Das Jahr 2020 neigt sich dem Ende zu. Anders als sonst sollen die Bürgerinnen und Bürger in das neue Jahr starten. Um nicht ganz auf Lichterglanz am Bernauer Nachthimmel verzichten zu müssen, sendet die Stadt Bernau ihren Bürgerinnen und Bürgern eine virtuelle Lasershow als Neujahrsgruß. Pünktlich mit dem Countdown um Mitternacht heißt es nicht nur „Happy New Year 2021“. Gleichzeitig können die Bernauerinnen und Bernauer auf der Website der Stadt www.bernau.de und auf Bernau Live  ein Lichterspektakel am Nachthimmel über dem  Steintorplatz als virtuellen Silvestergruß sehen. „Wir hoffen, dass Ihnen diese virtuelle Show gefällt und stoßen in Gedanken mit Ihnen auf das neue Jahr an. Bitte denken Sie nicht mit allzu großer Wehmut an die Höhen und Tiefen des letzten Jahres. Lassen Sie uns gemeinsam hoffnungsvoll auf das Jahr 2021 anstoßen. Gemeinsam werden wir in die Normalität unserer lebens- und liebenswerten Stadt zurückkehren. Bleiben Sie gesund und optimistisch“, so die Neujahrsgrüße des Bürgermeisters André Stahl an die Bernauerinnen und Bernauer!

Quelle: Stadt Bernau Nr. 274/2020 vom 30.12.2020

Am 3. Januar 1981 nahmen die „Friedenstaler Spatzen“ ihren Betrieb auf. Fast 200 Kinder werden hier heute betreut – so viele wie in keiner anderen Kita in Bernau.

Wer die „Spatzen“ besuchen möchte, erlebt eine Zeitreise im kleinen Stil. Der Nahversorger um die Ecke mag zwar heute ein schwarz-gelber Discounter sein und die Autos gewechselt haben, doch die Straßennamen und die Häuser rund um den Baikalplatz verweisen auf eine andere Ära.

Vorbei am Eingang der benachbarten AWO-Integrationskita „Rappelkiste“ geht es direkt zu den Friedenstaler Spatzen. An der inneren Eingangstür gemahnt eine seitlich angebrachte Flasche Desinfektionsmittel an die Einhaltung der Hygieneregeln. Zur Begrüßung darauf angesprochen, kann Carola Komorowski, die Leiterin der größten Kita Bernaus, nur etwas schmunzeln: „Die Hygienemaßnahmen … tja, die haben wir zwar intensiviert, aber wirklich neu sind sie für uns nicht. Nur die Maskenpflicht ist in den vergangenen Monaten hinzugekommen.“

Mit der Corona-Pandemie ist 2020 zu einem Jahr voller Einschränkungen geworden, die nach wie vor anhalten. Für ein Jubiläum ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt, denn so können die Friedenstaler Spatzen den runden Geburtstag ihrer Kita nicht feiern. Doch wenn die Temperaturen wieder steigen und die Fallzahlen wieder sinken, soll dies nachgeholt werden.

Ein Sommerfest, wie hier bei der Eröffnung der Außenanlagen 2013, wäre eine runde Sache zum 40-jährigen Jubiläum. (Foto: Pressestelle)

Wie gingen die Spatzen bisher mit der Pandemie um? „Nachdem wir den Betrieb für ein paar Wochen schließen mussten, hatten wir die Eltern dazu aufgerufen, in die Kita zu bringen, was sie in der Zwischenzeit mit ihren Kindern gebastelt oder gelernt hatten. Da kamen sehr viele tolle Basteleien und Verkleidungen zusammen – wir waren wirklich erstaunt“, so Komorowski. „Das ganze trugen wir dann zu einer Ausstellung zusammen, weil uns die Kreativität der Eltern beeindruckt hat und viele etwas von diesen Anregungen haben sollten. In der zweiten Welle merkt man hingegen, dass viele zunehmend genervt sind von der Ausnahmesituation. Aber das ist verständlich“, so die Leiterin.

Ein langer Atem und eine positive Sichtweise scheinen unabdingbar, um Kinder zu betreuen und eine Kita zu leiten. Und so richtet Carola Komorowski den Blick auf eine Beobachtung, die sie und ihr Team gemacht haben: „Da die bisherigen Gruppen auseinandergerissen waren, mussten sich die Kinder neu orientieren und neue Freundschaften knüpfen. Das haben sie erstaunlich schnell hinbekommen – eine Fähigkeit, die man für das ganze Leben lernen kann.“

Spracherwerb und viel Abwechslung

Weitere Fähigkeiten, wie etwa die Konzentrationsfähigkeit, das Verlierenkönnen, aber auch das richtige Gewinnen, lernen die Kinder beim Spiel. Als kleine Nachwuchssänger eröffneten sie in den vergangenen 18 Jahren stets den Bernauer Weihnachtsmarkt – auch das Singen will regelmäßig geübt werden. Großen Wert legt man bei den Spatzen zudem auf den Spracherwerb: „Sprache ist so eine komplexe Angelegenheit und so eminent wichtig! Das umfasst zum Beispiel das Verstehen und das richtige Wiedergeben von Gehörtem. Einen Sinn von Rhythmus und Melodie einer Sprache lernen Kinder durch Gedichte, die Möglichkeiten von Sprache durch Theater – also, das ist ein ganz weites Feld und wir haben uns den Spracherwerb als das Steckenpferd unserer Kita auf die Fahnen geschrieben“, sagt Carola Komorwski.

Dies zeigt sich auch beim Personal: Neben 26 Erzieherinnen jeglicher Altersstufen sorgt auch eine spezielle Spracherzieherin dafür, dass die Kinder lernen, sich bestmöglich zu verständigen und später in der Schule voll durchstarten können. Fünf Fachkräfte, die in der Küche und in der Reinigung der Kita arbeiten, runden das Personaltableau ab.

Für Abwechslung im Alltag sorgen das Spatzenkino, die Bibliothek, regelmäßige Spaziergänge in der näheren Umgebung oder der Besuch eines Bauernhofs. Großes Hallo gibt es auch, wenn die Feuerwehr mit ihren großen Fahrzeugen zu Besuch kommt. Mit dem Fußgängerpass und dem Kitaschwimmen lernen die Kinder, sowohl im Straßenverkehr als auch im Wasser gefahrlos (mit-) zu schwimmen. Mit der Abschlussfahrt erleben die Kinder einen besonderen Endpunkt ihrer Kitazeit.

Veränderungen und Konstantes

Gewandelt hat sich in den vergangenen Jahrzehnten neben den Personen natürlich das Bauliche. Nach einer umfassenden Innen- und Außensanierung des Hauptgebäudes kurz nach der Wende, kamen von 2010 bis 2012 drei herausfordernde Jahre, da bei laufendem Betrieb ein Erweiterungsbau errichtet und auch der Außenbereich komplett erneuert wurde. Der Spielplatz kann sich besonders sehen lassen: inmitten zahlreicher hochwertiger Spielgeräte  befindet sich der kleine, lärchenbestandene Märchenwald mit dem Holzhaus der Hexe Babajaga. Im Hintergrund verläuft die Jenisseistraße, benannt nach dem gewaltigen sibirischen Strom. Die Erbauer des Spielplatzes hatten sich hier von der Umgebung inspirieren lassen.

Im Wesentlichen unverändert sind dagegen die berechtigten Ansprüche der Eltern an die Kita: „Ob 1981 oder heute – die Eltern wünschen sich eine gute Betreuung und eine bestmögliche Förderung ihrer Kinder. Das versuchen wir, Tag für Tag zu bieten und ich glaube, wir kriegen das gut hin. Das ist der Kern unserer Arbeit und der ist eben zeitlos. Das ist das Schöne“, so Komoroski.

Einen kleinen Dank soll es deshalb für die Belegschaft geben: „Auch wenn wir als Kita noch kein Riesenfest auf die Beine stellen können, werden zumindest unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Januar eine kleine Feier bekommen. Denn die leisten jeden Tag ganz große Arbeit und dafür möchten ich ihnen besonders danken“, so die Leiterin.


Die Friedenstaler Spatzen am Baikalplatz haben in 40 Jahren  Umbrüche und Krisenzeiten erlebt und bleiben genau deshalb engagiert, positiv gestimmt und gelassen. Bürgermeister André Stahl zu diesem Geburtstag: „Die Erzieherinnen und Mitarbeiter der Kita  Friedenstaler Spatzen leisten seit 40 Jahren hervorragende Arbeit an den Kindern unserer Stadt und schaffen es, jene auch in schwierigen Zeiten zu betreuen, sie zu bilden und zu fördern. Zum Jubiläum wünsche ich unserer größten Kita weiterhin alles Gute.

Quelle: Pressestelle Bernau

Vor rund einem Jahr startete Bernau sein Programm „1.000 Bäume für Bernau“. Vor wenigen Tagen konnten die letzten Exemplare in die Erde gesetzt und die groß angelegte Pflanzaktion abgeschlossen werden.
Vor allem einheimische Baumsorten wie Eiche, Ahorn, Erle, Rotdorn und Vogelkirsche kamen hierbei zum Einsatz. Die ersten Exemplare wurden in der Neubauernsiedlung in Birkholz gesetzt. Hier, wie auch in Birkholzaue und Börnicke, dominieren große, landwirtschaftlich genutzte Flächen die Landschaft, weshalb in diesen Ortsteilen entlang von Wegen zahlreiche Exemplare gepflanzt wurden. Sie sind ein willkommener Schattenspender im Hochsommer, verbinden Biotope, bieten Brutmöglichkeiten für Vögel und wichtige Kleintiere und sind phasenweise auch Blütenweiden für Bienen und andere Insekten.

Marco Brandt vom städtischen Grünflächenamt und die Leiterin des Infrastrukturamts, Dunja Marx, freuen sich über den gelungenen Abschluss des Programms „1.000 Bäume für Bernau“. (Foto: Pressestelle/au)


Besonders eindrucksvoll nimmt sich die Baumreihe in Börnicke aus, die sich über zwei Kilometer entlang des Vorwerks Thaerfelde dahinzieht. Ein Teil der Bäume steht außerdem entlang des Fernradwegs Berlin-Usedom. Die letzten kleineren Pflanzungen wurden im Spätherbst in Schmetzdorf, „Am Kirschgarten“ und im Akazienweg durchgeführt.
„Mit dem Pflanzen zusätzlicher 1.000 Bäume leistet Bernau einen Beitrag für Ökologie und Klimaschutz. Da wir diesen Weg weiter beschreiten wollen, ist bereits ein Nachfolgeprojekt angedacht – der Umfang und die Modalitäten werden jedoch noch genauer bestimmt“, so Bürgermeister André Stahl. Gut 740.000 Euro kostet das Programm „1.000 Bäume für Bernau“, wovon 412.500 Euro von Seiten der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg fließen und rund 330.000 Euro aus dem Haushalt der Stadt stammen.

Quelle: Stadt Bernau /2020 vom 21.12.2020

Stadtmauer bis zum 20.12.2020 illuminiert
Stimmungsvolle Beleuchtung und Weihnachtsmelodien ziehen seit dem zweiten Adventswochenende viele Bernauerinnen und Bernauer abends auf die Straße. Grund ist der „Bernauer Lichterglanz“ – die Illumination der Stadtmauer und augewählter Objekte wie dem Steintor, dem Pulverturm und dem Henkerhaus. Aufgrund des großen Interesses wird die Illumination bis zum vierten Adventssonntag, dem 20. Dezember 2020, verlängert.
„Wir freuen uns, dass unsere alternative Weihnachtsüberraschung gefällt. Deshalb verlängern wir den Lichterglanz um eine ganze Woche. Wir hoffen natürlich auch, dass sich einige Bernauerinnen und Bernauer entschließen, den Rundgang in der Woche zu machen und sich damit das Aufkommen an Spaziergängerinnen und Spaziergängern auf alle Tage verteilt“, so Bernaus Bürgermeister André Stahl.
Um auf die Einhaltung der AHA-Regeln hinzuweisen, waren bereits am vergangenen Wochenende das Ordnungsamt und weitere Sicherheitskräfte im Einsatz. „Wir haben zusätzliche Hinweisschilder aufgestellt, um die Bürger zu sensibilisieren. Aber natürlich bitte ich jeden Bernauer und jede Bernauerin: Achten Sie auf die Einhaltung des Abstandes und da, wo es eng wird, bitte eine Maske aufsetzen“, so der Bürgermeister.
Unter dem Namen „Bernauer Lichterglanz“ wird der Stadtmauerweg bis zum 20. Dezember 2020 bis in die Nacht hinein farbenfroh erstrahlen. Zusätzlich leuchten die Lughäuser entlang der Stadtmauer in verschiedenen Farben, so dass die Ausstellung „Krippen aus aller Welt“ besonders in Szene gesetzt wird. Der „Bernauer Lichterglanz“ soll ein kleiner Ersatz für den in diesem Jahr ausgefallenen Weihnachtsmarkt sein und ergänzt die Innenstadtbeleuchtung und die Lichtinstallation am Gaskessel, die von den Stadtwerken Bernau realisiert werden.
Noch bis zum 24. Dezember 2020 können sich die Bernauer Bürger am täglichen musikalischen Weihnachtskalender erfreuen. In der Woche ist er um 17 Uhr zwischen dem Neuen und dem historischen Rathaus zu erleben, samstags bereits um 11 Uhr.
Bereits jetzt können sich die Bernauerinnen und Bernauer auf eine weitere Weihnachtsüberraschung in der Innenstadt ab Mitte der kommenden Woche freuen. Kleiner Tipp: Halten Sie Ausschau nach Weihnachtskugeln!

Quelle/Foto Stadt Bernau Nr. 264/2020 vom 10.12.2020


Im Stadtteil Blumenhag wurde am Montag der erste Spatenstich für die neue Kita „Sternekieker“ gesetzt. Bis Mitte 2022 soll der Neubau für rund fünf Millionen Euro entstehen.
Auf dem dreieckigen, gut 5.000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen der Straße „Im Blumenhag“, Flieder- und Enzianstraße wird im kommenden Frühjahr der Bau der neuen Kita beginnen. Diese ist für 168 Kinder ausgelegt und wird unter anderem zwölf Gruppenräume, sowie Waschräume, Küche und Speiseräume enthalten. Für Bewegung, Werken, Spracherwerb und Ruhephasen sind eigene Bereiche vorgesehen. Das Gelände bietet auch Platz für einen schönen Garten.

Voller Einsatz von Beginn an: Norbert Thron vom Astronomischen Zentrum „Sternwarte Bernau“, Bürgermeister André Stahl, Architekt Urs Ganter und Saskia Damer vom städtischen Bauamt beim ersten Spatenstich. Im Hintergrund das große Gelände, auf dem die Kita in den kommenden eineinhalb Jahren entstehen wird.


Im oberen Teil wird der Verein des Astronomischen Zentrums „Sternwarte Bernau“ untergebracht sein. Die Hobbyastronomen hatten zuvor auf dem Grundstück ihren Sitz und sind seit Kurzem ohne richtiges Domizil. Im Neubau erhalten sie Räumlichkeiten samt Beobachtungskuppel und Teleskop. In Zusammenarbeit mit der Kita ergeben sich so auch spezielle Bildungsmöglichkeiten für die Kleinen.
Bürgermeister André Stahl betonte beim offiziellen Akt, wie wichtig der Ausbau der sozialen Infrastruktur in Bernau bleibt: „Wir wollen jedem Kind auch weiterhin möglichst nahe an seinem Wohnort einen Kitaplatz bieten können“, so das Stadtoberhaupt. Zuletzt im Juli konnte mit der Kita Pankewichtel eine vergleichbar große, gut ausgestattete Kita in Bernau eröffnet werden.

Quelle Pressestelle Nr.      /2020 vom 08.12.2020

Lichterglanz und Weihnachtsmelodien ziehen in die Hussitenstadt ein. Vom 4. bis zum 13. Dezember 2020 wird der Stadtmauerweg bis in die Nacht hinein farbenfroh erstrahlen. Unter dem Namen „Bernauer Lichterglanz“ werden die Lughäuser entlang der Stadtmauer ab der Dämmerung bis spät in die Nacht in verschiedenen Farben leuchten und so die Ausstellung „Krippen aus aller Welt“ besonders in Szene setzen.

„Ein Großteil der Stadtmauer wird ab Freitag wunderschön illuminiert sein. Die Bernauerinnen und Bernauer sind deshalb ab Freitag, dem 4. Dezember 2020, herzlich zu winterlichen Abendspaziergängen eingeladen und sollten die Stadtmauer von der Alten Goethestraße bis zur Berliner Straße unbedingt mit offenen Augen entlang spazieren“, so Franziska Radom vom städtischen Kulturamt. Auf Hochtouren hat sie den stimmungsvollen Rundgang geplant und freut sich auf das besinnliche Bild.

Die Lughäuser mit der Krippenausstellung werden mit weißen und farbigen Strahlern beleuchtet, so dass ein stimmungsvoller Ausstellungsrundgang in den Abendstunden möglich ist. Weiterhin erhalten die Lughäuser weihnachtliche Soundinstallationen. „Abgerundet wird der Lichterglanz-Rundgang durch die zusätzliche Beleuchtung in der Umgebung der Stadtmauer sowie einzelner ausgewählter Häuser und Räume“, berichtet Franziska Radom. Im Kunstraum Innenstadt zum Beispiel wird es Innenraumbeleuchtung geben, die einzelne Skulpturen illuminiert und herausgestellt. Das Steintor und der Pulverturm werden eine farbige Komplettausleuchtung erfahren und ein besonderer Hingucker werden die wechselnden Musterspiele an den Fassaden sein. Erleuchten wird ebenfalls das Mühlentor. „Das Henkerhaus wird auf dem Rundgang auch noch einmal ein echter Hingucker sein. Hier wird es Lichtinstallationen in den Fenstern und eine schöne Außenbeleuchtung geben.

„Unser Kulturamt arbeitet unter Zeitdruck an der Umsetzung des Bernauer Lichterglanzes. Wenn die Bernauerinnen und Bernauer schon auf ihren traditionellen Weihnachtsmarkt verzichten müssen, sollen sie sich an einer wunderschön weihnachtlich strahlenden Stadt erfreuen“, so Bürgermeister André Stahl. Weiterhin ist das Kulturamt in Gesprächen mit den Innenstadtgastronomen, um den Rundgang mit einem Gastronomie-to-go-Angebot zu ergänzen. Die Gastronomen von Getränkequelle Neumann in der Bürgermeisterstraße und vom Hofgeflüster in der Brüderstraße sowie der Schwarze Adler in der Berliner Straße und das Café Mühle in der Mühlenstraße haben bereits einen Fensterverkauf an Punsch für Groß und Klein ab dem Nachmittag zugesagt. Mit weiteren Gastronomen werden bereits Gespräche geführt.


Quelle/Foto: Pressestelle Stadt Bernau Nr. 260/2020 vom 03.12.2020


Mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember gibt es Veränderungen im Linien-Angebot der Barnimer Busgesellschaft (BBG) im Bereich Bernau und Panketal. Dadurch entsteht ein deutliches Mehrangebot für Fahrgäste, wie BBG-Geschäftsführer Frank Wruck und Bürgermeister André Stahl bei der heutigen Vorstellung des neuen Fahrplans am Bernauer Bahnhof betonten.

Einzelne Stadtteile können durch die Umstellung besser, neue Wohngebiete, wie etwa der Pankebogen, überhaupt an Bahn und S-Bahn angebunden werden. Indem einzelne Haltestellen künftig durch andere Linien bedient werden, können teilweise Umwege eingespart und bekannte Staubereiche umfahren werden. Die Linien wurden tendenziell stärker auf ihre Funktion als Zubringer zu S-Bahn und Bahn ausgerichtet. Auch die Ausweitung der Bedienzeiten führen dazu, dass Fahrgäste in den Abendstunden und am Wochenende länger mobil bleiben.

Bürgermeister A. Stahl (links) und BBG-Geschäftsführer F. Wruck präsentierten die Verbesserungen, die sich mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 ergeben.

Die Änderungen zum Fahrplanwechsel sind ein Zwischenschritt zum langfristigen Ziel, den Busverkehr in Bernau deutlich auszuweiten. Bis 2025 soll sich so die Zahl der Stadtlinien verdoppeln und die Verkehrsleistung verdreifachen, so das gemeinsame Vorhaben von Landkreis und Stadt. Bereits in diesem Jahr waren zwei Busse mehr im Einsatz. Auch Bernau selbst leistet seinen Beitrag zur schrittweisen Verbesserung des Angebots: „ Die Stadt hat den Buswarteplatz am Bahnhof eingerichtet, vorhandene Bushaltestellen werden derzeit barrierefrei gemacht und im kommenden Jahr 37 Haltestellen neu gebaut“, so André Stahl. „Wir wollen die Bürgerinnen und Bürger dazu in die Lage versetzen, einen Zweitwagen gar nicht zu benötigen“, so das Stadtoberhaupt.

Wachsen soll im Gegensatz dazu der Fuhrpark der BBG in Bernau. Um für die insgesamt zehn zusätzlichen Fahrzeuge in den kommenden Jahren die entsprechenden Kapazitäten zu schaffen, wird 2021 für rund eine Million Euro eine Abstellhalle für zusätzliche Busse und ein Sozialtrakt für die Fahrer in Rehberge entstehen. Neben der Instandhaltungsbasis, die sich in Eberswalde befindet, ist auch eine in Bernau geplant, um Reparaturen und Instandhaltungsarbeiten für den wachsenden Fuhrpark vor Ort durchführen zu können. Diese Basis ist im Gewerbegebiet in Albertshof geplant und soll 2022/23 ihren Betrieb aufnehmen.

Der neue Fahrplan gilt vorläufig – der Realitätscheck wird in den kommenden Wochen stattfinden. Kleinere Änderungen könnten sich hier also noch ergeben. Die Änderungen des Fahrplanwechsels zum 13. Dezember 2020 sind auf www.bbg-eberswalde.de einsehbar und werden zusätzlich in der kommenden Ausgabe des Stadtmagazins #BERNAUER im Amtsblatt-Teil veröffentlicht.

Quelle/Foto: Pressestelle/au Nr.      /2020 vom 02.12.2020


Wer auf dem Berlin-Usedom-Radweg in Richtung Panketal unterwegs ist, nähert sich bei Eichwerder der Zepernicker Chaussee. Kurz davor hat der Wasser- und Bodenverband (WAV) Finowfließ auf einem 120 Meter langen Teilstück die Panke renaturiert.

Dabei schuf der WAV eine Überschwemmungsfläche, die seitlich bis an den Radweg heranreicht. Am gegenüberliegenden Ufer wurde die Panke an zwei Stellen etwas oberhalb der mittleren Wasserlinie erweitert. Diese Einbuchten im Uferbereich, so genannte „semiaquatische Bereiche“, werden bei höherem Wasserstand überschwemmt und sind über viele Wochen im Jahr ideale Lebensräume für Amphibien, aber auch für Pflanzen, die bevorzugt in Feuchtgebieten siedeln. Einige Stauden wurden hier bereits eingesetzt, etwa Sumpfdotterblumen, Wasserschwertlilien, Blutweiderich oder echten Baldrian. Der Eschenwald blieb erhalten, zusätzlich wurden noch zehn junge Erlen gepflanzt.

Foto: Stadt Bernau

Das renaturierte Stück gibt der Panke mehr Raum und bietet Fauna und Flora einen ökologischen Mehrwert. Über einen längeren Zeitraum hinweg werden seit einigen Jahren solche Biotope entlang der Panke geschaffen – in Bernau ist dies bereits am Ausgang des Teufelspfuhls und in der Hesselwiese umgesetzt worden. Dass diese Teilstücke nicht länger sind oder zusammenhängend gestaltet werden können, hat mehrere Gründe, unter anderem die dichtere Bebauung in manchen Flussbereichen oder kompliziertere Grundstücksfragen. In Eichwerder jedoch war die Stadt Bernau Grundstückseigentümer, weshalb hier mit der Planung rascher begonnen werden konnte. Die Kosten für Planung und Bau betrugen rund 160.000 Euro und wurden aus dem „Renaturierungsfonds“ des Landkreises finanziert.

Radfahrenden, Wandernden und Erholungssuchenden bietet dieser Bereich nun willkommene Abwechslung und der Natur mehr Entfaltungsmöglichkeiten. Wollte man die Panke mit einer Halskette vergleichen, könnte man sagen, dass hier eine weitere ökologische Perle aufgezogen wurde.

Quelle: Stadt Bernau Nr. 256/2020 vom 1.12.2020


Fördermittel für Pankepark und Grundschule an der Hasenheide

Fördersegen für Bernau: Die Stadt bekommt 1,9 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel unter anderem für die Erweiterung der Grünfläche Pankepark. Dazu gehören auch Sport- und Freizeitangebote sowie die Erschließung des Geländes mit Wegen. Außerdem gibt es Geld für die Erweiterung des Schulstandorts an der Hasenheide einschließlich Außenanlagen.

„Beide Projekte sind sehr wichtig für Bernau: Mit dem neuen Naherholungsgebiet wird die Lebensqualität in der Stadt weiter verbessert. Mit der Erweiterung der Grundschule an der Hasenheide wollen wir den steigenden Schülerzahlen gerecht werden und allen Schülern gute Lernmöglichkeiten bieten“, so Bürgermeister André Stahl.

Der Pankepark – ein Naherholungsgebiet für die Bernauer
Im August war Baustart für den künftigen Pankepark rund um den Teufelspfuhl. Zuerst werden auf dem 19 Hektar großen Areal zwischen Bahntrasse und Schönfelder Weg die insgesamt 3,7 Kilometer langen neuen Wege angelegt. „Die Erdarbeiten für die Wegetrassen wurden fast schon komplett erbracht, sodass der zukünftige Wegeverlauf bereits ersichtlich ist. In den kommenden Wochen werden die Wege mit wassergebundener Wegedecke mittels Kantensteinen eingefasst, außerdem wird mit den Pflasterarbeiten an der Promenade begonnen“, informiert Marika Herbert vom Bauamt der Stadt.

Der Wegebau im Pankepark geht gut voran


Im Bereich der künftigen Asphaltwege wurde vergangene Woche die Asphalttragschicht eingebaut. Alle Arbeiten werden unter strenger Berücksichtigung des Natur- und Bodenschutzes durchgeführt.
Der Park wird ein Naherholungsgebiet für die Bernauer sein. Ideal gelegen ist er für die Bewohner des neuen Wohngebietes Pankebogen. Rund 4,5 Millionen Euro investiert die Stadt in die Gestaltung des Parks. Die Infrastruktur, insbesondere das Wegenetz mit Bänken, Papierkörben und neu gepflanzten Bäumen, soll bis zum BRANDENBURG-TAG am ersten September-Wochenende kommenden Jahres fertiggestellt sein. Danach sind die Erlebnisbereiche an der Reihe.

Schulstandort im Nibelungenviertel wird erweitert
Die Planungen für eine weitere Großbaustelle in Bernau haben mit der Unterzeichnung der Architektenverträge im Mai begonnen. Der Schulstandort „Grundschule an der Hasenheide“ im Nibelungenviertel soll erweitert werden. Geplant ist, entlang der Krimhildstraße ein mit der jetzigen Schule verbundenes viergeschossiges Gebäude zu errichten. In diesem wird es neben Klassen- und Förderräumen auch eine Mensa sowie einen separaten Hortteil geben. Künftig soll die Grundschule an der Hasenheide vierzügig sein. Wenn das neue Gebäude steht, kann das alte modernisiert werden. „Zur Zeit laufen die Abstimmungen mit den Vertretern der Schule und des Hortes. Zeitnah werden die Entwürfe den Stadtverordneten präsentiert“, informiert Liane Hergt vom städtischen Bauamt. Auch der Schulhof soll vergrößert und mit einer neuen Spiel- und Sportlandschaft bereichert werden. Der Baubeginn ist für Oktober 2021 geplant.


Quelle Stadt Bernau: Nr. 255/2020 vom 26.11.2020 Fotos: Pressestelle/au

Im Stadtteil Blumenhag wurde in der letzten Woche die alte Sternwarte abgebrochen. Damit wird Platz gemacht für die neue Kita „Sternekieker“, die bis 2022 für vier bis fünf Millionen Euro an gleicher Stelle entstehen soll.

Foto: Stadt Bernau

Auf dem dreieckigen, rund 5.000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen der Straße „Im Blumenhag“, Flieder- und Enzianstraße wird schon bald der Bau der neuen Kita beginnen. Diese ist für 150 Kinder ausgelegt, davon 40 Kinder unter drei und 110 über drei Jahren.

Auch wenn die Hobbyastronomen vom Verein „Astronomisches Zentrum Bernau“ vorläufig ihre alte Sternwarte los sind, werden sie doch mittelfristig profitieren. Denn in dem zweistöckigen Gebäude werden auch sie wieder Vereinsräumlichkeiten bekommen. Außerdem wird die Kita nach ihnen benannt – das kann auch nicht jeder Verein von sich sagen.

Quelle: Stadt Bernau