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Verstärkung für die Bernauer Basketballer

Dexter Werner verstärkt die Bernauer Basketballer unter den Körben

Der SSV Lok Bernau besetzt vier Wochen vor dem Start der Saisonvorbereitung die zweite US-Position mit Dexter Werner. Der 23-jährige Collegeabsolvent aus North Dakota spielt auf der Position des Power Forwards und soll das Team mit seiner physischen Spielweise stärken.

Dexter Werner heißt die neuste Verpflichtung der Bernauer Basketballer. Der US-Amerikaner kommt als Rookie von der North Dakota State University in die Hussitenstadt und soll für Stabilität auf den großen Positionen sorgen. Dass genau dies die Stärke des 1,98 Meter großen und 110 Kilogramm schweren Kraftpakets ist, hat Werner in der abgelaufen Saison eindrucksvoll in der ersten College Division NCAA I unter Beweis gestellt. Der effektiv und überlegt agierende Brettspieler sammelte in nur 25 Minuten Spielzeit durchschnittlich 12,0 Punkte, 7,3 Rebounds, 1,3 Assists, 1,5 Ballgewinne und 1,0 Blocks für NDSU Bisons. Honoriert wurden diese Leistungen auch von den Coaches und Medienvertretern der „Summit League“, die ihn mit zwei prestigereichen Auszeichnungen belohnten. Dexter Werner wurde zum einen als „Sith Man of the Year“ ausgezeichnet, sprich zum besten Bankspieler der Liga, als auch ins „All Summit League 2nd Team“ berufen und zählt damit zu zehn besten Spielern der Conference.

Beim Kontakt via Telefon und Email machte der heimatverbundene US-Amerikaner einen sehr sympathischen Eindruck und äußert sich zum Engagement bei den Hussitenstädtern wie folgt:
„Ich bin erfreut und dankbar mich dem SSV Lokomotive Bernau anzuschließen. Der Verein ist eine gut etablierte und sehr erfolgreiche Organisation und ich hoffe, dass wir weiterhin so erfolgreich sein werden. Ich möchte mich bei allen Verantwortlichen für diese Chance bedanken. Es ist eine große Ehre für mich meinen Heimatstaat North Dakota als Profisportler zu repräsentieren. Ich danke Gott, meiner Familie und Freunden, und allen meinen Trainern für Ihre Unterstützung in meiner bisherigeren Amateurkarriere. Ich blicke voraus auf den ersten Schritt in meiner Profikarriere und bin gespannt wohin diese mich führen wird.“

Headcoach René Schilling gibt einen kleinen Ausblick was das Bernauer Publikum von der Neuverpflichtung erwarten kann: „Mit Dexter haben wir einen auf den ersten Blick etwas unorthodox wirkenden Spieler verpflichtet. Aber auf den zweiten Blick ist er ein sehr effektiver Spieler, der auf dem Feld viel Ruhe und Sicherheit ausstrahlt. Er spielt mannschaftsdienlich und fühlt sich sowohl offensiv als auch defensiv in Korbnähe wohl. Diese Eigenschaften passen perfekt in die Art wie wir Basketball spielen wollen und werden uns helfen eine erfolgreiche Saison zu spielen.“

Der Lok Kader 2017/18: Jonas Böhm, Sebastian Fülle, James Milliken, Kresimir Nikic*, Dexter Werner

*Doppellizenzspieler ALBA BERLIN

Quelle: @ssv-lok-bernau

Lok Bernau verpflichtet US-Amerikaner James Milliken

Der Kader der Lok für die kommende Saison nimmt nach und nach Gestalt an. James Milliken ist dabei die erste US-Verpflichtung für die im September beginnende Spielzeit. Der 24-jährige Combo-Guard kann auf beiden Guardpositionen eingesetzt werden und wird pünktlich zur Saisonvorbereitung am 14. August in Bernau erwartet.

 

Zur Vita: James Lee Milliken stammt aus Siler City, North Carolina. Über die Zwischenstation am Cowley Community College in Kansas gelangte der Bernauer Neuzugang 2014 zur renommierten Creighton University in Nebraska. Dort ging Milliken für das Collegeteam der Creighton Bluejays von 2014 bis 2016 in der anspruchsvollen Big East Conference in der NCAA I auf Korbjagt. Hier bewies der 1,88 Meter große US Guard insbesondere seine Stärken im Scoring und einer engagierten Verteidigungsarbeit. Coach René Schilling berichtet: „James kann quasi aus allen Lagen punkten. Diese Fähigkeit wird uns insbesondere in knappen Spielen helfen. Zudem hatte er stets die Aufgabe den stärksten Außerspieler des Gegners zu verteidigen. Dabei reden wir unter anderem von aktuellen NBA Spielern wie Kris Dunn oder Buddy Hield. Auf den von uns gesichteten Videos hat er diese Aufgaben zumeist sehr gut erfüllt, weshalb wir zuversichtlich sind, dass wir neben einen verlässlichen Scorer, auch einen guten Verteidiger für unser Team gewinnen konnten“. In Summe absolvierte der Neu-Bernauer 66 Spielen für die Creighton Bluejays und erzielte dabei 9,7 Punkte, 2,1 Rebounds und 1,8 Assists bei einer bei einer Einsatzzeit von durchschnittlich 26 Minuten je Partie.

 

Wie die Bernauer Korbjäger einen Spieler eines Spitzten-Collegeteams wie Creighton verpflichten konnten, erklärt Teammanager Thomas Schönhoff: „James hat das College bereits 2016 beendet und war die komplette vergangene Saison vertraglos. Er hatte leider auf den falschen Spieleragenten gesetzt, der ihm am Ende keinen Job vermitteln konnte. Für ihn persönlich war dies natürlich ein herber Dämpfer als angehender Profi. Jedoch brennt er jetzt umso mehr darauf, sich bei uns zu beweisen“. Auch James Milliken selbst zeigt sich über das Engagement beim ProB-Ligisten erfreut: „Ich freue mich sehr über die Chance für Lok Bernau zu spielen. Ich möchte eine Führungsrolle auf dem Weg zu einer erfolgreichen Saison übernehmen und ein Vorbild für die jüngeren Spieler sein.“

 

Simon Schönhoff

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Lok Bernau reist zum zweiten Playoff-Duell nach Frankfurt

 

Nach dem erfolgreichen Auftakt in die Playoffs der 2. Basketball-Bundesliga ProB am letzten Wochenende kann der SSV Lok Bernau die Serie gegen die FRAPORT SKYLINERS Juniors am Samstag vorzeitig entscheiden. Im zweiten Duell treten die Bernauer auswärts in Frankfurt an. Das Spiel beginnt um 18.00 Uhr in der „Basketball City Mainhattan“.

Im zweiten Spiel der Playoff-Achtelfinalpaarung zwischen Lok Bernau und den FRAPORT SKYLINERS Juniors werden die Karten an diesem Wochenende neu gemischt. Zum Auftakt am letzten Samstag konnte sich die Lok beim Doppelspieltag mit ALBA BERLIN in der Mercedes-Benz Arena mit 75:64 durchsetzen und in der „Best-of-Three“-Serie in Führung gehen. Mit einem Sieg würde Bernau vorzeitig ins Viertelfinale einziehen. Bei einer Niederlage in Frankfurt kommt es am kommenden Dienstag (21.3. um 19.30 Uhr) zu einem entscheidenden dritten Spiel in der Erich-Wünsch-Halle.

Während die SKYLINERS im Hinspiel nicht in absoluter Bestbesetzung angetreten sind, rechnet Lok-Headcoach René Schilling fest damit, dass bei den Gastgebern in Frankfurt alle Doppellizenzspieler aus dem Bundesligakader auflaufen werden. „Frankfurt hat bereits im ersten Spiel sehr stark gespielt – so wie wir es auch erwartet haben. Niklas Kiel und Mahir Agva, beispielsweise, heben die spielerische Qualität im Inside Spiel dann aber noch einmal auf ein viel höheres Level“, berichtet der Bernauer Cheftrainer. Neben Kiel und Agva könnten am Samstag aber auch noch Max Merz und Stefan Ilzhöfer auflaufen, die ebenfalls zur festen Rotation in der BBL gehören, wo Frankfurt erst am Sonntag ein Heimspiel gegen die BG Göttingen hat.

Im ersten Playoff-Duell stachen bei den SKYLINERS Juniors der US-Amerikaner Travis Thompson (15 Punkte, 9 Rebounds) sowie mit ebenfalls zweistelliger Ausbeute Isaac Bonga und Tim Oldenburg (je 10 Punkte) heraus. Der 17-jährige Bonga schrammte mit seinen zusätzlichen acht Assists und acht Rebounds nur knapp an seinem zweiten Triple-Double in Folge vorbei. Ein Schlüssel des Bernauer Erfolges war die phasenweise sehr starke Verteidigung, mit der man die Hessen zu 22 Ballverlusten zwang.

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir haben das erste Spiel natürlich analysiert und uns auch mit dem Team einige Szenen angeschaut. Ich erwarte ein viel knapperes zweites Spiel, weshalb wir uns auf jeden Fall steigern müssen – sowohl defensiv wie offensiv. Wir werden viel geduldiger spielen müssen, um im Angriff gute Situationen für einfache Punkte zu finden.“

Das zweite Aufeinandertreffen beider Teams findet am Samstag um 18.00 Uhr in der „Basketball City Mainhattan“ – dem Basketballzentrum der FRAPORT SKYLINERS – statt (Walter-Möller-Platz 2, 60439 Frankfurt).

 

 

Quelle: Ricardo Steinicke

Lok Bernau trifft im Playoff-Achtelfinale auf Frankfurt

Lok Bernau trifft im Playoff-Achtelfinale auf Frankfurt

Zum Abschluss der Hauptrunde ließen die Basketballer des SSV Lok Bernau gegen die Herzöge Wolfenbüttel nichts anbrennen und setzten sich am Ende souverän 94:77 (41:40) durch. Als Tabellenerster der Nordstaffel treffen die Bernauer am kommenden Wochenende zum Auftakt in die Playoffs auf die FRAPORT SKYLINERS Juniors. Der Doppelspieltag mit Partner ALBA BERLIN in der Mercedes-Benz Arena beginnt Samstag bereits um 15.00 Uhr.

 

Nach einem spannenden letzten Spieltag in der Hauptrunde der 2. Basketball-Bundesliga ProB stehen endgültig die Teilnehmer für Playoffs und Playdowns fest. Als Tabellenerster der Nordstaffel warten auf den SSV Lok Bernau in der ersten Meisterschaftsrunde die Nachwuchsbasketballer von Bundesligist FRAPORT SKYLINERS aus Frankfurt. Das erste Aufeinandertreffen in der „Best of Three“-Serie wird es am kommenden Samstag im Rahmen des gemeinsamen Doppelspieltags bei ALBA BERLIN in der Mercedes-Benz Arena geben. Alle erhältlichen Eintrittskarten gelten sowohl für das Playoff-Spiel um 15.00 Uhr wie auch für das anschließende Bundesligaduell der Albatrosse gegen s.Oliver Würzburg um 18.00 Uhr. Tickets gibt es zum Sonderpreis von 15.00 EUR in der Lok-Geschäftsstelle oder über den regulären Vorverkauf bei ALBA BERLIN.

 

Zuvor gaben in der wieder einmal sehr gut gefüllten Erich-Wünsch-Halle noch die Herzöge Wolfenbüttel ihre Visitenkarte ab und erwiesen sich lange Zeit als der befürchtet hartnäckige Gegner. Nach zuletzt drei Siegen am Stück wollten die Gäste ihre minimale Chance auf den vorzeitigen Klassenerhalt und den Einzug in die Playoffs wahren. Die benötigte Schützenhilfe aus den zeitgleich laufenden Spielen blieb am Ende allerdings aus. Dennoch bereiteten die Herzöge den Hausherren vor allem in der ersten Halbzeit auf dem Feld einige Schwierigkeiten. Bernau startete mit Pierre Bland, Robert Kulawick, Kevin Wohlrath, Timajh Parker-Rivera und Jonas Böhm. Es entwickelte sich direkt ein munteres und ausgeglichenes Spiel. Ein Zwischenlauf Anfang des zweiten Viertels bescherte Wolfenbüttel und seinen mitgereisten Fans ein kleines Punktepolster und ließ die Playoff-Hoffnungen aufflammen (24:29, 15. Minute). Der bis dahin noch unauffällige Ferdinand startete dann den Lok-Turbo. Ein 11:0-Lauf mit sieben Punkten allein durch Zylka brachte Bernau wieder in Führung (35:29, 17. Minute). Jonas Böhm und Jannes Hundt sorgten bis zur Halbzeit für die weiteren Bernauer Zähler. Ein Dreier vom Herzöge-Playmaker Demetrius Ward, der am Ende mit 23 Punkten überzeugte, sorgte auf der Anzeige für einen ausgeglichenen 41:40 Halbzeitstand.

 

Lok Bernau kam konzentrierter aus der Kabine und konnte sich nach schnellen Punkten von Kapitän Jonas Böhm und einem Zylka-Dreier auf 46:40 absetzen. Die Antwort der Wolfenbütteler kam prompt mit einem Doppelpack von Khalil Kelley. Erst gegen Ende des dritten Viertels nach Dreipunktspiel von Jannes Hundt und zwei starken Korbaktionen von Robert Glöckner erspielte sich Bernau einen beständigen Vorsprung (64:55, 28. Minute). Kurz danach erhöhte Robert Kulawick per Dreier erstmals zu einer zweistelligen Führung. Zu Beginn des Schlussviertels ließ es Timajh Parker-Rivera zweimal spektakulär per Dunking krachen. Die Weichen waren hier bereits auf Sieg gestellt, auch wenn die Herzöge noch auf Tuchfühlung blieben und den Rückstand konstant hielten. Bernau suchte jetzt die großen Leute am Brett und konnte den Vorsprung ausbauen. Und auch Pierre Bland fand jetzt immer wieder den freien Weg zum Korb. Ferdinand Zylka und Timajh Parker-Rivera machten den Deckel auf den 17. Saisonsieg und jubelten am Ende über einen souveränes 94:77 gegen die Herzöge Wolfenbüttel. Youngster Ferdinand Zylka war mit 21 Punkten bester Punktesammler der Lok.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir konnten uns gegen Wolfenbüttel in der zweiten Halbzeit deutlich steigern, weshalb ich mit dem Ergebnis absolut zufrieden bin. Vor der Pause haben wir vor allem in der Defensive nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Dazu kamen dann viele kleine Nachlässigkeiten. Wir können jetzt aber mit positiver Stimmung in die Playoffs gehen und den Fokus auf unseren Gegner Frankfurt richten. Die Serie wird eine große Herausforderung – was wir bisher wissen, spielen sie einen sehr strukturierten Basketball. Es ist ein junges Team mit vielen Talenten, die bereits in der Bundesliga Erfahrung sammeln. Der Tabellenplatz der Hauptrunde spiegelt keineswegs die Stärke dieses Teams wieder.“

 

Viertelstände: 22:24, 41:40, 69:61, 94:77

 

SSV Lok Bernau: Ferdinand Zylka (21 Punkte), Pierre Bland (13), Jonas Böhm (12), Timajh Parker-Rivera (9), Tim Schneider (9), Robert Kulawick (9), Jannes Hundt (9), Rober Glöckner (8), Konstantin Kovalev (2), Nico Adamczak (2), Kevin Wohlrath (0), Nino Valentic (0)

 

Herzöge Wolfenbüttel: Demetrius Ward (23 Punkte), Khalil Kelley (21), Marius Pöschel (9), Luis Figge (9), Lars Lagerpusch (5), Constantin Ebert (4), Tom Alte (2), Niklas Bilski (2), Jörn Wessels (2), Henje Knopke (0), Yassin Mahfouz (dnp)

 

DAnke an Ricardo Steinicke für Text und Bild

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Lok Bernau sichert sich Tabellenspitze und Playoff-Heimrecht

Lok Bernau sichert sich Tabellenspitze und Playoff-Heimrecht

Der SSV Lok Bernau gewann das Spitzenspiel der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord bei den Artland Dragons deutlich mit 86:66 (51:24). Dank einer starken Mannschaftsleistung und einer nahezu perfekten ersten Halbzeit ließ man dem Aufstiegsaspiranten am Samstagabend vor 3.000 Zuschauern keine Chance. Pierre Bland und Tim Schneider stachen bei den Brandenburgern mit jeweils 16 Punkten heraus.

Die Tabellenspitze in der ProB Nord bleibt auch nach dem 20. Spieltag fest in Bernauer Hand. Mit dem Sieg beim direkten Konkurrenten in Quakenbrück ist der SSV Lok Bernau alleiniger Spitzenreiter. Bei noch zwei ausbleibenden Spielen in der Hauptrunde sind die Artland Dragons fast abgehängt. In den beiden Heimspielen gegen RSV Eintracht und Wolfenbüttel reicht der Lok ein Sieg, um auch als Tabellenerster in die erste Playoff-Runde einzuziehen. Die Bernauer haben dafür das Heimrecht sicher und können in der KO-Runde mögliche Entscheidungsspiele zu Hause vor eigenem Publikum austragen.

 

Bei den Artland Dragons sind die Lok-Basketballer in Bestbesetzung angetreten. Lok-Headcoach René Schilling stand der komplette Kader zur Verfügung. Vor der stimmungsvollen Kulisse in der mit 3.000 Zuschauern ausverkauften Arena startete der SSV mit Pierre Bland, Ferdinand Zylka, Robert Kulawick, Tim Schneider und Jonas Böhm. Nach einem kurzen Abtasten zeigten sich die Brandenburger Gäste von der großen Kulisse wenig beeindruckt. Nach den ersten beiden Lok-Dreiern von Robert Kulawick und Tim Schneider übernahm Bernau das Zepter auf dem Feld (5:8, 4. Minute). Die Brandenburger spielten auf beiden Seiten des Feldes wie aus einem Guss und ließen bei den Gastgebern nur wenige gute Würfe zu. Dank einer starken Offensivleistung wuchs der Vorsprung schon im ersten Viertel in den zweistelligen Bereich. Robert Glöckner mit einem Alley Oop Dunk und Nico Adamczak per Dreier sorgten für eine deutliche 30:14 Führung nach zehn Minuten. Die gut 20 mitgereisten Bernauer Fans konnten sich nach diesem Zwischenstand auch auf den Rängen bemerkbar machen. Die Gastgeber erholten sich nicht von diesem Schock und fanden keinerlei Mittel gegen die Lok-Offensive, die überragend traf. Jannes Hundt eröffnete das zweite Viertel mit einem Dreier, Konstantin Kovalev legte nach, bevor Tim Schneider mit einem krachenden Dunking einen 10:0-Lauf einläutete (43:18, 16. Minute). Die Dragons wurden förmlich überrollt und die Führung wuchs vor der Halbzeit sogar bis auf 29 Punkte an. Maximilian Rockmann auf Seiten der Artländer konnte zum Seitenwechsel noch auf 51:24 verkürzen. Bernau dominierte nicht nur wegen einer Trefferquote von fast 70 Prozent aus dem Feld. Vor allem am Brett ackerte die Lok konzentriert und ergatterte sich in der ersten Hälfte mehr als doppelt so viele Rebounds wie Artland (25:11).

 

Trotz des deutlichen Rückstands haben die Gastgeber das Spiel nach der Pause nicht weggeschenkt. Die Arena peitschte ihr Team im Kampf um die Tabellenführung weiter lautstark nach vorn. Mit einem schnellen Dreier setzte allerdings Robert Kulawick das erste Ausrufezeichen der zweiten Halbzeit. Die Quakenbrücker kamen nun besser in Spiel boten einen offenen Kampf. Matt Reid, Gregory Graves und Chris Frazier setzten zur Aufholjagd an. Der Vorsprung hielt aber stets der 20 Punktemarke stand. Auch im Schlussabschnitt ließ sich Lok Bernau den hoch verdienten Auswärtssieg nicht mehr nehmen. Am Ende stand ein souveränes 86:66 im Spitzenspiel.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Ich bin heute sehr zufrieden und stolz. Das war ein sehr überzeugender Sieg. Wir haben die Herausforderung als Mannschaft gemeistert, vor allem ist alles das, was wir uns vor dem Spiel vorgenommen haben, aufgegangen. Es war die wohl beste Halbzeit, die wir in dieser Saison gespielt haben. Wir werden den Fokus nun auf die letzten Spiele richten, um unsere gute Ausgangssituation und den ersten Tabellenplatz auch ins Ziel zu bringen.“

 

In den verbleibenden zwei Hauptrundenspielen trifft Lok Bernau jeweils vor eigenem Publikum auf Stahnsdorf und Wolfenbüttel. Den Anfang macht das Brandenburg-Derby am kommenden Wochenende gegen den RSV Eintracht. Das Sonntagsspiel beginnt um 16.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle.

 

Viertelstände: 30:14, 51:24, 71:49, 86:66

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (16 Punkte), Tim Schneider (16), Robert Kulawick (14), Robert Glöckner (9), Jonas Böhm (8), Ferdinand Zylka (6), Jannes Hundt (6), Nico Adamczak (4), Kevin Wohlrath (3), Timajh Parker-Rivera (2), Konstantin Kovalev (2), Nino Valentic (0)

 

Artland Dragons: Gregory Graves (20 Punkte), Chris Frazier (13), Maximilian Rockmann (12), Stacy Wilson (7), Matt Reid (6), Benjamin Fumey (6), Mark Nwakamma (2), Thorben Döding (0), Blanchard Obiango (0), Danelius Lavrinovicius (0), Johann Potratz (0)

 

Ricardo Steinicke

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Lok zum ProB-Aufsteigerduell auf Schalke

 

Für den SSV Lok Bernau steht an diesem Wochenende in der 2. Basketball-Bundesliga ProB ein königsblaues

Auswärtsspiel auf dem Plan. Im Duell der beiden Aufsteiger treffen die Bernauer auf den FC Schalke 04 Basketball. Der Tabellensechste gilt als heimstark und braucht im Kampf um einen Platz für die Playoffs jeden Punkt. Das Spiel beginnt am Samstag um 19.30 Uhr in der Halle an der Mühlbachstraße.

 

Das spannende Rennen um die Playoffplätze in der Nordstaffel der 2. Basketball-Bundesliga ProB ist im vollen Gange. Spätestens nach dem

Foto: Ricardo Steinicke

letzten Wochenende und dem Sieg von Schlusslicht Recklinghausen über die VfL Bochum AstroStars ist belegt, dass jeder jeden schlagen kann. Zwischen Tabellenführer Bernau und dem neunten Platz, der nach der Hauptrunde in die Playdowns einzieht, liegen vor dem 16. Spieltag gerade einmal acht Punkte (4 Siege) Differenz. Die Teams aus Itzehoe, Rostock, Wedel sowie Schalke teilen sich mit 14 Zählern punktgleich die Plätze sechs bis neun. An der Spitze haben die Bernauer auf das Verfolgertrio aus Iserlohn, Quakenbrück und Oldenburg einen Sieg Vorsprung.

 

Am Samstag kommt es zum Rückspiel der beiden Liganeulinge. Der FC Schalke 04 Basketball ist als Aufsteiger der 1. Regionalliga West in die 2. Basketball-Bundesliga zurückgekehrt und belegt mit einer fast ausgeglichenen Bilanz von sieben Siegen und acht Niederlagen den sechsten Tabellenplatz. Das Hinspiel im Oktober hatte der SSV zwar souverän 86:68 gewonnen. Das Ergebnis will Lok-Headcoach René Schilling aber keinesfalls als Gradmesser ansetzten. Die Schalker mussten damals ohne ihren erfahrenen Trainer Raphael Wilder antreten.

 

Die Königsblauen haben ein erfahrenes und eingespieltes Team. Sechs Leistungsträger der Aufstiegsmannschaft wurden zusammenhalten und hochkarätig ergänzt. Sieben Spieler können bei den Schalke-Basketballern zweistellig punkten, was die Aufgabe für die Bernauer Verteidigung keinesfalls leichtmachen wird. Courtney Belger lenkt dabei nicht nur das Spiel auf dem Feld, der 27-jährige US-Amerikaner ist mit rund 16 Punkten und sechs Assists der offensive Anführer bei den Gelsenkirchenern. Mit knapp sechs Rebounds ist er zudem auch der beste Rebounder seiner Mannschaft. Ihm zur Seite steht der zweimalige „Player of the Year“ der Regionalliga West Patrick Carney (13.4 Punkte), der zuletzt in Topform auftrumpfte. Carney trifft nicht nur fast 44 Prozent seiner Distanzwürfe. In den ersten beiden Spielen dieses Jahres sammelte er in Summe 50 Punkte. Darüber hinaus wartet die Wilder-Truppe sowohl offensiv wie defensiv unter den Körben mit sehr viel Physis auf.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Schalke spielt einen sehr kontrollierten Basketball und hat bewiesen, dass sie gegen die Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte nicht nur mithalten, sondern auch gewinnen können. Für uns wird die Teamdefense wichtig sein. Wir müssen vor allem aktiver und aggressiver spielen als zuletzt gegen Iserlohn.“

 

Das Auswärtsspiel auf Schalke beginnt am Samstag um 19.30 Uhr in der Halle an der Mühlbachstraße (Mühlbachstraße 3, 45891 Gelsenkirchen).

 

Wir danken Ricardo Steinicke

Winter-Magie im BARNIM PANORAMA

Winter-Magie im BARNIM PANORAMA

Neue Sonderausstellung und Familien-Erlebnisführung locken zum Besuch nach Wandlitz

 

Rund um die Weihnachtszeit ist ein Besuch des BARNIM PANORAMA besonders lohnend. Neben der Dauerausstellung „Geformte & Genutzte Landschaft“ ist seit 8. Dezember die neue Sonderausstellung „Landmaschinenbau in Ostdeutschland – gestern & heute“ zu sehen. Nicht nur Technik-Liebhaber können sich von aufwendig gefertigten Modellen von Traktoren, Mähdreschern und anderen Geräten der Landtechnik beeindrucken lassen. Mit Fotos, Informationstafeln und interessanten Zeitzeugen-Interviews wird die Agrartechnikszene im Osten Deutschlands seit 1945 bis zur Gegenwart anschaulich dokumentiert.

 

Familien und insbesondere kleine Entdecker dürfen sich zudem über die Erlebnisführung „Winter-Magie, vom Zauber der Winter-

Credits: M. Tiedt-Quandt

Credits: M. Tiedt-Quandt

Linde“  freuen.  Das Programm ist dem Baum des Jahres 2016 gewidmet und findet im Entdeckerpfad und im Baumhaus statt. Mal geheimnisvoll, mal spielerisch geht Waldhexe Wanda dabei so mancherlei Mythen auf den Grund. Man kann mit ihr am Feuer träumen, Geschichten lauschen, Schnitzereien zaubern und darf sich auf kleine Leckereien freuen.  Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollte man sich schnell anmelden.

Termine: 27.12.2016, 28.12.2016, 29.12.2016, 02.01.2017, 07.01.2017, 15.01.2017, 04.02.2017, 11.02.2017, jeweils 16:00–17:30 Uhr

Für Kinder ab 5 Jahre geeignet. Bitte Tasse und Taschenlampe mitbringen!

Mehr dazu gern hier: http://barnim-plus.de/veranstaltungen/events

Ort: BARNIM PANORAMA Naturparkzentrum · Agrarmuseum Wandlitz · Breitscheidstr. 8–9 · 16348 Wandlitz

Es gelten die regulären Eintrittspreise: Erwachsene: 6 €, Ermäßigt: 4 €, Kinder & Jugendliche 6-16 Jahre: 2,50 €, Kinder unter 6 Jahren: frei, Familien-Tageskarte: 14 €.

Anmeldung: info@barnim-panorama.de, Tel.: (033397) 68192-0

Weitere Informationen über unser aktuelles Angebot erhalten Sie auf www.barnim-panorama.de

Im Barnim-Shop des BARNIM PANORAMA gibt es tolle Geschenkideen für Groß und Klein, wie das Landtechnik-Quartett, in Handarbeit gefertigte Traktorenmodelle aus Holz oder eine Publikation der BauernZeitung mit vielen Details zur Sonderausstellung. Während der gesamten Advents- und Weihnachtszeit können Sie hier auch eine imposante historische Weihnachtspyramide bewundern. Jede der vier Stufen erzählt eine eigene Geschichte: Andächtiges mit den drei Königen und Märchenhaftes mit Schneewittchen, Hänsel und Gretel und Rotkäppchen.

 

Das BARNIM PANORAMA ist an folgenden Tagen in der Zeit von 10-18 Uhr geöffnet: 19.12.- 23.12., 26.12., 27.12-30.12.2016.  Geschlossen bleibt die Einrichtung am 24. , 25. und 31.12. sowie am 1.1. Ab 02.01.2017 gelten die regulären Öffnungszeiten täglich außer Freitag 10-18 Uhr.

 

Quelle; Gemeinde Wandlitz
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Lok gewinnt umkämpftes Auswärtsspiel in Itzehoe

Lok gewinnt umkämpftes Auswärtsspiel in Itzehoe

Der SSV Lok Bernau verabschiedet sich mit einem 74:64 (35:41) Auswärtssieg gegen die MTV Itzehoe Eagles in die Weihnachtspause. In einem stets umkämpften Spiel konnte sich der SSV erst im Schlussviertel absetzen. Mit dem zehnten Saisonsieg können sich die Bernauer erstmals die alleinige Tabellenführung der ProB Nord sichern. Pierre Bland ragte bei der Lok mit 21 Punkten und zehn Rebounds heraus.

 

Das Spitzenduo der vergangenen Wochen im Norden der 2. Basketball-Bundesliga ProB geht über die Weihnachtsfeiertage getrennte Wege. Während sich die Artland Dragons Quakenbrück am Samstag den wiedererstarkten ROSTOCK SEAWOLVES in eigener Halle geschlagen geben mussten, konnten die Bernauer mit ihrem Auswärtssieg am Sonntag die Tabellenführung behaupten. Erstmals in dieser Saison führt der SSV Lok Bernau allein das Tableau der ProB Nord an. Ein Verfolgerquartett mit Iserlohn, Oldenburg, Quakenbrück und Bochum liegt mit zwei Punkten Rückstand hinter Bernau.

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Die Bernauer bekamen aber zunächst in Itzehoe wie erwartet jede Menge Gegenwehr zu spüren und mussten bis zum Spielende für den Auswärtssieg kämpfen. Gegen die ähnlich stark besetzten Itzehoe Eagles schickte Lok-Headcoach René Schilling Pierre Bland, Robert Kulawick, Konstantin Kovalev, Tim Schneider und Timajh Parker-Rivera ins Rennen. Den besseren Start erwischten wie auch im Hinspiel die Gastgeber. Sechs Punkte durch Qa’rraan Calhoun und Kaymin Pruitt konnten die Bernauer mit einem Dreipunktspiel durch TJ Parker-Rivera beantworten. Ein sehr gut aufgelegter Konstantin Kovalev setzte für die Lok nach und sorgte für ein offenes Spiel, in dem sich kein Team absetzen konnte. Es war auf beiden Seiten ein physisch geführtes Spiel. Mit der hohen Intensität hatten die Bernauer die größeren Probleme, leisteten sich allein in der ersten Halbzeit 13 Turnover. Eine zwischenzeitliche Führung drehten die Eagles bis zur Pause, wo die Lok-Korbjäger 35:41 hinten lagen.

 

Das Spiel blieb auch nach dem Seitenwechsel zerfahren. Mit einem Dreier eröffnete Nico Adamczak direkt den zweiten Durchgang, musste aber bereits wenig später mit seinem fünften persönlichen Foul auf der Bank Platz nehmen. Die Bernauer kämpften weiter und blieben durch starke Aktionen von Pierre Bland auf Tuchfühlung (43:47, 25. Minute). Mit vier Punkten sorgte Nino Valentic vor dem Schlussviertel für den umjubelten Ausgleich. Zwei Kulawick-Dreier zu Beginn des vierten Viertels brachten die Bernauer dann wieder in Front (58:54, 32. Minute). Der SSV behielt in der hitzigen Schlussphase die Nerven und ließ sich die Führung nicht mehr abnehmen. Mit ihrem schnellen Angriffsspiel konnte sich die Lok zum Ende entscheidend absetzen und mit der Schlusssirene den 74:64 Sieg feiern. Neben Pierre Bland, der mit 21 Punkten und zehn Rebounds ein Double-Double erzielte, punkteten auch Konstantin Kovalev, Robert Kulawick und Tim Schneider zweistellig. Bei den Itzehoe Eagles war Kaimyn Pruitt mit 18 Zählern der erfolgreichste Werfer.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Ich bin sehr glücklich und zufrieden über diesen hart erkämpften Sieg. Itzehoe war der erwartet schwere Gegner. Bis ins dritte Viertel hatten wir Schwierigkeiten mit der hohen Intensität mitzuhalten. Wir haben es dann aber als Mannschaft geschafft, uns in dieses Spiel zu kämpfen. Am Ende konnten wir uns mit dem Sieg belohnen.“

 

Tabellenführer Lok Bernau eröffnet nach der Weihnachtspause am ersten Januarwochenende das neue Jahr mit einem Heimspiel gegen den SC Rist Wedel (7. Januar um 19.00 Uhr, Erich-Wünsch-Halle).

 

Viertelstände: 20:20, 35:41, 52:52, 74:64

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (21 Punkte), Konstantin Kovalev (12), Robert Kulawick (11), Tim Schneider (10), Timajh Parker-Rivera (7), Nico Adamczak (6), Nino Valentic (5), Jonas Böhm (2), Jannes Hundt (0), Kevin Wohlrath (0), Lukas Herwig (dnp)

 

MTV Itzehoe Eagles: Kaymin Pruitt (18 Punkte), Frederick Henningsen (15), Konstantin Karamatskos (7), Darren Galloway (7), Mayika Lungongo (6), Johannes Konradt (4), Qa’rraan Calhoun (4), Flavio Stückemann (2), Nick Tienarend (1)

 

Wir danken Ricardo Steinicke für Text und Foto

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Lok Bernau siegt mit Offensivfeuerwerk gegen Oldenburg

 Lok Bernau siegt mit Offensivfeuerwerk gegen Oldenburg

Mit einem 95:79 (58:52) Heimsieg gegen die Baskets Akademie Weser-Ems/OTB hat der SSV Lok Bernau die Tabellenführung in der 2. Basketball-Bundesliga ProB verteidigt. Die beiden offensivstarken Mannschaften boten sich am Samstag lange einen offenen Schlagabtausch. Die Bernauer profitierten von einer überragenden Trefferquote aus der Distanz. Ferdinand Zylka war mit 24 Punkten bester Werfer und setzte eine persönliche Bestmarke.

 

Zufriedene Gesichter beim Bernauer Trainergespann René Schilling und Sebastian Trzcionka gab es am Samstag nach dem Spiel. Die Lok-Korbjäger setzten

ferdinand zylka , Foto Ricardo Steinicke

ferdinand zylka , Foto Ricardo Steinicke

sich mit einer starken Offensivleistung gegen Oldenburg durch und sicherten sich den 29. Heimsieg in Folge. Dabei fand die Bernauer Defensive erst in der zweiten Halbzeit ins Spiel. Lok-Headcoach René Schilling musste im Spiel gegen den Tabellenvierten auf Jonas Böhm verzichten, der unter der Woche im Training umgeknickt war. Nach der Spielpause am Samstag, soll er aber wieder ins Training einsteigen können. Für Böhm rückte aus der ALBA Jugend Centerspieler Jacob Knauf in den Bernauer ProB-Kader.

 

Beide Teams kamen offensiv sehr schnell in Fahrt und boten sich ein offenes Spiel. Dabei zeigten sich sowohl bei den Oldenburgern als auch bei den Bernauern die Youngster als besonders treffsicher. Haris Hujic und Ferdinand Zylka sammelten bereits im ersten Viertel eine zweistellige Punkteausbeute. Neben Hujic bereitete Routinier Philip Zwiener der Lok große Probleme. Der ehemalige Nationalspieler zeigte seine Klasse und war in Korbnähe nur schwer zu stoppen. Neun Mal wechselte die Führung in den ersten zehn Minuten. Das zweite Viertel eröffnete Nico Admamczak für die Lok mit seinem zweiten Dreier im Spiel. Oldenburgs Trainer Artur Gacaev rief nach 23 gespielten Sekunden seine Mannschaft zur Auszeit (30:28, 11. Minute). Adamczak legte wenig später mit zwei weiteren laut umjubelten Dreiern in Folge nach. Bernau konnte sich damit kurzeitig etwas absetzen (38:32, 13. Minute). Unter den Körben ackerte auf Bernauer Seite TJ Parker-Rivera. Er sammelte bis zur Halbzeit nicht nur acht seiner insgesamt elf Rebounds. Durch sein beherztes Nachgehen im Angriff, sorgte er mit zwei Abstaubern vor der Pause für die 58:52 Führung.

 

Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren wacher aus der Kabine. Bernau zeigte sich vor allem defensiv stärker als in der ersten Hälfte. Ferdinand Zylka und Tim Schneider schraubten die Führung erstmals in den zweistelligen Bereich (69:56, 24. Minute). Der Vorsprung hielt bis ins Schlussviertel hinein. Allerdings zeigten die Oldenburger, warum sie als „Comeback-Mannschaft“ so gefürchtet sind. Mit einem 9:0-Lauf brachten sich die Niedersachsen noch einmal gefährlich nah auf Schlagdistanz heran (75:71, 34. Minute). Nico Adamczak konnte per Dreier zwar den Oldenburger Lauf stoppen, die Gäste blieben aber auf Tuchfühlung. In den letzten fünf Spielminuten lief dann die Bernauer Offensive noch einmal heiß. Ferdinand Zylka, Tim Schneider und Pierre Bland stellten die zweistellige Führung wieder her und sorgten für die Vorentscheidung (90:77, 39. Minute). Mit einem krachenden Dunking sorgte Timajh Parker-Rivera auf Bernauer Seite für den Schlusspunkt zum 95:79 Heimsieg über die Baskets Akademie Weser-Ems/OTB. Parker Rivera besiegelte damit auch sein Double-Double mit 16 Punkten und elf Rebounds. Insgesamt kamen bei der Lok fünf Spieler auf eine zweistellige Punkteausbeute. Mit einer Trefferquote von fast 60 Prozent bei den Dreiern (16 von 27) sowie einer Feldwurfquote von über 50 Prozent erwischte die Bernauer Offensive einen ganz starken Tag. Youngster Ferdinand Zylka traf fünf seiner sieben Dreierversuche und stellte am Ende mit 24 Punkten eine persönliche Saisonbestleistung auf.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Wir sind ganz klar mit dem Ergebnis und dem Spiel zufrieden. Es war ein sehr offensiv geprägtes Spiel, vor allem am Anfang. Oldenburg hat sich als individuell und mannschaftlich sehr starker Gegner präsentiert. Wir konnten uns defensiv nach der Halbzeit deutlich steigern und haben es geschafft sie in den entscheidenden Phasen des Spiels zu stoppen.“

 

Nach zehn Spielen führt der SSV Lok Bernau punktgleich vor den Artland Dragons die Nordstaffel der ProB an. Der haushohe Ligafavorit ist nach holprigem Saisonstart auf Kurs und inzwischen seit sechs Spielen ungeschlagen. Zum Abschluss der Hinrunde reisen die Bernauer Basketballer in kommenden Woche zum ärgsten Rivalen der vorletzten Saison, wo man sich in der Regionalliga mit dem MTV Herzöge Wolfenbüttel ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Aufstieg bot. Momentan liegt das Team von Trainer Ralf Rehberger mit nur drei Siegen auf dem zehnten Tabellenplatz. Am Sonntag um 17.00 Uhr kommt es auswärts in der Lindenhalle zu einem Wiedersehen (Halberstädter Straße 1a, 38300 Wolfenbüttel).

 

Viertelstände: 27:28, 58:52, 73:62, 95:79

 

SSV Lok Bernau: Ferdinand Zylka (24 Punkte), Timajh Parker-Rivera (16), Nico Adamczak (15), Pierre Bland (13), Tim Schneider (12), Kevin Wohlrath (6), Robert Kulawick (5), Nino Valentic (2), Jacob Knauf (2), Jannes Hundt (0), Konstantin Kovalev (dnp)

 

Baskets Akademie Weser-Ems/OTB: Haris Hujic (23 Punkte), Till Isemann (15), Philip Zwiener (13), Lucien Schmikale (10), Marko Bacak (6), Armin Musovic (5), Robert Drijencic (5), Piet Niehus (2), Jacob Albrecht (0), Jacob Hollatz (0)

 

 

Ricardo Steinicke

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Bernau nach Heimsieg gegen Iserlohn wieder Tabellenführer

Bernau nach Heimsieg gegen Iserlohn wieder Tabellenführer Botschafter für Bernau - Barnim-plus

Der SSV Lok Bernau bleibt in eigener Halle weiter ungeschlagen. Gegen die Iserlohn Kangaroos feierten die Bernauer Basketballer einen ungefährdeten 91:74 (47:29) Heimsieg und klettern damit wieder an die Tabellenspitze der 2. Basketball-Bundesliga ProB Nord. Vor allem defensiv präsentierte sich der SSV im Vergleich zur Vorwoche stark verbessert. Pierre Bland führte die Lok mit 16 Punkten, sechs Rebounds sowie sechs Assists an.

 

Die Bernauer Heimserie wächst weiter. Seit nunmehr 28 Spielen und über 25 Monate ist der SSV Lok Bernau in eigener Halle ungeschlagen. Dass diese Serie auch am Samstag gegen die Iserlohn Kangaroos nicht reißen sollte, machten die Schützlinge von Lok-Headcoach René Schilling schnell klar. Zwar dauerte es geschlagene zwei Minuten ehe die Bernauer Offensive Fahrt aufnehmen konnte, in der Verteidigung waren die Brandenburger aber hellwach. Bernau startete in einer kleinen Formation mit Pierre Bland, Ferdinand Zylka, Robert Kulawick, Tim Schneider und Timajh Parker-Rivera und war gut auf den Gegner eingestellt. In der zunächst offenen Partie, setzten sich die Hausherren nach einem Zylka-Dreier erstmals ab (12:8, 6. Minute). Die Lok nahm weiter Fahrt auf und führte nach zehn Minuten bereits 24:15. Durch die beherzte Bernauer Verteidigung gelang es das Iserlohner US-Duo Harris und Kone in der ersten Halbzeit komplett aus dem Spiel zu nehmen. Die beiden Topscorer der Kangaroos kamen in den ersten 20 Minuten zusammen nur auf magere sechs Punkte. Auf der anderen Seite sahen die über 500 Zuschauer in der Erich-Wünsch-Halle die vom Trainer eingeforderte mannschaftliche Offensive. Dank starker Wurfquoten aus allen Lagen wuchs der Vorsprung deutlich an. Mit 47:29 ging es in die Halbzeit.

Foto: Ricardo Steinicke

Foto: Ricardo Steinicke

 

Nach dem Seitenwechsel stach Robert Kulawick mit einem schnellen Dreier aus deutlich mehr als sieben Metern ein weiteres Mal direkt ins Herz der Kangaroos. Der SSV dominierte das Heimspiel auch im dritten Viertel. Die Iserlohn Kangaroos mühten sich den Vorsprung zu verkleinern, fanden aber keinerlei Mittel die rollende Lok zu stoppen. Timajh Parker-Rivera ließ es nach Pass von Kevin Wohlrath krachen und schraubte die Führung mit Dunking erstmals auf 30 Punkte (71:40, 28. Minute). Die Weichen waren damit endgültig auf Heimsieg gestellt. Bis Mitte des vierten Viertels hielten die Bernauer die Intensität hoch (82:53, 34. Minute). Nun zeigte sich auch Terrell Harris auf Iserlohner Seite. Mit zehn Punkten von ihm in den letzten Minuten gestatte man den Gästen noch Ergebniskosmetik. Am Ende holte der SSV Lok Bernau mit 91:74 den siebten Sieg der laufenden ProB-Saison und konnte sich an den punktgleichen Artland Dragons vorbei wieder an die Tabellenspitze schieben. Auf Bernauer Seite unterstreichen die insgesamt 27 Assists das starke Mannschaftsspiel. Gleich fünf Spieler kamen zugleich auf eine zweistellige Punkteausbeute. Pierre Bland (16 Punkte) und Robert Kulawick (13 Punkte) waren am Samstag die erfolgreichsten Werfer.

 

Lok-Headcoach René Schilling: „Ich bin mit der gezeigten Leistung meiner Mannschaft heute sehr zufrieden. Wir haben über weite Strecken des Spiels, sowohl defensiv wie offensiv, genau das umgesetzt, was wir im Vorfeld besprochen haben. Durch die guten Wurfquoten konnten wir uns dann schnell absetzen und das Spiel kontrollieren.“

 

Bereits am nächsten Samstag steht für die Lok der nächste Heimspiel-Kracher an. Die Baskets Akademie Weser-Ems/OTB mit dem ehemaligen Bundesliga- und Nationalspieler Philip Zwiener gastiert in Bernau. Das Nachwuchsteam der EWE Baskets Oldenburg (BBL) liegt in der ProB nach einem knappen Heimsieg gegen Bochum auf dem vierten Tabellenplatz. Das Heimspiel gegen die Baskets Akademie Weser-Ems startet am Samstag um 19.00 Uhr in der Erich-Wünsch-Halle (Heinersdorfer Straße).

 

Viertelstände: 24:15, 47:29, 75:42, 91:74

 

SSV Lok Bernau: Pierre Bland (16 Punkte), Robert Kulawick (13), Ferdiand Zylka (12), Jonas Böhm (12), Tim Schneider (11), Timajh Parker-Rivera (8), Kevin Wohlrath (8), Nico Adamczak (4), Nino Valentic (4), Jannes Hundt (3), Konstantin Kovalev (0)

 

Iserlohn Kangaroos: Yannick Opitz (16 Punkte), Terrell Harris (15), Moussa Kone (11), Joshua Dahmen (8), Thomas Reuter (8), Sören Fritze (6), Ruben Dahmen (5), Kristof Schwarz (2), Deion Giddens (2), Gabriel de Oliveira (1)

 

 DAnke an Ricardo Steinicke für Text und Bild

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