Bernau: Informationen zum Umgang mit Corona

Aufgrund der fortschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus werden in der Stadt Präventionsmaßnahmen getroffen. Diese sollen das Ausbreitungstempo des Virus verlangsamen und die Gefahren für jeden einzelnen minimieren.

Ab sofort werden die Bürger darauf hingewiesen, dass die Stadtverwaltung nur in sehr dringenden Fällen direkt aufgesucht werden soll. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung stehen für Bürgeranliegen selbstverständlich weiterhin telefonisch und per E-Mail zur Verfügung.

Foto: Stadt Bernau

Weiterhin gilt ab dem morgigen Tag, 13. März 2020, und bis einschließlich zum Ende der Osterferien (19. April 2020), dass Veranstaltungen in öffentlichen Räumen der Kommunen in Bernau untersagt werden. Dies betrifft Veranstaltungen sämtlicher Art und bezieht sich auf alle öffentlichen Gebäude und Einrichtungen der Stadt Bernau bei Berlin, wozu Turnhallen, Sportplätze, Kultureinrichtungen sowie die Dorfgemeinschaftshäuser zählen.

Die städtischen Turnhallen und Sportplätze werden ausschließlich nur noch für den Schulsport zur Verfügung gestellt. Jegliche Veranstaltungen in Kitas und Schulgebäuden sind auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren.

Eine weitere Maßnahme, die ab dem 13. März 2020 bis einschließlich der Osterferien gilt, ist die Schließung der Bernauer Stadtbibliothek, der Tourist-Information, des Heimatmuseums und der Frakima. Die Stadtbibliothek und die Tourist-Information sind vorerst weiterhin telefonisch und per E-Mail erreichbar. Benutzer der Bibliothek können außerdem wie gewohnt den Service der Barnim-Onleihe nutzen. Die Leihfrist auf bereits ausgeliehene Medien verlängert sich automatisch bis zur regulären Öffnung.

Die Stadt Bernau bei Berlin bittet die Bürgerinnen und Bürger, Ruhe zu bewahren und dennoch den Alltag mit Bedacht zu planen und zum Beispiel jedwede Art von Treffen mit vielen Menschen zu vermeiden. „Wir wissen, was diese Einschränkungen für jeden bedeuten. Aber, es sind Einschränkungen auf Zeit, um die Erkrankungsfrequenz zu verlangsamen. Wir wollen möglichst viele Infektionsmöglichkeiten vermeiden und gehen deshalb als Verwaltung beispielhaft voran. Gleichzeitig appellieren wir an private Veranstalter, diesem Beispiel zu folgen“, so Bernaus Bürgermeister André Stahl. Weiterhin werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, solidarisch zu sein und an andere zu denken.

Die Stadtverwaltung arbeitet daran, die Arbeitsfähigkeit in dieser besonderen Situation zu gewährleisten. Deshalb werden ab der kommenden Woche einzelne Mitarbeiter der Bernauer Stadtverwaltung vorsorglich ihre Arbeit im häuslichen Umfeld erledigen. Die Feuerwehr der Stadt Bernau bei Berlin ist voll einsatzfähig. Die Verwaltungsspitze steht in enger Kommunikation und Abstimmung mit dem Landkreis Barnim sowie den übrigen Hauptverwaltungsbeamten des Landkreises.

Weitere Informationen zum Corona-Virus gibt es auf der Website des Landkreises Barnim unter www.barnim.de. Das Gesundheitsamt bietet Beratungen an und ist unter der Telefonnummer 03334 214-1601 zu erreichen.

Quelle: Stadt Bernau

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Alle öffentlichen Veranstaltungen im Landkreis Barnim mit mehr als 30 Personen sollen aufgrund der Corona-Pandemie im Landkreis Barnim abgesagt werden. Darauf hat sich Barnims Landrat Daniel Kurth mit allen Hauptverwaltungsbeamten der Barnimer Städte, Ämter und Gemeinden verständigt. „Jetzt geht es um Solidarität der Jungen und Kräftigen mit den Risikogruppen in der Bevölkerung“, macht Landrat Kurth deutlich. Die Ausbreitung müsse deutlich verlangsamt werden, um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. „Wir dürfen nicht den gleichen Fehler wie in anderen Ländern machen und erst zu spät reagieren“, so Kurth weiter.

Betroffen von der Maßnahme sind alle öffentlichen Veranstaltungen mit mehr als 30 Personen. Die Verwaltungen sollen diese ab Freitag, 13. März 2020, zunächst bis zum Ende der Osterferien nicht mehr genehmigen, so die Empfehlung aus dem Krisenstab der Kreisverwaltung. Eine entsprechende Allgemeinverfügung zur Anzeigepflicht solcher Veranstaltung befindet sich bereits in der Abstimmung.

Öffentliche Kultur-, Kunst-, Tanz-, Politik- oder Sportveranstaltungen finden also bis auf weiteres im Landkreis nicht mehr statt. Weder der Landkreis noch Kommunen stellen dafür Räumlichkeiten zur Verfügung. Die nichtschulische Nutzung von Turnhallen und kommunalen Plätzen soll ebenfalls nicht mehr stattfinden. Für die Untersagung von Veranstaltungen von mehr als 1000 Teilnehmern ist ebenfalls eine Allgemeinverfügung durch den Landkreis Barnim in Vorbereitung. Bei kleineren Veranstaltungen appellieren die Verantwortlichen an die Einsicht der Veranstalter. 

Betroffen von dieser Maßnahme sind aber auch die Verwaltungen selbst. Mitarbeiter werden vorübergehend und wenn möglich von zu Hause aus arbeiten. Aus- und Fortbildungen sind ausgesetzt. Gleiches gilt für Übungen der Feuerwehr. 
Zudem sollen bis zum Ende der Osterferien nur sehr eingeschränkt Sprechzeiten angeboten werden. Bürger werden deshalb gebeten, sich mit ihren Anliegen telefonisch an die Verwaltungen zu wenden und nur in dringenden Fällen persönlich vorzusprechen. Auch das Verschieben von Anliegen bis nach den Osterferien ist eine Option.

Derzeit gibt es im Barnim fünf Personen, die sich mit dem Corona-Virus infiziert haben. Nach den ersten beiden Fällen in Wandlitz gibt es nun auch ein Ehepaar in Eberswalde, das im Urlaub in Südtirol war und sich nach der Rückkehr hat testen lassen. In Wandlitz wurde eine weitere Person positiv getestet. Bei zwei Personen, die mit dem Eberswalder Paar im Urlaub waren, steht das Ergebnis der Tests noch aus. Allen Personen geht es den Umständen entsprechend gut. Sie befinden sich in dem jeweiligen Zuhause in Quarantäne.

Appell an das Verantwortungsbewusstsein 

Trotz dieser Maßnahmen mahnen Landrat und Amtsärztin nach wie vor zum Verantwortungsbewusstsein. Der beste Schutz ist es, sich auf bestimmte Verhaltensregeln beim Niesen, Husten oder Händewaschen zu konzentrieren und Menschenansammlungen sowie zu engen Kontakt zu vermeiden. Bürgerinnen und Bürger, die dringende Fragen zum Thema Corona-Virus haben, können sich unter der Telefonnummer 03334 214-1601 an sieben Tagen in der Woche direkt an das Barnimer Gesundheitsamt wenden.

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt. 

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.
Quelle: LAndkreis Barnim

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Präventionsmaßnahmen bezüglich des Corona-Virus

Um der voranschreitenden Ausbreitung des Corona-Virus entgegen zu wirken, werden in der Gemeinde Panketal in Absprache mit dem Landkreis Barnim Präventionsmaßnahmen zum Schutz der Bevölkerung getroffen. Ab sofort werden gemeindliche Turnhallen, Sportplätze und Schulen ausschließlich der schulischen Nutzung zur Verfügung gestellt. Der nichtschulische Betrieb und jede Nutzung für Dritte ist damit untersagt. Auch Veranstaltungen in Kitas und Schulgebäuden sind auf das absolut notwendige Maß zu reduzieren.
Bis einschließlich 19. April 2020 gilt, dass Veranstaltungen in öffentlichen Räumen der Gemeinde Panketal untersagt werden. Dies betrifft Veranstaltungen sämtlicher Art und bezieht sich auf alle öffentlichen Gebäude und Einrichtungen der Gemeinde Panketal, wozu Turnhallen, Sportplätze, Kitas und Kultureinrichtungen zählen. Die Gemeinde bittet auch die ortsansässigen Religionsge- meinschaften darum, ihre Rituale zu überprüfen.
Zahlreiche gemeindliche Veranstaltungen werden ebenfalls abgesagt. Dazu zählen das Rathaus- Fest, der Südtiroler Abend, Lesungen in der Bibliothek und vorerst auch Sitzungen von Ausschüs- sen. Ob die Gemeindevertretersitzung am 24. März 2020 stattfindet, ist noch offen.
Ab 16. März 2020 ist auch die Panketaler Bibliothek geschlossen. Die Mitarbeiterinnen bleiben vorerst weiterhin telefonisch und per E-Mail erreichbar. Benutzer der Bibliothek können weiterhin die Onleihe nutzen. Die Leihfrist auf bereits ausgeliehene Medien verlängert sich automatisch bis zur regulären Öffnung.
Ab sofort werden die Bürger darauf hingewiesen, dass die Gemeindeverwaltung und der Eigenbe- trieb Kommunalservice Panketal nur in sehr dringenden Fällen direkt aufgesucht werden sollen. Die Gemeinde bittet Bürger auch darum, die Personenanzahl der Besucher im Rathaus und beim Eigenbetrieb auf das nötigste zu reduzieren, um die Arbeitsfähigkeit in dieser besonderen Situati- on nicht zu gefährden und die Bürger zu schützen. Die Mitarbeiter der Verwaltung und des Eigen- betriebes stehen für Bürgeranliegen weiterhin telefonisch und per E-Mail zur Verfügung. Cassandra Lehnert ruft die Bürger weiterhin zu Besonnenheit auf. „Bitte haben Sie auch ein Auge auf Ihre Mitmenschen und sehen Sie von Hamsterkäufen ab. Es besteht kein Grund zur Panik“, so die stellvertretende Bürgermeisterin. Sie appelliert an alle, die Vorsichtsmaßnahmen der Gemein- de zu unterstützen.
Die Freiwillige Feuerwehr Panketal ist voll einsatzfähig und auf den Ernstfall vorbereitet. Die Ge- meinde steht in engem Kontakt mit dem Landkreis Barnim und stimmt sich regelmäßig mit dem Landrat ab.
Weitere Informationen zum Corona-Virus sind auf der Website des Landkreises Barnim unter www.barnim.de verfügbar. Das Gesundheitsamt bietet Beratungen an und ist unter der Telefon- nummer 03334/214-1601 zu erreichen.

Quelle: Gemeinde Panketal

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Schaukampf in Vorbereitung auf das Schwertkaempfertreffen 2014 in Bernau

Zum 23. Schwertkämpfertreffen lädt Bernau für kommenden Sonntag, den 8. März von 10 bis 17 Uhr ein. In der Erich-Wünsch-Halle, Heinersdorfer Straße 52 geben Schwertkämpfer aus Deutschland, Indien, der Slowakei und Tschechien Proben ihres Könnens. Erwartet werden gut 120 Teilnehmer aus 17 Vereinen und Gruppen in authentischen Kostümen.
In kurzweiligen Showeinlagen präsentieren die Akteure Kampfstile aus Indien, China, Japan, Spanien, Italien, von den Philippinen und natürlich auch aus Deutschland. „Uns ist es dabei wichtig, die Schwertkampfkünste anderer, auch vergangener Kulturen zu bewahren, damit sie zum einen nicht in Vergessenheit geraten, zum anderen aber auch, um uns einen ganz eigenen Zugang zu diesen Kulturen zu verschaffen“, so Eccarius-Otto.
Zum Programm gehören auch Musik und Tanz sowie Angebote speziell für Kinder. Die jüngsten Zuschauer können Rüstungen anprobieren und unter professioneller Anleitung ihr Talent beim Armbrust schießen testen.
Eine spannende Zeit- und Weltreise ist garantiert. Auch für Speis und Trank wird gesorgt. Eintritt: 3, ermäßigt 2 Euro. Kinder, die kleiner sind als ein Schwert, haben freien Eintritt.
Quelle : Stadt Bernau

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Das Baugeschehen an der Bernauer Straße in Panketal ist schon seit Ende vergangenen Jahres zu beobachten. Dort entsteht derzeit eine Kindertagesstätte für 100 Kinder.

Die Bauarbeiten schreiten zügig voran und am 2. März 2020 feierte die Gemeinde Panketal als Bauherrin und Trägerin der Einrichtung mit Handwerkern, Planern sowie Vertretern und Vertreterinnen der Gemeindevertretung Grundsteinlegung. Dabei wurde eine so genannte Zeitkapsel ins Fundament eingemauert.

Bürgermeister Maximilian Wonke (l.), Architekt Thomas Näther und Fachbereichsleiterin Cassandra Lehnert beförderten die Zeitkapsel ins Fundament der neuen Kita.
Foto: Gemeinde Panketal

Bevor Panketals Bürgermeister Maximilian Wonke, Cassandra Lehnert, Fachbereichsleiterin für Soziales, und Architekt Thomas Näther zur Putzkelle griffen, befüllten sie die Kupferhülse mit dem aktuellen Panketalboten, der Tageszeitung, Planungen für den Bau sowie einem Glückscent.

Maximilian Wonke wies in seiner kurzen Ansprache auf die Wichtigkeit des Bauvorhabens hin: „Wir haben einen hohen Bedarf an Kita-Plätzen in unserer Gemeinde, dem mit der neuen Kita nachkommen.“ Darüber hinaus hob der Bürgermeister die Nähe zur Natur hervor, denn die Kita wird an einen Park grenzen, wo sich Spielmöglichkeiten für die größeren Kinder befinden werden. Die Krippenkinder werden einen separaten Spielbereich im südwestlichen Bereich des Grundstücks bekommen. In der westlichen Ecke ist ein Naschgarten vorgesehen.

Maximilian Wonke dankte allen Beteiligten für die bisher geleistete Arbeit und wünschte auch weiterhin gutes Gelingen. Wenn alles weiter nach Plan verläuft, soll die Kita im Sommer 2021 den Betrieb aufnehmen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf ca. 4,5 Millionen Euro.

Das Gebäude wird zwei- bis dreigeschossig errichtet. Im Erdgeschoss sollen die Gruppen- und Schlafräume für die Krippenkinder sowie eine Vollküche und die Haustechnik untergebracht werden. Das erste Obergeschoss ist für die Gruppenräume der 70 Kinder zwischen drei und sechs Jahren sowie eine Caféteria gedacht. Im zweiten Obergeschoss sollen Mehrzweckraum, Mensa und Förderraum zu finden sein. Zudem ist von dort aus ein direkter Zugang auf die Dachterrasse geplant.

Wie die Kita heißen soll, ist noch offen. Derzeit läuft ein Namenswettbewerb, an dem sich Bürgerinnen und Bürger beteiligen können. Auf dem Rathausfest am 25. April 2020 können sie dann für ihren Favoriten stimmen. Wer mitmachen möchte, kann den Namensvorschlag für die Kita bis 31. März 2020 unter dem Stichwort „Kita-Name“ an die E-Mail-Adresse f.wollgast@panketal.de schicken.

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Vier ehemalige DDR-Bunker rund um Berlin zu besichtigen

Kunersdorf. Für Interessenten an der Geschichte des Kalten Krieges und am Bunkerbau in der DDR  gibt es im März an vier aufeinander folgenden Wochenenden die Möglichkeit, je einen ehemaligen DDR-Bunker zu besichtigen. 
Am Wochenende 7./8. März ist der ehemalige Nachrichtenbunker der Nationalen Volksarmee in Kunersdorf (Ortsteil von 16269 Bliesdorf, bei Wriezen) zu besichtigen. Am 14./15 März folgt der ehemalige Führungsbunker des DDR-Innenministeriums in Freudenberg (16259 Beiersdorf-Freudenberg, Gewerbegebiet), am 21/22. März das ehemalige Rechenzentrum der NVA in Garzau (Nähe Strausberg) und den Abschluss am bildet die ehemalige verbunkerte Führungsstelle des Ministeriums für Staatssicherheit am 28./29. März in Biesenthal (Straße nach Sophienstädt). 
Alle Bunker sind jeweils von 10 bis 15 Uhr an beiden Tagen geöffnet.  
Vor den Führungen gibt es eine Einweisung zur Geschichte und Technik der Anlage. Die Besucher sollten festes Schuhwerk und warme Kleidung tragen. Im Bunker ist teilweise Licht vorhanden, Taschenlampen sollten möglichst dabei sein. Eine Gulaschkanone und ein Buchstand verkürzen eventuelle Wartezeiten. Alle Führungen sind auch für Kinder in Begleitung geeignet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kosten: 10 bis 12,50 Euro/ Kinder 5 Euro. Die Zufahrten sind vor Ort ausgeschildert.
Infos: www.ddr-bunker.de./

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gegen Motorradlärm im Barnim

Der Werbellinsee oder das Schiffshebewerk Niederfinow sind unter Motorradfahrern beliebte Ausflugsziele. Doch so schön die kurvenreichen Straßen dorthin sind, so belastend sind sie mitunter für die Anwohner. Seit Jahren gibt es Beschwerden über Raserei und Lärm. Der Landkreis Barnim hat mit der Polizei und den Kommunen verschiedene Maßnahmen verabredet, um dem Problem zu begegnen. „Wir müssen etwas für die Anwohner tun, dürfen dabei aber auch nicht alle Motorradfahrer pauschal verurteilen“, fasst Landrat Daniel Kurth die Lage zusammen. 

Bereits Ende des vergangenen Jahres hatten sich betroffene Gemeinden und Ämter mit dem Landkreis zusammengesetzt, um in einer eigens einberufenen Motorradkonferenz über geeignete Mittel und Wege zu beraten. Nun, auf dem Folgetermin, wurden die Maßnahmen abgestimmt. So wird es künftig einen Runden Tisch Verkehrssicherheit geben, in dem über aktuelle Probleme beraten und gemeinsam nach Lösungen gesucht wird. Auch gemeinsame und damit effektivere Kontrollen sind angedacht. Der Landkreis wird dazu noch in diesem Jahr neue Technik anschaffen, mit der von vorn und hinten „geblitzt“ werden kann, was gerade bei Motorradfahrenden zur Personenfeststellung nötig ist, da diese nur hinten Kennzeichen haben. „Sollte der Fahrer auf diese Weise nicht ermittelt werden können, werden wir künftig verstärkt dazu übergehen, dass der Halter ein Fahrtenbuch führen muss“, macht Kurth unmissverständlich deutlich.

Zudem sollen diese Kontrollen öffentlichkeitswirksamer kommuniziert werden, um zu zeigen, wo die staatlichen Stellen schon überall aktiv sind. Allerdings könne man nicht an jedem Wochenende überall sein, dämpft Jens Starigk, Leiter der Polizeiinspektion Barnim, allzu große Erwartung. „Wir dürfen nichts versprechen, was wir nicht auch halten können. Das wäre nicht ehrlich.“ 

Foto: Marianne J._pixelio

Neue Hinweisschilder sind eine weitere Anregung aus der Runde. Gute Erfahrungen habe man mit Dialog-Displays gemacht, die neben der Geschwindigkeit auch den Lärmpegel anzeigen, berichtet Jörg Matthes, Amtsdirektor von Britz-Chorin-Oderberg. Er halte dieses Vorgehen für „ziel- und lösungsorientiert“. 

An der Seerandstraße am Werbellinsee wird es ähnlich wie auf der Strecke zwischen Eberswalde und Oderberg einen Verkehrsversuch mit Rüttelstreifen geben. Bereits im Frühjahr wird mit den Markierungsarbeiten begonnen. „Wir versprechen uns von diesen Markierungen mehr Aufmerksamkeit und eine deutliche Reduzierung der Geschwindigkeit“, erklärt Marcel Kerlikofsky, Leiter der Barnimer Straßenverkehrsbehörde.

Darüber hinaus soll über die Kommunale Arbeitsgemeinschaft auch Druck auf die Politik in Land, Bund und EU gemacht werden, denn weitere Maßnahmen sind ohne entsprechende Rechtsvorschriften nicht umzusetzen. So sind rechtssichere Lärmmessungen vor Ort nicht durchführbar. „Dazu benötigt man bislang einen Prüfstand unter Laborbedingungen“, weiß Jens Starigk, aus Erfahrung. „Das schränkt uns in unseren Sanktionsmöglichkeiten bislang erheblich ein.“

Gleiches gilt für die Sperrung von Straßen nur für Motorradfahrer, so wie es von vielen Anwohnern gefordert wird. Beispiele aus anderen Landkreisen zeigen, dass Gerichte diese Versuche bislang immer wieder aufhoben. „Das kann für uns auch nur das letzte Mittel sein, ist aber auch von keiner unserer Kommunen bislang beabsichtigt“, so Landrat Kurth weiter.

Die Zahl der Motorräder auf Barnimer Straßen nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Allein im Jahr 2018 gab es 316 Neuzulassungen und 1.284 Besitzumschreibungen bei Motorrädern – ein Anstieg um über 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. 

Im Landkreis gab es im vergangenen Jahr über 5000 Verkehrsunfälle. Bei lediglich 136 Unfällen war ein Motorradfahrer beteiligt. 

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Du bist gern der Held im Sandkasten? Dann bewirb dich bei der Stadt Bernau als Erzieherin oder Erzieher. „Wir starten offensiv die Suche nach neuen Kolleginnen und Kollegen im Bereich Bildung. Und zwar über den gesetzlichen Forderungen hinaus! Wir wollen in diesem Jahr 25 neue Erzieherinnen und Erzieher einstellen und suchen Personal für bestehende, aber auch bald öffnende Einrichtungen. Wir hoffen, wir sprechen viele interessierte Fachkräfte an. Wir sind eine moderne Verwaltung und wir sind ein interessanter Arbeitgeber“, so Bürgermeister André Stahl.

Mit den neuen Stellen werden in Bernau Erzieherstellen über den gesetzlichen Schlüssel hinaus geschaffen. In Trägerschaft der Stadt Bernau befinden sich insgesamt 12 Kitas, darunter fünf Horte. Diese Bildungseinrichtungen werden von 2.241 Kindern besucht. Um auch langfristig den Bedarf an Kitaplätzen in der Stadt zu decken, werden in diesem Jahr die Kita Pankewichtel und in zwei Jahren die Kita Sternekieker öffnen. „Ein Teil der 25 neuen Fachkräfte werden das Team der Kita Pankewichtel verstärken, ein Teil soll aber vor allem die personellen Engpässe abdecken. Denn viele unserer Teams sind jung und weiblich. Wir freuen uns über jede Mitarbeiterin, die selbst Kinder bekommt. Aber für die Einrichtungen heißt es natürlich immer auch, dass eine Person über einen längeren Zeitraum fehlt“, so Birgit Kupper, die Leiterin des Kitaamtes in der Stadt Bernau. Zu den weiteren Gründen gehört, dass die Verwaltung besser auf den Krankenstand reagieren möchte. „Im Kitabereich ist der Krankenstand immer etwas höher als im Vergleich zur restlichen Verwaltung. Die Kinder bringen oftmals Krankheiten mit und da stecken sich auch erfahrene Fachkräfte an“, weiß Birgit Kupper. 

Einige der neuen Erzieherstellen tragen auch der Umsetzung der teilweisen Freistellung von Kitaleitungen Rechnung. „Der Gesetzgeber sieht eine teilweise Freistellung vor, wir verdoppeln diesen Anteil. Das bedeutet, dass Kitaleiterinnen und Kitaleiter, die in einer Einrichtung tätig sind, die mehr als 15 Mitarbeiter beschäftigt, ausschließlich die Kita leiten. Der Gesetzgeber würde etwa die Hälfte der Arbeitszeit vorsehen. Das funktioniert in der Realität aber nicht, die Leitungsaufgaben sind bei dieser Größenordnung umfangreicher“, erklärt Birgit Kupper den Weg.

Die Stadtverwaltung Bernau sucht offensiv Fachkräfte, um eine bestmögliche Qualität in den einzelnen Teams zu bieten. „Bei uns können sich die Erzieherinnen und Erzieher auf einen Arbeitsplatz in neuen, hochmodernen oder durchsanierten Einrichtungen freuen“, so Birgit Kupper. Alle Einrichtungen verfügen über Bewegungsräume und einige darüber hinaus auch über Kreativräume, Kinderküchen und Sprachkabinette. Darüber hinaus gibt es Teamtage und ein jährliches Mitarbeiterfest. „Wer die Arbeit mit Kindern liebt, sollte sich unbedingt bewerben. Bernau ist eine kinderfreundliche Kommune und will deshalb vor allem im Bereich Kita beste Voraussetzungen schaffen“, so der Bürgermeister.

Forstarbeiten entlang des Radwegs vorgezogen

Entgegen der ursprünglichen Planung führte die Stadt bereits heute Vormittag entlang des Berlin–Usedom–Radwegs Verkehrssicherungsmaßnahmen durch. Dabei befreiten Mitarbeiter des Bauhofs die dort stehenden Bäume von toten Ästen und fällten einzelne Exemplare.

Durch die Arbeiten war der Radweg zeitweise voll gesperrt. „Die routinemäßige Baumkontrolle entlang des Radwegs hat ergeben, dass wir hier schnell handeln sollten. Als Stadt haben wir eine Verkehrssicherungspflicht, die wir selbstverständlich ernst nehmen“, so Marco Böttcher vom städtischen Bauhof. Durch die vorgezogene Maßnahme entfallen die für morgen angekündigten Sperrungen. Jedoch kann der Radverkehr am Freitag zeitweise unterbrochen werden, wenn einzelne Stämme abtransportiert werden. Die Stadt bittet alle betroffenen Radfahrer und Fußgänger um Verständnis.

Quelle Stadt Bernau

Am Radweg Berlin-Usedom wurden bereits heute Verkehrssicherungsmaßnahmen durchgeführt. (Foto: Pressestelle/au)
Nicht zu retten: Die Schäden am Baum sind deutlich sichtbar. (Foto: Pressestelle/au)

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SaubereLuft im Barnim

SaubereLuft im Barnim

BMVI übergibt Fördermittel für die Erweiterung der BARshare-Flotte
Mit 214.000 EUR erhielt das Projekt BARshare der Kreiswerke Barnim am 11.02.2020 vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) weitere Fördermittel im Programm „Saubere Luft 2017-2020“ auf Basis der Förderrichtlinie Elektromobilität. Das BMVI fördert damit die Anschaffung weiterer 23 elektrisch angetriebener Fahrzeuge und den Aufbau der dafür notwendigen Ladeinfrastruktur im Landkreis Barnim.
„Wir werden mit dieser zweiten Ausbaustufe den Fuhrpark unseres Carsharing-Angebotes in diesem Jahr verdoppeln können“, freut sich Saskia Schartow, BARshare-Projektleiterin über die Zuwendung des Bundes.
Angeschafft werden 15 weitere Renault Zoes (5-Sitzer), fünf Nissan eNV 200 (7-Sitzer) und drei Skoda Citigo eiV (4-Sitzer). Neben der Fahrzeuganzahl wird die Flotte mit dem Skoda um ein neues Fahrzeugmodell erweitert. Bei den Renault Zoes handelt es sich zudem um brandaktuelle Modelle mit verbesserter Reichweite (395 statt 330 km) und der Möglichkeit, sie an Schnellladesäulen innerhalb von 30 Minuten komplett aufzuladen. Interessant werden die Fahrzeuge damit auch für längere Strecken.

Neben BARshare erhielten 167 weitere Projekte Fördermittel für den Kauf von über 3.800 E-Fahrzeugen (mehr als 3.000 Pkw, über 30 Busse und bis zu 400 Nutzfahrzeuge) und den dazugehörigen fast 2.000 Lademöglichkeiten. Mit der Förderrichtlinie Elektromobilität vom 05. Dezember 2017 unterstützt das BMVI gezielt Kommunen und Unternehmen im kommunalen Kontext. Schwerpunkte der Förderung sind neben der Beschaffung von E-Fahrzeugen (insbesondere bei Fahrzeugen mit hoher Verkehrsleistung) und der passenden Ladeinfrastruktur auch die Förderung von Elektromobilitätskonzepten und Forschungsvorhaben.
Im BARshare-Netzwerk stehen derzeit insgesamt 22 Autos in vier Orten (Bernau, Eberswalde, Biesenthal, Melchow) und 3 Lastenräder in Spechthausen und Bernau zur Nutzung bereit. 400 Auto- und 60 Bike-Nutzer*innen sind derzeit registriert.
Weitere Informationen zu BARshare: www.barshare.de
Bildunterschrift: Saskia Schartow (2.v.l.), Projektleiterin BARshare und Steven Lindner (3.v.l.), Projektmitarbeiter der Barnimer Energiegesellschaft mbH erhalten in feierlichem Rahmen die Förderurkunde über 214.000 EUR vom BMVI. (Foto: KWB)