Im Jahr 2019 haben die ehrenamtlichen Aktiven des Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. in Joachimsthal von März bis Dezember 58 Kulturveranstaltungen mit insgesamt fast 2.800 Besuchern organisiert. Das wird auch 2020 so bleiben – am 6. März geht es nach der Winterpause wieder los.

Musikalische Höhepunkte des Jahres 2019 waren das Frühlingskonzert mit dem Brandenburgischen Konzertorchester Eberswalde, der Tanz mit dem Uckermärkischen Folkorchester aus Prenzlau und das Konzert der Band SkaZka beim Musikfest MUSAIK im Mai, das Konzert mit der Seilschaft von Gundermann in der Vorweihnachtszeit und das Weihnachtskonzert am vierten Advent mit Nadja Korovina, Alexej Wagner, Boris Lichtman und dem Gesangsverein „Eintracht“ Friedrichswalde.

Folgende Konzerte sind für 2020 bereits geplant: die Band „Schnaps im Silbersee“ im März und der Liedermacher Manfred Maurenbrecher, ebenfalls im März sowie das traditionelle Weihnachtskonzert am vierten Advent – in diesem Jahr wieder mit dem Brandenburgischen Konzertorchester Eberswalde.

Mehr als 1.500 Besucher kamen allein zu den insgesamt 38 Kinovorstellungen, denn freitags ist in Joachimsthal Kinotag. 2019 war das Jahr der Biopics. Zur Hape-Kerkeling-Biografie „Der Junge muss an die frische Luft“ kamen 99, zur Dokumentation „Familie Brasch“ 90, zum Freddy-Mercury-Biopic „Bohemian Rhapsody“ 78, zu „Astrid“ über Astrid Lindgren 66 und zu „Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit“ 62 Besucher in den Heidekrug. Die beliebteste erfundene Lebensgeschichte, die allerdings auf Tatsachen beruht, war „Systemsprenger“ mit 77 Besuchern. Aber auch die außergewöhnlichen Dokumentarfilme „Der Duft des Westpakets“ mit 57, „Oderland. Fontane“ mit 51 und Volker Koepps Ostsee-Film „Seestück“ mit 41 Gästen waren überdurchschnittlich gut besucht. Bei allen drei Dokumentationen gab es im Anschluss an den Film ein interessantes Gespräch mit den Regisseurinnen bzw. Regisseuren. Beim „Duft des Westpakets“ gab es sogar eine Duftprobe und man konnte den Duft in Parfümfläschchen kaufen.

Viermal lud der Heidekrug 2019 zum Kinderkino ein und begeisterte hunderte kleine Besucher aus Hort und Kitas des Amtes mit „Mein Freund die Giraffe“ in den Osterferien, „Kleine Vögel – großes Geklapper“ in den Sommerferien „Findus zieht um“ in den Herbstferien und dem schwedisch- finnischen Kinderfilm „Eine kleine Weihnachtsgeschichte“ von 1999 an Nikolaus. Kinderkino wird es in dieser Form auch 2020 wieder geben.

Auch das Wanderkino im Skulpturengarten ist inzwischen zur Tradition geworden. Am 28. August 2020 gibt es wieder Stummfilmklassiker mit virtuoser Musikbegleitung durch Tobias Rank am Piano und – neu dabei in diesem Jahr – Sebastian Pank mit Oboe und Saxophon.

Die Uckermärkischen Bühnen Schwedt gastierten 2019 mit dem Kammermusical „TraumFrauen“, dem Travestie-Stück „Ganze Kerle“ und dem Kinderstück „O wie schön ist Panama“ in Joachimsthal. Für 2020 sind folgende Vorstellungen geplant: die Komödien „Der zerbrochene Krug“ im Mai und „Meine Braut, sein Vater und ich“ im September sowie das Kinderstück „Robinson Crusoe“ am ersten Advent.

Auch das Theater oliv aus Mannheim gastierte 2019 wieder in Joachimsthal. Im Heidekrug zeigt es seine Produktion „Bordellgeschichten“. Im November gab es außerdem „Bauerntheater“ mit Jens- Uwe Bogadtke: Unter dem Titel „Die kluge Bauerntochter wird noch gebraucht“ wurde eine Produktion des Oderbruch Museums Altranft nach einem Stück von Kenneth Anders gezeigt.

Das traditionelle Outdoor-Wochenende im April 2019 stand unter dem Motto „Überleben in der Wildnis – Wasser und Nahrung. Unter Anleitung von Marcel Klemm von der „Vier Winde“ Wald- und

Wildnisschule Eberswalde lernten insgesamt 20 Kinder und Erwachsene, welche Pflanzen man in der Schorfheide essen und wo man Wasser finden kann.

Am 31. März 2019 wurden die unter dem Titel „Flucht ins Grüne“ im Rahmen des Programmes „Kultur macht stark“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung mit einer Gruppe von 17 Jugendlichen gedrehte Dokumentar- und Spielfilme vor mehr als 120 Besuchern gezeigt. Das Projekt unter der Leitung des freien Dramaturgen Oliver Hohlfeld war ein großer Erfolg und wurde bundesweit wahrgenommen.

Auch die gute Zusammenarbeit mit dem Jugendclub wird der Heidekrug-Verein 2020 fortsetzen. Unter anderem wurde im Oktober 2019 ein Workshop zum Thema Ton- und Lichttechnik mit zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmern durchgeführt und der Jugendclub nutzte den Saal für seine Weihnachtsfeier.

Im April stand für die Mitglieder des Vereins ein ganztägiger Arbeitseinsatz zur Instandhaltung des Saales an. Der nächste ist für den 15.02.2020 geplant. Helfer sind willkommen, auch wenn sie (noch) keine Vereinsmitglieder sind.

Im Juni 2020 besteht der Heidekrug-Verein zehn Jahre. Richtig gefeiert wird aber erst Anfang März 2021, denn Anfang März 2011 wurde der Saal wiedereröffnet.

Das ehrenamtliche Organisieren und Durchführen einer solch großen Zahl Veranstaltungen macht Spaß, ist aber mit viel Arbeit verbunden. Es werden deshalb weiterhin interessierte Menschen aus Joachimsthal und Umgebung gesucht, die die eine oder andere Aufgabe übernehmen und sich mit eigenen Ideen einbringen wollen. Mailen Sie an info@heidekrug.org oder sprechen Sie die Vereinsmitglieder bei den Veranstaltungen an. Sie können den Saal auch für eigene Veranstaltungen oder Feierlichkeiten mieten.

Außerdem wird weiterhin um Spenden gebeten, die vollständig in die Erhaltung und Ausstattung des Saales und die Fortsetzung des Kulturprogrammes gehen. Die Vereinsmitglieder selbst arbeiten ausschließlich ehrenamtlich.

Spenden können auf das Konto des Kulturhaus Heidekrug 2.0 e.V. bei der Sparkasse Barnim Eberswalde eingezahlt werden (IBAN: DE68 1705 2000 3000 0555 91, BIC: WELADED1GZE). Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt und berechtigt, Spendenquittungen auszustellen. Die Kontaktdaten finden Sie auf der Internetseite unter www.heidekrug.org. Dort findet sich auch das aktuelle Programm mit ausführlichen Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen.

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Urlaubsregion Schorfheide baut SocialMedia-Angebot aus Neuer Instagram-Auftritt für alle Schorfheidefans freigeschaltet

Die Urlaubsregion Schorfheide ist ab sofort auch offiziell auf der SocialMedia-Plattform Instagram präsent. Unter dem Konto „schorfheide_de – Urlaubsregion Schorfheide“ haben die Gemeinde Schorfheide und das Amt Joachimsthal (Schorfheide) den neuen Auftritt freigeschaltet.

Foto: Stefan Escher

„Wir wollen auch die sozialen Medien wirksam in unser Marketing integrieren und gleichzeitig als Ideengeber für Ausflüge und Reiseziele nutzen“, erklärt die Tourismusverantwortliche der Gemeinde Schorfheide, Anke Bielig. Sie wünscht sich natürlich zahlreiche Abonnenten und dass möglichst viele Instagram-Nutzer selbst für die Schorfheide aktiv werden. Dazu können sowohl Touristen als auch Einheimische durch einen Fotorahmen ihre Bilder oder Videos aufnehmen und unter dem Hashtag Schorfheide teilen. Die Fotorahmen liegen in den Tourist-Infos in Groß Schönebeck und Joachimsthal sowie in der Gemeindeverwaltung Schorfheide aus.

Die Gemeinde Schorfheide und das Amt Joachimsthal (Schorfheide) betreiben seit Anfang 2010 die Kampagne „Schorfheide – Naturreich“ zur gemeinsamen touristischen Vermarktung der Region. Wichtige Bausteine sind u.a. das gemeinsame Schorfheide-Marketing in Form von Printmedien, Webseiten und Social Media sowie die gemeinsame Weiterentwicklung von Angeboten und Aktivitäten der Tourist- Informationen in Joachimsthal, Groß Schönebeck und Eichhorst. Weitere Schwerpunkte sind die Abstimmung und Entwicklung touristischer Beschilderungen und ÖPNV-Angebote, die inhaltliche Mitarbeit an Printmedien und Webauftritten der Reiseregion Barnimer Land . Umfangreiche und aktuelle Informationen sind auf dem gemeinsamen Tourismusportal www.schorfheide.de und auf der Facebook- Seite Schorfheide.de zu finden.

Schorfheide, 20.01.2020

Die Gemeinde Schorfheide nordöstlich von Berlin umfasst mit einer Fläche von 237 Quadratkilometern und rund 10.000 Einwohnern die Ortsteile Altenhof, Böhmerheide, Eichhorst, Finowfurt, Groß Schönebeck, Klandorf, Lichterfelde, Schluft und Werbellin. Die Schorfheide ist Teil des UNESCO-geschützten Biosphärenreservates Schorfheide-Chorin und, dank des hohen Wildbestandes, seit Jahrhunderten ein attraktives Jagdgebiet.

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Ein Leitbild für die Gestaltung der Landschaft zwischen Stadt und Land

Blumberg, Ahrensfelde – Die Landschaft in der Barnimer Feldmark verändert sich rasant. Zwischen den Städten Bernau und Strausberg sowie den Berliner Bezirken Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf entstehen seit Jahren neue Siedlungsgebiete und Windkraftanlagen. Auch die Verkehrsbelastung nimmt immer weiter zu. Dabei werden landschaftliche und naturnahe Freiräume zerschnitten, überprägt oder unzugänglich für Erholungssuchende. Jetzt veröffentlicht der Dachverband der Regionalparks in Berlin und Brandenburg e.V. ein Leitbild für die Landschaftsgestaltung in der Barnimer Feldmark. Es soll künftig politischen Entscheidungsträgern, Landeigentümern, Landnutzern und den Bewohnern der Feldmark Anregungen geben, die Themen Freiraumerhalt und Erlebbarkeit bei der Gestaltung ihrer Region mitzudenken.

Kernstück des Leitbildes ist die grafische und textliche Darstellung verschiedener Handlungsfelder für die Barnimer Feldmark. So wird z.B. angeregt, die Vielfalt von Gehölzstrukturen in der ausgeräumten Agrarlandschaft um den Ortsteil Willmersdorf in Werneuchen zu erhöhen. Kleingewässer wie Feldsölle sollen um das Dorf Börnicke auf dem Gebiet der Stadt Bernau erhalten und wiederhergestellt werden. „Oberste Priorität für die Landschaftsgestaltung hat die Erhaltung, Aufwertung und Schaffung von verbindenden Strukturen“ ist der Kernsatz  des Leitbildes, das gemeinsam mit regionalen Akteuren aus der kommunalen Planung, ortsansässigen Land- und Forstwirten, lokalen Verbänden und dem Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. entwickelt wurde. Zusätzlich  sind in der Broschüre konkrete Maßnahmenvorschläge zu finden, so z.B. eine Ortsrandgestaltung mit Gehölzen in Neu Lindenberg, Ortsteil der Gemeinde Ahrensfelde. „Die entwickelten Handlungsfelder, Leitsätze und Maßnahmenempfehlungen sind dazu gedacht, den Austausch zur Landschaftsentwicklung über Verwaltungsgrenzen hinweg zu fördern“ so Sibylle Lösch, Projektverantwortliche und Mitarbeiterin beim Dachverband der Regionalparks.

„Erlebbarer Freiraum und Zugang zu Grünzügen sind für die Menschen in unserer Region die Grundlage für Teilhabe, für Erholung, Anteilnahme an der Landschaftsentwicklung und somit letztlich auch ein Beitrag zu sozialer Gerechtigkeit.“ Mit diesen Worten unterstreicht Torsten Jeran, Vorsitzender des Vereins, die Bedeutung des Themas für ein gutes Leben in der Feldmark. Interessierte lädt er zudem auf den diesjährigen Landschaftstag des Regionalpark Barnimer Feldmark e.V. ein. Dort wird das Leitbild erstmals öffentlich vorgestellt. Die Broschüre zum Leitbild sowie näheres zum Landschaftstag sind bereits im Vorfeld der Veranstaltung unter www.feldmaerker.de zu finden.

Entwickelt wurde das Leitbild im Rahmen des Projektes „Netzwerk Regionalparks Brandenburg – Berlin: Landschaftsgestaltung im Umfeld der Metropole Berlin“. Dieses Modellvorhaben der Raumordnung wurde vom Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) gefördert. Innerhalb des gleichen Projektes wurde auch ein Leitbild für den Regionalpark „Das Schöne Feld“ erarbeitet. Näheres dazu ist auf der Website des Dachverbandes der Regionalparks www.regionalparks-brandenburg-berlin.de zu finden.

Fotos: Sibylle Lösch, Regionalpark Barnimer Feldmark e.V.

Über 200 Gewinner freuen sich über Preise im Wert von ca. 10.000 Euro

Ein Adventskalender für einen guten Zweck mit Geschenken hinter jedem Türchen – einfach wundervoll.

„Wir sind sehr glücklich, dass unser Adventskalender im zweiten Jahr noch erfolgreicher war. Unser großer Dank gilt den Käufern, die mit dem Kauf Gutes tun und gewinnen können sowie den Sponsoren und den Verkaufsstellen, die uns unterstützen.“ so Ursula Will, Präsidentin des Lions Club Wandlitz-Barnimer Land.

Der Erlös des Adventskalenders in Höhe von 5.000 Euro geht auch in diesem Jahr wieder an Kinder- und Jugendprojekte in der Region Barnim. Im letzten Jahr nutzte der Lions Club den Erlös, um in den Ortsteilen der Gemeinde Wandlitz neun wetterfeste Spielzeugkisten auf Spielplätzen aufzustellen.

Wichtig für die Gewinner: Am Freitag, den 31.01.2020, gibt es von 13.00 bis 15.00 Uhr im Rathaus Wandlitz noch einmal die letzte Möglichkeit, die Gewinne abzuholen.

Wer das Projekt und die Arbeit des Lions Clubs darüber hinaus unterstützen will, kann auch direkt spenden:

Spendenkonto:
Lions Club Förderverein Wandlitz-Barnimer Land e.V. Spendenkonto:
IBAN: DE22 1705 2000 3000 0267 37
BIC: WELADED1GZE
Institut: Sparkasse Barnim

Kontakt: Lions Club Wandlitz-Barnimer Land Frau Ursula Will

Telefon: 033397 / 71918
E-Mail: lionsclubwandlitz@web.de

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Jetzt ist Saison für Veredelung. Barnimer Baumschulen Biesenthal bieten individuellen Veredelungsservice an. Mehrsortenbäume im Fokus.

Wenn Andreas Pachali, Leiter der Barnimer Baumschulen Biesenthal und Baumexperte von Edelreisern, Unterlagen und Veredelung erzählt, dann ist er ganz in seinem Element. Für Laien mögen diese Begriffe erst einmal unverständlich sein. Andreas Pachali kann jedoch schnell zur Aufklärung beitragen. „Als Edelreiser werden einjährige Triebe von Obstbäumen bezeichnet, die zur Veredelung verwendet werden. Besonders geeignet dafür sind gerade und lang gewachsene Triebe, die häufig als Wassertriebe bezeichnet werden.“ 

„In dieser Saison möchten wir den Mehrsortenbaum wieder in den Fokus nehmen“, erläutert der Leiter der Baumschulen. Diese Form der Veredelung sei seit vielen Jahrhunderten eine beliebte Methode gewesen, um möglichst viele Sorten zu ernten. Wo es an Platz mangelte, wurden deshalb mehrere Sorten auf einen Baum gepfropft, so dass im Idealfall vom Sommer bis in den Spätherbst geerntet werden konnte. Andreas Pachali erklärt: „Es ist möglich bis zu zehn Apfelsorten auf einen Baum zu pfropfen. In der Regel sollten es aber vier bis fünf verschiedene Sorten sein.“ Die Barnimer Baumschulen Biesenthal beraten dabei, wie es geht und welche Sorten sich gut ergänzen.

Warum Veredelung?

Nur durch Veredelung lassen sich identische Exemplare einer Sorte heranziehen, egal ob es sich um Sorten der Massenproduktion handelt oder um Sorten, die es im Handel nicht mehr zu kaufen gibt oder deren Namen unbekannt sind. So kann man sich neue Bäume seiner individuellen Lieblingssorten oder von Neuentdeckungen nachziehen lassen, egal ob es sich um Kern- oder Steinobst handelt.

Und wie geschieht das?

Andreas Pachali erläutert: „Zur Veredelung eignen sich insbesondere einjährige Triebe, die etwa bleistiftstark und unverzweigt sind. Man findet sie im gut belichteten äußeren Kronenbereich der Obstbäume. Aus diesen Edelreisern werden mit speziellen, sehr scharfen Messern und einer besonderen Schnitttechnik Teilstücke mit nur wenigen Knospen herausgeschnitten. Diese Edelreiser werden dann auf passend zugeschnittene Unterlagen aufgepfropft. Das ist ein wenig wie eine Organtransplantation.“

Wann und wo?

Die selbst geschnittenen Edelreiser können in den Monaten Januar bis April in den Barnimer Baumschulen Biesenthal abgeben werden, um sie dort nach den persönlichen Wünschen veredeln zu lassen. Auch eine Versendung per Post ist gut möglich. Die Reiser können dafür in Stücke geschnitten und müssen feucht eingewickelt und in einer Plastiktüte o. ä.  geschützt werden. Im Herbst können die Jungbäume dann im Pflanzencenter der Barnimer Baumschulen Biesenthal abgeholt werden. Als Informationen werden die Anzahl der gewünschten Veredelungen benötigt sowie eine Angabe, wie groß der zukünftige Baum einmal werden darf oder soll, damit in der Baumschule die passende Unterlage ausgewählt werden kann. Am Freitag, den 6. März organisiert der Naturpark Barnim im Barnimpanorama in Wandlitz einen „Tag der Sortenvielfalt“.  Dort kann man sich die Edelsorten selbst aussuchen, Edelreiser tauschen und den Fachleuten der Baumschule bei der Veredelung zuschauen.

Beschäftigung von Menschen mit Behinderung

„Ich bin besonders glücklich, dass wir mit diesem Service Menschen mit Behinderung einen Arbeitsplatz bieten können“, so Pachali. Dieser soziale Aspekt ist für die Hoffnungstaler Werkstätten selbstverständlich. „Menschen mit Behinderungen werden befähigt, entsprechend ihren individuellen Möglichkeiten, an nachhaltiger Wertschöpfung teilzuhaben.“

Information zu den Barnimer Baumschulen Biesenthal

Seit 1996 sind die Barnimer Baumschulen Biesenthal ein Betrieb der Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH, in dem Menschen mit geistigen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen in den kompletten Produktionsablauf und Vermarktungsprozess integriert sind. Erzeugt werden u.a. Obstgehölze, Ziersträucher, Rhododendren, Hecken- und Kletterpflanzen sowie Allee- und Obstbäume. Verkauf und Beratung für Privatkunden erfolgen im Pflanzencenter. Gewerbliche Kunden erhalten Informationen, Angebote und Waren sowie Lieferorganisation im Verkaufsbüro.

Anschrift und Kontakt

Hoffnungstaler Werkstätten gGmbH
Barnimer Baumschulen Biesenthal
Sydower Feld 1
16359 Biesenthal

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Stadtwerke Bernau ziehen Bilanz – Wintersport auf Kufen ist bei Groß und Klein der Hit – Gästezahl wächst auf 20.879 

BERNAU BEI BERLIN. Eine traumhafte Saison ist am Sonntagabend zu Ende gegangen: Am Abend des 5. Januar schloss die Eisbahn der Stadtwerke Bernau in der Breitscheidstraße ihre Pforten. „Noch nie zuvor hatten wir so viele Gäste. Wir sind überwältigt von der Resonanz, weil die Rekordzahlen des Vorjahres eigentlich kaum zu übertreffen waren“, erklärt Bettina Römisch, Pressesprecherin der Stadtwerke Bernau. Bereits zum elften Mal bot das örtliche Energieunternehmen den Menschen in und um Bernau Winterspaß auf Kufen. Genau 20.879 Gäste waren seit dem 22. November aufs Eis gekommen, das sind rund 300 mehr als in der vorherigen Saison. Unter Familien, sportbegeisterten Pärchen und Senioren hat die Eisbahn, die die Stadtwerke Bernau jeweils für gut sechs Wochen in ihre Fahrzeughalle zaubert, viele Fans. Auch Schulen nehmen diese Alternative zum Hallensport gerne an: 2.500 Schüler von insgesamt 95 Schulklassen schnallten sich Schlittschuhe an und drehten flotte Runden. Die Eisfläche hatten die Stadtwerke anlässlich des zehnten Jahres ihres Engagements im zurückliegenden Winter deutlich vergrößert – sie misst nunmehr 480 Quadratmeter.

Angebot für Nachwuchs kommt an
Eisstockschießen oder Laufen zu flotter Musik machen das Angebot noch attraktiver. Die jungen Bernauer schätzen die Eisdisco besonders; die Veranstaltung am 4. Januar führte sogar zum Tagesrekord von 901 Besuchern. Dafür, dass auch künftig der Nachwuchs Spaß am Eislaufen hat, haben die Stadtwerke mit einem neuen Angebot gesorgt: Erstmals gab es für die Jüngsten Gleitschuhe, die die ersten Schritte auf dem Eis besonders einfach gestalten. „Der Schlittschuhverleih für kleines Geld ist ein wichtiger Teil unseres Engagements, denn wir wollen jedem den Zugang zum Eisvergnügen ermöglichen und damit die Lebensqualität in der Region steigern“, betont Bettina Römisch. Insgesamt stehen 270 Paar Schlittschuhe bereit, die jedes Jahr überprüft und bei Bedarf erneuert werden. Schon die Kleinsten können mit Schuhgröße 24 einsteigen. Die Palette reicht dann bis zur stattlichen Schuhgröße 51. Wie oft diese zum Einsatz kamen, wüsste allerdings auch Bettina Römisch gerne.

Quelle: Stadtwerke Bernau

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Neuer Crashkurs für Einsteiger bei der Eastside Fun Crew

Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Das neue Jahr hat gerade angefangen und schon starten die ersten neuen Tanzkurse bei der Eastside Fun Crew. Ab dem 26.01.2020 können alle Tanzbegeisterten in die Welt des Standard und Latein eintauchen. In acht Wochen erlernen die Einsteiger mit dem erfahrenen Trainer Mark Hebell die Grundkenntnisse in den Tänzen Langsamer Walzer, Discofox, Foxtrott uvm. Mit diesen Kenntnissen besteht jeder auf der Tanzfläche. Nach Abschluss des Crashkurses können die erlernten Figuren in dem wöchentlich stattfindenden Tanzkreis Kurs vertieft und ausgebaut werden. 

Quelle: Eastside Fun Crew

Für alle, die Ihren Körper und Ihre Gesundheit auch anderweitig stärken wollen, bietet die Eastside Fun Crew auch Fitness-Kurse wie Bauch-Beine-Po, Pilates, Yoga, Aerobic etc. an Das gesamte Kursangebot finden Sportbegeisterte auf der Homepage www.eastside-fun-crew.de

Für weitere Informationen und für die Anmeldung des Crashkurses können sich alle Interessierten per E-Mail info@eastside-fun-crew.de oder telefonisch (Telefon 03338 37 90 16 1 oder Whatsapp 0151 55529672) bei der Eastside Fun Crew melden. Die Eastside Fun Crew freut sich auf neue und bekannte Gesichter!

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Neue Krabbelkurse in der Eastside Fun Crew

Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Für Eltern mit Kindern im Alter von 3-12 Monaten bietet die Eastside Fun Crew ab dem 12. Februar 2020 wieder Babyspielzeit- bzw. Krabbelkurse an: Die Trainerin Melanie wird Bewegungsspiele für Neugeborene zur Förderung von Fühlen, Sehen, Hören und dem Gleichgewichtssinn zeigen. Hiermit kann nicht nur die Entwicklung des Kindes unterstützt, sondern auch die Eltern-Kind-Beziehung durch gemeinsames Erleben gestärkt werden. Die Kinder kommen zum ersten Mal mit Gleichaltrigen in Kontakt und die Mütter können untereinander Erfahrungen austauschen. Die Bewegungsspiele können auch außerhalb des Kurses angewendet werden.

Quelle: Eastside Fun Crew

Die 8-wöchigen geschlossenen Kurse werden mittwochs (6-9 Monate: 9:30-10:30 Uhr / 3-6 Monate: 11-12 Uhr) und freitags (9-12 Monate: 09:30-10:30 Uhr) in den Räumlichkeiten der Eastside Fun Crew oberhalb des ehemaligen Restaurants „Schwarzer Adler“ stattfinden (Berliner Str. 33, 16321 Bernau / Zugang über den Innenhof). Interessenten können sich per E-Mail (info@eastside-fun-crew.de) anmelden. Die Eastside Fun Crew freut sich auf neue, sowie alte Gesichter und ihren Nachwuchs.

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In Sachen Mobilität beschreitet der Barnim neue Wege. Unter dem Namen
„PatMobilBarnim“ geht nun ein Modelvorhaben in die Testphase, bei dem es Patienten im Landkreis Barnim künftig erleichtert werden soll, zum Arzt zu kommen. „Die Menschen im ländlichen Raum dürfen nicht länger das Gefühl haben, abgehängt zu werden“, sagte Barnims Landrat Daniel Kurth bei der Vorstellung des Projektes im Medizinischen Versorgungszentrum in Finowfurt.
Bei den Themen Mobilität und Gesundheit lasse sich jedoch ansetzen, um etwas dagegen zu tun. „Das PatMobilBarnim ist ein Ansatz, der beides miteinander verbindet“, so Kurth weiter. „So gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse der Patienten ein und verbessern zugleich die Erreichbarkeit von Einrichtungen der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum.“ Uwe Schoknecht, Bürgermeister der Gemeinde Schorfheide, in der das PatMobilBarnim als erstes erprobt wird, sprach von einem „tollen Gefühl“. Die Gemeinde sei 250 Quadratkilometer groß und benötige ein solches flexibles Mobilitätsangebot, erklärte er.
Dies sei vor allem für viele ältere Menschen ein wichtiges Zeichen. Das erste PatMobilBarnim soll bereits am 3. Februar fahren. Die Beförderung ist dann in der Zeit von 7 bis 17 Uhr von der eigenen Haustür zu jedem Arzt im gesamten Gemeindegebiet möglich. Darüber können auch Fahrten ins in Eberswalde gelegene Werner-Forßmann-Krankenhaus geordert werden.
Die Buchung ist ab dem 20. Januar unter der Telefonnummer 03334 235003 (Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr) möglich, sollte in jedem Fall aber spätestens bis einen Tag vor der Fahrt vorgenommen werden.
Die einfache Fahrt kostet 5 Euro, Hin- und Rückfahrt schlagen mit 10 Euro zu Buche.
Bei dem PatMobilBarnim handelt es sich um ein Modellvorhaben der Raumordnung (MORO), bei dem unter der Überschrift „Lebendige Regionen – aktive Regionalentwicklung als Zukunftsaufgabe“ in den vergangenen Monaten ein Mobilitätskonzept für einen Patientenfahrservices entwickelt und auf seine Machbarkeit geprüft wurde.
In der nun durchzuführenden zweiten Phase soll eine pilothafte Umsetzung des Patientenfahrservices für den Bereich der Gemeinde Schorfheide erfolgen, so dass die nahegelegenen Gesundheitseinrichtungen sowie der Krankenhausstandort in Eberswalde angebunden werden. In der Zeit von 6 bis 7 Uhr sowie von 17 bis 21 Uhr ist zudem vorgesehen, das PatMobilBarnim auch als normalen Rufbus einzusetzen.
Angedacht ist das Projekt zunächst für ein Jahr. Während dieser Phase soll es ständig weiterentwickelt werden. So ist beispielsweise künftig auch ein Service zur Online-Buchung angedacht. Zudem laufen Verhandlungen mit den Krankenkassen zu Übernahme der Patientenkosten. Eine erste Evaluierung ist bereits nach sechs Monaten vorgesehen.
Sollte sich das PatMobilBarnim bewähren, ist auch eine Ausweitung auf andere ländliche Gemeinden im Barnim möglich. Der Bund fördert das Projekt mit rund 200.000 Euro. Partner vor Ort ist neben dem Landkreis Barnim und dem IGES-Institut zur Projektunterstützung auch die Barnimer Busgesellschaft (BBG), die die Fahrten anbietet und auch die Buchungen übernimmt.
Die Gesellschaft für Leben und Gesundheit (GLG), als Betreiber des Forßmann-Krankenhauses, übernimmt die Leasingraten für das eigens angeschaffte Fahrzeug.
Schorfheides Bürgermeister Uwe Schoknecht (v.l.), Barnims Landrat Daniel Kurth und BBG-Geschäftsführer Frank Wruck bei der Präsentation des PatMobilBarnim. Foto: Pressestelle LK Barnim/Oliver Köhler
 

Wer seinen Weihnachtsbaum selber schlagen möchte, hat dazu am Sonnabend, dem 14. Dezember, von 9 bis 15.30 Uhr im Bernauer Stadtwald die Gelegenheit.

Wählen kann man zwischen Kiefern und auch einigen Fichten. Säge oder Axt sind mitzubringen. Die Bäume werden auf Wunsch verpackt, die Preise liegen zwischen 5 und 20 Euro je nach Größe und Baumart.

Die Anfahrt erfolgt von Bernau  über die Wandlitzer Chaussee und B 273 in Richtung Wandlitz sowie über die Niederbarnimallee. Von dort  ist der Weg ausgeschildert. Wer von Berlin kommt, muss die A 11 an der Anschlussstelle Wandlitz verlassen und in Richtung Wandlitz fahren, dann kurz hinter dem Kreisverkehr links in die Niederbarnimallee einbiegen. Von Wandlitz aus führt der Weg von der B 109 am Kreisverkehr, Anschlussstelle Wandlitz auf der B 273 in Richtung Bernau und dann rechts in die Niederbarnimallee.

Für das leibliche Wohl wird mit Bratwurst und Glühwein bzw. Tee gesorgt. Zusätzlich werden auch abgepackte Wildwurst sowie ab etwa 11 Uhr Wildschweinbraten und Sauerkraut angeboten. Kontakt: Marco Böttcher, Tel. (03338)365-372.

Quelle: Stadt Bernau Nr. 269/2019 vom 03.12.2019

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