An der Panke
Herbstliches Straßenschieben beginnt in Schönow
 

In den kommenden Wochen werden notwendigen Instandsetzungsarbeiten an den unbefestigten Siedlungsstraßen in Bernau durchgeführt. Die Aktion beginnt am Montag in Schönow und wird anschließend in Friedenstal, Rutenfeld, Birkenhöhe, Birkholz und in der Nähe des Bahnhofs weitergeführt.

Die Aktion des „Straßenschiebens“ umfasst das Aufreißen, Profilieren und Anwalzen der unbefestigten Straßen, um Schlaglöcher zu beseitigen. Dabei wird nicht mehr, wie bisher, zusätzlich Betonrecycling eingesetzt. Stattdessen wird überschüssiges Material, das im Lauf der Benutzung an den Straßenrand gedrückt wurde, zum Verfüllen der Schlaglöcher eingesetzt und – wo dies nicht ausreicht – ergänzend Natursteinschotter unterschiedlicher Körnung verwendet.

In Schönow werden die Grenz-, die Mittel-, die Neue Liepnitzstraße, der Kavelweg und die Siedlungsstraße „An der Panke“ ab Montag, 4. November dieser Prozedur unterzogen. In Friedenstal werden ab Montag, 18. November die Isar-, die Oder- und die Warthestraße repariert. In der Woche darauf ist das Rutenfeld mit dem Grenzweg und der Tobias-Seiler-Straße an der Reihe. Abschließend werden in der Woche ab 2. Dezember die Eschenstraße in Birkenhöhe, der Schwarze Weg, der parallel zur Bahnlinie verläuft und der unbefestigte  Weg nach Lindenberg, der am südlichen Ortseingang von Birkholz auf die Straße nach Blumberg einmündet, „geschoben“.

Die Stadtverwaltung bittet die jeweils betroffenen Anwohner um Verständnis.

Quelle: Stadt Bernau

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Zur Erinnerung an Eckhard Illge hat Bernaus polnische Partnerstadt Skwierzyna kürzlich einer großen Eiche im Stadtzentrum den Namen Ecki gegeben. Damit wurde der einstige stellvertretende Bürgermeister als „großer Freund der Bewohner von Skwierzyna“ gewürdigt.

Eckhard Illge verstarb am 8. Februar völlig unerwartet im Alter von 62 Jahren.
Fast drei Jahrzehnte lang hat er die Geschicke der Stadt Bernau
maßgeblich geprägt: als Dezernent für Wirtschafts-, Schul-, Kultur- und Jugendangelegenheiten, einige Jahre lang auch als Baudezernent. In all der Zeit lag ihm die Städtepartnerschaft mit Skwierzyna sehr am Herzen. Eckhard Illge ist es maßgeblich zu danken, dass diese immer lebendig blieb. Auch die alljährlichen Treffen der Feuerwehren beider Städte gehen auf seine Anregung zurück.

Ein bewegender Augenblick: Nachdem der Gedenkstein aufgestellt war gedachten Vertreter aus Skwierzyna und Bernau Eckhard Illges. Neben den Bürgermeistern beider Städte, Leslaw Holownia und André Stahl (beide Bildmitte), und Kameraden der Feuerwehren waren auch die beiden Töchter Eckhard Illges zur Gedenkveranstaltung gekommen.
Foto: Feuerwehr Bernau

Quelle : Stadt Bernau

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Rüdnitzer Chaussee soll sicherer werden

Anwohner aus dem Puschkinviertel und dem Rutenfeld – insbesondere Kinder, Ältere und Mobilitätseingeschränkte – sollen das Gewerbegebiet und die Einkaufsmöglichkeiten auf der anderen Seite der Rüdnitzer Chausse künftig besser und gefahrloser erreichen können. Daher wird von Montag, den 14. Oktober, bis voraussichtlich Ende des Jahres die L200 in einem Teilstück umgebaut und erhält eine Mittelinsel, die das Überqueren der vielbefahrenen Straße erleichtert.

Die Mittelinsel soll sechs Meter lang und drei Meter breit gestaltet werden. Ergänzt wird der Überweg durch weitere Sicherheitsmaßnahmen wie eine Beleuchtungsanlage, einer barrierefreien Rampe auf der Tankstellenseite und Blindenleitplatten.


Die Insel wird genau auf Höhe der Einmündung der Büttenstraße eingerichtet. Die Einmündung selbst wird so umgestaltet, dass sie nur noch für Radfahrer und Fußgänger passierbar ist. Autofahrer können auf die Rüdnitzer Chaussee damit nicht mehr direkt von der Büttenstraße aus einbiegen, da diese durch die Umgestaltung zur Sackgasse wird, die in einem so genannten „Wendehammer“ endet.

In kommenden drei Monaten bleibt die Rüdnitzer Chaussee wegen der Bauarbeiten zwischen der Einmündung der Sachtelebenstraße und der Ampelkreuzung Rüdnitzer Chaussee/Jahnstraße voll gesperrt. Ausnahmen gelten für Anwohner des betreffenden Teilstücks, die ihre Grundstücke erreichen müssen sowie Kunden der anliegenden Tankstelle. Abhängig vom Baustellenverkehr wird den genannten Personengruppen jeweils die Zufahrt gewährt. Der durchgehende Verkehr hat nur wenige Meter Umweg zu nehmen – er wird über die Pankstraße und die Straße „Am Pankeborn“ geleitet.

Die Stadt investiert rund 200.000 Euro in diese Verbesserung der Verkehrssicherheit und bittet die betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anwohner um Verständnis und Geduld.

Quelle: Stadt Bernau

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Um den gewachsenen Aufgaben als Zentrum im Niederbarnim gerecht zu werden, investiert Bernau beständig in bessere Technik für seine Freiwillige Feuerwehr. Ein älteres Löschfahrzeug, das durch die Erneuerung des Bestandes zum Verkauf stand, hat nun die Feuerwehr Joachimsthal erworben.

Das Löschfahrzeug vom Typ LF 16/12 ist nun 19 Jahre alt, gut gepflegt und deshalb auch nach fast 2.000 Einsätzen noch gut in Schuss. Gut zehn Jahre kann es mindestens noch seinen Dienst tun, ehe es als Ersatzteillager verwendet oder verschrottet wird. Die Gemeinde Joachimsthal hat sich nach einem Tipp aus Bernau das Schnäppchen gesichert und übernimmt nun das Fahrzeug für eigene Einsätze. „Den Neuen werden wir möglichst schnell und vorrangig im Bereich der Autobahn einsetzen“, so Thomas Fenner, stellvertretender Amtsdirektor des Amts Joachimsthal und verantwortlich für die dortige Freiwillige Feuerwehr. Schon 2013 hatte Joachimsthal ein Tanklöschfahrzeug aus Bernau übernommen, ebenso die Gemeinde Schorfheide vor zwei Jahren.

Für Stadtwehrführer Jörg Erdmann ist dies gelebte Solidarität unter Feuerwehr-Kameraden im Landkreis: „Selbstverständlich kann jeder, der den geforderten Preis zahlt, ein gebrauchtes Feuerwehr-Fahrzeug erwerben, das zum Kauf angeboten wird. Aber natürlich finden wir es besser, wenn es den Wehren im Kreis zugute kommt und nicht nur irgendwo als Blickfang herumsteht oder ausgeschlachtet wird. Der LF 16/12 hat uns echt gute Dienste geleistet und es hängen Erinnerungen an ihm – aber er bleibt ja Barnimer“, so Erdmann.

Stadtwehrführer Jörg Erdmann, Ordnungsamtsleiter Rory Schönfelder (beide Bernau) und stellvertrender Amtsdirektor Thomas Fenner und Ortswehrführer Axel Müller (beide Joachimsthal) bei der Übergabe des Löschfahrzeugs.

Quelle: Stadt Bernau bei Berlin

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Vier neue Kollegen im Alter von 40 bis 60 Jahren verstärken seit dem 1. Oktober den städtischen Bauhof.

„Ich freue mich, dass mein bestehendes Team aus 22 Frauen und Männern vier weitere Helfer erhält, denn die Aufgabenfülle des Bauhofes ist enorm“, so Dunja Marx, die Leiterin des Infrastrukturamtes, wozu der städtische Bauhof gehört.
Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit hat die Stadtverwaltung ein Projekt zur Integration von Langzeitarbeitslosen gestartet. Für zwei Jahre werden die vier Männer das Bauhofteam verstärken und in den verschiedenen Bereichen von Grünpflege, über Reparaturen bis hin zu Reinigungsarbeiten helfen. „Die neuen Kollegen werden entsprechend ihrer Vorerfahrung unterschiedlichen Teams zugeordnet. In Vorgesprächen haben wir versucht, Eignung und Interessen in Erfahrung zu bringen“, so Dunja Marx. Bürgermeister André Stahl freut sich über das gemeinsame Projekt mit der Arbeitsagentur. „Unser Ziel besteht natürlich darin, die Arbeitskräfte über die zwei Jahre hinaus in der Verwaltung zu beschäftigen.“

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Herbstbaum

Auch in diesem Jahr werden an Grundstückseigentümer, vor deren Grundstücken Straßenbäume stehen, wieder kostenlos Laubsäcke ausgegeben.


Erneut holt die Firma Torsten Rahlf GmbH aus Ahrensfelde das Laub ab. Seit Anfang der Woche werden Laubsäcke ausgefahren. Diese werden über den Gartenzaun bzw. hinter das Grundstückstor gelegt oder persönlich übergeben. Anwohner, vor deren Grundstücken keine Straßenbäume stehen, erhalten auch keine Laubsäcke.
Zusätzlich werden seit dem 24. September einmal wöchentlich – jeweils dienstags in der Zeit von 14 bis 17.30 Uhr vom städtischen Bauhof im Infrastrukturamt (Gewerbegebiet Rehberge), Carl-Friedrich-Benz-Straße 2 im 1. Obergeschoss, bei Bedarf weitere Laubsäcke ausgegeben.
In vier Ortsteilen sind zudem in diesem Jahr Ausgabestellen für Laubsäcke eingerichtet, so in Lobetal (In der Alten Schmiede, An der Schmiede 2 dienstags von 9 bis 11 und donnerstags von 16 bis 17 Uhr), in Ladeburg (Bernauer Straße 21a, montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 12.30 Uhr) in Birkenhöhe (Pappelstraße 9, nach Absprache mit Ortsvorsteherin Heidi Scheidt und in Schönow im Ortsteilzentrum in der Schönerlinder Straße 25 montags von 13 bis 16 Uhr, dienstags von 10 bis 12 Uhr und 14 bis 19 Uhr sowie donnerstags von 10 bis 12 und 14 bis 18 Uhr.
Die Säcke dürfen nur mit Laub von Straßenbäumen gefüllt werden. Ergeben Stichprobenkontrollen, dass andere Abfälle entsorgt wurden, wird der Sack nicht abgeholt und muss vom Grundstückseigentümer selbst entsorgt werden.
Die gefüllten, vor dem Grundstück abgestellten Laubsäcke werden ab der 41. Kalenderwoche, beginnend am 7. Oktober, abgeholt. Sollte weiterer Bedarf an Laubsäcken bestehen, werden mit der Abholung neue Säcke übergeben. Die letzte Abholung erfolgt in der 50. Kalenderwoche.
Nur vollständig gefüllte Laubsäcke werden abtransportiert. Reicht die Laubmenge für eine Abholung nicht aus, sollten die teilgefüllten Säcke bis zur nächsten Tour aufbewahrt, vor dem nächsten Abholtermin ganz gefüllt und anschließend für die Entsorgung vor dem Grundstück abgestellt werden. Für Rückfragen steht die Firma Torsten Rahlf GmbH unter Tel. (03 33 94) 5 98 52 zur Verfügung. Auskünfte erteilen ebenfalls die Mitarbeiter des Wirtschaftsamtes der Stadtverwaltung unter Tel. (0 33 38) 365-371/-372.
Die entsprechenden Abholtermine für die jeweiligen Ortsteile und Wohngebiete:
In Schönow, Stadtzentrum und Süd in den Kalenderwochen 41 (ab 7. Oktober), 44 (ab 28. Oktober), 47 (ab 18. November) und 50 (ab 9. Dezember).
In Birkenhöhe, Birkholz, Birkholzaue, Blumenhag, Börnicke und Viehtrift (Am Mahlbusen, An der Tränke, An der Viehtrift, Heinersdorfer Str./ Zepernicker Chaussee, Krokusstraße) in den Kalenderwochen 42 (ab 14. Oktober), 45 (ab 4. November), 48 (ab 25. November) und 50 (ab 9. Dezember).
In Eichwerder, Friedenstal, Kirschgarten (Leinweg, Hopfenweg, Quittenring, Schlehenstraße), Ladeburg, Lobetal, Lindow, Nibelungen, Pankeborn (Albertshofer Chaussee, Am Pankeborn, Gieses Plan, Pankstraße), Rehberge (Carl-Friedrich-Benz-Straße, Fichtestraße, Johann-Friedrich-Borsig-Straße, Klosterfelder Weg, Konrad-Zuse-Straße, Ladeburger Landweg, Oranienburger Straße, Rudolf-Diesel-Straße, Werner-von-Siemens-Straße), Rutenfeld (Büttenstraße, Grenzweg, Hermann-Duncker-Straße, Ladeburger Chaussee, Ladeburger Straße, Lüdkestraße, Neuer Schulweg, Platz Champigny-sur-Marne, Puschkinstraße, Rollenhagenstraße, Rüdnitzer Chaussee, Tobias-Seiler-Straße, Sachtelebenstraße) und Waldfrieden in den Kalenderwochen 43 (ab 21. Oktober), 46 (ab 11. November), 49 (ab 2. Dezember) und 50 (ab 9. Dezember).

Quelle: Stadt Bernau, Foto: Barnimplus

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Auch im Oktober wird es mehrfach zu Schienenersatzverkehr auf der S-Bahn-Linie 2 kommen. So auch zwischen Zepernick und Bernau, Buch und Bernau sowie zwischen Blankenburg und Bernau. Von kommenden Mittwoch (2. Oktober, ca. 12 Uhr) an bis Donnerstag (3. Oktober, ca. 22 Uhr) fährt keine S-Bahn zwischen Zepernick und Bernau. Weitere Informationen dazu gibt es in den Aushängen an den Bahnhöfen und online unter www.bahn.de und www.s-bahn-berlin.de.

Aufgrund des Schienenersatzverkehrs wird ab Mittwoch in Höhe der Eberswalder Straße 14–33 ein absolutes Haltverbot – mit Ausnahme für den Linienverkehr – beschildert, damit dort wartende Busse abgestellt werden können.

Quelle: Stadt Bernau

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Ob ein Freitag, der 13. tatsächlich ein Unglückstag ist, ist nicht erwiesen. Dass Badelustige am Freitag nächster Woche – einem 13. – zumindest ein bisschen wehmütig sein dürften, liegt wohl daran, dass an diesem Tag das Freibad Waldfrieden zum letzten Mal in dieser Badesaison geöffnet hat.

Nur kurz konnte Badleiter René Poppel im Juli in die Kamera lächeln. Schließlich herrschte zu diesem Zeitpunkt Hochbetrieb im Freibad Waldfrieden. (Foto: Pressestelle)

Das Freibad war in diesem Jahr durchschnittlich bis gut besucht. Einen absoluten Rekordmonat gab es jedoch auch. Badleiter René Poppel, vom Deutschen Roten Kreuz Niederbarnim, dazu: „Über 13.500 Besucher zählten wir im Juni – das war der höchste Monatswert seit der Sanierung und Neueröffnung 2014.“ Poppel weiß auch, wann besonders viele Besucher zu erwarten sind: „Entweder wenn im Radio verstärkt zum Freibadbesuch aufgerufen wird oder nachdem zwei Tage lang mindestens 27 Grad herrschten. Wenn beide Faktoren zusammenkommen, sind natürlich erst recht viele Besucher zu erwarten.“

Doch nun gehen seit ein paar Tagen die Besucherzahlen merklich zurück – da ist es sinnvoll, das Bad allmählich zu schließen und winterfest zu machen. Wer den Abschied von der Badesaison noch etwas hinauszögern möchte, kann noch das Waldbad am Liepnitzsee besuchen. Dieses hat bis Ende September geöffnet.

Quelle: Stadt Bernau

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Reitvereins Integration, 

wir blicken auf eine unsere Jubiläumsgala in der Pankstraße in Bernau mit vielen begeisterten Gästen zurück und möchten uns mit diesem kurzen Bericht sowie mit Impressionen bei allen bedanken, die uns persönlich beehrt haben sowie bei allen, die gedanklich bei uns waren und uns Glückwünsche übersandt haben! Bleiben Sie uns wohlgesonnen und kommen Sie mal wieder auf einen Kaffee am Rande unserer Koppeln vorbei! Wir freuen uns auf Sie! 

Der Vorstand des Reitvereins Integration e.V. , Andrea Harwardt, Hendrik Falk, Ellen Ahbe und Andrea Schulze

Pünktlich um 13 Uhr, als der stellvertretende Vereinsvorsitzende Hendrik Falk das Mikrophon in die Hand nahm, hatte der Wettergott ein Einsehen und ließ die Wolken aufreißen. Damit konnte er die sechsstündige Pferdegala anlässlich des 20. Jubiläums feierlich eröffnen. Los ging es mit einer Dressurquadrille mit zwölf Pferden zu der Musik „Du bist Teil des Ganzen“. Vorgestellt wurden die Pferde von Ehrenamtlern des Vereins. In ihrer Mitte Andrea Harwardt, Gründerin und Vereinsvorsitzende des Reitvereins. Sie ist in diesem Jahr vom Bundesnetzwerk für Bürgerschaftliches Engagement (BBE) zur Botschafterin für Engagement und Sport berufen worden. Dies nahm sie zum Anlass, die ehrenamtlich Engagierten des Vereins gleich am Anfang in Szene zu setzen. Die zwölf Pferde bildeten später die hippologische Umrahmung für alle 40 Ehrenamtler, bestehend aus Freiwilligen im Sozialen Jahr und Bundesfreiwilligendienst, Trainern und Übungsleitern, Therapeuten, Reitern und Voltigierern sowie dem Bauteam, Stallteam und dem Vorstand. Der jüngste Engagierte ist der 7 Jahre alte Erik und Enkel der 76-jährigen Irmgard, der guten Seele des Vereins.

Nun schlossen sich Grußworte von Britta Stark, Landtagspräsidentin von Brandenburg, und von Bürgermeister der Stadt Bernau, André Stahl, an. Beide betonten die wichtige Arbeit des Vereines und die nachhaltige Entwicklung über 20 Jahre hinweg. Vor allem der inklusive und integrative Charakter der täglichen Arbeit wurde als Alleinstellungsmerkmal besonders hervorgehoben. Vorbildlich sei vor allem, so Stahl, dass der Verein unaufgefordert im Jahr 2015 die Initiative ergriff und für Familien, die aus Syrien geflüchtet und in Bernau aufgenommen wurden, ein Projekt namens „FARIS“ realisierte. 

Es folgten den Grußworten verschiedene Bilder aus der Vereinshistorie, dargestellt von den Reitern und Voltigierern des Vereins und vorbereitet von den vielen fleißigen Übungsleitern, die für diesen Tag ein facettenreiches Showprogramm inszenierten. Themen wie „Die Vereinsgründung“, „Der lange Weg zur Baugenehmigung“, „Reiten mit steigenden Anforderungen“, „Die Pferderassen des Reitverein Integration“ und unter der Leitung von Trainerin Irina Döring „Magische Arbeitseinsätze“ boten dem Publikum Wissenswertes und gute Unterhaltung. Die Meilensteine aus 20 Jahren wurden phantasievoll und mit viel Liebe in Szene gesetzt. Der Reitverein Integration beherbergt auf seinem Gelände den Ursprung der Panke. Diesen zu schützen und zu bewahren ist vor allem Hendrik Falk sehr wichtig. Hilfe bekommt er von den voltigierenden „Pankefeen“. Kleine Mädchen in zauberhaften, farbenfrohen Kostümen beschützen fortan die Pankewiesen vor Bebauung und Versiegelung. 

Ein besonderer Höhepunkt bildete das Schaublid rund um die Projekte des Vereines. 24 Kinder und 5 Ponys präsentierten, unter der Leitung von Übungsleiterin und Mitglied des Ehrenamtsteams der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) Kora Ahbe die unterschiedlichsten Projekte des Vereins. Da zeigten die Kinder des „Cavallo- Ferienprojektes“ mit Xhoana Pura, wie sie Italienisch mit Pony Eldor gelernt haben. Im Projekt „Westernstadt“ zeigten die Kleinsten auf Pony Cleo stellvertretend für die KITA Rappelkiste, wie mutig man als Cowboy sein muss. Kinder der Robinsonschule im Projekt „Schaubild“ zeigten, wie gut Kunst und Pferde zusammen passen. Das Projekt „Kochgalopp“ wurde stellvertretend für die Kinder der Johannaschule vorgestellt. Mir Pony Mogli an der Hand zeigten syrische und deutsche Kinder aus dem Projekt „Faris“, wie die Willkommensklasse der Rollenhagen-Grundschule mit dem Pferd zur Schule gegangen ist. Man merkte Ellen Ahbe, Finanzvorstand des Reitvereins, deutlich die Verbundenheit zu jedem dieser Projekte an. Sie hatte mit ihrem Engagement maßgeblich dazu beigetragen, dass all diese Kinder wunderschöne Momente mit dem Pferd erleben konnten, indem sie über mehrere Jahre hinweg für die Projekte finanzielle Mittel von „Aktion Mensch“, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Kreissportbund Barnim akquirierte.

Quelle: Reitverein Integration

Staunend verfolgten Gäste wie Ralf Christoffers, Abgeordneter des Brandenburger Landtags und Christina Krämer, Landesbeauftragte des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten (DKThR) für Berlin/Brandenburg, wie Voltigierer das Highlight der Jahre 2016 und 2018 darstellten: die Gold- und Silbermedaille bei den Europameisterschaften im Voltigieren für das „Pas de Deux“. Kleine Nachwuchshoffnungen voltigierten auf den Ponys Kardinal und  Mogli stellvertretend für die teilnehmenden Länder. Großen Beifall bekam natürlich die deutsche „Nationalmannschaft“. Geleitet wurde die Vorstellung von Laura Schiffner, noch bis vor Kurzem selbst erfolgreiche Voltigiererin und mehrfache Landesmeisterin in Brandenburg, jetzt Trainerin dieser vielversprechenden Nachwuchsgruppen.

Natürlich waren auch die „echten“ Medallienträger Teil des bunten Programms. Die frisch gebackenen deutschen Vizemeister der Senioren 2019 im Doppelvoltigieren, Diana Harwardt und Peter Künne zeigten auf ihrem Pferd Sir Laulau an der Hand von Andrea Harwardt ihre aktuelle Kür und verzauberten das Publikum mit tänzerischer Eleganz und kraftvoller Akrobatik. Auch mit den Einzeldarbietungen von Diana auf Sir Laulau, Peter auf Quintano und Liesbeth Fraatz auf Longinus stellten die Bundes- und Landeskader ihre erfolgreichen Küren den 300 beeindruckten Gästen vor. Dass auch hier die Nachwuchsförderung frühzeitig beginnt, stellten Erik Wallbrecht (7), Greta Liebig (9), Golda Fröhling (8) und Eva Lotte Riechers (9) auf der Stute Mogli unter Beweis. 

Besondere Momente machten den Tag zu etwas ganz Besonderem. Diana Harwardt stellte den Rappen Rembrandt im Damensattel reitend vor. Das wunderschöne rote Kleid begeisterte Groß und Klein. Auch eine Torte, als riesiger Aufbau auf einer Kutsche, war ein Hingucker. Susanne Wendt hatte als Überraschung einige Wegbegleiter der „ersten Stunde“ eingeladen. Sie gratulierten der Vereinsvorsitzenden Andrea Harwardt mit Sonnenblumen in der Hand. Um die später aufziehenden Wolken zu vertreiben, zeigten Kinder der wöchentlich stattfindenden Kinderyoga-Kurse den Sonnengruß und andere Übungen, einstudiert mit Manuela und Theresa Schmökel. 

Nun folgte die Vorstellung der Hippotherapie. Das therapeutische Reiten ist das Herzstück des Vereins und darf daher bei keiner Präsentation fehlen. Berit Richter ist als Physiotherapeutin und Hippotherapeutin im Reitverein Integration gemeinsam mit Andrea Harwardt zuständig für die fachgerechte Durchführung dieser besonderen Therapieform. Mit einem 15-köpfigen Team aus Langzügelführern, Helfern, Patienten und Eltern gab Frau Richter den Zuschauern einen Überblick über die Therapie. Begonnen mit einem Transfer vom Rollstuhl aufs Pferd, über das Sichtbarmachen der übertragenen Bewegungsimpulse, bis hin zum Streicheln der Therapiepferde konnten die Zuschauer Einblicke gewinnen. Die vierbeinige Therapeuten Gaspari, Amigo und das Shetlandpony Cleo waren im Einsatz und stellten einmal mehr ihre beeindruckende Geduld bei dieser Arbeit unter Beweis.

Anschließend ging es um Bewegung ganz anderer Art. Auch in diesem Jahr nimmt der Verein beim „Eberswalder Stadtlauf“ teil, welcher bereits zum elften Mal von den „Partnern für Gesundheit“ durchgeführt wird. Um wieder auf eine große Teilnehmerzahl stolz sein zu können, wurde die Gala noch einmal genutzt, um Werbung fürs Mitlaufen zu machen. Kinder der Voltigiergruppen liefen unter der Leitung von Trainerin Sabine Anders um die Wette. Ellen Ahbe moderierte das Bild und nahm es zum Anlass, den zahlreichen Förderern des Vereins zu danken. Jeder Läufer dieses Schaubilds trug ein T-Shirt mit Aufschrift und Logo der Unterstützer des Vereins, darunter die Stadt Bernau, die Berliner Volksbank, die Sportstiftung der Sparkasse Barnim, der Rotary Club Bernau und viele weitere. Sie alle tragen dazu bei, dass der Verein unverzichtbare Anschaffungen und Investitionen tätigt. Insbesondere wurde der Kreissportbund Barnim (KSB) hervorgehoben, der die Neuerrichtung des 1,4 Kilometer langen Weidezauns rund um das Gelände maßgeblich förderte und als Partner für seine Mitglieder immer wieder neue Themen setzt, zum Beispiel die Verleihung des „Gütesiegel Kinderschutz“ 

Eines der schönsten Schaubilder war das der „Sterne der Sports“. Der Reitverein Integration bekam 2019 diese hoch dotierte Auszeichnung vom Deutschen Olympischen Sportbund und den Deutschen Volks-und Raiffeisenbanken, im Volksmund „Oskar des Breitensports“ genannt. Nach dem Erhalt der Auszeichnung in Bronze für den Landkreis Barnim und dem Sieg für das Land Brandenburg im Jahr 2018, wofür es den Stern in Silber gab, schob sich der Verein im Bundesfinale mit dem Projekt „TAPFER – Therapeutische Arbeit auf dem PFERd“ bis auf Platz 4. Andrea Harwardt erhielt dafür einen goldenen Stern aus der Hand des Bundespräsidenten Frank- Walther Steinmeier. Natürlich wurde auch dieser Erfolg gebührend gefeiert. Die Freude über den Erfolg bei diesem bundesweiten Wettbewerb stellten Xhoana Pura, Johanna Lilge, Sarah Knoblich und Charlotte Kuhnt gemeinsam mit den Kindern der integrativen Voltigiergruppen dar. Während Kinder unterschiedlicher Herkunft sowie mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam auf dem Pferd turnten, beklebten sie sich mit goldenen und silbernen Sternen und strahlten um die Wette. 

Trotz des Regens am Ende des Tages, war es eine gelungene Veranstaltung, mitreißend moderiert von Hendrik Falk. Er wechselte ständig vom Moderator, zum Reitlehrer, vom Visionär zum Analytiker. Alles rund ums Pferd, rund um 20 Jahre Reitverein Integration und seine besonderen Menschen.

Quelle: Reitverein Integration

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Herbstbaum

Bernau kümmert sich um mehr Grün. Deshalb sollen in diesem und im nächsten Jahr 1.000 Bäume an Straßen und Feldwegen gepflanzt werden. In der letzten Woche startete die Ausschreibung für die erste Pflanzaktion.

Die Bäume sollen in mehrwöchigen Aktionen gepflanzt werden. So ist die erste für den Spätherbst dieses Jahres geplant, weitere folgen dann mit Jahresbeginn bei entsprechender Witterung. Die Vergabe der Baumpflanzungen wird daher gebietsbezogen und abschnittweise vorgenommen. Die Lieferung von 1.000 Bäumen kann eine Herausforderung für Baumschulen werden, weshalb die Stadtverwaltung sich für die abschnittsweise Umsetzung entschieden hat.

Bei diesem Projekt sollen hauptsächlich heimische Laubgehölze, wie Linde, Eiche und Ahorn zum Einsatz kommen. Geplant ist auch, diese in der Regel entlang von Straßen und Wegen, auch Feldwegen zu pflanzen. Insbesondere der Bernauer Süden – also die Ortsteile, die einen Baum bereits im Namen tragen, wie Birkenhöhe, Birkholz und Birkholzaue, aber auch Börnicke – kommen als Standorte bevorzugt in Frage.Die  Ortsbeiräte wurden bei der Planung  miteinbezogen.

Bernau hat sich bewusst für dieses Programm entschieden, denn Bäume sind wertvolle Ökosysteme – sie bieten Brutmöglichkeiten für Vögel und wichtige Kleintiere und phasenweise auch Blütenweiden für Bienen und andere Insekten. Ganze Baumreihen, Alleen und Baumgruppen haben biotopverbindenen Charakter durch den Anschluss weiterer Lebensräume. Bäume an Feldrändern verhindern die Bodenerosion und binden Staub, sie prägen das Ortsbild und sind ein willkommener Schattenspender im Hochsommer. Nebenbei liefert die Maßnahme auch einen Beitrag zum Klimaschutz und hilft, die Folgen des Klimawandels abzumildern, denn die Bäume speichern CO2 und Wasser.

Das Projekt wird zu drei Vierteln gefördert aus Mitteln der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg: Rund 412.000 Euro stammen aus diesem Finanztopf – 137.000 Euro steuert die Stadt Bernau bei.

Quelle: Stadt Bernau

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