Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation entfällt in diesem Jahr auch das Bernauer Kinderfest im Stadtpark. Daher hat sich die Stadt alternative Aktionen überlegt, um den Kindern eine Freude zu bereiten.

So finden in der ersten Juni-Woche verschiedene künstlerische Mitmach-Aktionen in städtischen Kitas und Horten unter Einhaltung der aktuell geltenden Abstands- und Hygieneregeln statt.

Außerdem wurde am Zaun des Stadtgärtnerhauses im Stadtpark ein acht Meter langes Banner aufgehängt. Dieses bietet Raum für die Kreativität der jüngsten Bernauer. Die kleinen Hobby-Künstler können das Banner nach Lust und Laune mit bunten Bildern bemalen oder einfach die vorhandenen Motive ausmalen.

Vorfreude ist die schönste Freude. Am 1. Juni 2021 wird das Kinderfest im Stadtpark wieder stattfinden. Diesmal unter dem Motto „Kulturen der Welt“.


Der 4-jährige Robin hat das Ausmal-Banner schon für sich entdeckt. (Foto: Pressestelle/LSt)

Quelle: Stadt Bernau

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Der Platz vor der Bernauer Bahnhofspassage ist eine große Baustelle. Bedingt durch den Bau der künftigen Umgehungsstraße (Ladestraße) muss er umgestaltet werden. Am kommenden Montag (18. Mai) gehen die witterungsbedingt verschobenen Arbeiten an den dortigen Buswarteplätzen weiter.

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Die Firma Günnel Bau GmbH aus Berlin wird die noch fehlende Deckschicht in Form einer so genannten halbstarren Decke einbauen. „Das heißt, dass in einem ersten Arbeitsgang ein fugenloses Asphalttraggerüst eingebaut wird, welches in einem zweiten Arbeitsgang mit Mörtel verfüllt wird“, informiert Kirstin Plokarz vom Bauamt der Stadt. Auf den Warteplätzen können bis zu zehn Busse stehen.

Quelle: Stadt Bernau

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Am 20. Mai ist es wieder soweit – unmittelbar nach der letzten Eisheiligen, der „kalten Sophie“, werden die beliebten Blumenampeln von den Mitarbeitern des Zierpflanzenbaus der Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH an den Laternen in der Bernauer Innenstadt aufgehängt.

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Anlässlich des 11-jährigen Bestehens der Blumenampeln wird das Projekt in diesem Jahr um eine neue Pflanze erweitert. Neben den traditionell gepflanzten Geranien und Begonien werden in diesem Jahr auch Hummelkönige in den Bernauer Blumenampeln zu finden sein. „Der Hummelkönig, auch unter den Namen Goldmarie oder Goldzweizahn bekannt, ist reich blühend, beliebt bei den Insekten und gut kombinierbar mit anderen Pflanzen. Sie ist damit die perfekte Pflanze, um die Bernauer Innenstadt nachhaltig und farbenfroh erstrahlen zu lassen“, so Nils Lönnies, der Citymanager der BeSt Bernauer Stadtmarketing GmbH.

Die BeSt Bernauer Stadtmarketing GmbH bedankt sich bei allen Blumenampelpaten, freut sich über langjährige Engagements und begrüßt die neu hinzugekommenen Unterstützer herzlich. Sie alle ermöglichen auch in diesen besonderen Zeiten mit ihren Patenschaften das Blühen in der Innenstadt. Alle Paten der Saison und weitere Informationen zu den Blumenampeln finden Interessierte unter www.bernauer-innenstadt.de.

Wenn auch Sie zum Blühen in der Innenstadt beitragen möchten, ist es noch nicht zu spät. Für ein paar Blumenampeln werden weiterhin Paten gesucht. Bei Interesse und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die BeSt unter Telefon (03338) 376592 oder E-Mail n.loennies@best-bernau.de.

Foto: Stefan Klenke

Quelle: BeSt Bernauer Stadtmarketing GmbH

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Das städtische Ordnungsamt nimmt ab dem 15. Mai 2020 wieder die Kontrollen des ruhenden Verkehrs auf.

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In den vergangenen Wochen, wo sehr strenge Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen im gesamten Land herrschten, fanden nur eingeschränkt Kontrollen des ruhenden Verkehrs in Bernau bei Berlin statt. Zum einen, weil sich die Bürgerinnen und Bürger an die Einschränkungen hielten und wenig unterwegs waren. Zum anderen lag die Schwerpunktaufgabe des Ordnungsamtes in den vergangenen Wochen darin, die Bürgerinnen und Bürger mit den unterschiedlichen Regelungen der Eindämmungsverordnung vertraut zu machen und gegebenenfalls auf die einzuhaltenden Hygienevorschriften etc. hinzuweisen.

Mit der neuen Verordnung des Landes Brandenburg vom 8. Mai 2020 und den damit einher gehenden Lockerungen herrscht wieder mehr Betrieb auf den Bernauer Straßen, weshalb die regulären Kontrollen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit wieder notwendig werden.

In Schönow werden vier Anliegerstraßen neu gebaut
Betriebsamkeit im eher beschaulichen Schönow. Radlader fahren auf und ab, Baggerschaufeln wühlen sich in den Boden. Doch trotz des Baulärms und der mit den Arbeiten verbundenen Staubentwicklung ist die Stimmung bei den meisten Anwohnern gut. Statt der unbefestigten Wege, die sich im Sommer in Staubpisten und nach jedem Regen in Schlammwüsten verwandeln, werden sie bald gut befestigte Straßen und Gehwege vor ihrem Haus haben. „SchöFi ist der amtsinterne Projektname“, verrät Jens Kulecki vom Bernauer Bauamt mit einem Schmunzeln. Hinter der Kurzform verbirgt sich der Ausbau der Schönerlinder, Fischer-, Wiesen- und Liepnitzstraße. Die bislang bis auf die nördliche Fischerstraße unbefestigten Anliegerstraßen werden auf einer Länge von insgesamt knapp 1.100 Metern grundhaft ausgebaut und erhalten umfangreiche Anlagen zur Ableitung des Regenwassers, welche in einem Regenrückhaltebecken an der Wandlitzstraße münden.

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„Wir sind total begeistert, dass wir jetzt so gute Straßen bekommen. Es wird wohl keinen hier geben, der das nicht gut findet“, sagen Jutta und Christoph Kern. Froh sind sie auch, dass die Straßen mehrfach am Tag gewässert werden, damit es nicht so staubt, wenn etwa Baufahrzeuge durchfahren.

Begonnen wurden die Bauarbeiten in dem Wohngebiet bereits im September 2019, bis Jahresende sollen sie abgeschlossen sein. Trotz der Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gibt es bislang kaum Verzögerungen. „Die Baufirma hat alles organisiert, dass die Leute hier weiterarbeiten können. Sie hat Unterkünfte in Einzelzimmern besorgt, einen Sanitärcontainer aufgestellt, damit sich die Arbeiter die Hände waschen können, und auch die An- und Abfahrten so geplant, dass höchstens zwei Personen im Auto sitzen“, ist Jens Kulecki des Lobes voll über die Firma Georg Koch aus dem mecklenburgischen Malchin.

Bevor der Straßenbau losgeht, werden zunächst Entwässerungskanäle verlegt. Bislang ist das Regenwasser bei starken Niederschlägen oft auf die angrenzenden Grundstücke gelaufen. Künftig wird es in ein extra gebautes Rückhaltebecken geleitet, in dem es dann entweder verdunstet oder versickert. Das Auffangbecken am Siedlungsrand wurde gleich zu Beginn der Arbeiten angelegt, jetzt muss es nur noch bepflanzt werden.

„Wir müssen bei unseren Planungen jederzeit sicherstellen, dass die Leute auf ihre Grundstücke kommen. Die Absprachen zwischen der Baufirma und den Anwohnern dazu klappen gut“, sagt Jens Kulecki. Derzeit verlegen die Bauleute das Pflaster in der Wiesenstraße, die bald fertiggestellt sein wird. Nur Parkbuchten und Mulden müssen noch angelegt werden. In der Liepnitzstraße haben sie schon die Borde gesetzt, dann geht es voraussichtlich erstmal in der Fischerstraße mit den Arbeiten weiter. Diese und die Schönerlinder Straße werden asphaltiert, die anderen beiden mit Betonsteinen gepflastert. Die Schönerlinder und die südliche Fischerstraße erhalten zudem jeweils einseitig neue Gehwege.

Bedingt durch die Bauarbeiten mussten neun Bäume gefällt werden. Als Ersatz dafür werden im kommenden Jahr 20 neue gepflanzt. Die Stadt investiert 2,1 Millionen Euro in den Straßenbau im Schönower Wohngebiet.

In den vergangenen zehn Jahren wurden in Schönow viele Straßen grundhaft ausgebaut, so die Heide-, die Kraut-, die Torf- und die Friedenstraße, Am Lanker Weg sowie ein Teil der Heinrich-Heine-Straße. Neu gebaut wurde auch die Ortsdurchfahrt, die Ende letzten Jahres fertiggestellt wurde.

Neben dem Straßenbau steht in der zweiten Jahreshälfte auch wieder die sogenannte „erweiterte Straßenunterhaltung“ auf dem Programm. Zehn unbefestigte Straßen oder Wege in Schönow sollen mit einem rund zehn Zentimeter dicken und drei Meter breitem Asphaltband versehen werden. Bei Bedarf werden seitlich flache Mulden zur Versickerung und Verdunstung des Regenwassers angelegt. Seit mehr als vier Jahren wird in Bernau die erweiterte Straßenunterhaltung praktiziert. Für dieses Jahr sind im Haushalt 950.000 Euro dafür eingeplant.


Foto: Bauarbeiter der Firma Georg Koch verlegen Pflastersteine in der Wiesenstraße. (Foto: Pressestelle der Stadt Bernau/cf)

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Gestern hat die Landesregierung für Brandenburg weitere Lockerungen der bestehenden Anti-Corona-Auflagen angekündigt. Begründet wurde dies mit dem aktuell moderaten Infektionsgeschehen im Land. Das trifft auch für die Stadt Bernau bei Berlin zu: Seit dem Wochenende gibt es hier nur zwei neue positiv laborbestätigte Coronavirus-Fälle. Bürgermeister André Stahl hat vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen heute die Brandenburgklinik besucht, um sich persönlich ein Bild von den Entwicklungen vor Ort zu machen. Die Einrichtung in der Waldsiedlung hatte in den vergangenen Wochen mit Abstand die meisten bestätigten Infektionsfälle im Landkreis zu verzeichnen. Auch waren mehrere Todesfälle zu beklagen.

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Als sich vor gut einem Monat bestätigte, dass sich in der Bernauer Rehaklinik Patienten und Angestellte mit dem neuen Coronavirus infiziert hatten, musste die Klinikleitung sofort handeln. „Vom ersten Tag an haben wir auf absolute Transparenz und ein sofortiges Gegensteuern gesetzt, um ein Ausbreiten des Virus zu verhindern. Von Anfang an ist das kreisliche Gesundheitsamt in die Maßnahmen und Schritte eingebunden. Täglich übermitteln wir seit Anfang April alle zur Verfügung stehenden Daten und Zahlen“, so Geschäftsführer Kai-Uwe Michels.

Konzept zur Corona-Prävention und zum Corona-Management

In enger Absprache mit dem Gesundheitsamt hat der Lenkungsausschuss der Reha mit Unterstützung der Universität Münster ein Konzept zur Corona-Prävention und zum Corona-Management in der Brandenburgklinik erarbeitet, das jetzt dem Gesundheitsamt des Landkreises vorliegt. Darin festgehalten sind umfassende Maßnahmen, um die Gesundheit der Patienten und Mitarbeiter zu schützen. „In jeder einzelnen Station der Brandenburgklinik wurde eine Aufnahmestation eingerichtet, wo die neu ankommenden Patienten zunächst getestet und vorsorglich isoliert werden. Liegt ein negatives Testergebnis vor, kommt der Patient auf die eigentliche Station. Bei positivem Befund wird der Patient in häusliche Quarantäne oder auf die Isolierstation verlegt“, erklärt der Klinik-Geschäftsführer.

17 Seiten umfasst das Konzept zur Prävention. Dazu gehört auch die Einrichtung eines Fahrdienstes zum Labor, wodurch sich die Zeiten reduzieren. „Wenn wir die Tests bis 13 Uhr liefern, erhalten wir noch am gleichen Tag um 18 Uhr die Ergebnisse“, erklärt Kai-Uwe Michels. Die umfangreichen Präventivmaßnahmen werden seinen Informationen nach von allen Mitarbeitern gemeinsam getragen. „Aber sie sind für das gesamte Personal eine enorme Herausforderung. Aber ich bin froh über das Engagement aller Mitarbeiter“, so der Geschäftsführer. Bewusst habe sich die Geschäftsleitung gegen Kurzarbeit entschieden, obwohl von den 850 Betten infolge des Ausbruchsgeschehens nur noch 300 Betten belegt sind. „Wir sind zuversichtlich, dass wir demnächst den Betrieb wieder hochfahren können“, so Michels. Bernaus Bürgermeister André Stahl ist ebenso zuversichtlich: „Die eingeleiteten Maßnahmen sind vorbildlich und vor allem nachhaltig. Die weitere Ausbreitung konnte aufgrund der tiefgreifenden Maßnahmen gestoppt werden.“

Während der gesamten Zeit hat die Klinikleitung um Geschäftsführer Kai-Uwe Michels einen sehr engen Kontakt zu den zuständigen Behörden von Bund, Land und Landkreis gehalten, um alle Schritte abzustimmen. Auch mit Bernaus Bürgermeister war er in regelmäßigem Austausch. „Die vergangenen Wochen waren eine große Herausforderung für die gesamte Belegschaft. Alle haben ihr Möglichstes gegeben. Seit dem Ausbruchsgeschehen am 4. April haben wir insgesamt 2024 Testungen vorgenommen. Von den insgesamt 1364 Mitarbeitern waren insgesamt 81 positiv getestet, am heutigen Tag sind es nur noch 26 Mitarbeiter, die noch positiv getestet sind. Von den Patienten waren über den gesamten Zeitraum hinweg insgesamt 96 positiv getestet, mit dem heutigen Tag sind es nur noch 13. Wir sind sehr froh, dass die Zahl der Genesenen weiter steigt. Das spricht für die getroffenen Maßnahmen und die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt“, so Kai-Uwe Michels.

Mit dem stringenten Konzept will die Brandenburgklinik das Coronavirus aus der Einrichtung schnellstmöglich komplett verbannen. Die Abstimmungen dazu erfolgen mit dem Brandenburger Gesundheitsministerium und dem Gesundheitsamt des Landkreises Barnim. Die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt läuft nach Einschätzung der Geschäftsführung der Klinik sehr gut.

„Die Situation war ernst und wir haben geholfen, wo wir konnten. Ich habe mir heute noch einmal direkt einen Einblick verschafft, dass die Klinikleitung auf dem richtigen Weg ist, um das Coronavirus nachhaltig zu bekämpfen. Ich danke der Familie Michels und den Mitarbeitern, dass sie uns in den vergangenen Wochen stets transparent ihr Handeln erklärt hat. Dem ist es auch zu verdanken, dass die Lage nun deutlich besser ist“, so der Bürgermeister.

Bei den Anwohnern der Brandenburgklinik hoffen Stadt und Klinik auf Verständnis für die vielen neuen Hinweisschilder. „Die Schilder dienen der Information und erinnern jeden Einzelnen an das richtige Verhalten in dieser Zeit“, so Kai-Uwe Michels.

Hintergrund
Am 4. April wurde der erste Coronafall in der Brandenburgklinik bekannt. Von insgesamt 1364 Mitarbeitern hatten sich 81 infiziert, von 850 Patienten insgesamt 96. Jetzt sind nur noch 26 Mitarbeiter und 13 Patienten betroffen.
Mit einer Aufnahmekapazität von insgesamt 850 Betten ist die Brandenburgklinik in der Waldsiedlung das größte Haus im Unternehmensverbund der Michels Kliniken.

Quelle: Stadt Bernau

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Nur kleine Funde beim Bau der Ladestraße

Der Bau der Ladestraße geht trotz Munitionsfunden weiter voran. Ein erster Teilabschnitt von rund 100 Metern Länge ist nun zum Weiterbau freigegeben.

Kleinere Granaten, Handwaffen, Munition – dass beim Bau der Ladestraße entlang der Schienenwege auch nach Sprengmitteln gesucht wird, hat sich bereits jetzt als richtig erwiesen. Größere oder gefährlichere Funde blieben jedoch bislang aus. Um dennoch nicht zu viel Zeit zu verlieren, wurde der Bauablauf noch einmal umstrukturiert. Unweit des ehemaligen Güterschuppens können nun bereits eine Stützwand errichtet und Spundbohlen für den Untergrund eingesetzt werden. Die Entlastungsstrecke zwischen der Weißenseer Straße und der Börnicker Chaussee soll bis zum Brandenburgtag 2021 fertiggestellt sein.

Quelle : Stadt Bernau

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Bernau bei Berlin - Platz am Steintor

Nachdem das Hussitenfest in Bernau bei Berlin abgesagt wurde, öffnen jetzt der Kunstraum und Museen in Bernau wieder.

Schrittweise öffnen die kulturellen Einrichtungen Bernaus wieder ihre Türen, nachdem die letzten Tage genutzt wurden, um die notwendigen Schutzmaßnahmen zur Einhaltung der Hygieneregeln vorzubereiten. Noch in dieser Woche öffnet der Kunstraum Innenstadt seine Türen für Besucherinnen und Besucher.

Ab dem 30. April 2020 ist der Kunstraum Innenstadt in der Alten Goethestraße 3 zu den regulären Öffnungszeiten donnerstags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Maximal vier Besucher können den Kunstraum gleichzeitig besuchen unter Einhaltung des Mindestabstands von 1,50 Metern. Die Besucher werden jedoch gebeten, den Kunstraum nicht länger als 20 Minuten zu besuchen. Von Veranstaltungen und Führungen wird derzeit abgesehen.

Die Museen der Stadt, das Henkerhaus und das Museum im Steintor, öffnen am 5. Mai 2020 wieder mit reduzierten Öffnungszeiten ihre Türen für den Publikumsverkehr. Die Besucher beider Einrichtungen werden jedoch gebeten, ihre Besuche vorher telefonisch anzumelden. In den Museen gelten die üblichen Hygiene- und Abstandregeln. Die Besuche der Einrichtungen werden auf 20 Minuten begrenzt.

Das Henkerhaus wird dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr geöffnet sein sowie samstags von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Telefonisch erreichbar ist es unter der Nummer 2245.

Das Museum im Steintor wird dienstags und donnerstags von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 geöffnet sein und samstags von 10 bis 13 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Telefonisch erreichbar ist es unter der Nummer 2924.

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Am Fahrradweg Berlin-Usedom werden zur Zeit Erlen gepflanzt. Für Fahrradfahrer und Fussgänger wird dies in wenigen Jahren ein sehr schöner Weg entlang der Panke werden. Freuen wir uns drauf, auch schon diesen Sommer diesen schönen Weg zu nutzen. Die Bäume sind recht groß und werden schon dieses Jahr ein wunderbares Bild abgeben.

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So ungewohnt der Umgang mit der Corona-Epidemie im Alltag auch ist – Solidarität zeigt sich momentan durch weitgehenden Verzicht auf zwischenmenschliche Kontakte. Die vier Teams des städtischen Ordnungsamts werden daher in den nächsten Tagen bis in die Abendstunden hinein unterwegs sein, um Spaziergänger zu informieren, zu sensibilisieren und die Einhaltung der neuen brandenburgischen Verordnung zu kontrollieren.

Spaziergänge sind an sich weiterhin erlaubt, allerdings nur alleine oder mit einer weiteren Person aus demselben Haushalt, zu der mindestens eineinhalb Meter Abstand zu halten ist. Die Eineinhalb-Meter-Regel gilt auch für zufällige Begegnungen zu anderen Spaziergängern oder Freizeitsportlern im öffentlichen Raum. Nicht erlaubt sind der neuen Regelung zufolge aber Gruppenansammlungen von drei und mehr Personen, es sei denn, es handelt sich um Familien, die in Einem Haushalt leben. Gruppenansammlungen wurden in den vergangenen Tagen wiederholt am Liepnitzsee und in dessen Umgebung beobachtet, weshalb die Teams des Ordnungsamtes am Wochenende auch dort Informations- und Kontrollgänge vornehmen werden.

Die spezielle Situation wird durch einen weiteren Umstand nicht gerade einfacher: bereits jetzt – Ende März – herrscht in ganz Brandenburg die Waldbrandgefahrenstufe 4 (Stand: 25. März). Um Waldbrände zu verhindern, sind Erholungssuchende aufgefordert, im Wald und in Waldnähe kein offenes Feuer zu entfachen, nicht zu rauchen, keine Fahrzeuge in Waldrandnähe und auf Waldwegen abzustellen und auch die Zufahrten zu den Waldwegen freizuhalten. Dies gilt generell in brandenburgischen Forstgebieten und natürlich auch an beliebten Ausflugszielen in Bernau, unter anderem am Liepnitzsee.

Wer sich ausgebremst fühlt, aber dennoch etwas für die Gemeinschaft tun möchte, kann sich beispielsweise zur Blutspende bei der DRK melden oder ehrenamtlich bei der Freiwilligenagentur tätig werden: Nächsten Freitag, am 3. April, besteht von 15 bis 18.30 Uhr die Möglichkeit, in der DRK-Geschäftsstelle (Börnicker Chaussee 1, Bahnhofspassage, Büroturm) Blut zu spenden. Weitere Informationen unter Telefon (03338) 7 53 86 oder unter www.drk-niederbarnim.de. Die Bernauer Freiwilligenagentur ist per Mail unter info@ehrenamt-barnim.de sowie telefonisch unter (03338) 3603137 zu erreichen.

.Quelle: Stadt Bernau

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