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Forschen, Feiern, Fantasie

Forschen, Feiern, Fantasie – zweites Sommerfest im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio

 

Nach einer gelungenen Premiere in 2016 lädt das Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio auch dieses Jahr zum großen Sommerfest ein. Unter dem Motto „Forschen, Feiern, Fantasie“ startet am Sonnabend, dem 15. Juli 2017, das große Fest.

„Von 14 bis 18 Uhr wird das Haus wieder seine ursprüngliche Funktion übernehmen und eine Schule sein. Die Festbesucher können sich auf eine große Experimentiershow, eine Ausstellungseröffnung mit etwa 1000 Insektenexponaten und vor allem viel Spaß, Bewegung und Mitmachangebote freuen“, so Martin Krause, der Hauskoordinator. Weiterhin wird es musikalische und kreative Angebote und eine Tombola geben. „Als Hauptpreis winkt ein Fahrrad“, so Martin Krause.

Hinweise zur Veranstaltung sind dem Flyer zu entnehmen, der aktuell in der Stadt, vor allem im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio verteilt wird. Außerdem kann das genaue Programm auf der Homepage der Stadt Eberswalde eingesehen werden.

 

  1. Sommerfest

Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio

  1. Juli 2017

14-18 Uhr

Quelle: Stadt Eberswalde

Kunstbrücke e.V. lädt ein

Ein buntes Program

aus Literatur, Chorauftritten, Konzerten und Musikbeiträgen, von Klassik bis Pop, für Jung und Alt, organisiert vom Verein „Kunstbrücke e.V.“ erwartet den Besucher.

Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe mit einer Lesung des Schauspielers Alexander Bandilla aus „Reineke Fuchs“ am Freitag, den 19.05. 2017 um 19:30 Uhr im Gemeindehaus st. Annen an der Schönower Str.

Am Samstag

dreht sich im Forum der neuen Grundschule zwischen 15:00 Uhr und 23:00 Uhr alles um Musik. Junge (Nachwuchs-)Musiker verschiedener Einrichtungen stellen ihr musikalisches Können unter Beweis. Ab 18:00 Uhr können Sie mit dem Autuori-Quartett die unkonventionelle Verbindung aus klassischem Streichquartett und Ragtime, Tango oder ungarischen Tänzen erleben. Ab 20:30 Uhr werden Matthies, Leo & Friends mit fröhlichem Pop, Klavier- und A-capella-Gesang begeistern.

Am Sonntag

bildet eine musikalische Zeitreise ins Berlin des letzten Jahrhunderts den Abschluss der Reihe. Ab 17:00 Uhr unterhalten Sie Dörte Siebecke und Benno Radtke mit Gassernhauern unter dem Motto „Berlin und seine Pärchen“.

 

Karten

sind erhältlich bei – Fabula – Die Familienbuchhandlung, Alt-Zepernick 3

– Tabak-Börse, Schönower Str. 38 (bei Norma) sowie vor Ort (soweit verfügbar)

Das Wochenendticket kostet 15,00€, die Karten für die einzelnen Veranstaltungen zwischen 7,00 und 10,00€. Für die Veranstaltung „Junge Musiker laden ein“ gilt: „Eintritt bei Austritt“ – jeder gibt, was er kann und mag.

 

 

http://www.kunstbrueckepanketal.de/blog/2015-06-10/panketaler-kulturtage-2017

 

Foto: (c) Kunstbrücke Panketal

Siebenklang in Bogensee

The Cast – die Opernband

„Oper macht Spaß”

 

Sechs junge Vokalartisten aus den USA, Kanada, Chile und Deutschland präsentieren die klassische Musik heute wieder so, wie sie einmal war: aufregend, belustigend, zeitgemäß, mitreißend, ein wenig ironisch, erfrischend und vor allem – unglaublich sinnlich.

Die befreundeten Sängerinnen und Sänger von „The Cast“, die allesamt klassisch ausgebildet sind, haben sich von der intimen Atmosphäre musikalischer Wohnzimmerpartys inspirieren lassen, um „große Oper“ neu und zeitgemäß zu inszenieren, weit weg von etablierten Opernhäusern. Nun präsentieren sie Mozart, Bizet, Strauss und viele andere völlig unverkrampft.

Die Opernband The Cast inszeniert die alten Werke mit Charme, frischen Ideen, glockenklar geschulten Opernstimmen und entfernt einfach den steifen, formellen Rahmen, der klassische Musik normalerweise umgibt. Das Ergebnis: Gesang und klassische Musik auf weltweitem Spitzenniveau, verbunden mit der Atmosphäre eines Popkonzerts. Das Publikum darf Mitklatschen und Zwischenrufe oder sogar Mitsummen sind erlaubt. Die Zuschauer werden buchstäblich Teil des Konzerts und Teil der Atmosphäre.

»The Cast erinnern tatsächlich mehr an eine Popband, als an traditionelle Vokalartisten aus Oper und Operette …

„Dein ist mein ganzes Herz” aus Franz Lehárs Operette „Das Land des Lächelns“ ist inszeniert wie ein Song auf einer Tour der Backstreet Boys zu ihren besten Zeiten.«

Tagesspiegel Berlin

Und der General-Anzeiger Bonn schreibt: »Herrlich unterhaltsam. The Cast bringen frischen Wind in die Opernwelt, inszenieren die einzelnen Partien mit Leidenschaft und gerne auch mal mit einem Augenzwinkern.«

Bei The Cast kann man erleben, wie gut Meisterwerke aus Oper und Operette auch ohne Anzug, Abendkleid und großer Toilette funktionieren – sowohl auf der Bühne als auch im Publikum. Und so ist die Begeisterung bei Klassikliebhabern ebenso groß wie bei Menschen, die bisher Popkonzerte dem Opernsaal vorgezogen haben.

Für diese außergewöhnliche Opernband musste ein außergewöhnlicher Spielort gefunden werden und so ist geplant, dass die drei Damen und drei Herren ihre Arien im „Kulturpalast“ am Bogensee, im „Haus Bogensee“ der ehemaligen FDJ-Jugendhochschule zur Aufführung bringen. Das wird spannend.

Der Kultursaal, wie auch die anderen Gebäude, die auf diesem imposanten Gelände stehen, warten auf eine sinnvolle Nutzung. Sie stehen seit Jahren leer und sind fest verschlossen. Für The Cast werden sie sich öffnen.

„Kulturpalast“, ehem. Jugendhochschule am Bogesee

Samstag, 13. Mai, 19 Uhr

The Cast – die Opernband

„Oper macht Spaß”

 

Quelle: Siebenklang

Quelle: Siebenklang

Siebenklang im Wasserturm Bernau

 

 

Was wird geschehen, wenn sich zwei seelenverwandte Musiker, ein Countertenor aus Saarlouis und ein Kontrabassist aus Berlin im Bernauer Wasserturm begegnen?

Sie werden ihre Instrumente „auspacken“, die alten Mauern mit Tönen abtasten und Klänge erzeugen, die im Nu bis an die Decke des imposanten Wasserkessels schwingen und wieder zurück schweben. Gemeinsam werden sie den Raum erkunden, Jaspar Libuda mit seinem hochsensiblen Kontrabassspiel und Orlando (Roland Kunz) mit seinem sphärischen Gesang. Erstmals haben sich die beiden Musiker zu einem Projekt zusammengefunden, um ihre Musik zusammenfließen zu lassen, zu Wassermusik vielleicht – oder Tropfenklängen, auf der Suche nach der Quelle und nach dem Strom der Bewegung?

Der Kontrabassist und Komponist Jaspar Libuda bringt sein Instrument zum Singen. Gezupft und mit Bogen, von den tiefsten zu den höchsten Tönen, verführt er seine Zuhörer in eine Klangwelt aus Licht und Schatten. Mehr als 40 Kompositionen sind in den letzten Jahren für Kontrabass Solo, für Duo – und Triobesetzung entstanden. Ulf Drechsel vom kulturradio des rbb beschreibt Libudas Spiel: „Man kann die Augen schließen und die Musik wirklich nur ganz pur auf sich wirken lassen – dann kann es passieren, dass Filme ablaufen. Die Stücke sind ganz klar strukturiert und gehorchen auch klassischen Kompositionsprinzipien. Das ist nicht Zufall. Das ist wirklich sehr genau durchdacht.“

Roland Kunz, der in Saarbrücken Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft, in Holland und in Frankfurt am Main Gesang studierte und Meisterkurse unter anderem bei Jochen Kowalski, David Cordier und Paul Esswood absolvierte, mit Andreas Scholl die Bühne teilte, gründete 1998 das Ensemble Orlando & die Unerlösten. Mit außergewöhnlichen Projekten versucht er die Grenzen zwischen Klassik und Moderne zu überschreiten. Damit kreierte er einen Stil, den er selbst als „NewPast“ (Neue Vergangenheit) bezeichnet, ein Synonym für die Verbindung der barocken Countertenorstimme mit Elementen aus Pop, Jazz und weiteren Stilen.

 

Wasserturm Bernau, Oranienburger Chaussee

Donnerstag, 11. Mai, 19.30 Uhr

Orlando und Jaspar Libuda

„Siebenwasser”

 

jazz in e. Ein Festival aktueller Musik – Das Programm

 

Ein Apéritif zum Festival Jazz in E. Nr. 23

Sonnabend, 13. Mai 2017, 10:30 Uhr

Kirchhang am Marktplatz   

Guten Morgen Eberswalde DXIV

Kulturelle Interventionen in der Innenstadt von Eberswalde

 

Jaekel & Anklam (D)
Volker Jaekel (portativ, piano) – Gert Anklam (sax, sheng)

 

Alte Musik trifft auf Jazz, Komposition auf Improvisation, alte Instrumente auf unerhörte Klänge, Mittelalter auf Weltmusik, Portativ auf Sheng, Choral auf Tango, Klassik auf Groove.

Die eigenen Kompositionen im Programm sind stark beeinflusst durch die Zusammenarbeit mit Musikern anderer Kulturen. Bei unserem Aperitif-Konzert zum Festival wird Atemstrom zum Klang, formt die Musik, gestaltet die Zeit, berührt, durchdringt, beseelt und belebt.

 

 

Mittwoch, 24. Mai 2017, 20:00 Uhr

Paul-Wunderlich-Haus

Festivaleröffnung

 

Julian Sartorius (CH)

Julian Sartorius (drums, perc)

 

Unser diesjähriges Festival wird mit einem Konzert des Schweizer Trommlers Julian Sartorius eröffnet. Wir können davon ausgehen, daß sich seine Performance in die Reihe bemerkenswerter Solo Konzerte von Percussionisten und Schlagwerkern bei Jazz in E. einreiht, hier sei nur an die Auftritte von Tony Buck, Eric Schaefer oder Mohammad Reza Mortazavi erinnert.

Der Beat ist das bestimmende Element im Leben von Julian Sartorius. 1981 in Thun geboren, fand er als Fünfjähriger zum Schlagzeug. Mit seinen Rhythmen zeigt Sartorius die Vielfalt und Möglichkeiten seines Instrumentes. Oft präpariert er das Schlagzeug, arbeitet mit ungewöhnlichen akustischen Sounds und baut so Schlag um Schlag eine neue Klangwelt voller Dynamik, Farbe und Spannung. Aber auch aus Alltagsgeräuschen macht Julian Sartorius Musik. In „Beat Diaries“ schuf er beispielsweise einen Rhythmus pro Tag, nahm ihn aus dem, was er gerade antraf – ließ Blechtonnen dröhnen, Klapptische im Flugzeug vibrieren, Brückengeländer klicken. Die 365 Rhythmen, die Sartorius in einem Jahr sammelte, veröffentlichte er in einer Box mit zwölf Schallplatten und als Bildband.

Die Musik von Julian Sartorius macht so auch Alltag hörbar und wenn die uns vertrauten Geräusche plötzlich ins Rollen kommen, ihren Beat bekommen, dann können wir sogar unseren eigenen Puls hören.

Julian Sartorius studierte u.a. bei Fabian Kuratli, Pierre Favre und Norbert Pfammatter an den Jazzschulen in Bern und Luzern und spielt mit Musikern wie Matthew Herbert, Shahzad Ismaily, Sylvie Courvoisier, Dimlite, Merz, Fred Frith und Sophie Hunger. Sartorius gewann verschiedene Preise und war 2014 für den ersten Swiss Music Prize nominiert.

 

Shake Stew (AUT)

Lukas Kranzelbinder (bass) – Clemens Salesny (sax) – Johannes Schleiermacher (sax) – Mario Rom (tp) – Manu Mayr (bass) – Niki Dolp (drums, perc) – Mathias Koch (drums, perc)

 

Gleich zwei neue Bands der zugleich brodelnden wie faszinierenden Wiener Szene sind bei Jazz in E. No. 23 zu Gast, Shake Stew und ihr „intergalaktisches Roadmovie für die Ohren“ steht dabei am Anfang.

Bassist Lukas Kranzelbinder bekam als bisher jüngster Musiker in der Geschichte des renommierten Jazzfestivals Saalfelden den Auftrag, das Eröffnungskonzert 2016 zu spielen. Er formierte seine Band Shake Stew und die Musiker haben sich in einem aufwendigen Prozess ein Jahr lang auf ihr erstes Konzert vorbereitet. Es geriet für Publikum und Presse zur magischen Eröffnungsstunde.

Shake Stew versammelt in seiner außergewöhnlichen Besetzung – zwei Bassisten, zwei Schlagzeuger, drei Bläser – sieben unkonventionelle Musiker, allesamt wegweisende Charaktere der jungen europäischen Jazzszene. Mit Bandleader Kranzelbinder eint sie das Streben nach neuen Klangmöglichkeiten und über Genregrenzen hinaus gedachten Konzepten, für die der Bassist schon länger steht. Seine persönliche Verbindung aus Virtuosität, Unterhaltung und kompromissloser Energie zieht sich durch viele seiner Projekte und ist mittlerweile eine Art Spezialität des umtriebigen Musikers, Komponisten und Arrangeurs geworden.

So realisierte er eine spanische Jazz-Oper oder entwickelte „Konzertwanderungen“ auf über 2000 Meter Höhe. Auf Konzertreisen von Japan bis Mexico konnte er zuletzt als Bandmitglied von Mario Rom‘s INTERZONE von sich hören lassen.

 

„Dieses Debüt hat das Zeug zur Platte des noch jungen Jahres!“ (Jazzthetik, Januar 2017)

 

„Da wehen schamanische Klangschlieren, böllern kolossale Beat-Architekturen oder fahren energietrunkene Bläserstimmen Schlangenlinien – großes Klangkino.“ (Wiener Zeitung, August 2016)

 

Die Konzerte von Julian Sartorius und Shake Stew werden von kulturradio (rbb) live aufgezeichnet!

 

 

Donnerstag, 25. Mai 2017, 20:00 Uhr

Paul-Wunderlich-Haus

 

Evan Parker (GB)

Evan Parker (sax)
Der 1944 in Bristol geborene Saxophonist ist seit über 50 Jahren „auf der Szene“ und hat seine eigene, unverwechselbare Stimme in die Jazzgeschichte eingebracht. 2013 erhielt Evan Parker in London den Jazzpreis des Britischen Parlamentes. In der Begründung heißt es: „Wenn Du je in die Versuchung gekommen bist, freie Improvisation zu mögen, dann ist Parker Deine Einstiegsdroge, schrieb der Standup Comedian Stewart Lee 2010 im englischen Guardian. Er meinte nicht Charlie Parker sondern Evan Parker, den revolutionären englischen Saxophonisten, der die Tonbildung und Techniken seines Instrumentes in den späten 60er Jahren gänzlich neu erfunden hat und seither einer der weltweit am meisten bewunderten und einflussreichsten Saxophonisten geworden ist. Er hat das Buch der Klänge, die man auf dem Saxophon herstellen kann seit fast einem halben Jahrhundert neu geschrieben. Er kann sogar mehrstimmige Kontrapunkte spielen auf einem Instrument, das ja eigentlich nur einen Ton zur Zeit von sich geben kann. Er kann elektronik-artige Strukturen akustisch herstellen und eine persönliche Klanglandschaft erzeugen, die konventionelle Melodien vermeidet und dennoch ihre eigene atemberaubende Gefühlswelt hat. Parker hat mit vergleichbar revolutionären Musikern wie John Zorn und Anthony Braxton gearbeitet, in experimentellen elektro-akustischen Gruppen und Ensembles der Neuen Musik gespielt – und ebenso Kantiges in konventionelle Jazzgruppen etwa von Stan Tracey, Kenny Wheeler oder dem Rolling Stone Charlie Watts eingebracht und hat Aufnahmen gemacht mit Singer & Songwriter Robert Wyatt, dem TV-Comedian Vic Reeves und seine unnachahmlichen Sounds auch Popmusikern geliehen wie Scott Walker, David Sylvian oder Jah Wobble…“

 

Mit dem Alexander von Schlippenbach Trio gastierte Evan Parker im Jahr 2000 und zum Jubiläumsfestival Jazz in E. No. 20 im Jahr 2014 bei uns.

 

Lucia Cadotsch SPEAK LOW (CH / SE)

Lucia Cadotsch (voc) – Otis Sandsjö (sax) – Petter Eldh (bass)

 

Die für den ECHO Jazz 2017 nominierte Züricher Wahlberlinerin Lucia Cadotsch hat eine berückend schöne Sammlung von modernen Traditionals, wie Gloomy Sunday, Strange Fruit und Moon River, zusammengetragen und bringt sie gemeinsam mit den Schweden Petter Eldh und Otis Sandsjö auf die Bühne.

Die Drei haben alles, um diese wunderbaren Songs auf ihre eigene, aufwühlende, ganz frische Art zu interpretieren. Und Effekte gehören definitiv nicht dazu. Ein Tenorsaxophon, ein Kontrabass und eine Stimme, die Stimme von Lucia Cadotsch. Sie singt frei und stolz, ist Instrument und Erzählerin.

Lucia Cadotsch kennen wir in Eberswalde vor allem von Gastspielen mit der Folk Band „Yellow Bird“. Mit „Schneeweiß & Rosenrot“, in der auch Petter Eldh spielte, gastierte sie 2013 bei Jazz in E. No. 19.

 

“Hinter dieser Musik steht nicht nur ein Sound, den man so noch nicht gehört hat, sondern eine musikalische Haltung, vor deren Klarheit und Kompromisslosigkeit man sich spontan verbeugen möchte. Ich habe lange nichts derart beeindruckendes mehr gehört.“ (JAZZPODIUM)

 

„Lucia Cadotsch hätte den Sängerinnen Billie Holiday und Nina Simone kein größeres Kompliment machen können, als deren Standards im Trio neu zu erfinden.“ (Franziska Buhre, TIP Berlin)

 

„Remember the name Lucia Cadotsch – you’re going to be hearing a lot of it.“ (THE GUARDIAN)

 

Die Konzerte von Evan Parker und Lucia Cadotsch SPEAK LOW werden von kulturradio (rbb) live aufgezeichnet!

 

 

Freitag, 26. Mai 2017, 20:00 Uhr

Paul-Wunderlich-Haus

 

Clemens Christian Pötzsch (D)

Clemens Christian Pötzsch (piano)

 

Wenn Musik atmet, sagt der Pianist Clemens Christian Pötzsch, dann beobachte ich, wie sie lebendig wird und sich auflöst. In reduzierten Kompositionen, die in langen Bögen musikalisch fließen, kreiert Pötzsch eine atmosphärisch dichte Stimmung und so verschwinden auch musikalische Grenzen. Zwischen klassischen Songstrukturen finden sich freie Improvisationen, neben Elementen klassischer Musik hört man Einflüsse von Filmmusik, dazwischen ein sorbisches Volkslied. Eine ungewöhnliche Mischung zwar, jedoch klingt alles mühelos verwoben und so gar nicht nach Schubladen.

„Meine Musik ist ein Spiegelbild dessen, wie ich den Rhythmus meiner Umgebung wahrnehme und was er in mir zum Klingen bringt.“ Die Beschäftigung mit den eigenen sorbischen Wurzeln, das Touren mit seiner Band durch Ostafrika und den arabischen Raum sowie die Zusammenarbeit mit dem Ballett des sorbischen Nationalensembles, das Unterwegssein und das Zürückkommen. Die Musik von Clemens Christian Pötzsch ist persönlich und poetisch und hat nicht das Tempo dieser Welt. Mit der Band Masaa gastierte er 2015 bei Jazz in E. No. 21.

 

Trio Trara (AUT)

Klemens Lendl (violn, voc) – Peter Rom (git) – Manu Mayr (bass)

 

Trio Trara sind die Wiener Musiker Peter Rom, Klemens Lendl und Manu Mayr. Alle drei sind fixe Bestandteile des musikalischen Zentralnervensystems Wiens, wenn auch jeder in einem anderen Revier. Der Gitarrist Peter Rom ist seit vielen Jahren kreativer Dreh- und Angelpunkt für zahlreiche Projekte und Bands, die rund um die JazzWerkstatt Wien entstanden sind, so wie Rom/Schaerer/Eberle oder das JazzWerkstatt Wien New Ensemble. Violinist Klemens Lendl beschäftigt sich als eine Hälfte des Wienerlied-Duos Die Strottern und Sänger der Hannes Löschel Stadtkapelle mit den Liedern dieser Stadt. Bassist Manu Mayr lotet sein Instrument zwischen Jazz und zeitgenössischer sowie elektronischer Musik aus, von Kompost 3 bis Klangforum Wien.

Die feinen Miniaturen, die die Musiker schaffen, spiegeln die unterschiedliche musikalische Herkunft der Musiker und ihre Freude am Musizieren ist hör- und sichtbar! Stilsicher bewegt sich das Trio durch eine Vielfalt von Ideen, manche Stücke hochenergetisch, manche verträumt und melancholisch. Ausgefeilt trashige Skizzen vermischen sich mit verhallten Klangbädern und lösen Assoziationen von cineastischer Bildhaftigkeit aus.

 

„…so reich an Melodie, Emotion und Seele…“ (Jouko Kirstilä, jazzrytmit.com)

 

„Ein Album wie ein Aquarell…“ (Tobias Natter, guitarmania.eu)

 

Die Konzerte von Clemens Christian Pötzsch und Trio Trara werden von kulturradio (rbb) live aufgezeichnet!

 

 

Sonnabend, 27. Mai 2017, 10:30 Uhr

Kirchhang am Marktplatz

Guten Morgen Eberswalde DXVI

Kulturelle Interventionen in der Innenstadt von Eberswalde

 

Wind & Erde (D / BFA / PER)

Johannes Lauer (tb) – Gerhard Gschlössl (tb, sousafon) – Andreas Tschopp (tb) – Laura Robles (perc) – Moussa Coulibaly (perc) – Matthias Haffner (perc)

 

Drei zeitgenössische Turmbläser spielen vom Turm der Maria-Magdalenen-Kirche. Die Posaunisten Johannes Lauer, Gerhard Gschlössl und Andreas Tschopp knüpfen an eine alte Tradition an. Sie rufen uns zu. Wir hören ihnen zu. Im Liegen, im Sitzen, im Vorbeigehen…

Später steigen sie herab und am Fuße des „Turmes“ warten drei Perkussionistinnen auf sie. Die Peruanerin Laura Robles ist auf afroperuanische Perkussion, Moussa Coulibaly aus Burkina Faso auf westafrikanische und Matthias Haffner aus Deutschland auf brasilianische Perkussion spezialisiert. Eben noch waren die Klänge in der Luft, jetzt wird mit Rhythmen aus verschiedenen Himmelsrichtungen der Raum erkundet. Im finalen Konzert auf der Bühne mischen sich Eigenkompositionen des Initiators Johannes Lauer mit traditionellen Stücken und Improvisationen. Erfahrungen aus Jazz, afrikanischer und südamerikanischer Folklore münden in einer offenen und erfrischenden Mischung.

 

Für das unkomplizierte „Picknick zum Jazz“ sorgt heute am Vormittag das Kaffeehaus GUSTAV!

 

 

Sonnabend, 27. Mai 2017, 20:00 Uhr

Paul-Wunderlich-Haus

 

Sidsel Endresen (NOR)

Sidsel Endresen (voc)

 

Der Abend der Stimmen. Und mit der einzigartigen Stimme von Sidsel Endresen beginnen wir. Egal ob mit Worten, norwegisch oder englisch, oder aber wortlos, immer ist Sidsel Endresens Stimme erzählerisch und eindrücklich. Die in Oslo geborene Sängerin ist seit den 1970er Jahren aktiv, gehört zu den gefragtesten Vokalistinnen aus dem skandinavischen Raum, hat seit 1989 beim Label ECM veröffentlicht und mit Nils Petter Molvær, Django Bates, Bugge Wesseltoft sowie vielen anderen innovativen Kollegen ein eigenes Kapitel in der Geschichte der improvisierten Musik geschrieben. Die Magie ihrer Songs kommt aus der Stille. Sidsel Endresen: „Ich bin absolut detailversessen. Ich schaffe eine Zone, in der die Details leben können, und fülle sie sparsam. Die Stille ist ein äußerst aktiver Raum, der viele Bewegungsmöglichkeiten gewährt“. Kommt heran!

 

Max Andrzejewski’s HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir (D / AUT / USA)

Johannes Schleiermacher (sax) – Tobias Hoffmann (git) – Andreas Lang (bass) – Max Andrzejewski (drums) – Tobias Christl (choir leading, voc) – Winnie Brückner (voc) – Marie Daniels (voc) – Marcus Gartschok (voc) – Erik Leuthäuser (voc) – Zola Mennenöh (voc) – Friederike Merz (voc) – Stephen Moult (voc) – Dora Osterloh (voc) – Lena

Sundermeyer (voc) – Laura Winkler (voc); special guest: Dorrey Lin Lyles (voc)

 

Nachdem im Vorjahr das famose Andromeda Mega Expreß Orchestra das Festival beschloß, freuen wir uns erneut auf ein Finale mit ganz großer Band! Max Andrzejewski‘s HÜTTE and The Homegrown Organic Gospel Choir ist die außergewöhnliche Zusammenführung der Berliner Band HÜTTE mit einem großen Chor aus starken Gesangssolisten plus Special Guest, der Gospelröhre Dorrey Lin Lyles.

Das Programm ist eine Liebeshochzeit von Gospel und Jazz, mit Texten über Essen als Ersatzreligion, die der Poet und Theaterdramaturg Thomaspeter Goergen im Auftrag des „musikalischen Perpetuum Mobile“ Max Andrzejewski (Zitat Wolf Kampmann) als Grundlage für die neuen Kompositionen schrieb. Mitreißend, verstörend und beglückend!

 

 

Das Jazz-in-E-DJ-Team!

Für die gute Musik vor und nach den Konzerten stehen die gastgebenden Jazzaktivisten höchstpersönlich. Täglich ein neues Gesicht am Pult!

 

Unsere Festival-Shirts sind natürlich wieder von einer Grafik unseres Haus- und Hofgrafikers Matthias Schwarz geprägt. Das diesjährige Motiv zeigt den Trompeter Steffen Faul, der im Vorjahr mit Absolutely Sweet Marie bei Jazz in E. No. 22 zu Gast war.

 

 

Kartenvorverkauf:

Eberswalder Tourist Information, Steinstraße 3, 16225 Eberswalde, T: 03334-64520.

Barnimer Bus Gesellschaft, Friedrich-Ebert-Straße 27d, 16225 Eberswalde, T: 03334-235003.

KOKA 36, Oranienstraße 29, 10999 Berlin, T: 030-61101313, www.koka36.de.

Online Tickets über die Homepage des Festivals: www.mescal.de

 

Eintrittspreise: Jede Abendveranstaltung 17,- / 13,- €; im VVK 15,- / 11 €. Festivalpass für alle Veranstaltungen 43,- / 34,- EUR (erm.). Festivalpaß + Festival-T-Shirt 55,- / 46,- EUR (erm.). T-Shirts werden an der Abendkasse ausgegeben. Ermäßigung für Schüler/Schülerinnen, Studenten/Studentinnen und Inhaber des Eberswalde-Passes. Vorverkauf zzgl. etwaiger Gebühren der Anbieter.

Bei der Veranstaltung am 27. Mai 2017 um 10:30 Uhr wird kein Eintritt erhoben.

 

Jazz in E. Nr. 23 – ein Festival aktueller Musik wird vom Begegnungszentrum Wege zur Gewaltfreiheit e.V. Eberswalde veranstaltet. Programm und Gesamtorganisation: Udo Muszynski Konzerte + Veranstaltungen. Organisationsassistenz: Tine Schwarz, Info: 03334-8352053, jazzine@gmx.de. Sound: Tim Altrichter (oton) / Ruben Pagenkopf (Brachial & Art). Licht: Dustin Traut / Sascha Leeske (Amigo Media). Gestaltung Foyer Glaszwischenbau: Henrik Schade. Allgemeiner Support: Jazz-in-E-Aktivisten-Team. Plakat, Programmheft, Homepage: Carsten Storm. Fotodokumentation: Torsten Stapel.

Tag des offenen Ateliers im Land Brandenburg 2017

Einmal jedes Jahr laden brandenburgische Künstler und Galeristen Besucher in ihre Atelier und Werkstätten ein. Sie lassen sich bei ihrern  Arbeiten über die Schulter schauen. Fragen werden gern beantwortet. Natürlich  kann auch das eine oder andere Original vom Künstler direkt erworben werden.  Bei einigen Künbstlern kan sich der Gast  selbst kreativ betätigen. Oft haben die Gastgeber spezielle Angebote dafür  vorbereitet.

Alle Teilnehmer findt ihr hier:

http://www.kulturland-brandenburg.de/wordpress/wp-content/uploads/Offene-Ateliers-Internet-min.pdf

 

Wir empfehlen Euch dieses Jahre  2 Ateliers.

Sie sind jeweils Samstags und Sonntags geöffnet

Atelier LöwenArt – Petra Löfflad
Thälmannstraße 86, 16348 Wandlitz
0176 20342511,www.loewen-art.de
HOLZSKULPTUREN
Gäste: Regina Born, Keramik; Anna Ruhland, Glaskunst;
Evelin Günther, Malerei; Peter v. Krenczewski, Fotografie
Atelier Martina Winkler
Wesendahler Straße 6, 16356 Werneuchen
033398 930276, www.martina-winkler-malerei.de
MALEREI
Mitmachaktion

Auf zum Biesenthaler Regionalmarkt

  1. Biesenthaler Regionalmarkt am Sonntag, den 14. Mai 2017

Ausflugstipp

Biesenthaler Regionalmarkt

Wer am Sonntag, den 14. Mai noch einen Ausflugstipp sucht, der soll sich auf den Weg machen in das brandenburgische Naturparkstädtchen Biesenthal. Hier findet zum 6. mal nun ein Regionalmarkt rund um die alte Jubiläumseiche vor dem historischen Fachwerkrathaus statt. Biesenthal liegt auf dem Berlin-Usedom-Radweg und ist in einer Stunde vom S-Bahnhof Bernau per Rad zu erreichen. Auf abwechslungsreichen Wegen geht es auch durch das wunderschöne Naturschutzgebiet Biesenthaler Becken. Wer nicht so weit radeln will, kommt vom Bahnhof Biesenthal (36 min von Ostkreuz mit dem RB24) aus zum 4 km entfernten Marktplatz. Wer ohne eigenes Rad anreist, kann vielleicht eines der sechs eBikes ergattern, die die Biesenthaler Firma HNF Heisenberg für diesen Tag für kostenlose Probefahrten zwischen Bahnhof und Marktplatz zur Verfügung stellt, nutzt einen eingerichteten Shuttle per Kleinbus oder fährt mit dem Bus 906 von Bernau aus direkt bis zum Marktplatz.

Was wird geboten?

Dort angekommen erwarten die Besucher*innen ab 11:30 Uhr bunte Stände mit Produkten aus der Region von frischem Gemüse, Honig, Kräutern bis zu jungen Pflänzchen für den eigen Blumenkasten, alles gentechnikfrei angebaut und zumeist aus ökologischem Anbau. Für Hungrige gibt es Biobratwurst, allerlei Vegetarisches, wie feurige Burger und tiefe Suppen von anna’s spice oddity oder süße und herzhafte Kartoffelleckereien aus der Puffermanufaktur, Apfelsaft und -mark aus der Mostquetsche, Crêpes und selbstgebackenen Blechkuchen u.v.a.. Um 12 Uhr lädt dann der Bürgermeister an die Tafelrunde um die alte Eiche zu einer Bio-Gemüsesuppe und selbst gebackenem Brot aus dem Holzbackofen.

 

Kinder dürfen beim Mitmachzirkus Wuckizucki auftreten, mit Kartoffeldruck Muttertagskarten basteln, Schafe streicheln, den geheimen Schatz suchen oder – mit etwas Geduld sich sogar selbst einen echten Bogen schnitzen.

Auf der Bühne bringt die Band „Zimt Zucker“ das Fest in Schwung mit „Global Folk“ – einer spannenden Mischung musikalischer Stile von Osteuropa bis zum Orient.

Als besondere Attraktion zeigt um 13:30 und 15:30 Patrycja Krupa atemberaubende Artistikkunst im Vertikalseil – in der alten Stadteiche.

Um 14 Uhr eröffnet in der kleinen Galerie im Fachwerkrathaus die Ausstellung „Traum-Stadt- Malerei, Grafik Annett Schauß“ und um 16:30 Uhr endet dann schließlich das abwechslungsreiche Programm für jung und alt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter : www.biesenthal.de

Radzählungen für Nutzungskonzept Fahrräder

BBG ermöglicht Fahrradmitnahme im Obus

 

Forschungsprojekt mit konkreten Ergebnissen

Die Barnimer Busgesellschaft (BBG) ermöglicht ab sofort die Mitnahme von Fahrrädern in den Obussen in Eberswalde. Das ist das Ergebnis eines Forschungsprojektes zwischen Kreisverwaltung, BBG und der Technischen Universität Berlin (Fachgebiet Straßenplanung und -betrieb). „Wir haben dazu in einer einjährigen Konzeptphase die Verknüpfungspotentiale zwischen dem Rad- und Busverkehr im Landkreis Barnim untersucht“, erklärt Matthias Conrad, zuständiger Mitarbeiter für die Planung des Fahrradverkehrs in der Barnimer Kreisverwaltung. Dabei seien umfangreiche Untersuchungen zu möglichen Nachfragegruppen bei der Kombination der beiden Verkehrsmittel durchgeführt worden. „Zudem wurden Mitarbeiterbefragungen in verschiedenen Verwaltungen und Unternehmen und Experteninterviews durchgeführt.  Auch Fahrgäste an Bushaltestellen wurden befragt“, so Matthias Conrad weiter.

Als Nutzungsmotive für die Fahrradmitnahme haben die Experten beispielsweise zu lange Fußwege von und zu den Haltestellen oder die Nutzung des Fahrrads beispielsweise auf dem Hin- und des Busses auf dem Rückweg ausgemacht. Aber auch bei Fahrradpannen, schlechten Witterungsbedingungen oder körperlichen Einschränkungen kann die Fahrradmitnahme eine gute Alternative bieten.

Neben der Fahrradmitnahme im Bus wurde auch die Verknüpfung der beiden Verkehrsmittel mittels Fahrradabstellanlagen an Haltestellen untersucht und potentielle Standorte identifiziert. An der Haltestelle „Kleiner Stern“ wurden im Zuge des Forschungsprojekts etwa weitere Fahrradbügel errichtet.

Um Interessenskonflikte mit Nutzern von Rollstühlen, Kinderwagen oder Rollatoren möglichst zu vermeiden, ist die Mitnahme von Fahrrädern zunächst lediglich vor 6 Uhr morgens und nach 18 Uhr abends möglich. Maßgeblich ist dabei der Zeitpunkt des Zustiegs.

Nutzer von Rollstühlen, Kinderwagen oder Rollatoren haben nach wie vor Vorrang. Einzelfahrschein für die Mitnahme des Fahrrades kostet 1,20 €. Es gilt der VBB-Tarif.

Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit Bundesmitteln zur Umsetzung des Nationalen Radverkehrsplans (NRVP) gefördert.

 

pressestelle@kvbarnim.de

8 .Tag der Sortenvielfalt

Der Forstbotanische Garten in Eberswalde und die Stiftung WaldWelten veranstalten bereits zum 8. Mal den Tag der Sortenvielfalt.

8 .Tag der Sortenvielfalt

Am Muttertags-Sonntag, den 14.Mai 2017 öffnet der beliebte Pflanzenmarkt in der Zeit von 10-17 Uhr nun zum 8. Mal auf dem Gewächshausgelände des Forstbotanischen Garten seine Pforten.

Sie sind auf der Suche nach einer besonderen Pflanze? Beim Tag der Sortenvielfalt finden Sie genau das Richtige für Ihren Garten oder zum Verschenken.

Hier präsentieren Händler, Hobbygärtner und Vereine ihre Pflanzen-, Sorten- und Farbenvielfalt, umrahmt von den herrlich blühenden Obstbäumen des Forstbotanischen Gartens. Lassen Sie sich von einer bunten Vielfalt alter und neuer Nutzpflanzen, heilsamen Zauberpflanzen, Hexenkräutern und anderen Pflanzenraritäten begeistern. Eine Pflanzen- und Saatguttauschbörse lädt zum Teilnehmen und Ausprobieren ein.

Umrahmt wird der Tag der Sortenvielfalt mit einem bunten Kinderprogramm mit Spielangeboten und einer Strohhüpfburg. Händler aus der Region bieten kulinarische Spezialitäten an.

Der „Tag der Sortenvielfalt“ wird präsentiert vom Forstbotanischen Garten der HNE Eberswalde und findet in Kooperation mit der Stiftung WaldWelten, dem VERN e. V. aus Greiffenberg, der Stadt Eberswalde und vielen weiteren Mitwirkenden statt.

c_Forstbotanischer-Garten-Eberswalde_Marktgeschehen

 

Wann: Sonntag, 14.05.2017; 10-17 Uhr

Wo: Gewächshausgelände des Forstbotanischen Garten

Am Zainhammer 5, 16225 Eberswalde

Eintritt: auf Spendenbasis

weitere Infos unter: www.waldwelten.de oder www.Tag-der-Sortenvielfalt.de

Kloster Chorin: Eröffnung der Dauerausstellung

„Als wichtiges Denkmal der norddeutschen Backsteingotik vereint das Kloster Chorin europäische Geschichte, mittelalterliche Architektur und Denkmalgeschichte. Medienstationen und Objekte im ehemaligen Brauhaus und Cellarium veranschaulichen ab dem 8. April 2017 seine Geschichte.

Im Cellarium wird der Bau des ehemaligen Zisterzienserklosters im 13. Jahrhundert und die mittelalterliche Klosterwirtschaft vermittelt. Im Brauhaus können Sie die nachreformatorische Nutzung und die Wiederentdeckung Chorins im 19. Jahrhundert durch den bekannten Baumeister und ersten preußischen Denkmalpfleger, Karl Friedrich Schinkel erleben. 2019 eröffnen wir einen weiteren Teil der Dauerausstellung, der den geistlichen Klosteralltag der Zisterziensermöche im Mittelalter reflektiert.“ – Kloster Chorin.

Wir waren bei der Eröffnung der Dauerausstellung dabei und haben einige Fotos mitgbracht. Eine gelungene Ausstellung, die viel vom Kloster berichtet. Modern aufgearbeitet, durch die Medienstationen gut vermittelt ist sie einen Besuch wert.

Veranstaltungen

Sommerfest im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio

Forschen, Feiern, Fantasie – zweites Sommerfest im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio

 

Nach einer gelungenen Premiere in 2016 lädt das Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio auch dieses Jahr zum großen Sommerfest ein. Unter dem Motto „Forschen, Feiern, Fantasie“ startet am Sonnabend, dem 15. Juli 2017, das große Fest.

„Von 14 bis 18 Uhr wird das Haus wieder seine ursprüngliche Funktion übernehmen und eine Schule sein. Die Festbesucher können sich auf eine große Experimentiershow, eine Ausstellungseröffnung mit etwa 1000 Insektenexponaten und vor allem viel Spaß, Bewegung und Mitmachangebote freuen“, so Martin Krause, der Hauskoordinator. Weiterhin wird es musikalische und kreative Angebote und eine Tombola geben. „Als Hauptpreis winkt ein Fahrrad“, so Martin Krause.

Hinweise zur Veranstaltung sind dem Flyer zu entnehmen, der aktuell in der Stadt, vor allem im Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio verteilt wird. Außerdem kann das genaue Programm auf der Homepage der Stadt Eberswalde eingesehen werden.

  1. Sommerfest

Bürgerbildungszentrum Amadeu Antonio

  1. Juli 2017

14-18 Uhr

Vom 03.07. bis 05.07.2015 findet das 20. Flößerfest in Finowfurt statt. In den letzten Jahren hatten wir auf dem Festgelände bis 30.000 Besucher gezählt. Es ist das größte Fest im Barnim. Für Jung und Alt wird so einiges geboten. Die Flößer werden Sie von Schöpfurth nach Steinfurth, auf dem Finowkanal, mit der Flößerfähre beehren. Sie erhalten auf dem Floß geschichtliche Informationen zur Flößerei. Das 20. Flößerfest hält Überraschungen für Sie bereit Eine Flößertaufe wird es geben. Bleiben Sie schön neugierig und besuchen Sie dieses Fest

22. Flößerfest in Finowfurt

Herzlich willkommen zum 22. Flößerfest vom 30. Juni bis 2. Juli 2017!

 Wie im vergangenen Jahr wird es am Freitagabend auch diesmal wieder ab 19 Uhr den Auftakt am Finowkanal mit Musikprogramm und Einfahrt der Flößer geben. Um 22.30 Uhr beginnt die Lasershow und das Feuerwerk.

Am Samstag und am Sonntag wartet dann ein umfangreiches Programm auf die großen und kleinen Gäste.  Zum Flößerbrunch und Frühschoppen wird am Sonntag von 11 bis 14 Uhr geladen. Den Abschluss bildet am Sonntag wieder traditionell das Entenrennen am Kanal mit großer Preisverleihung.

Das detaillierte Programm zum Herunterladen finden Sie hier.

Karten für den Flößerbrunch am Sonntagvormittag können ab sofort vorbestellt oder gekauft werden. Eine Vorbestellung ist telefonisch unter 03335 4534-12 oder per E-Mail (p.schaefer@gemeinde-schorfheide.de) möglich. Die Karten können zu den Sprechzeiten der Gemeindeverwaltung abgeholt werden.

An allen Tagen präsentieren sich zahlreiche Künstler.

Quelle: Gemeinde Schorfheide

 

Mit den Öffentlichen zum Flößerfest in Finowfurt

BBG verdichtet Takt auf der Linie 917 / Shuttlebus alle 30 Minuten zwischen Fachmarktzentrum und Festgelände
Zum 22. Flößerfest in Finowfurt verdichtet die Barnimer Busgesellschaft mbH den Takt der Linie 917 zwischen Busbahnhof Eberswalde und Finowfurt am Samstag, den 1. Juli und Sonntag, den 2. Juli. Die Busse verkehren dann zwischen 14 Uhr und 22.30 Uhr im Stundentakt.
Nach der Lasershow und dem Feuerwerk am Freitag, den 30. Juni, fährt gegen 23.30 Uhr ein zusätzlicher Bus ab „Finowfurt, Kreuzung“ zurück nach Eberswalde.
Parallel zum bestehenden Angebot pendelt ein Shuttlebus im 30-Minuten-Takt zwischen den zentralen Parkplätzen im Fachmarktzentrum Finowfurt und dem Festgelände mit der Haltestelle „Finowfurt, Kreuzung“.
Dieser Shuttlebus-Betrieb kann am Freitag zwischen 18 Uhr und 23 Uhr, am Samstag zwischen 11 Uhr und 19 Uhr und am Sonntag zwischen 11 Uhr und 16 Uhr zu einem Fahrpreis von 50 Cent je Person für Hin- und Rückfahrt genutzt werden. Am Freitag fahren 10 Minuten nach Ende des Feuerwerks Busse zu den Parkplätzen.
Wie die Barnimer Busgesellschaft weiter mitteilt, können wegen des vorbereitenden Aufbaus die Haltestellen „Finowfurt, Jugendheim“, „Finowfurt, Post“ und „Finowfurt, Kreuzung“ ab Freitag, den 30. Juni 2017, 12 Uhr bis zum Ende des Festes am 02. Juli 2017 von den Linien 905, 910 und 917 nicht bedient werden. Als Ersatz dient die Haltestelle „Finowfurt, Kreuzung Ersatzhalt“.

Eberswalde: Stadtrundgang -Bauplastik und ihre Deutung

Das Museum Eberswalde und die Tourist-Information laden am kommenden Sonntag, dem 25. Juni 2017, um 14 Uhr Architekturinteressierte zu einem Rundgang durch das neue Rathaus in Eberswalde ein.

Das über 100-jährige Gebäude gehört zu den schönsten Rathäusern im Land Brandenburg. Besonders sehenswert ist das reichhaltige Bildprogramm in Gestalt von Plastiken, Reliefs und Wandmalereien am und im Gebäude. „Entdecken Sie mit dem Stadtführer Herrn Roland Gabsch den künstlerischen Nachlass der Berliner Architekten Kranz und Köhler und erfahren Sie dabei Spannendes zur Bau- und Kunstgeschichte des Hauses sowie zur Geschichte der Stadt Eberswalde“, so die Einladung der Museumsleiterin Birgit Klitzke.

Treffpunkt für den Stadtrundgang ist die Tourist-Information in der Steinstraße 3, die Gebühr beträgt 4 Euro pro Person.

Weitere Informationen sind telefonisch unter der Nummer 03334/64520 erhältlich.

 

Camera
CanoScan 5600F
Wer für den 21.12.2014 noch nichts vor hat und Geschenke und/oder Weihnachtsschmuck sucht, sollte sich den Termin im Kloster Chorin vormerken. Von 12.oo - 18.00 Uhr lädt das Chloster zum Geschenke- und Weihnachtsschmuckbasteln, z.B. Engel für den Weihnachtsbaum ein, oder unter Anleitung der Puppenmacherin Anja Braunsdorf, Puppen nach Waldorf-Art kreiiren, Plätzchen backen für Kinder, während dessen erfahren die Erwachsenen vom Konditormeister des Ökodorfs Brodowin Sebastian Görner welche Plätzchen für den bunten Teller nicht nur schmecken, sondern auch Körper und Seele gut tun. Er berät die Gäste rund um das Thema Backen und stellt Kreationen aus der Bio-Bäckerei vor. ab 16.00 Uhr Mitsingkonzert der Jazzsängerin Jule Unterspann in der Kapelle. Gesungen werden traditionelle Weihnachtslieder und "herbstwinterweihnachtlich- und jazzige Herzensangelegenheiten in Wort und Ton" Jeweils um 15, 16 und 17 Uhr begleiten Referentinnen die Gäste mit Taschenlampen durch die Geschichte des festlich illuminierten Klosters Anschließend können sich die Gäste im Klostercafé oder am Lagerfeuer mit Glühwein aufwärmen. noch ein Hinweis des Klostercafés: Am 25. und 26. 12. 2014 sowie zwischen den Jahren, freuen sich die Mitarbeiter des Klosters zwischen 10 und 16 Uhr auf Ihren Besuch. Am 24.12. und 31.12.2014 ist das ehemalige Zisterzienserkloster und das Klostercafé geschlossen und am 1.1. 2015 wieder für Besucher ab 10 Uhr geöffnet.

Hoffest im Ökodorf Brodowin

Hoffest im Ökodorf Brodowin

– ein Aktionstag mit dem Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin
Am 24. und 25. Juni 2017 feiert der größte Demeter-Betrieb Deutschlands, das „Ökodorf Brodowin“, wieder sein traditionelles Hoffest mit Live-Musik, Handwerkerständen, Unterhaltung sowie leckerer Bio-Küche und wartet in diesem Jahr mit besonderen Veranstaltungen auf: Zum ersten Mal wird es ein Umwelt- und Ernährungsforum geben.

Was können Sie erwarten

Jedes Jahr im Juni verspricht das Brodowiner Hoffest ein kurzweiliges Wochenende auf dem Lande. Neben Kinderprogramm und Mitmachaktionen werden ganztägig Führungen durch die verschiedenen Bereiche der Landwirtschaft angeboten und auf dem Hof finden sich über 70 Aussteller ein, die sowohl Kunst als auch Handwerk präsentieren. Auch geschmacklich kann man Brodowin kennenlernen; zahlreiche Speisen werden direkt auf dem Hof frisch zubereitet. Vor allem Kinder und Familien kommen jedes Jahr u.a. dank einer großen Strohhüpfburg, Treckerfahrten und einem Streichelzoo auf ihre Kosten.
In diesem Jahr richten sich außerdem erstmalig zwei besondere Thementage an interessierte Besucher: ein Umweltforum am Samstag, dem 24.06. und ein Ernährungsforum am Sonntag, dem 25.06.2017.

Der Samstag

Der Samstag wird dabei vom Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin gestaltet. So kommen z.B. aktueller Projekte wie das ZENAPA-Projekt (Zero Emission Nature Protection Areas) zur Sprache und werden einem breiteren Publikum vorgestellt. Weitere Themen werden in einer Gesprächsrunde mit unterschiedlichen Referenten präsentiert: das aktuelle Bundesprojekt „BauKultour“, nähere Informationen zu den Prüfzeichen oder der Amphibienschutz zwischen Parstein & Pehlitz.

Der Sonntag

Am Sonntag werden dann verschiedene Podiumsgespräche zum Thema Ernährung erwartet, die u.a. das Thema Wertschätzung beleuchten. Auch das Konzept Brodowins gegen Lebensmittelverschwendung bildet einen Programmpunkt.
Die Anreise zum Brodowiner Hoffest ist mit oder ohne Auto möglich, es wird sowohl ein kostenloses Bus-Shuttle vom Bahnhof Chorin als auch kostenfreie Parkplätze am Hof geben. Der Hof hat am Samstag von 11 – 18 Uhr und am Sonntag von 11 – 17 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 3,-€ p.P. Kinder bis 16 Jahre nehmen kostenlos teil.
Ansprechpartner: Christian Boldt (03334-8181311), Franziska Rutscher (03334-8181312) c.boldt@brodowin.de

Objekt-Künstlerin Astrid Weichelt im Kloster Chorin

Vom 20. Mai bis 28. August 2017 präsentiert das Kloster Chorin Arbeiten der Objekt-Künstlerin Astrid Weichelt in der Galerie des ehemaligen Infirmariums.

Astrid Weichelt macht Objekte der Kunstgeschichte mit Abformungen von handgeschöpftem Papier „sichtbar“. In ihrer Ausstellung in Chorin stellt sie architektonische Details und Bauschmuck des ehemaligen Zisterzienserklosters in den Mittelpunkt.

Durch die Abformungen von Architekturelementen mit Motiven der gotischen Formensprache wie Pflanzensymbole und Fabelwesen reduziert sie die Objekte auf das Wesentliche und schafft papierne, weiße Fragmente und Skulpturen. Sie multipliziert, ordnet und transferiert sie in einen anderen kulturellen Kontext. Schwebend und schwerelos im Ausstellungsraum, treten ihre Arbeiten in Dialog mit der Architektur. Weitere Arbeiten in der Ausstellung reflektieren die Themen Götter und Vergänglichkeit sowie das Schaffen des Architekten und Denkmalpflegers Karl Friedrich Schinkel, der sich vor 200 Jahren für die Erhaltung der Ruine einsetzte.

Abb.:Pflanzen und Monster, 2017, Astrid Weichelt; Foto: Astrid Lange

Für ihre Objekte und Installationen benutzt sie als bevorzugte Technik das archäologische Verfahren der Papierabformung mit Büttenpapier. Objekte werden mit angefeuchteten Lagen aus Papier eingekleidet. Nach der Trocknung wird die Hülle entfernt, die als das eigentliche Werk zurückbleibt. Form und Größe der Originale werden in den Papierskulpturen erhalten, beständiges Material wird in fragiles übersetzt.

Geboren 1953 in Freiberg in Sachsen, studierte sie an der Hochschule Burg Giebichenstein in Halle im Fachbereich Metallplastik und ist seitdem als freie Künstlerin und Dozentin in Berlin tätig. Astrid Weichelt hinterfragt in ihren künstlerischen Arbeiten, wie nachfolgende Generationen mit Zeugnissen und Werten der Geschichte umgehen und welchen Bedeutungswandel diese bis in unsere Zeit erfahren.

Seit 2010 bietet das sogenannte Infirmarium, das ehemalige Klosterhospital, den Raum für die Begegnung mit zeitgenössischer Kunst. Die im April 2017 eröffnete Dauerausstellung thematisiert die Entstehung und Besonderheiten der Architektur des Klosters Chorin, die Klosterwirtschaft im Mittelalter und die Entdeckung und Bewahrung des Klosters durch Karl Friedrich Schinkel.

 

Vernissage: 20.5.2017, 11 Uhr. Begrüßung und Einführung in das Werk Dr. Franziska Siedler. Musik: Tobias Münch (Berlin). Der Eintritt ist im Rahmen der Vernissage frei.

Ausstellungsauer: 20.5. bis 28.8.2017

Eintritt: Im Eintritt zur Klosteranlage enthalten: 3,50/ 6 Euro.

Öffnungszeiten: täglich von 9 bis 18 Uhr

Weitere Informationen: www.astrid-weichelt.de

Adresse: Amt 11 a I 16230 Chorin

Anfahrt: www.kloster-chorin.org/content/anfahrt