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Barnimer Projekt für mehr Schulwegsicherheit geht in die nächste Runde

 

Schüler aus Oderberg erkunden Schulumfeld

So sind Tim, Luca, Josie und ihre Klassenkameraden aus der 5. Klasse der Grundschule in Oderberg ihren Schulweg ganz sicher noch nie gelaufen. Mit Zollstock, Stoppuhr und Klemmbrett haben sie sich ausgerüstet, um ihr Schulumfeld einmal ganz genau unter die Lupe zu nehmen.

Die Grundschule Oderberg ist in diesem Schuljahr die erste Einrichtung in dem die Barnimer Straßenverkehrsbehörde das Projekt „Mit Rücksicht für mehr Sicherheit“ durchführt. „Wir haben damit bereits in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen gesammelt“, weiß Lisa Krampitz, Mitarbeiterin der Straßenverkehrsbehörde zu berichten. Ziel sei es zunächst, Kinder auf Gefahrensituationen aufmerksam zu machen. Aber auch Eltern und Lehrer würden bei der Befragung zu Problemstellen mit eingebunden.

 

Über die Ergebnisse der Begehungen werden in einem weiteren Schritt dann auch Behörden und Baulastträger informiert. In Oderberg etwa sei in Folge eines Projekttages an einer Problemstelle ein Tempo-30-Verkehrsschild aufgestellt worden, so Lisa Krampitz weiter. „Zudem haben wir vor der Schule zwei neue Geschwindigkeitsmessstellen eingerichtet.“

Nominierung für den Deutschen Engagementspreis

Neben Oderberg wurden die Projekte in den vergangenen Jahren an 26 weiteren Schulen mit insgesamt fast 600 Schülern durchgeführt. Der Aufwand zahlt sich aus. Die Aktion Kinder-Unfallhilfe würdigte das Projekt bereits mit dem „Roten Ritter“. Mittlerweile ist die Barnimer Straßenverkehrsbehörde sogar für den Deutschen Engagementspreis nominiert.

 

„Wir freuen uns natürlich, dass unser Projekt so gut angenommen wird. Das ist für uns Ansporn, es in den nächsten Jahren für neue Schülergenerationen weiterzuführen und auszubauen“, sagt Lisa Krampitz. Es gebe auch noch einige Problemstellen, auf die wir weiterhin hinweisen wollen.

 

In Oderberg ist das ganz konkret die Kreuzung B158/L29. Hier fehlt es an einer besseren Querungsmöglichkeit für die Schulkinder. Die Straßenverkehrsbehörde unterstützt dabei die Einrichtung einer Querungshilfe in Form einer Mittelinsel.

 

Quelle: kvbarnim

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  • 17.00 Uhr, Eberswalde, Am Wasserturm | BarnimBowl
  • 19.00 Uhr, Oderberg, Museum | Claire Waldoff Abend
  • 19.00 Uhr, Bernau, Stadthalle | Das große Oktoberfest für Alle
  • 20.00 Uhr, Bernau, Catalpa, An der Stadtmauer 10 | chillen


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Richtfest in Oderberg

In Oderberg wurde Richtfest für das Asylbewerberheim gefeiert.

Die  Botschaft  des  Richtspruches  war  kurz  und  prägnant:  „Dem Haus und seinen Bewohnern soll kein Leid geschehen“, hieß es  am   Freitag   beim   Richtfest   für   das   Asylbewerberheimes   in Oderberg.

Das Heim wird im Auftrag des Landkreises Barnim vom  Evangelischen  Jugend- und  Fürsorgewerk (EJF) gebaut. Das Evangelische Jugend- und Fürsorgewerk ist ein diakonisch sozialer Träger mit über 100 Einrichtungen in Berlin, Brandenburg,   Niedersachsen,   Sachsen-Anhalt, Thüringen, Bayern, Polen und Tschechien.

Das EJF wird das Heim in Zukunft betreiben. Ab Ende Juni soll es fertig sein, so dass die ersten Flüchtlinge einziehen können. „Wir  sind  mit  den  Arbeiten  voll  im  Zeitplan,  können  nach derzeitigem  Stand  die  ersten  Flüchtlinge  im  Juni  aufnehmen“,  freute  sich Sirgid  Jordan-Nisch,  die für  das EJF  das  Bauprojekt in  Oderberg  betreut.
Barnims  Sozialdezernentin  Silvia  Ulonska  geht davon aus, daß das Heim ein Zugewinn für Oderberg wird. Profitieren werden die 80 Flüchtlinge ebenso wie die Oderberger.

 

Auf dem Gelände eines ehemaligen Ferienlagers in Joachimsthal entsteht zur Zeit eine weitere Einrichtung die auch vom EJF betreut wird. Dort sollen 120 Flüchtlinge untergebracht werden.

Sind die Unterkünfte fertig und bezogen wird das Übergangswohnheim in Althüttendorf im Laufe des Jahres geschlossen.

„Die Einrichtung stand schon lange in der Kritik und entsprach nicht mehr den Anforderungen“, so Silvia Ulonska. „Darauf haben wir als Landkreis reagiert. Nach den derzeitigen Planungen wird der Vertrag mit dem Träger Mitte des Jahres auslaufen.“

Foto: Pressestelle Richtfest-Oderberg

Foto: Pressestelle Richtfest-Oderberg

UPGRADE – bessere Arbeiten im Barnim

UPGRADE – bessere Arbeiten im Barnim

Greifbare Ergebnisse….

 

In unserem vorangegangenen Bericht (klick) hatten wir über ein Projekt berichtet, welches 49 arbeitslos gemeldeten eRFV-logoALG-II-Empfänger/innen, die geringfügig beschäftigt sind, hilft, den Transferbezug zu mindern oder zu beenden. Dieses Projekt wird im Rahmen des Landesprogramms Perspektive Arbeit vom eRFV e.V. (europäischer Regionaler Förderverein e.V.) durchgeführt. Mit der jahrelangen Erfahrung in der Arbeit mit dieser Klientel und dem Elan etwas zu erreichen, sind greifbare Ergebnisse zu verzeichnen. Für alle Beteiligten erstaunlich, das „Finden“ der Teilnehmer, das Gewinnen für das Projekt war der zeitintensivste Prozess. Er bescherte den Mitarbeitern/innen des Projektes eine lange Zeit der Recherche, der Ansprache von potentiellen Teilnehmern, der Besuche bei Unternehmern, der Gespräche mit Arbeitsagenturen und dem Jobcenter. Potentielle Teilnehmer wurden persönlich aufgesucht und Einzelgespräche geführt. Die Teilnehmer kamen, wie in der Projektaufgabe beschrieben, aus dem gesamten Barnim, von Bernau, Eberswalde, Werneuchen, Paarstein bis hin nach Oderberg.

Es wurde mit jedem Teilnehmer über seine Stärken und Schwächen gesprochen. Viele trugen private Probleme mit sich herum, die in gemeinsamer Arbeit geklärt wurden, damit der Kopf frei war, um sich auf die Weiterentwicklung im Berufsleben zu konzentrieren.

Ebenso schwierig gestaltete sich die Kontaktaufnahme mit Arbeitgebern. Mit vielen kleinen und mittelständischen Firmen der Region wurde gesprochen. Sie sollten ja geeignete Arbeitsstellen im Bereich aufweisen und auch bereit sein, die Teilnehmer in ihren Bemühungen um eine verbesserte Einkommenssituation unterstützen. Die Unternehmen waren gefordert, trotz laufendem Arbeitsprozess, gemeinsam mit dem Träger des Projektes herauszuarbeiten, wer von ihren Minijobbern geeignet und willig ist, seine Potentiale zu entdecken und diese dann auch in der Arbeit zur Geltung zu bringen. Dazu gehören der Wille und das Potential bei den Teilnehmern, als auch die Möglichkeit und Chance der Firmen, die Mini-Jobber schrittweise auf höherem Niveau zu beschäftigen.eu

Nachdem nun die Teilnehmer durch Mundpropaganda, Zeitungsanzeigen, Flyer und durch die Akquisetätigkeit der Projektmitarbeiter gefunden waren, konnte aktiv mit der inhaltlichen Arbeit begonnen werden. Nach Analyse der Arbeitsplätze und Gesprächen mit den Teilnehmern wurde für jeden eine individuelle Strategie besprochen.

Natürlich wurden im Vorgespräch auch mögliche Weiterbildungsmöglichkeiten geprüft, um eine Qualifizierung der Teilnehmer zu gewährleisten. Qualifikation, berufliches Wissen und Know How erweisen sich als der Schlüssel für eine verbesserte Beschäftigung am Arbeitsmarkt. Wie das aussehen kann, wurde nun konkret mit dem Teilnehmer und immer auch parallel mit dem Arbeitgeber abgesprochen. Die Frage war immer, wie kann der Teilnehmer für den Arbeitnehmer einen größeren Mehrwert bringen und über diesen Weg eine Erweiterung seiner Beschäftigung in der Firma erreichen, oder aber durch die Weiterbildung und Abschlüsse eine bessere Möglichkeit auf dem Arbeitsmarkt erhalten.

Wie sah das konkret aus?

In einer Marina waren temporär für Winterarbeiten mehrere Mini-Jobber angestellt worden. Gleichzeitig wurden diese Minijobber Teilnehmer und wurden direkt durch das Projekt UPGRADE betreut. Dies lief so gut, das in einem Fall eine feste Anstellung für die anstehende Saison sehr wahrscheinlich ist. Die Leistung, die die Teilnehmer in diesem Unternehmen erbrachten, sind vom Unternehmer trotz der Parallelität von Mini-Job und Teilnahme am Projekt für gut befunden worden.

In Absprache auch mit dem Unternehmer konnte bei 2 Teilnehmern das Interesse für eine Weiterbildung geweckt werden. Sie legten erfolgreich den Motorkettensägeschein ab. Dies machten sie gern und waren begeistert dabei, wussten sie doch, dass sie dadurch besser Ausgangsbedingungen für den ersten Arbeitsmarkt erhalten. Zum Beispiel um sich erfolgreich in einem Forstbetrieb oder Gala-Bau bewerben zu können.

Wir überzeugten uns vom Projekt auch direkt vor Ort. Mit 4 Teilnehmern konnten wir uns am Arbeitsort treffen. Nach etwas Zurückhaltung kamen wir aber in ein intensiveres und offenes Gespräch. So berichteten sie, dass sie sehr viel Vertrauen und Hoffnung in dieses Projekt gesteckt haben. Jahrelange „Schleifen“ im Jobcenter, untersetzt mit Mini-Jobs hatten die Resignation groß werden lassen. Mit UPGRADE gab es eine neue Hoffnung auf Änderung. Unisono wichtig war die Unterstützung in diesem Prozess durch das persönliche Umfeld der Teilnehmer. Alle hatten zuvor mit ihren Lebenspartnern gesprochen und sich von dort Rückhalt und Unterstützung gehört. Sie organisierten z.B. selbst die gemeinsame Fahrt zum Unternehmen. Bei der Arbeit lernten sie sich auch persönlich kennen und kamen so besser mit den gestellten Aufgaben zurecht. Gut fanden sie die 4 Workshops in denen Themen wie z.B. Zeit- und Lernmanagement, Gesundheit im Alltag, Rechtsberatung oder die Zukunftswerkstatt angesprochen wurden.

Zum Teil kannten sie die Projektmitarbeiterinnen aus früheren Arbeitsgelegenheiten und hatten durch die Vielzahl an Gesprächen eine besondere Vertrauensbasis aufgebaut. Die Unterstützung seitens der Projektbetreuerinnen, die Aufnahme beim Arbeitgeber und die Möglichkeit eine Weiterbildung zu bekommen, die ihnen liegt, hat viele Projektteilnehmer begeistert. Die Betreuung durch den eRFV e.V. wird von allen als sehr gut beurteilt. Auch wenn die Teilnehmer schon sehr lange auf die Unterstützung durch die Arbeitsagentur bzw. Jobcenter angewiesen sind, sehen sie nun eine bessere Chance auf einen sicheren und auskömmlichen Verdienst.

Die Betreuung der 49 Teilnehmer erfolgt durch zwei Fachkräfte des eRFV e.V. Beide haben eine Ausbildung als Fachkraft für Arbeitsförderung. Die Zwischenergebnisse aus dem Projekt dokumentieren den Projektmitarbeiterinnen, dass sie eine sehr gute Arbeit geleistet haben. Durch die Anforderungen des Projektes, die Teilnehmer persönlich aufzusuchen, kommen sehr viel Fahrtkilometer und Zeit im Auto zusammen. Dies hat sich aber durch die Effektivität und die Intensität der Arbeit mit den Teilnehmern wieder inhaltlich ausgeglichen. Dadurch dass z.B. Teilnehmer auch in Schichten arbeiten (Reinigung), waren die Betreuerinnen durchaus auch sehr früh und spät abends unterwegs. Der Erfolg in der Arbeit mit den Teilnehmern zeigt, dass dieser Aufwand richtig war.

Die positive Motivierung der Teilnehmer spiegelt sich natürlich in den Erfolgen wieder. Es ist abzusehen, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit 17% der Teilnehmer im Anschluss an das Projekt weniger Leistungen von der Arbeitsagentur bzw. dem Jobcenter benötigen werden.

Schon jetzt kann man abschätzen, dass ein solches Projekt auch in Zukunft Menschen helfen kann und die Arbeit der Arbeitsagentur positiv unterstützt. Den Unternehmen im Barnim werden dadurch qualifizierte Mitarbeiter an die Seite gestellt. Ein Unternehmer wird hierbei immer einen Mehrwert aus dem Projekt ziehen können. Besser ausgebildete und motivierte Mitarbeiter stärken ein Unternehmen.

Zum Ende des Projektes werden die endgültigen Erfolgszahlen feststehen. Wir werden an dieser Stelle darüber berichten.

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