Ob ein Freitag, der 13. tatsächlich ein Unglückstag ist, ist nicht erwiesen. Dass Badelustige am Freitag nächster Woche – einem 13. – zumindest ein bisschen wehmütig sein dürften, liegt wohl daran, dass an diesem Tag das Freibad Waldfrieden zum letzten Mal in dieser Badesaison geöffnet hat.

Nur kurz konnte Badleiter René Poppel im Juli in die Kamera lächeln. Schließlich herrschte zu diesem Zeitpunkt Hochbetrieb im Freibad Waldfrieden. (Foto: Pressestelle)

Das Freibad war in diesem Jahr durchschnittlich bis gut besucht. Einen absoluten Rekordmonat gab es jedoch auch. Badleiter René Poppel, vom Deutschen Roten Kreuz Niederbarnim, dazu: „Über 13.500 Besucher zählten wir im Juni – das war der höchste Monatswert seit der Sanierung und Neueröffnung 2014.“ Poppel weiß auch, wann besonders viele Besucher zu erwarten sind: „Entweder wenn im Radio verstärkt zum Freibadbesuch aufgerufen wird oder nachdem zwei Tage lang mindestens 27 Grad herrschten. Wenn beide Faktoren zusammenkommen, sind natürlich erst recht viele Besucher zu erwarten.“

Doch nun gehen seit ein paar Tagen die Besucherzahlen merklich zurück – da ist es sinnvoll, das Bad allmählich zu schließen und winterfest zu machen. Wer den Abschied von der Badesaison noch etwas hinauszögern möchte, kann noch das Waldbad am Liepnitzsee besuchen. Dieses hat bis Ende September geöffnet.

Quelle: Stadt Bernau

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Reitvereins Integration, 

wir blicken auf eine unsere Jubiläumsgala in der Pankstraße in Bernau mit vielen begeisterten Gästen zurück und möchten uns mit diesem kurzen Bericht sowie mit Impressionen bei allen bedanken, die uns persönlich beehrt haben sowie bei allen, die gedanklich bei uns waren und uns Glückwünsche übersandt haben! Bleiben Sie uns wohlgesonnen und kommen Sie mal wieder auf einen Kaffee am Rande unserer Koppeln vorbei! Wir freuen uns auf Sie! 

Der Vorstand des Reitvereins Integration e.V. , Andrea Harwardt, Hendrik Falk, Ellen Ahbe und Andrea Schulze

Pünktlich um 13 Uhr, als der stellvertretende Vereinsvorsitzende Hendrik Falk das Mikrophon in die Hand nahm, hatte der Wettergott ein Einsehen und ließ die Wolken aufreißen. Damit konnte er die sechsstündige Pferdegala anlässlich des 20. Jubiläums feierlich eröffnen. Los ging es mit einer Dressurquadrille mit zwölf Pferden zu der Musik „Du bist Teil des Ganzen“. Vorgestellt wurden die Pferde von Ehrenamtlern des Vereins. In ihrer Mitte Andrea Harwardt, Gründerin und Vereinsvorsitzende des Reitvereins. Sie ist in diesem Jahr vom Bundesnetzwerk für Bürgerschaftliches Engagement (BBE) zur Botschafterin für Engagement und Sport berufen worden. Dies nahm sie zum Anlass, die ehrenamtlich Engagierten des Vereins gleich am Anfang in Szene zu setzen. Die zwölf Pferde bildeten später die hippologische Umrahmung für alle 40 Ehrenamtler, bestehend aus Freiwilligen im Sozialen Jahr und Bundesfreiwilligendienst, Trainern und Übungsleitern, Therapeuten, Reitern und Voltigierern sowie dem Bauteam, Stallteam und dem Vorstand. Der jüngste Engagierte ist der 7 Jahre alte Erik und Enkel der 76-jährigen Irmgard, der guten Seele des Vereins.

Nun schlossen sich Grußworte von Britta Stark, Landtagspräsidentin von Brandenburg, und von Bürgermeister der Stadt Bernau, André Stahl, an. Beide betonten die wichtige Arbeit des Vereines und die nachhaltige Entwicklung über 20 Jahre hinweg. Vor allem der inklusive und integrative Charakter der täglichen Arbeit wurde als Alleinstellungsmerkmal besonders hervorgehoben. Vorbildlich sei vor allem, so Stahl, dass der Verein unaufgefordert im Jahr 2015 die Initiative ergriff und für Familien, die aus Syrien geflüchtet und in Bernau aufgenommen wurden, ein Projekt namens „FARIS“ realisierte. 

Es folgten den Grußworten verschiedene Bilder aus der Vereinshistorie, dargestellt von den Reitern und Voltigierern des Vereins und vorbereitet von den vielen fleißigen Übungsleitern, die für diesen Tag ein facettenreiches Showprogramm inszenierten. Themen wie „Die Vereinsgründung“, „Der lange Weg zur Baugenehmigung“, „Reiten mit steigenden Anforderungen“, „Die Pferderassen des Reitverein Integration“ und unter der Leitung von Trainerin Irina Döring „Magische Arbeitseinsätze“ boten dem Publikum Wissenswertes und gute Unterhaltung. Die Meilensteine aus 20 Jahren wurden phantasievoll und mit viel Liebe in Szene gesetzt. Der Reitverein Integration beherbergt auf seinem Gelände den Ursprung der Panke. Diesen zu schützen und zu bewahren ist vor allem Hendrik Falk sehr wichtig. Hilfe bekommt er von den voltigierenden „Pankefeen“. Kleine Mädchen in zauberhaften, farbenfrohen Kostümen beschützen fortan die Pankewiesen vor Bebauung und Versiegelung. 

Ein besonderer Höhepunkt bildete das Schaublid rund um die Projekte des Vereines. 24 Kinder und 5 Ponys präsentierten, unter der Leitung von Übungsleiterin und Mitglied des Ehrenamtsteams der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) Kora Ahbe die unterschiedlichsten Projekte des Vereins. Da zeigten die Kinder des „Cavallo- Ferienprojektes“ mit Xhoana Pura, wie sie Italienisch mit Pony Eldor gelernt haben. Im Projekt „Westernstadt“ zeigten die Kleinsten auf Pony Cleo stellvertretend für die KITA Rappelkiste, wie mutig man als Cowboy sein muss. Kinder der Robinsonschule im Projekt „Schaubild“ zeigten, wie gut Kunst und Pferde zusammen passen. Das Projekt „Kochgalopp“ wurde stellvertretend für die Kinder der Johannaschule vorgestellt. Mir Pony Mogli an der Hand zeigten syrische und deutsche Kinder aus dem Projekt „Faris“, wie die Willkommensklasse der Rollenhagen-Grundschule mit dem Pferd zur Schule gegangen ist. Man merkte Ellen Ahbe, Finanzvorstand des Reitvereins, deutlich die Verbundenheit zu jedem dieser Projekte an. Sie hatte mit ihrem Engagement maßgeblich dazu beigetragen, dass all diese Kinder wunderschöne Momente mit dem Pferd erleben konnten, indem sie über mehrere Jahre hinweg für die Projekte finanzielle Mittel von „Aktion Mensch“, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Kreissportbund Barnim akquirierte.

Quelle: Reitverein Integration

Staunend verfolgten Gäste wie Ralf Christoffers, Abgeordneter des Brandenburger Landtags und Christina Krämer, Landesbeauftragte des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten (DKThR) für Berlin/Brandenburg, wie Voltigierer das Highlight der Jahre 2016 und 2018 darstellten: die Gold- und Silbermedaille bei den Europameisterschaften im Voltigieren für das „Pas de Deux“. Kleine Nachwuchshoffnungen voltigierten auf den Ponys Kardinal und  Mogli stellvertretend für die teilnehmenden Länder. Großen Beifall bekam natürlich die deutsche „Nationalmannschaft“. Geleitet wurde die Vorstellung von Laura Schiffner, noch bis vor Kurzem selbst erfolgreiche Voltigiererin und mehrfache Landesmeisterin in Brandenburg, jetzt Trainerin dieser vielversprechenden Nachwuchsgruppen.

Natürlich waren auch die „echten“ Medallienträger Teil des bunten Programms. Die frisch gebackenen deutschen Vizemeister der Senioren 2019 im Doppelvoltigieren, Diana Harwardt und Peter Künne zeigten auf ihrem Pferd Sir Laulau an der Hand von Andrea Harwardt ihre aktuelle Kür und verzauberten das Publikum mit tänzerischer Eleganz und kraftvoller Akrobatik. Auch mit den Einzeldarbietungen von Diana auf Sir Laulau, Peter auf Quintano und Liesbeth Fraatz auf Longinus stellten die Bundes- und Landeskader ihre erfolgreichen Küren den 300 beeindruckten Gästen vor. Dass auch hier die Nachwuchsförderung frühzeitig beginnt, stellten Erik Wallbrecht (7), Greta Liebig (9), Golda Fröhling (8) und Eva Lotte Riechers (9) auf der Stute Mogli unter Beweis. 

Besondere Momente machten den Tag zu etwas ganz Besonderem. Diana Harwardt stellte den Rappen Rembrandt im Damensattel reitend vor. Das wunderschöne rote Kleid begeisterte Groß und Klein. Auch eine Torte, als riesiger Aufbau auf einer Kutsche, war ein Hingucker. Susanne Wendt hatte als Überraschung einige Wegbegleiter der „ersten Stunde“ eingeladen. Sie gratulierten der Vereinsvorsitzenden Andrea Harwardt mit Sonnenblumen in der Hand. Um die später aufziehenden Wolken zu vertreiben, zeigten Kinder der wöchentlich stattfindenden Kinderyoga-Kurse den Sonnengruß und andere Übungen, einstudiert mit Manuela und Theresa Schmökel. 

Nun folgte die Vorstellung der Hippotherapie. Das therapeutische Reiten ist das Herzstück des Vereins und darf daher bei keiner Präsentation fehlen. Berit Richter ist als Physiotherapeutin und Hippotherapeutin im Reitverein Integration gemeinsam mit Andrea Harwardt zuständig für die fachgerechte Durchführung dieser besonderen Therapieform. Mit einem 15-köpfigen Team aus Langzügelführern, Helfern, Patienten und Eltern gab Frau Richter den Zuschauern einen Überblick über die Therapie. Begonnen mit einem Transfer vom Rollstuhl aufs Pferd, über das Sichtbarmachen der übertragenen Bewegungsimpulse, bis hin zum Streicheln der Therapiepferde konnten die Zuschauer Einblicke gewinnen. Die vierbeinige Therapeuten Gaspari, Amigo und das Shetlandpony Cleo waren im Einsatz und stellten einmal mehr ihre beeindruckende Geduld bei dieser Arbeit unter Beweis.

Anschließend ging es um Bewegung ganz anderer Art. Auch in diesem Jahr nimmt der Verein beim „Eberswalder Stadtlauf“ teil, welcher bereits zum elften Mal von den „Partnern für Gesundheit“ durchgeführt wird. Um wieder auf eine große Teilnehmerzahl stolz sein zu können, wurde die Gala noch einmal genutzt, um Werbung fürs Mitlaufen zu machen. Kinder der Voltigiergruppen liefen unter der Leitung von Trainerin Sabine Anders um die Wette. Ellen Ahbe moderierte das Bild und nahm es zum Anlass, den zahlreichen Förderern des Vereins zu danken. Jeder Läufer dieses Schaubilds trug ein T-Shirt mit Aufschrift und Logo der Unterstützer des Vereins, darunter die Stadt Bernau, die Berliner Volksbank, die Sportstiftung der Sparkasse Barnim, der Rotary Club Bernau und viele weitere. Sie alle tragen dazu bei, dass der Verein unverzichtbare Anschaffungen und Investitionen tätigt. Insbesondere wurde der Kreissportbund Barnim (KSB) hervorgehoben, der die Neuerrichtung des 1,4 Kilometer langen Weidezauns rund um das Gelände maßgeblich förderte und als Partner für seine Mitglieder immer wieder neue Themen setzt, zum Beispiel die Verleihung des „Gütesiegel Kinderschutz“ 

Eines der schönsten Schaubilder war das der „Sterne der Sports“. Der Reitverein Integration bekam 2019 diese hoch dotierte Auszeichnung vom Deutschen Olympischen Sportbund und den Deutschen Volks-und Raiffeisenbanken, im Volksmund „Oskar des Breitensports“ genannt. Nach dem Erhalt der Auszeichnung in Bronze für den Landkreis Barnim und dem Sieg für das Land Brandenburg im Jahr 2018, wofür es den Stern in Silber gab, schob sich der Verein im Bundesfinale mit dem Projekt „TAPFER – Therapeutische Arbeit auf dem PFERd“ bis auf Platz 4. Andrea Harwardt erhielt dafür einen goldenen Stern aus der Hand des Bundespräsidenten Frank- Walther Steinmeier. Natürlich wurde auch dieser Erfolg gebührend gefeiert. Die Freude über den Erfolg bei diesem bundesweiten Wettbewerb stellten Xhoana Pura, Johanna Lilge, Sarah Knoblich und Charlotte Kuhnt gemeinsam mit den Kindern der integrativen Voltigiergruppen dar. Während Kinder unterschiedlicher Herkunft sowie mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam auf dem Pferd turnten, beklebten sie sich mit goldenen und silbernen Sternen und strahlten um die Wette. 

Trotz des Regens am Ende des Tages, war es eine gelungene Veranstaltung, mitreißend moderiert von Hendrik Falk. Er wechselte ständig vom Moderator, zum Reitlehrer, vom Visionär zum Analytiker. Alles rund ums Pferd, rund um 20 Jahre Reitverein Integration und seine besonderen Menschen.

Quelle: Reitverein Integration

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Herbstbaum

Bernau kümmert sich um mehr Grün. Deshalb sollen in diesem und im nächsten Jahr 1.000 Bäume an Straßen und Feldwegen gepflanzt werden. In der letzten Woche startete die Ausschreibung für die erste Pflanzaktion.

Die Bäume sollen in mehrwöchigen Aktionen gepflanzt werden. So ist die erste für den Spätherbst dieses Jahres geplant, weitere folgen dann mit Jahresbeginn bei entsprechender Witterung. Die Vergabe der Baumpflanzungen wird daher gebietsbezogen und abschnittweise vorgenommen. Die Lieferung von 1.000 Bäumen kann eine Herausforderung für Baumschulen werden, weshalb die Stadtverwaltung sich für die abschnittsweise Umsetzung entschieden hat.

Bei diesem Projekt sollen hauptsächlich heimische Laubgehölze, wie Linde, Eiche und Ahorn zum Einsatz kommen. Geplant ist auch, diese in der Regel entlang von Straßen und Wegen, auch Feldwegen zu pflanzen. Insbesondere der Bernauer Süden – also die Ortsteile, die einen Baum bereits im Namen tragen, wie Birkenhöhe, Birkholz und Birkholzaue, aber auch Börnicke – kommen als Standorte bevorzugt in Frage.Die  Ortsbeiräte wurden bei der Planung  miteinbezogen.

Bernau hat sich bewusst für dieses Programm entschieden, denn Bäume sind wertvolle Ökosysteme – sie bieten Brutmöglichkeiten für Vögel und wichtige Kleintiere und phasenweise auch Blütenweiden für Bienen und andere Insekten. Ganze Baumreihen, Alleen und Baumgruppen haben biotopverbindenen Charakter durch den Anschluss weiterer Lebensräume. Bäume an Feldrändern verhindern die Bodenerosion und binden Staub, sie prägen das Ortsbild und sind ein willkommener Schattenspender im Hochsommer. Nebenbei liefert die Maßnahme auch einen Beitrag zum Klimaschutz und hilft, die Folgen des Klimawandels abzumildern, denn die Bäume speichern CO2 und Wasser.

Das Projekt wird zu drei Vierteln gefördert aus Mitteln der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg: Rund 412.000 Euro stammen aus diesem Finanztopf – 137.000 Euro steuert die Stadt Bernau bei.

Quelle: Stadt Bernau

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Bernau verstärkt Bauhofteam

Vier neue Mitarbeiter und fünf neue Fahrzeuge gehören seit Kurzem zum Bernauer Bauhof. Damit reagiert die Stadt auf den gestiegenen Aufwand, der zur Pflege des öffentlichen Raumes notwendig geworden ist.

Im Grünflächenbereich sind drei neue Mitarbeiter tätig. Zusammen mit ihren Kollegen  reparieren sie Bänke, leeren Papierkörbe, schneiden Gehölze oder räumen (häufig genug) umherliegenden Müll auf. Für ihre Werkzeuge, für Verkehrsschilder, für Pflanzen, altes Holz, neues Material – kurz, für alles, was im Zusammenhang mit verschiedenen anfallenden Arbeiten von A nach B transportiert werden muss – stehen den Bauhofmitarbeitern vier Transporter mit verschieden langen Ladeflächen, sowie ein  weiterer Pritschenwagen mit 7,5 Tonnen Gewicht zur Verfügung. Rund 190.000 Euro investierte die Stadt in den Kauf der neuen Fahrzeuge.

Auch bei Sonderveranstaltungen, wie etwa dem Hussitenfest oder der Bernauer Lokaltour fallen Sonderschichten für die insgesamt 21 Mitarbeiter an, denn dann müssen zum Beispiel Holzhütten oder Sperrgitter transportiert werden. Am Sonntag werden die „Männer in Orange“ ebenfalls im Einsatz sein – dann werden Wahlkabinen und Wahlurnen zu transportieren sein. Ein weiterer neuer Mitarbeiter bedient seit Kurzem die Straßenkehrmaschine. 

Die Arbeit nimmt durch das Wachstum der Stadt zu, aber auch in qualitativer Hinsicht entwickelt sich Bernau. Mit jedem neuen Papierkorb, jeder neuen Hundetoilette und jeder neuen Bank wächst auch der Aufwand für Pflege und Unterhalt für die Stadt. Dass Bernau als vergleichsweise saubere und aufgeräumte Kommune punkten kann, liegt nicht zuletzt an den Mitarbeitern des Bauhofs, die die Grünanlagen und die Rasenflächen entlang der Straßen bei Wind und Wetter das ganze Jahr über in Schuss halten.

Quelle: Stadt Bernau

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04.09.„Tag der offenen Tür im Netzwerk“
mit Miniflohmarkt vor der Tür; -Bobbycar-Rennen um 15,00 Uhr; -Luftballon Tanz um 16,00 Uhr ; -Netzwerk- Frage Ralley mit Auslosung um 17:30, und einem kleinen Kreativ-Stand, 
dazu gibt es Kaffeé, Kuchen & Bergquellwasser v. Hahn. 
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04.09.- Elternseminar: „Kinder brauchen Träume – Der Schlaf meines Kindes“
Wie schläft euer Kind? Wie schläft es ein? Schläft es durch? Und was ist mit dem geliebt/gehassten Mittagsschlaf? Meldet euch fix an, wenn euch der Schlaf eures Kindes auch ein Mysterium ist.

Alles findet in unserer Netzwerk Gesunde Kinder Barnim-Süd Einrichtung in Bernau in der Zepernicker Ch. 7 statt.

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Neues Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Bernau

Vertreter aller Bernauer Ortswehren haben sich am Mittwochabend in der Feuerwehrwache am Angergang versammelt, um das neue Feuerwehrfahrzeug gebührend in Empfang zu nehmen. Mit einem dröhnenden Gong fiel der Startschuss für den Wechsel: das alte Löschgruppenfahrzeug 16/12 fuhr ein letztes Mal mit Blaulicht aus der Wehr und machte symbolisch Platz für das neue Löschgruppenfahrzeug 20.

Den symbolischen Schlüssel hatten am Abend der Fahrzeugübergabe viele in der Hand. Zunächst Bernaus Bürgermeister André Stahl, der betonte, dass die Freiwillige Feuerwehr zu Recht die beste technische Ausrüstung erhält. „Mit Ihrem Einsatz retten Sie Leben und setzen das eigene dabei so manches Mal aufs Spiel. Deshalb geben wir das Geld sehr gern für Sie aus.“ Mehr als 460.000 Euro kostete das neue Fahrzeug und wurde zu 100 Prozent aus Eigenmitteln der Stadt finanziert. Die Fahrzeugbeschaffung ist eine Maßnahme aus der Gefahrenabwehrbedarfsplanung der Stadt, informierte Stadtwehrführer Jörg Erdmann. „Unsere Fahrzeuge haben eine durchschnittliche Laufzeit von 20 Jahren. Das alte LF 16/12 war seit dem Jahr 2000 in Bernau im Dienst“, so der Wehrleiter. Den symbolischen Schlüssel überreichte er weiter an Landrat Daniel Kurth: „Das ist ein Löschgruppenfahrzeug XXL“, zeigte er sich beeindruckt. Er wünschte den Kameradinnen und Kameraden immer eine gute Fahrt und dankte der Stadt und den Stadtverordneten, dass sie sich um die notwendige Ausrüstung kümmern und dass das alte Fahrzeug an eine andere Wehr im Kreis übergeben wird. Anschließend erhielten die Fahrer des neuen LF 20 den übergroßen, symbolischen Fahrzeugschlüssel. Tino Matthes und Kevin Richter werden zukünftig das Fahrzeug steuern.

Das neue Löschgruppenfahrzeug hat Platz für neun Personen und kommt Schwerpunktmäßig zur Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung zum Einsatz. „Das Fahrzeug wurde entsprechend unserer Bedürfnisse ausgestattet“, so Stadtwehrführer Jörg Erdmann nicht ohne Stolz. So verfügt es über eine dreiteilige Schiebeleiter, ein Sprung-rettungsgerät, vier leichte Chemikalienschutzanzüge und zwei Schachtabdeckungen. Das Fahrzeug hat eine Gesamtmasse von 14,5 Tonnen und verfügt über einen fest verbauten Wassertank von 2.000 Liter.

Die feierliche Fahrzeugübergabe nutzten  Bürgermeister und Wehrleiter auch, um sich noch einmal bei den beiden stellvertretenden Stadtwehrführern Robert Berger und Martin Günther zu bedanken. Beide bekleideten seit vielen Jahren das Ehrenamt mit großer Führungsverantwortung und übergeben ihre Aufgaben aus persönlichen Gründen, vor allem um mehr Zeit für die Familie zu haben. „Wir bleiben natürlich als Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr für Stadtmitte im Dienst“, unterstreichen beide die Wichtigkeit ihres Ehrenamts. Zum Dank erhielten sie von ihren Kameraden persönlich unterschriebene Feuerwehrhelme. Die Nachfolge dieses besonderen Ehrenamtes treten zum 1. September Ronny Lendzian von der Löäschgruppe Birkholz und Konstantin Bickel aus der Wehr Stadtmitte an. Die alten Stellvertreter des Wehrführers wurden auf der Stadtverordnetenversammlung am 21. August offiziell aus ihrem Amt entlassen. In der gleichen Gremiensitzung wurden die neuen Stellvertreter ernannt.

Quelle: Stadt Bernau

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12 Vorschläge werden im Rahmen des Bürgerhaushaltes 2020 realisiert

12 Vorschläge werden im Rahmen des Bürgerhaushaltes 2020 realisiert. Insgesamt 1048 Bernauerinnen und Bernauer haben ihre Stimmen im Rahmen des Bürgerhaushaltes 2020 abgegeben. Am Voting-Day am 25. August konnten die Bürger auf dem Kunst- und Handwerkermarkt im Stadtpark ihre Stimmen abgeben. In einem Zelt konnten sich die Besucher über die 39 Vorschläge informieren und fünf Punkte auf ein oder mehrere Projekte verteilen. 100.000 Euro standen auch beim achten Bürgerhaushalt zur Verfügung.

Folgende Projekte werden durch den Bürgerhaushalt 2020 realisiert, wenn die Stadtverordneten ihr finales Okay geben:

– Streetbasketballplatz für Birkholz

– Bierzeltgarnituren für Birkholz

– generationsübergreifende Outdoor-Fitnessgeräte für Birkenhöhe

– Erweiterung Spielplatz Giesesplan

– barrierefreies Stadtmodell

– Unterstützung für das 2. Frühlingsfest Bernau Südstadt

– Online-Terminvergabe für städtische Behörden

Foto: Stadt Bernau

– Boccia-Platz mit Bänken für Birkholz

– Errichtung eines Schwalbenhauses in Ladeburg

– Sitzgelegenheit für Wanderer an der B2 von Bernau nach Rüdnitz

– Puppentheater auf Tour

– Papierkörbe am Fernradweg Berlin-Usedom

Beim Bürgerhaushalt kann jeder Bernauer Bürger mitmachen, der mindestens 14 Jahre alt ist. Dabei werden insgesamt fünf Punkte auf einen oder mehrere Vorschläge verteilt vergeben. Bis zum 31. März waren 91 Vorschläge in der Geschäftsbuchhaltung eingegangen. Nach einer Prüfung und der Vorauswahl durch die politischen Gremien der Stadt sind 39 Vorschläge als gültig und umsetzbar eingestuft worden. Über diese konnten die Bernauerinnen und Bernauer abstimmen. Der gut besuchte Kunst- und Handwerkermarkt mit 54 Vereinen und mehr als 100 Künstlern und Handwerkern bescherte auch dem Voting-Day eine gute Resonanz.  Der Bürgerhaushalt ist ein Instrument der Bürgerbeteiligung und soll den Bürgerinnen und Bürger Mitbestimmung ermöglichen.

Quelle: Stadt Bernau

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Geh- und Radweg an L 200 seitens der Gemeinde Panketal eröffnet

Der Geh- und Radweg an der L 200 wurde am 21. August 2019 seitens der Gemeinde Panketal offiziell eröffnet. Zwar erfolgte die technische Abnahme durch den Landesbetrieb Straßenwesen bereits am 28. Juni 2019, doch die Gemeinde nahm den Baustart für die Beleuchtung als Anlass auf die Fertigstellung
der Verbindung zwischen dem Ortsteil Schwanebeck und Bernau aufmerksam zu machen. Bürgermeister Maximilian Wonke begrüßte zu dem Anlass nicht nur die Landtagsabgeordneten Britta Stark (SPD) und Ralf Christoffers (Die Linke) sondern auch Vertreter und Vertreterinnen der Bürgerinitiative, die sich seit 2005 für den Bau des Geh- und Radweges eingesetzt haben. Gemeinsam radelten sie ein kurzes Stück auf dem Weg entlang, um sich von seiner Qualität zu überzeugen.

Testfahrt auf dem neuen Geh- und Radweg: Ralf Christoffers, Maximilian Wonke, Sabine Rädisch und Britta Stark (v.l.n.r.).

„Ich freue mich über jeden Meter Radweg, der eröffnet oder verbessert wird, denn das sind die Ver- kehrswege der Zukunft“, sagte Maximilian Wonke. Wenn sie gut ausgebaut sind, stellen sie eine sehr gute Alternative zum Auto dar, auch im Hinblick auf E-Mobilität. „10 bis 15 Kilometer sind dann gar nicht mehr so viel“, sagte er im Bezug auf die Anbindung nach Berlin-Weißensee. Dazu komme mehr Sicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer wie Kinder, die dort entlang zur Schule fahren. Britta Stark dankte der Bürgerinitiative rund um Christel Zillmann. Gemeinsam mit ihren Mitstreitern und Mitstreiterinnen machte sich die ehemalige Panketaler Gemeindevertreterin auf Landes- und Kommunalebene für den Bau des Weges stark. „Ohne die Bürgerinitiative wäre das nichts geworden“, sagte Britta Stark.

Die abschließende Maßnahme des Bauvorhabens ist die neue Beleuchtung, die seit Anfang August auf einer Länge von gut 900 Metern vom Birkholzer Weg bis zur Autobahnbrücke im Auftrag der Gemeinde Panketal errichtet wird. Die Firma Elektroanlagen Zepernick GmbH stellt insgesamt 33 energiesparende LED-Lampen auf – 25 in Panketal und acht im benachbarten Bernau bei Berlin. Beide Kommunen schlos- sen darüber eine öffentlich-rechtliche Vereinbarung ab. Die Gesamtkosten für die Beleuchtung betragen 106.000 Euro. Wenn alles weiterhin nach Plan läuft, sollen alle Lampen bis Ende August stehen und leuch- ten.

Quelle: www.panketal.de Foto: Gemeinde Panketal

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BERNAU: Entfernung von Plakaten in sicherheitsrelevanten Bereichen

Die Stadt Bernau bei Berlin hat heute Plakate entfernen lassen, die sich im unmittelbaren Kreuzungsbereich an Landesstraßen befinden und nicht den Bestimmungen der Sondernutzungserlaubnis entsprechen. Damit setzt das Ordnungsamt der Stadt eine Anordnung um.

Eine Woche zuvor wurden die Parteien und Wählergruppen vom Ordnungsamt schriftlich informiert und aufgefordert, nachzusteuern. „Im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung wurden die Parteien und Fraktionen noch einmal über den Sachverhalt informiert und mündlich gebeten, ihre Plakate zu entfernen, die sich in sicherheitsrelevanten Bereichen befinden. Am darauffolgenden Tag haben alle betroffenen Parteien und Wählergruppen noch einmal eine schriftliche Aufforderung erhalten“, so Bernaus Bürgermeister André Stahl. Im Vorfeld gab es zahlreiche Beschwerden von Bürgern und vom Behindertenbeirat. Kreuzungsbereiche seien nicht mehr einsehbar und Fuß- und Gehwege seien für Rollstuhlfahrer und Familien mit Kleinkindern nicht mehr nutzbar, so ein Teil der Kritik.

Foto; Stadt Bernau

Wie mit Plakaten in Zeiten des Wahlkampfes geworben werden darf beziehungsweise wie und wo sie aufgehängt werden dürfen, das regelt unter anderem der Paragraf 18 der Sondernutzung des Brandenburgischen Straßengesetzes. Zudem gelten in diesem Zusammenhang auch Bestimmungen der Sondernutzungssatzung sowie der Sondernutzungsgebührensatzung der Stadt. „Wahlplakatierungen sind Sondernutzungen und erfordern eine Antragstellung und Genehmigung der Stadtverwaltung. Dabei geht es nicht zuletzt um Fragen der Verkehrssicherheit. An Unfallhäufungsschwerpunkten dürfen beispielsweise keine Großplakate aufgestellt werden, auch ist Plakatwerbung im unmittelbaren Bereich von Kreuzungen und Einmündungen bis 20 Meter davor nicht erlaubt. Weiterhin nicht erlaubt ist Wahlwerbung vor Fußgängerüberwegen und Bahnübergängen sowie am Innenrand von Kurven“, erklärt der Ordnungsamtleiter der Stadt, Rory Schönfelder. Das städtische Ordnungsamt musste zunehmend Verstöße gegen die Bestimmungen der Sondernutzungserlaubnis feststellen und hat eine Vielzahl von Beschwerden hierzu erhalten. „Es ist festzustellen, dass in einer Vielzahl von Fällen rechtswidrig plakatiert wurde und auch nach mehrfacher Aufforderung rechtswidrig angebrachte Plakate nicht beseitigt wurden“, so der Bürgermeister.

Die Parteien und Wählergruppen hatten bis heute 9 Uhr Zeit, der Anordnung nachzukommen. Nach Ablauf der Frist haben Mitarbeiter des städtischen Bauhofes die Plakate entfernt, die im unmittelbaren Kreuzungsbereich an Landesstraßen hingen. Die Abnahme erfolgt auf Grundlage des Verwaltungsvollstreckungsgesetzes des Landes Brandenburg

Quelle: Stadt Bernau

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Der Verein Bernau-Stadtmitte e.V. fordert die Stadtpolitik aus aktuellem Anlass dazu auf, endlich Regelungen dafür zu schaffen, dass die Innenstadt von Wahlwerbung politischer Parteien und Gruppierungen freigehalten wird. Die Wahlwerbung hat in der Innenstadt Ausmaße angenommen, die die Attraktivität der Bernauer Innenstadt erheblich beeinträchtigt. Städte, wie Beeskow, Bad Freienwalde und Neuruppin haben die Wahlwerbung in den Innenstädten bereits eingeschränkt. Berlin-Köpenick hat per Bezirksamtsbeschluss in seiner Altstadt Plakatwerbung politischer Parteien untersagt, um die Blickachsen im Gebiet der mittelalterlichen Stadtinsel und historisch sensible Punkte im Bezirk zu schützen. 

Angesichts der Diskussion um die Klimaveränderungen sollten zudem die Einwegplastikplakate in der Stadt Bernau verboten werden. Dass dies möglich ist, zeigt der Gemeinderat der Stadt Unterhaching, der mit großer Mehrheit aus Gründen des Umweltschutzes beschlossen hat, nur noch Werbemittel aus recycelbaren Materialien und nachwachsenden Rohstoffen wie Pappkarton zu genehmigen. Die Stadt Bernau hat sich mit dem geförderten Projekt „Bernau.Pro.Klima“ dazu bekannt, ihre Anpassungsfähigkeit an den Klimawandel zu verbessern und so die Attraktivität der Stadt Bernau für ihre Einwohner und Besucher zu steigern. Vor diesem Hintergrund wäre eine geordnete und aus recycelbaren Materialien gefertigte Wahlwerbung ein erster und einfacher Schritt, diesem Ziel näher zu kommen. Inwieweit auch die Inhalte recycelbar sind, müssen dann die werbenden Parteien und Gruppierungen selbst entscheiden.