Die Wasserqualität der Barnimer Badeseen wird regelmäßig überprüft. Die Ergebnisse dieser Prüfungen werden vom Gesundheitsamt des Landkreises Barnim auch in diesem Jahr wieder für alle Bürger ersichtlich ins Netz gestellt. 

Um die Daten zu erheben, fährt eine Mitarbeiterin des Gesundheitsamtes einmal im Monat die entsprechenden Badestellen ab und nimmt Proben. Diese werden dann im Labor auf eventuelle Verunreinigungen mikrobiologisch untersucht. Auch nach Blaualgen wird bei diesen Kontrollen Ausschau gehalten. So wurden in diesem Jahr bereits massive Blaualgenvorkommen im Krummen See in Friedrichswalde nachgewiesen. Das Gesundheitsamt rät dort dringend vom Baden ab. 

Da bestimmte Blaualgen-Cyanobakterien giftig sind und deshalb zu einem gesundheitlichen Risiko werden können, gibt das Gesundheitsamt einige Hinweise und Empfehlungen zum richtigen Verhalten. Blaualgen-Massenentwicklungen sind jedoch sehr wind- und witterungsabhängig. Sie können innerhalb kurzer Zeit entstehen und sich ebenso in wenigen Stunden oder Tagen wieder auflösen. 

1 Anzeichen für Blaualgen-Entwicklungen

  • blau-grünliche Färbung des Wassers
  • deutliche Trübung des Wassers
  • grünliche Schlierenbildung an der Wasseroberfläche

2 Gesundheitliche Gefahren

  • Direkter Hautkontakt mit belastetem Wasser kann Haut- und Schleimhautreizungen, allergische Reaktionen, Ohrenschmerzen u.a. hervorrufen.
  • Beim Verschlucken von stark algenhaltigem Wasser können Übelkeit, Erbrechen, Durchfall u.a. auftreten.
  • Durch die geringe Sichttiefe im Wasser können Rettungsmaßnahmen deutlich erschwert werden.

3 Empfehlungen

  • Vermeiden Sie, beim Schwimmen / Baden Wasser zu schlucken.
  • Vermeiden Sie den Aufenthalt in Bereichen mit sichtbaren Schlieren.
  • Kinder und Kleinkinder sind besonders gefährdet und sollten deshalb das Baden und Spielen im und am Wasser meiden.
  • Duschen Sie gründlich nach dem Baden. 
  • Auf das Wechseln der Badekleidung achten.
  • Falls Beschwerden nach dem Baden auftreten sollten, suchen Sie einen Arzt auf.

4 Kontakt
Bei Hinweisen oder Fragen steht Ihnen das Gesundheitsamt unter der Telefonnummer 03334 214-1601 gern zur Verfügung. Über aktuelle Beprobungsergebnisse wird regelmäßig auf der Internetseite des Landkreises unter www.barnim.de informiert

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt. 

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Quelle: LK Barnim

.

.

.

https://www.bestattungshaus-bernau.de/
Unser Partner
Lutz Weigelt, Hellsee, Barnim-plus.de, Wanderung um den herbstlichen Hellsee
Das Barnimer Gesundheitsamt ist von der Deutschen Krebshilfe und dem Krebs-Zentrum der Universität
Dresden für sein außergewöhnliches Engagement zum Sonnenschutz in diesem Jahr als „Clever in der Sonne“-Partner ausgezeichnet worden.

Er ist damit bundesweit der erste Landkreis, der diese Auszeichnung erhält. „Der richtige Sonnenschutz, insbesondere in Kindertageseinrichtungen, ist ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsförderung und wird vom Landkreis Barnim seit vielen Jahren mit viel
Herzblut, tollen Kampagnen und Ideen gefördert“, heißt es dazu in der Begründung.
Der Preis wurde nun zum Start der Sonnenschutz-Wochen im Landkreis Barnim im Rahmen eines Vortrages übergeben. „Wenn sich Kinder und Jugendliche UV-Schäden der Haut zuziehen, sind diese maßgeblich für das spätere Entstehen von Hautkrebs verantwortlich“, weiß Barnims Amtsärztin Heike Zander zu berichten.
Deshalb freue sie sich, dass das Engagement der Kolleginnen und Kollegen gegen Hautkrebs solche Aufmerksamkeit finde. „Ich hoffe, dass andere Landkreise unserem Beispiel folgen werden“, so die Amtsärztin weiter. In der Zeit der Sommersonnenwende plant das Gesundheitsamt darüber hinauszwei weitere Veranstaltungen mit dem Bundesamt für Strahlenschutz. Am Donnerstag, 20. Juni wird das große UV-Infomobile des Bundesamtes für Strahlenschutz im Zoo Eberswalde zu Gast sein.
Das Gesundheitsamt veranstaltet dort ein Fest mit vielen Angeboten und Ständen zum Thema UV-Schutz und Sonne.

Am Freitag, 21. Juni, dem eigentlichen Tag der Sommersonnenwende, gibt es dann ein Fest am Strand der EJB Werbellinsee GmbH mit dem UV-Schutzmobile. Mit dabei ist dann auch Sonnenschutz-Clown Zitzewitz.

Landkreis Barnim – 18.06.2019 14:39

.

.

.

Bitte beachten Sie das Sommerangebot unseres Partners Brillenstudio Reusner
Hussitenfest in Bernau bei Berlin 2014 - Der Beginn

zahlreiche Festivitäten stehen im Juni vor der Tür und locken Einwohner wie Gäste in die Innenstädte und Orte. Die Barnimer Busgesellschaft (BBG) passt in diesem Zusammenhang einige Linien den örtlichen Gegebenheiten anpassen.

• HUSSITENFEST IN BERNAU (15.06.2019)

Im Rahmen des Hussitenfestes in Bernau ergeben sich Einschränkungen am 15.06.2019 auf den Stadtlinien 868, 869, 892 und Regionallinien 890, 894,

896, 908.

Bis 13:00 Uhr beginnen und enden an diesem Tag alle Fahrten an der Bahnhofs-Passage. Die Haltestellen „S Bernau“ und „Busbahnhof“, „Breitscheidstr.“, „Stadtpark“ und „Rathaus“ entfallen.

Die Stadtlinien 868 und 892 bedienen an diesem Tag aber dafür ergänzend die Haltestellen „Paulus-Praetorius-Gymnasium“ und „August-Bebel-Straße“.

Ab 10:48 Uhr wird die Stadtlinie 868 ab Wohnpark Friedenstal bis Bahnhofs-Passage sogar durch 2 Fahrzeuge bedient.

• JAHRESFEST IN LOBETAL (am 16.06.2019)

Am Sonntag, 16.06.2019 ergeben sich auf der Stadtlinie 869 Einschränkungen. Ganztags enden und beginnen die Fahrten dieser Linie an der Haltestelle „An

der einsamen Kiefer“. Die Haltestellen Kirche und Dorf können bedauerlicherweise nicht bedient

werden.

Alle Sonderfahrpläne und weitere Informationen finden Fahrgäste auf der Internetseite der Barnimer Busgesellschaft unter www.bbg-eberswalde.de

Berlin und Barnim rücken enger zusammen Neues Buskonzept

zahlreiche Festivitäten stehen im Juni vor der Tür und locken Einwohner wie Gäste in die Innenstädte und Orte. Die Barnimer Busgesellschaft (BBG) unterstützt einige Feste mit einem zusätzlichen Angebot oder muss die Linien den örtlichen Gegebenheiten anpassen.

• FLÖSSERFEST IN FINOWFURT (07.06. bis 09.06.2019)

Das inzwischen 24. Flößerfest in Finowfurt wird von Freitag, 07.06.2019 bis Sonntag, 09.06.2019 wieder mit zusätzlichen Fahrten zwischen dem Eberswalder Bahnhof und Finowfurt unterstützt. Diese zusätzlichen Fahrten sind in der Linie 917 integriert.

Am Samstag und Sonntag verkehrt die Linie im Stundentakt zum Festplatz. Zusätzlich pendelt auch ein Shuttlebus zwischen den Parkplätzen im Gewerbegebiet Finowfurt und dem Flößerfest.

Aufgrund der Vorbereitungen der Feierlichkeiten können bereits ab Freitag, ab 09:00 Uhr bis zum Ende des Festes am Sonntag, die Haltestellen „Finowfurt, Jugendheim“, „Finowfurt, Post“ und „Finowfurt, Kreuzung“ nicht von den Linien 905, 910 und 917 bedient werden. Als Ersatz dient hier die Haltestelle „Finowfurt, Kreuzung Ersatzhalt“ vor dem Ärztehaus.

• STADTFEST FINE (am 15.06.2019)

Am darauffolgenden Wochenende zelebriert auch die Stadt Eberswalde ihr alljährliches Stadtfest finE.

Die Stadtlinien 861 und 862 verkehren am 15.06.2019 zwischen 10:00 Uhr und 19:00 Uhr verstärkt im 20-Minuten-Takt. Auch nach 23:00 Uhr werden auf beiden Stadtlinien zusätzliche Fahrten angeboten.

Durch die Sperrungen im Stadtkern muss der Linienverkehr zudem zwischen Karl-Marx-Platz und Breite Straße über die Schwärzebrücke umgeleitet werden. Daher ist es nicht möglich die Haltestellen “Eberswalde, Am Markt“ und „Eberswalde, Friedrich-Ebert-Straße“ zu bedienen.

Ersatzhaltestellen werden auf der Schwärzebrücke und vor der Post eingerichtet.

Die Stadtlinie 865 verkehrt ab den Haltestellen „Wald-Solar-Heim“ bzw. „Raumerstraße“ über die Rudolf-Breitscheid-Straße (zusätzliche Haltestellen „Weinbergstraße“ und „Sandbergstraße“) und weiter über die Schwärzebrücke zum Gropius-Krankenhaus.

Die Haltestellen „Eberswalde, Brunnenstraße“, „Eberswalde, Pfeilstraße“ und „Eberswalde, Am Markt“ können an diesem Tag durch die Linie 865 nicht bedient werden.

Linie 916 verkehrt im Stadtgebiet entsprechend der Linienführung der Linie 862.

Alle Sonderfahrpläne und weitere Informationen finden Fahrgäste auf der Internetseite unter www.bbg-eberswalde.de


Quelle: Barnimer Busgesellschaft mbH

,

,

,


http://www.kanzlei-bernau.de/
unser PArtner
Alle Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Barnim sind aufgerufen, sich am Wettbewerb für Geschichten „Bernadette“ zu beteiligen. Der Nachwuchsautorenpreis
wird in diesem Jahr zum 16. Mal vergeben.
Dieser Wettbewerb des Landkreises Barnim ist eine einmalige Aktion im Land Brandenburg. Als Gewinn winkt eine wertvolle Medaille des Metallkünstlers Eckhard
Herrmann sowie 100 Euro Preisgeld. Eine Schule kann darüber hinaus für besonders aktive Teilnahme einen Workshop mit einer bekannten Kinderbuchillustratorin
gewinnen. Einsendeschluss ist der 27. Juni.
Die Schülerinnen und Schüler sind nun aufgerufen, Geschichten oder Gedichte zum Motto: „einfach leben“ zu schreiben. Gesendet können diese dann an:
Landkreis Barnim,
Amt für nachhaltige Entwicklung, Bau, Kataster und Vermessung,
Am Markt 1,
16225 Eberswalde
Formalien
Eingereicht werden können Geschichten óder Gedichte, Sachtexte werden indes nicht angenommen. Formal sollten die Arbeiten maximal 7 DIN-A4-Seiten lang sein,
Sie können handgeschrieben oder am Computer in der Schriftart Arial, Schriftgröße 1 2, Zeilenabstand 1 ,5 eingereicht werden.

Nicht vergessen: Titel der Arbeit, Name, Adresse, Alter, Schule, Klasse, E-Mail-Adresse müssen auf der Arbeit angegeben werden.
Der komplette Ausschreibungstext liegt in allen Schulen des Landkreises aus oder ist im Internet unter www.barnim.de zu finden.
Wer Fragen hat, kann sich unter der Telefonnummer 03334 214-1255 informieren.
Die Preisverleihung findet am Tag der Kinder- und Jugendliteratur am 25. September 2019 in Eberswalde statt. Der Siegertext wird die Vorlage für den Illustrationswettbewerb 2020 sein. Die angehängten Dateien herunterladen PDF-Dokumente  

Quelle:Landkreis Barnim

,

,

,

http://www.kanzlei-bernau.de/
Wir empfehlen unseren Partner
3. Optegra Liepnitzsee-Triathlon

Guten Morgen,

es ist mal wieder so weit, der Liepnitzsee Triathlon am 16.06. steht vor der Tür.

Wir benötigen noch einige Helfer für verschiedene Posten auf der Lauf- und Radstrecke. Wer gerne wieder helfen möchte und sich noch nicht bei mir gemeldet hat, schreibt mir bitte eine kurze Mail. Vielleicht habt Ihr ja auch noch Jemanden der gerne mal dabei sein möchte…

Am Samstag dem 15.06. treffen wir uns wieder um 10:00 Uhr zum Aufbau des Wechselgartens, fegen der Radstrecke und markieren der Schwimm- und Laufstrecken. Wer also Zeit hat, ist gerne Eingeladen! Bitte auch an Besen denken.

Kontakt nehmt ihr bitte hier auf: Liepnitzsee Triathlon

LG, Gary

Pressemitteilung, Eberswalde, 15. Mai 2019
LEADER bewegt Deutschland und Europa
321 ländliche Regionen in Deutschland und viele weitere in ganz Europa erhalten Fördermittel der Europäischen Union für innovative regionale Projekte und bewegen damit viel vor Ort


LEADER steht für „Liaison Entre Actions de Dévelopement de l’Économie Rurale“ (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) und ist ein methodischer Ansatz im Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) zur Förderung der ländlichen Räume.


Ziel von LEADER ist es, innovative Ideen zu entwickeln, damit ländliche Regionen sich zukunftsfähig entwickeln. Dazu haben sich in den Regionen Lokale Aktionsgruppen gegründet, die sich aus Sozial- und Wirtschaftspartnern, aber auch aus Partnern der Verwaltung zusammensetzen.
Gemeinsam entscheiden sie über die Verwendung eines LEADER-Budgets, für das sie sich zuvor beworben haben. Das bereit gestellte LEADER-Budget reicht dabei – je nach Bundesland und LEADER-Region – von 1,5 bis über 20 Millionen Euro! Mit diesem Geld können die Ideen der Akteure vor Ort umgesetzt werden. Um in den Genuss der Fördermittel zu kommen, müssen alle Regionen vorher ein Entwicklungskonzept verfassen. Dieses Konzept wird in der Regel mit Beteiligung der Einwohner in einem halben Jahr geschrieben. Das Konzept enthält eine Analyse der Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken, außerdem meist ein Leitbild oder eine Vision sowie Ziele und Maßnahmen. Es wird auch dargelegt, wie und wer zu welchen Bedingungen gefördert wird.

Regionalmanager*innen Ulrike Schubert und Torsten Jeran vor dem Eingang des Schloßparkes Lichterfelde, der mithilfe von Fördermitteln der EU aus dem LEADER-Programm neugestaltet wurde Foto: Laura Hünefeld


Unsere LAG Barnim (www.leader-barnim.de) erhält von der EU für den Zeitraum von 2014 – 2020 15,6 Mio. Euro.
Es wurden bereits 101 Projekte mit Gesamtinvestitionen in Höhe von 24 Mio. € bewilligt und weitere sind in Angriff genommen worden. Beispielhafte Projekte sind der „Konsum Inn Willmersdorf“ als Privatinitiative zur Versorgung der ländlichen Bevölkerung, die Gestaltung von Parkanlagen in Lichterfelde, Tiefensee, Blumberg, Biesenthal und historischer Ensembles in Joachimsthal, Altenhof und Niederfinow , privatwirtschaftliche Initiativen wie Herrichtung von Ferienwohnungen, Seminarhäusern, der Umbau eines historischen Fachwerkhaus zum Yogahaus oder die Etablierung eines Bio-Cateringbetriebes für Schulen und Kitas, einer Brauerei, einer Brennerei und einer Getreidemühle – jeweils mit Hofladen. Die Sanierung von Grundschulen, Kitas und Dorfgemeinschaftshäusern und auch die Unterstützung von Sportvereinen beim Umbau und der Instandsetzung ihrer Anlagen sind ebenfalls Fördergegenstand in unserer LAG.


Die Regionalmanager Frau Ulrike Schubert und Herr Torsten Jeran fungieren als Ansprechpartner für den Barnim, die die Ideen der Einwohner und aller anderen Akteure aufnehmen, entwickeln und bei der Umsetzung begleiten. So werden nicht nur einzelne Vorhaben losgelöst voneinander unterstützt, sondern Projekte miteinander vernetzt, auch über LEADER-Regionen hinweg.
Vielleicht wird so besser sichtbar, was Europa für uns tut, denn Europa ist Alltag. Es sind nicht nur die freien Grenzen und die gemeinsame Währung, es sind gemeinsame Wertevorstellungen, die hier erarbeitet werden. Jede Region hat die Möglichkeit, sich durch selbstbestimmte Entwicklungsschwerpunkte und eigene Ideen zu profilieren und positiv zu entwickeln – für ein nachhaltiges und demokratisches freies gemeinsames Europa, das sich auch in Zukunft für Ihre / unsere Region und die Menschen, die darin leben, engagiert.


Eine Besonderheit in unserem Landkreis Barnim ist das vom Kreistag beschlossene jährliche Kreisentwicklungsbudget von 2 Mio €. Diese finanziellen Mittel sind für die Kommunen, die zur LEADER-Gebietskulisse der LAG Barnim gehören, eingeplant und können beim LK Barnim beantragt und zur Absicherung der Eigenanteile für LEADER-Projekte eingesetzt werden.


Vielleicht möchten auch Sie eine Idee verwirklichen? Informationen dazu finden Sie auf der Homepage der LAG Barnim www.leader-barnim.de.
V.I.S.D.P. Andre‘ Nedlin, Vorsitzender der LAG Barnim, Ulrike Schubert und Torsten Jeran, Regionalmanager*innen der LAG Barnim

.

.

.

http://www.kanzlei-bernau.de/
Partner von Barnim-plus.de

1.500 Quadratmeter wurden im Wandlitzsee seit dem 22. März 2019 abgesucht

Die Barnimer Landtagsabgeordnete Britta Müller fragte am 15. Mai 2019 während der Landtagssitzung nach den Möglichkeiten einer beschleunigten Suche

Potsdam/Wandlitz. Hintergrund der Anfrage von Britta Müller ist der befürchtete Imageverlust für die Gemeinde als Freizeit- und Erholungsort. Auch die örtliche Wirtschaft leidet unter den erheblichen Einschränkungen.

Bis zum 14. März 2019 wurde vor der Badestelle der Jugendherberge im ersten Abschnitt eine Fläche von 2.400 Quadratmetern abgesucht. In diesem Gebiet hatte ein Badegast im August 2018 Weltkriegsmunition beim Schnorcheln gefunden. Insgesamt wurden dort 102 Hand- und Gewehrgranaten gefunden, 20 mussten Unterwasser in fünf Sprengungen unschädlich gemacht werden.

„Mit den dort gefunden Hand- und Gewehrgranaten sowie der Munition für Handfeuerwaffen kam auf 1,5 Quadratmeter ein gefährlicher Gegenstand aus dem 2. Weltkrieg.“, erläutert Britta Müller und fügt hinzu: „ Mehr als 10.000 Quadratmeter werden im zweiten Abschnitt abgesucht. Dies sind gut 62 Volleyballfelder mit je einer Größe von neun mal 18 Metern, die von zwei Tauchteams bestehend aus vier Personen abgesucht werden.“ Die eingesetzten Taucher benötigen eine spezielle Ausbildung und kommen aus anderen Regionen Deutschland.

Foto: Britta Müller

Für die Landesregierung antwortete Minister des Innern und für Kommunales, Karl-Heinz Schröter, und erläuterte die Herausforderungen der Suche.

Die Absuchung sei deshalb so aufwändig, da der Wandlitzsee als eine Verklappungsstelle für Kriegsmunition diente. Bisher wurden seit März 2019 mehr als 100 Granaten sowie über 1.000 Stück an Handwaffenmunition geborgen. Eine Beschleunigung der Maßnahme sei zwar im Interesse aller aber durch die Gegebenheiten der wenigen Spezialtaucher nicht beeinflussbar.

„Es ist erschreckend, dass uns die Auswirkungen des 2. Weltkrieges noch heute belasten und wir vor Ort die Folgen zu spüren bekommen. Die Einschränkungen für unsere Gemeinde Wandlitz bleiben weiterhin groß und sind mehr als ärgerlich. Andererseits bin ich froh, dass wir einen jahrzehntelang unbekannten Gefahrenbereich sicher machen bevor Menschen zu Schaden kommen. Jetzt heißt es Daumendrücken, dass die Arbeiten gut vorankommen, keiner der Kampfmittelräumer bei seiner Arbeit verunglückt und wir das Strandbad sowie das Restaurant schnellstmöglich in gewohnter Atmosphäre nutzen und genießen können.“, kommentiert die Landtagsabgeordnete Britta Müller das Ergebnis.

Quelle: Britta Müller

270 Bürgermeister und Ortsvorsteher fordern Umsteuern bei Windkraftausbau

Übergabe von Unterschriftenliste an Landtagspräsidentin Britta Stark

Am 15. Mai traf sich eine kleine Delegation kommunaler Vertreter bei Landtagspräsidentin Britta Stark, um ihr die von insgesamt 270 Bürgermeistern und Ortsvorstehern aus ganz Brandenburg unterzeichnete sogenannte „Brandenburger Erklärung“ und einen offenen Brief von Dieter Grenz, Ortsvorsteher von Crussow, offiziell zu übergeben.     

Mit der aus der „Bernauer Erklärung“ hervorgegangenen „Brandenburger Erklärung“ und dem offenen Brief des Crussower Ortsvorstehers wenden sich gleich zwei Brandenburger Initiativen aus kommunalen Führungskräften bereits seit Mitte 2018 gegen eine weitere rücksichtslose Ausbaupolitik der Windkraft.

Zielsetzung der Brandenburger Kommunalpolitiker ist ein landesweites Moratorium für den weiteren Windkraftausbau, ein kritisches Hinterfragen der weiteren Ausbauziele und Auswirkungen der Windkraft sowie eine Bundesratsinitiative zur Aufhebung der bisher noch im Baugesetz verankerten Privilegien für die Windkraft. Die Unterzeichner der beiden Erklärungen nehmen eine schwindende Zustimmung bei den Bürgerinnen und Bürgern in ihren Ortsteilen, Gemeinden und Städten gegenüber dem derzeit praktizierten großflächigen Aufbau von Windindustrieanlagen wahr und wollen Veränderungen beim Ausbau der Windkraftnutzung erreichen. Sie fordern insbesondere größere Abstände der Windkraftanlagen zu Wohnbebauungen sowie den Schutz des Waldes und der Brandenburger Naturlandschaft vor weiterer Zerstörung durch Windkraftanlagen.

Die Bürgermeister und Ortsvorsteher fordern von der Bundes- und Landesregierung eine kritische Überprüfung von deren Zielen. Dazu soll es eine technologieoffene Neuordnung der Energiewende geben, wobei das Augenmerk künftig deutlich stärker auf die Bewahrung  wertvoller Schutzgüter vor Ort, den Gesundheitsschutz für Menschen und Tiere, den Erhalt der pflanzlichen Artenvielfalt, den Landschaftsschutz sowie auf Wechselbeziehungen der  Schutzgüter zueinander gerichtet sein sollte.

Durch den Ausbau von Windindustrieanlagen sehen die Unterzeichner der an Landtagspräsidentin Britta Stark übergebenen Erklärungen zunehmend negative Auswirkungen auf Einwohner und Touristen. Dabei geht es ihnen nicht nur um die Zerstörung des Landschaftsbildes. Vor allem die im ländlichen Raum wohnende Bevölkerung erlebe und erleide durch immer mehr und höhere Windkraftanlagen einen zunehmend pulsierenden Lärm, Schlagschatten, Infraschall und in der Nacht zudem permanent blinkende Lichtfelder und damit eine massive Schlafbehinderung. Die Belastungsgrenze der Brandenburger Städte und Gemeinden durch die Windkraft ist nach Meinung der Unterzeichner erreicht.

Die insgesamt 270 Bürgermeister und Ortsvorsteher aus Brandenburg wollen mit den Erklärungen ein deutliches Signal an die Brandenburger Landesregierung und Ministerpräsident Dietmar Woidke senden und fordern ein Umsteuern bei der Ausbaupolitik der Windkraft. Die Beschränkung der Unterzeichnung auf Bürgermeister und Ortsvorsteher erfolgte bewusst, um den Führungskräften der Kommunen und Ortsteile eine deutliche Stimme zu geben. 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

Dr. Jana Radant, Bürgermeisterin Gemeinde Wandlitz; Tel. 033397 66 0;
Mail: gemeinde@wandlitz.de

Dr. Detlef Maleuda, Fraktionsvorsitzender Bündnis für Bernau e.V., Tel. 0151 56431194;
Mail: D-D-M@gmx.de  

.

Quelle: Sprecher BI „Crussow-lebenswert“

.

.

https://optik-reusner.de/
Partner von Barnim-plus.de

Um allen Barnimer Schülerinnen und Schülern rechtzeitig den Fahrausweis zustellen zu können beziehungsweise die Spezialbeförderung zu gewährleisten, weist die Kreisverwaltung darauf hin, dass die Neubeantragung der Schülerfahrausweise sowie der Schülerspezialbeförderung für das Schuljahr 2019/2020 schnellstmöglich erfolgen sollte. Der Termin zur Abgabe der Unterlagen lag bereits Mitte April, noch immer gibt es jedoch zahlreiche Nachzügler.

Für Schülerinnen und Schüler, die in die 1. Klasse aufgenommen werden beziehungsweise den Bildungsgang wechseln (von Klasse 6 in Klasse 7, von Klasse 10 in Klasse 11) gilt als Antragsfrist der 5. Juli 2019.

Im Falle einer verspäteten Antragstellung, bei unvollständig ausgefüllten Anträgen oder nicht beschrifteten Passbildern kann die rechtzeitige Bearbeitung und damit die termingerechte Bereitstellung der Schülerfahrausweise beziehungsweise die Organisation der Schülerspezialbeförderung zum Schuljahresbeginn nicht sichergestellt werden. 

Die Unterlagen müssen unter folgender Adresse eingereicht werden: Landkreis Barnim, Strukturentwicklungs- und Bauordnungsamt, Am Markt 1, 16225 Eberswalde. 

Foto: Torsten-Stapel

Die Antragsformulare sind in den Schulen oder im Internet unter www.barnim.de erhältlich. Sie können sich mit Nachfragen an das Amt für nachhaltige Entwicklung, Bau, Kataster und Vermessung des Landkreises Barnim wenden. 

Email
schuelerbefoerderung@kvbarnim.de

Die Kreisverwaltung mit Hauptsitz in Eberswalde ist für eine Vielzahl von Aufgaben zuständig. Dazu zählen unter anderem Bauaufsicht, Kommunalaufsicht, Schulverwaltung, Jugendamt, Grundsicherung, Bodenschutz, Gesundheitsamt, Strukturentwicklung und Katasteramt. 

Darüber hinaus hat sich der Landkreis zahlreiche freiwillige Aufgaben gegeben. So werden seit Jahren die Nachhaltigkeitsstrategie „Die Zukunft ist erneuer:bar“ und die Bildungsinitiative Barnim verfolgt.

Quelle: LK Barnim

.

.

.

http://www.kanzlei-bernau.de/
Unser Partner
https://www.kanzlei-bernau.de/