Sommeranfang im CREATIMUS

Nach langer Umbauphase und vielen Gestaltungsideen seitens der BesucherInnen und noch viel mehr Arbeit für alle konnte das Rüdnitzer Jugendhaus am 13. Mai 2017 seine Neueröffnung feiern. Dargeboten wurde ein buntes Programm mit Livemusik, Bogenschießen, Kinderschminken und natürlich kam das leibliche Wohl ebenfalls nicht zu kurz. Unseren Dank wollen wir an dieser Stelle auch noch einmal den engagierten Eltern und Großeltern aussprechen, die fleißig mit allerhand Köstlichkeiten dazu beitrugen!

An diesem Tag wurden ebenfalls zum ersten Mal der neue Wochenplan mit den dazugehörigen AGs vorgestellt: Im Wochenverlauf werden Angeboten: ZUMBA; Musik; Aktivitäten im Garten; Töpfern sowie die Koch AG am Freitag. Mittlerweile sind im Rahmen der Angebote schon ein selbst gedichtetes CREATIMUS Lied entstanden und die ersten Pflanzen ins eigens angelegte Beet gezogen. Der große Garten wird jeden Mittwoch durch die Kids in der Garten AG gepflegt: das heißt es wird Rasen gemäht, Unkraut gezupft; neue Pflanzen gepflanzt und beobachtet wie sich alles im Laufe der Zeit verändert. Die Musik AG versucht den Adressatinnen mit einfachen Mitteln den Spaß am Instrument zu vermitteln und regt dazu an sich auszuprobieren.

Das Konzept des CREATIMUS ist es, den Kindern eine interessenbezogene Freizeitgestaltung zu ermöglichen sowie diese zum Ausprobieren anzuregen. Ideen für Angebote und Ausflüge werden zusammen mit den Kindern besprochen oder kommen von diesen selbst. So wurden auch die Angebote für die Sommerferien gemeinsam entwickelt.

Den Auftakt zu den Sommerferien bildet eine Ferienfahrt ins Störitzland gemeinsam mit dem Jugendkulturzentrum KULTI Biesenthal. Diese ist jedoch leider schon voll ausgebucht. Weiterhin sind Ausflüge zum Baden, Wasserspiele im Garten, Sporttage und noch Vieles mehr geplant! Weitere Informationen sind dem Ferienplan der Einrichtung zu entnehmen. Wichtig ist an dieser Stelle noch zu erwähnen, dass die Einrichtung in der Zeit vom 07.08. bis einschließlich 18.08. geschlossen bleibt. Interessierte können die Einrichtung Montag bis Freitag in der Zeit von 15:00 Uhr bis 19:00 Uhr besuchen. In den Ferien können die Öffnungszeiten abweichen, werden aber dann separat ausgehängt.

Hoffnungstaler Stiftung Lobetal

Kinder- und Jugendhaus CREATIMUS

Dorfstraße 1

16321 Rüdnitz

Tel.: 03338/ 769135

 

Tag der offenen Tür im

Dientsleistungs- und Verwaltungszentrum am 17. Juni 2017

Zehn Jahre ist es mittlerweile her, dass in Eberswalde das Paul-Wunderlich-Haus seine Türen das erste Mal öffnete. Das Ereignis soll nun gefeiert werden – mit einem Tag der offenen Tür am 17. Juni 2017 von 10.30 bis 19 Uhr. „Das Haus hat in dieser Zeit das Zentrum der Stadt geprägt und wiederbelebt“, hebt Landrat Bodo Ihrke die Bedeutung des Gebäudekomplexes direkt am Markt hervor. „Wir wollen die Gelegenheit nun nutzen, um das Haus in allen Facetten für Besucher zu öffnen.“ Dafür werde es in Ergänzung des FinE-Altstadtfestes in allen fünf Gebäudeteilen allerlei bunte Aktionen geben, so der Landrat weiter.

So sind beispielweise den ganzen Tag über unterschiedliche Führungen (Allgemein, Technik, Kunst) durchs Haus geplant. Aufgrund des begrenzten Platzes werden dafür Karten den ganzen Tag über Karten ausgegeben.

Im Glaszwischenbau wird es zudem eine Ausstellung zur Entwicklung des Pavillonplatzes mit vielen historischen Aufnahmen geben. Vor allem für alteingesessene Eberswalde dürfte das interessant sein.

In Plenarsaal Haus A stellt sich die Musikschule Barnim vor. Es wird kleine Mitmachkonzerte für Kinder und ein Chorkonzert geben. Daneben stellt die Kreisvolkschule für das kommende Schuljahr vor. Die Barnimer Bürgerinitiative wird sich ebenfalls im Plenarsaal, aber auch in der 2. Etage präsentieren. Dort gibt es die Möglichkeit, zwischen 12 und 13 Uhr an zwei digitalen Unterrichtsstunden vor einem sogenannten Whiteboard teilzunehmen.

In der 2. Etage gibt es zudem einem Film über die Entstehung des Hauses zu sehen. Wer will, kann einmal Landrat spielen oder einen Blick über das FinE-Fest aus dem Beratungsraum des Landrates genießen. Auch das Ratsinformationssystem wird vorgeführt und kann ausprobiert werden. Das Rechtsamt bietet ein Quiz an und der Freundeskreis für das Paul-Wunderlich-Haus stellt unterschiedlichen Publikationen vor. Diese können auch erworben werden.

Im Haus B können Interessierte einen Einblick in den aktuellen Haushaltsplan des Landkreises, aber auch in historische Dokumente werfen. In der unteren Abfallbehörde, haben Kinder die Möglichkeiten, zu basteln. Außerdem ist dort verschiedene Quiz-Spiele vorbereitet. (1. Etage)  Das Personalamt bietet eine Ausbildungsbörse an und einen Workshop zum Thema „Wie schreibe ich eine Bewerbung?“ (2. Etage)

Allerlei Spiele erwarten Besucher im Jugendamt (1. Etage) im Haus C. Im Grundsicherungsamt gibt es kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt zum Probieren (2. Etage) Das Gesundheitsamt (3. Etage) hat eine Sonnenmilchbar vorbereitet. Dort kann auch am Glücksrad gedreht werden. Die Mitarbeiter des Veterinäramtes (Erdgeschoss) geben einen Einblick in ihre Arbeit und öffnen dafür unter anderem das Labor. Zudem können sich hier Besucher zum Thema Tierschutz informieren.

Informationen über den derzeitigen Standort der Busse, die gerade durch den Barnim rollen, gibt es auf einer Livekarte im Strukturentwicklungs- und Bauordnungsamt (3. Etage) im Haus D. Dort werden auch Ausstellungen zur Barnimer Feldmark und zum Geopark „Eiszeitland am Oderrand“ zu sehen sein. Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft Finowkanal und die lokale Aktionsgruppe Barnim sind ebenfalls mit einem Stand vor Ort.

Zwei Etagen tiefen (1. Etage) gibt das Katasteramt einen Einblick in die Technik eines Vermessers. Zudem werden dort verschiedene Quiz-Spiele angeboten.

 

Wer wissen will, wie viele Punkte er in Flensburg aktuell hat, der ist in Haus E richtig. Dort gibt die Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde kostenlos einen Einblick in das Strafregister. Zudem wird eine Ausstellung zum Thema „Berauscht? – Dann fehlt dir der Durchblick!“ gezeigt. Das Sachgebiet stellt zudem das Projekt „Mit Rücksicht für mehr Sicherheit“ zur Erhöhung der Schulwegsicherheit vor und informiert zu Geschwindigkeitsüberwachung (Wo?/Wie?/Warum?).

 

Auf der Grünfläche oberhalb der Ratzeburger Straße stellen sich die Barnimer Kreiswerke vor. Dort kommen auch Kinder bei zahlreichen Bastelaktionen auf ihre Kosten. Auch der Erneuer:BÄR wird dort für gute Laune sorgen.

Technikfreunde können sich indes über eine Rettungskette informieren. Dafür wird die Barnimer Leitstelle einen mobilen Abrollcontainer vorstellen, aus dem im Notfall Einsätze koordiniert werden können. Der Rettungsdienst Barnim, der ebenfalls mit zwei Rettungsfahrzeugen vor Ort ist, wird daran anschließend um 11, 15 und 17 Uhr Vorführungen zum Thema Notfallrettung geben. Die Polizei ist mit einem Präventionsteam zwischen den Häusern C und D direkt an der Goethestraße zu finden. In der Goethestraße ist auch der Anlaufpunkt für alle Eltern, die mit ihren Kindern einmal in Busschule gehen wollen. Die Barnimer Busgesellschaft stellt dafür eigens einen Bus zur Verfügung, um Grundschüler und deren Eltern über das richtige Verhalten im Bus, aber auch über die Gefahren des Busfahrens aufzuklären. Ein alter Skoda-Bus der BBG fungiert obendrein als Shuttle zum Waldcampus der Hochschule für nachhaltige Entwicklung, die an diesem Tag ebenfalls einen Tag der offenen Tür begeht.

 

Das Paul-Wunderlich-Haus, zu dessen Eröffnung neben dem weltberühmten Eberswalder Künstler Paul Wunderlich auch Bundeskanzlerin Angela Merkel anwesend war, wurde als Niedrig-Energie-Haus konzipiert und gebaut. Es benötigt gerade einmal ein Drittel der Energie eines vergleichbaren Verwaltungsgebäudes. Für diese nachhaltige Bauweise, aber auch für die besondere Architektur wurde es bis heute immer wieder ausgezeichnet. Das Haus besitzt Anziehungskraft weit über die Grenzen des Landkreises hinaus. So sind regelmäßig Besuchergruppen aus dem gesamten Bundesgebiet, aber auch aus Europa und sogar aus Übersee zu Gast.

 

Quelle: pressestelle kvbarnim

Meilensteine der „Erste Bernauer Braugenossenschaft“

Vor knapp einem Jahr wurde im Mai 2016 die „Erste Bernauer Braugenossenschaft“ gegründet. Viel ist seitdem passiert. Die Braugenossenschaft hat den Status „eingetragene Braugenossenschaft“ (e.G.) bekommen. Wir sind mittlerweile über 330 Braugenossen, die die Idee des Bernauer Biers unterstützen und verbreiten. Die Braugenossenschaft hat sehr schnell das gemacht, wozu sie gegründet wurde: Bier hergestellt. Im zurückliegenden Jahr sind rund 10.000 Liter Helles, Dunkles und Pale Ale produziert worden. Das Bier ist getestet und von unserem Braumeister Ruslan Hofmann kontinuierlich verbessert worden. Und als bislang wichtigstes Ergebnis: Das Bier schmeckt! Nicht nur in Bernau und Umgebung, sondern mittlerweile auch in anderen Städten, wie zum Beispiel Köln, Frankfurt, Tübingen und München. Dorthin sind unsere Geschenkpackungen versandt worden und das Bernauer Bier wurde dort gern getrunken. Beim völlig verregneten Storchenfest in Börnicke haben 130 Liter Braugenossenbier die Stimmung entscheidend verbessert.

Jetzt treten wir in die heiße Phase ein, in der das Braugenossenbier nicht mehr in Berlin, sondern endlich in Bernau gebraut wird. Wir haben die wichtigsten organisatorischen und bürokratischen Hürden überwunden. Mit den Gebäuden der Alten Brennerei in Börnicke steht der Braustandort fest. Von elf Brauanlagenherstellers sind Angebote für die Brauanlage eingeholt und bewertet worden. Das Auswahlverfahren ist jetzt abgeschlossen. Parallel haben wir uns um die Finanzierung der Brauanlage gekümmert. Für die Bezahlung der Anlage reichen die Braugenossenanteile nicht aus. Deshalb haben wir die notwenigen umfangreichen Angaben für den Antrag auf Investitionsförderung  mit professioneller Unterstützung zusammengestellt. Der Antrag wird im Laufe dieses Monats offiziell eingereicht. Wenn wir grünes Licht von der Investitionsförderung des Landes Brandenburg erhalten, werden wir im Juni 2017 den Anlagenhersteller mit der konkreten Planung der Anlage in Börnicke beauftragen. Danach beginnt das große Warten auf den –hoffentlich positiven-Bescheid der Investitionsförderung. Wir erwarten den Bescheid im September 2017. Unmittelbar nach Eintreffen des Bescheides ergeht der definitive Auftrag zum Anlagenbau. Erfahrungsgemäß dauert das Herstellen und Einbauen der Anlage drei Monate. Im Dezember 2017 können wir deshalb die Braugenossen zum Fest der Braugenossenanlage nach Börnicke einladen. Im 1. Quartal 2018 wird dann das erste in Bernau gebraute Bier ausgeliefert.

© DK

Ein buntes Program

aus Literatur, Chorauftritten, Konzerten und Musikbeiträgen, von Klassik bis Pop, für Jung und Alt, organisiert vom Verein „Kunstbrücke e.V.“ erwartet den Besucher.

Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe mit einer Lesung des Schauspielers Alexander Bandilla aus „Reineke Fuchs“ am Freitag, den 19.05. 2017 um 19:30 Uhr im Gemeindehaus st. Annen an der Schönower Str.

Am Samstag

dreht sich im Forum der neuen Grundschule zwischen 15:00 Uhr und 23:00 Uhr alles um Musik. Junge (Nachwuchs-)Musiker verschiedener Einrichtungen stellen ihr musikalisches Können unter Beweis. Ab 18:00 Uhr können Sie mit dem Autuori-Quartett die unkonventionelle Verbindung aus klassischem Streichquartett und Ragtime, Tango oder ungarischen Tänzen erleben. Ab 20:30 Uhr werden Matthies, Leo & Friends mit fröhlichem Pop, Klavier- und A-capella-Gesang begeistern.

Am Sonntag

bildet eine musikalische Zeitreise ins Berlin des letzten Jahrhunderts den Abschluss der Reihe. Ab 17:00 Uhr unterhalten Sie Dörte Siebecke und Benno Radtke mit Gassernhauern unter dem Motto „Berlin und seine Pärchen“.

 

Karten

sind erhältlich bei – Fabula – Die Familienbuchhandlung, Alt-Zepernick 3

– Tabak-Börse, Schönower Str. 38 (bei Norma) sowie vor Ort (soweit verfügbar)

Das Wochenendticket kostet 15,00€, die Karten für die einzelnen Veranstaltungen zwischen 7,00 und 10,00€. Für die Veranstaltung „Junge Musiker laden ein“ gilt: „Eintritt bei Austritt“ – jeder gibt, was er kann und mag.

 

 

http://www.kunstbrueckepanketal.de/blog/2015-06-10/panketaler-kulturtage-2017

 

Foto: (c) Kunstbrücke Panketal

The Cast – die Opernband

„Oper macht Spaß”

 

Sechs junge Vokalartisten aus den USA, Kanada, Chile und Deutschland präsentieren die klassische Musik heute wieder so, wie sie einmal war: aufregend, belustigend, zeitgemäß, mitreißend, ein wenig ironisch, erfrischend und vor allem – unglaublich sinnlich.

Die befreundeten Sängerinnen und Sänger von „The Cast“, die allesamt klassisch ausgebildet sind, haben sich von der intimen Atmosphäre musikalischer Wohnzimmerpartys inspirieren lassen, um „große Oper“ neu und zeitgemäß zu inszenieren, weit weg von etablierten Opernhäusern. Nun präsentieren sie Mozart, Bizet, Strauss und viele andere völlig unverkrampft.

Die Opernband The Cast inszeniert die alten Werke mit Charme, frischen Ideen, glockenklar geschulten Opernstimmen und entfernt einfach den steifen, formellen Rahmen, der klassische Musik normalerweise umgibt. Das Ergebnis: Gesang und klassische Musik auf weltweitem Spitzenniveau, verbunden mit der Atmosphäre eines Popkonzerts. Das Publikum darf Mitklatschen und Zwischenrufe oder sogar Mitsummen sind erlaubt. Die Zuschauer werden buchstäblich Teil des Konzerts und Teil der Atmosphäre.

»The Cast erinnern tatsächlich mehr an eine Popband, als an traditionelle Vokalartisten aus Oper und Operette …

„Dein ist mein ganzes Herz” aus Franz Lehárs Operette „Das Land des Lächelns“ ist inszeniert wie ein Song auf einer Tour der Backstreet Boys zu ihren besten Zeiten.«

Tagesspiegel Berlin

Und der General-Anzeiger Bonn schreibt: »Herrlich unterhaltsam. The Cast bringen frischen Wind in die Opernwelt, inszenieren die einzelnen Partien mit Leidenschaft und gerne auch mal mit einem Augenzwinkern.«

Bei The Cast kann man erleben, wie gut Meisterwerke aus Oper und Operette auch ohne Anzug, Abendkleid und großer Toilette funktionieren – sowohl auf der Bühne als auch im Publikum. Und so ist die Begeisterung bei Klassikliebhabern ebenso groß wie bei Menschen, die bisher Popkonzerte dem Opernsaal vorgezogen haben.

Für diese außergewöhnliche Opernband musste ein außergewöhnlicher Spielort gefunden werden und so ist geplant, dass die drei Damen und drei Herren ihre Arien im „Kulturpalast“ am Bogensee, im „Haus Bogensee“ der ehemaligen FDJ-Jugendhochschule zur Aufführung bringen. Das wird spannend.

Der Kultursaal, wie auch die anderen Gebäude, die auf diesem imposanten Gelände stehen, warten auf eine sinnvolle Nutzung. Sie stehen seit Jahren leer und sind fest verschlossen. Für The Cast werden sie sich öffnen.

„Kulturpalast“, ehem. Jugendhochschule am Bogesee

Samstag, 13. Mai, 19 Uhr

The Cast – die Opernband

„Oper macht Spaß”

 

Quelle: Siebenklang

Quelle: Siebenklang

Einmal jedes Jahr laden brandenburgische Künstler und Galeristen Besucher in ihre Atelier und Werkstätten ein. Sie lassen sich bei ihrern  Arbeiten über die Schulter schauen. Fragen werden gern beantwortet. Natürlich  kann auch das eine oder andere Original vom Künstler direkt erworben werden.  Bei einigen Künbstlern kan sich der Gast  selbst kreativ betätigen. Oft haben die Gastgeber spezielle Angebote dafür  vorbereitet.

Alle Teilnehmer findt ihr hier:

http://www.kulturland-brandenburg.de/wordpress/wp-content/uploads/Offene-Ateliers-Internet-min.pdf

 

Wir empfehlen Euch dieses Jahre  2 Ateliers.

Sie sind jeweils Samstags und Sonntags geöffnet

Atelier LöwenArt – Petra Löfflad
Thälmannstraße 86, 16348 Wandlitz
0176 20342511,www.loewen-art.de
HOLZSKULPTUREN
Gäste: Regina Born, Keramik; Anna Ruhland, Glaskunst;
Evelin Günther, Malerei; Peter v. Krenczewski, Fotografie
Atelier Martina Winkler
Wesendahler Straße 6, 16356 Werneuchen
033398 930276, www.martina-winkler-malerei.de
MALEREI
Mitmachaktion

 

Neil Young und Ida Sand

eine Verbindung, die überrascht: Auf der einen Seite die kanadische Folk-Rocker- und Singer-Songwriter-Legende, auf der anderen eine schwedische Jazzsängerin. Aber: Beide sind keine Prototypen ihres Genres, sondern Künstler, die ihren persönlichen Weg gehen. Beide sind markante Storyteller. Ida Sand mit ihren feuerroten Haaren und der erdig-markanten, Blues und Soul durchtränkten Stimme passt so gar nicht in das Bild der einschmeichelnden Sängerinnen aus dem hohen Norden. Es ist eher das amerikanische Jazz-, Soul- und Popmusik-Repertoire, welches ihr aus der Seele spricht und das Ida Sand „mit ihrer dunklen, samtig-kraftvollen Stimme in funkelnde Preziosen“ (Financial Times) verwandelt. So erscheint das tiefe Verständnis der Schwedin für die Musik des inzwischen 68 Jahre alten Haudegens auf „Young at Heart“ irgendwie logisch und natürlich. Young-Klassiker wie „Harvest Moon“, „Helpless“, „Cinnamon Girl“ und „Hey Hey, My My“ ertönen in jazzig-souligen Interpretationen, die die Tiefe und Ausdruckskraft der Originale nicht vermissen lassen, ihnen aber eine entspannt-lässige Wendung geben. Auf diese Art und Weise wird dieses Konzert eine ganz neue Begegnung mit zwei herausragenden Künstlern, mit Neil Young und Ida Sand!

by_ACT-GregorHohenberg

Lebenslauf

Ida Sand, 1977 in Stockholm geboren, wuchs in einer sehr musikalischen Familie auf. Ihr Vater war Opernsänger an der Königlich Schwedischen Oper in Stockholm und ihre Mutter Kirchenmusikerin. Im Haus wurde viel gesungen und so war es ganz natürlich, dass Ida auch schon in sehr frühem Alter sang und Klavier spielen lernte. Ihrer Mutter, die anderen Schülern im eigenen Haus Klavierstunden erteilte, erlaubte sie nie, sie im „richtigen Klavierspiel“ zu unterrichten. Ida spielte viel lieber nach Gehör das nach, was sie von den anderen Schülern gehört hatte.

1996 nahm sie ein 6-jähriges Musikstudium in Göteborg auf, in dessen Anschluss sie in vielen renommierten schwedischen Bands als Backgroundsängerin und Keyboardspielerin in Stockholm auftrat. 2005 schickte ein befreundeter Musiker ein Demo Tape von Ida an Siegfried Loch, den legendären ACT Musiklabel Gründer mit dem besonderen Gespür für hochgradig talentierte Künstler im Jazz-Bereich. Damit begann für Ida Sand eine neue musikalische Laufbahn, denn Siegfried Loch war nicht nur sehr interessiert an ihr sondern brachte Ida mit dem berühmten Posaunisten Nils Landgren zusammen, mit dem sie seither in vielen Projekten zusammen arbeitet.

Alben

2007 erschien ihr erstes, vielbeachtetes Solo-Album mit dem Titel „Meet me around midnight“. 2008 erschien „True Love“ und 2012 „The Gospel Truth“. Ida Sand ist aus der deutschen und schwedischen Jazz-Szene nicht mehr wegzudenken. Nach Bernau kommt sie mit zwei grandiosen Musikern: Robert Mehmet Sinan Ikiz (drums) und Sven Lindvall (bass).

 

Ofenhaus Bernau

Sonntag, 7. Mai, 19.30 Uhr

Ida Sand und Band (SWE)

„The Neil Young Project“

Hervorragend erhaltener Bunker des Organisations- und Rechenzentrums der NVA in Garzau an diesem Wochenende zu besichtigen

 

Garzau.  Bei den Wanderungen unter der Mark Brandenburg gibt es an diesem Wochenende (8./9. April) den hervorragend erhaltenen Bunker des Organisations- und Rechenzentrums der NVA in Garzau zu sehen. Die Führungen finden zwischen 9 und 16 Uhr statt. Vor dem Gang durch die Anlage gibt es für jede Besuchergruppe eine Einweisung zur Geschichte und Technik. Die Besucher sollten festes Schuhwerk, warme Kleidung (Temperaturen im Bauwerk bei etwa 8 C) und bei Bedarf eine Taschenlampe mitbringen. Im Bunker ist Licht vorhanden. Ein Imbiss wird angeboten. Die Führung ist auch für Kinder in Begleitung geeignet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 10 Euro/ Kinder 5 Euro.  Anfahrt: 15345 Garzau , Gladowshöher Str. 3, Nähe Paintball-Anlage

Infos: www.ddr-bunker.de.  / 0177-3282521

Es gehört mittlerweile zur guten Tradition in Bernau, dass die Fraktion DIE LINKE seit nunmehr acht Jahren immer am Freitag nach Aschermittwoch zum PAM (Politischen Aschermittwoch) einlädt.

Bereits eine Stunde vor Saalöffnung versammeln sich die Gäste vor der Einlasstür des Ofenhaus Bernau. Denn sie wissen aus Erfahrung, dass der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt sein wird. So ist es auch am Freitag, den 3. März 2017. Selbst die Treppenstufen zur Galerie werden besetzt. Die Erwartungen sind nach dem letztjährigen PAM unter der künstlerischen Leitung von Dieter Korczak hoch. Und sie werden nicht enttäuscht. Die dreizehn Ensemble-Mitglieder, alles Laien-Darsteller, brennen ein zweistündiges Feuerwerk an treffsicheren Pointen ab. Der PAM trägt diesmal den Titel „Rathaus-Blues“. Eigens für die Aufführung ist ein Blues komponiert worden, den Ole Gemski mit knorriger Stimme –begleitet von Reiner Schulz an der Gitarre- vorträgt. Herzliches Gelächter brandet durch den Saal. wobei es bei einigen Szenen hörbar stiller wird. So zum Beispiel bei der Szene „Die gelbe Bank“, in der die Ausgrenzung von Flüchtlingen thematisiert wird. Anlass für die Szene ist die Diskussion seit 2016, die in der Stadtverordnetenversammlung einen Tag vor dem PAM erneut aufflammte. Auch die Szene „Friedensmission“, in der es um den deutschen Waffenexport und die deutsche Beteiligung an Kriegshandlungen geht, verbreitet nachdenkliche Stimmung. In solchen Momenten wird deutlich, dass es dem Autorenteam nicht nur um möglichst viele Lacher geht, sondern der Anspruch an ein politisches Kabarett ernst genommen wird.

Köstlich ist die Darstellung des „Schienenersatzverkehrs“, bei dem sich die Darsteller auf der Bühne gründlich durcheinandergeschüttelt eng aneinanderdrängen. Entrüstet ruft Michelle Petroll: „Nehmen Sie die Hände von meinem Hintern. Das ist ja sexistisch!“ – Und erhält zur Antwort: „Das ist nicht sexistisch, das ist Schienenersatzverkehr!“. Das Publikum erkennt seinen Alltag in den Verkehrsverbindungen von und nach Berlin wieder und freut sich. Beim „Gestiefelten Kater“ wirft sich Dagmar Enkelmann in ein herrliches Kostüm, um die Bauleistungen des Bürgermeisters Stahl zu würdigen. Die anderen Darsteller – im Publikum verteilt -brechen immer wieder in Hochrufe aus, denen sich das Publikum munter anschließt. Dem Bürgermeister die Krone setzt ihr Gesangssolo „Ich bau Dir ein Schloss“ auf. Dagmar Enkelman himmelt André Stahl an wie weiland Marilyn Monroe John F. Kennedy. Herr Stahl ist sichtlich erfreut und der Saal tobt. Doch nicht nur bei dieser Szene ist die Begeisterung groß. Der „Ritterschlag“ des Ortsvorstehers Mischewsky, vorgenommen von Dominik Rabe in der Rolle des BM Stahl und der SVV-Vorsitzenden Hildegard Bossmann, gehört ebenfalls zu den Höhepunkten des Abends. Ein Wiedersehen gibt es mit dem „Rumpelstilzchen“, dem Hit des letzten Jahres. Irene Köppe verkörpert diesmal das Rumpelstilzchen und bringt den Saal zum Kochen, als sie ihren Plan verkündet, dass es „unter’m roten Bürgermeister stinken soll in Bernau“. Auf die Frage aus dem Off, was die Einwohner von dieser Aktion hätten, kommt die lapidare Antwort. „Mir doch egal – scheißegal…“ Die Partei der „Unabhängigen“ bekommt nicht nur in dieser Nummer ihr Fett ab, sondern wird durchgängig im Programm durch den Kakao gezogen. Köstlich anzusehen, wie der große Wolfgang Kirsch als „Stresi“ über die Bühne hüpft und völlig verständnislos ist, wenn man ihn für den Lügenbaron Münchhausen hält. Mehr als 30.000 Euro sollen die „Unabhängigen“ für ihre Kampagne gegen das Rathaus ausgegeben haben, deshalb wirft „Dirki“ in der Szene „Die Chaostruppe“ das Geld in Form von glitzernden Schoko-Euros mit vollen Händen ins Publikum. Sebastian Walter widmet sich in seiner brillanten 30-minütigen Büttenrede – neben ausgiebigen Seitenhieben gegen Martin Schulz – ebenfalls der Chaos-Truppe. Der großartige Ole Gemski hat der SPD vorher bereits in seiner Rolle als „Martin Luther“ heftig die Leviten gelesen. Die CDU wird mit ihrer gescheiterten Bürgerbefragung zum Rathaus aufs Korn genommen und die „Bürger für Bernau“ haben dem PAM sogar ihre Krawatten ausgeliehen, damit der Sketch über sie besonders anschaulich wird.

Insgesamt 29 Szenen gehören diesmal zum Programm. Besonders hervorzuheben sind dieses Jahr die Gesangseinlagen. Den Schlusspunkt zum PAM 2017 liefert die Umdichtung des Gassenhauers „Am Sonntag will mein Süßer mit mir wählen (segeln) gehn“ und ein Aufruf, am 5. März mit „Nein“ zu stimmen, damit ein neues Rathaus gebaut werden kann. Sehr positiv für das Gelingen des PAM 2017 sind die von Herbert Klage gelieferten Leinwandprojektionen, die die einzelnen Nummern mit Bildmaterial unterstützen. Reinhard Neumann spielt auf seinem Keyboard kleine Musikstücke während des Bühnenumbaus zwischen den Nummern. Auch diese Neuerung trägt zu dem großen Erfolg des PAM 2017 bei, der vom Publikum mit anhaltendem Applaus für das gesamte Ensemble und auch für jeden einzelnen Darsteller bedacht wird.

Die Leistung der Akteure wird von der Ersten Bernauer Braugenossenschaft e.G. auf der Bühne zusätzlich mit dem Geschenk einer Flasche „Braugenosse Rathaus“ an jeden einzelnen Mitwirkenden belohnt.

Zum Ensemble des PAM 2017 gehören Hildegard Bossmann, Konrad Bossmann, Dagmar Enkelmann, Ole Gemski, Mattias Holz, Bernd Jaiser, Michael Junghans, Wolfgang Kirsch, Irene Köppe, Michelle Petroll, Dominik Rabe, Heidi Scheidt, Thomas Sohn, Margot Ziemann. In Gastrollen treten Kerstin Kühn und Sebastian Walter auf. Die Texte schrieben Dagmar Enkelmann, Herbert Klage, Dieter Korczak und Margot Ziemann. Die künstlerische Leitung liegt wie im Vorjahr in den Händen von Dieter Korczak.

Text: © Heinrich Müller 2017

Fotos: Barnimplus