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Zahl der Verkehrstoten im Barnim ist gestiegen

Die Auswertung der Verkehrsunfallkommission hat für 2015 folgendes ergeben:

Die Zahl der Verkehrsunfälle ist fast gleich geblieben, leider hat es deutlich mehr Verkehrstote gegeben trotz Entschärfung von 10 Unfallhäufungsstellen. „Es zeigt, dass wir mit unserer Arbeit an den richtigen Stellen ansetzen“ so Marcel Kerlikofsky der Leiter der Kommission. „Wir müssen alle Möglichkeiten nutzen, die hohe Zahl der Verkehrstoten zu reduzieren. Dabei ist das Sicherheitsniveau der Straße ein ganz wesentlicher Faktor, den man im Augen haben muss“, so der Verkehrsexperte.

Aufgenommen hat die Polizei 2015,  5282 Verkehrsunfälle, das sind 168 mehr als im Vorjahr. Dabei waren 637 Unfälle mit Personenschaden bei denen 797 Personen verletzt wurden. Leider waren auch 15 Todesopfer zu beklagen. (10 mehr als 2014) Hauptunfallursachen waren  überhöhte Geschwindigkeit, Alkohol am Steuer und Verletzung der Vorfahrt.

Die Verkehrsunfallkommission untersuchte die Unfallhäufigkeitsstellen und legte unterschiedlichste Maßnahmen fest um diese zu entschärfen.

Weiter zu den Problembereichen zählen Motorradunfälle sowie Unfälle mit Radfahrern. Auf den bekannten und beliebten Strecken für Motorräder um den Werbellinsee und zwischen Oderberg und Eberswalde wurden 10 neue Messstellen errichtet. Die Kontrolldichte wird 2016 erhöht werden.

Konfliktstellen für Radfahrer liegen verstärkt in Bernau und in Wandlitz.

Wir fragen uns, ob nicht bereits bei der Planung von Straßenerneuerungen oder Straßenneubauten auf Unfallstellen mehr geachtet werden könnte. So das nicht wie z.B. in der Bernauer Fichtestraße Unfallschwerpunkte neu geschaffen werden. Wer diese Straße öfter befährt kennt die Problematik der parkenden Autos und des verbauten Gehweges in Richtung Ladeburg. Wir hoffen nur das dort nichts passiert. Der Sommer kommt und damit nehmen auch die Radfahrer zu. Also bitte alle aufpassen!