Machbarkeitsstudie liegt vor

Die Frage „Braucht Bernau ein Schwimmbad?“ wird seit langem in der Stadt diskutiert. Im vergangenen Jahr beauftragte die Stadtverordnetenversammlung die Stadtverwaltung, eine Machbarkeitsstudie zu erstellen. Im November des vergangenen Jahres konnte die Arbeitsgemeinschaft Tourismus Plan B GmbH / Adam & Partner Unternehmensberatung mit der Aufgabe beauftragt werden. „Ich freue mich, dass wir zwei Experten für diese Aufgabe binden konnten. Beide haben in den Bereichen Sauna, Schwimmbäder und Tourismus viele Jahre Erfahrung“, so Thomas Rebs, der in der Stadt die Wirtschaftsförderung verantwortet.

Die Arbeitsgemeinschaft verfolgte mit der Studie das Ziel, der Stadt und den politischen Vertretern eine aussagefähige Entscheidungsgrundlage zum seit Jahren diskutierten Schwimmbadangebot zu liefern. Dabei wurden vorhergehende Erhebungen mit einbezogen und eine umfassende Standortbetrachtung sowie Marktbetrachtung durchgeführt. Im Ergebnis der Betrachtung und der Erstellung von zwei möglichen Varianten wird deutlich, dass ein Schwimmbadneubau ein dauerhaftes Zuschussgeschäft bedeutet und deshalb davon abgeraten wird. Vielmehr empfehlen die Gutachter, mit bestehenden Anbietern gemeinsam nach einer Projektlösung zu suchen.

„Die Stadt Bernau ist bestrebt, das Thema gemeinsam mit den Stadtverordneten und den Nachbarkommunen zu lösen. Aktuell finden ergebnisoffene Gespräche mit dem Betreiber des Sportforums statt, der Überlegungen tätigt, sein vorhandenes Schwimmangebot zu erweitern. Die Stadt Bernau favorisiert eine private Investition ausdrücklich. Eine solche Variante wird auch nicht kostenlos für die Stadt sein. Unser Ziel ist es, langfristig Lösungsansätze zusammen mit dem Investor zur Absicherung des Schul- und Kitaschwimmens sowie des Vereins- Schwimmsportes zu erarbeiten“, so Bürgermeister André Stahl

Quelle Stadt Bernau

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