Auch in diesem Jahr geht es in Bernau weiter mit der sogenannten „erweiterten Straßenunterhaltung“. Vorgesehen ist, unbefestigte Straßen vor allem im Ortsteil Schönow zu befestigen.
Folgende Straßen sollen dafür mit einem rund zehn Zentimeter dicken Asphaltband versehen werden:
An der Panke, im Abschnitt zwischen Hans-Sachs-Straße und Kavelweg
Schillerstraße
Lessingstraße
Mittelstraße
Bergstraße
Eichenweg, bis zum befestigten Teil der Basdorfer Straße in Schmetzdorf
Gerhard-Hauptmann-Straße
Schulweg in Schmetzdorf bis zur Gasreglerstation
Kavelgrenzweg, im Abschnitt zwischen Goethe- und Schillerstraße
der Zufahrtsbereich des Handwerkerhofs an der Helmut-Schmidt-Allee
Die erweiterte Straßenunterhaltung unterscheidet sich in der Weise von einem grundhaften Straßenausbau, als das sie für die Grundstückseigentümer nicht beitragspflichtig ist. Nicht immer ist ein grundhafter Ausbau erforderlich. Die erweiterte Straßenunterhaltung stelle in manchen Fällen eine gute, kostengünstigere Alternative dar, die seit mehr als vier Jahren in Bernau praktiziert wird. Für das Jahr 2020 stehen insgesamt 950.000 Euro im Haushalt für die erweiterte Straßenunterhaltung im Bernauer Stadtgebiet zur Verfügung.

Quelle: Stadt Bernau / Foto: Barnimplus

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Sie dankte dem Verein Panke-Park Kulturkonvent e. V. mit seinem Vereinsvorsitzenden Michael Junghans und dem Spiritus Rector Prof. Kaltenborn, die seit Jahren die Entwicklung des Gebietes forderten und förderten. Sie hätten den Vor-Ort-Termin erst ermöglicht und engagiert mit vorbereitet. Bürgermeister Stahl (DIE LINKE) stand danach Rede und Antwort. Er informierte darüber, dass ein privater Investor das 14 Hektar große Areal entwickeln wolle. Die Stadt Bernau unterstütze dieses Vorhaben und habe den Entwurf eines Bebauungsplanes vorgelegt, der die Planungsziele der Stadt wie folgt definiere: Entwicklung eines allgemeinen Wohngebietes für ca. 500 Wohnungen, Entwicklung eines Mischgebietes, wo Wohnen und stilles Gewerbe erlaubt sind und eines eingeschränkten Gewerbegebietes im Norden des Gebiets. Der Bebauungsplanentwurf sichere auch eine Fläche für den öffentlichen Wohnfolgebedarf, wie z. B. den Bau einer Kita, erklärte Stahl. Die Erschließung des Gebietes solle durch den Anschluss an den Schönfelder Weg und die Vorbereitung der Anbindung an die Albertshofer Chaussee gesichert werden. Die Entwicklung des Gebietes, das seit 20 Jahren leer steht, fand die die ungeteilte Zustimmung der Besucher. Kritisch gesehen wurde allerdings - vor allem von den Anliegern der benachbarten Wohnsiedlungen- die Haupt-Erschließung über den Schönfelder Weg, der schon heute, vor allem vom Schwerlastverkehr in das dahinter liegende Gewerbegebiet, zu stark belastet sei. Hier sein eine zweite Anbindung an die Albertshofer Chaussee zwingend erforderlich. Auch empfahl man die schnellst mögliche Umsetzung der geplanten Parkanlage um den Teufelspfuhl zur Ergänzung des neuen Wohngebietes. Angefragt wurde auch, ob die Stadt die notwendigen Kita-, Schul- und Hortplätze sichern könne. Zum derzeitigen Zeitpunkt sieht Stahl dafür noch keine Notwendigkeit, bei wachsendem Bedarf werde die Stadt aber die nötigen Erweiterungen planen und vornehmen. Er verwies weiterhin darauf, dass der Entwurf des Bebauungsplanes "Wohnen am Panke-Park", bestehend aus Planzeichnung und rund 100 Seiten textlichen Festsetzungen, sowohl auf der Home-Page der Stadt Bernau b. Berlin unter der Rubrik Planen und Bauen/Bürgerbeteiligung, als auch im Rathaus (1. Etage) vor dem Ratssaal zu den allgemeinen Öffnungszeiten (Mo., Mi. und Do. von 7.00-16.30, Die. von 7 bis 18.30 und Fr. von 7 bis 13.30 Uhr) öffentlich ausliegen und eingesehen werden können. Anregungen, Kritiken und Änderungsvorschläge zum Bebauungsplan können bis zum 11. Mai 2015 im Rathaus der Stadt Bernau b. Berlin auch formlos, schriftlich oder zur Niederschrift eingereicht werden. Diese würden dann in einem Abwägungsverfahren im Stadtentwicklungsausschuss und in der Stadtverordnetenversammlung vor Beschuss der Satzung des B-Planes beraten. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Bauleitplanung sei vorgesehen und ausdrücklich erwünscht, versicherte Stahl.

Am heutigen Montag (10. Februar 2020) wird mit bauvorbereitenden Arbeiten im künftigen Panke-Park begonnen. Dazu müssen auf dem 19 Hektar großen Areal zwischen Bahntrasse und Schönfelder Weg entlang des künftigen Wegesystems Bäume gefällt und Sträucher gerodet werden. „Der Wegeverlauf wurde so gewählt, dass erhaltenswerte Bäume auch erhalten bleiben“, informiert Marika Herbert vom Bauamt der Stadt. Bevor die Bäume gefällt werden, werden sie auf mögliche Niststätten untersucht.

Bis Ende Februar sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Die Stadtverwaltung bittet sowohl Einwohner als auch Besucher der Stadt, die abgesperrten Bereiche des künftigen Pankeparks bis dahin nicht zu betreten.

Mit dem Bau des Pankeparks rund um den Teufelspfuhl soll im Juni begonnen werden. Als Ersatz für die gefällten Bäume werden dann auch neue gepflanzt. Der Park wird ein Naherholungsgebiet für die Bernauer sein. Ideal gelegen ist er für die Bewohner des neuen Wohngebietes Pankebogen. Die letzten der 600 neuen Wohnungen dort werden noch in diesem Jahr fertiggestellt. Schon im Frühjahr wird die neu gebaute Kita Pankewichtel eröffnet.

Quelle: Stadt Bernau

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„zwischenfarben“ – Ausstellung in der Bernauer aNdereRSeitS–Galerie 
Ausstellungseröffnung am 01. Februar 2020 um 17.00 Uhr 


„zwischenfarben“ ist der Titel der neuen Ausstellung in der aNdereRSeitS-Galerie. Gezeigt wird Malerei von Ricarda Pleier und Roland Schulz. Beide wirken in der Kreativen Werkstatt der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal, eine Ateliergemeinschaft zur Förderung von Kunstschaffenden und Kreativen mit geistiger Behinderung und/oder psychischer Erkrankung.


Ricarda Pleiers Arbeiten sind zumeist großformatige Farbwelten. Flächen sind von anderen abgegrenzt, mehrmals bearbeitet und übermalt, wobei Neues den Blick auf Früheres lässt. Roland Schulz strukturiert seine Arbeiten mit feinen Pinselstrichen. Teilweise erinnern sie in ihrer Farbintensität an Kirchenfenster, teilweise an Naturgewalten. Roland Schulz, geb. 1949, arbeitet seit 2002 in der Kreativen Werkstatt Lobetal.  Ricarda Pleier, geb. 1978, arbeitete dort bis zu ihrem Tod im Jahr 2018.


Ausstellungseröffnung ist am 01. Februar 2020 um 17.00 Uhr in der aNdereRSeitS-Galerie für Außenseiterkunst im Lobetal-Eck, Brauerstr. 9, 16321 Bernau bei Berlin.  Die Ausstellung ist vom 02. Februar bis 03. Mai 2020 samstags von 11.00 bis 17.00 Uhr und sonntags von 12.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. 

Kreative Werkstatt Lobetal & aNdereRSeitS-Galerie 
Die Kreative Werkstatt Lobetal ist eine Ateliergemeinschaft zur Förderung von Kunstschaffenden und Kreativen mit sogenannter geistiger Behinderung und/ oder psychischer Erkrankung. Sie wurde 1967 gegründet und ist Teil der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Einen Schwerpunkt der Arbeit bildet das angeschlossene Kunstarchiv mit dem Ziel, Außenseiterkunst zu bewahren und zu vermitteln. Ergänzt wird dieser Schwerpunkt seit Herbst 2014 durch die aNdereRSeitS – Galerie im Stadtzentrum von Bernau bei Berlin. Die aNdereRSeitS – Galerie legt ihren Fokus auf die Präsentation von Arbeiten überwiegend unbekannter „Außenseiterkünstler“.

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Bauhaus Bernau

Eine neue Ausstellung informiert über die Vergangenheit des Mayer-Wittwer-Baus im Bernauer Ortsteil Waldfrieden.

Unter dem Titel „Schule im Walde – 1928 bis heute“ erzählen zahlreiche Bilder und Dokumente die bewegte Geschichte des Bauhaus Denkmals Bernau.Die Ausstellung gliedert sich in vier Teile: im Hauptraum sind Informationen zum Bau des Ensembles zu sehen, in einem der Nebenräume dokumentieren Bilder und Schriften die Etappen der Nutzungsgeschichte, in der sich die politischen Umbrüche von 1930 bis heute sehr deutlich widerspiegeln. Ebenso gewürdigt wird hier die Arbeit des Vereins „baudenkmal bundesschule bernau“, der in den vergangenen 30 Jahren durch zahlreiche Vorträge, Veröffentlichungen und Führungen das Bewusstsein um diesen kulturellen Schatz am Leben erhielt und wichtige Vorarbeit für die Auszeichnung zum UNESCO-Weltkulturerbe leistete. Eine kleine Bibliothek zum Bauhaus im Allgemeinen und dem Bernauer Bauhaus Denkmal im Besonderen rundet die Ausstellung ab.

Die ersten Besucher der neuen Ausstellung zum Bauhaus Denkmal Bernau. (Foto: Pressestelle)

Diese ist von jetzt an bis zur Fertigstellung des geplanten Besucherzentrums 2021 immer donnerstags und sonntags von 10 bis 16 Uhr im Lehrerhaus (Hannes-Meyer-Campus 9) zu sehen. Der Eintritt ist frei.

Die Ausstellung, konzipiert von Natalie Obert und Julia Herfurth, ist ein Gemeinschaftsprojekt des Vereins „baudenkmal bundesschule bernau“, der Bernauer Stadtmarketing GmbH und der Stadt Bernau.



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Station im Bernauer Rathaus machten am Dienstag die Sternsinger der Katholischen Kirchengemeinde Herz Jesu. Verkleidet als die heiligen drei Könige aus dem Morgenland sammeln Anna, Anton, Felix, Loretta, Mara, Patrizia und Richard Geld für Kinder im Libanon.

Die Bernauer Sternsinger zusammen mit Pfarrer Visca (l.) bei Bürgermeister André Stahl Foto: Pressestelle Stadt Bernau bei Berlin/cf

„Liebe ist der Schlüssel zu einer friedlichen Welt. Friede beginnt, wie es Mutter Theresa sagt, mit einem Lächeln. Mit Empathie und Freundlichkeit. Frieden bedeutet Schutz und Geborgenheit. Fehlen einem Kind Schutz und Geborgenheit, fehlen ihm auch die Voraussetzungen, um gut aufwachsen zu können“, so die Sternsinger.

Nachdem sie ein gesegnetes neues Jahr gewünscht und Bürgermeister André Stahl um eine Spende für die Kinder gebeten hatten, brachten sie die traditionelle Segensbitte C + M + B über der Rathaus-Tür an – eine Abkürzung für den lateinischen Satz: christus mansionem benedicat. Übersetzt bedeutet das: „Christus segne dieses Haus“.

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Stadtwerke Bernau ziehen Bilanz – Wintersport auf Kufen ist bei Groß und Klein der Hit – Gästezahl wächst auf 20.879 

BERNAU BEI BERLIN. Eine traumhafte Saison ist am Sonntagabend zu Ende gegangen: Am Abend des 5. Januar schloss die Eisbahn der Stadtwerke Bernau in der Breitscheidstraße ihre Pforten. „Noch nie zuvor hatten wir so viele Gäste. Wir sind überwältigt von der Resonanz, weil die Rekordzahlen des Vorjahres eigentlich kaum zu übertreffen waren“, erklärt Bettina Römisch, Pressesprecherin der Stadtwerke Bernau. Bereits zum elften Mal bot das örtliche Energieunternehmen den Menschen in und um Bernau Winterspaß auf Kufen. Genau 20.879 Gäste waren seit dem 22. November aufs Eis gekommen, das sind rund 300 mehr als in der vorherigen Saison. Unter Familien, sportbegeisterten Pärchen und Senioren hat die Eisbahn, die die Stadtwerke Bernau jeweils für gut sechs Wochen in ihre Fahrzeughalle zaubert, viele Fans. Auch Schulen nehmen diese Alternative zum Hallensport gerne an: 2.500 Schüler von insgesamt 95 Schulklassen schnallten sich Schlittschuhe an und drehten flotte Runden. Die Eisfläche hatten die Stadtwerke anlässlich des zehnten Jahres ihres Engagements im zurückliegenden Winter deutlich vergrößert – sie misst nunmehr 480 Quadratmeter.

Angebot für Nachwuchs kommt an
Eisstockschießen oder Laufen zu flotter Musik machen das Angebot noch attraktiver. Die jungen Bernauer schätzen die Eisdisco besonders; die Veranstaltung am 4. Januar führte sogar zum Tagesrekord von 901 Besuchern. Dafür, dass auch künftig der Nachwuchs Spaß am Eislaufen hat, haben die Stadtwerke mit einem neuen Angebot gesorgt: Erstmals gab es für die Jüngsten Gleitschuhe, die die ersten Schritte auf dem Eis besonders einfach gestalten. „Der Schlittschuhverleih für kleines Geld ist ein wichtiger Teil unseres Engagements, denn wir wollen jedem den Zugang zum Eisvergnügen ermöglichen und damit die Lebensqualität in der Region steigern“, betont Bettina Römisch. Insgesamt stehen 270 Paar Schlittschuhe bereit, die jedes Jahr überprüft und bei Bedarf erneuert werden. Schon die Kleinsten können mit Schuhgröße 24 einsteigen. Die Palette reicht dann bis zur stattlichen Schuhgröße 51. Wie oft diese zum Einsatz kamen, wüsste allerdings auch Bettina Römisch gerne.

Quelle: Stadtwerke Bernau

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Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Aller guten Dinge sind vier!

Stadtwerke Bernau nehmen viertes Blockheizkraftwerk-Modul in Betrieb ‒ in zwei Jahren Erzeugungskapazitäten vervielfacht ‒ 30 Prozent weniger CO2-Emissionen

BERNAU BEI BERLIN. Am Mittwoch (11. Dezember) haben Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, und André Stahl, Bürgermeister von Bernau, gemeinsam das vorerst letzte Startsignal gegeben: Im Heizhaus An der Viehtrift ist damit das vierte Blockheizkraftwerk-Modul (BHKW) in Betrieb gegangen, das die Fernwärme- und Strom-Erzeugung in Bernau verstärkt. „Mit dem heutigen Tag haben wir einen Meilenstein in unserer Unternehmensgeschichte erreicht: Die Wärmeversorgung Bernaus ist nun effizienter, klimaschonender und zukunftsfähiger“, betont die Stadtwerke-Chefin beim Besichtigungstermin. Insgesamt investiert das kommunale Unternehmen im Projekt rund 6,3 Millionen Euro in die sichere Versorgung der Hussitenstadt mit Energie. Mit den vier Modulen halbieren die Stadtwerke den sogenannten Primärenergiefaktor. Dieser Wert gibt an, wie umweltschonend die eingesetzte Energieart ist. Je niedriger der Wert, desto einfacher können Bauherren gesetzliche Vorgaben erfüllen. „Damit machen wir Fernwärme wettbewerbsfähig und für Bauherren und Investoren attraktiv“, betonte Bärbel Köhler mit Blick auf die Strategie 2025 des Unternehmens. Einerseits werde das Fernwärmenetz verdichtet und andererseits – wo wirtschaftlich sinnvoll – weiter ausgebaut.

André Stahl, Bärbel Köhler und Daniel Sauer nehmen mit einem kräftigen Druck auf den Startknopf das BHKW An der Viehtrift in Betrieb.

Mehr Strom und Wärme

Weil die hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung den eingesetzten Brennstoff Erdgas besonders gut ausnutzt, sinkt der Ausstoß von Treibhausgasen. „Gegenüber konventioneller Erzeugung werden 30 Prozent weniger Kohlendioxid-Emissionen freigesetzt“, informierte Bärbel Köhler. Durch das Projekt „Power für Bernauer“ erzeugen die Stadtwerke nun 4 Megawatt mehr Strom und 4,4 Megawatt mehr Wärme als bisher. Dazu ergänzten die Stadtwerke das bestehende BHKW am Schönfelder Weg um zwei Module und errichteten ein neues BHKW für Bernau Süd in der Sonnenallee. Das neue BHKW An der Viehtrift ist ebenfalls mit einem Modul versehen. „Außerdem errichten wir dort einen zusätzlichen Wärmespeicher und haben bereits einen Transformator eingebaut“, erläuterte Jürgen Alscher, Bereichsleiter Technik bei den Stadtwerken Bernau. Die Erweiterungen reichen, um insgesamt zusätzlich 12.000 Haushalte mit Strom und 600 Haushalte mit Wärme zu versorgen. 

Fernwärme in Bernau

Bei den Stadtwerken Bernau hat die Wärmeversorgung seit jeher einen hohen Stellenwert. Seit den 1990er-Jahren – als Bernau noch als „Stadt der Heizhäuser“ bekannt war – haben die Stadtwerke sukzessive die Wärmeversorgung aufgebaut. Das Heizhaus An der Viehtrift ist eines von fünf Erzeugungsanlagen, die von den Stadtwerken über ganz Bernau verteilt betrieben werden. „Diese Dezentralität erhöht auch die Versorgungssicherheit: Kommt es an einem Punkt im Netz zu Problemen, springen die anderen Kapazitäten einfach ein“, erklärte Jürgen Alscher. Erstmals wurde das Gebäude An der Viehtrift, das heute noch der Wohnungs- und Baugesellschaft mbH Bernau (Wobau) gehört, in den 1990er-Jahren als Fernwärme-Standort genutzt und vorübergehend stillgelegt. Mit der Installation des neuen BHKW-Moduls wird die Fernwärmeversorgung an diesem Standort reaktiviert. Damit reagieren die Stadtwerke auf das Wachstum der Stadt und den gestiegenen Ansprüchen an die Energieversorgung und die Netze.

Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

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Ab Mittag ist Weihnachtsmarkt in der Bernauer Innenstadt. Gäste aus nah und fern sind dazu herzlich willkommen. Zum ersten Mal gibt es am Eröffnungstag einen Lampionumzug. Die Kinder vom „Kinderland am Wasserturm“ ziehen zusammen mit Bürgermeister André Stahl in einer fröhlichen Glühwürmchenparade von der Kita in der Oranienburger Straße 14 zur Bühne auf dem Weihnachtsmarkt, wo der Weihnachtsmann sie schon erwartet.

Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Sie würden sich freuen, wenn andere Mädchen und Jungen sie gemeinsam mit ihren Eltern oder Großeltern begleiten. Lampions bitte mitbringen. Um 17.30 Uhr wird dann Bürgermeister André Stahl zusammen mit dem Weihnachtsmann den Markt eröffnen. Im Anschluss stimmen die Bernauer Blechbläser auf die Weihnachtszeit ein.

Geöffnet ist der Weihnachtsmarkt am Donnerstag von 12 bis 20 Uhr, am Freitag und Sonnabend von 12 bis 21 Uhr und am Sonntag von 12 bis 18 Uhr.

 

Seit vier Jahren gibt es in Bernau neben dem grundhaften Straßenausbau auch die erweiterte Straßenunterhaltung. Für die Zukunft wird am Verfahren festgehalten, entsprechende Haushaltsmittel in Höhe von 950.000 Euro wurden von den Stadtverordneten in der Stadtverordnetenversammlung am 28. November 2019 beschlossen.

„Die erweiterte Straßenunterhaltung ist eine Erfolgsstory. Nach anfänglicher Skepsis sind nach vier Jahren die Anliegerstraßen in den Ortsteilen Birkholz, Birkholzaue und Waldfrieden komplett aufgewertet und in Schönow und in Ladeburg wurde mit den ersten Straßen begonnen. Ich denke, die erweiterte Straßenunterhaltung ist ein sinnvolles Instrument, Straßen in Siedlungsgebieten schnell, kostengünstig und effektiv zu sanieren“, so Bernaus Bürgermeister André Stahl.

Seit 2016 werden in Bernau jährlich fünf Kilometer unbefestigte Straßen asphaltiert. 2019 wurde die Unterhaltung auf acht Kilometer ausgeweitet. Im gesamten Bernauer Stadtgebiet gibt es 257 Kilometer Straße. Die erweiterte Straßenunterhaltung findet ausschließlich in Anliegerstraßen statt und ist für Grundstückseigentümer der betreffenden Straßen beitragsfrei. Die Sandstraßen werden mit einem Asphaltstreifen überzogen und daneben werden Mulden angelegt, um das Niederschlagswasser aufzufangen und vor Ort versickern zu lassen. „Für manche ist es nur ein Provisorium. Für viele Anlieger ist es eine deutliche Verbesserung der Straßensituation, wo vorher nur eine staubige Sandstraße da war. Und manchmal halten Provisorien ja recht lange und sind nicht so schlecht“, so der Bürgermeister. Auch in den neu asphaltierten Straßen gilt die Straßenreinigungs-satzung der Stadt, die zum Inhalt die Pflichten der Anlieger für Straßenreinigung und Winterdienst hat. Für die Straßen, die im Zuge der erweiterten Straßenunterhaltung asphaltiert wurden, gelten die gleichen Einstufungen hinsichtlich der Anliegerpflichten wie zuvor. Zudem werden die Bewohner der Straßen gebeten, die für die Straßenentwässerung geschaffenen Mulden frei zu halten und nicht als Parkflächen zu nutzen. „Durch die Asphaltschicht wurden die Straßen aufgewertet, aber versiegelt. Deshalb sind neben den Straßen selbst Mulden angelegt worden, um das Regenwasser aufzufangen“, so Dunja Marx, die Leiterin des städtischen Infrastrukturamtes. Fragen zur Straßenreinigung und Straßenunterhaltung nimmt das Fachamt unter der Nummer 03338365353 gern entgegen.

Quelle/Foto: Stadt Bernau

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Wer seinen Weihnachtsbaum selber schlagen möchte, hat dazu am Sonnabend, dem 14. Dezember, von 9 bis 15.30 Uhr im Bernauer Stadtwald die Gelegenheit.

Wählen kann man zwischen Kiefern und auch einigen Fichten. Säge oder Axt sind mitzubringen. Die Bäume werden auf Wunsch verpackt, die Preise liegen zwischen 5 und 20 Euro je nach Größe und Baumart.

Die Anfahrt erfolgt von Bernau  über die Wandlitzer Chaussee und B 273 in Richtung Wandlitz sowie über die Niederbarnimallee. Von dort  ist der Weg ausgeschildert. Wer von Berlin kommt, muss die A 11 an der Anschlussstelle Wandlitz verlassen und in Richtung Wandlitz fahren, dann kurz hinter dem Kreisverkehr links in die Niederbarnimallee einbiegen. Von Wandlitz aus führt der Weg von der B 109 am Kreisverkehr, Anschlussstelle Wandlitz auf der B 273 in Richtung Bernau und dann rechts in die Niederbarnimallee.

Für das leibliche Wohl wird mit Bratwurst und Glühwein bzw. Tee gesorgt. Zusätzlich werden auch abgepackte Wildwurst sowie ab etwa 11 Uhr Wildschweinbraten und Sauerkraut angeboten. Kontakt: Marco Böttcher, Tel. (03338)365-372.

Quelle: Stadt Bernau Nr. 269/2019 vom 03.12.2019

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