Im Stadtteil Blumenhag wurde in der letzten Woche die alte Sternwarte abgebrochen. Damit wird Platz gemacht für die neue Kita „Sternekieker“, die bis 2022 für vier bis fünf Millionen Euro an gleicher Stelle entstehen soll.

Foto: Stadt Bernau

Auf dem dreieckigen, rund 5.000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen der Straße „Im Blumenhag“, Flieder- und Enzianstraße wird schon bald der Bau der neuen Kita beginnen. Diese ist für 150 Kinder ausgelegt, davon 40 Kinder unter drei und 110 über drei Jahren.

Auch wenn die Hobbyastronomen vom Verein „Astronomisches Zentrum Bernau“ vorläufig ihre alte Sternwarte los sind, werden sie doch mittelfristig profitieren. Denn in dem zweistöckigen Gebäude werden auch sie wieder Vereinsräumlichkeiten bekommen. Außerdem wird die Kita nach ihnen benannt – das kann auch nicht jeder Verein von sich sagen.

Quelle: Stadt Bernau

Noch sind die Temperaturen recht mild. Winterliches Wetter lässt sich derzeit nur erahnen. Aber das kann sich jederzeit ändern. Dafür, dass die Verkehrsteilnehmer auch bei Glätte, Schnee und Eis sicher von A nach B gelangen, sorgt in der Gemeinde Panketal der Winterdienst, der von den 16 Mitarbeitern des Betriebshofes abgesichert wird. Es kann vorkommen, dass sie um 4 Uhr morgens zum Einsatz starten, um die größtmögliche Verkehrssicherheit auf gemeindeeigenen Straßen und Wegen herzustellen. Um die Wetterlage besser einschätzen zu können, bekommen die Männer zweimal am Tag eine genaue Wettervorhersage für Panketal.

Sollte der Winter doch plötzlich kommen, sind sie gut vorbereitet: Es liegen 130 Tonnen Sand in zwei Lagerhallen auf dem Gelände in der Rostocker Straße in Schwanebeck bereit. Für die Verteilung werden fünf Multicars und zwei Lkw mit den entsprechenden Aufsätzen aus Blech und Edelstahl genutzt. Bei besonders extremen Wetterlagen wird Lauge eingesetzt, die aus Bernau geholt wird. Von den insgesamt rund 170 Kilometern Straße in Panketal werden etwa 90 Kilometer durch den Winterdienst des Betriebshofes abgedeckt.


Das Betriebshof-Team der Gemeinde Panketal ist mit seinen Gerätschaften nicht nur auf den Winter vorbereitet, son- dern auch auf die Erledigung vieler anderer Aufgaben.

Betriebshofleiter Olaf Meyer und seine Kollegen sind aber auch in anderen Jahreszeiten gefragt. An eine der größten Herausforderungen der vergangenen Jahre erinnert sich der stellvertretende Betriebshofleiter Robert Koeppe: Eine Windhose hinterließ im Juli 2017 eine Schneise der Verwüstung in Schwanebeck. Tag und Nacht waren er und seine Kollegen im Einsatz, um Äste wegzuräumen, zu zerkleinern, zu entsorgen und die Straßen und Wege von Resten zu befreien. Es hat mehrere Wochen gedauert, bis die lange Liste der aus dem Sturm resultierenden Aufgaben abgearbeitet war.

Auch wenn es keine Wetterkapriolen gibt, hat das Team viel zu tun: Es pflegt und reinigt kommunale Grün- flächen, öffentliche Parkanlagen, Straßen und Spielplätze. Es entleert Mülleimer, entsorgt Laub und hält Plätze, Bushaltestellen und Wege sauber. Es pflanzt Bäume, pflegt sie und gestaltet Flächen gärtnerisch.
Es beseitigt Gefahrenquellen, nimmt Asphalt- und Pflaster-Ausbesserungen vor und erledigt Straßenre- gulierungsarbeiten. Darüber hinaus übernehmen die Betriebshofmitarbeiter kleinere Reparaturen und handwerkliche Tätigkeiten – je nachdem welche Aufträge aus der Verwaltung kommen. Kürzlich waren sie beispielsweise damit beschäftigt, den Weihnachtsbaum im Rathaus zu liefern und aufzustellen.

Quelle/Foto: Gemeinde Panketal

Gut voran gehen die im August begonnenen Bauarbeiten für einen beidseitigen Gehweg zwischen Bernau und Schönow. Die Stadt investiert etwa 1,3 Millionen Euro in das Projekt entlang der Schönower Chaussee. „Bestens angelegtes Geld“, so Bürgermeister André Stahl. Ihm ist es wichtig, dass die Verkehrsinfrastruktur für alle Verkehrsteilnehmer und in allen Ortsteilen verbessert wird.

In Richtung Schönow wird der Gehweg auf dem etwa 760 Meter langen Abschnitt zwischen Potsdamer Straße und Ortseingang komplett neu gebaut und auch für Radfahrer freigegeben. Dadurch wird auch der Schulweg für viele Kinder sicherer. Gebaut wird abschnittsweise, daher gibt es auch nur abschnittsweise Sperrungen. Der neue Weg ist mit drei Metern deutlich breiter als der bisherige.

Komplett neu gebaut ist der Geh- und Radweg schon zwischen der Fußgängerinsel am Einkaufsmarkt in Schönow und der Ahrstraße Fotos: Pressestelle/cf

„Zum sicheren Passieren der Baustelle wurden für Fußgänger und Radfahrer separate Verkehrsführungen eingerichtet. So ist temporär ein Notweg errichtet worden“, informiert Torsten Balk vom Bauamt der Stadt. Dieser konnte schon zurückgebaut werden, da der Geh- und Radweg zwischen der Fußgängerinsel am Einkaufsmarkt in Schönow bis zur Ahrstraße bereits komplett neu hergestellt ist.

Auf der anderen Fahrbahnseite (Richtung Bernau), an der es bislang keinen Weg gab, wird zwischen Ahr- und Potsdamer Straße ein etwa 600 Meter langer Gehweg gebaut. Dort sind die Bauleute derzeit fleißig am Werkeln. Ziel ist es, den Gehweg bis zur Winterpause weitgehend fertig zu haben. Im neuen Jahr gehen dann die Bauarbeiten am Geh- und Radweg auf der gegenüberliegenden Fahrbahnseite weiter und der letzte Abschnitt zwischen Ahr- und Potsdamer Straße wird gebaut. Alles in allem werden außerdem 42 neue Laternen errichtet und acht Bäume gepflanzt.

Für beide Wege werden Querungsstellen angelegt und im Bereich der Elbestraße zudem ein gesicherter Übergang mit einer Fußgänger-Bedarfsampel. Im Zuge der Bauarbeiten werden auch die beiden Bushaltestellen an der Elbestraße barrierefrei umgebaut. Bereits fertiggestellt sind zwei neue Haltestellen für die künftige Linie 900 an der Potsdamer Straße, so dass diese ab dem Fahrplanwechsel im Dezember genutzt werden können.

In vollem Gange sind derzeit die Arbeiten für den Gehweg in Richtung Bernau Fotos: Pressestelle/cf

„Die Arbeiten sind bisher wirklich gut vorangegangen. Trotz zusätzlicher Verlegungsarbeiten durch Versorgungsunternehmen und den damit einhergehenden Bauablaufänderungen und höherem Koordinierungsaufwand erfolgte das Baugeschehen strukturiert“, lobt Torsten Balk die Baufirma Strabag aus Neuenhagen.

Quelle: Pressestelle/cf

Radweg an der L200 wird weitergebaut

Wer viel mit dem Fahrrad unterwegs ist, wird dies gerne lesen: der Radweg an der Schwanebecker Chaussee wird weitergebaut.

Vor drei Wochen hat der Landesbetrieb Straßenwesen diese Baumaßnahme wieder aufgenommen, mit dem Ziel, sie bis zum nächsten Frühjahr abzuschließen. Das Teilstück ist rund 660 Meter lang und reicht von der Höhe gegenüber der Einmündung der Karl-Liebknecht-Straße bis zur kleinen Parkfläche vor dem Haupttor der ehemaligen Panzerkaserne. Die Stadt Bernau wird den dann asphaltierten Radweg im nächsten Jahr durch eine Beleuchtung im Wert von rund 150.000 Euro ergänzen.

Quelle/Foto: Stadt Bernau


„Funkeln im Dunkeln“ kommt per Post

Das Netzwerk für Verkehrssicherheit Brandenburg ruft bereits zum dritten Mal zu den bundesweiten „Tagen der Sichtbarkeit“ aus. Diese Aktionswoche findet auch in diesem Jahr in Bernau unter dem Namen „Funkeln im Dunkeln“ vom 16. bis zum 20. November 2020 statt.

Mit Beginn der dunklen Jahreszeit wird die Sichtbarkeit der Verkehrsteilnehmer immer wichtiger. Zusammen mit der Kreisverkehrswacht, der Straßenbehörde und Verkehrsbehörde des Landkreises, der Polizei und vielen weiteren Unterstützern möchte die Stadt Bernau bei Berlin so viele Bürger*innen wie möglich für das Thema und die Gefahren des Nichtgesehenwerdens sensibilisieren. Es sollen Fußgänger und Radfahrer aller Altersgruppen in der dunklen Jahreszeit darauf aufmerksam gemacht werden, dass sie durch eine bessere Sichtbarkeit im Straßenverkehr ihr Unfallrisiko verringern können. Bodenmarkierungen in der gesamten Stadt sollen die Bernauer genau daran erinnern.

Eine Mitarbeiterin des Ordnungsamts hat die Pakete für die Grundschulen versandfertig gemacht. (Foto: Pressestelle/hs)

Im Mittelpunkt der jährlichen Aktion stehen vor allem die kleinsten Bürger der Stadt: Vor- und Grundschüler. Ausgestattet mit Reflektor-Bändern, Leuchtwesten und Blinkern sind die Kinder bestens für die Dunkelheit ausgerüstet. Entsprechende Warnwesten, sind in der Tourist-Information in der Bürgermeisterstraße 4 erhältlich, sobald die Einrichtung wieder ihre Türen öffnen darf.

Aufgrund der Pandemie-Situation werden dieses Jahr leider keine öffentlichen Aktionen während der Tage der Sichtbarkeit stattfinden. „Wir haben uns stattdessen dafür entschieden, unseren Grundschulen funkelnde Pakete zuzusenden. Enthalten sind Leuchtutensilien wie Westen, Reflektoren und Schnapparmbändern, aber auch Wissenswertes und Tipps rund um die Thematik Verkehrserziehung in der dunklen Jahreszeit“, informiert Rory Schönfelder, der Leiter des Bernauer Ordnungsamtes.

Quelle: Stadt Bernau

Strassensperrung

Am S-Bahnhof Friedenstal wird ab 2. November ein neues Parkhaus gebaut

Ein neues Parkhaus wird am S-Bahnhof Bernau-Friedenstal gebaut, da der Platz für die Autos der Pendler dort schon längst nicht mehr ausreicht. Start für die Bauarbeiten ist am 2. November. Künftig werden am S-Bahnhof 590 PKW-Stellplätze zur Verfügung stehen, 30 davon ebenerdig für die Kraftfahrzeuge von Menschen mit Behinderungen. Außerdem können dort etwa 600 Fahrräder, teilweise in Fahrradboxen, abgestellt werden.

Bereits am morgigen Dienstag, dem 20. Oktober werden die Bauzäune geliefert und aufgestellt. Die rund 200 Parkplätze an der Lenastraße können jedoch noch bis zum 2. November genutzt werden. Ab dem 2. November wird das Baufeld – der Bereich zwischen Bahndamm, Umspannwerk, Lenastraße und Verbindungsweg zur Angarastraße – geschlossen und mit den Erdarbeiten begonnen. Weiterhin erreichbar bleiben die 131 Parkplätze am Bahndamm (östlich der Lenastraße).
Während der Baumaßnahme verbleiben Verbindungswege für Fußgänger und Radfahrer zwischen Angarastraße, S-Bahn-Station und Lenastraße. Der überdachte Fahrradunterstand in Bahndammnähe bleibt ebenfalls stehen. „Der andere, derzeit mittig zwischen den PKW-Stellplätzen gelegene Fahrradunterstand, muss zurückgebaut werden. Es ist beabsichtigt, diesen ebenfalls in Bahnhofsnähe provisorisch wieder aufzustellen“, informiert Philipp Mosig vom Bernauer Bauamt.
Bereits zum Brandenburg-Tag im September kommenden Jahres soll das Parkhaus fertig sein. Bis dahin bittet die Stadt Bernau um Verständnis für die nicht vermeidbaren Einschränkungen.   

Quelle: Stadt Bernau

Ein wenig radfahrerfreundlicher ist Bernau seit heute Mittag. Wer mit dem Drahtesel unterwegs ist, wird nun durch Piktogramme auf dem Boden vor gefährlichen Kreuzungen gewarnt. Zu sehen sind die neuen Symbole im Kreuzungsbereich der Oranienburger Straße/Fichtestraße, vor dem Ortseingang von Börnicke (von Bernau-Zentrum kommend) und im Bereich Feldweg/Kastanienweg in Ladeburg.

Quelle: Stadt Bernau Foto: Das neue Piktogramm in der Oranienburger Straße. Foto: Pressestelle/hs)

Strassensperrung

Zwei Straßensperrungen dürften die Lindower in der nächsten Woche etwas Kopfzerbrechen und einige Umwege bereiten. Grund dafür sind zwei Baumaßnahmen, die jedoch bewusst gebündelt und in die Herbstferien gelegt wurden, um die Einschränkungen nicht zu sehr in die Länge zu ziehen.

Um die Regenentwässerung für die Ladestraße an den Regenwasserkanal anzuschließen, muss die Stadt von Montag bis Freitag nächster Woche die Weißenseer Straße zwischen Breitscheidstraße und Blumberger Chaussee im Bereich der Pankebrücke voll sperren. Die Anlieger der Weißenseer Straße und der Schwanebecker Chaussee können bis an die Baustelle heranfahren. Damit bleibt die Erreichbarkeit der Grundstücke aus jeweils einer Richtung erhalten. Darüber hinaus wird der Landesbetrieb für Straßenwesen von Montag bis Sonntag (25. Oktober) die L200 (B2) zwischen Schwanebeck (Zillertaler Straße) bis zur Autobahn-Anschlusstelle Bernau-Süd wegen Bauarbeiten an der Deckschicht voll sperren.

Daraus ergeben sich für die Bewohner des Stadtteils Lindow in der nächsten Woche erhebliche Einschränkungen. Die Umleitungsstrecke Richtung Berlin verläuft über die Blumberger Chaussee, Birkenhöhe, Birkholz und Schwanebeck oder Alternativ über die Autobahn-Anschlusstelle Nord, die über die Bernauer Innenstadt erreicht werden kann. Der Weg zum Bernauer Zentrum verläuft dann über die Blumberger Chaussee, den Börnicker Landweg und Börnicke.

Die Stadt bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer und speziell die Lindower um Verständnis für die notwendigen Baumaßnahmen und Geduld.

Quelle: Stadt Bernau

Neu-Bürger sind in Bernau herzlich willkommen. Das signalisiert die
Stadt auch in diesem Jahr wieder mit einem Empfang für neu
Zugezogene.

Zu Dienstag, den 3. November, 18 Uhr sind alle Neu-Bernauerinnen
und Neu-Bernauer ins Neue Rathaus (Bürgersaal), Bürgermeisterstraße
25 eingeladen.

„Wir wollen den neuen Mitbürgern die Verwaltung vorstellen und
sie über die weitere Entwicklung der Stadt informieren“, so
Bürgermeister André Stahl. Vor allem aber möchte er mit ihnen
ins Gespräch kommen, hören, ob sie inzwischen so richtig in Bernau
angekommen sind, was ihnen in ihrer neuen Heimat gefällt und was
nicht. Der Bürgermeister wird die Gäste gemeinsam mit Péter Vida,
dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, begrüßen.

Die Neu-Bernauer können sich an diesem Abend auch das Neue Rathaus ansehen und sich so vor Ort informieren, welcher Service in dem modernen Gebäude wo angeboten wird. Immerhin sind dort jetzt fast alle Ämter der Stadt erreichbar. Im gegenüberliegenden historischen Rathaus haben das Kulturamt, das Amt für Schul-, Sport- und Jugendangelegenheiten, das Liegenschaftsamt und das Gebäudemanagement ihren Sitz.

Die Einladung richtet sich in erster Linie an Neubürger, die in den
vergangenen zwölf Monaten nach Bernau gezogen sind. Eine Anmeldung per E-Mail an pressestelle@bernau-bei-berlin.de, Betreff: „Neubernauer“ ist erforderlich. Aufgrund der Corona-Pandemie wird außerdem gebeten, einen Mund-Nasen-Schutz mitzubringen.

Quelle Stadt Bernau

Die Dransemündung soll zu einem naturnahen Erlebnis- und Erholungsbereich für die ganze Familie werden. Nach den vorbereitenden Maßnahmen geht es nun an die Umsetzung. Am 12. Oktober 2020 feierte die Gemeinde Panketal den offiziellen Baustart. Dafür nahm Bürgermeister Maximilian Wonke den symbolischen ersten Spatenstich vor. „Es freut mich, dass es mit der Umsetzung losgeht. Der Erlebnisbereich soll für die ganze Familie erlebbar und im Einklang mit der Natur sein. Der Bereich ist einer der letzten grünen Orte im Herzen Panketals, der nun aufgewertet wird, was auch zur Steigerung der Lebensqualität beitragen wird“, sagte er. Davon werden unter anderem auch Schülerinnen und Schüler profitieren, denn zukünftig werden sie den Erlebnisbereich auf dem Weg zur neuen Turnhalle durchqueren, die unweit davon gebaut werden wird. Darüber hinaus soll die Anlage auch für den Naturkundeunterricht genutzt werden.

Bürgermeister Maximilian Wonke nimmt den symbolischen ersten Spatenstich vor.

Auf dem über 3 Hektar großen Areal zwischen der Straße der Jugend, der Panke und der Dranse im Ortsteil Zepernick sollen unter anderem eine Fitnessstrecke entlang des Berlin-Usedom-Radweges, eine Kletteranlage sowie ein Kneipp- Einstieg an der Panke entstehen. Zur Erholung sollen Hängematten und ein Picknickort beitragen. Auch der Schutz von Flora und Fauna steht bei der Maßnahme im Mittelpunkt. Für eine grüne Umgebung wird die Pflanzung von Bäumen, Blumen und Hecken sorgen. Außerdem werden Ruhezonen für Amphibien geschaffen. Teil des Vorhabens in dem Trinkwasserschutzgebiet wird auch die Beseitigung von Altlasten sein.

Um herauszufinden, was sich jungen Panketalerinnen und Panketaler wünschen, boten die Gemeinde und das Ingenieurbüro Börjes Anfang 2019 eine Beteiligungswerkstatt an. Dabei wurden die Schulen einbezogen, Wunschbo- xen aufgestellt und es gab einen Vor-Ort-Termin, bei dem die Fläche vorgestellt wurde. Insgesamt gingen knapp 300 Vorschläge von Kindern und Jugendlichen ein, die als Grundlage für drei Gestaltungsvarianten dienten, über die die Gemeindevertretung abstimmte.

Erste Ideen zur Umgestaltung der Dransemündung gab es bereits vor neun Jahren, seit drei Jahren geht es konkret voran. Am 27. April 2020 ging der Bescheid über eine Zuwendung in Höhe von 1.022.849,11 Euro von der Investitions- bank des Landes Brandenburg (ILB) bei der Verwaltung ein. Diese Förderung wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) kofinanziert. Inklusive des Eigenanteils der Gemeinde belaufen sich die Gesamtko- sten für die Umgestaltung der Dransemündung auf etwa 1,4 Millionen Euro. Das Vorhaben, das bis Mai 2021 fertig gestellt werden soll, ist Teil des Stadt-Umland-Wettbewerbes.


Quelle/Fotos:
Gemeinde Panketal