Beiträge

LOK kehrt mit Niederlage von der Ostseeküste zurück

LOK kehrt mit Niederlage von der Ostseeküste zurück

LOK BERNAU musste am Samstagabend bei den Rostock Seawolves eine herbe 61:76 Niederlage einstecken und fällt in derBotschafter für Bernau - Barnim-plus Tabelle somit auf Platz vier zurück. Das dezimierte LOK-Team tat sich vor der beeindruckenden Kulisse von 3.015 Zuschauern insbesondere im Rebound und bei den Abschlüssen in Korbnähe schwer.

Nach der Verletzung von Point Guard Bennet Hundt gab es am vergangenen Donnerstag erneut schlechte

Foto: Lutz Weigelt/Barnim Plus

Nachrichten zu verzeichnen. Der US-Amerikaner Kory Brown war im Dienstagabendtraining umgeknickt. Die zwei Tage später durchgeführte MRT-Untersuchung bescheinigte einen Außenbandriss am rechten Sprunggelenk und zwei bis drei Wochen Pause für Brown. Für ihn rutschte am Sonnabend der erst 16-jährigige Malte Delow aus der ALBA-Jugend in den Kader.

Das Auswärtsspiel bei den Rostock Seawolves begann relativ ausgeglichen, sodass beim Stand von 7:10 (6. Spielminute) Headcoach René Schilling dem jungen Delow bereits zu seinem ProB-Debüt verhalf. Zum Ende des ersten Spielabschnitts sollte der Rückstand der LOK auch nur vier Punkte betragen (15:19). Im zweiten Viertel war es dann, der an diesem Abend gut aufgelegte Robert Kulawick, der mit zwei Dreiern in Folge aus dem 17:23 Rückstand, den 23:23 Ausgleich erzielte und Seawolves Coach Ralf Rehberger zum Timeout zwang. Bis zwei Minuten vor Halbzeitpause entwickelte sich ein intensives Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Doch der folgende 8:2 Lauf der Gastgeber sollte sich als richtungsweisend herausstellen. Denn auch nach dem Seitenwechsel gaben die Seawolves weiter den Ton an und bauten die Führung durch zwei schnelle Korberfolge erstmals auf zehn Punkte aus (30:40, 22. Spielminute). LOK-Trainer Schilling wusste sich nur mit einem Timeout zu helfen und musste anscheinend seine Worte aus der Halbzeitansprache ein zweites Mal wiederholen. Und diesmal trugen sie Früchte. Zwei Distanztreffer von Fülle und Kulawick brachten die Hussitenstädter wieder in Schlagdistanz. Doch die LOK fokussierte sich an diesem Abend ein wenig zu sehr auf die Distanzwürfe, während die Rostocker im Gegenzug am Brett oder per Freiwurf punkteten und so den Abstand wieder in den zweistelligen Bereich schraubten (36:47, 25. Spielminute). Mit einer 12-Punkte Hypothek (43:55) ging es in das Schlussviertel. Abermals konnten die Hussitenstädter kurzzeitig Hoffnung schöpfen. Nach einem unsportlichen Foul des Rostockers Noah Kamdem trat LOK-Kapitän Jonas Böhm an die Linie und verwandelte beide Freiwürfe. Der anschließende Korbleger durch Youngster Jonas Mattisseck ließ den Rückstand wieder auf acht Punkte schmelzen (47:55, 31. Spielminute). Doch wie so oft in dieser Partie hatten die Seawolves die richtige Antwort parat und zogen im Gegenzug wieder auf 13 Zähler davon (47:60, 33. Spielminute). Als in der 38. Minute Ferdinand Zylka an der Freiwurflinie das 59:68 erzielte, fachte das letzte Mal ein wenig Hoffnung auf. Doch auch diese machte der bockstarke US-Amerikaner Jordan Talbert (21 Punkte, 10 Rebounds) im nächsten Angriff mit einem erfolgreichen Dreipunktewurf zu Nichte und besiegelte so die am Ende verdiente 61:76 Niederlage der LOK.

Headcoach René Schilling mit seinen Eindrücken vom Spiel: „Glückwunsch an Rostock für den verdienten Sieg vor einer schönen Kulisse. Leider hatten wir heute große Probleme einen offensiven Rhythmus und vor allem die richtigen Lösungen offensiv zu finden. Wir haben den Ball nicht schnell genug bewegt und anstatt den Korb zu attackieren, uns zu sehr auf den Dreier beschränkt. Auf der anderen Seite haben wir defensiv zwei wichtige Dinge nicht geschafft. Erstens Kontrolle über den Ball zu erlangen, wir erlaubten Rostock zu viele einfache Drives in die Zone. Zweitens haben wir zu oft die Rostocker Spieler nicht ausgeboxt, was zu vielen zweiten Chancen führte.“

Am kommenden Samstag, den 27. Januar, ist es dann endlich soweit. Der Doppelspieltag in der großen und imposanten Mercedes-Benz Arena steht an. Die LOK trifft um 15 Uhr auf die Cuxhaven Baskets und um 18 Uhr empfängt ALBA BERLIN den MBC. Karten für das Event sind noch bis zum Freitag, den 26. Januar, in der LOK-Geschäftsstelle (Breitscheidstraße 41-43) zum Sonderpreis von 15 Euro erhältlich und gelten für beide Spiele.

LOK BERNAU: Robert Kulawick (19 Punkte), Jonas Mattisseck (12), Jonas Böhm (10), Robert Glöckner (6), Sebastian Fülle (6), Ferdinand Zylka (4), Konstantin Kovalev (3), Dexter Werner (1), Jacob Knauf (0), Badu Buck (0), Malte Delow (0)

Simon Schönhoff

Bewährungsprobe bei den Rostock Seawolves

Bewährungsprobe bei den Rostock SeawolvesBotschafter für Bernau - Barnim-plus

Eins steht fest, es wird es schweres Auswärtsspiel an diesem Wochenende für LOK BERNAU werden. Da wäre zum einem der heimstarke und ambitionierte Gastgeber aus Rostock, der bei seinen Heimspielen auf die Unterstützung von fast 3.000 Zuschauern pro Partie zählen kann. Zum anderen plagen die Bernauer weitere Verletzungssorgen auf der Point Guard Position.

Jonas Mattisseck im Hinspiel gegen Rostock Fotograf: Barnim+, Lutz Weigelt

Die Verletzung ihres etatmäßigen Aufbauspielers Bennet Hundt schienen die Hussitenstädter in den letzten Wochen beinahe besser als erwartet wegzustecken und starteten mit zwei Siegen in das neue Jahr. Dies lag vor allem auch daran, dass Back-up Badu Buck und Shooting Guard Kory Brown erfolgreich in die Bresche sprangen. Doch nun drohen auch Buck und Brown aufgrund leichter Blessuren am Samstag in Rostock auszufallen. Einzig verbleibender Point Guard im LOK-Kader wäre damit, der am vergangenen Dienstag 18 Jahre alt gewordene Jonas Mattisseck. Seinen Geburtstag feierte der Doppellizenzspieler übrigens in Istanbul, wo er am Mittwochabend mit ALBA BERLIN im EuroCup gegen Darüssafaka antrat. Um die angespannte Situation im Spielaufbau zu lindern, könnte auch der erst 16-jährige Malte Delow aus der ALBA-Jugend sein ProB Debüt am Wochenende geben. Unabhängig davon muss das LOK-Team nun aber noch enger zusammenzurücken, um die verletzungsbedingten Ausfälle im Kollektiv aufzufangen.

Die Aufgabe, die sich an der Warnow stellt, ist nämlich eine der schwierigsten der bisherigen Saison. Die Rostock Seawolves sind das wohl am professionellsten aufgestellte Team der Liga und planen mittelfristig sogar den Sprung in die erste Liga. Bereits in der drittklassigen ProB besuchen im Schnitt fast 3.000 Fans die Heimspiele der Seawolves. Der Kader der Gastgeber besteht ausnahmslos aus Vollprofis. Nachdem die Mecklenburger in der Hinrunde den eigenen Ansprüchen noch etwas hinterherhinkten, reagierte der aktuell Tabellensechste in der Weihnachtspause und verpflichte mit dem Kroaten Dino Butorac und dem Deutschen Frieder Diestelhorst zwei erstliga-erfahrene Akteure. Die Topscorer der Seawolves sind bisher die beiden US-Amerikaner Brandon Lockhart (13,6 PpS, 4,9 ApS, 4,9 RpS) und Jordan Talbert (12,3 PpS, 8,3 RpS), die bereits vor zwei Jahren bei den Nördlingen Giants gemeinsam auf Korbjagt gingen. Übertroffen werden Point Guard Lockhart und Power Forward Talbert bei der Punkteausbeute lediglich vom Berliner Bill Borekambi, der in durchschnittlich nur 21 Minuten Spielzeit starke 14,3 PpS auflegt. Weitere offensive Stützen des Rostocker Spiels sind, die vor allem als Distanzschützen agierenden Spieler, Chris Frazier (9,6 PpS, 34,1% 3er) und Darian Cardenas Ruda (9,1 PpS, 33,3% 3er). Alles in allem stellen die Rostock Seawolves ein ausgesprochen ausgeglichenes und erfahrenes Team. Die Erfahrung der Spieler und das gut strukturierte Setplay von Trainer Ralf Rehberger äußeren sich unter anderem auch in der geringsten Turnover-Quote der Liga. Mit nur 12,1 Ballverlusten verlieren die Seawolves den Ball fast fünf einmal seltener als die LOK, die mit 16,9 Ballverlusten pro Partie die Liga in dieser unrühmlichen Statistik anführt.

Dieser Problematik ist sich Headcoach René Schilling selbstverständlich bewusst und nennt die wichtigsten Faktoren für einen dennoch erfolgreichen Ostsee-Trip: „Beim Spiel in Rostock wird es für uns besonders darauf ankommen unsere Fehlerquote zu kontrollieren, da Rostock die Liga bei den Ballgewinnen anführt und wir die Liga bei den Ballverlusten. Ansonsten freue ich mich auf ein Spiel vor einem großen Publikum, bei dem der Druck gewinnen zu müssen, eher bei den Gastgebern liegt als bei uns.“ Das Spiel findet am Samstag, den 20. Januar um 19.30 Uhr, in der StadtHalle Rostock (Südring 90, 18059 Rostock) statt.


Quelle: Lok Bernau

Derby-Klassiker gegen RSV Eintracht Stahnsdorf

Vor zehn Wochen gab es im Rahmen der Saisoneröffnung des SSV LOK BERNAU bereits den ersten Akt des ewig jungen Derbys zwischen Bernau und Stahnsdorf zu sehen. Am kommenden Sonnabend folgt nun die Begegnung im regulären Ligabetrieb mit dem zweiten Brandenburger ProB-Ligisten. Tip-off ist um 19 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle.

 

Die Erinnerungen an das Testspiel gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf dürften den Bernauer Fans noch gut im Gedächtnis sein. Gerade einmal zehn Wochen ist es nämlich her, dass man den RSV in der heimischen Erich-Wünsch-Halle mit 70:65 bezwingen konnte. Die junge Stahnsdorfer Mannschaft lieferte im Freundschaftsspiel am 16. September einen großen Kampf ab und führte über weite Strecken der Partie.  Doch Gegensatz zur LOK, die sich am damaligen Abend noch mit viel Sand im Getriebe präsentierte, missglückte dem RSV der Start in den Ligaspielbetrieb bisher. Aktuell belegen die Gäste den letzten Tabellenplatz der ProB Nord und konnten nur zwei von zehn Punktspielen für sich entscheiden. Damit steht die Mannschaft von Trainer Denis Toroman unter Druck zu punkten, um doch noch die Chance auf die rettenden Play-off Plätze zu wahren. Gerade mit der Gewissheit, dass die LOK im ersten Brandenburg-Derby Schwächen offenbarte, werden die Stahnsdorfer alles daran setzten die Punkte aus dem Norden in den Süden Berlins zu entführen.

 

Logo SSV Lok Bernau

Um dies zu verhindern gilt es die beiden überragenden US-Amerikaner des RSV zu kontrollieren. Der 23-jährige Center Josh Smith geht in seine zweite Saison mit dem RSV Eintracht Stahnsdorf und gehört erneut zu den besten Reboundern der Liga. In den ersten zehn Spielen verbuchte der 110 Kilo Koloss durchschnittlich 15,6 Punkte und 11,0 Rebounds. Zweite Säule des Stahnsdorfer Spieler ist Playmaker Michael Holton Jr., der aus ersten Österreichischen Liga nach Brandenburg wechselte. Das Basketballtalent liegt Holten Jr. dabei in den Genen. Sein Vater Michael Holten Sr. spielte in den 80er Jahren insgesamt sechs Saisons in der NBA und ist auch danach als Trainer und TV-Kommentar dem orangenen Leder treugeblieben. Der 26-jährige Sohn spielt im RSV-Dress mit 20 Punkten, 4,7 Rebounds, 3,5 Assists und einer herausragenden Dreierquote von 41,4 Prozent eine starke Saison. Weitere offensive Stützen des Teams sind

Foto: Barnim-plus; Lutz Weigelt

der Dreierschütze Julius Stahl (7,2 Punkte, 43% Dreierquote) und der erst seit zwei Spieltagen für den RSV aktive Luka Kamber, der bisher 6 Punkte pro Partie beisteuert. Zu erwähnen ist ebenso der erst 16-jährige Small Forward Oshane Drews, der mit guten Zug zum Korb bereits 6,8 Punkte pro Spiel erzielt.

Headcoach René Schilling erläutert die Schlüssel für ein erfolgreiches Heimspiel: „In der Defensive gilt es den Wirkungskreis der beiden Topscorer Holton und Smith einzugrenzen und beide zu schweren Würfen zu zwingen, ohne die restliche Mannschaft zu vergessen. Offensiv müssen wir mit mehr Energie und Disziplin als zuletzt in Quakenbrück agieren. Außerdem gilt es gute Lösungen gegen die wechselnden Verteidigungsarten des RSV zu finden und darüber hinaus eine Balance zwischen Innen- und Außenspiel zu entwickeln. Sollte uns das gelingen, werden wir unserer Favoritenrolle gerecht werden.“

 

Quelle: ssv-lok-bernau

 

 

 

Heimspiel am Sonntag gegen MTV Herzöge Wolfenbüttel

Heimspiel am Sonntag gegen MTV Herzöge Wolfenbüttel

Da der Kooperationspartner ALBA BERLIN am Samstag in der Mercedes-Benz Arena gegen die Oettinger Rockets ran muss, hatte man bei der Spieltagsplanung vorausschauend das Heimspiel gegen die MTV Herzöge Wolfenbüttel ausnahmsweise auf Sonntag datiert. Der ehemalige Regionalligarivale aus Niedersachsen und momentan Sechsplatzierte wird daher am 22. Oktober um 17 Uhr zum Tip-off in der Erich-Wünsch-Halle erwartet.

 

Fast zweieinhalb Jahre ist es mittlerweile her, als sich LOK BERNAU und die MTV Herzöge Wolfenbüttel ein packendes Duell um die Regionalliga Meisterschaft 2015 lieferten. Am Ende der Saison entschied der direkte Vergleich aus Hin- und Rückspiel hauchdünn darüber, dass die Lessingstädter den Aufstieg in die ProB feiern durften und die Bernauer ein weiteres Jahr Anlauf benötigten, um den Sprung in die Drittklassigkeit zu erreichen. Seitdem haben sich beide Klubs weiterentwickelt. In

— Maßhemden kauft man im Barnim —

Wolfenbüttel ging man eine Kooperation mit dem Erstligisten Basketball Löwen Braunschweig ein und verfolgt somit ein ähnliches Konzept wie in Bernau. Die weiterhin als Verein eigenständigen Herzöge können neben den eigenen, erfahrenen Kräften auf eine Reihe von jungen, talentierten Doppellizenzspielern zugreifen. So übernehmen die vier Braunschweiger Talente Luis Figge, Constantin Ebert, Tom Alte und Lars Lagerpusch bereits viel Verantwortung. Die Guards Figge und Ebert treten dabei mit 11,3, beziehungsweise 13,5 Punkten besonders als Scorer in Erscheinung. Die mit je 2,07 m groß gewachsenen Power Forwards Alte und Lagerpusch ackern unter den Körben. Der 19-jährige Jugendnationalspieler Lars Lagerpusch ist

 

zudem mit durchschnittlich 12 Spielminuten in der Bundesliga schon fester Bestandteil der Rotation beim Kooperationspartner aus Braunschweig. Leistungsträger neben dem jungen deutschen Quartett sind die US-Amerikaner Demetrius Ward und Tarique Thompson. Point Guard Demetrius Ward geht bereits seit fünf Jahren für die Herzöge auf Korbjagt und gehört damit quasi zum Vereinsinventar. In dieser Zeit übernahm er auch mehrfach die Rolle des Spielertrainers und verfügt großen Spielwitz. Der 1,96 m große Thompson kam diesen Sommer als Rookie von der High Point University an die Oker und ist mit 13,8 Punkten und 7,8 Rebounds pro Partie bisher der statistisch auffälligste Spieler im Team von Headcoach Steven Esterkamp.  Auch Headcoach Esterkamp wurde erst diesen Sommer von den Herzögen verpflichtet und löste Spielertrainer Ward an der Seitenlinie ab. Der 36-jährige US-Amerikaner kennt sich bestens im deutschen Basketball aus. Als aktiver Spieler schnürte über zehn Jahre in der BBL und ProA die Basketballsneaker und wurde 2012 mit Ulm unter anderem deutscher Vizemeister. Nach Beendigung seiner Spielerkarriere im Sommer 2014 arbeitete er drei Jahre bei den Oettinger Rockets in der ProA als Assistenztrainer. Das Engagement in Wolfenbüttel ist nun seine erste Station als Headcoach.

Headcoach René Schilling mit dem Statement zum bevorstehenden Topspiel: „Defensiv müssen wir uns auf eine ausgeglichene Mannschaft einstellen. So gab es in den ersten vier Spielen jeweils drei verschiedene Topscorer. Besonderes Augenmerk werden wir auf das defensive Reboundverhalten legen, da Wolfenbüttel hier mit Demetrius Ward, Tom Alte und Tarique Thompson über sehr gute und aggressive Spieler verfügt. Offensiv gilt es, dass wir uns auf unser eigenes Spiel besinnen und es konsequent durchsetzen. Dazu zählt zum Beispiel das Tempo hochzuhalten, ohne dabei die Kontrolle zu verlieren. Von der Tabellensituation her und der Fakt, dass wir die Gastgeber sind, sollten wir uns in der Rolle des Favoriten sehen. Diese Rolle nehmen wir auch mit viel Selbstbewusstsein an, wohlwissend das auf uns ein sehr gefährlicher Gegner wartet.“

Simon Schönhoff
s.schoenhoff@ssv-lok-bernau.de

Foto: Barnim-plus/Lutz Weigelt

Bernau behält im Topspiel gegen Essen die Oberhand

Bernau behält im Topspiel gegen Essen die Oberhand

 

Im Topspiel des 3. Spieltages der ProB Nord gewinnt LOK BERNAU mit 86:81 gegen die ETB Wohnbau Baskets aus Essen. Die 640 begeisterten Zuschauer in der Erich-Wünsch-Halle bekamen eine hochklassige und über die gesamte Spielzeit spannende Partie zu sehen. Beste Werfer für Bernau waren erneut Dexter Werner mit 20 und Robert Kulawick mit 17 Zählern. Auf Essener Seite erzielten Nicholas Tufegdzich und Montrael Scott je 23 Punkte.

 

Die Vorzeichen für das Heimspiel gegen die Gäste aus dem Ruhrpott waren auf Bernauer Seite sehr positiv. So standen nach überwundener Verletzung Kapitän Jonas Böhm und Flügelspieler Konstantin Kovalev wieder im Kader. Ebenso gab ALBA Talent Kresimir Nikic, der bisher überwiegend mit dem BBL Team der Albatrosse unterwegs war, seinen Einstand in einem offiziellen ProB Spiel. Einzig Robert Glöckner wurde noch geschont. Der 21-jährige Power Forward wird jedoch voraussichtlich nächstes Wochenende gegen Schalke 04 sein Comeback nach überstandener Knieverletzung geben.

Badu-Buck-beim-Zug-zum-Korb

Standing-Ovations

Der Start in das Topspiel gegen die ETB Wohnbau Baskets Essen verlief beinahe optimal. Die LOK setzte die im Vorhinein vorgegebene Marschroute von Headcoach René Schilling konsequent um. Insbesondere die Vorgabe den Korb zu attackierten hatten die Spieler verinnerlicht. So erzielten die Hussitenstädter von den insgesamt 22 Punkten im ersten Viertel ganze 20 Zähler durch Abschlüsse am Brett. Allerdings warfen die Essener Ihre gewohnten Stärken ebenso in die Waagschale. Zum Ende des ersten Spielabschnitts mehrten sich die Offensivrebounds der Gäste und ermöglichten ihnen viele einfache zweite Wurfchancen. Mit einem 22:19 Zwischenstand ging es in die Viertelpause. Jetzt nahmen die Essener von der Dreierlinie Maß und netzten einen erfolgreichen Distanztreffer nach dem anderen ein. Besonders der erst 19-jährige Yannik Tauch zeigte sich an diesem Abend mit insgesamt vier Dreiern sehr treffsicher. Hauptproblem der LOK war jedoch der bereits im Vorfeld als Leistungsträger ausgemachte Kanadier Nicholas Tufegdzich. Die Kreise des 2,03 Meter Mannes waren nur schwer einzugrenzen. Bereits zur Halbzeit markierte Tufegdzich 18 Punkte und 8 Rebounds. Mit einem 44:41 ging in die Halbzeitpause. Im dritten Viertel zog die LOK nun defensiv die Zügel an und agierte konzentrierter. In Folge mehrten sich die Ballverluste der ETB Wohnbau Baskets. Auch gestatte man dem Schlüsselspieler der Gäste Nicholas Tufegdzich nur noch fünf Punkte in der zweiten Halbzeit. Durch einen Buzzerbeater von Ferdinand Zylka zum Ende des dritten Spielabschnitts konnten sich die Bernauer Korbjäger dann mit dem 68:58 erstmals zweistellig absetzen. Im Schlussviertel ging die LOK weiter fokussiert zu Werke. Doch die Essener sollten so leicht nicht aufstecken. Angetrieben von Montrael Scott und Yannick Tauch, die nun viel Verantwortung übernahmen, erzielten die Gäste in der 35. Spielminute den 72:72 Ausgleich und zwangen Trainer René Schilling zur Auszeit. Und die LOK hatte die passende Antwort parat. Durch einen spektakulären Tip-Dunk von Dexter Werner und einem erfolgreichen Dreier durch Robert Kulawick erhöhte man 3:51 Minuten vor Schluss auf 77:72. Doch auch die Essener agierten in den Schlussminuten höchst entschlossen und konnten so 43 Sekunden vor Ende mit dem 80:79 auf einen Punkt aufschließen. Wie bereits eine Woche zuvor hielt es nun niemanden der 640 Zuschauer auf den Plätzen. Unter stehenden Ovationen sicherten Bennet Hundt und Robert Kulawick mit sechs erfolgreichen Freiwürfen den 86:81 Heimsieg.

 

Headcoach René Schilling mit dem Statement zum Spiel: „Der Schlüssel für den heutigen Sieg war mit Sicherheit unsere Aggressivität in der Verteidigung. Wir haben insgesamt 24 Turnover bei Essen forciert und uns so mehr Wurfchancen im Angriff erarbeitet. Damit konnten wir das Spiel trotz schlechterer Wurfquoten gewinnen. Abgesehen von einigen kleineren Fehlern war ich heute sehr zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft.“

 

Mit dem Heimsieg gegen die ETB Wohnbau Baskets schiebt sich die LOK auf Platz 2 in Tabelle vor. Am kommenden Spieltag kommt es dann bereits zum nächsten Spitzenspiel. Die Bernauer sind zu Gast beim momentan Erstplatzierten Schalke 04 Basketball. Die Partie in Gelsenkirchen findet am 14.10. um 19:30 Uhr statt.

 

LOK BERNAU: Dexter Werner (20 Punkte), Robert Kulawick (17), Ferdinand Zylka (11), Bennet Hundt (11), Sebastian Fülle (9), Kory Brown (6), Badu Buck (6), Jonas Böhm (3), Jonas Mattisseck (2), Kresimir Nikic (1), Jacob Knauf (0), Konstantin Kovalev (dnp)

 

Quelle: Simon Schönhoff
 

–Ihr Maßhemd gibt es hier–

 

lok bernau, barnim-plus, lutzu weigelt

LOK reist zum Saisonauftakt an die Nordseeküste

LOK reist zum Saisonauftakt an die Nordseeküste

 

Das Auftaktspiel der ProB Saison 2017/2018 führt die LOK nach Cuxhaven an die Nordseeküste. Dort werden die Hussitenstädter vom Aufsteiger und ehemaligen Regionalligarivalen Cuxhaven Baskets erwartet. Der Gastgeber hat sein Aufstiegsteam über den Sommer komplett umgebaut und ist damit in der Vorbereitung auf die Partie nur schwer einzuschätzen. Das Spiel beginnt am Samstag um 18 Uhr in Rundturnhalle Cuxhaven.

 

Die letzte Begegnung des SSV LOK BERNAU mit der damals noch als Rot-Weiss Cuxhaven firmierenden Mannschaft aus

Foto: Barnim-plus Lutz Weigelt

Niedersachsen ist mittlerweile fast eineinhalb Jahre her. Am 26. März 2016 ging es in der heimischen Erich-Wünsch-Halle um nicht weniger als die Meisterschaft der 1. Regionalliga Nord und den damit verbundenen Aufstieg in die 2. Basketball Bundesliga ProB. Bernau konnte die umkämpfte Partie damals hauchdünn mit 67:64 für sich entscheiden und so die Vorentscheidung im Aufstiegskampf herbeiführen. Lange sollten sich die Cuxhavener mit der Regionalliga aber nicht zufriedengeben. Direkt in der Folgesaison errungen sie, die im ersten Anlauf verpasste, Regionalligameisterschaft und folgten damit der LOK in die ProB, wo es nun zum Wiedersehen zwischen zwei alten Rivalen kommt.

 

Statt das erfolgreiche Meisterschaftsteam punktuell zu verstärken, entschied man sich an der Nordseeküste zum Komplettumbruch. Headcoach Moris Hadzija wurde durch Markus Röwenstrunk ersetzt, der vorher die BBG Herford in der 1. Regionalliga West trainierte. Der Spielerkader ist zur Vorsaison quasi nicht wiederzuerkennen. Mit dem Spanier Arnau Triginer steht lediglich ein Spieler aus dem Aufstiegsteam im Kader. Der Flügelspieler ist einer von insgesamt vier ausländischen Profis bei den Gastgebern. Als Führungsspieler einzuschätzen sind insbesondere die beiden US-Amerikaner Terence Smith und Coreontae DeBerry. Combo Guard Terence Smith bringt bereits ProB Erfahrung mit. Er war vergangene Saison bester Spieler beim ProB Süd Absteiger Nördlingen. Coreontae DeBerry ist mit 208 cm und 122 kg ein echtes Kraftpaket unter dem Korb, das es für die Bernauer zu bändigen gilt. Zuletzt wurde mit Obi Kyei noch ein Australier mit britischen Pass verpflichtet, der trotz einer Körpergröße von 206 cm sehr beweglich ist und als versierter Scorer besondere Aufmerksamkeit der Defensive auf sich zieht. Auf den deutschen Positionen ist natürlich der Ex-Bernauer Jannes Hundt zu nennen, der im Sommer von der LOK in den hohen Norden wechselte und mit einer Doppellizenz auch für die Eisbären Bremerhaven in der BBL spielberechtigt ist. Somit gibt es auf der Point Guard Position ein spannendes Familienduell, schließlich steht im Bernauer Kader sein jüngerer Bruder Bennet Hundt. Weitere deutsche Leistungsträger sind Moritz Hübner und Florian Wendeler, diehttp://www.massaufmass.de/welcome/ ebenfalls bereits umfangreiche Erfahrung auf ProB Niveau vorweisen können. Insbesondere Moritz Hübner, der letzte Saison noch für den Staffelkonkurrenten SC Rist Wedel auf Korbjagt ging, war einer der Topscorer der Cuxhavener in der Vorbereitung und ist offensiv vielseitig einsetzbar. Zusammen mit dem physisch starken Brettspieler Florian Wendler, der zuvor für die Dragons Rhöndorf auflief, verfügt Cuxhaven über eine qualitativ gut besetzte Rotation. Aufgrund der vielen Neuzugänge könnte man vermuten, dass der Kaderumbau große Eingewöhnungszeit benötigt. Dies scheint jedoch nicht der Fall zu sein. In der Vorbereitung zeigten sich die Cuxhaven Baskets mit Siegen gegen den ProB Ligisten SC Rist Wedel und starken Regionalligisten VFL Stade bereits bestens eingespielt.

 

Trainer René Schilling gibt einen Ausblick auf die Partie: „Es gibt mit Sicherheit angenehmere Aufgaben als im ersten Spiel auswärts nach einer langen Fahrt antreten zu müssen. Trotzdem sind wir der Favorit in diesem Spiel gegen den Aufsteiger aus der Regionalliga Nord, der sich mit unserem letztjährigen Aufbauspieler Jannes Hundt, sowie Moritz Hübner und Florian Wendler auf den Deutschen Positionen gut verstärkt hat. Interessant wird sein, wer welche Rolle bei den vier Ausländern spielt, wovon ja nur zwei gleichzeitig auf dem Feld stehen können. Insgesamt haben wir natürlich nur wenige Informationen über die Baskets aus Cuxhaven, das heißt wir konzentrieren uns in der Trainingswoche auf uns.“

 

Aufgrund kleinerer Blessuren mussten sowohl Ferdinand Zylka als auch Kresimir Nikic unter der Woche einige Trainingseinheiten aussetzen. Robert Glöckner und Konstantin Kovalev sind aufgrund ihrer Verletzungen ohnehin nicht einsatzbereit. Welche Spieler den Weg nach Cuxhaven antreten werden, wird das Coaching Duo Schilling und Trzcionka somit kurzfristig entscheiden. Die Partie in der Rundturnhalle Cuxhaven (Beethovenallee 19, 27474 Cuxhaven) beginnt am Samstag um 18 Uhr.

 

Quelle: S. Schönhoff

Saisoneröffnung des SSV LOK BERNAU

Schlussspurt sichert 70 zu 65 Erfolg über RSV Eintracht Stahnsdorf

 

Die Saisoneröffnung des SSV LOK BERNAU lockte am Samstagabend über 500 treue LOK-Anhänger in die Erich-Wünsch-Halle. In einer intensiven Partie forderte die Gastmannschaft RSV Eintracht Stahnsdorf den Hussitenstädtern alles ab. Erst im Schlussviertel konnte die LOK die Führung erringen und den 70 zu 65 Endstand besiegeln. Bester Bernauer Spieler war US-Neuzugang Dexter Werner mit 20 Punkten, 13 Rebounds und 2 Blocks.

 

Die Saisoneröffnungspartie gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf war nicht nur die Heimspielpremiere für das neuformierte LOK Team der Saison 2017/2018, sondern auch die erste Möglichkeit für Headcoach Schilling auf den fast kompletten Kader zurückzugreifen. So standen die ALBA Doppellizenzspieler Bennet Hundt, Ferdinand Zylka, Hendrik Drescher und Kresimir Nikic erstmals zusammen im LOK Kader. Bennet Hundt übernahm auch gleich die Rolle des Starting Point Guards und wurde von Sebastian Fülle, Kory Brown, Dexter Werner und Jonas Böhm zum Tip-off begleitet. Im ersten Viertel zeigten sich beide Mannschaften noch relativ zielsicher, wenngleich sich hier bereits die heutige Freiwurfschwäche der LOK abzeichnete. Insgesamt acht Punkte ließ man nur im ersten Viertel an der Freiwurflinie liegen. Nichtsdestotrotz konnte die LOK den ersten Spielabschnitt mit 20 zu 22 offen gestalten. Im zweiten Viertel wechselte Trainer René Schilling dann munter durch. Am Ende sollten alle zwölf Spieler Einsatzzeit erhalten. Es zeigten sich nun jedoch auch einige Unkonzentriertheiten und Abstimmungsprobleme, die die Stahnsdorfer eiskalt bestraften und zum 32 zu 41 Halbzeitstand enteilten.

 

In der Halbzeitpause schlug dann die Stunde der kleinsten LOK Basketballer, die an der traditionellen Vorstellung aller Bernauer Teams den größten Spaß zu haben schienen. Der SSV LOK BERNAU bedankt sich an dieser Stelle für die rege Teilnahme und wünscht allen Bernauer Korbjägern viel Erfolg in der anstehenden Saison. Neben den kleinen und großen LOK Mitgliedern, gab es an diesem Abend einen weiteren besonderen Gast in der Halle. ALBA Cheftrainer Aito Garcia Reneses war gekommen und verfolgte interessiert die Partie. Der Spanier war im Sommer von ALBA verpflichtet worden und gilt mit 14 spanischen Meistertiteln und diversen Erfolgen auf europäischer Ebene als Legende unter den Basketballtrainern.

 

Auch der Seitenwechsel brachte zunächst keine Verbesserung aus Bernauer Sicht mit sich. Erneut ließen die Hussitenstädter sieben Freiwurfchancen im dritten Viertel ungenutzt, während der RSV sein Spiel routiniert aufzog und auf einen 47 zu 59 Zwischenstand vor Ende des letzten Viertels erhöhte. Angeführt vom bärenstarken Dexter Werner, der neun seiner 20 Punkte im vierten Viertel erzielte, zog nun auch endlich die LOK die Zügel an. Auch dank der Tatsache, dass Stahnsdorf seine beiden US-Amerikaner Michael Holten und Josh Smith in großen Teilen des Schlussviertels schonte, konnte die LOK den vierten Spielabschnitt mit 23 zu 6 für sich entscheiden und so trotz des langen Rückstands am Ende den Heimsieg feiern. Headcoach René Schilling zieht ein Fazit: „Abgesehen vom Ergebnis war es heute ein Spiel mit Licht und Schatten. Wir hatten sowohl offensiv als auch defensiv gute Phase, jedoch mit 20 % eine schwache Dreierquote und mit 11 aus 33 Versuchen eine wirklich unterirdische Freiwurfquote. Auch hätten wir unsere Vorteile unter dem Korb besser ausspielen müssen. Wir können jedoch zufrieden sein, wie uns im Schlussviertel zurück in die Partie gekämpft haben und so einen, wenn auch etwas glücklichen, fünf Punkte Sieg erreicht haben. Ein besonderer Dank gilt daher den über 500 Bernauer Fans, die uns zu jedem Zeitpunkt den nötigen Rückhalt gegeben haben.“

 

Am Samstag, den 23.09 startet der SSV LOK BERNAU dann mit einem Auswärtsspiel bei den Cuxhaven Baskets in reguläre ProB Saison 2017/2018. Bis dahin gilt es für das Team die richtigen Schlüsse aus diesem letzten Testspiel zu ziehen und sich intensiv auf den Gegner aus dem hohen Norden vorzubereiten.

 

Viertelergebnisse: 20:22, 12:19, 15:18, 23:6

 

SSV LOK BERNAU: Dexter Werner (20 Punkte), Jonas Böhm (13), Jonas Mattissek (7), Bennet Hundt (6), Hendrik Drescher (6), Ferdinand Zylka (5), Kory Brown (4), Badu Buck (4),  Sebastian Fülle (3), Robert Kulawick (2), Jacob Knauf (0), Kresimir Nikic (0)

 

Simon Schönhoff
 

 

 

 

Maßhemden für 39,90 Euro gibt es hier: www.massaufmass.de    Wir kümmern uns um Ihren Stil

LOK Bernau – Saisonvorbereitung mit kleineren Turbolenzen

Bernauer Saisonvorbereitung mit kleineren Turbolenzen //
Offizielle Saisoneröffnung am 16.09 gegen RSV Eintracht Stahnsdorf

Die ersten dreieinhalb Wochen der Bernauer Saisonvorbereitung können durchaus als holprig beschrieben werden. Drei Niederlagen aus drei Testspielen mögen angesichts zweier Partien gegen höherklassige ProA Teams und den ohnehin frühen Zeitpunkt der Spiele ohne große Wertung bleiben. Verletzungspech, sowohl bei der Lok als auch beim Kooperationspartner ALBA BERLIN, zwangen allerdings bei so mancher Trainingseinheit zum Improvisieren. Ein personeller Wechsel auf der US-Position brachte weitere Unruhe.

Ereignisreiche Wochen liegen hinter den Bernauer Basketballern. Seit dem Trainingsauftakt am 14.08 kommen die Schützlinge von Headcoach René Schilling beinahe täglich zum Mannschaftstraining zusammen. Zudem stehen für die US-Profis Dexter Werner und Kory Brown, sowie die ALBA Doppellizenzspieler diverse individuelle Workouts und teils Einheiten mit dem BBL Team von ALBA auf dem Plan. Diese hohe Belastung hat bei einigen bereits Spuren hinterlassen. Konstantin Kovalev zog sich in einem Testspiel gegen die Hamburg Towers einen Nasenbruch zu und wird voraussichtlich 5 Wochen ausfallen. Ferdinand Zylka und Robert Glöckner müssen aufgrund von Rücken-, respektive Knieproblemen momentan ebenso passen. Zurück im Training hingegen ist der 18-jährige Badu Buck, der in den ersten Wochen der Saisonvorbereitung von Knieproblemen geplagt wurde. Der Kooperationspartner ALBA BERLIN wird ebenfalls vom Verletzungspech verfolgt. Dort fehlen verletzungsbedingt mehrere Leistungsträger, zudem weilt Marius Grigonis noch beim litauischen Nationalteam. Um die entstandene Lücke zu schließen sind Bennet Hundt, Hendrik Drescher und Kresimir Nikic mit dem BBL-Team nach Spanien gereist, um dort eine Testspielserie zu absolvieren. Sie fehlen daher im Bernauer Mannschaftstraining. René Schilling sieht den personellen Umbruch im Training noch gelassen: „Natürlich würden wir lieber mit dem kompletten Team trainieren, jedoch müssen wir den Verletzungen Tribut zollen und das beste aus der Situation machen. Hilfe erhalten wir hier von ALBA Berlin, die uns in der aktuellen Lage mehrere NBBL Spieler schicken, damit wir weiterhin im 5 gegen 5 trainieren können“.

Handlungsbedarf bestand auch auf einer der beiden US-Positionen. James Milliken wusste in der Tryoutphase nicht zu überzeugen und musste die Heimreise antreten. Neu im Team ist dafür sein Landsmann Kory Brown. All diese Umstände sind zu berücksichtigen, wenn man die bisherigen Testspielergebnisse einordnen möchte. In der ersten Woche bestritt die Lok an zwei aufeinanderfolgenden Tagen ein Spiel gegen den ProA Ligisten Chemnitz und den Regionalligisten Aschersleben. Während man sich gegen Chemnitz mit einem 78:83 teuer verkaufte, setzte es gegen Aschersleben eine unerwartete Niederlage mit 70:83, nachdem man sechs Minuten vor Schluss noch mit 18 Punkten führte. René Schilling bewertet dieses Spiel: „Auf den ersten Blick war das Spiel gegen Aschersleben natürlich enttäuschend. Allerdings haben wir auch einige Dinge richtig gemacht, die wir uns vor dem Spiel vorgenommen hatten. Im letzten Viertel leisteten wir uns jedoch gravierende Fehler. So etwas darf uns in der Saison nicht mehr passieren“. Am 26.08 absolvierte die Lok ihr drittes Testspiel gegen den ProA Ligisten Hamburg Towers, welches mit einer 77:97 Niederlage endete. Unser Headcoach fasst den aktuellen Leistungsstand zusammen: „Wir machen täglich Fortschritte und werden auch noch die kommenden zwei Wochen hart arbeiten, um zum Saisonauftakt das gewünschte Leistungsvermögen abzurufen. Die dünne Personaldecke macht dies natürlich nicht einfacher, einige der Jungs werden aber bereits kurzfristig wieder ins Training einsteigen und die Situation wird sich bis zum Saisonstart entspannen“.

Bis zum ersten Saisonspiel am 23.09 bei den Cuxhaven Baskets haben die Hussitenstädter noch dreimal die Gelegenheit ihr Zusammenspiel unter Wettkampfbedingungen zu testen. Bereits am kommenden Wochenende trifft man samstags auf den Ligakonkurrenten Rostock Seawolves (nicht öffentlich). Am Sonntag, den 10.09 ist Lok Bernau dann zu Gast bei der offiziellen Saisoneröffnung der Dresden Titans (17:00 Uhr in der Margon Arena, Dresden).

Am Samstag, den 16.09 hat die basketballfreie Zeit mit der offiziellen Saisoneröffnung des SSV Lok Bernau endlich ein Ende. Um 19:00 Uhr startet das Brandenburger Derby gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf in der Erich-Wünsch-Halle. In der Halbzeitpause werden alle Junioren- und Seniorenteams der Saison 2017/2018 vorgestellt. Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3 Euro. Die Dauerkarten der Spielzeit 2017/2018 haben für die Saisoneröffnung bereits Gültigkeit und können ab sofort in der Geschäftsstelle erworben werden. Alle Preise bleiben unverändert und können auf unserer Website unter http://www.ssv-lok-bernau.de/tickets/preise.html eingesehen werden.

Text: Simon Schönhoff

Foto: Barnim+ Lutz Weigelt

Verstärkung für die Bernauer Basketballer

Dexter Werner verstärkt die Bernauer Basketballer unter den Körben

Der SSV Lok Bernau besetzt vier Wochen vor dem Start der Saisonvorbereitung die zweite US-Position mit Dexter Werner. Der 23-jährige Collegeabsolvent aus North Dakota spielt auf der Position des Power Forwards und soll das Team mit seiner physischen Spielweise stärken.

Dexter Werner heißt die neuste Verpflichtung der Bernauer Basketballer. Der US-Amerikaner kommt als Rookie von der North Dakota State University in die Hussitenstadt und soll für Stabilität auf den großen Positionen sorgen. Dass genau dies die Stärke des 1,98 Meter großen und 110 Kilogramm schweren Kraftpakets ist, hat Werner in der abgelaufen Saison eindrucksvoll in der ersten College Division NCAA I unter Beweis gestellt. Der effektiv und überlegt agierende Brettspieler sammelte in nur 25 Minuten Spielzeit durchschnittlich 12,0 Punkte, 7,3 Rebounds, 1,3 Assists, 1,5 Ballgewinne und 1,0 Blocks für NDSU Bisons. Honoriert wurden diese Leistungen auch von den Coaches und Medienvertretern der „Summit League“, die ihn mit zwei prestigereichen Auszeichnungen belohnten. Dexter Werner wurde zum einen als „Sith Man of the Year“ ausgezeichnet, sprich zum besten Bankspieler der Liga, als auch ins „All Summit League 2nd Team“ berufen und zählt damit zu zehn besten Spielern der Conference.

Beim Kontakt via Telefon und Email machte der heimatverbundene US-Amerikaner einen sehr sympathischen Eindruck und äußert sich zum Engagement bei den Hussitenstädtern wie folgt:
„Ich bin erfreut und dankbar mich dem SSV Lokomotive Bernau anzuschließen. Der Verein ist eine gut etablierte und sehr erfolgreiche Organisation und ich hoffe, dass wir weiterhin so erfolgreich sein werden. Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen für diese Chance bedanken. Es ist eine große Ehre für mich meinen Heimatstaat North Dakota als Profisportler zu repräsentieren. Ich danke Gott, meiner Familie und Freunden, und allen meinen Trainern für Ihre Unterstützung in meiner bisherigeren Amateurkarriere. Ich blicke voraus auf den ersten Schritt in meiner Profikarriere und bin gespannt wohin diese mich führen wird.“

Headcoach René Schilling gibt einen kleinen Ausblick was das Bernauer Publikum von der Neuverpflichtung erwarten kann: „Mit Dexter haben wir einen auf den ersten Blick etwas unorthodox wirkenden Spieler verpflichtet. Aber auf den zweiten Blick ist er ein sehr effektiver Spieler, der auf dem Feld viel Ruhe und Sicherheit ausstrahlt. Er spielt mannschaftsdienlich und fühlt sich sowohl offensiv als auch defensiv in Korbnähe wohl. Diese Eigenschaften passen perfekt in die Art wie wir Basketball spielen wollen und werden uns helfen eine erfolgreiche Saison zu spielen.“

Der Lok Kader 2017/18: Jonas Böhm, Sebastian Fülle, James Milliken, Kresimir Nikic*, Dexter Werner

*Doppellizenzspieler ALBA BERLIN

Quelle: @ssv-lok-bernau

Lok Bernau verpflichtet US-Amerikaner James Milliken

Der Kader der Lok für die kommende Saison nimmt nach und nach Gestalt an. James Milliken ist dabei die erste US-Verpflichtung für die im September beginnende Spielzeit. Der 24-jährige Combo-Guard kann auf beiden Guardpositionen eingesetzt werden und wird pünktlich zur Saisonvorbereitung am 14. August in Bernau erwartet.

 

Zur Vita: James Lee Milliken stammt aus Siler City, North Carolina. Über die Zwischenstation am Cowley Community College in Kansas gelangte der Bernauer Neuzugang 2014 zur renommierten Creighton University in Nebraska. Dort ging Milliken für das Collegeteam der Creighton Bluejays von 2014 bis 2016 in der anspruchsvollen Big East Conference in der NCAA I auf Korbjagt. Hier bewies der 1,88 Meter große US Guard insbesondere seine Stärken im Scoring und einer engagierten Verteidigungsarbeit. Coach René Schilling berichtet: „James kann quasi aus allen Lagen punkten. Diese Fähigkeit wird uns insbesondere in knappen Spielen helfen. Zudem hatte er stets die Aufgabe den stärksten Außerspieler des Gegners zu verteidigen. Dabei reden wir unter anderem von aktuellen NBA Spielern wie Kris Dunn oder Buddy Hield. Auf den von uns gesichteten Videos hat er diese Aufgaben zumeist sehr gut erfüllt, weshalb wir zuversichtlich sind, dass wir neben einen verlässlichen Scorer, auch einen guten Verteidiger für unser Team gewinnen konnten“. In Summe absolvierte der Neu-Bernauer 66 Spielen für die Creighton Bluejays und erzielte dabei 9,7 Punkte, 2,1 Rebounds und 1,8 Assists bei einer bei einer Einsatzzeit von durchschnittlich 26 Minuten je Partie.

 

Wie die Bernauer Korbjäger einen Spieler eines Spitzten-Collegeteams wie Creighton verpflichten konnten, erklärt Teammanager Thomas Schönhoff: „James hat das College bereits 2016 beendet und war die komplette vergangene Saison vertraglos. Er hatte leider auf den falschen Spieleragenten gesetzt, der ihm am Ende keinen Job vermitteln konnte. Für ihn persönlich war dies natürlich ein herber Dämpfer als angehender Profi. Jedoch brennt er jetzt umso mehr darauf, sich bei uns zu beweisen“. Auch James Milliken selbst zeigt sich über das Engagement beim ProB-Ligisten erfreut: „Ich freue mich sehr über die Chance für Lok Bernau zu spielen. Ich möchte eine Führungsrolle auf dem Weg zu einer erfolgreichen Saison übernehmen und ein Vorbild für die jüngeren Spieler sein.“

 

Simon Schönhoff

Veranstaltungen

Es konnte leider nichts gefunden werden

Entschuldigung, aber kein Eintrag erfüllt Deine Suchkriterien