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FSV feiert seine Hinrunde

FSV feiert seine Hinrunde

Am letzten Spieltag der Hinrunde in der Landesliga Nord war am Freitagabend die SV 1920 Zehdenick zu Gast auf Rehberge. Trotz kalten Temperaturen um den Gefrierpunkt fanden knapp 100 Zuschauer den Weg ins Stadion. Selbst die Gästefans waren reichlich vertreten, die ihre Mannschaft nach vorn jubeln wollten.

Pünktlich um 19:00 Uhr lies der Schiedsrichter Niklas Behnke den Ball rollen. Während die Zuschauer sich tief in ihre Jacken hüllten, liefen die Fußballer auf dem Platz sich so langsam warm. Die erste Riesenchance hatte dabei der Bernauer Lenny Canalis Wandel in der 30. Minute nach einer Ecke von Ümit Ejder auf dem Fuß. Aus knapp 12 Meter zog er direkt ab und traf dabei nur die Latte. So blieb es weiter beim 0-0. Dann wachten die Gäste aus dem Oberhavel auf. In der 33. Minute prüfte der Zehdenicker Alexander Schmidt aus knapp 5 Meter den img_5433-002Bernauer Schlussmann Eric Niendorf mit einem flachen Schuss, der jedoch zu platziert auf dem Mann ging. Vorausgegangen war ein Freistoß aus knapp 30 Metern. Die Fans aus Zehdenick erahnten, dass nun mehr möglich sei und begannen mit ihren Fangesängen. Zehdenick kämpfte und ackerte, konnte jedoch die Bernauer Abwehr nicht knacken. So blieb es nach 45 Minuten beim 0-0. Nach Wiederanpfiff gab es dann gleich eine Schrecksekunde beim Bernauer Trainer Christian Städing. Nikola Vujicic verletzte sich. Für ihn kam Maximilian Schröder ins Spiel. Nach dem Wechsel platze der Bernauer Knoten. Justin Pehl besorgte in der 51. Minute nach Vorarbeit von Ümit Ejder für die Hausherren die Führung. Endlich wachten die Bernauer Fans auf und peitschten ihre Mannschaft nach vorn. In der 79. Minute erhöhte Ümit Ejder auf 2-0. Einen zuvor hineingebrachten Ball vom Torjäger selbst, ließ ein Zehdenicker Verteidiger Ümit Ejder erneut vor die Füße fallen, der nur noch vollstrecken musste. Damit aber noch nicht genug. In der 90. Minute sahen die Fans den krönenden Abschluss der Partie. Georg Machut flankte von der linken Position in den Strafraum. Der herausstürmende Ümit Ejder sah, dass der Zehdenicker Schlussmann David Rogowski zu weit vor dem Kasten stand. Er lupfte das Spielgerät über den Keeper und brachte mit seinem zweiten Treffer im Zehdenicker Kasten zum 3-0 an diesem Abend unter. Die Bernauer bleiben nach dem Sieg 14 Spiele in Folge unbesiegt. Ein schöneres Geschenk konnte Mannschaft vom Trainerteam Christian Städing und Mario Grabow den Fans heute nicht machen. Mit dem Sieg gehen wir in die Winterpause und wünschen unseren Fans, Zuschauern und allen Fußballbegeisterten „Frohe Weihnachten“.

 

Statistik

  1. Spieltag, Landesliga Nord, 16.12.2016

FSV Bernau

Niendorf – Toepfer, Bemmann, Heidrich, Mahnke, Neprjachin, Machut, Peh, Canalis Wandel, Ejder, Vujicic (52. Schröder)

SV 1920 Zehdenick

Rogowski – Loris, Woiton, Pfefferkorn (72. Hauck), Rothermund, Schmidt, Grasmann, Höpfner, Nowak, Elor, Kerl (72. Wegener)

Tore:

1-0 Pehl (51.), 2-0 Ejder (79.), 3-0 Ejder (90.)

 

Wir danken Marco Ritzki für Text und Foto

FSV Bernau mit glücklichem Unentschieden im Spitzenspiel

FSV Bernau mit glücklichem Unentschieden im Spitzenspiel

Der 13. Spieltag stand ganz im Fokus eines Spitzenspiels. Auf Rehberge empfing der FSV als Tabellenführer den Zweitplatzierten RSV Eintracht 1949 aus Teltow. Der FSV, der die letzten 12 Spiele in Folge gewann, ging selbstbewusst, jedoch mit einer Prise Vorsicht in die Partie. Schließlich ist die Mannschaft aus Potsdam-Mittelmark nicht umsonst Tabellennachbar.

Spritzig bei kühlen Temperaturen machten die Bernauer gleich von Beginn an Tempo. Keine 120 Sekunden rollte der Ball, da klingelte es bereits im Kasten der Teltower. Nikola Vujicic schob nach Querpass von Justin Pehl ein. Nach 20 Minuten verflachte der Bernauer Powerfußball. Die Eintracht kam mit dem Tabellenführer immer besser zurecht. Bernau fehlten die Ideen nach hinten mitzuarbeiten, die die RSV eiskalt in der 41. durch Levi Böttcher ausnutzen. Zuerst wurde der Bernauer Abwehrvize mit einem Beinschuss getunnelt, ehe der RSV Torschütze an den beiden Bernauer Außenverteidigern aus knapp 10 Meter zum 1-1 Ausgleich einschob. Mit dem Unentschieden ging es in die Halbzeit. In Hälfte Zwei wurde das Spiel heftiger. Fouls auf beiden Seiten sahen die 68 Zuschauer. So griff der Schiedsrichter in der zweiten Hälfte viermal zum gelben Karton. Eintracht, die bissiger wurde, kam dabei oft gefährlich vors Bernauer Tor, die ihre Chancen jedoch nicht zu verwerten wusste. Ebenso erarbeiteten sie Bernau durch Justin Pehl gleich mehrfach seine Chancen, die entweder über oder an dem Tor vorbeigingen. Mit den Chancen wurden die wenigen Zuschauer auf der Tribüne endlich wach und es entstand so etwas wie ein Fangesang. „Forza Bernau“ hallte es von den Zuschauerplätzen. In der 79. Minute kamen Sorgenfalten beim Bernauer Trainer auf. Der Mannschaftskapitän Patrick Toepfer verletzte sich nach einem Foulspiel und musste ausgewechselt werden. Nach 90 Minuten war das Spiel beendet. Bernau bleibt weiterhin nach dem glücklichen Unentschieden Tabellenführer vor RSV Eintracht 1949.

Statistik

Landesliga Nord, Samstag, 03.12.2016, 12:30 Uhr

FSV Bernau

Niendorf – Amuri, Toepfer (79. Neprjachin), Heidrich, Mahnke, Bemmann, Canalis Wandel, Pehl, Machut, Ejder, Vujicic

FSV Eintracht 1949

Vater – Kaiser (73. Heilmann), Keller, Thomas, Böttcher, Vogler, Ring, Bensch, Langleist, Rauch, Möhl (78. Krüsemann)

Tore:

1-0 Vujicic (2.), 1-1 Böttcher (41.)

Quelle: FSV Bernau

Foto; Marco Ritzki

Foto; Marco Ritzki

BERNAU: Sportplatz Rehberge erhält neuen Kunstrasen

Sportplatz Rehberge: Es grünt so grünBotschafter für Bernau - Barnim-plus

Trotz hochsommerlicher Temperaturen wächst auf dem Sportplatz in Rehberge sattes Grün. Grund dafür ist der Kunstrasen, der in dieser Woche gelegt wird.

Bei dem Material handelt es sich im Prinzip um das gleiche, das bereits auf dem Platz in Schönow verwendet wurde. Lediglich die Struktur wurde vom Hersteller so weiterentwickelt, dass die Eigenschaften des Spielgrunds stärker in Richtung Naturrasen weisen. Die Kunstrasenbahnen der 100 Meter langen und 60 Meter breiten Spielfläche werden in dieser Woche verlegt, zugeschnitten und verklebt. In den nächsten Wochen werden die Ballfangzäune, die Tribünen und die Elektroanlagen installiert.

rehberge_rollrasen_verlegtQuelle: Stadt Bernau