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Stadtwerke Bernau übernehmen Stromnetz in Schönow

Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

Stadtwerke Bernau übernehmen Stromnetz in Schönow

Übernahme des Schönower Stromnetzes zum Jahreswechsel – technische Arbeiten für Umschaltung begonnen – Verlegung von Mittelspannungskabeln

BERNAU BEI BERLIN. Entflechtung nennt man das, was die Stadtwerke Bernau in Schönow seit Montag (12. Oktober) vorbereiten: Denn sie übernehmen das dortige Stromnetz zum Jahreswechsel und verlegen dazu jetzt neue Mittelspannungskabel im Bernauer Ortsteil. In der Heinrich-Heine-Straße, der Birkbuschstraße und der Grenzstraße ist dazu ein Spezialgerät im Einsatz. Es spült auf bestimmten Teilstrecken unterirdisch per Wasserstrahl einen Tunnel, in den später die Mittelspannungskabel eingezogen werden können. Die Technik heißt Spülbohrverfahren. „Wir wählen immer das wirtschaftlichste Verfahren und achten darauf, die Auswirkungen von Baumaßnahmen für Anwohner und Verkehr so gering wie möglich zu halten“, informiert Daniel Schwarz, Betriebsingenieur Strom bei den Stadtwerken Bernau. Deshalb kommt neben dem Spülbohrverfahren auf anderen Teilstrecken auch die klassische offene Bauweise zum Tragen. Wo die Mittelspannungsleitung in den Grünstreifen neben der Fahrbahn gelegt werden kann, ohne den Verkehr einzuschränken, graben die Stadtwerke Bernau auf. „Wir verlegen die neuen Leitungen, um auch unser zukünftiges Netz in Schönow zum Ring schließen zu können“, erklärt Daniel Schwarz. Das erhöhe die Sicherheit enorm, denn bei Störungen könne so der Strom umgeleitet und die Versorgung schnell wieder hergestellt werden, erläutert der Fachmann. Die Stadtwerke Bernau haben den Zuschlag für die Ausschreibung der Stromkonzession 2012 erhalten und investieren in die Trennung des Netzes vom bisherigen Netzbetreiber, die Einbindung in ihr eigenes Netz und die Versorgungssicherheit rund 775.000 Euro. Durchgeführt werden die Arbeiten von Spezialfirmen aus der Region, die seit Jahren vom kommunalen Versorger Aufträge übernehmen. Die eigentliche Übernahme der Schönower Stromversorgung von der e.dis AG wird Ende Dezember stattfinden. Bis dahin werden weitere Arbeiten, wie etwa im Umspannwerk, abgeschlossen sein. Dazu arbeite man eng und gut mit dem bisherigen Netzbetreiber zusammen, informiert der Experte. Daniel Schwarz ergänzt: „Eine Entflechtung ist immer komplex und bedarf neben exakten Absprachen einer sorgfältigen Planung für Bau und Stilllegung von Kabeln, aber auch für die Umschaltung selbst.“ Von Letzterem werden die Schönower nichts bemerken, versichert Daniel Schwarz.

 

Wir danke Bettina Römisch/Pressestelle für die Info