Griechische Helden und Sternenfunkeln – Himmelsspaziergang zur Waldschule Briesetal

Dass selbst am Rande der Großstadt interessante Himmelsbeobachtungen möglich sind, können Sie bei einer kurzweiligen abendlichen RangerTour zur Waldschule Briesetal erleben.

Gemeinsam geht es durch das beschauliche Fließtal, dem Reich von Biber und Fischotter. Mit fortschreitender Dunkelheit werden bei klarem Himmel die ersten Juwelen des Winterhimmels aufleuchten. Aber auch das eine oder andere Interessante wird am Wegesrand zu entdecken sein. In der Waldschule empfängt Sie ein wärmendes Feuer und eine Stärkung.

Auch ein bewölkter Himmel sollte Sie nicht davon abhalten, die Tour zum Auftakt der Winterferien zu genießen. Je nach Wetter können die Highlights des Winterhimmels am kleinen Fernrohr oder in einer kleinen Präsentation bewundert werden. Der Mond stört die Beobachtungen auf keinen Fall, der Mars wird mit seinem rötlichen Schein dagegen am Himmel thronen.

Übrigens: Rotes Licht ist gut für eine Wanderung durch die Nacht. Warum, das erklären Ihnen die Ranger unterwegs.

Ort der Veranstaltung

S-Bahnhof Borgsdorf
Friedensallee 2
16556 Hohen Neuendorf

Auf Google Maps anzeigen

Kontakt

Naturwacht im Naturpark Barnim
Tel: +49 (0) 33397 670317
Fax: +49 (0) 03397 670318
E-Mail: wandlitz@naturwacht.de
Webseite: http://www.naturwacht.de

Kosten der Veranstaltung

3 Euro für die Waldschule Briesetal

Signal auf Grün gestellt – Züge auf der Stammstrecke der Heidekrautbahn sollen wieder rollen

Britta Müller zum Abschluss der Planungsvereinbarung der Länder Berlin und Brandenburg, des Verkehrsverbundes VBB und der Niederbarnimer Eisenbahn.

Am 10.01.2019 haben die Länder Berlin und Brandenburg, der Verkehrsverbund VBB und das Eisenbahnunternehmen NEB die Planungsvereinbarung zur Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn abgeschlossen. Bereits ab 2023 sollen die Züge nun wieder auf der sogenannten Stammstrecke der Heidekrautbahn rollen, von Basdorf nach Berlin-Wilhelmsruh. Dafür sind gut 20 Mio. Euro für den Ausbau der rund 14 Kilometer langen Strecke vorgesehen.

„Nach mehr als 20 Jahren öffentlicher Diskussion über die Strecke, kann man die Geschehnisse der letzten Monate als einen Sprint bezeichnen“ freut sich die SPD Landtagsabgeordnete Britta Müller über den Vertragsabschluss. „Dass es am Ende so zügig ging, liegt wohl auch daran, dass hier viele Köche den Brei gerührt aber nicht verdorben haben!“, ist sich Britta Müller sicher und lobt den Einsatz aller, die sich für das Projekt eingesetzt haben.

„Ich bin überzeugt: Zuzug braucht Züge! Und die Region im Nordosten ist eine Wachstumsregion mit immer mehr Menschen, die zur Arbeit pendeln oder am Wochenende die Natur genießen wollen. Daher habe ich mich für die Verbesserungen auf der Schiene und insbesondere für die Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn eingesetzt. Das Thema habe ich immer wieder an die Verkehrsministerin herangetragen, sie für eine Dialogveranstaltung mit den Bürgern 2017 in Wandlitz gewonnen und nicht zuletzt mit meinen Landtagskollegen Uwe Liebehenschel (CDU) und Margitta Mächtig (Linke) zweimal im Landtag bei einem parlamentarischen Frühstück mit der NEB für Unterstützung geworben“, erinnert sich Müller.

Nach Einschätzung von Britta Müller gibt es neben dem Ausbau der Stammstrecke jedoch zwei weitere wichtige Signale, die mit dem unterzeichneten Vertrag gesendet wurden: Zum einen der Erhalt der Streckenführung über Schönerlinde nach Karow, zum anderen, dass die Züge ab 2028 / 2030 bis zum ICE-Bahnhof Gesundbrunnen rollen sollen.

„Bei aller Freude über die Reaktivierung der Stammstrecke müssen aber am Ende noch genügend Züge und Personal verfügbar sein, um auch einen 30 Minuten-Takt auf der Strecke von Klosterfelder nach Gesundbrunnen zu realisieren.“, fordert die Landtagsabgeordnete Britta Müller


Bislang kannten sich Brandenburgs Finanzminister Christian Görke und Barnims Landrat Daniel Kurth nur aus dem Landtag. Nun haben beide Politiker das Gespräch in neuer Konstellation gesucht, Görke kam zum nachgeholten Antrittsbesuch ins Paul-Wunderlich-Haus nach Eberswalde. „Zwischen Land und Kreis gibt es immer viele Berührungspunkte, da ist es wichtig, dass ein guter Draht gepflegt wird“, erklärte der Finanzminister den Grund seines Besuches, bei dem er auch gleich mehrere Gesprächsthemen im Gepäck hatte. So ging es ihm etwa darum, mit dem Landrat über die allgemeine Steuersituation und die Finanzen der Barnimer Kommunen zu sprechen. Bislang seien die Zahlen ordentlich, da sich die Steuereinnahmen des Landes und der Kommunen seit Jahren positiv entwickelt haben. Darüber hinaus stellt das Land den Kommunen über die Erhöhung der sogenannten Verbundquote künftig deutlich mehr Mittel zur Verfügung. Davon wird auch der Landkreis Barnim sowie seine Städte und Gemeinden direkt profitieren. Jedoch sei auch Vorsicht geboten, so der Finanzminister. Die wirtschaftliche Entwicklung sei, auch aufgrund weltpolitischer Verwerfungen, nicht mehr so dynamisch wie in den vergangenen Jahren. Das mache sich dann auch in den Steuereinnahmen der Kommunen irgendwann bemerkbar, sagte er.

Daniel Kurth indes sprach die Themen Polizei und Finowkanal an. Bei beiden Themen sieht der Landrat Handlungsbedarf, die eine enge Abstimmung mit dem Land voraussetzten. Bei der Polizei macht er sich für den Ausbau der Wachen stark, beim Finowkanal will er zeitnah wieder alle Verhandlungspartner an einen Tisch bekommen. „Wir müssen hier gemeinsam an Lösungen arbeiten. Nur so kommen wir voran“, machte er deutlich. 

Ein für beide Politiker wichtiges Thema ist der öffentliche Personennahverkehr – auf der Straße und auf der Schiene. Hierzu erklärten beide, dass sie sich für einen weiteren Ausbau in der Region stark machen. Eine erste Maßnahme ist die Reaktivierung der RB 63 auf der Strecke Eberswalde-Joachimsthal-Templin Ende des vergangenen Jahres. Um sich ein besseres Bild davon machen zu können, wie wichtig diese Strecke für die bessere Erschließung des ländlichen Raumes ist, testete Finanzminister Christian Görke im Anschluss an das Treffen die Strecke nach Templin gleich selbst.

Quelle, Foto: Pressestelle LK Barnim/Oliver Köhler

Lieber Freundeskreis des Reitvereins Integration!

unsere Nominierung für den „Großen Stern des Sports in Gold“ schlägt Wellen. Landrat Daniel Kurth hat uns ein Glückwunschbrief gesandt, die Landtagspräsidentin Britta Stark hat uns gratuliert.

Im RBB wurden wir am Wochenende in der Abendschau und auf ARD in der Sportschau gezeigt. Heute wurden wir im Morgenmagazin der ARD vorgestellt. 

Denn auch für den Publikumspreis sind wir nominiert! Aus den Landessiegern wurden drei Personen ausgewählt, die für ihr persönliches Engagement zusätzlich ausgezeichnet werden sollen. Und auch mit diesem Preis könnten wir unsere Vereinskasse ordentlich aufbessern. 2.000 Euro sind für den 1. Platz vorgesehen, 1.000 Euro für den 2. Platz und der 3. Platz bekommt immerhin auch 500 Euro!

Auf der Web-Präsenz der „Sterne des Sports“ könnt ihr bis zum 21. Januar 2019, 12 Uhr, eure Stimme für Andrea Harwardt, also für unseren Verein abgeben! 

Wie geht das? 

1.      Diesen Link aufrufen: https://www.sterne-des-sports.de/abstimmungsseite-publikumspreis-2018/

2.      Klickt im Auswahlfeld bei Andrea Harwardt (Reitverein Integration) und „weiter“ anklicken

3.      E-Mail-Adresse eingeben, Häkchen für die Datenschutzerklärung setzen und „weiter“ anklicken

4.      E-Mail-Postfach öffnen und Bestätigungs-E-Mail suchen, sie kommt innerhalb von wenigen Minuten (evtl. Spam-Order checken)

5.      Jetzt nochmal den Link in der E-Mail: „Stimme bestätigen“ anklicken!

Es ist kinderleicht und dauert nur 1 Minute! Es werden außer der E-Mail-Adresse keine persönlichen Daten verlangt.

Unterstützt uns bitte! Gebt uns eure Stimme (pro E-Mail-Adresse kann einmal abgestimmt werden) Leitet diesen Aufruf weiter an eure Freunde!

Auch auf facebook findet ihr die Aktion hierMorgen ist sicherlich auch unser Beitrag online und ihr könnt ihn dann liken, teilen und aufrufen, eine Stimme für uns abzugeben. Vielen Dank euch allen!

reitverein integration logo_klein

Quelle: Reitverein Integration Ladeburg e.V. | Pankstraße 21 | 16321 Bernau (b. Berlin)

www.integrationsreitenbernau.de

Jetzt ist Zeit für Veredelung

Barnimer Baumschulen Biesenthal bieten individuellen Veredelungsservice an und beschäftigen dadurch Menschen mit Behinderung

Wenn Andreas Pachali, Leiter der Barnimer Baumschulen Biesenthal, einem Betriebszweig der Hoffnungstaler Werkstätten, von Edelreisern, Unterlagen und Veredelung erzählt, dann ist er ganz in seinem Element. Für Laien mögen diese Begriffe erst einmal unverständlich sein. Andreas Pachali jedoch kann schnell zur Aufklärung beitragen. „Als Edelreiser werden einjährige Triebe von Obstbäumen bezeichnet, die zur Veredelung verwendet werden. Besonders geeignet dafür sind gerade und lang gewachsene Triebe, die häufig als Wassertriebe o. ä. bezeichnet werden.“

Aber besonders glücklich und stolz ist er, dass mit diesem Service Beschäftigte mit Behinderung in eine Arbeit eingebunden werden können, die eine Königsdisziplin des Baumschulhandwerks ist. Dieser soziale Aspekt ist für die Hoffnungstaler Werkstätten selbstverständlich. „Menschen mit Behinderungen werden befähigt, entsprechend ihren individuellen Möglichkeiten, an nachhaltiger Wertschöpfung teilzuhaben.“


Andreas Pachali, Leiter der Baumschulen, demonstriert die Technik der Veredelung

Warum Veredelung?
Nur durch Veredelung lassen sich so identische Exemplare einer Sorte heranziehen, egal ob es sich um Sorten der Massenproduktion handelt oder um Sorten, die es im Handel nicht mehr zu kaufen gibt oder deren Namen unbekannt sind. So kann man sich neue Bäume seiner individuellen Lieblingssorten oder von Neuentdeckungen nachziehen lassen, egal ob es sich um Kern- oder Steinobst handelt. Auch Bäume mit mehreren Sorten einer Art sind möglich.

Und wie geschieht das?
Andreas Pachali erläutert: „Zur Veredelung eignen sich insbesondere einjährige Triebe, die etwa bleistiftstark und unverzweigt sind. Man findet sie im gut belichteten äußeren Kronenbereich der Obstbäume. Aus diesen Edelreisern werden mit speziellen, sehr scharfen Messern und einer besonderen Schnitttechnik Teilstücke mit nur wenigen Knospen herausgeschnitten. Diese Edelreiser werden dann auf passend zugeschnittene Unterlagen aufgepfropft. Das ist ein wenig wie eine Organtransplantation.“

Die selbst geschnittenen Edelreiser können in den Monaten Januar bis April in den Barnimer Baumschulen Biesenthal abgeben werden, um sie dort nach den persönlichen Wünschen veredeln zu lassen. Auch eine Versendung per Post ist gut möglich. Die Reiser können dafür in Stücke geschnitten werden und müssen feucht eingewickelt und in einer Plastiktüte o. ä.  geschützt werden. Im Herbst können die Jungbäume dann im Pflanzencenter der Barnimer Baumschulen Biesenthal abgeholt werden. Als Informationen werden die Anzahl der gewünschten Veredelungen benötigt sowie eine Angabe, wie groß der zukünftige Baum einmal werden darf oder soll, damit in der Baumschule die passende Unterlage ausgewählt werden kann.

Information zu den Barnimer Baumschulen Biesenthal

Seit 1996 sind die Barnimer Baumschulen Biesenthal ein Betrieb der Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH, in dem Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen in den kompletten Produktionsablauf und Vermarktungsprozess integriert sind. Erzeugt werden u.a. Obstgehölze, Ziersträucher, Rhododendren, Hecken- und Kletterpflanzen sowie Allee- und Obstbäume. Verkauf und Beratung für Privatkunden erfolgen im Pflanzencenter. Gewerbliche Kunden erhalten Informationen, Angebote und Waren sowie Lieferorganisation im Verkaufsbüro.

Anschrift und Kontakt

Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH

Barnimer Baumschulen Biesenthal

Sydower Feld 1

16359 Biesenthal

Tel: 03337 430 311

E-Mail

pflanzencenter@lobetal.de
barnimer-baumschulen@lobetal.de

Öffnungszeiten

Januar – Februar:
Mo – Fr 10.00 bis 16.00 Uhr
März – Juni + September – Oktober: 
Mo – Fr 10.00 bis 18.00 Uhr
Sa 10.00 bis 14.00 Uhr
Juli – August : 
Mo – Fr 10.00 bis 16.00 Uhr

Information zur Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH

Die Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH (Anerkannte Werkstatt für behinderte Menschen) bietet rund 940 Menschen mit Behinderung an acht Standorten einen Arbeitsplatz. Davon über 800 Plätze im Arbeitsbereich, 83 Plätze im Berufsbildungsbereich und 49 Plätze im Förder- und Beschäftigungsbereich. Die Beschäftigten der Hoffnungstaler Werkstätten sind tätig in den Arbeitsfeldern:

•            Lobetaler Bio-Molkerei

•            Bio-Gartenbau

•            Landschaftsgärtnerei

•            Barnimer Baumschulen Biesenthal

•            Zierpflanzenbau

•            Dienstleistungen

•            Industriefertigung

•            Event-Gastronomie

Der Förder- und Beschäftigungsbereich der Werkstätten bietet Menschen mit Behinderungen, die nicht oder noch nicht werkstattfähig sind, Teilhabe am Arbeitsleben. Im Berufsbildungsbereich erhalten Menschen mit Behinderung berufliche Bildung in verschiedenen Arbeitsfeldern. Hauptstandort der Werkstätten ist Biesenthal.

Quelle:

© Hoffnungstaler Stiftung Lobetal


BDG beginnt ab 02. Januar mit der Abholung
Die Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH übernimmt auch in dieser Saison wieder die Entsorgung der Weihnachtsbäume. Sie beginnt am 02. Januar 2019 in Bernau, am 03. Januar in den Gemeinden Wandlitz und Panketal und am 04. Januar in Eberswalde. Ab dem 07. Januar werden die Gemeinde Ahrensfelde, das Amt Biesenthal-Barnim und die Stadt Werneuchen angefahren. Die Weihnachtsbäume in den Ämtern Joachimsthal und Britz-Chorin-Oderberg sowie in der Gemeinde Schorfheide werden ab 10. Januar eingesammelt.
Die Bäume werden nach der Sammlung zur thermischen Verwertung in das Holzheizkraftwerk nach Eberswalde gebracht. Mitgenommen werden daher nur Weihnachtsbäume ohne Dekoration, Lametta, Kunstschnee und Transportverpackungen. Bäume, die länger als drei Meter sind und einen Stammdurchmesser von mehr als 10 cm aufweisen, müssen an den Barnimer Recycling- und Wertstoffhöfen angeliefert werden.
Die Abholung erfolgt wie gewohnt an den öffentlichen Glasstellplätzen der Ämter und Gemeinden. Das Ablegen anderer Abfälle ist nicht gestattet und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar, die verfolgt wird.
Die Webseite der Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH www.kw-bdg-barnim.de und die BDG-MüllApp informieren über alle Termine und Abholplätze. Für Fragen steht auch die Kundenbetreuung unter 03334 526 200 zur Verfügung.

Hier die Sammelstellen
—-Sammelstellen—

André Nedlin, Amtsdirektor Biesenthal-Barnim (l.), Barnims Landrat Daniel Kurth und Frank Krüger vom Landesamt für Umwelt überprüfen die neue Dichtung im Werbellinkanal.

Die Sanierung des Werbellinkanals liegt voll im Zeitplan. Das Landesamt für Umwelt prüfte nun in Anwesenheit von Barnim Landrat Daniel Kurth und Biesenthals Amtsdirektor André Nedlin die Innenseiten des Bauwerkes (Kanalsohle und Böschung) – und zeigte sich mit der Bauausführung „sehr zufrieden“. Die beanstandete Dichtung sei durch eine neue ersetzt worden, erklärte Frank Krüger, der das Vorhaben für das Landesamt für Umwelt begleitet.


Foto: Pressestelle LK Barnim/Oliver Köhler

„Nach der schwierigen Entscheidung zugunsten der Sanierung sind alle Beteiligten jetzt zufrieden, dass die Sanierungsmaßnahmen im Zeit- und Kostenplan sind“, stellte auch Barnims Landrat Daniel Kurth fest. Er dankte in diesem Zusammenhang allen Verantwortungsträgern in der Gemeinde, aber auch im Landkreis und im Land für ihren Mut und ihre Weitsicht, die Sanierung auf den Weg zu bringen. „Eine entscheidende Zwischenetappe im Ringen um die Wiederinbetriebnahme haben wir nun geschafft“, sagte er. Bereits 2011 war die zugeschüttete Verbindung zwischen dem Finowkanal und dem Werbellinsee wieder hergestellt worden. Die Sanierung war dann in Folge von gutachterlich festgestellten Mängeln erforderlich, wegen derer keine wasserbauliche Abnahme des Kanals durch das Land erfolgen konnte und dieser gesperrt werden musste. Zudem drohte der Gemeinde Marienwerder eine Fördermittelfrückforderung der ILB in Millionenhöhe. Auf Grund dieser besonderen Problemlage wird die Sanierung der rund ein Kilometer langen Teilstrecke seit Beginn eng durch das Landesamt für Umwelt sowie durch den Landkreis begleitet.


Die Fertigstellung ist für den 28. Februar 2019 avisiert, die Verkehrsfreigabe soll dann bis 31. März 2019 erfolgen, so dass der Werbellinkanal ab Saison 2019 wieder führerscheinfrei durchgängig zwischen Finowkanal und Oder-Havel-Kanal befahrbar ist. Dadurch wird sich auch die Attraktivität des wassertouristischen Revieres im Brandenburger Nordosten weiter erhöhen.

Quelle: Pressestelle LK Barnim/Oliver Köhler

———————————Anzeige—————————————–

Zu mehr als 2300 Einsätzen mussten die Kameradinnen und Kameraden der Barnimer Feuerwehren und des Kreisfeuerwehrverbandes in diesem Jahr ausrücken – eine stolze Bilanz. Für die ehrenamtlichen Helfer vor Ort sind diese Einsätze nicht selten ungefährlich. Barnims Landrat Daniel Kurth hat nun die Gelegenheit genutzt und sich in einer Feierstunde bei den Hilfsorganisationen für 40, 50, 60 oder 70 Jahre treue Dienste bedankt. „Sie leisten eine tolle und wichtige Arbeit, aus der nicht selten ein Lebenswerk wird“, sagte er am Sonnabend mit Blick vor rund 130 Gästen.

Dabei erinnerte der Landrat auch an einige besondere Einsätze wie etwa die Waldbrände in Beelitz, Fichtenwalde oder Treuenbrietzen, die es in diesem Jahr zu überstehen galt und die den Einsatzkräften viel abverlangten. Insgesamt teilten sich die Einsätze in 1.575 Hilfeleistungseinsätze, 662 Brandeinsätze sowie 101 sonstige Einsätze (Stand: 30. November 2018)

Bereits vor der Ehrung hatte sich Kurth mit den Stadt-, Amts- und Gemeindewehrführern sowie Vertretern von Rettungsdienst, dem Kreisverbindungskommando der Bundeswehr, dem Veterinäramt, dem Technischen Hilfswerk, der Johanniter-Unfallhilfe, dem Deutschen Roten Kreuz, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft sowie dem Kriseninterventionsdienst getroffen und ihnen die Pläne für das neue multifunktionale Zentrum für Brand- und Katastrophenschutz erläutert. „Dies soll ein Standort werden, in dem das Ehrenamt eine Heimat hat“, sagte er in der Runde. Frank Wruck, Geschäftsführer der Barnimer Busgesellschaft und Bauherr, konnte die Erteilung der Baugenehmigung verkünden. Er verwies darauf, dass man im Barnim gute Erfahrungen damit gemacht habe, wenn der Landkreis mit seinen kreiseigenen Gesellschaften kooperiere.

Quelle: LK Barnim, Foto: T. Stapel

——————————————Anzeige——————————–

https://optik-reusner.de/
https://optik-reusner.de/

 

Offizielle Einweihung am Freitag mit Grillwurst, Glühwein und Kinderpunsch

Neuer Spielplatz in Zerpenschleuse fertig

Kurz vor Weihnachten geht ein lang gehegter Wunsch der Zerpenschleuser Bürgerinnen und Bürger, insbesondere der kleinen, in Erfüllung. Um 15 Uhr wird am Freitag der neue Spielplatz im „Weg am Sportplatz“ direkt neben der Sporthalle eingeweiht. Mit Kinderpunsch, Glühwein und Bratwürstchen soll es ein richtig kleines Fest werden, das unter Federführung von Susan Röper vom Sportverein Minerva stattfindet und zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Mit ihren Sportkids will Susan Röper sogar eine kleine sportliche Vorführung machen. „Die Kinder sehen, wie der Spielplatz Woche für Woche wächst und freuen sich, diesen endlich in Beschlag nehmen zu dürfen“, so die engagierte Trainerin.

 Insgesamt 11 Spielgeräte bzw. Ausstattungselemente hat der neue Zerpenschleuser Spielplatz. Darunter u.a.  die aufwändige Spielanlage „Babajaga“mit Seilen und Netzen, Kletterwand, Freifallrutsche, Balancierstrecke und einem Baumhaus. Dieses ist laut Herstellerbeschreibung kein normales Baumhaus, sondern „wild und lebendig gestaltet“, schiefwinklig und mit Lücken in den Seitenwänden. Allein dieses Großspielgerät hat rund 50.000 Euro gekostet, weil aufgrund des Spielplatz-Grundrisses eine Sonderanfertigung notwendig war. 

 Ansonsten können sich die Spielplatzbesucher am Stufenreck „Mikado“ ausprobieren,  im Schaukelkorb „Kalotta Swing“ Platz nehmen, die Lümmelmöbel zum Abhängen nutzen oder auf der dazugehörigen Malwand schreiben und malen. Die gepflasterte Streetballanlage mit Korb und Sitzgelegenheiten am Rand sowie Ballfangzaun ist mit Sicherheit für die schon etwas älteren Kinder und Jugendlichen interessant. Ansonsten werden sich eher die Jüngeren zwischen 2 – 12 Jahren über die vielfältigen Angebote freuen.

 Ein Familienkarussell mit drei großen Sitzen in unterschiedlicher Höhe und Seiten-und Rückenlehne mit einem Handrad zum Antrieb in der Mitte ist mit seiner ebenerdigen Befahrbarkeit so konzipiert, dass es auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann. Das gleiche gilt für den unterfahrbaren und freistehenden Sandspieltisch. Mit einem drehbaren Sandaufzug mit Eimer können sich dort Kleinund Groß den Sand auf den Spieltisch baggern.  

 Einbesonderer Hingucker ist das Eingangsportal zum Spielplatz mit einem großengeschnitzten und farbig gestalteten Piratenmotiv. Dies hatten sich die Kinder der Zerpenschleuser Kita „Eichhörnchen“ gewünscht. 

 Insgesamt wurden für den neuen Spielplatz plus einiger Zusatzleistungen, die auch von den Sporthallen- und Volleyballanlagen-Besuchern genutzt werden, rund 250.000 Euro investiert. Zu den Zusatzleistungen zählen die Herstellung von insgesamt 35 Parkplätzen, davon vier behindertengerecht, 61 Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und die Errichtung eines Geräteschuppens für den Sportverein Minerva.

Quelle: Stadt Wandlitz

 Ein guter Tag für Bernau:Bauministerin Kathrin Schneider übergibt einen Fördermittelbescheid für den Baueiner neuen Kita an Bürgermeister André Stahl. Vor Ort dabei sindLandtagspräsidentin Britta Stark, Stadtplanungsamtsleiterin Sylvia Hirschfeld und Melanie Zülsdorf vom Bauamt der Stadt. Foto: Stadt Bernau

Bauministerin Kathrin Schneider übergab Fördermittelbescheid – 2019 Geld für Städtebauförderung

Ein vorzeitiges Weihnachtsgeschenk brachte Brandenburgs Bauministerin Kathrin Schneider am heutigen Mittwoch nach Bernau. Sie übergab Bürgermeister André Stahl einen Förderbescheid in Höhe von 2,3 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel aus dem Programm Stadtumbau. Es ist für die Stadt der erste Förderbescheid daraus und zugleich der erste, der im Berliner Umland überhaupt aus diesem Programm vergeben wurde. Mit dem Geld werden der Neubau der Kita Pankewichtel und damit die Entwicklung der „Pankeaue“ unterstützt, eines ehemals militärisch und industriell genutzten Gebietes. 

Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Im vergangenen Jahr haben wir die Stadtumbaustrategie im Land Brandenburg weiterentwickelt. Seitdem können unter anderem auch Brachen und Konversionsflächen als Fördergebiete ausgewiesen werden. Ziel ist die Flächen neu zu beleben und sie für die Bürgerinnen undBürger zugänglich und nutzbar zu machen. So wie hier in Bernau bei Berlin: Es entstehen in der Pankeaue neue Wohnungen und entlasten den Wohnungsmarkt. Gleichzeitig unterstützen wir den Neubau einer Kita“, sagte Ministerin Schneider bei der Übergabe des Bescheides. Zugleich informierte sie, dass im neuen Haushalt des Landes 100 Millionen Euro für Städtebauförderung vorgesehen sind, das seien 20 Millionen mehr als bislang.

Wir sind gern bereit, davon einiges auszugeben“, so Bürgermeister AndréStahl. Indem sich die Stadt am Rande der Metropole Berlin entwickle, leiste sie einen Beitrag zur Entwicklung Brandenburgs. Auf dem Gelände, wo bald die neue Kita gebaut wird, standen vor acht Wochen noch Mauern und ein ehemaliges Kommandantur-Gebäude. Inzwischen sind diese abgerissen und die Planungen für die Kita voll im Gange. „Wir haben auf die Fördermittel gewartet“, so dasStadtoberhaupt. Ein Dankeschön richtete André Stahl sowohl ans Land als auch andas städtische Planungsamt.

 Das innenstadtnahe Stadtumbaugebiet „Pankeaue“ ist eines der zentralen Vorhaben der Stadtentwicklung. Die Flächen werden saniert und neu entwickelt, Kasernengebäude zu Wohnzwecken um- und ausgebaut und Areale als Park- und Freizeitflächen gestaltet. Anfang kommenden Jahres werden im Wohnpark „Pankepark“ die ersten Wohnungen fertig.

 Damit geht auch die Entwicklung von wohnortnaher sozialer Infrastruktur einher. In der neuen Kita „Pankewichtel“ wird es Platz für 150 Kinder geben. Mit denBauarbeiten wird voraussichtlich im März begonnen. Ein Jahr später soll die Kita fertig sein. Neben der Kita wird ein öffentlich zugänglicher Bereich mit einem Treffpunkt für Vereine und einem Verkaufsraum eingerichtet. 

Die Stadt Bernau wurde seit 1991 mit insgesamt knapp 23 Millionen Euro Städtebaufördermitteln gefördert. Die Vorhaben in den Sanierungsgebieten Stadtkern und Gründerzeitring sind inzwischen weitgehend abgeschlossen. 2013 wurde die Stadt neu in das Programm „Aktive Stadtzentren“aufgenommen. Die Mittel ermöglichen den weiteren Ausbau von kulturellen und öffentlichen Einrichtungen, mit dem Ziel, die Innenstadt zu einem attraktiven Zentrum zu machen.

Quelle: Stadt Bernau bei Berlin


...............................Anzeige..................... 
Kanzlei Bernau - Partner von Barnim-plus.de
http://www.kanzlei-bernau.de/