1.500 Quadratmeter wurden im Wandlitzsee seit dem 22. März 2019 abgesucht

Die Barnimer Landtagsabgeordnete Britta Müller fragte am 15. Mai 2019 während der Landtagssitzung nach den Möglichkeiten einer beschleunigten Suche

Potsdam/Wandlitz. Hintergrund der Anfrage von Britta Müller ist der befürchtete Imageverlust für die Gemeinde als Freizeit- und Erholungsort. Auch die örtliche Wirtschaft leidet unter den erheblichen Einschränkungen.

Bis zum 14. März 2019 wurde vor der Badestelle der Jugendherberge im ersten Abschnitt eine Fläche von 2.400 Quadratmetern abgesucht. In diesem Gebiet hatte ein Badegast im August 2018 Weltkriegsmunition beim Schnorcheln gefunden. Insgesamt wurden dort 102 Hand- und Gewehrgranaten gefunden, 20 mussten Unterwasser in fünf Sprengungen unschädlich gemacht werden.

„Mit den dort gefunden Hand- und Gewehrgranaten sowie der Munition für Handfeuerwaffen kam auf 1,5 Quadratmeter ein gefährlicher Gegenstand aus dem 2. Weltkrieg.“, erläutert Britta Müller und fügt hinzu: „ Mehr als 10.000 Quadratmeter werden im zweiten Abschnitt abgesucht. Dies sind gut 62 Volleyballfelder mit je einer Größe von neun mal 18 Metern, die von zwei Tauchteams bestehend aus vier Personen abgesucht werden.“ Die eingesetzten Taucher benötigen eine spezielle Ausbildung und kommen aus anderen Regionen Deutschland.

Foto: Britta Müller

Für die Landesregierung antwortete Minister des Innern und für Kommunales, Karl-Heinz Schröter, und erläuterte die Herausforderungen der Suche.

Die Absuchung sei deshalb so aufwändig, da der Wandlitzsee als eine Verklappungsstelle für Kriegsmunition diente. Bisher wurden seit März 2019 mehr als 100 Granaten sowie über 1.000 Stück an Handwaffenmunition geborgen. Eine Beschleunigung der Maßnahme sei zwar im Interesse aller aber durch die Gegebenheiten der wenigen Spezialtaucher nicht beeinflussbar.

„Es ist erschreckend, dass uns die Auswirkungen des 2. Weltkrieges noch heute belasten und wir vor Ort die Folgen zu spüren bekommen. Die Einschränkungen für unsere Gemeinde Wandlitz bleiben weiterhin groß und sind mehr als ärgerlich. Andererseits bin ich froh, dass wir einen jahrzehntelang unbekannten Gefahrenbereich sicher machen bevor Menschen zu Schaden kommen. Jetzt heißt es Daumendrücken, dass die Arbeiten gut vorankommen, keiner der Kampfmittelräumer bei seiner Arbeit verunglückt und wir das Strandbad sowie das Restaurant schnellstmöglich in gewohnter Atmosphäre nutzen und genießen können.“, kommentiert die Landtagsabgeordnete Britta Müller das Ergebnis.

Quelle: Britta Müller

270 Bürgermeister und Ortsvorsteher fordern Umsteuern bei Windkraftausbau

Übergabe von Unterschriftenliste an Landtagspräsidentin Britta Stark

Am 15. Mai traf sich eine kleine Delegation kommunaler Vertreter bei Landtagspräsidentin Britta Stark, um ihr die von insgesamt 270 Bürgermeistern und Ortsvorstehern aus ganz Brandenburg unterzeichnete sogenannte „Brandenburger Erklärung“ und einen offenen Brief von Dieter Grenz, Ortsvorsteher von Crussow, offiziell zu übergeben.     

Mit der aus der „Bernauer Erklärung“ hervorgegangenen „Brandenburger Erklärung“ und dem offenen Brief des Crussower Ortsvorstehers wenden sich gleich zwei Brandenburger Initiativen aus kommunalen Führungskräften bereits seit Mitte 2018 gegen eine weitere rücksichtslose Ausbaupolitik der Windkraft.

Zielsetzung der Brandenburger Kommunalpolitiker ist ein landesweites Moratorium für den weiteren Windkraftausbau, ein kritisches Hinterfragen der weiteren Ausbauziele und Auswirkungen der Windkraft sowie eine Bundesratsinitiative zur Aufhebung der bisher noch im Baugesetz verankerten Privilegien für die Windkraft. Die Unterzeichner der beiden Erklärungen nehmen eine schwindende Zustimmung bei den Bürgerinnen und Bürgern in ihren Ortsteilen, Gemeinden und Städten gegenüber dem derzeit praktizierten großflächigen Aufbau von Windindustrieanlagen wahr und wollen Veränderungen beim Ausbau der Windkraftnutzung erreichen. Sie fordern insbesondere größere Abstände der Windkraftanlagen zu Wohnbebauungen sowie den Schutz des Waldes und der Brandenburger Naturlandschaft vor weiterer Zerstörung durch Windkraftanlagen.

Die Bürgermeister und Ortsvorsteher fordern von der Bundes- und Landesregierung eine kritische Überprüfung von deren Zielen. Dazu soll es eine technologieoffene Neuordnung der Energiewende geben, wobei das Augenmerk künftig deutlich stärker auf die Bewahrung  wertvoller Schutzgüter vor Ort, den Gesundheitsschutz für Menschen und Tiere, den Erhalt der pflanzlichen Artenvielfalt, den Landschaftsschutz sowie auf Wechselbeziehungen der  Schutzgüter zueinander gerichtet sein sollte.

Durch den Ausbau von Windindustrieanlagen sehen die Unterzeichner der an Landtagspräsidentin Britta Stark übergebenen Erklärungen zunehmend negative Auswirkungen auf Einwohner und Touristen. Dabei geht es ihnen nicht nur um die Zerstörung des Landschaftsbildes. Vor allem die im ländlichen Raum wohnende Bevölkerung erlebe und erleide durch immer mehr und höhere Windkraftanlagen einen zunehmend pulsierenden Lärm, Schlagschatten, Infraschall und in der Nacht zudem permanent blinkende Lichtfelder und damit eine massive Schlafbehinderung. Die Belastungsgrenze der Brandenburger Städte und Gemeinden durch die Windkraft ist nach Meinung der Unterzeichner erreicht.

Die insgesamt 270 Bürgermeister und Ortsvorsteher aus Brandenburg wollen mit den Erklärungen ein deutliches Signal an die Brandenburger Landesregierung und Ministerpräsident Dietmar Woidke senden und fordern ein Umsteuern bei der Ausbaupolitik der Windkraft. Die Beschränkung der Unterzeichnung auf Bürgermeister und Ortsvorsteher erfolgte bewusst, um den Führungskräften der Kommunen und Ortsteile eine deutliche Stimme zu geben. 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Jana Radant, Bürgermeisterin Gemeinde Wandlitz; Tel. 033397 66 0;
Mail: gemeinde@wandlitz.de

Dr. Detlef Maleuda, Fraktionsvorsitzender Bündnis für Bernau e.V., Tel. 0151 56431194;
Mail: D-D-M@gmx.de  

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Quelle: Sprecher BI „Crussow-lebenswert“

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Um allen Barnimer Schülerinnen und Schülern rechtzeitig den Fahrausweis zustellen zu können beziehungsweise die Spezialbeförderung zu gewährleisten, weist die Kreisverwaltung darauf hin, dass die Neubeantragung der Schülerfahrausweise sowie der Schülerspezialbeförderung für das Schuljahr 2019/2020 schnellstmöglich erfolgen sollte. Der Termin zur Abgabe der Unterlagen lag bereits Mitte April, noch immer gibt es jedoch zahlreiche Nachzügler.

Für Schülerinnen und Schüler, die in die 1. Klasse aufgenommen werden beziehungsweise den Bildungsgang wechseln (von Klasse 6 in Klasse 7, von Klasse 10 in Klasse 11) gilt als Antragsfrist der 5. Juli 2019.

Im Falle einer verspäteten Antragstellung, bei unvollständig ausgefüllten Anträgen oder nicht beschrifteten Passbildern kann die rechtzeitige Bearbeitung und damit die termingerechte Bereitstellung der Schülerfahrausweise beziehungsweise die Organisation der Schülerspezialbeförderung zum Schuljahresbeginn nicht sichergestellt werden. 

Die Unterlagen müssen unter folgender Adresse eingereicht werden: Landkreis Barnim, Strukturentwicklungs- und Bauordnungsamt, Am Markt 1, 16225 Eberswalde. 

Foto: Torsten-Stapel

Die Antragsformulare sind in den Schulen oder im Internet unter www.barnim.de erhältlich. Sie können sich mit Nachfragen an das Amt für nachhaltige Entwicklung, Bau, Kataster und Vermessung des Landkreises Barnim wenden. 

Email
schuelerbefoerderung@kvbarnim.de

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt. 

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Quelle: LK Barnim

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Der Barnim ist auch im vergangenen Jahr wieder ein Stück sicherer geworden. So zumindest lassen sich die Zahlen zusammenfassen, die von Jens Starigk, Leiter der Polizeiinspektion Barnim, im Rahmen der Barnimer Sicherheitskonferenz vorgestellt wurden. Demnach fiel die Zahl der Straftaten gemessen auf 100.000 Einwohner erstmals auf die Marke von 5927 Straftaten. Dem gegenüber stehen vier Prozent mehr aufgeklärte Fälle. Dies sei eine erfreuliche Entwicklung, die auch den Landes- und Bundestrend widerspiegelte, erklärte Starigk. Er führe dies auf den doppelten Ansatz der Polizei zurück, wonach neben der Tatverfolgung auch das Thema Prävention eine große Rolle spiele. Zudem gebe es eine Verlagerung der Straftaten weg von Einbruchsdelikten hin zu Straftaten im Internet. 

Auch beim Verkehr gibt eine deutliche Verbesserung. So weist die Statistik 5261 Unfälle aus und damit 432 weniger als noch im Jahr 2017. Vor allem mit Blick auf die 3000 mehr zugelassenen Fahrzeuge in 2018 eine erfreuliche Entwicklung. 
Allerdings räumt der PI-Leiter ein, dass die Zahl der verletzten Personen um 0,7 Prozent auf nun 718 Personen angestiegen ist. Hauptunfallursachen sind nach wie vor Alkohol, Geschwindigkeitsüberschreitungen und das Nichtbeachten der Vorfahrtsregel. Als besonders gefährdete Gruppe hat die Polizei die Gruppe der Senioren (65+) ausgemacht. Diese Gruppe ist statistisch sehr häufig in Unfälle verwickelt und das auch als Unfallverursachen.

Barnims Landrat Daniel Kurth bedankte sich bei den insgesamt rund 200 Polizistinnen und Polizisten, die im Landkreis täglich ihren Dienst versehen. „Allein im vergangenen Jahr sind die Kolleginnen und Kollegen rund 20.000 Mal zu Einsätzen rausgefahren. Das verdient Respekt und Anerkennung“, sagte er und versprach sich künftig stärker beim Thema Verkehrssicherheit einbringen zu wollen. „Wir haben in diesem Jahr bereits Schwerpunktkontrollen bei Lkw und Motorrädern durchgeführt“, erklärte er.
Mit Blick auf die wachsende Zahl von Straftaten im Internet forderte der Landrat die Barnimerinnen und Barnimer auf, wachsamer zu sein und sich in puncto Internetsicherheit beraten zu lassen. 

Mehr Wachsamkeit forderte er auch im Straßenverkehr von allen Verkehrsteilnehmern. Er verwies auf den auch im Barnim zunehmenden Radverkehr, auf den sich mancher Autofahrer erst noch einstellen müsse. Als dritten Punkt und mit Blick auf den bevorstehenden trockenen Sommer legte er den Barnimerinnen und Barnimern ans Herz, achtsam im Umgang mit offenem Feuer zu sein. „Das Lagerfeuer an der Badestelle mitten im Wald ist kein Kavaliersdelikt“, machte er deutlich.

Für zahlreiche Hauptverwaltungsbeamte aus den Städten und Gemeinden des Barnims, die ebenfalls an der Konferenz teilnahmen, spielte vor allem der nach wie vor zunehmende Motorradlärm eine große Rolle. Dies grenze bereits an Gesundheitsgefährdung, hieß es aus der Runde. Daniel Kurth warb in diesem Zusammenhang darum, sich zu diesem Punkt noch einmal gesondert an den Tisch zu setzen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Quelle: Pressestelle LK Barnim/Oliver Köhler

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Frühlingsfest der EJB am Werbellinsee 04.05.2019

Jedes Jahr am ersten Samstag im Mai veranstaltet die EJB am Werbellinsee ein großes, buntes Frühlingsfest für die ganze Familie.
Am 04.05.19 lautet das diesjährige Motto: „Dschungel- die Affen sind los“
Es erwartet euch eine tolle Dschungelshow, eine Dschungelolympiade, Kinderschminken, tolle Aktionsstände und tolle Live-Musik von Madbadoo.
Wie jedes Jahr gibt es eine Tombola und für das leibliche Wohl wird gesorgt sein.
Das beste Dschungelkostüm wird prämiert und erhält ein kleines Geschenk!
EJB am Werbellinsee
Joachimsthaler Str. 20
16247 Joachimsthal
Mehr Infos unter: www.ejb-werbellinsee.de
oder: www.facebook.com/events/296929087743800/

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Der diesjährige „Baum des Jahres“ – eine Flatterulme (Ulmus laevis) am 25. April 2019 in Schönow gepflanzt

Foto: Barnim-Plus

Die Flatterulme kann bis zu 35 Meter Hoch werden. Sie wächst in Mitteleuropa. Gern steht sie an Gewässern, wie hier in Schönow an der PAnke. Sie ist nicht so anspruchsvoll wie andere Ulmen und ist gegen den Schädling der andere Ulmen in vielzahl vernichtet nahezu resistent. Sie hat eine Vorliebe für warme Standorte. Bei den steigenden Temperaturen in Europa ist sie so ein Baum mit Zukunft.

Die Flatterulme ist als Frühblüher bekannt. Sie blüht eher unscheinbar im März. Unter guten Bedingungen werden sie bis zu 250 Jahren alt.

Die Flatterulme erkennt man an ihren Brettwurzeln. Diese Wurzelform ist eigentlich nur bei Bäumen des Regenwaldes bekannt. So wurde ein interessanter Baum in Schönow gepflanzt dem wir ein langes langes Leben wünschen.

Im Zoo Eberswalde wurden gestern 3 Löwen zusammengeführt. Die beiden Damen (Kismet 13 Jahre und ihre Tocher Xenia 10 Jahre) leben schon lange im Zoo. Im Dezember 2017 kam ein weisses Löwenmännchen (Smart) dazu.

Dieser lebte aber noch abgeschieden von den beiden Damen. Er war einfach noch zu jung für die beiden Weibchen. Er musste wachsen und Charakter bekommen, sonst würde er von den Weibchen nicht als Rudelführer anerkannt werden.

Gestern nun war es soweit. Eine Annäherung und beschnuppern hatte schon länger, durch Gitter getrennt stattgefunden. Der Zeitpunkt war sehr gut gewählt, da beide Weibchen rollig sind also paarungsbereit sind und Smart sich zu einem starken Männchen entwickelt hat.

Die Zusammenführung verlief problemlos. Nun können die Besucher des Zoos Eberswalde alle 3 Löwen zusammen erleben. Ostern bietet sich da geradezu an.

Viel wurde durch die Zoomitarbeiter für Ostern vorbereitet. Ob Kinder oder Erwachsene für jeden ist etwas da. Das Wetter stimmt. Also nix wie ab in den Zoo!!!

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Brillenstudio Reusner 2 x in Bernau

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Eine wunderschöne Wanderung über ca. 3 h führt uns vom Großen Wukensee durch den Wald zur Krummen Lanke. An der Krummen Lanke vorbei, queren wir dann die Autobahn. Bald treffen wir auf den Pregnitzfließ dem wir eine Weile folgen. Vorbei am führt uns der Weg am Strehlesee. Dort kann man einen kleinen Schlenker zum Fischer machen. Hat er auf gibt es dort meist leckeren Fisch zu kaufen. Den Bauernsee lassen wir beim weiterlaufen links liegen um dann durch schöne Wälder uns dem Ausgangspunkt zu nähern. Eine Autobahnquerung ist schnell geschehen. Dann sehen wir bald den Kleinen Wukensee, den wir aber rechts liegenlassen. Schnell kommt der große Wukensee in Sicht und bald sind wir wieder am Auto angelang.

PS. wer baden möchte findet mehrere Stellen um sich abzukühlen.

Fahrradtour Foto: Lutz Weigelt

Eine kleine Tour beginnend am Bahnhof Bernau Friedenstal. Weiter auf dem Fahrradweg bis Börnicke. In Börnicke links ab auf einer wenig befahrenen, dafür sehr schlechten Straße Richtung Albertshof. Nach einem kurzen Rechts/Links Schwenk geht es weiter auf einer wenig befahrenen wunderbaren Straße Richtung Rüdnitz. Vorbei an Wiesen, Feldern, kleinen Wäldchen, an Pferdehöfen gelangt man zum Kreisverkehr Rüdnitz. Hier kann man Rechts Richtung Biesenthal fahren. Wir biegen aber links ab, verlassen nach wenigen Metern an der Ampel die Hauptstraße und fahren nach Lobethal. Am schönen Fahrradrastplatz, Karten studieren und wer mag ausruhen, Geradezu gelangt man zur „Alten Schmiede“ in Lobethal wo es zu den Öffnungszeiten schönen Kuchen gibt. Unter der Woche hat dort auch ein kleiner Laden geöffnet wo man z.B. aus einer Milchtankstelle, frische Milch zapfen kann.

Weiter geht es Richtung Bernau und bald ist man wieder am S-Bahnhof Bernau Friedenstal angelangt. Wir wünschen Euch viel Spaß auf der Strecke

Aufgrund der aktuellen Waldbrandgefahrenstufe IV, welche zum Osterwochenende wahrscheinlich auf V erhöht wird, sind seitens des Wandlitzer Ordnungsamtes alle Osterfeuer in der Gemeinde untersagt worden.

Dies betrifft sämtliche in den verschiedenen Ortsteilen geplanten  Osterfeuer, so auch das große Osterfeuer in Basdorf am Ostersamstag mit Rummel und Live-Musik. Auf der Homepage des Veranstalters werden die Fans des Basdorfer Osterfeuers bereits darauf hingewiesen, dass die Party natürlich stattfindet, aber in diesem Jahr ohne Feuer. Betroffen sind ebenso die geplanten Osterfeuer in Zerpenschleuse, in Stolzenhagen auf der Badewiese an der Fischerstube und der Ostertanz  am Schönwalder Feuerwehrgerätehaus in Schönwalde am Ostersamstag sowie die für Ostersonntag geplanten Osterfeuer in Lanke und Prenden. Feiern erlaubt, aber ohne Feuer ist in diesem Jahr die Devise.

In der ordnungsbehördlichen Erlaubnis, die jeder Antragssteller für ein Osterfeuer von der Gemeinde erhält, wird bereits darauf  hingewiesen, dass ab Waldbrandgefahrenstufe IV aufgrund des bestehenden Brandrisikos kein Feuer mehr zugelassen ist. 

Selbst die Brennstoffhaufen dürfen nicht aufgeschichtet werden, um ein versehentliches Anzünden oder Anzünden durch Dritte zu verhindern. Sämtliche Antragssteller wurden durch das Wandlitzer Ordnungsamt über die Festlegung informiert. Ebenso die Wandlitzer Ortswehren und die Polizei.    

Osterfeuer in Brandenburg scheitern an Trockenheit

18.04.19 | 11:24 Uhr

Wegen der Trockenheit in Brandenburg werden die meisten Osterfeuer wohl ausfallen. In allen Landkreisen gelte mindestens die Gefahrenstufe 4, sagte der Waldbrandschutz-Beauftragte dem rbb. Ob Feuer stattfinden oder nicht, entscheiden die Ordnungsämter.

In Brandenburg sind wegen der anhaltenden Trockenheit bereits zahlreiche Osterfeuer abgesagt worden – und es wird wahrscheinlich weitere Absagen geben. Wie Raimund Engel, der Waldbrandschutz-Beauftragte des Landes Brandenburg, dem rbb am Donnerstagmorgen bestätigte, gilt inzwischen in allen Landkreisen die Stufe 4, die zweithöchste Waldbrand-Gefahrenstufe. In den Landkreisen Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster sei sogar die höchste Warnstufe (5) ausgerufen worden, sagte Engel rbb|24.

Ordnungsämter entscheiden von Fall zu Fall

Zwar gebe es in Abhängigkeit von Waldbrand-Gefahrenstufen kein generelles Verbot von Osterfeuern, sagte Engel. Er halte es aber für unwahrscheinlich, dass diese Osterfeuer in diesem Jahr erlauben würden. Die Ordnungsämter würden von Fall zu Fall entscheiden. Die geltenden „Nebenbestimmungen“ würden in aller Regel vorsehen, dass ab Gefahrenstufe 4 keine Feuer mehr zugelassen werden. „Ich halte das auch für erforderlich, das Risiko ist einfach zu groß“, sagte Engel.

Grundsätzlich müsse bei offenem Feuer ein Mindestabstand zum Waldrand eingehalten werden. Per Gesetz seien 50 Meter vorgeschrieben.

Brandursache in Karlshorst ist noch unklar

„Der Wind ist teilweise böig und die Sonne scheint. Das ist schlecht für die Feuer, denn es ist jetzt im Frühjahr richtig trocken“, so Engel weiter. „Das heißt, wenn ein Funke bei so großen Feuern der Funkenflug weiter rausgeht, dann kann es sein, dass es anfängt zu brennen, wo die Funken niedergehen.“

Auch in Berlin herrscht wegen der anhaltenden Trockenheit Feuergefahr. Im Ortsteil Karlshorst ging ein vorbereitetes Osterfeuer am frühen Donnerstagmorgen in Flammen auf. Der Brand erfasste etwa 100 Quadratmeter, wie die Feuerwehr mitteilte. Zur Brandursache war zunächst nichts bekannt.

Alle Osterfeuer in Wittstock abgesagt

Zuvor war bekannt geworden, dass einzelne Osterfeuer ausfallen würden. Nach Informationen des rbb-Regionalbüros Perleberg waren alleine in Wittstock 21 Veranstaltungen gestrichen worden. Nach Beratungen mit dem Ordnungsamt hatte die Feuerwehr ihre Genehmigungen für sämtliche Osterfeuer im Stadtgebiet zurückgezogen. Die Genehmigung galt nur, falls die Waldbrandwarnstufe 4 nicht erreicht werden würde.

Auch in Kyritz und Fehrbellin (beide ebenfalls Ostprignitz-Ruppin) sowie in Wittenberge (Prignitz) müssen die Feuer sicher ausfallen, wie schon am Mittwoch bekannt wurde.

Voraussichtlich auch im Osten Verbote

Auch im Kreis Dahme-Spreewald gilt bereits seit Mittwoch Warnstufe 4, wie das rbb-Studio Cottbus berichtete. In Ostbrandenburg gab es nach Informationen des rbb-Studios Frankfurt (Oder) zwar noch keine Verbote. Dies wird sich aber voraussichtlich noch ändern.

Die Wetterprognosen für die kommenden Tage lassen eine weitere Zunahme der Gefahr erwarten.

Rauch- und Grillverbot in Berliner Wäldern

Auch in Berlin steigt wegen des trockenen und warmen Wetters die Waldbrandgefahr. Die Senatsverwaltung wies am Mittwoch darauf hin, dass das Rauch- und Grillverbot im Wald und dessen Nähe auch beim Osterausflug unbedingt beachtet werden müsse. Erst am Dienstag war in der Nähe des Strandbads Wannsee ein Brand ausgebrochen, der 600 Quadratmeter Wald betraf.

Auch in Berlin sind am Ostersamstag einige Osterfeuer geplant – so in Gatow (Spandau), in Frohnau (Reinickendorf) und im Britzer Garten (Neukölln). Von eventuellen Absagen war am Mittwoch nichts bekannt.

Sendung: Brandenburg aktuell, 17.04.2019, 19.30 Uhr

Quelle: Gemeinde Wandlitz