am 16. Juni 2018 hat der Reitverein Integration e.V. in Bernau am Spendenlauf auf dem „Pressefest der kleinen Zeitungen“ teilgenommen. Weit mehr als 50 Läuferinnen und Läufer gingen für den Reitverein Integration an den Start und liefen insgesamt 520 Runden entlang der Stadtmauer durch den Stadtpark mit Schwanenteich und wieder zum Start- und Zielpunkt am Steintor. Das sind insgesamt 218,4 Kilometer! Als verlässlichen Sponsor konnte der Reitverein den Rotary Club Bernau gewinnen, der 1 Euro pro Runde in Aussicht stellte. Somit gehen am Ende stolze 520,00 Euro an den Verein „Eltern helfen Eltern“ für ihre diesjährige Ferienfahrt an den Hölzernen See. Wir wünschen viel Spaß und gute Reise!

 

Fotograf: Johannes Wallbrecht

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Land gibt zwei Millionen Euro für Deponie Ostend

Gelände wird gesichert und rekultiviert

Der Landkreis Barnim erhält vom Land Brandenburg insgesamt 1,9 Millionen Euro für die Sicherung und Rekultivierung der Deponie Ostend in Eberswalde. Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger übergab den entsprechenden Zuwendungsbescheid nun an das Barnimer Bodenschutzamt.

„Leider gibt es Hinterlassenschaften, um die wir uns kümmern müssen. Wie das hier in Eberswalde getan wird, ist vorbildlich“, sagte Jörg Vogelsänger bei der Übergabe des Fördermittelbescheides.

Joachim Hoffmann, Leiter des Barnimer Bodenschutzamtes, freute sich über die zusätzliche Mittel. „Wir haben bereits 2013 mit der Sanierung der Deponie begonnen und sind dabei ein ganzes Stück voran gekommen“, sagte er. „Mit den Fördermitteln werden insbesondere das Gaserfassungssystem sowie die Errichtung der dafür erforderlichen Oberflächenabdichtung auf der Deponie finanziert.“

Kreiswerke-Chef Christian Mehnert (v.l.), Minister Jörg Voeglsänger und Amtsleiter Joachim Hoffmann vor der Deponie Ostend. Foto: Oliver Köhler

Mit der Abdichtung des letzten Bauabschnitts wird das Deponiegas nun in Gänze gefasst und gezielt zur Energiegewinnung genutzt. Damit wird ein bedeutender Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Auf der Deponie Eberswalde Ostend wurden bereits seit den 50er Jahren Siedlungsabfälle abgelagert. Seit 2009 ist sie geschlossen.

In der aktuellen Programmperiode stehen Brandenburg 20 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zur Förderung von Maßnahmen zur Reduzierung von CO2 und anderen Treibhausgasen auf Deponien zur Verfügung. Im Rahmen dieses Förderschwerpunkts können sowohl Oberflächenabdichtungssysteme und innovative Anlagen zur Erfassung und Entsorgung der sich verringernden Deponiegasmengen – sogenannte Schwachgastechnik – als auch die Vorbereitung von Deponieoberflächen zur Installation von Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien (zum Beispiel Photovoltaik- oder Windkraftanlagen) gefördert werden.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt.

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

 

Landkreis Barnim – 22.06.2018 13:46 CEST

 

Der kleinste Motorradgottesdienst

 

Deutschlands, vermutlich jedenfalls, fand am 24.06.2018 in Bernau statt! Trotz schlechtem Wetter und trotz Fußballweltmeisterschaft kamen 19 Biker, darunter drei Frauen auf 14 Maschinen zu diesem besonderen Gottesdienst in der Christuskirche in Bernau.

Biker- Pastor Ralf Schwieger aus Friedrichswalde hielt eine überragende, motorradbezogene Predigt und alles wurde von einer zündenden, mitreißenden Musik begleitet.

Am Kessel über dem Feuer trafen sich danach die Motorradfahrer, Gäste und Gemeindemitglieder zu einem gemeinsamen Essen zusammen.

Die „Regenfahrt“ mit dem Motorrad hat wieder einmal gezeigt, dass Biker die hart im Nehmen sind, mehr vom Leben haben…….. Die Schutzengel waren mit von der Partie, denn es gab keinen Unfall und keine Panne!

Die wunderbar gedeckte Kaffeetafel mit frisch gebackenen Kuchen entschädigte nach der Rückkehr auch noch reichlich für die Unannehmlichkeiten während der Fahrt.

Für alle Teilnehmer war es ein besonderer Tag und wir hoffen, uns gesund und fröhlich in ca. einem Jahr wieder zu sehen.

Zum Schluss noch ein besonders herzliches Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer! Ohne sie wäre dieser herrliche Tag nicht so gut gelungen.

Die Bernauer Baptisten Biker

Nichtraucher-Aktionstag kommt bei Barnimer Schülern gut an

Gesundheitsamt und AG „Sucht- und Drogenprävention“ organisieren Vortrag

Das Gesundheitsamt des Landkreises Barnim hat gemeinsam mit Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft „Sucht- und Drogenprävention im Landkreis Barnim“ einen Aktionstag zum Thema Rauchen organisiert. Rund 200 Schüler der 7. Und 8. Klassen folgten der Einladung ins Paul-Wunderlich-Haus und erlebten mit Anne Wilkening eine Referentin, die in sehr eindringlicher Sprache aus ihren Erfahrungen berichten konnte. So berichtete sie etwa darüber, dass die Wahrscheinlichkeit an Hodenkrebs zu erkranken um über 80 Prozent steige, wenn man als Jugendlicher kiffe. Aber auch von anderen Dingen, die Jugendlichen versuchten zu rauchen, wusste sie zu berichten. „Ist es gefährlich Schokoriegel zu rauchen?“, war meine Lieblingsfrage im vergangenen Jahr, erzählte sie. Ihre Antwort: „Ja, es ist gefährlich, weil bei der Verbrennung jede Menge gefährlicher Stoffe freigesetzt werden.“

Referentin Anne Wilkening erklärt Barnimer Schülern, wie gefährlich Rauchen ist. Foto: Oliver Köhler

Die Veranstaltung wurde darüber hinaus auch dafür genutzt, um Gewinnerklassen des Be-smart-Wettbewerbs, einem bundesweiten Wettbewerb zum Thema Raucher-Prävention, auszuzeichnen. Der Wettbewerb „Be Smart – Don’t Start“ ist ein Programm zum Nichtrauchen für sechste bis achte Schulklassen. Um daran teilzunehmen müssen sich mindestens 90 Prozent der Schüler einer Klasse dafür entscheiden, am Wettbewerb teilzunehmen. Die teilnehmenden Klassen verpflichten sich, ein halbes Jahr lang nicht zu rauchen. Wenn mehr als zehn Prozent der Schüler in einer Klasse rauchen, scheidet die Klasse aus dem Wettbewerb aus. Die Schulklassen, die ein halbes Jahr lang rauchfrei waren, nehmen an einer Lotterie teil, bei der Geld- und Sachpreise verlost werden.

Der Wettbewerb zum Nichtrauchen „Be Smart – Don’t Start“ wird gefördert durch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, die Deutsche Krebshilfe und die AOK sowie durch weitere öffentliche und private Institutionen.

Im Schuljahr 2016/2017 fand der Wettbewerb zum Nichtrauchen zum 20. Mal in Deutschland statt – mit insgesamt rund 200.000 Schülern.

 

24. Juni: Sommerkino Bernau zeigt das ‚Das kalte Herz‘

Am 24. Juni geht das Sommerkino Bernau mit einem Fantasy-Abend in die nächste Runde: Die Neuverfilmung von „Das kalte Herz“ aus dem Jahr 2016 wird um 22 Uhr auf dem Kulturhof, Breitscheidstraße 43, gezeigt.

 

Ein Märchen-Klassiker von Wilhelm Hauff im neuen Gewand: „Das kalte Herz“ erzählt die Geschichte des gutmütigen Peters (Frederick Lau) und der hübschen Lisbeth (Henriette Confurius), die unsterblich ineinander verliebt sind. Ihre gegensätzliche Herkunft steht aber einer gemeinsamen Zukunft im Wege, stammt Peter doch aus ärmlichen Verhältnissen, während Lisbeth einer wohlhabenden Familie angehört. Um zu Reichtum zu gelangen und so mit Lisbeth eine Beziehung führen zu dürfen, fasst Peter einen riskanten Entschluss: Er geht einen Pakt mit dem finsteren Holländer-Michel (Moritz Bleibtreu) ein, der ihm Wohlstand verspricht, dafür jedoch sein Herz einfordert und ihm stattdessen einen Stein in die Brust setzt. So kommt Peter zwar zu Geld, jedoch kann er fortan kein Mitgefühl mehr verspüren. Sein verändertes Wesen verschreckt schließlich auch Lisbeth. Um sie nicht für immer zu verlieren, macht sich Peter daran, sein Herz zurückzubekommen.

 

„Das kalte Herz“ ist sehenswert für Kinder ab 12 Jahren. Der Eintritt kostet 4 Euro, ermäßigt 3 Euro.

 

Wer nicht genug vom Sommerkino Bernau bekommen kann, der sollte sich auch die folgenden Termine vormerken:

 

·      Sonntag, 8. Juli, 22 Uhr auf dem Kulturhof

Komödien-Abend mit dem Film „Mein Blind Date mit dem Leben“ (FSK ab 0 Jahre). Bei Regen findet die Veranstaltung im angrenzenden Treff 23 statt.

·      Samstag, 11. August, 22 Uhr auf dem Kulturhof

Musical-Abend mit dem Film „La La Land“ (FSK ab 0 Jahre). Bei Regen findet die Veranstaltung im angrenzenden Treff 23 statt.

·      Freitag, 7. September, 20.30 Uhr im Külzpark am Steintor (im Rahmen des Kinderfilmfestes)

Abenteuer-Abend mit dem Film „Amelie rennt“ (FSK ab 6 Jahre). Bei Regen findet die Veranstaltung in der nahegelegenen Stadthalle statt.

 

 

Weitere Informationen: Stadt Bernau bei Berlin, Kulturamt, Telefon: 03338-365 310, E-Mail: kulturamt@bernau-bei-berlin.de.

 

Das Sommerkino Bernau 2018 findet in Zusammenarbeit mit Moki Güstrow statt.

Quelle: Stadt Bernau

Land unterstützt Jugendarbeit vor Ort

 

Wandlitz. Die Jugendarbeit vor Ort will das Land Brandenburg stärker unterstützen. Dazu hat es drei Förderprogramme aufgelegt, für die sich Kommunen und Einrichtungen ab sofort bewerben können. So soll mit dem Programm „DigitalRäume“ die technische Ausstattung in Freizeitheimen gestärkt werden: durch die Installation von WLAN, die Anbindung ans Breitbandnetz oder die Anschaffung von Mobilgeräten. Zudem wird das Jugendinformations- und Medienzentrum für die Region in Bad Freienwalde gefördert, ebenso wie die 16 anderen JIM-Zentren im Land Brandenburg. „Jugendliche haben großes Interesse an allem Digitalen“, so Britta Müller. „Deshalb ist das neue Programm ein guter, richtiger und wichtiger Ansatz zur Förderung der offenen Jugendarbeit in Barnim.“

JugendRäume

Das neue Programm „JugendRäume“ stellt Jugendliche in ländlichen Gemeinden mit weniger als 2.500 Einwohnern in den Mittelpunkt. Gefördert werden Freizeiteinrichtungen, die die kleinen Kommunen ohne hauptamtliches Personal den jungen Menschen zur selbstgestalteten Nutzung anbieten. Für die Ausstattung oder Sanierung der Räume können jeweils bis zu 10.000 Euro beantragt werden, der Eigenanteil beträgt mindestens 20 Prozent.

FreiRäume

Das dritte Programm heißt „FreiRäume“ und wurde bereits im Januar vorgestellt. Gemeinden oder Ämter mit weniger als 15.000 Einwohnern können bis zu 5.000 Euro aus Lottomitteln erhalten, um etwa einen Bolzplatz, eine Skaterbahn oder eine Basketballanlage zu gestalten. „Die Förderung soll jungen Menschen helfen, sich zu treffen und die Freizeit sinnvoll und selbstgestaltet miteinander zu verbringen“, so die SPD-Landtagsabgeordnete. Für „FreiRäume“ und „JugendRäume“ läuft die Bewerbungsfrist bis 30. September 2018. Anträge für „DigitalRäume“ können noch bis zum 31. Juli gestellt werden.

 

Für jedes der drei Programme stehen 500.000 Euro aus dem Landeshaushalt zu Verfügung, zusätzlich 250.000 Euro für die Jugendinformations- und Medienzentren. „Das ist ein wichtiger Schritt zu Stärkung der Jugendarbeit außerhalb von Vereinen“, zeigt sich Britta Müller über die neuen Förderprogramme erfreut.

 

Näheres unter: https://mbjs.brandenburg.de/kinder-und-jugend/weitere-themen.html

 

Quelle: Britta Müller, Mitglied des Landtages Brandenburg

13. September: Gesundheitsmarkt auf dem Bahnhofsplatz

Einen Gesundheitsmarkt veranstaltet die Stadt Bernau wieder am Donnerstag, dem 13. September, von 14 bis 18 Uhr auf dem Bernauer Bahnhofsplatz.

Kliniken, Krankenkassen, Pflege- und andere medizinische Einrichtungen sowie Gesundheitshandwerker und Selbsthilfegruppen aus Bernau können dort ihre Angebote präsentieren oder über Neuigkeiten informieren. Wie im Vorjahr steht die Gesundheitsvorsorge im Mittelpunkt des Marktes.
Interessenten sollten sich bis 15. August per E-Mail (markt@bernau-bei-berlin.de) in der Bernauer Stadtverwaltung melden. Es wird darum gebeten, zum Gesundheitsmarkt eigene Marktstände mitzubringen. Weitere Informationen gibt es bei Marktleiter Ray Wittenhagen unter Telefon (0151) 17 36 36 15.

 

Wer möchte, kann am Stand des Immanuel Klinikums seinen Blutzuckerwert messen lassen. Foto: Pressestelle/cf

 

Quelle: Stadt Bernau

Parkpalette am Bahnhof am 11. Juli gesperrt

 

Wichtige Info für Autofahrer: Die Parkpalette am Bahnhof kann vom 10. Juli, 20 Uhr an bis zum 12. Juli, 5 Uhr nicht genutzt werden. Grund dafür sind notwendige Reinigungsarbeiten an den Abläufen für die Regenentwässerung.

Die Stadtverwaltung bittet um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen. Das Fahrradparkhaus am Bahnhof steht die ganze Zeit über zur Verfügung.

Damit die Parkpalette auch weiterhin problemlos genutzt werden kann, müssen die Abflüsse für Regenwasser gereinigt werden.

 

Foto: Pressestelle/cf

 

Quelle: Stadt Bernau

Breydin bald mit moderner LED-Straßenbeleuchtung

Kreiswerke Barnim GmbH übernimmt die Umrüstung

Am 05. Juni unterzeichneten Biesenthal-Barnims Amtsdirektor André Nedlin und Christian Mehnert, Geschäftsführer der Kreiswerke Barnim GmbH in Biesenthal den ersten Betriebsführungsvertrag. Damit überträgt das Amt, gemäß Beschluss der Gemeindevertreter vom Februar 2018, die Verantwortung für die Wartung, Instandhaltung und Modernisierung der Straßenbeleuchtung in Breydin an die jüngste Tochter des Landkreises.

 

Innerhalb der Kreiswerke-Struktur übernimmt die Barnimer Energiebeteiligungsgesellschaft mbH die operative Umsetzung. „Ich begrüße das Angebot der Kreiswerke. Die Umrüstung wird haushaltsschonend für die Gemeinde erfolgen und nach Ablauf der Vertragslaufzeit kommen die Einsparungen durch die effizientere Technik direkt dem Gemeindehaushalt zugute“, benennt Nedlin die Vorteile.

 

Die Umrüstung der 200 Leuchten in der Gemeinde auf die effiziente LED-Technik beginnt im Herbst 2018 und soll im Frühjahr 2019 angeschlossen werden. Die Vertragslaufzeit  entspricht dem Refinanzierungszeitraum. In der Gemeinde Breydin  amortisieren sich die Investitionen bereits nach 10 Jahren.

 

„Die Straßenbeleuchtung ist in vielen Gemeinden ein großer Haushaltsposten. Gleichzeitig sind die notwendigen Investitionen, um Einsparungen zu erzielen ebenfalls sehr hoch. Ich freue mich über das Vertrauen des Amtes, das uns hier als Partner bei der Umrüstung gewählt hat“, betont Mehnert.

 

 

Quelle: Kreiswerke Barnim

 Friedenstal: Meilenstein für neue Wärmeversorgung

Neues Heizhaus in der Angarastraße nimmt Formen an – Einzug der Kesselanlage steht bevor – 700 Haushalte ohne Wärme wegen abschließender Leitungsarbeiten am Mittwoch

Wir biegen auf die Zielgerade ein!

BERNAU BEI BERLIN. „Wir biegen auf die Zielgerade ein!“, sagt Jürgen Alscher, Leiter Technik der Stadtwerke Bernau, in Hinblick auf den Blockheizkraftwerk-Neubau. In der Angarastraße entsteht die neue Heizzentrale, die Bernau-Friedenstal mit Wärme versorgen wird. Sie tritt an die Stelle der Ersatzversorgung, die nach dem Brand im November 2016 eingerichtet wurde. In den vergangenen Wochen sind die Arbeiten gut vorangekommen: Die komplette Unterkonstruktion – Stahlstützen und Wasserleitungen – für die Montage der Kessel steht. Auch der Fußboden ist verstärkt worden, um das Gewicht der Technik tragen zu können. Die neue Anlage in der Angarastraße besteht aus drei Teilen: den Blockheizkraftwerk-Motoren, dem Wärmespeicher und drei hocheffizienten Niedertemperatur-Kesseln, die mit Erdgas betrieben werden.

 

Fernwärme-Unterbrechung am Mittwoch

Die abschließenden Leitungsarbeiten werden die Stadtwerke Bernau am Mittwoch (13. Juni) beginnen. „An diesem Tag werden wir die Verbindung von Heizzentrale und Friedenstaler Fernwärmenetz herstellen“, erklärt Jürgen Alscher. Dafür werden an der Hauptleitung die Abzweige und Kugelhähne montiert. Auch die Verbindung zwischen Erdgasleitung und der neuen Heizzentrale wird in diesem Zuge hergestellt. „So müssen wir die Fernwärme-Versorgung nur einmal unterbrechen und halten die Auswirkung für die Friedenstaler möglichst gering“, betont der technische Leiter. Denn um die Einbindung durchzuführen, müssen die Stadtwerke Bernau die Wärmeversorgung unterbrechen: Dafür stellen die Stadtwerke am Mittwoch ab 4 Uhr früh die Versorgung mit Wärme ab. In den späten Abendstunden (ca. 21 Uhr) werden die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein, dann steht die Wärme wie gewohnt zur Verfügung. Betroffen von der Unterbrechung sind rund 700 Haushalte in der Angara-, Wolchow-, Wolga-, Jenissei-, Newa-, Amur-, Donez-, Bugstraße, Baikalplatz, Zepernicker Chaussee, Elbe-, Main-, Dosse-, Werra-, Isar-, Finow-, Wuhle-, Weserstraße, Spreeallee und Erich-Kästner-Straße. Anwohner in Mehrfamilienhäusern werden von den Stadtwerken über einen Aushang informiert, Hausbesitzer finden eine entsprechende Mitteilung in ihrem Briefkasten.

 

Die Kessel kommen am Donnerstag

Weil Bernau ein starkes Bevölkerungswachstum zu verzeichnen hat, investieren die Stadtwerke langfristig in die eigene Erzeugungstechnik. Die neue Heizzentrale ist deshalb größer dimensioniert als ihr Vorgänger, der den Flammen zum Opfer fiel. Am Donnerstag wird nun die Kesselanlage in Bernau-Friedenstal ankommen und mit einem Spezialkran an ihren Platz gehievt. „Sobald diese Brennwertkessel angeschlossen sind, wird die Ersatzversorgung Geschichte sein!“, kündigt Jürgen Alscher an. In den Sommermonaten reichen die Kessel mit einer thermischen Leistung von jeweils 2.180 Kilowatt, um die angeschlossenen Haushalte mit Wärme zu versorgen. Die BHKW-Module und der Wärmespeicher werden Ende August hinzukommen. Zu Beginn der nächsten Heizperiode werden die Arbeiten abgeschlossen sein.

 

Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau