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Neue Straßen im TEG 19/20 TEG 19/20 – was ist das denn? Es ist jetzt das Schweizer Viertel in Zepernick betroffen, namentlich die Schweizer Str. Uristraße, Unterwaldenstraße, Solothurnstraße und der Wilhelm-Tell-Weg. In diesen Straßen wurde 475 Tage von den Firmen Strabag und TRP gebaut. Natürlich nicht die ganze Zeit, da sich das Baugeschehen vom 21.5.2013 bis 8.9.2014 über den Winter erstreckte und in den Wintermonaten die Arbeiten ruhten. Gebaut wurden 1.900 Meter neue Fahrbahnen mit Fahrbahnbreiten zwischen 5 – 5,25 Meter. Gehwege erhielten die Schweizer Straße und der Wilhelm- Tell - Weg. Die Baukosten für den Gehweg verursachen im Schnitt ca. 1 € zusätzliche Beitragshöhe pro m² anrechenbare Grundstücksfläche bei den Anliegern. Die Gesamtbeitragshöhe für den grundhaften Straßenbau wird zwischen ca. 5 Euro (Wilhelm-Tell Weg) und 9 Euro (Uristraße) variieren. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf ca. 1,78 Mio. Euro. Wenn man dies pauschal auf die 1.900 Meter Straße umlegen würde, hätte man als Anhaltspunkt ca. 900 Euro Baukosten je lfd. Meter. Das Bauvorhaben verlief nach anfänglichen Irritationen weitgehend konfliktfrei, was auch der sehr konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Gemeindevertretung, Gemeindeverwaltung und örtlicher Bürgerinitiative zu verdanken ist. Die Anlieger hatten sich frühzeitig in die Planung eingebracht und so wurde eine anfänglich aufwendige Entwässerungslösung alternativ entwickelt und auch die Frage des Gehwegbaues wurde nach Befragung der Anlieger individuell entschieden. In den Straßen, die nun keine Gehwege bekommen haben, war dies ausdrücklicher Wunsch der Anlieger. In der Schweizer Str. sahen die Gemeindevertretung und Verwaltung die zwingende Notwendigkeit des Gehwegbaus (Umgehung für Bahnhofstraße) und im Wilhelm-Tell-Weg war es ausdrücklicher Wunsch der Anlieger, einen Gehweg zu bauen. Wir wünschen nun allen Anliegern eine unfallfreie und störungsfreie Straßennutzung. Staub, Schlamm und Huckelpisten sind Geschichte. Auch die regelmäßigen Sandabspülungen aus den einmündenden Straßen in die Bucher Str. gehören nun der Vergangenheit an. Ein Begriff muss aber noch geklärt werden, TEG 19/20 – was bedeutet das? TEG steht für Teilentwässerungsgebiet. Die Gemeinde hat das gesamte Gebiet Panketals in solche Teilgebiete unterteilt. Dem liegt der Umstand zugrunde, dass eine Hauptfunktion der Straßen neben der Fahrbahn unter derselben liegt, nämlich die Entwässerung. Diese funktioniert immer nur in einem Gesamtverbund, weil das Wasser ja irgendwohin abfließen muss. Insofern steht vor jedem Straßenbau die Überlegung, wie und wo das Wasser gesammelt und schadlos abgeleitet werden kann. Das Ergebnis dieser Planung findet sich in den Teilentwässerungsgebieten wieder und diese werden dann auch möglichst im Verbund ausgebaut. Rainer Fornell, Bürgermeiste

Straßenbau im Schweizer Viertel abgeschlossen

Neue Straßen im TEG 19/20

TEG 19/20 – was ist das denn? Es ist jetzt das Schweizer Viertel in Zepernick betroffen, namentlich die Schweizer Str. Uristraße, Unterwaldenstraße, Solothurnstraße und der Wilhelm-Tell-Weg. In diesen Straßen wurde 475 Tage von den Firmen Strabag und TRP gebaut. Natürlich nicht die ganze Zeit, da sich das Baugeschehen vom 21.5.2013 bis 8.9.2014 über den Winter erstreckte und in den Wintermonaten die Arbeiten ruhten. Gebaut wurden 1.900 Meter neue Fahrbahnen mit Fahrbahnbreiten zwischen 5 – 5,25 Meter. Gehwege erhielten die Schweizer Straße und der Wilhelm- Tell – Weg. Die Baukosten für den Gehweg verursachen im Schnitt ca. 1 € zusätzliche Beitragshöhe pro m² anrechenbare Grundstücksfläche bei den Anliegern.  Die Gesamtbeitragshöhe für den grundhaften Straßenbau wird zwischen ca. 5 Euro (Wilhelm-Tell Weg) und 9 Euro (Uristraße) variieren. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf ca. 1,78 Mio. Euro. Wenn man dies pauschal auf die 1.900 Meter Straße umlegen würde, hätte man als Anhaltspunkt ca.  900 Euro Baukosten je lfd. Meter.

Das Bauvorhaben verlief nach anfänglichen Irritationen weitgehend konfliktfrei, was auch der sehr konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Gemeindevertretung, Gemeindeverwaltung und örtlicher Bürgerinitiative zu verdanken ist. Die Anlieger hatten sich frühzeitig in die Planung eingebracht und so wurde eine anfänglich aufwendige Entwässerungslösung alternativ entwickelt und auch die Frage des Gehwegbaues wurde nach Befragung der Anlieger individuell entschieden. In den Straßen, die nun keine Gehwege bekommen haben, war dies ausdrücklicher Wunsch der Anlieger. In der Schweizer Str. sahen die Gemeindevertretung und Verwaltung die zwingende Notwendigkeit des Gehwegbaus (Umgehung für Bahnhofstraße) und im Wilhelm-Tell-Weg war es ausdrücklicher Wunsch der Anlieger, einen Gehweg zu bauen. Wir wünschen nun allen Anliegern eine unfallfreie und störungsfreie Straßennutzung. Staub, Schlamm und Huckelpisten sind Geschichte. Auch die regelmäßigen Sandabspülungen aus den einmündenden Straßen in die Bucher Str. gehören nun der Vergangenheit an.

Ein Begriff muss aber noch geklärt werden, TEG 19/20 – was bedeutet das? TEG steht für Teilentwässerungsgebiet. Die Gemeinde hat das gesamte Gebiet Panketals in solche Teilgebiete unterteilt. Dem liegt der Umstand zugrunde, dass eine Hauptfunktion der Straßen neben der Fahrbahn unter derselben liegt, nämlich die Entwässerung. Diese funktioniert immer nur in einem Gesamtverbund, weil das Wasser ja irgendwohin abfließen muss. Insofern steht vor jedem Straßenbau die Überlegung, wie und wo das Wasser gesammelt und schadlos abgeleitet werden kann. Das Ergebnis dieser Planung findet sich in den Teilentwässerungsgebieten wieder und diese werden dann auch möglichst im Verbund ausgebaut.

Rainer Fornell, Bürgermeister