Um den gewachsenen Aufgaben als Zentrum im Niederbarnim gerecht zu werden, investiert Bernau beständig in bessere Technik für seine Freiwillige Feuerwehr. Ein älteres Löschfahrzeug, das durch die Erneuerung des Bestandes zum Verkauf stand, hat nun die Feuerwehr Joachimsthal erworben.

Das Löschfahrzeug vom Typ LF 16/12 ist nun 19 Jahre alt, gut gepflegt und deshalb auch nach fast 2.000 Einsätzen noch gut in Schuss. Gut zehn Jahre kann es mindestens noch seinen Dienst tun, ehe es als Ersatzteillager verwendet oder verschrottet wird. Die Gemeinde Joachimsthal hat sich nach einem Tipp aus Bernau das Schnäppchen gesichert und übernimmt nun das Fahrzeug für eigene Einsätze. „Den Neuen werden wir möglichst schnell und vorrangig im Bereich der Autobahn einsetzen“, so Thomas Fenner, stellvertretender Amtsdirektor des Amts Joachimsthal und verantwortlich für die dortige Freiwillige Feuerwehr. Schon 2013 hatte Joachimsthal ein Tanklöschfahrzeug aus Bernau übernommen, ebenso die Gemeinde Schorfheide vor zwei Jahren.

Für Stadtwehrführer Jörg Erdmann ist dies gelebte Solidarität unter Feuerwehr-Kameraden im Landkreis: „Selbstverständlich kann jeder, der den geforderten Preis zahlt, ein gebrauchtes Feuerwehr-Fahrzeug erwerben, das zum Kauf angeboten wird. Aber natürlich finden wir es besser, wenn es den Wehren im Kreis zugute kommt und nicht nur irgendwo als Blickfang herumsteht oder ausgeschlachtet wird. Der LF 16/12 hat uns echt gute Dienste geleistet und es hängen Erinnerungen an ihm – aber er bleibt ja Barnimer“, so Erdmann.

Stadtwehrführer Jörg Erdmann, Ordnungsamtsleiter Rory Schönfelder (beide Bernau) und stellvertrender Amtsdirektor Thomas Fenner und Ortswehrführer Axel Müller (beide Joachimsthal) bei der Übergabe des Löschfahrzeugs.

Quelle: Stadt Bernau bei Berlin

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