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D / Warendorf 3.Platz

Mit dem Voltipferd durch halb Europa

Diana Harwardt, Peter Künne und Team auf Europatour

Brandenburger Akrobaten in Europa mit ihrem Pferd erfolgreich unterwegs

Diana Harwardt und Peter Künne erfolgreich international unterwegs in Italien, Niederlande, Österreich, Schweiz und Deutschland

 

 

Auch in diesem Jahr sind die voltigierenden Junioren des Reitvereins Integration aus Bernau bei Berlin wieder durch halb Europa unterwegs. Zusammen mit Longinus, dem 12 jährigen Oldenburger Lancado-Sohn turnten sich die Jugendlichen Diana Harwardt und Peter Künne (beide 16) durch die verschiedenen Hauptstädte Europas. Stetig an ihrer Seite, Teamchefin, Voltigiertrainerin und Mutter von Diana, Andrea Harwardt.

Dabei ist  immer auch  Hendrik Falk. Er ist der Pferdefachmann, Longenführer, Mentaltrainer der Jugendlichen und Fahrer bei den tausenden Kilometern.

Komplettiert wird das Team von Irmgard Harwardt, Oma von Diana, die für das leibliche Wohl von Mensch und Pferd zuständig ist. Sie ist die gute Seele und immer dabei. Zuständig für die logistischen Spezialaufgaben sind Peters Eltern, Katrin und Michael Künne.

Longinus, Hendrik, Diana und Andrea können schon auf reichhaltig Erfahrungen zurückgreifen. Sind sie doch im letzten Jahr, wenn auch mit anderem Voltigierpartner für Diana, Europameister im Doppelvoltigieren geworden.

 

In diesem Jahr voltigiert nun Peter an Dianas Seite. Und das mit Erfolg. Peter ist sehr zielstrebig, fleißig, nervenstark und immer wieder begeistert von den hervorragenden Trainingsbedingungen des Bernauer Voltigierteam.

Peter voltigiert in Blankenfelde in einer L- Gruppe, hatte aber in der Vergangenheit immer wieder Verletzungspech.

Die Anfrage aus Bernau kam im November 2016 sehr überraschend. Aber Peter erkannte seine große Chance und griff zu.

Viel Zeit, sich aneinander zu gewöhnen hatten Diana und Peter nicht. War aber auch nicht notwendig, sie verstanden sich auf Anhieb.

 

Das diesjährige Kürthema entstand  aufgrund der bewegten Weltpolitischen Situation. Die Trikots, welche die Weltkontinente darstellen, wurden im Team entworfen, mit viel Liebe gestaltet und in Baden Württemberg bei Ute Bächer angefertigt. Zur Titelmusik „we are  the World we are the Children“ und Zitaten von Michelle Obama, Angelina Jolie als UN-Botschafterin und Emma Watson, verkörpern die Voltigierer die kinderfeindlichen Krisen der globalisierten Welt .

 

Im März mussten die Beiden bei der Regionalsichtung vor den Augen der Bundestrainerin zeigen was sie konnten. Diese war mit der Darbietung zufrieden und schickte das Team wieder in die Welt um sich auf internationaler Bühne zu beweisen.

 

Los ging es in Portogruaro nahe Venedig/Italien. 1400km von zu Hause entfernt in 2 Etappen mit Zwischenstopp in der Olympiareitanlage München und pferdefreundlichen Nachtfahrten. Das intensive viermonatige schwere  Wintertraining, unter der pädagogischen Regie von Andrea Harwardt, wurde gleich beim ersten internationalen Start in Venedig  mit dem Kürsieg und  Gesamtzweiten Platz belohnt. Das  konnte  man als sehr gelungenen Auftakt bezeichnen.

Das nächste Ziel waren die Niederlande und das Sportzentrum Ermelo. Sehr dicht an den Intentionen der Bundestrainerin wurde sogar noch an den Prüfungstagen die Kür verfeinert und umgestellt, um Peter mit Hebefiguren noch mehr auf das internationale Niveau weiter zu entwickeln. Das gesamte Team freute sich über einen Gesamt dritten Platz und dem spezifischen Urteil der Bundestrainerin „Ihr entwickelt Euch gut, und Hendrik – das Pferd war super“.

Zwei Wochen später ging es zum Preis der Besten nach Warendorf. Auch hier begeisterte das gesamte Team durch das  beständige Abliefern von Hochleistung und stetig steigenden Noten. Der ehemalige Weltcupsieger Daniel Kaiser sagte dazu: „keiner hat damit gerechnet dass dieses Team nach dem  der EM-Sieg und der überraschenden Trennung, nun mit neuem Partners gleich so international erfolgreich ist und Dritter beim Preis der Besten würde – sehr außergewöhnlich  und lobenswert“.

Eine Woche später ging es zum Austragungsort der diesjährigen Weltmeisterschaft nach Ebreichsdorf vor den Toren von Wien in Österreich.

Unter der beeindruckenden Kulisse der wahrscheinlich größten Pferdesportanlage  Europas musste sich das Team der Weltelite aus Österreich und weiteren 8 Nationen  stellen. Auch hier brillierten Voltigierer, Pferd, Longenführer und Team durch Professionalität und Nervenstärke und platzierten sich in einem Starterfeld von 12 Juniorenpaaren auf Platz 2, sogar vor den späteren Weltmeistern 2017.
Weiter ging die Reise.

Von Bernau ging es dann zwei Wochen später  zum CVI nach  Bern  in die Schweiz. Die Zollbestimmungen machte diese Reise zur intensivsten hinsichtlich Organisation und Kosten. Im Reigen der vielen Nationen gelang es wieder gleich beim ersten Durchlauf sich unter den besten Zwei Paaren zu profilieren.

Anfang Juli stand dann das internationale Turnier in Krumke an. Wenige Startplätze hatte die Bundestrainerin  hier vergeben.
Ein sehr liebevolles Turnier jedoch diesmal mit 4 Tage Regen. Mit einer beeindruckenden Performance sorgte das Team aus Berlin Brandenburg wieder für einen notentechnisch gesteigerten 2.Platz im Gesamtklassement.

Daraufhin folgte der erste Start in dieser Saison vor heimischen Publikum, die Landesmeisterschaft in Berlin Brandenburg in der Olympiareitanlage Berlin. Die Trainer sagen dazu „die heimischen Starts in Deutschland sind die Schwersten“. Doch die methodische Professionalität schafft die Konstanz.  Vor jeder Prüfung gibt es ganz klare ritualähnliche Abläufe mit dem Focus „das Beste fürs Pferd und die Turner“.
Diana und Peter können sich momentan blind aufeinander verlassen. Hendrik steuert Longinus wie immer sicher durch die Prüfung. Dazu letzte Instruktionen von Trainerin Andrea Harwardt. So kam es zu einem deutlichen Sieg und dem Landesmeistertitel im Doppel-Voltigieren. Als Fleißbonus gab es dann für Diana den Meistertitel im Einzelvoltigieren noch oben drauf.

Nun ist auch Peter in den internationalen Voltigierzirkeln zu Hause und dank der hervorragenden Plätze, Teil des Bundeskader.
Es folgt die Deutsche Juniorenmeisterschaft Anfang September in Aachen.

 

Quelle: Johannes Wallbrecht

Erfolgreich startete der Reitverein Integration kürzlich sein neues Projekt für Kinder, deren Familien im letzten Jahr aus Syrien geflüchtet sind und nun in der Bernauer Flüchtlingsunterkunft wohnen. Initiiert wurde das Projekt von Ellen Ahbe, die dem Projekt den Namen FARIS gab, was im arabischen Sprachraum Pferdesport heißt. Doch es geht um sehr viel mehr. „Der Umgang mit dem Pferd soll eine Synchronisation schaffen zu den sozialen Werten unserer Gesellschaft. Ich habe mich gefragt, wie Integration leichter fallen kann.“ erklärt Hendrik Falk, der das fachliche Konzept für die insgesamt zwanzig Kontaktstunden erstellt hat. Themen des alltäglichen Zusammenlebens wechseln sich in den wöchentlichen Kursen ab mit der Vermittlung von Wissen aus den Bereichen Biologie, Geografie, Mathematik und Kunst. Das Pferd ist dabei warmherziger Partner für die Kinder und bildet gleichzeitig den assoziativen Anker für die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kulturen. So ging es zum Beispiel in der ersten Stunde an verschiedenen Stationen um das Thema Begrüßung. Die Kinder tauschten sich darüber aus, wie man sich in Deutschland und in ihrem Herkunftsland „Guten Tag!“ sagt und erfuhren, wie Pferde sich begrüßen. Zunächst noch sehr vorsichtig streichelten die Kinder ELDOR, ein gutmütiges und erfahrenes Pony, und putzten es. An den Yogamatten wurde unter der Anleitung von Nadja Donner der „Sonnengruß“ geübt. Damit sich künftig alle mit ihren Namen ansprechen können, beschrifteten die Kinder T-Shirts mit deutschen und arabischen Buchstaben. Hilfe bekamen sie hier von Xhoana Pura und Bayan Al-Kadour, die beide mehrere Sprachen beherrschen und das Projekt mit großem Engagement begleiten. Höhepunkt einer jeden Stunden ist natürlich das Reiten als Moment der Freude mit all seinen heilenden Werten. „Auf einem so großen starken und schönen Tier wie dem Pferd zu sitzen, ist ein sehr erhebendes Gefühl für die meisten von uns.“ weiß die Vereinsvorsitzende Andrea Harwardt aus ihrer langjährigen Arbeit als Trainerin und Hippotherapeutin. „Es ist dem Pferd egal, wer auf seinem Rücken sitzt, welcher Nationalität er angehört, ob er klein oder groß ist, deutsch sprechen kann oder nicht.“ Sie verantwortet die fachliche Leitung des Projektes und schätzt an ihren Pferden vor allem die Unvoreingenommenheit und freundliche Bereitschaft, einem sehr viel schwächeren Wesen wie dem Menschen seine Kraft zu verleihen. Diese positiven Eigenschaften der Tiere bewunderten auch die fünfzehn Schüler der Georg-Rollenhagen-Grundschule. „Die Kinder waren auf dem Rückweg noch absolut begeistert. Sogar Hamza, der erst richtige Angst hatte, wäre am liebsten noch länger dort geblieben.“ berichtet die Horterzieherin Inis Buhrow. FARIS ist ein Pilotprojekt seiner Art und wird von „Aktion Mensch“ gefördert. Für die Koordination zuständig und vielgestaltig als Übungsleiterin aktiv ist Melissa Großmann. Sie absolviert derzeit ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Reitverein und war beeindruckt von ihrer ersten Begegnung mit der quirligen Kinderschar: „Nach anfänglichen Ängsten, die syrischen Kinder würden meine Anweisungen nicht verstehen, war ich sehr erleichtert, weil sie doch schon sehr gut deutsch verstanden und auch sprachen. Also konnte ich viele Übungen mit ihnen machen.“ äußert sie sich überrascht. „Wir verabschiedeten uns von der wilden Bande mit großer Vorfreude auf die nächste Stunde.“ Auch die Kinder riefen ganz laut „Auf Wiedersehen!“. Der Reitverein Integration bietet in Bernau das Voltigieren als Freizeit- und Turniersport sowie das Reiten für Anfänger und Fortgeschrittene an. Spezialisiert ist er auf die Hippotherapie und das therapeutische Reiten. Pferde stärken Kinder auch in den Projekten. Der Verein zählt mehr als 100 Mitglieder. Das Trainingsgelände befindet sich am Rande von Bernau, ist verkehrsgünstig zu erreichen und bietet mehrere Außenreitplätze sowie eine Reithalle. Aktuelle Termine und viel weitere Informationen findet man auf www.integrationsreitenbernau.de

Reitverein Integration mit neuem Projekt mit dem Namen FARIS

Erfolgreich startete der Reitverein Integration kürzlich sein neues Projekt für Kinder, deren Familien im letzten Jahr aus Syrien geflüchtet sind und nun in der Bernauer Flüchtlingsunterkunft wohnen. Initiiert wurde das Projekt von Ellen Ahbe, die dem Projekt den Namen FARIS gab, was im arabischen Sprachraum Pferdesport heißt. Doch es geht um sehr viel mehr. „Der Umgang mit dem Pferd soll eine Synchronisation schaffen zu den sozialen Werten unserer Gesellschaft. Ich habe mich gefragt, wie Integration leichter fallen kann.“ erklärt Hendrik Falk, der das fachliche Konzept für die insgesamt zwanzig Kontaktstunden erstellt hat. Themen des alltäglichen Zusammenlebens wechseln sich in den wöchentlichen Kursen ab mit der Vermittlung von Wissen aus den Bereichen Biologie, Geografie, Mathematik und Kunst.  Das Pferd  ist dabei warmherziger Partner für die Kinder und bildet gleichzeitig den assoziativen Anker für die Auseinandersetzung mit verschiedenen Kulturen.

So ging es zum Beispiel in der ersten Stunde an verschiedenen Stationen um das Thema Begrüßung. Die Kinder tauschten sich darüber aus, wie man sich in Deutschland und in ihrem Herkunftsland „Guten Tag!“ sagt und erfuhren, wie Pferde sich begrüßen. Zunächst noch sehr vorsichtig streichelten die Kinder  ELDOR, ein gutmütiges und erfahrenes Pony, und putzten es. An den Yogamatten wurde unter der Anleitung von Nadja Donner der „Sonnengruß“ geübt. Damit sich künftig alle mit ihren Namen ansprechen können, beschrifteten die Kinder T-Shirts mit deutschen und arabischen Buchstaben. Hilfe bekamen sie hier von Xhoana Pura und Bayan Al-Kadour, die beide mehrere Sprachen beherrschen und das Projekt mit großem Engagement begleiten.

Höhepunkt einer jeden Stunden ist natürlich das Reiten als Moment der Freude mit all seinen heilenden Werten. „Auf einem so großen starken und schönen Tier wie dem Pferd zu sitzen, ist ein sehr erhebendes Gefühl für die meisten von uns.“  weiß die Vereinsvorsitzende Andrea Harwardt aus ihrer langjährigen Arbeit als Trainerin und Hippotherapeutin. „Es ist dem Pferd egal, wer auf seinem Rücken sitzt, welcher Nationalität er angehört, ob er klein oder groß ist, deutsch sprechen kann oder nicht.“ Sie verantwortet die fachliche Leitung des Projektes und schätzt an ihren Pferden vor allem die Unvoreingenommenheit und freundliche Bereitschaft, einem sehr viel schwächeren Wesen wie dem Menschen seine Kraft  zu verleihen. Diese positiven Eigenschaften der Tiere bewunderten auch die fünfzehn Schüler der Georg-Rollenhagen-Grundschule.  „Die Kinder waren auf dem Rückweg noch absolut begeistert. Sogar Hamza, der erst richtige Angst hatte, wäre am liebsten noch länger dort geblieben.“ berichtet die Horterzieherin Inis Buhrow.

 

FARIS ist ein Pilotprojekt seiner Art und wird von „Aktion Mensch“ gefördert. Für die Koordination zuständig und vielgestaltig als Übungsleiterin aktiv ist Melissa Großmann. Sie absolviert derzeit ihr Freiwilliges Soziales Jahr im Reitverein und war beeindruckt von ihrer ersten Begegnung mit der quirligen Kinderschar:  „Nach anfänglichen Ängsten, die syrischen Kinder würden meine Anweisungen nicht verstehen, war ich sehr erleichtert, weil sie doch schon sehr gut deutsch verstanden und auch sprachen. Also konnte ich viele Übungen mit ihnen machen.“  äußert sie sich überrascht. „Wir verabschiedeten uns von der wilden Bande mit großer Vorfreude auf die nächste Stunde.“ Auch die Kinder riefen ganz laut „Auf Wiedersehen!“.

Der Reitverein Integration bietet in Bernau das Voltigieren als Freizeit- und Turniersport sowie das Reiten für Anfänger und Fortgeschrittene an. Spezialisiert ist er auf die Hippotherapie und das therapeutische Reiten. Pferde stärken Kinder auch in den Projekten. Der Verein zählt mehr als 100 Mitglieder. Das Trainingsgelände befindet sich am Rande von Bernau, ist verkehrsgünstig zu erreichen und bietet mehrere Außenreitplätze sowie eine Reithalle. Aktuelle Termine und viel weitere Informationen findet man auf www.integrationsreitenbernau.de

Quelle: Reitverein Integration Ladeburg e.V.

Voltigierduo aus Bernau siegt beim "Preis der Besten" in Warendorf - Nach dem Sieg folgte die Nominierung zur EM - Nach den Kür-Siegen des Voltigierduos Diana Harwardt / Julian Kögl in Salzburg (Österreich), Venedig (Italien) und Ermelo (Niederlande) folgte die Nominierung durch die Bundestrainerin Ulla Ramge zum „Preis der Besten 2016“ in Warendorf. Dorthin ging es mit einer pferdefreundlichen Nachtfahrt vom Donnerstag zum Freitag für die das Duo-Team des „ Reitvereins Integration e.V.“ aus Bernau (b. Berlin), bestehend aus den Voltigierern Diana Harwardt und Julian Kögl, der Trainerin und Longenführerin Andrea Harwardt, dem Pferdefachmann und Teamcoach Hendrik Falk sowie Longinus, dem derzeit erfolgreichsten Voltigierpferd Berlin-Brandenburgs. Alle deutschen Hoffnungsträger in den klassischen Pferdesportarten waren in die Hauptstadt des deutschen Pferdesportes gereist, um sich final vom 27.-29. Mai für die internationalen Turniere - zum Beispiel für die Europameisterschaft - zu qualifizieren. Am Freitag galt es, die Fundamente zu schaffen für den Erfolg. Dazu gehören das Pferdemanagement, der Kontrollkontakt mit dem Equipe-Tierarzt, die Sichtung der Wettkampfplätze, das abschließende Mentaltrainingsgespräch mit dem Teamcoach und das Abschlusstraining in der großen Reithalle des DOKR (Deutsche Olympische Komitee f. Reiten) unter der Leitung von Andrea Harwardt. Die Landestrainerin Ute Kögl, Mutter von Julian und ebenfalls Teammitglied, reiste am Abend nachträglich an und komplettierte das Team. Am Sonnabend kam es dann zum ersten Start bei den Eliten im Duo, dem Junioren-Doppel. Mit einer spektakulären Kür nach der filigranen Musik des Kinofilms „Wenn Träume fliegen lernen“ begeisterte und gewann das Team in den letzten Monaten schon viele internationale Prüfungen und trat nun unter den Augen der Bundestrainerin als erster Starter an. Und auch jetzt - auf dem Erfolgspferd Longinus, das sehr gut betreut wurde von der Longenführerin, lieferten die Turner ihre Kür spektakulär ab. Die Bundestrainerin war überrascht von der Weiterentwicklung des Pferdes und einzelner modifizierter Kürübungen der Voltigierer. Der erste Umlauf – wieder ein Sieg. In der anschließende Teamberatung galt es einige kleine Materialprobleme zu lösen. Am Sonntag kam es dann zur Hochspannung durch die umgekehrte Startreihenfolge. Mit unglaublicher Nervenstärke und einer spezifischen Feinform arbeiteten Diana, Julian, Andrea und Longinus ihre Kür durch und gewannen wieder. Mit einer liebevollen Umarmung von der Bundestrainerin wurde das Team zusätzlich belohnt. Bei der großen Siegerehrung erwähnte der Veranstalter, dass seit 15 Jahren es nun ein Team aus Berlin – Brandenburg wieder bis zum Sieg gebracht hat und zum aller ersten Mal im Voltigieren. Im Anschluss folgte die offizielle Nominierung für die Europameisterschaft im August in Le Mans (Frankreich). Bildunterschrift: Voltigierduo Diana Harwardt/Julian Kögl mit Pferd Longinus beim „Preis der Besten“ Fotografin: Christina Wittmann Wir bitten freundlich um Veröffentlichung! Mit freundlichen Grüßen,

BERNAU: Sieg und Nominierung für das Duo-Team des „Reitvereins Integration e.V.“

Voltigierduo aus Bernau siegt beim „Preis der Besten“ in Warendorf

– Nach dem Sieg folgte die Nominierung zur  EM –

 

Voltigierduo aus Bernau siegt beim "Preis der Besten" in Warendorf - Nach dem Sieg folgte die Nominierung zur EM - Nach den Kür-Siegen des Voltigierduos Diana Harwardt / Julian Kögl in Salzburg (Österreich), Venedig (Italien) und Ermelo (Niederlande) folgte die Nominierung durch die Bundestrainerin Ulla Ramge zum „Preis der Besten 2016“ in Warendorf. Dorthin ging es mit einer pferdefreundlichen Nachtfahrt vom Donnerstag zum Freitag für die das Duo-Team des „ Reitvereins Integration e.V.“ aus Bernau (b. Berlin), bestehend aus den Voltigierern Diana Harwardt und Julian Kögl, der Trainerin und Longenführerin Andrea Harwardt, dem Pferdefachmann und Teamcoach Hendrik Falk sowie Longinus, dem derzeit erfolgreichsten Voltigierpferd Berlin-Brandenburgs. Alle deutschen Hoffnungsträger in den klassischen Pferdesportarten waren in die Hauptstadt des deutschen Pferdesportes gereist, um sich final vom 27.-29. Mai für die internationalen Turniere - zum Beispiel für die Europameisterschaft - zu qualifizieren. Am Freitag galt es, die Fundamente zu schaffen für den Erfolg. Dazu gehören das Pferdemanagement, der Kontrollkontakt mit dem Equipe-Tierarzt, die Sichtung der Wettkampfplätze, das abschließende Mentaltrainingsgespräch mit dem Teamcoach und das Abschlusstraining in der großen Reithalle des DOKR (Deutsche Olympische Komitee f. Reiten) unter der Leitung von Andrea Harwardt. Die Landestrainerin Ute Kögl, Mutter von Julian und ebenfalls Teammitglied, reiste am Abend nachträglich an und komplettierte das Team. Am Sonnabend kam es dann zum ersten Start bei den Eliten im Duo, dem Junioren-Doppel. Mit einer spektakulären Kür nach der filigranen Musik des Kinofilms „Wenn Träume fliegen lernen“ begeisterte und gewann das Team in den letzten Monaten schon viele internationale Prüfungen und trat nun unter den Augen der Bundestrainerin als erster Starter an. Und auch jetzt - auf dem Erfolgspferd Longinus, das sehr gut betreut wurde von der Longenführerin, lieferten die Turner ihre Kür spektakulär ab. Die Bundestrainerin war überrascht von der Weiterentwicklung des Pferdes und einzelner modifizierter Kürübungen der Voltigierer. Der erste Umlauf – wieder ein Sieg. In der anschließende Teamberatung galt es einige kleine Materialprobleme zu lösen. Am Sonntag kam es dann zur Hochspannung durch die umgekehrte Startreihenfolge. Mit unglaublicher Nervenstärke und einer spezifischen Feinform arbeiteten Diana, Julian, Andrea und Longinus ihre Kür durch und gewannen wieder. Mit einer liebevollen Umarmung von der Bundestrainerin wurde das Team zusätzlich belohnt. Bei der großen Siegerehrung erwähnte der Veranstalter, dass seit 15 Jahren es nun ein Team aus Berlin – Brandenburg wieder bis zum Sieg gebracht hat und zum aller ersten Mal im Voltigieren. Im Anschluss folgte die offizielle Nominierung für die Europameisterschaft im August in Le Mans (Frankreich). Bildunterschrift: Voltigierduo Diana Harwardt/Julian Kögl mit Pferd Longinus beim „Preis der Besten“ Fotografin: Christina Wittmann Wir bitten freundlich um Veröffentlichung! Mit freundlichen Grüßen,

Voltigierduo Diana Harwardt/Julian Kögl mit Pferd Longinus beim „Preis der Besten“ Fotografin: Christina Wittmann

Voltigierduo aus Bernau siegt beim „Preis der Besten“ in Warendorf

– Nach dem Sieg folgte die Nominierung zur  EM –

 

Nach den Kür-Siegen des Voltigierduos Diana Harwardt / Julian Kögl in Salzburg (Österreich), Venedig (Italien) und Ermelo (Niederlande) folgte die Nominierung durch die Bundestrainerin Ulla Ramge zum „Preis der Besten 2016“ in Warendorf. Dorthin ging es mit einer pferdefreundlichen Nachtfahrt vom Donnerstag zum Freitag für die das Duo-Team des „ Reitvereins Integration e.V.“ aus Bernau (b. Berlin), bestehend aus den Voltigierern Diana Harwardt und Julian Kögl, der Trainerin und Longenführerin Andrea Harwardt, dem Pferdefachmann und Teamcoach Hendrik Falk sowie Longinus, dem derzeit erfolgreichsten Voltigierpferd Berlin-Brandenburgs. Alle deutschen Hoffnungsträger in den klassischen Pferdesportarten waren in die Hauptstadt des deutschen Pferdesportes gereist, um sich final vom 27.-29. Mai für die internationalen Turniere – zum Beispiel für die Europameisterschaft – zu qualifizieren.

Am Freitag galt es, die Fundamente zu schaffen für den Erfolg. Dazu gehören das Pferdemanagement, der Kontrollkontakt mit dem Equipe-Tierarzt, die Sichtung der Wettkampfplätze, das abschließende Mentaltrainingsgespräch mit dem Teamcoach und das Abschlusstraining in der großen Reithalle des DOKR (Deutsche Olympische Komitee f. Reiten) unter der Leitung von Andrea Harwardt. Die Landestrainerin Ute Kögl, Mutter von Julian und ebenfalls Teammitglied, reiste am Abend nachträglich an und komplettierte das Team. Am Sonnabend kam es dann zum ersten Start bei den Eliten im  Duo, dem Junioren-Doppel.

Mit einer spektakulären Kür nach der filigranen Musik des Kinofilms „Wenn Träume fliegen lernen“ begeisterte und  gewann das Team in den letzten Monaten schon viele internationale Prüfungen und trat nun unter den Augen der Bundestrainerin als erster Starter an.  Und auch jetzt – auf dem Erfolgspferd Longinus, das sehr gut betreut wurde von der Longenführerin, lieferten die Turner ihre Kür spektakulär ab. Die Bundestrainerin war überrascht von der Weiterentwicklung des  Pferdes und einzelner modifizierter Kürübungen der Voltigierer. Der erste Umlauf – wieder ein Sieg. In der anschließende Teamberatung galt es einige kleine Materialprobleme zu lösen. Am Sonntag kam es dann zur Hochspannung durch die  umgekehrte Startreihenfolge. Mit unglaublicher Nervenstärke und einer spezifischen Feinform arbeiteten Diana, Julian, Andrea und Longinus ihre Kür durch und konnten den Gesamtsieg mit nach Hause nehmen.

Mit einer liebevollen Umarmung von  der Bundestrainerin wurde das Team zusätzlich belohnt. Bei der großen Siegerehrung erwähnte der Veranstalter, dass seit 15 Jahren es nun ein Team aus Berlin – Brandenburg wieder bis zum Sieg gebracht hat und zum aller ersten Mal im Voltigieren. Im  Anschluss folgte die  offizielle Nominierung für die Europameisterschaft im August in Le Mans (Frankreich) und die Berufung in den Bundeskader.

 

Hendrik Falk

 

Quelle: Reitverein Integration e.V., Hendrik Falk

Wenn Träume fliegen lernen

Wenn Träume fliegen lernen
Voltigierduo aus Bernau gewinnt im Junior**Pas de Deux. Fossalta Di Portogruaro Italien

v.l.n.r. Diana Harwardt, Julian Kögl, Andrea Harwardt mit Pferd Longinus

v.l.n.r. Diana Harwardt, Julian Kögl, Andrea Harwardt mit Pferd Longinus

Diana Harwardt und Julian Kögl (beide 15 Jahre), sind die amtierenden Landesmeister Berlin/ Brandenburg von 2015 im Duo-Voltigieren vom Reitvereins Integration in Bernau. Am 22.03.16 machte sich das Team und die Doppelvoltigierer auf den 1200 km langen Weg zum Concours de Voltige International (CVI) nach Italien. Bei ihrem ersten internationalen Auftritt im Dez. 2015 in Salzburg, gewannen sie die Kür und wurden Gesamtzweiter. Nun stellten sie sich nun zum zweiten Mal der internationalen Konkurrenz bei dem nahe Venedig liegenden Austragungsort.
Beflügelt wurden sie durch ein sehr gutes Abschneiden bei der Regionalsichtung/Nord in Kiel nur 3 Tage vorher und die damit verbundene Nominierung durch Bundestrainerin Ulla Ramge, zum Preis der Besten 2016 in Warendorf. In Italien konnten sie nach dem intensiven

Diana Harwardt und Julian Kögl auf Pferd Longinus beim Training auf dem Wettkampfgelände, Longenführerin ist Andrea Harwardt

Diana Harwardt und Julian Kögl auf Pferd Longinus beim Training auf dem Wettkampfgelände, Longenführerin ist Andrea Harwardt

Wintertraining mit ihren 3 Trainern, die gute Trainingsform abrufen. Am Start waren mehrere Duos aus ganz Europa. Zusammen mit ihrer Longenführerin Andrea Harwardt und gestützt vom gesamten Team, konnten sie zwei identischen und sehr guten Durchgängen an 2 Turniertagen abliefern und gewannen diese. Somit hatten sie auch den Gesamtsieg mit einer Endnote von 7,4 errungen.
Trainiert werden sie von der Landestrainerin Ute Kögl mit ihrer jahrelangen Kompetenz und organisatorischen Erfahrung sowie auch von der Vereinsvorsitzenden Andrea Harwardt. Sie trainiert und stellt außer den Trainingsbedingungen auch die Voltigierpferde zu Verfügung und ist als Longenführerin ein Teil des Wettkampfteams. Die Basis des Erfolges ist „Longinus“, ein 11 jähriger Lancado-Sohn sowie vier weitere Voltigierpferde . Longinus steuert durch seine Wettkampfstärke, sein ausgeglichenes Wesen und seine gute Galoppade regelmäßig hohe Pferdenoten bei. Der Pferdewirtschaftsmeister Hendrik Falk ist beim RV Integration für das Training und die Ausbildung der Voltigierpferde zuständig sowie die spezifische Weiterentwicklung des gesamten Erfolgsteams.
Wenn die Freude über den ersten internationalen Sieg verdaut ist, geht es allerdings gleich weiter. In 4 Wochen steht das nächste CVI in Ermelo/ Niederlande auf dem Terminkalender. Es folgt der „Preis der Bersten“ in Warendorf, welcher schon immer richtungsweisend für die EM Nominierungen gewertet werden kann.

DAnke an: Ute Kögl für die Fotos und Ellen Abhe für den Text.

Reitverein Integration Ladeburg e.V.

www.integrationsreitenbernau.de

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