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Planfeststellungsverfahren für Radweg zwischen Wullwinkel und Biesenthal abgeschlossen

Das Planfeststellungsverfahren für den Radweg zwischen Wullwinkel und Biesenthal

ist abgeschlossen –  Meilenstein geschafft

Biesenthal. Nach mehr als fünf Jahren Planung ist der Planfeststellungsbeschluss zum Radweg entlang der L200 zwischen Wullwinkel und Biesenthal endlich da. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, um im Frühjahr 2018 mit der Ausführungsplanung und dem Bau zu beginnen, so Britta Müller.

Die SPD-Abgeordnete hatte mehrfach per Brief an die Infrastrukturministerin und per mündlicher Anfrage im Landtag auf die Dringlichkeit des Radweges aufmerksam gemacht. Der Radweg zwischen Biesenthal und Bernau ist auf der Höhe Wullwinkel auf einer Länge von 2 km unterbrochen, die Radfahrer müssen den sicheren Weg verlassen und auf die vielbefahrene Landstraße L200 ausweichen. Im Juni 2016 wurde ein Radfahrer auf diesem Straßenabschnitt durch einen Unfall getötet. Besonders gefährlich ist die Situation auch für die Kinder, die den Weg als Schulweg nutzen müssen. Sowohl die lokale Agenda Biesenthal wie auch der ADFC haben sich mit Fahrraddemos für den schnellen Bau der Strecke eingesetzt.

Der Lückenschluss bei Wullwinkel verzögerte sich seit 2012 aufgrund verschiedener baurechtlicher Eingaben immer wieder. Zuletzt musste ein Ersatzhabitat für Zauneidechsen geschaffen werden, um die seltenen Tiere aus dem Baufeld abzufangen. Auch ein privater Anlieger hatte noch 2017 gegen den Bau Einwände vorgebracht.

Britta Müller kommentiert:
„Es gab bereits genug Verzögerung. Der Radweg ist dringend erforderlich. Nicht ohne Grund bin ich bei den Fahrraddemos mitgefahren. Ich hoffe sehr, dass nun im Frühjahr 2018 endlich mit dem Bau begonnen werden kann.“

 

Britta Müller
Mitglied des Landtages Brandenburg

Bürgerbüro: Prenzlauer Chaussee 155, 16348 Wandlitz

Fahrraddemo von Biesenthal nach Wullwinkel

Am  30.10.16 hatte die Lokale Agenda 21 Biesenthal zu einer Fahrraddemo geladen. Sie startete 10.00 Uhr vor der Amtsverwaltung und führte über die L200 nach Wullwinkel und zurück. Begleitet wurden die ca. 400 Radler von der Polizei, die die Demo absicherte.

Warum die Demo?
Der Radweg zwischen Biesenthal und Wullwinkel ist immer noch nicht fertig. So fehlt eine sichere Radverbindung. Wer die Straße kennt, kennt auch das hohe Verkehrsaufkommen und die Geschwindigkeiten die gefahren werden. Diesen Umständen ist auch der erneute Tod eines Radfahrers am 25.6.16 zu schulden.

Die Stadt Biesenthal hat dasProjekt des Radwegebaus stehts unterstützt und es mit ihren Mitteln vorangetrieben. So begannen bereits 2008 Planungen und die Stadt hat dann 2010 den Beschluss zur Kostenbeteiligung gefasst. Seit dem sind die Verantwortlichen bestrebt, dass der Radweg so schnell als möglich gebaut wird. Stand 2016 ist, das nach Aussagen des Infrastrukturministeriums bis zum Jahresende 2016 der Planfeststellungsbeschluss gefasst werden soll.
ABER
der Landesbetrieb Straßenwesen wird erst 2018 mit dem Bau beginnen.

Um nicht weitere Opfer zu beklagen, fordert die Lokale Agenda 21 Biesenthal, dass bereits 2017 mit dem Bau des Fahrradweges begonnen wird,
oder
wenn dies nicht möglich ist, auf dieser Strecke die Geschwindigkeit auf 80 km/h zu reduzieren.

Die 3 Redner Dr. Andreas Krone: 2008 waren die Planungen fertig, dann wurde das erste Stück Rüdnitz – Wullwinkel gebaut, danach Bernau-Rüdnitz und Wullwinkel – Biesenthal ist hängen geblieben. Die Stadt Biesenthal hat bereits 2010 die Kofinanzierung in den Haushalt eingeplant, seit dem steht dieser Betrag im Haushalt zur Verfügung.  2013 hat die Stadt, die Lokale Agenda, das Amt, die Politik versucht im Ministerium Druck zu machen – weil alle Planungen fertig waren ABER sie nicht bearbeitet wurden, weil die Finanzierung nicht gesichert war. Auf Grund der langen Zeit gibt es nun neue Anforderungen, Gegebenheiten, so das der Landesbetrieb erst 2018 anfangen kann zu bauen. Deswegen diese Demo um entweder den Baubeginn zu beschleunigen oder auf Tempo 80 km/h zu drosseln. Diese Temporeduzierung ist in der Stadtverordneten Versammlung diesen Donnerstag auf der Tagesordnung!
Bürgermeister Carsten Bruch: Bedankt sich bei allen Teilnehmern und denkt das die anwesenden Landtagsabgeordneten, Britta Müller und Margita Mächtig, diese Forderungen nach Potsdam weiter tragen werden. Das bisher Erreichte wurde durch viele Akteure geschafft, sei es Stadtpolitik, über die Bürgermeister, über die Lokale Agenda und über die Kreis- und Landespolitik.  Das Planungsverfahren wurde aber auch durch Einsprüche verzögert. Über das Planfeststellungsverfahren, welches bis zum Jahresende in Kraft treten soll,  sind diese Einsprüche  erledigt.  Der Kreis hat über einen Kreistagsbeschluss(2015) die Kofinanzierung der Biesenthaler Eigenmittel beschlossen. Somit werden die Mittel, die die Stadt Biesenthal auf wenden muss, geringer werden.  Der Druck muss da sein das die Bauarbeiten bereits 2017 beginnen. Aber auch andere ortsverbindende Radwege müssen gebaut werden. So wird die Stadtverordneten Versammlung sich positiv für den Bau eines Radweges nach Eberswalde einsetzen. Dieser soll nicht entlang der Straße gebaut werden, sondern beginnend am Bahnhof (4-Wege-Rad-Konzept was einen Radweg nach Melchow entlang der Bahn vorsieht)
Britta Müller: Ist weiter im Gespräch  im Landtag dieses Projekt voranzubringen. So wird weiter aus dem parlamentarischen Bereich die Landesregierung aufgefordert werden, dieses Projekt so schnell als möglich voranzubringen.

 

 

WANDLITZ: Radwegebau Lanke – Ützdorf geht voran

Dieses Jahr noch soll der Radweg zwischen Lanke und Ützdorf fertig sein. Auf der ca. 2km langen Strecke können dann Wanderer und Radler endlich sicher an ihr Ziel kommen. So kann man dann sicher von Wandlitz oder gar Klosterfelde über Ützdorf vorbei an vielen Seen nach Lanke radeln. Ein schöner Radweg.

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Gute Nachricht für Radfahrer – Ernüchterung für Pendler

Pressemitteilung

Gute Nachricht für Radfahrer – Ernüchterung für Pendler

Die gute Nachricht zuerst: Mit dem Bau des letzten Teilstücks des Radweges entlang der L200, einem rund 2,46 km lange Abschnitt, der Bernau mit dem Panketaler Ortsteil Gehrenberge verbinden wird, geht es bald los. Im 3. Quartal 2016 soll Baubeginn sein. Diese Botschaft brachte Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider am vergangenen Donnerstag mit nach Panketal. Eingeladen hatte sie die SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark, gemeinsam mit den Bernauer und Panketaler Sozialdemokraten. Sowohl die Bernauer als auch die Panketaler Genossen hatten sich in ihren Kommunen seit Jahren für den Bau dieses Radweges engagiert. Zufriedenheit deshalb bei Ursula Gambal-Voß, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung Panketal und Cassandra Lehnert, Chefin der Bernauer SPD.

Weniger erfreulich aber die Botschaft, die Ministerin Schneider in puncto 10-Minuten-Takt bei der S2 zu verkünden hatte: In absehbarer Zeit sind hier keine Verbesserungen für die Pendler zu erwarten. Zwar könnten noch in diesem Jahr die technischen Voraussetzungen für die Verkürzung des Taktes durch die Bahn geschaffen werden, es mangelt aber an „rollendem Material“ – sprich, die notwendigen Züge sind nicht vorhanden und können in absehbarer Zeit auch nicht beschafft werden. So verhelfen die technischen Veränderungen, u.a. der für Oktober 2016 geplante Einbau einer neuen Weiche bei Karow und die Verlängerung des Ausfahrtsgleises am Endbahnhof Bernau der S-Bahn zwar zu einem größeren Zeitpolster, nicht aber zu einem neuen Wagenpark, der Voraussetzung für eine Verdichtung des Takts wäre. Nach Auskunft der Ministerin ist vor 2021 diesbezüglich nicht mit Veränderungen auf der S-Bahn-Line 2 zu rechnen. Augenblicklich nimmt das Land Potenzialanalysen und Korridoruntersuchungen im Bereich der Bus/Bahn-Konzepte vor. Auf einen einfachen Nenner gebracht soll damit die Frage geklärt werden, wo überall Busse und Bahnen fahren müssten/könnten, wenn man sie denn hätte.

Landtagsabgeordnete Britta Stark will sich dennoch nicht entmutigen lassen: „Wir müssen weiter dranbleiben und alle Partner an einen Tisch holen. Nur so können wir klären, was geht und was nicht“, ist sie überzeugt. Dass die Bernauer und Panketaler Sozialdemokraten in dieser Frage nicht allein stehen, sondern von allen anderen Parteien unterstützt werden, wertet Britta Stark als Erfolgsgarantie, die sich früher oder später beim 10-Minuten-S-Bahn-Takt ebenfalls auszahlen wird – auch wenn Ministerin Schneider bei ihrem Vor-Ort-Besuch in Panketal einer zeitnahen Einführung erst einmal eine Absage erteilt hat. „Beharrlichkeit und das gemeinsame Ziehen an einem Strang“, so Britta Stark, „werden uns zum Erfolg führen. Das hat auch das Projekt Radweg L 200 gezeigt, dass wir dann hoffentlich noch in diesem Jahr zu einem guten Abschluss bringen können.“

Fahrradtour Foto: Lutz Weigelt

NEUES vom Radweg zwischen Wandlitz und Wensickendorf

Wie wir von Britta Müller MLB erfahren haben, gibt es Neuigkeiten zu dem Projekt Radweg zwischen Wandlitz und Wensickendorf.  Das Radfahren auf dieser Bundesstraße 273 ist eine gefährliche Angelegenheit. Darum wurde seit 2004  durch die Anwohner ein Radweg zwischen der Gemeinde Wandlitz und dem Oranienburger Ortsteil Wensickendorf  gefordert. Dieser soll direkt an der B273 entlangführen.

Jetzt hat die Landesregierung, auf eine Anfrage mitgeteilt, das die Planungen abgeschlossen sind. Jedoch kann mit dem Bau noch nicht angefangen werden, da immer noch einige Grundstücke nicht im Eigentum des Landes Brandenburg sind.

Die Barnimer Landtagsabgeordnete Britta Müller und der Oranienburger Abgeordnete Björn Lüttmann kommentieren:
„Nach Aussage der Infrastrukturministerin Kathrin Schneider wurde für den Radweg an der B273 das Planfeststellungverfahren eingeleitet. Das ist ein aufwändiges Verfahren, zu dem alle Träger öffentlicher Belange gehört werden. Frühestens im Jahr 2017/2018 ist daher mit dem Bau des Radwegs zu rechnen. Mit einer einfachen Plangenehmigung  wäre der Weg viel schneller errichtet worden. Doch dies kann nur erreicht werden, wenn alle betroffenen Grundstücke im Besitz des Landes sind. Das ist noch nicht der Fall. Der Landesbetrieb und die Gemeinden sind aber im Gespräch mit den Eigentümern.“
Mit dem Weg würde die Sicherheit der Radfahrer deutlich erhöht und das Unfallrisiko gemindert. „Gemeinsam werden wir dranbleiben und uns weiterhin für einen schnellstmöglichen Baubeginn einsetzen.“, so Britta Müller und Björn Lüttmann.

 


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