26. Mai: Bernauer Schäfer-Stündchen mit Claudia Schmutzler 18. Bernauer Schäfer-Stündchen Zu den 18. Bernauer Schäfer-Stündchen begrüßt Alexander G. Schäfer am Sonnabend, dem 26. Mai, die Fernsehschauspielerin Claudia Schmutzler. Die Veranstaltung in der Stadtbibliothek beginnt um 20 Uhr. In seiner Interviewreihe plaudert Alexander G. Schäfer mit bekannten Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Sport über ihr Leben. […]

Hussitenfest: So gelingt der Festumzug

Mehr als 25.000 Zuschauer, über 1.500 Akteure und einige Pferdefuhrwerke – der historische Festumzug ist eine komplexe Angelegenheit. Damit beim Höhepunkt des Bernauer Hussitenfests alles klappt, gibt das Kulturamt noch einige Hinweise zum Ablauf des Spektakels.

Alle Mitwirkenden sind gebeten

Alle Mitwirkenden sind gebeten, sich am Samstag (9. Juni) rechtzeitig hinter dem Bahnhof einzufinden. Für die Fuhrwerkslenker und Lastkraftwagenfahrer bedeutet dies, sich bis 9.30 Uhr in der Ladestraße einzufinden. Der Sammelplatz für die Pferde ist – ebenfalls um 9.30 Uhr – am Schwarzen Weg. Das Fußvolk hat Zeit, sich bis 10.30 Uhr auf dem Busbahnhof vor der Bahnhofspassage zu versammeln. Am Organisationsstand auf dem Busbahnhof liegt ein Plan aus, auf dem jeder Teilnehmende leicht den richtigen Stellplatz finden kann. Mitwirkende, die ihr Einlassbändchen noch nicht erhalten haben, mögen sich beim jeweiligen Bildverantwortlichen melden. Dieser erhält die entsprechend der Anmeldung vorbereitete Anzahl an Bändchen. Auch die Schilderträger werden gebeten, sich am Organisationsstand zu melden.

Besondere Sicherheitsmaßnahmen

Besondere Sicherheitsmaßnahmen sind von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu beachten, die Fahrzeuge, Pferde oder Pferdefuhrwerke lenken. Für diese Gruppe sind wichtige Hinweise und Belehrungen auf der Website der Stadt einsehbar (siehe www.bernau.de > Tourismus > Bernau entdecken > Hussitenfest und Mittelalter > Hussitenfest). Die dort getroffenen Regelungen für den Festumzug 2018 sind für alle Teilnehmer bindend. Bei Fragen bezüglich der Sicherheitsbestimmungen ist das Ordnungsamt unter Tel. (0 33 38) 365-267 oder per E-Mail unter ordnungsamt@bernau-bei-berlin.de erreichbar. Organisatorische und inhaltliche Fragen beantwortet Franziska Radom vom Kulturamt unter Tel. (0 33 38) 365-288 oder unter hussitenfest@bernau-bei-berlin.de.

Kostüme

Die Kostüme können ab Montag,  dem 11. Juni während der Sprechzeiten im Stadtgärtnerhaus (Sekretariat) oder nach Terminabsprache mit Frau Petry, Telefon (0 33 38) 365-281 zurückgegeben werden.

 

„Beim Festumzug gehen wir ohne Generalprobe direkt zur Premiere über. Aber über die Jahre haben sich die Abläufe gut eingespielt – ich freue mich schon auf einen fröhlichen und bunten Festumzug“, so Kulturamtsleiter Christian Schwerdtner.

 

http://www.kanzlei-bernau.de/

Schilderträger für Hussitenfest-Umzug gesucht

Für den Hussitenfest-Umzug am Sonnabend, dem 9. Juni, werden noch Schilderträger gesucht, die das jeweilige Bild ankündigen.

gern auch Schüler

„Das können gern Schüler ab der 5. Klasse sein“, so Babett Bartkowiak vom Kulturamt, die unter Tel. (0 33 38) 5441 zu erreichen ist. Interessenten können sich aber auch bei Stefanie Petry unter Tel. (0 33 38) 365-281 oder per E-Mail unter hussitenfest@bernau-bei-berlin.de melden.

Im Kulturamt melden kann sich auch, wer noch ein Kostüm braucht. Der Kostümfundus im Stadtgärtnerhaus, Stadtpark 1 ist freitags und samstags von 14 bis 19 Uhr und von 10 bis 15 Uhr geöffnet.

Puppentheater „Über den Klee“ im Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau


Ticketverkauf in der Tourist-Information Bernau

 

am Sonntag, 3. Juni, um 16 Uhr wird das Puppentheater „Über den Klee oder Der Knochen in meinem Kopf“ für Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene, in der Aula der Bundesschule, aufgeführt. Namhafte Puppenspielerinnen zeigen das Künstlerleben des Malers Paul Klee in den Aufbruchsjahren der Moderne mit Repliken der originalen Handpuppen, die Paul Klee für seinen Sohn Felix baute. Zwischen 1916 und 1924 baute Paul Klee 50 faszinierende Handpuppen als Spielzeuge, die immer im Besitz der Familie blieben und nie zum Verkauf standen. Wie Tagebücher oder private Briefe gewähren die Handpuppen so einen tiefen Blick in die Familie Klee.

 

Titel: Über den Klee oder Der Knochen in meinem Kopf“
Alter: Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene
Dauer: 75 Minuten
Karten: 8 Euro (für Sozialpassinhaber 6 Euro) in der Tourist-Information Bernau
Spieler: Melanie Sowa (Theater KASOKA, Theater Zwo) und Friederike Krahl (Theater Handgemenge) unter der Regie von Mario Hohmann und dem Ensemble von united puppets
Das Puppentheaterstück ist eine Koproduktion mit dem Zentrum Paul Klee Bern und wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin und mit freundlicher Unterstützung von Dedo Weigert Film, der Neuen Nationalgalerie Berlin sowie der Schaubude Berlin.

 

Bernau beteiligt sich erstmalig mit dem Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau am UNESCO-Welterbetag, da das UNESCO-Welterbekomitee die Welterbestätte Bauhaus erst im Juli letzten Jahren um die Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bernau und fünf Laubenganghäuser in Dessau-Roßlau erweiterte. Für den ersten Welterbetag in Bernau haben der Verein baudenkmal bundesschule bernau e. V., die Stadt Bernau bei Berlin, die Bernauer Stadtführer und die BeSt Bernauer Stadtmarketing GmbH mit Unterstützung der Handwerkskammer Berlin ein buntes Programm zusammengestellt. (Einzelheiten finden Sie im anhängenden Flyer.)

 

Über Ihren Besuch des Bauhaus Denkmals Bundesschule Bernau am UNESCO-Welterbetag, am 3. Juni, würden wir uns sehr freuen!

 

Quelle: BeSt

„Justin gibt unserer Familie so viel Schönes zurück“

Eine Pflegemutter erzählt:

Wir möchten Menschlichkeit und Zuwendung an die Menschen zurückgeben, die es nicht so gut getroffen haben. Wir bekommen jeden Tag die Kraft, die es dazu braucht.

Was für ein Glück, dass Justin von Familie Großmann aufgenommen wurde. Justin, der bald Geburtstag hat und zehn Jahre alt wird, ist ein besonderes Kind. Er kam 2008 als Frühchen auf die Welt. Es war eine Risikoschwangerschaft. Eine geistige Behinderung blieb zurück. Das brachte unter anderem mit sich, dass er voller Bewegungsdrang ist, manchmal etwas ungestüm. Schreiben, lesen und rechnen wird er nie können. Nach der Geburt war ein Verbleib bei seiner leiblichen Mutter auf Dauer nicht möglich. Seit 2013 lebt er nun bei seiner Pflegefamilie in Annaberg-Buchholz. Ein echter Glücksfall nicht nur für Justin.

Für Familie Großmann war die Entscheidung, ein Pflegekind aufzunehmen, am Ende naheliegend. „Wir haben selbst erfahren,

Beate Großmann möchte Menschlichkeit und Zuwendung an die Menschen zurückgeben, dies es nicht so gut getroffen haben. Sie ist Pflegemutter mit Leib und Seele und ganzem Herzen. Das Bild zeigt sie mit Justin (11), Nico (19) und ihrem Mann James Schreiter. © Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

wie schwierig es im Leben werden kann, und wie gut es tut, Hilfe zu erfahren. Wir sind dankbar für alles, was wir an Gutem erlebt haben. Wir möchten deshalb Menschlichkeit und Zuwendung an die Menschen zurückgeben, die es nicht so gut getroffen haben. Deshalb haben wir vor fünf Jahren beschlossen, ein Pflegekind anzunehmen.“ Frau Großmann ist zutiefst bewegt, wenn sie davon spricht, warum sich die Familie für Justin entschieden hat.

Gott sei Dank habe ich mich für Nico entschieden. Er hat Down-Syndrom.

Beate Großmann selbst wurde mit 24 Jahren Vollwaise. Sie war das zweitältestes Geschwisterkind von insgesamt acht Geschwistern; der jüngste Bruder gerade damals erst fünf Jahre alt. Weitere Geschwister folgten im Alter von acht, elf und vierzehn Jahren. Beate Großmann konnte nicht anders. Sie fühlte sich für ihre Geschwister verantwortlich und war entschlossen, die Personenfürsorge trotz mancher Widerstände zu erkämpfen. Es gelang ihr.

Während dieser Zeit Im gleichen Jahr kam ihr Sohn Nico auf die Welt. Es war für sie ein Schock, als sie erfuhr, dass er das Down-Syndrom hatte. Wie sollte es nun weitergehen? Die Krankenschwester und ihr Umfeld machten ihr Mut, Nico anzunehmen. Bald spürte sie, wie die Liebe gegenüber Nico immer stärker wurde. Sie entschied sich, für ihn da zu sein, egal was komme. Gott sei Dank. Heute ist sie froh darüber.  Stolz berichtet sie: „Er ist inzwischen 19 Jahre alt und arbeitet in einer Wäscherei.“

„Ich habe viel gelernt. Vor allem, auf mich zu vertrauen und zu spüren: Man kann über sich selbst hinauswachsen. Ich habe jeden Tag die Kraft dazu bekommen“, berichtet Frau Großmann über diese schwierige Zeit. Mit der Zeit brauchte es eine größere Wohnung. Familie Großmann beschloss deshalb, zu bauen. Ein Zimmer mehr als benötigt war möglich. Und damit ist auch die Entscheidung gefallen: Wir nehmen ein Pflegekind auf. Es sollte ein Kind mit Behinderung sein.

Sie stieß bei ihrer Internetrecherche auf den Heilpädagogischen Pflegekinderdienst der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Bethel hat gemeinsam mit der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal 2012 dazu ein neues Angebot aufgebaut: Die Vermittlung von Kindern mit Behinderung oder chronischer Erkrankung in Pflegefamilien, um auch Kindern mit schwerer Behinderung die Chance auf ein Leben in einer Familie zu geben. Frau Großmann wurde schließlich an die Berliner Vermittlungsstelle verwiesen und traf auf Albrecht Schönborn, den Leiter dieser Stelle. Dieser wusste von Justin. Und so nahm alles seinen Anfang.

Justin ist ein besonderes Kind. Manchmal anstrengend, aber schön. Er zeigt uns, dass wir alle glücklich sein können.

Justin besucht heute eine Schule für Köperbehinderte in Chemnitz. Das bedeutet täglich zwei Stunden Fahrt. Begleitet wird er dabei von einem Integrationshelfer. Er lebt ganz normal mit den anderen Geschwistern, spielt mit ihnen und seinen zahlreichen Cousins und Cousinen. „Es ist ein Kind mit besonderen Bedürfnissen. Aber hat das nicht jedes Kind auf irgendeine Art?“, fragt Frau Großmann.  Natürlich sei es anstrengend, wenn Justin durch die ganze Wohnung klettert, durch den Garten robbt, mit seinem Gehtrainer unterwegs ist und alles unsicher macht. „Er braucht halt viel Gespür an seinen Händen und Füßen. Darüber nimmt er seine Umwelt wahr. Aber das ist kein Problem, wenn man sich darauf einstellt.“ Und er ist ein fröhliches Kind. „Er gibt unserer Familie und der Umwelt so viel Schönes zurück. Justin zeigt uns, dass wir alle glücklich sein können. Das ist eine Schule für das Leben, für uns und für die Nachbarn.“ Aber auch für Justins Vater, mit dem sich die Familie hin und wieder trifft.

Mit einem Pflegekind wird das Leben reich und wertvoll

Frau Großmann tut es in der Seele weh, dass viele Kinder wie Justin in einem Heim leben müssen, weil es mit dem Elternhaus nicht oder nicht mehr funktioniert. Deshalb möchte sie den Eltern Mut machen, ein Pflegekind aufzunehmen. „Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich dies alles bewältige. Aber man bekommt die Kraft dazu. Und es macht das Leben reich und wertvoll. Etwas Sinnvolleres und Schöneres kann es für unsere Familie nicht geben.“

Die Hoffnungstaler Stiftung begleitet Pflegefamilien

Begleitet wird die Familie durch den Heilpädagogischen Pflegekinderdienst der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. „Ich besuche die Familie einmal im Monat, helfe beim Schriftverkehr und organisatorischen Dingen und stehe mit Rat und Tat zu Seite“, informiert der Lobetaler Mitarbeiter Albrecht Schönborn. Diese Betreuung schätzt Beate Großmann. „Es ist gut zu wissen, wenn man einen Partner an der Seite hat, auf den man sich verlassen kann.“ Auch das Jugendamt weiß um den Wert dieser verbindliche Zusammenarbeit. „Wir sind sozusagen das Bindeglied zwischen Jugendamt und Pflegefamilie. Verlässlichkeit steht bei uns an oberster Stelle“, erklärt Schönborn.

„Laut Statistischem Bundesamt lebten 2016 74120 Kinder in einer Pflegefamilie Und es werden immer neue Familien gesucht.“ Auch die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal sucht regelmäßig eine Heimat für behinderte oder chronisch erkrankte Kinder. „Wir bieten eine intensive Vorbereitung der Pflegefamilien, betreuen die Erstkontakte, geben fachliche Unterstützung bei pädagogischen, pflegerischen und therapeutischen Fragestellungen, begleiten bei Krisen und sind für Fragen ständig erreichbar.“

Die Voraussetzung für eine Pflegefamilie? Gut sei, wenn eine pflegerische, medizinische, pädagogische oder psychologische Ausbildung vorhanden ist oder es Vorerfahrungen in diesem Bereich gibt. Hilfreich sei auch die Bereitschaft, sich selbst zu reflektieren und dazuzulernen. Albrecht Schönborn versteht sich als Begleiter, Unterstützer und Berater für Pflegefamilien.

Entscheidend ist die Freude, dauerhaft für ein Kind da zu sein

„Am Wichtigsten ist, dass das Herz am rechten Fleck und die Freude da ist, dauerhaft ein Kind zu begleiten über Höhen und Tiefen des Lebens hinweg, ihm ein Zuhause zu geben.“ Beate Großmann spricht aus langer Erfahrung. Eine stabile Beziehung in der Partnerschaft gibt den Rahmen für die gute Begleitung des Pflegekindes. „Unsere Familie ist für einander da. Wir entlasten uns gegenseitig und achten aufeinander.“

Der größte Wunsch: Eine Delphintherapie
Und was wünscht sich Justin am Allermeisten? „Eine Delphintherapie, das wäre etwas ganz Wunderbares. Es ist so unheimlich wohltuend für die Seele, es schenkt so viele schöne Bilder, warme Gefühle und wunderbare Erlebnisse sind damit verbunden“, weiß Beate Großmann, die für Nico in einer schwierigen Zeit solch eine Therapie erhalten hat. „Wissen Sie“, sagt sie: „Jeder Tag ist für Justin ein großer, aber auch anstrengender Tag. Immer wieder braucht es Therapien, immer wieder muss er sich sehr anstrengen beim Bewegen, beim sich Mitteilen.“ Frau Großmann hofft, dass sie bald einen Sponsor findet, der diese Therapie für Justin ermöglicht. Mehrere Tausend Euro sind dafür notwendig. Aber sie weiß, dass es irgendwo einen Menschen gibt, der dies möglich machen wird. Bis dahin wird sie unermüdlich dafür kämpfen. Und nicht nur dafür. Sie wiederholt es am Ende noch einmal: „Es gibt so viele heimatlose Kinder, die darauf hoffen, ein neues Zuhause zu bekommen. Wir bekommen jeden Tag die Kraft, die es dazu braucht!“
Information und Hintergrund:

Die Zahl junger Menschen mit einer „wesentlichen“ Behinderung bzw. einer ernsten chronischen Erkrankung ist trotz des demographischen Wandels in der Bundesrepublik Deutschland nach wie vor hoch und weiter steigend. Viele betroffene Kinder und Jugendliche werden in ihren Familien mit entsprechender Unterstützung durch Kinderärzte, Frühförderstellen, Sozialpädiatrische Zentren etc. gefördert und betreut.

Manchmal ist ein Verbleib in der Herkunftsfamilie aber nicht möglich, und es wird die Aufnahme in ein Heim angefragt. Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal eröffnet mit dem Fachdienst „Familie leben – Heilpädagogischer Pflegekinderdienst“ diesen betroffenen Kindern und Jugendlichen die Alternative einer Vermittlung in eine Pflegefamilie und damit die Möglichkeit, weiterhin in familiärer Geborgenheit aufzuwachsen und sich in diesem natürlichen und vielfältigen Umfeld gut entwickeln zu können.

Für dieses Angebot werden ständig Menschen (Familien, Paare, Einzelpersonen) gesucht, die zur Aufnahme eines Kindes bzw. Jugendlichen bereit sind, diesem einen verlässlichen familiären Lebensort bieten wollen, möglichst über eine pflegerische, medizinische, pädagogische oder psychologische Qualifikation oder entsprechende Vorerfahrungen verfügen und ihr pädagogisches Handeln regelmäßig reflektieren wollen.

Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal bereitet die aufnahmebereiten Menschen intensiv auf die Herausforderungen der neuen Aufgabe vor, berät kompetent in pädagogischen, pflegerischen, therapeutischen, finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten, fördert den Austausch mit anderen Pflegefamilien und steht den Pflegefamilien in kritischen Situationen „rund um die Uhr“ begleitend und entlastend zur Seite.

Kontakt für Interessierte

Albrecht Schönborn
Bernauer Str. 115-118
13355 Berlin
Tel.: 030-46705231

Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal im Verbund der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel verfügt über Angebote der Altenhilfe, der Eingliederungshilfe, der Ausbildung in sozialen Berufen, der Migration, der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, der Medizinischen Versorgung, der Suchthilfe sowie der Kinder- Jugendhilfe mit Standorten in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

»Das Hollundermütterchen«

Szenische Lesung nach einem wenig bekannten Märchen
von Hans Christian Andersen 

»Der kleine Knabe sah nach der Teekanne hin, der Deckel hob sich mehr und mehr und die Hollunderblüten kamen frisch und weiß daraus hervor, sie schossen große, lange Zweige nach allen Seiten. Mitten im Baume saß eine alte, freundliche Frau … ›Einige nennen mich Hollundermütterchen, andere nennen mich Dryade, aber eigentlich heiße ich Erinnerung.‹ «

Eine Hommage an die Bildersprache des großen dänischen Erzählers.

Idee & Spiel: Gabriele Koch
Co-Regie: Heike Fröhlich

Vorstellungen

Das Feuerwehrhaustheater öffnet seine Türen zur Vorstellung am Samstag um 17.00 Uhr und am Sonntag um 16.00 Uhr.  Gespielt wird »Das Hollundermütterchen« 

»Das Holundermütterchen«
Samstag, 05. Mai  um 17.00 Uhr und
Sonntag, 06. Mai   um 16.00 Uhr

Samstag, 12. Mai  um 17.00 Uhr und
Sonntag, 13. Mai   um 16.00 Uhr

Wie immer gibt es neben Leckerbissen für die Seele auch etwas für den Leib! Unser Geschichtenreich-Café öffnet jeweils eine Stunde vor den Vorstellungen im Feuerwehrhaustheater und lädt hinterher zum Ausklang ein.

Aufgrund des begrenzten Platzes im »kleinsten Theater Brandenburgs« bitten wir um Anmeldung unter
kontakt@geschichtenreich.com oder 0151 / 57 89 19 45.

Eine Übersicht der weiteren Veranstaltungen im Feuerwehrhaustheater findet Ihr hier: Spielplan im Feuerwehrhaustheater

Wir freuen uns auf Euch!

 

Geschichtenreich

 

Sonnige Aussichten: 395 Solaranlagen im Bernauer Netzgebiet

Stadtwerke Bernau ziehen zum Tag der Sonne Bilanz bei der Solarstromerzeugung – Bernauer Anlagen erzeugten 5,3 Millionen Kilowattstunden in 2017

 

BERNAU BEI BERLIN. Sie ist überlebenswichtig für Mensch, Tier und Natur. Und wir nutzen sie zur Stromerzeugung. Die Rede ist von der Sonne, die am Donnerstag (3. Mai) ihren Ehrentag hat. „Der Tag der Sonne dient auch dazu, auf das Potenzial der Sonne als Energielieferant aufmerksam zu machen. Sie ermöglicht nicht nur die Solarstromerzeugung. Ohne sie gäbe es zum Beispiel auch keinen Windstrom“, führt Bettina Römisch, Pressesprecherin der Stadtwerke Bernau, aus. Letztlich sei es die Sonneneinstrahlung, die globale Winde erst entstehen lässt – diese erwärmt die Luftmassen, die dadurch in Bewegung kommen. Den besten Überblick über Anzahl und Leistung der Photovoltaik-Anlagen in der Hussitenstadt haben die Stadtwerke Bernau: „Wir integrieren jede einzelne Anlage in unser Netz und kümmern uns darum, dass jeder auch bei wenig Eigenerzeugung immer Strom hat“, erklärt Bettina Römisch. Insgesamt gibt es 395 Solaranlagen im Netzgebiet der Stadtwerke – also in Bernau, Ladeburg, Lobetal, Waldfrieden, Börnicke, Birkholz und Birkholzaue sowie Schönow. Im vergangenen Jahr erzeugten sie zusammen durch die Energie der Sonne rund 5,3 Millionen Kilowattstunden Strom. „Diese Menge reicht rein rechnerisch aus, um rund 2.120 Haushalte ein Jahr lang mit Energie zu versorgen“, erläutert Bettina Römisch. Das kommunale Unternehmen selbst betreibt fünf eigene Anlagen mit einer installierten Leistung von 177,3 Kilowattstunden. „Wo immer möglich installieren wir auf unseren eigenen Liegenschaften Solaranlagen, um unseren Beitrag zur Energiewende auch auf diese Weise zu leisten“, betont Bettina Römisch. Zwei weitere Anlagen sind derzeit in Planung. Auf dem Stadtwerke-Gelände steht ein Solar-Carport zum Laden von Elektroautos, der zusätzlich über einen Batteriespeicher verfügt.

 

 Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Blockheizkraftwerkes (BHKW) am Schönfelder Weg verfügt über 162 Module auf 660 Quadratmetern. Sie gehört zu den größeren Anlagen, die die Stadtwerke Bernau selbst betreiben.

 Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

 

http://www.kanzlei-bernau.de/

Gestern (28.4.18)wurde der Skaterpark in Bernau offiziell eröffnet. Ca. 550000 Euro wurden durch die Stadt Bernau investiert. Es entstand eine hochmoderne Sport- und Freizeitanlage. Stolz konnte Uwe Wollin auf sein „Kind“ blicken. War er doch massgeblich beteiligt. Wie die Anlage aussehen sollte, wurde vorab mit den Skatern abgesprochen um ihren Anforderungen gerecht zu werden.

Integriert wurden eine kleine Kletterwand und ein kleiner Unterstand, sowie eine Beleuchtung. Die jetzt noch grauen Betonflächen der Lärmschutzwände, sollen später in einem Kunstprojekt besprüht werden. In Gedanken sind viele schon einen Schritt weiter und sehen im Umfeld der Anlage, Spielplätze entsehen. Jetzt wird die Anlage von einer neuangelegten Grünfläche umgeben.

Wir wünschen den Skatern allzeit unfallfreie Fahrt.

Wer die Anlage sucht, schaut Bernau; Gottlieb Daimler Straße – gegen über der Polizeiinspektion Bernau

 

Öffentliche Pflanzaktionen in Bernau

Der Tag des Baumes wird in diesem Jahr wieder am 25. April begangen. Anlässlich dieses Tages wurden vom Landkreis Barnim zwei Pflanzaktionen mit dem Baum des Jahres 2018, der Ess-Kastanie, geplant.

 

So erfolgte das Pflanzen eines Baumes im Stadtpark Bernau am Stadtgärtnerhaus. Dort wurde vom  amtierenden Wirtschaftsdezernent des Landkreises Barnim, Dr. Wilhelm Benfer, gemeinsam mit dem Bernauer Bürgermeister André Stahl der Park in Bernau um ein kleines Stück Natur bereichert.

Der internationale Tag des Baumes wird jedes Jahr am 25. April begangen und soll die Bedeutung der Bäume und des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten. Der Tag hat eine Tradition, die in den USA bis ins Jahr 1872 zurückgeht. 1951 wurde er von den Vereinten Nationen als Internationaler Tag des Baumes festgelegt. In Deutschland fand er erstmals 1952 statt. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn.

Motorradsaison hat auch im Barnim begonnen

Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Barnim mahnt zur Rücksicht, Umsicht und Vorsicht

Der Frühling steht vor der Tür und damit auch die diesjährige Motorradsaison. „Insbesondere an den Wochenenden wird bei steigenden Temperaturen auf den Straßen dann wieder mit einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen sein“, weiß Marcel Kerlikofsky, Leiter der Barnimer Straßenverkehrsbehörde zu berichten. Für Motorradfahrer sei es deshalb wichtig, zu Beginn der Saison defensiv fahren. „Andere Verkehrsteilnehmer müssen sich erst wieder an die „neuen“ Mitfahrer gewöhnen“, so Kerlikofsky weiter.

kurvenreiche Strecken

Im Landkreis Barnim ist bei Motorradfahrern besonders die kurvenreiche Strecke zwischen Eberswalde, Liepe und Oderberg beliebt. Aber auch rund um den Werbellinsee sind wegen der schönen Landschaft und zahlreicher touristischer Ziele wieder viele Motorradfahrer zu erwarten. Der Blick auf den Straßen- und Kurvenverlauf sowie auf die Straßenverhältnisse sind für den Motorradfahrer besonders wichtig. Denn gerade in den Wintermonaten können sich die Fahrbahnoberflächen durch den Einsatz von Streusalz, Frostschäden massiv verschlechtert haben.

Entwicklung des Unfallgeschehen

Die Entwicklung des Unfallgeschehens bei den Motorradunfällen ist durchaus positiv zu bewerten. Die Schwere der Verkehrsunfälle mit der Beteiligung Motorradfahrern ist weiterhin rückläufig. Die Verkehrsunfallkommission Barnim hat in den vergangenen drei Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Kradfahrern beschlossen und umgesetzt,

Reduzierung der Geschwindigkeit

Ungeachtet dessen sind für die Strecke zwischen Eberswalde, Liepe und Oderberg (L291/L29) weitere Maßnahmen in Planung. An der Klosterbrücke sollen Leitprofile den schwer einzuschätzenden Kurvenverlauf besser verdeutlichen. Die hohe Kontrolldichte zur Überwachung der gefahrenen Geschwindigkeiten soll beibehalten werden.

Für den Kurvenverlauf zwischen Liepe und Oderberg wird ein Verkehrsversuch vorbereitet. Hier sollen Sondermarkierungen mit Rüttelstreifen installiert werden. Diese dienen zur Reduzierung der Geschwindigkeiten und zur Erhöhung der Aufmerksamkeit.

positive Verkehrsunfallentwicklung

Eine positive Verkehrsunfallentwicklung ist für die beiden Unfallhäufungsstellen am Werbellinsee zu erkennen. Dort scheinen die Maßnahme wie die Aufstellung von Kurventafeln mit neongelbem Hintergrund, die Situation zu verbessern. Die Unfallhäufungsstellen konnten durch die getroffenen Maßnahmen soweit entschärft werden, dass diese durch die Verkehrsunfallkommission nicht weiter beobachtet werden müssen.

Rücksichtsvolles Verhalten

Motorradfahrer rasen und sind eine Gefahr für sich und andere, so oder so ähnlich denken viele, die nicht auf dem Krad unterwegs sind. Im Vergleich zu vierrädrigen Verkehrsteilnehmern ist der Zweiradfahrer einer größeren Gefahr im Verkehr ausgesetzt und es besteht eine höhere Verletzungsgefahr. Sie können schneller übersehen werden und ihre Geschwindigkeit wird leicht unterschätzt.

 

Im Sinne des § 1 der Straßenverkehrs-Ordnung kann jeder Verkehrsteilnehmer seinen Beitrag für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr leisten, dafür sind lediglich Vorsicht und gegenseitige Rücksicht zu beachten. Im öffentlichen Verkehrsraum heißt es dann mit besonderer und gegenseitiger Rücksicht unterwegs zu sein. Viele Verkehrsteilnehmer denken noch nicht wieder an den Motorradfahrer, sodass der Kradfahrer besonders vorausschauend fahren muss. An Kreuzungen, Einmündungen oder bei Überholvorgängen ereignen sich immer wieder schwere Verkehrsunfälle, bei denen der Motorradfahrer zum Teil übersehen wurde. Zur besseren Erkennbarkeit trägt eine helle, möglichst signalgelbe Schutzbekleidung bei.

 

Vor der ersten Fahrt mit dem Motorrad sollte noch einiges beachtet werden. Motorradfahrer müssen sich nach einer langen Winterpause erst wieder an ihre Maschine gewöhnen. Dazu zählt auch die körperliche Kondition. Denn gerade wer im Winter keinen Sport getrieben hat, sollte den Kreislauf und die Muskulatur wieder an die Belastungen beim Motorradfahren gewöhnen.

Zum anderen muss auch die Maschine wieder flott gemacht werden. Reifendruck und Bremse sowie eine Überprüfung der Füllstände sämtlicher Flüssigkeiten sind nur einige der Vorbereitungen. Nicht zu vergessen ist, dass die Schutzkleidung gecheckt werden muss. Passt die Kombi samt Zubehör noch und ist der Helm ohne Beschädigungen?

 

Auch grundlegende Einfahrübungen sollten vor der ersten Ausfahrt gemacht werden. Es empfiehlt sich mit kleineren Runden anzufangen, um sich wieder an das Fahrgefühl zu gewöhnen und wieder mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erlangen.Sie benötigen klasse Fotos von ihrem Event? schreiben Sie uns - wir kümmern uns

 

 

 

Quelle: KV-barnim