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Bernau: Festbeleuchtung geht in die Pause

Zum zweiten Mal Lichtkonzept „Goldener Advent“ in Bernaus Innenstadt – Stadtwerke ziehen Bilanz

BERNAU BEI BERLIN. Rund 150.000 Lichtpunkte Festbeleuchtung geht in die Pause gehen jetzt in die verdiente Pause. In den letzten 43 Tagen gaben die Lichtlein über 360 Stunden Bernau einen heimeligen Glanz, wie die Stadtwerke jetzt ausgerechnet haben: jeden Tag sieben Stunden, zum Weihnachtsmarkt ganztags. Vom 27. November bis zum 8. Januar brachten die Sterne, Sternschnuppen, Stiefel und Lichterketten im „Goldenen Advent“ Bernaus Innenstadt zum Erstrahlen. Die Beleuchtung haben die Stadtwerke Bernau erstmals 2015 installierst und betrieben, der Aufbau ging wie erwartet rasch: „Die Lichterketten haben flexible Elemente und können deshalb mit den Bäumen mitwachsen, das spart Zeit und Kosten bei der Installation“, erklärt Bettina Römisch, Pressesprecherin der Stadtwerke Bernau. Die Beleuchtung ist besonders sparsam, denn sie basiert auf der LED-Technik, kurz für Licht emittierende Dioden. „Sie verbrauchen rund 80 Prozent weniger Energie als eine herkömmliche Beleuchtung“, erläutert Bettina Römisch.

 

Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

BERNAU: Stadtwerke senken Gaspreis

Stadtwerke Bernau senken Gaspreis pünktlich zur neuen Heizperiode 

Ab September kostet Gas für private Verbraucher in allen Tarifen weniger – Kunden profitieren von umsichtiger Einkaufspolitik

 

BERNAU BEI BERLIN. Im Jubiläumsjahr der Stadtwerke Bernau gibt es für Kunden einen weiteren Grund zur Freude: Der Gaspreis sinkt zum 1. September 2016 – pünktlich zum Beginn der nächsten Heizperiode. Haushaltskunden aus Bernau und dem Barnim zahlen dann in allen Tarifen pro Kilowattstunde 0,45 Cent inklusive Steuern weniger. Bei einem Jahresverbrauch von rund 20.000 Kilowattstunden spart eine Familie in Bernau damit im Durchschnitt etwa 90 Euro im Jahr. „Uns ist es wichtig, unsere Kunden stets so günstig wie möglich mit Energie zu versorgen“, erklärt Bettina Römisch, Bereichsleiterin Vertrieb bei den Stadtwerken Bernau. Sie fügt an: „Durch die Preissenkung zu Beginn des Winterhalbjahres können unsere Kunden voll und ganz vom günstigeren Preis profitieren.“ Die Stadtwerke Bernau stellen die Preise automatisch um, ihre Kunden brauchen nichts zu tun.

 

Langfristige Planung sichert Versorgung

Die Stadtwerke Bernau setzen auf eine ebenso ausgefeilte wie umsichtige Beschaffungsstrategie, um einerseits die Versorgung mit ausreichenden Mengen sicherzustellen und andererseits Preisrisiken zu vermeiden. „Wir kaufen unser Gas im Voraus in Teilmengen ein. Und wir nutzen Ausschreibungen und den damit verbundenen Wettbewerb, um möglichst günstige Preise zu erzielen“, informiert Bettina Römisch. „Preisvorteile, die wir erreichen, werden immer auch zu Vorteilen für unsere Kunden“, sagt sie, „und wir bieten ganz klar wettbewerbsfähige Preise.“

 

Erdgas ist sparsam und vielseitig

Erdgas ist inzwischen der beliebteste Heizenergieträger in Deutschland. Auch bei der Modernisierung von Heizungen bestehender Gebäuden spielt er eine Rolle. Drei Viertel aller Sanierer entscheiden sich für Erdgas. Die Stadtwerke Bernau informieren Interessenten über effiziente Techniken und Förderprogramme von Land und Bund.

Quelle: Stadtwerke Bernau

Stadtwerke schalten den Turbo im Stromnetz an

 

Zweite Schaltanlage im Umspannwerk Zepernicker Chaussee fertiggestellt – erhöhte Mittelspannung macht Bernau fit für Zuzug von Unternehmen und Menschen

 

Gemeinsam drückten Bernaus Bürgermeister André Stahl und die Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, Bärbel Köhler, am 29. April 2016 den Startknopf und nahmen so die zweite Schaltanlage im Umspannwerk an der Zepernicker Chaussee in Betrieb Foto: Staetwerke

Gemeinsam drückten Bernaus Bürgermeister André Stahl und die Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, Bärbel Köhler, am 29. April 2016 den Startknopf und nahmen so die zweite Schaltanlage im Umspannwerk an der Zepernicker Chaussee in Betrieb
Foto: Staetwerke

BERNAU BEI BERLIN. Mit einem Knall haben die Stadtwerke Bernau den Turbo fürs Stromnetz angeschaltet: Am Freitag, 29. April, drückte Geschäftsführerin Bärbel Köhler gemeinsam mit Bernaus Bürgermeister André Stahl den Startknopf und nahm so die  zweite Schaltanlage im Umspannwerk an der Zepernicker Chaussee in Betrieb. Mit dem Umlegen des Leistungsschalters im Inneren des neuen Gebäudes ist ein großer Schritt getan: „Zugegeben: Das sieht alles unscheinbar aus. Für uns ist es ein Meilenstein, mit dem wir Bernau als Wirtschafts- und Lebensraum noch ein Stück attraktiver machen“, erklärte Bärbel Köhler vor Ort. Das neue Schalthaus dient dazu, die Mittelspannung im Versorgungsgebiet der Stadtwerke Bernau in Zukunft mit einer höheren Spannung zu betreiben – künftig sind es 20 Kilovolt (kV), bis jetzt waren es 10 kV. Der Vorteil: Ein effizienteres und leistungsfähigeres Netz, das mehr elektrische Leistung mit geringeren Übertragungsverlusten über mittlere Entfernungen transportieren kann. „Die höhere Effizienz und Leistungsfähigkeit des Netzes ist eine wesentliche Voraussetzung für die sichere und zuverlässige Stromversorgung der wachsenden Stadt“, betonte die Geschäftsführerin. Mehr Wohnraum, mehr Einwohner und mehr Wirtschaftsunternehmen bedeuteten schließlich einen höheren Strombedarf. Insgesamt investieren die Stadtwerke in die neue Schaltanlage rund 690.000 Euro.

 

Umstellung erfolgt abschnittsweise

Im November begannen auf dem Gelände in der Zepernicker Chaussee die Vorarbeiten für das Schalthaus. Nach der Anlieferung des Betonkörpers folgten der Innenausbau und die Installation der Schaltanlage. Jetzt ist das Schalthaus betriebsbereit. Die Umstellung des Netzes auf 20 Kilovolt erfolgt Stück für Stück. „Bis wir die ersten Abschnitte endgültig mit der höheren Spannung betreiben, sind noch ein paar Netzarbeiten notwendig“, informierte Bärbel Köhler und fügt an: „Manche Bauteile müssen dazu noch ausgetauscht werden, da sie lediglich für 10 Kilovolt ausgelegt sind.“ Läuft alles nach Plan, werden bis Jahresende erste Etappen umgestellt sein.

 

Von Stromautobahnen und Landstraßen

Von der höheren Netzspannung werden Privathaushalte, Handel und Gewerbebetriebe nichts mitbekommen. Denn sie werden über die Verteilnetze mit 230 bzw. 400 Volt versorgt. Dazu regeln Transformatoren im Netzgebiet die Mittelspannung von 10 kV oder 20 kV auf diese Ebene herunter. „Wenn wir die Verteilnetze als Landstraßen betrachten, dann entspricht das Mittelspannungsnetz den Bundesstraßen. In Bernau haben wir diese jetzt mehrspurig ausgebaut, um im Vergleich mit Straßen zu bleiben“, erklärte Bärbel Köhler und fügte an: „Das vorgelagerte Hochspannungsnetz wäre bei diesem Bild dann quasi die Autobahn.“

 

Im Umspannwerk in der Zepernicker Chaussee wird der Strom von der Hochspannung auf das mittlere Spannungsniveau heruntergeregelt. Vor allem auf der Ebene der Verteil- und Mittelspannungsnetze sei die Energiewende am stärksten spürbar, informierte die Geschäftsführerin. Denn dort wird vermehrt regenerativ erzeugter Strom eingespeist. „Früher wurde der Strom von großen Kraftwerken in nur eine Richtung zum Verbraucher transportiert. Heute gibt es durch Solar- und Windkraftanlagen Gegenverkehr im Netz“, erläuterte Bärbel Köhler. Das bedeutet, dass Netze leistungsfähiger und flexibler regelbar sein müssen. Das neue Schalthaus bringe deshalb auch die Energiewende in der Region voran. „Wir können jetzt einen Einspeisepunkt auf der 20-Kilovolt-Ebene bieten. Das ist für Investoren attraktiv, da sich die Netzverluste gegenüber der bisherigen Spannung vierteln“, erklärte die Geschäftsführerin.

 

Netzleitstelle: Aus eins mach zwei

Auch in der Netzleitstelle ist die Veränderung des Umspannwerks zu sehen: Auf den Bildschirmen dort ist jetzt nicht mehr nur ein Netz abgebildet, sondern es sind zwei Netze zu sehen. Rund um die Uhr haben dort die Mitarbeiter der Stadtwerke die Energienetze fest im Blick. „Energieversorgung ist komplexer geworden – nicht nur aus technischer Sicht. Damit Bernau heute und morgen zuverlässig mit Wärme und Strom versorgt werden kann, haben wir engagierte und gut ausgebildete Mitarbeiter, mit denen wir die Energiezukunft der Region meistern werden“, zeigte sich Bärbel Köhler überzeugt und sagte dazu:  „Die Herausforderungen, die sich uns bieten, nehmen wir auch im 25. Jahr unseres Bestehens mit Elan, Herzblut und Engagement an.“

 

Bildunterschrift: Gemeinsam drückten Bernaus Bürgermeister André Stahl und die Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, Bärbel Köhler, am 29. April 2016 den Startknopf und nahmen so die zweite Schaltanlage im Umspannwerk an der Zepernicker Chaussee in Betrieb.

Wenn der Wind dem Weihnachtsmann zu schaffen macht

Wenn der Wind dem Weihnachtsmann zu schaffen macht

Kompressor schaltet ab Windstärke vier ab – Bernauer Wahrzeichen im Advent nun beleuchtet

 

BERNAU BEI BERLIN. Ein leichter Duft von Plätzchen und Glühwein treibt durch die Straßen und kündigt Weihnachten an. Dass die Festtage nicht mehr fern sind, davon zeugt auch der Weihnachtsmann, der vom alten Gaskessel der Stadtwerke Bernau heruntergrüßt. Allerdings macht ihm der Wind zu schaffen: „Weihnachten wohnt ein Zauber inne. Doch der Geschenkebringer am Ofenhaus hat derzeit ganz profane Herausforderungen zu bewältigen“, sagt Bettina Römisch, verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit bei den Stadtwerken Bernau. Die 8 Meter hohe Figur wird über einen Kompressor mit Luft ständig in Form gehalten. Erreicht der Wind Stärke vier, also ab etwa 25 Kilometern pro Stunde, schaltet ein Sicherheitsmechanismus den Kompressor ab. Luftleer sehe der Weihnachtsmann zwar etwas traurig aus, findet Bettina Römisch, „ aber wir möchten ihn ungern wegfliegen sehen. Außerdem ist die Kreuzung stark befahren, das Abschalten dient auch der Verkehrssicherheit.“ Geregelt wird das über einen Windwächter neben der Figur.

Seit dem ersten Advent sitzt der Bernauer Weihnachtsmann nun auf seinem Thron am alten Gaskessel der Stadtwerke Bernau. „Als kommunales Unternehmen stellen wir gerne den weithin sichtbaren Platz an unserem Ofenhaus für dieses vorweihnachtliche Wahrzeichen zur Verfügung“, betont Bettina Römisch. Das trage nicht zuletzt zu einem stimmungsvollen Bernau im Advent bei. Seit Freitag (4. Dezember) ist die Figur auch im Dunkeln weithin sichtbar: Die Stadtwerke Bernau haben eine Beleuchtung installiert und lassen ihn von innen leuchten. Der Strom für Licht und Kompressor stammt – natürlich – von den Stadtwerken Bernau.

Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

Die Energiewende ist in Bernau angekommen

Die Energiewende ist in Bernau angekommen

Dies war das Fazit der regen Debatte der öffentlichen Veranstaltung der Linksfraktion Bernau zum Thema Stadtwerke und ihre Aufgaben bei der Energiewende. Sie fand zu dem Zeitpunkt statt, an dem in Paris der weltweite Klimagipfel tagte.

Die Fraktionsvorsitzende Dr. Dagmar Enkelmann erinnerte anfangs die rund 30 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer an das Motto der ersten InternationalenKlimakonferenz 1992 in Rio de Janeiro: Global denken und lokal handeln.

Im Mittelpunkt des Abends stand die Frage, wie die Stadtwerke dazu beitragen, die Energieversorgung Schritt für Schritt auf erneuerbare Energien umzustellen, um den Verbrauch fossiler Brennstoffe einzuschränken und künftig auszuschließen. Die Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, Bärbel Köhler, erläuterte, dass ihr Unternehmen bereits achtbare Ergebnisse vorweisen können.

Der Strom der Bernauer Stadtwerke stamme bereits zu 44 Prozent aus erneuerbaren Energien. Bundesweit seien es erst 26 Prozent. Eine hohe CO2-Einsparung sei durch die Sanierung der Blockheizkraftwerke und den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen auf Firmen- und Schuldächern erreicht worden. Aus 236 Photovoltaik-Anlagen werden jährlich 4 Millionen Kilowattstunden ins Netz der Bernauer Stadtwerke eingespeist.

Seit 2011 sind die Stadtwerke an einem Windpark beteiligt, der 2,7 Mio. KWh jährlich an grünem Strom für das Bernauer Netz einspeist.

Auf diesem Weg wollen die Stadtwerke weiter voranschreiten, so Köhler. Ein Klimakonzept mit einer gemeinsamen Klimastrategie von Stadtwerken, WOBAU und Stadt Bernau bis 2025 sei bereits in Arbeit. Ein eigenes Windrad soll in einem Gewerbegebiet Bernaus errichtet werden. Auch die Elektromobilität für die Bürgerinnen und Bürger wollen die Stadtwerke voranbringen.

Auf der Agenda für die Zukunft stehen bei den Stadtwerken die Kooperation mit der WOBAU und anderen Investoren bei der Energie- und Wärmeversorgung. So könnten z B. Mieterstrommodelle entwickelt werden, um auf bzw. in den Wohnblöcken preiswert und bedarfsgerecht Energie zu produzieren. Die Stadtwerke Bernau könnten sich auch eine Kooperation mit einem Kreis-Energiewerk sehr gut vorstellen, erklärte die Geschäftsführerin auf Nachfrage.

Sie werden sich weiter als serviceorientierter Energiedienstleister profilieren, als Berater bei der energetischen Gebäudesanierung, der Energieberatung und auch beim Einbau von Photovoltaik-Anlagen und Wärmespeichern für private Haushalte anbieten.

Dieser Strategie der Stadtwerke Bernau konnte der Energieexperte der Bundestagsfraktion der Linken, Uwe Witt, der die Energiepolitik der der Linken darstellte, nur zustimmen. Er sieht die kommunalen Energieversorger als Schaltstellen der Energiewende. Da seien die Stadtwerke Bernau auf dem richtigen Weg.

 

Pressemitteilung über die am 2.12. 15 durchgeführte öffentliche Veranstaltung der Fraktion die Linke in der SVV Bernau  zum Thema Energiewende in Bernau.

Am Freitag /27.11.15/ fast Pünktlich 15.00 Uhr wurde die Eisbahn freigegeben. Bereits zum 7. Mal wurde die 300 qm große Eisfläche aufgebaut. Viele Bernauer haben schon lange gefiebert, das sie endlich wieder Schlittschuh fahren können. Liebevoll dekoriert wurde die Eisfläche nun für 5 Wochen eröffnet. Zur Eröffnung waren eingeladen die Eastside Fun Crew, die Spieler vom SSV Lok Bernau Pierre Bland und Sango Niang, und Claudia Pechstein. Nach den Grußworten und einem kleinen Spiel eroberten die Bernauer ihre Eisbahn. Die Öffnungszeiten findet ihr unter http://www.bernau-feiert.de/ Die Seite die extra geschaffen wurde. Wir wüschen allen eine unfallfreie Fahrt

Stadtwerke on Ice

Am Freitag /27.11.15/  fast pünktlich 15.00 Uhr wurde die Eisbahn freigegeben. Bereits zum 7. Mal wurde die 300 qm große Eisfläche aufgebaut. Viele Bernauer haben schon lange gefiebert, das sie endlich wieder Schlittschuh fahren können. Liebevoll dekoriert wurde die Eisfläche nun  für 5 Wochen eröffnet.

Zur Eröffnung waren eingeladen die Eastside Fun Crew, die Spieler vom SSV Lok Bernau Pierre Bland und Sango Niang, und Claudia Pechstein. Nach den Grußworten und einem kleinen Spiel eroberten die Bernauer ihre Eisbahn.

Die Öffnungszeiten findet ihr unter http://www.bernau-feiert.de/ Die Seite die extra geschaffen wurde. Wir wünschen allen eine unfallfreie Fahrt

 

Stadtwerke Bernau halten Energiepreise stabil

Bei Strom werden Mehrkosten an staatlichen Lasten durch günstigere Beschaffung und höhere Effizienz beim Netzbetrieb ausgeglichen – auch die Gaspreise bleiben stabil

 

BERNAU BEI BERLIN. Jetzt ist es raus: Die Stadtwerke Bernau lassen sowohl ihre Strom- als auch ihre Gaspreise zum Jahreswechsel unverändert. Das dürfte Kunden freuen. Denn die staatlichen Umlagen und Abgaben zur Finanzierung der Energiewende, die im Strompreis enthalten sind, steigen in Summe ab dem 1. Januar 2016 um 0,60 Cent pro Kilowattstunde an. Von Vorteil ist zudem, dass die Netzentgelte für die Stadtwerke Bernau stabil bleiben – für Gas wie für Strom. In vielen anderen Regionen Deutschlands steigen sie dagegen an. „Bei Strom haben wir die Mehrkosten für die höheren staatlich bedingten Preisbestandteile durch einen günstigeren Energieeinkauf ausgleichen können“, informiert Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau, und fügt an: „Unsere Einkäufer haben die Möglichkeiten am Beschaffungsmarkt optimal genutzt.“ Positiv auf die Preisentwicklung für Strom und Gas bei den Stadtwerken Bernau wirken sich auch Investitionen in die Effizienz der Netze aus. Dass sie ihren Kunden stabile Preise für das gesamte Kalenderjahr 2016 bieten kann, freut die Stadtwerke-Chefin: „Von den Vorteilen, die wir erwirtschaften, profitieren unsere Kunden immer direkt.“ Die Stadtwerke Bernau zählen nach wir vor zu den preisgünstigen Stromanbietern in Bernau und Region. Auch die Preise für Gas sind bei den Stadtwerken Bernau weiterhin vergleichsweise günstig. Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern haben sie ihre Gaspreise in den vergangenen zwei Jahren um  0,6 Cent brutto gesenkt.

 

Stadtwerke müssen Steuern und Abgaben ohne Umweg abführen 

Vom Strompreis, den Haushaltskunden bezahlen, entfallen heute bereits rund 52 Prozent auf staatlich veranlasste Umlagen und Abgaben zur Finanzierung der Energiewende sowie auf Steuern. Diese muss der Energielieferant mit dem Strompreis erheben und an den Staat abführen. Rund 23 Prozent machen durchschnittlich die Netzentgelte aus, wobei es hier regionale Unterschiede gibt. Diese Unterschiede sind bedingt durch die Kosten für den Netzausbau, der vor allem aus dem Zubau an Anlagen zur Erzeugung von Sonnen- und Windstrom resultiert. „Das restliche Viertel des Strompreises können wir als Energieversorger bedingt beeinflussen; das sind die Kosten für Beschaffung und Vertrieb“, erklärt Bärbel Köhler. Die Zusammensetzung des Strompreises hat sich in den vergangenen 17 Jahren – also seit der Liberalisierung des Strommarktes – komplett verändert: Während die Kosten für Strombeschaffung, Vertrieb und Kundenservice in diesem Zeitraum lediglich um 6 Prozent gestiegen sind, haben sich die staatlich veranlassten Steuern, Abgaben und Umlagen zur Finanzierung der Energiewende um mehr als das Dreieinhalbfache erhöht. Insgesamt ist der Strom heute um etwa zwei Drittel teurer als 1998.

 

Energiewende nutzt Klima und Region

„Strom aus erneuerbaren Quellen dient dem Klimaschutz, die wichtigste Voraussetzung für unsere künftige Lebensqualität“, betont Bärbel Köhler und fügt an: „Wir setzen uns für eine wirksame Energiewende ein, von der Bernau und die Region langfristig etwas davon haben.“ Die Stadtwerke Bernau sind beispielsweise Partner für Betreiber von Photovoltaikanlagen in ihrem Netzgebiet. „Neben der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen spielt die Steigerung der Energieeffizienz eine wichtige Rolle für die Reduktion des Kohlendioxidausstoßes“, ist Bärbel Köhler überzeugt. Die Stadtwerke Bernau haben sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 mindestens 30 Tonnen Kohlendioxid jährlich einzusparen. Der Weg dorthin: ein Energiesparprogramm für sich selbst und der weitere Ausbau erneuerbarer Energien.

 

Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

Stadtwerke Bernau prüfen Gasleitungen auf Dichtheit

Zu Fuß auf Spurensuche

Stadtwerke Bernau prüfen mit Spürgeräten Gasleitungen auf Dichtheit – rund 130 Kilometer werden routinemäßig kontrolliert

 

BERNAU BEI BERLIN. Seit Montag (8. Juni) sind sie im Ortsteil Ladeburg der Stadt Bernau zu Fuß unterwegs: Der Gasspürer Jörg Kosewsky und sein Lotse Chris Kirschner von den Stadtwerken Bernau. Sie prüfen mit einem Spürgerät, ob die Gasleitungen des kommunalen Versorgers auch alle dicht sind. Chris Kirschner geht mit den Plänen entlang der Gasleitungen vorneweg, Jörg Kosewsky mit einer Sonde hinterher. „Es sind Routinekontrollen, die regelmäßig gemacht werden“, erklärt Bärbel Köhler,

Die Mitarbeiter der Stadtwerke Bernau, Jörg Kosewsky und Chris Kirschner, bei der Dichtheitsprüfung der Gasleitungen mit einer Sonde als Spürgerät.

Die Mitarbeiter der Stadtwerke Bernau, Jörg Kosewsky und Chris Kirschner, bei der Dichtheitsprüfung der Gasleitungen mit einer Sonde als Spürgerät.

Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Die Dichtheitsprüfungen sind gesetzlich vorgeschrieben, der Turnus richtet sich nach Alter und Material der jeweiligen Leitungen. Bis Ende September will das Gasleck-Suchteam die 110 Kilometer der Mitteldruckleitungen des Unternehmens abgegangen sein; bereits geprüft hat es in diesem Frühjahr die Niederdruckleitungen der Stadtwerke Bernau im Stadtkern und im Puschkinviertel sowie die Hockdruckleitungen von Birkenhöhe bis Nibelungen und von dort bis Friedenstal. Das waren insgesamt gut 20 Kilometer. Pro Tag schaffen Jörg Kosewsky und Chris Kirschner acht bis zehn Kilometer, sofern das Wetter trocken ist. Bei Regen oder feuchter Witterung müssen sie die Kontrolle abbrechen. Da kann das Gerät kein Gas aufspüren. „Gasaustritte sind dank der regelmäßigen Wartung unserer Leitungen und der hochwertigen Materialien sehr selten“, sagt die Geschäftsführerin. Die regelmäßigen Kontrollgänge tragen zusätzlich zur Sicherheit bei.

 

Die hochsensible Sonde, die Jörg Kosewsky dabei hat, kann selbst kleinste Mengen austretenden Erdgases registrieren. „Zehn Teilchen Gas aus einer Million Teilchen Luft kann unser Schnüffelgerät herausschnuppern“, informiert die Geschäftsführerin. Der Apparat saugt die Luft am Boden über der Leitung an, untersucht sie und zeigt Jörg Kosewsky dann an, ob darin Gas enthalten ist. Der erfahrene Gasspürer ist seit fast 25 Jahren bei den Stadtwerken Bernau. Gasspüren darf nur, wer eine spezielle Ausbildung dafür hat. Alle vier Jahre muss Jörg Kosewsky die Prüfung erneut bestehen, die ihn zum Gasspüren legitimiert. Er ist je nach Leitung und Beschaffenheit der Oberflächen mit unterschiedlichen Geräten unterwegs: Die Glockensonde sieht aus wie ein Besenstiel mit einer glockenartigen Saugkappe; die Teppichsonde wie ein zweirädriger Karren mit einem fußmattenähnlichen Plastikteil dazwischen. „Orten wir irgendwo Gas, handeln wir schnell“, erläutert Bärbel Köhler, „Sicherheit ist oberstes Gebot.“ Undichtigkeiten können beispielsweise Folge sein von Korrosion oder beschädigten Isolierungen durch Bauarbeiten oder durch Bewegungen des Untergrunds.

 

Für Grundstückseigentümer, die Erdarbeiten planen, haben die Stadtwerke Bernau noch einen Hinweis: „Auch Privatleute sind verpflichtet, sich vor Beginn von Tiefbauarbeiten zu erkundigen, wo auf ihrem Grundstück Versorgungsleitungen liegen“, teilt Bärbel Köhler mit. Aktuelle Pläne kann man bei den Stadtwerken Bernau einsehen.

Telefon               03338 61390

Fax                        03338 61387

bettina.roemisch@stadtwerke-bernau.de

www.stadtwerke-bernau.de

 

Stadtwerke Bernau GmbH

Breitscheidstraße 45

16321 Bernau bei Berlin

 

Quelle: Stadtwerke Bernau

Stadtwerke – internationaler Tag des Wassers

Alles dicht im Untergrund  2014-09-22 - logo stadtwerke bernau

Internationaler Tag des Wassers: Stadtwerke Bernau kümmern sich im Auftrag des Wasser- und Abwasserverbandes Panke/Finow um das lebenswichtige Gut Wasser.

Am Sonntag (22. März) jährt sich der internationale Tag des Wassers zum 22. Mal. „Mit diesem Gedenktag wollen die Vereinten Nationen auf die Bedeutung von Trinkwasser und Gewässerschutz aufmerksam machen“, sagt Bärbel Köhler, Geschäftsführerin der Stadtwerke Bernau. Diese kümmern sich im Auftrag des Wasser- und Abwasserverbandes Panke/Finow um eine sichere Versorgung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser sowie um die Reinigung des Abwassers in Bernau, Biesenthal, Rüdnitz, Danewitz und Melchow. „Jeder Deutsche lässt pro Tag rund 120 Liter Wasser aus dem Hahn laufen – der geringste Teil davon wird zum Trinken und zur Lebensmittelzubereitung verwendet“, informiert die Stadtwerke-Chefin und fügt an: „Ich denke nicht, dass uns immer gegenwärtig ist, dass es sich bei dem Wasser, das wir zum Putzen, Waschen und für die Toilettenspülung benutzen, um erstklassiges Trinkwasser handelt, das nach getaner Arbeit wieder gereinigt werden muss.“ Ein dichtes Abwassernetz ist die wichtigste Voraussetzung für den Grundwasserschutz, denn aus Grundwasser wird wieder Trinkwasser gewonnen, das Lebensmittel Nummer 1. Das Trink- und Abwassernetz des Verbandes Panke/Finow ist insgesamt 655 Kilometer lang.

 

Qualität hat ihren Preis

Die Qualität des Trinkwassers und der Abwasserreinigung in Deutschland ist im internationalen Vergleich sehr hoch, der Aufwand dafür enorm. Im Rahmen der Geschäftsbesorgung  fördern die Stadtwerke Bernau für die gut 45.000 Einwohner im Versorgungsgebiet des Wasser- und Abwasserverbandes Panke/Finow rund 2 Millionen Kubikmeter Wasser. Dieses bereiten sie in neun Wasserwerken des Verbandes auf und wird den Bürgern über Leitungen ins Haus geliefert. „Das ganze System – von Brunnen über Wasserwerke und Leitungen bis Klärwerk – muss regelmäßig gepflegt und auf dem Stand der Technik gehalten werden“, erklärt Bärbel Köhler, „für diese Aufgaben hat uns der Verband beauftragt“. Die Geschäftsführerin freut sich, dass die Bürgerinnen und Bürger im Gebiet des Verbandes Panke/Finow Trinkwasser in hervorragender Qualität kostengünstig erhalten. Sie zahlen am wenigsten in ganz Brandenburg. „Wasser wird nicht ver-braucht, sondern ge-braucht. So wird nach der Reinigung eines Teils des anfallenden Abwassers in der Kläranlage Lobetal dieses wieder dem natürlichen Wasserkreislauf zugeführt. Wir leiten das Wasser in eine Vorflut Uppstallfließ ein“, informiert Bärbel Köhler, „Wir können Wasser nicht produzieren, sondern müssen den Vorrat der Erde immer wieder verwenden.“ Der Gewässer- und Grundwasserschutz sei deshalb für eine langfristig sichere Versorgung entscheidend.

 

Nicht alles lässt sich herausfiltern

Zwar gibt es in Brandenburg ausreichend Wasser. Einwandfreies Grundwasser ist jedoch keine Selbstverständlichkeit. Jeder kann durch sorgsamen Umgang mit Stoffen, die dem Grundwasser gefährlich werden können, dazu beitragen, dass es gesund bleibt. Perfluorierte Verbindungen (PFC) etwa, die beispielsweise in Löschschäumen vorkommen und für die Herstellung von Antihaft-Pfannen und wasserdichter Kleidung verwendet werden, können zum Problem werden. Oder Dünger, der falsch dosiert auf Feldern ausgebracht wird. „In den Wasserwerken ziehen wir regelmäßig Wasserproben, die von unabhängigen Laboren und dem Gesundheitsamt untersucht werden“, führt die Geschäftsführerin aus.

 

Auch für die Entlastung der Kläranlagen kann jeder etwas tun: zum Beispiel Waschmittel und Haushaltsreiniger niedrig dosieren und keine Öle oder Medikamente über die Toilette entsorgen. Für ein dichtes Abwassernetz sorgen ebenfalls die Stadtwerke Bernau im Auftrag des Verbandes. „Dafür sind jährlich erhebliche Aufwendungen notwendig. Wir müssen die bestehenden Leitungen, die teilweise schon über 80 Jahre alt sind, den aktuellen technischen Standards anpassen. Dies geschieht wo immer möglich in Abstimmung mit den Mitgliedsgemeinden im Rahmen von Straßenbaumaßnahmen“, erläutert Bärbel Köhler.

 

11.000 Liter Wasser für eine Jeans

Durch die Nutzung von Nahrungsmitteln, Textilien und Industriegütern verbraucht jeder Bürger zusätzlich zum direkten Wasserverbrauch noch indirekt Wasser, „virtuell“ sozusagen. Experten haben ausgerechnet, wie viel das ist: Pro Tag kommen durch Konsum pro Person über 4.000 Liter zusammen. In diesem Wert ist beispielsweise das Nass enthalten, das ein Apfel braucht, bis er im Supermarktregal liegt. Für ein Kilo heimische Äpfel sind das rund 213 Liter, für ein Kilo aus Neuseeland 820 Liter. Eindrücklich ist auch das Beispiel einer Jeans-Hose: Bereits der Rohstoff Baumwolle braucht beim Anbau viel Wasser: Während des Wachstums sind es über 4.500 Liter Wasser. Dazu kommen Wasser zum Aufbereiten des Rohstoffs, zur Herstellung des Stoffs und der Farben, zum Färbe- und Nähprozess sowie für den Transport. Bis die Jeans im Regal liegt, hat sie bereits rund 11.000 Liter Wasser „gekostet“.

Quelle:  Pressemitteilung der Stadtwerke Bernau

 

 

Beschmierte Trafostationen der Stadtwerke

 

Motive aus Malwettbewerb durch Graffiti beschädigt 2015-03-13-SWBe-beschmierte Trafostation_03-15

Anzeige wegen Sachbeschädigung gestellt

 

Vier von zehn kunstvoll bemalten Trafostationen der Stadtwerke Bernau wurden verunstaltet durch Graffiti. Das hat der kommunale Versorger am vergangenen Dienstag festgestellt. „Das ist kein Spaß, sondern Sachbeschädigung“, erklärt Sven Anders, Leiter des Kundenservice bei den Stadtwerken Bernau. Außerdem sieht er darin mangelnden Respekt vor der künstlerischen Arbeit. Die Stadtwerke Bernau werten seit drei Jahren durch die Bemalung der grauen Kästen das Stadtbild auf; sie leisten dadurch einen Beitrag für alle Bürger zur Lebensqualität in Bernau. In diesem Jahr wollen sie weitere Trafostationen gestalten lassen. „Die Motive werden gemeinsam mit den Bürgern der Stadt in einem Malwettbewerb erarbeitet und von einer Firma aus der Region umgesetzt“, erklärt er. Umso trauriger sei es, dass nun vier von zehn Werken durch schnell hingesprühte Schriftzüge verunziert sind. „Wir haben die Sachbeschädigung bei der Polizei zur Anzeige gebracht“, informiert der Leiter des Kundenservice. „Bernaus Bevölkerung mag die bunten Trafohäuschen, wir bekommen sehr positive Rückmeldung dazu“, führt er aus. Alle Bürger Bernaus bittet er nun um Mithilfe: „Wer etwas Ungewöhnliches in diesem Zusammenhang beobachtet, soll sich bitte bei den Stadtwerken melden!“ Derzeit lassen die Bernauer Stadtwerke über eine Spezialfirma klären, ob sich die Schmierereien entfernen lassen, ohne das ganze Kunstwerk zu zerstören.

 

Bildunterschrift: Durch Graffiti wurden die Kunstwerke an den Trafostationen der Stadtwerke Bernau beschädigt  – wie hier in der Zerpenicker Chaussee

 

Wir danke den Stadtwerken/Öffentlichkeitesarbeit für diese Meldung

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