Vor rund einem Jahr startete Bernau sein Programm „1.000 Bäume für Bernau“. Vor wenigen Tagen konnten die letzten Exemplare in die Erde gesetzt und die groß angelegte Pflanzaktion abgeschlossen werden.
Vor allem einheimische Baumsorten wie Eiche, Ahorn, Erle, Rotdorn und Vogelkirsche kamen hierbei zum Einsatz. Die ersten Exemplare wurden in der Neubauernsiedlung in Birkholz gesetzt. Hier, wie auch in Birkholzaue und Börnicke, dominieren große, landwirtschaftlich genutzte Flächen die Landschaft, weshalb in diesen Ortsteilen entlang von Wegen zahlreiche Exemplare gepflanzt wurden. Sie sind ein willkommener Schattenspender im Hochsommer, verbinden Biotope, bieten Brutmöglichkeiten für Vögel und wichtige Kleintiere und sind phasenweise auch Blütenweiden für Bienen und andere Insekten.

Marco Brandt vom städtischen Grünflächenamt und die Leiterin des Infrastrukturamts, Dunja Marx, freuen sich über den gelungenen Abschluss des Programms „1.000 Bäume für Bernau“. (Foto: Pressestelle/au)


Besonders eindrucksvoll nimmt sich die Baumreihe in Börnicke aus, die sich über zwei Kilometer entlang des Vorwerks Thaerfelde dahinzieht. Ein Teil der Bäume steht außerdem entlang des Fernradwegs Berlin-Usedom. Die letzten kleineren Pflanzungen wurden im Spätherbst in Schmetzdorf, „Am Kirschgarten“ und im Akazienweg durchgeführt.
„Mit dem Pflanzen zusätzlicher 1.000 Bäume leistet Bernau einen Beitrag für Ökologie und Klimaschutz. Da wir diesen Weg weiter beschreiten wollen, ist bereits ein Nachfolgeprojekt angedacht – der Umfang und die Modalitäten werden jedoch noch genauer bestimmt“, so Bürgermeister André Stahl. Gut 740.000 Euro kostet das Programm „1.000 Bäume für Bernau“, wovon 412.500 Euro von Seiten der Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg fließen und rund 330.000 Euro aus dem Haushalt der Stadt stammen.

Quelle: Stadt Bernau /2020 vom 21.12.2020

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