau einer 4-Zügigen Grundschule mit Sporthalle, Neubau von 2 Kitas, Anlegen eines Bolzsportplatzes
  • Neubau des Jugendclubs „Frischluft“
  • Erweiterung des Sozialgebäudes Sportplatz Rehberge
  • Neue Beleuchtung, Sanierung des Kunstrasens, Neuerrichung eines Sozial-/Vereinsgebäudes Sportplatz am Wasserturm
  • Neubau einer Sport/Veranstaltungshalle am Ladenburger Dreieck
  • Sanierung der alten Brennerei in Börnicke
  • Errichtung eines Dorfgemeinschaftshauses in Birkholzaue
  • Neubau von Seniorenheimen in der Waldsiedlung und „An der Tränke“
  • Nutzung der Gebäude Güterbahn/Lockschuppen
  • und weites mehr


konkrete Maßnahmen bis 2022 – soziale Infrastruktur – Grünflächen

  • Bau des Pankeparks (19 ha)
  • weitere Entwicklung der Panke als mäandrierendes Gewässers als „Grüne Lebensader durch die Stadt“
  • Bau des Parks im Venusbogen
  • Aufwertung und Pflege bestehender Grünanlagen
  • Durchführung des Projektes „1000 Bäume für Bernau“
  • und weiteres mehr

Dies sind die Grundgedanken die der Bürgermeister der Stadt Bernau bei Berlin, André Stahl, vorgetragen hat. Es ist zu erkennen, das er sich viel Gedanken gemacht hat und auf die Bedenken und Vorschläge der Bürger eingegangen ist. Viel Arbeit liegt an.

Auf Spurensuche nach Wärmelecks

Thermografie-Aktion der Stadtwerke Bernau – Anmeldung ab sofort per Mail und Telefon möglich

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau bieten auch in diesem Jahr ein Aktionspaket zur Thermografie an. Ab sofort können sich Hausbesitzer dafür anmelden. „Thermografie nutzt die Tatsache, dass Gegenstände Wärme ausstrahlen. Mit einer Infrarotkamera, auch Wärmebildkamera genannt, machen wir diese unsichtbare Wärmestrahlung sichtbar“, erklärt Boris Fleischhauer, Energieberater bei den Stadtwerken Bernau und fügt an: „Das ist ein besonders schneller und einfacher Weg, um Ursachen für Wärmeverluste in der Gebäudehülle zu finden, die eigene CO²-Bilanz und den Energieverbrauch zu senken und damit langfristig Kosten zu sparen.“ Die Thermografie-Aktion kostet für Kunden der Stadtwerke Bernau 99 Euro. Alle anderen Interessenten zahlen 139 Euro.

Auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an

Damit Thermografie-Aufnahmen möglichst aussagekräftig ausfallen, sind die Energieberater der Stadtwerke Bernau nur an bestimmten Tagen mit der Wärmebildkamera unterwegs. Denn für die Fotos sollte der Wärmeunterschied zwischen dem beheizten Gebäude und der Umwelt möglichst groß sein. „Im Winter, wenn es draußen unter fünf Grad kalt und trocken ist, gelingen die besten Aufnahmen“, so Boris Fleischhauer. Termine finden in den Morgen- und Abendstunden statt und werden individuell vereinbart.

Beratung inklusive

Neben den Thermogrammen erhält der Kunde einen Bericht mit der Auswertung der Aufnahmen sowie Informationen über Dämmmaterialien, Fenster, Türen, Wände und das richtige Lüftungsverhalten. Auch eine Empfehlung zur Modernisierung und Behebung der Schwachstellen wird gegeben. „In einem gut gedämmten Haus mit geringen Wärmeverlusten können Sie Heizkosten von etwa 50 Prozent sparen“, sagt der Energieberater. Deshalb sei es wichtig, Energie dort zu halten, wo sie auch gebraucht wird: im Haus.

Die Thermografie-Aktion richtet sich an Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter www.stadtwerke-bernau.de, unter der Telefonnummer 0151 140 26 235 oder per Mail an energiedienstleistungen@stadtwerke-bernau.de.

Bildunterschrift: Boris Fleischhauer, Energieberater bei den Stadtwerken Bernau, spürt Schwachstellen in der Gebäudehülle mittels einer Wärmebildkamera auf. Die Thermogramme zeigen die undichten Stellen an einem Haus, die dem menschlichen Auge sonst verborgen bleiben. (Foto: Stadtwerke Bernau)Ansprechpartner für die Presse:

www.stadtwerke-bernau.de

Quelle: Stadtwerke Bernau GmbH

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Die Werbegemeinschaft „Bernauer Innenstadt – Bewusst hier!“ präsentiert eigene Bauzaunplane

Heute früh war einiges los an der Baustelle zum neuen Rathaus in der Bernauer Innenstadt. Mitglieder der Werbegemeinschaft „Bernauer Innenstadt – Bewusst hier!“, Jürgen Jankowiak, Leiter des Baudezernates sowie Citymanagerin Ines Rehaag brachten die für das neue Rathaus entwickelte Bauzaunplane an.

Im Rahmen des Baustellenmarketings wirbt die Werbegemeinschaft von nun an an einem Bauzaunfeld mit einer eigenen Bauzaunplane sowohl für den Standort Innenstadt als auch für den Rathausneubau. Entstanden ist die Idee dazu in einem der regelmäßig stattfindenden Treffen der Werbegemeinschaft. Unter dem Slogan „Neues Rathaus: Anderen beim Baggern zusehen? Nicht mit uns! Hoch hinaus mit der Werbegemeinschaft!“ zeigt die Werbegemeinschaft ihr Engagement für die Bernauer Innenstadt.

Bei der Anbringung mit dabei waren unter anderem das Café Mühle, Dein Stoffladen, das Märkische Medienhaus, das Restaurant Schwarzer Adler, Schwedler Immobilien GmbH und Signal Iduna. Finanziert wurde die Bauzaunplane sowohl aus Mitteln der Werbegemeinschaft als auch aus Fördermitteln des Bund- und Länder-Programms „ASZ – Aktive Stadtzentren“.

Die Werbegemeinschaft ist ein Zusammenschluss von Gewerbetreibenden der Bernauer Innenstadt, die sich mit gemeinsamen Werbeaktivitäten für die Bernauer Innenstadt einsetzen. Aktuell formiert sich die Werbegemeinschaft für das Jahr 2019 wieder neu. Alle Interessierten, die sich der Werbegemeinschaft anschließen möchten, können sich bei Ines Rehaag (Citymanagement) unter i.rehaag@best-bernau.de oder telefonisch unter 03338 – 37 65 92 melden. Weitere Informationen und die Portraits der einzelnen Mitglieder sind auch im Internet unter www.bernauer-innenstadt.de zu finden.

Quelle: BeSt Bernauer Stadtmarketing GmbH, Ines Rehaag – Citymanagement –


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http://www.kanzlei-bernau.de/
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Neue Kurse in der Eastside Fun Crew

Zum Start des neuen Jahres bietet die Eastside Fun Crew neue Kurse für alle Altersklassen an. Für die Kleinsten ab 3 Monate beginnen neue Krabbelkurse ab dem 23.Januar 2019. In diesen Kursen wird nicht nur die Entwicklung des Kindes unterstützt, sondern auch die Eltern-Kind-Beziehung durch gemeinsames Erleben gestärkt. Für etwas ältere Kinder ab 3 Jahren bietet die Eastside Fun Crew einen neuen Kindertanz-Kurs mit Anja an. Marvin ist der neue Trainer für alle Breakdance-Begeisterten ab 10 Jahren. Beide Trainer unterrichten die neuen Kurse am Donnerstag im Schönfelder Weg 31.

 Auch die Erwachsenen kommen nicht zu kurz: Neben klassischen Kursen wie Tanz dich fit und Bauch, Beine, Po findet man jetzt auch Yoga und Pilates in dem neuen Kursplan. Auch für Paare, die sich für Gesellschaftstanz interessieren, hält die Eastside Fun Crew Kurse für unterschiedliche Erfahrungslevels bereit.

Wer vom Tanzen nicht genug bekommen kann, hat auch die Möglichkeit an den Akrobatikworkshops, die an unterschiedlichen Terminen im Jahr stattfinden, oder Tanzcamps in den Ferien (Sommer und Herbst) teilzunehmen. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage www.eastside-fun-crew.de, telefonisch 03338 3790161 oder per Mail info@eastside-fun-crew.de.

Voll war es gestern bei der Fraktion DIE LINKE in der Bernauer Stadtverordnetenversammlung. Politiker anderer Parteien waren ebenso wie Bürger und Mitglieder der Linken gekommen. Viele hatten Spenden für die Bernauer Tafel mitgebracht. Der Tisch mit Spenden war sehr gut gefüllt. Eine gute Idee finden wir. Wir konnten angeregte Gespräche mitverfolgen, bei denen es um Stadtpolitk, die anstehenden Wahlen und tagesaktuelle Gespräche ging.

Lieber Freundeskreis des Reitvereins Integration!

unsere Nominierung für den „Großen Stern des Sports in Gold“ schlägt Wellen. Landrat Daniel Kurth hat uns ein Glückwunschbrief gesandt, die Landtagspräsidentin Britta Stark hat uns gratuliert.

Im RBB wurden wir am Wochenende in der Abendschau und auf ARD in der Sportschau gezeigt. Heute wurden wir im Morgenmagazin der ARD vorgestellt. 

Denn auch für den Publikumspreis sind wir nominiert! Aus den Landessiegern wurden drei Personen ausgewählt, die für ihr persönliches Engagement zusätzlich ausgezeichnet werden sollen. Und auch mit diesem Preis könnten wir unsere Vereinskasse ordentlich aufbessern. 2.000 Euro sind für den 1. Platz vorgesehen, 1.000 Euro für den 2. Platz und der 3. Platz bekommt immerhin auch 500 Euro!

Auf der Web-Präsenz der „Sterne des Sports“ könnt ihr bis zum 21. Januar 2019, 12 Uhr, eure Stimme für Andrea Harwardt, also für unseren Verein abgeben! 

Wie geht das? 

1.      Diesen Link aufrufen: https://www.sterne-des-sports.de/abstimmungsseite-publikumspreis-2018/

2.      Klickt im Auswahlfeld bei Andrea Harwardt (Reitverein Integration) und „weiter“ anklicken

3.      E-Mail-Adresse eingeben, Häkchen für die Datenschutzerklärung setzen und „weiter“ anklicken

4.      E-Mail-Postfach öffnen und Bestätigungs-E-Mail suchen, sie kommt innerhalb von wenigen Minuten (evtl. Spam-Order checken)

5.      Jetzt nochmal den Link in der E-Mail: „Stimme bestätigen“ anklicken!

Es ist kinderleicht und dauert nur 1 Minute! Es werden außer der E-Mail-Adresse keine persönlichen Daten verlangt.

Unterstützt uns bitte! Gebt uns eure Stimme (pro E-Mail-Adresse kann einmal abgestimmt werden) Leitet diesen Aufruf weiter an eure Freunde!

Auch auf facebook findet ihr die Aktion hierMorgen ist sicherlich auch unser Beitrag online und ihr könnt ihn dann liken, teilen und aufrufen, eine Stimme für uns abzugeben. Vielen Dank euch allen!

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Quelle: Reitverein Integration Ladeburg e.V. | Pankstraße 21 | 16321 Bernau (b. Berlin)

www.integrationsreitenbernau.de

Zwei Drittel mehr Eisläufer – größere Eisfläche als Publikumsmagnet – zwischen den Jahren besonders viel Andrang – Winterbilanz der Weihnachtsbeleuchtung 

BERNAU BEI BERLIN. In der Werkstatt- und Fahrzeughalle der Stadtwerke Bernau herrschte Tauwetter: Drei Tage lang wurde warmes Wasser durch Schläuche unter der Eisfläche geleitet, um das 15 Zentimeter dicke Eis aufzutauen. Nun ist die Eisfläche abgetaut. „Die diesjährige Saison hat alle Rekorde gebrochen: Noch nie war die Lauffläche so groß, und noch nie waren so viele Besucher da“, sagt Bettina Römisch, Pressesprecherin der Stadtwerke Bernau. Zum zehnjährigen Geburtstag der Eisbahn spendierte das Unternehmen 180 Quadratmeter zusätzlich. Mehr als 20.600 Schlittschuh-Fans nutzten in den sechs Wochen zwischen 23. November und 6. Januar das Freizeitvergnügen der Stadtwerke. Das entspricht einem Anstieg von mehr als 60 Prozent. „Als kommunales Unternehmen leisten wir gerne einen Beitrag zur Lebensqualität in der Region“, erläutert sie die Hintergründe für das Engagement der Stadtwerke. Vor allem die Eröffnungsparty, aber auch die Eisdisco wurden hervorragend angenommen. 

In der Ferienzeit zwischen den Jahren herrschte besonders viel Andrang, am 28. Dezember – dem besucherreichsten Tag – kamen rund 1.000 Gäste in die Breitscheidstraße. Die vergrößerte Eislauffläche hat sich auch beim Eisstock-Cup bewährt: „Dadurch konnten wir den Wettbewerb auf drei Bahnen veranstalten“, erklärt sie. 27 Teams umfasste das Starterfeld – neun mehr als im vergangenen Jahr. Eine Sportstunde der etwas anderen Art absolvierten 79 Klassen aus Bernau und Umgebung mit knapp 2.000 Schülern in der Zeit von Ende November bis Weihnachten. „Die Buchungszahlen der Schulklassen liegen seit Jahren auf konstant hohem Niveau“, freut sich Bettina Römisch. 

Goldener Advent
Im vierten Jahr kümmerten sich die Stadtwerke Bernau ebenfalls um die Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt. 170.000 Lichtlein sorgten in der Adventszeit für eine stimmungsvolle Atmosphäre. 320 Stunden lang leuchteten sie besonders sparsam den Weg. Die verwendete LED-Technik, kurz für Licht emittierende Dioden, verbraucht rund 80 Prozent weniger Energie als herkömmliche Beleuchtung.

Bildunterschrift: Und wie kommt das Eis wieder aus der Halle, nachdem sich die Tore der Eisbahn geschlossen haben? Durch einen Wärmetauscher wird warmes Wasser unter die Eisfläche geführt, das Eis schmilzt und wird mittels Pumpen abgelassen. Dabei wird das Kühlmittel, das zuvor durch Schläuche unter dem Eis das Wasser gefrieren ließ, nun zum Erwärmen genutzt. Anschließend werden Schläuche, Dämmmatten, Banden und Dekoartikel abgebaut.

Quelle: Stadtwerke Bernau

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Jetzt ist Zeit für Veredelung

Barnimer Baumschulen Biesenthal bieten individuellen Veredelungsservice an und beschäftigen dadurch Menschen mit Behinderung

Wenn Andreas Pachali, Leiter der Barnimer Baumschulen Biesenthal, einem Betriebszweig der Hoffnungstaler Werkstätten, von Edelreisern, Unterlagen und Veredelung erzählt, dann ist er ganz in seinem Element. Für Laien mögen diese Begriffe erst einmal unverständlich sein. Andreas Pachali jedoch kann schnell zur Aufklärung beitragen. „Als Edelreiser werden einjährige Triebe von Obstbäumen bezeichnet, die zur Veredelung verwendet werden. Besonders geeignet dafür sind gerade und lang gewachsene Triebe, die häufig als Wassertriebe o. ä. bezeichnet werden.“

Aber besonders glücklich und stolz ist er, dass mit diesem Service Beschäftigte mit Behinderung in eine Arbeit eingebunden werden können, die eine Königsdisziplin des Baumschulhandwerks ist. Dieser soziale Aspekt ist für die Hoffnungstaler Werkstätten selbstverständlich. „Menschen mit Behinderungen werden befähigt, entsprechend ihren individuellen Möglichkeiten, an nachhaltiger Wertschöpfung teilzuhaben.“


Andreas Pachali, Leiter der Baumschulen, demonstriert die Technik der Veredelung

Warum Veredelung?
Nur durch Veredelung lassen sich so identische Exemplare einer Sorte heranziehen, egal ob es sich um Sorten der Massenproduktion handelt oder um Sorten, die es im Handel nicht mehr zu kaufen gibt oder deren Namen unbekannt sind. So kann man sich neue Bäume seiner individuellen Lieblingssorten oder von Neuentdeckungen nachziehen lassen, egal ob es sich um Kern- oder Steinobst handelt. Auch Bäume mit mehreren Sorten einer Art sind möglich.

Und wie geschieht das?
Andreas Pachali erläutert: „Zur Veredelung eignen sich insbesondere einjährige Triebe, die etwa bleistiftstark und unverzweigt sind. Man findet sie im gut belichteten äußeren Kronenbereich der Obstbäume. Aus diesen Edelreisern werden mit speziellen, sehr scharfen Messern und einer besonderen Schnitttechnik Teilstücke mit nur wenigen Knospen herausgeschnitten. Diese Edelreiser werden dann auf passend zugeschnittene Unterlagen aufgepfropft. Das ist ein wenig wie eine Organtransplantation.“

Die selbst geschnittenen Edelreiser können in den Monaten Januar bis April in den Barnimer Baumschulen Biesenthal abgeben werden, um sie dort nach den persönlichen Wünschen veredeln zu lassen. Auch eine Versendung per Post ist gut möglich. Die Reiser können dafür in Stücke geschnitten werden und müssen feucht eingewickelt und in einer Plastiktüte o. ä.  geschützt werden. Im Herbst können die Jungbäume dann im Pflanzencenter der Barnimer Baumschulen Biesenthal abgeholt werden. Als Informationen werden die Anzahl der gewünschten Veredelungen benötigt sowie eine Angabe, wie groß der zukünftige Baum einmal werden darf oder soll, damit in der Baumschule die passende Unterlage ausgewählt werden kann.

Information zu den Barnimer Baumschulen Biesenthal

Seit 1996 sind die Barnimer Baumschulen Biesenthal ein Betrieb der Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH, in dem Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen in den kompletten Produktionsablauf und Vermarktungsprozess integriert sind. Erzeugt werden u.a. Obstgehölze, Ziersträucher, Rhododendren, Hecken- und Kletterpflanzen sowie Allee- und Obstbäume. Verkauf und Beratung für Privatkunden erfolgen im Pflanzencenter. Gewerbliche Kunden erhalten Informationen, Angebote und Waren sowie Lieferorganisation im Verkaufsbüro.

Anschrift und Kontakt

Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH

Barnimer Baumschulen Biesenthal

Sydower Feld 1

16359 Biesenthal

Tel: 03337 430 311

E-Mail

pflanzencenter@lobetal.de
barnimer-baumschulen@lobetal.de

Öffnungszeiten

Januar – Februar:
Mo – Fr 10.00 bis 16.00 Uhr
März – Juni + September – Oktober: 
Mo – Fr 10.00 bis 18.00 Uhr
Sa 10.00 bis 14.00 Uhr
Juli – August : 
Mo – Fr 10.00 bis 16.00 Uhr

Information zur Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH

Die Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH (Anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen) bietet rund 940 Menschen mit Behinderung an acht Standorten einen Arbeitsplatz. Davon über 800 Plätze im Arbeitsbereich, 83 Plätze im Berufsbildungsbereich und 49 Plätze im Förder- und Beschäftigungsbereich. Die Beschäftigten der Hoffnungstaler Werkstätten sind tätig in den Arbeitsfeldern:

•            Lobetaler Bio-Molkerei

•            Bio-Gartenbau

•            Landschaftsgärtnerei

•            Barnimer Baumschulen Biesenthal

•            Zierpflanzenbau

•            Dienstleistungen

•            Industriefertigung

•            Event-Gastronomie

Der Förder- und Beschäftigungsbereich der Werkstätten bietet Menschen mit Behinderungen, die nicht oder noch nicht werkstattfähig sind, Teilhabe am Arbeitsleben. Im Berufsbildungsbereich erhalten Menschen mit Behinderung berufliche Bildung in verschiedenen Arbeitsfeldern. Hauptstandort der Werkstätten ist Biesenthal.

Quelle:

© Hoffnungstaler Stiftung Lobetal