Thermografie-Aktion der Stadtwerke Bernau

Infrarot macht Energieschlupflöcher sichtbar

Thermografie-Aktion der Stadtwerke Bernau – Anmeldung ab sofort möglich

 

BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau haben auch in diesem Jahr ein Aktionspaket geschnürt, um Energieschlupflöchern auf die Spur zu kommen. Bereits zum dritten Mal findet im Februar die Thermografie-Aktion des kommunalen Energieversorgers statt. Ab sofort können sich Hausbesitzer dafür anmelden; Anmeldeschluss ist der 16. Januar 2015. „Thermografie macht sichtbar, wo Energie verloren geht, wie gut Fenster, Fassade und Dach gedämmt sind und wo dringend Handlungsbedarf besteht“, erklärt Boris Fleischhauer, Energieberater bei den Stadtwerken Bernau. Dazu werden mit einer Infrarotkamera Bilder eines Gebäudes aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen. Das Aktionspaket enthält neben den Aufnahmen fachliche Erläuterungen und Tipps zum Beheben der Schwachstellen sowie zur neuen Energieeinsparverordnung. „Die Energieeffizienz von Gebäuden ist ein Baustein der Energiewende. Ihr Stellenwert wurde durch den neuen Klimaschutz-Aktionsplan der Bundesregierung sogar noch gestärkt“, informiert der Energieberater weiter. Hier setze das Paket der Stadtwerke an, um interessierte Bürger bei der Umsetzung zu unterstützen. „Die Stadtwerke Bernau verstehen sich als Energiedienstleister. Diese und weitere Angebote unserer Energieberatung sind damit auch ein Beitrag zum Klimaschutz“, beschreibt Boris Fleischhauer das Engagement der Stadtwerke. Die Thermografie-Aktion kostet 79 Euro, Kunden und Neukunden bekommen sie zum Vorzugspreis von 69 Euro. Bernauer Hausbesitzer haben bereits über den Postweg einen Prospekt mit Antwortkarte erhalten. Sie können sich aber auch unter der Telefonnummer 03338 61-456 anmelden. Die Termine für die Außenaufnahmen finden im Februar in den Morgen- und Abendstunden statt. Denn für aussagekräftige Thermografie-Fotos sollte der Wärmeunterschied zwischen dem beheizten Gebäude und der Umwelt möglichst groß sein.

 

Großes Einsparpotenzial bei Wärme
Heizen ist der Energieverbraucher Nummer eins im Haushalt. „Rund 80 Prozent der Energie in Privathaushalten wird für die Bereitstellung von Wärme eingesetzt“, sagt Boris Fleischhauer. Deshalb sei es wichtig, Energie dort zu halten, wo sie auch gebraucht wird: im Haus. „Im Idealfall kann man sich die gesamte Außenhülle eines Gebäudes wie eine Isolierkanne vorstellen, drinnen warm, draußen kalt“, erklärt er und fügt an: „In dieser Isolierhülle sind jedoch Löcher – in Form von Fenstern, Türen, Balkonverankerungen oder beim Übergang zum Dach. Dort sind mögliche Schwachstellen in der Wärmeisolierung.“ Auch durch defekte Fensterdichtungen, schlecht gedämmte Scheiben oder Risse im Bauwerk kann Wärme entweichen.

 

Rot zeigt Wärmeverlust
Die Thermografie-Aufnahmen machen diese Lücken in der Außenhülle von Gebäuden sichtbar: Wo Wärme entweicht, sind die Stellen gelb, orange oder rot. Die Umgebung und gut gedämmte Gebäudeteile werden je nach Temperatur blau bis grün dargestellt. Um eine bessere Analyse der Fotos zu ermöglichen, sollte das Gebäude außerdem aufgeheizt, die Fenster geschlossen und die Rollläden geöffnet sein. Die Thermografie-Aktion richtet sich vor allem an Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern. Mieter sollten vor der Anmeldung mit dem Eigentümer des Gebäudes Rücksprache halten. Die Aufnahmen werden zwischen dem 2. und dem 6. Februar von einem Dienstleister angefertigt, mit dem die Stadtwerke Bernau schon seit drei Jahren zusammenarbeiten. Die individuellen Termine dafür werden etwa fünf Tage vorher bekanntgegeben.

 Wir bedanken uns bei Frau Bettina Römisch/Öffentlichkeitsarbeit der Stadtwerke Bernau GmbH

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