Fördermittel für Pankepark und Grundschule an der Hasenheide

Fördersegen für Bernau: Die Stadt bekommt 1,9 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel unter anderem für die Erweiterung der Grünfläche Pankepark. Dazu gehören auch Sport- und Freizeitangebote sowie die Erschließung des Geländes mit Wegen. Außerdem gibt es Geld für die Erweiterung des Schulstandorts an der Hasenheide einschließlich Außenanlagen.

„Beide Projekte sind sehr wichtig für Bernau: Mit dem neuen Naherholungsgebiet wird die Lebensqualität in der Stadt weiter verbessert. Mit der Erweiterung der Grundschule an der Hasenheide wollen wir den steigenden Schülerzahlen gerecht werden und allen Schülern gute Lernmöglichkeiten bieten“, so Bürgermeister André Stahl.

Der Pankepark – ein Naherholungsgebiet für die Bernauer
Im August war Baustart für den künftigen Pankepark rund um den Teufelspfuhl. Zuerst werden auf dem 19 Hektar großen Areal zwischen Bahntrasse und Schönfelder Weg die insgesamt 3,7 Kilometer langen neuen Wege angelegt. „Die Erdarbeiten für die Wegetrassen wurden fast schon komplett erbracht, sodass der zukünftige Wegeverlauf bereits ersichtlich ist. In den kommenden Wochen werden die Wege mit wassergebundener Wegedecke mittels Kantensteinen eingefasst, außerdem wird mit den Pflasterarbeiten an der Promenade begonnen“, informiert Marika Herbert vom Bauamt der Stadt.

Der Wegebau im Pankepark geht gut voran


Im Bereich der künftigen Asphaltwege wurde vergangene Woche die Asphalttragschicht eingebaut. Alle Arbeiten werden unter strenger Berücksichtigung des Natur- und Bodenschutzes durchgeführt.
Der Park wird ein Naherholungsgebiet für die Bernauer sein. Ideal gelegen ist er für die Bewohner des neuen Wohngebietes Pankebogen. Rund 4,5 Millionen Euro investiert die Stadt in die Gestaltung des Parks. Die Infrastruktur, insbesondere das Wegenetz mit Bänken, Papierkörben und neu gepflanzten Bäumen, soll bis zum BRANDENBURG-TAG am ersten September-Wochenende kommenden Jahres fertiggestellt sein. Danach sind die Erlebnisbereiche an der Reihe.

Schulstandort im Nibelungenviertel wird erweitert
Die Planungen für eine weitere Großbaustelle in Bernau haben mit der Unterzeichnung der Architektenverträge im Mai begonnen. Der Schulstandort „Grundschule an der Hasenheide“ im Nibelungenviertel soll erweitert werden. Geplant ist, entlang der Krimhildstraße ein mit der jetzigen Schule verbundenes viergeschossiges Gebäude zu errichten. In diesem wird es neben Klassen- und Förderräumen auch eine Mensa sowie einen separaten Hortteil geben. Künftig soll die Grundschule an der Hasenheide vierzügig sein. Wenn das neue Gebäude steht, kann das alte modernisiert werden. „Zur Zeit laufen die Abstimmungen mit den Vertretern der Schule und des Hortes. Zeitnah werden die Entwürfe den Stadtverordneten präsentiert“, informiert Liane Hergt vom städtischen Bauamt. Auch der Schulhof soll vergrößert und mit einer neuen Spiel- und Sportlandschaft bereichert werden. Der Baubeginn ist für Oktober 2021 geplant.


Quelle Stadt Bernau: Nr. 255/2020 vom 26.11.2020 Fotos: Pressestelle/au

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