Beiträge

Forschen, Feiern, Fantasie

Forschen, Feiern, Fantasie – zweites Sommerfest im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio

 

Nach einer gelungenen Premiere in 2016 lädt das Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio auch dieses Jahr zum großen Sommerfest ein. Unter dem Motto „Forschen, Feiern, Fantasie“ startet am Sonnabend, dem 15. Juli 2017, das große Fest.

„Von 14 bis 18 Uhr wird das Haus wieder seine ursprüngliche Funktion übernehmen und eine Schule sein. Die Festbesucher können sich auf eine große Experimentiershow, eine Ausstellungseröffnung mit etwa 1000 Insektenexponaten und vor allem viel Spaß, Bewegung und Mitmachangebote freuen“, so Martin Krause, der Hauskoordinator. Weiterhin wird es musikalische und kreative Angebote und eine Tombola geben. „Als Hauptpreis winkt ein Fahrrad“, so Martin Krause.

Hinweise zur Veranstaltung sind dem Flyer zu entnehmen, der aktuell in der Stadt, vor allem im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio verteilt wird. Außerdem kann das genaue Programm auf der Homepage der Stadt Eberswalde eingesehen werden.

 

  1. Sommerfest

Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio

  1. Juli 2017

14-18 Uhr

Quelle: Stadt Eberswalde

Jazz Frühschoppen mit der Papa Binnes Jazz Band

Jazz Frühschoppen im Museumspark Oderberg mit der Papa Binnes Jazz Band

 

Sonntag, 28.05.2017 11-14 Uhr

 

Zum zweiten Mal bei uns zu Gast die Papa Binnes Jazz Band.

Papa Binnes Jazz Band fand sich am 11.11.1959 aus Anlass einer Faschingsauftaktfete als Schülerband zusammen und hatte bald schon an Schulen sowie Universitäten mit

Klubabenden und Konzerten erste Erfolge. Einladungen zu verschiedensten Jazz- oder studentischen Veranstaltungen folgten.

Eine fünfjährige Arbeit am Deutschen Theater brachte der Band erste Auslandseinsätze und Gastspielreisen, die dann bis heute noch durchgängig ausgeführt werden.

Rundfunk- und Fernsehproduktionen ,Einladungen zu Festivals und Dauerengagements zu Klubveranstaltungen haben die Band beliebt und weithin populär gemacht.

Ein Dokumentarfilm ( Dixieland–Dixieland ) zeigt die Bandmitglieder auch im privaten Umfeld und dokumentiert eine von über 25 Teilnahmen am Internationalen

Dixieland Festival Dresden. Weitere Teilnamen an Jazz Festivals waren in Holland, Dänemark, Polen, Schottland und anderen und im eigenen Land.

Die Musik der Gruppe wird dadurch bestimmt, dass Oldtime Standards gespielt werden und kommerzielle Titel in Dixieland-Bearbeitung und Blues, sowie Swing–Titel im

Programm sind. Besonders der Vierer-Bläsersatz und die wechselnden Instrumente geben der Band die eigene Klangfarbe.

 

Eintritt: 10,00 €

 

  • Kaffee und Kuchen; Wein, Bier und alkoholfreie Getränke und ein Imbiss Angebot

 

Voranmeldung ist Empfehlenswert!

Tel.-Nr.: 033369 539321

 

 

Kontakt

Binnenschifffahrts-Museum Oderberg

Hermann-Seidel-Straße 44, 16248 Oderberg

Tel./Fax (03 33 69) 53 93 21, (03 33 69) 4 70

www.bs-museum-oderberg.de, museum.oderberg@freenet.de

Kunstbrücke e.V. lädt ein

Ein buntes Program

aus Literatur, Chorauftritten, Konzerten und Musikbeiträgen, von Klassik bis Pop, für Jung und Alt, organisiert vom Verein „Kunstbrücke e.V.“ erwartet den Besucher.

Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe mit einer Lesung des Schauspielers Alexander Bandilla aus „Reineke Fuchs“ am Freitag, den 19.05. 2017 um 19:30 Uhr im Gemeindehaus st. Annen an der Schönower Str.

Am Samstag

dreht sich im Forum der neuen Grundschule zwischen 15:00 Uhr und 23:00 Uhr alles um Musik. Junge (Nachwuchs-)Musiker verschiedener Einrichtungen stellen ihr musikalisches Können unter Beweis. Ab 18:00 Uhr können Sie mit dem Autuori-Quartett die unkonventionelle Verbindung aus klassischem Streichquartett und Ragtime, Tango oder ungarischen Tänzen erleben. Ab 20:30 Uhr werden Matthies, Leo & Friends mit fröhlichem Pop, Klavier- und A-capella-Gesang begeistern.

Am Sonntag

bildet eine musikalische Zeitreise ins Berlin des letzten Jahrhunderts den Abschluss der Reihe. Ab 17:00 Uhr unterhalten Sie Dörte Siebecke und Benno Radtke mit Gassernhauern unter dem Motto „Berlin und seine Pärchen“.

 

Karten

sind erhältlich bei – Fabula – Die Familienbuchhandlung, Alt-Zepernick 3

– Tabak-Börse, Schönower Str. 38 (bei Norma) sowie vor Ort (soweit verfügbar)

Das Wochenendticket kostet 15,00€, die Karten für die einzelnen Veranstaltungen zwischen 7,00 und 10,00€. Für die Veranstaltung „Junge Musiker laden ein“ gilt: „Eintritt bei Austritt“ – jeder gibt, was er kann und mag.

 

 

http://www.kunstbrueckepanketal.de/blog/2015-06-10/panketaler-kulturtage-2017

 

Foto: (c) Kunstbrücke Panketal

Autorenlesung im Kulturbahnhof Biesenthal

Autorenlesung im Kulturbahnhof Biesenthal 20 Mai 20 Uhr

 

Der Verein „Kultur im Bahnhof e. V.“ lädt im Rahmen seines Kulturprogramms herzlich zu einer Lesung nach Biesenthal ein.

Henry, Verfasser des Romans „Ein gewisser Brahms“ liest diesmal aus neuen Texten

„tiefgründig, skurril und manchmal bestürzend.“ Der Autor gewährt in seiner Lesung Einblicke in ein außergewöhnliches Buch, das drei erstklassige Stories in einem Band vereint:

„Jesus besucht die telefonistische Republik“-ist er wirklich Jesus? Dem Erzähler kommen Zweifel. Und er blickt auf unsere Zeit zurück mit all ihren Fehlentwicklungen und verheerenden Folgen…

„Die Dichterpest“ – Wer schreibt, lebt gefährlich! Der Autor versucht, sich der Seuche zu entziehen und wird zur Partybeute einer geschiedenen Polizistin in einem von irren Ideologen gekaperten Staat…

„Schweizer Hund mit Brille“ – Die Schweiz als erstes Land der Welt mit einer demokratisch gewählten Hunderegierung! Droht nun der Leinenzwang für Menschen?“

Wie sich diese ungewöhnlichen Geschichten entwickeln, können Sie am 20. Mai um 20 Uhr im Kulturbahnhof Biesenthal hören.

Kultur im Bahnhof e. V., Bahnhofsplatz 1, 16359 Biesenthal

Eintritt 5€, ermäßigt 4€

Quelle und Kartenreservierung: info@bahnhof-biesenthal.de

Siebenklang in Bogensee

The Cast – die Opernband

„Oper macht Spaß”

 

Sechs junge Vokalartisten aus den USA, Kanada, Chile und Deutschland präsentieren die klassische Musik heute wieder so, wie sie einmal war: aufregend, belustigend, zeitgemäß, mitreißend, ein wenig ironisch, erfrischend und vor allem – unglaublich sinnlich.

Die befreundeten Sängerinnen und Sänger von „The Cast“, die allesamt klassisch ausgebildet sind, haben sich von der intimen Atmosphäre musikalischer Wohnzimmerpartys inspirieren lassen, um „große Oper“ neu und zeitgemäß zu inszenieren, weit weg von etablierten Opernhäusern. Nun präsentieren sie Mozart, Bizet, Strauss und viele andere völlig unverkrampft.

Die Opernband The Cast inszeniert die alten Werke mit Charme, frischen Ideen, glockenklar geschulten Opernstimmen und entfernt einfach den steifen, formellen Rahmen, der klassische Musik normalerweise umgibt. Das Ergebnis: Gesang und klassische Musik auf weltweitem Spitzenniveau, verbunden mit der Atmosphäre eines Popkonzerts. Das Publikum darf Mitklatschen und Zwischenrufe oder sogar Mitsummen sind erlaubt. Die Zuschauer werden buchstäblich Teil des Konzerts und Teil der Atmosphäre.

»The Cast erinnern tatsächlich mehr an eine Popband, als an traditionelle Vokalartisten aus Oper und Operette …

„Dein ist mein ganzes Herz” aus Franz Lehárs Operette „Das Land des Lächelns“ ist inszeniert wie ein Song auf einer Tour der Backstreet Boys zu ihren besten Zeiten.«

Tagesspiegel Berlin

Und der General-Anzeiger Bonn schreibt: »Herrlich unterhaltsam. The Cast bringen frischen Wind in die Opernwelt, inszenieren die einzelnen Partien mit Leidenschaft und gerne auch mal mit einem Augenzwinkern.«

Bei The Cast kann man erleben, wie gut Meisterwerke aus Oper und Operette auch ohne Anzug, Abendkleid und großer Toilette funktionieren – sowohl auf der Bühne als auch im Publikum. Und so ist die Begeisterung bei Klassikliebhabern ebenso groß wie bei Menschen, die bisher Popkonzerte dem Opernsaal vorgezogen haben.

Für diese außergewöhnliche Opernband musste ein außergewöhnlicher Spielort gefunden werden und so ist geplant, dass die drei Damen und drei Herren ihre Arien im „Kulturpalast“ am Bogensee, im „Haus Bogensee“ der ehemaligen FDJ-Jugendhochschule zur Aufführung bringen. Das wird spannend.

Der Kultursaal, wie auch die anderen Gebäude, die auf diesem imposanten Gelände stehen, warten auf eine sinnvolle Nutzung. Sie stehen seit Jahren leer und sind fest verschlossen. Für The Cast werden sie sich öffnen.

„Kulturpalast“, ehem. Jugendhochschule am Bogesee

Samstag, 13. Mai, 19 Uhr

The Cast – die Opernband

„Oper macht Spaß”

 

Quelle: Siebenklang

Quelle: Siebenklang

jazz in e. Ein Festival aktueller Musik – Das Programm

 

Ein Apéritif zum Festival Jazz in E. Nr. 23

Sonnabend, 13. Mai 2017, 10:30 Uhr

Kirchhang am Marktplatz   

Guten Morgen Eberswalde DXIV

Kulturelle Interventionen in der Innenstadt von Eberswalde

 

Jaekel & Anklam (D)
Volker Jaekel (portativ, piano) – Gert Anklam (sax, sheng)

 

Alte Musik trifft auf Jazz, Komposition auf Improvisation, alte Instrumente auf unerhörte Klänge, Mittelalter auf Weltmusik, Portativ auf Sheng, Choral auf Tango, Klassik auf Groove.

Die eigenen Kompositionen im Programm sind stark beeinflusst durch die Zusammenarbeit mit Musikern anderer Kulturen. Bei unserem Aperitif-Konzert zum Festival wird Atemstrom zum Klang, formt die Musik, gestaltet die Zeit, berührt, durchdringt, beseelt und belebt.

 

 

Mittwoch, 24. Mai 2017, 20:00 Uhr

Paul-Wunderlich-Haus

Festivaleröffnung

 

Julian Sartorius (CH)

Julian Sartorius (drums, perc)

 

Unser diesjähriges Festival wird mit einem Konzert des Schweizer Trommlers Julian Sartorius eröffnet. Wir können davon ausgehen, daß sich seine Performance in die Reihe bemerkenswerter Solo Konzerte von Percussionisten und Schlagwerkern bei Jazz in E. einreiht, hier sei nur an die Auftritte von Tony Buck, Eric Schaefer oder Mohammad Reza Mortazavi erinnert.

Der Beat ist das bestimmende Element im Leben von Julian Sartorius. 1981 in Thun geboren, fand er als Fünfjähriger zum Schlagzeug. Mit seinen Rhythmen zeigt Sartorius die Vielfalt und Möglichkeiten seines Instrumentes. Oft präpariert er das Schlagzeug, arbeitet mit ungewöhnlichen akustischen Sounds und baut so Schlag um Schlag eine neue Klangwelt voller Dynamik, Farbe und Spannung. Aber auch aus Alltagsgeräuschen macht Julian Sartorius Musik. In „Beat Diaries“ schuf er beispielsweise einen Rhythmus pro Tag, nahm ihn aus dem, was er gerade antraf – ließ Blechtonnen dröhnen, Klapptische im Flugzeug vibrieren, Brückengeländer klicken. Die 365 Rhythmen, die Sartorius in einem Jahr sammelte, veröffentlichte er in einer Box mit zwölf Schallplatten und als Bildband.

Die Musik von Julian Sartorius macht so auch Alltag hörbar und wenn die uns vertrauten Geräusche plötzlich ins Rollen kommen, ihren Beat bekommen, dann können wir sogar unseren eigenen Puls hören.

Julian Sartorius studierte u.a. bei Fabian Kuratli, Pierre Favre und Norbert Pfammatter an den Jazzschulen in Bern und Luzern und spielt mit Musikern wie Matthew Herbert, Shahzad Ismaily, Sylvie Courvoisier, Dimlite, Merz, Fred Frith und Sophie Hunger. Sartorius gewann verschiedene Preise und war 2014 für den ersten Swiss Music Prize nominiert.

 

Shake Stew (AUT)

Lukas Kranzelbinder (bass) – Clemens Salesny (sax) – Johannes Schleiermacher (sax) – Mario Rom (tp) – Manu Mayr (bass) – Niki Dolp (drums, perc) – Mathias Koch (drums, perc)

 

Gleich zwei neue Bands der zugleich brodelnden wie faszinierenden Wiener Szene sind bei Jazz in E. No. 23 zu Gast, Shake Stew und ihr „intergalaktisches Roadmovie für die Ohren“ steht dabei am Anfang.

Bassist Lukas Kranzelbinder bekam als bisher jüngster Musiker in der Geschichte des renommierten Jazzfestivals Saalfelden den Auftrag, das Eröffnungskonzert 2016 zu spielen. Er formierte seine Band Shake Stew und die Musiker haben sich in einem aufwendigen Prozess ein Jahr lang auf ihr erstes Konzert vorbereitet. Es geriet für Publikum und Presse zur magischen Eröffnungsstunde.

Shake Stew versammelt in seiner außergewöhnlichen Besetzung – zwei Bassisten, zwei Schlagzeuger, drei Bläser – sieben unkonventionelle Musiker, allesamt wegweisende Charaktere der jungen europäischen Jazzszene. Mit Bandleader Kranzelbinder eint sie das Streben nach neuen Klangmöglichkeiten und über Genregrenzen hinaus gedachten Konzepten, für die der Bassist schon länger steht. Seine persönliche Verbindung aus Virtuosität, Unterhaltung und kompromissloser Energie zieht sich durch viele seiner Projekte und ist mittlerweile eine Art Spezialität des umtriebigen Musikers, Komponisten und Arrangeurs geworden.

So realisierte er eine spanische Jazz-Oper oder entwickelte „Konzertwanderungen“ auf über 2000 Meter Höhe. Auf Konzertreisen von Japan bis Mexico konnte er zuletzt als Bandmitglied von Mario Rom‘s INTERZONE von sich hören lassen.

 

„Dieses Debüt hat das Zeug zur Platte des noch jungen Jahres!“ (Jazzthetik, Januar 2017)

 

„Da wehen schamanische Klangschlieren, böllern kolossale Beat-Architekturen oder fahren energietrunkene Bläserstimmen Schlangenlinien – großes Klangkino.“ (Wiener Zeitung, August 2016)

 

Die Konzerte von Julian Sartorius und Shake Stew werden von kulturradio (rbb) live aufgezeichnet!

 

 

Donnerstag, 25. Mai 2017, 20:00 Uhr

Paul-Wunderlich-Haus

 

Evan Parker (GB)

Evan Parker (sax)
Der 1944 in Bristol geborene Saxophonist ist seit über 50 Jahren „auf der Szene“ und hat seine eigene, unverwechselbare Stimme in die Jazzgeschichte eingebracht. 2013 erhielt Evan Parker in London den Jazzpreis des Britischen Parlamentes. In der Begründung heißt es: „Wenn Du je in die Versuchung gekommen bist, freie Improvisation zu mögen, dann ist Parker Deine Einstiegsdroge, schrieb der Standup Comedian Stewart Lee 2010 im englischen Guardian. Er meinte nicht Charlie Parker sondern Evan Parker, den revolutionären englischen Saxophonisten, der die Tonbildung und Techniken seines Instrumentes in den späten 60er Jahren gänzlich neu erfunden hat und seither einer der weltweit am meisten bewunderten und einflussreichsten Saxophonisten geworden ist. Er hat das Buch der Klänge, die man auf dem Saxophon herstellen kann seit fast einem halben Jahrhundert neu geschrieben. Er kann sogar mehrstimmige Kontrapunkte spielen auf einem Instrument, das ja eigentlich nur einen Ton zur Zeit von sich geben kann. Er kann elektronik-artige Strukturen akustisch herstellen und eine persönliche Klanglandschaft erzeugen, die konventionelle Melodien vermeidet und dennoch ihre eigene atemberaubende Gefühlswelt hat. Parker hat mit vergleichbar revolutionären Musikern wie John Zorn und Anthony Braxton gearbeitet, in experimentellen elektro-akustischen Gruppen und Ensembles der Neuen Musik gespielt – und ebenso Kantiges in konventionelle Jazzgruppen etwa von Stan Tracey, Kenny Wheeler oder dem Rolling Stone Charlie Watts eingebracht und hat Aufnahmen gemacht mit Singer & Songwriter Robert Wyatt, dem TV-Comedian Vic Reeves und seine unnachahmlichen Sounds auch Popmusikern geliehen wie Scott Walker, David Sylvian oder Jah Wobble…“

 

Mit dem Alexander von Schlippenbach Trio gastierte Evan Parker im Jahr 2000 und zum Jubiläumsfestival Jazz in E. No. 20 im Jahr 2014 bei uns.

 

Lucia Cadotsch SPEAK LOW (CH / SE)

Lucia Cadotsch (voc) – Otis Sandsjö (sax) – Petter Eldh (bass)

 

Die für den ECHO Jazz 2017 nominierte Züricher Wahlberlinerin Lucia Cadotsch hat eine berückend schöne Sammlung von modernen Traditionals, wie Gloomy Sunday, Strange Fruit und Moon River, zusammengetragen und bringt sie gemeinsam mit den Schweden Petter Eldh und Otis Sandsjö auf die Bühne.

Die Drei haben alles, um diese wunderbaren Songs auf ihre eigene, aufwühlende, ganz frische Art zu interpretieren. Und Effekte gehören definitiv nicht dazu. Ein Tenorsaxophon, ein Kontrabass und eine Stimme, die Stimme von Lucia Cadotsch. Sie singt frei und stolz, ist Instrument und Erzählerin.

Lucia Cadotsch kennen wir in Eberswalde vor allem von Gastspielen mit der Folk Band „Yellow Bird“. Mit „Schneeweiß & Rosenrot“, in der auch Petter Eldh spielte, gastierte sie 2013 bei Jazz in E. No. 19.

 

“Hinter dieser Musik steht nicht nur ein Sound, den man so noch nicht gehört hat, sondern eine musikalische Haltung, vor deren Klarheit und Kompromisslosigkeit man sich spontan verbeugen möchte. Ich habe lange nichts derart beeindruckendes mehr gehört.“ (JAZZPODIUM)

 

„Lucia Cadotsch hätte den Sängerinnen Billie Holiday und Nina Simone kein größeres Kompliment machen können, als deren Standards im Trio neu zu erfinden.“ (Franziska Buhre, TIP Berlin)

 

„Remember the name Lucia Cadotsch – you’re going to be hearing a lot of it.“ (THE GUARDIAN)

 

Die Konzerte von Evan Parker und Lucia Cadotsch SPEAK LOW werden von kulturradio (rbb) live aufgezeichnet!

 

 

Freitag, 26. Mai 2017, 20:00 Uhr

Paul-Wunderlich-Haus

 

Clemens Christian Pötzsch (D)

Clemens Christian Pötzsch (piano)

 

Wenn Musik atmet, sagt der Pianist Clemens Christian Pötzsch, dann beobachte ich, wie sie lebendig wird und sich auflöst. In reduzierten Kompositionen, die in langen Bögen musikalisch fließen, kreiert Pötzsch eine atmosphärisch dichte Stimmung und so verschwinden auch musikalische Grenzen. Zwischen klassischen Songstrukturen finden sich freie Improvisationen, neben Elementen klassischer Musik hört man Einflüsse von Filmmusik, dazwischen ein sorbisches Volkslied. Eine ungewöhnliche Mischung zwar, jedoch klingt alles mühelos verwoben und so gar nicht nach Schubladen.

„Meine Musik ist ein Spiegelbild dessen, wie ich den Rhythmus meiner Umgebung wahrnehme und was er in mir zum Klingen bringt.“ Die Beschäftigung mit den eigenen sorbischen Wurzeln, das Touren mit seiner Band durch Ostafrika und den arabischen Raum sowie die Zusammenarbeit mit dem Ballett des sorbischen Nationalensembles, das Unterwegssein und das Zürückkommen. Die Musik von Clemens Christian Pötzsch ist persönlich und poetisch und hat nicht das Tempo dieser Welt. Mit der Band Masaa gastierte er 2015 bei Jazz in E. No. 21.

 

Trio Trara (AUT)

Klemens Lendl (violn, voc) – Peter Rom (git) – Manu Mayr (bass)

 

Trio Trara sind die Wiener Musiker Peter Rom, Klemens Lendl und Manu Mayr. Alle drei sind fixe Bestandteile des musikalischen Zentralnervensystems Wiens, wenn auch jeder in einem anderen Revier. Der Gitarrist Peter Rom ist seit vielen Jahren kreativer Dreh- und Angelpunkt für zahlreiche Projekte und Bands, die rund um die JazzWerkstatt Wien entstanden sind, so wie Rom/Schaerer/Eberle oder das JazzWerkstatt Wien New Ensemble. Violinist Klemens Lendl beschäftigt sich als eine Hälfte des Wienerlied-Duos Die Strottern und Sänger der Hannes Löschel Stadtkapelle mit den Liedern dieser Stadt. Bassist Manu Mayr lotet sein Instrument zwischen Jazz und zeitgenössischer sowie elektronischer Musik aus, von Kompost 3 bis Klangforum Wien.

Die feinen Miniaturen, die die Musiker schaffen, spiegeln die unterschiedliche musikalische Herkunft der Musiker und ihre Freude am Musizieren ist hör- und sichtbar! Stilsicher bewegt sich das Trio durch eine Vielfalt von Ideen, manche Stücke hochenergetisch, manche verträumt und melancholisch. Ausgefeilt trashige Skizzen vermischen sich mit verhallten Klangbädern und lösen Assoziationen von cineastischer Bildhaftigkeit aus.

 

„…so reich an Melodie, Emotion und Seele…“ (Jouko Kirstilä, jazzrytmit.com)

 

„Ein Album wie ein Aquarell…“ (Tobias Natter, guitarmania.eu)

 

Die Konzerte von Clemens Christian Pötzsch und Trio Trara werden von kulturradio (rbb) live aufgezeichnet!

 

 

Sonnabend, 27. Mai 2017, 10:30 Uhr

Kirchhang am Marktplatz

Guten Morgen Eberswalde DXVI

Kulturelle Interventionen in der Innenstadt von Eberswalde

 

Wind & Erde (D / BFA / PER)

Johannes Lauer (tb) – Gerhard Gschlössl (tb, sousafon) – Andreas Tschopp (tb) – Laura Robles (perc) – Moussa Coulibaly (perc) – Matthias Haffner (perc)

 

Drei zeitgenössische Turmbläser spielen vom Turm der Maria-Magdalenen-Kirche. Die Posaunisten Johannes Lauer, Gerhard Gschlössl und Andreas Tschopp knüpfen an eine alte Tradition an. Sie rufen uns zu. Wir hören ihnen zu. Im Liegen, im Sitzen, im Vorbeigehen…

Später steigen sie herab und am Fuße des „Turmes“ warten drei Perkussionistinnen auf sie. Die Peruanerin Laura Robles ist auf afroperuanische Perkussion, Moussa Coulibaly aus Burkina Faso auf westafrikanische und Matthias Haffner aus Deutschland auf brasilianische Perkussion spezialisiert. Eben noch waren die Klänge in der Luft, jetzt wird mit Rhythmen aus verschiedenen Himmelsrichtungen der Raum erkundet. Im finalen Konzert auf der Bühne mischen sich Eigenkompositionen des Initiators Johannes Lauer mit traditionellen Stücken und Improvisationen. Erfahrungen aus Jazz, afrikanischer und südamerikanischer Folklore münden in einer offenen und erfrischenden Mischung.

 

Für das unkomplizierte „Picknick zum Jazz“ sorgt heute am Vormittag das Kaffeehaus GUSTAV!

 

 

Sonnabend, 27. Mai 2017, 20:00 Uhr

Paul-Wunderlich-Haus

 

Sidsel Endresen (NOR)

Sidsel Endresen (voc)

 

Der Abend der Stimmen. Und mit der einzigartigen Stimme von Sidsel Endresen beginnen wir. Egal ob mit Worten, norwegisch oder englisch, oder aber wortlos, immer ist Sidsel Endresens Stimme erzählerisch und eindrücklich. Die in Oslo geborene Sängerin ist seit den 1970er Jahren aktiv, gehört zu den gefragtesten Vokalistinnen aus dem skandinavischen Raum, hat seit 1989 beim Label ECM veröffentlicht und mit Nils Petter Molvær, Django Bates, Bugge Wesseltoft sowie vielen anderen innovativen Kollegen ein eigenes Kapitel in der Geschichte der improvisierten Musik geschrieben. Die Magie ihrer Songs kommt aus der Stille. Sidsel Endresen: „Ich bin absolut detailversessen. Ich schaffe eine Zone, in der die Details leben können, und fülle sie sparsam. Die Stille ist ein äußerst aktiver Raum, der viele Bewegungsmöglichkeiten gewährt“. Kommt heran!

 

Max Andrzejewski’s HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir (D / AUT / USA)

Johannes Schleiermacher (sax) – Tobias Hoffmann (git) – Andreas Lang (bass) – Max Andrzejewski (drums) – Tobias Christl (choir leading, voc) – Winnie Brückner (voc) – Marie Daniels (voc) – Marcus Gartschok (voc) – Erik Leuthäuser (voc) – Zola Mennenöh (voc) – Friederike Merz (voc) – Stephen Moult (voc) – Dora Osterloh (voc) – Lena

Sundermeyer (voc) – Laura Winkler (voc); special guest: Dorrey Lin Lyles (voc)

 

Nachdem im Vorjahr das famose Andromeda Mega Expreß Orchestra das Festival beschloß, freuen wir uns erneut auf ein Finale mit ganz großer Band! Max Andrzejewski‘s HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir ist die außergewöhnliche Zusammenführung der Berliner Band HÜTTE mit einem großen Chor aus starken Gesangssolisten plus Special Guest, der Gospelröhre Dorrey Lin Lyles.

Das Programm ist eine Liebeshochzeit von Gospel und Jazz, mit Texten über Essen als Ersatzreligion, die der Poet und Theaterdramaturg Thomaspeter Goergen im Auftrag des „musikalischen Perpetuum Mobile“ Max Andrzejewski (Zitat Wolf Kampmann) als Grundlage für die neuen Kompositionen schrieb. Mitreißend, verstörend und beglückend!

 

 

Das Jazz-in-E-DJ-Team!

Für die gute Musik vor und nach den Konzerten stehen die gastgebenden Jazzaktivisten höchstpersönlich. Täglich ein neues Gesicht am Pult!

 

Unsere Festival-Shirts sind natürlich wieder von einer Grafik unseres Haus- und Hofgrafikers Matthias Schwarz geprägt. Das diesjährige Motiv zeigt den Trompeter Steffen Faul, der im Vorjahr mit Absolutely Sweet Marie bei Jazz in E. No. 22 zu Gast war.

 

 

Kartenvorverkauf:

Eberswalder Tourist Information, Steinstraße 3, 16225 Eberswalde, T: 03334-64520.

Barnimer Bus Gesellschaft, Friedrich-Ebert-Straße 27d, 16225 Eberswalde, T: 03334-235003.

KOKA 36, Oranienstraße 29, 10999 Berlin, T: 030-61101313, www.koka36.de.

Online Tickets über die Homepage des Festivals: www.mescal.de

 

Eintrittspreise: Jede Abendveranstaltung 17,- / 13,- €; im VVK 15,- / 11 €. Festivalpass für alle Veranstaltungen 43,- / 34,- EUR (erm.). Festivalpaß + Festival-T-Shirt 55,- / 46,- EUR (erm.). T-Shirts werden an der Abendkasse ausgegeben. Ermäßigung für Schüler/Schülerinnen, Studenten/Studentinnen und Inhaber des Eberswalde-Passes. Vorverkauf zzgl. etwaiger Gebühren der Anbieter.

Bei der Veranstaltung am 27. Mai 2017 um 10:30 Uhr wird kein Eintritt erhoben.

 

Jazz in E. Nr. 23 – ein Festival aktueller Musik wird vom Begegnungszentrum Wege zur Gewaltfreiheit e.V. Eberswalde veranstaltet. Programm und Gesamtorganisation: Udo Muszynski Konzerte + Veranstaltungen. Organisationsassistenz: Tine Schwarz, Info: 03334-8352053, jazzine@gmx.de. Sound: Tim Altrichter (oton) / Ruben Pagenkopf (Brachial & Art). Licht: Dustin Traut / Sascha Leeske (Amigo Media). Gestaltung Foyer Glaszwischenbau: Henrik Schade. Allgemeiner Support: Jazz-in-E-Aktivisten-Team. Plakat, Programmheft, Homepage: Carsten Storm. Fotodokumentation: Torsten Stapel.

Tag des offenen Ateliers im Land Brandenburg 2017

Einmal jedes Jahr laden brandenburgische Künstler und Galeristen Besucher in ihre Atelier und Werkstätten ein. Sie lassen sich bei ihrern  Arbeiten über die Schulter schauen. Fragen werden gern beantwortet. Natürlich  kann auch das eine oder andere Original vom Künstler direkt erworben werden.  Bei einigen Künbstlern kan sich der Gast  selbst kreativ betätigen. Oft haben die Gastgeber spezielle Angebote dafür  vorbereitet.

Alle Teilnehmer findt ihr hier:

http://www.kulturland-brandenburg.de/wordpress/wp-content/uploads/Offene-Ateliers-Internet-min.pdf

 

Wir empfehlen Euch dieses Jahre  2 Ateliers.

Sie sind jeweils Samstags und Sonntags geöffnet

Atelier LöwenArt – Petra Löfflad
Thälmannstraße 86, 16348 Wandlitz
0176 20342511,www.loewen-art.de
HOLZSKULPTUREN
Gäste: Regina Born, Keramik; Anna Ruhland, Glaskunst;
Evelin Günther, Malerei; Peter v. Krenczewski, Fotografie
Atelier Martina Winkler
Wesendahler Straße 6, 16356 Werneuchen
033398 930276, www.martina-winkler-malerei.de
MALEREI
Mitmachaktion

BERNAU: Auf den Spuren des Baumeisters Gustav Lilienthal

Am ersten und zweiten Maiwochenende erinnert das Heimatmuseum der Stadt Bernau bei Berlin mit dem Projekt „Brüder der Landstraße“ an den Sozialreformer und Baumeister Gustav Lilienthal, der auch in Bernau architektonische Spuren hinterlassen hat. Der Bruder des bekannten Flugpioniers hatte im Ortsteil Lobetal „zerlegbare Häuser“ errichtet, mit denen rasch Wohnraum für Obdachlose geschaffen werden konnte. Mit Open-Air-Kino, Expertenrunden und Mitmachaktionen wird das historische Erbe gewürdigt, diskutiert und auf die aktuelle Wohnungsfrage bezogen (Konzept: Janina Janke und Julie Rüter).

Zerlegbare Häuser

Am ersten Wochenende, am Samstag, den 6. und Sonntag, den 7. Mai, stehen Lilienthals „zerlegbare Häuser“ im Mittelpunkt, die bis vor Kurzem in Lobetal standen und zumindest in Teilen erhalten geblieben sind. Radfahrbegeisterte können den Umzug dieser Teile von Lobetal nach Bernau (Stadtpark) begleiten und sich anschließend beim Grillfest in der Nähe des Stadtgärtnerhauses stärken. Falls im Laufe des Abends Fragen zu Lilienthals Projekt auftauchen: Tags darauf haben Interessierte die Möglichkeit, fünf Experten zu dessen „zerlegbaren Häusern“, ihrer sozialen und architektonischen Bedeutung sowie zum Grundrecht auf Wohnen zu befragen.

Die Stadt als Beute

Ein kleiner Vorgeschmack auf das zweite Maiwochenende: Hier geht es um den aktuellen Bezug der Wohnfrage – der Dokumentarfilm „Die Stadt als Beute“ ist im Open-Air-Kino zu sehen, Hobby-Handwerker können an einem so genannten „Little Home“ für Obdachlose mitbauen und im abschließenden Podiumsgespräch geht es um das „Recht auf Wohnen“.  Weitere Informationen folgen.

Brüder der Landstraße

„Brüder der Landstraße“ ist ein Projekt des Heimatmuseums der Stadt Bernau bei Berlin in Zusammenarbeit mit der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Zugleich ist es der zweite Teil des Gesamtprojekts „ANKOMMEN bauen wohnen leben“. Dieses wird aus dem Fonds „Stadtgefährten“ der Kulturstiftung des Bundes finanziert und ist damit eines von bundesweit 13 geförderten Vorhaben, die die Bürgerinnen und Bürger von Städten bis zu 250.000 Einwohnern an der Museumsarbeit beteiligen.

 

 

Programm des ersten Maiwochenendes:

Samstag, 6. Mai, 11 Uhr, Bushaltestelle Lobetal-Dorf: Start eines Festumzugs mit Fahrrädern zum Stadtpark Bernau – Überreste der Lilienthal-Modulhäuser werden zum Ausstellungsort gebracht; 12.30 Uhr, Stadtpark Bernau: Übergabe der Barackenelemente und anschließende Grillparty

 

Sonntag, 7. Mai, 15 Uhr, Stadtpark Bernau (Am Stadtgärtnerhaus): Expertengespräch „Gustav Lilienthal und das Recht auf Wohnen“. Mit Jan Cantow (Hoffnungstaler Stiftung Lobetal), Bernd Eccarius-Otto (Heimatmuseum Bernau bei Berlin), Dr. Bernd Lukasch (Lilienthal Museum Anklam), Eberhard Schultz (Eberhard Schultz Stiftung für soziale Menschenrechte) und Friedemann Seeger (baudenkmal bundesschule bernau bbb e. V.). Moderation: Annekathrin Bach (Schauspielerin)

 

Vorschau:

Freitag, 12. Mai, 21 Uhr, Stadtpark Bernau (Am Stadtgärtnerhaus):

Freiluft-Filmabend

 

Samstag, 13. Mai, 11 Uhr, Stadtpark Bernau (Am Stadtgärtnerhaus): Bau-Workshop mit Sven Lüdecke

 

Sonntag, 14. Mai, 15 Uhr, Stadtpark Bernau (Am Stadtgärtnerhaus): Podiumsgespräch „Recht auf Wohnen – Tendenzen und Initiativen“

Veranstaltungen

Guten-Morgen-Eberswalde

Die 521. Ausgabe von Guten-Morgen-Eberswalde am Sonnabend, den 1. Juli 2017 lädt mit „Liquid Soul“ zur musikalischen Weltreise:

 

Heute schon gebadet? – auf Indonesisch „Sudah Mandi?“ – gehört zu den gängigen Redewendungen auf Bali und ist das Titelstück des aktuellen Konzertprogramms der beiden Berliner Musiker Beate Gatscha und Gert Anklam, die bereits seit 1997 kontinuierlich gemeinsame Projekte verfolgen. Im neuen Programm verarbeiten sie ihre Eindrücke von mehreren Studienreisen nach Bali. Das seither bereits ungewöhnliche Instrumentarium des Duos, so kommen Wasserstichorgel, Hang, Saxophon, Sheng und Taiko in den Konzerten zum Einsatz, wird nun um die balinesischen Instrumente Gender Wayang und Suling erweitert.

Das Gender Wayang, ein Metall-Xylophon, ist ein sakrales Begleitinstrument bei wichtigen gesellschaftlichen Zeremonien und die Suling ist eine traditionelle Bambusflöte mit sechs Löchern, die in allen Aufführungen mit Gamelan-Orchester eingesetzt wird.

 

Beim Auftritt in Eberswalde gehört der bekannte Tablavirtuose Ravi Srinivasan zum Ensemble, der als gebürtiger Malaie seinen musikalischen Background in das klangvolle Programm mit einbringt.

 

Ein womöglich tropischer Vormittag und ein abwechslungsreiches Hör- und Seherlebnis. Los geht?s am Vormittag um Halbelf!

 

 

Guten Morgen Eberswalde DXXI

  1. Juli 2017, 10:30 Uhr

Marktplatz Eberswalde

Liquid Soul „Heute schon gebadet?“

Beate Gatscha (hang, taiko, gender wayang) – Gert Anklam (sax, suling) –

Ravi Srinivasan (tabla, perc, voc)

www.liquidsoul-bali.de

Eintritt frei

Vom 03.07. bis 05.07.2015 findet das 20. Flößerfest in Finowfurt statt. In den letzten Jahren hatten wir auf dem Festgelände bis 30.000 Besucher gezählt. Es ist das größte Fest im Barnim. Für Jung und Alt wird so einiges geboten. Die Flößer werden Sie von Schöpfurth nach Steinfurth, auf dem Finowkanal, mit der Flößerfähre beehren. Sie erhalten auf dem Floß geschichtliche Informationen zur Flößerei. Das 20. Flößerfest hält Überraschungen für Sie bereit Eine Flößertaufe wird es geben. Bleiben Sie schön neugierig und besuchen Sie dieses Fest

22. Flößerfest in Finowfurt

Herzlich willkommen zum 22. Flößerfest vom 30. Juni bis 2. Juli 2017!

 Wie im vergangenen Jahr wird es am Freitagabend auch diesmal wieder ab 19 Uhr den Auftakt am Finowkanal mit Musikprogramm und Einfahrt der Flößer geben. Um 22.30 Uhr beginnt die Lasershow und das Feuerwerk.

Am Samstag und am Sonntag wartet dann ein umfangreiches Programm auf die großen und kleinen Gäste.  Zum Flößerbrunch und Frühschoppen wird am Sonntag von 11 bis 14 Uhr geladen. Den Abschluss bildet am Sonntag wieder traditionell das Entenrennen am Kanal mit großer Preisverleihung.

Das detaillierte Programm zum Herunterladen finden Sie hier.

Karten für den Flößerbrunch am Sonntagvormittag können ab sofort vorbestellt oder gekauft werden. Eine Vorbestellung ist telefonisch unter 03335 4534-12 oder per E-Mail (p.schaefer@gemeinde-schorfheide.de) möglich. Die Karten können zu den Sprechzeiten der Gemeindeverwaltung abgeholt werden.

An allen Tagen präsentieren sich zahlreiche Künstler.

Quelle: Gemeinde Schorfheide

 

Mit den Öffentlichen zum Flößerfest in Finowfurt

BBG verdichtet Takt auf der Linie 917 / Shuttlebus alle 30 Minuten zwischen Fachmarktzentrum und Festgelände
Zum 22. Flößerfest in Finowfurt verdichtet die Barnimer Busgesellschaft mbH den Takt der Linie 917 zwischen Busbahnhof Eberswalde und Finowfurt am Samstag, den 1. Juli und Sonntag, den 2. Juli. Die Busse verkehren dann zwischen 14 Uhr und 22.30 Uhr im Stundentakt.
Nach der Lasershow und dem Feuerwerk am Freitag, den 30. Juni, fährt gegen 23.30 Uhr ein zusätzlicher Bus ab „Finowfurt, Kreuzung“ zurück nach Eberswalde.
Parallel zum bestehenden Angebot pendelt ein Shuttlebus im 30-Minuten-Takt zwischen den zentralen Parkplätzen im Fachmarktzentrum Finowfurt und dem Festgelände mit der Haltestelle „Finowfurt, Kreuzung“.
Dieser Shuttlebus-Betrieb kann am Freitag zwischen 18 Uhr und 23 Uhr, am Samstag zwischen 11 Uhr und 19 Uhr und am Sonntag zwischen 11 Uhr und 16 Uhr zu einem Fahrpreis von 50 Cent je Person für Hin- und Rückfahrt genutzt werden. Am Freitag fahren 10 Minuten nach Ende des Feuerwerks Busse zu den Parkplätzen.
Wie die Barnimer Busgesellschaft weiter mitteilt, können wegen des vorbereitenden Aufbaus die Haltestellen „Finowfurt, Jugendheim“, „Finowfurt, Post“ und „Finowfurt, Kreuzung“ ab Freitag, den 30. Juni 2017, 12 Uhr bis zum Ende des Festes am 02. Juli 2017 von den Linien 905, 910 und 917 nicht bedient werden. Als Ersatz dient die Haltestelle „Finowfurt, Kreuzung Ersatzhalt“.

Objekt-Künstlerin Astrid Weichelt im Kloster Chorin

Vom 20. Mai bis 28. August 2017 präsentiert das Kloster Chorin Arbeiten der Objekt-Künstlerin Astrid Weichelt in der Galerie des ehemaligen Infirmariums.

Astrid Weichelt macht Objekte der Kunstgeschichte mit Abformungen von handgeschöpftem Papier „sichtbar“. In ihrer Ausstellung in Chorin stellt sie architektonische Details und Bauschmuck des ehemaligen Zisterzienserklosters in den Mittelpunkt.

Durch die Abformungen von Architekturelementen mit Motiven der gotischen Formensprache wie Pflanzensymbole und Fabelwesen reduziert sie die Objekte auf das Wesentliche und schafft papierne, weiße Fragmente und Skulpturen. Sie multipliziert, ordnet und transferiert sie in einen anderen kulturellen Kontext. Schwebend und schwerelos im Ausstellungsraum, treten ihre Arbeiten in Dialog mit der Architektur. Weitere Arbeiten in der Ausstellung reflektieren die Themen Götter und Vergänglichkeit sowie das Schaffen des Architekten und Denkmalpflegers Karl Friedrich Schinkel, der sich vor 200 Jahren für die Erhaltung der Ruine einsetzte.

Abb.:Pflanzen und Monster, 2017, Astrid Weichelt; Foto: Astrid Lange

Für ihre Objekte und Installationen benutzt sie als bevorzugte Technik das archäologische Verfahren der Papierabformung mit Büttenpapier. Objekte werden mit angefeuchteten Lagen aus Papier eingekleidet. Nach der Trocknung wird die Hülle entfernt, die als das eigentliche Werk zurückbleibt. Form und Größe der Originale werden in den Papierskulpturen erhalten, beständiges Material wird in fragiles übersetzt.

Geboren 1953 in Freiberg in Sachsen, studierte sie an der Hochschule Burg Giebichenstein in Halle im Fachbereich Metallplastik und ist seitdem als freie Künstlerin und Dozentin in Berlin tätig. Astrid Weichelt hinterfragt in ihren künstlerischen Arbeiten, wie nachfolgende Generationen mit Zeugnissen und Werten der Geschichte umgehen und welchen Bedeutungswandel diese bis in unsere Zeit erfahren.

Seit 2010 bietet das sogenannte Infirmarium, das ehemalige Klosterhospital, den Raum für die Begegnung mit zeitgenössischer Kunst. Die im April 2017 eröffnete Dauerausstellung thematisiert die Entstehung und Besonderheiten der Architektur des Klosters Chorin, die Klosterwirtschaft im Mittelalter und die Entdeckung und Bewahrung des Klosters durch Karl Friedrich Schinkel.

 

Vernissage: 20.5.2017, 11 Uhr. Begrüßung und Einführung in das Werk Dr. Franziska Siedler. Musik: Tobias Münch (Berlin). Der Eintritt ist im Rahmen der Vernissage frei.

Ausstellungsauer: 20.5. bis 28.8.2017

Eintritt: Im Eintritt zur Klosteranlage enthalten: 3,50/ 6 Euro.

Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr

Weitere Informationen: www.astrid-weichelt.de

Adresse: Amt 11 a I 16230 Chorin

Anfahrt: www.kloster-chorin.org/content/anfahrt