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Grundstückspreise steigen

Grundstücke am Berliner Rand werden teurer.

„Im Berliner Umland sind deutliche Steigerungen zu verzeichnen“, weiß Mandy Schmalz, Geschäftsfüherin des
Gutachterausschusses, zu berichten. Weiter weg von der Hauptstadt sind die Preise allerdings gleich geblieben.  Trotzdem sind ca. 40% aller Bodenrichtwerte gegenüber den Vorjahr gestiegen. In den Städten und Gemeinden stiegen Preise unterschiedlich, so sind die Preise z.B. in Ahrensfelde um 55%, in Bernau um 76% und in Panketal um 88% gestiegen um nur einige zu nennen.

 Ahrensfelde, Ortsteil Ahrensfelde 100 – 115 €/m²
 Bernau (nur Stadtgebiet) 65 – 110 €/m²
 Biesenthal (nur Ortslage) 37 – 55 €/m²
 Amt Britz-Chorin-Oderberg 9 – 32 €/m²
 Eberswalde (nur Stadtgebiet) 31 – 75 €/m²
 Amt Joachimsthal/ Schorfheide 5 – 30 €/m²
 Panketal 75 – 150 €/m²
 Schorfheide, Ortsteil Finowfurt 32 – 65 €/m²
 Wandlitz, Ortsteil Wandlitz 50 – 105 €/m²
(ohne Wassergrundstücke)
 Werneuchen (nur Ortslage) 35 – 70 €/m²

Die Richtwerte für Ackerland liegen im Berliner Umland bei 1 €/m² und im weiteren Metropolenraum (ohne Bereich Oderberg) bei 0,85 €/m². Der für Grünland ermittelte Wert beträgt 0,75 €/m² und der für Wald (inklusive Aufwuchs) 0,55 €/m².

Unter der Adresse www.boris-brandenburg.de des Landesbetriebes Landesvermessung und Geobasisinformation (LGB) werden die Bodenrichtwerte für Jedermann kostenfrei zur Ansicht bereitgestellt. Daneben erteilt die Geschäftsstelle des Gutacherausschusses wie bisher mündliche und schriftliche
Bodenrichtwertauskünfte. Der Ausdruck von Bodenrichtwerten für abgegrenzte Bereiche wird auf Einzelanfrage möglich sein.

Ausführliche Informationen zum Grundstücksmarkt des Jahres 2015 können dem Grundstücksmarktbericht des Landkreises Barnim entnommen werden, der im April 2016 beschlossen wird. Er enthält zum Beispiel Informationen über Gewerbemieten, Kaufpreise von Einfamilienhäusern, Eigentumswohnungen sowie Grün- und Verkehrsflächen.
Der Grundstücksmarktbericht sowie Auskünfte über Bodenrichtwerte sind in der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses erhältlich (Sitz der Geschäftsstelle: bei der Kataster- und Vermessungsbehörde, Am Markt 1 in 16225 Eberswalde).
Bestellungen sind auch per Fax unter 0 33 34/2 14 29 46 oder e-mail unter Gutachterauschuss@kvbarnim.de möglich (bei Bestellung per e-mail bitte Postanschrift des Absenders angeben). Für den  Grundstücksmarktbericht wird eine Gebühr in Höhe von 30 € und für eine einfache schriftliche Auskunft eine Gebühr in Höhe von 13 € erhoben. Weitere Informationen sind zu erhalten unter:
www.gutachterausschuesse-bb.de

 

Ausstellungseröffnung und Preisverleihung „Bernhard“ zum 26. Tag der Kinder- und Jugendliteratur mit Exponaten von Antje Schmidt, Kleine Galerie, Sparkassenforum, Michaelisstraße 1, mit Bürgermeister und stellvertretendem Landrat Carsten Bockhardt

Barnimer Illustration-Wettbewerb „Bernhard“

Auf zum Endspurt

Arbeiten können noch bis zum 11. März in der Kreisverwaltung eingereicht werden

Liebe Eltern sprecht doch mal mit euren Kindern ob sie oder die Schule an dem Wettbewerb teilnimmt.

Bereits zum 4. Mal wird der Illustrationspreis „Bernhard“ durchgeführt. Dieser Wettbewerb ist im Land Brandenburg einzigartig. Er ist gemacht für alle Schülerinnen und Schüler des Landkreises. Der/die Gewinner erhalten eine wertvolle Medaille des Metallkünstlers Eckhard Herrmann sowie 100 Euro Preisgeld.

Darüber hinaus kann eine Klasse oder eine Schule einen Workshop mit einer bekannten Kinderbuchillustratorin gewinnen.

Illustriert werden soll auf einem bis maximal drei Blättern eine der Siegergeschichten der Literaturwettbewerbe aus dem Vorjahr. Für den Text „Eine gute Laune der Natur“ hat die Autorin Frauke Angel aus Dresden den Literaturpreis „Eberhard“ erhalten. Aber auch der Siegertext aus dem Nachwuchswettbewerb „Das leben ist wie eine Kuh“ von Laura Pein aus Eberswalde kann als Vorlage für die Illustration genommen werden. Beide Geschichten sind in allen Schulen des Landkreises ausgelegt oder im Internet unter www.barnim.de zu finden.

Die Bilder bitte an den Landkreis Barnim, Amt 61, Am Markt 1, 16225 Eberswalde schicken oder abgeben.

Am 13. April 2016 wird der Preis „Bernhard“ dann in der Kleinen Galerie Eberswalde feierlich übergeben. Dort werden dann auch die 20 besten Arbeiten aus dem Wettbewerb zu sehen sein – zusammen mit der Ausstellung einer bekannten Illustratorin. Der komplette Ausschreibungstext für den Wettbewerb liegt ebenfalls in allen Schulen des Landkreises aus oder ist im Internet unter www.barnim.de zu finden.  Wer Fragen hat, kann diese unter 03334 214-1255 stellen.

 

Foto: Archiv

Gute Nachricht für Radfahrer – Ernüchterung für Pendler

Pressemitteilung

Gute Nachricht für Radfahrer – Ernüchterung für Pendler

Die gute Nachricht zuerst: Mit dem Bau des letzten Teilstücks des Radweges entlang der L200, einem rund 2,46 km lange Abschnitt, der Bernau mit dem Panketaler Ortsteil Gehrenberge verbinden wird, geht es bald los. Im 3. Quartal 2016 soll Baubeginn sein. Diese Botschaft brachte Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider am vergangenen Donnerstag mit nach Panketal. Eingeladen hatte sie die SPD-Landtagsabgeordnete Britta Stark, gemeinsam mit den Bernauer und Panketaler Sozialdemokraten. Sowohl die Bernauer als auch die Panketaler Genossen hatten sich in ihren Kommunen seit Jahren für den Bau dieses Radweges engagiert. Zufriedenheit deshalb bei Ursula Gambal-Voß, Vorsitzende der SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung Panketal und Cassandra Lehnert, Chefin der Bernauer SPD.

Weniger erfreulich aber die Botschaft, die Ministerin Schneider in puncto 10-Minuten-Takt bei der S2 zu verkünden hatte: In absehbarer Zeit sind hier keine Verbesserungen für die Pendler zu erwarten. Zwar könnten noch in diesem Jahr die technischen Voraussetzungen für die Verkürzung des Taktes durch die Bahn geschaffen werden, es mangelt aber an „rollendem Material“ – sprich, die notwendigen Züge sind nicht vorhanden und können in absehbarer Zeit auch nicht beschafft werden. So verhelfen die technischen Veränderungen, u.a. der für Oktober 2016 geplante Einbau einer neuen Weiche bei Karow und die Verlängerung des Ausfahrtsgleises am Endbahnhof Bernau der S-Bahn zwar zu einem größeren Zeitpolster, nicht aber zu einem neuen Wagenpark, der Voraussetzung für eine Verdichtung des Takts wäre. Nach Auskunft der Ministerin ist vor 2021 diesbezüglich nicht mit Veränderungen auf der S-Bahn-Line 2 zu rechnen. Augenblicklich nimmt das Land Potenzialanalysen und Korridoruntersuchungen im Bereich der Bus/Bahn-Konzepte vor. Auf einen einfachen Nenner gebracht soll damit die Frage geklärt werden, wo überall Busse und Bahnen fahren müssten/könnten, wenn man sie denn hätte.

Landtagsabgeordnete Britta Stark will sich dennoch nicht entmutigen lassen: „Wir müssen weiter dranbleiben und alle Partner an einen Tisch holen. Nur so können wir klären, was geht und was nicht“, ist sie überzeugt. Dass die Bernauer und Panketaler Sozialdemokraten in dieser Frage nicht allein stehen, sondern von allen anderen Parteien unterstützt werden, wertet Britta Stark als Erfolgsgarantie, die sich früher oder später beim 10-Minuten-S-Bahn-Takt ebenfalls auszahlen wird – auch wenn Ministerin Schneider bei ihrem Vor-Ort-Besuch in Panketal einer zeitnahen Einführung erst einmal eine Absage erteilt hat. „Beharrlichkeit und das gemeinsame Ziehen an einem Strang“, so Britta Stark, „werden uns zum Erfolg führen. Das hat auch das Projekt Radweg L 200 gezeigt, dass wir dann hoffentlich noch in diesem Jahr zu einem guten Abschluss bringen können.“

Veranstaltungen / Wochenendtipps BARnim, BERnau, Eberswalde und Umgebung 22.1. – 24.1.16

Ihr Plus für den Barnim

Ihr Plus für den BarnimIhr Plus für den Barnim Veranstaltungen, Wochenendtipps für den gesamten Barnim – mit allen Gemeinden

 

Ihr Plus für den BarnimFreitag 22.1. / Veranstaltungen / Wochenend-Tipps

Ihr Plus für den BarnimSamstag 23.1. / Veranstaltungen / Wochenend-Tipps

  • 09.30 Uhr, Eberswalde, Oberstufenzentrum II Barnim  |  Berufemarkt
  • 17.00 Uhr, Panketal, Zepernick, St-Annen-Kirche Zepernick   Benefizkonzert
  • 19,00 Uhr, Bernau, Landhaus Ladeburg | Schlachtefest unbedingt Karten vorher bestellen/kaufen
  • 20.00 Uhr, Bernau, Catalpa, An der Stadtmauer 10 | chillen

 


Ihr Plus für den BarnimSonntag 24.1. / Veranstaltungen / Wochenend-Tipps

  • 10.00 Uhr, Bernau, Cafe Mühle | Frühstück

Barnim+ Ihr Informationsportal für den gesamten Barnim

Wir wünschen viel Spass bei diesen Veranstaltungen! Wir sehen uns!

Wenn wir ihre Veranstaltung/Event in unseren Kalender mit aufnehmen sollen, so schreiben sie uns bitte :

Bitte nehmen sie diese Veranstaltung mit in ihren Kalender auf

(Bitte informieren sie sich kurz vor der Veranstaltung noch einmal denn wir können für Inhalte und Richtigkeit der Informationen im Veranstaltungskalender keine Gewähr übernehmen)

2. Zepernicker Wintercup / Lutz Weigelt / Barnim-plus.de / Fussball / Einheit Zepernick

2. Zepernicker Wintercup

Am gestrigen 9.1.16  veranstaltete Einheit Zepernick den 2. Wintercup. Gekommen waren Berliner Mannschaften und natürlich die beiden Vertretungen von Einheit Zepernick.

4 Stunden wurde fair gekämpft. Nicht nur den Spielern hat der Cup gefallen, auch die Zuschauer waren begeistert.

Letztendlich gewann Einheit Zepernick I, vor Berliner Landesligisten Sparta Lichtenberg. Den dritten Platz konnte sich Einheit Zepernick II erkämpfen.

Auf den Plätzen folgten TSV Helgoland, der Titelverteidiger ABC 08, BVB 49 sowie TSV Lichtenberg.

Bei dem Turnier überraschte vor allem die zweite Mannschaft von Einheit Zepernick mit ihrer Geschlossenheit, während die erste Vertretung des Gastgebers sich auf die individuelle Klasse einzelner Akteure verlassen konnte.

Schöne Tore, spektakuläre Torhüterleistungen sowie eine ordentliche Schiedsrichterleistung rundeten die ganze Sache ab.

Bester Torschütze des Turniers wurde Philip Opitz mit 6 Treffern.

Polizei

Geld von der KfW für Einbruchschutz

Hilfe bei Vorbeugung gegen Wohnungseinbrüche

Potsdam.  Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hat jetzt ihr Programm „Kriminalprävention durch Einbruchsicherung“ gestartet. Damit tragen die Bemühungen der SPD-Fraktion im Landtag Früchte, die sich für ein Bundesprogramm gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche eingesetzt hat. Bis 2017 stehen insgesamt 30 Millionen Euro für Mieter und Eigentümer von Wohnungen oder Häusern zur Verfügung. Sie bekommen durch das Programm finanzielle Unterstützung, um in die Sicherheit ihrer Wohnungen und Häuser zu investieren, etwa in Alarmanlagen oder bessere Türen und Fenster. Die SPD hat besonders darauf geachtet, dass auch Mieterinnen und Mieter von dem neuen Präventionsprogramm profitieren können.

„Ich freue mich, dass den Bürgerinnen und Bürgern geholfen wird, sich wirksamer gegen Einbrecher zu schützen“, sagte die SPD-Landtagsabgeordnete Britta Müller. „Es ist richtig, die Sicherheit durch zusätzliche Präventionsmaßnahmen zu stärken, zumal bundesweit diese Form der Kriminalität zugenommen hat. Die Erfahrung lehrt, dass Einbrecher oft schnell aufgeben, wenn sie auf gut gesicherte Wohnungen oder Häuser stoßen.“ Das Förderprogramm des Bundes erleichtere es den Mietern ebenso wie Haus- oder Wohnungseigentümern im Landkreis Barnim, selbst vorbeugend aktiv zu werden, so Britta Müller weiter: „Jeder kann etwas tun, um Einbrechern ihr kriminelles Handeln zu erschweren.“

Gefördert werden können Investitionen in Sicherheitstechnik wie Nachrüstung von Türen und Fenstern, Bewegungsmelder, Alarmanlagen und anderes. Förderfähig sind die Materialkosten und die Arbeiten durch ein Fachunternehmen, die Zuschussgrenze liegt bei zehn Prozent der Summe von höchstens 15.000 Euro. Die SPD-Fraktion im Brandenburger Landtag hatte im Januar 2014 beschlossen: „Für Mieter, Haus- und Wohnungseigentümer müssen Bundesprogramme zur finanziellen Förderung von Einbruchschutz- und Sicherheitsmaßnahmen geschaffen werden.“ Diese Forderung  steht auch im Koalitionsvertrag vom November 2014.

Details des KfW-Programms unter:
https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilie/Einbruchschutz/

Britta Müller MdL

Bürgerdialog über die Freihandelsabkommen TTIP/CETA

Am 2.11. trafen sich im Rathaus Panketal viele Menschen zum Bürgerdialog, um mit Susanne Melior (MdEP) über die Freihandelsabkommen TTIP/CETA zu sprechen. Neben Zahlreichen Gästen diskutieren neben Frau Melior, Fabian Fischer (Landesverband Berlin Fachausschuss für EU Angelegenheiten), Erik Beyer (Vorsitzender HSG FU Berlin), Dr. Thomas Schmidt (SPD), Florian Görner (Vorsitzender Jusos Barnim) und Richard Specht (Vorsitzender SPD Panketal). Es entstand eine kritische Debatte. Zusammen mit dem Publikum wurde über zwei Stunden diskutiert. Der allgemeine Tenor von allen Beteiligten war sehr kritisch, besonders als es um die befürchteten Absenkungen des Verbraucherschutzes und der Arbeitnehmerrechte ging.

2215-11-04-Melior-Specht„Öffentliche Debatte kann viel bewirken, dass sieht man z.B. am Abkommen ACTA welches wegen Kritik der Bevölkerung scheiterte“, so Richard Specht Initiator der Veranstaltung. „Ich bin sehr zufrieden mit der Veranstaltung. Wir konnten eine Menge Menschen zum Freihandelsabkommen sensibilisieren und ich glaube durch den Ruf der Gesellschaft geben wir unseren Abgeordneten mehr Möglichkeiten der Einflussnahme“, so Richard Specht weiter.

Florian Görner, Vorsitzender der Jusos Barnim ergänzt: „Wir Jusos lehnen das Freihandelsabkommen in der jetzigen Form ab! Grund dafür sind Vorschläge zur Einrichtung von privaten Schiedsgerichten und der befürchteten Absenkung von Umwelt- und Verbraucherstandards. Deshalb haben wir Jusos auch bei der großen Demonstration gegen die Freihandelshabkommen im Oktober teilgenommen.“

„Noch ist nichts entschieden, denn die TTIP-Verhandlungen sind längst nicht abgeschlossen“, erwidert Susanne Melior. „Umso wichtiger ist eine breite gesellschaftliche Debatte, damit wir die Verhandlungen in unserem Sinne beeinflussen. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass sich so viele Menschen mit ihren Fragen und Kommentaren an der Diskussion beteiligt haben.“

Die Gemeindevertretung Panketal hat sich schon Anfang des Jahres auf Bestreben der SPD Panketal dem Positionspapier der kommunalen Spitzenverbände zu TTIP/CETA angeschlossen. So heißt es in dem Papier, dass das zukünftige Vergabeverfahren für öffentliche Aufträge erheblich beeinflusst wird, da das Freihandelsabkommen die Kommunen zwingt, die US-Unternehmen zu berücksichtigen.

Wir danken Richard Specht

SCHLICHTEN IST BESSER ALS RICHTEN

Ausschreibung für das Ehrenamt der Schiedspersonen und der stellvertretenden Schiedspersonen in der Gemeinde Panketal

In der Gemeinde Panketal sind für die 2 Schiedsstellen die Schiedspersonen und deren Stellvertreter neu zu wählen. Dafür werden vier interessierte Bürger gesucht, die das Ehrenamt einer Schiedsperson/ stellv. Schiedsperson ausüben möchten.

Die Aufgabe der ehrenamtlichen Schiedsstelle ist es, bei streitigen Nachbarschafts-angelegenheiten (z.B. bei Einwirkungen auf das Nachbargrundstück, Überwuchs, Lärm, Grenzbäume) oder auch bei Verletzungen der persönlichen Ehre, Körperverletzung oder Sachbeschädigung eine gütliche Schlichtung zu erreichen. Ziel ist es, den Streit beizulegen und für beide Parteien einen akzeptablen Kompromiss zu finden, ohne dass eine Partei dabei „verurteilt“ wird. Die Schiedsperson führt die Verhandlungen, hat die beteiligten Parteien zu laden, Protokolle zu fertigen, das Kassenbuch zu führen sowie einen Jahresbericht zu fertigen.

Um die in dieser Position tätigen Schiedsleute optimal auf diese Funktion vorzubereiten, ist es möglich, Schulungen und Anleitungen durch den Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen, in dem die Gemeinde Panketal förderndes Mitglied ist, zu erhalten.

Momentan sind die zwei Schiedsstellen mit jeweils einer Schiedsperson sowie einem Stellvertreter besetzt. Die Wahl erfolgt durch die Gemeindevertretung für die Dauer von 5 Jahren. Die Berufung in das Amt und die Verpflichtung erfolgt jedoch durch den Direktor des Amtsgerichtes Bernau.

Für die Tätigkeit gewährt die Gemeinde eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 15 € pro Monat.

Persönliche Voraussetzungen

Die Schiedsperson muss gemäß § 3 des Schiedsstellengesetzes für das Land Brandenburg nach ihrer Persönlichkeit und ihren Fähigkeiten für dieses Amt geeignet sein. Sie muss das Wahlrecht besitzen, soll das 25. Lebensjahr vollendet haben und im Gemeindegebiet wohnen. Sie sollte unparteiisch, vorurteilsfrei, sachlich und geduldig im Umgang mit den Beteiligten sein, zuhören können sowie über die für die Amtsgeschäfte erforderliche Zeit verfügen.

Sollten Sie die Voraussetzungen erfüllen und sich für das mediative Amt berufen fühlen, richten Sie bitte Ihre Bewerbung bis zum 18.09.2015 an die Gemeinde Panketal, Ordnungsamt – Herrn Loboda, Schönower Straße 105 in 16341 Panketal. Die Bewerbung soll ein Motivationsschreiben, ein Lebenslauf, ein Lichtbild und ein Führungszeugnis bzw. den Nachweis über die Beantragung eines Führungszeugnisses enthalten.

Bei Fragen zur Bewerbung oder dem Amt als Schiedsperson können Sie sich gern an Herrn Loboda Tel. 030/94511-224 oder m.loboda@panketal.de wenden.

 

  1. Lehnert

Fachdienstleiterin Öffentliche Ordnung

Vom Morden in Berlin – 2. Barnimer Kriminacht war voller Erfolg!

Die Entscheidung, die geplante Freiluftveranstaltung in die Räume von Studio 7 zu verlegen, erwies sich als goldrichtig: Pünktlich zu Beginn der zweiten Lesung am Sonnabend donnerte es mehrfach unüberhörbar und kräftige Regenschauer ergossen sich über Panketal.

Zu dieser Zeit las der Berliner Schriftsteller und Drehbuchautor Rainer Wittkamp (u.a.„Soko Wismar“, „Unser Charly“) aus seinem dritten Krimi um den Berliner Kommissar Nettelbeck, der nach dem Mord an einer Personenschützerin direkt im inneren Kreis des Berliner Politikbetriebes ermitteln muss. Bereits die ersten, herrlich respektlosen Sätze des Buches lassen das Publikum auflachen und zeigen, dass Wittkamp, der locker und ohne falsche Scheu seine fiktive Handlung mit realen Personen verknüpft, einen Nerv der Zuhörer trifft („Frettchenland“, Grafit Verlag 2015).

(v.l.nr.): Sabine Bache, Rainer Wittkamp, Mechthild Lanfermann (Foto: Thorsten Wirth)

(v.l.nr.): Sabine Bache, Rainer Wittkamp, Mechthild Lanfermann (Foto: Thorsten Wirth)

Den Anfang der von der Buchhandlung Fabula organisierten 2. Barnimer Kriminacht machte die ebenfalls in Berlin lebende Autorin und Journalistin Mechthild Lanfermann. Sie las aus dem dritten Buch um die Radioreporterin Emma Vonderwehr, die durch die Berichterstattung zu einem scheinbar aufgeklärten Mordprozess unter Obdachlosen in einer ihr bis dato unbekannten Welt zu ermitteln beginnt und rasch bemerkt, dass der Tod des jungen Straßenmädchens Hilke in ganz andere Kreise führt als erwartet („Wer ruhig schlafen kann“, btb).

Im Anschluss an die Lesungen gab es Gelegenheit, den erfahrenen Autoren Fragen zu stellen, was von den Anwesenden rege genutzt wurde und so manche Wissenslücke in Bezug auf das Bücherschreiben schloss.

Musikalisch wurde der Abend erneut von Frank Apitz umrahmt, der mit irischen und deutschen Volksliedern und auf seine unnachahmlich lockere Weise einen wirksamen Kontrast zu blutigen Themen der Lesung setzte. Höhepunkt war der mörderische Kanon vom „Doppelmord im Schloss“, bei dem das Publikum rege mitsang.

Ebenfalls rege wurde die Möglichkeit genutzt, ein oder mehrere Bücher der Anwesenden zu erwerben und sich signieren zu lassen.

Der kleine Hunger (und Durst) wurde vom ortsansässigen „Bioladen Freyland“ gestillt. Ob „Blutige Finger“ (Wasserbüffelwürstchen), „Tote Seelen“ (Baguette mit Mozzarella und Tomate) oder Suppe und Dessert – es gab für jeden Geschmack etwas.

Fabula-Inhaberin Sabine Bache war am Ende erleichtert und glücklich: „Ein ausverkauftes Haus, eine gute Stimmung, zufriedene Gäste – die 2. Barnimer Kriminacht hat gezeigt, dass unser Konzept, unsere Idee richtig war. Jetzt geht es an die Vorbereitung der 3. Kriminacht 2016!“

Schlendermeile Panketal, Zepernick-2014

Schlendermeile in Panketal

2015-06-08-schlendermeile2015

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