Festgottesdienst zu Pfingsten in der Christuskirche Bernau

Die Evangelisch- Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) in Bernau bei Berlin, Tobias Seiler Str. 19 ludt alle Interessierten recht herzlich zu einem festlichen Gottesdienst am 20.05.2018 um 10:00 Uhr ein.

Der Chor „Bernauer Sänger e.V. „ unter der Leitung von Herrn Andreas Wiedermann umrahmte mit zahlreichen Liedern den Gottesdienst.

Die Predigt hielt Herr Pastor Bernhard Storek.

Nach dem Gottesdienst ludt die Gemeinde die Besucher zu einem kleinen Imbiss im Freien ein.

Die Gemeinde freute sich über die  zahlreichen Gäste am Pfingstsonntag.

Der Gemeinderat

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Die Vorfreude wächst … auf den 15. Bärchen-Cup

 

bei den kleinsten Lok-Basketballern. Bald ist es wieder soweit.

Der 15. Bärchen-Cup findet am 23. Juni in Bernau statt.

Dort werden dann 25 Mannschaften in 5 Altersklassen die Jagd nach dem orangenen Leder starten.

 

Dieses Jahr können die Organisatoren auch wieder mal eine weitgereiste Mannschaft begrüßen. Die weibliche U 11-Vertretung vom SV Halle wird in die Hussitenstadt kommen. Alle anderen Basketballeleven kommen aus Berlin und Brandenburg.

Das Hauptfeld kommt aus der Bundeshauptstadt. Gäste aus Friedenau, Hermsdorf, Lichtenrade, Lichterfelde, Marzahn, Wedding und Zehlendorf werden erwartet.

 

Die „Brandenburger Fraktion“ ist vertreten durch Fürstenwalde, Potsdam und natürlich Bernau.

 

Zurzeit wird gerade dran gearbeitet wie das Ganze vorbereitet werden kann. Es werden die Rahmenbedingungen festgelegt,  Aufgaben verteilt, weitere Helfer; Schieds- und Kampfrichter gesucht und alles nötige besorgt und organisiert.

 

Die Sporthallen „Heinersdorfer Straße“ und „Zepernicker Chaussee“ sind gebucht. Der Finanzplan steht.

 

Das Projekt wird mit einer Gruppe unter Leitung von Sebastian Weege vorange-trieben.

 

Auch in der Projektgruppe steigt der Pegel und alle fiebern dem Brandenburger Minibasketballhöhepunkt entgegen.

 

Aufstellung der teilnehmenden Mannschaften:

 

9 männlich 10 männlich 11 männlich 12 männlich 11 weiblich
TuS Lichterfelde VfB Hermsdorf VfB Hermsdorf TuS Lichterfelde SV Halle (Saale)
Lok Bernau Friedenauer TSC Friedenauer TSC Lok Bernau Lok Bernau
BG Zehlendorf TuS Lichterfelde TuS Lichterfelde WSG Fürstenwalde
Basket Dragons Marzahn Lok Bernau Lok Bernau
WSG Fürstenwalde BG Zehlendorf USV Potsdam
VfL Lichtenrade Basket Dragons Marzahn Weddinger Wiesel
WSG Fürstenwalde WSG Fürstenwalde
VfL Lichtenrade

Schülerausweise müssen beantragt werden

Antragstellung für das Schuljahr 2018/2019 bis Anfang Juni

Um allen Barnimer Schülerinnen und Schülern rechtzeitig den Fahrausweis zustellen zu können beziehungsweise die Spezialbeförderung zu gewährleisten, wird darauf hingewiesen, dass die Neubeantragung der Schülerfahrausweise sowie der Schülerspezialbeförderung für das Schuljahr 2018/2019 schnellstmöglich, spätestens aber bis zum 2. Juni 2018 beim Landkreis Barnim, Strukturentwicklungs- und Bauordnungsamt, Am Markt 1, 16225 Eberswalde erfolgen sollte.

 

Für Schülerinnen und Schüler, die in die 1. Klasse aufgenommen werden beziehungsweise den Bildungsgang wechseln (von Klasse 6 in Klasse 7, von Klasse 10 in Klasse 11) gilt als Antragsfrist der 27. Juni 2018.

 

Im Falle einer späteren Antragstellung, bei unvollständig ausgefüllten Anträgen oder nicht beschrifteten Passbildern kann die rechtzeitige Bearbeitung und damit die termingerechte Bereitstellung der Schülerfahrausweise beziehungsweise die Organisation der Schülerspezialbeförderung zum Schuljahresbeginn nicht gewährleistet werden.

 

Die Antragsformulare sind in den Schulen oder im Internet unter www.barnim.de erhältlich. Sie können sich mit Nachfragen an das Strukturentwicklungs- und Bauordnungsamt des Landkreises Barnim wenden.

 

Telefon

Schülerspezialbeförderung     03334 214-1265,

Schülerfahrausweise                03334 214-1259 oder 214-1266

 

pressestelle@kvbarnim.de

www.barnim.de

26. Mai: Bernauer Schäfer-Stündchen mit Claudia Schmutzler 18. Bernauer Schäfer-Stündchen Zu den 18. Bernauer Schäfer-Stündchen begrüßt Alexander G. Schäfer am Sonnabend, dem 26. Mai, die Fernsehschauspielerin Claudia Schmutzler. Die Veranstaltung in der Stadtbibliothek beginnt um 20 Uhr. In seiner Interviewreihe plaudert Alexander G. Schäfer mit bekannten Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Sport über ihr Leben. […]

Hussitenfest: So gelingt der Festumzug

Mehr als 25.000 Zuschauer, über 1.500 Akteure und einige Pferdefuhrwerke – der historische Festumzug ist eine komplexe Angelegenheit. Damit beim Höhepunkt des Bernauer Hussitenfests alles klappt, gibt das Kulturamt noch einige Hinweise zum Ablauf des Spektakels.

Alle Mitwirkenden sind gebeten

Alle Mitwirkenden sind gebeten, sich am Samstag (9. Juni) rechtzeitig hinter dem Bahnhof einzufinden. Für die Fuhrwerkslenker und Lastkraftwagenfahrer bedeutet dies, sich bis 9.30 Uhr in der Ladestraße einzufinden. Der Sammelplatz für die Pferde ist – ebenfalls um 9.30 Uhr – am Schwarzen Weg. Das Fußvolk hat Zeit, sich bis 10.30 Uhr auf dem Busbahnhof vor der Bahnhofspassage zu versammeln. Am Organisationsstand auf dem Busbahnhof liegt ein Plan aus, auf dem jeder Teilnehmende leicht den richtigen Stellplatz finden kann. Mitwirkende, die ihr Einlassbändchen noch nicht erhalten haben, mögen sich beim jeweiligen Bildverantwortlichen melden. Dieser erhält die entsprechend der Anmeldung vorbereitete Anzahl an Bändchen. Auch die Schilderträger werden gebeten, sich am Organisationsstand zu melden.

Besondere Sicherheitsmaßnahmen

Besondere Sicherheitsmaßnahmen sind von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu beachten, die Fahrzeuge, Pferde oder Pferdefuhrwerke lenken. Für diese Gruppe sind wichtige Hinweise und Belehrungen auf der Website der Stadt einsehbar (siehe www.bernau.de > Tourismus > Bernau entdecken > Hussitenfest und Mittelalter > Hussitenfest). Die dort getroffenen Regelungen für den Festumzug 2018 sind für alle Teilnehmer bindend. Bei Fragen bezüglich der Sicherheitsbestimmungen ist das Ordnungsamt unter Tel. (0 33 38) 365-267 oder per E-Mail unter ordnungsamt@bernau-bei-berlin.de erreichbar. Organisatorische und inhaltliche Fragen beantwortet Franziska Radom vom Kulturamt unter Tel. (0 33 38) 365-288 oder unter hussitenfest@bernau-bei-berlin.de.

Kostüme

Die Kostüme können ab Montag,  dem 11. Juni während der Sprechzeiten im Stadtgärtnerhaus (Sekretariat) oder nach Terminabsprache mit Frau Petry, Telefon (0 33 38) 365-281 zurückgegeben werden.

 

„Beim Festumzug gehen wir ohne Generalprobe direkt zur Premiere über. Aber über die Jahre haben sich die Abläufe gut eingespielt – ich freue mich schon auf einen fröhlichen und bunten Festumzug“, so Kulturamtsleiter Christian Schwerdtner.

 

http://www.kanzlei-bernau.de/

Schilderträger für Hussitenfest-Umzug gesucht

Für den Hussitenfest-Umzug am Sonnabend, dem 9. Juni, werden noch Schilderträger gesucht, die das jeweilige Bild ankündigen.

gern auch Schüler

„Das können gern Schüler ab der 5. Klasse sein“, so Babett Bartkowiak vom Kulturamt, die unter Tel. (0 33 38) 5441 zu erreichen ist. Interessenten können sich aber auch bei Stefanie Petry unter Tel. (0 33 38) 365-281 oder per E-Mail unter hussitenfest@bernau-bei-berlin.de melden.

Im Kulturamt melden kann sich auch, wer noch ein Kostüm braucht. Der Kostümfundus im Stadtgärtnerhaus, Stadtpark 1 ist freitags und samstags von 14 bis 19 Uhr und von 10 bis 15 Uhr geöffnet.

Puppentheater „Über den Klee“ im Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau


Ticketverkauf in der Tourist-Information Bernau

 

am Sonntag, 3. Juni, um 16 Uhr wird das Puppentheater „Über den Klee oder Der Knochen in meinem Kopf“ für Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene, in der Aula der Bundesschule, aufgeführt. Namhafte Puppenspielerinnen zeigen das Künstlerleben des Malers Paul Klee in den Aufbruchsjahren der Moderne mit Repliken der originalen Handpuppen, die Paul Klee für seinen Sohn Felix baute. Zwischen 1916 und 1924 baute Paul Klee 50 faszinierende Handpuppen als Spielzeuge, die immer im Besitz der Familie blieben und nie zum Verkauf standen. Wie Tagebücher oder private Briefe gewähren die Handpuppen so einen tiefen Blick in die Familie Klee.

 

Titel: Über den Klee oder Der Knochen in meinem Kopf“
Alter: Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene
Dauer: 75 Minuten
Karten: 8 Euro (für Sozialpassinhaber 6 Euro) in der Tourist-Information Bernau
Spieler: Melanie Sowa (Theater KASOKA, Theater Zwo) und Friederike Krahl (Theater Handgemenge) unter der Regie von Mario Hohmann und dem Ensemble von united puppets
Das Puppentheaterstück ist eine Koproduktion mit dem Zentrum Paul Klee Bern und wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin und mit freundlicher Unterstützung von Dedo Weigert Film, der Neuen Nationalgalerie Berlin sowie der Schaubude Berlin.

 

Bernau beteiligt sich erstmalig mit dem Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau am UNESCO-Welterbetag, da das UNESCO-Welterbekomitee die Welterbestätte Bauhaus erst im Juli letzten Jahren um die Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bernau und fünf Laubenganghäuser in Dessau-Roßlau erweiterte. Für den ersten Welterbetag in Bernau haben der Verein baudenkmal bundesschule bernau e. V., die Stadt Bernau bei Berlin, die Bernauer Stadtführer und die BeSt Bernauer Stadtmarketing GmbH mit Unterstützung der Handwerkskammer Berlin ein buntes Programm zusammengestellt. (Einzelheiten finden Sie im anhängenden Flyer.)

 

Über Ihren Besuch des Bauhaus Denkmals Bundesschule Bernau am UNESCO-Welterbetag, am 3. Juni, würden wir uns sehr freuen!

 

Quelle: BeSt

„Justin gibt unserer Familie so viel Schönes zurück“

Eine Pflegemutter erzählt:

Wir möchten Menschlichkeit und Zuwendung an die Menschen zurückgeben, die es nicht so gut getroffen haben. Wir bekommen jeden Tag die Kraft, die es dazu braucht.

Was für ein Glück, dass Justin von Familie Großmann aufgenommen wurde. Justin, der bald Geburtstag hat und zehn Jahre alt wird, ist ein besonderes Kind. Er kam 2008 als Frühchen auf die Welt. Es war eine Risikoschwangerschaft. Eine geistige Behinderung blieb zurück. Das brachte unter anderem mit sich, dass er voller Bewegungsdrang ist, manchmal etwas ungestüm. Schreiben, lesen und rechnen wird er nie können. Nach der Geburt war ein Verbleib bei seiner leiblichen Mutter auf Dauer nicht möglich. Seit 2013 lebt er nun bei seiner Pflegefamilie in Annaberg-Buchholz. Ein echter Glücksfall nicht nur für Justin.

Für Familie Großmann war die Entscheidung, ein Pflegekind aufzunehmen, am Ende naheliegend. „Wir haben selbst erfahren,

Beate Großmann möchte Menschlichkeit und Zuwendung an die Menschen zurückgeben, dies es nicht so gut getroffen haben. Sie ist Pflegemutter mit Leib und Seele und ganzem Herzen. Das Bild zeigt sie mit Justin (11), Nico (19) und ihrem Mann James Schreiter. © Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

wie schwierig es im Leben werden kann, und wie gut es tut, Hilfe zu erfahren. Wir sind dankbar für alles, was wir an Gutem erlebt haben. Wir möchten deshalb Menschlichkeit und Zuwendung an die Menschen zurückgeben, die es nicht so gut getroffen haben. Deshalb haben wir vor fünf Jahren beschlossen, ein Pflegekind anzunehmen.“ Frau Großmann ist zutiefst bewegt, wenn sie davon spricht, warum sich die Familie für Justin entschieden hat.

Gott sei Dank habe ich mich für Nico entschieden. Er hat Down-Syndrom.

Beate Großmann selbst wurde mit 24 Jahren Vollwaise. Sie war das zweitältestes Geschwisterkind von insgesamt acht Geschwistern; der jüngste Bruder gerade damals erst fünf Jahre alt. Weitere Geschwister folgten im Alter von acht, elf und vierzehn Jahren. Beate Großmann konnte nicht anders. Sie fühlte sich für ihre Geschwister verantwortlich und war entschlossen, die Personenfürsorge trotz mancher Widerstände zu erkämpfen. Es gelang ihr.

Während dieser Zeit Im gleichen Jahr kam ihr Sohn Nico auf die Welt. Es war für sie ein Schock, als sie erfuhr, dass er das Down-Syndrom hatte. Wie sollte es nun weitergehen? Die Krankenschwester und ihr Umfeld machten ihr Mut, Nico anzunehmen. Bald spürte sie, wie die Liebe gegenüber Nico immer stärker wurde. Sie entschied sich, für ihn da zu sein, egal was komme. Gott sei Dank. Heute ist sie froh darüber.  Stolz berichtet sie: „Er ist inzwischen 19 Jahre alt und arbeitet in einer Wäscherei.“

„Ich habe viel gelernt. Vor allem, auf mich zu vertrauen und zu spüren: Man kann über sich selbst hinauswachsen. Ich habe jeden Tag die Kraft dazu bekommen“, berichtet Frau Großmann über diese schwierige Zeit. Mit der Zeit brauchte es eine größere Wohnung. Familie Großmann beschloss deshalb, zu bauen. Ein Zimmer mehr als benötigt war möglich. Und damit ist auch die Entscheidung gefallen: Wir nehmen ein Pflegekind auf. Es sollte ein Kind mit Behinderung sein.

Sie stieß bei ihrer Internetrecherche auf den Heilpädagogischen Pflegekinderdienst der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Bethel hat gemeinsam mit der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal 2012 dazu ein neues Angebot aufgebaut: Die Vermittlung von Kindern mit Behinderung oder chronischer Erkrankung in Pflegefamilien, um auch Kindern mit schwerer Behinderung die Chance auf ein Leben in einer Familie zu geben. Frau Großmann wurde schließlich an die Berliner Vermittlungsstelle verwiesen und traf auf Albrecht Schönborn, den Leiter dieser Stelle. Dieser wusste von Justin. Und so nahm alles seinen Anfang.

Justin ist ein besonderes Kind. Manchmal anstrengend, aber schön. Er zeigt uns, dass wir alle glücklich sein können.

Justin besucht heute eine Schule für Köperbehinderte in Chemnitz. Das bedeutet täglich zwei Stunden Fahrt. Begleitet wird er dabei von einem Integrationshelfer. Er lebt ganz normal mit den anderen Geschwistern, spielt mit ihnen und seinen zahlreichen Cousins und Cousinen. „Es ist ein Kind mit besonderen Bedürfnissen. Aber hat das nicht jedes Kind auf irgendeine Art?“, fragt Frau Großmann.  Natürlich sei es anstrengend, wenn Justin durch die ganze Wohnung klettert, durch den Garten robbt, mit seinem Gehtrainer unterwegs ist und alles unsicher macht. „Er braucht halt viel Gespür an seinen Händen und Füßen. Darüber nimmt er seine Umwelt wahr. Aber das ist kein Problem, wenn man sich darauf einstellt.“ Und er ist ein fröhliches Kind. „Er gibt unserer Familie und der Umwelt so viel Schönes zurück. Justin zeigt uns, dass wir alle glücklich sein können. Das ist eine Schule für das Leben, für uns und für die Nachbarn.“ Aber auch für Justins Vater, mit dem sich die Familie hin und wieder trifft.

Mit einem Pflegekind wird das Leben reich und wertvoll

Frau Großmann tut es in der Seele weh, dass viele Kinder wie Justin in einem Heim leben müssen, weil es mit dem Elternhaus nicht oder nicht mehr funktioniert. Deshalb möchte sie den Eltern Mut machen, ein Pflegekind aufzunehmen. „Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich dies alles bewältige. Aber man bekommt die Kraft dazu. Und es macht das Leben reich und wertvoll. Etwas Sinnvolleres und Schöneres kann es für unsere Familie nicht geben.“

Die Hoffnungstaler Stiftung begleitet Pflegefamilien

Begleitet wird die Familie durch den Heilpädagogischen Pflegekinderdienst der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. „Ich besuche die Familie einmal im Monat, helfe beim Schriftverkehr und organisatorischen Dingen und stehe mit Rat und Tat zu Seite“, informiert der Lobetaler Mitarbeiter Albrecht Schönborn. Diese Betreuung schätzt Beate Großmann. „Es ist gut zu wissen, wenn man einen Partner an der Seite hat, auf den man sich verlassen kann.“ Auch das Jugendamt weiß um den Wert dieser verbindliche Zusammenarbeit. „Wir sind sozusagen das Bindeglied zwischen Jugendamt und Pflegefamilie. Verlässlichkeit steht bei uns an oberster Stelle“, erklärt Schönborn.

„Laut Statistischem Bundesamt lebten 2016 74120 Kinder in einer Pflegefamilie Und es werden immer neue Familien gesucht.“ Auch die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal sucht regelmäßig eine Heimat für behinderte oder chronisch erkrankte Kinder. „Wir bieten eine intensive Vorbereitung der Pflegefamilien, betreuen die Erstkontakte, geben fachliche Unterstützung bei pädagogischen, pflegerischen und therapeutischen Fragestellungen, begleiten bei Krisen und sind für Fragen ständig erreichbar.“

Die Voraussetzung für eine Pflegefamilie? Gut sei, wenn eine pflegerische, medizinische, pädagogische oder psychologische Ausbildung vorhanden ist oder es Vorerfahrungen in diesem Bereich gibt. Hilfreich sei auch die Bereitschaft, sich selbst zu reflektieren und dazuzulernen. Albrecht Schönborn versteht sich als Begleiter, Unterstützer und Berater für Pflegefamilien.

Entscheidend ist die Freude, dauerhaft für ein Kind da zu sein

„Am Wichtigsten ist, dass das Herz am rechten Fleck und die Freude da ist, dauerhaft ein Kind zu begleiten über Höhen und Tiefen des Lebens hinweg, ihm ein Zuhause zu geben.“ Beate Großmann spricht aus langer Erfahrung. Eine stabile Beziehung in der Partnerschaft gibt den Rahmen für die gute Begleitung des Pflegekindes. „Unsere Familie ist für einander da. Wir entlasten uns gegenseitig und achten aufeinander.“

Der größte Wunsch: Eine Delphintherapie
Und was wünscht sich Justin am Allermeisten? „Eine Delphintherapie, das wäre etwas ganz Wunderbares. Es ist so unheimlich wohltuend für die Seele, es schenkt so viele schöne Bilder, warme Gefühle und wunderbare Erlebnisse sind damit verbunden“, weiß Beate Großmann, die für Nico in einer schwierigen Zeit solch eine Therapie erhalten hat. „Wissen Sie“, sagt sie: „Jeder Tag ist für Justin ein großer, aber auch anstrengender Tag. Immer wieder braucht es Therapien, immer wieder muss er sich sehr anstrengen beim Bewegen, beim sich Mitteilen.“ Frau Großmann hofft, dass sie bald einen Sponsor findet, der diese Therapie für Justin ermöglicht. Mehrere Tausend Euro sind dafür notwendig. Aber sie weiß, dass es irgendwo einen Menschen gibt, der dies möglich machen wird. Bis dahin wird sie unermüdlich dafür kämpfen. Und nicht nur dafür. Sie wiederholt es am Ende noch einmal: „Es gibt so viele heimatlose Kinder, die darauf hoffen, ein neues Zuhause zu bekommen. Wir bekommen jeden Tag die Kraft, die es dazu braucht!“
Information und Hintergrund:

Die Zahl junger Menschen mit einer „wesentlichen“ Behinderung bzw. einer ernsten chronischen Erkrankung ist trotz des demographischen Wandels in der Bundesrepublik Deutschland nach wie vor hoch und weiter steigend. Viele betroffene Kinder und Jugendliche werden in ihren Familien mit entsprechender Unterstützung durch Kinderärzte, Frühförderstellen, Sozialpädiatrische Zentren etc. gefördert und betreut.

Manchmal ist ein Verbleib in der Herkunftsfamilie aber nicht möglich, und es wird die Aufnahme in ein Heim angefragt. Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal eröffnet mit dem Fachdienst „Familie leben – Heilpädagogischer Pflegekinderdienst“ diesen betroffenen Kindern und Jugendlichen die Alternative einer Vermittlung in eine Pflegefamilie und damit die Möglichkeit, weiterhin in familiärer Geborgenheit aufzuwachsen und sich in diesem natürlichen und vielfältigen Umfeld gut entwickeln zu können.

Für dieses Angebot werden ständig Menschen (Familien, Paare, Einzelpersonen) gesucht, die zur Aufnahme eines Kindes bzw. Jugendlichen bereit sind, diesem einen verlässlichen familiären Lebensort bieten wollen, möglichst über eine pflegerische, medizinische, pädagogische oder psychologische Qualifikation oder entsprechende Vorerfahrungen verfügen und ihr pädagogisches Handeln regelmäßig reflektieren wollen.

Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal bereitet die aufnahmebereiten Menschen intensiv auf die Herausforderungen der neuen Aufgabe vor, berät kompetent in pädagogischen, pflegerischen, therapeutischen, finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten, fördert den Austausch mit anderen Pflegefamilien und steht den Pflegefamilien in kritischen Situationen „rund um die Uhr“ begleitend und entlastend zur Seite.

Kontakt für Interessierte

Albrecht Schönborn
Bernauer Str. 115-118
13355 Berlin
Tel.: 030-46705231

Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal im Verbund der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel verfügt über Angebote der Altenhilfe, der Eingliederungshilfe, der Ausbildung in sozialen Berufen, der Migration, der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, der Medizinischen Versorgung, der Suchthilfe sowie der Kinder- Jugendhilfe mit Standorten in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

»Das Hollundermütterchen«

Szenische Lesung nach einem wenig bekannten Märchen
von Hans Christian Andersen 

»Der kleine Knabe sah nach der Teekanne hin, der Deckel hob sich mehr und mehr und die Hollunderblüten kamen frisch und weiß daraus hervor, sie schossen große, lange Zweige nach allen Seiten. Mitten im Baume saß eine alte, freundliche Frau … ›Einige nennen mich Hollundermütterchen, andere nennen mich Dryade, aber eigentlich heiße ich Erinnerung.‹ «

Eine Hommage an die Bildersprache des großen dänischen Erzählers.

Idee & Spiel: Gabriele Koch
Co-Regie: Heike Fröhlich

Vorstellungen

Das Feuerwehrhaustheater öffnet seine Türen zur Vorstellung am Samstag um 17.00 Uhr und am Sonntag um 16.00 Uhr.  Gespielt wird »Das Hollundermütterchen« 

»Das Holundermütterchen«
Samstag, 05. Mai  um 17.00 Uhr und
Sonntag, 06. Mai   um 16.00 Uhr

Samstag, 12. Mai  um 17.00 Uhr und
Sonntag, 13. Mai   um 16.00 Uhr

Wie immer gibt es neben Leckerbissen für die Seele auch etwas für den Leib! Unser Geschichtenreich-Café öffnet jeweils eine Stunde vor den Vorstellungen im Feuerwehrhaustheater und lädt hinterher zum Ausklang ein.

Aufgrund des begrenzten Platzes im »kleinsten Theater Brandenburgs« bitten wir um Anmeldung unter
kontakt@geschichtenreich.com oder 0151 / 57 89 19 45.

Eine Übersicht der weiteren Veranstaltungen im Feuerwehrhaustheater findet Ihr hier: Spielplan im Feuerwehrhaustheater

Wir freuen uns auf Euch!

 

Geschichtenreich

 

Sonnige Aussichten: 395 Solaranlagen im Bernauer Netzgebiet

Stadtwerke Bernau ziehen zum Tag der Sonne Bilanz bei der Solarstromerzeugung – Bernauer Anlagen erzeugten 5,3 Millionen Kilowattstunden in 2017

 

BERNAU BEI BERLIN. Sie ist überlebenswichtig für Mensch, Tier und Natur. Und wir nutzen sie zur Stromerzeugung. Die Rede ist von der Sonne, die am Donnerstag (3. Mai) ihren Ehrentag hat. „Der Tag der Sonne dient auch dazu, auf das Potenzial der Sonne als Energielieferant aufmerksam zu machen. Sie ermöglicht nicht nur die Solarstromerzeugung. Ohne sie gäbe es zum Beispiel auch keinen Windstrom“, führt Bettina Römisch, Pressesprecherin der Stadtwerke Bernau, aus. Letztlich sei es die Sonneneinstrahlung, die globale Winde erst entstehen lässt – diese erwärmt die Luftmassen, die dadurch in Bewegung kommen. Den besten Überblick über Anzahl und Leistung der Photovoltaik-Anlagen in der Hussitenstadt haben die Stadtwerke Bernau: „Wir integrieren jede einzelne Anlage in unser Netz und kümmern uns darum, dass jeder auch bei wenig Eigenerzeugung immer Strom hat“, erklärt Bettina Römisch. Insgesamt gibt es 395 Solaranlagen im Netzgebiet der Stadtwerke – also in Bernau, Ladeburg, Lobetal, Waldfrieden, Börnicke, Birkholz und Birkholzaue sowie Schönow. Im vergangenen Jahr erzeugten sie zusammen durch die Energie der Sonne rund 5,3 Millionen Kilowattstunden Strom. „Diese Menge reicht rein rechnerisch aus, um rund 2.120 Haushalte ein Jahr lang mit Energie zu versorgen“, erläutert Bettina Römisch. Das kommunale Unternehmen selbst betreibt fünf eigene Anlagen mit einer installierten Leistung von 177,3 Kilowattstunden. „Wo immer möglich installieren wir auf unseren eigenen Liegenschaften Solaranlagen, um unseren Beitrag zur Energiewende auch auf diese Weise zu leisten“, betont Bettina Römisch. Zwei weitere Anlagen sind derzeit in Planung. Auf dem Stadtwerke-Gelände steht ein Solar-Carport zum Laden von Elektroautos, der zusätzlich über einen Batteriespeicher verfügt.

 

 Die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Blockheizkraftwerkes (BHKW) am Schönfelder Weg verfügt über 162 Module auf 660 Quadratmetern. Sie gehört zu den größeren Anlagen, die die Stadtwerke Bernau selbst betreiben.

 Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

 

http://www.kanzlei-bernau.de/