Hier werden Beiträge der Bernauer Politik angezeigt – Sie werden von den Parteien selbst erstellt.

Schulhof fertig:

Die Georg-Rollenhagen-Grundschule feiert

 

Seit 2012 wurde der Außenbereich der Georg-Rollenhagen-Grundschule in mehreren Abschnitten saniert. Am Mittwoch sind die umfangreichen Bauarbeiten offiziell beendet worden.

Fünf Jahre dauerten die Arbeiten an den Außenanlagen der Georg-Rollenhagen-Grundschule. Der Schulhof und der Zufahrtsbereich zum Hauptgebäude wurden dabei komplett umgestaltet; und das bei laufendem Schulbetrieb. Die Erleichterung über das Geschaffte war Schulleiterin Elke Pätz, den Lehrerinnen und Lehreren und den Kindern anzumerken: Fröhlich und ausgelassen feierten sie zusammen mit Bürgermeister André Stahl, Vertretern des Bauamts, der Planer und der Baufirmen die offizielle Eröffnung des Schulhofs.

Dieser hat in den letzten Jahren ein völlig anderes Gesicht bekommen: Er ist barrierefrei gestaltet, mit einer modernen, energiesparenden LED-Beleuchtung und mit neuen Bäumen sowie Gehölzen und Stauden versehen. Die Regenwasser- und Schmutzwasserkanalisation im Untergrund des Schulhofs ist neu, den größeren Kindern stehen eine Kletterspinne, zwei Bodentrampoline, ein Bolzplatz und eine neue Laufbahn zur Verfügung, den Kleineren Sandflächen zum Spielen, ein Multifunktionsgerät und ein Gerätehaus für die Spielsachen.

Die Anschaffungen umfassen auch zahlreiche Sitzelemente, Hochbeete, die von den Klassen bewirtschaftet werden, und das so genannte „Grüne Klassenzimmer“ mit Holzterrasse, auf der Unterricht im Freien stattfinden kann. Auch als Theaterbühne kann diese genutzt werden. 50 Fahrradstellplätze und ein verschließbares Mülllager runden die Investitionen in die Außenanlagen ab.

Jürgen Brinckmann vom städtischen Bauamt über die Zusammenarbeit mit der Schule: „So eine Sanierung über einen langen Zeitraum bei laufendem Schulbetrieb ist natürlich keine leichte Angelegenheit. Die Zusammenarbeit mit der Schule, dem Hort, den Planern und Baubetrieben war wirklich sehr angenehm, der Hausmeister der Schule zudem immer äußerst hilfsbereit. Die Baufirmen haben bei ihren Arbeiten sehr rücksichtsvoll agiert.“

 

Bürgermeister André Stahl dazu: „Durch die Arbeiten an den Außenanlagen der Georg-Rollenhagen-Grundschule ist aus der ehemals ‚grauen Maus‘ ein echtes Schmuckstück geworden. Ich bin froh über den guten Verlauf und das wirklich sehenswerte Ergebnis dieses Sanierungsprozesses.“

 

Insgesamt 1,9 Millionen Euro hat die Stadt hierfür, komplett aus eigenen Haushaltsmitteln, ausgegeben. Nach dem Abschluss der Arbeiten an den Außenanlagen geht es in den Sommerferien planmäßig weiter mit der Gebäudesanierung: Dann werden Fenster und Fensterbänke ausgetauscht.

Barrierefreies WC im/am Stadtpark Bernau beantragt

 

Der Bernauer Stadtpark ist ein beliebter Treffpunkt und wird von vielen Menschen zur Erholung, für Sport und Spiel und für Veranstaltungen wie den Kunst- und Handwerkermarkt und das Hussitenfest genutzt. Bisher wurden lediglich zu diesen Festen mobile Toiletten aufgestellt, die überdies nicht barrierefrei nutzbar waren. Um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und einem dringenden Bedarf gerecht zu werden, soll im/am Stadtpark ein öffentliches, barrierefrei nutzbares, behindertengerechtes WC dauerhaft zur Verfügung stehen. Dies wird vom Behindertenbeirat seit langem gefordert.

Die Fraktion Die Linke in Bernau hat diese Forderung jetzt aufgegriffen und beantragt in der nächsten Stadtverordnetenversammlung, dass der Bürgermeister Möglichkeiten der Installation eines öffentlichen, barrierefreien WC im/am Stadtpark prüfen lässt. Danach seien entsprechende Planungen und Mittel vorzusehen, beantragt die linke Stadtfraktion.

Quelle: Fraktion DIE LINKE in der Stadtverordnetenversammlung Bernau b. Berlin

Werbegemeinschaft gewinnt zum 5. Mal in Folge bei der Cityoffensive der IHK Ostbrandenburg  Die Bernauer Werbegemeinschaft, koordiniert durch die BeSt Bernauer Stadtmarketing GmbH, gewinnt das 5. Jahr in Folge einen Preis der Cityoffensive der IHK Ostbrandenburg. Beim Ideenwettbewerb mit dem diesjährigen Motto „Dein Erlebnis Innenstadt“ reichten die Bernauer das Konzept für den „Digitaler Erlebnisraum – Bernauer Innenstadt“ ein. Sie belegten damit den 4. Platz, der mit einem Preisgeld von 7.500 Euro dotiert wurde.  Franziska Hausding, Geschäftsführerin der BeSt erläutert: „Ziel des Vorhabens ist die Erlebbarmachung des analogen Raumes in der digitalen Dimension vor dem Hintergrund, dass das Smartphone heute bereits von über 70% aller mobil kommunizierenden Menschen als die wichtigste Informationsquelle genutzt wird“. Konkret soll die Innenstadtplattform www.bernauer-innenstadt.de um eine interaktive Kartenanwendung erweitert werden. Für die Darstellung der Orte wird eine moderne Anwendung programmiert, die unter anderem auch die Einbindung von Bildern, Videos und Audiodateien ermöglicht.

Text: BeSt Foto: IHK Ostbrandenburg (v.l.n.r. Joana Schirmer, Hans Peter Thierfeld, Jeanette Schulze, Uwe Riediger, Franziska Hausding, André Stahl)

Der Opfer des nationalsozialistischen Rassenwahns und Völkermordes gedachten heute gut 100 Bernauerinnen und Bernauer. Zu den Kranzniederlegungen am Bahnhofsplatz und auf dem Dorfanger in Schönow hatte Bürgermeister André Stahl aufgerufen.

Der 27. Januar wurde 1996 vom damaligen Bundespräsidenten Roman Herzog zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus erklärt. Bemerkenswert: Der erst vor Kurzem Verstorbene wird heute beigesetzt – es zeigt, wie sehr Herzog über sein Leben hinaus mit diesem Gedenken verbunden ist.

Ausdrücklich bezogen sich die Reden auf Bernauer Bürger, die diskriminiert, verfolgt, vertrieben oder deportiert worden waren. „Die nationalsozialistische Ideologie hat stets damit gearbeitet, Feindschaft zu schüren. Bei zu vielen Menschen ist ihr das gelungen. Lassen wir uns nicht hineintreiben in Vorurteile, Hass und Gewalt gegen andere Menschen, gegen andere Meinungen oder Überzeugungen.“, hieß es in der von Fanny Behr, Referentin des Bürgermeisters, vorgetragene Ansprache.

Nach diesen Worten legten die Bernauer Blumen und Kränze am Ehrenmal nieder und gedachten still der Opfer des Nationalsozialismus. Musikalisch begleitet wurde die Veranstaltung von Steven Tailor.

Bereits zuvor hatten sich rund zwei Dutzend Teilnehmer auf Einladung des Ortsbeirats zur Gedenkveranstaltung in Schönow versammelt. Der Gedenkstein, das sich auf dem dortigen Dorfanger befindet, erinnert namentlich an sechs Schönower Widerstandskämpfer, die im Kampf gegen den Faschismus ihr Leben gelassen hatten. In seiner Ansprache bezog Dominik Rabe, Vorsitzender des Sozialausschusses, ausdrücklich Stellung gegen die Verdrehung historischer Fakten und die Verhöhnung der Opfer, wie dies leider aktuell wieder zu beobachten ist. Bürgermeister André Stahl und Ortsbeiratsmitglied Harald Ueckert würdigten die Opfer mit Blumen, die sie am Gedenkstein niederlegten.

 

Quelle: Stadt Bernau

Presse-Information Neues Rathaus für Bernau: Preisgericht kürt Sieger des Architekturwettbewerbs Am Freitag wurde der Siegerentwurf für das neue Bernauer Rathaus gekürt. Nach mehrstündiger Sitzung entschied sich das neunköpfige Preisgericht des architektonischen Wettbewerbs einstimmig für den Entwurf des Architekturbüros studioinges aus Berlin. Er sieht einen mehrgeschossigen Neubau eines Verwaltungsgebäudes an der Ecke Grün- und Bürgermeisterstraße vor. Dem Wettbewerb vorausgegangen waren eine Standortanalyse und schließlich eine Entscheidung für das Grundstück in der Bürgermeisterstraße 25. Mit dem neuen Rathaus sollen zwei wesentliche Ziele verfolgt werden: zum einen die Aufwertung und Funktionsstärkung der Bernauer Innenstadt und zum anderen eine bessere Erreichbarkeit für die Bürger durch die stärkere Konzentration der Verwaltung im Stadtkern. Stadtplanungsamtsleiterin Sylvia Hirschfeld ist zufrieden mit dem Ergebnis: „Mit seiner transparenten Gestaltung macht der Entwurf deutlich, dass das neue Rathaus ein Raum sein soll, der aktiv von Bürgern und Verwaltung genutzt wird – eben ein Gebäude für die Öffentlichkeit.“ Der neue Bürgermeister André Stahl sagt zum Siegerbeitrag: „Der Entwurf erfüllt die komplexen Anforderungen der Stadt und fügt sich sehr gut in das Stadtbild ein, wodurch er eine neue, interessante Platzsituation schafft.“ Zur Teilnahme am Wettbewerb wurden entsprechend der europaweiten Ausschreibung insgesamt 15 Architekturbüros aus Österreich, Frankreich und Deutschland aufgefordert. Sie sollten ein Entwurfskonzept erarbeiten, welches laut Ausschreibungsunterlagen „auf die sensible städtebauliche Situation im Spannungsfeld zwischen Markt und Kirchplatz reagiert, wo denkmalgeschützte Einzelbauten früherer Jahrhunderte im Kontrast zur industriellen Bauweise der 1970er und 1980er Jahre stehen und das gleichzeitig der Bedeutung des Neuen Rathauses im Zentrum der Stadt Bernau gerecht wird“. Der jetzige Sieger studioinges hatte bereits bei einem ersten Rathaus-Wettbewerb eine Anerkennung erhalten und nun einen noch passenderen Entwurf vorgelegt. In der Beurteilung der Jury heißt es: „Vom Marktplatz gesehen entsteht ein sehr geglücktes Spiel mit Körpern und Perspektiven. Durch die Öffnung des Straßenraumes am Ende der Bürgermeisterstraße entsteht ein gut nutzbarer Vorplatz der … die interessanten Funktionsbereiche … wie Foyer, Ausstellungsfläche und Kantine in der gewünschten Transparenz an den öffentlichen Raum anschließt. Die Lage des Sitzungssaales ist gut gewählt und dessen Erschließung durchaus erlebnisreich entwickelt… Insgesamt stellt die Arbeit einen gelungenen Beitrag für die Erfüllung des komplexen und großen Raumprogrammes an diesem Orte dar. Sie trifft die gebotene Angemessenheit eines weiteren Rathausbaus und überzeugt durch eine starke und sicher gesetzte architektonische Präsenz.“ Unter dem Vorsitz des renommierten Architekten Jörg Friedrich aus Hamburg entschied das Preisgericht nach ausführlicher Diskussion, dass es neben dem ersten noch zwei dritte Preise vergibt. Sie gehen an die Architekturbüros Muffler Architekten aus Tuttlingen und BHBVT aus Berlin. Die Jury empfahl die mit dem 1. Preis ausgezeichnete Arbeit zur weiteren Ausarbeitung. Für das Bauvorhaben wurden Gesamtbaukosten in Höhe von rund 10 Millionen Euro vorgesehen. Über das Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“ des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft des Landes Brandenburg stehen über die kommenden Jahre Fördermittel für die Errichtung des Verwaltungsgebäudes zur Verfügung. Im Ergebnis der Umstrukturierungen der Verwaltung fungiert dieser Standort dann als Neues Rathaus neben dem historischen Rathaus am Marktplatz 2. Im Rahmen einer Ausstellung sind alle Wettbewerbsarbeiten ab dem 3. November im Ratssaal des Bernauer Rathauses, Marktplatz 2 zu sehen. Die Ausstellung kann bis zum 14. November zu den Öffnungszeiten des Rathauses (Montag, Mittwoch und Donnerstag von 7 bis 16.30 Uhr, Dienstag von 7 bis 18.30 Uhr und Freitag von 7 bis 13.30 Uhr) besichtigt werden. Bilder: Entwürfe des Architekturbüros studioinges für ein neues Rathaus in Bernau Quelle: studioinges Architektur und Städtebau GbR

Helfer für Bürgerentscheid am 5. März gesucht

Für den am Sonntag, dem 5. März, anstehenden Bürgerentscheid „Stopp Rathaus-Neubau“ werden Abstimmungshelfer gesucht. Die Wahlbehörde der Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger, sich bei Interesse für dieses Ehrenamt schriftlich zu bewerben. Dabei bitte Namen, Anschrift, telefonische Erreichbarkeit und das bevorzugte Abstimmungslokal angeben.

 

Außerdem werden alle Parteien, Vereinigungen und Vereine gebeten, möglichst bis zum 3. Februar Vorschläge zur Besetzung der 34 Abstimmungslokale und 5 Briefabstimmungslokale einzureichen. Zu richten sind diese an die Stadt Bernau bei Berlin, Wahlbehörde, Marktplatz 2 in 16321 Bernau bei Berlin oder per E-Mail an wahlbehoerde@bernau-bei-berlin.de.

 

Ansprechpartner bei der Wahlbehörde sind Viola Lietz, Telefon (0 33 38) 365-133 und Gordon Remany, Telefon (0 33 38) 3 65-123, die auch alle Fragen gern beantworten.

Quelle: Stadt Bernau

Wie sich Bernau in den nächsten zwei Jahrzehnten entwickeln soll, ist Gegenstand eines Bürgerforums am Mittwoch, dem 25. Januar, ab 18.30 Uhr in der Stadthalle, Hussitenstraße 1.

 

Hintergrund der öffentlichen Diskussion ist die Steuerung des Einwohnerwachstums angesichts der aktuell hohen Entwicklungsdynamik im Metropolraum Berlin. Auf Bernau kommt angesichts des Einwohnerzuwachses ein schwieriger Balanceakt zu: Zusätzliche Wohnbauflächen verringern den Anteil an Grün- und Landschaftsräumen. Schul- und Kitaplätze müssen zur Verfügung gestellt und das steigende Verkehrsaufkommen bewältigt werden.

 

Auch die Entwicklung der Stadt zu einem zukunftsfähigen Einzelhandels-, Wirtschafts- und Gesundheitsstandort muss mit der Siedlungsentwicklung in Einklang gebracht werden. Ein breites Freizeitangebot, ein attraktiver Naturraum sowie vielfältige Kultureinrichtungen und Veranstaltungen machen Bernau zu einem beliebten Wohn- und Naherholungsort. Diese bestehenden Qualitäten auch zukünftig zu sichern, auszubauen und die Verbundenheit der Bürger – insbesondere auch der Neubürger – mit ihrer Stadt zu erhalten oder zu erhöhen, sind weitere wichtige Aufgaben.

 

Vorarbeiten gibt es bereits in Form eines so genannten Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (kurz: INSEK).  Die Veranstaltung ist öffentlich und rege Beteiligung gerne gesehen.

 

Quelle: Stadt Bernau, Foto:Barnim-plus

Das Bündnis für Bernau wurde von Eltern und Erziehern der Kindergärten am Wasserturm (drei Kindergärten mit z. Zt. 288 Kindern) auf die großen Probleme beim Bringen und Abholen der Kinder seit dem Abbau der zeitweilig vorhandenen Ampelanlage aufmerksam gemacht. Ein Überqueren der Oranienburger Straße ist während der Zeiten des Berufsverkehrs zeitaufwendig und gefährlich. Die Eltern müssen durch stadteinwärts stehenden und stadtauswärts rollenden Verkehr durchlaufen. Um pünktlich zur Arbeit zu kommen, wird schon mal die Vorbildrolle vernachlässigt und man schlängelt sich zwischen die Autos hindurch.

Gemeinsam mit den Erzieherinnen haben wir von den Eltern und Großeltern Unterschriften zur Einrichtung eines Fußgängerüberwegs (Zebrastreifen) gesammelt. Unserer Meinung nach hat dieser gegenüber einer Ampel den Vorteil, dass Wartezeiten durch Ampelschaltzeiten für Eltern und Autofahrer am Überweg minimiert werden und der Verkehrsfluss weniger behindert wird.

Leider ist die Gesetzgebung etwas umständlich und man fängt beim Stand Null an: Verkehrszählungen, Meinungseinholung von Verkehrsexperten, Diskussion, ob eine Verkehrsinsel gut wäre usw.. Die Zeit haben wir nicht! Es darf an dieser Stelle keinen Unfall geben!

Am Donnerstag, wurde dem Bürgermeister die gesammelten Unterschriften – und das sind 878 Stück –  im Rathaus übergeben.