Freiwillige Helfer und Blutspender im Landkreis Barnim gesucht

Um die Ausbreitung des Corona-Virus im Landkreis Barnim weiter zu verlangsamen, werden Freiwillige gesucht, die die Arbeit im Gesundheitssystem oder im Bevölkerungsschutz unterstützen sowie den hilfebedürftigen Bürgerinnen und Bürgern helfen wollen.

„Wir benötigen vor allem Personen mit medizinischen Vorkenntnissen“, macht Barnims Landrat Daniel Kurth deutlich. Dazu zählten beispielsweise Pfleger, Schwestern, Ärzte, aber auch Ärzte im Ruhestand. „Es ist jedoch auch jeder andere Freiwillige willkommen, der helfen will“, so der Landrat weiter.

Ehrenamtliche mit medizinischen Vorkenntnissen können sich unter der E-Mail-Adresse ehrenamt@kvbarnim.de mit Ihrem Namen und den Kontaktdaten melden. 

Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ohne medizinische Vorkenntnisse können sich entsprechend der Wohnorte an die jeweiligen Freiwilligenagenturen wenden.

Bürgerstiftung Barnim-Uckermark

  • Ansprechpartnerin Katja Schmidt

– Telefon: 03334 2594959
– E-Mail: schmidt@buergerstiftung-barnim-uckermark.de
– Internet: www.buergerstiftung-barnim-uckermark.de
– Stadt Eberswalde, Gemeinde Schorfheide,
  Amt Joachimsthal, Amt Britz-Chorin-Oderberg, Amt Biesenthal-Barnim

Agentur Ehrenamt Bernau und Ahrensfelde

  • Ansprechpartner: Lutz Reimann

– Telefon: 03338 3603137 oder 030 9366905314
– E-Mail: info@ehrenamt-barnim.de
– Internet: www.ehrenamt-barnim.de
– Stadt Bernau, Stadt Werneuchen, Gemeinde Wandlitz, Gemeinde Ahrensfelde, Gemeinde Panketal


Zudem werden Barnimer gesucht, ihr Blut zu spenden. Da vom Robert-Koch-Institut die Richtlinien zu Blutspenden verändert wurden, ist zu befürchten, dass es hier zu Engpässen kommt. Nähere Informationen zu den nächsten Terminen im Landkreis sind im Internet unter: https://www.blutspende-nordost.de/blutspendetermine zu finden.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt. 

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Quelle: Landkreis Barnim / Foto: pixabay.com

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Landrat Daniel Kurth: „Wer weitreichende staatliche Ausgehverbote verhindern will, muss jetzt freiwillig mitmachen.

Während bundesweit tausende zusätzliche Beatmungsplätze noch beschafft werden müssen und dringend benötigte und bestellte Schutzausstattung für Ärzte und Pflegepersonal nicht eintrifft, beobachte ich fassungslos, wie viele Menschen noch immer unvernünftig handeln.

Während Ärzte und Schwestern in dieser Pandemie täglich an vorderster Front kämpfen und sich weit über ihre Lastgrenze hinaus für ihre Patienten aufopfern, ist es unbegreiflich, dass viele Menschen in den Supermärkten Mindestabstände immer noch ignorieren. 

Wir wissen um den zunehmenden Engpass an Schutzausstattung in den Praxen. Der Landkreis wird deshalb Teile seiner Reserven des Katastrophenschutzes an die Ärzteschaft ausgeben.

Dazu rufe ich auch Jeden anderen auf, der diese Materialien hat, aber nicht zwingend benötigt. Gebraucht werden in fast allen Praxen vor allem Schutzmasken – so genannte Schleif- oder Staubmasken (FFP 2, FFP 3), aber auch Wegwerfhandschuhe, Schutzanzüge, Schutzbrillen oder Desinfektionslösung. Das wäre nicht nur eine große Geste, sondern auch ein Zeichen von Solidarität. So kann Jeder dem Arzt seines Vertrauens unterstützen. Auch die Abgabe und zentrale Verteilung über den Landkreis sind in diesem Zusammenhang möglich. Wer helfen möchte, kann das Material in diesem Fall im Counterbereich des Paul-Wunderlich-Hauses (Haus A), Am Markt 1, in Eberswalde abgeben. Alternativ dazu ist auch eine Abgabe des Materials im kleinen Kreishaus in Bernau, Jahnstraße 45, möglich.

In der Bevölkerung wird diese Art von Schutzausstattung indes nicht benötigt. In Begegnungssituationen etwa auf der Straße reichen ein Schal oder Halstuch vor dem Mund völlig aus, um sich, vor allem aber andere vor der einer Ansteckung zu schützen. Wer in solchen Situationen so dringend benötigtes Material verschwendet, handelt unsolidarisch. Es geht darum, die gesundheitliche Versorgung der Barnimer in dieser angespannten Situation bestmöglich zu gewährleisten.
Bitte halten Sie Abstand in Schlangen und Wartebereichen!
Betreten Sie keinesfalls unangemeldet Arztpraxen und Gesundheitseinrichtungen!“

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt. 

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.
Foto: Torsten Stapel

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Liebe Bernauerinnen und Bernauer,

Botschafter für Bernau - Barnim-plus

unser Land und damit auch unsere Stadt befinden sich in einem Ausnahmezustand. Das Corona-Virus breitet sich zunehmend aus, so dass wir als Stadt in Abstimmung mit Land und Landkreis bereits Präventionsmaßnahmen getroffen haben und weitere Maßnahmen treffen werden, die sicherlich noch einschneidender für jeden einzelnen sein werden.

Seit Mittwoch sind die Kitas und Schulen geschlossen, lediglich eine Notbetreuung findet statt. Veranstaltungen sind abgesagt und ein Großteil der Einzelhändler muss auf unbestimmte Zeit die Geschäfte schließen. Landesweit wird derzeit das gesellschaftliche Leben auf ein Minimum reduziert.

Diese Einschränkungen treffen uns alle. Und vermutlich werden sie uns die nächste Zeit begleiten. Das Ziel dahinter ist, dass das Ausbreitungstempo des Virus verlangsamt und die Gefahren für jeden einzelnen minimiert werden sollen. Vor allem geht es darum, die medizinische Versorgung zu sichern, Kapazitäten zu schonen und die Arbeitsfähigkeit der Krankenhäuser und Rettungskräfte zu unterstützen.

Wir als Verwaltung bemühen uns nach Kräften, die Daseinsvorsorge aufrecht zu erhalten. Zum Beispiel, indem wir die Menschen, die in kritischen Infrastrukturen tätig sind, eine Notbetreuung ermöglichen.
Wir bitten alle Bernauerinnen und Bernauer, die besonderen Umstände und Einschränkungen einzuhalten, so schwer es auch fällt. Bitte schränken Sie Ihre sozialen Kontakte auf ein Mindestmaß ein. Bitte suchen Sie Institutionen oder Bereiche mit vielen Menschen so selten wie möglich auf, denn es geht um Ihre eigene Gesundheit und um die der anderen. Dieser Appell betrifft nicht nur das öffentliche Leben, sondern wirkt sich auch auf den privaten Bereich aus. Kontakte zu älteren Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten sollten genauso reduziert werden und wenn möglich über die Medien wie das Telefon gepflegt werden.

Ich möchte keine Angst oder Unsicherheit schüren, aber für diese besondere Situation sensibilisieren. Denn noch niemand weiß, mit welcher Dynamik sich die Situation weiter entwickeln wird und wie lange diese besondere Situation anhalten wird.
Deshalb ist es wichtig, dass wir umsichtig handeln und die Schwächeren nicht vergessen. In Notsituationen können Solidarität und Nächstenliebe nicht genügend vorhanden sein. Vielleicht braucht ein älterer Nachbar Hilfe beim Einkauf, den Sie miterledigen können? Vielleicht braucht eine Nachbarin Informationen, die Sie geben können? Las- sen Sie uns alle in dieser Situation zusammenhalten, aneinander denken und dennoch umsichtig im Sinne der Gesundheit handeln.

Wenn Sie Fragen haben, dann rufen Sie uns an. In der Verwaltung steht Ihnen das Bürgertelefon unter der Nummer 365-0 oder 365-131 zur Verfügung. Gern können Sie uns auch eine E-Mail unter stadtverwaltung@bernau-bei-berlin.de schreiben.
Liebe Bernauerinnen, liebe Bernauer, ich danke Ihnen für Ihr Verständnis! Besonders danke ich aber all den Menschen, die für alle anderen da sind. Ob im Supermarkt, im Krankenhaus oder bei der Polizei, um nur einige zu nennen. Lassen Sie uns gemeinsam optimistisch, gesund und besonnen bleiben.

Ihr Bürgermeister André Stahl

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unsere Veranstaltung „Klassik für Babys“, die an diesem Sonntag stattfinden sollte, müssen wir nun leider absagen.

Aufgrund der aktuellen Situation sehen wir uns natürlich auch in der Verantwortung dafür zu sorgen, dass sich das Coronavirus nicht weiter ausbreitet.

Wir hatten uns zwar schon sehr auf unsere kleinen Gäste gefreut, aber die Gesundheit unseres Publikums steht für uns an erster Stelle. Und: aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Ein Ersatztermin wird demnächst bekannt gegeben. Die Tickets für die Veranstaltung „Klassik für Babys“ behalten also ihre Gültigkeit. Bei Fragen dazu können sich die Bürgerinnen und Bürger gern telefonisch im Goldenen Löwen melden (Tel.: 033397 360 530).


wir freuen uns auf unser jüngstes Publikum des Jahres! Am 15. März findet das Konzert „Klassik für Babys“ statt, zu dem wir alle Babys und ihre Eltern herzlich einladen.

Klassik für Babys – warum nicht? Klassische Musik beruhigt und entspannt Babys nachweislich. Außerdem zaubert sie ihnen ein Lächeln aufs Gesicht und bringt sie dazu, sich im Takt der Musik zu bewegen. Manchmal nur ein Händchen oder Füßchen, aber ab und an bewegt sich auch der gesamte Körper. Besonders Livemusik schwingt im Körper des kleinen Menschleins nach und so können die Kleinsten unter den Kleinen Gitarre, Kontrabass, Violine und Co. auf mitgebrachten Kuscheldecken in Ruhe lauschen.    

Wir würden wir uns über eine kurze Vorankündigung sehr freuen. Natürlich bist du auch herzlich willkommen, an der Veranstaltung teilzunehmen.

Was:               Klassik für Babys

Wann:             15.03.2020, 10 Uhr (Einlass ab 9:30 Uhr)

Wo:                 Kulturbühne „Goldener Löwe“, Breitscheidstraße 18, 16348 Wandlitz

Tickets:          10 Euro (Vorverkauf), 13 Euro (Tageskasse) -> Eintritt pro Erwachsener, freier Eintritt für Babys und Geschwisterkinder

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Pressemitteilung des Kulturvereins „Kunstbrücke Panketal e.V.“

Der Kulturverein „Kunstbrücke Panketal e.V.“ sagt wegen der Corona-Epidemie alle geplanten Kulturveranstaltungen bis 20. April 2020 ab 

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und der Erlasse der Behörden zur Durchführung öffentlicher Veranstaltungen, vor allem aber aus Rücksicht gegenüber von besonders gefährdeten Personen, sagen wir schweren Herzens ALLE geplanten Kulturveranstaltungen bis zum 20.April 2020 ab. 

Wir werden die Situation genau beobachten und in Abhängigkeit der weiteren Entwicklungen über weiterreichende Absagen oder die Fortführung unserer Veranstaltungen entscheiden. 

Die „Kunstbrücke Panketal e.V.“ drückt allen Panketalerinnen und Panketalern, allen Künstlern und Helfern die Daumen. Bitte bleiben Sie gesund! 

Darüber hinaus bitten wir alle Bürgerinnen und Bürger um ihre Solidarität mit Gefährdeten und Schwächeren. Bleiben Sie zu Hause, unterstützen Sie hilfebedürftige Nachbarn, achten Sie auf Ihr Umfeld.

Quelle: Kunstbrücke Panketal

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Bernau: Informationen zum Umgang mit Corona

Aufgrund der fortschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus werden in der Stadt Präventionsmaßnahmen getroffen. Diese sollen das Ausbreitungstempo des Virus verlangsamen und die Gefahren für jeden einzelnen minimieren.

Ab sofort werden die Bürger darauf hingewiesen, dass die Stadtverwaltung nur in sehr dringenden Fällen direkt aufgesucht werden soll. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung stehen für Bürgeranliegen selbstverständlich weiterhin telefonisch und per E-Mail zur Verfügung.

Foto: Stadt Bernau

Weiterhin gilt ab dem morgigen Tag, 13. März 2020, und bis einschließlich zum Ende der Osterferien (19. April 2020), dass Veranstaltungen in öffentlichen Räumen der Kommunen in Bernau untersagt werden. Dies betrifft Veranstaltungen sämtlicher Art und bezieht sich auf alle öffentlichen Gebäude und Einrichtungen der Stadt Bernau bei Berlin, wozu Turnhallen, Sportplätze, Kultureinrichtungen sowie die Dorfgemeinschaftshäuser zählen.

Die städtischen Turnhallen und Sportplätze werden ausschließlich nur noch für den Schulsport zur Verfügung gestellt. Jegliche Veranstaltungen in Kitas und Schulgebäuden sind auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren.

Eine weitere Maßnahme, die ab dem 13. März 2020 bis einschließlich der Osterferien gilt, ist die Schließung der Bernauer Stadtbibliothek, der Tourist-Information, des Heimatmuseums und der Frakima. Die Stadtbibliothek und die Tourist-Information sind vorerst weiterhin telefonisch und per E-Mail erreichbar. Benutzer der Bibliothek können außerdem wie gewohnt den Service der Barnim-Onleihe nutzen. Die Leihfrist auf bereits ausgeliehene Medien verlängert sich automatisch bis zur regulären Öffnung.

Die Stadt Bernau bei Berlin bittet die Bürgerinnen und Bürger, Ruhe zu bewahren und dennoch den Alltag mit Bedacht zu planen und zum Beispiel jedwede Art von Treffen mit vielen Menschen zu vermeiden. „Wir wissen, was diese Einschränkungen für jeden bedeuten. Aber, es sind Einschränkungen auf Zeit, um die Erkrankungsfrequenz zu verlangsamen. Wir wollen möglichst viele Infektionsmöglichkeiten vermeiden und gehen deshalb als Verwaltung beispielhaft voran. Gleichzeitig appellieren wir an private Veranstalter, diesem Beispiel zu folgen“, so Bernaus Bürgermeister André Stahl. Weiterhin werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, solidarisch zu sein und an andere zu denken.

Die Stadtverwaltung arbeitet daran, die Arbeitsfähigkeit in dieser besonderen Situation zu gewährleisten. Deshalb werden ab der kommenden Woche einzelne Mitarbeiter der Bernauer Stadtverwaltung vorsorglich ihre Arbeit im häuslichen Umfeld erledigen. Die Feuerwehr der Stadt Bernau bei Berlin ist voll einsatzfähig. Die Verwaltungsspitze steht in enger Kommunikation und Abstimmung mit dem Landkreis Barnim sowie den übrigen Hauptverwaltungsbeamten des Landkreises.

Weitere Informationen zum Corona-Virus gibt es auf der Website des Landkreises Barnim unter www.barnim.de. Das Gesundheitsamt bietet Beratungen an und ist unter der Telefonnummer 03334 214-1601 zu erreichen.

Quelle: Stadt Bernau

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Alle öffentlichen Veranstaltungen im Landkreis Barnim mit mehr als 30 Personen sollen aufgrund der Corona-Pandemie im Landkreis Barnim abgesagt werden. Darauf hat sich Barnims Landrat Daniel Kurth mit allen Hauptverwaltungsbeamten der Barnimer Städte, Ämter und Gemeinden verständigt. „Jetzt geht es um Solidarität der Jungen und Kräftigen mit den Risikogruppen in der Bevölkerung“, macht Landrat Kurth deutlich. Die Ausbreitung müsse deutlich verlangsamt werden, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. „Wir dürfen nicht den gleichen Fehler wie in anderen Ländern machen und erst zu spät reagieren“, so Kurth weiter.

Betroffen von der Maßnahme sind alle öffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 30 Personen. Die Verwaltungen sollen diese ab Freitag, 13. März 2020, zunächst bis zum Ende der Osterferien nicht mehr genehmigen, so die Empfehlung aus dem Krisenstab der Kreisverwaltung. Eine entsprechende Allgemeinverfügung zur Anzeigepflicht solcher Veranstaltung befindet sich bereits in der Abstimmung.

Öffentliche Kultur-, Kunst-, Tanz-, Politik- oder Sportveranstaltungen finden also bis auf weiteres im Landkreis nicht mehr statt. Weder der Landkreis noch Kommunen stellen dafür Räumlichkeiten zur Verfügung. Die nichtschulische Nutzung von Turnhallen und kommunalen Plätzen soll ebenfalls nicht mehr stattfinden. Für die Untersagung von Veranstaltungen von mehr als 1000 Teilnehmern ist ebenfalls eine Allgemeinverfügung durch den Landkreis Barnim in Vorbereitung. Bei kleineren Veranstaltungen appellieren die Verantwortlichen an die Einsicht der Veranstalter. 

Betroffen von dieser Maßnahme sind aber auch die Verwaltungen selbst. Mitarbeiter werden vorübergehend und wenn möglich von zu Hause aus arbeiten. Aus- und Fortbildungen sind ausgesetzt. Gleiches gilt für Übungen der Feuerwehr. 
Zudem sollen bis zum Ende der Osterferien nur sehr eingeschränkt Sprechzeiten angeboten werden. Bürger werden deshalb gebeten, sich mit ihren Anliegen telefonisch an die Verwaltungen zu wenden und nur in dringenden Fällen persönlich vorzusprechen. Auch das Verschieben von Anliegen bis nach den Osterferien ist eine Option.

Derzeit gibt es im Barnim fünf Personen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben. Nach den ersten beiden Fällen in Wandlitz gibt es nun auch ein Ehepaar in Eberswalde, das im Urlaub in Südtirol war und sich nach der Rückkehr hat testen lassen. In Wandlitz wurde eine weitere Person positiv getestet. Bei zwei Personen, die mit dem Eberswalder Paar im Urlaub waren, steht das Ergebnis der Tests noch aus. Allen Personen geht es den Umständen entsprechend gut. Sie befinden sich in dem jeweiligen Zuhause in Quarantäne.

Appell an das Verantwortungsbewusstsein 

Trotz dieser Maßnahmen mahnen Landrat und Amtsärztin nach wie vor zum Verantwortungsbewusstsein. Der beste Schutz ist es, sich auf bestimmte Verhaltensregeln beim Niesen, Husten oder Händewaschen zu konzentrieren und Menschenansammlungen sowie zu engen Kontakt zu vermeiden. Bürgerinnen und Bürger, die dringende Fragen zum Thema Corona-Virus haben, können sich unter der Telefonnummer 03334 214-1601 an sieben Tagen in der Woche direkt an das Barnimer Gesundheitsamt wenden.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt. 

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.
Quelle: LAndkreis Barnim

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Präventionsmaßnahmen bezüglich des Corona-Virus

Um der voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus entgegen zu wirken, werden in der Gemeinde Panketal in Absprache mit dem Landkreis Barnim Präventionsmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung getroffen. Ab sofort werden gemeindliche Turnhallen, Sportplätze und Schulen ausschließlich der schulischen Nutzung zur Verfügung gestellt. Der nichtschulische Betrieb und jede Nutzung für Dritte ist damit untersagt. Auch Veranstaltungen in Kitas und Schulgebäuden sind auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren.
Bis einschließlich 19. April 2020 gilt, dass Veranstaltungen in öffentlichen Räumen der Gemeinde Panketal untersagt werden. Dies betrifft Veranstaltungen sämtlicher Art und bezieht sich auf alle öffentlichen Gebäude und Einrichtungen der Gemeinde Panketal, wozu Turnhallen, Sportplätze, Kitas und Kultureinrichtungen zählen. Die Gemeinde bittet auch die ortsansässigen Religionsge- meinschaften darum, ihre Rituale zu überprüfen.
Zahlreiche gemeindliche Veranstaltungen werden ebenfalls abgesagt. Dazu zählen das Rathaus- Fest, der Südtiroler Abend, Lesungen in der Bibliothek und vorerst auch Sitzungen von Ausschüs- sen. Ob die Gemeindevertretersitzung am 24. März 2020 stattfindet, ist noch offen.
Ab 16. März 2020 ist auch die Panketaler Bibliothek geschlossen. Die Mitarbeiterinnen bleiben vorerst weiterhin telefonisch und per E-Mail erreichbar. Benutzer der Bibliothek können weiterhin die Onleihe nutzen. Die Leihfrist auf bereits ausgeliehene Medien verlängert sich automatisch bis zur regulären Öffnung.
Ab sofort werden die Bürger darauf hingewiesen, dass die Gemeindeverwaltung und der Eigenbe- trieb Kommunalservice Panketal nur in sehr dringenden Fällen direkt aufgesucht werden sollen. Die Gemeinde bittet Bürger auch darum, die Personenanzahl der Besucher im Rathaus und beim Eigenbetrieb auf das nötigste zu reduzieren, um die Arbeitsfähigkeit in dieser besonderen Situati- on nicht zu gefährden und die Bürger zu schützen. Die Mitarbeiter der Verwaltung und des Eigen- betriebes stehen für Bürgeranliegen weiterhin telefonisch und per E-Mail zur Verfügung. Cassandra Lehnert ruft die Bürger weiterhin zu Besonnenheit auf. „Bitte haben Sie auch ein Auge auf Ihre Mitmenschen und sehen Sie von Hamsterkäufen ab. Es besteht kein Grund zur Panik“, so die stellvertretende Bürgermeisterin. Sie appelliert an alle, die Vorsichtsmaßnahmen der Gemein- de zu unterstützen.
Die Freiwillige Feuerwehr Panketal ist voll einsatzfähig und auf den Ernstfall vorbereitet. Die Ge- meinde steht in engem Kontakt mit dem Landkreis Barnim und stimmt sich regelmäßig mit dem Landrat ab.
Weitere Informationen zum Corona-Virus sind auf der Website des Landkreises Barnim unter www.barnim.de verfügbar. Das Gesundheitsamt bietet Beratungen an und ist unter der Telefon- nummer 03334/214-1601 zu erreichen.

Quelle: Gemeinde Panketal

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Schaukampf in Vorbereitung auf das Schwertkaempfertreffen 2014 in Bernau

Zum 23. Schwertkämpfertreffen lädt Bernau für kommenden Sonntag, den 8. März von 10 bis 17 Uhr ein. In der Erich-Wünsch-Halle, Heinersdorfer Straße 52 geben Schwertkämpfer aus Deutschland, Indien, der Slowakei und Tschechien Proben ihres Könnens. Erwartet werden gut 120 Teilnehmer aus 17 Vereinen und Gruppen in authentischen Kostümen.
In kurzweiligen Showeinlagen präsentieren die Akteure Kampfstile aus Indien, China, Japan, Spanien, Italien, von den Philippinen und natürlich auch aus Deutschland. „Uns ist es dabei wichtig, die Schwertkampfkünste anderer, auch vergangener Kulturen zu bewahren, damit sie zum einen nicht in Vergessenheit geraten, zum anderen aber auch, um uns einen ganz eigenen Zugang zu diesen Kulturen zu verschaffen“, so Eccarius-Otto.
Zum Programm gehören auch Musik und Tanz sowie Angebote speziell für Kinder. Die jüngsten Zuschauer können Rüstungen anprobieren und unter professioneller Anleitung ihr Talent beim Armbrust schießen testen.
Eine spannende Zeit- und Weltreise ist garantiert. Auch für Speis und Trank wird gesorgt. Eintritt: 3, ermäßigt 2 Euro. Kinder, die kleiner sind als ein Schwert, haben freien Eintritt.
Quelle : Stadt Bernau

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Das Baugeschehen an der Bernauer Straße in Panketal ist schon seit Ende vergangenen Jahres zu beobachten. Dort entsteht derzeit eine Kindertagesstätte für 100 Kinder.

Die Bauarbeiten schreiten zügig voran und am 2. März 2020 feierte die Gemeinde Panketal als Bauherrin und Trägerin der Einrichtung mit Handwerkern, Planern sowie Vertretern und Vertreterinnen der Gemeindevertretung Grundsteinlegung. Dabei wurde eine so genannte Zeitkapsel ins Fundament eingemauert.

Bürgermeister Maximilian Wonke (l.), Architekt Thomas Näther und Fachbereichsleiterin Cassandra Lehnert beförderten die Zeitkapsel ins Fundament der neuen Kita.
Foto: Gemeinde Panketal

Bevor Panketals Bürgermeister Maximilian Wonke, Cassandra Lehnert, Fachbereichsleiterin für Soziales, und Architekt Thomas Näther zur Putzkelle griffen, befüllten sie die Kupferhülse mit dem aktuellen Panketalboten, der Tageszeitung, Planungen für den Bau sowie einem Glückscent.

Maximilian Wonke wies in seiner kurzen Ansprache auf die Wichtigkeit des Bauvorhabens hin: „Wir haben einen hohen Bedarf an Kita-Plätzen in unserer Gemeinde, dem mit der neuen Kita nachkommen.“ Darüber hinaus hob der Bürgermeister die Nähe zur Natur hervor, denn die Kita wird an einen Park grenzen, wo sich Spielmöglichkeiten für die größeren Kinder befinden werden. Die Krippenkinder werden einen separaten Spielbereich im südwestlichen Bereich des Grundstücks bekommen. In der westlichen Ecke ist ein Naschgarten vorgesehen.

Maximilian Wonke dankte allen Beteiligten für die bisher geleistete Arbeit und wünschte auch weiterhin gutes Gelingen. Wenn alles weiter nach Plan verläuft, soll die Kita im Sommer 2021 den Betrieb aufnehmen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 4,5 Millionen Euro.

Das Gebäude wird zwei- bis dreigeschossig errichtet. Im Erdgeschoss sollen die Gruppen- und Schlafräume für die Krippenkinder sowie eine Vollküche und die Haustechnik untergebracht werden. Das erste Obergeschoss ist für die Gruppenräume der 70 Kinder zwischen drei und sechs Jahren sowie eine Caféteria gedacht. Im zweiten Obergeschoss sollen Mehrzweckraum, Mensa und Förderraum zu finden sein. Zudem ist von dort aus ein direkter Zugang auf die Dachterrasse geplant.

Wie die Kita heißen soll, ist noch offen. Derzeit läuft ein Namenswettbewerb, an dem sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen können. Auf dem Rathausfest am 25. April 2020 können sie dann für ihren Favoriten stimmen. Wer mitmachen möchte, kann den Namensvorschlag für die Kita bis 31. März 2020 unter dem Stichwort „Kita-Name“ an die E-Mail-Adresse f.wollgast@panketal.de schicken.

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