Jetzt ist Zeit für Veredelung

Barnimer Baumschulen Biesenthal bieten individuellen Veredelungsservice an und beschäftigen dadurch Menschen mit Behinderung

Wenn Andreas Pachali, Leiter der Barnimer Baumschulen Biesenthal, einem Betriebszweig der Hoffnungstaler Werkstätten, von Edelreisern, Unterlagen und Veredelung erzählt, dann ist er ganz in seinem Element. Für Laien mögen diese Begriffe erst einmal unverständlich sein. Andreas Pachali jedoch kann schnell zur Aufklärung beitragen. „Als Edelreiser werden einjährige Triebe von Obstbäumen bezeichnet, die zur Veredelung verwendet werden. Besonders geeignet dafür sind gerade und lang gewachsene Triebe, die häufig als Wassertriebe o. ä. bezeichnet werden.“

Aber besonders glücklich und stolz ist er, dass mit diesem Service Beschäftigte mit Behinderung in eine Arbeit eingebunden werden können, die eine Königsdisziplin des Baumschulhandwerks ist. Dieser soziale Aspekt ist für die Hoffnungstaler Werkstätten selbstverständlich. „Menschen mit Behinderungen werden befähigt, entsprechend ihren individuellen Möglichkeiten, an nachhaltiger Wertschöpfung teilzuhaben.“


Andreas Pachali, Leiter der Baumschulen, demonstriert die Technik der Veredelung

Warum Veredelung?
Nur durch Veredelung lassen sich so identische Exemplare einer Sorte heranziehen, egal ob es sich um Sorten der Massenproduktion handelt oder um Sorten, die es im Handel nicht mehr zu kaufen gibt oder deren Namen unbekannt sind. So kann man sich neue Bäume seiner individuellen Lieblingssorten oder von Neuentdeckungen nachziehen lassen, egal ob es sich um Kern- oder Steinobst handelt. Auch Bäume mit mehreren Sorten einer Art sind möglich.

Und wie geschieht das?
Andreas Pachali erläutert: „Zur Veredelung eignen sich insbesondere einjährige Triebe, die etwa bleistiftstark und unverzweigt sind. Man findet sie im gut belichteten äußeren Kronenbereich der Obstbäume. Aus diesen Edelreisern werden mit speziellen, sehr scharfen Messern und einer besonderen Schnitttechnik Teilstücke mit nur wenigen Knospen herausgeschnitten. Diese Edelreiser werden dann auf passend zugeschnittene Unterlagen aufgepfropft. Das ist ein wenig wie eine Organtransplantation.“

Die selbst geschnittenen Edelreiser können in den Monaten Januar bis April in den Barnimer Baumschulen Biesenthal abgeben werden, um sie dort nach den persönlichen Wünschen veredeln zu lassen. Auch eine Versendung per Post ist gut möglich. Die Reiser können dafür in Stücke geschnitten werden und müssen feucht eingewickelt und in einer Plastiktüte o. ä.  geschützt werden. Im Herbst können die Jungbäume dann im Pflanzencenter der Barnimer Baumschulen Biesenthal abgeholt werden. Als Informationen werden die Anzahl der gewünschten Veredelungen benötigt sowie eine Angabe, wie groß der zukünftige Baum einmal werden darf oder soll, damit in der Baumschule die passende Unterlage ausgewählt werden kann.

Information zu den Barnimer Baumschulen Biesenthal

Seit 1996 sind die Barnimer Baumschulen Biesenthal ein Betrieb der Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH, in dem Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen in den kompletten Produktionsablauf und Vermarktungsprozess integriert sind. Erzeugt werden u.a. Obstgehölze, Ziersträucher, Rhododendren, Hecken- und Kletterpflanzen sowie Allee- und Obstbäume. Verkauf und Beratung für Privatkunden erfolgen im Pflanzencenter. Gewerbliche Kunden erhalten Informationen, Angebote und Waren sowie Lieferorganisation im Verkaufsbüro.

Anschrift und Kontakt

Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH

Barnimer Baumschulen Biesenthal

Sydower Feld 1

16359 Biesenthal

Tel: 03337 430 311

E-Mail

pflanzencenter@lobetal.de
barnimer-baumschulen@lobetal.de

Öffnungszeiten

Januar – Februar:
Mo – Fr 10.00 bis 16.00 Uhr
März – Juni + September – Oktober: 
Mo – Fr 10.00 bis 18.00 Uhr
Sa 10.00 bis 14.00 Uhr
Juli – August : 
Mo – Fr 10.00 bis 16.00 Uhr

Information zur Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH

Die Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH (Anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen) bietet rund 940 Menschen mit Behinderung an acht Standorten einen Arbeitsplatz. Davon über 800 Plätze im Arbeitsbereich, 83 Plätze im Berufsbildungsbereich und 49 Plätze im Förder- und Beschäftigungsbereich. Die Beschäftigten der Hoffnungstaler Werkstätten sind tätig in den Arbeitsfeldern:

•            Lobetaler Bio-Molkerei

•            Bio-Gartenbau

•            Landschaftsgärtnerei

•            Barnimer Baumschulen Biesenthal

•            Zierpflanzenbau

•            Dienstleistungen

•            Industriefertigung

•            Event-Gastronomie

Der Förder- und Beschäftigungsbereich der Werkstätten bietet Menschen mit Behinderungen, die nicht oder noch nicht werkstattfähig sind, Teilhabe am Arbeitsleben. Im Berufsbildungsbereich erhalten Menschen mit Behinderung berufliche Bildung in verschiedenen Arbeitsfeldern. Hauptstandort der Werkstätten ist Biesenthal.

Quelle:

© Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Stadtwerke Bernau als Grundversorger bestätigt

Aufgabe der Grundsicherung mit Energie für weitere drei Jahre an kommunales Unternehmen übertragen – es genießt das höchste Vertrauen bei Haushalten

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau beliefern knapp 70 Prozent der Haushaltskunden in der Stadt Bernau und deren Ortsteilen mit Strom und Gas: Damit bleiben sie für weitere drei Jahre Grundversorger. Das hat der Netzbetreiber zum Jahreswechsel festgestellt. Die Aufgabe des sogenannten Grundversorgers hat laut Gesetz immer derjenige Strom- oder Gaslieferant zu übernehmen, der die meisten Haushaltskunden in einem Gebiet unter Vertrag hat. Mit dieser Regelung stellt der Gesetzgeber sicher, dass jedermann stets mit den elementaren Gütern versorgt werden kann. Denn ohne Energie geht nichts in unserer modernen Gesellschaft. „Diese wichtige Aufgabe ist Verpflichtung, freut uns aber auch sehr. Sie zeigt, dass wir uns erneut im scharfen Wettbewerb behaupten konnten“, sagt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. „Wir sind ein kommunales Unternehmen und fühlen uns der Region und den Menschen hier verbunden. Der erneute Status des Grundversorgers ist ein Beleg dafür, dass unsere Arbeit für die Zukunft des Lebens- und Wirtschaftsstandorts Bernau Früchte trägt“, erläutert sie. Die Stadtwerke Bernau haben sich vor 5 Jahren eine Zukunftsstrategie gegeben und setzen diese konsequent um. In der Kernstadt vertrauen nach wie vor gut 80 Prozent der Haushaltskunden auf ihre Stadtwerke; in den Ortsteilen ist die Entscheidung für die Stadtwerke als Grundversorger knapper ausgefallen.

Keiner muss im Dunkeln sitzen
Die Grundversorgungsverordnung des Energiewirtschaftsgesetzes regelt, wie Menschen Zugang zu Strom und Gas erhalten, wenn sie aktuell keinen Vertrag mit einem Lieferanten haben – etwa bei einem Umzug oder wenn ein Lieferant ausfällt, zum Beispiel wegen Insolvenz. „Das kommt bei unseriösen Anbietern leider immer wieder vor. Aber auch dann muss in Deutschland keiner im Dunkeln sitzen“, sagt Bärbel Köhler.

Quelle: Stadtwerke Bernau


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Silvester-Müll aufgesammelt und abtransportiert

Etwa sechs Kubikmeter „Silvester-Abfall“ haben die Mitarbeiter des Bernauer Bauhofs inzwischen schon aufgesammelt und abtransportiert. Acht Kolleginnen und Kollegen sind seit dem Neujahrsmorgen dazu im Einsatz. Aufgeräumt haben sie bislang vor allem auf dem Bahnhofsplatz und in der Innenstadt, auch in den Stadtparks und in der  Weinbergstraße. Seit dem frühen Nachmittag sind sie im  Puschkinviertel und in Bernau-Süd unterwegs.  

„Bis Freitag haben wir dann auch in den anderen Stadt- und Ortsteilen die Böller- und Raketenreste weggeräumt. Erfreulicherweise haben gerade in den Außenbereichen viele Anwohner ihre Silvester-Hinterlassenschaften selbst entsorgt“, so Bauhofchef Marco Böttcher. Auffällig sei in diesem Jahr, dass weniger kleine Böllerteile herumliegen, sondern mehr große Feuerwerk-Batterien. Diese seien zumindest leichter einzusammeln.  

Bauhofmitarbeiter sammeln im Puschkinviertel Silvester-Müll auf Foto: Pressestelle/cf

 Ein guter Tag für Bernau:Bauministerin Kathrin Schneider übergibt einen Fördermittelbescheid für den Baueiner neuen Kita an Bürgermeister André Stahl. Vor Ort dabei sindLandtagspräsidentin Britta Stark, Stadtplanungsamtsleiterin Sylvia Hirschfeld und Melanie Zülsdorf vom Bauamt der Stadt. Foto: Stadt Bernau

Bauministerin Kathrin Schneider übergab Fördermittelbescheid – 2019 Geld für Städtebauförderung

Ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk brachte Brandenburgs Bauministerin Kathrin Schneider am heutigen Mittwoch nach Bernau. Sie übergab Bürgermeister André Stahl einen Förderbescheid in Höhe von 2,3 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel aus dem Programm Stadtumbau. Es ist für die Stadt der erste Förderbescheid daraus und zugleich der erste, der im Berliner Umland überhaupt aus diesem Programm vergeben wurde. Mit dem Geld werden der Neubau der Kita Pankewichtel und damit die Entwicklung der „Pankeaue“ unterstützt, eines ehemals militärisch und industriell genutzten Gebietes. 

Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Im vergangenen Jahr haben wir die Stadtumbaustrategie im Land Brandenburg weiterentwickelt. Seitdem können unter anderem auch Brachen und Konversionsflächen als Fördergebiete ausgewiesen werden. Ziel ist die Flächen neu zu beleben und sie für die Bürgerinnen undBürger zugänglich und nutzbar zu machen. So wie hier in Bernau bei Berlin: Es entstehen in der Pankeaue neue Wohnungen und entlasten den Wohnungsmarkt. Gleichzeitig unterstützen wir den Neubau einer Kita“, sagte Ministerin Schneider bei der Übergabe des Bescheides. Zugleich informierte sie, dass im neuen Haushalt des Landes 100 Millionen Euro für Städtebauförderung vorgesehen sind, das seien 20 Millionen mehr als bislang.

Wir sind gern bereit, davon einiges auszugeben“, so Bürgermeister AndréStahl. Indem sich die Stadt am Rande der Metropole Berlin entwickle, leiste sie einen Beitrag zur Entwicklung Brandenburgs. Auf dem Gelände, wo bald die neue Kita gebaut wird, standen vor acht Wochen noch Mauern und ein ehemaliges Kommandantur-Gebäude. Inzwischen sind diese abgerissen und die Planungen für die Kita voll im Gange. „Wir haben auf die Fördermittel gewartet“, so dasStadtoberhaupt. Ein Dankeschön richtete André Stahl sowohl ans Land als auch andas städtische Planungsamt.

 Das innenstadtnahe Stadtumbaugebiet „Pankeaue“ ist eines der zentralen Vorhaben der Stadtentwicklung. Die Flächen werden saniert und neu entwickelt, Kasernengebäude zu Wohnzwecken um- und ausgebaut und Areale als Park- und Freizeitflächen gestaltet. Anfang kommenden Jahres werden im Wohnpark „Pankepark“ die ersten Wohnungen fertig.

 Damit geht auch die Entwicklung von wohnortnaher sozialer Infrastruktur einher. In der neuen Kita „Pankewichtel“ wird es Platz für 150 Kinder geben. Mit denBauarbeiten wird voraussichtlich im März begonnen. Ein Jahr später soll die Kita fertig sein. Neben der Kita wird ein öffentlich zugänglicher Bereich mit einem Treffpunkt für Vereine und einem Verkaufsraum eingerichtet. 

Die Stadt Bernau wurde seit 1991 mit insgesamt knapp 23 Millionen Euro Städtebaufördermitteln gefördert. Die Vorhaben in den Sanierungsgebieten Stadtkern und Gründerzeitring sind inzwischen weitgehend abgeschlossen. 2013 wurde die Stadt neu in das Programm „Aktive Stadtzentren“aufgenommen. Die Mittel ermöglichen den weiteren Ausbau von kulturellen und öffentlichen Einrichtungen, mit dem Ziel, die Innenstadt zu einem attraktiven Zentrum zu machen.

Quelle: Stadt Bernau bei Berlin


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bitte beachten!

Bisherige Vorfahrtsregelung auf der Breitscheid- und Oranienburger Straße entfällt

 Seit dem 13. Dezember besteht im gesamten alten Dorf Wandlitz eine durchgängige Tempo 30-Zone. Die neue Beschilderung wurde von den Mitarbeiterndes Wandlitzer Bauhofs nach den Vorgaben der Unteren Straßenverkehrsbehörde seit dem 7. Dezember an den Einfahrten  und Ausfahrten der Zone aufgestellt. An der Breitscheid- und Oranienburger Straße sogar doppelseitig, damit die neue Regelung gut wahrnehmbar ist. Für Anwohner und Besucher gilt damit ab sofort im gesamten Bereich die Vorfahrtsregel  `rechts vor links´  – auch auf der Breitscheid- und der Oranienburger Straße, die bisher Vorfahrtsstraßen waren. Denn  laut Straßenverkehrsordnung sind in einer Tempo 30-Zone alle Straßen gleichrangig. Und da die bis dato gültige Vorfahrtsregelung bereits seit mehreren Jahren Bestand hatte, wurden zumindest für eine Übergangsfrist zusätzliche Schilder mit dem Hinweis „Vorfahrt geändert“ an den neuralgischen Punkten aufgestellt. Grund für die neue Tempo 30-Zone waren diverse Geschwindigkeitsan- und abordnungen seitens der Straßenverkehrsbehörde in den  vergangenen Monaten, die zu massiven Beschwerden bei den Anwohnern im Dorfbereich geführt hatten. Sowohl der Wandlitzer Ortsbeirat hatte sich für eine durchgängige 30er Zone im gesamtenDorfgebiet stark gemacht, die Wandlitzer Bürgermeisterin hatte in einem Schreiben an die Untere Verkehrsbehörde u.a. auf die Probleme durch zuschnelles Fahren für die im Dorf vorhandenen denkmalgeschützten Gebäude und den Schüler- und  Radverkehr hingewiesen und letztendlich hatten die Gemeindevertreter in ihrer Sitzung Ende September  eine Tempo 30-Zone im alten Dorf Wandlitz beschlossen

Der Landkreis Barnim wird gemeinsam mit dem Entsorgungsunternehmen REMONDIS in der Gemeinde Wandlitz die Wertstofftonne als Pilotprojekt in den Jahren 2019 bis 2021 einführen. Für die Bürgerinnen und Bürger ist damit eine Vereinfachung der Mülltrennung verbunden. Außerdem entfallen die regelmäßige Besorgung Gelber Säcke sowie Verunreinigungen durch aufgerissene Säcke infolge von Wildverbiss und Wind.

Die Aufstellung der Tonnen erfolgt bereits ab Anfang Dezember 2018 und wird vor Weihnachten abgeschlossen sein. Als Wertstofftonnen kommen 240-Liter-Behälter zum Einsatz. Anlieger werden gebeten, diese erst ab Januar für ihre Wertstoffe dann auch zu benutzen. „Mit dem derzeitigen Vertrag ist die von uns gebundene Firma noch nicht darauf eingestellt, die Tonnen bereits im Dezember schon zu entleeren“, erklärt Joachim Hoffmann, Leiter des Barnimer Bodenschutzamtes das Problem.

Die Entsorgung der Tonnen erfolgt ab Januar 2019 im 14-täglichen Rhythmus. Den Tourenplan für die Entsorgung der Wertstofftonne ab Januar 2019 finden Sie bei den in den Novemberausgaben der kommunalen Amtsblätter veröffentlichten Abfallentsorgungsterminen. 

Bild:-Oliver-Koehler

Mit der Einführung der Wertstofftonne entfällt ab Januar 2019 die Verteilung von Gelben Säcken in den Verteilerstellen im Gemeindegebiet Wandlitz. In der Übergangszeit im Januar 2019 werden vom Entsorger aber auch noch eventuell bereitgestellte Gelbe Säcke bei der Entsorgung mitgenommen. 

In die Wertstofftonnen dürfen neben den Verpackungsabfällen aus Kunststoff, Metallen und Verbundstoffen auch Nichtverpackungen aus den gleichen Materialien. Dazu zählen z. B. Schüsseln, Wäschekörbe, Plastikkleiderbügel, CDs, Besteck, Draht, Nägel, Kochgeschirr wie Töpfe und Bratpfannen, Metallwerkzeuge.

Keinesfalls dürfen Schadstoffe, Elektrogeräte, Bioabfälle, Restabfälle, Bauschutt, Holz, Glas, Textilien, Papier und Pappe in die Wertstofftonne entsorgt werden. Diese Abfälle sind über die dafür eingerichteten Erfassungssysteme zu entsorgen.

Für Rückfragen zur Wertstofftonne stehen Ihnen die Firma REMONDIS unter der Telefonnummer 033398 849-90 und das Bodenschutzamt unter der Telefonnummer 03334 214-1500 gern zur Verfügung. 

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt. 

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Quelle: Landkreis Barnim

 

 

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Quelle: Landkreis Barnim



Unfallgeschehen sinkt leicht – aber acht Verkehrstote und mehr Verletzte

Barnimer Verkehrsunfallkommissionen zieht Bilanz

Die Polizeidirektion Ost hat den Verkehrsunfallkommissionen (VUK) des Landkreises Barnim und der Stadt Eberswalde die vorläufige Unfalllage bis Ende November präsentiert. Demnach sind die polizeilich aufgenommenen Verkehrsunfälle im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 5.157 auf 4.801 gesunken und somit vergleichbar mit den Jahren davor. Darunter waren 664 Unfälle mit Personenschäden und 905 Personen wurden dabei verletzt (+ 1,7 %).

Fotograf / Quelle Pressestelle/LK Barnim

 Der Langzeittrend beim Verkehrsunfallgeschehen zeigt sinkende Unfallzahlen. Seit 2011 stagniert diese Entwicklung jedoch, obwohl in den vergangenen Jahren zahlreiche Unfallhäufungsstellen entschärft werden konnten. „Die Entwicklung zeigt, dass stetig sinkende Unfallzahlen keinSelbstläufer sind, sondern kontinuierliche und große Anstrengungen notwendig sind“, erklärt Marcel Kerlikofsky,Leiter der VUK.

Das Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer im Landkreis Barnim forderte in diesem Jahr bereit acht Todesopfer. Darunter waren zwei Radfahrer und drei Motorradfahrer. Bei den Kradfahrern handelt es sich um Fahrfehler aufgrund von überhöhten Geschwindigkeiten.


Radverkehrsunfallgeschehen

Für Bernau wurden im Hinblick auf den Radverkehr vier Strecken als Schwerpunkt ermittelt. Die Straßenverkehrsbehörde wird diese Strecken überprüfen.

RADVERKEHRSUNFALLGESCHEHEN IN BERNAU BEI BERLIN (5-JAHRESZEITRAUM: 2013-2017)

Strecke VU
1 L 30 (Bernauer Allee, Schönower Chaussee, Mühlenstraße) 46
2 L 200 (Rüdnitzer Chaussee, Jahnstraße, Weißenseer Straße, Schwanebecker Chaussee) 39
3 L 30 (Börnicker Chaussee, Börnicker Straße, August-Bebel- Straße) 37
4 L 314 (Heinersdorfer Straße/Zepernicker Chaussee) 35

Interaktive Ausstellung „Ablenkung im Straßenverkehr“

Etwa ein Drittel der Unfälle ist auf Ablenkungen zurückzuführen. Viele Autofahrer empfinden das Fahren als Routinetätigkeit, so dass ein Gefühl der Unterforderung und das Bedürfnis nach Zusatzbeschäftigung entstehen. Ähnliches gilt für Fußgänger oder routinierte Fahrradfahrer“, so Marcel Kerlikofsky weiter.

Aus diesem Grund will die VUK verstärkt auf dieses Thema aufmerksam machen und präsentiert eine Ausstellung dazu. Die Ausstellung ist eine innovative Verknüpfungvon Informationsvermittlung und Selbsterleben. Dadurch können die Besucher die Gefahren „Ablenkung durch Smartphones“, „Ablenkung durch Gespräche“ oder „Ablenkung durch Kopfhörer“ selbst nachvollziehen. Die Ausstellung ist noch bis zum 14. Dezember 2018 im Haus A erlebbar. Danach bleibt sie bis Ende Januar imWartebereich der Kfz-Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in Eberswalde aufgebaut.

Quelle: Pressemitteilung  Bereich Landrat

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Barnim Panorama

Am letzten Freitag im Jahr öffnet das Barnim Panorama ausnahmsweise seine Tore: Wem nach den Feiertagen der Sinn nach Kultur steht, der hat von 10 bis 18 Uhr die Gelegenheit, sich mit der Geschichte der Barnimer Landschaft von der Eiszeit bis heute vertraut zu machen oder wieder einmal die faszinierende Landmaschinen aus nächster Nähe anzuschauen. Anregungen für einen ausgedehnten Spaziergang bietet darüber hinaus die Sonderausstellung „Märkische Wanderer – unterwegs mit Stock, Klampfe, Rad und Boot“.

Spannende Erkenntnisse nicht nur für Kinder versprechen außerdem die Erkundungen, die die „Hexe Wanda“ auf dem Entdeckungspfad am Barnim Panorama unternimmt. Dieses Mal spürt sie den vier Elementen nach: Feuer, Wasser, Erde und Luft stecken voller Geheimnisse, voller Kraft und Schönheit – und Wanda tut mit Ehrfurcht, Spaß und Spiel das ihre, um kleinen und großen Besuchern die Augen und Herzen dafür zu öffnen. Ein abwechslungsreiches Programm mit Geschichten im Baumhaus, Träumereien am Lagerfeuer, Liedern, kleinen Basteleien und vielem mehr erwartet alle neugierigen Gäste. Da die Veranstaltung überwiegend im Freien stattfindet, wird um wetterfeste Kleidung gebeten.

„Hexe Wandas“ nächste Termine:

15., 27. und 30. Dezember 2018

2., 3. und 6. Januar 2019

4., 5., 10. und 16. Februar 2019

3. März 2019

Alle Erkundungen starten um 16:00 am Barnim Panorama.

Jetzt anmelden und einen der begehrten Plätze sichern: E-Mail: info@barnim-panorama.de, Tel.: (033397) 68192-0

Ort: Barnim Panorama, Breitscheidstr. 8–9, 16348 Wandlitz

Es gelten die regulären Eintrittspreise des Barnim Panoramas.

Erwachsene: 6,00 €, Ermäßigt: 4,00 €, Kinder & Jugendliche von 6-16 Jahren: 2,50 €, Kinder unter 6 Jahren: Eintritt frei, Familien-Tageskarte: 14,00 € 

Weitere Informationen und das aktuelle Angebot des Barnim Panoramas finden Sie im Internet unter www.barnim-panorama.de.


Zum Feuerwehrgottesdienst lädt der Löschzug Ladeburg zu kommenden Sonnabend, den 15. Dezember, 18 Uhr in die Dorfkirche Ladeburg ein. „Der traditionell am Vorabend des 3. Advent veranstaltete Gottesdienst soll ein Moment des Innehaltens sein – gedacht für Menschen, die das gesamte Jahr über Verantwortung für andere übernehmen“, so Robert Berger von der Bernauer Feuerwehr. Willkommen sind alle, denen es ein Bedürfnis ist, dabei zu sein.

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Hussitenfest 2019

Alkoholverbot auf dem Festplatz beachten!

Liebe Besucher des Hussitenfestes,

Hussitenfest die Vorbereitungen

Hussitenfest die Vorbereitungen

unsere Anregungen an die Stadtverwaltung Bernau zur Überprüfung ihrer geltenden Stadtordnung blieben bislang leider ohne Erfolg. Daher weist die Kanzlei Schmidt darauf hin, dass es nach der geltenden Stadtordnung der Stadt Bernau verboten ist, auf dem Festgelände (Stadtpark und Spielplatz Bürgermeisterstraße) „Alkohol zu konsumieren, oder sich zum Zwecke des Alkoholgenusses niederzulassen. Alkohol im Sinne dieser Vorschrift sind jegliche Getränke mit einem Ethanolgehalt von mindestens 1,0 % zu verstehen.“ Wer während des Hussitenfestes Alkohol konsumieren möchte, muss frühzeitig einen Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nach § 3 der Stadtordnung stellen. Der Alkoholkonsum ohne entsprechende Ausnahmegenehmigung ist nach § 4 (2) der Stadtordnung mit einer Geldbuße von bis zu 500,00 € zu belegen. Bei ca. 22.000 Besuchern könnte die Stadtkasse somit zusätzlich um bis zu 11 Mio. € gefüllt werden. Für diejenigen, die sich an der Sondereinnahme der Stadt nicht beteiligen wollen, haben wir ein Antragsformular beigefügt. Antragsteller ist nach der Stadtordnung jeder Besucher! Bei bis zu 22.000 zu erwartenden Anträgen sollte der Antrag frühzeitig gestellt werden. Bitte vergessen Sie nicht, Anträge auch für Ihre Gäste zu stellen. Ansonsten dürfen diese ausschließlich alkoholfreie Getränke trinken.


An die Stadt Bernau bei Berlin
-Ordnungsangelegenheiten-
Zepernicker Chaussee 45
16321 Bernau

Antrag auf Erteilung einer Ausnahmegenehmigung nach § 3 der Stadtordnung

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit stelle ich, als Besucher des Hussitenfestes, einen Antrag auf Ausnahme gemäß § 3 „Stadtordnung über das Verbot des Alkoholgenusses auf Kinderspielplätzen und in Parks der Stadt Bernau bei Berlin (Stadtordnung)“.

Dieser bezieht sich auf mein Vorhaben, mich im Rahmen des 28. Hussitenfestes Bernau vom 14.06. – 16.06.2019 zu den Veranstaltungszeiten, zum Zwecke des Genusses alkoholischer Getränke, wie zum Beispiel Bier, Wein oder sonstiger alkoholischer Getränke im Sinne des §2 Abs. 2 der Stadtverordnung einschließlich Medikamente in flüssiger Darreichungsform (z.B. Hustensaft), im Stadtpark und auf dem Geländes des Spielplatzes in der Bürgermeisterstraße niederzulassen (vgl. § 2 Abs. 1 Stadtverordnung).

Mit freundlichen Grüßen