http://kanzlei-bernau.de/

Brandenburgisches Oberlandesgericht umgeht rechtskräftiges Urteil des Amtsgerichts Bernau

 

Urteil des Brandenburgischen Oberlandesgerichts – Aktenzeichen: 5 U 10/17

Entscheidungsdatum: 12.10.2017

Grunddienstbarkeit (Geh- und Fahrrecht) im Grundbuch

Die Parteien sind Eigentümer benachbarter Grundstücke. Zugunsten des Grundstücks der Kläger ist auf dem Grundstück der Beklagten eine Grunddienstbarkeit (Geh- und Fahrrecht) im Grundbuch eingetragen.

Die Beklagten erwarben das Grundstück im Jahr 2011 und begannen sogleich nach dem Erwerb mit der Bepflanzung auch des mit der Grunddienstbarkeit belasteten Teils des Grundstücks und zogen einen Zaun, welcher die Nutzung des Geh- und Wegerechts verhinderte.

 

Zwischen den Klägern und den Voreigentümern des Nachbargrundstücks war bereits im Jahr 2007 eine schriftliche Vereinbarung dahingehend geschlossen, dass das Geh- und Fahrrecht künftig nicht mehr ausgeübt werde und die vorhandene Einfahrt zurückgebaut werde.

 

Im Rahmen eines Rechtsstreits zwischen den Klägern und den Voreigentümern um die Zustimmung zur Löschung der eingetragenen Dienstbarkeit wurde durch das Amtsgericht Bernau entschieden, dass kein Anspruch auf diese Zustimmung bestehe, da die schriftliche Vereinbarung mangels notarieller Beurkundung formnichtig sei. Dieses Urteil ist rechtskräftig und entfaltet insoweit Bindungswirkung.

 

In einem weiteren darauffolgenden Rechtsstreit begehrten die Kläger die Wiedereinräumung des durch die Grundschuld gesicherten Nutzungsrechts und insoweit Rückbau der dieses behindernden Einrichtungen.

Das Brandenburgische Oberlandesgericht hob das klagestattgebende Urteil des Landgerichts Frankfurt/Oder aus der Vorinstanz auf und entschied im Rahmen des Berufungsverfahrens, dass den Klägern als Eigentümer des herrschenden Grundstücks gegen die Beklagten ein Anspruch auf Beseitigung von Beeinträchtigungen des Wegerechts und die Gewährung der ungehinderten Ausübung des Rechts aus den §§ 1027, 1004 Abs 1 BGB nicht zustehe, weil sie sich in einer schuldrechtlichen Vereinbarung verpflichtet haben, ihre Rechtes aus der Dienstbarkeit nicht auszuüben. Die schuldrechtlichen Vereinbarungen über die Aufhebung des Rechts und die Unterlassung der Ausübung seien formfrei wirksam.

 

Vor dem Hintergrund, dass eine Dienstbarkeit erlischt, wenn infolge von Veränderungen eines betroffenen Grundstücks die Ausübung dauerhaft ausgeschlossen ist oder wenn der Vorteil für die Benutzung des herrschenden Grundstücks (§ 1019 Satz 1 BGB) infolge grundlegender Änderungen der tatsächlichen oder rechtlichen Verhältnisse objektiv und endgültig weggefallen ist, dürfte das Urteil des OLG die Rechtskraft des Urteils des Amtsgericht Bernaus beseitigt haben. Denn nach dem Urteil des OLG ist es den Klägern nun dauerhaft und endgültig nicht mehr möglich, die Rechte aus der Dienstbarkeit auszuüben, woraus trotz des entgegenstehenden Urteils des Amtsgerichts Bernau ein Löschungsanspruch erwachsen könnte.

http://www.kanzlei-bernau.de/

 

Bernauer Voltigierteam siegte nach Frankreich auch in den Niederlanden

Im holländischen Ermelo ging es am ersten Maiwochenende in die nächste Qualifikationsrunde zur Junioreneuropameisterschaft 2018. Das Junior- Par-de-Deux aus Bernau vom „Reitverein Integration“ machte sich am Mittwoch, den 2. Mai 2018  auf den Weg ins 600 km entfernte Ermelo in den Niederlanden. Das Gelände des hippologischen Pferdesportzentrums Ermelo lud bei sonnigen 25 °C und besten Pferdesportbedingungen die  Voltigierer aus 13 Nationen ein, ihr Bestes zu geben.

So war es nicht verwunderlich, dass dieser Leistungsvergleich von vornherein ein sehr hohes Niveau versprach. Schon einen Startplatz zu erhalten, ist eine besondere Ehre. Die Bundestrainerin Ulla Ramge entscheidet, wer die deutschen Farben bei diesem Turnier vertreten darf.

Dementsprechend fokussiert gingen Diana Harwardt und Peter Künne in den ersten Umlauf. Akribisch bereitete Trainerin Andrea Harwardt die beiden Junioren vor, ging mit ihnen die Übungen nochmal einzeln durch, erinnerte an Körperhaltung und Aufrichtung, wies auf mögliche Fehlerquellen hin. Parallel erarbeitete Hendrik Falk die Wettkampfform mit Voltigierpferd „Sir Laulau“. Der Pferdetrainer ritt den 1,82 cm großen Wallach erst warm. Intensiv achtete er darauf, dass das 800 kg schwere Pferd sich dehnt und biegt, im Rücken und all seinen Gelenken schwingt, um eine gute „Bühne“ für die spätere Voltigierkür zu bieten. Besonders Vertrauen und eine gute Abstimmung sorgen dafür, dass das Pferd später in der Prüfung gehorsam am Ende der 8 Meter langen Longe gleichmäßig galoppiert.

Das erprobte Konzept

ging auf. Diana und Peter zeigten ihre sehr anspruchsvolle Kür zum Thema „Wie Phönix aus der Asche“ mit einer sehr guten Ausführung und erhielten dafür die Note 8,3 und ein großes Lob von der Bundestrainerin. Sie konnten damit deutlich in Führung gehen und verwiesen die amtierenden Deutschen Meister aus Nordheim und die Seriensieger von 2017 aus Hamburg (wenn auch in neuer Besetzung) auf die Plätze 2und 3.

„Jetzt freut euch erstmal“ voller Freude umarmte Ulla Ramge die beiden Junioren. „Aber ab heute Abend dann wieder volle Konzentration auf den morgigen zweiten Durchgang!“

Dieser war dann am Samstag, den 5. Mai um 8.30 Uhr. Das bedeutete, sehr früh aufstehen, um alle Vorbereitungen auch ohne Zeitdruck abarbeiten zu können. Das eingespielte Team teilte sich auf und arbeitete routiniert den Zeitplan Punkt für Punkt ab. Vom Pferd füttern, Putzen, Reiten, Gurten über Schminken, Frisieren, Kostüm anziehen bis hin zum Erwärmen und Einturnen. Jeder Handgriff musste sitzen, damit das Team pünktlich um 8.38 Uhr an den Start gehen konnte.

Die Techniker des Veranstalters waren leider nicht ganz so gut vorbereitet und starteten die Kürmusik versehentlich nach kurzer Unterbrechung ein zweites Mal. Nur kurz irritiert fanden Diana und Peter aber schnell wieder ihren Rhythmus und gewannen überlegen auch den zweiten Umlauf.

Nach dem Sieg beim CVI Saumur vor vier Wochen konnte das Voltigierteam aus Brandenburg nun auch den Gesamtsieg im Ermelo mit einer Traumnote von 8,0 mit nach Hause nehmen.

Die nächste Bewährungsprobe

steht den beiden Spitzensportlern bereits in drei Wochen bevor. Das Gelände des Deutschen Olympischen Komitees für Reiterei im Warendorf öffnet vom 25.-27. Mai seine Pforten und lädt traditionell zum „Preis der Besten“ ein. Dann geht es um nichts Geringeres als um die Nominierung zur Europameisterschaft der Junioren 2018, die in diesem Jahr vom 1.-5. August in Ungarn stattfinden.

Text: Andrea Harwardt

UV-Index

 

Barnimer Gesundheitsamt setzt sich für Hautkrebsprävention ein

Mit Projekt „Clever in Sonne und Schatten“ sollen bereits Kinder sensibilisiert werden

Die Haut der Kinder ist ganz besonders sonnenempfindlich. Aus diesem Grund will das Barnimer Gesundheitsamt bereits bei den Kleinsten ansetzen, um künftigen Hauterkrankungen vorzubeugen. „Wenn sich Kinder und Jugendliche UV-Schäden der Haut zuziehen, sind diese maßgeblich für das spätere Entstehen von Hautkrebs verantwortlich“, weiß Barnims Amtsärztin Heike Zander zu berichten. Wenn es bei ihnen zu Sonnenbrand komme, seien die UV-empfindlichen Stammzellen, die bei Kindern sehr viel dichter unter der Hautoberfläche als bei Erwachsenen liegen würden, bereits geschädigt. „Kann der Körper diese nicht selbst beheben, entsteht Jahre später Hautkrebs“, erklärt sie.

UV-Schäden und Sonnenbrände

UV-IndexUV-Schäden und Sonnenbrände können jedoch durch richtigen Sonnenschutz einfach vermieden werden. Bei Kindern gilt es in erster Linie, die starke Sonnenbestrahlung zu vermeiden, sonnengerechte Kleidung zu tragen und dann an unbedeckten Körperstellen Sonnenschutzmittel zu verwenden. Für Babys ist direkte Sonneneinstrahlung gleich ganz tabu. Sie sind bis zum Ende des 1. Lebensjahres bekleidet im Schatten am besten aufgehoben.

Sonnenschutz

Wie der Sonnenschutz nicht nur zu Hause, sondern auch im Alltag der Kindertagesstätten gelingen kann, zeigt das Projekt „Clever in Sonne und Schatten“ für Kitas. Es unterstützt Einrichtungen darin, Sonnenschutz nachhaltig zu verankern. Ein Projektpaket hilft Erzieherinnen und Erziehern, Kinder, insbesondere die Drei- bis Sechsjährige, für den richtigen Sonnenschutz zu sensibilisieren: Clown Zitzewitz nimmt die Kleinen beispielsweise mit Hilfe einer DVD und einem Bilderbuch mit zu einem Strandurlaub. Die Kinder werden zu Schatten-Detektiven und singen „Das Lied vom Sonnenschutz“.

 

 

Dieses Paket oder Informationen dazu sowie das Faltblatt „Immer auf der Hut“ des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie mit einem Ausmalbogen für Kinder können beim Gesundheitsamt angefordert werden. Dort werden auch alle anderen Fragen zum Thema Sonnenschutz kompetent beantwortet:

 

 

  • Telefon: 03334 214-1606.

 

Der UV-Index hilft übrigens von April bis September dabei, die Sonnenstrahlung richtig einschätzen zu können. Er ist das Maß für die sonnenbrandwirksame UV-Strahlung von 1 bis 11+. Der UV-Index hängt vor allem vom Sonnenstand ab und ändert sich daher am stärksten mit der Uhrzeit, der Jahreszeit und der geografischen Breite. Bereits ab Stufe 3 ist Sonnenschutz notwendig.

 

Tipps für den Schutz der empfindlichen Kinderhaut:

  • In der Zeit von 11 bis 16 Uhr die pralle Sonne meiden
  • Sonnenhut (mit Schirm, Nacken und Ohrenschutz),
  • luftige Kleidung, die die Schultern bedeckt, da die sogenannten „Sonnenterassen“ geschützt werden müssen (dicht gewebte Textilien oder sogar UV-Standard 801 oder UV-Protection-Faktor UPF ab 40),
  • möglichst lange Hosen oder Kleider
  • Schuhe, die den Fußrücken schützen bzw. Söckchen in Sandaletten und ggf. auch eine Sonnenbrille mit der Kennzeichnung DIN EN ISO 12312-1 mit dem Standard „UV-400“.
  • Alle unbedeckten Körperstellen müssen mit Sonnenschutzcreme geschützt werden.
  • Sonnenschutzcreme mit einen hohen Lichtschutzfaktor von mindestens 30 (50 oder 50+), die UVA- und UVB-Schutz bieten und keine Duftstoffe enthalten,
  • Gele oder Produkte auf Alkoholbasis sollten nicht verwendet werden, da diese die Kinderhaut zu sehr austrocknen,
  • dick und gleichmäßig auftragen (Viel schützt viel!)
  • Immer wieder Nachcremen (etwa nach zwei Stunden, wegen des Abriebs)
  • auf Wasserfestigkeit achten und nach dem Baden stets neu eincremen (Achtung, die Wassertropfen wirken wie eine Lupe)

 

Quelle: KV-Barnim

Besuch des -Biorama Projekt- in Joachimsthal Eine Fahrradtour am Werbellinsee, kann gut mit einem Besuch des Biorama-Projekt in Joachimsthal enden oder anfangen. Ein umgenutzter historischer Wasserturm, der sich nun in Privatbesitz befindet, erwartet mit freundlichen Gastgebern seine Besucher. Der Name Biorama leitet sich von Biosphärenreservat und Panorama ab. das Weisse Haus Neben dem Wasserturm befindet sich das Weisse Haus mit verschiedenen Ausstellungen. Dazu später. der Wasserturm Auf den Wasserturm kommt der sportlich geübte, mittels einer Wendeltreppe, für den gemächlicheren Besucher wartet ein Fahrstuhl. Oben angekommen ergibt sich ein herrlicher Blick. Hinfahren und selbst schauen ist hier die Devise. Ob der schönen Aussicht haben wir vergessen die Stufen zu zählen, aber das kann ja jeder selbst bei seinem Besuch machen. Für das NAVI: Am Wasserturm 1, 16247 Joachimsthal - Foto: Barnim-plus.de Lutz Weigelt

Barnimer Gesundheitsamt benennt offizielle Badestellen

Saison beginnt in diesem Jahr am 15. Mai

Die diesjährige Badesaison beginnt entsprechend der Brandenburgischen Badegewässerverordnung in diesem Jahr am 15. Mai. Im Barnim kann dann an insgesamt 19 offiziellen Badestellen gebadet werden. Diese Badestellen muss das Barnimer Gesundheitsamt gemäß § 3 der Verordnung der obersten Landesbehörde bis zum 31. März eines Jahres mitteilen. Die ersten Proben wurden bereits in der vergangenen Woche genommen. Alle Werte waren ohne Beanstandungenen, die Sichttiefen waren überall sehr gut. Die Wassertemperaturen lagen z.B. bei 13-16°C am Werbellinsee, 16°C am Wandlitzse oder 17°C am Üdersee.

 

Bis zum 15. September werden die öffentlichen Badestellen nun durch das Gesundheitsamt überwacht. Dazu werden sie bei der Vor-Ort-Kontrolle inspiziert und die Wasserqualität durch entsprechende Probenahmen und Untersuchungen kontrolliert.  Ergeben sich Anhaltspunkte für eine gesundheitliche Gefährdung, werden entsprechend Maßnahmen eingeleitet, und es erfolgt eine Information der Öffentlichkeit.

Kriterien für die Auswahl eines Badegewässers sind insbesondere:

  • eine große Anzahl von Badenden
  • die Infrastruktur zur Förderung des Badens (z.B. Parkplätze, Zufahrt, Strand)
  • die Ausstattung der Badestelle (z.B. Gastronomie; Sanitäreinrichtungen, Abfallentsorgung; Freizeitaktivitäten)

 

Die Badestellen werden in der Internetbadestellenkarte des Landes Brandenburg geführt. Nähere Informationen, zum Beispiel aktuelle Befunde oder Beschreibung können im Internet unter www.brandenburg.de/badestellen abgerufen werden.

 

Für die Badegewässer erfolgt jeweils nach dem Ablauf von vier Badesaisons eine aktuelle Einstufung der Badegewässerqualität. Berücksichtigt wurden dabei die mikrobiologischen Werte. Alle Gewässer können auch für diese Saison mit  „ausgezeichnet“ eingestuft werden.

Die ausgewiesenen Badestellen sind mit Informationstafeln ausgestattet. Der Badegast kann sich somit vor Ort über die aktuelle Einstufung sowie die Beschreibung des Badegewässers informieren und erhält Hinweise zu besonderen Ereignissen (zum Beispiel kurzzeitige Verschmutzung, Badeverbot, Warnhinweise).

 

Kleinere Gewässer / Badestellen im Landkreis Barnim, die auf Grund der fehlenden Kriterien nicht als öffentliche Badegewässer auszuweisen sind, an denen in den Vorjahren jedoch Badebetrieb zu verzeichnen war, werden auch weiterhin aus Gründen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes nach dem Brandenburgischen Gesundheitsdienstgesetz kontrolliert. Dazu zählen zum Beispiel der Weiße See in Böhmerheide, der Mechesee in Lobetal oder der Üdersee am Naturfreundehaus. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen werden nicht in der Internetbadestellenbank des Landes Brandenburg geführt, stehen aber im Gesundheitsamt zur Verfügung.

 

Die offiziellen Badestellen sind:

 

  1. Bernsteinsee, Ruhlsdorf
  2. Gamensee, CP „Country-Camping“
  3. Gorinsee, Badewiese am Campingplatz
  4. Grimnitzsee, Joachimsthal, Feriendorf
  5. Grimnitzsee, Joachimsthal, Strandbad
  6. Großer Wukensee, Biesenthal,Strandbad
  7. Liepnitzsee, Lanke, Waldbad
  8. Obersee, Lanke, Badewiese
  9. Parsteiner See, Brodowin/Pehlitz, CP „Pehlitz/Werder“
  10. Parsteiner See, Parstein, CP „Am Parsteiner See“
  11. Stolzenhagener See, Stolzenhagen, Strandbad
  12. Ruhlesee, Ruhlsdorf, Feriendorf „DORADO“
  13. Üdersee, Finowfurt, Ferienpark „Üdersee-Camp“
  14. Wandlitzsee, Wandlitz, Strandbad
  15. Werbellinsee, Eichhorst, BEROLINA Campingparadies
  16. Werbellinsee, Joachimsthal, CP „Am Spring“
  17. Werbellinsee, Joachimsthal, Badewiese am Stein“
  18. Werbellinsee, Joachimsthal, EJB

Quelle: KV Barnim

9. Fest der Strassenmusikanten in Bernau

Bereits zum 9. Mal luden der Verein Bernau-STADTMITTE e.V. und viele Geschäftsleute aus Bernau zum Fest der Straßenmusikanten ein.
Es wurd wieder ein buntes Fest mit einer guten Mischung aus Tanz, Gesang und Musik.

Die Bühne in der Bürgermeisterstraße bildete den Mittelpunkt. Regionale und überregionale Künstler stellten hier ihr musikalisches Können unter Beweis. Unter der Regie von DJ Michael Englisch wurde das Programm wunderbar präsentiert. Es traten zum Beispiel die Balg Band, die Kingspipers, Rumpelstolz, Mark Assamoah, Passion of Dance und die East side fun crew und weitere auf. „Eine wunderbare Veranstaltung“ so die Zuschauer…“wir kommen gern im nächsten Jahr wieder“

 

Öffentliche Pflanzaktionen in Bernau

Der Tag des Baumes wird in diesem Jahr wieder am 25. April begangen. Anlässlich dieses Tages wurden vom Landkreis Barnim zwei Pflanzaktionen mit dem Baum des Jahres 2018, der Ess-Kastanie, geplant.

 

So erfolgte das Pflanzen eines Baumes im Stadtpark Bernau am Stadtgärtnerhaus. Dort wurde vom  amtierenden Wirtschaftsdezernent des Landkreises Barnim, Dr. Wilhelm Benfer, gemeinsam mit dem Bernauer Bürgermeister André Stahl der Park in Bernau um ein kleines Stück Natur bereichert.

Der internationale Tag des Baumes wird jedes Jahr am 25. April begangen und soll die Bedeutung der Bäume und des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten. Der Tag hat eine Tradition, die in den USA bis ins Jahr 1872 zurückgeht. 1951 wurde er von den Vereinten Nationen als Internationaler Tag des Baumes festgelegt. In Deutschland fand er erstmals 1952 statt. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn.

offene Kreismeisterschaften Leichtathletik

Bei schönstem Sommerwetter trafen sich über 300 Teilnehmer bei den offenen Kreismeisterschaften Leichtathletik in Eberswalde.

Gut vorbereitete Anlagen und eine tolle Stimmung sollten auch für gute sportliche Leistungen eine Grundlage sein.

47 Teilnehmer aus Panketal, über 20 aus Zühlsdorf und einige aus Werneuchen stellten sich den Kampfrichtern als Mitglieder der LG Niederbarnim.

Dies taten sie wieder sehr erfolgreich . Die Sportler von Empor Niederbarnim waren wieder der erfolgreichste Verein und holte sich 58 Medaillen, davon 21 x Gold, 23x Silber und 14 x Bronze. Eine beeindruckende Bilanz und Zeugnis einen jahrelangen kontinuierlichen Trainingsarbeit. Aber auch Werneuchen und Zühlsdorf konnten sehr viele Medaillen mit nach Hause nehmen und zeigten ihre gewachsene Qualität .

Besondere Leistungen aus Panketaler Sicht erreichten Amelie de Beer ( 2009) im Weitsprung ( 4,13 m) , im 50 m Sprint ( 7,97 s) und im Ballwurf , wo sie erstmals 30 m weit warf. Aber auch der 3- fach Sieg der Mädchen 2005 über 60 m Hürden war schon eindrucksvoll. Michelle Weinreich siegte vor Felicia Nawrath und Lole Isbruch. Alle 3 stellten Bestleistungen auf. Auch Tom Hartleib ( 2006), für viele ist er die Überraschung der bisherigen Saison, konnte sich über tolle Siege und Bestleistungen freuen, besonders seine 4,70 m im Weitsprung und die 10,54 s im 60 m Hürdenlauf sind beachtenswert. Niklas Friedel ( 2003) nutzte den Wettkampf um sich für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft im 9- Kampf vorzubereiten. Erstmalig flog er im Weitsprung über die 6 Meter Marke, 6,08 m stehen im Protokoll, 49,63 m flog sein Speer weit und über 100 m blieben die Uhren bei 11,97 s stehen. Er ist gut vorbereitet.

Besonders gut lief es auch in den Staffelläufen, hier stellten alle 3 Vereine teilweise gemeinsame Staffeln, Von 9 Staffel konnten 6 Medaillen gewinnen und somit kamen viele Teilnehmer in den Genuss einer Siegerehrung. Sie haben es sich auch verdient. Für einige war es der erste Wettkampf und andere stellten in Eberswalde ihren Leistungsstand fest und sehen ihn als Zwischenetappe auf den Weg zu Landesmeisterschaften. Sie sind gut vorbereitet und motiviert. Vielen Dank an die Organisatoren von Motor Eberswalde, an die mitgereisten Eltern für ihre Unterstützung und Hilfe und natürlich an die unermüdlichen Übungsleiter. Erst diese machen solche Veranstaltungen möglich und zum Erlebnis.

 

Quelle: Lutz Sachse SG Empor Niederbarnim e.V.

 

http://www.kanzlei-bernau.de/

Motorradsaison hat auch im Barnim begonnen

Die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Barnim mahnt zur Rücksicht, Umsicht und Vorsicht

Der Frühling steht vor der Tür und damit auch die diesjährige Motorradsaison. „Insbesondere an den Wochenenden wird bei steigenden Temperaturen auf den Straßen dann wieder mit einem hohen Verkehrsaufkommen zu rechnen sein“, weiß Marcel Kerlikofsky, Leiter der Barnimer Straßenverkehrsbehörde zu berichten. Für Motorradfahrer sei es deshalb wichtig, zu Beginn der Saison defensiv fahren. „Andere Verkehrsteilnehmer müssen sich erst wieder an die „neuen“ Mitfahrer gewöhnen“, so Kerlikofsky weiter.

kurvenreiche Strecken

Im Landkreis Barnim ist bei Motorradfahrern besonders die kurvenreiche Strecke zwischen Eberswalde, Liepe und Oderberg beliebt. Aber auch rund um den Werbellinsee sind wegen der schönen Landschaft und zahlreicher touristischer Ziele wieder viele Motorradfahrer zu erwarten. Der Blick auf den Straßen- und Kurvenverlauf sowie auf die Straßenverhältnisse sind für den Motorradfahrer besonders wichtig. Denn gerade in den Wintermonaten können sich die Fahrbahnoberflächen durch den Einsatz von Streusalz, Frostschäden massiv verschlechtert haben.

Entwicklung des Unfallgeschehen

Die Entwicklung des Unfallgeschehens bei den Motorradunfällen ist durchaus positiv zu bewerten. Die Schwere der Verkehrsunfälle mit der Beteiligung Motorradfahrern ist weiterhin rückläufig. Die Verkehrsunfallkommission Barnim hat in den vergangenen drei Jahren eine Vielzahl an Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Kradfahrern beschlossen und umgesetzt,

Reduzierung der Geschwindigkeit

Ungeachtet dessen sind für die Strecke zwischen Eberswalde, Liepe und Oderberg (L291/L29) weitere Maßnahmen in Planung. An der Klosterbrücke sollen Leitprofile den schwer einzuschätzenden Kurvenverlauf besser verdeutlichen. Die hohe Kontrolldichte zur Überwachung der gefahrenen Geschwindigkeiten soll beibehalten werden.

Für den Kurvenverlauf zwischen Liepe und Oderberg wird ein Verkehrsversuch vorbereitet. Hier sollen Sondermarkierungen mit Rüttelstreifen installiert werden. Diese dienen zur Reduzierung der Geschwindigkeiten und zur Erhöhung der Aufmerksamkeit.

positive Verkehrsunfallentwicklung

Eine positive Verkehrsunfallentwicklung ist für die beiden Unfallhäufungsstellen am Werbellinsee zu erkennen. Dort scheinen die Maßnahme wie die Aufstellung von Kurventafeln mit neongelbem Hintergrund, die Situation zu verbessern. Die Unfallhäufungsstellen konnten durch die getroffenen Maßnahmen soweit entschärft werden, dass diese durch die Verkehrsunfallkommission nicht weiter beobachtet werden müssen.

Rücksichtsvolles Verhalten

Motorradfahrer rasen und sind eine Gefahr für sich und andere, so oder so ähnlich denken viele, die nicht auf dem Krad unterwegs sind. Im Vergleich zu vierrädrigen Verkehrsteilnehmern ist der Zweiradfahrer einer größeren Gefahr im Verkehr ausgesetzt und es besteht eine höhere Verletzungsgefahr. Sie können schneller übersehen werden und ihre Geschwindigkeit wird leicht unterschätzt.

 

Im Sinne des § 1 der Straßenverkehrs-Ordnung kann jeder Verkehrsteilnehmer seinen Beitrag für eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr leisten, dafür sind lediglich Vorsicht und gegenseitige Rücksicht zu beachten. Im öffentlichen Verkehrsraum heißt es dann mit besonderer und gegenseitiger Rücksicht unterwegs zu sein. Viele Verkehrsteilnehmer denken noch nicht wieder an den Motorradfahrer, sodass der Kradfahrer besonders vorausschauend fahren muss. An Kreuzungen, Einmündungen oder bei Überholvorgängen ereignen sich immer wieder schwere Verkehrsunfälle, bei denen der Motorradfahrer zum Teil übersehen wurde. Zur besseren Erkennbarkeit trägt eine helle, möglichst signalgelbe Schutzbekleidung bei.

 

Vor der ersten Fahrt mit dem Motorrad sollte noch einiges beachtet werden. Motorradfahrer müssen sich nach einer langen Winterpause erst wieder an ihre Maschine gewöhnen. Dazu zählt auch die körperliche Kondition. Denn gerade wer im Winter keinen Sport getrieben hat, sollte den Kreislauf und die Muskulatur wieder an die Belastungen beim Motorradfahren gewöhnen.

Zum anderen muss auch die Maschine wieder flott gemacht werden. Reifendruck und Bremse sowie eine Überprüfung der Füllstände sämtlicher Flüssigkeiten sind nur einige der Vorbereitungen. Nicht zu vergessen ist, dass die Schutzkleidung gecheckt werden muss. Passt die Kombi samt Zubehör noch und ist der Helm ohne Beschädigungen?

 

Auch grundlegende Einfahrübungen sollten vor der ersten Ausfahrt gemacht werden. Es empfiehlt sich mit kleineren Runden anzufangen, um sich wieder an das Fahrgefühl zu gewöhnen und wieder mehr Sicherheit im Straßenverkehr zu erlangen.Sie benötigen klasse Fotos von ihrem Event? schreiben Sie uns - wir kümmern uns

 

 

 

Quelle: KV-barnim

 

Botschafter für Bernau - Barnim-plus

9. Fest der Straßenmusikanten 29. April

Bereits zum 9. Mal laden der Verein Bernau-STADTMITTE e.V. und viele Geschäftsleute aus Bernau zum Fest der Straßenmusikanten ein.
Es wird wieder ein buntes Fest mit einer guten Mischung aus Tanz, Gesang und Musik.

Bühne in der Bürgermeisterstraße

Die Bühne in der Bürgermeisterstraße bildet den Mittelpunkt. Regionale und überregionale Künstler werden hier ihr musikalisches Können unter Beweis stellen. Unter der Regie von DJ Michael Englisch wird das Programm ablaufen. Estreten zum Beispiel die Balg Band, die Kingspipers, Rumpelstolz, Mark Assamoah, Passion of Dance und die East side fun crew und weitere auf.

Versorgung

In der Bürgermeisterstraße wird es eine Versorgung durch den Gasthof „Zum Zicken-Schulze“ mit Getränken und Leckeres vom Grill geben. Natürlich gibt es auch, wie gewohnt, Kaffee und selbst gebackenen Kuchen.
Ebenfalls in der Bürgermeisterstraße ist die Schausteller Familie Nachtigall zu finden. Ein Kinderkarussell, eine Bungee-Anlage und einiges mehr bringen sie mit.

In der Goethestraße

In der Goethestraße spielt die Gruppe „Blank Rock“, der Leierkasten zieht durch die Stadt, „Cafe-Mühle“ lädt ein im Sommergarten bei Live Musik den Kaffee zu genießen.

Vor dem Büro der Schwedler GmbH wird der „Clown Bruno“ die kleinen Besucher unterhalten.
Einige Händler haben sich ganz besondere kleine Aktionen ausgedacht und überraschen ihre Kunden mit kleinen musikalischen Besonderheiten.
In der Kinderboutique Goldstück werden Musikinstrumente aus Haushaltsabfällen gebastelt, in der Buchhandlung Schatzinsel gibt es musikalische Bücher zu Sonderpreisen und Lesezeichen aus Notenpapier und weitere Möglichkeiten zum Basteln gibt es im Büro „von Poll-Immobilien“.

Tombola

Die diesjährige Tombola lädt zu einem musikalischen Stadtrundgang ein. Dazu braucht man nur die beteiligten Geschäfte aufsuchen und im Schaufenster nach den Lösungsbuchstaben zu suchen. Das Lösungswort wird auf den Teilnahmekarten eingetragen und an der Bühne in die Los-Box eingeworfen.

Zeitgleich findet der verkaufsoffene Sonntag und im Stadtpark der erste Kunst- und Handwerkermarkt in diesem Jahr statt.

Dank der Sponsoren ist der Verein Bernau-STADTMITTE e.V. in der Lage, ein solches Fest auf die Beine zu stellen. An dieser Stelle möchte sich der Verein dafür bei folgenden Unternehmen besonders bedanken:
Sparkasse Barnim, Stadtwerke Bernau GmbH, HFBB Holzfensterbau Bernau GmbH, Schwedler Immobilien GmbH, BeSt Bernauer Stadtmarketing GmbH, Apotheke am Steintor, Kanzlei Carsten Schmidt, BMS Mietpartner GmbH, OVB, Autohaus Europa, Stadt Bernau bei Berlin.

Es lohnt sich also wiedermal ein Besuch in der Bernauer Altstadt. Der Verein Bernau-STADTMITTE e.V. freut sich auf Euren Besuch.

Text und Bild: Bernau-STADTMITTE e.V.

 

Ablaufplan:

13.00 Eröffnung mit der Balg Band Barnim

13.30 Andrea Maietta

14.00 Passion of Dance

14.30 Kingspipers

15.00 Aaliyah und  die Kingspipers

15.30 Rumpelstolz

16.00 East side fun crew

16.00 Marc Assamoah und Ausklang

danach gegen 17.00 Verlosung

Gemeinsame Pressemitteilung

 

Kompetenzzentrum Wald und Holz soll nach Eberswalde

 

Berlin / Eberswalde – Das im Koalitionsvertrag festgeschriebene Kompetenzzentrum für Wald und Holz soll seinen Standort in Eberswalde bekommen. Das forderte Forstminister Jörg Vogelsänger. Unterstützung bekommt er nun aus der Region.

 

„Eberswalde ist der perfekte Standort für das Kompetenzzentrum Wald und Holz. Wir haben mit dem Wald-Campus und der HNEE die fachliche und wissenschaftliche Kompetenz vor Ort, eine hervorragende Infrastruktur auch im Bereich der Mobilität und eine motivierte Hochschule, die sich ständig weiterentwickeln möchte“, erklärt der Wahlkreisabgeordnete Stefan Zierke (SPD).

 

Auch der Landtagsabgeordnete und Landratskandidat für den Barnim, Daniel Kurth (SPD), unterstützt das Vorhaben: „Wir sind uns einig, dass wir mehr Behörden und Institute in Ostdeutschland ansiedeln wollen. Eberswalde ist auch durch die Insolvenz des Bahnwerkes vom Strukturwandel betroffen. Deswegen unterstützen wir die Stadt. Das Kompetenzzentrum ist bestens geeignet, vor Ort mehr Wissenschaft und Wertschöpfung zu schaffen.“

 

Präsident Prof. Dr. Wilhelm-Günther Vahrson freut sich über die prominente Unterstützung: „Wir, und da spreche ich für die geballte Forst und Holzkompetenz in Eberswalde, wollen das Zentrum in Eberswalde und hätten auch geeignete Flächen dafür. Mit dem Thünen-Institut für Waldökologie, dem Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde und nicht zuletzt der Hochschule für nachhaltigen Entwicklung Eberswalde mit ihren Fachbereichen für Wald und Umwelt und Holzingenieurwesen sind exzellente Einrichtungen mit hoher Reputation in Lehre und Forschung vorhanden. Der Standort Eberswalde bietet mit seinem hochaktuellen Fachwissen, leistungsstarken Partnern und seiner unschlagbare Lage mit der Nähe zu Berlin die besten Voraussetzungen.“

 

 

Quelle: gemeinsame Pressemeldung von Stefan Zierke, Daniel Kurth und Prof. Wilhelm-Günther Vahrson