26. Mai: Bernauer Schäfer-Stündchen mit Claudia Schmutzler 18. Bernauer Schäfer-Stündchen Zu den 18. Bernauer Schäfer-Stündchen begrüßt Alexander G. Schäfer am Sonnabend, dem 26. Mai, die Fernsehschauspielerin Claudia Schmutzler. Die Veranstaltung in der Stadtbibliothek beginnt um 20 Uhr. In seiner Interviewreihe plaudert Alexander G. Schäfer mit bekannten Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur und Sport über ihr Leben. […]

Hussitenfest: So gelingt der Festumzug

Mehr als 25.000 Zuschauer, über 1.500 Akteure und einige Pferdefuhrwerke – der historische Festumzug ist eine komplexe Angelegenheit. Damit beim Höhepunkt des Bernauer Hussitenfests alles klappt, gibt das Kulturamt noch einige Hinweise zum Ablauf des Spektakels.

Alle Mitwirkenden sind gebeten

Alle Mitwirkenden sind gebeten, sich am Samstag (9. Juni) rechtzeitig hinter dem Bahnhof einzufinden. Für die Fuhrwerkslenker und Lastkraftwagenfahrer bedeutet dies, sich bis 9.30 Uhr in der Ladestraße einzufinden. Der Sammelplatz für die Pferde ist – ebenfalls um 9.30 Uhr – am Schwarzen Weg. Das Fußvolk hat Zeit, sich bis 10.30 Uhr auf dem Busbahnhof vor der Bahnhofspassage zu versammeln. Am Organisationsstand auf dem Busbahnhof liegt ein Plan aus, auf dem jeder Teilnehmende leicht den richtigen Stellplatz finden kann. Mitwirkende, die ihr Einlassbändchen noch nicht erhalten haben, mögen sich beim jeweiligen Bildverantwortlichen melden. Dieser erhält die entsprechend der Anmeldung vorbereitete Anzahl an Bändchen. Auch die Schilderträger werden gebeten, sich am Organisationsstand zu melden.

Besondere Sicherheitsmaßnahmen

Besondere Sicherheitsmaßnahmen sind von allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu beachten, die Fahrzeuge, Pferde oder Pferdefuhrwerke lenken. Für diese Gruppe sind wichtige Hinweise und Belehrungen auf der Website der Stadt einsehbar (siehe www.bernau.de > Tourismus > Bernau entdecken > Hussitenfest und Mittelalter > Hussitenfest). Die dort getroffenen Regelungen für den Festumzug 2018 sind für alle Teilnehmer bindend. Bei Fragen bezüglich der Sicherheitsbestimmungen ist das Ordnungsamt unter Tel. (0 33 38) 365-267 oder per E-Mail unter ordnungsamt@bernau-bei-berlin.de erreichbar. Organisatorische und inhaltliche Fragen beantwortet Franziska Radom vom Kulturamt unter Tel. (0 33 38) 365-288 oder unter hussitenfest@bernau-bei-berlin.de.

Kostüme

Die Kostüme können ab Montag,  dem 11. Juni während der Sprechzeiten im Stadtgärtnerhaus (Sekretariat) oder nach Terminabsprache mit Frau Petry, Telefon (0 33 38) 365-281 zurückgegeben werden.

 

„Beim Festumzug gehen wir ohne Generalprobe direkt zur Premiere über. Aber über die Jahre haben sich die Abläufe gut eingespielt – ich freue mich schon auf einen fröhlichen und bunten Festumzug“, so Kulturamtsleiter Christian Schwerdtner.

 

http://www.kanzlei-bernau.de/

Schilderträger für Hussitenfest-Umzug gesucht

Für den Hussitenfest-Umzug am Sonnabend, dem 9. Juni, werden noch Schilderträger gesucht, die das jeweilige Bild ankündigen.

gern auch Schüler

„Das können gern Schüler ab der 5. Klasse sein“, so Babett Bartkowiak vom Kulturamt, die unter Tel. (0 33 38) 5441 zu erreichen ist. Interessenten können sich aber auch bei Stefanie Petry unter Tel. (0 33 38) 365-281 oder per E-Mail unter hussitenfest@bernau-bei-berlin.de melden.

Im Kulturamt melden kann sich auch, wer noch ein Kostüm braucht. Der Kostümfundus im Stadtgärtnerhaus, Stadtpark 1 ist freitags und samstags von 14 bis 19 Uhr und von 10 bis 15 Uhr geöffnet.

Sammlung von Bioabfällen in Eberswalde

 

Auf Grundlage des Kreislaufwirtschaftsgesetzes müssen Bioabfälle getrennt gesammelt und erfasst werden Dies erfolgt für den gesamten Landkreis Barnim durch die Barnimer Dienstleistungsgesellschaft (BDG). Nach erfolgreichen Pilotphasen in Wandlitz, Ahrensfelde und Panketal wurde auch in der Stadt Eberswalde die Biotonne zum 1. Mai 2018 flächendeckend eingeführt.

„Die Einführung erfolgte auf freiwilliger Basis. Die positiven Erfahrungen in den anderen Kommunen und die geringe Anzahl von Abmeldungen hatten uns bereits im Vorfeld auch in Eberswalde auf einen Erfolg hoffen lassen. Immerhin sind fast 50 Prozent des Hausmülls kompostierbare Abfälle und viel zu wertvoll, um sie über den Hausmüll zu entsorgen“, so Christian Mehnert, der Geschäftsführer der BDG.

Da das Kreislaufwirtschaftsgesetz nicht nur die Art der Mülltrennung, sondern auch die Zuständigkeit regelt, wird die Stadt Eberswalde ihre Grünannahmestelle in Nordend zum 31. Mai 2018 schließen. „Mit der Biotonne wird die Entsorgung von biologischen Abfällen noch bürgerfreundlicher, da der Weg nach Nordend wegfällt und auch die Biotonne vorerst kostenlos ist. Aber für alle, die dennoch viel Grünabfälle haben besteht auch weiterhin das Entsorgungsangebot der BDG auf ihrem Betriebshof in Ostend“, so Eberswaldes Dezernent Prof. Dr. Jan König, in dessen Zuständigkeit das Amt für Beschäftigungsförderung und somit die bisherige Entsorgung von Grünabfällen fällt.

 

Öffnungszeiten Recyclinghof Eberswalde

Mo, Di            08-18 Uhr

Mi                   geschlossen

Do, Fr             08-18 Uhr

Sa                   08-16 Uhr

 

 

Quelle: Stadt Eberswalde

Auf den Spuren der Eiszeit

Geoparkverein übergibt Lern- und Expeditionskoffer an die Finowfurter Schule

Auf Entdeckungsreise in die letzte Eiszeit vor rund 15.000 Jahren begeben sich die Schülerinnen und Schüler der Finowfurter Schule in ihrer Geographiestunde am Dienstag, dem 15. Mai 2018, ab 10.40 Uhr. Unterstützung wird ihnen dabei der Inhalt des Geokoffers „Abenteuer Eiszeit“ geben, der an diesem Tag vom Verein Geopark Eiszeitland am Oderrand an die Schule übergeben wird.
Die Übergabe des Koffers wird im Beisein des Joachimsthaler Amtsdirektors und Vereinsvorsitzenden Dirk Protzmann und des Schorfheider Bürgermeisters Uwe Schoknecht erfolgen. Die Gemeinde Schorfheide ist ebenso wie weitere Kommunen und Ämter der Region Mitglied des Geoparkvereins. „Ich freue mich, dass für unsere Schule in Finowfurt nun zusätzliches interessantes Lehr- und Lernmaterial zur Verfügung stehen wird“, betont Bürgermeister Uwe Schoknecht.
Der Geokoffer enthält Utensilien für Exkursionen und Experimente, wie Karte und Kompass, aber auch Gesteine, Sandproben, Spaten in Miniaturgröße, Lupen sowie Arbeitsmaterialien und Filme. Die Arbeitsmaterialien sind für den Unterricht bis zur 10. Klasse geeignet und stellen immer wieder Bezüge zur Region her. Der Koffer hat einen Gesamtwert von 500 Euro. „Die Spende an die Finowfurter Schule wurde möglich durch die finanzielle Unterstützung der Sparkasse Barnim“, so die Geschäftsstellenleiterin des Geoparks, Yvonne Ouart.

Besucher- und Informationszentrum

Der Nationale GeoPark Eiszeitland am Oderrand mit seinem Besucher- und Informationszentrum in Groß-Ziethen umfasst die Landkreise Barnim und Uckermark. Naturräumlich gliedert sich der Bereich des Geoparks im Nordosten in Teile des Uckermärkischen Hügellandes und im Süden in die Schorfheide, die Britzer Platte als auch in einen Teil des Eberswalder Urstromtals mit Verbindung zum Odertal im Osten und zur Barnimplatte im Süden.
In der Region des Geoparks sind vier Großschutzgebiete etabliert. Innerhalb des Geoparks verläuft außerdem mit einer Gesamtstrecke von 340 km die Ferien- und Erlebnisroute „Märkische Eiszeitstraße“.

 

Quelle: Gemeinde Schorfheide

Strassensperrung

Vollsperrung in der Schleusenstraße

 

Für die Herstellung der Trinkwasser- sowie Schmutzwasseranschlüsse ist es erforderlich, die Schleusenstraße Höhe der Hausnummer 2 von Mittwoch, dem 16. Mai 2018, bis voraussichtlich Freitag, dem 18. Mai 2018, für den Durchgangsverkehr zu sperren. Alle Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Sperrung zu beachten.

Puppentheater „Über den Klee“ im Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau


Ticketverkauf in der Tourist-Information Bernau

 

am Sonntag, 3. Juni, um 16 Uhr wird das Puppentheater „Über den Klee oder Der Knochen in meinem Kopf“ für Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene, in der Aula der Bundesschule, aufgeführt. Namhafte Puppenspielerinnen zeigen das Künstlerleben des Malers Paul Klee in den Aufbruchsjahren der Moderne mit Repliken der originalen Handpuppen, die Paul Klee für seinen Sohn Felix baute. Zwischen 1916 und 1924 baute Paul Klee 50 faszinierende Handpuppen als Spielzeuge, die immer im Besitz der Familie blieben und nie zum Verkauf standen. Wie Tagebücher oder private Briefe gewähren die Handpuppen so einen tiefen Blick in die Familie Klee.

 

Titel: Über den Klee oder Der Knochen in meinem Kopf“
Alter: Kinder ab 12 Jahren und Erwachsene
Dauer: 75 Minuten
Karten: 8 Euro (für Sozialpassinhaber 6 Euro) in der Tourist-Information Bernau
Spieler: Melanie Sowa (Theater KASOKA, Theater Zwo) und Friederike Krahl (Theater Handgemenge) unter der Regie von Mario Hohmann und dem Ensemble von united puppets
Das Puppentheaterstück ist eine Koproduktion mit dem Zentrum Paul Klee Bern und wird gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds Berlin und mit freundlicher Unterstützung von Dedo Weigert Film, der Neuen Nationalgalerie Berlin sowie der Schaubude Berlin.

 

Bernau beteiligt sich erstmalig mit dem Bauhaus Denkmal Bundesschule Bernau am UNESCO-Welterbetag, da das UNESCO-Welterbekomitee die Welterbestätte Bauhaus erst im Juli letzten Jahren um die Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bernau und fünf Laubenganghäuser in Dessau-Roßlau erweiterte. Für den ersten Welterbetag in Bernau haben der Verein baudenkmal bundesschule bernau e. V., die Stadt Bernau bei Berlin, die Bernauer Stadtführer und die BeSt Bernauer Stadtmarketing GmbH mit Unterstützung der Handwerkskammer Berlin ein buntes Programm zusammengestellt. (Einzelheiten finden Sie im anhängenden Flyer.)

 

Über Ihren Besuch des Bauhaus Denkmals Bundesschule Bernau am UNESCO-Welterbetag, am 3. Juni, würden wir uns sehr freuen!

 

Quelle: BeSt

„Justin gibt unserer Familie so viel Schönes zurück“

Eine Pflegemutter erzählt:

Wir möchten Menschlichkeit und Zuwendung an die Menschen zurückgeben, die es nicht so gut getroffen haben. Wir bekommen jeden Tag die Kraft, die es dazu braucht.

Was für ein Glück, dass Justin von Familie Großmann aufgenommen wurde. Justin, der bald Geburtstag hat und zehn Jahre alt wird, ist ein besonderes Kind. Er kam 2008 als Frühchen auf die Welt. Es war eine Risikoschwangerschaft. Eine geistige Behinderung blieb zurück. Das brachte unter anderem mit sich, dass er voller Bewegungsdrang ist, manchmal etwas ungestüm. Schreiben, lesen und rechnen wird er nie können. Nach der Geburt war ein Verbleib bei seiner leiblichen Mutter auf Dauer nicht möglich. Seit 2013 lebt er nun bei seiner Pflegefamilie in Annaberg-Buchholz. Ein echter Glücksfall nicht nur für Justin.

Für Familie Großmann war die Entscheidung, ein Pflegekind aufzunehmen, am Ende naheliegend. „Wir haben selbst erfahren,

Beate Großmann möchte Menschlichkeit und Zuwendung an die Menschen zurückgeben, dies es nicht so gut getroffen haben. Sie ist Pflegemutter mit Leib und Seele und ganzem Herzen. Das Bild zeigt sie mit Justin (11), Nico (19) und ihrem Mann James Schreiter. © Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

wie schwierig es im Leben werden kann, und wie gut es tut, Hilfe zu erfahren. Wir sind dankbar für alles, was wir an Gutem erlebt haben. Wir möchten deshalb Menschlichkeit und Zuwendung an die Menschen zurückgeben, die es nicht so gut getroffen haben. Deshalb haben wir vor fünf Jahren beschlossen, ein Pflegekind anzunehmen.“ Frau Großmann ist zutiefst bewegt, wenn sie davon spricht, warum sich die Familie für Justin entschieden hat.

Gott sei Dank habe ich mich für Nico entschieden. Er hat Down-Syndrom.

Beate Großmann selbst wurde mit 24 Jahren Vollwaise. Sie war das zweitältestes Geschwisterkind von insgesamt acht Geschwistern; der jüngste Bruder gerade damals erst fünf Jahre alt. Weitere Geschwister folgten im Alter von acht, elf und vierzehn Jahren. Beate Großmann konnte nicht anders. Sie fühlte sich für ihre Geschwister verantwortlich und war entschlossen, die Personenfürsorge trotz mancher Widerstände zu erkämpfen. Es gelang ihr.

Während dieser Zeit Im gleichen Jahr kam ihr Sohn Nico auf die Welt. Es war für sie ein Schock, als sie erfuhr, dass er das Down-Syndrom hatte. Wie sollte es nun weitergehen? Die Krankenschwester und ihr Umfeld machten ihr Mut, Nico anzunehmen. Bald spürte sie, wie die Liebe gegenüber Nico immer stärker wurde. Sie entschied sich, für ihn da zu sein, egal was komme. Gott sei Dank. Heute ist sie froh darüber.  Stolz berichtet sie: „Er ist inzwischen 19 Jahre alt und arbeitet in einer Wäscherei.“

„Ich habe viel gelernt. Vor allem, auf mich zu vertrauen und zu spüren: Man kann über sich selbst hinauswachsen. Ich habe jeden Tag die Kraft dazu bekommen“, berichtet Frau Großmann über diese schwierige Zeit. Mit der Zeit brauchte es eine größere Wohnung. Familie Großmann beschloss deshalb, zu bauen. Ein Zimmer mehr als benötigt war möglich. Und damit ist auch die Entscheidung gefallen: Wir nehmen ein Pflegekind auf. Es sollte ein Kind mit Behinderung sein.

Sie stieß bei ihrer Internetrecherche auf den Heilpädagogischen Pflegekinderdienst der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel. Bethel hat gemeinsam mit der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal 2012 dazu ein neues Angebot aufgebaut: Die Vermittlung von Kindern mit Behinderung oder chronischer Erkrankung in Pflegefamilien, um auch Kindern mit schwerer Behinderung die Chance auf ein Leben in einer Familie zu geben. Frau Großmann wurde schließlich an die Berliner Vermittlungsstelle verwiesen und traf auf Albrecht Schönborn, den Leiter dieser Stelle. Dieser wusste von Justin. Und so nahm alles seinen Anfang.

Justin ist ein besonderes Kind. Manchmal anstrengend, aber schön. Er zeigt uns, dass wir alle glücklich sein können.

Justin besucht heute eine Schule für Köperbehinderte in Chemnitz. Das bedeutet täglich zwei Stunden Fahrt. Begleitet wird er dabei von einem Integrationshelfer. Er lebt ganz normal mit den anderen Geschwistern, spielt mit ihnen und seinen zahlreichen Cousins und Cousinen. „Es ist ein Kind mit besonderen Bedürfnissen. Aber hat das nicht jedes Kind auf irgendeine Art?“, fragt Frau Großmann.  Natürlich sei es anstrengend, wenn Justin durch die ganze Wohnung klettert, durch den Garten robbt, mit seinem Gehtrainer unterwegs ist und alles unsicher macht. „Er braucht halt viel Gespür an seinen Händen und Füßen. Darüber nimmt er seine Umwelt wahr. Aber das ist kein Problem, wenn man sich darauf einstellt.“ Und er ist ein fröhliches Kind. „Er gibt unserer Familie und der Umwelt so viel Schönes zurück. Justin zeigt uns, dass wir alle glücklich sein können. Das ist eine Schule für das Leben, für uns und für die Nachbarn.“ Aber auch für Justins Vater, mit dem sich die Familie hin und wieder trifft.

Mit einem Pflegekind wird das Leben reich und wertvoll

Frau Großmann tut es in der Seele weh, dass viele Kinder wie Justin in einem Heim leben müssen, weil es mit dem Elternhaus nicht oder nicht mehr funktioniert. Deshalb möchte sie den Eltern Mut machen, ein Pflegekind aufzunehmen. „Ich hätte auch nicht gedacht, dass ich dies alles bewältige. Aber man bekommt die Kraft dazu. Und es macht das Leben reich und wertvoll. Etwas Sinnvolleres und Schöneres kann es für unsere Familie nicht geben.“

Die Hoffnungstaler Stiftung begleitet Pflegefamilien

Begleitet wird die Familie durch den Heilpädagogischen Pflegekinderdienst der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. „Ich besuche die Familie einmal im Monat, helfe beim Schriftverkehr und organisatorischen Dingen und stehe mit Rat und Tat zu Seite“, informiert der Lobetaler Mitarbeiter Albrecht Schönborn. Diese Betreuung schätzt Beate Großmann. „Es ist gut zu wissen, wenn man einen Partner an der Seite hat, auf den man sich verlassen kann.“ Auch das Jugendamt weiß um den Wert dieser verbindliche Zusammenarbeit. „Wir sind sozusagen das Bindeglied zwischen Jugendamt und Pflegefamilie. Verlässlichkeit steht bei uns an oberster Stelle“, erklärt Schönborn.

„Laut Statistischem Bundesamt lebten 2016 74120 Kinder in einer Pflegefamilie Und es werden immer neue Familien gesucht.“ Auch die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal sucht regelmäßig eine Heimat für behinderte oder chronisch erkrankte Kinder. „Wir bieten eine intensive Vorbereitung der Pflegefamilien, betreuen die Erstkontakte, geben fachliche Unterstützung bei pädagogischen, pflegerischen und therapeutischen Fragestellungen, begleiten bei Krisen und sind für Fragen ständig erreichbar.“

Die Voraussetzung für eine Pflegefamilie? Gut sei, wenn eine pflegerische, medizinische, pädagogische oder psychologische Ausbildung vorhanden ist oder es Vorerfahrungen in diesem Bereich gibt. Hilfreich sei auch die Bereitschaft, sich selbst zu reflektieren und dazuzulernen. Albrecht Schönborn versteht sich als Begleiter, Unterstützer und Berater für Pflegefamilien.

Entscheidend ist die Freude, dauerhaft für ein Kind da zu sein

„Am Wichtigsten ist, dass das Herz am rechten Fleck und die Freude da ist, dauerhaft ein Kind zu begleiten über Höhen und Tiefen des Lebens hinweg, ihm ein Zuhause zu geben.“ Beate Großmann spricht aus langer Erfahrung. Eine stabile Beziehung in der Partnerschaft gibt den Rahmen für die gute Begleitung des Pflegekindes. „Unsere Familie ist für einander da. Wir entlasten uns gegenseitig und achten aufeinander.“

Der größte Wunsch: Eine Delphintherapie
Und was wünscht sich Justin am Allermeisten? „Eine Delphintherapie, das wäre etwas ganz Wunderbares. Es ist so unheimlich wohltuend für die Seele, es schenkt so viele schöne Bilder, warme Gefühle und wunderbare Erlebnisse sind damit verbunden“, weiß Beate Großmann, die für Nico in einer schwierigen Zeit solch eine Therapie erhalten hat. „Wissen Sie“, sagt sie: „Jeder Tag ist für Justin ein großer, aber auch anstrengender Tag. Immer wieder braucht es Therapien, immer wieder muss er sich sehr anstrengen beim Bewegen, beim sich Mitteilen.“ Frau Großmann hofft, dass sie bald einen Sponsor findet, der diese Therapie für Justin ermöglicht. Mehrere Tausend Euro sind dafür notwendig. Aber sie weiß, dass es irgendwo einen Menschen gibt, der dies möglich machen wird. Bis dahin wird sie unermüdlich dafür kämpfen. Und nicht nur dafür. Sie wiederholt es am Ende noch einmal: „Es gibt so viele heimatlose Kinder, die darauf hoffen, ein neues Zuhause zu bekommen. Wir bekommen jeden Tag die Kraft, die es dazu braucht!“
Information und Hintergrund:

Die Zahl junger Menschen mit einer „wesentlichen“ Behinderung bzw. einer ernsten chronischen Erkrankung ist trotz des demographischen Wandels in der Bundesrepublik Deutschland nach wie vor hoch und weiter steigend. Viele betroffene Kinder und Jugendliche werden in ihren Familien mit entsprechender Unterstützung durch Kinderärzte, Frühförderstellen, Sozialpädiatrische Zentren etc. gefördert und betreut.

Manchmal ist ein Verbleib in der Herkunftsfamilie aber nicht möglich, und es wird die Aufnahme in ein Heim angefragt. Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal eröffnet mit dem Fachdienst „Familie leben – Heilpädagogischer Pflegekinderdienst“ diesen betroffenen Kindern und Jugendlichen die Alternative einer Vermittlung in eine Pflegefamilie und damit die Möglichkeit, weiterhin in familiärer Geborgenheit aufzuwachsen und sich in diesem natürlichen und vielfältigen Umfeld gut entwickeln zu können.

Für dieses Angebot werden ständig Menschen (Familien, Paare, Einzelpersonen) gesucht, die zur Aufnahme eines Kindes bzw. Jugendlichen bereit sind, diesem einen verlässlichen familiären Lebensort bieten wollen, möglichst über eine pflegerische, medizinische, pädagogische oder psychologische Qualifikation oder entsprechende Vorerfahrungen verfügen und ihr pädagogisches Handeln regelmäßig reflektieren wollen.

Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal bereitet die aufnahmebereiten Menschen intensiv auf die Herausforderungen der neuen Aufgabe vor, berät kompetent in pädagogischen, pflegerischen, therapeutischen, finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten, fördert den Austausch mit anderen Pflegefamilien und steht den Pflegefamilien in kritischen Situationen „rund um die Uhr“ begleitend und entlastend zur Seite.

Kontakt für Interessierte

Albrecht Schönborn
Bernauer Str. 115-118
13355 Berlin
Tel.: 030-46705231

Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal im Verbund der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel verfügt über Angebote der Altenhilfe, der Eingliederungshilfe, der Ausbildung in sozialen Berufen, der Migration, der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung, der Medizinischen Versorgung, der Suchthilfe sowie der Kinder- Jugendhilfe mit Standorten in Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt.

Tierkinder im Zoo Eberswalde. Foto Barnim-plus, Lutz Weigelt

Tierkinder im Zoo Eberswalde 2018

Auch in diesem Jahr sind bereits Tierkinder im Zoo Eberswalde zu sehen. Einige wurden gezielt gezüchtet um die Art zu erhalten, andere nun ja sind eben da. Es wäre doch ein schön Ausflug zu Pfingsten in den Zoo. Wer Glück hat sieht dann den kleinen Tiger, die kleinen Äffchen und die anderen. Übrigens viel Spielplätze für die Kinder sind auch da. Es lohnt sich immer.

Mehr zum Zoo—> Zoo Eberswalde <—

»Das Hollundermütterchen«

Szenische Lesung nach einem wenig bekannten Märchen
von Hans Christian Andersen 

»Der kleine Knabe sah nach der Teekanne hin, der Deckel hob sich mehr und mehr und die Hollunderblüten kamen frisch und weiß daraus hervor, sie schossen große, lange Zweige nach allen Seiten. Mitten im Baume saß eine alte, freundliche Frau … ›Einige nennen mich Hollundermütterchen, andere nennen mich Dryade, aber eigentlich heiße ich Erinnerung.‹ «

Eine Hommage an die Bildersprache des großen dänischen Erzählers.

Idee & Spiel: Gabriele Koch
Co-Regie: Heike Fröhlich

Vorstellungen

Das Feuerwehrhaustheater öffnet seine Türen zur Vorstellung am Samstag um 17.00 Uhr und am Sonntag um 16.00 Uhr.  Gespielt wird »Das Hollundermütterchen« 

»Das Holundermütterchen«
Samstag, 05. Mai  um 17.00 Uhr und
Sonntag, 06. Mai   um 16.00 Uhr

Samstag, 12. Mai  um 17.00 Uhr und
Sonntag, 13. Mai   um 16.00 Uhr

Wie immer gibt es neben Leckerbissen für die Seele auch etwas für den Leib! Unser Geschichtenreich-Café öffnet jeweils eine Stunde vor den Vorstellungen im Feuerwehrhaustheater und lädt hinterher zum Ausklang ein.

Aufgrund des begrenzten Platzes im »kleinsten Theater Brandenburgs« bitten wir um Anmeldung unter
kontakt@geschichtenreich.com oder 0151 / 57 89 19 45.

Eine Übersicht der weiteren Veranstaltungen im Feuerwehrhaustheater findet Ihr hier: Spielplan im Feuerwehrhaustheater

Wir freuen uns auf Euch!

 

Geschichtenreich