Beiträge

BERNAU: Arbeiten an Fernwärmeleitung

Arbeiten an Fernwärmeleitung

Neubau auf Gelände der ehemaligen Metallgenossenschaft: finale Einbindung ins Wärmenetz der Stadtwerke Bernau erfordert Unterbrechung der Wärmeversorgung

 

BERNAU BEI BERLIN.

Damit es in den 53 neuen Wohnungen auf dem Gelände der ehemaligen Metallgenossenschaft warm werden kann, schließen die Stadtwerke Bernau das Gelände an ihr Fernwärmenetz an. Am Mittwoch, 29. November, führt das Unternehmen letzte Arbeiten an der Verbindung aus. Dafür ist nochmal eine Unterbrechung der Fernwärmeversorgung notwendig. Ab 7.30 Uhr werden an diesem Tag folgende Straßenzüge nicht mit Wärme für Heizung und Warmwasser versorgt: Anemonenstraße, Im Blumenhag, Karl-Marx-Straße, Oranienburger Straße, Schönower Chaussee, Weinbergstraße und Oranienburger Straße. Die Arbeiten sind bis spätestens 18 Uhr abgeschlossen. „Wir arbeiten so zügig wie machbar, damit die Haushalte schnellstmöglich wieder mit Wärme versorgt werden können“, betont Jürgen Alscher, Technischer Leiter bei den Stadtwerken Bernau. Über Aushänge in den Treppenhäusern der betroffenen Gebäude haben die Stadtwerke Bernau die Bürger informiert. Jürgen Alscher bittet sie um Verständnis für die Baumaßnahme.

Bereits Ende Oktober haben Arbeiten an der Kreuzung Schönower Chaussee Ecke Im Blumenhag für die Fernwärmeeinbindung des Neubaugebiets stattgefunden. „Mit dem zweiten Schritt der Einbindung am kommenden Mittwoch schließen wir die Leitungsarbeiten für den Wohnkomplex ab“, sagt Jürgen Alscher.

Quelle: Stadtwerke Bernau

Fördermittelbescheid über 775.000 Euro für Bernau

 

Ministerin brachte Fördermittelbescheid über 775.000 Euro für Bernau mit          

 

Viel Lob für Bernau gab es am Mittwoch von Infrastrukturministerin Kathrin Schneider. „Bernau hat in den letzten 25 Jahren eine sehr gute Entwicklung hingelegt. Es ist Leben in dieser Stadt und es wird noch mehr Leben in diese Stadt kommen“, sagte sie beim Besuch auf der Wobau-Baustelle „Wohnen am Mühlenberg“ in der Oranienburger Straße. Dort entstehen 41 Wohnungen, von denen 31 belegungs- und preisgebunden sein werden. Das heißt, sie werden für 5,50 Euro pro Quadratmeter vermietet. Das etwa 6 Millionen Euro teure Projekt wird mit 4,5 Millionen Euro vom Land gefördert. Und das nicht ohne Grund.

–„Wir brauchen Neubau, wir brauchen sozialen Wohnungsbau – gerade im Berliner Umland“, betonte Ministerin Kathrin Schneider im Gespräch mit Bürgermeister André Stahl sowie den Wobau-Geschäftsführerin Antje Mittenzwei und Jens Häßler.  Fotos: Pressestelle

– „Wir brauchen Neubau, wir brauchen sozialen Wohnungsbau – gerade im Berliner Umland“, betonte Ministerin Kathrin Schneider im Gespräch mit Bürgermeister André Stahl sowie den Wobau-Geschäftsführerin Antje Mittenzwei und Jens Häßler.
Fotos: Pressestelle

„Wir brauchen Neubau, wir brauchen sozialen Wohnungsbau – gerade im Berliner Umland“, betonte die Ministerin. Sie dankte Bürgermeister André Stahl, dass dieser sich dafür einsetzt und der Wohnungs- und Baugesellschaft, dass sie den Bau vorfinanziert hat. Bislang haben in ganz Brandenburg nur zwei Kommunen das Förderangebot des Infrastrukturministeriums zum Bau von Sozialwohnungen genutzt: Potsdam und Bernau. „Für zehn bis zwölf Euro pro Quadratmeter kann jeder bauen“, meinte Wobau-Geschäftsführerin Antje Mittenzwei schmunzelnd. Trotzdem gelte: Jedes Objekt müsse sich rechnen, eine schwarze Null müsse immer geschrieben werden. Und das sei oft eine Gratwanderung.

Auch wenn die 41 Quartiere am Mühlenberg Mitte nächsten Jahres bezogen werden, bleibt die Wohnraumsituation in Bernau erst einmal angespannt. Die Nachfrage ist groß. Daher sollen weitere 70 Wohnungen auf dem Gelände der ehemaligen Metallgenossenschaft an der Schönower Chaussee gebaut werden. Und 2019 will die Wobau dann das nächste große Bauvorhaben in Angriff nehmen. In Bernau-Süd sollen etwa 250 Wohnungen entstehen. Die Vorbereitungen dafür laufen schon. „Doch dann gehen uns die Flächen aus“, so Wobau-Geschäftsführer Jens Häßler.

Viel zu tun gibt es nach wie vor auch in der Innenstadt. Insofern war es gut, dass die Infrastrukturministerin nicht mit leeren Taschen nach Bernau kam. Sie überreichte Bürgermeister André Stahl einen Fördermittelbescheid über 775.000 Euro für „Aktive Stadtzentren“. „Das ist wieder ein wesentlicher Beitrag, um weitere Projekte voranzubringen“, freute sich dann auch das Stadtoberhaupt. Verwandt werden soll das Geld unter anderem für den Bau des neuen Rathauses, die Sanierung des Kantorhauses, den barrierefreien Umbau des Treffs 23 und der Bibliothek sowie für City-Management.