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B. Stark fordert 10-Minuten-Takt bei der S-Bahn

Stark fordert 10-Minuten-Takt bei der S-Bahn

 

Eine Entlastung für die vom Schienenersatzverkehr auf der Linie der S2 besonders betroffenen Pendler hat jetzt SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark angemahnt.

In einem Schreiben an Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin Schneider und die Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg, Susanne Henkel, schlägt sie die Einrichtung eines 10-Minuten-Taktes bei der S2 ab Bernau zumindest an den Tagen vor, an denen aufgrund der Bauarbeiten ein Ersatzverkehr mit Bussen eingerichtet werden muss. „Augenblicklich ist es oft so, dass die Busse ankommen und oben gerade die S-Bahn abfährt“, fasst Britta Stark den Unmut vieler Pendler zusammen. „Wenn im Jahr 2018 weiter gebaut und im Streckenverlauf der S2 ein Ersatzverkehr mit Bussen gefahren wird, muss es doch machbar sein, zumindest auf dem Streckenabschnitt von Bernau bis zu dem Bahnhof, an dem die Fahrgäste auf den SEV umsteigen müssen, einen 10-Minuten-Takt einzurichten.“

Britta Stark appelliert in diesem Zusammenhang auch noch einmal an alle Nutzer öffentlicher Nahverkehrsmittel: „Bitte ergreifen Sie auch die Chance und äußern Sie sich zum Entwurf des Landesnahverkehrsplanes 2018. Für unsere Region müssen wir gemeinsam für einen dauerhaften 10-Minuten-Takt der S-Bahn-Linie 2 kämpfen!“

 

Noch bis Montag, den 4.12.2017 können Hinweise gegeben und Einwände geltend gemacht werden Der Entwurf des Nahverkehrsplans ist im Internet hier:

 

einsehbar. Interessierte können ihre Stellungnahme an LNVP@mil.brandenburg.de schicken

 

Quelle: Britta Stark, MdL

Wildes Parken auf der Ladestraße wird unterbunden

In letzter Zeit hat es sich auf der sogenannten Ladestraße der Deutschen Bahn in Bernau einiges getan. Zu der Zeit als die Ladestraße noch Bestandteil des Güterbahnhofs von Bernau gewesen ist, war dort ständig reges Treiben zu beobachten. Waren wurden verladen, Baumaterial auf LKW`s umgeladen und sogar Militär-LKW`s und Panzer der sowjetischen Streitkräfte wurden auf Waggons geladen. Nun ist der Güterbahnhof schon lange nicht mehr in Betrieb.

Das Gelände der Ladestraße gehört noch immer der Deutschen Bahn. Viele habe diese Straße genutzt, wenn die Börnicker Straße mal nicht passierbar war. Der Deutschen Bahn hat das natürlich nicht gefallen. Wenn dort etwas passiert ist die Deutsche Bahn betroffen, denn die Gleise sind in unmittelbarer Nähe der Ladestraße. Aus diesem Grund wurde das Nutzen der Straße untersagt. (Schilder)

Seit einiger Zeit wurde das Gelände zugeparkt mit Fahrzeugen von Pendlern. Die Deutsche Bahn als Eigentümer dieses Geländes hat  veranlasst dort Knöllchen zu schreiben.

Aus der Sicht der Deutschen Bahn hat es aber nicht gereicht ihr Gelände wieder frei von Fahrzeugen zu bekommen.

Nun ist es passiert. Die Deutsche Bahn hat Absperrungen aufbauen lassen. Auf einigen Darstellungen kann man nun lesen die Stadt möchte die Pendler in die Parkhäuser treiben. Sicher sind die Parkhäuser der bessere Abstellplatz für die Autos der Pendler, aber darum geht es hier nicht.

Einzig und allein liegen die Gründe dafür bei der Deutschen Bahn. Jeder der ein eigenes privates Grundstück hat würde es nicht dulden, wenn Fremde ihre Autos dort abstellen. Aus diesem Grund wurden die Absperrungen errichtet.

Sicherlich wäre es gut, wenn die Stadt Bernau versuchen würde diese Straße zu erwerben. Vielleicht ist es ja schon in Überlegung? Wir wissen es nicht. Es könnte sich daraus eine Entlastung der Breitscheidstraße ergeben. Das wäre sicherlich hilfreich. Aber das ist eine Angelegenheit die nur die Stadt Bernau mit der Deutschen Bahn klären kann. Solange die Straße im Besitz der Bahn ist, hat die Bahn zu entscheiden was auf dem Gelände passiert. Wenn sie nicht möchte das man dort Parkt, dann kann es erst mal niemand ändern.

 

Text: Bernauer Altstadt-Kurier