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Betonarbeiten am Bauhaus-Denkmal

 

Betonarbeiten am Bauhaus-Denkmal beginnen

Seit heute bauen Arbeiter auf dem Campus vor dem Meyer-Wittwer-Bau eine Fahrbahn aus Beton. In voraussichtlich vier Wochen sieht dann der Platz vor dem Eingang des Bauhausdenkmals wieder so aus, wie er in den 1930er Jahren gestaltet war. Diese Maßnahme ist eine von diversen Arbeiten im Außenbereich des UNESCO-Weltkulturerbes.

Quelle: Pressemitteilung der Stadt Bernau Nr. 140/2017 vom 09.08.2017 Fotos: Barnimplus

Ein Schatz vor den Toren der Stadt

Ein Schatz vor den Toren der Stadt: Bauhaus Denkmal Bernau

– Presse: Architekt Franz Jaschke zeigt, wie sich die Fenster im Treppenaufgang öffnen lassen / Fotos: Lutz Weigelt

„Der wiederhergestellte lichtdurchflutete Wald und der damit freie Blick vom anderen Ende des Sees zur Bundesschule gibt einem fast das Gefühl, zur Entstehungszeit am Ort zu sein – nur die Bäume sind höher. Aber auch das guckt sich weg, weil der Ansatz der Kiefernkronen weit oben ist“, schwärmt Dunja Marx. Sie war eine von den mehr als 20 Teilnehmern, die am  Sonnabend an der Führung durch das Bauhausareal in Waldfrieden teilgenommen haben. Eingeladen dazu hatten die Bernauer Stadtverwaltung und der Verein Baudenkmal Bundesschule anlässlich des bundesweiten Tages der Städtebauförderung.

Dunja Marx sieht es für sich als großen Gewinn, die derzeit laufende Umgestaltung der

– Presse 2: Ein langer Wandelgang im Meyer-Wittwer-Bau,Fotos: Lutz Weigelt

Außenanlagen in Waldfrieden von Seiten des städtischen Bauamts begleiten zu dürfen. Immerhin hat sie sich schon Ende der 90er Jahre in einer Studienarbeit damit befasst. Während sie das Areal gut kennt, war es für einige der Besucher am Sonnabend Neuland.

 

Doch bei der fachkundigen Führung änderte sich das schnell. Der Landschaftsarchitekt Friedemann Kolbe informierte, dass der Außenbereich der ehemaligen Bundesschule des Deutschen Gewerkschaftsbundes durch insgesamt fünf Maßnahmen denkmalgerecht saniert wird. Drei davon sind so gut wie abgeschlossen. Derzeit laufen die Straßenbauarbeiten in der Fritz-Heckert-Straße. Wiederhergestellt wird auch die Betonfläche auf dem Hannes-Meyer-Campus. Mit 1,2 Millionen Euro fördert das Bundesbauministerium die Umgestaltung des Areals. Gründe dafür sind die angestrebte

– Presse 3: Saniert wurde auch der Bereich um den kleinen See, Fotos: Lutz Weigelt

Aufnahme in die Weltkulturerbeliste der UNESCO sowie das Jubiläum „100 Jahre Bauhaus“ im Jahr 2019.

 

 

Über die Sanierung des Meyer-Wittwer-Baus und der Lehrerhäuser berichtete der Architekt Franz Jaschke während des Rundgangs durch das Bauhaus. Viel erfuhren die Besucher auch über die Geschichte der ehemaligen Bundesschule des ADGB als „Schule im Walde“ sowie über deren geistige Väter: die Bauhausarchitekten Hannes Meyer und Hans Wittwer. Bauen war für Meyer die Gestaltung von Lebensvorgängen. Insofern ließ er Baukörper in die offene Landschaft einbinden. Noch heute zeigt sich das Bauhausdenkmal als Gebäudekomplex in einer

– Presse 3: Saniert wurde auch der Bereich um den kleinen See, Fotos: Lutz Weigelt

bewaldeten Hügellandschaft mit kleinem See, Sportplatz und Schwimmbad.

 

Wer jetzt neugierig auf den Schatz vor den Toren der Stadt  geworden ist, der sollte sich schon einmal den 21. Mai vormerken. An diesem Tag bietet der Verein Baudenkmal Bundesschule Bernau wieder eine Führung an. Beginn: 10.30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, Treffpunkt ist das historische Lehrerhaus Nr. 9 am Hannes-Meyer-Campus. Weitere Informationen gibt es unter www.bauhaus-denkmal-bernau.de.

 

 

 

 

Quelle: Stadt Bernau

 

Siebenklang vom 26.4.-30.5.2015

Das Motto der 9. Musikfestspiele ist

Königinnen – Solo

 

Seien Sie herzlich willkommen bei den 9. Bernauer Musikfestspielen Siebenklang
und freuen Sie sich auf ein mehrfaches „Königinnen-Solo“.

 

Wer kommt?

Lyambiko und Band „Muse”

Lyambiko und Band „Muse”

Sonntag, 26. April, 19.00 Uhr, Großer Saal im Ofenhaus Bernau am blauen Gaskessel

Seit 2001 leiht LYAMBIKO ihren Namen dem er-
folgreichen Quartett. Sie gehört mit ihrer Band seit über zehn Jahren zum Besten und Erfolgreichsten in Sachen Jazz aus Deutschland.
Die deutsche Sängerin Lyambiko hat ihre Laufbahn als Jazzsängerin angefangen, sich aber längst einer künstlerischen Ofenheit verschrieben, bei der es viel mehr um persönliche Timbres, spontane Stimmungen und subjektive Perspektiven geht als um festgelegte Kategorien oder gar Ausgrenzungen. Ohne viel Aufwand zu betreiben, erzählt sie Geschichten, die aufgrund ihres Understatements eine unerwartete Tiefenwirkung entfalten. Unablässig nimmt sie vokale Farbwechsel vor, die nicht nur Überraschungen verheißen, sondern in ihrer emotionalen Feinabstimmung den Hörer auf eine Reise mitnehmen.
Die Stücke ihres neuen Programms „Muse“ stammen ausschließlich von Frauen. Und das sind Songs, die unter ganz unterschiedlichen Bedingungen, teilweise gegen höchste Widerstände geschrieben wurden. Lyambiko macht sie durch ihre Interpretation zu ihren eigenen Geschichten. Der Song „Horacio“ z.B. stammt von Jutta Hipp, einer Leipziger Pianistin, die Anfang der fünfziger Jahre als Europas „First Lady in Jazz“ galt.
„Landslide“ aus der Feder von Stevie Nicks war 1977 ein Hit der erfolgreichen Pop-Band Fleetwood Mac.

Anna Mateur & The Beuys „Protokoll einer Disko“

Anna Mateur & The Beuys „Protokoll einer Disko“

Samstag, 2. Mai, 19.00 Uhr, Bauhaus-Ensemble Bundesschule Bernau, Aula im Meyer-Wittwer-Bau

Dem Siebenklang-Publikum ist Anna Mateur keine
Unbekannte. Begeistert hat es sie und ihre sie damals im Schloss Börnicke begleitenden Musiker aufgenommen und gefeiert. Eine erneute Einladung
musste irgendwann erfolgen. Nun ist es soweit.
Anna Mateur wird mit ihren „Beuys“ ihr neues Programm vorstellen – „Protokoll einer Disko“.
„Kunst ist alles ist Kunst ist alles ist Kunst ist alles istMusik.“
In ihrem neuen Programm macht Anna Mateur nichts anderes als sonst, nur anders.
Also Lieder. Und Cover. Und Chaos.
Sprich Kunst.
Hier nun eine Kurzübersicht über das zu Erwartende:
Umgeben von virtuosen Musen fegt die Antidiva erneut über die Bühne.
Sie tanzt.
Sie schreit.
Sie spontant.
Sie macht Musik.
Viel Musik. Und Pausen.
Denn Pausen sind auch Musik.
Geben sie sich ihren Gefühlen hin. Selbst wenn sie
diese nicht verstehen. Schmelzen Sie.
Wie Plastik. Wenn alle mitmachen, ist das sogar sozial.
Wenn keiner mitmacht, stirbt ein Cis.
Alles ist Kunst.
Alles ist Musik.
Sogar Sie.
Und Anna.
Und so.

Me and my Drummer „Heavy weight“, Chiang-Mei Wang und Jaspar Libuda

Me and my Drummer „Heavy weight“, Chiang-Mei Wang und Jaspar Libuda

Samstag, 9. Mai, 19.00 Uhr, Ehemaliges Heeresbekleidungsamt am Schönfelder Weg / Klang-Raum-Performance

Im Frühjahr 2012 waren sie plötzlich da. Mit ihrer Single „You‘re A Runner“ sendeten Me And My Drummer ihr erstes Lebenszeichen in die Welt – und das schlug ein. Es folgte ihr hoch gelobtes Debüt Album „The Hawk, The Beak, The Prey“ und ein intensives Jahr mit europaweit 100 Konzerten. Die Band spielte Club-Touren und Festivals unter anderem in London, Paris, Island, dem Baltikum und in Osteuropa. Charlotte Brandi und Matze Pröllochs sind schon immer durch ihre starken Konzerte aufgefallen. Nur zu zweit erschaft diese Band live die ganz große Popmusik, die mit alten Strukturen bricht, strahlt, fesselt und an Herz und Nieren geht ...
Dabei entstand eine Art Dream-Pop, der in dieser Form noch nicht existierte und die Band etablierte sich als feste Größe in der Indiemusik-Szene. Die prägnante und reine Stimme von Charlotte Brandi macht die Songs geheimnisvoll und sphärisch, der Drumsound von Matze gibt ihr Kontur und Kraft. Me And My Drummer haben häuig betont, dass es wichtig ist, sich weiter zu entwickeln und nicht stehen zu bleiben. So hat sich bei den Arbeiten zum zweiten Album nun auch stilistisch etwas verändert.
Das Album, das noch 2015 veröffentlicht werden soll, ist opulent und nachdenklich, irgendwo ist da der Blues, irgendwo ist da Pink Floyd, irgendwo ist da Kate Bush ...........

 

Sinéad O‘Connor „I‘m not Bossy, I‘m The Boss” , Support: Polyana Felbel

Sinéad O‘Connor „I‘m not Bossy, I‘m The Boss” , Support: Polyana Felbel

Sonntag, 17. Mai, 20.00 Uhr, Open Air in der Waldkirche Bernau-Lobetal am Mechesee

Die wundervolle Streiterin, emotionale Kämpferin, laut
schreiende Engelsstimme Sinéad O‘Connor kommt mit neuem Album zurück nach Deutschland. Nach längerer Auszeit war sie schon 2013 auf gefeierter Welttour unterwegs, hat aber damals den deutschsprachigen Raum ausgelassen. 2015 wird einer ihrer drei Deutschlandauftritte in Bernau sein!
Sinéad O‘Connor ist weit mehr als die „Stimme einer Generation“. Sie macht nach wie vor keinen Halt vor der Musikindustrie, Popsternchen oder Staatspräsidenten.
Sie war, ist, und wird immer sein: Die Stimme, die sich einmischt. Und was für eine Stimme!
Die gefeierte, irische Sängerin Sinéad O‘Connor veröffentlichte im Sommer ihr brandneues Studioalbum. „I‘m not bossy, I‘m the boss“ ist der Nachfolger des von
Kritikern hoch gelobten „How about I be me (and you be you)?“ aus dem Jahr 2011. „I‘m not bossy, I‘m the boss“ beinhaltet zwölf neue Songs, die das Beste von Sinéad Foto: Donal Moloney und das, was sie so besonders macht, demonstrieren; leidenschaftlich und direkt, aber mit einer allumfassenden zerbrechlichen Schönheit durchzogen.

Bobo und Herzfeld „Liederseelen”

Mittwoch, 20. Mai, 20.00 Uhr, Kleiner Saal (Tanzsaal) im Ofenhaus Bernau

Mit ihrem neuen Programm „Liederseelen“ wandeln Bobo und Herzfeld weiter auf den Pfaden deutscher Dichtung. Waren es bei „Lieder von Liebe und Tod“ vor allem deutsche Volkslieder, mit deren innovativen Arrangements sie traditionelles Liedgut zu Weltmusik machten, verschreiben sich die beiden Musiker nun ganz dem Geist der Romantik. Denn hier inden sie ihre spirituelle Heimat; ein Lebensgefühl, das im Wandel der Zeiten in seinem Wesen doch dasselbe geblieben ist.
Und so trägt Bobo die Gedichte von Friedrich Rückert, Conrad Ferdinand Meyer oder Joseph v. Eichendorf auf den Flügeln ihres klaren und kraftvollen Gesanges
in unsere heutige Zeit. Ihr langjähriger musikalischer Weggefährte Sebastian Herzfeld orchestriert mit ungewöhnlichem Instrumentarium wie Präpariertem Klavier, Harmonium, Bass und Metallinstrumenten einen magischen Soundtrack zu diesen Liederseelen. Denn jedes Lied hat eine Seele. Und sie wird manchmal, irgendwann, wieder geboren. Bobo und Herzfeld verbindet eine jahrelange musikalische Freundschaft, die einst in einer Band in Halle begann und sich viele Jahre später zu dem gemeinsamen Herzensprojekt „Lieder von Liebe und Tod“ entwickelte, bei dem die beiden Musiker ihre musikalischen Wurzeln ausgruben und Volkslieder und Texte der Romantik neu vertonten. Dafür bekamen sie 2008 den Deutschen Weltmusikpreis. Nun werden Bobo und Herzfeld mit ihren wundervollen Liedern nach Bernau kommen und zeigen wie wahr, wie schön und bewahrenswert die Texte alter deutscher Dichter sind!
Christiane Hebold genannt „Bobo“ wuchs in Sachsen Anhalt als Tochter eines Pfarrers und einer Kirchenmusikerin mit Chorälen und Liedern der Romantik auf, bevor sie Singer/Songwriter, Bands und ihre eigene Leidenschaft für das Singen entdeckte............

 

Ruth Hohmann und Lukas Natschinski, „Jazz ohne Grenzen”

Ruth Hohmann und Lukas Natschinski, „Jazz ohne Grenzen”

Donnerstag, 28. Mai, 19.30 Uhr, Wasserturm Bernau, Oranienburger Chaussee

Lukas Natschinski hat im Sommer 2013 das
Abitur auf dem Carl-Philipp-Emanuel-Bach-Musik-Gymnasium in Berlin abgeschlossen. Die Schule ist liiert mit der Universität der Künste und der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“, seine Instrumentallehrer waren Dozenten dieser Hochschulen. Auch das Jazzinstitut-Berlin gehört dazu und ermöglichte Lukas schon früh eine gezielte Ausbildung seiner Spezialbegabung. Und auch wenn Jazz eine Rolle in seiner bisherigen Ausbildung gespielt hat, ist sein Stil nicht nur darauf beschränkt.
Mit seinem Können und seiner Leidenschaft beeindruckt und begeistert er stets das Publikum und erntet regelmäßig stürmischen Applaus. Dies hat er schon bei vielen Veranstaltungen an den verschiedensten Orten bewiesen, ob mit Klavier oder Gitarre, ob Solo, als Begleitung oder mit Bands. In der besonderen Atmosphäre des Wasserturms wird das Musizieren dieser beiden Ausnahmekünstler zum unvergesslichen Erlebnis.
Erinnert sei an dieser Stelle an viele großartige Jazz-Duos, die hier bereits gastierten, wie Markus Stockhausen und Tara Boumann, Youn Sun Nah und Ulf Wakenius oder Friend´n Fellow mit Constance Friend und Thomas Fellow.

Wenn die 84-jährige Grand Dame des Jazz, Ruth Hohmann, auf den 20-jährigen, hochbegabten Newcomer Lukas Natschinski stößt, ist sofort ein interessantes
Spannungsfeld abgesteckt. Über 60 Jahre liegen zwischen diesen beiden exzellenten Musikern, seit sechs Jahren verbindet sie eine musikalische Freundschaft.
Ruth Hohmann: Geboren in Eisenach, Schauspielausbildung in Erfurt, Umzug nach Berlin mit Anfang 20, schlug bald die Laufbahn als Sängerin ein. „Die Hohmann“, in der man bald eine »Ella Fitzgerald des Ostens« erkannte, wurde zur ersten Jazzsängerin der DDR mit »Pappe«, also mit Berufsausweis. Von 1976 bis 1996 war sie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin als Gesangsdozentin für die Ausbildung in Jazz und Chanson zuständig. Bis heute steht sie auf der Bühne und sie kümmert sich um die nächste Generation des Jazz..........

Queenz of Piano „Tastenspiele”

Queenz of Piano „Tastenspiele”

Samstag, 30. Mai, 19.00 Uhr, Bauhaus-Ensemble Bundesschule Bernau, Audimax

Feinfühlig, großartig aufeinander abgestimmt, korrespondieren die Queenz of Piano in den Passagen, bei denen sie sich an die „klassischen“ Vorlagen halten. Doch was Anne Folger und Jennifer Rüth den beiden Instrumenten auf spielerische Weise entlocken, ist sehr viel mehr, als es Pianisten üblicherweise tun. Mit sprühendem Witz und einem Hang zur Selbstironie schaffen sie ein Klavierkonzert, das Jung und Alt gleichermaßen begeistert und dem angestaubten Image klassischer Klavierkonzerte einen neuen Anstrich gibt. Nicht auf, sondern mit den Instrumenten agieren sie virtuos: sie entlocken den Flügeln Töne, von denen man nicht einmal ahnt, dass es sie gibt. Denn eigentlich ist „Schwarzweißspielerei“ so gar nicht die Sache der beiden jungen Frauen, die nicht nur mit ihren Kleidern Farbe ins Spiel bringen. Es sind nicht nur die Tasten, die bei Michael Jacksons Thriller, im James Bond-Medley oder bei Zaquineus Tico Tico zur musikalischen Unterhaltung taugen. Die Flügel werden zu Percussionsinstrumenten, die Saiten werden mit Plektren für Gitarrenrifs benutzt. Vom Cembalo bis zur Bouzouki, vom chinesischen Gong bis zur alpenländischen Zither. Egal ob Holz, Saiten, Dämpfer oder Rahmen, jedem Teil entlocken die Queenz of Piano klangvolle Effekte und vereinen diese zu einer nie dagewesenen Art des Klavierspiels............

Veranstalter: Kulturreich Barnim e.V.  Ausrichter: Public. Agentur für Marketing und Kommunikation

 Informationen und Tickets: Telefon: 03337 425730     www.siebenklang.de

 

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