Strassensperrung


Sicher entlang der Schönower Chaussee – Ein Geh- und Radweg wird gebaut

Derzeit wird die Landesstraße L 30 zwischen Bernau und Schönow (Schönower Chaussee) im Auftrag des Landesbetriebes Straßenwesen saniert, eine neue Deckschicht wird aufgebracht. Bis 7. August sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Auch für Fußgänger und Radfahrer gibt es eine gute Nachricht: Zu ihrer Sicherheit lässt die Stadt Bernau gleich im Anschluss an den Straßenbau einen beidseitigen Gehweg entlang der Schönower Chaussee errichten. In Richtung Schönow wird der Weg auf dem etwa 760 Meter langen Abschnitt zwischen Potsdamer Straße und Ortseingang gebaut und auch für Radfahrer freigegeben. Dadurch wird der Schulweg für viele Kinder sicherer. Auf der anderen Fahrbahnseite (Richtung Bernau) wird zwischen Ahr- und Potsdamer Straße ein neuer, etwa 600 Meter langer Gehweg gebaut.
An den Wegen werden alles in allem 42 neue Laternen errichtet und 18 Bäume gepflanzt. Die Arbeiten beginnen am 10. August und werden voraussichtlich bis Ende März kommenden Jahres dauern.

„An beiden Wegen lassen wir Querungsstellen anlegen und im Bereich Elbestraße nach Bürgerhinweisen eine neue Fußgänger-Bedarfsampel aufstellen“, informiert Torsten Balk vom Bauamt der Stadt. Im Zuge der Bauarbeiten werden auch die beiden Bushaltestellen an der Elbestraße barrierefrei umgebaut und an der Potsdamer Straße zwei neue Haltestellen für die künftige Linie 900 errichtet.

Während der Bauzeit muss mit einseitigen Sperrungen gerechnet werden. Gebaut wird abschnittsweise, daher wird es auch nur abschnittsweise Sperrungen geben. „Für Fußgänger und Radfahrer werden wir separate Verkehrsführungen einrichten, damit sie die Baustelle sicher umgehen bzw. umfahren können“, so Torsten Balk. Er bittet alle Betroffenen um Verständnis für die Einschränkungen.
Alles in allem investiert die Stadt 1,34 Millionen Euro in das Projekt.

Quelle: Stadt Bernau

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Die Gehwege im Puschkinviertel sind in die Jahre gekommen. Wenn sie in den kommenden Monaten erneuert werden, sollen auch gleich die Straßenprofile und die Asphaltdeckschichten der Puschkin-, der Hermann-Duncker- und der Gorkistraße komplett erneuert werden.

Manche Straßen im Puschkinviertel sind mittlerweile nicht mehr im besten Zustand. (Foto: Pressestelle/au)

Durch diesen grundhaften Ausbau würde nicht nur die Straßendeckschicht qualitativ verbessert werden. Vielmehr könnten auch weitere Problemfelder behoben werden, etwa die unterschiedlichen Bordsteinhöhen oder der mangelhafte Abfluss des Regenwassers. Bei einer ganzheitlichen Sanierung müssten die genannten Straßen nur einmal gesperrt werden. Daher hat die Stadtverwaltung für die nächste Stadtverordnetenversammlung einen Antrag vorgelegt, der in diesem Jahr Mittel in Höhe von knapp einer Million Euro bereitstellen soll, um die erweiterten Baumaßnahmen in einem Schritt durchführen zu können.

Quelle: Stadt Bernau

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Barnim-plus.de, Lutz Weigelt, Handwerkermarkt in Bernau, Bernau bei Berlin

Samstags in Bernau: Musik im Korb
Premiere hat am kommenden Samstag (20. Juni) eine neue Musikreihe in Bernau: „Musik im Korb“. In den Genuss der Klänge kommen die Besucher des Wochenmarktes in der Bürgermeisterstraße immer wieder Samstag von 10 bis 11.30 Uhr vorm Brunnen.

Los geht es am 20. Juni mit „Swingtime“ mit Lutz Möller und seiner Band und dem Programm „Bekanntes aus der Musikwelt: Swing, Jazz, Pop und Rock“. Am 27. Juni gibt es ein Konzert mit Chansons von Pablo Mirò. Zum ersten Mal spielt der Künstler in Bernau seine Lieder von der neuen CD „Courage“, die in Zusammenarbeit mit Konstantin Wecker aufgenommen wurde, und zum Nachtisch „Lieder zum Naschen“ von seiner Kinder-CD.

„Das Programm steht schon bis Ende September fest: eine schöne Mischung aus Jazz, Swing, Flamenco sowie schwungvollen russischen und französischen Klängen. Modernes Akkordeonspiel, Geigen, Gitarren und andere Instrumente werden zu hören sein. Mit dabei sind bekannte Künstler, aber auch junge Liedermacher“, informiert Monika Müller von der Tourist-Information, die sich schon auf den Korb voller Musik freut. Sie lädt zum entspannten Einkaufen und Musikhören auf dem Bernauer Markt ein.

Quelle: Stadt Bernau / Foto: Barnim+

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Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation entfällt in diesem Jahr auch das Bernauer Kinderfest im Stadtpark. Daher hat sich die Stadt alternative Aktionen überlegt, um den Kindern eine Freude zu bereiten.

So finden in der ersten Juni-Woche verschiedene künstlerische Mitmach-Aktionen in städtischen Kitas und Horten unter Einhaltung der aktuell geltenden Abstands- und Hygieneregeln statt.

Außerdem wurde am Zaun des Stadtgärtnerhauses im Stadtpark ein acht Meter langes Banner aufgehängt. Dieses bietet Raum für die Kreativität der jüngsten Bernauer. Die kleinen Hobby-Künstler können das Banner nach Lust und Laune mit bunten Bildern bemalen oder einfach die vorhandenen Motive ausmalen.

Vorfreude ist die schönste Freude. Am 1. Juni 2021 wird das Kinderfest im Stadtpark wieder stattfinden. Diesmal unter dem Motto „Kulturen der Welt“.


Der 4-jährige Robin hat das Ausmal-Banner schon für sich entdeckt. (Foto: Pressestelle/LSt)

Quelle: Stadt Bernau

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Der Platz vor der Bernauer Bahnhofspassage ist eine große Baustelle. Bedingt durch den Bau der künftigen Umgehungsstraße (Ladestraße) muss er umgestaltet werden. Am kommenden Montag (18. Mai) gehen die witterungsbedingt verschobenen Arbeiten an den dortigen Buswarteplätzen weiter.

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Die Firma Günnel Bau GmbH aus Berlin wird die noch fehlende Deckschicht in Form einer so genannten halbstarren Decke einbauen. „Das heißt, dass in einem ersten Arbeitsgang ein fugenloses Asphalttraggerüst eingebaut wird, welches in einem zweiten Arbeitsgang mit Mörtel verfüllt wird“, informiert Kirstin Plokarz vom Bauamt der Stadt. Auf den Warteplätzen können bis zu zehn Busse stehen.

Quelle: Stadt Bernau

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Am 20. Mai ist es wieder soweit – unmittelbar nach der letzten Eisheiligen, der „kalten Sophie“, werden die beliebten Blumenampeln von den Mitarbeitern des Zierpflanzenbaus der Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH an den Laternen in der Bernauer Innenstadt aufgehängt.

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Anlässlich des 11-jährigen Bestehens der Blumenampeln wird das Projekt in diesem Jahr um eine neue Pflanze erweitert. Neben den traditionell gepflanzten Geranien und Begonien werden in diesem Jahr auch Hummelkönige in den Bernauer Blumenampeln zu finden sein. „Der Hummelkönig, auch unter den Namen Goldmarie oder Goldzweizahn bekannt, ist reich blühend, beliebt bei den Insekten und gut kombinierbar mit anderen Pflanzen. Sie ist damit die perfekte Pflanze, um die Bernauer Innenstadt nachhaltig und farbenfroh erstrahlen zu lassen“, so Nils Lönnies, der Citymanager der BeSt Bernauer Stadtmarketing GmbH.

Die BeSt Bernauer Stadtmarketing GmbH bedankt sich bei allen Blumenampelpaten, freut sich über langjährige Engagements und begrüßt die neu hinzugekommenen Unterstützer herzlich. Sie alle ermöglichen auch in diesen besonderen Zeiten mit ihren Patenschaften das Blühen in der Innenstadt. Alle Paten der Saison und weitere Informationen zu den Blumenampeln finden Interessierte unter www.bernauer-innenstadt.de.

Wenn auch Sie zum Blühen in der Innenstadt beitragen möchten, ist es noch nicht zu spät. Für ein paar Blumenampeln werden weiterhin Paten gesucht. Bei Interesse und für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die BeSt unter Telefon (03338) 376592 oder E-Mail n.loennies@best-bernau.de.

Foto: Stefan Klenke

Quelle: BeSt Bernauer Stadtmarketing GmbH

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Das städtische Ordnungsamt nimmt ab dem 15. Mai 2020 wieder die Kontrollen des ruhenden Verkehrs auf.

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In den vergangenen Wochen, wo sehr strenge Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen im gesamten Land herrschten, fanden nur eingeschränkt Kontrollen des ruhenden Verkehrs in Bernau bei Berlin statt. Zum einen, weil sich die Bürgerinnen und Bürger an die Einschränkungen hielten und wenig unterwegs waren. Zum anderen lag die Schwerpunktaufgabe des Ordnungsamtes in den vergangenen Wochen darin, die Bürgerinnen und Bürger mit den unterschiedlichen Regelungen der Eindämmungsverordnung vertraut zu machen und gegebenenfalls auf die einzuhaltenden Hygienevorschriften etc. hinzuweisen.

Mit der neuen Verordnung des Landes Brandenburg vom 8. Mai 2020 und den damit einher gehenden Lockerungen herrscht wieder mehr Betrieb auf den Bernauer Straßen, weshalb die regulären Kontrollen zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit wieder notwendig werden.

In Schönow werden vier Anliegerstraßen neu gebaut
Betriebsamkeit im eher beschaulichen Schönow. Radlader fahren auf und ab, Baggerschaufeln wühlen sich in den Boden. Doch trotz des Baulärms und der mit den Arbeiten verbundenen Staubentwicklung ist die Stimmung bei den meisten Anwohnern gut. Statt der unbefestigten Wege, die sich im Sommer in Staubpisten und nach jedem Regen in Schlammwüsten verwandeln, werden sie bald gut befestigte Straßen und Gehwege vor ihrem Haus haben. „SchöFi ist der amtsinterne Projektname“, verrät Jens Kulecki vom Bernauer Bauamt mit einem Schmunzeln. Hinter der Kurzform verbirgt sich der Ausbau der Schönerlinder, Fischer-, Wiesen- und Liepnitzstraße. Die bislang bis auf die nördliche Fischerstraße unbefestigten Anliegerstraßen werden auf einer Länge von insgesamt knapp 1.100 Metern grundhaft ausgebaut und erhalten umfangreiche Anlagen zur Ableitung des Regenwassers, welche in einem Regenrückhaltebecken an der Wandlitzstraße münden.

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„Wir sind total begeistert, dass wir jetzt so gute Straßen bekommen. Es wird wohl keinen hier geben, der das nicht gut findet“, sagen Jutta und Christoph Kern. Froh sind sie auch, dass die Straßen mehrfach am Tag gewässert werden, damit es nicht so staubt, wenn etwa Baufahrzeuge durchfahren.

Begonnen wurden die Bauarbeiten in dem Wohngebiet bereits im September 2019, bis Jahresende sollen sie abgeschlossen sein. Trotz der Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie gibt es bislang kaum Verzögerungen. „Die Baufirma hat alles organisiert, dass die Leute hier weiterarbeiten können. Sie hat Unterkünfte in Einzelzimmern besorgt, einen Sanitärcontainer aufgestellt, damit sich die Arbeiter die Hände waschen können, und auch die An- und Abfahrten so geplant, dass höchstens zwei Personen im Auto sitzen“, ist Jens Kulecki des Lobes voll über die Firma Georg Koch aus dem mecklenburgischen Malchin.

Bevor der Straßenbau losgeht, werden zunächst Entwässerungskanäle verlegt. Bislang ist das Regenwasser bei starken Niederschlägen oft auf die angrenzenden Grundstücke gelaufen. Künftig wird es in ein extra gebautes Rückhaltebecken geleitet, in dem es dann entweder verdunstet oder versickert. Das Auffangbecken am Siedlungsrand wurde gleich zu Beginn der Arbeiten angelegt, jetzt muss es nur noch bepflanzt werden.

„Wir müssen bei unseren Planungen jederzeit sicherstellen, dass die Leute auf ihre Grundstücke kommen. Die Absprachen zwischen der Baufirma und den Anwohnern dazu klappen gut“, sagt Jens Kulecki. Derzeit verlegen die Bauleute das Pflaster in der Wiesenstraße, die bald fertiggestellt sein wird. Nur Parkbuchten und Mulden müssen noch angelegt werden. In der Liepnitzstraße haben sie schon die Borde gesetzt, dann geht es voraussichtlich erstmal in der Fischerstraße mit den Arbeiten weiter. Diese und die Schönerlinder Straße werden asphaltiert, die anderen beiden mit Betonsteinen gepflastert. Die Schönerlinder und die südliche Fischerstraße erhalten zudem jeweils einseitig neue Gehwege.

Bedingt durch die Bauarbeiten mussten neun Bäume gefällt werden. Als Ersatz dafür werden im kommenden Jahr 20 neue gepflanzt. Die Stadt investiert 2,1 Millionen Euro in den Straßenbau im Schönower Wohngebiet.

In den vergangenen zehn Jahren wurden in Schönow viele Straßen grundhaft ausgebaut, so die Heide-, die Kraut-, die Torf- und die Friedenstraße, Am Lanker Weg sowie ein Teil der Heinrich-Heine-Straße. Neu gebaut wurde auch die Ortsdurchfahrt, die Ende letzten Jahres fertiggestellt wurde.

Neben dem Straßenbau steht in der zweiten Jahreshälfte auch wieder die sogenannte „erweiterte Straßenunterhaltung“ auf dem Programm. Zehn unbefestigte Straßen oder Wege in Schönow sollen mit einem rund zehn Zentimeter dicken und drei Meter breitem Asphaltband versehen werden. Bei Bedarf werden seitlich flache Mulden zur Versickerung und Verdunstung des Regenwassers angelegt. Seit mehr als vier Jahren wird in Bernau die erweiterte Straßenunterhaltung praktiziert. Für dieses Jahr sind im Haushalt 950.000 Euro dafür eingeplant.


Foto: Bauarbeiter der Firma Georg Koch verlegen Pflastersteine in der Wiesenstraße. (Foto: Pressestelle der Stadt Bernau/cf)

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Gestern hat die Landesregierung für Brandenburg weitere Lockerungen der bestehenden Anti-Corona-Auflagen angekündigt. Begründet wurde dies mit dem aktuell moderaten Infektionsgeschehen im Land. Das trifft auch für die Stadt Bernau bei Berlin zu: Seit dem Wochenende gibt es hier nur zwei neue positiv laborbestätigte Coronavirus-Fälle. Bürgermeister André Stahl hat vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen heute die Brandenburgklinik besucht, um sich persönlich ein Bild von den Entwicklungen vor Ort zu machen. Die Einrichtung in der Waldsiedlung hatte in den vergangenen Wochen mit Abstand die meisten bestätigten Infektionsfälle im Landkreis zu verzeichnen. Auch waren mehrere Todesfälle zu beklagen.

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Als sich vor gut einem Monat bestätigte, dass sich in der Bernauer Rehaklinik Patienten und Angestellte mit dem neuen Coronavirus infiziert hatten, musste die Klinikleitung sofort handeln. „Vom ersten Tag an haben wir auf absolute Transparenz und ein sofortiges Gegensteuern gesetzt, um ein Ausbreiten des Virus zu verhindern. Von Anfang an ist das kreisliche Gesundheitsamt in die Maßnahmen und Schritte eingebunden. Täglich übermitteln wir seit Anfang April alle zur Verfügung stehenden Daten und Zahlen“, so Geschäftsführer Kai-Uwe Michels.

Konzept zur Corona-Prävention und zum Corona-Management

In enger Absprache mit dem Gesundheitsamt hat der Lenkungsausschuss der Reha mit Unterstützung der Universität Münster ein Konzept zur Corona-Prävention und zum Corona-Management in der Brandenburgklinik erarbeitet, das jetzt dem Gesundheitsamt des Landkreises vorliegt. Darin festgehalten sind umfassende Maßnahmen, um die Gesundheit der Patienten und Mitarbeiter zu schützen. „In jeder einzelnen Station der Brandenburgklinik wurde eine Aufnahmestation eingerichtet, wo die neu ankommenden Patienten zunächst getestet und vorsorglich isoliert werden. Liegt ein negatives Testergebnis vor, kommt der Patient auf die eigentliche Station. Bei positivem Befund wird der Patient in häusliche Quarantäne oder auf die Isolierstation verlegt“, erklärt der Klinik-Geschäftsführer.

17 Seiten umfasst das Konzept zur Prävention. Dazu gehört auch die Einrichtung eines Fahrdienstes zum Labor, wodurch sich die Zeiten reduzieren. „Wenn wir die Tests bis 13 Uhr liefern, erhalten wir noch am gleichen Tag um 18 Uhr die Ergebnisse“, erklärt Kai-Uwe Michels. Die umfangreichen Präventivmaßnahmen werden seinen Informationen nach von allen Mitarbeitern gemeinsam getragen. „Aber sie sind für das gesamte Personal eine enorme Herausforderung. Aber ich bin froh über das Engagement aller Mitarbeiter“, so der Geschäftsführer. Bewusst habe sich die Geschäftsleitung gegen Kurzarbeit entschieden, obwohl von den 850 Betten infolge des Ausbruchsgeschehens nur noch 300 Betten belegt sind. „Wir sind zuversichtlich, dass wir demnächst den Betrieb wieder hochfahren können“, so Michels. Bernaus Bürgermeister André Stahl ist ebenso zuversichtlich: „Die eingeleiteten Maßnahmen sind vorbildlich und vor allem nachhaltig. Die weitere Ausbreitung konnte aufgrund der tiefgreifenden Maßnahmen gestoppt werden.“

Während der gesamten Zeit hat die Klinikleitung um Geschäftsführer Kai-Uwe Michels einen sehr engen Kontakt zu den zuständigen Behörden von Bund, Land und Landkreis gehalten, um alle Schritte abzustimmen. Auch mit Bernaus Bürgermeister war er in regelmäßigem Austausch. „Die vergangenen Wochen waren eine große Herausforderung für die gesamte Belegschaft. Alle haben ihr Möglichstes gegeben. Seit dem Ausbruchsgeschehen am 4. April haben wir insgesamt 2024 Testungen vorgenommen. Von den insgesamt 1364 Mitarbeitern waren insgesamt 81 positiv getestet, am heutigen Tag sind es nur noch 26 Mitarbeiter, die noch positiv getestet sind. Von den Patienten waren über den gesamten Zeitraum hinweg insgesamt 96 positiv getestet, mit dem heutigen Tag sind es nur noch 13. Wir sind sehr froh, dass die Zahl der Genesenen weiter steigt. Das spricht für die getroffenen Maßnahmen und die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt“, so Kai-Uwe Michels.

Mit dem stringenten Konzept will die Brandenburgklinik das Coronavirus aus der Einrichtung schnellstmöglich komplett verbannen. Die Abstimmungen dazu erfolgen mit dem Brandenburger Gesundheitsministerium und dem Gesundheitsamt des Landkreises Barnim. Die Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt läuft nach Einschätzung der Geschäftsführung der Klinik sehr gut.

„Die Situation war ernst und wir haben geholfen, wo wir konnten. Ich habe mir heute noch einmal direkt einen Einblick verschafft, dass die Klinikleitung auf dem richtigen Weg ist, um das Coronavirus nachhaltig zu bekämpfen. Ich danke der Familie Michels und den Mitarbeitern, dass sie uns in den vergangenen Wochen stets transparent ihr Handeln erklärt hat. Dem ist es auch zu verdanken, dass die Lage nun deutlich besser ist“, so der Bürgermeister.

Bei den Anwohnern der Brandenburgklinik hoffen Stadt und Klinik auf Verständnis für die vielen neuen Hinweisschilder. „Die Schilder dienen der Information und erinnern jeden Einzelnen an das richtige Verhalten in dieser Zeit“, so Kai-Uwe Michels.

Hintergrund
Am 4. April wurde der erste Coronafall in der Brandenburgklinik bekannt. Von insgesamt 1364 Mitarbeitern hatten sich 81 infiziert, von 850 Patienten insgesamt 96. Jetzt sind nur noch 26 Mitarbeiter und 13 Patienten betroffen.
Mit einer Aufnahmekapazität von insgesamt 850 Betten ist die Brandenburgklinik in der Waldsiedlung das größte Haus im Unternehmensverbund der Michels Kliniken.

Quelle: Stadt Bernau

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Nur kleine Funde beim Bau der Ladestraße

Der Bau der Ladestraße geht trotz Munitionsfunden weiter voran. Ein erster Teilabschnitt von rund 100 Metern Länge ist nun zum Weiterbau freigegeben.

Kleinere Granaten, Handwaffen, Munition – dass beim Bau der Ladestraße entlang der Schienenwege auch nach Sprengmitteln gesucht wird, hat sich bereits jetzt als richtig erwiesen. Größere oder gefährlichere Funde blieben jedoch bislang aus. Um dennoch nicht zu viel Zeit zu verlieren, wurde der Bauablauf noch einmal umstrukturiert. Unweit des ehemaligen Güterschuppens können nun bereits eine Stützwand errichtet und Spundbohlen für den Untergrund eingesetzt werden. Die Entlastungsstrecke zwischen der Weißenseer Straße und der Börnicker Chaussee soll bis zum Brandenburgtag 2021 fertiggestellt sein.

Quelle : Stadt Bernau

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