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Heimspiel am Sonntag gegen MTV Herzöge Wolfenbüttel

Heimspiel am Sonntag gegen MTV Herzöge Wolfenbüttel

Da der Kooperationspartner ALBA BERLIN am Samstag in der Mercedes-Benz Arena gegen die Oettinger Rockets ran muss, hatte man bei der Spieltagsplanung vorausschauend das Heimspiel gegen die MTV Herzöge Wolfenbüttel ausnahmsweise auf Sonntag datiert. Der ehemalige Regionalligarivale aus Niedersachsen und momentan Sechsplatzierte wird daher am 22. Oktober um 17 Uhr zum Tip-off in der Erich-Wünsch-Halle erwartet.

 

Fast zweieinhalb Jahre ist es mittlerweile her, als sich LOK BERNAU und die MTV Herzöge Wolfenbüttel ein packendes Duell um die Regionalliga Meisterschaft 2015 lieferten. Am Ende der Saison entschied der direkte Vergleich aus Hin- und Rückspiel hauchdünn darüber, dass die Lessingstädter den Aufstieg in die ProB feiern durften und die Bernauer ein weiteres Jahr Anlauf benötigten, um den Sprung in die Drittklassigkeit zu erreichen. Seitdem haben sich beide Klubs weiterentwickelt. In

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Wolfenbüttel ging man eine Kooperation mit dem Erstligisten Basketball Löwen Braunschweig ein und verfolgt somit ein ähnliches Konzept wie in Bernau. Die weiterhin als Verein eigenständigen Herzöge können neben den eigenen, erfahrenen Kräften auf eine Reihe von jungen, talentierten Doppellizenzspielern zugreifen. So übernehmen die vier Braunschweiger Talente Luis Figge, Constantin Ebert, Tom Alte und Lars Lagerpusch bereits viel Verantwortung. Die Guards Figge und Ebert treten dabei mit 11,3, beziehungsweise 13,5 Punkten besonders als Scorer in Erscheinung. Die mit je 2,07 m groß gewachsenen Power Forwards Alte und Lagerpusch ackern unter den Körben. Der 19-jährige Jugendnationalspieler Lars Lagerpusch ist

 

zudem mit durchschnittlich 12 Spielminuten in der Bundesliga schon fester Bestandteil der Rotation beim Kooperationspartner aus Braunschweig. Leistungsträger neben dem jungen deutschen Quartett sind die US-Amerikaner Demetrius Ward und Tarique Thompson. Point Guard Demetrius Ward geht bereits seit fünf Jahren für die Herzöge auf Korbjagt und gehört damit quasi zum Vereinsinventar. In dieser Zeit übernahm er auch mehrfach die Rolle des Spielertrainers und verfügt großen Spielwitz. Der 1,96 m große Thompson kam diesen Sommer als Rookie von der High Point University an die Oker und ist mit 13,8 Punkten und 7,8 Rebounds pro Partie bisher der statistisch auffälligste Spieler im Team von Headcoach Steven Esterkamp.  Auch Headcoach Esterkamp wurde erst diesen Sommer von den Herzögen verpflichtet und löste Spielertrainer Ward an der Seitenlinie ab. Der 36-jährige US-Amerikaner kennt sich bestens im deutschen Basketball aus. Als aktiver Spieler schnürte über zehn Jahre in der BBL und ProA die Basketballsneaker und wurde 2012 mit Ulm unter anderem deutscher Vizemeister. Nach Beendigung seiner Spielerkarriere im Sommer 2014 arbeitete er drei Jahre bei den Oettinger Rockets in der ProA als Assistenztrainer. Das Engagement in Wolfenbüttel ist nun seine erste Station als Headcoach.

Headcoach René Schilling mit dem Statement zum bevorstehenden Topspiel: „Defensiv müssen wir uns auf eine ausgeglichene Mannschaft einstellen. So gab es in den ersten vier Spielen jeweils drei verschiedene Topscorer. Besonderes Augenmerk werden wir auf das defensive Reboundverhalten legen, da Wolfenbüttel hier mit Demetrius Ward, Tom Alte und Tarique Thompson über sehr gute und aggressive Spieler verfügt. Offensiv gilt es, dass wir uns auf unser eigenes Spiel besinnen und es konsequent durchsetzen. Dazu zählt zum Beispiel das Tempo hochzuhalten, ohne dabei die Kontrolle zu verlieren. Von der Tabellensituation her und der Fakt, dass wir die Gastgeber sind, sollten wir uns in der Rolle des Favoriten sehen. Diese Rolle nehmen wir auch mit viel Selbstbewusstsein an, wohlwissend das auf uns ein sehr gefährlicher Gegner wartet.“

Simon Schönhoff
s.schoenhoff@ssv-lok-bernau.de

Foto: Barnim-plus/Lutz Weigelt

Bernau behält im Topspiel gegen Essen die Oberhand

Bernau behält im Topspiel gegen Essen die Oberhand

 

Im Topspiel des 3. Spieltages der ProB Nord gewinnt LOK BERNAU mit 86:81 gegen die ETB Wohnbau Baskets aus Essen. Die 640 begeisterten Zuschauer in der Erich-Wünsch-Halle bekamen eine hochklassige und über die gesamte Spielzeit spannende Partie zu sehen. Beste Werfer für Bernau waren erneut Dexter Werner mit 20 und Robert Kulawick mit 17 Zählern. Auf Essener Seite erzielten Nicholas Tufegdzich und Montrael Scott je 23 Punkte.

 

Die Vorzeichen für das Heimspiel gegen die Gäste aus dem Ruhrpott waren auf Bernauer Seite sehr positiv. So standen nach überwundener Verletzung Kapitän Jonas Böhm und Flügelspieler Konstantin Kovalev wieder im Kader. Ebenso gab ALBA Talent Kresimir Nikic, der bisher überwiegend mit dem BBL Team der Albatrosse unterwegs war, seinen Einstand in einem offiziellen ProB Spiel. Einzig Robert Glöckner wurde noch geschont. Der 21-jährige Power Forward wird jedoch voraussichtlich nächstes Wochenende gegen Schalke 04 sein Comeback nach überstandener Knieverletzung geben.

Badu-Buck-beim-Zug-zum-Korb

Standing-Ovations

Der Start in das Topspiel gegen die ETB Wohnbau Baskets Essen verlief beinahe optimal. Die LOK setzte die im Vorhinein vorgegebene Marschroute von Headcoach René Schilling konsequent um. Insbesondere die Vorgabe den Korb zu attackierten hatten die Spieler verinnerlicht. So erzielten die Hussitenstädter von den insgesamt 22 Punkten im ersten Viertel ganze 20 Zähler durch Abschlüsse am Brett. Allerdings warfen die Essener Ihre gewohnten Stärken ebenso in die Waagschale. Zum Ende des ersten Spielabschnitts mehrten sich die Offensivrebounds der Gäste und ermöglichten ihnen viele einfache zweite Wurfchancen. Mit einem 22:19 Zwischenstand ging es in die Viertelpause. Jetzt nahmen die Essener von der Dreierlinie Maß und netzten einen erfolgreichen Distanztreffer nach dem anderen ein. Besonders der erst 19-jährige Yannik Tauch zeigte sich an diesem Abend mit insgesamt vier Dreiern sehr treffsicher. Hauptproblem der LOK war jedoch der bereits im Vorfeld als Leistungsträger ausgemachte Kanadier Nicholas Tufegdzich. Die Kreise des 2,03 Meter Mannes waren nur schwer einzugrenzen. Bereits zur Halbzeit markierte Tufegdzich 18 Punkte und 8 Rebounds. Mit einem 44:41 ging in die Halbzeitpause. Im dritten Viertel zog die LOK nun defensiv die Zügel an und agierte konzentrierter. In Folge mehrten sich die Ballverluste der ETB Wohnbau Baskets. Auch gestatte man dem Schlüsselspieler der Gäste Nicholas Tufegdzich nur noch fünf Punkte in der zweiten Halbzeit. Durch einen Buzzerbeater von Ferdinand Zylka zum Ende des dritten Spielabschnitts konnten sich die Bernauer Korbjäger dann mit dem 68:58 erstmals zweistellig absetzen. Im Schlussviertel ging die LOK weiter fokussiert zu Werke. Doch die Essener sollten so leicht nicht aufstecken. Angetrieben von Montrael Scott und Yannick Tauch, die nun viel Verantwortung übernahmen, erzielten die Gäste in der 35. Spielminute den 72:72 Ausgleich und zwangen Trainer René Schilling zur Auszeit. Und die LOK hatte die passende Antwort parat. Durch einen spektakulären Tip-Dunk von Dexter Werner und einem erfolgreichen Dreier durch Robert Kulawick erhöhte man 3:51 Minuten vor Schluss auf 77:72. Doch auch die Essener agierten in den Schlussminuten höchst entschlossen und konnten so 43 Sekunden vor Ende mit dem 80:79 auf einen Punkt aufschließen. Wie bereits eine Woche zuvor hielt es nun niemanden der 640 Zuschauer auf den Plätzen. Unter stehenden Ovationen sicherten Bennet Hundt und Robert Kulawick mit sechs erfolgreichen Freiwürfen den 86:81 Heimsieg.

 

Headcoach René Schilling mit dem Statement zum Spiel: „Der Schlüssel für den heutigen Sieg war mit Sicherheit unsere Aggressivität in der Verteidigung. Wir haben insgesamt 24 Turnover bei Essen forciert und uns so mehr Wurfchancen im Angriff erarbeitet. Damit konnten wir das Spiel trotz schlechterer Wurfquoten gewinnen. Abgesehen von einigen kleineren Fehlern war ich heute sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft.“

 

Mit dem Heimsieg gegen die ETB Wohnbau Baskets schiebt sich die LOK auf Platz 2 in Tabelle vor. Am kommenden Spieltag kommt es dann bereits zum nächsten Spitzenspiel. Die Bernauer sind zu Gast beim momentan Erstplatzierten Schalke 04 Basketball. Die Partie in Gelsenkirchen findet am 14.10. um 19:30 Uhr statt.

 

LOK BERNAU: Dexter Werner (20 Punkte), Robert Kulawick (17), Ferdinand Zylka (11), Bennet Hundt (11), Sebastian Fülle (9), Kory Brown (6), Badu Buck (6), Jonas Böhm (3), Jonas Mattisseck (2), Kresimir Nikic (1), Jacob Knauf (0), Konstantin Kovalev (dnp)

 

Quelle: Simon Schönhoff
 

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LOK reist zum Saisonauftakt an die Nordseeküste

LOK reist zum Saisonauftakt an die Nordseeküste

 

Das Auftaktspiel der ProB Saison 2017/2018 führt die LOK nach Cuxhaven an die Nordseeküste. Dort werden die Hussitenstädter vom Aufsteiger und ehemaligen Regionalligarivalen Cuxhaven Baskets erwartet. Der Gastgeber hat sein Aufstiegsteam über den Sommer komplett umgebaut und ist damit in der Vorbereitung auf die Partie nur schwer einzuschätzen. Das Spiel beginnt am Samstag um 18 Uhr in Rundturnhalle Cuxhaven.

 

Die letzte Begegnung des SSV LOK BERNAU mit der damals noch als Rot-Weiss Cuxhaven firmierenden Mannschaft aus

Foto: Barnim-plus Lutz Weigelt

Niedersachsen ist mittlerweile fast eineinhalb Jahre her. Am 26. März 2016 ging es in der heimischen Erich-Wünsch-Halle um nicht weniger als die Meisterschaft der 1. Regionalliga Nord und den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Basketball Bundesliga ProB. Bernau konnte die umkämpfte Partie damals hauchdünn mit 67:64 für sich entscheiden und so die Vorentscheidung im Aufstiegskampf herbeiführen. Lange sollten sich die Cuxhavener mit der Regionalliga aber nicht zufriedengeben. Direkt in der Folgesaison errungen sie, die im ersten Anlauf verpasste, Regionalligameisterschaft und folgten damit der LOK in die ProB, wo es nun zum Wiedersehen zwischen zwei alten Rivalen kommt.

 

Statt das erfolgreiche Meisterschaftsteam punktuell zu verstärken, entschied man sich an der Nordseeküste zum Komplettumbruch. Headcoach Moris Hadzija wurde durch Markus Röwenstrunk ersetzt, der vorher die BBG Herford in der 1. Regionalliga West trainierte. Der Spielerkader ist zur Vorsaison quasi nicht wiederzuerkennen. Mit dem Spanier Arnau Triginer steht lediglich ein Spieler aus dem Aufstiegsteam im Kader. Der Flügelspieler ist einer von insgesamt vier ausländischen Profis bei den Gastgebern. Als Führungsspieler einzuschätzen sind insbesondere die beiden US-Amerikaner Terence Smith und Coreontae DeBerry. Combo Guard Terence Smith bringt bereits ProB Erfahrung mit. Er war vergangene Saison bester Spieler beim ProB Süd Absteiger Nördlingen. Coreontae DeBerry ist mit 208 cm und 122 kg ein echtes Kraftpaket unter dem Korb, das es für die Bernauer zu bändigen gilt. Zuletzt wurde mit Obi Kyei noch ein Australier mit britischen Pass verpflichtet, der trotz einer Körpergröße von 206 cm sehr beweglich ist und als versierter Scorer besondere Aufmerksamkeit der Defensive auf sich zieht. Auf den deutschen Positionen ist natürlich der Ex-Bernauer Jannes Hundt zu nennen, der im Sommer von der LOK in den hohen Norden wechselte und mit einer Doppellizenz auch für die Eisbären Bremerhaven in der BBL spielberechtigt ist. Somit gibt es auf der Point Guard Position ein spannendes Familienduell, schließlich steht im Bernauer Kader sein jüngerer Bruder Bennet Hundt. Weitere deutsche Leistungsträger sind Moritz Hübner und Florian Wendeler, diehttp://www.massaufmass.de/welcome/ ebenfalls bereits umfangreiche Erfahrung auf ProB Niveau vorweisen können. Insbesondere Moritz Hübner, der letzte Saison noch für den Staffelkonkurrenten SC Rist Wedel auf Korbjagt ging, war einer der Topscorer der Cuxhavener in der Vorbereitung und ist offensiv vielseitig einsetzbar. Zusammen mit dem physisch starken Brettspieler Florian Wendler, der zuvor für die Dragons Rhöndorf auflief, verfügt Cuxhaven über eine qualitativ gut besetzte Rotation. Aufgrund der vielen Neuzugänge könnte man vermuten, dass der Kaderumbau große Eingewöhnungszeit benötigt. Dies scheint jedoch nicht der Fall zu sein. In der Vorbereitung zeigten sich die Cuxhaven Baskets mit Siegen gegen den ProB Ligisten SC Rist Wedel und starken Regionalligisten VFL Stade bereits bestens eingespielt.

 

Trainer René Schilling gibt einen Ausblick auf die Partie: „Es gibt mit Sicherheit angenehmere Aufgaben als im ersten Spiel auswärts nach einer langen Fahrt antreten zu müssen. Trotzdem sind wir der Favorit in diesem Spiel gegen den Aufsteiger aus der Regionalliga Nord, der sich mit unserem letztjährigen Aufbauspieler Jannes Hundt, sowie Moritz Hübner und Florian Wendler auf den Deutschen Positionen gut verstärkt hat. Interessant wird sein, wer welche Rolle bei den vier Ausländern spielt, wovon ja nur zwei gleichzeitig auf dem Feld stehen können. Insgesamt haben wir natürlich nur wenige Informationen über die Baskets aus Cuxhaven, das heißt wir konzentrieren uns in der Trainingswoche auf uns.“

 

Aufgrund kleinerer Blessuren mussten sowohl Ferdinand Zylka als auch Kresimir Nikic unter der Woche einige Trainingseinheiten aussetzen. Robert Glöckner und Konstantin Kovalev sind aufgrund ihrer Verletzungen ohnehin nicht einsatzbereit. Welche Spieler den Weg nach Cuxhaven antreten werden, wird das Coaching Duo Schilling und Trzcionka somit kurzfristig entscheiden. Die Partie in der Rundturnhalle Cuxhaven (Beethovenallee 19, 27474 Cuxhaven) beginnt am Samstag um 18 Uhr.

 

Quelle: S. Schönhoff

Saisoneröffnung des SSV LOK BERNAU

Schlussspurt sichert 70 zu 65 Erfolg über RSV Eintracht Stahnsdorf

 

Die Saisoneröffnung des SSV LOK BERNAU lockte am Samstagabend über 500 treue LOK-Anhänger in die Erich-Wünsch-Halle. In einer intensiven Partie forderte die Gastmannschaft RSV Eintracht Stahnsdorf den Hussitenstädtern alles ab. Erst im Schlussviertel konnte die LOK die Führung erringen und den 70 zu 65 Endstand besiegeln. Bester Bernauer Spieler war US-Neuzugang Dexter Werner mit 20 Punkten, 13 Rebounds und 2 Blocks.

 

Die Saisoneröffnungspartie gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf war nicht nur die Heimspielpremiere für das neuformierte LOK Team der Saison 2017/2018, sondern auch die erste Möglichkeit für Headcoach Schilling auf den fast kompletten Kader zurückzugreifen. So standen die ALBA Doppellizenzspieler Bennet Hundt, Ferdinand Zylka, Hendrik Drescher und Kresimir Nikic erstmals zusammen im LOK Kader. Bennet Hundt übernahm auch gleich die Rolle des Starting Point Guards und wurde von Sebastian Fülle, Kory Brown, Dexter Werner und Jonas Böhm zum Tip-off begleitet. Im ersten Viertel zeigten sich beide Mannschaften noch relativ zielsicher, wenngleich sich hier bereits die heutige Freiwurfschwäche der LOK abzeichnete. Insgesamt acht Punkte ließ man nur im ersten Viertel an der Freiwurflinie liegen. Nichtsdestotrotz konnte die LOK den ersten Spielabschnitt mit 20 zu 22 offen gestalten. Im zweiten Viertel wechselte Trainer René Schilling dann munter durch. Am Ende sollten alle zwölf Spieler Einsatzzeit erhalten. Es zeigten sich nun jedoch auch einige Unkonzentriertheiten und Abstimmungsprobleme, die die Stahnsdorfer eiskalt bestraften und zum 32 zu 41 Halbzeitstand enteilten.

 

In der Halbzeitpause schlug dann die Stunde der kleinsten LOK Basketballer, die an der traditionellen Vorstellung aller Bernauer Teams den größten Spaß zu haben schienen. Der SSV LOK BERNAU bedankt sich an dieser Stelle für die rege Teilnahme und wünscht allen Bernauer Korbjägern viel Erfolg in der anstehenden Saison. Neben den kleinen und großen LOK Mitgliedern, gab es an diesem Abend einen weiteren besonderen Gast in der Halle. ALBA Cheftrainer Aito Garcia Reneses war gekommen und verfolgte interessiert die Partie. Der Spanier war im Sommer von ALBA verpflichtet worden und gilt mit 14 spanischen Meistertiteln und diversen Erfolgen auf europäischer Ebene als Legende unter den Basketballtrainern.

 

Auch der Seitenwechsel brachte zunächst keine Verbesserung aus Bernauer Sicht mit sich. Erneut ließen die Hussitenstädter sieben Freiwurfchancen im dritten Viertel ungenutzt, während der RSV sein Spiel routiniert aufzog und auf einen 47 zu 59 Zwischenstand vor Ende des letzten Viertels erhöhte. Angeführt vom bärenstarken Dexter Werner, der neun seiner 20 Punkte im vierten Viertel erzielte, zog nun auch endlich die LOK die Zügel an. Auch dank der Tatsache, dass Stahnsdorf seine beiden US-Amerikaner Michael Holten und Josh Smith in großen Teilen des Schlussviertels schonte, konnte die LOK den vierten Spielabschnitt mit 23 zu 6 für sich entscheiden und so trotz des langen Rückstands am Ende den Heimsieg feiern. Headcoach René Schilling zieht ein Fazit: „Abgesehen vom Ergebnis war es heute ein Spiel mit Licht und Schatten. Wir hatten sowohl offensiv als auch defensiv gute Phase, jedoch mit 20 % eine schwache Dreierquote und mit 11 aus 33 Versuchen eine wirklich unterirdische Freiwurfquote. Auch hätten wir unsere Vorteile unter dem Korb besser ausspielen müssen. Wir können jedoch zufrieden sein, wie uns im Schlussviertel zurück in die Partie gekämpft haben und so einen, wenn auch etwas glücklichen, fünf Punkte Sieg erreicht haben. Ein besonderer Dank gilt daher den über 500 Bernauer Fans, die uns zu jedem Zeitpunkt den nötigen Rückhalt gegeben haben.“

 

Am Samstag, den 23.09 startet der SSV LOK BERNAU dann mit einem Auswärtsspiel bei den Cuxhaven Baskets in reguläre ProB Saison 2017/2018. Bis dahin gilt es für das Team die richtigen Schlüsse aus diesem letzten Testspiel zu ziehen und sich intensiv auf den Gegner aus dem hohen Norden vorzubereiten.

 

Viertelergebnisse: 20:22, 12:19, 15:18, 23:6

 

SSV LOK BERNAU: Dexter Werner (20 Punkte), Jonas Böhm (13), Jonas Mattissek (7), Bennet Hundt (6), Hendrik Drescher (6), Ferdinand Zylka (5), Kory Brown (4), Badu Buck (4),  Sebastian Fülle (3), Robert Kulawick (2), Jacob Knauf (0), Kresimir Nikic (0)

 

Simon Schönhoff
 

 

 

 

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LOK Bernau – Saisonvorbereitung mit kleineren Turbolenzen

Bernauer Saisonvorbereitung mit kleineren Turbolenzen //
Offizielle Saisoneröffnung am 16.09 gegen RSV Eintracht Stahnsdorf

Die ersten dreieinhalb Wochen der Bernauer Saisonvorbereitung können durchaus als holprig beschrieben werden. Drei Niederlagen aus drei Testspielen mögen angesichts zweier Partien gegen höherklassige ProA Teams und den ohnehin frühen Zeitpunkt der Spiele ohne große Wertung bleiben. Verletzungspech, sowohl bei der Lok als auch beim Kooperationspartner ALBA BERLIN, zwangen allerdings bei so mancher Trainingseinheit zum Improvisieren. Ein personeller Wechsel auf der US-Position brachte weitere Unruhe.

Ereignisreiche Wochen liegen hinter den Bernauer Basketballern. Seit dem Trainingsauftakt am 14.08 kommen die Schützlinge von Headcoach René Schilling beinahe täglich zum Mannschaftstraining zusammen. Zudem stehen für die US-Profis Dexter Werner und Kory Brown, sowie die ALBA Doppellizenzspieler diverse individuelle Workouts und teils Einheiten mit dem BBL Team von ALBA auf dem Plan. Diese hohe Belastung hat bei einigen bereits Spuren hinterlassen. Konstantin Kovalev zog sich in einem Testspiel gegen die Hamburg Towers einen Nasenbruch zu und wird voraussichtlich 5 Wochen ausfallen. Ferdinand Zylka und Robert Glöckner müssen aufgrund von Rücken-, respektive Knieproblemen momentan ebenso passen. Zurück im Training hingegen ist der 18-jährige Badu Buck, der in den ersten Wochen der Saisonvorbereitung von Knieproblemen geplagt wurde. Der Kooperationspartner ALBA BERLIN wird ebenfalls vom Verletzungspech verfolgt. Dort fehlen verletzungsbedingt mehrere Leistungsträger, zudem weilt Marius Grigonis noch beim litauischen Nationalteam. Um die entstandene Lücke zu schließen sind Bennet Hundt, Hendrik Drescher und Kresimir Nikic mit dem BBL-Team nach Spanien gereist, um dort eine Testspielserie zu absolvieren. Sie fehlen daher im Bernauer Mannschaftstraining. René Schilling sieht den personellen Umbruch im Training noch gelassen: „Natürlich würden wir lieber mit dem kompletten Team trainieren, jedoch müssen wir den Verletzungen Tribut zollen und das beste aus der Situation machen. Hilfe erhalten wir hier von ALBA Berlin, die uns in der aktuellen Lage mehrere NBBL Spieler schicken, damit wir weiterhin im 5 gegen 5 trainieren können“.

Handlungsbedarf bestand auch auf einer der beiden US-Positionen. James Milliken wusste in der Tryoutphase nicht zu überzeugen und musste die Heimreise antreten. Neu im Team ist dafür sein Landsmann Kory Brown. All diese Umstände sind zu berücksichtigen, wenn man die bisherigen Testspielergebnisse einordnen möchte. In der ersten Woche bestritt die Lok an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein Spiel gegen den ProA Ligisten Chemnitz und den Regionalligisten Aschersleben. Während man sich gegen Chemnitz mit einem 78:83 teuer verkaufte, setzte es gegen Aschersleben eine unerwartete Niederlage mit 70:83, nachdem man sechs Minuten vor Schluss noch mit 18 Punkten führte. René Schilling bewertet dieses Spiel: „Auf den ersten Blick war das Spiel gegen Aschersleben natürlich enttäuschend. Allerdings haben wir auch einige Dinge richtig gemacht, die wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten. Im letzten Viertel leisteten wir uns jedoch gravierende Fehler. So etwas darf uns in der Saison nicht mehr passieren“. Am 26.08 absolvierte die Lok ihr drittes Testspiel gegen den ProA Ligisten Hamburg Towers, welches mit einer 77:97 Niederlage endete. Unser Headcoach fasst den aktuellen Leistungsstand zusammen: „Wir machen täglich Fortschritte und werden auch noch die kommenden zwei Wochen hart arbeiten, um zum Saisonauftakt das gewünschte Leistungsvermögen abzurufen. Die dünne Personaldecke macht dies natürlich nicht einfacher, einige der Jungs werden aber bereits kurzfristig wieder ins Training einsteigen und die Situation wird sich bis zum Saisonstart entspannen“.

Bis zum ersten Saisonspiel am 23.09 bei den Cuxhaven Baskets haben die Hussitenstädter noch dreimal die Gelegenheit ihr Zusammenspiel unter Wettkampfbedingungen zu testen. Bereits am kommenden Wochenende trifft man samstags auf den Ligakonkurrenten Rostock Seawolves (nicht öffentlich). Am Sonntag, den 10.09 ist Lok Bernau dann zu Gast bei der offiziellen Saisoneröffnung der Dresden Titans (17:00 Uhr in der Margon Arena, Dresden).

Am Samstag, den 16.09 hat die basketballfreie Zeit mit der offiziellen Saisoneröffnung des SSV Lok Bernau endlich ein Ende. Um 19:00 Uhr startet das Brandenburger Derby gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf in der Erich-Wünsch-Halle. In der Halbzeitpause werden alle Junioren- und Seniorenteams der Saison 2017/2018 vorgestellt. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Dauerkarten der Spielzeit 2017/2018 haben für die Saisoneröffnung bereits Gültigkeit und können ab sofort in der Geschäftsstelle erworben werden. Alle Preise bleiben unverändert und können auf unserer Website unter http://www.ssv-lok-bernau.de/tickets/preise.html eingesehen werden.

Text: Simon Schönhoff

Foto: Barnim+ Lutz Weigelt

Verstärkung für die Bernauer Basketballer

Dexter Werner verstärkt die Bernauer Basketballer unter den Körben

Der SSV Lok Bernau besetzt vier Wochen vor dem Start der Saisonvorbereitung die zweite US-Position mit Dexter Werner. Der 23-jährige Collegeabsolvent aus North Dakota spielt auf der Position des Power Forwards und soll das Team mit seiner physischen Spielweise stärken.

Dexter Werner heißt die neuste Verpflichtung der Bernauer Basketballer. Der US-Amerikaner kommt als Rookie von der North Dakota State University in die Hussitenstadt und soll für Stabilität auf den großen Positionen sorgen. Dass genau dies die Stärke des 1,98 Meter großen und 110 Kilogramm schweren Kraftpakets ist, hat Werner in der abgelaufen Saison eindrucksvoll in der ersten College Division NCAA I unter Beweis gestellt. Der effektiv und überlegt agierende Brettspieler sammelte in nur 25 Minuten Spielzeit durchschnittlich 12,0 Punkte, 7,3 Rebounds, 1,3 Assists, 1,5 Ballgewinne und 1,0 Blocks für NDSU Bisons. Honoriert wurden diese Leistungen auch von den Coaches und Medienvertretern der „Summit League“, die ihn mit zwei prestigereichen Auszeichnungen belohnten. Dexter Werner wurde zum einen als „Sith Man of the Year“ ausgezeichnet, sprich zum besten Bankspieler der Liga, als auch ins „All Summit League 2nd Team“ berufen und zählt damit zu zehn besten Spielern der Conference.

Beim Kontakt via Telefon und Email machte der heimatverbundene US-Amerikaner einen sehr sympathischen Eindruck und äußert sich zum Engagement bei den Hussitenstädtern wie folgt:
„Ich bin erfreut und dankbar mich dem SSV Lokomotive Bernau anzuschließen. Der Verein ist eine gut etablierte und sehr erfolgreiche Organisation und ich hoffe, dass wir weiterhin so erfolgreich sein werden. Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen für diese Chance bedanken. Es ist eine große Ehre für mich meinen Heimatstaat North Dakota als Profisportler zu repräsentieren. Ich danke Gott, meiner Familie und Freunden, und allen meinen Trainern für Ihre Unterstützung in meiner bisherigeren Amateurkarriere. Ich blicke voraus auf den ersten Schritt in meiner Profikarriere und bin gespannt wohin diese mich führen wird.“

Headcoach René Schilling gibt einen kleinen Ausblick was das Bernauer Publikum von der Neuverpflichtung erwarten kann: „Mit Dexter haben wir einen auf den ersten Blick etwas unorthodox wirkenden Spieler verpflichtet. Aber auf den zweiten Blick ist er ein sehr effektiver Spieler, der auf dem Feld viel Ruhe und Sicherheit ausstrahlt. Er spielt mannschaftsdienlich und fühlt sich sowohl offensiv als auch defensiv in Korbnähe wohl. Diese Eigenschaften passen perfekt in die Art wie wir Basketball spielen wollen und werden uns helfen eine erfolgreiche Saison zu spielen.“

Der Lok Kader 2017/18: Jonas Böhm, Sebastian Fülle, James Milliken, Kresimir Nikic*, Dexter Werner

*Doppellizenzspieler ALBA BERLIN

Quelle: @ssv-lok-bernau

Lok Bernau verpflichtet US-Amerikaner James Milliken

Der Kader der Lok für die kommende Saison nimmt nach und nach Gestalt an. James Milliken ist dabei die erste US-Verpflichtung für die im September beginnende Spielzeit. Der 24-jährige Combo-Guard kann auf beiden Guardpositionen eingesetzt werden und wird pünktlich zur Saisonvorbereitung am 14. August in Bernau erwartet.

 

Zur Vita: James Lee Milliken stammt aus Siler City, North Carolina. Über die Zwischenstation am Cowley Community College in Kansas gelangte der Bernauer Neuzugang 2014 zur renommierten Creighton University in Nebraska. Dort ging Milliken für das Collegeteam der Creighton Bluejays von 2014 bis 2016 in der anspruchsvollen Big East Conference in der NCAA I auf Korbjagt. Hier bewies der 1,88 Meter große US Guard insbesondere seine Stärken im Scoring und einer engagierten Verteidigungsarbeit. Coach René Schilling berichtet: „James kann quasi aus allen Lagen punkten. Diese Fähigkeit wird uns insbesondere in knappen Spielen helfen. Zudem hatte er stets die Aufgabe den stärksten Außerspieler des Gegners zu verteidigen. Dabei reden wir unter anderem von aktuellen NBA Spielern wie Kris Dunn oder Buddy Hield. Auf den von uns gesichteten Videos hat er diese Aufgaben zumeist sehr gut erfüllt, weshalb wir zuversichtlich sind, dass wir neben einen verlässlichen Scorer, auch einen guten Verteidiger für unser Team gewinnen konnten“. In Summe absolvierte der Neu-Bernauer 66 Spielen für die Creighton Bluejays und erzielte dabei 9,7 Punkte, 2,1 Rebounds und 1,8 Assists bei einer bei einer Einsatzzeit von durchschnittlich 26 Minuten je Partie.

 

Wie die Bernauer Korbjäger einen Spieler eines Spitzten-Collegeteams wie Creighton verpflichten konnten, erklärt Teammanager Thomas Schönhoff: „James hat das College bereits 2016 beendet und war die komplette vergangene Saison vertraglos. Er hatte leider auf den falschen Spieleragenten gesetzt, der ihm am Ende keinen Job vermitteln konnte. Für ihn persönlich war dies natürlich ein herber Dämpfer als angehender Profi. Jedoch brennt er jetzt umso mehr darauf, sich bei uns zu beweisen“. Auch James Milliken selbst zeigt sich über das Engagement beim ProB-Ligisten erfreut: „Ich freue mich sehr über die Chance für Lok Bernau zu spielen. Ich möchte eine Führungsrolle auf dem Weg zu einer erfolgreichen Saison übernehmen und ein Vorbild für die jüngeren Spieler sein.“

 

Simon Schönhoff

Erster Neuzugang bei Lok Bernau

Rückkehrer Sebastian Fülle ist erster Neuzugang bei Lok Bernau

 

Mit Sebastian Fülle kehrt zur neuen Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProB einer der Bernauer Aufstiegshelden zurück zur Lok. Der 24-jährige Berliner feierte in der abgelaufenen Spielzeit mit dem Mitteldeutschen Basketball Club in der ProA die Meisterschaft und den direkten Wiederaufstieg ins Basketballoberhaus. Fülle unterschreibt beim SSV Lok Bernau einen Zweijahresvertrag.

 

Nach einer Saison in der ProA und seinem zweiten Meistertitel innerhalb von zwei Jahren kehrt Aufstiegsheld Sebastian Fülle wieder zurück zum SSV Lok Bernau. Rund einen Monat vor seinem 25. Geburtstag unterschrieb der Berliner einen Zweijahresvertrag. Fülle wechselt vom ProA-Meister MBC Weißenfels, mit denen er und sein Team nach souveränen Playoff-Serien den direkten Wiederaufstieg in die easyCredit BBL perfekt gemacht haben. In den Finalserien stand er rund 17 Minuten auf dem Feld und kam dabei auf durchschnittlich 3.6 Punkte sowie 1.5 Rebounds.

 

In Bernau können sich die Fans auf ein Wiedersehen mit einem echten Sympathieträger freuen. Fülle gilt als flexibel einsetzbarer Schütze, der auf den Guard- und Flügelpositionen zum Einsatz kommen kann. In der Saison 2015/16 hatte der Berliner wesentlichen Anteil am Aufstieg des SSV Lok Bernau in die ProB. Seine durchschnittlichen 14.6 Punkte sammelte er mit einer hervorragenden Trefferquote von über 41 Prozent jenseits der Dreierlinie.

 

Über die Jugendmannschaften der Karower Dachse, Marzahner Baskets Bären und TuSLi kam er 2008 zu ALBA BERLIN, wo er bis 2014 das Jugendprogramm durchlief. Unter Trainer Henrik Rödl entwickelte er sich mit seiner kämpferischen Spielweise und Einstellung zum Anführer in der Nachwuchsbasketball-Bundesliga (NBBL). Insgesamt sieben Jugendmeistertitel sammelte Sebastian Fülle. Zweimal wurde er in der NBBL in das Allstar-Team berufen. Als Doppellizenzspieler kam er bei ALBA sowohl in der Regionalliga zum Einsatz, als auch unter Sasa Obradovic in der Bundesliga und im Eurocup. Im Sommer 2014 nahm er die Herausforderung ProA in Thüringen bei den Oettinger Rockets Gotha ins Visier, ein Jahr später gab er sein Debüt im Trikot des SSV Lok Bernau.

 

Headcoach René Schilling: „Ich freue mich sehr, dass es mit der Verpflichtung von Sebastian geklappt hat. Er war in der Aufstiegssaison ein sehr wertvoller Spieler – sowohl offensiv wie auch defensiv. Er kennt Bernau und das ALBA-Programm. Beides wird seine Integration sehr einfach machen.“

 

Sebastian Fülle: „Es ist schön, nach einem Jahr wieder zurück zu sein. Ich bin Bernau für diese Chance sehr dankbar. Wir haben damals Großartiges geleistet. Ich werde auf dem Feld alles geben, dass unser Team auch in Zukunft ähnlich erfolgreich spielt.“

Text und Foto Ricardo Steinicke

Logo SSV Lok Bernau

Lok Bernau reist zum zweiten Playoff-Duell nach Frankfurt

 

Nach dem erfolgreichen Auftakt in die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB am letzten Wochenende kann der SSV Lok Bernau die Serie gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors am Samstag vorzeitig entscheiden. Im zweiten Duell treten die Bernauer auswärts in Frankfurt an. Das Spiel beginnt um 18.00 Uhr in der „Basketball City Mainhattan“.

Im zweiten Spiel der Playoff-Achtelfinalpaarung zwischen Lok Bernau und den FRAPORT SKYLINERS Juniors werden die Karten an diesem Wochenende neu gemischt. Zum Auftakt am letzten Samstag konnte sich die Lok beim Doppelspieltag mit ALBA BERLIN in der Mercedes-Benz Arena mit 75:64 durchsetzen und in der „Best-of-Three“-Serie in Führung gehen. Mit einem Sieg würde Bernau vorzeitig ins Viertelfinale einziehen. Bei einer Niederlage in Frankfurt kommt es am kommenden Dienstag (21.3. um 19.30 Uhr) zu einem entscheidenden dritten Spiel in der Erich-Wünsch-Halle.

Während die SKYLINERS im Hinspiel nicht in absoluter Bestbesetzung angetreten sind, rechnet Lok-Headcoach René Schilling fest damit, dass bei den Gastgebern in Frankfurt alle Doppellizenzspieler aus dem Bundesligakader auflaufen werden. „Frankfurt hat bereits im ersten Spiel sehr stark gespielt – so wie wir es auch erwartet haben. Niklas Kiel und Mahir Agva, beispielsweise, heben die spielerische Qualität im Inside Spiel dann aber noch einmal auf ein viel höheres Level“, berichtet der Bernauer Cheftrainer. Neben Kiel und Agva könnten am Samstag aber auch noch Max Merz und Stefan Ilzhöfer auflaufen, die ebenfalls zur festen Rotation in der BBL gehören, wo Frankfurt erst am Sonntag ein Heimspiel gegen die BG Göttingen hat.

Im ersten Playoff-Duell stachen bei den SKYLINERS Juniors der US-Amerikaner Travis Thompson (15 Punkte, 9 Rebounds) sowie mit ebenfalls zweistelliger Ausbeute Isaac Bonga und Tim Oldenburg (je 10 Punkte) heraus. Der 17-jährige Bonga schrammte mit seinen zusätzlichen acht Assists und acht Rebounds nur knapp an seinem zweiten Triple-Double in Folge vorbei. Ein Schlüssel des Bernauer Erfolges war die phasenweise sehr starke Verteidigung, mit der man die Hessen zu 22 Ballverlusten zwang.

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir haben das erste Spiel natürlich analysiert und uns auch mit dem Team einige Szenen angeschaut. Ich erwarte ein viel knapperes zweites Spiel, weshalb wir uns auf jeden Fall steigern müssen – sowohl defensiv wie offensiv. Wir werden viel geduldiger spielen müssen, um im Angriff gute Situationen für einfache Punkte zu finden.“

Das zweite Aufeinandertreffen beider Teams findet am Samstag um 18.00 Uhr in der „Basketball City Mainhattan“ – dem Basketballzentrum der FRAPORT SKYLINERS – statt (Walter-Möller-Platz 2, 60439 Frankfurt).

 

 

Quelle: Ricardo Steinicke

Lok Bernau trifft im Playoff-Achtelfinale auf Frankfurt

Lok Bernau trifft im Playoff-Achtelfinale auf Frankfurt

Zum Abschluss der Hauptrunde ließen die Basketballer des SSV Lok Bernau gegen die Herzöge Wolfenbüttel nichts anbrennen und setzten sich am Ende souverän 94:77 (41:40) durch. Als Tabellenerster der Nordstaffel treffen die Bernauer am kommenden Wochenende zum Auftakt in die Playoffs auf die FRAPORT SKYLINERS Juniors. Der Doppelspieltag mit Partner ALBA BERLIN in der Mercedes-Benz Arena beginnt Samstag bereits um 15.00 Uhr.

 

Nach einem spannenden letzten Spieltag in der Hauptrunde der 2. Basketball-Bundesliga ProB stehen endgültig die Teilnehmer für Playoffs und Playdowns fest. Als Tabellenerster der Nordstaffel warten auf den SSV Lok Bernau in der ersten Meisterschaftsrunde die Nachwuchsbasketballer von Bundesligist FRAPORT SKYLINERS aus Frankfurt. Das erste Aufeinandertreffen in der „Best of Three“-Serie wird es am kommenden Samstag im Rahmen des gemeinsamen Doppelspieltags bei ALBA BERLIN in der Mercedes-Benz Arena geben. Alle erhältlichen Eintrittskarten gelten sowohl für das Playoff-Spiel um 15.00 Uhr wie auch für das anschließende Bundesligaduell der Albatrosse gegen s.Oliver Würzburg um 18.00 Uhr. Tickets gibt es zum Sonderpreis von 15.00 EUR in der Lok-Geschäftsstelle oder über den regulären Vorverkauf bei ALBA BERLIN.

 

Zuvor gaben in der wieder einmal sehr gut gefüllten Erich-Wünsch-Halle noch die Herzöge Wolfenbüttel ihre Visitenkarte ab und erwiesen sich lange Zeit als der befürchtet hartnäckige Gegner. Nach zuletzt drei Siegen am Stück wollten die Gäste ihre minimale Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt und den Einzug in die Playoffs wahren. Die benötigte Schützenhilfe aus den zeitgleich laufenden Spielen blieb am Ende allerdings aus. Dennoch bereiteten die Herzöge den Hausherren vor allem in der ersten Halbzeit auf dem Feld einige Schwierigkeiten. Bernau startete mit Pierre Bland, Robert Kulawick, Kevin Wohlrath, Timajh Parker-Rivera und Jonas Böhm. Es entwickelte sich direkt ein munteres und ausgeglichenes Spiel. Ein Zwischenlauf Anfang des zweiten Viertels bescherte Wolfenbüttel und seinen mitgereisten Fans ein kleines Punktepolster und ließ die Playoff-Hoffnungen aufflammen (24:29, 15. Minute). Der bis dahin noch unauffällige Ferdinand startete dann den Lok-Turbo. Ein 11:0-Lauf mit sieben Punkten allein durch Zylka brachte Bernau wieder in Führung (35:29, 17. Minute). Jonas Böhm und Jannes Hundt sorgten bis zur Halbzeit für die weiteren Bernauer Zähler. Ein Dreier vom Herzöge-Playmaker Demetrius Ward, der am Ende mit 23 Punkten überzeugte, sorgte auf der Anzeige für einen ausgeglichenen 41:40 Halbzeitstand.

 

Lok Bernau kam konzentrierter aus der Kabine und konnte sich nach schnellen Punkten von Kapitän Jonas Böhm und einem Zylka-Dreier auf 46:40 absetzen. Die Antwort der Wolfenbütteler kam prompt mit einem Doppelpack von Khalil Kelley. Erst gegen Ende des dritten Viertels nach Dreipunktspiel von Jannes Hundt und zwei starken Korbaktionen von Robert Glöckner erspielte sich Bernau einen beständigen Vorsprung (64:55, 28. Minute). Kurz danach erhöhte Robert Kulawick per Dreier erstmals zu einer zweistelligen Führung. Zu Beginn des Schlussviertels ließ es Timajh Parker-Rivera zweimal spektakulär per Dunking krachen. Die Weichen waren hier bereits auf Sieg gestellt, auch wenn die Herzöge noch auf Tuchfühlung blieben und den Rückstand konstant hielten. Bernau suchte jetzt die großen Leute am Brett und konnte den Vorsprung ausbauen. Und auch Pierre Bland fand jetzt immer wieder den freien Weg zum Korb. Ferdinand Zylka und Timajh Parker-Rivera machten den Deckel auf den 17. Saisonsieg und jubelten am Ende über einen souveränes 94:77 gegen die Herzöge Wolfenbüttel. Youngster Ferdinand Zylka war mit 21 Punkten bester Punktesammler der Lok.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir konnten uns gegen Wolfenbüttel in der zweiten Halbzeit deutlich steigern, weshalb ich mit dem Ergebnis absolut zufrieden bin. Vor der Pause haben wir vor allem in der Defensive nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Dazu kamen dann viele kleine Nachlässigkeiten. Wir können jetzt aber mit positiver Stimmung in die Playoffs gehen und den Fokus auf unseren Gegner Frankfurt richten. Die Serie wird eine große Herausforderung – was wir bisher wissen, spielen sie einen sehr strukturierten Basketball. Es ist ein junges Team mit vielen Talenten, die bereits in der Bundesliga Erfahrung sammeln. Der Tabellenplatz der Hauptrunde spiegelt keineswegs die Stärke dieses Teams wieder.“

 

Viertelstände: 22:24, 41:40, 69:61, 94:77

 

SSV Lok Bernau: Ferdinand Zylka (21 Punkte), Pierre Bland (13), Jonas Böhm (12), Timajh Parker-Rivera (9), Tim Schneider (9), Robert Kulawick (9), Jannes Hundt (9), Rober Glöckner (8), Konstantin Kovalev (2), Nico Adamczak (2), Kevin Wohlrath (0), Nino Valentic (0)

 

Herzöge Wolfenbüttel: Demetrius Ward (23 Punkte), Khalil Kelley (21), Marius Pöschel (9), Luis Figge (9), Lars Lagerpusch (5), Constantin Ebert (4), Tom Alte (2), Niklas Bilski (2), Jörn Wessels (2), Henje Knopke (0), Yassin Mahfouz (dnp)

 

DAnke an Ricardo Steinicke für Text und Bild

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