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Stadtwerke Bernau geben Tipps zu Verbrauchssenkung

Heizung, Strom und Wasser: einfach Verbrauch senken

Stadtwerke Bernau geben Tipps anlässlich des Internationalen Energiespartags – Strommessgerät kostenlos leihen – Energieberatung und praktische Hilfe mit BernauPlus

BERNAU BEI BERLIN. Energiesparen, das ist mehr als nur das Licht ausknipsen: Zum Internationalen Energiespartag

Auch eine gute Dämmung von Heizungsrohren verringert Wärmeverluste und damit Heizkosten. Diese und weitere Tipps kennt Energieberater Boris Fleischhauer. (Bild: Stadtwerke Bernau)

am Sonntag (05. März) hat Energieberater Boris Fleischhauer von den Stadtwerken Bernau hilfreiche Tipps auf Lager, um den Verbrauch von Strom, Wärme und Wasser mit einfachen Mitteln zu reduzieren. „Wir versorgen Bernau und die Region nicht nur mit Energie, sondern sehen uns auch als Dienstleister rund um das Thema Energieeffizienz“, erklärt er. Denn wer seinen Verbrauch reduziert, tut Gutes für Klima und Geldbeutel. Unter dem Namen BernauPlus haben die Stadtwerke außerdem praktische Dienstleistungen zusammengestellt – von Energieausweis, über Thermografie bis hin zur umfassenden Beratung in Sachen Energie- und Wasserverbrauch. Kunden können auch ein Strommessgerät bei den Stadtwerken kostenlos ausleihen und so unentdeckten Verbrauchern zu Hause auf die Spur kommen.

Tipp 1: Strom

Bei der Beleuchtung empfiehlt Boris Fleischhauer den Umstieg auf moderne LED-Technik. LED – kurz für Licht emittierende Dioden – sind besonders sparsam und kommen im Vergleich zu Energiesparlampen auf bis zu 35 Prozent weniger Stromverbrauch bei gleicher Lichtausbeute. „Wer nicht gleich im ganzen Haus tauschen möchte, der kann auch einfach in den Räumen beginnen, wo besonders häufig das Licht brennt“, sagt der Energieberater. Außerdem lohne es sich, Geräte ganz auszuschalten statt im Stand-by-Modus zu lassen. Eine Steckdosenleiste mit Schalter schaffe Abhilfe, wenn Geräte nicht über einen richtigen Aus-Knopf verfügen.

Tipp 2: Heizen

Fürs Heizen fällt im privaten Haushalt mehr als die Hälfte des gesamten Energieverbrauchs an. Wer sparen will, braucht aber nicht gleich eine neue Heizung. „Ich rate, die Raumtemperatur einfach um ein Grad abzusenken, das spart bereits sechs Prozent Energie“, sagt Boris Fleischhauer. Auch elektronische Thermostatventile sind eine praktische Alternative. Mit wenigen Handgriffen angebracht, regeln sie die Heizung rauf und runter – je nach eingestellter Tageszeit. „Bei vielen Modellen können die Wochentage programmiert werden; perfekt für Berufstätige, die tagsüber nicht da sind und es zum Feierabend trotzdem warm haben wollen“, verrät der Experte.

Tipp 3: Wasser

Zum Internationalen Energiespartag lohnt es auch den Wasserverbrauch unter die Lupe zu nehmen. „Ein kleines Bauteil mit großer Wirkung sind Perlatoren. Sie begrenzen die Durchflussmenge an den Hähnen“, informiert Boris Fleischhauer.

 

 

 

Pressemitteilung WOBAU / Stadtwerke

Gemeinsame Pressemitteilung der Wobau mbh Bernau und Stadtwerke Bernau GmbH Bernau bei Berlin, 29. Oktober 2014

Bernauer Bürger zahlen im landesweiten Vergleich wenig

BBU‐Preisspiegel 2014 belegt: Stadtwerke Bernau zählen zu den günstigen Ver‐ und Entsorgern Brandenburgs – Preise für Energie und Wasser im niedrigsten Drittel BERNAU BEI BERLIN. Die Stadtwerke Bernau schneiden beim Preisvergleich 2014 des Verbands Berlin‐Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) gut ab: die Kosten für Erdgas, Strom, Fernwärme liegen unter dem Landesdurchschnitt, bei der Wasserver‐ und Abwasserentsorgung sind sie sogar die günstigsten in ganz Brandenburg. Ausgerechnet hat
der BBU die Kosten für ein Modellhaus mit 30 Parteien in den 61 Städten des Landes
Brandenburg (ohne Potsdam). Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, und
Jens Häßler, Geschäftsführer der Bernauer Wohnungs‐ und Baugesellschaft (WoBau), freuen
sich über die vergleichsweise niedrigen Nebenkosten für Mieter.

Bärbel Köhler sieht die Unternehmenspolitik der Stadtwerke Bernau bestätigt: „Es ist uns ein
Anliegen, unsere Kunden stets so günstig wie möglich mit Energie zu versorgen“, sagt sie und
fügt an: „Das gilt auch für Dienstleistungen, die wir im Auftrag der Stadt oder eines Verbands
übernehmen wie die Versorgung mit Trinkwasser und die Entsorgung von Ab‐ und
Niederschlagswasser.“ Die Stadtwerke Bernau sind hierfür vom Wasser‐ und
Abwasserverband Panke/Finow beauftragt. Für die WoBau ist das rundum günstige Ergebnis
auch eine Bestätigung, mit dem  richtigen Energiepartner zusammen zu arbeiten.

Bei Wasser liegt Bernau in der Skala der günstigsten auf Platz 1 von 40 Städten. Bei Erdgas
erzielten die Stadtwerke Bernau Platz 9 von 57 Versorgern, bei Strom Platz 11 von 59 und bei
Fernwärme Platz 12 von 27. Auch die  Müllentsorgung kostet in Bernauer
Mehrfamilienhäusern vergleichsweise wenig – sie ist so günstig wie sonst nirgendwo im
Land. Zuständig ist hierfür die BDG Barnimer Dienstleistungsgesellschaft mbH aus
Eberswalde. Dass nicht für alle 61 Städte in Brandenburg sämtliche Durchschnittspreise für
die Ver‐ und Entsorgung vorliegen, liegt daran, dass die Bestätigung von manchen
Kommunen zu allen oder manchen Werten aussteht. Laut BBU erhöht sich die Beteiligung
jedoch von Jahr zu Jahr.

Mit dem Preisspiegel will der BBU für mehr Transparenz der Betriebskosten sorgen und
damit den Mietern die Einordnung ihrer Kosten ermöglichen. Die Betriebskosten machen
nach Angaben des Verbands heute ein Drittel der Warmmiete aus. Sie halten es deshalb für
wichtig, dass die Menschen wissen, wie hoch die durchschnittlichen Preise für Energie,
Wasser und Müll sind und wie sie sich entwickeln. Das sieht man auch bei den Stadtwerken
Bernau so.

Vertrauen in die Stadtwerke Bernau
Die Stadtwerke Bernau versorgen in der Stadt die meisten Miethäuser mit Strom,
Fernwärme und Gas. Darüber hinaus sind sie im Auftrag des Wasser‐ und Abwasserverbands
Panke/Finkow für die Versorgung mit Wasser und die Entsorgung des Abwassers der Stadt
Bernau verantwortlich. Bei Strom und Gas sind die Stadtwerke in Bernau Grundversorger. Sie
beliefern insgesamt die meisten Anschlüsse in ihrem Netzgebiet, bei Strom und Gas sind es
zirka 90 Prozent. Die Wechselquoten sind gering, sie liegen bei Strom und Gas unter dem
Bundesdurchschnitt. „Das ist für uns ein Zeichen, dass unsere Kunden unsere Leistungen
sehen – ob bei den Preisen oder beim Service“, sagt Bärbel Köhler dazu und ergänzt: „Das ist
uns auch ein Ansporn, uns weiter zu verbessern.“ Die Stadtwerke bauen sukzessive ihren
Kundenservice aus – vor allem um nützliche Dienstleistungen. „Zum Beispiel bieten wir eine
fundierte kostenlose Energieberatung an, die auf die individuelle Situation des Kunden
eingeht“, informiert die Stadtwerke‐Chefin.