UPGRADE – Bessere Arbeit im Barnim

Umsetzung des Landesprogramm: eu

Perspektive Arbeit – Regionale Projekte für Arbeitslose

Dieses Landesprogramm fördert 2014/2015 aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Projekte die auf Langzeitarbeitslose zugeschnitten sind. Im Barnim gibt es, neben anderen Vorhaben, das Projekt:

UPGRADE – Bessere Arbeit im Barnim

 

Ein Projekt, welches arbeitslose Menschen zu einem besseren Einkommen oder zu einem festen Job verhilft?

Ein Projekt, das auf Menschen zu geht und sie fördert aber auch fordert?

Kurz um, es geht hier um Menschen die arbeitslos sind, einen Minijob haben und die sich weiter beruflich entwickeln möchten.

Der europäische Regionale Förderverein e.V. (eRFV e.V.) mit dem Sitz in Pinnow hat sicheRFV-logo sozialen Projekten verschrieben. 1998 hat sich der Verein gegründet. In der Satzung des Vereins ist eine AGENDA21 pragmatisch verankert. Für die Region Barnim/Uckermark/Märkisch Oderland will der Verein die regionale Entwicklung aktiv begleiten und unter anderem auch die Perspektiven für Langzeitarbeitslose verbessern.

Der Verein ist bei uns in der Region als Träger des Nationalen Geoparks Eiszeitland am Oderrand (2005 bis 2012), als Träger des Europazentrums Brandenburg Berlin, als Träger der KAG Region Finowkanal und als Initiator und Träger vielfältiger arbeitsmarktlicher Projekte bekannt. Von ABM, SAM, BSI bis Regionalbudget, der eRFV e.V. hat sich als Dienstleister der Kommunen, der Arbeitsagentur und des Jobcenters präsentiert. In der Region, im Land Brandenburg und auch europaweit hat sich der Verein einen anerkannten Ruf zur zuverlässigen Umsetzung von Projekten gemacht.

Anfang 2014 wurde das Projekt begonnen. Das ehrgeizige Ziel war, mindestens 42 Teilnehmer/innen in das Programm zu integrieren und eine möglichst große Anzahl dieser Teilnehmer weiterzuentwickeln, den Mini-Job zu stabilisieren und den Transferbezug zu reduzieren. Bedingung für die Teilnahme ist, dass die Teilnehmer bereits einer Tätigkeit in einem Mini Job, also mit einem Einkommen unter 450,00 € im Monat nachgehen. Die Mitarbeiter des eRFV e.V. gingen und gehen aktiv auf die Teilnehmer zu. Erste Gespräche wurden bei den Teilnehmern, oder an einem von ihnen benannten Ort durchgeführt.

Die Arbeitgeber, bei denen die Teilnehmer bereits in Mini Jobs beschäftigt waren, wurden bereits vor der Kontaktaufnahme mit dem Teilnehmer mit einbezogen. Dadurch wurde ein besonderes Vertrauensverhältnis zwischen Teilnehmer, Firma und Träger hergestellt.

Mit dem Arbeitgeber wurden z.B. Fragen besprochen wie:

  • Welche Voraussetzungen haben die Teilnehmer um beruflich weiterzukommen?
  • Sieht der Arbeitgeber womöglich andere Einsatzgebiete die dem Teilnehmer mehr liegen, er aber mangels Qualifikation dort nicht eingesetzt werden kann?
  • Welche Möglichkeiten der Weiterentwicklung sind bei dem Arbeitgeber möglich, um den Teilnehmer in eine andere Tätigkeit zu bringen oder die jetzige Arbeitsaufgabe so zu erweitern, dass der Transferbezug beendet oder zumindest verringert wird?

All das wurde diskutiert: Individuell, mit dem Arbeitgeber, mit Partnern und ein möglicher Entwicklungsweg ermittelt. Das bedeutet zum Beispiel die Vermittlung von Weiterbildungsmaßnahmen. Immer dort, wo sich ein Bedarf auftat, wurde der richtige Bildungsweg gefunden. Diese maßgeschneiderten Weiterbildungen werden aus dem Förderprojekt heraus finanziert. Eine Mehrbelastung entsteht auf diesem Weg weder dem Teilnehmer noch dem Arbeitgeber. Der jetzige Mini Jobber kann dadurch für den Arbeitgeber interessanter werden, da er ein breiteres Spektrum leisten kann. Als Ergebnis könnte ein erweiterter Arbeitsvertrag stehen, so die Theorie. Die Praxis zeigt, dass es umsetzbar ist. Erste Ergebnisse sind zu erkennen, obwohl das Projekt noch nicht beendet ist.

Wir werden dieses Projekt weiter verfolgen und in Kürze erneut berichten.

 

 

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  1. […] unserem vorangegangenen Bericht (klick) hatten wir über ein Projekt berichtet, welches 49 arbeitslos gemeldeten ALG-II-Empfänger/innen, […]

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