Ob ein Freitag, der 13. tatsächlich ein Unglückstag ist, ist nicht erwiesen. Dass Badelustige am Freitag nächster Woche – einem 13. – zumindest ein bisschen wehmütig sein dürften, liegt wohl daran, dass an diesem Tag das Freibad Waldfrieden zum letzten Mal in dieser Badesaison geöffnet hat.

Nur kurz konnte Badleiter René Poppel im Juli in die Kamera lächeln. Schließlich herrschte zu diesem Zeitpunkt Hochbetrieb im Freibad Waldfrieden. (Foto: Pressestelle)

Das Freibad war in diesem Jahr durchschnittlich bis gut besucht. Einen absoluten Rekordmonat gab es jedoch auch. Badleiter René Poppel, vom Deutschen Roten Kreuz Niederbarnim, dazu: „Über 13.500 Besucher zählten wir im Juni – das war der höchste Monatswert seit der Sanierung und Neueröffnung 2014.“ Poppel weiß auch, wann besonders viele Besucher zu erwarten sind: „Entweder wenn im Radio verstärkt zum Freibadbesuch aufgerufen wird oder nachdem zwei Tage lang mindestens 27 Grad herrschten. Wenn beide Faktoren zusammenkommen, sind natürlich erst recht viele Besucher zu erwarten.“

Doch nun gehen seit ein paar Tagen die Besucherzahlen merklich zurück – da ist es sinnvoll, das Bad allmählich zu schließen und winterfest zu machen. Wer den Abschied von der Badesaison noch etwas hinauszögern möchte, kann noch das Waldbad am Liepnitzsee besuchen. Dieses hat bis Ende September geöffnet.

Quelle: Stadt Bernau

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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Reitvereins Integration, 

wir blicken auf eine unsere Jubiläumsgala in der Pankstraße in Bernau mit vielen begeisterten Gästen zurück und möchten uns mit diesem kurzen Bericht sowie mit Impressionen bei allen bedanken, die uns persönlich beehrt haben sowie bei allen, die gedanklich bei uns waren und uns Glückwünsche übersandt haben! Bleiben Sie uns wohlgesonnen und kommen Sie mal wieder auf einen Kaffee am Rande unserer Koppeln vorbei! Wir freuen uns auf Sie! 

Der Vorstand des Reitvereins Integration e.V. , Andrea Harwardt, Hendrik Falk, Ellen Ahbe und Andrea Schulze

Pünktlich um 13 Uhr, als der stellvertretende Vereinsvorsitzende Hendrik Falk das Mikrophon in die Hand nahm, hatte der Wettergott ein Einsehen und ließ die Wolken aufreißen. Damit konnte er die sechsstündige Pferdegala anlässlich des 20. Jubiläums feierlich eröffnen. Los ging es mit einer Dressurquadrille mit zwölf Pferden zu der Musik „Du bist Teil des Ganzen“. Vorgestellt wurden die Pferde von Ehrenamtlern des Vereins. In ihrer Mitte Andrea Harwardt, Gründerin und Vereinsvorsitzende des Reitvereins. Sie ist in diesem Jahr vom Bundesnetzwerk für Bürgerschaftliches Engagement (BBE) zur Botschafterin für Engagement und Sport berufen worden. Dies nahm sie zum Anlass, die ehrenamtlich Engagierten des Vereins gleich am Anfang in Szene zu setzen. Die zwölf Pferde bildeten später die hippologische Umrahmung für alle 40 Ehrenamtler, bestehend aus Freiwilligen im Sozialen Jahr und Bundesfreiwilligendienst, Trainern und Übungsleitern, Therapeuten, Reitern und Voltigierern sowie dem Bauteam, Stallteam und dem Vorstand. Der jüngste Engagierte ist der 7 Jahre alte Erik und Enkel der 76-jährigen Irmgard, der guten Seele des Vereins.

Nun schlossen sich Grußworte von Britta Stark, Landtagspräsidentin von Brandenburg, und von Bürgermeister der Stadt Bernau, André Stahl, an. Beide betonten die wichtige Arbeit des Vereines und die nachhaltige Entwicklung über 20 Jahre hinweg. Vor allem der inklusive und integrative Charakter der täglichen Arbeit wurde als Alleinstellungsmerkmal besonders hervorgehoben. Vorbildlich sei vor allem, so Stahl, dass der Verein unaufgefordert im Jahr 2015 die Initiative ergriff und für Familien, die aus Syrien geflüchtet und in Bernau aufgenommen wurden, ein Projekt namens „FARIS“ realisierte. 

Es folgten den Grußworten verschiedene Bilder aus der Vereinshistorie, dargestellt von den Reitern und Voltigierern des Vereins und vorbereitet von den vielen fleißigen Übungsleitern, die für diesen Tag ein facettenreiches Showprogramm inszenierten. Themen wie „Die Vereinsgründung“, „Der lange Weg zur Baugenehmigung“, „Reiten mit steigenden Anforderungen“, „Die Pferderassen des Reitverein Integration“ und unter der Leitung von Trainerin Irina Döring „Magische Arbeitseinsätze“ boten dem Publikum Wissenswertes und gute Unterhaltung. Die Meilensteine aus 20 Jahren wurden phantasievoll und mit viel Liebe in Szene gesetzt. Der Reitverein Integration beherbergt auf seinem Gelände den Ursprung der Panke. Diesen zu schützen und zu bewahren ist vor allem Hendrik Falk sehr wichtig. Hilfe bekommt er von den voltigierenden „Pankefeen“. Kleine Mädchen in zauberhaften, farbenfrohen Kostümen beschützen fortan die Pankewiesen vor Bebauung und Versiegelung. 

Ein besonderer Höhepunkt bildete das Schaublid rund um die Projekte des Vereines. 24 Kinder und 5 Ponys präsentierten, unter der Leitung von Übungsleiterin und Mitglied des Ehrenamtsteams der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) Kora Ahbe die unterschiedlichsten Projekte des Vereins. Da zeigten die Kinder des „Cavallo- Ferienprojektes“ mit Xhoana Pura, wie sie Italienisch mit Pony Eldor gelernt haben. Im Projekt „Westernstadt“ zeigten die Kleinsten auf Pony Cleo stellvertretend für die KITA Rappelkiste, wie mutig man als Cowboy sein muss. Kinder der Robinsonschule im Projekt „Schaubild“ zeigten, wie gut Kunst und Pferde zusammen passen. Das Projekt „Kochgalopp“ wurde stellvertretend für die Kinder der Johannaschule vorgestellt. Mir Pony Mogli an der Hand zeigten syrische und deutsche Kinder aus dem Projekt „Faris“, wie die Willkommensklasse der Rollenhagen-Grundschule mit dem Pferd zur Schule gegangen ist. Man merkte Ellen Ahbe, Finanzvorstand des Reitvereins, deutlich die Verbundenheit zu jedem dieser Projekte an. Sie hatte mit ihrem Engagement maßgeblich dazu beigetragen, dass all diese Kinder wunderschöne Momente mit dem Pferd erleben konnten, indem sie über mehrere Jahre hinweg für die Projekte finanzielle Mittel von „Aktion Mensch“, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Kreissportbund Barnim akquirierte.

Quelle: Reitverein Integration

Staunend verfolgten Gäste wie Ralf Christoffers, Abgeordneter des Brandenburger Landtags und Christina Krämer, Landesbeauftragte des Deutschen Kuratoriums für Therapeutisches Reiten (DKThR) für Berlin/Brandenburg, wie Voltigierer das Highlight der Jahre 2016 und 2018 darstellten: die Gold- und Silbermedaille bei den Europameisterschaften im Voltigieren für das „Pas de Deux“. Kleine Nachwuchshoffnungen voltigierten auf den Ponys Kardinal und  Mogli stellvertretend für die teilnehmenden Länder. Großen Beifall bekam natürlich die deutsche „Nationalmannschaft“. Geleitet wurde die Vorstellung von Laura Schiffner, noch bis vor Kurzem selbst erfolgreiche Voltigiererin und mehrfache Landesmeisterin in Brandenburg, jetzt Trainerin dieser vielversprechenden Nachwuchsgruppen.

Natürlich waren auch die „echten“ Medallienträger Teil des bunten Programms. Die frisch gebackenen deutschen Vizemeister der Senioren 2019 im Doppelvoltigieren, Diana Harwardt und Peter Künne zeigten auf ihrem Pferd Sir Laulau an der Hand von Andrea Harwardt ihre aktuelle Kür und verzauberten das Publikum mit tänzerischer Eleganz und kraftvoller Akrobatik. Auch mit den Einzeldarbietungen von Diana auf Sir Laulau, Peter auf Quintano und Liesbeth Fraatz auf Longinus stellten die Bundes- und Landeskader ihre erfolgreichen Küren den 300 beeindruckten Gästen vor. Dass auch hier die Nachwuchsförderung frühzeitig beginnt, stellten Erik Wallbrecht (7), Greta Liebig (9), Golda Fröhling (8) und Eva Lotte Riechers (9) auf der Stute Mogli unter Beweis. 

Besondere Momente machten den Tag zu etwas ganz Besonderem. Diana Harwardt stellte den Rappen Rembrandt im Damensattel reitend vor. Das wunderschöne rote Kleid begeisterte Groß und Klein. Auch eine Torte, als riesiger Aufbau auf einer Kutsche, war ein Hingucker. Susanne Wendt hatte als Überraschung einige Wegbegleiter der „ersten Stunde“ eingeladen. Sie gratulierten der Vereinsvorsitzenden Andrea Harwardt mit Sonnenblumen in der Hand. Um die später aufziehenden Wolken zu vertreiben, zeigten Kinder der wöchentlich stattfindenden Kinderyoga-Kurse den Sonnengruß und andere Übungen, einstudiert mit Manuela und Theresa Schmökel. 

Nun folgte die Vorstellung der Hippotherapie. Das therapeutische Reiten ist das Herzstück des Vereins und darf daher bei keiner Präsentation fehlen. Berit Richter ist als Physiotherapeutin und Hippotherapeutin im Reitverein Integration gemeinsam mit Andrea Harwardt zuständig für die fachgerechte Durchführung dieser besonderen Therapieform. Mit einem 15-köpfigen Team aus Langzügelführern, Helfern, Patienten und Eltern gab Frau Richter den Zuschauern einen Überblick über die Therapie. Begonnen mit einem Transfer vom Rollstuhl aufs Pferd, über das Sichtbarmachen der übertragenen Bewegungsimpulse, bis hin zum Streicheln der Therapiepferde konnten die Zuschauer Einblicke gewinnen. Die vierbeinige Therapeuten Gaspari, Amigo und das Shetlandpony Cleo waren im Einsatz und stellten einmal mehr ihre beeindruckende Geduld bei dieser Arbeit unter Beweis.

Anschließend ging es um Bewegung ganz anderer Art. Auch in diesem Jahr nimmt der Verein beim „Eberswalder Stadtlauf“ teil, welcher bereits zum elften Mal von den „Partnern für Gesundheit“ durchgeführt wird. Um wieder auf eine große Teilnehmerzahl stolz sein zu können, wurde die Gala noch einmal genutzt, um Werbung fürs Mitlaufen zu machen. Kinder der Voltigiergruppen liefen unter der Leitung von Trainerin Sabine Anders um die Wette. Ellen Ahbe moderierte das Bild und nahm es zum Anlass, den zahlreichen Förderern des Vereins zu danken. Jeder Läufer dieses Schaubilds trug ein T-Shirt mit Aufschrift und Logo der Unterstützer des Vereins, darunter die Stadt Bernau, die Berliner Volksbank, die Sportstiftung der Sparkasse Barnim, der Rotary Club Bernau und viele weitere. Sie alle tragen dazu bei, dass der Verein unverzichtbare Anschaffungen und Investitionen tätigt. Insbesondere wurde der Kreissportbund Barnim (KSB) hervorgehoben, der die Neuerrichtung des 1,4 Kilometer langen Weidezauns rund um das Gelände maßgeblich förderte und als Partner für seine Mitglieder immer wieder neue Themen setzt, zum Beispiel die Verleihung des „Gütesiegel Kinderschutz“ 

Eines der schönsten Schaubilder war das der „Sterne der Sports“. Der Reitverein Integration bekam 2019 diese hoch dotierte Auszeichnung vom Deutschen Olympischen Sportbund und den Deutschen Volks-und Raiffeisenbanken, im Volksmund „Oskar des Breitensports“ genannt. Nach dem Erhalt der Auszeichnung in Bronze für den Landkreis Barnim und dem Sieg für das Land Brandenburg im Jahr 2018, wofür es den Stern in Silber gab, schob sich der Verein im Bundesfinale mit dem Projekt „TAPFER – Therapeutische Arbeit auf dem PFERd“ bis auf Platz 4. Andrea Harwardt erhielt dafür einen goldenen Stern aus der Hand des Bundespräsidenten Frank- Walther Steinmeier. Natürlich wurde auch dieser Erfolg gebührend gefeiert. Die Freude über den Erfolg bei diesem bundesweiten Wettbewerb stellten Xhoana Pura, Johanna Lilge, Sarah Knoblich und Charlotte Kuhnt gemeinsam mit den Kindern der integrativen Voltigiergruppen dar. Während Kinder unterschiedlicher Herkunft sowie mit und ohne Beeinträchtigungen gemeinsam auf dem Pferd turnten, beklebten sie sich mit goldenen und silbernen Sternen und strahlten um die Wette. 

Trotz des Regens am Ende des Tages, war es eine gelungene Veranstaltung, mitreißend moderiert von Hendrik Falk. Er wechselte ständig vom Moderator, zum Reitlehrer, vom Visionär zum Analytiker. Alles rund ums Pferd, rund um 20 Jahre Reitverein Integration und seine besonderen Menschen.

Quelle: Reitverein Integration

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Herbstbaum

Bernau kümmert sich um mehr Grün. Deshalb sollen in diesem und im nächsten Jahr 1.000 Bäume an Straßen und Feldwegen gepflanzt werden. In der letzten Woche startete die Ausschreibung für die erste Pflanzaktion.

Die Bäume sollen in mehrwöchigen Aktionen gepflanzt werden. So ist die erste für den Spätherbst dieses Jahres geplant, weitere folgen dann mit Jahresbeginn bei entsprechender Witterung. Die Vergabe der Baumpflanzungen wird daher gebietsbezogen und abschnittweise vorgenommen. Die Lieferung von 1.000 Bäumen kann eine Herausforderung für Baumschulen werden, weshalb die Stadtverwaltung sich für die abschnittsweise Umsetzung entschieden hat.

Bei diesem Projekt sollen hauptsächlich heimische Laubgehölze, wie Linde, Eiche und Ahorn zum Einsatz kommen. Geplant ist auch, diese in der Regel entlang von Straßen und Wegen, auch Feldwegen zu pflanzen. Insbesondere der Bernauer Süden – also die Ortsteile, die einen Baum bereits im Namen tragen, wie Birkenhöhe, Birkholz und Birkholzaue, aber auch Börnicke – kommen als Standorte bevorzugt in Frage.Die  Ortsbeiräte wurden bei der Planung  miteinbezogen.

Bernau hat sich bewusst für dieses Programm entschieden, denn Bäume sind wertvolle Ökosysteme – sie bieten Brutmöglichkeiten für Vögel und wichtige Kleintiere und phasenweise auch Blütenweiden für Bienen und andere Insekten. Ganze Baumreihen, Alleen und Baumgruppen haben biotopverbindenen Charakter durch den Anschluss weiterer Lebensräume. Bäume an Feldrändern verhindern die Bodenerosion und binden Staub, sie prägen das Ortsbild und sind ein willkommener Schattenspender im Hochsommer. Nebenbei liefert die Maßnahme auch einen Beitrag zum Klimaschutz und hilft, die Folgen des Klimawandels abzumildern, denn die Bäume speichern CO2 und Wasser.

Das Projekt wird zu drei Vierteln gefördert aus Mitteln der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg: Rund 412.000 Euro stammen aus diesem Finanztopf – 137.000 Euro steuert die Stadt Bernau bei.

Quelle: Stadt Bernau

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Wir freuen uns auf das Bahnhofsmusikfest/Straßenmusikfest am Platz vor dem Kulturbahnhof Biesenthal ankündigen zu können. Wir haben wie immer ein sehr vielfältiges Programm auf dem Bahnhofsvorplatz, umrandet von Kuchenständen, unserem Grill mit Biowürstchen, Ständen mit Suppen und Salaten und viel Programm für die Familie (Basteln, afrikanische Zöpfchen flechten, Henna-Tatoos, Seifen herstellen etc)

SAMSTAG, 7. SEPTEMBER • 14-20:00 UHR
14. BAHNHOFSMUSIKFEST

Zum 14. Mal laden wir zum Bahnhofsmusikfest ein. Mit Yatra mischt sich in diesem Jahr der Einfluß arabischer Musik in unser Programm, Oloye präsentiert einen unterhaltsamen Cocktail aus Bossa Nova, Samba, Forró und der MPB (Musica Popular Brasileira), Zargenbruch heizt an mit tanzbarem WorldFolkBeat, ausserdem treten The sweet Peanuts and Friends experience und Blechblase Berlin auf. Das Morphtheater zählt für seinen Auftritt auf die Hilfe der Zuschauer. Wie immer unbeschreiblich, überraschend und gut. Genießen Sie einen herrlichen Tag an einem wunderschönen Ort, umsonst und draußen! Begleitet von einem kreativen Programm für die ganze Familie. Dazu köstliches Essen und Getränke – natürlich Bio.

Programm Stramufest 2019

14 Uhr | The Sweet Peanuts and Friends experience

Nicht gesalzen, nicht geröstet, sondern roh und süß. The Sweet Peanuts and Friends ist ein Musikkollektiv, das in den Straßen Berlins gegründet wurde. Sie wurden von dem Sänger und Trompeter Gabeyre Farah gegründet und grooven mit einer authentischen Mischung aus amerikanischem Jazz, Blues, Soul und Roots-Musik. The Sweet Peanuts and Friends, in dem regelmäßig der Bassist Hugo Reydet und der Washboard-Spieler Petross Tzekos auftreten, zaubern garantiert ein Lächeln auf die Ohren!

15 Uhr | Morphtheater Das fliegende Märchenorchester    (Theater/Akrobatik)

Das weltberühmte fliegende Märchenorchester reist durch das Land und bringt Märchen und Musik zu allen, die Märchen und Musik hören wollen. Diesmal ist allerdings etwas schiefgegangen: Das Orchester ist verschwunden! Nur zwei der Darsteller haben es zum Spielort geschafft! Was noch schlimmer ist: Die Instrumente für den Auftritt sind an eine ganz falsche Adresse geliefert worden!Aber was bleibt den letzten verbliebenen Mitgliedern des legendären fliegenden Märchenorchesters anderes übrig, als mutig auf die Bühne zu steigen – allein? Mit Hilfe der kleinen Zuschauer finden die schauspielernden Musiker-Sänger heraus, wie man die Show trotzdem retten kann: Die Kinder müssen ihnen beistehen! Mit Mut, Improvisationslust und ganz viel Musik rocken alle gemeinsam den Saal. Ein Erfolg, den Schauspieler und Zuschauer gemeinsam geschaffen haben! Denn das Märchenorchester kann nur fliegen, wenn wir alle zusammenhalten… 50 Minuten voller Live-Musik, Spaß und Pannen!

16 Uhr | Yatra

Yatra bedeutet Reise oder Wallfahrt. Beheimatet im Schmelztiegel Berlin wo kulturelle und traditonelle Werte aus aller Welt das tägliche Leben prägen, führt Yatra einen musikalischen Dialog zwischen den
Welten. Musiker aus verschiedenen Kulturen treffen sich auf einer Reise, experimentieren und schaffen mit traditionellen Instrumenten eine spannende, zeitgenössische Musik, die eine individuelle Vision der multikulturellen Vielfalt Berlins wiederspiegelt. Eine Musik mit vielen Faben und Überraschungen. Raimund Engelhardt und Doron Furman entführen den Zuhörer in musikalisch bekannte und unbekannte Welten. Der Klang des appenzeller Hackbrett mischt sich mit dem arabischen Oud, der afghanischen Laute Rabab und der indischen Tabla. Musikalische Einflüsse aus Europa, der Maquam Musik des mittleren Osten, der indischen Raaga Tradition mit ihren komplexen Rhythmen sowie sephardische Musik aus Nordafrika verschmelzen bei Yatra in einem kreativem musikalischen Organismus, der wie ein Chamäleon die Farben wechselt.

17 Uhr | Oloyé acoustic Trio

Drei erfahrene MusikerInnen präsentieren einen unterhaltsamen Cocktail aus Bossa Nova, Samba, Forró und der MPB (Musica Popular Brasileira). Das besondere: Klassiker von deutschen Diven wie Marlene Dietrich und Friedrich Holländer werden schamlos integriert, auch der Humor kommt nicht zu kurz. Die Triobesetzung von Oloyé spielt quasi akustisch, kommt ohne grosse Bühne aus und passt in jedes Wohnzimmer genauso wie in Konzertsäle. Besinnliches zum Hören und Grooves zum Tanzen, alles in einem intimen akustischen Rahmen.

18 Uhr | Zargenbruch

Zargenbruch steht für handgemachten, tanzbaren WorldFolkBeat. Bewegende Beats von der Rythmuscrew, eingängige Melodien und steile Rapeinlagen gehen in Beine, Hüften und Ohren. Keine Grenzen in den Köpfen und in der Musik – Beeinflusst durch den kulturellen Schmelztiegel Berlins, vereinen die mitreißenden Songs Elemente aus Chanson, Reggae, Ska bis hin zu Hip Hop, Swing und Folk. Markenzeichen von Zargenbuch sind einerseits die pure Energie und Lust, die diese Kombo auf der Bühne und in ihrer Musik transportiert. Andererseits die Stilbrüche und ihre verschieden-sprachigen Texte – kritisch und politisch, humorvoll bis romantisch oder ausgelassen exzessiv. Zargenbruch verführt zu einem musikalischen Rausch der besonderen Art.

19 Uhr | Blechblase

Die Blechblase Berlin lässt es funken – acht Leute an Saxophonen, Trompeten, Sousaphon und Schlagzeug sorgen mit gradlinigem Funk-Jazz für satte Grooves und kantige Sounds zum Tanzen. Man hört wirbelnde Trompeten-Soli, rauchige Saxophon-Sounds und eine Bass-Schlagzeug-Verbindung wie Nitro und Glyzerin… Aber wirklich gradlinig? Nur beim ersten Zuhören, denn neben der Treue zum klassischen Funk flirtet die Band auch per Seitensprung mit Äthiopien, der Karibik und dem Techno-Club drei Straßen weiter in Berlin…  Im Sommer am liebsten mit glühenden Instrumenten draußen in der Sonne. Heißer Tipp also!

Fotocredit bei allen: privat.

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Licht. Laden. Freies W-LAN. 

Kreiswerke Barnim investieren in Oderberg

Im letzten halben Jahr hat sich in den Oderberger Straßen einiges getan. „Vor allem ist es heller geworden“, ist dem Barnimer Landrat Daniel Kurth bei einer abendlichen Fahrt durch Oderberg bereits aufgefallen. Doch nicht nur das: am 28. August trafen sich Vertreter der Landkreisverwaltung, des Amtes Britz-Chorin-Oderberg und der Kreiswerke Barnim in der Hermann-Seidel-Straße in Oderberg, um eine öffentliche  Ladesäule in Betrieb zu nehmen und den Bürger*innen und Besucher*innen der Stadt einen freien W-LAN-Zugang am Standort zu präsentieren. Direkt gegenüber des Binnenschifffahrtsmuseums ist es unter Berücksichtigung denkmalschutzrechtlicher Belange gelungen, einen Ort mit Aufenthaltsqualität zu schaffen und das vorhandene Ladeangebot, das sich bisher an E-Bike-Fahrer richtet, zu ergänzen.

„Es ist ein großes Pfund für unseren Landkreis mit den Kreiswerken Barnim eine kommunale Gesellschaft zu haben, die  Aufgaben der Daseinsvorsorge und der infrastrukturellen Entwicklung übernehmen kann, die für manche Ämter und Gemeinden allein nicht zu stemmen wären“,  unterstreicht Kurth die Aufgabe der Kreiswerke.

Oderberg entwickelt sich weiter. Die Ladesäule für Elektrofahrzeuge ist bereits installiert, ein BARshare-Auto zur Nutzung für die Bürger ist im Gespräch.
v.l. Amtsdirektor Jörg Matthes, Geschäftsführer KWB Christian Mehnert, Daniel Lorenz (Elektrohandwerk Lorenz), Vorsitzender des Fördervereins Binnenschifffahrtsmuseum Oderberg e.V. Hartmut Zepp, Landrat Daniel Kurth, Bürgermeisterin Martina Hähnel (Foto: KWB)

Insgesamt wurden in Oderberg im letzten halben Jahr ca. 511.000 EUR investiert. Eine Investition, die sich lohnt, sind sich alle Anwesenden einig.

„Eine Sanierung der Straßenbeleuchtung in der Stadt Oderberg war aufgrund des überwiegend veralteten und technisch schlechten Zustandes großer Anlagenbereiche unbedingt erforderlich. 25% der Lichtpunkte waren defekt. Teilweise waren Wohnbereiche aufgrund fehlender oder standsicherheitsbedingt zurückgebauter Lichtpunkte nicht ausgeleuchtet. Das hat nun glücklicherweise ein Ende!“, freut sich Jörg Matthes, Amtsdirektor von Britz-Chorin-Oderberg.

Die Kreiswerke Barnim haben 2018 die Verantwortung für Wartung, Instandhaltung und Modernisierung der Straßenbeleuchtung vom Amt Britz-Chorin-Oderberg übernommen. Im Frühjahr 2019 konnte mit der Modernisierung der Beleuchtung im besonders sanierungsbedürftigen Bereich Friedenshain begonnen werden.

Aktuell sind über 300 von insgesamt etwa 400 Lichtpunkten in der Stadt Oderberg auf moderne LED-Leuchtmittel umgerüstet oder neu installiert worden. Die letzten großen Maßnahmen sind die Eberswalder Chaussee mit 27 und die Schwedter Straße mit 26 Lichtpunkten. Zum Teil müssen hier noch alte Betonmasten demontiert und neue aufgestellt werden. Die neuen Beleuchtungsanlagen werden jährlich ca. 190.000 kWh Strom weniger verbrauchen und der Umwelt damit 100 t CO2 ersparen.

„Dank der guten Zusammenarbeit mit allen Beteiligten können wir diesen Stand hier heute präsentieren und wir können die Umrüstung der Straßenbeleuchtung, wie vertraglich vereinbart, bis Ende September dieses Jahres zum größten Teil abschließen“, bedankt sich Christian Mehnert, Geschäftsführer der Kreiswerke Barnim beim Amt Britz-Chorin-Oderberg, der ehrenamtlichen Bürgermeisterin von Oderberg Martina Hähnel und der ausführenden Elektrofirma Lorenz aus Lunow-Stolzenhagen für die konstruktive Zusammenarbeit der zurückliegenden Monate.

Das Engagement in Oderberg ist damit noch längst nicht beendet, die Stadt ist im Rahmen der Modernisierung der Berliner Straße 3 auch als BARshare-Standort im Gespräch.

Die Kreiswerke Barnim haben bereits die Straßenbeleuchtung der Gemeinde Breydin übernommen und energieeffizient umgerüstet. Zudem geht in Oderberg die nunmehr 9. öffentliche Ladesäule im Ladenetz Barnim in Betrieb. Mit 22 KW kann bspw. ein Renault Zoe innerhalb von drei Stunden geladen werden. Geladen werden kann per Ladekarte oder App, die Ladestartgebühr beträgt 2 EUR und die kWh kostet 32 Cent.

KWB | 29.08.2019

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Bernau verstärkt Bauhofteam

Vier neue Mitarbeiter und fünf neue Fahrzeuge gehören seit Kurzem zum Bernauer Bauhof. Damit reagiert die Stadt auf den gestiegenen Aufwand, der zur Pflege des öffentlichen Raumes notwendig geworden ist.

Im Grünflächenbereich sind drei neue Mitarbeiter tätig. Zusammen mit ihren Kollegen  reparieren sie Bänke, leeren Papierkörbe, schneiden Gehölze oder räumen (häufig genug) umherliegenden Müll auf. Für ihre Werkzeuge, für Verkehrsschilder, für Pflanzen, altes Holz, neues Material – kurz, für alles, was im Zusammenhang mit verschiedenen anfallenden Arbeiten von A nach B transportiert werden muss – stehen den Bauhofmitarbeitern vier Transporter mit verschieden langen Ladeflächen, sowie ein  weiterer Pritschenwagen mit 7,5 Tonnen Gewicht zur Verfügung. Rund 190.000 Euro investierte die Stadt in den Kauf der neuen Fahrzeuge.

Auch bei Sonderveranstaltungen, wie etwa dem Hussitenfest oder der Bernauer Lokaltour fallen Sonderschichten für die insgesamt 21 Mitarbeiter an, denn dann müssen zum Beispiel Holzhütten oder Sperrgitter transportiert werden. Am Sonntag werden die „Männer in Orange“ ebenfalls im Einsatz sein – dann werden Wahlkabinen und Wahlurnen zu transportieren sein. Ein weiterer neuer Mitarbeiter bedient seit Kurzem die Straßenkehrmaschine. 

Die Arbeit nimmt durch das Wachstum der Stadt zu, aber auch in qualitativer Hinsicht entwickelt sich Bernau. Mit jedem neuen Papierkorb, jeder neuen Hundetoilette und jeder neuen Bank wächst auch der Aufwand für Pflege und Unterhalt für die Stadt. Dass Bernau als vergleichsweise saubere und aufgeräumte Kommune punkten kann, liegt nicht zuletzt an den Mitarbeitern des Bauhofs, die die Grünanlagen und die Rasenflächen entlang der Straßen bei Wind und Wetter das ganze Jahr über in Schuss halten.

Quelle: Stadt Bernau

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04.09.„Tag der offenen Tür im Netzwerk“
mit Miniflohmarkt vor der Tür; -Bobbycar-Rennen um 15,00 Uhr; -Luftballon Tanz um 16,00 Uhr ; -Netzwerk- Frage Ralley mit Auslosung um 17:30, und einem kleinen Kreativ-Stand, 
dazu gibt es Kaffeé, Kuchen & Bergquellwasser v. Hahn. 
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04.09.- Elternseminar: „Kinder brauchen Träume – Der Schlaf meines Kindes“
Wie schläft euer Kind? Wie schläft es ein? Schläft es durch? Und was ist mit dem geliebt/gehassten Mittagsschlaf? Meldet euch fix an, wenn euch der Schlaf eures Kindes auch ein Mysterium ist.

Alles findet in unserer Netzwerk Gesunde Kinder Barnim-Süd Einrichtung in Bernau in der Zepernicker Ch. 7 statt.

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Neues Fahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Bernau

Vertreter aller Bernauer Ortswehren haben sich am Mittwochabend in der Feuerwehrwache am Angergang versammelt, um das neue Feuerwehrfahrzeug gebührend in Empfang zu nehmen. Mit einem dröhnenden Gong fiel der Startschuss für den Wechsel: das alte Löschgruppenfahrzeug 16/12 fuhr ein letztes Mal mit Blaulicht aus der Wehr und machte symbolisch Platz für das neue Löschgruppenfahrzeug 20.

Den symbolischen Schlüssel hatten am Abend der Fahrzeugübergabe viele in der Hand. Zunächst Bernaus Bürgermeister André Stahl, der betonte, dass die Freiwillige Feuerwehr zu Recht die beste technische Ausrüstung erhält. „Mit Ihrem Einsatz retten Sie Leben und setzen das eigene dabei so manches Mal aufs Spiel. Deshalb geben wir das Geld sehr gern für Sie aus.“ Mehr als 460.000 Euro kostete das neue Fahrzeug und wurde zu 100 Prozent aus Eigenmitteln der Stadt finanziert. Die Fahrzeugbeschaffung ist eine Maßnahme aus der Gefahrenabwehrbedarfsplanung der Stadt, informierte Stadtwehrführer Jörg Erdmann. „Unsere Fahrzeuge haben eine durchschnittliche Laufzeit von 20 Jahren. Das alte LF 16/12 war seit dem Jahr 2000 in Bernau im Dienst“, so der Wehrleiter. Den symbolischen Schlüssel überreichte er weiter an Landrat Daniel Kurth: „Das ist ein Löschgruppenfahrzeug XXL“, zeigte er sich beeindruckt. Er wünschte den Kameradinnen und Kameraden immer eine gute Fahrt und dankte der Stadt und den Stadtverordneten, dass sie sich um die notwendige Ausrüstung kümmern und dass das alte Fahrzeug an eine andere Wehr im Kreis übergeben wird. Anschließend erhielten die Fahrer des neuen LF 20 den übergroßen, symbolischen Fahrzeugschlüssel. Tino Matthes und Kevin Richter werden zukünftig das Fahrzeug steuern.

Das neue Löschgruppenfahrzeug hat Platz für neun Personen und kommt Schwerpunktmäßig zur Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung zum Einsatz. „Das Fahrzeug wurde entsprechend unserer Bedürfnisse ausgestattet“, so Stadtwehrführer Jörg Erdmann nicht ohne Stolz. So verfügt es über eine dreiteilige Schiebeleiter, ein Sprung-rettungsgerät, vier leichte Chemikalienschutzanzüge und zwei Schachtabdeckungen. Das Fahrzeug hat eine Gesamtmasse von 14,5 Tonnen und verfügt über einen fest verbauten Wassertank von 2.000 Liter.

Die feierliche Fahrzeugübergabe nutzten  Bürgermeister und Wehrleiter auch, um sich noch einmal bei den beiden stellvertretenden Stadtwehrführern Robert Berger und Martin Günther zu bedanken. Beide bekleideten seit vielen Jahren das Ehrenamt mit großer Führungsverantwortung und übergeben ihre Aufgaben aus persönlichen Gründen, vor allem um mehr Zeit für die Familie zu haben. „Wir bleiben natürlich als Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr für Stadtmitte im Dienst“, unterstreichen beide die Wichtigkeit ihres Ehrenamts. Zum Dank erhielten sie von ihren Kameraden persönlich unterschriebene Feuerwehrhelme. Die Nachfolge dieses besonderen Ehrenamtes treten zum 1. September Ronny Lendzian von der Löäschgruppe Birkholz und Konstantin Bickel aus der Wehr Stadtmitte an. Die alten Stellvertreter des Wehrführers wurden auf der Stadtverordnetenversammlung am 21. August offiziell aus ihrem Amt entlassen. In der gleichen Gremiensitzung wurden die neuen Stellvertreter ernannt.

Quelle: Stadt Bernau

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Familienfest am 7. September

hiermit laden wir Sie herzlich zum 2. Familienfest der Gemeinde Panketal in Kooperation mit der Jugendkoordinatorin ein

Samstag, 7.9.2019, 14:00 – 18:00 Uhr
Schulgelände der Grundschule Zepernick (Schönerlinder Str. 47, 16341 Panketal)

Das Familienfest steht vor der Tür. Die Veranstaltung der Gemeinde Panketal in Kooperation mit der Jugendkoordinatorin Jana Kohlhaw wurde im vergangenen Jahr erstmals durchgeführt. Da sie sich großer Beliebtheit erfreute, gibt es am Samstag, dem 7. September 2019, von 14 bis 18 Uhr die Fortsetzung. Vereine, Einrichtungen sowie Projekte stellen nicht nur sich, sondern auch ihre Angebote für Kinder und Jugendliche auf dem Schulgelände der Grundschule Zepernick vor.

Das abwechslungsreiche Bühnenprogramm wird um 14 Uhr durch die „Würfeltalente“ des Vereins Freizeithaus Würfel e.V. eröffnet, bevor Panketals Bürgermeister Maximilian Wonke einige Begrüßungsworte an die Gäste richtet. Im Anschluss zeigen verschiedene regionale Akteure wie vielfältig die Freizeitangebote in der Gemeinde sind. Von Tanzeinlagen über Musikaufführungen bis hin zu Einblicken in den Turnierhundesport ist alles auf der Bühne vertreten.

Zusätzlich zum Bühnenprogramm gibt es jede Menge interaktive Mitmach-Angebote. Bubblefußball, eine Hüpfburg, Handball und Sportspiele sorgen für ausreichend Bewegung. In der Blaulichtecke präsentieren sich die Freiwillige Feuerwehr und die Polizei. Wer kreativ sein möchte, kommt bei Textilmalerei, Recyclingbasteln, der Gestaltung von Blumenkränzen und Holzarbeiten auf seine Kosten. Über Tiere wie Schildkröten, Hunde und Bienen können die Besucher etwas von Experten lernen. Zudem stellt sich das neue generationsübergreifende Projekt vom Genfer Platz vor – hier können sich Kinder bunt und fröhlich schminken lassen.

Es verspricht also ein ereignisreicher Tag für alle Altersgruppen zu werden. „Ich lade alle Panketaler und Panketalerinnen samt Familien und Gästen herzlich zu unserem 2. Familienfest ein und hoffe, dass Sie sich von den bunten Angeboten in unserer Gemeinde überzeugen“, so der Bürgermeister. Der Eintritt ist frei.

Quelle Gemeinde Panketal

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Die Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde wurde als Projekt der UN Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.

Zu diesem Anlass kamen am 22. August 2019 Vertreter aus Politik und Wirtschaft auf dem Mustergut Hobrechtsfelde zusammen. Brandenburgs Umweltminister Jörg Vogelsänger und Dr. Michael Gödde, Referatsleiter Naturschutz, Landschaftsplanung und Forstwesen in der Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, übernahmen die Ehrung. Sie überreichten Romeo Kappel (Forstamt Pankow), Petra Bierwirth (Förderverein Naturpark Barnim e.V.) und Dr. Peter Gärtner (Naturparkverwaltung) einen „Vielfalt-Baum“, eine Urkunde und ein Auszeichnungsschild. Darüber hinaus wird das Projekt ab sofort auf der Webseite der UN Dekade vorgestellt.

Da sich ein Stück der 850 Hektar großen Fläche auf dem Gebiet der Gemeinde Panketal befindet, gratulierte auch ihr Bürgermeister Maximilian Wonke zu der Auszeichnung. „Hobrechtsfelde wird wachgeküsst“, sagte er in seiner Rede. Er hob hervor, dass dieser „einmalige Ort“ an verschiedenen Enden wiederbelebt wird. Dabei bezog er sich nicht nur auf die ehemaligen Rieselfelder, sondern auch auf den alten Kornspeicher, der sich zu einer touristischen Attraktion entwickelt hat.

Die Freude ist bei allen Beteiligten groß: Die Rieselfeldlandschaft Hobrechtsfelde wurde kürzlich als Projekt der UN Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet.

Er freut sich auch darüber, dass das inzwischen artenreiche Areal bestens zur „grünen Gemeinde“ Panketal passt. Sie ist seit diesem Jahr Mitglied im bundesweit agierenden Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ und stellt gemeindliche Flächen als Insektenwiesen zur Verfügung.

Darüber hinaus ermutigt die Verwaltung die Bürgerinnen und Bürger dazu, in ihrem Garten insektenfreundliche Flächen anzulegen und verteilt Samentütchen zur Aussaat von Sommerblumen.

Ein Vorschlag, der im Rahmen des Bürgerbudgets umgesetzt wird. Das sei ein Beweis dafür, dass das Thema Biodiversität auch in den Köpfen der Einwohnerschaft angekommen sei.

Auf den Rieselfeldern in Hobrechtsfelde wurde rund 90 Jahre lang Berliner Abwasser verklappt. Das führte dazu, dass die Lebensgrundlage für Tiere und Pflanzen zerstört wurde. Um das zu ändern, startete der Förderverein Naturpark Barnim e.V. im Jahr 2011 das größte Waldweideprojekt Deutschlands. Ziel war es, die nahezu unbrauchbare Fläche auf natürliche Art und Weise wiederzubeleben. Durch extensive Beweidung sollte eine halboffene Waldlandschaft entstehen – ein Landschaftstyp, der Wald- und Ackerflächen in Einklang bringt und in Deutschland sehr selten geworden ist. Dieses Vorhaben wurde wissenschaftlich begleitet.

Einer Auswertung der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde zufolge hat sich die Anzahl der Arten in diesem Zeitraum signifikant erhöht: Es siedelten sich Organismen und Käfer an, die als Nahrungsbasis für gefährdete Vogel- und Fledermausarten dienen und sie dementsprechend anlocken. Während der vierjährigen Laufzeit des Projekts zeichnete sich der Förderverein Naturpark Barnim dafür verantwortlich, seit Auslaufen wird es durch die Berliner Forsten in Kooperation mit dem Naturpark Barnim weiter geführt.

Quelle/Foto: Gemeinde Panketal

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